Ein kleines Häkchen auf dem Laborzettel ist schnell gesetzt – doch nicht jede Laborwert-Bestimmung ist sinnvoll und zielführend. Ein paar Beispiele aus der täglichen klinischen Praxis.
Beim Stichwort Blutbildveränderungen durch Arzneimittel denken viele Apothekerinnen und Apotheker womöglich zuerst an Metamizol und Agranulozytosen. Andere potenzielle Veränderungen sind aber deutlich häufiger als diese.
Zur Abklärung einer therapierefraktären Schilddrüsenunterfunktion empfiehlt sich ein stufenweises Vorgehen. In vielen Fällen reicht schon die akribische Anamnese, um unnötige Dosissteigerungen und Laboruntersuchungen zu vermeiden.