Diclofenac Heumann Gel

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Steckbrief : Diclofenac Heumann Gel

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    Diclofenac HEUMANN Gel, Gel mit 10 mg Diclofenac-Natrium/g. Zur Anwendung bei Erwachsenen und Jugendlichen ab 14 Jahren. Anwendungsgebiete: Bei Erwachsenen zur äußerlichen Behandlung von Schmerzen, Entzündungen und Schwellungen bei: Sport- und Unfallverletzungen (Verstauchungen, Prellungen, Zerrungen); rheumatischen Erkrankungen der Weichteile (Sehnen- und Sehnenscheidenentzündungen, Schleimbeutelentzündungen, Entzündungen im Muskel- und Kapselbereich); degenerativen Erkrankungen der oberen und unteren Gliedmaßen (periphere Extremitätengelenke). Bei Jugendlichen über 14 Jahre zur Kurzzeitbehandlung, zur lokalen, symptomatischen Behandlung von Schmerzen bei akuten Prellungen, Zerrungen oder Verstauchungen infolge eines stumpfen Traumas. Warnhinweis: Enthält 150 mg Alkohol (Ethanol) pro g Gel. Stand: 03/2025.
    Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke.

    Allgemeine Produktinformationen

    Diclofenac HEUMANN Gel

    PZN: 06165363, 06165386, 10097874 Wirkstoff: Diclofenac-Natrium

    Diclofenac HEUMANN Gel – Beweglichkeit ist Freiheit!

    Diclofenac als Gel lindert den Schmerz, hemmt die Entzündung und beschleunigt den Heilungsprozess bei Muskel- und Gelenkschmerzen. Verwenden Sie Diclofenac Heumann Gel bei Sport- und Unfallverletzungen (zum Beispiel Verstauchungen, Prellungen, Zerrungen), rheumatischen Erkrankungen der Weichteile, wie Schleimbeutel- und Sehnenscheidenentzündungen oder Schmerzen bei Arthrose der Finger- und Kniegelenke.



    wirkt schmerzlindernd und entzündungshemmend



    mit Sofort-Kühleffekt



    zieht schnell ein und fettet nicht



    wirkt gezielt dort, wo es aufgetragen wird



    schonend für den Organismus durch lokale Anwendung

    • Das Gel ist nur zur Anwendung auf der Haut bestimmt. Nicht einnehmen!
    • Das Gel wird auf die betroffene Körperpartie dünn aufgetragen und leicht in die Haut eingerieben.
    • Danach sollten die Hände mit einem Papiertuch abgewischt und dann gewaschen werden, außer die Hände sind der zu behandelnde Bereich.
    • Wenn versehentlich zu viel Gel aufgetragen wurde, sollte das überschüssige Gel mit einem Papiertuch abgewischt werden. Das Papiertuch ist im Restmüll zu entsorgen, um zu vermeiden, dass nicht benutztes Gel in den Wasserkreislauf gelangt.
    • Vor Anlegen eines Verbandes sollte das Gel einige Minuten auf der Haut eintrocknen.

    Anwendungsgebiete

    • Das Präparat ist ein schmerzstillendes Arzneimittel mit dem Wirkstoff Diclofenac aus der Gruppe der nicht-steroidalen Antiphlogistika/Analgetika (entzündungshemmende Schmerzmittel).
    • Anwendungsgebiete bei Erwachsenen
      • Es wird angewendet zur äußerlichen Behandlung von Schmerzen, Entzündungen und Schwellungen bei:
      • Sport- und Unfallverletzungen (Verstauchungen, Prellungen, Zerrungen),
      • rheumatischen Erkrankungen der Weichteile (Sehnen- und Sehnenscheidenentzündungen, Schleimbeutelentzündungen, Entzündungen im Muskel- und Kapselbereich),
      • degenerativen Erkrankungen der oberen und unteren Gliedmaßen (periphere Extremitätengelenke).
    • Anwendungsgebiet bei Jugendlichen über 14 Jahre:
      • Zur Kurzzeitbehandlung.
      • Zur lokalen, symptomatischen Behandlung von Schmerzen bei akuten Prellungen, Zerrungen oder Verstauchungen infolge eines stumpfen Traumas.

    Indikation

    Erwachsene

    • äusserliche Behandlung von Schmerzen, Entzündungen und Schwellungen bei
      • Sport- und Unfallverletzungen
        • Verstauchungen
        • Prellungen
        • Zerrungen
      • rheumatischen Erkrankungen der Weichteile
        • Sehnen- und Sehnenscheidentzündungen
        • Schleimbeutelentzündungen
        • Entzündungen im Muskel- und Kapselbereich
      • degenerativen Erkrankungen der peripheren Extremitätengelenke

    Jugendliche >/= 14 Jahre

    • Kurzzeitbehandlung
      • lokale, symptomatische Behandlung von Schmerzen bei akuten Prellungen, Zerrungen oder Verstauchungen infolge eines stumpfen Traumas

         

    Art der Anwendung
    • zur Anwendung auf der Haut
    • nicht einnehmen!
    • Gel auf die betroffenen Körperpartien dünn auftragen und leicht in die Haut einreiben
    • anschließend die Hände an einem Papiertuch abwischen und dann waschen, außer die Hände sind der zu behandelnde Bereich
    • wenn versehentlich zu viel Gel aufgetragen wurde, sollte das überschüssige Gel mit einem Papiertuch abgewischt werden
    • das Papiertuch im Restmüll entsorgen um zu vermeiden, dass nicht benutztes Gel in den Wasserkreislauf gelangt
    • vor Anlegen eines Verbandes: Gel einige Min. auf der Haut eintrocknen lassen
    • Verwendung mit einem nicht-okklusiven Verband möglich, jedoch nicht mit einem luftdichten okklusiven Verband
    • vor dem Duschen oder Baden warten, bis das Gel auf der Haut getrocknet ist
    • nur auf intakte, nicht erkrankte oder verletzte Haut und nicht auf offene Wunden auftragen
    • Kontakt mit Augen und Mundschleimhäuten vermeiden
    • beachten, dass Kinder mit ihren Händen nicht mit den Hautpartien, auf die das Arzneimittel aufgetragen wurde, in Kontakt kommen
    •  

    Gegenanzeigen

    • Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden
      • wenn Sie allergisch gegen Diclofenac, Isopropanol oder einen der sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind;
      • wenn Sie in der Vergangenheit mit Atemproblemen (Asthma, Bronchospasmus), Hautreaktionen (Nesselsucht), laufender Nase oder Schwellungen von Gesicht oder Zunge nach der Einnahme/Anwendung von Acetylsalicylsäure oder einem anderen nicht-steroidalen entzündungshemmenden Arzneimittel (z. B. Ibuprofen) reagiert haben. Wenn Sie sich nicht sicher sind, fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
      • auf offenen Verletzungen, Entzündungen oder Infektionen der Haut, sowie auf Ekzemen oder Schleimhäuten;
      • wenn Sie in den letzten 3 Monaten der Schwangerschaft sind;
      • von Kindern und Jugendlichen unter 14 Jahren.

    Kontraindikation (absolut), Wirkstoffprofil
    (kumulative Wirkstoffangaben ohne Berücksichtigung des individuellen Zulassungsstatus)
    Diclofenac - extern
    • Überempfindlichkeit gegen Diclofenac
    • Überempfindlichkeit gegen Acetylsalicylsäure oder andere nicht steroidale Antirheumatika / Antiphlogistika (NSAR)
    • Patienten, bei denen in der Vergangenheit Asthma(anfälle), Bronchospasmus, Angioödem, Hautausschlag (Urtikaria) oder akute Rhinitis durch Acetylsalicylsäure oder andere NSAR ausgelöst wurden
    • aktiver Ulcus pepticum
    • Anwendung auf offenen Verletzungen, Entzündungen oder Infektionen der Haut, Ekzemen
      • z.B. exsudative Dermatitis, Ekzem, infizierte Verletzungen, Verbrennungen oder Wunden
    • Anwendung auf Schleimhäuten
    • Kinder und Jugendliche (< 16 Jahre)
      • produktspezifische Unterschiede bei altersabhängigen Kontraindikationen möglich, hierzu jeweilige Herstellerinformation beachten
    • Schwangerschaft (3. Trimenon)
    •  

    Vorsichtsmaßnahmen

    • Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen
      • Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie das Gel anwenden.
      • Wenn das Präparat großflächig auf die Haut aufgetragen und über einen längeren Zeitraum angewendet wird, ist das Auftreten von Nebenwirkungen, die ein bestimmtes Organsystem oder auch den gesamten Organismus betreffen, nicht auszuschließen. Diese Nebenwirkungen sind vergleichbar mit solchen, die unter Umständen bei Einnahme anderer Diclofenac-haltiger Arzneimittel
        auftreten können. Diclofenac nicht ohne ärztlichen Rat längere Zeit oder in höheren Dosen als den angegebenen anwenden.
      • Das Arzneimittel darf nur auf intakte, nicht erkrankte oder verletzte Haut und nicht auf offene Wunden aufgetragen werden. Augen und Mundschleimhäute dürfen nicht mit dem Arzneimittel in Berührung kommen und es darf nicht eingenommen werden. Sollte das Gel in Ihre Augen gelangen, spülen Sie diese sorgfältig mit Wasser. Konsultieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, falls die Beschwerden anhalten.
      • Sie können einen Verband, jedoch keinen Okklusiv-Verband (dicht abschließender Verband) benutzen.
      • Vor Anlegen eines Verbandes sollte das Gel einige Minuten auf der Haut eintrocknen.
      • Besondere Vorsicht bei der Anwendung ist erforderlich bei akuten Zuständen, die mit starker Rötung, Schwellung oder Überwärmung von Gelenken einhergehen. Bei andauernden Gelenkbeschwerden oder bei heftigen Rückenschmerzen, die in die Beine ausstrahlen und/oder mit neurologischen Ausfallerscheinungen (z. B. Taubheitsgefühl, Kribbeln) verbunden sind, sollte ein Arzt aufgesucht werden.
      • Bei Beschwerden, die sich nach 3 - 5 Tagen nicht verbessert haben oder sich verschlimmern, sollte ein Arzt aufgesucht werden.
      • Wenn Sie an Asthma, Heuschnupfen oder Nasenschleimhautschwellungen (sog. Nasenpolypen) oder chronischen bronchienverengenden (obstruktiven) Atemwegserkrankungen, chronischen Atemwegsinfektionen (besonders gekoppelt mit heuschnupfenartigen Erscheinungen) oder an Überempfindlichkeit gegen andere Schmerz- und Rheumamittel aller Art leiden, sind Sie bei der Anwendung des Arzneimittels durch Asthmaanfälle (sog. AnalgetikaIntoleranz/Analgetika-Asthma), örtliche Haut- oder Schleimhautschwellung (sog. Quincke-Ödem) oder Urtikaria eher gefährdet als andere Patienten. In diesem Fall darf das Präparat nur unter bestimmten Vorsichtsmaßnahmen (Notfallbereitschaft) und direkter ärztlicher Kontrolle angewendet werden. Das gleiche gilt für Patienten, die auch gegen andere Stoffe überempfindlich (allergisch) reagieren, wie z. B. mit Hautreaktionen, Juckreiz oder Nesselfieber.
      • Sollte während der Behandlung mit Diclofenac ein Hautausschlag auftreten, beenden Sie die Behandlung.
      • Während der Behandlung kann es zu Lichtempfindlichkeit mit Auftreten von Hauterscheinungen nach Lichteinwirkung kommen.
      • Es sollte darauf geachtet werden, dass Kinder mit ihren Händen nicht mit eingeriebenen Hautpartien in Kontakt gelangen.
      • Kinder und Jugendliche
        • Das Präparat darf bei Kindern und Jugendlichen unter 14 Jahren nicht angewendet werden.

     

    • Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen
      • Das Gel hat keinen oder einen zu vernachlässigenden Einfluss auf die Verkehrstüchtigkeit und die Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen.

    Hinweise und Vorsichtsmaßnahmen, Wirkstoffprofil
    (kumulative Wirkstoffangaben ohne Berücksichtigung des individuellen Zulassungsstatus)
    Diclofenac - extern
    • Verabreichung
      • darf nur auf intakter, nicht erkrankter oder nicht verletzter Haut angewendet werden
      • darf nicht nicht auf Hautwunden oder offenen Wunden angewendet werden
      • Augen und (Mund-)schleimhäute dürfen nicht mit dem Arzneimittel in Berührung kommen
      • darf nicht eingenommen werden
    • Verband
      • topisches Diclofenac kann mit einem nicht-okklusiven Verband, jedoch nicht mit einem luftdichten okklusiven Verband verwendet werden
    • Hautausschlag
      • sollte während der Behandlung mit Diclofenac ein Hautausschlag auftreten, ist die Behandlung sofort zu beenden
    • systemische Nebenwirkungen
      • Möglichkeit systemischer Nebenwirkungen, wie sie unter Umständen nach systemischer Anwendung Diclofenac-haltiger Arzneimittel auftreten können, kann auch durch die Anwendung von topischem Diclofenac nicht ausgeschlossen werden, wenn das Präparat auf großen Hautbereichen und über einen längeren Zeitraum hinweg verwendet wird (siehe Fachinformationen zu systemischen Formen von Diclofenac)
      • bei Patienten mit eingeschränkter Nieren-, Herz- oder Leberfunktion sowie bei Patienten mit aktiven peptischen Ulzera im Magen oder Zwölffingerdarm mit Vorsicht anwenden
    • halbfeste Darreichungsform (z.B. Gel)
      • Arzt sollte aufgesucht werden
        • bei akuten Zuständen, die mit starker Rötung, Schwellung oder Überwärmung von Gelenken einhergehen, bei andauernden Gelenkbeschwerden oder bei heftigen Rückenschmerzen, die in die Beine ausstrahlen und/oder mit neurologischen Ausfallerscheinungen (z.B. Taubheitsgefühl, Kribbeln) verbunden sind
        • bei Beschwerden, die sich nach 3 - 5 Tagen nicht gebessert haben oder sich verschlimmern
      • Patienten, die an Asthma, Heuschnupfen, Nasenschleimhautschwellungen (sog. Nasenpolypen) oder chronischen obstruktiven Atemwegserkrankungen, chronischen Atemwegsinfektionen (besonders gekoppelt mit heuschnupfenartigen Erscheinungen) leiden; Patienten mit Überempfindlichkeit gegen Schmerz- und Rheumamittel aller Art; Patienten, die auch gegen andere Stoffe überempfindlich (allergisch) reagieren, z.B. mit Hautreaktionen, Juckreiz oder Nesselfieber.
        • sind bei Anwendung von Diclofenac durch Asthmaanfälle (sog. Analgetika-Intoleranz / Analgetika-Asthma), örtliche Haut- oder Schleimhautschwellung (sog. Quincke-Ödem) oder Urtikaria eher gefährdet als andere Patienten
        • bei diesen Patienten darf Diclofenac nur unter bestimmten Vorsichtsmaßnahmen (Notfallbereitschaft) und direkter ärztlicher Kontrolle angewendet werden
      • Lichtempfindlichkeit
        • während der Behandlung kann es zu Lichtempfindlichkeit mit Auftreten von Hauterscheinungen nach Lichteinwirkung kommen
        • während und bis 2 Wochen nach der Behandlung sollte direktes Sonnenlicht oder künstliche Besonnung vermieden werden, um das Risiko einer Lichtempfindlichkeit zu vermeiden
      • Kinder
        • sollte darauf geachtet werden, dass Kinder mit ihren Händen nicht mit den Hautpartien, auf die das Arzneimittel aufgetragen wurde, in Kontakt kommen
    • wirkstoffhaltiges Pflaster
      • Arzt sollte aufgesucht werden
        • wenn Beschwerden länger als drei Tage anhalten oder sich verschlimmern
      • Nebenwirkungen
        • Nebenwirkungen können reduziert werden, indem die niedrigste wirksame Dosis über den kürzesten, zur Symptomkontrolle erforderlichen Zeitraum angewendet wird
      • Bronchospasmen
        • können bei Patienten auftreten, die unter Bronchialasthma oder Allergien leiden oder in der Vergangenheit daran gelitten haben
      • Lichtempfindlichkeit
        • Patienten sollten darauf hingewiesen werden, sich nach dem Entfernen des wirkstoffhaltigen Pflasters nicht dem direkten Sonnenlicht oder der UV-Strahlung im Solarium auszusetzen, um das Risiko einer Lichtempfindlichkeitsreaktion zu minimieren
      • Anwendung mit Vorsicht (obwohl die systemischen Wirkungen gering sein dürften) bei
        • Nieren-, Herz- oder Leberfunktionsstörungen
        • Ulcus pepticum
        • Darmentzündungen
        • hämorrhagischer Diathese in der Vorgeschichte
        • älteren Patienten (da die Wahrscheinlichkeit für das Auftreten von Nebenwirkungen größer ist)
      • es sollten keine anderen Diclofenac-haltigen Arzneimittel oder andere nicht-steroidale Antirheumatika (NSAR) gleichzeitig angewendet werden, weder topisch noch systemisch
    • flüssige Darreichungsform (z.B. Spray)
      • Lichtempfindlichkeit
        • Patienten sollten vor Sonnenlichtexposition oder Bestrahlung im Solarium gewarnt werden, um das Auftreten von Photosensitivität zu verringern
      • Nebenwirkungen
        • bei gleichzeitiger Anwendung von topischem Diclofenac und oralen NSAR ist Vorsicht geboten, da dies die Häufigkeit systemischer Nebenwirkungen erhöhen kann
        • Nebenwirkungen können reduziert werden, indem die niedrigste wirksame Dosis über den kürzest möglichen Zeitraum angewendet wird
      • Bronchospasmen
        • können bei Patienten auftreten, die unter Bronchialasthma oder Allergien leiden oder in der Vergangenheit daran gelitten haben
      • Anwendung nur mit Vorsicht bei Patienten, deren Anamnese folgende Erkrankungen aufweisen, da Einzelfälle nach lokaler Anwendung von Diclofenac berichtet wurden
        • peptischer Ulkus
        • Nieren- oder Leberinsuffizienz
        • hämorrhagische Diathese
        • entzündliche Darmerkrankung
    Schwangerschaftshinweise, Wirkstoffprofil
    (kumulative Wirkstoffangaben ohne Berücksichtigung des individuellen Zulassungsstatus)
    Diclofenac - extern
    • kontraindiziert im 3. Trimenon der Schwangerschaft
    • systemische Konzentration von Diclofenac ist im Vergleich mit oralen Darreichungsformen geringer nach einer topischen Anwendung
    • im Hinblick auf die Erfahrung mit der Behandlung mit NSAR-haltigen Darreichungsformen mit systemischer Aufnahme gilt Folgendes
      • Hemmung der Prostaglandinsynthese kann die Schwangerschaft und / oder die embryo-fetale Entwicklung negativ beeinflussen
      • Daten aus epidemiologischen Studien weisen auf ein erhöhtes Risiko für Fehlgeburten sowie kardiale Missbildungen und Gastroschisis nach der Anwendung eines Prostaglandinsynthese-Hemmers in der Frühschwangerschaft hin
      • absolute Risiko für kardiovaskuläre Missbildungen war von weniger als 1 % bis auf etwa 1,5 % erhöht
      • es wird angenommen, dass das Risiko mit der Dosis und der Behandlungsdauer steigt
      • während des 3. Trimenons ist Diclofenac kontraindiziert; alle Prostaglandinsynthese-Hemmer können
        • den Fetus folgenden Risiken aussetzen
          • kardiopulmonale Toxizität (mit vorzeitigem Verschluss des Ductus arteriosus und pulmonaler Hypertonie)
          • Nierenfunktionsstörung, die zu Nierenversagen mit Oligohydramnion fortschreiten kann
        • die Mutter und das Kind am Ende der Schwangerschaft folgenden Risiken aussetzen
          • mögliche Verlängerung der Blutungszeit, ein thrombozytenaggregationshemmender Effekt, der selbst bei sehr geringen Dosen auftreten kann
          • Hemmung von Uteruskontraktionen mit der Folge eines verspäteten oder verlängerten Geburtsvorgangs
      • 1. und 2. Trimenon
        • während des 1. und 2. Trimenons sollte Diclofenac nur gegeben werden, wenn dies unbedingt notwendig ist, nach sorgfältiger Abwägung des Nutzen-Risiko-Verhältnisses
        • falls Diclofenac von einer Frau angewendet wird, die versucht, schwanger zu werden oder wenn es während des 1. und 2. Trimenons angewendet wird, sollte die Dosis so niedrig und die Behandlungsdauer so kurz wie möglich gehalten werden
    • tierexperimentelle Studien
      • Gabe eines Prostaglandinsynthese-Hemmers führt zu erhöhtem prä- und postimplantärem Verlust sowie zu embryo-fetaler Letalität
      • erhöhte Inzidenzen verschiedener Missbildungen, einschließlich kardiovaskulärer Missbildungen, bei Tieren, die während der Phase der Organogenese einen Prostaglandinsynthese-Hemmer erhielten
    • Fertilität
      • keine Daten zur Anwendung von topischen Formulierungen mit Diclofenac und ihrer Auswirkungen auf die Fertilität beim Menschen vorliegend
      • wie für andere NSARs kann die orale Anwendung von Diclofenac die weibliche Fertilität beeinträchtigen und wird deshalb für Frauen, die versuchen schwanger zu werden, nicht empfohlen
    Stillzeithinweise, Wirkstoffprofil
    (kumulative Wirkstoffangaben ohne Berücksichtigung des individuellen Zulassungsstatus)
    Diclofenac - extern
    • aufgrund des Fehlens von kontrollierten Studien mit stillenden Frauen sollte das Produkt während der Stillzeit nur auf Rat einer im Gesundheitswesen tätigen Person verwendet werden
      • unter diesen Umständen sollte Diclofenac nicht auf die Brust stillender Mütter noch anderweitig auf großen Hautbereichen oder über einen längeren Zeitraum aufgebracht werden
    • wie andere NSARs geht Diclofenac in geringen Mengen in die Muttermilch über
      • bei topischer Anwendung therapeutischer Dosen jedoch keine Auswirkungen auf den gestillten Säugling erwartet

    Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten

    • Bei Anwendung mit anderen Arzneimitteln
      • Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel anwenden, kürzlich andere Arzneimittel angewendet haben oder beabsichtigen andere Arzneimittel anzuwenden.
      • Bei bestimmungsgemäßer, äußerlicher Anwendung sind bisher keine Wechselwirkungen bekannt geworden.

    Wechselwirkungen, wirkstoffbezogen
    keine Berücksichtigung des arzneimittelrechtlichen Zulassungsstatus des Präparates bzw. produktspezifischer Angaben
    schwerwiegend Streptozocin / Stoffe mit potenziell nephrotoxischen UAW
    mittelschwer Aminoglykosid-Antibiotika / Antirheumatika, nicht-steroidale
    Heparine / Antirheumatika, nicht-steroidale
    Lithium / Antirheumatika, nicht-steroidale
    Salicylate, niedrig dosiert / Antirheumatika, nicht-steroidale, systemisch
    Antirheumatika, nicht-steroidale / Azol-Antimykotika
    Mifamurtid / Antirheumatika, nicht-steroidale
    Antirheumatika, nicht-steroidale / Antirheumatika, nicht-steroidale
    Antirheumatika, nicht-steroidale / Antirheumatika, nicht-steroidale
    COX-2-Hemmer / Antirheumatika, nicht-selektive
    Clofarabin / Stoffe mit potenziell nephrotoxischen UAW
    Blutgerinnungsfaktoren, AAV-Vektor basiert / Stoffe, potenziell hepatotoxisch (Livertox Score A - C)
    geringfügig Ciclosporin / Antirheumatika, nicht-steroidale
    Digoxin und Derivate / Antirheumatika, nicht steroidale
    Phenytoin / Antirheumatika, nicht-steroidale
    Antirheumatika, nicht-steroidale / Colestyramin
    Antirheumatika, nicht-steroidale / Bisphosphonate
    Antirheumatika, nicht-steroidale / Probenecid
    Diclofenac / Sucralfat
    Antirheumatika, nicht-steroidale / Hibiscus sabdariffa
    Tacrolimus / Antirheumatika, nicht-steroidale
    Antidiabetika, orale / Antirheumatika, nicht-steroidale
    Gyrase-Hemmer / Antirheumatika, nicht-steroidale
    Renin-Inhibitoren / Antirheumatika, nicht-steroidale
    Ginkgo biloba / Antirheumatika, nicht steroidale
    Stoffe, potenziell hepatotoxisch / Stoffe, potenziell hepatotoxisch (Livertox Score A - C)
    Diclofenac / Ceritinib
    Antirheumatika, nicht-steroidale / Deferasirox
    Daptomycin / Antirheumatika, nicht-steroidale
    Antirheumatika, nicht-steroidale / Ethanol
    Pentosanpolysulfat-Natrium / Antirheumatika, nicht-steroidale
    Methotrexat / Stoffe, potenziell hepatotoxisch
    Isoniazid / Stoffe, potenziell hepatotoxisch
    Teriflunomid / Stoffe, potenziell hepatotoxisch
    Valproinsäure / Stoffe, potenziell hepatotoxisch
    Mercaptopurin / Stoffe, potenziell hepatotoxisch
    unbedeutend Antirheumatika, nicht-steroidale / Histamin-H2-Rezeptorantagonisten
    Linaclotid / Antirheumatika, nicht-steroidale
    Salicylate, niedrig dosiert / Antirheumatika, nicht-steroidale, extern
    Penicilline / Antirheumatika, nicht-steroidale
    Paracetamol / Stoffe, potenziell hepatotoxisch (Livertox Score A - C)

    Warnhinweise

    • Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Anwendung dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.
    • Schwangerschaft
      • Wenden Sie das Arzneimittel nicht an, wenn Sie in den letzten 3 Monaten der Schwangerschaft sind. Während der ersten 6 Monate der Schwangerschaft sollten Sie Diclofenac nur anwenden, wenn es unbedingt notwendig ist und Ihr Arzt es Ihnen empfohlen hat.
        Wenn Sie während dieses Zeitraums eine Behandlung benötigen, sollte die niedrigste Dosis für möglichst kurze Zeit verwendet werden.
      • Orale Darreichungsformen (z. B. Tabletten) mit dem Wirkstoff Diclofenac können bei Ihrem ungeborenen Kind Nebenwirkungen verursachen. Es ist nicht bekannt, ob für Gel das gleiche Risiko besteht, wenn es auf der Haut angewendet wird.
    • Stillzeit
      • Diclofenac geht in geringen Mengen in die Muttermilch über. Diclofenac sollte während der Stillzeit nur nach Rücksprache mit dem Arzt angewendet werden. Hierbei sollte das Arzneimittel nicht im Brustbereich oder über einen längeren Zeitraum auf große andere Hautbereiche aufgetragen werden.

    Die Anwendung in der Schwangerschaft darf oder sollte nicht erfolgen.Die Anwendung in der Stillzeit ist nicht empfohlen.

    Dosierungsanleitung

    • Wenden Sie dieses Arzneimittel immer genau wie in dieser Packungsbeilage beschrieben bzw. genau nach der mit Ihrem Arzt oder Apotheker getroffenen Absprache an. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.
    • Die empfohlene Dosis beträgt
      • Erwachsene und Jugendliche ab 14 Jahren:
        • Das Gel wird 3 - 4-mal täglich angewendet. Je nach Größe der zu behandelnden schmerzhaften Stelle ist eine kirsch- bis walnussgroße Menge, entsprechend 2 - 4 g Gel (20 - 40 mg Diclofenac-Na), erforderlich.
        • Die maximale Tagesdosis beträgt 16 g Gel (entsprechend 160 mg Diclofenac-Natrium).
      • Ältere Patienten
        • Es ist keine spezielle Dosisanpassung erforderlich. Jedoch sollten ältere Menschen bei der Anwendung auf Nebenwirkungen besonders achten und ggf. mit Ihrem Arzt oder Apotheker Rücksprache halten.
        • Eingeschränkte Nieren- oder Leberfunktion
          • Es ist keine Dosisreduktion erforderlich.
        • Anwendung bei Kindern und Jugendlichen (unter 14 Jahren)
          • Es liegen keine ausreichenden Daten zur Wirksamkeit und Verträglichkeit bei Kindern und Jugendlichen unter 14 Jahren vor.
        • Jugendliche (ab 14 Jahren)
          • Bei Jugendlichen im Alter von 14 Jahren und älter wird dem Patienten/den Eltern geraten, einen Arzt aufzusuchen, falls das Arzneimittel länger als 7 Tage zur Schmerzbehandlung benötigt wird oder die Symptome sich verschlechtern.

     

    • Dauer der Anwendung
      • Die Dauer der Anwendung richtet sich nach den Symptomen und der zugrundeliegenden Erkrankung.
      • Diclofenac sollte ohne ärztlichen Rat nicht länger als 1 - 3 Wochen angewendet werden. Bei Beschwerden, die sich nach 3 - 5 Tagen nicht verbessert haben oder sich verschlechtern, sollte ein Arzt aufgesucht werden.
    • Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, wenn Sie den Eindruck haben, dass die Wirkung des Arzneimittels zu stark oder zu schwach ist.

     

    • Wenn Sie eine Größere Menge angewendet haben, als sie sollten
      • Aufgrund der geringen Aufnahme von Diclofenac in den Gesamtorganismus bei begrenzter Anwendung auf der Haut ist eine Überdosierung unwahrscheinlich.
      • Bei deutlicher Überschreitung der empfohlenen Dosierung bei der Anwendung auf der Haut sollte das Gel wieder entfernt (z. B. mit einem Papiertuch) und mit Wasser abgewaschen werden.
      • Bei versehentlichem Verschlucken (z. B. auch bei Kindern) des Gels wenden Sie sich bitte umgehend an Ihren Arzt, der über geeignete Maßnahmen entscheiden wird.

     

    • Wenn Sie die Anwendung vergessen haben
      • Wenden Sie nicht die doppelte Menge an, wenn sie die vorherige Anwendung vergessen haben.

     

    • Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

    Dosierung

    Basiseinheit: 1 g Gel enthält 10 mg Diclofenac-Natrium

    • Schmerzen, Entzündungen, Schwellungen
      • Erwachsene und Jugendliche >/= 14 Jahre
        • kirsch- bis walnussgroße Menge (2 - 4 g Gel (20 - 40 mg Diclofenac-Natrium)) 3 - 4mal / Tag, je nach Größe der zu behandelnden schmerzhaften Stelle
        • max. Tagesgesamtdosis: 16 g Gel (160 mg Diclofenac-Natrium)
        • Behandlungsdauer
          • richtet sich nach den Symptomen und der zugrundeliegenden Erkrankung
          • bei Beschwerden, die sich nach 3 - 5 Tagen nicht gebessert haben oder sich verschlechtern, Arzt aufsuchen
          • ohne ärztlichen Rat: max. 1 - 3 Wochen
        • ältere Patienten
          • keine spezielle Dosisanpassung erforderlich, aber besonders sorgfältig überwachen wegen des möglichen Nebenwirkungsprofils
        • eingeschränkte Nierenfunktion
          • keine Dosisreduktion erforderlich
        • eingeschränkte Leberfunktion
          • keine Dosisreduktion erforderlich
        • Kinder und Jugendliche < 14 Jahre
          • kontraindiziert
          • keine ausreichenden Daten zur Wirksamkeit und Verträglichkeit vorliegend
        • Jugendliche >/= 14 Jahren
          • bei Anwendung > 7 Tage zur Schmerzbehandlung oder bei Symptomverschlechterung: Arzt aufsuchen

    Nebenwirkungen

    • Wie alle Arzneimittel kann Diclofenac Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.
    • Folgende Nebenwirkungen können schwerwiegende Folgen haben, wenden Sie das Gel nicht weiter an und suchen Sie möglichst umgehend Ihren Arzt auf:
    • Seltene Nebenwirkungen (kann bis zu 1 von 1.000 Behandelten betreffen)
      • Hautentzündung mit Blasenbildung (Bullöse Dermatitis)
    • Sehr seltene Nebenwirkungen (kann bis zu 1 von 10.000 Behandelten betreffen)
      • pfeifender Atem, Kurzatmigkeit oder Engegefühl in der Brust (Asthma)
      • Schwellung von Gesicht, Lippen, Zunge oder Rachen (Angioödem)
    • Weitere Nebenwirkungen sind möglich:
      • Häufige Nebenwirkungen (kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen)
        • Hautausschlag, Ekzem, Hautrötung (Erythem), Dermatitis (einschließlich Kontaktdermatitis), Juckreiz (Pruritus)
      • Gelegentliche Nebenwirkungen (kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen)
        • Schuppenbildung, Austrocknen der Haut, Schwellung (Ödem)
      • Sehr seltene Nebenwirkungen (kann bis zu 1 von 10.000 Behandelten betreffen)
        • pustelartiger Hautausschlag
        • Magen-Darm-Beschwerden
        • Überempfindlichkeitsreaktionen (einschließlich Nesselsucht)
        • Lichtempfindlichkeit mit Auftreten von Hauterscheinungen nach Lichteinwirkung (Photosensibilisierung)
      • Nicht bekannt (Häufigkeit auf der Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar)
        • Brennen an der Applikationsstelle
    • Wenn das Präparat großflächig auf die Haut aufgetragen und über einen längeren Zeitraum angewendet wird, ist das Auftreten von systemischen Nebenwirkungen (z. B. renale, hepatische oder gastrointestinale Nebenwirkungen, systemische Überempfindlichkeitsreaktionen), wie sie unter Umständen nach systemischer Anwendung Diclofenac-haltiger Arzneimittel auftreten können, nicht auszuschließen.
    • Sollten Sie eine der oben genannten Nebenwirkungen feststellen oder vermuten, wenden Sie Diclofenac nicht weiter an und informieren Sie bitte Ihren Arzt oder Apotheker.
    • Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht angegeben sind.

    Nebenwirkungen, Wirkstoffprofil
    (kumulative Wirkstoffangaben ohne Berücksichtigung des individuellen Zulassungsstatus)
    Diclofenac - extern
    • halbfeste Darreichungsform (z.B. Gel)
      • Infektionen und parasitäre Erkrankungen
        • sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
          • pustelartiger Hautausschlag
      • Erkrankungen des Immunsystems
        • sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
          • Angioödem
          • Überempfindlichkeitsreaktionen (einschließlich Urtikaria)
      • Erkrankungen der Atemwege, des Brustraums und Mediastinums
        • sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
          • Asthma
      • Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts
        • sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
          • gastrointestinale Beschwerden
      • Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes
        • häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
          • Dermatitis (einschließlich Kontaktdermatitis)
          • Hautausschlag
          • Erythem
          • Ekzem
          • Pruritus
        • gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
          • Schuppenbildung
          • Austrocknen der Haut
          • Ödem
        • selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
          • bullöse Dermatitis (z.B. Erythema bullosum)
        • sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
          • Photosensibilisierung
        • ohne Häufigkeitsangabe
          • trockene Haut
          • Brennen an der Applikationsstelle
      • Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort
        • ohne Häufigkeitsangabe
          • systemische Nebenwirkungen
            • wenn Diclofenac großflächig auf die Haut aufgetragen und über einen längeren Zeitraum angewendet wird, ist das Auftreten von systemischen Nebenwirkungen (z.B. renale, hepatische oder gastrointestinale Nebenwirkungen, systemische Überempfindlichkeitsreaktionen), wie sie unter Umständen nach systemischer Anwendung Diclofenac-haltiger Arzneimittel auftreten können, nicht auszuschließen
    • wirkstoffhaltiges Pflaster
      • Infektionen und parasitäre Erkrankungen
        • sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
          • pustelartiger Hautausschlag
      • Erkrankungen des Immunsystems
        • gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
          • Überempfindlichkeitsreaktionen bzw. lokale allergische Reaktionen (Kontaktdermatitis)
        • sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
          • Urtikaria
          • Überempfindlichkeitsreaktionen wie Angioödem
          • anaphylaktische Reaktionen
      • Erkrankungen der Atemwege, des Brustraums und Mediastinums
        • sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
          • Asthma
      • Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes
        • häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
          • Dermatitis (einschließlich allergische und Kontaktdermatitis)
          • Hautausschlag auch mit Pustel- oder Quaddelbildung
          • Erythem
          • Ekzem
          • Pruritus
          • Brennen an der Applikationsstelle
        • selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
          • bullöse Dermatitis (z.B. Erythema bullosum)
          • trockene Haut
        • sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
          • Photosensibilisierung
          • generalisierter Hautausschlag
        • ohne Häufigkeitsangabe
          • trockene Haut
      • Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort
        • häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
          • Reaktionen an der Applikationsstelle
        • ohne Häufigkeitsangabe
          • systemische Nebenwirkungen
            • systemische Plasmaspiegel, die bei bestimmungsgemäßer Anwendung des wirkstoffhaltigen Pflasters gemessen werden, sind im Vergleich zur oralen Einnahme von Diclofenac sehr niedrig
            • deshalb erscheint das Risiko für das Auftreten systemischer Nebenwirkungen (wie Magen-, Leber- oder Nierenbeschwerden, Bronchospasmus) bei Anwendung des Pflasters gering
            • jedoch können systemische Nebenwirkungen auftreten, insbesondere, wenn das wirkstoffhaltige Pflaster auf einem großen Hautareal und über längere Zeit angewendet wird, können systemische Nebenwirkungen auftreten
    • flüssige Darreichungsform (z.B. Spray)
      • Infektionen und parasitäre Erkrankungen
        • sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
          • pustulöser Hautausschlag
      • Erkrankungen des Immunsystems
        • sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
          • Überempfindlichkeitsreaktionen (einschließlich Urtikaria)
          • Angioödem
      • Erkrankungen der Atemwege, des Brustraums und Mediastinums
        • sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
          • Asthma
      • Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes
        • häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
          • Hautausschlag
          • Ekzem
          • Erythem
          • Dermatitis (einschließlich Kontaktdermatitis)
          • Juckreiz
        • selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
          • Dermatitis bullosa
        • sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
          • Lichtempfindlichkeitsreaktionen
        • ohne Häufigkeitsangabe
          • Reaktionen an der Applikationsstelle
          • Hauttrockenheit
          • Brennen
      • Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort
        • ohne Häufigkeitsangabe
          • systemische Nebenwirkungen
            • wenn Diclofenac großflächig auf die Haut und über einen längeren Zeitraum angewendet wird, kann das Auftreten von systemischen Nebenwirkungen (z.B. Bauchschmerzen, Dyspepsie, Magen-, Leber- oder Nierenbeschwerden und systemische Überempfindlichkeitsreaktionen) nicht ausgeschlossen werden

  • Wirkstoff und weitere Bestandteile des Arzneimittels

    Stoffname Stoffmenge Stofftyp
    Diclofenac, Natriumsalz10 mgWirkstoff
    Diclofenac9.3 mgWirkstoff
    Ammoniak Lösung, konzentriert+Hilfsstoff
    Carbomer+Hilfsstoff
    Ethanol150 mgHilfsstoff
    Isopropylalkohol+Hilfsstoff
    Wasser, gereinigt+Hilfsstoff

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    Diclofenac Heumann
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