Grippostad Complex Ass/pseudoephedrinhydrochlorid

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    Grippostad® COMPLEX ASS/Pseudoephedrinhydrochlorid mit Orangenaroma 500 mg/30 mg Granulat zur Herstellung einer Suspension zum Einnehmen

    Zur Anwendung bei Erwachsenen und Jugendlichen ab 16 Jahren.

    Wirkstoffe: Acetylsalicylsäure / Pseudoephedrinhydrochlorid. Zur Behandlung von Symptomen der Nasen-/Nasennebenhöhlenverstopfung (Rhinosinusitis), Schmerzen und Fieber im Zusammenhang mit Erkältung und/oder grippeähnlichen Symptomen. Wenn Sie nur eine der oben genannten Beschwerden haben, kann es effektiver sein, ein Arzneimittel einzunehmen, das nur einen der Wirkstoffe enthält. Wenn Sie sich nach 3 Tagen nicht besser oder gar schlechter fühlen, wenden Sie sich an Ihren Arzt. Hinweis: Enthält Saccharose. Ohne ärztlichen Rat nicht länger anwenden als in der Packungsbeilage vorgegeben!

    Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke.

    STADA Consumer Health Deutschland GmbH, Stadastraße 2–18, 61118 Bad Vilbel

    Stand: März 2025

    Allgemeine Produktinformationen

    • Zum Einnehmen.
    • Geben Sie den Inhalt von 1 oder 2 Beuteln Granulat in ein Glas Wasser und rühren Sie gut um. Hinweis: Das Granulat löst sich nicht vollständig auf.
    • Trinken Sie das gesamte Glas sofort aus. Die Einnahme kann unabhängig von den Mahlzeiten erfolgen.

    Anwendungsgebiete

    • Das Arzneimittel enthält die Wirkstoffe Acetylsalicylsäure und Pseudoephedrinhydrochlorid.
    • Es wird angewendet zur symptomatischen Behandlung von Schleimhautschwellung der Nase und Nasennebenhöhlen bei Schnupfen (Rhinosinusitis) mit Schmerzen und Fieber im Rahmen einer Erkältung beziehungsweise eines grippalen Infektes.
    • Wenn Sie nur eine der oben genannten Beschwerden haben, ist die Behandlung mit einem Präparat, das nur einen Wirkstoff enthält, zu bevorzugen.
    • Wenn sich Ihre Symptome verschlimmern oder nach 3 Tagen keine Besserung eintritt, müssen Sie mit einem Arzt sprechen.
    • Das Präparat ist zur Anwendung bei Erwachsenen und Jugendlichen ab 16 Jahren bestimmt.

    Indikation

    Erwachsene und Jugendliche ab 16 Jahren

    • symptomatische Behandlung von Schleimhautschwellung der Nase und Nasennebenhöhlen bei Schnupfen (Rhinosinusitis) mit Schmerzen und Fieber im Rahmen einer Erkältung und/ oder eines grippalen Infektes
    •  

    Art der Anwendung
    • zum Einnehmen
    • Inhalt der Beutel vor der Einnahme in ein Glas Wasser einrühren
    •  

    Gegenanzeigen

    • Das Arzneimittel darf nicht eingenommen werden, wenn Sie
      • allergisch sind gegen Acetylsalicylsäure, Salicylate (eine Gruppe von Arzneimitteln zur Behandlung von Schmerzen oder Entzündung, zu der auch Acetylsalicylsäure gehört), Pseudoephedrin oder einen der sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels,
      • wenn Sie in der Vergangenheit auf die Anwendung von Salicylaten oder Substanzen mit einer ähnlichen Wirkung (insbesondere nichtsteroidale Entzündungshemmer) mit Asthma reagiert haben,
      • an Magengeschwüren leiden
      • eine erhöhte Blutungsneigung haben
      • schwanger sind oder stillen
      • Leber- oder Nierenversagen haben
      • unter schwerer Herzmuskelschwäche leiden
      • gleichzeitig 15 mg oder mehr Methotrexat pro Woche einnehmen (ein Arzneimittel z. B. zur Behandlung von Gelenkentzündungen und Tumoren)
      • sehr hohen Blutdruck haben
      • eine schwere Erkrankung der Herzarterien (schwere koronare Herzkrankheit) haben
      • bestimmte Arzneimittel zur Behandlung einer Depression einnehmen, die als Monoaminoxidase (MAO)-Hemmer bezeichnet werden (oder innerhalb der letzten 2 Wochen genommen haben).

    Kontraindikation (absolut), Wirkstoffprofil
    (kumulative Wirkstoffangaben ohne Berücksichtigung des individuellen Zulassungsstatus)
    Acetylsalicylsäure, Pseudoephedrin hydrochlorid - peroral
    • Überempfindlichkeit gegenüber Pseudoephedrin, Acetylsalicylsäure, anderen Salicylaten
    • früheres Auftreten von Asthma nach Verabreichung von Salicylaten oder Substanzen mit ähnlicher Wirkung, insbesondere nichtsteroidalen Antiphlogistika (NSARs)
    • akute gastrointestinale Geschwüre
    • hämorrhagische Diathese
    • Schwangerschaft
    • Stillzeit
    • schweres Leberversagen
    • schwere Hypertonie oder unkontrollierte Hypertonie
    • schwere akute oder chronische Nierenerkrankung/Niereninsuffizienz/ Nierenversagen
    • schwere Herzinsuffizienz
    • Kombination mit Methotrexat in einer Dosierung von 15 mg / Woche oder mehr
    • schwere Hypertonie oder unkontrollierte Hypertonie
    • schwere koronare Herzkrankheit
    • gleichzeitige Einnahme von Monoaminoxidasehemmern innerhalb der letzten 2 Wochen
    • Tachyarrhythmie
    • hämorrhagischer Schlaganfall in der Anamnese oder bei Risikofaktoren, die das Risiko eines hämorrhagischen Schlaganfalls erhöhen können aufgrund der alphamimetischen Aktivität des Vasokonstriktors wie
      • eine gleichzeitige Anwendung mit Vasokonstriktoren (u.a. Bromocriptin, Pergolid, Lisurid, Cabergolin, Ergotamin, Dihydroergotamin) oder jedem anderen Dekongestivum, das zum Abschwellen der Nasenschleimhäute entweder oral oder nasal angewendet wird (u.a. Phenylpropanolamin, Phenylephrin, Ephedrin)
    • Hyperthyreose
    • Prostatavergrößerung und/oder Funktionsstörungen der Harnblase
    • erhöhter Augeninnendruck (Glaukom)

    Vorsichtsmaßnahmen

    • Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen
      • Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie dieses Arzneimittel einnehmen, wenn Sie
        • allergisch (überempfindlich) gegen Arzneimittel zur Behandlung von Schmerzen, Rheuma oder Entzündung sind, die in Kategorie „Kontraindikation" nicht aufgeführt wurden
        • überempfindlich sind gegen bestimmte Bestandteile von Arzneimitteln zur Behandlung von Husten und Erkältungskrankheiten, wie z.B. Phenylephrin oder Ephedrin, auch bekannt als Sympathomimetika,
        • an Allergien (z. B. mit Hautreaktionen, Juckreiz, Nesselfieber), Asthma, Heuschnupfen, Schwellung der Nasenschleimhaut (Nasenpolypen) oder an chronischen Atemwegserkrankungen leiden,
        • gleichzeitig blutverdünnende und gerinnungshemmende Arzneimittel nehmen (Antikoagulanzien),
        • früher an Magengeschwüren oder Magen- oder Darm-Blutungen gelitten haben,
        • eine eingeschränkte Nieren- oder Leberfunktion haben. Sie dürfen dieses Arzneimittel nicht einnehmen, wenn Ihre Leber- oder Nierenfunktion stark eingeschränkt ist.
        • eine eingeschränkte Herzleistung haben (z.B. wenn das Herz das Blut nicht ordnungsgemäß durch den Körper pumpt, bei Vorliegen eines reduzierten Blutvolumens, einer größeren Operation, einer Blutinfektion oder eines größeren Blutungsereignisses),
        • vor einer Operation stehen (auch kleine Eingriffe wie der Ziehung eines Zahnes, da Acetylsalicylsäure schon in geringen Dosen das Risiko von Blutungen erhöht.
        • an Schilddrüsenüberfunktion leiden,
        • leichten bis mittelschweren Bluthochdruck haben,
        • an der Zuckerkrankheit (Diabetes mellitus) leiden,
        • eine Herzkrankheit haben. Nehmen Sie dieses Arzneimittel nicht ein, wenn Sie unter einer Herzkrankheit leiden, die in Kategorie „Kontraindikation" aufgeführt ist
        • erhöhten Augeninnendruck (Glaukom) haben,
        • eine vergrößerte Prostata haben.
        • gewohnheitsmäßig mehrere verschiedene Schmerzmittel (insbesondere solche mit Wirkstoffkombinationen) gleichzeitig nehmen: Sie setzen sich dem Risiko einer Nierenschädigung aus.
        • anfällig für Gicht sind. Acetylsalicylsäure in niedrigen Dosen verringert die Ausscheidung von Harnsäure, wodurch ein Gichtanfall ausgelöst werden kann.
        • an G6PD-Mangel (Verminderung des Enzyms Glucose-6-phosphat dehydrogenase) leiden. Bei dieser erblichen Krankheit, von der die roten Blutkörperchen betroffen sind, können höhere Dosen Acetylsalicylsäure zur Zerstörung von roten Blutkörperchen (Hämolyse) führen.
        • wenn Sie früher einmal eine schwerwiegende Hautreaktion (sogenannte akute generalisierte exanthematische Pustulose, mit Symptomen wie Fieber, Hautrötung und/oder kleinen, auf dem ganzen Körper vorkommenden Pusteln) aufgrund Pseudoephedrin-haltiger Produkte hatten.
      • Wenn bei Ihnen ein fieberhaftes generalisiertes Erythem mit Pusteln auftritt, beenden Sie die Einnahme sofort und kontaktieren Sie umgehend Ihren Arzt oder suchen Sie sofort medizinische Hilfe auf.
      • Bei der Einnahme können in Folge einer Entzündung des Dickdarms (ischämische Kolitis) plötzliche Bauchschmerzen oder Blutungen im Enddarm auftreten. Wenn bei Ihnen diese Magen-Darm-Beschwerden auftreten, beenden Sie die Einnahme und suchen Sie sofort Ihren Arzt auf oder begeben Sie sich unverzüglich in medizinische Behandlung.
      • Bei der Anwendung des Arzneimittels kann eine verringerte Blutversorgung des Sehnervs auftreten. Brechen Sie bei einem plötzlichen Verlust des Sehvermögens die Einnahme des Präparataes ab und suchen Sie sofort Ihren Arzt auf oder begeben Sie sich unverzüglich in medizinische Behandlung.
      • Anwendung bei älteren Patienten
        • Ältere Patienten können besonders empfindlich gegen Pseudoephedrin sein und möglicherweise mit Schlaflosigkeit oder mit der Wahrnehmung von Dingen, die nicht wirklich vorhanden sind, reagieren (Halluzinationen).
      • Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren
        • Es besteht ein möglicher Zusammenhang zwischen Acetylsalicylsäure und dem Reye-Syndrom, wenn das Mittel Kindern und Jugendlichen gegeben wird. Das Reye-Syndrom ist eine sehr seltene, aber lebensbedrohliche Krankheit. Daher soll das Präparat ohne ärztlichen Rat nicht bei Kindern und Jugendlichen unter 16 Jahren angewendet werden.
      •  

     

    • Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen
      • Da das Arzneimittel Ihr Reaktionsvermögen beeinträchtigen kann, dürfen Sie weder Auto fahren noch Maschinen bedienen, wenn Ihre Fähigkeiten eingeschränkt sind.

     

    • Dopingkontrollen
      • Die Anwendung des Arzneimittels kann bei Dopingkontrollen zu positiven Ergebnissen führen.

     

     

     


    Hinweise und Vorsichtsmaßnahmen, Wirkstoffprofil
    (kumulative Wirkstoffangaben ohne Berücksichtigung des individuellen Zulassungsstatus)
    Acetylsalicylsäure, Pseudoephedrin hydrochlorid - peroral
    • wenn nur ein Symptom vorherrscht, ist die Behandlung mit einem Monopräparat zu bevorzugen
    • Warnhinweise / besondere Vorsicht bei
      • Überempfindlichkeit gegen Analgetika / Entzündungshemmer / Antirheumatika oder anderer allergene Stoffe
      • gleichzeitige Behandlung mit gerinnungshemmenden Arzneimitteln
      • Magen-Darm-Geschwüre einschließlich chronischer oder wiederkehrender Geschwulsterkrankungen oder Magen-Darm-Blutungen in der Vorgeschichte
      • Nierenfunktionsstörung oder eingeschränkter kardiovaskulärer Funktion
        • z.B. bei Vorliegen einer renalen Gefäßerkrankung, eines kongestiven Herzversagens, eines reduzierten Blutvolumens, einer größeren Operation, einer Sepsis oder eines größeren Blutungsereignisses), da Acetylsalicylsäure das Risiko von Nierenfunktionsstörungen und akutem Nierenversagen erhöhen könnte
      • eingeschränkte Leberfunktion / Leberinsuffizienz
      • Hyperthyreose
      • leichte bis mäßige Hypertension
      • Diabetes mellitus
      • ischämische Herzkrankheit
      • erhöhter Augeninnendruck (Glaukom)
      • Prostatahypertrophie
      • Empfindlichkeit gegenüber Sympathomimetika
      • ältere Patienten können besonders empfindlich auf die zentralnervösen Wirkungen von Pseudoephedrin reagieren
    • Überempfindlichkeitsreaktionen
      • Acetylsalicylsäure kann Bronchospasmen, Asthmaanfälle oder andere Überempfindlichkeitsreaktionen auslösen
      • Risikofaktoren
        • Bronchialasthma
        • allergische Rhinitis
        • Nasenpolypen oder chronische Atemwegserkrankungen
        • Patienten, die auch gegen andere Stoffe allergisch reagieren (z.B. mit Hautreaktionen, Pruritus, Urtikaria)
    • Blutungsrisiko
      • besonders im Zusammenhang mit operativen Eingriffen (während und danach), auch bei kleineren Eingriffen, wie z. B. Zahnextraktionen, erhöhtes Blutungsrisiko möglich
        • Acetylsalicylsäure hemmt die Thrombozytenaggregation, die über mehrere Tage hinaus nach Einnahme bestehen kann
    • Gichtanfall
      • Acetylsalicylsäure vermindert in niedriger Dosierung die Harnsäureausscheidung
      • bei Patienten mit ohnehin geringer Harnsäureausscheidung kann dies unter Umständen einen Gichtanfall auslösen
    • Nierenschädigung
      • die gewohnheitsmäßige Einnahme von Schmerzmitteln kann zur dauerhaften Nierenschädigung führen (Analgetika-Nephropathie)
        • insbesondere die Kombination verschiedener analgetischer Wirkstoffe
    • Glucose-6-phosphat-dehydrogenase (G6DP-) Mangel
      • bei Patienten, die an einem schweren G6DP-Mangel leiden, könnte Acetylsalicylsäure eine Hämolyse oder hämolytische Anämie hervorrufen
      • Faktoren, die das Risiko für eine hämolytische Anämie erhöhen könnten, sind z.B.
        • hohe Dosierungen
        • Fieber
        • akute Infektionen
    • schwere Hautreaktionen
      • schwere Hautreaktionen wie akute generalisierte exanthematische Pustulose (AGEP) können bei Pseudoephedrin-haltigen Arzneimitteln auftreten
      • dieser akute pustulöse Ausschlag kann innerhalb der ersten beiden Behandlungstage auftreten und mit Fieber und zahlreichen kleinen, hauptsächlich nicht-follikulären Pusteln verbunden sein, die in einem ausgedehnten ödematösen Erythem auftreten und hauptsächlich in den Hautfalten, am Rumpf und den oberen Extremitäten lokalisiert sind
      • die Patienten sollten sorgfältig überwacht werden
      • die Anwendung des Arzneimittels sollte beendet werden und erforderlichenfalls geeignete Maßnahmen ergriffen werden, wenn Anzeichen und Symptome beobachtet werden, wie
        • Fieber
        • Erythem
        • viele kleine Pusteln
    • Hauttest
      • die Behandlung mit Pseudoephedrin sollte mindestens 48 Stunden vor Hauttests unterbrochen werden, da Antihistaminika sonst positive Reaktionen auf den Hauttest verhindern oder abschwächen können
    • ischämische Colitis
      • es wurden einige Fälle von ischämischer Colitis bei der Anwendung von Pseudoephedrin berichtet
      • das Arzneimittel sollte (umgehend) abgesetzt und ärztlicher Rat eingeholt werden, wenn folgendes auftritt
        • plötzlich Bauchschmerzen
        • rektale Blutungen
        • oder andere Symptome einer ischämischen Colitis
    • Kinder und Jugendliche
      • ohne ärztlichen Rat nicht bei Kindern und Jugendlichen unter 16 Jahren anwenden
        • insbesondere wenn andere Maßnahmen nicht zum Erfolg geführt haben
      • bei anhaltendem Erbrechen, Bewusstseinstrübungen oder auffälligem Verhalten muss die Behandlung mit Acetylsalicylsäure beendet werden
      • es besteht ein möglicher Zusammenhang zwischen Acetylsalicylsäure und dem Reye-Syndrom, wenn Acetylsalicylsäure an Kinder oder Jugendliche bei viralem Infekt mit und ohne Fieber verabreicht wird
        • bei Kindern mit Zeichen einer Virusinfektion (insbesondere Varicella-lnfektionen und grippalen Infekten), von denen ein Teil, aber nicht alle Acetylsalicylsäure erhalten hatten, wurde das Reye-Syndrom beobachtet (dies ist eine sehr seltene, lebensgefährliche Krankheit)
    • Dopingkontrollen
      • die Anwendung des Arzneimittels kann bei Dopingkontrollen zu positiven Ergebnissen führen
    • ischämische Optikusneuropathie
      • es wurden Fälle von ischämischer Optikusneuropathie bei der Anwendung von Pseudoephedrin berichtet
      • bei plötzlichem Auftreten eines Verlusts des Sehvermögens oder einer verminderten Sehschärfe, wie bei einem Skotom, sollte die Anwendung von Pseudoephedrin abgebrochen werden
    • Posteriores reversibles Enzephalopathie-Syndrom (PRES) und reversibles zerebrales Vasokonstriktionssyndrom (RCVS)
      • Fälle von PRES und RCVS wurden bei der Anwendung pseudoephedrinhaltiger Arzneimittel berichtet
      • Risiko erhöht bei Patienten mit
        • schwerer oder unkontrollierter Hypertonie
        • schwerer akuter oder chronischer Nierenerkrankung / Niereninsuffizienz
      • Pseudoephedrin sollte abgesetzt und sofort ein Arzt aufgesucht werden, wenn folgende Symptome auftreten
        • plötzliche starke Kopfschmerzen oder Donnerschlagkopfschmerzen
        • Übelkeit
        • Erbrechen
        • Verwirrtheit
        • Krampfanfälle
        • Sehstörungen
      • die meisten gemeldeten Fälle von PRES und RCVS verschwanden nach Absetzen und entsprechender Behandlung
    • kardiovaskuläre und allgemeine Wirkungen von Pseudoephedrin
      • die Patienten sollten darüber informiert werden, dass die Behandlung mit dem Arzneimittel bei Bluthochdruck, Tachykardie, Palpitationen oder Herzrhythmusstörungen, Übelkeit oder anderen neurologischen Anzeichen (z. B. Kopfschmerzen oder verstärkte Kopfschmerzen) abgesetzt werden sollte
      • hinsichtlich Pseudoephedrin ist bei den folgenden Patientengruppen Vorsicht geboten
        • Patienten mit Herzrhythmusstörungen
        • Patienten mit Bluthochdruck
        • Patienten, die Digitalis erhalten
        • Patienten mit Myokardinfarkt
        • Diabetes mellitus
        • positiver Bronchospasmus in der Anamnese
    • gastrointestinale und urogenitale Wirkungen von Pseudoephedrin
      • bei Patienten mit stenosierendem peptischem Ulkus, pyloro-duodenaler Obstruktion, Obstruktion des Gebärmutterhalses und Blasenhalsobstruktion ist Vorsicht geboten
    • Wirkungen von Pseudoephedrin auf das zentrale Nervensystem
      • eine Stimulation des zentralen Nervensystems mit Krämpfen oder Herz-Kreislauf-Kollaps mit gleichzeitigem Blutdruckabfall kann durch sympathomimetische Amine ausgelöst werden
      • Vorsicht ist bei Patienten geboten, die auch mit anderen Sympathomimetika behandelt werden, wie
        • Dekongestiva
        • Anorektika oder Psychostimulanzien vom Amphetamintyp
        • blutdrucksenkende Arzneimittel (Antihypertensiva)
        • trizyklische Antidepressiva
        • andere Antihistaminika
    • Migränepatienten
      • Vorsicht ist geboten bei Migränepatienten, die derzeit mit vasokonstriktiven Ergotalkaloiden behandelt werden
    • Risiken des Missbrauchs
      • Pseudoephedrin birgt die Gefahr des Missbrauchs
      • erhöhte Dosen können letztlich zu Toxizität führen
      • kontinuierlicher Konsum kann zu einer Toleranz führen, die das Risiko einer Überdosierung erhöht
      • auf einen schnellen Entzug kann eine Depression folgen
    Schwangerschaftshinweise, Wirkstoffprofil
    (kumulative Wirkstoffangaben ohne Berücksichtigung des individuellen Zulassungsstatus)
    Acetylsalicylsäure, Pseudoephedrin hydrochlorid - peroral
    • in der Schwangerschaft kontraindiziert
      • keine Daten zur Einnahme der Kombination beider Wirkstoffe während einer Schwangerschaft
    • Acetylsalicylsäure
      • im 3. Trimester der Schwangerschaft kontraindiziert
        • während des 3. Trimenons der Schwangerschaft kann eine Exposition mit Prostaglandinsynthese-Hemmstoffen mit folgenden Risiken behaftet sein
          • beim Fötus
            • kardiopulmonale Toxizität (mit vorzeitigem Verschluss des Ductus arteriosus und pulmonaler Hypertension)
            • Nierenfunktionsstörung (renale Dysfunktion), die bis zum Nierenversagen mit Oligohydramnie fortschreiten kann
          • bei der Mutter und beim neugeborenen Kind , am Ende der Schwangerschaft
            • eine mögliche Verlängerung der Blutungszeit, ein anti-aggregatorischer Effekt, der bereits bei sehr niedrigen Dosen auftreten kann
            • Hemmung der Wehentätigkeit, die zu einem verspäteten oder verlängerten Geburtsvorgang führt
      • während des 1. und 2. Trimenons sollte Acetylsalicylsäure nicht gegeben werden, es sei denn dies ist eindeutig notwendig
        • falls Acetylsalicylsäure von einer Frau eingenommen wird, die versucht, schwanger zu werden oder sich bereits im 1. oder 2. Trimenon der Schwangerschaft befindet, sollte die Dosis so niedrig wie möglich und die Behandlungsdauer so kurz wie möglich gehalten werden
      • Hemmung der Prostaglandinsynthese
        • kann die Schwangerschaft und/oder die embryonale / fetale Entwicklung ungünstig beeinflussen
        • Daten aus epidemiologischen Studien deuten auf erhöhtes Risiko für Fehlgeburten und für kardiale Fehlbildungen und Gastroschisis nach der Anwendung von Prostaglandinsynthese-Hemmstoffen in der Frühschwangerschaft hin
          • das absolute Risiko für kardiale Fehlbildungen ist von weniger als 1 % auf bis zu 1,5 % erhöht
          • Annahme: Risiko nimmt mit der Dosis und der Anwendungsdauer zu
      • tierexperimentelle Studien
        • bei Tieren hat die Gabe eines Prostaglandinsynthese-Hemmstoffes zu erhöhtem prä- und postimplantärem Verlust sowie zu embryofetaler Letalität geführt
          • erhöhte Inzidenzen für verschiedene Fehlbildungen, inklusive kardiovaskulärer (wenn ein Prostaglandinsynthese-Hemmstoff in der Organentwicklungsphase verabreicht wurde)
          • teratogene Wirkungen (Salicylate)
            • Implantationsstörungen, embryotoxische und fetotoxische Wirkungen sowie Störungen der Lernfähigkeit der Jungtiere nach pränataler Exposition
        • Reproduktionstoxizität gezeigt
      • Fertilität
        • Hinweise darauf, dass Arzneistoffe, die die Cyclooxygenase/Prostaglandinsynthese hemmen, durch einen Effekt auf die Ovulation eine Beeinträchtigung der weiblichen Fertilität hervorrufen könne
        • Effekt ist nach Absetzen der Behandlung reversibel
    • Pseudoephedrin
      • wenige vorhandene Daten zeigen keine Hinweise auf ein erhöhtes Risiko für Fehlbildungen
        • dennoch soll Pseudoephedrin nicht in der Schwangerschaft eingenommen werden
      • die Anwendung von Pseudoephedrin vermindert den uterinen Blutfluss in der Schwangerschaft
      • tierexperimentelle Studien
        • teratogene Wirkungen
          • in Ratten wirkt Pseudoephedrin in maternal toxischen Dosen fetotoxisch (reduziertes fötales Gewicht und verzögerte Ossifikation)
        • Reproduktionstoxizität gezeigt
      • Fertilität
        • mit Pseudoephedrin wurden keine Fertilitätsstudien oder peri-postnatale Untersuchungen durchgeführt
    Stillzeithinweise, Wirkstoffprofil
    (kumulative Wirkstoffangaben ohne Berücksichtigung des individuellen Zulassungsstatus)
    Acetylsalicylsäure, Pseudoephedrin hydrochlorid - peroral
    • in der Stillzeit kontraindiziert
      • keine Daten für die Anwendung der Kombination beider Wirkstoffe in der Stillzeit
    • Salicylate und Pseudoephedrin (0,4 - 0,7 %) gehen in geringen Mengen in die Muttermilch über

    Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten

    • Einnahme zusammen mit anderen Arzneimitteln
      • Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden, kürzlich andere Arzneimittel eingenommen/angewendet haben oder beabsichtigen, andere Arzneimittel einzunehmen/anzuwenden. Ihr Arzt wird entscheiden, ob eine Anpassung der Arzneimittel erforderlich ist.
      • Die folgenden Arzneimittel können dieses Arzneimittel beeinflussen oder durch dieses Präparat beeinflusst werden:
        • Arzneimittel, die das Blut verdünnen und die die Blutgerinnung hemmen, z.B. Ticlopidin,
        • Arzneimittel zur Behandlung von Entzündungen, wie Kortison oder Prednisolon, wenn sie eingenommen oder gespritzt werden
        • Digoxin: ein Arzneimittel zur Behandlung der Herzmuskelschwäche (Herzschwäche oder unregelmäßiger Herzschlag),
        • Gruppe von Arzneimitteln zur Behandlung von Schmerzen, Entzündung und Rheuma, wie beispielsweise Ibuprofen oder Diclofenac. Die gleichzeitige Einnahme von mehreren Schmerzmitteln erhöht das Risiko einer bleibenden Nierenschädigung.
        • Arzneimittel zur Senkung des Blutzuckers (Antidiabetika),
        • Methotrexat: ein Arzneimittel zur Behandlung von schweren Gelenkentzündungen, Tumoren und Schuppenflechte
        • Valproinsäure: ein Arzneimittel zur Behandlung der Epilepsie sowie von Erkrankungen mit gehobener Stimmung und depressiver Verstimmung,
        • Arzneimittel zur Behandlung der Depression.
        • Arzneimittel zur Erweiterung der Atemwege (wie z.B. Salbutamol-Tabletten). Die gleichzeitige Anwendung kann zu unregelmäßigem oder schnellerem Herzschlag führen. Dies sollte Sie jedoch nicht davon abhalten, Salbutamol in der vorgeschriebenen Dosis mit einem Inhalator anzuwenden.
        • Arzneimittel, die Phenylephrin und Ephedrin oder ähnliche Wirkstoffe enthalten, z.B. jene, die in Mitteln zur Abschwellung der Nasenschleimhaut enthalten sind wie z.B. in Nasentropfen.
      • Das Arzneimittel kann die Wirkung von folgenden Mitteln abschwächen:
        • Arzneimittel zur Förderung der Wasserausscheidung aus dem Körper und der Erhöhung der Urinproduktion (Aldosteronantagonisten und Schleifendiuretika).
        • blutdrucksenkende Arzneimittel (Antihypertensiva wie Guanethidin, Methyldopa, ß-Blocker).
        • Arzneimittel zur Behandlung der Gicht, die die Ausscheidung der Harnsäure fördern (z. B. Probenecid, Sulfinpyrazon).
    • Einnahme zusammen mit Nahrungsmitteln, Getränken und Alkohol
      • Sie können das Arzneimittel unabhängig von einer Mahlzeit einnehmen. Vor der Einnahme müssen Sie jedoch das Granulat in ein Glas Wasser geben und gut umrühren. Die Einnahme mit Alkohol erhöht das Risiko von Magen-Darm-Blutungen und beeinträchtigt Ihr Reaktionsvermögen.

         

         

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    Wechselwirkungen, wirkstoffbezogen
    keine Berücksichtigung des arzneimittelrechtlichen Zulassungsstatus des Präparates bzw. produktspezifischer Angaben
    schwerwiegend Vitamin-K-Antagonisten / Acetylsalicylsäure, hochdosiert
    Ketorolac / Salicylate
    Methotrexat / Salicylate
    Urikosurika / Acetylsalicylsäure
    Sympathomimetika / MAO-Hemmer
    Methylphenidat / Sympathomimetika
    Lebend-Impfstoffe / Salicylate
    Vasopressoren / Chloroprocain
    Clozapin / Stoffe mit potenziell myelotoxischen UAW
    Ephedrin / Sympathomimetika
    Anagrelid / Acetylsalicylsäure
    Vasokonstriktoren / Pseudoephedrin
    mittelschwer ACE-Hemmer / Antirheumatika, nicht-steroidale
    an Aktivkohle adsorbierbare Stoffe / Aktivkohle
    Sympathomimetika / Beta-Blocker, nichtselektive
    Heparine und Heparinoide / Acetylsalicylsäure, hochdosiert
    Salicylate, niedrig dosiert / Antirheumatika, nicht-steroidale, systemisch
    Antirheumatika, nicht-steroidale / Serotonin-Wiederaufnahme-Hemmer
    Salicylate / Carboanhydrase-Hemmer
    Acetylsalicylsäure / Corticosteroide
    Sympathomimetika / Stoffe, die die Dopaminwirkung verstärken
    Valproinsäure / Acetylsalicylsäure
    Dabigatran / Antirheumatika, nicht-steroidale
    Faktor Xa-Inhibitoren, orale / Acetylsalicylsäure, hochdosiert
    Sympathomimetika, indirekte / Antidepressiva, tri- und tetrazyklische
    Angiotensin-II-Antagonisten / Antirheumatika, nicht-steroidale
    Pemetrexed / Acetylsalicylsäure, hochdosiert
    Mifamurtid / Antirheumatika, nicht-steroidale
    Plasminogen-Aktivatoren / Thrombozytenaggregationshemmer
    Bupropion / Stoffe, die die Krampfschwelle herabsetzen können
    Thrombozytenaggregationshemmer / Antirheumatika, nicht-steroidale
    Inhalations-Narkotika, halogenierte / Sympathomimetika
    Diuretika, kaliumsparende / Antirheumatika, nicht-steroidale
    Antirheumatika, nicht-steroidale / Asparaginase
    Digitalis-Glykoside / Sympathomimetika
    Salicylate / Cilostazol
    Antirheumatika, nicht-steroidale / Antirheumatika, nicht-steroidale
    Antirheumatika, nicht-steroidale / Antirheumatika, nicht-steroidale
    Fumarsäure-Derivate / Antirheumatika, nicht-steroidale
    Gaxilose / Antirheumatika, nicht-steroidale
    Chinidin / Sympathomimetika
    COX-2-Hemmer / Antirheumatika, nicht-selektive
    Antiadiposita, zentral wirksam / Sympathomimetika
    Sympathomimetika / Alpha-Adrenozeptor-Antagonisten
    Macimorelin / COX-Hemmer
    Efbemalenograstim alfa / Stoffe mit potenziell myelotoxischen UAW
    Kontrastmittel, iodhaltige / Stoffe, die die Krampfschwelle herabsetzen können
    geringfügig Beta-Blocker / Antirheumatika, nicht-steroidale
    Insulin / Salicylate, hoch dosiert
    Schleifendiuretika / Antirheumatika, nicht-steroidale
    Acetylsalicylsäure / Antazida
    Acetylsalicylsäure / Ethanol
    Salicylate / Ginkgo biloba
    Salicylate / Griseofulvin
    Sympathomimetika / Harn ansäuernde Mittel
    Sympathomimetika / Harn alkalisierende Mittel
    Thiazid-Diuretika / Antirheumatika, nicht-steroidale
    Antidiabetika / Sympathomimetika
    Antidiabetika, orale / Antirheumatika, nicht-steroidale
    Metformin / Antirheumatika, nicht-steroidale
    ZNS-Stimulanzien / Sympathomimetika
    Stoffe, die die Krampfschwelle herabsetzen können / Sympathomimetika
    Alprostadil / Sympathomimetika
    ACE-Hemmer / Sympathomimetika
    Antirheumatika, nicht-steroidale / Deferasirox
    Antirheumatika, nicht-steroidale / Defibrotid
    Schilddrüsenhormone / Salicylate
    Pentosanpolysulfat-Natrium / Antirheumatika, nicht-steroidale
    Arzneimittel, anticholinerge Wirkung / Opioide
    Volanesorsen / Antirheumatika, nicht-steroidale
    Sympathomimetika / Ketamin
    Doxapram / Sympathomimetika
    Sympathomimetika / Beta-Blocker, selektive
    Tiratricol / Stoffe, die die Plasmaproteinbindung beeinträchtigen
    Arzneimittel, anticholinerge Wirkung / Corticosteroide
    Atropin, okulär / Sympathomimetika
    unbedeutend Phenytoin / Acetylsalicylsäure
    Salicylate / Kontrazeptiva, orale
    Linaclotid / Antirheumatika, nicht-steroidale
    Penicilline / Salicylate, hochdosiert

    Warnhinweise

    • Aufgrund fehlender Erfahrung mit der Kombination beider Wirkstoffe in diesem Präparat, darf das Produkt in der Schwangerschaft und Stillzeit nicht angewendet werden.
    • Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.
    • Dieses Arzneimittel gehört zu einer Gruppe von Arzneimitteln (NSARs), die es Frauen erschweren können, schwanger zu werden. Dieser Effekt besteht nur vorübergehend und geht nach Beendigung der Einnahme zurück.

    Mit Flüssigkeit einnehmen.Enthält Fructose, Invertzucker (Honig), Lactitol, Maltitol, Isomaltitol, Saccharose oder Sorbitol. Darf bei Patienten mit hereditärer Fructose-Intoleranz nicht angewendet werden.Die Anwendung in der Schwangerschaft darf oder sollte nicht erfolgen.Die Anwendung in der Stillzeit darf oder sollte nicht erfolgen.

    Dosierungsanleitung

    • Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau wie beschrieben bzw. genau nach der mit Ihrem Arzt oder Apotheker getroffenen Absprache ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.
    • Die empfohlene Dosis für Erwachsene Jugendliche ab 16 Jahren beträgt:
      • Einzeldosis: 1 - 2 Beutel
      • Falls notwendig, kann die Einnahme der Einzeldosis in Abständen von 4 - 8 Stunden wiederholt werden. Die maximale Dosis von 6 Beuteln täglich dürfen Sie jedoch nicht überschreiten. Nehmen Sie das Arzneimittel nicht länger als notwendig ein.
    • Kinder und Jugendliche
      • Nicht ohne ärztliche Anweisung bei Kindern und Jugendlichen unter 16 Jahren anwenden. Für Kinder und Jugendliche (Personen unter 18 Jahren) gibt es aufgrund der begrenzten Erfahrungen mit dem Präparat keine speziellen Dosierungsempfehlungen.

     

    • Dauer der Anwendung
      • Nehmen Sie dieses Arzneimittel nicht länger als 3 Tage ein.
      • Sprechen Sie bitte mit Ihrem Arzt, wenn Sie nach 3-tägiger Behandlung immer noch eine verstopfte Nase, Schmerzen oder Fieber haben.

     

    • Wenn Sie eine größere Menge eingenommen haben, als Sie sollten
      • Wenden Sie sich umgehend an Ihren Arzt.
      • Zeichen einer Überdosierung sind Kopfschmerzen, Schwindel, Anfälle, Erbrechen, Ohrgeräusche, schneller Herzschlag, Schmerzen im Brustkorb, Ruhelosigkeit oder Atemnot.

     

    • Wenn Sie die Einnahme vergessen haben
      • Nehmen Sie nicht die doppelte Menge ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben. Nehmen Sie einfach Ihre nächste Dosis wie empfohlen ein.

     

    • Wenn Sie weitere Fragen zur Einnahme dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

    Dosierung
    • symptomatische Behandlung von Schleimhautschwellung der Nase und Nasennebenhöhlen bei Schnupfen (Rhinosinusitis) mit Schmerzen und Fieber im Rahmen einer Erkältung und/ oder eines grippalen Infektes
      • Hinweis
        • wenn nur ein Symptom vorherrscht, ist ein Monopräparat anzuwenden
      • Erwachsene und Jugendliche >/= 16 Jahre
        • 1 - 2 Beutel (500 mg Acetylsalicylsäure plus 30 mg Pseudoephedrinhydrochlorid bzw. 1000 mg Acetylsalicylsäure plus 60 mg Pseudoephedrinhydrochlorid), falls erforderlich alle 4 - 8 Stunden
        • Maximaldosis: 6 Beutel / Tag
        • Behandlungsdauer
          • ohne ärztlichen Rat nicht länger als 3 Tage

    Dosisanpassung

    • Kinder und Jugendliche < 16 Jahre
      • ohne ärztlichen Rat keine Anwendung
      • geringe Anwendungserfahrungen, daher keine spezifische Dosierungsempfehlung
    • ältere Patienten
      • Anwendung mit Vorsicht
        • ältere Patienten können besonders empfindlich auf die zentralnervösen Wirkungen von Pseudoephedrin reagieren
    • Nieren- oder Leberfunktionsstörung
      • Sicherheit und Wirksamkeit nicht erwiesen
      • keine ausreichenden Daten für eine adäquate Dosisempfehlung vorliegend
      • keine Anwendung bzw. nur mit äußerster Vorsicht
      • schwere akute oder chronische Nierenerkrankung/Niereninsuffizienz
        • Anwendung kontraindiziert
      • schweres Leberversagen
        • Anwendung kontraindiziert

    Nebenwirkungen

    • Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.
    • Häufigkeiten:
      • Nicht bekannt: Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar.
    • Mögliche Nebenwirkungen von Acetylsalicylsäure sind:
      • Dies sind alles sehr ernste Nebenwirkungen und Sie benötigen möglicherweise dringende ärztliche Beobachtung oder eine Einweisung ins Krankenhaus. Suchen Sie unverzüglich einen Arzt oder das nächstgelegene Krankenhaus auf, wenn Sie folgendes bemerken:
        • Magengeschwüre, die in Einzelfällen zu einem Magendurchbruch führen können;
        • Magen-Darm-Blutung, die in Einzelfällen zu einer Eisenmangelanämie führen kann. Zeichen dafür sind schwarze Stühle oder blutiges Erbrechen;
        • Allergische Reaktionen (wie Atemnot, Hautreaktionen möglicherweise mit Blutdruckabfall), insbesondere bei Asthmatikern;
        • Hämolyse (Zerstörung von roten Blutkörperchen) im Falle eines starken Glucose-6-phosphat dehydrogenase-Mangels;
        • Nierenschwäche, Nierenversagen.
      • Dies sind alles ernste Nebenwirkungen und Sie benötigen möglicherweise dringende ärztliche Beobachtung. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt, wenn Sie folgendes bemerken:
        • Erhöhung des Blutungsrisikos;
        • Magen-Darm-Beschwerden wie Magenschmerzen, Verdauungsbeschwerden und Magenschleimhautentzündung;
        • Erhöhung der Leberenzymwerte;
        • Schwindel, Ohrgeräusche (Tinnitus).
      • Dies sind leichte Nebenwirkungen:
        • Übelkeit, Erbrechen, Durchfälle.
    • Mögliche Nebenwirkungen von Pseudoephedrin sind:
      • Dies sind alles ernste Nebenwirkungen, und Sie benötigen möglicherweise dringende ärztliche Beobachtung. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt, wenn Sie folgendes bemerken:
        • Wirkungen am Herz (z. B. Herzrasen oder unregelmäßiger Herzschlag);
        • Harnverhalt, insbesondere bei Patienten mit Prostatavergrößerung;
        • Blutdruckanstieg, aber nicht bei behandeltem Bluthochdruck;
        • Schlaflosigkeit, selten Halluzinationen und andere Stimulierungen des zentralen Nervensystems.
        • Wirkungen auf die Haut (z. B. Ausschlag, Nesselfieber, Juckreiz).
        • akute generalisierte exanthemische Pustulose (eine schwerwiegende Hautreaktion mit Symptomen wie Fieber, Hautrötung und / oder kleinen auf dem ganzen Körper vorkommenden Pusteln).
        • Entzündung des Dickdarms aufgrund von unzureichender Blutversorgung (ischämische Kolitis).
        • Verringerte Blutversorgung des Sehnervs (Ischämische Optikusneuropathie).
      • Wenn Sie eine der oben genannten Nebenwirkungen bemerken, müssen Sie das Präparat sofort absetzen.
      • Informieren Sie Ihren Arzt, so dass dieser den Schweregrad der Reaktion beurteilen und entscheiden kann, welche Maßnahmen zu ergreifen sind.
    • Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht angegeben sind.

    Nebenwirkungen, Wirkstoffprofil
    (kumulative Wirkstoffangaben ohne Berücksichtigung des individuellen Zulassungsstatus)
    Acetylsalicylsäure, Pseudoephedrin hydrochlorid - peroral
    • Acetylsalicylsäure
      • Erkrankungen des Immunsystems
        • sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
          • schwere Überempfindlichkeitsreaktionen einschließlich anaphylaktischer Schock
          • Analgetika-Asthma-Syndrom
        • ohne Häufigkeitsangabe
          • Überempfindlichkeitsreaktionen mit entsprechenden Auswirkungen auf Labor und Klinik einschließlich
            • Asthma, leichte bis mäßige Reaktionen evtl. der Haut des Respirationstraktes, des Gastrointestinaltraktes und des kardiovaskulären Systems, einschließlich Symptomen wie Exanthem, Urtikaria, Ödemen, Pruritus, Rhinitis, Nasenverstopfung, kardio-respiratorische Luftnot
      • Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts
        • ohne Häufigkeitsangabe
          • Gastroduodenale Beschwerden (Magenschmerzen, Dyspepsie, Gastritis)
          • Übelkeit
          • Erbrechen
          • Diarrhöe
          • Magen-Darm-Geschwüre, die in Einzelfällen zur Perforation führen können
          • ischämische Colitis
      • Leber- und Gallenerkrankungen
        • ohne Häufigkeitsangabe
          • vorübergehende Leberschwäche / Einschränkung der Leberfunktion mit Erhöhung der Transaminasen
      • Erkrankungen des Blutes und des Lymphsystems
        • selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
          • schwerwiegende Blutungen, wie z. B. Blutungen des Gastrointestinaltraktes, zerebrale Blutungen
            • insbesondere bei Patienten mit unkontrolliertem Hypertonus und / oder Begleittherapie mit Antikoagulantien
            • in Einzelfällen potentiell lebensbedrohlich
        • ohne Häufigkeitsangabe
          • Erhöhung des Blutungsrisikos wie
            • perioperative Hämorrhagie
            • Hämatome
            • Nasenbluten
            • Blutungen im Urogenitaltrakt
            • Zahnfleischbluten
          • Hämolyse und hämolytische Anämie bei Patienten mit schwerer Form des Glucose-6-phosphat-dehydrogenase-(G6PD-)Mangels
          • Hämorrhagie
            • kann zu akuter und chronischer posthämorrhagischer Anämie / Eisenmangelanämie (aufgrund z.B. occulter Mikroblutungen) mit entsprechenden Laborparametern und klinischen Symptomen führen, wie
              • Asthenie
              • Blässe
              • Hypoperfusion
      • Erkrankungen des Nervensystems
        • ohne Häufigkeitsangabe
          • Schwindel (kann ein Symptom für eine Überdosierung sein)
      • Erkrankungen des Ohrs und des Labyrinths
        • ohne Häufigkeitsangabe
          • Tinnitus (kann ein Symptom für eine Überdosierung sein)
      • Erkrankungen der Niere und Harnwege
        • ohne Häufigkeitsangabe
          • Nierenschwäche / Einschränkung der Nierenfunktion
          • akutes Nierenversagen
    • Pseudoephedrin
      • Erkrankungen des Immunsystems
        • ohne Häufigkeitsangabe
          • Überempfindlichkeit (einschließlich Dyspnoe und Gesichtsschwellung)
          • Kreuzsensibilität kannmit anderen Sympathomimetika auftreten
      • Stoffwechsel- und Ernährungsstörungen
        • häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
          • verminderter Appetit
        • selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
          • Durst
          • Glykosurie
          • Hyperglykämie
      • Gefäßerkrankungen
        • ohne Häufigkeitsangabe
          • Flush / Hitzewallung
          • Blutdruckanstieg, jedoch nicht bei behandelter Hypertonie
      • Herzerkrankungen
        • häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
          • Tachykardie
        • selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
          • Palpitationen
          • Arrhythmien
          • supraventrikuläre Extrasystolen
        • ohne Häufigkeitsangabe
          • kardiale Wirkungen wie
            • Hypertension
          • Myokardinfarkt/Myokardischämie
      • Psychiatrische Erkrankungen
        • ohne Häufigkeitsangabe
          • Unruhe
          • Halluzinationen
          • Nervosität
          • Schlaflosigkeit
          • Angst
          • Stimulation des zentralen Nervensystems, kann mit Angstzuständen und psychotischen Symptomen, Krämpfen oder Herz-Kreislauf Kollaps mit Blutdruckabfall einhergehen
      • Erkrankungen des Nervensystems
        • sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
          • Kopfschmerzen
        • häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
          • Schwindelgefühl
        • ohne Häufigkeitsangabe
          • Stimulierung des zentralen Nervensystems (z. B. Schlaflosigkeit, selten Halluzinationen)
          • Schlaganfall (ohne bekannte Risikofaktoren)
          • Posteriores reversibles Enzephalopathie-Syndrom (PRES)
          • Reversibles zerebrales Vasokonstriktionssyndrom (RCVS)
      • Augenerkrankungen
        • gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
          • trockene Augen
          • unscharfes Sehen
        • ohne Häufigkeitsangabe
          • ischämische Optikusneuropathie
      • Erkrankungen der Niere und Harnwege
        • selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
          • Dysurie
        • ohne Häufigkeitsangabe
          • Harnretention, insbesondere bei Patienten mit Prostatahyperplasie
      • Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes
        • selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
          • Hautausschlag
          • Pruritus
        • ohne Häufigkeitsangabe
          • Hautreaktionen (z. B. Exanthem, Urtikaria, Pruritus)
          • schwere Hautreaktionen, wie akute generalisierte exanthematische Pustulose (AGEP)
            • in Post-Marketing-Beobachtungen in Einzelfällen nach Einnahme Pseudoephedrinhaltiger Präparate berichtet
      • Erkrankungen der Atemwege, des Brustraums und Mediastinums
        • ohne Häufigkeitsangabe
          • Atemnot
          • Exazerbation des Asthmas
          • Überempfindlichkeitsreaktion mit Bronchospasmus
      • Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts
        • ohne Häufigkeitsangabe
          • Mundtrockenheit
          • ischämische Colitis
          • Nausea
          • Erbrechen
      • Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort
        • ohne Häufigkeitsangabe
          • Ermüdung
          • Schmerzen im Brustbereich

  • Wirkstoff und weitere Bestandteile des Arzneimittels

    Stoffname Stoffmenge Stofftyp
    Acetylsalicylsäure500 mgWirkstoff
    Pseudoephedrin hydrochlorid30 mgWirkstoff
    Pseudoephedrin24.58 mgWirkstoff
    Apfelsinen Aroma+Aromastoff
    Maltodextrin+Aromastoff
    Arabisches Gummi+Aromastoff
    Ascorbinsäure+Aromastoff
    Butylhydroxyanisol+Aromastoff
    Aromastoffe, natürlich und naturidentisch+Aromastoff
    Citronensäure, wasserfrei+Hilfsstoff
    Hypromellose+Hilfsstoff
    Saccharin+Hilfsstoff
    Saccharose2.14 gHilfsstoff

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