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Allgemeine Produktinformationen
- Das Granulat ist zur direkten Einnahme in den Mund bestimmt. Das Granulat löst sich im Speichel und wird dann geschluckt.
- Nach der Einnahme sollte anschließend direkt Wasser nachgetrunken werden.
Anwendungsgebiete
- Dieses Präparats enthält die Wirkstoffe Acetylsalicylsäure und Pseudoephedrinhydrochlorid. Es hat schmerzlindernde, entzündungshemmende, fiebersenkende und nasenschleimhautabschwellende Eigenschaften.
- Es wird zur Behandlung von Symptomen einer verstopften Nase/Nebenhöhlen mit Schmerzen und Fieber im Zusammenhang mit einer Erkältung und/oder grippeähnlichen Symptomen angewendet.
- Wenn Sie nur eines der oben genannten Krankheitszeichen haben, ist die Behandlung mit einem Arzneimittel, das nur einen Wirkstoff enthält, zu bevorzugen.
- Wenn Sie sich nach 3 Tagen nicht besser oder gar schlechter fühlen, wenden Sie sich an Ihren Arzt.
- Das Arzneimittel ist für Erwachsene und Jugendliche ab 16 Jahren.
IndikationErwachsene und Jugendliche >/= 16 Jahre
- zur symptomatischen Behandlung bei verstopfter Nase bzw. Nasennebenhöhlen (Rhinosinusitis) mit Schmerzen und Fieber im Zusammenhang mit Erkältungs- und / oder grippeähnlichen Symptomen
- Granulat zur direkten Einnahme in den Mund
- Granulat löst sich im Speichel und wird dann geschluckt
- nach der Einnahme sollte direkt Wasser nachgetrunken werden
Gegenanzeigen
- Das Arzneimittel darf nicht eingenommen werden, wenn Sie
- allergisch gegen Acetylsalicylsäure oder Salicylate (eine Gruppe von Substanzen zur Behandlung von Schmerzen und Fieber), Pseudoephedrin, Benzylalkohol oder einen der sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind.
- in der Vergangenheit auf Acetylsalicylsäure oder ähnliche Substanzen zur Behandlung von Schmerzen, Entzündungen oder Rheuma, sogenannte nichtsteroidale Entzündungshemmer, mit Asthma reagiert haben.
- Magen- oder Darmgeschwüre haben.
- eine erhöhte Blutungsneigung haben.
- ein Leberversagen haben.
- eine schwere akute (plötzliche) oder chronische (langfristige) Nierenerkrankung oder Nierenversagen haben.
- an Herzschwäche (Herzinsuffizienz) leiden.
- eine Erkrankung der Herzkranzgefäße haben.
- sehr hohen Blutdruck haben (schweren Bluthochdruck) oder Bluthochdruck haben, der nicht durch Ihre Medikation kontrolliert wird.
- 15 mg oder mehr Methotrexat pro Woche einnehmen.
- schwanger sind.
- stillen.
- ein Arzneimittel aus der Klasse der Monoaminoxidase - Hemmer zur Behandlung einer Depression oder der Parkinson-Krankheit in den letzten zwei Wocheneingenommen haben.
- eine sehr ernste Form von erhöhtem Augendruck haben, ein sogenanntes Engwinkelglaukom.
- nicht fähig sind Ihre Blase vollständig zu entleeren (Harnverhalt).
Kontraindikation (absolut), Wirkstoffprofil
(kumulative Wirkstoffangaben ohne Berücksichtigung des individuellen Zulassungsstatus) Acetylsalicylsäure, Pseudoephedrin hydrochlorid - peroral- Überempfindlichkeit gegenüber Pseudoephedrin, Acetylsalicylsäure, anderen Salicylaten
- früheres Auftreten von Asthma nach Verabreichung von Salicylaten oder Substanzen mit ähnlicher Wirkung, insbesondere nichtsteroidalen Antiphlogistika (NSARs)
- akute gastrointestinale Geschwüre
- hämorrhagische Diathese
- Schwangerschaft
- Stillzeit
- schweres Leberversagen
- schwere Hypertonie oder unkontrollierte Hypertonie
- schwere akute oder chronische Nierenerkrankung/Niereninsuffizienz/ Nierenversagen
- schwere Herzinsuffizienz
- Kombination mit Methotrexat in einer Dosierung von 15 mg / Woche oder mehr
- schwere Hypertonie oder unkontrollierte Hypertonie
- schwere koronare Herzkrankheit
- gleichzeitige Einnahme von Monoaminoxidasehemmern innerhalb der letzten 2 Wochen
- Tachyarrhythmie
- hämorrhagischer Schlaganfall in der Anamnese oder bei Risikofaktoren, die das Risiko eines hämorrhagischen Schlaganfalls erhöhen können aufgrund der alphamimetischen Aktivität des Vasokonstriktors wie
- eine gleichzeitige Anwendung mit Vasokonstriktoren (u.a. Bromocriptin, Pergolid, Lisurid, Cabergolin, Ergotamin, Dihydroergotamin) oder jedem anderen Dekongestivum, das zum Abschwellen der Nasenschleimhäute entweder oral oder nasal angewendet wird (u.a. Phenylpropanolamin, Phenylephrin, Ephedrin)
- Hyperthyreose
- Prostatavergrößerung und/oder Funktionsstörungen der Harnblase
- erhöhter Augeninnendruck (Glaukom)
Vorsichtsmaßnahmen
- Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen
- Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie das Arzneimittel einnehmen, wenn Sie
- allergisch gegen andere Arzneimittel sind, die als Schmerzmittel oder zur Behandlung von Entzündungen oder Rheuma angewendet werden.
- an Allergien (z. B. mit Hautausschlag, Juckreiz, Nesselfieber), Asthma, Heuschnupfen, Nasenpolypen oder an chronischen Atemwegserkrankungen leiden.
- in der Vergangenheit an Magengeschwüren oder Magen-Darm-Blutungen gelitten haben.
- Arzneimittel zur Hemmung der Blutgerinnung einnehmen.
- eine Operation planen, einschließlich kleinerer Eingriffe, wie das Ziehen eines Zahns, da Acetylsalicylsäure das Risiko von Blutungen erhöht.
- eine eingeschränkte Leberfunktion haben.
- eine eingeschränkte Nierenfunktion oder Herz- und Kreislauffunktion haben, verursacht durch:
- eine Herzerkrankung, die dazu führt, dass das Blut nicht ausreichend durch den Körper gepumpt wird
- bei Volumenverlust
- eine größere Operation
- eine Blutinfektion
- ein größeres Blutungsereignis.
- anfällig für Gicht sind. In niedrigen Dosen senkt Acetylsalicylsäure die Harnsäureausscheidung, wodurch ein Gichtanfall ausgelöst werden kann.
- an einem Glucose-6-Phosphat-Dehydrogenase Mangel leiden: eine Erbkrankheit, die die roten Blutzellen beeinträchtigt. Hohe Dosen an Acetylsalicylsäure können zum vermehrten Zerfall roter Blutzellen (Hämolyse) führen.
- regelmäßig Schmerzmittel einnehmen, insbesondere Kombinationen verschiedener Schmerzmittel. Sie setzen sich dem Risiko einer dauerhaften Nierenschädigung aus.
- an Schilddrüsenüberfunktion leiden.
- an leicht bis mäßig hohem Blutdruck leiden.
- an Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit) leiden.
- an Herzkrankheiten leiden.
- an erhöhtem Augeninnendruck leiden.
- an Prostatavergrößerung leiden.
- eine Überempfindlichkeit gegen Wirkstoffe haben, die in Erkältungsarzneimitteln enthalten sind, sogenannte Sympathomimetika, wie z. B. Phenylephrin oder Ephedrin.
- an einer renalen-tubulären Azidose leiden. Dies bedeutet, dass die Nieren Säure nicht richtig aus dem Körper entfernen können. Dies kann zu einem erhöhten Risiko von Nebenwirkungen aufgrund höherer Pseudoephedrinspiegel im Blut führen.
- eine fiebrige generalisierte Hautrötung verbunden mit Pusteln bekommen, beenden Sie die Einnahme von dem Präparat und suchen Sie sofort Ihren Arzt auf oder begeben Sie sich unverzüglich in medizinische Behandlung. Siehe Kategorie "Nebenwirkungen".
- Bei der Einnahme von diesem Arzneimittel kann in Folge einer Entzündung des Dickdarms (ischämische Kolitis) plötzliche Bauchschmerzen oder Blutungen im Enddarm auftreten. Wenn diese Magen-Darm-Beschwerden bei Ihnen auftreten, beenden Sie die Einnahme und suchen Sie sofort Ihren Arzt auf oder begeben Sie sich unverzüglich in medizinische Behandlung. Siehe Kategorie "Nebenwirkungen".
- Bei der Anwendung von dem Präparat kann eine verringerte Blutversorgung des Sehnervs auftreten. Brechen Sie bei einem plötzlichen Verlust des Sehvermögens die Einnahme ab und suchen Sie sofort Ihren Arzt auf oder begeben Sie sich unverzüglich in medizinische Behandlung. Siehe Kategorie "Nebenwirkungen".
- Nach der Einnahme Pseudoephedrin-haltiger Arzneimittel wurden Fälle von posteriorem reversiblen Enzephalopathie-Syndrom (PRES) und reversiblem zerebralen Vasokonstriktionssyndrom (RCVS) berichtet. PRES und RCVS sind seltene Erkrankungen, die zu einer verminderten Blutversorgung des Gehirns führen können. Beenden Sie die Anwendung dieses Arzneimittels sofort und suchen Sie unverzüglich einen Arzt auf, wenn Sie Symptome entwickeln, die Anzeichen von PRES oder RCVS sein könnten (zu den Symptomen siehe Kategorie "Nebenwirkungen".
- Ältere Patienten
- Ältere Patienten können besonders empfindlich auf Pseudoephedrin reagieren und unter Schlaflosigkeit leiden oder Dinge wahrnehmen, die es nicht wirklich gibt (Halluzinationen).
- Kinder und Jugendliche
- Es besteht ein möglicher Zusammenhang zwischen Acetylsalicylsäure und dem Reye-Syndrom, wenn das Arzneimittel Kindern und Jugendlichen gegeben wird. Dies ist eine sehr seltene, aber lebensbedrohliche Erkrankung. Daher wird es nicht empfohlen, dieses Arzneimittel ohne ärztlichen Rat bei Kindern und Jugendlichen unter 16 Jahren anzuwenden.
- Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie das Arzneimittel einnehmen, wenn Sie
- Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen
- Während der Behandlung mit diesem Arzneimittel kann Ihre Reaktionsfähigkeit herabgesetzt sein. Vermeiden Sie das Autofahren, wenn dies auf Sie zutrifft. Das Risiko wird noch erhöht, wenn Sie gleichzeitig Alkohol trinken. Dies muss bei Tätigkeiten berücksichtigt werden, die besondere Aufmerksamkeit erfordern.
- Doping
- Die Anwendung des Arzneimittels kann bei Dopingkontrollen zu positiven Ergebnissen führen.
Hinweise und Vorsichtsmaßnahmen, Wirkstoffprofil
(kumulative Wirkstoffangaben ohne Berücksichtigung des individuellen Zulassungsstatus) Acetylsalicylsäure, Pseudoephedrin hydrochlorid - peroral- wenn nur ein Symptom vorherrscht, ist die Behandlung mit einem Monopräparat zu bevorzugen
- Warnhinweise / besondere Vorsicht bei
- Überempfindlichkeit gegen Analgetika / Entzündungshemmer / Antirheumatika oder anderer allergene Stoffe
- gleichzeitige Behandlung mit gerinnungshemmenden Arzneimitteln
- Magen-Darm-Geschwüre einschließlich chronischer oder wiederkehrender Geschwulsterkrankungen oder Magen-Darm-Blutungen in der Vorgeschichte
- Nierenfunktionsstörung oder eingeschränkter kardiovaskulärer Funktion
- z.B. bei Vorliegen einer renalen Gefäßerkrankung, eines kongestiven Herzversagens, eines reduzierten Blutvolumens, einer größeren Operation, einer Sepsis oder eines größeren Blutungsereignisses), da Acetylsalicylsäure das Risiko von Nierenfunktionsstörungen und akutem Nierenversagen erhöhen könnte
- eingeschränkte Leberfunktion / Leberinsuffizienz
- Hyperthyreose
- leichte bis mäßige Hypertension
- Diabetes mellitus
- ischämische Herzkrankheit
- erhöhter Augeninnendruck (Glaukom)
- Prostatahypertrophie
- Empfindlichkeit gegenüber Sympathomimetika
- ältere Patienten können besonders empfindlich auf die zentralnervösen Wirkungen von Pseudoephedrin reagieren
- Überempfindlichkeitsreaktionen
- Acetylsalicylsäure kann Bronchospasmen, Asthmaanfälle oder andere Überempfindlichkeitsreaktionen auslösen
- Risikofaktoren
- Bronchialasthma
- allergische Rhinitis
- Nasenpolypen oder chronische Atemwegserkrankungen
- Patienten, die auch gegen andere Stoffe allergisch reagieren (z.B. mit Hautreaktionen, Pruritus, Urtikaria)
- Blutungsrisiko
- besonders im Zusammenhang mit operativen Eingriffen (während und danach), auch bei kleineren Eingriffen, wie z. B. Zahnextraktionen, erhöhtes Blutungsrisiko möglich
- Acetylsalicylsäure hemmt die Thrombozytenaggregation, die über mehrere Tage hinaus nach Einnahme bestehen kann
- besonders im Zusammenhang mit operativen Eingriffen (während und danach), auch bei kleineren Eingriffen, wie z. B. Zahnextraktionen, erhöhtes Blutungsrisiko möglich
- Gichtanfall
- Acetylsalicylsäure vermindert in niedriger Dosierung die Harnsäureausscheidung
- bei Patienten mit ohnehin geringer Harnsäureausscheidung kann dies unter Umständen einen Gichtanfall auslösen
- Nierenschädigung
- die gewohnheitsmäßige Einnahme von Schmerzmitteln kann zur dauerhaften Nierenschädigung führen (Analgetika-Nephropathie)
- insbesondere die Kombination verschiedener analgetischer Wirkstoffe
- die gewohnheitsmäßige Einnahme von Schmerzmitteln kann zur dauerhaften Nierenschädigung führen (Analgetika-Nephropathie)
- Glucose-6-phosphat-dehydrogenase (G6DP-) Mangel
- bei Patienten, die an einem schweren G6DP-Mangel leiden, könnte Acetylsalicylsäure eine Hämolyse oder hämolytische Anämie hervorrufen
- Faktoren, die das Risiko für eine hämolytische Anämie erhöhen könnten, sind z.B.
- hohe Dosierungen
- Fieber
- akute Infektionen
- schwere Hautreaktionen
- schwere Hautreaktionen wie akute generalisierte exanthematische Pustulose (AGEP) können bei Pseudoephedrin-haltigen Arzneimitteln auftreten
- dieser akute pustulöse Ausschlag kann innerhalb der ersten beiden Behandlungstage auftreten und mit Fieber und zahlreichen kleinen, hauptsächlich nicht-follikulären Pusteln verbunden sein, die in einem ausgedehnten ödematösen Erythem auftreten und hauptsächlich in den Hautfalten, am Rumpf und den oberen Extremitäten lokalisiert sind
- die Patienten sollten sorgfältig überwacht werden
- die Anwendung des Arzneimittels sollte beendet werden und erforderlichenfalls geeignete Maßnahmen ergriffen werden, wenn Anzeichen und Symptome beobachtet werden, wie
- Fieber
- Erythem
- viele kleine Pusteln
- Hauttest
- die Behandlung mit Pseudoephedrin sollte mindestens 48 Stunden vor Hauttests unterbrochen werden, da Antihistaminika sonst positive Reaktionen auf den Hauttest verhindern oder abschwächen können
- ischämische Colitis
- es wurden einige Fälle von ischämischer Colitis bei der Anwendung von Pseudoephedrin berichtet
- das Arzneimittel sollte (umgehend) abgesetzt und ärztlicher Rat eingeholt werden, wenn folgendes auftritt
- plötzlich Bauchschmerzen
- rektale Blutungen
- oder andere Symptome einer ischämischen Colitis
- Kinder und Jugendliche
- ohne ärztlichen Rat nicht bei Kindern und Jugendlichen unter 16 Jahren anwenden
- insbesondere wenn andere Maßnahmen nicht zum Erfolg geführt haben
- bei anhaltendem Erbrechen, Bewusstseinstrübungen oder auffälligem Verhalten muss die Behandlung mit Acetylsalicylsäure beendet werden
- es besteht ein möglicher Zusammenhang zwischen Acetylsalicylsäure und dem Reye-Syndrom, wenn Acetylsalicylsäure an Kinder oder Jugendliche bei viralem Infekt mit und ohne Fieber verabreicht wird
- bei Kindern mit Zeichen einer Virusinfektion (insbesondere Varicella-lnfektionen und grippalen Infekten), von denen ein Teil, aber nicht alle Acetylsalicylsäure erhalten hatten, wurde das Reye-Syndrom beobachtet (dies ist eine sehr seltene, lebensgefährliche Krankheit)
- ohne ärztlichen Rat nicht bei Kindern und Jugendlichen unter 16 Jahren anwenden
- Dopingkontrollen
- die Anwendung des Arzneimittels kann bei Dopingkontrollen zu positiven Ergebnissen führen
- ischämische Optikusneuropathie
- es wurden Fälle von ischämischer Optikusneuropathie bei der Anwendung von Pseudoephedrin berichtet
- bei plötzlichem Auftreten eines Verlusts des Sehvermögens oder einer verminderten Sehschärfe, wie bei einem Skotom, sollte die Anwendung von Pseudoephedrin abgebrochen werden
- Posteriores reversibles Enzephalopathie-Syndrom (PRES) und reversibles zerebrales Vasokonstriktionssyndrom (RCVS)
- Fälle von PRES und RCVS wurden bei der Anwendung pseudoephedrinhaltiger Arzneimittel berichtet
- Risiko erhöht bei Patienten mit
- schwerer oder unkontrollierter Hypertonie
- schwerer akuter oder chronischer Nierenerkrankung / Niereninsuffizienz
- Pseudoephedrin sollte abgesetzt und sofort ein Arzt aufgesucht werden, wenn folgende Symptome auftreten
- plötzliche starke Kopfschmerzen oder Donnerschlagkopfschmerzen
- Übelkeit
- Erbrechen
- Verwirrtheit
- Krampfanfälle
- Sehstörungen
- die meisten gemeldeten Fälle von PRES und RCVS verschwanden nach Absetzen und entsprechender Behandlung
- kardiovaskuläre und allgemeine Wirkungen von Pseudoephedrin
- die Patienten sollten darüber informiert werden, dass die Behandlung mit dem Arzneimittel bei Bluthochdruck, Tachykardie, Palpitationen oder Herzrhythmusstörungen, Übelkeit oder anderen neurologischen Anzeichen (z. B. Kopfschmerzen oder verstärkte Kopfschmerzen) abgesetzt werden sollte
- hinsichtlich Pseudoephedrin ist bei den folgenden Patientengruppen Vorsicht geboten
- Patienten mit Herzrhythmusstörungen
- Patienten mit Bluthochdruck
- Patienten, die Digitalis erhalten
- Patienten mit Myokardinfarkt
- Diabetes mellitus
- positiver Bronchospasmus in der Anamnese
- gastrointestinale und urogenitale Wirkungen von Pseudoephedrin
- bei Patienten mit stenosierendem peptischem Ulkus, pyloro-duodenaler Obstruktion, Obstruktion des Gebärmutterhalses und Blasenhalsobstruktion ist Vorsicht geboten
- Wirkungen von Pseudoephedrin auf das zentrale Nervensystem
- eine Stimulation des zentralen Nervensystems mit Krämpfen oder Herz-Kreislauf-Kollaps mit gleichzeitigem Blutdruckabfall kann durch sympathomimetische Amine ausgelöst werden
- Vorsicht ist bei Patienten geboten, die auch mit anderen Sympathomimetika behandelt werden, wie
- Dekongestiva
- Anorektika oder Psychostimulanzien vom Amphetamintyp
- blutdrucksenkende Arzneimittel (Antihypertensiva)
- trizyklische Antidepressiva
- andere Antihistaminika
- Migränepatienten
- Vorsicht ist geboten bei Migränepatienten, die derzeit mit vasokonstriktiven Ergotalkaloiden behandelt werden
- Risiken des Missbrauchs
- Pseudoephedrin birgt die Gefahr des Missbrauchs
- erhöhte Dosen können letztlich zu Toxizität führen
- kontinuierlicher Konsum kann zu einer Toleranz führen, die das Risiko einer Überdosierung erhöht
- auf einen schnellen Entzug kann eine Depression folgen
(kumulative Wirkstoffangaben ohne Berücksichtigung des individuellen Zulassungsstatus) Acetylsalicylsäure, Pseudoephedrin hydrochlorid - peroral- in der Schwangerschaft kontraindiziert
- keine Daten zur Einnahme der Kombination beider Wirkstoffe während einer Schwangerschaft
- Acetylsalicylsäure
- im 3. Trimester der Schwangerschaft kontraindiziert
- während des 3. Trimenons der Schwangerschaft kann eine Exposition mit Prostaglandinsynthese-Hemmstoffen mit folgenden Risiken behaftet sein
- beim Fötus
- kardiopulmonale Toxizität (vorzeitige Verengung / vorzeitigerVerschluss des Ductus arteriosus und pulmonaler Hypertonie)
- Nierenfunktionsstörung (siehe unten)
- bei der Mutter und beim neugeborenen Kind , am Ende der Schwangerschaft
- eine mögliche Verlängerung der Blutungszeit, ein anti-aggregatorischer Effekt, der bereits bei sehr niedrigen Dosen auftreten kann
- Hemmung der Wehentätigkeit, die zu einem verspäteten oder verlängerten Geburtsvorgang führt
- beim Fötus
- während des 3. Trimenons der Schwangerschaft kann eine Exposition mit Prostaglandinsynthese-Hemmstoffen mit folgenden Risiken behaftet sein
- während des 1. und 2. Trimenons sollte Acetylsalicylsäure nicht gegeben werden, es sei denn dies ist eindeutig notwendig
- falls Acetylsalicylsäure von einer Frau eingenommen wird, die versucht, schwanger zu werden oder sich bereits im 1. oder 2. Trimenon der Schwangerschaft befindet, sollte die Dosis so niedrig wie möglich und die Behandlungsdauer so kurz wie möglich gehalten werden
- ab der 20. Schwangerschaftswoche kann die Anwendung von Acetylsalicylsäure ein durch eine fötale Nierenfunktionsstörung ausgelöstes Oligohydramnion verursachen
- dies kann kurz nach Beginn der Behandlung auftreten und ist in der Regel nach Absetzen der Behandlung reversibel
- zusätzlich wurden Fälle berichtet, bei denen nach der Behandlung im zweiten Schwangerschaftstrimenon eine Verengung des Ductus arteriosus auftrat, wobei sich diese in den meisten Fällen nach dem Absetzen der Behandlung zurückgebildet hat
- Hemmung der Prostaglandinsynthese
- kann die Schwangerschaft und/oder die embryonale / fetale Entwicklung ungünstig beeinflussen
- Daten aus epidemiologischen Studien deuten auf erhöhtes Risiko für Fehlgeburten und für kardiale Fehlbildungen und Gastroschisis nach der Anwendung von Prostaglandinsynthese-Hemmstoffen in der Frühschwangerschaft hin
- das absolute Risiko für kardiale Fehlbildungen ist von weniger als 1 % auf bis zu 1,5 % erhöht
- Annahme: Risiko nimmt mit der Dosis und der Anwendungsdauer zu
- tierexperimentelle Studien
- bei Tieren hat die Gabe eines Prostaglandinsynthese-Hemmstoffes zu erhöhtem prä- und postimplantärem Verlust sowie zu embryofetaler Letalität geführt
- erhöhte Inzidenzen für verschiedene Fehlbildungen, inklusive kardiovaskulärer (wenn ein Prostaglandinsynthese-Hemmstoff in der Organentwicklungsphase verabreicht wurde)
- teratogene Wirkungen (Salicylate)
- Implantationsstörungen, embryotoxische und fetotoxische Wirkungen sowie Störungen der Lernfähigkeit der Jungtiere nach pränataler Exposition
- Reproduktionstoxizität gezeigt
- bei Tieren hat die Gabe eines Prostaglandinsynthese-Hemmstoffes zu erhöhtem prä- und postimplantärem Verlust sowie zu embryofetaler Letalität geführt
- Fertilität
- Hinweise darauf, dass Arzneistoffe, die die Cyclooxygenase/Prostaglandinsynthese hemmen, durch einen Effekt auf die Ovulation eine Beeinträchtigung der weiblichen Fertilität hervorrufen könne
- Effekt ist nach Absetzen der Behandlung reversibel
- im 3. Trimester der Schwangerschaft kontraindiziert
- Pseudoephedrin
- wenige vorhandene Daten zeigen keine Hinweise auf ein erhöhtes Risiko für Fehlbildungen
- dennoch soll Pseudoephedrin nicht in der Schwangerschaft eingenommen werden
- die Anwendung von Pseudoephedrin vermindert den uterinen Blutfluss in der Schwangerschaft
- tierexperimentelle Studien
- teratogene Wirkungen
- in Ratten wirkt Pseudoephedrin in maternal toxischen Dosen fetotoxisch (reduziertes fötales Gewicht und verzögerte Ossifikation)
- Reproduktionstoxizität gezeigt
- teratogene Wirkungen
- Fertilität
- mit Pseudoephedrin wurden keine Fertilitätsstudien oder peri-postnatale Untersuchungen durchgeführt
- wenige vorhandene Daten zeigen keine Hinweise auf ein erhöhtes Risiko für Fehlbildungen
(kumulative Wirkstoffangaben ohne Berücksichtigung des individuellen Zulassungsstatus) Acetylsalicylsäure, Pseudoephedrin hydrochlorid - peroral- in der Stillzeit kontraindiziert
- keine Daten für die Anwendung der Kombination beider Wirkstoffe in der Stillzeit
- Salicylate und Pseudoephedrin (0,4 - 0,7 %) gehen in geringen Mengen in die Muttermilch über
Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten
- Einnahme zusammen mit anderen Arzneimitteln
- Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden, kürzlich andere Arzneimittel eingenommen/angewendet haben oder beabsichtigen andere Arzneimittel einzunehmen/anzuwenden, insbesondere bei der Anwendung von Arzneimitteln, die Folgendes enthalten:
- Methotrexat zur Behandlung schwerer Gelenkentzündungen, Krebs und der Hautkrankheit Psoriasis. Nehmen Sie das Arzneimittel nicht ein, wenn Sie Methotrexat in Dosierungen von 15 mg oder mehr pro Woche anwenden. Eine ärztliche Überwachung wird empfohlen, wenn Sie Methotrexat in Dosen unter 15 mg pro Woche einnehmen.
- Monoaminoxidase-Hemmer zur Behandlung von Depressionen oder der Parkinson-Krankheit. Nehmen Sie das Präparat nicht ein, wenn Sie solche Arzneimittel innerhalb der letzten zwei Wochen eingenommen haben.
- Wirkstoffe, die die Blutgerinnung hemmen oder Blutgerinnsel auflösen.
- Wirkstoffe aus der Gruppe der sogenannten nicht-steroidalen Entzündungshemmer zur Behandlung von Schmerzen, Entzündungen oder Rheuma.
- Selektive Serotonin-Wiederaufnahmehemmer (SSRI) zur Behandlung von Depressionen.
- andere Wirkstoffe zur Behandlung von Depressionen.
- Digoxin zur Behandlung von Herzschwäche und unregelmäßigem Herzschlag.
- blutzuckersenkende Wirkstoffe.
- Wirkstoffe zur Steigerung der Wasserausscheidung durch die Nieren.
- Glukocortikoide, wenn diese eingenommen oder als Injektion oder Infusion angewendet werden- - außer Hydrocortison, wenn es als Ersatztherapie angewendet wird. Glukocortikoide können zur Linderung von Hautentzündungen oder bei Asthma eingesetzt werden.
- ACE-Hemmer - Wirkstoffe, deren Namen auf „pril" enden, die hauptsächlich zur Behandlung von Bluthochdruck angewendet werden.
- Andere Wirkstoffe zur Behandlung von Bluthochdruck wie z. B. Guanethidin, Methyldopa, oder deren Namen auf „lol" enden.
- Valproinsäure zur Behandlung von Epilepsie.
- Benzbromaron oder Probenecid zur Behandlung von Gicht.
- Salbutamol-Tabletten zur Erweiterung der Atemwege. Bronchien erweiternde Inhalationssprays mit Salbutamol dürfen jedoch weiter in der verschriebenen Dosis angewendet werden.
- Phenylephrin, Ephedrin oder andere sogenannte Sympathomimetika, die in Nasentropfen oder Sprays enthalten sind.
- Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden, kürzlich andere Arzneimittel eingenommen/angewendet haben oder beabsichtigen andere Arzneimittel einzunehmen/anzuwenden, insbesondere bei der Anwendung von Arzneimitteln, die Folgendes enthalten:
- Einnahme zusammen mit Alkohol
- Vermeiden Sie Alkohol während der Behandlung mit Acetylsalicylsäure, da dieser das Risiko von Magen- oder Darmblutungen erhöhen kann.
Wechselwirkungen, wirkstoffbezogen
keine Berücksichtigung des arzneimittelrechtlichen Zulassungsstatus des Präparates bzw. produktspezifischer Angaben schwerwiegend Vitamin-K-Antagonisten / Acetylsalicylsäure, hochdosiert
Methotrexat / Salicylate
Urikosurika / Acetylsalicylsäure
Sympathomimetika / MAO-Hemmer
Methylphenidat / Sympathomimetika
Lebend-Impfstoffe / Salicylate
Clozapin / Stoffe mit potenziell myelotoxischen UAW
Ephedrin / Sympathomimetika
Anagrelid / Acetylsalicylsäure
Vasokonstriktoren / Pseudoephedrin
mittelschwer Aminoglykosid-Antibiotika / Antirheumatika, nicht-steroidale
ACE-Hemmer / Antirheumatika, nicht-steroidale
an Aktivkohle adsorbierbare Stoffe / Aktivkohle
Ciclosporin / Antirheumatika, nicht-steroidale
Digitalis-Glykoside / Antirheumatika, nicht steroidale
Sympathomimetika / Beta-Blocker, nichtselektive
Heparine und Heparinoide / Acetylsalicylsäure, hochdosiert
Lithium / Antirheumatika, nicht-steroidale
Salicylate, niedrig dosiert / Antirheumatika, nicht-steroidale, systemisch
Antirheumatika, nicht-steroidale / Serotonin-Wiederaufnahme-Hemmer
Salicylate / Carboanhydrase-Hemmer
Acetylsalicylsäure / Corticosteroide
Sympathomimetika / Stoffe, die die Dopaminwirkung verstärken
Valproinsäure / Acetylsalicylsäure
Dabigatran / Antirheumatika, nicht-steroidale
Faktor Xa-Inhibitoren, orale / Acetylsalicylsäure, hochdosiert
Sympathomimetika, indirekte / Antidepressiva, tri- und tetrazyklische
Angiotensin-II-Antagonisten / Antirheumatika, nicht-steroidale
Tacrolimus / Antirheumatika, nicht-steroidale
Pemetrexed / Acetylsalicylsäure, hochdosiert
Mifamurtid / Antirheumatika, nicht-steroidale
Plasminogen-Aktivatoren / Thrombozytenaggregationshemmer
Bupropion / Stoffe, die die Krampfschwelle herabsetzen können
Thrombozytenaggregationshemmer / Antirheumatika, nicht-steroidale
Inhalations-Narkotika, halogenierte / Sympathomimetika
Diuretika, kaliumsparende / Antirheumatika, nicht-steroidale
Antirheumatika, nicht-steroidale / Asparaginase
Digitalis-Glykoside / Sympathomimetika
Salicylate / Cilostazol
Antirheumatika, nicht-steroidale / Antirheumatika, nicht-steroidale
Antirheumatika, nicht-steroidale / Antirheumatika, nicht-steroidale
Fumarsäure-Derivate / Antirheumatika, nicht-steroidale
COX-2-Hemmer / Antirheumatika, nicht-selektive
Antiadiposita, zentral wirksam / Sympathomimetika
Sympathomimetika / Alpha-Adrenozeptor-Antagonisten
Macimorelin / COX-Hemmer
Efbemalenograstim alfa / Stoffe mit potenziell myelotoxischen UAW
Kontrastmittel, iodhaltige / Stoffe, die die Krampfschwelle herabsetzen können
geringfügig Beta-Blocker / Antirheumatika, nicht-steroidale
Insulin / Salicylate, hoch dosiert
Schleifendiuretika / Antirheumatika, nicht-steroidale
Acetylsalicylsäure / Antazida
Acetylsalicylsäure / Ethanol
Salicylate / Ginkgo biloba
Sympathomimetika / Harn ansäuernde Mittel
Sympathomimetika / Harn alkalisierende Mittel
Thiazid-Diuretika / Antirheumatika, nicht-steroidale
Antidiabetika / Sympathomimetika
Antidiabetika, orale / Antirheumatika, nicht-steroidale
Gyrase-Hemmer / Antirheumatika, nicht-steroidale
Metformin / Antirheumatika, nicht-steroidale
ZNS-Stimulanzien / Sympathomimetika
Stoffe, die die Krampfschwelle herabsetzen können / Sympathomimetika
Alprostadil / Sympathomimetika
ACE-Hemmer / Sympathomimetika
Antirheumatika, nicht-steroidale / Deferasirox
Antirheumatika, nicht-steroidale / Defibrotid
Schilddrüsenhormone / Salicylate
Arzneimittel, anticholinerge Wirkung / Opioide
Volanesorsen / Antirheumatika, nicht-steroidale
Sympathomimetika / Ketamin
Doxapram / Sympathomimetika
Sympathomimetika / Beta-Blocker, selektive
Tiratricol / Stoffe, die die Plasmaproteinbindung beeinträchtigen
Arzneimittel, anticholinerge Wirkung / Corticosteroide
Atropin, okulär / Sympathomimetika
Arzneimittel, anticholinerge Wirkung / Pirenzepin
Glycopyrronium, extern / Arzneimittel, anticholinerge Wirkung
Aminoglykosid-Antibiotika, topische / Antirheumatika, nicht-steroidale
unbedeutend Phenytoin / Acetylsalicylsäure
Salicylate / Kontrazeptiva, orale
Linaclotid / Antirheumatika, nicht-steroidale
Penicilline / Salicylate, hochdosiert
Mifepriston und Misoprostol / Antirheumatika, nicht-steroidaleWarnhinweise
- Aufgrund fehlender Daten zur Sicherheit der Kombination beider Wirkstoffe, darf dieses Arzneimittel darf während der Schwangerschaft und Stillzeit nicht eingenommen werden.
- Darüber hinaus sollte berücksichtigt werden, dass Acetylsalicylsäure:
- bei Ihrem ungeborenen Kind Nieren- und Herzprobleme verursachen kann, wenn es ab der 20. Schwangerschaftswoche eingenommen wird.
- Ihrem ungeborenen Kind schaden oder Geburtsprobleme verursachen kann, wenn es im letzten Schwangerschaftstrimester eingenommen wird.
- die Blutungsneigung von Mutter und Kind beeinflussen und dazu führen kann, dass der Geburtsvorgang später einsetzt oder länger andauert als erwartet, wenn es vor oder während der Geburt eingenommen wird.
- Wenn Sie vermuten, schwanger zu sein, oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Anwendung dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.
- Es gehört zu einer Gruppe von Arzneimitteln (NSAR), die es Frauen erschweren können, schwanger zu werden. Dieser Effekt besteht nur vorübergehend und geht nach Beendigung der Einnahme zurück.
Enthält Benzylalkohol. Darf bei Früh- und Neugeborenen nicht parenteral oder oral angewendet werden. Kann bei Säuglingen und Kindern bis zu 3 Jahren toxische und allergische Reaktionen hervorrufen. Vorsicht bei Personen mit eingeschränkter Leber- und Nierenfunktion. Die Anwendung in der Schwangerschaft darf oder sollte nicht erfolgen.Die Anwendung in der Stillzeit darf oder sollte nicht erfolgen.Dosierungsanleitung
- Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau wie beschrieben bzw. genau nach Anweisung Ihres Arztes oder Apothekers ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.
- Die empfohlene Dosis für Erwachsene und Jugendliche ab 16 Jahren:
- Einzeldosis: 1 bis 2 Beutel
- Die Einzeldosis kann nach 4 Stunden wiederholt werden.
- maximale Tagesdosis: 6 Beutel
- Die maximale Tagesdosis darf nicht überschritten werden.
- Einzeldosis: 1 bis 2 Beutel
- Dauer der Anwendung
- Nehmen Sie das Präparat ohne ärztlichen Rat nicht länger als 3 Tage ein.
- Wenn Sie eine größere Menge eingenommen haben, als Sie sollten
- Bei Verdacht auf eine Überdosierung müssen Sie unverzüglich einen Arzt kontaktieren. Anzeichen sind Kopfschmerzen, Schwindel, Krämpfe, Erbrechen, Ohrensausen, Herzklopfen, Brustschmerzen, Ruhelosigkeit oder Atemnot.
- Wenn Sie weitere Fragen zur Einnahme dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
DosierungBasiseinheit: 1 Beutel enthält 500 mg Acetylsalicylsäure und 30 mg Pseudoephedrinhydrochlorid
- symptomatische Behandlung bei verstopfter Nase bzw. Nasennebenhöhlen (Rhinosinusitis) mit Schmerzen und Fieber im Zusammenhang mit Erkältungs- und / oder grippeähnlichen Symptomen
- Erwachsene und Jugendliche >/= 16 Jahre
- wenn nur 1 Symptom vorherrscht: Behandlung mit einer Monotherapie bevorzugen
- Einzeldosis: 1 - 2 Beutel (500 - 1000 mg Acetylsalicylsäure und 30 - 60 mg Pseudoephedrinhydrochlorid)
- falls notwendig, Einzeldosis im Abstand von mind. 4 Stunden wiederholen
- tägliche Maximaldosis: 6 Beutel
- Behandlungsdauer: ohne ärztlichen Rat max. 3 Tage
- Erwachsene und Jugendliche >/= 16 Jahre
Dosisanpassung
- Kinder und Jugendliche < 16 Jahren
- nicht ohne ärztlichen Rat anwenden
- aufgrund der geringen Anwendungserfahrungen: keine spezifische Dosierungsempfehlung möglich
- eingeschränkte Leberfunktion
- Anwendung mit Vorsicht
- schwere Leberinsuffizienz: kontraindiziert
- eingeschränkte Nierenfunktion
- Anwendung mit Vorsicht
- schwere Niereninsuffizienz: kontraindiziert
- ältere Patienten
- können besonders empfindlich auf die Wirkungen von Pseudoephedrin auf das zentrale Nervensystem reagieren
Nebenwirkungen
- Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.
- Die Häufigkeit lässt sich auf Grundlage der vorhandenen Daten nicht abschätzen, sie werden daher als "nicht bekannt" definiert.
- Mögliche Nebenwirkungen von Acetylsalicylsäure sind:
- Sprechen Sie unverzüglich mit Ihrem Arzt oder suchen Sie das nächstgelegene Krankenhaus auf, wenn Sie eine der folgenden sehr schwerwiegenden Nebenwirkungen bemerken:
- Allergische Reaktionen, wie Atemnot, Hautreaktionen möglicherweise mit Blutdruckabfall, insbesondere bei Asthmatikern;
- Analgetika induzierte Atemwegserkrankung (die Symptome einer bestehenden Atemwegserkrankung verschlechtern sich durch das Arzneimittel);
- Magengeschwüre, die in Einzelfällen zu einem Magendurchbruch führen können;
- Bei Vorschädigungen der Darmschleimhaut kann es zur Ausbildung von Membranen im Darmraum mit möglicher nachfolgender Verengung kommen (insbesondere bei Langzeitbehandlung);
- Magen- oder Darm-Blutung, die in Einzelfällen zu einer verminderten Anzahl roter Blutkörperchen führen, was möglicherweise zu erhöhter Müdigkeit führen kann. Anzeichen dafür sind schwarze Stühle oder blutiges Erbrechen;
- selten bis sehr selten schwere innere Blutungen wie Magen-, Darm- oder Hirnblutungen (insbesondere durch unkontrollierten Bluthochdruck und/oder Anwendung von Arzneimitteln, die die Blutgerinnung hemmen oder Blutgerinnsel auflösen);
- eingeschränkte Nierenfunktion, Nierenversagen;
- erhöhter Abbau von roten Blutzellen bei schwerem Glucose-6-Phosphat Dehydrogenase Mangel;
- Sprechen Sie unverzüglich mit Ihrem Arzt, wenn Sie eine der folgenden schwerwiegenden Nebenwirkungen bemerken:
- Erhöhung des Blutungsrisikos wie Mund-, Vagina- oder Anusblutungen;
- Magen-Darm-Beschwerden wie Magenschmerzen, Verdauungsbeschwerden und Magenschleimhautentzündung;
- vorübergehend eingeschränkte Leberfunktion mit erhöhten Leberenzymen, die als Transaminasen bezeichnet werden;
- Schwindel;
- Ohrensausen (Tinnitus).
- Leichte Nebenwirkungen:
- Übelkeit, Erbrechen, Durchfälle.
- Sprechen Sie unverzüglich mit Ihrem Arzt oder suchen Sie das nächstgelegene Krankenhaus auf, wenn Sie eine der folgenden sehr schwerwiegenden Nebenwirkungen bemerken:
- Mögliche Nebenwirkungen von Pseudoephedrin sind:
- Schwerwiegende Erkrankungen, die Blutgefäße im Gehirn betreffen, bekannt als posteriores reversibles Enzephalopathie-Syndrom (PRES) und reversibles zerebrales Vasokonstriktionssyndrom (RCVS)
- Beenden Sie die Anwendung des Arzneimittels sofort und suchen Sie umgehend einen Arzt auf, wenn Sie Symptome entwickeln, die Anzeichen eines posterioren reversiblen Enzephalopathie-Syndroms (PRES) und eines reversiblen zerebralen Vasokonstriktionssyndroms (RCVS) sein können. Dazu gehören:
- starke Kopfschmerzen mit plötzlichem Beginn
- Übelkeit
- Erbrechen
- Verwirrtheit
- Krampfanfälle
- Veränderungen des Sehvermögens
- Sprechen Sie unverzüglich mit Ihrem Arzt, wenn Sie eine der folgenden schwerwiegenden Nebenwirkungen bemerken:
- Blutdruckanstieg, aber nicht bei behandeltem Bluthochdruck;
- Wirkungen am Herz wie Herzrasen oder unregelmäßiger Herzschlag;
- Schlafstörungen, selten Halluzinationen und andere Stimulationen des Gehirns und Rückenmarks;
- fehlende Fähigkeit zu urinieren, insbesondere bei Patienten mit Prostatavergrößerung;
- Wirkungen auf die Haut wie z. B. Ausschlag, Nesselfieber, Juckreiz;
- Plötzlich einsetzendes Fieber, eine Rötung der Haut oder viele kleine Pusteln (mögliche Anzeichen einer akuten generalisierten exanthematischen Pustulose - AGEP) können innerhalb der ersten 2 Tage der Behandlung mit dem Arzneimittel auftreten. Siehe Kategorie "Patientenhinweis". Wenn bei Ihnen diese Symptome auftreten, beenden Sie die Einnahme und wenden Sie sich unverzüglich an einen Arzt.
- Entzündung des Dickdarms aufgrund von unzureichender Blutversorgung (ischämische Kolitis).
- Verringerte Blutversorgung des Sehnervs (Ischämische Optikusneuropathie).
- Leichte Nebenwirkungen:
- Hautrötung
- Trockener Mund
- Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht angegeben sind.
Nebenwirkungen, Wirkstoffprofil
(kumulative Wirkstoffangaben ohne Berücksichtigung des individuellen Zulassungsstatus) Acetylsalicylsäure, Pseudoephedrin hydrochlorid - peroral- Acetylsalicylsäure
- Erkrankungen des Immunsystems
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- schwere Überempfindlichkeitsreaktionen einschließlich anaphylaktischer Schock
- Analgetika-Asthma-Syndrom
- ohne Häufigkeitsangabe
- Überempfindlichkeitsreaktionen mit entsprechenden Auswirkungen auf Labor und Klinik einschließlich
- Asthma, leichte bis mäßige Reaktionen evtl. der Haut des Respirationstraktes, des Gastrointestinaltraktes und des kardiovaskulären Systems, einschließlich Symptomen wie Exanthem, Urtikaria, Ödemen, Pruritus, Rhinitis, Nasenverstopfung, kardio-respiratorische Luftnot
- Überempfindlichkeitsreaktionen mit entsprechenden Auswirkungen auf Labor und Klinik einschließlich
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts
- ohne Häufigkeitsangabe
- Gastroduodenale Beschwerden (Magenschmerzen, Dyspepsie, Gastritis)
- Übelkeit
- Erbrechen
- Diarrhöe
- Magen-Darm-Geschwüre, die in Einzelfällen zur Perforation führen können
- ischämische Colitis
- ohne Häufigkeitsangabe
- Leber- und Gallenerkrankungen
- ohne Häufigkeitsangabe
- vorübergehende Leberschwäche / Einschränkung der Leberfunktion mit Erhöhung der Transaminasen
- ohne Häufigkeitsangabe
- Erkrankungen des Blutes und des Lymphsystems
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- schwerwiegende Blutungen, wie z. B. Blutungen des Gastrointestinaltraktes, zerebrale Blutungen
- insbesondere bei Patienten mit unkontrolliertem Hypertonus und / oder Begleittherapie mit Antikoagulantien
- in Einzelfällen potentiell lebensbedrohlich
- schwerwiegende Blutungen, wie z. B. Blutungen des Gastrointestinaltraktes, zerebrale Blutungen
- ohne Häufigkeitsangabe
- Erhöhung des Blutungsrisikos wie
- perioperative Hämorrhagie
- Hämatome
- Nasenbluten
- Blutungen im Urogenitaltrakt
- Zahnfleischbluten
- Hämolyse und hämolytische Anämie bei Patienten mit schwerer Form des Glucose-6-phosphat-dehydrogenase-(G6PD-)Mangels
- Hämorrhagie
- kann zu akuter und chronischer posthämorrhagischer Anämie / Eisenmangelanämie (aufgrund z.B. occulter Mikroblutungen) mit entsprechenden Laborparametern und klinischen Symptomen führen, wie
- Asthenie
- Blässe
- Hypoperfusion
- kann zu akuter und chronischer posthämorrhagischer Anämie / Eisenmangelanämie (aufgrund z.B. occulter Mikroblutungen) mit entsprechenden Laborparametern und klinischen Symptomen führen, wie
- Erhöhung des Blutungsrisikos wie
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Erkrankungen des Nervensystems
- ohne Häufigkeitsangabe
- Schwindel (kann ein Symptom für eine Überdosierung sein)
- ohne Häufigkeitsangabe
- Erkrankungen des Ohrs und des Labyrinths
- ohne Häufigkeitsangabe
- Tinnitus (kann ein Symptom für eine Überdosierung sein)
- ohne Häufigkeitsangabe
- Erkrankungen der Niere und Harnwege
- ohne Häufigkeitsangabe
- Nierenschwäche / Einschränkung der Nierenfunktion
- akutes Nierenversagen
- ohne Häufigkeitsangabe
- Erkrankungen des Immunsystems
- Pseudoephedrin
- Erkrankungen des Immunsystems
- ohne Häufigkeitsangabe
- Überempfindlichkeit (einschließlich Dyspnoe und Gesichtsschwellung)
- Kreuzsensibilität kannmit anderen Sympathomimetika auftreten
- ohne Häufigkeitsangabe
- Stoffwechsel- und Ernährungsstörungen
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- verminderter Appetit
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Durst
- Glykosurie
- Hyperglykämie
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Gefäßerkrankungen
- ohne Häufigkeitsangabe
- Flush / Hitzewallung
- Blutdruckanstieg, jedoch nicht bei behandelter Hypertonie
- ohne Häufigkeitsangabe
- Herzerkrankungen
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Tachykardie
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Palpitationen
- Arrhythmien
- supraventrikuläre Extrasystolen
- ohne Häufigkeitsangabe
- kardiale Wirkungen wie
- Hypertension
- Myokardinfarkt/Myokardischämie
- kardiale Wirkungen wie
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Psychiatrische Erkrankungen
- ohne Häufigkeitsangabe
- Unruhe
- Halluzinationen
- Nervosität
- Schlaflosigkeit
- Angst
- Stimulation des zentralen Nervensystems, kann mit Angstzuständen und psychotischen Symptomen, Krämpfen oder Herz-Kreislauf Kollaps mit Blutdruckabfall einhergehen
- ohne Häufigkeitsangabe
- Erkrankungen des Nervensystems
- sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
- Kopfschmerzen
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Schwindelgefühl
- ohne Häufigkeitsangabe
- Stimulierung des zentralen Nervensystems (z. B. Schlaflosigkeit, selten Halluzinationen)
- Schlaganfall (ohne bekannte Risikofaktoren)
- Posteriores reversibles Enzephalopathie-Syndrom (PRES)
- Reversibles zerebrales Vasokonstriktionssyndrom (RCVS)
- sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
- Augenerkrankungen
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- trockene Augen
- unscharfes Sehen
- ohne Häufigkeitsangabe
- ischämische Optikusneuropathie
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Erkrankungen der Niere und Harnwege
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Dysurie
- ohne Häufigkeitsangabe
- Harnretention, insbesondere bei Patienten mit Prostatahyperplasie
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Hautausschlag
- Pruritus
- ohne Häufigkeitsangabe
- Hautreaktionen (z. B. Exanthem, Urtikaria, Pruritus)
- schwere Hautreaktionen, wie akute generalisierte exanthematische Pustulose (AGEP)
- in Post-Marketing-Beobachtungen in Einzelfällen nach Einnahme Pseudoephedrinhaltiger Präparate berichtet
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Erkrankungen der Atemwege, des Brustraums und Mediastinums
- ohne Häufigkeitsangabe
- Atemnot
- Exazerbation des Asthmas
- Überempfindlichkeitsreaktion mit Bronchospasmus
- ohne Häufigkeitsangabe
- Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts
- ohne Häufigkeitsangabe
- Mundtrockenheit
- ischämische Colitis
- Nausea
- Erbrechen
- ohne Häufigkeitsangabe
- Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort
- ohne Häufigkeitsangabe
- Ermüdung
- Schmerzen im Brustbereich
- ohne Häufigkeitsangabe
- Erkrankungen des Immunsystems
-
Wirkstoff und weitere Bestandteile des Arzneimittels
Stoffname Stoffmenge Stofftyp Acetylsalicylsäure 500 mg Wirkstoff Pseudoephedrin hydrochlorid 30 mg Wirkstoff Pseudoephedrin 24.58 mg k.A. Acesulfam, Kaliumsalz + Hilfsstoff Akazie + Hilfsstoff Apfelsinen Aroma + Aromastoff Maltodextrin + k.A. Aromastoffe, natürlich und naturidentisch + k.A. Aromastoffe, künstlich + k.A. Tapioka Stärke + k.A. Benzyl alkohol 0.95 mg k.A. alpha-Tocopherol + k.A. Aromastoffe, künstlich + Aromastoff Aromastoffe, natürlich und naturidentisch + Aromastoff Citronensäure, wasserfrei + Hilfsstoff Isomalt 510 mg Hilfsstoff Maltodextrin + Hilfsstoff Mannitol + Hilfsstoff Sucralose + Hilfsstoff Triglyceride, mittelkettig + Hilfsstoff Zitronen Aroma + Aromastoff Maltodextrin + k.A. Aromastoffe, natürlich und naturidentisch + k.A. Aromastoffe, künstlich + k.A. alpha-Tocopherol + k.A. Anmelden / Registrieren
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