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Pflichttext
Paracetamol STADA® 500 mg Tabletten
Zur Anwendung bei Kindern ab 4 Jahren, Jugendlichen und Erwachsenen.
Wirkstoff: Paracetamol. Zur symptomatischen Behandlung von leichten bis mäßig starker Schmerzen wie Kopf-, Zahn-, Regelschmerzen und/oder Fieber. Hinweis: Bei Schmerzen oder Fieber ohne ärztlichen Rat nicht länger anwenden als in der Packungsbeilage vorgegeben! Bitte Dosierungsanleitung beachten. Die Maximaldosis pro Tag darf keinesfalls überschritten werden.
Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke.
STADA Consumer Health Deutschland GmbH, Stadastraße 2-18, 61118 Bad Vilbel
Stand: Dezember 2024Allgemeine Produktinformationen
Paracetamol STADA® 500 mg Tabletten
Paracetamol STADA® 500 mg Tabletten bei leichten bis mäßig starken Schmerzen und Fieber
• Zur symptomatischen Behandlung von leichten bis mäßig starken Schmerzen
• Lindert Schmerzen und senkt Fieber
• Einnahme von maximal 8 Tabletten pro Tag bei Erwachsenen und Jugendlichen ab 12 Jahren
Packungsinhalt
10 Stück Tabletten
20 Stück Tabletten
Wann die Anwendung mit Paracetamol STADA® 500 mg Tabletten geeignet ist
Die Behandlung mit Paracetamol STADA® ist bei Schmerzen wie Kopf-, Glieder-, Zahn- und Regelschmerzen geeignet sowie bei Fieber. Während die normale Körpertemperatur beim Menschen bei 36 bis 37° C liegt, und Temperaturen leicht darüber der erhöhten Temperatur zugeordnet werden, spricht man ab 38° C von Fieber. In der Regel treten parallel zum Fieber bei grippalen Infekten (Erkältungen) Glieder- oder Kopfschmerzen und Abgeschlagenheit auf. Paracetamol STADA® 500 mg Tabletten lindern derartige Schmerzen und senken Fieber, und das bei guter Verträglichkeit.
Wie Paracetamol STADA® 500 mg Tabletten wirken
Man vermutet, dass nach Einnahme der seit Jahrzehnten bewährten Paracetamol STADA® 500mg Tabletten der Arzneistoff über die Blut-Hirn-Schranke in den Kopf gelangt und dort die Bildung von Botenstoffen hemmt, die bei der Entstehung von Entzündungen und Schmerzen von zentraler Bedeutung sind. Daneben blockiert Paracetamol STADA® die Effekte von Substanzen, die auf das Regulationszentrum der Temperatur im Gehirn einwirken. Auf diese Weise wird lindert das Arzneimittel Schmerzen und Fieber.
Hinweise zur Dosierung von Paracetamol STADA® 500 mg Tabletten
Paracetamol STADA® wird in Abhängigkeit von Größe und Alter dosiert. Das jeweilige Intervall der Dosierung richtet sich nach den vorhandenen Symptomen. Die Mindestspanne, die zwischen zwei Einnahmen liegen sollte, beträgt sechs Stunden. Die maximale Tagesdosis liegt bei Erwachsenen, Jugendlichen ab zwölf Jahren und Kindern ab 43kg bei acht Tabletten. Bei Kindern bis 12 Jahren variiert die maximale Tagesdosis abhängig von Alter und Gewicht zwischen zwei und vier Tabletten.
Häufige Fragen
Wie lange sind Paracetamol STADA® 500 mg Tabletten maximal einzunehmen?
Paracetamol STADA® sollten ohne ärztliche Rücksprache nicht länger als 3 Tage eingenommen werden.
Hat der Konsum von Alkohol Einfluss auf die Behandlung mit Paracetamol STADA®?
Auf den Konsum von Alkohol sollte während der Einnahme von Paracetamol STADA® verzichtet werden.
Ist die Anwendung der Paracetamol STADA® 500 mg Tabletten während der Schwangerschaft möglich?
Sofern Paracetamol STADA® während der Schwangerschaft eingenommen wird, sollte die geringstmögliche Dosis im kleinstmöglichen Zeitraum angewendet werden. Sollten die Schmerzen in dieser Zeit nicht gelindert oder das Fieber nicht gesenkt werden, ist eine Rücksprache mit dem zu empfehlen.
Wie verhält es sich mit der Verkehrstüchtigkeit während der Einnahme von Paracetamol STADA®?
Durch die Einnahme von Paracetamol STADA® ist kein Einfluss auf die Verkehrstüchtigkeit bekannt. Dennoch ist nach der Einnahme von Schmerzmitteln grundsätzlich Vorsicht geboten.
Paracetamol STADA® 500 mg Tabletten
Wirkstoff: Paracetamol. Symptomat. Behandl. leichter bis mäßig starker Schmerzen wie Kopf-, Zahn-, Regelschmerzen u./od. Fieber. Hinweis: Bei Schmerzen oder Fieber ohne ärztlichen Rat nicht länger anwenden als in der Packungsbeilage vorgegeben! Bitte Dosierungsanleitung beachten. Die Maximaldosis pro Tag darf keinesfalls überschritten werden. Enthält Natrium.
Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
STADAPHARM GmbH, Stadastraße 2-18, 61118 Bad Vilbel
Stand: Mai 2019- Die Tablette wird unzerkaut mit reichlich Flüssigkeit (z.B. 1 Glas Wasser) eingenommen.
- Die Einnahme nach den Mahlzeiten kann zu einem verzögerten Wirkungseintritt führen.
Anwendungsgebiete
- Dies ist ein schmerzstillendes, fiebersenkendes Arzneimittel (Analgetikum und Antipyretikum).
- Es wird angewendet
- zur symptomatischen Behandlung von leichten bis mäßig starken Schmerzen wie Kopfschmerzen, Zahnschmerzen, Regelschmerzen und/oder von Fieber.
Indikation- symptomatische Behandlung leichter bis mäßig starker Schmerzen wie Kopfschmerzen, Zahnschmerzen, Regelschmerzen und / oder Fieber
- Einnahme unzerkaut mit reichlich Flüssigkeit
- Einnahme nach den Mahlzeiten kann zu verzögertem Wirkungseintritt führen
Gegenanzeigen
- Das Arzneimittel darf nicht eingenommen werden
- wenn Sie allergisch gegen Paracetamol oder einen der sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind.
Kontraindikation (absolut), Wirkstoffprofil
(kumulative Wirkstoffangaben ohne Berücksichtigung des individuellen Zulassungsstatus) Paracetamol - peroral- Überempfindlichkeit gegen Paracetamol
- schwere (hepatozelluläre) Leberinsuffizienz (Child-Pugh >= 9)
- altersabhängige Einschränkungen (siehe entsprechende Herstellerinformation)
Vorsichtsmaßnahmen
- Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen
- Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie das Arzneimittel einnehmen:
- wenn Sie chronisch alkoholkrank sind,
- wenn Sie an einer Beeinträchtigung der Leberfunktion leiden (Leberentzündung, Gilbert-Syndrom),
- bei vorgeschädigter Niere.
- Wenn sich Ihre Symptome verschlimmern oder nach 3 Tagen keine Besserung eintritt, oder bei hohem Fieber müssen Sie einen Arzt aufsuchen.
- Um das Risiko einer Überdosierung zu verhindern, sollte sichergestellt werden, dass andere Arzneimittel, die gleichzeitig angewendet werden, kein Paracetamol enthalten. Bitte fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker, ob es sich bei den von Ihnen gleichzeitig eingenommenen Arzneimitteln um Paracetamol-haltige Arzneimittel handelt.
- Bei längerem hoch dosierten, nicht bestimmungsgemäßem Gebrauch von Schmerzmitteln können Kopfschmerzen auftreten, die nicht durch erhöhte Dosen des Arzneimittels behandelt werden dürfen.
- Ganz allgemein kann die gewohnheitsmäßige Anwendung von Schmerzmitteln, insbesondere bei Kombination mehrerer schmerzstillender Wirkstoffe, zur dauerhaften Nierenschädigung mit dem Risiko eines Nierenversagens (Analgetika-Nephropathie) führen.
- Bei abruptem Absetzen nach längerem hoch dosiertem, nicht bestimmungsgemäßem Gebrauch von Schmerzmitteln können Kopfschmerzen sowie Müdigkeit, Muskelschmerzen, Nervosität und vegetative Symptome auftreten. Die Absetzsymptomatik klingt innerhalb weniger Tage ab. Bis dahin soll die Wiedereinnahme von Schmerzmitteln unterbleiben und die erneute Einnahme soll nicht ohne ärztlichen Rat erfolgen.
- Wenden Sie das Arzneimittel nicht ohne ärztlichen oder zahnärztlichen Rat längere Zeit oder in höheren Dosen an.
- Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie das Arzneimittel einnehmen:
- Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen
- Das Arzneimittel hat keinen Einfluss auf die Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen. Trotzdem ist nach Einnahme eines Schmerzmittels immer Vorsicht geboten.
Hinweise und Vorsichtsmaßnahmen, Wirkstoffprofil
(kumulative Wirkstoffangaben ohne Berücksichtigung des individuellen Zulassungsstatus) Paracetamol - peroral- Risiko einer Überdosierung / nicht bestimmungsgemäßem Gebrauch
- um das Risiko einer Überdosierung zu vermeiden, sollte sichergestellt werden, dass gleichzeitig angewendete Medikamente kein Paracetamol enthalten
- allgemein sollen Paracetamol-haltige Arzneimittel ohne ärztlichen oder zahnärztlichen Rat nur wenige Tage (3 Tage) und nicht in erhöhter Dosis angewendet werden
- Analgetika-induzierter Kopfschmerz
- bei längerem hochdosiertem, nicht bestimmungsgemäßem Gebrauch von Analgetika können Kopfschmerzen auftreten, die nicht durch erhöhte Dosen des Arzneimittels behandelt werden dürfen
- Analgetika-Nephropathie
- ganz allgemein kann die gewohnheitsmäßige Einnahme von Schmerzmitteln, insbesondere bei Kombination mehrerer schmerzstillender Wirkstoffe zur dauerhaften Nierenschädigung mit dem Risiko eines Nierenversagens (Analgetika-Nephropathie) führen
- abruptes Absetzen nach längerem hochdosiertem, nicht bestimmungsgemäßem Gebrauch
- es können Kopfschmerzen sowie Müdigkeit, Muskelschmerzen, Nervosität und vegetative Symptome auftreten
- Absetzsymptomatik klingt innerhalb weniger Tage ab
- bis dahin soll die Wiedereinnahme von Schmerzmitteln unterbleiben und die erneute Einnahme nicht ohne ärztlichen Rat erfolgen
- Überschreiten der empfohlenen Dosis, das bedeutet auch die einmalige Einnahme der Tagesgesamtdosis
- kann zu schweren Leberschäden führen
- in solchem Fall sollte unverzüglich medizinische Hilfe aufgesucht werden
- Risiko von toxischen Leberreaktionen
- bei Patienten mit schlechtem Ernährungszustand, der auf Alkoholmissbrauch, Anorexie oder falsche Ernährung zurückzuführen ist, wird aufgrund des Risikos von toxischen Leberreaktionen von einer längeren Anwendung und Höchstdosen abgeraten
- Paracetamol sollte in folgenden Fällen mit besonderer Vorsicht (d. h. mit einem verlängerten Dosisintervall oder in verminderter Dosis) und unter ärztlicher Kontrolle angewandt werden
- chronischer Alkoholmissbrauch
- Leberentzündungen
- hepatozelluläre Insuffizienz (Child-Pugh-Score < 9) / Leberfunktionsstörungen
- schwere Niereninsuffizienz (GFR < 50 ml / Min.)
- produktspezifische Abweichungen bzgl. GFR möglich (siehe jeweilige Herstellerinformation)
- Nierenfunktionsstörungen
- Gilbert-Syndrom (Meulengracht-Krankheit)
- schwere Infektion
- da dies das Risiko einer metabolischen Azidose erhöhen kann
- Anzeichen der metabolischen Azidose sind etwa
- tiefes, schnelles Atmen, Schwierigkeiten beim Atmen
- Übelkeit, Erbrechen
- Appetitverlust
- gleichzeitige Einnahme von Medikamenten die die Leberfunktion beeinträchtigen
- Erkrankungen, die mit einem reduzierten Glutathionspiegel einhergehen können (ggf. Dosisanpassung), z. B. bei
- Diabetes mellitus
- HIV
- Down-Syndrom
- Tumoren
- Glucose-6-phosphat-Dehydrogenase Mangel (Favismus)
- hämolytische Anämie
- Glutathion Mangel
- Dehydratation
- chronische Fehl- / Mangelernährung
- Körpergewicht < 50 kg
- ältere Patienten
- gleichzeitige Verabreichung mit Flucloxacillin
- da ein geringfügig erhöhtes Risiko einer metabolischen Azidose mit Anionenlücke (englisch: high anion gap metabolic acidosis [HAGMA]) besteht
- Patienten mit hohem Risiko für HAGMA (insbesondere wenn die maximalen Tagesdosen von Paracetamol verwendet werden) sind insbesondere Patienten mit
- schwerer Nierenfunktionsstörung / Niereninsuffizienz
- Sepsis
- Unterernährung
- anderen Ursachen für Glutathionmangel (z. B. chronischer Alkoholismus)
- nach gleichzeitiger Anwendung von Paracetamol und Flucloxacillin wird eine engmaschige Überwachung, einschließlich der Kontrolle von Pidolsäure (Synoym: "5-Oxoprolin") im Urin, empfohlen, um das Auftreten von Säure-Base-Erkrankungen, nämlich HAGMA, festzustellen
- Arzt konsultieren bei
- hohem Fieber
- Anzeichen einer Sekundärinfektion
- Anhalten der Symptome über mehr als 3 Tage
- Auswirkungen auf Laborwerte
- Einnahme von Paracetamol kann die Harnsäurebestimmung mittels Phosphorwolframsäure sowie die Blutzuckerbestimmung mittels Glucose-Oxydase-Peroxydase beeinflussen
- Überempfindlichkeit
- Patienten sind anzuweisen, bei ersten Anzeichen einer Überempfindlichkeitsreaktion, insbesondere im Falle einer allergischen
Schockreaktion, das Arzneimittel abzusetzen und sofort den nächst erreichbaren Arzt zu Hilfe zu rufen
- Patienten sind anzuweisen, bei ersten Anzeichen einer Überempfindlichkeitsreaktion, insbesondere im Falle einer allergischen
(kumulative Wirkstoffangaben ohne Berücksichtigung des individuellen Zulassungsstatus) Paracetamol - peroral- unter normalen Anwendungsbedingungen kann Paracetamol während der gesamten Schwangerschaft nach Abwägung des Nutzen-Risiko-Verhältnisses eingenommen werden
- falls klinisch erforderlich, kann Paracetamol während der Schwangerschaft angewendet werden
- es sollte jedoch mit der geringsten wirksamen Dosis für den kürzest möglichen Zeitraum und mit der geringstmöglichen Häufigkeit sowie nicht in Kombination mit anderen Arzneimitteln angewendet werden, da eine Sicherheit der Anwendung für diese Fälle nicht belegt ist
- Studiendaten
- große Datenmenge zu Schwangeren
- weist weder auf eine Fehlbildung verursachende noch auf fetale / neonatale Toxizität hin
- epidemiologische Daten zur oralen Anwendung therapeutischer Dosen Paracetamol
- geben keinen Hinweis auf mögliche unerwünschte Nebenwirkungen auf die Schwangerschaft oder die Gesundheit des Feten / Neugeborenen
- Reproduktionsstudien zur oralen Anwendung
- ergaben keinen Hinweis auf das Auftreten von Fehlbildungen oder Fetotoxizität
- epidemiologische Studien zur Neuroentwicklung von Kindern, die im Uterus Paracetamol ausgesetzt waren
- weisen keine eindeutigen Ergebnisse auf
- große Datenmenge zu Schwangeren
(kumulative Wirkstoffangaben ohne Berücksichtigung des individuellen Zulassungsstatus) Paracetamol - peroral- Paracetamol kann in der Stillzeit in therapeutischen Dosen verabreicht werden
- bislang sind keine unerwünschten Wirkungen oder Nebenwirkungen während des Stillens bekannt
- Unterbrechung des Stillens während der Behandlung normalerweise nicht erforderlich
- veröffentlichte Daten weisen auf keine Kontraindikation während der Stillzeit hin
- bislang sind keine unerwünschten Wirkungen oder Nebenwirkungen während des Stillens bekannt
- nach der Anwendung wird Paracetamol in geringen Mengen in die Muttermilch ausgeschieden
- allerdings bei den empfohlenen Dosen in keinen klinisch relevanten Mengen
- bei einer einmaligen Dosis von 650 mg Paracetamol ist in der Milch eine Durchschnittskonzentration von 11 µg / ml gemessen worden
Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten
- Einnahme zusammen mit anderen Arzneimitteln
- Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel anwenden, kürzlich andere Arzneimittel angewendet haben oder beabsichtigen andere Arzneimittel anzuwenden.
- Wechselwirkungen sind möglich mit folgenden Arzneimitteln
- Arzneimittel gegen Gicht wie Probenecid. Bei gleichzeitiger Einnahme von Probenecid sollte die Dosis von Paracetamol verringert werden, da der Abbau von Paracetamol verlangsamt sein kann.
- Arzneimittel gegen Übelkeit (Metoclopramid und Domperidon). Diese können eine Beschleunigung der Aufnahme und des Wirkungseintritts von Paracetamol bewirken.
- Arzneimittel zur Senkung erhöhter Blutfettwerte (Colestyramin). Diese können die Aufnahme und die Wirksamkeit von Paracetamol verringern.
- Arzneimittel bei HIV-Infektionen (Zidovudin). Die Neigung zur Verminderung weißer Blutkörperchen (Neutropenie) wird verstärkt. Paracetamol sollte daher nur nach ärztlichem Anraten gleichzeitig mit Zidovudin eingenommen werden.
- Bei gleichzeitiger Einnahme von Arzneimittel, die zu einer Verlangsamung der Magenentleerung führen, können die Aufnahme und der Wirkungseintritt von Paracetamol verzögert sein.
- Schlafmittel wie Phenobarbital, Arzneimittel zur Behandlung einer Epilepsie, wie Phenytoin, Carbamazepin, Arzneimittel zur Behandlung der Tuberkulose (Rifampicin), andere möglicherweise die Leber schädigende Arzneimittel: Unter Umständen kann es bei gleichzeitiger Einnahme dieser Arzneimittel mit Paracetamol zu Leberschäden kommen.
- Flucloxacillin (Antibiotikum), wegen des schwerwiegenden Risikos von Blut- und Flüssigkeitsanomalien (metabolische Azidose mit vergrößerter Anionenlücke), die dringend behandelt werden müssen. Diese können insbesondere bei schwerer Niereninsuffizienz, Sepsis (wenn Bakterien und ihre Toxine im Blut zirkulieren und zu Organschäden führen), Mangelernährung, chronischem Alkoholismus und bei Anwendung der maximalen Tagesdosen von Paracetamol auftreten.
- Auswirkungen der Einnahme von Paracetamol auf Laboruntersuchungen
- Die Harnsäurebestimmung, sowie die Blutzuckerbestimmung können beeinflusst werden.
- Einnahme zusammen mit Nahrungsmitteln, Getränken und Alkohol
- Paracetamol darf nicht zusammen mit Alkohol eingenommen oder verabreicht werden.
Wechselwirkungen, wirkstoffbezogen
keine Berücksichtigung des arzneimittelrechtlichen Zulassungsstatus des Präparates bzw. produktspezifischer Angaben schwerwiegend Clozapin / Stoffe mit potenziell myelotoxischen UAW
Streptozocin / Stoffe mit potenziell nephrotoxischen UAW
mittelschwer Paracetamol / Ethanol
Paracetamol / Hydantoine
an Aktivkohle adsorbierbare Stoffe / Aktivkohle
Paracetamol / Imatinib
Flupirtin / Paracetamol
Stoffe mit schwerem myelotoxischem Potential / Stoffe, leicht-mäßig myelotoxisches Potential
Flucloxacillin / Paracetamol
CYP1A2-Substrate / Givosiran
Efbemalenograstim alfa / Stoffe mit potenziell myelotoxischen UAW
geringfügig Paracetamol / Anticholinergika
Paracetamol / Barbiturate
Paracetamol / Carbamazepin
Paracetamol / Isoniazid
Paracetamol / Probenecid
Paracetamol / Rifamycine
Vitamin-K-Antagonisten / Paracetamol
Lamotrigin / Paracetamol
Zidovudin / Paracetamol
CYP1A2-Substrate / Proteinkinase-Inhibitoren
Paracetamol / Enzalutamid
Paracetamol / Dabrafenib
Paracetamol / Serotonin-5HT3-Antagonisten, intravenös
Paracetamol / Metyrapon
Ketoconazol / Paracetamol
Paracetamol / Pitolisant
CYP1A2-Substrate / Obeticholsäure
CYP1A2-Substrate / Niraparib
Inotersen / Stoffe mit potenziell nephrotoxischen UAW
Stoffe, leicht-mäßig myelotoxisches Potential / Stoffe, leicht-mäßig myelotoxisches Potential
Stoffe, leicht-mäßig myelotoxisches Potential / Stoffe, leicht-mäßig myelotoxisches Potential
CYP1A2-Substrate / Rucaparib
CYP1A2-Substrate / Interferon alpha
CYP1A2-Substrate / Cannabidiol
CYP1A2-Substrate, geringe therapeutische Breite / Remdesivir
Paracetamol / Johanniskraut
CYP1A2-Substrate / Ritlecitinib
UGT-Substrate / Ivosidenib
CYP1A2-Substrate / Momelotinib
CYP3A4-, CYP1A2-, CYP2C-Substrate / Meropenem und Vaborbactam
CYP1A2-Substrate / Leflunomid
CYP1A2-Substrate / Lazertinib
Paracetamol / Prokinetika
Paracetamol / Colestyramin
unbedeutend Paracetamol / Propranolol
Paracetamol / Kontrazeptiva, orale
Paracetamol / Exenatid
Paracetamol / Methoxsalen
Paracetamol / Liraglutid
Paracetamol / Stoffe, potenziell hepatotoxisch (Livertox Score A - C)Warnhinweise
- Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Anwendung dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.
- Schwangerschaft
- Falls erforderlich, kann das Arzneimittel während der Schwangerschaft angewendet werden. Sie sollten die geringstmögliche Dosis anwenden, mit der Ihre Schmerzen und/oder Ihr Fieber gelindert werden, und Sie sollten das Arzneimittel für den kürzest möglichen Zeitraum anwenden. Wenden Sie sich an Ihren Arzt, falls die Schmerzen und/oder das Fieber nicht gelindert werden oder Sie das Arzneimittel häufiger einnehmen müssen.
- Stillzeit
- Paracetamol geht in die Muttermilch über. Da nachteilige Folgen für den Säugling bisher nicht bekannt geworden sind, wird eine Unterbrechung des Stillens in der Regel nicht erforderlich sein.
Mit Flüssigkeit einnehmen.Die Anwendung in der Schwangerschaft kann unter bestimmten Voraussetzungen in Betracht gezogen werden.Die Anwendung in der Stillzeit kann unter bestimmten Voraussetzungen in Betracht gezogen werden.Dosierungsanleitung
- Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt oder Apotheker ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.
- Die empfohlene Dosis beträgt
- Paracetamol wird in Abhängigkeit von Körpergewicht und Alter dosiert, in der Regel mit 10 bis 15 mg pro kg Körpergewicht als Einzeldosis, bis maximal 60 mg pro kg Körpergewicht als Tagesgesamtdosis.
- Das jeweilige Dosierungsintervall richtet sich nach der Symptomatik und der maximalen Tagesgesamtdosis. Der Abstand zwischen den einzelnen Einnahmen sollte jedoch 6 Stunden nicht unterschreiten.
- Die maximale Tagesdosis (24 Stunden) darf nicht überschritten werden.
- Die Dosierung richtet sich nach den Angaben in der nachfolgenden Tabelle:
- Körpergewicht (Alter): 17 bis 32 kg (Kinder: 4 bis 11 Jahre)
- Einzeldosis in Anzahl der Tabletten: 1/2 Tablette (entsprechend 250 mg Paracetamol)
- max. Tagesdosis in Anzahl der Tabletten: 2 Tabletten (d.h. 4-mal 1/2 Tablette entsprechend 1000 mg Paracetamol)
- Körpergewicht (Alter): 33 bis 43 kg (Kinder: 11 bis 12 Jahre)
- Einzeldosis in Anzahl der Tabletten: 1 Tablette (entsprechend 500 mg Paracetamol)
- max. Tagesdosis in Anzahl der Tabletten: 4 Tabletten (entsprechend 2000 mg Paracetamol)
- Körpergewicht (Alter): ab 43 kg Kinder und Jugendliche ab 12 Jahren und Erwachsene
- Einzeldosis in Anzahl der Tabletten: 1 bis 2 Tabletten (entsprechend 500 bis 1000 mg Paracetamol)
- max. Tagesdosis in Anzahl der Tabletten: 8 Tabletten (entsprechend 4000 mg Paracetamol)
- Körpergewicht (Alter): 17 bis 32 kg (Kinder: 4 bis 11 Jahre)
- Für Kinder bzw. Patienten mit einem Körpergewicht von 26 bis 32 kg (Alter ca. 8 bis 11 Jahre) sind andere Darreichungsformen unter Umständen besser geeignet, die eine genauere Dosierung der Einzeldosis von maximal 400 mg Paracetamol ermöglichen. Bei dieser Patientengruppe kann die Tagesdosis in Ausnahmefällen auf 3 Tabletten (d.h. 6-mal 1/2 Tablette) erhöht werden, d.h. bis zu 1500 mg Paracetamol täglich. Der Abstand zwischen den Einnahmen muss in diesem Fall mindestens 4 Stunden betragen.
- Besondere Patientengruppen
- Leberfunktionsstörungen und leichte Einschränkung der Nierenfunktion
- Bei Patienten mit Leber- oder Nierenfunktionsstörungen sowie Gilbert-Syndrom muss die Dosis vermindert bzw. das Dosisintervall verlängert werden.
- Schwere Niereninsuffizienz
- Bei schwerer Niereninsuffizienz (Kreatinin-Clearance < 10 ml/min) muss ein Dosisintervall von mindestens 8 Stunden eingehalten werden.
- Ältere Patienten
- Es ist keine spezielle Dosisanpassung erforderlich.
- Kinder und Jugendliche mit geringem Körpergewicht
- Eine Anwendung von diesem Arzneimittel bei Kindern unter 4 Jahren bzw. unter 17 kg Körpergewicht wird nicht empfohlen, da die Dosisstärke für diese Altersgruppe nicht geeignet ist. Es stehen jedoch für diese Altersgruppe geeignete Dosisstärken bzw. Darreichungsformen zur Verfügung.
- Leberfunktionsstörungen und leichte Einschränkung der Nierenfunktion
- Dauer der Anwendung
- Nehmen Sie das Arzneimittel ohne ärztlichen oder zahnärztlichen Rat nicht länger als 3 Tage ein.
- Wenn Sie eine größere Menge eingenommen haben, als Sie sollten
- Die Gesamtdosis an Paracetamol darf für Erwachsene und Jugendliche ab 12 Jahren bzw. ab 43 kg Körpergewicht 4000 mg Paracetamol (entsprechend 8 Tabletten) täglich und für Kinder 60 mg/kg/Tag nicht übersteigen.
- Bei einer Überdosierung treten im Allgemeinen innerhalb von 24 Stunden Beschwerden auf, die Übelkeit, Erbrechen, Appetitlosigkeit, Blässe und Bauchschmerzen umfassen.
- Wenn eine größere Menge eingenommen wurde als empfohlen, rufen Sie den nächst erreichbaren Arzt zu Hilfe!
- Wenn Sie die Einnahme vergessen haben
- Nehmen Sie nicht die doppelte Menge ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben.
- Wenn Sie die Einnahme abbrechen
- Bitte sprechen Sie immer zuerst mit Ihrem Arzt, wenn Sie die Einnahme abbrechen oder die Dosis ändern wollen. Der Behandlungserfolg kann sonst gefährdet werden.
- Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt und Apotheker.
Dosierung- symptomatische Behandlung leichter bis mäßig starker Schmerzen und / oder Fieber
- Dosierung in Abhängigkeit von KG und Alter
- Einzeldosis: 10 - 15 mg Paracetamol / kg KG
- tägliche Maximaldosis: 60 mg Paracetamol / kg KG
- Dosierungsintervall (richtet sich nach Symptomatik und max. Tagesgesamtdosis)
- mind. 6 Stunden
- Beschwerden > 3 Tage: Arzt aufsuchen
- 17 - 32 kg KG (Kinder 4 - 11 Jahre)
- Einzeldosis: 1/2 Tablette (250 mg Paracetamol)
- tägliche Maximaldosis: 2 Tabletten (1/2 Tablette 4mal / Tag; 1000 mg Paracetamol)
- 26 - 32 kg KG (Kinder ca. 8 - 11 Jahre)
- max. Einzeldosis: 400 mg Paracetamol
- andere Darreichungsformen unter Umständen besser geeignet (genauere Dosierung möglich)
- Dosiserhöhung, optional, in Ausnahmefällen: 3 Tabletten (d.h. 1/2 Tablette 6mal / Tag)
- Dosierungsintervall: mind. 4 Stunden
- tägliche Maximaldosis: 1500 mg Paracetamol
- max. Einzeldosis: 400 mg Paracetamol
- 33 - 43 kg KG (Kinder 11 - 12 Jahre)
- Einzeldosis: 1 Tablette (500 mg Paracetamol)
- tägliche Maximaldosis: 4 Tabletten (2000 mg Paracetamol)
- > 43 kg KG (Kinder, Jugendliche > 12 Jahre, Erwachsene)
- Einzeldosis: 1 - 2 Tabletten (500 - 1000 mg Paracetamol)
- tägliche Maximaldosis: 8 Tabletten (4000 mg Paracetamol)
Dosisanpassung
- Niereninsuffizienz
- leicht
- Dosisreduktion bzw. Dosisintervall verlängern
- schwer (Kreatinin-Clearance < 10 ml / Min.)
- Dosisintervall mind. 8 Stunden
- leicht
- Leberinsuffizienz, Gilbert-Syndrom
- Dosisreduktion bzw. Dosisintervall verlängern
- ältere Patienten
- keine spezielle Dosisanpassung erforderlich
- Kinder und Jugendliche mit geringem KG
- < 4 Jahre bzw. < 17 kg KG
- Anwendung nicht empfohlen (Dosisstärke nicht geeignet; geeignete Dosisstärken bzw. Darreichungsformen stehen zur Verfügung)
- < 4 Jahre bzw. < 17 kg KG
Nebenwirkungen
- Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.
- Selten (kann bis zu 1 von 1.000 Behandelten betreffen):
- leichter Anstieg der Leberenzyme (Serumtransaminasen).
- Sehr selten (kann bis zu 1 von 10.000 Behandelten betreffen):
- Veränderungen des Blutbildes wie eine verringerte Anzahl von Blutplättchen (Thrombozytopenie) oder eine starke Verminderung bestimmter weißer Blutkörperchen (Agranulozytose).
- Auslösen einer Verengung der Atemwege (Analgetika-Asthma) bei empfindlichen Personen; Allergische Reaktionen in Form von einfachem Hautausschlag oder Nesselausschlag bis hin zu einer Schockreaktion. Im Falle einer allergischen Schockreaktion nehmen Sie das Arzneimittel nicht weiter ein und rufen Sie den nächst erreichbaren Arzt zu Hilfe.
- schwere Hautreaktionen.
- Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht angegeben sind.
Nebenwirkungen, Wirkstoffprofil
(kumulative Wirkstoffangaben ohne Berücksichtigung des individuellen Zulassungsstatus) Paracetamol - peroral- Erkrankungen des Immunsystems
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Auftreten von Hautrötungen
- Urtikaria
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- allergische Reaktionen, z.B.
- Anaphylaxie
- Hautallergiereaktionen, darunter
- Hautausschläge / Exantheme
- Angioödem
- weitergehende Überempfindlichkeitsreaktionen, z.B.
- Quincke-Ödem
- Atemnot
- Schweißausbruch
- Übelkeit
- Blutdruckabfall bis hin zum Schock
- Bronchospasmus (Analgetika-Asthma)
- bei prädisponierten Personen
- bei Patienten, die empfindlich auf Aspirin und andere NSAR reagieren
- Fälle von schweren Hautreaktionen
- arzneimittelinduziertes Stevens-Johnson-Syndrom [SJS]
- toxische epidermale Nekrolyse [TEN]
- akutes generalisiertes pustulöses Exanthem [AGEP]
- allergische Reaktionen, z.B.
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Erkrankungen des Blutes und des Lymphsystems
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Veränderungen des Blutbildes / Störungen der Blutbildung, z.B.
- Thrombozytopenie
- Leukopenie
- Agranulozytose (in Einzelfällen)
- Panzytopenie
- Veränderungen des Blutbildes / Störungen der Blutbildung, z.B.
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Stoffwechsel- und Ernährungsstörungen
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Fälle von metabolischer Azidose mit hoher Anionenlücke
- wenn Flucloxacillin gleichzeitig mit Paracetamol verwendet wird
- in der Regel bei Vorliegen von Risikofaktoren
- Fälle von metabolischer Azidose mit hoher Anionenlücke
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Leber- und Gallenerkrankungen
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Anstieg der Lebertransaminasen
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- hepatische Dysfunktion
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
-
Wirkstoff und weitere Bestandteile des Arzneimittels
Stoffname Stoffmenge Stofftyp Paracetamol 500 mg Wirkstoff Carboxymethylstärke, Natriumsalz Typ A + Hilfsstoff Cellulose, mikrokristallin + Hilfsstoff Magnesium stearat + Hilfsstoff Povidon K90 + Hilfsstoff Gesamt Natrium Ion 23 mg Zusatzangabe Gesamt Natrium Ion mmol Zusatzangabe -
2 aktuelle Produktbewertungen




gut - ParacetamolParacetamol von Ratiofarm würde ich jedoch vorziehen
bessere Unterscheidung von anderen Tabletten
bessere Spaltmöglichkeit *



PARACETAMOL STADA 500MG2Sehr gutes Medikament *



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