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Bei Arzneimitteln: Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke.
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Pflichttext
Hustenstiller-ratiopharm® Dextromethorphan
Wirkstoff: Dextromethorphanhydrobromid 1 H2O. Anwendungsgebiete: Symptomatische Behandlung des Reizhustens (unproduktiver Husten). Warnhinweis: AM enth. Lactose! Apothekenpflichtig.
Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke.
3/21.Allgemeine Produktinformationen
- Die Kapseln werden unzerkaut mit ausreichend (z. B. 1 Glas Wasser) Flüssigkeit eingenommen.
- Die Einnahme sollte bevorzugt zur Nacht erfolgen, um durch intermittierende Anwendung die Wirksamkeit zu erhalten.
Anwendungsgebiete
- Das Arzneimittel ist ein Hustenmittel (Antitussivum).
- Es wird angewendet
- zur symptomatischen Behandlung des Reizhustens (unproduktiver Husten).
Indikation- symptomatische Behandlung des Reizhustens (unproduktiver Husten)
- Hinweise:
- Bei produktivem Husten mit erheblicher Schleimproduktion ist die antitussive Behandlung mit dem Arzneimittel nur unter strenger Nutzen/Risiko-Abwägung mit besonderer Vorsicht durchzuführen.
- Chronischer Husten kann ein Frühsymptom eines Asthma bronchiale sein, daher ist das Arzneimittel zur Dämpfung dieses Hustens - insbesondere bei Kindern - nicht indiziert.
- Einnahme unzerkaut mit ausreichend Flüssigkeit
- Einnahme bevorzugt zur Nacht, um durch intermittierende Anwendung die Wirksamkeit zu erhalten
Gegenanzeigen
- Das Arzneimittel darf nicht eingenommen werden,
- wenn Sie allergisch gegen Dextromethorphanhydrobromid oder einen der sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind
- wenn Sie an Asthma bronchiale leiden
- wenn Sie an chronisch obstruktiver Atemwegserkrankung leiden
- wenn Sie an Lungenentzündung (Pneumonie) leiden
- wenn Sie an Atemhemmung (Atemdepression) leiden
- wenn Sie an unzureichender Atemtätigkeit (Ateminsuffizienz) leiden
- wenn Sie stillen
- wenn Sie gleichzeitig bestimmte stimmungsaufhellende Arzneimittel (MAO-Hemmer) einnehmen bzw. in den letzten 14 Tagen eingenommen haben.
Kontraindikation (absolut), Wirkstoffprofil
(kumulative Wirkstoffangaben ohne Berücksichtigung des individuellen Zulassungsstatus) Dextromethorphan - peroral- Überempfindlichkeit gegen Dextromethorphan
- gleichzeitige Behandlung mit MAO-Hemmern oder Anwendung von MAO-Hemmern in den letzten zwei Wochen
- Asthma bronchiale
- chronisch obstruktive Atemwegserkrankung (chronische Bronchitis und Emphysem)
- Pneumonie
- Ateminsuffizienz
- Atemdepression
- schwere Einschränkungen der Leberfunktion
- altersabhängige Kontraindikation möglich (siehe jeweilige Herstellerinformation)
- Stillzeit
Vorsichtsmaßnahmen
- Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen
- Dieses Arzneimittel kann zu Abhängigkeit führen. Daher sollte die Behandlung von kurzer Dauer sein.
- Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie das Arzneimittel einnehmen,
- wenn Sie Arzneimittel wie bestimmte Antidepressiva oder Antipsychotika einnehmen, kann dieses Präparat mit diesen Arzneimitteln in Wechselwirkung treten und Sie können Zustandsänderungen der Psyche (z. B. Erregung, Halluzinationen, Koma) und andere Auswirkungen wie einen Anstieg der Körpertemperatur auf über 38 °C, Anstieg der Herzfrequenz, instabiler Blutdruck und Übersteigerung der Reflexe, Muskelsteifheit, Mangel an Koordination und/oder Magen-Darm-Symptome (z. B. Übelkeit, Erbrechen, Durchfall) haben.
- wenn Sie an einer eingeschränkten Leberfunktion leiden.
- Bei Husten mit erheblicher Schleimbildung sollten Sie das Arzneimittel nur in Absprache und auf Anweisung des Arztes unter besonderer Vorsicht einnehmen, weil unter diesen Umständen eine Unterdrückung des Hustens unerwünscht ist.
- Chronischer Husten kann ein Frühsymptom eines Asthma bronchiale sein, daher ist das Präpart zur Dämpfung dieses Hustens insbesondere bei Kindern nicht indiziert.
- Bitte beachten Sie, dass das Arzneimittel zu einer seelischen und körperlichen Abhängigkeit führen kann. Bei Patienten, die zu Arzneimittelmissbrauch oder Medikamentenabhängigkeit neigen, ist daher eine Behandlung mit dem Arzneimittel kurzfristig und unter strengster ärztlicher Kontrolle durchzuführen.
- Bei Missbrauch kann es zu Symptomen einer Überdosierung kommen.
- Kinder
- Das Arzneimittel ist für Kinder unter 12 Jahren wegen des hohen Wirkstoffgehaltes nicht geeignet.
- Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen
- Dieses Arzneimittel kann auch bei bestimmungsgemäßem Gebrauch häufig zu leichter Müdigkeit führen und dadurch das Reaktionsvermögen so weit verändern, dass die Fähigkeit zur aktiven Teilnahme am Straßenverkehr oder zum Bedienen von Maschinen beeinträchtigt wird. Dies gilt in verstärktem Maße im Zusammenwirken mit Alkohol oder Medikamenten, die ihrerseits das Reaktionsvermögen beeinträchtigen können.
Hinweise und Vorsichtsmaßnahmen, Wirkstoffprofil
(kumulative Wirkstoffangaben ohne Berücksichtigung des individuellen Zulassungsstatus) Dextromethorphan - peroral- eingeschränkte Leberfunktion
- Anwendung nur unter strenger Abwägung des Nutzen-Risiko-Verhältnisses
- nur begrenzte Daten zur Anwendung von Dextromethorphan bei Patienten mit beeinträchtigter Leberfunktion
- Patienten mit schwerer Einschränkung der Leberfunktion
- Anwendung kontraindiziert
- eingeschränkte Nierenfunktion
- Anwendung nur unter strenger Abwägung des Nutzen-Risiko-Verhältnisses
- nur begrenzte Daten zur Anwendung von Dextromethorphan bei Patienten mit beeinträchtigter Nierenfunktion
- Patienten mit schwerer Einschränkung der Nierenfunktion
- sollten eine niedrigere Dosis einnehmen oder die Abstände zwischen den Einnahmezeitpunkten (Dosierungsintervalle) erhöhen
- Mastozytose
- aufgrund möglicher Histamin-Freisetzung sollte Dextromethorphan bei Mastozytose vermieden werden
- Serotonin-Syndrom
- serotonerge Wirkungen, einschließlich der Entwicklung eines möglicherweise lebensbedrohlichen Serotonin-Syndroms, wurden für Dextromethorphan bei gleichzeitiger Einnahme von serotonergen Wirkstoffen berichtet; dazu zählen
- selektive Serotonin-Wiederaufnahmehemmer (Selective Serotonin Re-Uptake Inhibitors, SSRIs)
- Arzneimittel, die den Stoffwechsel von Serotonin (einschließlich Monoaminoxidase-Hemmer (MAOIs)) beeinträchtigen
- gleichzeitige Anwendung nur unter strenger Abwägung des Nutzen-Risiko-Verhältnisses
- CYP2D6-Inhibitoren
- das Serotonin-Syndrom kann Veränderungen des mentalen Status, autonome Instabilität, neuromuskuläre Anomalien und / oder gastrointestinale Symptome umfassen
- bei Verdacht auf ein Serotonin-Syndrom muss eine Behandlung mit Dextromethorphan eingestellt werden
- serotonerge Wirkungen, einschließlich der Entwicklung eines möglicherweise lebensbedrohlichen Serotonin-Syndroms, wurden für Dextromethorphan bei gleichzeitiger Einnahme von serotonergen Wirkstoffen berichtet; dazu zählen
- kombinierte Anwendung von Sekretolytika und Antitussiva
- kombinierte Anwendung kann die Therapie des produktiven Hustens verbessern, wobei tagsüber die Sekretolyse und nachts die Hustendämpfung empfohlen wird
- bei einem Husten mit erheblicher Schleimproduktion (z. B. Bronchiektasen oder Zystischer Fibrose) sowie bei Patienten mit neurologischen Erkrankungen (Schlaganfall, Parkinson, Demenz), die einen erheblich eingeschränkten Hustenreflex zeigen
- sollte jedoch nur nach sorgfältiger Nutzen-Risiko-Abwägung und besonderer Vorsicht ein Antitussivum, wie Dextromethorphan angewendet werden, da unter diesen Umständen eine Anhebung der Hustenreizschwelle mit Abnahme der Hustenfrequenz unerwünscht ist
- chronischer Husten
- kann ein Frühsymptom eines Asthma bronchiale sein
- Dextromethorphan ist deshalb zur Dämpfung dieses Hustens, besonders bei Kindern, nicht indiziert
- ZNS-Dämpfung, Abhängigkeitspotential und Missbrauch
- Dextromethorphan hat ein (geringes) Abhängigkeitspotential
- Toleranz, psychische und physische Abhängigkeit können sich (bei längerem Gebrauch) entwickeln
- Fälle von Dextromethorphan-Missbrauch und -Abhängigkeit berichtet
- bei akutem Missbrauch kann es zu Symptomen einer Überdosierung, einschließlich Halluzinationen kommen
- Anwendung von Dextromethorphan zusammen mit Alkohol oder anderen Arzneimitteln mit dämpfender Wirkung auf das ZNS
- kann die Wirkungen auf das ZNS verstärken und schon in niedrigen Dosen toxisch wirken
- bei Patienten, die zu Arzneimittelmissbrauch oder Medikamentenabhängigkeit neigen, ist eine Behandlung nur kurzfristig und unter strengster ärztlicher Kontrolle durchzuführen
- zusätzlich sollten bei solchen Patienten Anzeichen und Symptome sorgfältig überwacht werden, die auf eine missbräuchliche Einnahme oder Entwendung zwecks Einsatzes im Sinne einer „Freizeitdroge" hindeuten
- Vorsicht besonders bei
- Jugendlichen und jungen Erwachsenen
- Patienten mit einer Vorgeschichte bzgl. Arzneimittelmissbrauch, Drogenmissbrauch oder psychoaktiven Substanzen
- Alkoholmissbrauch in der Anamnese
- psychiatrischen Erkrankungen in der Anamnese
- empfohlene Dosierung und Anwendungsdauer sollten nicht überschritten werden
- Alkohol
- auf die Einnahme alkoholischer Getränke während der Einnahme von Dextromethorphan sollte verzichtet werden, da Dextromethorphan die zentraldämpfende Wirkung von Alkohol potenziert
- CYP-Metabolisierung
- Dextromethorphan wird über das Leber-Cytochrom P450 2D6 metabolisiert
- die Aktivität dieses Enzyms ist genetisch bedingt
- etwa 10 % der Allgemeinbevölkerung sind langsame Metabolisierer von CYP2D6
- bei langsamen Metabolisierern und Patienten mit gleichzeitiger Anwendung von CYP2D6-Inhibitoren kann es zu einer übermäßig starken und / oder verlängerten Wirkung von Dextromethorphan kommen
- Vorsicht bei
- langsamen Metabolisierern von CYP2D6
- Verwendung von CYP2D6-Inhibitoren
- die Aktivität dieses Enzyms ist genetisch bedingt
- Dextromethorphan wird über das Leber-Cytochrom P450 2D6 metabolisiert
- Kinder
- einige Arzneimittel können aufgrund eines hohen Wirkstoffgehaltes oder der Darreichungsform für bestimmte Altersgruppen nicht geeignet sein (jeweilige Herstellerinformation beachten)
- bei Kindern können im Fall von Überdosierung schwerwiegende unerwünschte Ereignisse auftreten, einschließlich neurologischer Störungen
- Pflegepersonen sind anzuweisen, die empfohlene Dosis nicht zu überschreiten
(kumulative Wirkstoffangaben ohne Berücksichtigung des individuellen Zulassungsstatus) Dextromethorphan - peroral- während der Schwangerschaft sollte die Verabreichung von Dextromethorphan unter ärztlicher Aufsicht und nur nach strenger Nutzen-Risiko-Abwägung und nur in Ausnahmefällen erfolgen
- hohe Dextromethorphan-Dosen können möglicherweise, auch wenn sie nur kurze Zeit verabreicht werden, beim Neugeborenen eine Atemdepression verursachen
- Ergebnisse epidemiologischer Studien an begrenzten Populationen geben bislang keinen Hinweis auf eine erhöhte Missbildungshäufigkeit bei pränatal Dextromethorphan-exponierten Kindern
- jedoch dokumentieren sie nur ungenügend Zeitpunkt und Anwendungsdauer von Dextromethorphan
- tierexperimentelle bzw. nicht-klinische Studien zur Reproduktionstoxizität
- lassen für Dextromethorphan kein Gefahrenpotenzial für den Menschen erkennen
- Fertilität
- nicht-klinische bzw. tierexperimentelle Studien zeigten keinen Effekt von Dextromethorphan auf die Fertilität
- Daten über Wirkungen von Dextromethorphan auf die Fertilität des Menschen liegen nicht vor
(kumulative Wirkstoffangaben ohne Berücksichtigung des individuellen Zulassungsstatus) Dextromethorphan - peroral- kontraindiziert während der Stillzeit
- da atemdepressive Wirkung auf den Säugling nicht auszuschließen ist
- Untersuchungen zu einem Übergang von Dextromethorphan in die Muttermilch liegen nicht vor
Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten
- Einnahme zusammen mit anderen Arzneimitteln
- Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden, kürzlich andere Arzneimittel eingenommen/angewendet haben oder beabsichtigen andere Arzneimittel einzunehmen/anzuwenden.
- Bei gleichzeitiger Anwendung oder Vorbehandlung mit bestimmten stimmungsaufhellenden Arzneimitteln (Antidepressiva vom Typ der MAO-Hemmer oder der SSRI [Fluoxetin, Paroxetin]) sind Wirkungen auf das Zentralnervensystem wie Erregungszustände und Verwirrtheit, hohes Fieber sowie Veränderungen von Atmungs- und Kreislauffunktionen möglich (so genanntes Serotonin-Syndrom).
- Bei gleichzeitiger Einnahme anderer Arzneimittel mit dämpfender Wirkung auf das Zentralnervensystem kann es zu einer gegenseitigen Wirkungsverstärkung kommen.
- Bei kombinierter Anwendung von diesem Präparat mit schleimlösenden Hustenmitteln kann aufgrund des eingeschränkten Hustenreflexes ein gefährlicher Sekretstau entstehen.
- Bei gleichzeitiger Anwendung von Arzneimitteln, die das Cytochrom P450-2D6-Enzymsystem der Leber und damit den Abbau von Dextromethorphan hemmen - insbesondere Amiodaron, Chinidin, Fluoxetin, Haloperidol, Paroxetin, Propafenon, Thioridazin, Cimetidin, Ritonavir, Terbinafin, Flecainid, Sertralin, Bupropion, Methadon, Cinacalcet und Perphenazin - kann es zu einem Anstieg der Konzentration von Dextromethorphan kommen. In diesem Zusammenhang wurden Symptome einer Überdosierung beobachtet.
- Beachten Sie bitte, dass diese Angaben auch für vor kurzem angewandte Arzneimittel gelten können.
Wechselwirkungen, wirkstoffbezogen
keine Berücksichtigung des arzneimittelrechtlichen Zulassungsstatus des Präparates bzw. produktspezifischer Angaben schwerwiegend Opioide / MAO-Hemmer
Opioid-Agonisten, reine / Buprenorphin
CYP2D6-Substrate / Artemether, Lumefantrin
Streptozocin / Stoffe mit potenziell nephrotoxischen UAW
Opioid-Agonisten / Nalmefen
Opioide / Naltrexon
CYP3A-Substrate / Lonafarnib
Opioid-Agonisten / Nalbufin
CYP2D6-Substrate / Mavorixafor
mittelschwer Opioide / Ethanol
Opioide, CYP3A4-Substrate / Grapefruit
Opioide, CYP3A4-Substrate / Reverse-Transkriptase-Hemmer, nicht-nukleosidische
Serotonin-Wiederaufnahme-Hemmer / Opioide
Opioide / Benzodiazepine
Opioide / H1-Antihistaminika, sedierende
Antidepressiva, tri- und tetrazyklische / Opioide
Memantin / NMDA-Antagonisten
Dexmedetomidin / Opioide
Opioide / Antiepileptika
CYP2D6-Substrate / Mirabegron
Opioide / Neuroleptika
Opioide / Gabapentinoide
Cannabinoide / Opioide
Opioide / Antitussiva, opioide
CYP2D6-Substrate / Dacomitinib
Hypnotika, Benzodiazepin-ähnlich / Opioide
CYP2D6-Substrate / Givosiran
CYP2D6-Substrate / Doxepin
Opioide, serotonerge / Serotonin-5HT3-Antagonisten
Buspiron / Opioide
CYP3A4-Substrate / Avacopan
CYP3A4-Substrate / Belzutifan
Opioide / Antihypertonika, zentral wirkende
Opioide, CYP3A4-Substrate / CYP3A4-Induktoren, starke
Opioide, CYP3A4-Substrate / CYP3A4-Inhibitoren, starke
Barbiturate / Opioide
Stoffe, serotonerge / Reboxetin
CYP2D6-Substrate / Bupropion
geringfügig Anästhetika, Barbiturate / Opioide
CYP2D6-Substrate / Abirateron
Expektorantien / Antitussiva
Opioide, CYP2D6-Substrate / CYP2D6-Inhibitoren
Alkaloide / Eichenrinde
Arzneimittel, anticholinerge Wirkung / Opioide
Inotersen / Stoffe mit potenziell nephrotoxischen UAW
CYP2D6-Substrate / Interferon alpha
CYP3A4-, OATP1B1-, OATP1B3-Substrate / Remdesivir
CYP2D6-Substrate / Sotorasib
CYP3A-Substrate / Ritlecitinib
CYP3A4-Substrate / Maralixibat
CYP3A4-Substrate / Omaveloxolon
CYP3A4-Substrate / Vadadustat
CYP3A4-Substrate / Iptacopan
CYP3A4-Substrate / Sparsentan
CYP2C9-, CYP2C19-, CYP2D6- und CYP3A4/5-Substrate / Sirolimus, extern
CYP3A4-, CYP1A2-, CYP2C-Substrate / Meropenem und Vaborbactam
Docetaxel / CYP3A-Substrate
Mizolastin / CYP3A4-Inhibitoren, starke und CYP3A4-Substrate
CYP3A4-Substrate / Repotrectinib
CYP3A4-Substrate / Tiratricol
Arzneimittel, anticholinerge Wirkung / Corticosteroide
Thalidomid / Stoffe, sedierende
Arzneimittel, anticholinerge Wirkung / Pirenzepin
Glycopyrronium, extern / Arzneimittel, anticholinerge Wirkung
CYP3A4-Substrate / Isavuconazol
CYP450-Substrate / Tarlatamab
Prokinetika / Opioide
Ganaxolon / ZNS-Depressiva
CYP2D6-Substrate / Eliglustat
unbedeutend CYP3A-Substrate / Relugolix
Opioide / NaloxonWarnhinweise
- Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.
- Schwangerschaft
- Beobachtungen am Menschen haben bislang keinen Hinweis auf fruchtschädigende Eigenschaften von Dextromethorphan erkennen lassen, jedoch reichen die vorliegenden Untersuchungen für eine endgültige Abschätzung der Sicherheit einer Anwendung von Dextromethorphan in derSchwangerschaft nicht aus. Daher darf Dextromethorphan nur nach strenger Nutzen-Risiko-Abwägung durch den behandelnden Arzt und nur in Ausnahmefällen angewendet werden.
- Stillzeit
- Untersuchungen zu einem Übergang von Dextromethorphan in die Muttermilch liegen nicht vor. Da eine atemdepressive Wirkung auf den Säugling nicht auszuschließen ist, darf Dextromethorphan in der Stillzeit nicht angewendet werden.
Mit Flüssigkeit einnehmen.Die Anwendung in der Schwangerschaft darf oder sollte nicht erfolgen.Die Anwendung in der Stillzeit darf oder sollte nicht erfolgen.Dosierungsanleitung
- Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau wie beschrieben bzw. genau nach Anweisung Ihres Arztes oder Apothekers ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.
- Falls vom Arzt nicht anders verordnet, beträgt die empfohlene Dosis
- Jugendliche über 12 Jahre und Erwachsene:
- 1 Kapsel (entsprechend 30 mg Dextromethorphanhydrobromid 1 H2O) alle 6 Stunden; die maximale Tagesgesamtdosis beträgt 4 Kapseln (entsprechend 120 mg Dextromethorphanhydrobromid 1 H2O).
- Jugendliche über 12 Jahre und Erwachsene:
- Dauer der Anwendung
- Nehmen Sie das Arzneimittel ohne ärztlichen Rat nicht länger als 3-5 Tage ein. Auch unter ärztlicher Verordnung sollte das Präparat nicht länger als zwei bis drei Wochen eingenommen werden.
- Wenn Sie eine größere Menge eingenommen haben, als Sie sollten
- Wenn Sie mehr Arzneimittel einnehmen, als Sie sollten, können bei Ihnen folgende Symptome auftreten: Übelkeit und Erbrechen, unwillkürliche Muskelkontraktionen, Unruhe, Verwirrtheit, Schläfrigkeit, Bewusstseinsstörungen, unwillkürliche und schnelle
Augenbewegungen, Störungen der Herzfunktion (schneller Herzschlag), Koordinationsstörungen, Psychosen mit visuellen Halluzinationen und Übererregbarkeit. - Andere Symptome im Falle einer massiven Überdosierung können sein: Koma, schwere Atemprobleme und Krämpfe.
- Wenden Sie sich sofort an Ihren Arzt oder Ihr Krankenhaus, wenn eines der oben genannten Symptome bei Ihnen auftritt.
- Wenn Sie mehr Arzneimittel einnehmen, als Sie sollten, können bei Ihnen folgende Symptome auftreten: Übelkeit und Erbrechen, unwillkürliche Muskelkontraktionen, Unruhe, Verwirrtheit, Schläfrigkeit, Bewusstseinsstörungen, unwillkürliche und schnelle
- Wenn Sie die Einnahme vergessen haben
- Nehmen Sie nicht die doppelte Menge ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben.
- Wenn Sie weitere Fragen zur Einnahme dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Dosierung- symptomatische Behandlung des Reizhustens (unproduktiver Husten)
- Erwachsene und Jugendliche (> 12 Jahre)
- 1 Hartkapsel (entsprechend 30 mg Dextromethorphanhydrobromid-1-Wasser) alle 6 Stunden
- tägliche Maximaldosis: 4 Hartkapseln (entsprechend 120 mg Dextromethorphanhydrobromid-1-Wasser)
- Behandlungsdauer:
- bei Selbstbehandlung 3 - 5 Tage
- unter ärztlicher Verordnung max. 2 - 3 Wochen
- Erwachsene und Jugendliche (> 12 Jahre)
Nebenwirkungen
- Wie alle Arzneimittel kann dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.
- Häufig (kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen):
- leichte Müdigkeit, Schwindelgefühl
- Übelkeit, Magen-Darm-Beschwerden, Erbrechen
- Sehr selten (kann bis zu 1 von 10.000 Behandelten betreffen):
- Benommenheit, Halluzinationen,
- bei Missbrauch Entwicklung einer Abhängigkeit
- Hautreaktionen wie fixes Arzneimittelexanthem
- Häufig (kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen):
- Bei den ersten Anzeichen einer Überempfindlichkeitsreaktion darf das Arzneimittel nicht nochmals eingenommen werden. Informieren Sie Ihren Arzt.
- Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht angegeben sind.
Nebenwirkungen, Wirkstoffprofil
(kumulative Wirkstoffangaben ohne Berücksichtigung des individuellen Zulassungsstatus) Dextromethorphan - peroral- Erkrankungen des Immunsystems
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Überempfindlichkeitsreaktionen wie
- anaphylaktische Reaktion / Schock
- Dyspnoe
- Schwellungen im Mund- und Rachenraum
- Überempfindlichkeitsreaktionen wie
- ohne Häufigkeitsangabe
- Überempfindlichkeitsreaktionen wie
- Angioödem
- Bronchospasmus
- Urtikaria
- Pruritus
- Exanthem
- Erythem
- Überempfindlichkeitsreaktionen wie
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Erkrankungen des Nervensystems
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- leichte Müdigkeit
- Schwindelgefühl
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Benommenheit
- Somnolenz
- Halluzinationen
- bei Missbrauch Entwicklung einer Abhängigkeit
- ohne Häufigkeitsangabe
- Vertigo
- undeutliche Aussprache
- Nystagmus
- Dystonie, insbesondere bei Kindern
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Psychiatrische Erkrankungen
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Halluzinationen
- bei Missbrauch Entwicklung einer Abhängigkeit
- ohne Häufigkeitsangabe
- Verwirrtheit
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Übelkeit
- Magen-Darm-Beschwerden
- Erbrechen
- ohne Häufigkeitsangabe
- Obstipation
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Hautausschläge
- ohne Häufigkeitsangabe
- fixes Arzneimittelexanthem
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Fatigue
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
-
Wirkstoff und weitere Bestandteile des Arzneimittels
Stoffname Stoffmenge Stofftyp Dextromethorphan hydrobromid 1-Wasser 30 mg Wirkstoff Dextromethorphan 22 mg k.A. Gelatine + Hilfsstoff Indigocarmin + Hilfsstoff Lactose 1-Wasser + Hilfsstoff Lactose 83.6 mg k.A. Macrogol 6000 + Hilfsstoff Magnesium stearat + Hilfsstoff Talkum + Hilfsstoff Titan dioxid + Hilfsstoff Wasser, gereinigt + Hilfsstoff -
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Sehr gut. *



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