Hoggar Night Tabletten

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Steckbrief : Hoggar Night Tabletten

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    Hoggar® Night

    25 mg Doxylaminsuccinat Tabletten

    Wirkstoff: Doxylaminsuccinat.

    Zur Kurzzeitbehandlung von Schlafstörungen bei Erwachsenen. Hinweis: Nicht alle Schlafstörungen bedürfen einer medikamentösen Therapie. Oftmals sind sie Ausdruck körperlicher oder seelischer Erkrankungen und können durch andere Maßnahmen oder eine Therapie der Grundkrankheit beeinflusst werden. Deshalb sollte bei länger anhaltenden Schlafstörungen keine Dauerbehandlung mit Hoggar® Night erfolgen, sondern der behandelnde Arzt aufgesucht werden. Hinweis: Nicht ohne Befragen des Arztes über längere Zeit oder in höheren Dosierungen als angegeben einnehmen. Enthält Lactose.



    Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke.



    STADA Consumer Health Deutschland GmbH, Stadastraße 2–18, 61118 Bad Vilbel

    Stand: Februar 2026

    Allgemeine Produktinformationen

    Hoggar Night SMT




    Packungsgrößen

    10 Tabletten

    20 Tabletten


    • Schneller Wirkeintritt schon nach 30 Minuten

    • Wasserlose Einnahme bei Schluckbeschwerden

    • Sorgt für eine erholsame Nacht

    • Gute Verträglichkeit

    • Kein Hang-over am nächsten Tag (bei Einhaltung einer entsprechenden Schlafdauer)

    • Macht nicht körperlich abhängig


    Warum ist ein gesunder Schlaf so wichtig?

    Schlaf stellt für den gesamten Körper eine Erholungs- und Regenerationsphase dar. Guter Schlaf ist damit nicht nur wichtig, um unsere Leistungsfähigkeit zu bewahren, sondern dient auch dazu, frühzeitige körperliche und geistige Alterungsprozesse zu vermeiden und Erkrankungen vorzubeugen. Durch einen gesunden Schlaf kann die Gedächtnisleistung verbessert, Stress reduziert, die Kreativität gesteigert und sogar die Lebensdauer verlängert werden.


    Was ist eine Schlafstörung?

    Schlafstörungen betreffen sehr viele Menschen. Grundsätzlich unterscheidet man zwischen zwei Formen der Schlafstörung: der Ein- und der Durchschlafstörung. Meistens treten diese vorübergehend auf und sind nicht gleich ein ernsthaftes gesundheitliches Problem. Trotzdem ist eine Schlafstörung mehr als belastend: Der Schlaf wird also als nicht erholsam empfunden und kann gravierende Auswirkungen auf die körperliche Leistungsfähigkeit haben. Die Betroffenen schlafen schlecht, wachen gerädert auf, sind tagsüber müde, erschöpft und gereizter, fühlen sich antriebsschwach und haben sogar Konzentrationsschwierigkeiten oder Gedächtnisstörungen. Außerdem können Erkrankungen, wie Depression, Übergewicht oder Bluthochdruck auftreten.

    Fit und vital am nächsten Tag – ohne Hang-over

    Die Hoggar® Night Schmelztablette kann bei akuten Schlafstörungen eine geeignete, gut verträgliche und schnelle Hilfe sein. Hoggar® Night enthält den Wirkstoff Doxylamin, ein Anti-Histaminikum. Dieser hemmt den Einfluss der körpereigenen Wach-Substanz Histamin auf den Körper und sorgt dadurch für eine erholsame Nacht. Hoggar® Night hat eine Wirkdauer von ca. 3-6 Stunden. Bei Einnahme ca. 1 Stunde vor dem Zubettgehen und einer ausreichenden Schlafdauer von 7 bis 8 Stunden ist in der Regel keine Beeinträchtigung wie Hang-over oder verminderte Leistungsfähigkeit am nächsten Tag zu befürchten. Eher im Gegenteil: Durch einen erholsamen Schlaf fühlt man sich am nächsten Morgen wacher und frischer.

    Warum wir schlecht schlafen

    Es gibt zahlreiche Gründe, warum der Schlaf gestört sein kann. Eine der häufigsten Ursachen ist beruflicher und privater Stress, Trauer, Aufregung oder anstehende Ereignisse. Die Gedanken kreisen, die Probleme des Tages werden beim Zubettgehen verarbeitet und behindern das Ein- oder das Durchschlafen. Ein unregelmäßiger oder durcheinandergeratener Schlaf-Wach-Rhythmus kann auch durch Schichtarbeit oder Jetlag verursacht werden. Gerade bei älteren Menschen kommt die innere Uhr leichter aus dem Takt: Das Einschlafen fällt schwerer, die Tiefschlafphasen verkürzen sich und die Leichtschlafphasen werden länger.

    Tipps für einen gesunden Schlaf

    Zusätzlich zur Behandlung der Schlafstörung mit Hoggar® Night Schmelztabletten kann die Umsetzung einfacher Tipps unterstützen: Das Schlafzimmer vor dem Zubettgehen gut lüften und die Heizung herunterschalten, abends auf Alkohol oder Kaffee verzichten und lieber einen Kräutertee als abendliches Ritual vorziehen. Auch üppige Mahlzeiten am Abend können die nächtliche Ruhe stören. Sorgen und Probleme sollten möglichst nicht mit ins Bett genommen und am nächsten Tag frisch ausgeruht angegangen werden. Stattdessen versuchen abzuschalten, Entspannungsübungen durchzuführen oder einen Abendspaziergang genießen. Sportliche Aktivitäten lieber auf den Nachmittag legen und in den Abendstunden vermeiden.


    Erholtes Aufwachen - ohne Suchtpotential

    Manche verschreibungspflichtigen Schlafmittel können abhängig machen. Daher sollte bei leichten bis mittleren Schlafstörungen auf Arzneimittel zurückgegriffen werden, die kein solches Suchtpotential haben. Hoggar® Night beschleunigt den natürlichen Einschlafprozess – ohne den physiologischen Schlafrhythmus zu beeinflussen. Hoggar® Night kann bei Bedarf eingesetzt und muss nicht über einen längeren Zeitraum eingenommen werden, um eine Wirkung hervorzurufen.




    Welcher Wirkstoff ist in Hoggar® Night Schmelztablette enthalten?

    Die Schmelztabletten enthalten 25mg Doxylaminsuccinat.


    Wie ist Hoggar® Night Schmelztablette einzunehmen?

    Von Hoggar® Night sollten 1-2 Schmelztabletten ca. 1⁄2 bis 1 Stunde vor dem Schlafengehen eingenommen werden. Es ist darauf zu achten, dass nach der Einnahme des Arzneimittels für eine ausreichende Schlafdauer gesorgt wird, um eine Beeinträchtigung des Reaktionsvermögens am folgenden Morgen zu vermeiden.


    Für welche Anwendung ist Hoggar® Night Schmelztablette gedacht?

    Zur Kurzzeitbehandlung von akuten Schlafstörungen. Die praktische Schmelztablette eignet sich zur wasserlosen Einnahme und ist somit auch gut bei Schluckbeschwerden geeignet. Hoggar Night kann bei Schlaflosigkeit punktuell bei Bedarf eingesetzt werden und muss nicht über einen längeren Zeitraum eingenommen werden, um eine Wirkung hervorzurufen. Bei bestimmten Erkrankungen wie akutem Asthma-Anfall oder grünem Star darf Hoggar® Night nicht eingenommen werden. Bitte hierzu die Hinweise der Packungsbeilage beachten.

    Kann ich Hoggar® Night Schmelztablette zusammen mit anderen Arzneimitteln einnehmen?

    Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel anwenden, kürzlich andere Arzneimittel angewendet haben oder beabsichtigen, andere Arzneimittel anzuwenden.

    • Die Tabletten werden ca. ½ bis 1 Stunde vor dem Schlafengehen unzerkaut mit ausreichend Flüssigkeit (z. B. 1 Glas Wasser) eingenommen.
    • Es ist darauf zu achten, dass nach der Einnahme des Arzneimittels für eine ausreichende Schlafdauer gesorgt wird, um eine Beeinträchtigung des Reaktionsvermögens am folgenden Morgen zu vermeiden.

    Anwendungsgebiete

    • Dieses Arzneimittel ist ein Schlafmittel (Sedativum/ Antihistaminikum)
    • Es wird angewendet
      • zur Kurzzeitbehandlung von Schlafstörungen.
    • Hinweis:
      • Nicht alle Schlafstörungen bedürfen einer medikamentösen Therapie. Oftmals sind sie Ausdruck
        körperlicher oder seelischer Erkrankungen und können durch andere Maßnahmen oder eine Therapie der Grundkrankheit beeinflusst werden. Deshalb sollte bei länger anhaltenden Schlafstörungen keine Dauerbehandlung mit diesem Präparat erfolgen, sondern der behandelnde Arzt aufgesucht werden.

    Indikation
    • Zur Kurzzeitbehandlung von Schlafstörungen bei Erwachsenen.
    • Hinweis:
      • Nicht alle Schlafstörungen bedürfen einer medikamentösen Therapie. Oftmals sind sie Ausdruck körperlicher oder seelischer Erkrankungen und können durch andere Maßnahmen oder eine Therapie der Grundkrankheit beeinflusst werden. Deshalb sollte bei länger anhaltenden Schlafstörungen keine Dauerbehandlung mit Hoggar® Night erfolgen, sondern der behandelnde Arzt aufgesucht werden.
    Art der Anwendung
    • Die Tabletten werden ca. 1/2 - 1 Stunde vor dem Schlafengehen unzerkaut mit ausreichend Flüssigkeit (z. B. 1 Glas Wasser) eingenommen.
    • Es ist darauf zu achten, dass nach der Einnahme von Hoggar® Night für eine ausreichende Schlafdauer gesorgt wird, um eine Beeinträchtigung des Reaktionsvermögens am folgenden Morgen zu vermeiden.
    • Bei akuten Schlafstörungen ist die Behandlung möglichst auf Einzelgaben zu beschränken.

    Gegenanzeigen

    • Das Arzneimittel darf nicht eingenommen werden
      • wenn Sie allergisch gegen Doxylamin, andere Antihistaminika oder einen der sonstigen Bestandteile sind,
      • bei akutem Asthma-Anfall,
      • bei grünem Star (Engwinkel-Glaukom),
      • bei Nebennieren-Tumor (Phäochromozytom),
      • bei Vergrößerung der Vorsteherdrüse (Prostata- Hypertrophie) mit Restharnbildung,
      • bei akuter Vergiftung durch Alkohol, Schlaf- oder Schmerzmittel sowie Psychopharmaka (Neuroleptika, Tranquilizer, Antidepressiva, Lithium),
      • bei Anfallsleiden,
      • bei gleichzeitiger Behandlung mit Hemmstoffen der Monoaminoxidase.

    Kontraindikation (absolut)
    • Überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff, andere Antihistaminika oder einen der sonstigen Bestandteile,
    • akuter Asthmaanfall,
    • Engwinkel-Glaukom,
    • Phäochromozytom,
    • Prostata-Hypertrophie mit Restharnbildung,
    • akute Vergiftung durch Alkohol, Schlaf- oder Schmerzmittel sowie Psychopharmaka (Neuroleptika, Tranquilizer, Antidepressiva, Lithium),
    • Epilepsie,
    • gleichzeitige Therapie mit Hemmstoffen der Monoaminoxidase.

    Vorsichtsmaßnahmen

    • Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen
      • Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie das Präparat einnehmen:
        • bei eingeschränkter Leberfunktion,
        • bei Vorschädigung des Herzens und Bluthochdruck,
        • bei chronischen Atembeschwerden und Asthma,
        • bei unzureichendem Verschluss des Mageneingangs mit Rückfluss von Nahrung in die Speiseröhre (gastroösophagealer Reflux).
      • Besondere Vorsicht ist geboten bei Patienten mit neurologisch erkennbaren Hirnschäden in der Großhirnrinde und Krampfanfällen in der Vorgeschichte, da bereits durch die Einnahme kleiner Mengen Doxylamin Krampfanfälle (Grand-mal-Anfälle) ausgelöst werden können.
      • Kinder und Jugendliche
        • Kinder und Jugendliche sollen nicht mit dem Arzneimittel behandelt werden.

     

    • Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen
      • Dieses Arzneimittel kann auch bei bestimmungsgemäßem Gebrauch das Reaktionsvermögen so weit verändern, dass die Fähigkeit zur aktiven Teilnahme am Straßenverkehr oder zum Bedienen von Maschinen beeinträchtigt wird.
      • Dies gilt in verstärktem Maße im Zusammenwirken mit Alkohol. Sie können dann auf unerwartete und plötzliche Ereignisse nicht mehr schnell und gezielt genug reagieren. Fahren Sie nicht Auto oder andere Fahrzeuge! Bedienen Sie keine elektrischen Werkzeuge oder Maschinen! Arbeiten Sie nicht ohne sicheren Halt!
      • Beachten Sie besonders, dass Alkohol Ihre Verkehrstüchtigkeit noch weiter verschlechtert!

    Hinweise und Vorsichtsmaßnahmen
    • Besondere Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen für die Anwendung
      • Hoggar® Night darf nur unter besonderer Vorsicht angewendet werden bei
        • eingeschränkter Leberfunktion,
        • kardialer Vorschädigung und Hypertonie,
        • chronischen Atembeschwerden und Asthma,
        • gastro-ösophagealem Reflux.
      • Besondere Vorsicht ist geboten bei Patienten mit neurologisch erkennbaren Hirnschäden in der Großhirnrinde und Krampfanfällen in der Anamnese, da bereits durch die Einnahme von kleinen Dosen von Doxylamin Grand-mal-Anfälle ausgelöst werden können. EEG-Kontrollen werden empfohlen. Eine bestehende Therapie der Krampfanfälle sollte während der Behandlung mit Hoggar® Night nicht unterbrochen werden.
      • Unter der Therapie mit Antihistaminika ist über EKG-Veränderungen, im Besonderen über Repolarisationsstörungen, berichtet worden, so dass eine regelmäßige Überwachung der Herzfunktion empfohlen wird. Dies gilt in besonderem Maße für ältere Patienten und Patienten mit Vorschädigung des Herzens. Besondere Vorsicht ist auch bei Patienten mit arterieller Hypertonie geboten, da Antihistaminika einen Anstieg des Blutdruckes bewirken können.
      • Patienten mit Phäochromozytom sollten sorgfältig überwacht werden, da über Katecholamin-Freisetzung aus dem Tumor durch Antihistaminika berichtet wurde.
      • Kinder und Jugendliche
        • Kinder und Jugendliche sollen nicht mit Hoggar® Night behandelt werden.
      • Sonstige Bestandteile
        • Patienten mit der seltenen hereditären Galactose-Intoleranz, völligem Lactase-Mangel oder Glucose-Galactose-Malabsorption sollten Hoggar® Night nicht einnehmen.
    • Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln und sonstige Wechselwirkungen
      • Wechselseitig verstärken können sich die Wirkungen von Doxylamin und
        • zentral dämpfenden Arzneimitteln (z. B. Neuroleptika, Tranquilizer, Antidepressiva, Hypnotika, Analgetika, Anästhetika, Antiepileptika),
        • Alkohol, der insbesondere die Wirkung von Doxylamin unvorhersehbar verändern kann,
        • Arzneimitteln mit ebenfalls anticholinerger Wirkung (z. B. Atropin, Biperiden, trizyklische Antidepressiva und Monoaminoxidasehemmer), mit der Folge z. B. eines paralytischen Ileus, von Harnretention oder Glaukomanfall.
      • Abgeschwächt werden kann die Wirkung von
        • Phenytoin,
        • Neuroleptika.
      • Bei gleichzeitiger Anwendung von Doxylamin
        • und Antihypertensiva mit zentralnervöser Wirkkomponente wie Guanabenz, Clonidin, Alpha-Methyldopa kann es zu einer verstärkten Sedierung kommen,
        • können Symptome einer beginnenden Innenohrschädigung, hervorgerufen durch ototoxische Arzneimittel (z. B. Aminoglykoside, Salicylate, Diuretika), abgeschwächt sein,
        • können Ergebnisse von Hauttests verfälscht werden (falsch negativ),
        • sollte Epinephrin nicht angewendet werden, da die Gabe von Epinephrin paradoxerweise zu einem weiteren Blutdruckabfall führen kann (Adrenalinumkehr). Schwere Schockzustände können jedoch mit Norepinephrin behandelt werden.
        • und Monoaminoxidasehemmern kann es zu Hypotension und einer verstärkten Depression von ZNS und Atemfunktion kommen. Von einer gleichzeitigen Therapie mit beiden Substanzen ist deshalb Abstand zu nehmen.
    • Auswirkungen auf die Verkehrstüchtigkeit und die Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen
      • Dieses Arzneimittel kann auch bei bestimmungsgemäßem Gebrauch das Reaktionsvermögen so weit verändern, dass die Fähigkeit zur aktiven Teilnahme am Straßenverkehr oder zum Bedienen von Maschinen beeinträchtigt wird. Dies gilt in verstärktem Maße im Zusammenwirken mit Alkohol.
      • Daher sollte das Führen von Fahrzeugen, das Bedienen von Maschinen oder sonstige gefahrvolle Tätigkeiten - zumindest während der ersten Phase der Behandlung - ganz unterbleiben. Die Entscheidung in jedem Einzelfall trifft der behandelnde Arzt unter Berücksichtigung der individuellen Reaktion und der jeweiligen Dosierung.
    • Überdosierung
      • Grundsätzlich sollte immer an die Möglichkeit einer Mehrfachintoxikation, beispielsweise bei Einnahme mehrerer Arzneimittel in suizidaler Absicht gedacht werden.
      • Symptome einer Intoxikation
        • Somnolenz bis Koma, mitunter Erregung und delirante Verwirrtheit,
        • anticholinerge Effekte: verschwommenes Sehen, Glaukomanfall, Ausbleiben der Darmmotilität, Urinretention,
        • kardiovaskulär: Hypotension, Tachykardie oder Bradykardie, ventrikuläre Tachyarrhythmie, Herz- und Kreislaufversagen,
        • Hyperthermie oder Hypothermie,
        • zerebrale Krampfanfälle,
        • respiratorische Komplikationen: Zyanose, Atemdepression, Atemstillstand, Aspiration.
        • In sehr seltenen Fällen ist nach Überdosierung das Auftreten einer Rhabdomyolyse beobachtet worden. Die therapeutischen Maßnahmen richten sich nach den Symptomen.
      • Therapie einer Intoxikation
        • Die Therapie erfolgt symptomatisch und unterstützend, orientiert an den allgemeinen Prinzipien der Vorgehensweise bei Überdosierungen, mit folgenden Besonderheiten:
          • Bei oraler Aufnahme größerer Mengen frühzeitige Magenspülung bzw. induziertes Erbrechen.
          • Analeptika sind kontraindiziert, da infolge einer möglichen Senkung der Krampfschwelle durch Hoggar® Night eine Neigung zu zerebralen Krampfanfällen besteht.
          • Bei Hypotonie wegen der paradoxen Verstärkung keine epinephrinartig wirkenden Kreislaufmittel, sondern norepinephrinartig wirkende Mittel (z. B. Norepinephrin-Dauertropfinfusion) oder Angiotensinamid geben. Beta-Agonisten sollten vermieden werden, weil sie die Vasodilatation erhöhen.
          • Anticholinerge Symptome lassen sich ggf. durch die Gabe von Physostigminsalicylat (1 - 2 mg i.v.) behandeln (eventuell wiederholen), von einer routinemäßigen Anwendung muss jedoch wegen der schweren Nebenwirkungen abgeraten werden.
          • Bei wiederholten epileptischen Anfällen sind Antikonvulsiva unter der Voraussetzung indiziert, dass eine künstliche Beatmung möglich ist, weil die Gefahr einer Atemdepression besteht.
          • Forcierte Diurese ist von nur geringer Wirksamkeit, da Antihistaminika nur in geringen Mengen im Urin zu finden sind. Hämo- und Peritonealdialyse können, wenn Mischintoxikation nicht auszuschließen sind, jedoch sinnvoll sein.
    Schwangerschaftshinweise
    • Epidemiologische Studien mit einem Doxylaminsuccinat-haltigen Arzneimittel haben beim Menschen keinen Hinweis auf einen keimschädigenden Effekt erbracht.
    • Dennoch soll Hoggar® Night während der Schwangerschaft nur nach strenger Abwägung des Nutzens gegen mögliche Risiken für das Kind verordnet werden.
    Stillzeithinweise
    • Da der Wirkstoff in die Muttermilch übergeht, sollte das Stillen für die Dauer der Behandlung unterbrochen werden.

    Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten

    • Anwendung zusammen mit anderen Arzneimitteln
      • Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel anwenden, kürzlich andere Arzneimittel angewendet haben oder beabsichtigen, andere Arzneimittel anzuwenden.
      • Wechselseitig verstärken können sich die Wirkungen von Doxylamin und
        • zentral wirksamen Arzneimitteln (wie Psychopharmaka, Schlaf-, Schmerz-, Narkosemittel, Mittel gegen Anfallsleiden),
        • Alkohol, der insbesondere die Wirkung von Doxylamin unvorhersehbar verändern kann,
        • Arzneimitteln mit ebenfalls anticholinerger Wirkung (z.B. Biperiden bei Parkinsonscher Krankheit, trizyklische Antidepressiva und Monoaminoxidasehemmer zur Behandlung
          depressiver Erkrankungen), mit der Folge von z.B. lebensbedrohlicher Darmlähmung, Harnverhalten, akuter Erhöhung des Augeninnendrucks.
      • Abgeschwächt werden kann die Wirkung von
        • Phenytoin (gegen Anfallsleiden),
        • Neuroleptika (gegen psychische Erkrankungen).
      • Bei gleichzeitiger Anwendung von Doxylamin
        • und Arzneimitteln gegen hohen Blutdruck, die auf das zentrale Nervensystem wirken (Guanabenz, Clonidin, Alpha-Methyldopa) können verstärkt Müdigkeit, Mattigkeit auftreten.
        • können Symptome einer beginnenden Innenohrschädigung, hervorgerufen durch andere Arzneimittel (z.B. Aminoglykosid-Antibiotika, einige Schmerzmittel, einige harntreibende Mittel), abgeschwächt sein.
        • können Ergebnisse von Hauttests verfälscht werden (falsch negativ).
        • sollte Epinephrin nicht angewendet werden (Gefäßerweiterung, Blutdruckabfall, beschleunigte Herzfrequenz).
        • und Monoaminoxidasehemmern kann es zu Blutdruckabfall und einer verstärkten Funktionseinschränkung des zentralen Nervensystems und der Atmung kommen. Von einer gleichzeitigen Therapie mit beiden Substanzen ist deshalb Abstand zu nehmen.
    • Einnahme zusammen mit Nahrungsmitteln, Getränken und Alkohol
      • Während der Anwendung des Arzneimittels sollte Alkoholgenuss vermieden werden.

    Wechselwirkungen, wirkstoffbezogen
    keine Berücksichtigung des arzneimittelrechtlichen Zulassungsstatus des Präparates bzw. produktspezifischer Angaben
    schwerwiegend H1-Antihistaminika / Ethanol
    Clozapin / Stoffe mit potenziell myelotoxischen UAW
    H1-Antihistaminika / MAO-Hemmer
    mittelschwer Neuroleptika / Anticholinergika
    Opioide / H1-Antihistaminika, sedierende
    Dexmedetomidin / Hypnotika und Sedativa
    Loxapin / Stoffe, die die Krampfschwelle herabsetzen können
    Aminochinoline / Stoffe, die die Krampfschwelle herabsetzen können
    Amifampridin / Stoffe, die die Krampfschwelle herabsetzen können
    Hypnotika / H1-Antihistaminika
    Stoffe mit photosensibilisierenden Effekten / Methoxsalen
    Benzodiazepine / H1-Antihistaminika, sedierende
    Stoffe, die die Krampfschwelle herabsetzen können / Tramadol
    Padeliporfin / Stoffe mit photosensibilisierenden Effekten
    Efbemalenograstim alfa / Stoffe mit potenziell myelotoxischen UAW
    Doxylamin / Epinephrin
    geringfügig Amifampridin / Anticholinergika
    Cholinesterase-Hemmer / Anticholinergika
    H1-Antihistaminika / Proteinkinase-Inhibitoren
    H1-Antihistaminika / Fingolimod
    Stoffe, die die Krampfschwelle herabsetzen können / Sympathomimetika
    H1-Antihistaminika / Anticholinergika
    H1-Antihistaminika / Tizanidin
    Pitolisant / H1-Antihistaminika
    Cannabinoide / H1-Antihistaminika, sedierende
    Methoxyfluran / H1-Antihistaminika
    Difelikefalin / H1-Antihistaminika, sedierende
    Arzneimittel, anticholinerge Wirkung / Corticosteroide
    Thalidomid / Stoffe, sedierende
    Glycopyrronium, extern / Arzneimittel, anticholinerge Wirkung

    Warnhinweise

    • Wenn Sie schwanger sind oder stillen oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Anwendung dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.
    • Das Arzneimittel soll während der Schwangerschaft nur auf ausdrückliche Anweisung des Arztes eingenommen werden.
    • Da der Wirkstoff in die Muttermilch übergeht, sollte das Stillen für die Dauer der Behandlung unterbrochen werden.

    Einnahme zur Nacht.
    Mit Flüssigkeit einnehmen.Die Anwendung in der Schwangerschaft ist nicht empfohlen.Die Anwendung in der Stillzeit darf oder sollte nicht erfolgen.

    Dosierungsanleitung

    • Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau wie beschrieben bzw. genau nach der mit Ihrem Arzt oder Apotheker getroffenen Absprache ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.
    • Falls vom Arzt nicht anders verordnet,
      • nehmen Erwachsene ca. ½ bis 1 Stunde vor dem Schlafengehen 1 Tablette (entsprechend 25 mg Doxylaminsuccinat) ein.
      • Bei stärkeren Schlafstörungen können als Höchstdosis 2 Tabletten (entsprechend 50 mg Doxylaminsuccinat) eingenommen werden.

     

    • Dauer der Anwendung
      • Bei akuten Schlafstörungen ist die Behandlung möglichst auf Einzelgaben zu beschränken. Um bei chronischen Schlafstörungen die Notwendigkeit einer fortgesetzten Anwendung zu überprüfen, sollte nach zweiwöchiger täglicher Einnahme die Dosis schrittweise reduziert oder abgesetzt werden.
      • Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt, wenn Sie den Eindruck haben, dass die Wirkung von Hoggar® Night zu stark oder zu schwach ist.

     

     

    • Wenn Sie eine größere Menge des Arzneimittels eingenommen haben, als Sie sollten
      • Eine Überdosierung ist daran zu erkennen, dass es zunächst zu zentral bedingten Symptomen wie Unruhe, gesteigerten Muskelreflexen, Bewusstlosigkeit, Depression der Atmung sowie Herz- Kreislaufstillstand kommen kann. Weitere Zeichen einer Überdosierung sind Pupillenerweiterung, beschleunigte Herztätigkeit (Tachykardie), Fieber, heiße, rote Haut und trockene Schleimhäute.
      • Treten diese Symptome auf, sollte unverzüglich ein Arzt verständigt werden.
      • Bei Überdosierung werden als Sofortmaßnahmen Magenspülungen mit Aktivkohle empfohlen.
      • Beim Auftreten von Magen-Darm-Beschwerden, zentralnervösen Störungen, Mundtrockenheit, Entleerungsstörungen der Blase (Miktionsbeschwerden) sowie Sehstörungen sind je nach Erscheinungsbild die entsprechenden Maßnahmen zu ergreifen.
      • Ferner ist nach Überdosierung das Auftreten einer Rhabdomyolyse (Zerfall von Muskelfasern) beobachtet worden. Die therapeutischen Maßnahmen richten sich nach den Symptomen.

     

    • Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt und Apotheker.

    Dosierung
    • Soweit nicht anders verordnet, nehmen Erwachsene ca. 1/2 - 1 Stunde vor dem Schlafengehen 1 Tablette (entsprechend 25 mg Doxylaminsuccinat) ein.
    • Bei stärkeren Schlafstörungen können als Höchstdosis 2 Tabletten (entsprechend 50 mg Doxylaminsuccinat) eingenommen werden.
    • Die Dauer der Anwendung sollte so kurz wie möglich sein. Im Allgemeinen kann die Dauer der Behandlung einige Tage bis zu einer Woche betragen.
    • Die Behandlung sollte spätestens nach 2-wöchiger täglicher Einnahme beendet werden.

    Nebenwirkungen

    • Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.
    • Bei der Bewertung von Nebenwirkungen werden üblicherweise folgende Häufigkeitsangaben zugrunde gelegt:
      • Sehr häufig: mehr als 1 Behandelter von 10
      • Häufig: 1 bis 10 Behandelte von 100
      • Gelegentlich: 1 bis 10 Behandelte von 1.000
      • Selten: 1 bis 10 Behandelte von 10.000
      • Sehr selten: weniger als 1 Behandelter von 10.000
      • Nicht bekannt: Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar
    • Erkrankungen des Blutes und des Lymphsystems
      • Sehr selten: Blutzellschäden (Leukopenie, Thrombopenie, hämolytische Anämie, aplastische Anämie, Agranulozytose).
    • Endokrine Erkrankungen
      • Nicht bekannt: Bei Patienten mit Nebennieren-Tumor (Phäochromozytom) kann es durch die Gabe von Antihistaminika, zu denen das vorliegende Arzneimittel gehört, zu einer Freisetzung von Substanzen aus dem Tumor kommen, die eine sehr starke Wirkung auf das Herz-Kreislauf-System haben.
    • Psychiatrische Erkrankungen
      • Nicht bekannt: Depressionen.
    • Erkrankungen des Nervensystems
      • Selten: Krampfanfälle des Gehirns.
      • Nicht bekannt: Schläfrigkeit, Schwindelgefühl, Benommenheit, Konzentrationsstörungen, Kopfschmerzen.
      • Begleitwirkungen am vegetativen Nervensystem wie verschwommenes Sehen, Mundtrockenheit, Gefühl der verstopften Nase, Erhöhung des Augeninnendrucks, Verstopfung und Störungen beim Wasserlassen können auftreten, ebenso Übelkeit, Erbrechen, Durchfall, Appetitlosigkeit oder Appetitzunahme, Schmerzen im Bereich des Magens.
    • Erkrankungen des Ohrs und des Labyrinths
      • Nicht bekannt: Ohrensausen.
    • Herzerkrankungen
      • Nicht bekannt: Beschleunigung des Herzschlages, Unregelmäßigkeit des Herzschlages, Zunahme einer bestehenden Herzleistungsschwäche und EKG-Veränderungen.
    • Gefäßerkrankungen
      • Nicht bekannt: Abfall oder Anstieg des Blutdruckes.
    • Erkrankungen der Atemwege, des Brustraums und Mediastinums
      • Nicht bekannt: Beeinträchtigung der Atemfunktion durch Eindickung von Schleim und durch Verlegung oder Engstellung von Bronchien.
    • Erkrankungen des Magen-Darm-Trakts
      • Sehr selten: lebensbedrohliche Darmlähmung.
    • Leber- und Gallenerkrankungen
      • Nicht bekannt: Leberfunktionsstörungen (cholestatischer Ikterus).
    • Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes
      • Nicht bekannt: allergische Hautraktionen und Lichtempfindlichkeit der Haut (direkte Sonneneinstrahlung meiden!).
    • Skelettmuskulatur-, Bindegewebs- und Knochenerkrankungen
      • Nicht bekannt: Muskelschwäche.
    • Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort
      • Nicht bekannt: Müdigkeit, Mattigkeit, verlängerte Reaktionszeit, Störungen der Körpertemperaturregulierung, „paradoxe" Reaktionen wie Unruhe, Erregung, Spannung, Schlaflosigkeit, Alpträume, Verwirrtheit, Halluzinationen, Zittern. Nach längerfristiger täglicher Anwendung können durch plötzliches Absetzen der Therapie Schlafstörungen wieder verstärkt auftreten.
    • Hinweis:
      • Durch sorgfältige und individuelle Einstellung der Tagesdosen lassen sich Häufigkeit und Ausmaß von Nebenwirkungen reduzieren. Die Gefahr des Auftretens von Nebenwirkungen ist bei älteren Patienten größer; bei diesem Personenkreis kann sich dadurch die Sturzgefahr erhöhen. Wenn Sie eine Nebenwirkung bei sich beobachten, nehmen Sie das Präparat nicht weiter ein.
    • Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht angegeben sind.

    Nebenwirkungen
    • Bei der Bewertung von Nebenwirkungen werden folgende Häufigkeiten zugrunde gelegt: sehr häufig (>/= 1/10), häufig (>/= 1/100, < 1/10), gelegentlich (>/= 1/1.000, < 1/100), selten (>/= 1/10.000, < 1/1.000), sehr selten (< 1/10.000), nicht bekannt (Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar).
    • Erkrankungen des Blutes und des Lymphsystems
      • Sehr selten: Blutbildveränderungen in Form von Leukopenie, Thrombopenie, hämolytischer Anämie, aplastische Anämie, Agranulozytose.
    • Endokrine Erkrankungen
      • Nicht bekannt: Bei Patienten mit Phäochromozytom kann es durch die Gabe von Antihistaminika zu einer Katecholamin-Freisetzung kommen.
    • Psychiatrische Erkrankungen
      • Nicht bekannt: Depressionen.
    • Erkrankungen des Nervensystems
      • Selten: zerebrale Krampfanfälle.
      • Nicht bekannt: Schläfrigkeit, Schwindelgefühl, Benommenheit, Konzentrationsstörungen, Kopfschmerzen.
      • Vegetative Begleitwirkungen wie Akkommodationsstörungen, Mundtrockenheit, Gefühl der verstopften Nase, Erhöhung des Augeninnendrucks, Obstipation und Miktionsstörungen können auftreten, ebenso Übelkeit, Erbrechen, Diarrhö, Appetitverlust oder Appetitzunahme, epigastrische Schmerzen.
    • Erkrankungen des Ohrs und des Labyrinths
      • Nicht bekannt: Tinnitus.
    • Herzerkrankungen
      • Nicht bekannt: Tachykardie, Herzrhythmusstörungen, Dekompensation einer bestehenden Herzinsuffizienz und EKG-Veränderungen.
    • Gefäßerkrankungen
      • Nicht bekannt: Hypotonie, Hypertonie.
    • Erkrankungen der Atemwege, des Brustraums und Mediastinums
      • Nicht bekannt: Beeinträchtigung der Atemfunktion durch Sekreteindickung, Bronchialobstruktion und Bronchospasmus.
    • Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts
      • Sehr selten: lebensbedrohlicher paralytischer Ileus.
    • Leber- und Gallenerkrankungen
      • Nicht bekannt: Leberfunktionsstörungen (cholestatischer Ikterus).
    • Erkrankungen der Haut und des Unterhautgewebes
      • Nicht bekannt: allergische Hautreaktionen und Photosensibilität.
    • Skelettmuskulatur-, Bindegewebs- und Knochenerkrankungen
      • Nicht bekannt: Muskelschwäche.
    • Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort
      • Nicht bekannt: Müdigkeit, Mattigkeit, verlängerte Reaktionszeit, Störungen der Körpertemperaturregulierung, „paradoxe" Reaktionen wie Unruhe, Erregung, Spannung, Schlaflosigkeit, Albträume, Verwirrtheit, Halluzinationen, Zittern.
      • Nach längerfristiger täglicher Anwendung können durch plötzliches Absetzen der Therapie Schlafstörungen wieder verstärkt auftreten.
    • Hinweis:
      • Durch sorgfältige und individuelle Einstellung der Tagesdosen lassen sich Häufigkeit und Ausmaß von Nebenwirkungen reduzieren. Die Gefahr des Auftretens von Nebenwirkungen ist bei älteren Patienten größer; bei diesem Personenkreis kann sich dadurch die Sturzgefahr erhöhen.

  • Wirkstoff und weitere Bestandteile des Arzneimittels

    Stoffname Stoffmenge Stofftyp
    Doxylamin hydrogensuccinat25 mgWirkstoff
    Doxylamin17.4 mgk.A.
    Gelatine+Hilfsstoff
    Kartoffelstärke+Hilfsstoff
    Lactose 1-Wasser+Hilfsstoff
    Lactose90 mgk.A.
    Magnesium stearat+Hilfsstoff
    Maisstärke+Hilfsstoff
    Silicium dioxid, hochdispers+Hilfsstoff
    Talkum+Hilfsstoff

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