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Allgemeine Produktinformationen
UNBESCHWERT DURCH DIE ALLERGIESAISON Heuschnupfen ist eine allergische Reaktion, bei der das Immunsystem auf die Pollen von Pflanzen überreagiert. Symptome wie häufiges Niesen, tränende Augen und verstopfte Nase beeinträchtigen die Betroffenen erheblich und mindern deren Lebensqualität und Leistungsfähigkeit. Mometason STADA® wirkt gezielt dort, wo Symptome entstehen. Durch die antiallergische und entzündungshemmende Wirkung schafft es eine zuverlässige Linderung der typischen Allergiebeschwerden. Zusätzlich beruhigt der Wirkstoff die gereizte Nasenschleimhaut sowie die Augen1. Eine gute Verträglichkeit ist sichergestellt, da das Produkt weder müde noch abhängig macht. Mometason STADA® kann bei Erwachsenen über die gesamte Allergiesaison (bis zu 3 Monate) einmal täglich angewendet werden. 1 Bielory L, Chun Y, Bielory BP, Canonica GW. Impact of mometasone furoate nasal spray on individual ocular symptoms of allergic rhinitis: a meta-analysis. Allergy 2011; 66: 686–693. INHALTSSTOFFE Der Wirkstoff ist: Mometasonfuroat (Ph. Eur.). Jeder Sprühstoß (0,1 ml) der Pumpe liefert eine abgemessene Dosis von 50 Mikrogramm Mometasonfuroat (Ph. Eur.) (als Mometason-17-(2-furoat) 1 H2O). Das Gesamtgewicht eines Sprühstoßes beträgt 100 mg. Die sonstigen Bestandteile sind: Mikrokristalline Cellulose und Carmellose-Natrium (8,3–13,8 %), Glycerol, Natriumcitrat (Ph. Eur.), Citronensäure-Monohydrat, Polysorbat 80 [pflanzlich], Benzalkoniumchlorid (siehe Abschnitt 2) und Wasser für Injektionszwecke.
ANWENDUNGSEMPFEHLUNG Die empfohlene Dosis beträgt einmal täglich zwei Sprühstöße in jede Nasenöffnung. Bei einigen Patienten beginnt Mometason STADA® innerhalb von 12 Stunden nach der ersten Dosis die Symptome zu lindern. Möglicherweise zeigt sich jedoch der volle Nutzen der Behandlung nicht in den ersten beiden Tagen. Daher sollten Sie die regelmäßige Behandlung fortsetzen, um den vollen Nutzen aus der Behandlung zu ziehen. HÄUFIGE FRAGEN & ANTWORTEN Welche Packungen gibt es von Mometason STADA®? Mometason STADA® bei Heuschnupfen 50 Mikrogramm/ Sprühstoß Nasenspray, Suspension ist ein Nasenspray in Form einer milchig weißen Suspension. Jede Flasche enthält 60 bzw. 140 Sprühstöße. 1 Flasche mit 10 g Suspension entsprechend 60 Sprühstößen. 1 Flasche mit 18 g Suspension entsprechend 140 Sprühstößen. Mehrfachpackung: 2 Flaschen mit je 18 g Suspension entsprechend 140 Sprühstößen (280 Sprühstöße insgesamt). Mehrfachpackung: 3 Flaschen mit je 18 g Suspension entsprechend 140 Sprühstößen (420 Sprühstöße insgesamt). Beeinträchtigt Mometason STADA® die Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen? Es sind keine Informationen bekannt über den Einfluss von Mometason STADA® auf die Verkehrstüchtigkeit und die Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen. Dürfen Schwangere oder Stillende Mometason STADA® einnehmen? Es liegen nur wenige oder keine Informationen zur Anwendung von Mometason bei schwangeren Frauen vor. Es ist nicht bekannt, ob Mometasonfuroat in die Muttermilch gelangt. Wenn Sie schwanger sind oder stillen oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein, oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Anwendung dieses Arzneimittels Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke um Rat.- Vorbereitung Ihres Nasensprays zur Anwendung
- Ihr Nasenspray hat eine Schutzkappe, die das Nasenstück schützt und sauber hält.
- Denken Sie daran, sie vor der Anwendung des Sprays abzunehmen und anschließend wieder aufzusetzen.
- Wenn Sie das Spray zum ersten Mal anwenden, müssen Sie die Flasche vorbereiten, indem Sie das Spray 10-mal betätigen, bis ein feiner Sprühnebel entsteht:
- 1. Schütteln Sie die Flasche vorsichtig.
- 2. Legen Sie Ihren Zeige- und Mittelfinger jeweils auf eine Seite des Nasenstücks und Ihren Daumen unter die Flasche. Nicht die Austrittsöffnung des Nasenstücks durchstechen.
- 3. Halten Sie des Nasenstück von sich weg und drücken Sie mit Ihren Fingern nach unten, um das Spray 10-mal zu betätigen, bis ein feiner Sprühnebel erzeugt wird.
- Wenn Sie das Nasenspray 14 Tage oder länger nicht benutzt haben, so müssen Sie das Nasenspray erneut vorbereiten, indem Sie das Spray 2-mal betätigen, bis ein feiner Sprühnebel entsteht.
- Wie lange hält Ihr Nasenspray?
- Bei einer Dosis von zwei Sprühstößen in jedes Nasenloch einmal täglich sollte dieses Arzneimittel für 15 Tage (für die Flasche mit 60 Sprühstößen) bzw. für 35 Tage (für die Flasche mit 140 Sprühstößen) ausreichen.
- Wie Sie das Nasenspray anwenden
- 1. Schütteln Sie die Flasche behutsam und nehmen Sie die Schutzkappe vom Nasenstück ab.
- 2. Reinigen Sie vorsichtig Ihre Nase.
- 3. Verschließen Sie eine Nasenöffnung und führen Sie das Nasenstück in die andere Nasenöffnung ein.
- Neigen Sie Ihren Kopf leicht nach vorne und halten Sie die Flasche aufrecht.
- 4. Beginnen Sie leicht durch die Nase einzuatmen und, während Sie einatmen, sprühen Sie einen Sprühstoß feinen Sprühnebels in Ihre Nase, indem Sie einmal mit Ihren Fingern herunterdrücken.
- 5. Atmen Sie durch den Mund aus. Wiederholen Sie Schritt 4, um gegebenenfalls einen zweiten Sprühstoß in dieselbe Nasenöffnung zu verabreichen.
- 6. Nehmen Sie das Nasenstück aus dieser Nasenöffnung und atmen Sie durch den Mund aus.
- 7. Wiederholen Sie die Schritte 3 bis 6 für die andere Nasenöffnung.
- Nach der Anwendung reinigen Sie das Nasenstück sorgfältig mit einem sauberen Taschentuch und setzen Sie die Schutzkappe wieder auf.
- Reinigen Ihres Nasensprays
- Es ist wichtig, das Nasenspray regelmäßig zu reinigen, da es sonst unter Umständen nicht einwandfrei funktioniert.
- Entfernen Sie dazu die Schutzkappe und ziehen Sie vorsichtig das Nasenstück ab.
- Reinigen Sie das Nasenstück und die Schutzkappe in warmem Wasser und spülen Sie sie anschließend unter fließendem Wasser ab.
- Versuchen Sie nicht, die Austrittsöffnung des Nasenstücks mit einer Nadel oder einem scharfen Gegenstand zu erweitern, weil dadurch das Nasenstück beschädigt wird und Sie nicht die richtige Dosis des Arzneimittels erhalten.
- Lassen Sie die Schutzkappe und das Nasenstück an einem warmen Ort trocknen.
- Stecken Sie das Nasenstück wieder auf die Flasche auf und setzen Sie die Schutzkappe auf.
- Das Nasenspray muss vor dem ersten Gebrauch nach der Reinigung wieder mit 2 Sprühstößen vorbereitet werden.
- Weitere Informationen: siehe Gebrauchsinformation
Anwendungsgebiete
- Was ist das Arzneimittel?
- Das Arzneimittel enthält Mometasonfuroat, einen Stoff aus der Gruppe der sogenannten Kortikosteroide. Mometasonfuroat sollte nicht mit „anabolen" Steroiden verwechselt werden, die von einigen Sportlern missbraucht und als Tabletten oder Injektionen genommen werden. Wenn Mometasonfuroat in die Nase gesprüht wird, kann dies helfen, eine Entzündung (Schwellung und Reizung der Nase), Niesen, Jucken und eine verstopfte oder laufende Nase zu lindern.
- Wofür wird das Arzneimittel angewendet?
- Das Arzneimittel wird bei Erwachsenen zur Behandlung der Beschwerden eines Heuschnupfens (saisonale allergische Rhinitis) angewendet, vorausgesetzt, die Erstdiagnose von Heuschnupfens wurde von einem Arzt gestellt.
- Heuschnupfen, der zu bestimmten Zeiten im Jahr auftritt, ist eine allergische Reaktion, die durch das Einatmen von Pollen von Bäumen, Gräsern und auch Schimmel und Pilzsporen hervorgerufen wird. Das Arzneimittel vermindert die Schwellung und Reizung in Ihrer Nase und lindert dadurch Niesen, Jucken und eine verstopfte oder laufende Nase, die durch Heuschnupfen hervorgerufen wurden.
- Wenn Sie sich nach 14 Tagen nicht besser oder gar schlechter fühlen, wenden Sie sich an Ihren Arzt.
Indikation- Erwachsene
- symptomatische Behandlung einer saisonalen allergischen Rhinitis, sofern die Erstdiagnose der saisonalen allergischen Rhinitis durch einen Arzt erfolgt ist
- nasale Anwendung
- weitere Hinweise s. Fachinformation
Gegenanzeigen
- Das Arzneimittel darf nicht anwendet werden,
- wenn Sie allergisch gegen Mometasonfuroat oder einen der sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind.
- wenn Sie eine unbehandelte Infektion in der Nase haben. Die Anwendung während einer unbehandelten Infektion der Nase, wie Herpes, kann die Infektion verschlimmern. Sie sollten warten, bis die Infektion abgeklungen ist, bevor Sie mit der Anwendung des Nasensprays beginnen.
- wenn Sie vor kurzem eine Operation an der Nase hatten oder Sie Ihre Nase verletzt haben. Sie sollten mit der Anwendung des Nasensprays nicht beginnen, bevor Ihre Nase abgeheilt ist.
Kontraindikation (absolut), Wirkstoffprofil
(kumulative Wirkstoffangaben ohne Berücksichtigung des individuellen Zulassungsstatus) Mometason - nasal- Überempfindlichkeit gegen Mometason
- unbehandelte Infektion im Bereich der Nasenschleimhaut wie z.B. Herpes simplex
- Patienten nach Nasenoperationen oder -verletzungen dürfen bis zur Ausheilung Kortikosteroide nicht nasal anwenden
- aufgrund der hemmenden Wirkung von Kortikosteroiden auf die Wundheilung
Vorsichtsmaßnahmen
- Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen
- Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie das Arzneimittel anwenden,
- wenn Sie Tuberkulose haben oder jemals hatten.
- wenn Sie irgendeine andere Infektion haben.
- wenn Sie andere kortikosteroidhaltige Arzneimittel anwenden, sowohl solche zum Einnehmen als auch zur Injektion.
- wenn Sie eine zystische Fibrose (Mukoviszidose) haben.
- Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt, während Sie das Arzneimittel anwenden,
- wenn Ihr Immunsystem nicht gut funktioniert (wenn Sie Schwierigkeiten haben, Infektionen abzuwehren) und Sie mit Personen, die an Masern oder Windpocken erkrankt sind, in Kontakt kommen. Sie sollten den Kontakt mit Personen, die diese Infektionen haben, vermeiden.
- wenn Sie eine Infektion der Nase oder des Rachens haben.
- wenn Sie das Arzneimittel über mehrere Monate oder länger anwenden.
- wenn Sie eine andauernde Reizung der Nase oder des Rachens haben.
- Wenn Kortikosteroid-Nasensprays in hohen Dosen über lange Zeiträume angewendet werden, können durch das in den Körper aufgenommene Arzneimittel Nebenwirkungen auftreten.
- Falls Ihre Augen jucken oder gereizt sind, kann Ihr Arzt Ihnen andere Behandlungsmethoden zusammen mit dem Arzneimittel empfehlen.
- Wenn bei Ihnen verschwommenes Sehen oder andere Sehstörungen auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt.
- Kinder und Jugendliche
- Geben Sie dieses Arzneimittel nicht an Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren, da die Sicherheit und Wirksamkeit von dem Arzneimittel nicht nachgewiesen wurde.
- Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie das Arzneimittel anwenden,
- Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen
- Es sind keine Informationen bekannt über den Einfluss des Arzneimittels auf die Verkehrstüchtigkeit und die Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen.
Hinweise und Vorsichtsmaßnahmen, Wirkstoffprofil
(kumulative Wirkstoffangaben ohne Berücksichtigung des individuellen Zulassungsstatus) Mometason - nasal- Immunsuppression
- Anwendung mit Vorsicht, wenn überhaupt
- bei Patienten mit aktiver oder inaktiver Tuberkulose des Respirationstrakts
- bei Patienten mit unbehandelten Pilzinfektionen, bakteriellen Infektionen oder systemischen Virusinfektionen
- Patienten, die Kortikosteroide erhalten und dadurch möglicherweise immunsupprimiert sind, sind auf das Risiko einer Exposition gegenüber bestimmten Infektionen (z.B. Windpocken, Masern) und auf die Notwendigkeit, in diesem Fall ärztlichen Rat einzuholen, ausdrücklich hinzuweisen
- Anwendung mit Vorsicht, wenn überhaupt
- lokale nasale Wirkungen
- in einer Studie mit Patienten mit perennialer Rhinitis lagen nach einer 12-monatigen Behandlung mit Mometason keine Hinweise auf eine Atrophie der Nasenschleimhaut vor
- dagegen führte Mometason eher zu einer Rückbildung der Nasenschleimhaut in einen normalen histologischen Phänotyp
- dennoch sind Patienten, die eine mehrmonatige oder längere Therapie mit Mometason erhalten, in regelmäßigen Abständen auf etwaige Veränderungen der Nasenschleimhaut zu untersuchen
- sollte eine lokalisierte Pilzinfektion der Nase oder des Rachens auftreten, kann ein Absetzen der Therapie mit Mometason oder eine entsprechende Therapie erforderlich sein
- bei persistierender Reizung des Nasopharyngealbereichs empfiehlt es sich, Mometason abzusetzen
- Nasenscheidewand-Perforation
- Mometason wird bei einer Nasenscheidewand-Perforation nicht empfohlen
- Epistaxis
- in klinischen Studien war die Inzidenz einer Epistaxis im Vergleich zu Placebo höher
- Epistaxis war gewöhnlich selbstlimitierend und leichtgradig
- in einer Studie mit Patienten mit perennialer Rhinitis lagen nach einer 12-monatigen Behandlung mit Mometason keine Hinweise auf eine Atrophie der Nasenschleimhaut vor
- systemische Wirkungen der Kortikosteroide
- systemische Wirkungen von nasal anzuwendenden Kortikosteroiden können besonders dann auftreten, wenn eine Anwendung von hohen Dosen über einen langen Zeitraum verschrieben wurde
- Wahrscheinlichkeit, dass diese Wirkungen auftreten, jedoch weitaus geringer als bei oralen Kortikosteroiden und kann bei einzelnen Patienten und bei verschiedenen Kortikosteroid-Zubereitungen unterschiedlich sein
- mögliche systemische Wirkungen
- Cushing-Syndrom
- Cushingoid (Pseudo-Cushing-Syndrom)
- Nebennierenrindensuppression
- Wachstumsverzögerung bei Kindern und Jugendlichen
- Katarakt
- Glaukom
- seltener eine Reihe von Auswirkungen auf die Psyche und das Verhalten, einschließlich psychomotorische Hyperaktivität, Schlafstörungen, Angst, Depression oder Aggression (besonders bei Kindern)
- systemische Wirkungen von nasal anzuwendenden Kortikosteroiden können besonders dann auftreten, wenn eine Anwendung von hohen Dosen über einen langen Zeitraum verschrieben wurde
- Augeninnendruck
- nach Anwendung intranasaler Kortikosteroide in Einzelfällen erhöhter Augeninnendruck beschrieben worden
- Sehstörungen
- bei der systemischen und topischen (einschließlich intranasaler, inhalativer und intraokularer) Anwendung von Kortikosteroiden können Sehstörungen auftreten
- wenn ein Patient mit Symptomen wie verschwommenem Sehen oder anderen Sehstörungen vorstellig wird, sollte eine Überweisung des Patienten an einen Augenarzt zur Bewertung möglicher Ursachen der Sehstörung in Erwägung gezogen werden
- diese umfassen u.a. Katarakt, Glaukom oder seltene Erkrankungen, wie z.B. zentrale seröse Chorioretinopathie (CSC), die nach der Anwendung systemischer oder topischer Kortikosteroide gemeldet wurden
- Umstellung von einer Langzeittherapie mit systemisch wirksamen Kortikosteroiden auf Mometason nasal
- erfordert eine sorgfältige Überwachung der Patienten
- Entzug systemischer Kortikosteroide kann bei diesen Patienten bis zur Erholung der HPA-Achsenfunktion für einige Monate zu einer Nebennierenrindeninsuffizienz führen
- kommt es bei diesen Patienten zur Symptomatik einer Nebennierenrindeninsuffizienz oder Entzugserscheinungen (z.B. Gelenk- und / oder Muskelschmerzen, Erschöpfung und beginnende Depression) trotz Linderung der nasalen Symptome, ist die systemische Kortikoid-Therapie wiederaufzunehmen, und es sind andere Therapien und sonstige geeignete Maßnahmen einzuleiten
- bei der Umstellung können auch vorbestehende allergische Erkrankungen, z.B. allergische Konjunktivitis und Ekzem, wieder auftreten, die vorher durch die Wirkung der systemischen Kortikosteroidmedikation unterdrückt wurden
- Behandlung mit höheren als den empfohlenen Kortikosteroid-Dosen kann zu einer klinisch signifikanten Suppression der Nebennierenfunktion führen
- liegen Anzeichen für die Anwendung höherer als den empfohlenen Dosen vor, sollte während stressreicher Phasen oder vor einem operativen Eingriff eine zusätzliche systemische Gabe von Kortikosteroiden in Betracht gezogen werden
- Polyposis nasi
- Sicherheit und Wirksamkeit von Mometason für die Behandlung von einseitig auftretenden Polypen, von Polypen verbunden mit zystischer Fibrose oder Polypen, die die Nasenhöhlen komplett verschließen, nicht untersucht
- einseitig auftretende Polypen, die ein ungewöhnliches oder unregelmäßiges Aussehen haben oder gar ulzerieren oder bluten, bedürfen einer weiteren Abklärung
- Auswirkungen auf das Wachstum bei Kindern
- empfohlen, regelmäßig das Wachstum von Kindern zu kontrollieren, die eine längerfristige Behandlung mit einem nasal anzuwendenden Kortikosteroid erhalten
- ist das Wachstum verlangsamt
- sollte die Therapie überprüft und die Dosierung des nasalen Kortikosteroids, wenn möglich, auf die niedrigste Dosierung reduziert werden, mit der noch eine effektive Kontrolle der Symptome gewährleistet werden kann
- zusätzlich sollte in Betracht gezogen werden, den Patienten an einen Spezialisten für Kinderheilkunde zu überweisen
- nicht-nasale Symptome
- obwohl sich bei den meisten Patienten die nasalen Symptome mit Mometason beherrschen lassen, kann eine geeignete Begleittherapie zusätzliche Linderung der Symptome, insbesondere der okulären Symptome, bewirken
- bei Mometason-Präparaten mit Konservierungsmittel (Herstellerinformationen beachten)
- ggf. kann enthaltenes Konservierungsmittel, insbesondere bei längerer Anwendung, eine Reizung oder Schwellung der Nasenschleimhaut hervorrufen
(kumulative Wirkstoffangaben ohne Berücksichtigung des individuellen Zulassungsstatus) Mometason - nasal- wie andere nasale Kortikosteroidpräparate sollte Mometason in der Schwangerschaft nicht angewendet werden, es sei denn, der mögliche Nutzen für die Mutter rechtfertigt jegliches potentielle Risiko für die Mutter, den Feten bzw. den Säugling
- keine oder nur begrenzte Daten zur Anwendung von Mometason bei schwangeren Frauen vorliegend
- tierexperimentelle Studien
- zeigten Reproduktionstoxizität
- Säuglinge von Müttern, die während der Schwangerschaft mit Kortikosteroiden behandelt wurden
- sorgfältig auf das Vorliegen einer Nebenniereninsuffizienz untersuchen
- Fertilität
- keine klinischen Daten zur Auswirkung von Mometason auf die Fertilität vorliegend
- Studien an Tieren haben Reproduktionstoxizität, aber keine Auswirkungen auf die Fertilität gezeigt
(kumulative Wirkstoffangaben ohne Berücksichtigung des individuellen Zulassungsstatus) Mometason - nasal- wie bei anderen nasalen Kortikosteroidpräparaten muss entschieden werden, ob abzustillen ist oder die Therapie mit Mometason unterbrochen werden soll / unterbleiben soll
- unter Berücksichtigung des Nutzens des Stillens für das Kind bzw. des Nutzens der Therapie für die Frau
- nicht bekannt, ob Mometason in die humane Muttermilch übertritt
Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten
- Anwendung zusammen mit anderen Arzneimitteln
- Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden, kürzlich andere Arzneimittel eingenommen/angewendet haben oder beabsichtigen andere Arzneimittel einzunehmen/anzuwenden.
- Wenn Sie andere kortikosteroidhaltige Arzneimittel bei einer Allergie anwenden, entweder solche zum Einnehmen oder zur Injektion, kann es sein, dass Ihnen Ihr Arzt rät, die Anwendung dieser Arzneimittel zu beenden, sobald Sie mit der Anwendung beginnen. Einige Patienten können den Eindruck haben, dass sie an Nebenwirkungen wie Gelenk- oder Muskelschmerzen, Schwäche oder Depression leiden, sobald sie mit der Anwendung von Kortikosteroiden zum Einnehmen oder zur Injektion aufhören. Es kann auch sein, dass Sie andere Allergien wie juckende, tränende Augen oder rote, juckende Hautstellen zu entwickeln scheinen. Falls bei Ihnen solche Erscheinungen auftreten, sollten Sie Kontakt mit Ihrem Arzt aufnehmen.
- Einige Arzneimittel können die Wirkungen von dem Arzneimittel verstärken und Ihr Arzt wird Sie möglicherweise sorgfältig überwachen, wenn Sie diese Arzneimittel einnehmen (einschließlich einiger Arzneimittel gegen HIV: Ritonavir, Cobicistat).
Wechselwirkungen, wirkstoffbezogen
keine Berücksichtigung des arzneimittelrechtlichen Zulassungsstatus des Präparates bzw. produktspezifischer Angaben mittelschwer Corticosteroide / Azol-Antimykotika
Corticosteroide / Makrolid-Antibiotika
Corticosteroide / HIV-Therapeutika
Corticosteroide / Proteinkinase-Inhibitoren
geringfügig Antidiabetika / Corticosteroide
Corticosteroide / Laxanzien
Corticosteroide / Amphotericin B
Corticosteroide / Harn alkalisierende MittelWarnhinweise
- Schwangerschaft
- Es liegen nur wenige oder keine Informationen zur Anwendung des Arzneimittels bei schwangeren Frauen vor.
- Stillzeit
- Es ist nicht bekannt, ob Mometasonfuroat in die Muttermilch gelangt.
- Wenn Sie schwanger sind oder stillen oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein, oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Anwendung dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.
Die Anwendung in der Schwangerschaft darf oder sollte nicht erfolgen.Die Anwendung in der Stillzeit darf oder sollte nicht erfolgen.Dosierungsanleitung
- Wenden Sie dieses Arzneimittel immer genau wie in der Gebrauchsinformation beschrieben bzw. genau nach Anweisung Ihres Arztes oder Apothekers an. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.
- Wenden Sie das Arzneimittel nicht in einer höheren Dosierung oder häufiger oder für einen längeren Zeitraum an, als von Ihrem Arzt verordnet.
- Die empfohlene Dosis beträgt einmal täglich zwei Sprühstöße in jede Nasenöffnung.
- Bei einigen Patienten beginnt das Nasenspray innerhalb von 12 Stunden nach der ersten Dosis die Symptome zu lindern. Möglicherweise zeigt sich jedoch der volle Nutzen der Behandlung in den ersten beiden Tagen nicht. Daher sollten Sie die regelmäßige Behandlung fortsetzen, um den vollen Nutzen aus der Behandlung zu ziehen.
- Sobald Ihre Symptome unter Kontrolle sind, kann Ihr Arzt Ihnen raten, die Dosis auf einen Sprühstoß pro Tag in jedes Nasenloch zu verringern.
- Wenn Sie sich nicht besser fühlen, sollten Sie Ihren Arzt aufsuchen.
- Wenn Sie an starkem Heuschnupfen leiden, wird Ihr Arzt Sie möglicherweise auffordern, Mometasonfuroat vor dem erwarteten Beginn der Pollensaison einzunehmen, da dies dazu beiträgt, das Auftreten von Heuschnupfen-Symptomen zu verhindern. Am Ende der Pollensaison sollten sich Ihre Heuschnupfen-Symptome bessern, und eine Behandlung ist dann möglicherweise nicht erforderlich.
- Wenn Sie eine größere Menge angewendet haben, als Sie sollten
- Teilen Sie Ihrem Arzt mit, wenn Sie versehentlich eine größere Menge angewendet haben, als Sie sollten.
- Wenn Sie Steroide über lange Zeit oder in großen Mengen anwenden, können diese, in seltenen Fällen, einige Ihrer Hormone beeinflussen. Bei Kindern kann dies einen Einfluss auf das Wachstum und die Entwicklung haben.
- Wenn Sie die Anwendung vergessen haben
- Wenn Sie die rechtzeitige Anwendung Ihres Nasensprays vergessen haben, wenden Sie es an, sobald Sie dies bemerken und fahren Sie dann fort wie bisher. Wenden Sie nicht die doppelte Dosis an, wenn Sie die vorherige Anwendung vergessen haben.
- Wenn Sie die Anwendung abbrechen
- Bei einigen Patienten kann das Nasenspray bereits 12 Stunden nach der ersten Dosis die Beschwerden erleichtern; jedoch kann es sein, dass die volle Wirkung der Behandlung erst nach zwei Tage zu spüren ist. Es ist sehr wichtig, dass Sie Ihr Nasenspray regelmäßig anwenden. Hören Sie nicht mit der Behandlung auf, auch wenn Sie sich besser fühlen, außer Ihr Arzt hat es Ihnen empfohlen.
- Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
DosierungBasiseinheit: jeder abgemessene Sprühstoß setzt 50 µg Mometasonfuroat (als Mometason-17-(2-furoat) 1 H2O) frei
- symptomatische Behandlung einer saisonalen allergischen Rhinitis
- Erwachsene (einschließlich älterer Patienten)
- 2 Sprühstöße 1mal / Tag (50 µg / Sprühstoß) in jede Nasenöffnung (Gesamtdosis: 200 µg)
- nach Symptomkontrolle, Erhaltungsdosis: 1 Sprühstoß in jede Nasenöffnung (Gesamtdosis: 100 µg)
- bei einigen Patienten klinisch relevante Wirkung innerhalb von 12 Stunden nach der 1. Gabe
- ggf. kein Erreichen des vollen therapeutischen Nutzen innerhalb der ersten 48 Stunden
- Patienten mit mäßigen bis schweren Symptomen einer saisonalen allergischen Rhinitis
- Behandlungsbeginn einige Tage vor dem voraussichtlichen Beginn der Pollensaison erforderlich
- keine oder nur unzureichende Besserug der Symptome nach einigen Tagen
- ärztlicher Rat erforderlich
- ununterbrochene Anwendung ohne ärztlichen Rat nicht länger als 3 Monate
- Kinder und Jugendliche (< 18 Jahre)
- Sicherheit und Wirksamkeit nicht erwiesen
- Erwachsene (einschließlich älterer Patienten)
Nebenwirkungen
- Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.
- Sofortige Überempfindlichkeitsreaktionen (allergische Reaktionen) können nach Anwendung dieses Arzneimittels auftreten. Diese Reaktionen können heftig sein. Sie sollten die Anwendung beenden und sofort ärztliche Hilfe suchen, falls bei Ihnen Beschwerden auftreten, wie:
- Schwellung von Gesicht, Zunge oder Rachen
- Probleme beim Schlucken
- Nesselausschlag
- Pfeifendes Atemgeräusch oder Probleme beim Atmen.
- Bei Anwendung von kortikosteroidhaltigen Nasensprays in hohen Dosen oder über längere Zeiträume können aufgrund des im Körper aufgenommenen Arzneimittels Nebenwirkungen auftreten.
- Andere Nebenwirkungen
- Die meisten Patienten haben nach Anwendung des Nasensprays keine Probleme. Jedoch können einige Patienten nach Anwendung von diesem oder anderen kortikosteroidhaltigen Nasensprays das Gefühl haben, sie leiden an:
- Häufige Nebenwirkungen (kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen):
- Kopfschmerzen
- Niesen und Reizung/Brennen in der Nase
- Nasenbluten (trat sehr häufig auf [kann mehr als 1 von 10 Behandelten betreffen] bei Personen mit Nasenpolypen, die zweimal täglich zwei Sprühstöße Mometasonfuroat in jede Nasenöffnung erhalten haben)
- Nasen- oder Halsschmerzen
- Geschwüre in der Nase
- Atemwegsinfektion.
- Nicht bekannt (Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar):
- Anstieg des Augeninnendrucks (Glaukom) und/oder Grauer Star (Katarakt) mit Beeinträchtigung des Sehvermögens
- Schädigung der Nasenscheidewand
- Veränderungen des Geschmacks- oder Geruchssinns
- Schwierigkeiten beim Atmen und/oder pfeifendes Atemgeräusch (Giemen)
- verschwommenes Sehen.
- Häufige Nebenwirkungen (kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen):
- Die meisten Patienten haben nach Anwendung des Nasensprays keine Probleme. Jedoch können einige Patienten nach Anwendung von diesem oder anderen kortikosteroidhaltigen Nasensprays das Gefühl haben, sie leiden an:
- Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht angegeben sind.
Nebenwirkungen, Wirkstoffprofil
(kumulative Wirkstoffangaben ohne Berücksichtigung des individuellen Zulassungsstatus) Mometason - nasal- Infektionen und parasitäre Erkrankungen
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Pharyngitis
- Infektionen der oberen Atemwege
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Erkrankungen des Immunsystems
- ohne Häufigkeitsangabe
- Überempfindlichkeit einschließlich anaphylaktischer Reaktionen, Angioödem, Bronchospasmus, Dyspnoe
- ohne Häufigkeitsangabe
- Erkrankungen des Nervensystems
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Kopfschmerzen
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Augenerkrankungen
- ohne Häufigkeitsangabe
- Glaukom
- erhöhter Augeninnendruck
- Katarakte
- verschwommenes Sehen
- ohne Häufigkeitsangabe
- Erkrankungen der Atemwege, des Brustraums und Mediastinums
- sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
- Epistaxis
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Epistaxis
- Brennen in der Nase
- Reizung in der Nase
- nasale Ulzeration
- ohne Häufigkeitsangabe
- Nasenseptumperforation
- Niesen
- sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
- Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Reizung im Rachen
- ohne Häufigkeitsangabe
- Störungen des Geschmacks- und Geruchssinns
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Vorbereitung Ihres Nasensprays zur Anwendung
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Wirkstoff und weitere Bestandteile des Arzneimittels
Stoffname Stoffmenge Stofftyp Mometason furoat 1-Wasser 0.052 mg Wirkstoff Mometason 0.041 mg Wirkstoff Mometason furoat 0.05 mg Wirkstoff Benzalkonium chlorid 20 µg Konservierungsstoff Carmellose, Natriumsalz + Hilfsstoff Cellulose, mikrokristallin + Hilfsstoff Citronensäure 1-Wasser + Hilfsstoff Glycerol + Hilfsstoff Natrium citrat + Hilfsstoff Polysorbat 80 + Hilfsstoff Wasser, für Injektionszwecke + Hilfsstoff Anmelden / Registrieren
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