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Allgemeine Produktinformationen
- Die Tabletten werden in Wasser zerfallen, möglichst nach der Mahlzeit, eingenommen. Es wird empfohlen, reichlich Wasser (1/2 bis 1 Glas) nachzutrinken.
- Sie sollten die Tabletten nicht auf nüchternen Magen einnehmen
Anwendungsgebiete
- Das Arzneimittel ist ein schmerzstillendes, fiebersenkendes und entzündungshemmendes Arzneimittel (nichtsteroidales Analgetikum / Antiphlogistikum).
- Es wird angewendet bei:
- leichten bis mäßig starken Schmerzen, z. B. Kopfschmerzen, Zahn- und Regelschmerzen
- Entzündungen
- Wenn Sie sich nach 4 Tagen nicht besser oder gar schlechter fühlen, wenden Sie sich an Ihren Arzt.
- Bitte beachten Sie die Angaben für Kinder und Jugendliche.
Indikation- leichte bis mäßig starke Schmerzen wie
- Kopfschmerzen
- Zahnschmerzen
- Regelschmerzen
- Entzündungen
- Tabletten werden in Wasser zerfallen, möglichst nach der Mahlzeit, eingenommen
- reichlich Flüssigkeit nachtrinken (1/2 bis 1 Glas)
- Einnahme nicht auf nüchternen Magen
Gegenanzeigen
- Das Arzneimittel darf nicht eingenommen werden,
- wenn Sie allergisch gegen Acetylsalicylsäure, andere Salicylate, oder einen der sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind;
- wenn Sie in der Vergangenheit auf bestimmte Arzneimittel gegen Schmerzen, Fieber oder Entzündungen (Salicylate oder andere nichtsteroidale Entzündungshemmer) mit Asthmaanfällen oder in anderer Weise überempfindlich reagiert haben;
- bei akuten Magen- und Darmgeschwüren;
- bei krankhaft erhöhter Blutungsneigung;
- bei Leber- und Nierenversagen;
- bei schwerer, nicht durch Medikamente eingestellter Herzmuskelschwäche (Herzinsuffizienz);
- bei schwerer Herzgefäßerkrankung;
- bei schwerem, nicht eingestelltem Bluthochdruck;
- wenn Sie gleichzeitig 15 mg oder mehr Methotrexat pro Woche einnehmen;
- in den letzten 3 Monaten der Schwangerschaft.
Kontraindikation (absolut), Wirkstoffprofil
(kumulative Wirkstoffangaben ohne Berücksichtigung des individuellen Zulassungsstatus) Acetylsalicylsäure, Coffein - peroral- Überempfindlichkeit gegen Acetylsalicylsäure oder Coffein
- Asthmaanfälle in der Vergangenheit, die durch die Verabreichung von Salicylaten oder Substanzen mit ähnlicher Wirkung, insbesondere nichtsteroidalen Antiphlogistika, ausgelöst wurden
- akute bzw. aktive oder in der Vergangenheit wiederholt aufgetretene Magen- und Zwölffingerdarmgeschwüre oder Hämorrhagien/hämorrhagische Diathese
- mindestens 2 unterschiedliche Episoden nachgewiesener Ulzeration oder Blutung
- gastrointestinale Blutung oder Perforation (Magen- oder Darmdurchbruch) in der Anamnese im Zusammenhang mit einer vorherigen Therapie mit NSAR
- krankhaft erhöhte Blutungsneigung
- Leberversagen
- Nierenversagen
- schwere, nicht eingestellte Herzinsuffizienz
- schwere kardiovaskuläre Erkrankung
- schwere, nicht eingestellte Hypertonie
- Kombination mit > 15 mg Methotrexat pro Woche
- Schwangerschaft (3. Trimenon)
- Fachinformationen beachten bezüglich Altersbeschränkungen der verschiedenen Präparate
Vorsichtsmaßnahmen
- Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen
- Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie das Arzneimittel einnehmen:
- bei Überempfindlichkeit gegen andere Schmerzmittel (Analgetika) / Entzündungshemmer (Antiphlogistika) / bestimmte Arzneimittel gegen Rheuma (Antirheumatika) oder andere Allergie auslösende Stoffe;
- bei Bestehen von Allergien (z. B. mit Hautreaktionen, Juckreiz, Nesselfieber), Asthma, Heuschnupfen, Nasenschleimhautschwellungen (Nasenpolypen) oder chronischen Atemwegserkrankungen;
- bei gleichzeitiger Behandlung mit blutgerinnungshemmenden Arzneimitteln (siehe unter Kategorie "Wechselwirkungen" „Verstärkung der Wirkung bis hin zu erhöhtem Nebenwirkungsrisiko");
- bei Magen- oder Darmgeschwüren oder Magen-Darmblutungen in der Vorgeschichte;
- bei eingeschränkter Leberfunktion;
- bei eingeschränkter Nierenfunktion oder verminderter Herz- und Gefäßdurchblutung (z. B. Gefäßerkrankung der Nieren, Herzmuskelschwäche, Verringerung des Blutvolumens, größere Operationen, Blutvergiftung oder stärkere Blutungen): Acetylsalicylsäure kann das Risiko einer Nierenfunktionsstörung und eines akuten Nierenversagens weiter erhöhen;
- vor Operationen (auch bei kleineren Eingriffen wie z. B. Ziehen eines Zahnes); es kann zur verstärkten Blutungsneigung kommen. Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Zahnarzt, wenn Sie dieses Arzneimitteleingenommen haben;
- bei Patienten mit schwerem Glukose-6-Phosphat-Dehydrogenasemangel: Acetylsalicylsäure kann einen beschleunigten Abbau bzw. Zerfall der roten Blutkörperchen oder eine bestimmte Form von Blutarmut bewirken. Dieses Risiko kann durch Faktoren wie z. B. hohe Dosierung, Fieber oder akute Infektionen erhöht werden;
- Schilddrüsenüberfunktion (Hyperthyreose);
- bei Herzrhythmusstörungen;
- bei Angststörungen.
- Worauf müssen Sie noch achten?
- Bei dauerhafter Einnahme von Schmerzmitteln können Kopfschmerzen auftreten, die zu erneuter Einnahme führen und damit wiederum eine Fortdauer der Kopfschmerzen bewirken können.
- Die gewohnheitsmäßige Einnahme von Schmerzmitteln kann zur dauerhaften Nierenschädigung mit dem Risiko eines Nierenversagens (Analgetika-Nephropathie) führen. Dieses Risiko ist besonders groß, wenn Sie mehrere verschiedene Schmerzmittel kombiniert einnehmen.
- Acetylsalicylsäure vermindert in niedriger Dosierung die Harnsäureausscheidung. Bei Patienten, die bereits zu geringerer Harnsäureausscheidung neigen, kann dies unter Umständen einen Gichtanfall auslösen.
- Kinder und Jugendliche
- Das Präparat ist zur Anwendung bei Erwachsenen vorgesehen. Generell soll Acetylsalicylsäure, einer der Wirkstoffe dieses Arzneimittels bei Kindern und Jugendlichen mit fieberhaften Erkrankungen nur auf ärztliche Anweisung und nur dann angewendet werden, wenn andere Maßnahmen nicht wirken. Sollte es bei diesen Erkrankungen zu lang anhaltendem Erbrechen kommen, so kann dies ein Zeichen des Reye-Syndroms, einer sehr seltenen, aber lebensbedrohlichen Krankheit sein, die unbedingt sofortiger ärztlicher Behandlung bedarf.
- Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie das Arzneimittel einnehmen:
- Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen
- Es sind keine besonderen Vorsichtsmaßnahmen erforderlich.
Hinweise und Vorsichtsmaßnahmen, Wirkstoffprofil
(kumulative Wirkstoffangaben ohne Berücksichtigung des individuellen Zulassungsstatus) Acetylsalicylsäure, Coffein - peroral- Nebenwirkungen können reduziert werden, indem die niedrigste wirksame Dosis über den kürzesten, zur Symptomkontrolle erforderlichen Zeitraum angewendet wird
- um das Risiko einer Überdosierung zu vermeiden, sollte sichergestellt werden, dass gleichzeitig angewendete Arzneimittel keine Acetylsalicylsäure bzw. kein Coffein enthalten
- sorgfältige ärztliche Überwachung ist erforderlich bei
- Überempfindlichkeit gegen andere Entzündungshemmer/Antirheumatika oder andere allergene Stoffe und bei Allergien z. B. mit
- Hautreaktionen
- Juckreiz
- Nesselfieber
- Asthma
- Heuschnupfen
- Nasenschleimhautschwellungen (Nasenpolypen)
- chronischen Atemwegserkrankungen (Notfallbereitschaft)
- gleichzeitiger Therapie mit blutgerinnungshemmenden Arzneimitteln
- Bluthochdruck und/oder Herzinsuffizienz in der Anamnese
- im Zusammenhang mit NSAR-Behandlung berichtet über
- Flüssigkeitseinlagerung
- Bluthochdruck
- Ödeme
- im Zusammenhang mit NSAR-Behandlung berichtet über
- vor Operationen (auch bei kleineren Eingriffen wie z. B. Zahnextraktionen)
- es kann zu verstärkter Blutungsneigung kommen
- bei einem Magen-/Zwölffingerdarm-Geschwür (peptische Ulzeration) oder einer Blutung in der Vergangenheit
- bei eingeschränkter Leber- oder Nierenfunktion (ASS kann das Risiko einer Nierenfunktionsstörung und eines akuten Nierenversagens weiter erhöhen) z. B.
- renale Gefäßerkrankung
- kongestive Herzinsuffizienz
- Volumenverlust
- größere Operationen
- Sepsis
- schwere Blutungsereignisse
- bei Patienten, die bereits zu geringer Harnsäureausscheidung neigen
- Acetylsalicylsäure (ASS) vermindert in niedriger Dosierung die Harnsäureausscheidung
- dies kann unter Umständen einen Gichtanfall auslösen
- bei Patienten mit schwerem Glukose-6-Phosphat-Dehydrogenasemangel
- ASS kann eine Hämolyse oder eine hämolytische Anämie induzieren
- das Risiko einer Hämolyse kann durch Faktoren wie z. B. hohe Dosierung, Fieber oder akute Infektionen erhöht werden
- Überempfindlichkeit gegen andere Entzündungshemmer/Antirheumatika oder andere allergene Stoffe und bei Allergien z. B. mit
- gastrointestinale Wirkungen
- Anwendung des Arzneimittels in Kombination mit anderen NSAR, einschließlich selektiver Cyclooxygenase-2-Hemmer vermeiden
- gastrointestinale Blutungen, Ulzera oder Perforationen, auch mit letalem Ausgang, wurden unter allen NSAR berichtet
- treten mit oder ohne vorherige Warnsymptome bzw. schwerwiegende gastrointestinale Ereignisse in der Anamnese zu jedem Zeitpunkt der Therapie auf
- Behandlung bei auftreten der Symptome absetzen
- das Risiko ist höher mit steigender NSAR-Dosis, bei
- Patienten mit Ulzera in der Anamnese, insbesondere mit den Komplikationen Blutung oder Perforation
- älteren Patienten (es kommt unter NSAR Therapie häufig zu unerwünschten Wirkungen, vor allem zu gastrointestinalen Blutungen und Perforationen, auch mit letalem Ausgang)
- diese Patienten sollten die Behandlung mit der niedrigsten, verfügbaren Dosis beginnen
- für diese Patienten sowie für Patienten, die eine begleitende Therapie mit niedrig dosierter ASS oder anderen Arzneimitteln, die das gastrointestinale Risiko erhöhen können, benötigen, sollte eine Kombinationstherapie mit protektiven Arzneimitteln (z. B. Misoprostol oder Protonenpumpenhemmer) in Betracht gezogen werden
- Patienten mit einer Anamnese gastrointestinaler Toxizität, insbesondere in höherem Alter, sollten jegliche ungewöhnliche Symptome im Bauchraum (vor allem gastrointestinale Blutungen) insbesondere am Anfang der Therapie melden
- Vorsicht bei
- gleichzeitiger Einnahme von Arzneimitteln , die das Risiko für Ulzera oder Blutungen erhöhen können, wie z. B.
- orale Corticosteroide
- Antikoagulanzien wie Warfarin
- selektive Serotonin-Wiederaufnahmehemmer
- Thrombozytenaggregationshemmer, wie ASS
- Patienten mit einer gastrointestinalen Erkrankung in der Anamnese (Colitis ulcerosa, Morbus Crohn)
- NSAR sollten bei nur mit Vorsicht angewendet werden, da sich ihr Zustand verschlechtern kann
- gleichzeitiger Einnahme von Arzneimitteln , die das Risiko für Ulzera oder Blutungen erhöhen können, wie z. B.
- kardiovaskuläre und zerebrovaskuläre Wirkungen
- geringfügig erhöhtes Risiko von arteriellen thrombotischen Ereignissen (z. B. Herzinfarkt oder Schlaganfall) verbunden ist
- insbesondere bei hohen Dosen und bei Langzeitbehandlung
- es gibt zu wenige Daten um ein solches Risiko für ASS auszuschließen, wenn diese in einer täglichen Dosis von 0,5 g - 3 g gegeben wird
- geringfügig erhöhtes Risiko von arteriellen thrombotischen Ereignissen (z. B. Herzinfarkt oder Schlaganfall) verbunden ist
- Hautreaktionen
- sehr selten berichtet über schwerwiegende Hautreaktionen, einige mit letalem Ausgang, einschließlich
- exfoliativer Dermatitis
- Stevens-Johnson-Syndrom
- toxischer epidermaler Nekrolyse (Lyell-Syndrom)
- das höchste Risiko ist zu Beginn der Therapie (Mehrzahl der Fälle im ersten Behandlungsmonat)
- Absetzen bei
- ersten Anzeichen von Hautausschlägen, Schleimhautläsionen oder sonstigen Anzeichen einer Überempfindlichkeitsreaktion
- sehr selten berichtet über schwerwiegende Hautreaktionen, einige mit letalem Ausgang, einschließlich
- längere Anwendung/gewohnheitsmäßige Anwendung
- bei längerem Gebrauch von Schmerzmitteln können Kopfschmerzen auftreten
- dürfen nicht durch erhöhte Dosen des Arzneimittels behandelt werden
- gewohnheitsmäßige Anwendung von Schmerzmitteln, insbesondere bei Kombination mehrerer schmerzstillender Wirkstoffe
- kann zur dauerhaften Nierenschädigung mit dem Risiko eines Nierenversagens (Analgetika-Nephropathie) führen
- bei längerem Gebrauch von Schmerzmitteln können Kopfschmerzen auftreten
- abruptes Absetzen
- nach längerem hoch dosiertem, nicht bestimmungsgemäßem Gebrauch von Analgetika kann folgendes auftreten
- Kopfschmerzen
- Müdigkeit
- Muskelschmerzen
- Nervosität
- vegetative Symptome
- die Absetzsymptomatik klingt innerhalb weniger Tage ab, bis dahin soll
- Wiederanwendung von Schmerzmitteln unterbleiben
- erneute Anwendung nicht ohne ärztlichen Rat erfolgen
- nach längerem hoch dosiertem, nicht bestimmungsgemäßem Gebrauch von Analgetika kann folgendes auftreten
- Alkohol
- durch gleichzeitigen Genuss können wirkstoffbedingte Nebenwirkungen, insbesondere solche, die den Gastrointestinaltrakt oder das zentrale Nervensystem betreffen, verstärkt werden
- Arztkonsultation bei
- hohem Fieber
- durch die fiebersenkende Wirkung kann eine Besserung der Erkrankung vorgetäuscht werden
- Anzeichen einer Sekundärinfektion
- Anhalten der Symptome über mehr als drei Tage
- hohem Fieber
- häufigere Einnahme vermeiden bei
- Diabetes mellitus
- Alkoholismus
- Rheumatherapie
- Dehydratation (z. B. nach Durchfällen, hohen Außentemperaturen, exzessiver körperlicher Belastung mit starkem Schwitzen)
- chronisch zu niedrigem Blutdruck
- Traumen
- Kinder und Jugendliche
- das Arzneimittel darf nicht bei Kindern und Jugendlichen unter 12 Jahren angewendet werden
- bei Kindern und Jugendlichen über 12 Jahren mit fieberhaften Erkrankungen
- nur auf ärztliche Anweisung
- nur wenn andere Maßnahmen nicht wirken
- bei lang anhaltendem Erbrechen
- kann Zeichen des Reye-Syndroms, einer sehr seltenen, aber lebensbedrohlichen Krankheit, sein, die unbedingt sofortiger ärztlicher Behandlung bedarf
- Coffein
- soll nur in niedriger Dosierung (ca. 100 mg) bzw. unter ärztlicher Kontrolle eingenommen werden
- bei Arrhythmien (Gefahr der Verstärkung von Sinus-Tachykardien und Extrasystolen)
- bei Leberzirrhose (Gefahr der Coffein-Akkumulation)
- bei Hyperthyreose (Gefahr der Coffein-Nebenwirkungen)
- bei Angstsyndromen (Gefahr der Verstärkung)
- soll nur in niedriger Dosierung (ca. 100 mg) bzw. unter ärztlicher Kontrolle eingenommen werden
(kumulative Wirkstoffangaben ohne Berücksichtigung des individuellen Zulassungsstatus) Acetylsalicylsäure, Coffein - peroral- 3. Trimenon der Schwangerschaft: Anwendung ist kontraindiziert
- 1. und 2. Trimenon der Schwangerschaft: Anwendung nur, wenn dies unbedingt notwendig ist
- Salicylate sind plazentagängig
- Hemmung der Prostaglandinsynthese
- kann die Schwangerschaft und/oder die embryonale/fetale Entwicklung negativ beeinflussen
- bei Kinderwunsch und im 1. oder 2. Schwangerschaftstrimenon
- sollte die Dosis so niedrig und die Behandlungsdauer so kurz wie möglich gehalten werden
- epidemiologische Studien
- Hinweis auf erhöhtes Risiko für Fehlgeburten sowie kardiale Missbildungen und Gastroschisis nach der Anwendung eines Prostaglandin-Synthesehemmers in der Frühschwangerschaft
- Risiko steigt mit Dosis und der Dauer der Therapie
- Hinweis auf erhöhtes Risiko für Fehlgeburten sowie kardiale Missbildungen und Gastroschisis nach der Anwendung eines Prostaglandin-Synthesehemmers in der Frühschwangerschaft
- tierexperimentelle Studien
- die Gabe eines Prostaglandin-Synthesehemmers kann zu erhöhtem prä- und postimplantärem Verlust und zu embryonaler/fetaler Letalität führen
- ferner wurden erhöhte Inzidenzen verschiedener Missbildungen, einschließlich kardiovaskulärer Missbildungen, bei Tieren berichtet, die während der Phase der Organogenese einen Prostaglandin-Synthesehemmer erhielten
- zeigten Reproduktionstoxizität
- im 3. Schwangerschaftstrimenon können alle Prostaglandin-Synthesehemmer
- den Fetus folgenden Risiken aussetzen
- kardiopulmonale Toxizität (mit vorzeitigem Verschluss des Ductus arteriosus und pulmonaler Hypertonie)
- Nierenfunktionsstörungen, die zu Nierenversagen mit Oligohydramniosis fortschreiten können
- die Mutter und das Kind am Ende der Schwangerschaft folgenden Risiken aussetzen
- mögliche Verlängerung der Blutungszeit, ein thrombozytenaggregationshemmender Effekt, der selbst bei sehr geringen Dosen auftreten kann
- Hemmung von Uteruskontraktionen, mit der Folge eines verspäteten oder verlängerten Geburtsvorganges
- den Fetus folgenden Risiken aussetzen
- Coffein
- in verschiedenen Studien ist bei therapeutisch relevanten Dosen oder auch Kaffeegenuss ein erhöhtes Risiko in Bezug auf den Schwangerschaftsverlauf und die Entwicklung des Kindes beobachtet worden
- ist plazentagängig
- Fertilität
- es existiert eine gewisse Evidenz dafür, dass Arzneimittel, die die Cyclooxygenase/Prostaglandinsynthese hemmen, die weibliche Fertilität über eine Wirkung auf die Ovulation beeinträchtigen können
- nach Absetzen der Behandlung reversibel
- tierexperimentelle Studien haben für sehr hohe Dosen an Coffein eine Reproduktionstoxizität gezeigt
- es existiert eine gewisse Evidenz dafür, dass Arzneimittel, die die Cyclooxygenase/Prostaglandinsynthese hemmen, die weibliche Fertilität über eine Wirkung auf die Ovulation beeinträchtigen können
(kumulative Wirkstoffangaben ohne Berücksichtigung des individuellen Zulassungsstatus) Acetylsalicylsäure, Coffein - peroral- bei gelegentlicher Anwendung der empfohlenen Dosis ist keine Unterbrechung des Stillens erforderlich
- bei längerer Anwendung bzw. Einnahme höherer Dosen sollte abgestillt werden
- Salicylate und Coffein treten in geringen Mengen in die Muttermilch über
- nachteilige Folgen für den Säugling durch Acetylsalicylsäure sind bisher nicht bekannt geworden
- Coffein
- das Befinden und Verhalten des Säuglings kann durch mit der Muttermilch aufgenommenes Coffein beeinträchtigt werden
Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten
- Einnahme zusammen mit anderen Arzneimitteln
- Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden, kürzlich andere Arzneimittel eingenommen/angewendet haben oder beabsichtigen andere Arzneimittel einzunehmen/anzuwenden.
- Die Wirkung der nachfolgend genannten Arzneistoffe bzw. Präparategruppen kann bei gleichzeitiger Behandlung mit diesem Arzneimittel beeinflusst werden.
- Verstärkung der Wirkung bis hin zu erhöhtem Nebenwirkungsrisiko:
- Blutgerinnungshemmende (z. B. Cumarin, Heparin) und blutgerinnselauflösende Arzneimittel: Acetylsalicylsäure kann das Blutungsrisiko erhöhen, wenn es vor einer Blutgerinnsel auflösenden Behandlung eingenommen wurde. Daher müssen Sie, wenn bei Ihnen eine solche Behandlung durchgeführt werden soll, auf Zeichen äußerer oder innerer Blutung (z. B. blaue Flecken) aufmerksam achten.
- Arzneimittel, die das Zusammenhaften und Verklumpen von Blutplättchen hemmen (Thrombozytenaggregationshemmer), z. B. Ticlopidin, Clopidogrel: erhöhtes Risiko für Blutungen.
- Andere schmerz- und entzündungshemmende Arzneimittel (nichtsteroidale Analgetika/Antiphlogistika) bei Dosierungen dieses Präparates ab 6 Tabletten pro Tag und mehr: erhöhtes Risiko für Geschwüre und Blutungen im Magen-Darm-Bereich.
- Arzneimittel, die Kortison oder kortisonähnliche Substanzen enthalten (mit Ausnahme von Produkten, die auf die Haut aufgetragen werden oder bei der Kortisonersatztherapie bei Morbus Addison): erhöhtes Risiko für Nebenwirkungen im Magen-Darm-Bereich.
- Alkohol: das Risiko für Magen-Darm-Geschwüre und -Blutungen ist erhöht.
- Digoxin (Arzneimittel zur Stärkung der Herzkraft).
- Blutzuckersenkende Arzneimittel (Antidiabetika): der Blutzuckerspiegel kann sinken.
- Methotrexat (Arzneimittel zur Behandlung von Krebserkrankungen bzw. von bestimmten rheumatischen Erkrankungen); siehe unter Kategorie "Kontraindikation".
- Valproinsäure (Arzneimittel zur Behandlung von Krampfanfällen des Gehirns [Epilepsie]).
- Selektive-Serotonin-Wiederaufnahme-Hemmer (bestimmte Arzneimittel zur Behandlung von Depressionen): das Risiko für Blutungen im Magen-Darm-Bereich steigt.
- Arzneimittel, die eine herzschlagbeschleunigende Wirkung haben z. B. Sympathomimetika (bestimmte Kreislaufmittel), Thyroxin (bestimmte Schilddrüsenmittel), usw.
- Arzneimittel mit Wirkstoffen vom Typ Ephedrin: das Abhängigkeitspotiential wird erhöht.
- Abschwächung der Wirkung:
- Diuretika (Arzneimittel zur Förderung der Harnausscheidung) bei Dosierungen von diesem Präparat ab 6 Tabletten pro Tag und mehr.
- ACE-Hemmer (bestimmte blutdrucksenkende Arzneimittel) bei Dosierungen von diesem Arzneimittel ab 6 Tabletten pro Tag und mehr.
- Harnsäureausscheidende Gichtmittel (z. B. Probenecid, Benzbromaron).
- Arzneimittel mit dämpfender Wirkung (z. B. Schlaf- und Beruhigungsmittel (Barbiturate), Arzneimittel gegen Allergien (Antihistaminika usw.).
- Sonstige Wechselwirkungen von Coffein:
- Bei Substanzen mit breitem Wirkungsspektrum können die Wechselwirkungen im Einzelnen unterschiedlich und nicht voraussehbar sein z. B. bestimmte Beruhigungsmittel (Benzodiazepine).
- Orale Verhütungsmittel (Pille), Cimetidin (bestimmtes Arzneimittel zur Behandlung von Magengeschwüren) und Disulfiram (bestimmtes Alkoholentwöhnungsmittel) vermindern den Coffeinabbau in der Leber.
- Barbiturate (bestimmte Schlafmittel) und Rauchen beschleunigen den Coffeinabbau in der Leber.
- Die Ausscheidung von Theophyllin (bestimmtes Arzneimittel zur Behandlung von Lungenerkrankungen) wird durch Coffein herabgesetzt.
- Die gleichzeitige Verabreichung von Gyrasehemmstoffen des Chinoloncarbonsäure-Typs (bestimmte Arzneimittel zur Behandlung von Infektionen) kann die Ausscheidung von Coffein und seinem Abbauprodukt Paraxanthin verzögern.
- Einnahme zusammen mit Alkohol
- Alkohol erhöht das Risiko für Magen-Darm-Geschwüre und -Blutungen.
Wechselwirkungen, wirkstoffbezogen
keine Berücksichtigung des arzneimittelrechtlichen Zulassungsstatus des Präparates bzw. produktspezifischer Angaben schwerwiegend Vitamin-K-Antagonisten / Acetylsalicylsäure, hochdosiert
Methotrexat / Salicylate
Urikosurika / Acetylsalicylsäure
Lebend-Impfstoffe / Salicylate
Clozapin / Stoffe mit potenziell myelotoxischen UAW
CYP3A-Substrate / Lonafarnib
Anagrelid / Acetylsalicylsäure
mittelschwer Aminoglykosid-Antibiotika / Antirheumatika, nicht-steroidale
ACE-Hemmer / Antirheumatika, nicht-steroidale
Coffein / Cimetidin
an Aktivkohle adsorbierbare Stoffe / Aktivkohle
Clozapin / Coffein
Ciclosporin / Antirheumatika, nicht-steroidale
Digitalis-Glykoside / Antirheumatika, nicht steroidale
Heparine und Heparinoide / Acetylsalicylsäure, hochdosiert
Lithium / Antirheumatika, nicht-steroidale
Salicylate, niedrig dosiert / Antirheumatika, nicht-steroidale, systemisch
Antirheumatika, nicht-steroidale / Serotonin-Wiederaufnahme-Hemmer
Salicylate / Carboanhydrase-Hemmer
Acetylsalicylsäure / Corticosteroide
Theophyllin und Derivate / Coffein
Valproinsäure / Acetylsalicylsäure
Dabigatran / Antirheumatika, nicht-steroidale
Faktor Xa-Inhibitoren, orale / Acetylsalicylsäure, hochdosiert
Angiotensin-II-Antagonisten / Antirheumatika, nicht-steroidale
Tacrolimus / Antirheumatika, nicht-steroidale
Pemetrexed / Acetylsalicylsäure, hochdosiert
Mifamurtid / Antirheumatika, nicht-steroidale
Plasminogen-Aktivatoren / Thrombozytenaggregationshemmer
Thrombozytenaggregationshemmer / Antirheumatika, nicht-steroidale
Diuretika, kaliumsparende / Antirheumatika, nicht-steroidale
Antirheumatika, nicht-steroidale / Asparaginase
Salicylate / Cilostazol
Antirheumatika, nicht-steroidale / Antirheumatika, nicht-steroidale
Antirheumatika, nicht-steroidale / Antirheumatika, nicht-steroidale
Fumarsäure-Derivate / Antirheumatika, nicht-steroidale
Coffein / Doxapram
Coffein / CYP1A2-Induktoren
Coffein / Protonenpumpen-Hemmer
Coffein / Histamin-H2-Rezeptorantagonisten
COX-2-Hemmer / Antirheumatika, nicht-selektive
Regadenoson / Xanthinderivate
CYP1A2-Substrate / Givosiran
Macimorelin / COX-Hemmer
Efbemalenograstim alfa / Stoffe mit potenziell myelotoxischen UAW
CYP3A4-Substrate / Avacopan
CYP3A4-Substrate / Belzutifan
Tiratricol / Psychostimulanzien
geringfügig Beta-Blocker / Antirheumatika, nicht-steroidale
Coffein / Gyrase-Hemmer
Insulin / Salicylate, hoch dosiert
Lithium / Coffein
Schleifendiuretika / Antirheumatika, nicht-steroidale
Methotrexat / Coffein und Theophyllin
Acetylsalicylsäure / Antazida
Acetylsalicylsäure / Ethanol
Salicylate / Ginkgo biloba
Thiazid-Diuretika / Antirheumatika, nicht-steroidale
Zolpidem / Coffein
Antidiabetika, orale / Antirheumatika, nicht-steroidale
Gyrase-Hemmer / Antirheumatika, nicht-steroidale
Metformin / Antirheumatika, nicht-steroidale
CYP1A2-Substrate / Proteinkinase-Inhibitoren
CYP1A2-Substrate / Teriflunomid
Beta-Sympathomimetika / Xanthinderivate
Coffein / Ketoconazol
Antirheumatika, nicht-steroidale / Deferasirox
Riluzol / CYP1A2-Inhibitoren
Antirheumatika, nicht-steroidale / Defibrotid
Alkaloide / Eichenrinde
Schilddrüsenhormone / Salicylate
Anagrelid / CYP1A2-Inhibitoren
CYP1A2-Substrate / Niraparib
CYP1A2-Substrate / Rucaparib
Volanesorsen / Antirheumatika, nicht-steroidale
CYP1A2-Substrate / Interferon alpha
CYP1A2-Substrate / Cannabidiol
Coffein / Remdesivir
CYP3A-Substrate / Ritlecitinib
CYP1A2-Substrate / Ritlecitinib
CYP3A4-Substrate / Maralixibat
CYP1A2-Substrate / Momelotinib
CYP3A4-Substrate / Omaveloxolon
CYP3A4-Substrate / Dexamethason
CYP3A4-Substrate / Vadadustat
CYP3A4-Substrate / Iptacopan
CYP3A4-Substrate / Sparsentan
CYP1A2-Substrate, sensitive / Futibatinib
CYP2C9-, CYP2C19-, CYP2D6- und CYP3A4/5-Substrate / Sirolimus, extern
CYP3A4-, CYP1A2-, CYP2C-Substrate / Meropenem und Vaborbactam
CYP1A2-Substrate / Leflunomid
Docetaxel / CYP3A-Substrate
CYP1A2-Substrate / Lazertinib
Mizolastin / CYP3A4-Inhibitoren, starke und CYP3A4-Substrate
CYP3A4-Substrate / Repotrectinib
Tiratricol / Stoffe, die die Plasmaproteinbindung beeinträchtigen
Aminoglykosid-Antibiotika, topische / Antirheumatika, nicht-steroidale
CYP450-Substrate / Tarlatamab
CYP1A2- und CYP2B6-Substrate / Tovorafenib
unbedeutend Coffein / Kontrazeptiva, orale
Coffein / Echinacea
Coffein / Menthol
Phenytoin / Acetylsalicylsäure
Melatonin / Coffein
Salicylate / Kontrazeptiva, orale
Sympathomimetika / Coffein
Coffein / Propafenon
Linaclotid / Antirheumatika, nicht-steroidale
Penicilline / Salicylate, hochdosiert
CYP3A-Substrate / Relugolix
CYP1A2-Substrate, sensitive / Foscarbidopa
Mifepriston und Misoprostol / Antirheumatika, nicht-steroidaleWarnhinweise
- Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein, oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.
- Schwangerschaft
- Im ersten und zweiten Schwangerschaftsdrittel sollten Sie das Arzneimittel nicht einnehmen.
- Wenden Sie sich daher unbedingt vor einer Einnahme des Präparates an Ihren Arzt.
- In den letzten drei Monaten der Schwangerschaft dürfen Sie Acetylsalicylsäure, einen der Wirkstoffe dieses Arzneimittels, wegen eines erhöhten Risikos von Komplikationen für Mutter und Kind vor und während der Geburt, nicht einnehmen.
- Stillzeit
- Die Wirkstoffe und ihre Abbauprodukte gehen in geringen Mengen in die Muttermilch über. Da nachteilige Folgen für den Säugling bisher nicht bekannt geworden sind, ist bei gelegentlicher Anwendung der empfohlenen Dosis eine Unterbrechung des Stillens nicht erforderlich. Bei längerer Anwendung bzw. Einnahme hoher Dosen sollten Sie jedoch abstillen.
- Das Befinden und Verhalten des Säuglings kann durch mit der Muttermilch aufgenommenes Coffein beeinträchtigt werden.
- Gebärfähigkeit
- Dieses Medikament gehört zu einer Gruppe von Arzneimitteln (nichtsteroidale Entzündungshemmer), die die Fruchtbarkeit von Frauen beeinträchtigen können. Dieser Effekt ist nach Absetzen des Medikamentes umkehrbar (reversibel).
Einnahme nach dem Essen.
Mit Flüssigkeit einnehmen.Die Anwendung in der Schwangerschaft darf oder sollte nicht erfolgen.Die Anwendung in der Stillzeit ist nicht empfohlen.Dosierungsanleitung
- Nehmen Sie das Arzneimittel immer genau wie beschrieben ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.
- Die empfohlene Dosis beträgt:
- Erwachsene
- Einzeldosis: 1 Tablette
- Tagesgesamtdosis: Bis zu 3 Tabletten
- Patienten mit Leberfunktionsstörung und Patienten mit Nierenfunktionsstörung
- Acetylsalicylsäure sollte bei Patienten mit Leberfunktionsstörung und bei Patienten mit Nierenfunktionsstörung mit Vorsicht angewendet werden. Bitte beachten Sie die Angaben für diese Patienten.
- Erwachsene
- Dauer der Anwendung
- Die Einzeldosis kann, falls erforderlich, in Abständen von etwa 6 Stunden bis zu 3 x täglich eingenommen werden.
- Die Tagesgesamtdosis darf dabei jedoch nicht überschritten werden.
- Nehmen Sie das Präparat ohne ärztlichen oder zahnärztlichen Rat nicht länger als 4 Tage ein.
- Wenn Sie eine größere Menge eingenommen haben, als Sie sollten
- Ohrensausen (Tinnitus), Hörstörungen, Schwitzen, Übelkeit, Erbrechen, Kopfschmerzen und Schwindel können, insbesondere bei Kindern und älteren Patienten, Zeichen einer schweren Vergiftung sein. Bei Überdosierung mit dem Arzneimittel können durch Coffein zusätzlich Vergiftungssymptome (zentralnervöse Symptome (z. B. Krampfanfälle), Herz-Kreislaufreaktionen bis hin zu Schäden am Herzmuskel) auftreten.
- Bei Verdacht auf eine Überdosierung mit diesem Arzneimittel benachrichtigen Sie bitte sofort Ihren Arzt. Dieser kann entsprechend der Schwere einer Überdosierung / Vergiftung über die gegebenenfalls erforderlichen Maßnahmen entscheiden.
- Wenn Sie weitere Fragen zur Einnahme dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Dosierung- leichte bis mäßig starke Schmerzen wie Kopfschmerzen, Zahnschmerzen, Regelschmerzen sowie Entzündungen
- 1 Tablette (500 mg Acetylsalicylsäure und 50 mg Coffein) 1 - 3mal / Tag
- Einnahmeintervall: 6 Stunden
- max. Tagesdosis: 1500 mg Acetylsalicylsäure und 150 mg Coffein
- Anwendungsdauer: ohne ärztlichen Rat max. 4 Tage
Dosisanpassung
- Leberfunktionsstörung
- Anwendung mit Vorsicht
- Nierenfunktionsstörung
- Anwendung mit Vorsicht
Nebenwirkungen
- Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.
- Die Aufzählung der folgenden unerwünschten Wirkungen umfasst alle bekannt gewordenen Nebenwirkungen unter der Behandlung mit Acetylsalicylsäure, auch solche unter hoch dosierter Langzeittherapie bei Rheumapatienten.
- Die Häufigkeitsangaben, die über Einzelfälle hinausgehen, beziehen sich auf die kurzzeitige Anwendung der maximalen Tagesdosis von 3 g Acetylsalicylsäure.
- Häufig (1 bis 10 Behandelte von 100)
- Magen-Darm-Beschwerden wie Sodbrennen, Übelkeit, Erbrechen, Bauchschmerzen.
- Gelegentlich (1 bis 10 Behandelte von 1000)
- Überempfindlichkeitsreaktionen wie Hautreaktionen, z.B. Hautausschlag, Juckreiz.
- Selten (1 bis 10 Behandelte von 10000)
- schwerwiegende Blutungen wie z. B. Hirnblutungen, besonders bei Patienten mit nicht eingestelltem Bluthochdruck und/oder gleichzeitiger Behandlung mit blutgerinnungshemmenden Arzneimitteln (Antikoagulantien), die in Einzelfällen möglicherweise lebensbedrohlich sein können.
- Magen-Darmblutungen, die sehr selten zu einer Eisenmangelanämie führen können. Bei Auftreten von schwarzem Stuhl oder blutigem Erbrechen, welche Zeichen einer schweren Magenblutung sein können, müssen Sie sofort den Arzt benachrichtigen.
- Magen-Darmgeschwüre, die sehr selten zu einem Durchbruch führen können.
- Überempfindlichkeitsreaktionen der Atemwege, des Magen-Darm-Bereichs und des Herz-Kreislauf-Systems, vor allem bei Asthmatikern.
- Folgende Krankheitsmerkmale können auftreten: z. B. Blutdruckabfall, Anfälle von Atemnot, Entzündungen der Nasenschleimhaut, verstopfte Nase, allergischer Schock, Schwellungen von Gesicht, Zunge und Kehlkopf (Quincke-Ödem).
- Überempfindlichkeitsreaktionen wie schwere Hautreaktionen (bis hin zu schweren fieberhaft verlaufenden Hautausschlägen mit Schleimhautbeteiligung [Erythema exsudativum multiforme]).
- Magen-Darm-Entzündungen.
- Sehr selten (weniger als 1 Behandelter von 10.000)
- vorübergehende Erhöhung von Leberwerten.
- Nicht bekannt (Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar)
- Beschleunigter Abbau bzw. Zerfall der roten Blutkörperchen und eine bestimmte Form der Blutarmut bei Patienten mit schwerem Glukose-6-Phosphat-Dehydrogenasemangel.
- Nierenfunktionsstörungen und akutes Nierenversagen.
- Blutungen wie z. B. Nasenbluten, Zahnfleischbluten, Hautblutungen oder Blutungen der harnableitenden Wege und der Geschlechtsorgane mit einer möglichen Verlängerung der Blutungszeit. Diese Wirkung kann über 4 bis 8 Tage nach der Einnahme anhalten.
- Kopfschmerzen, Schwindel, gestörtes Hörvermögen, Ohrensausen (Tinnitus) können Anzeichen einer Überdosierung sein.
- Durch Coffein kann es zu Schlaflosigkeit, innerer Unruhe, Gesichtsrötung, Bluthochdruck, Herzklopfen, Herzrasen und unregelmäßigem Herzschlag oder Magenbeschwerden kommen.
- Bei Vorschädigungen der Darmschleimhaut kann es zur Ausbildung von Membranen im Darmraum mit möglicher nachfolgender Verengung kommen (insbesondere bei Langzeitbehandlung).
- Wenn Sie die oben genannten Nebenwirkungen bei sich beobachten, sollten Sie das Arzneimittel nicht weiter einnehmen.
- Benachrichtigen Sie Ihren Arzt, damit er über den Schweregrad und gegebenenfalls erforderliche weitere Maßnahmen entscheiden kann.
- Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht angegeben sind.
Nebenwirkungen, Wirkstoffprofil
(kumulative Wirkstoffangaben ohne Berücksichtigung des individuellen Zulassungsstatus) Acetylsalicylsäure, Coffein - peroral- Nebenwirkungen unter der Behandlung mit Acetylsalicylsäure (auch solche unter hochdosierter Langzeittherapie bei Rheumapatienten)
- Infektionen und parasitäre Erkrankungen
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- im zeitlichen Zusammenhang mit der systemischen Anwendung von nichtsteroidalen Antiphlogistika ist eine Verschlechterung infektionsbedingter Entzündungen (z. B. Entwicklung einer nekrotisierenden Fasciitis) beschrieben worden
- möglicherweise wegen des entzündungshemmenden Wirkmechanismus der nichtsteroidalen Antiphlogistika
- wenn während der Anwendung Zeichen einer Infektion neu auftreten oder sich verschlimmern, unverzüglich den Arzt aufsuchen
- es ist zu prüfen, ob die Indikation für eine antiinfektiöse/antibiotische Therapie vorliegt
- im zeitlichen Zusammenhang mit der systemischen Anwendung von nichtsteroidalen Antiphlogistika ist eine Verschlechterung infektionsbedingter Entzündungen (z. B. Entwicklung einer nekrotisierenden Fasciitis) beschrieben worden
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Erkrankungen des Blutes und des Lymphsystems
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000 bis sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- schwerwiegende Blutungen wie z. B.
- cerebrale Blutungen, besonders bei Patienten mit nicht eingestelltem Bluthochdruck und/oder gleichzeitiger Behandlung mit Antikoagulantien berichtet worden, die in Einzelfällen möglicherweise lebensbedrohlich sein können
- Hämolyse und hämolytische Anämie
- wurden bei Patienten mit schwerem Glukose-6-Phosphat-Dehydrogenasemangel berichtet
- Blutungen wie z. B.
- Nasenbluten
- Zahnfleischbluten
- Hautblutungen
- Blutungen des Urogenitaltraktes mit einer möglichen Verlängerung der Blutungszeit
- diese Wirkung kann über 4 bis 8 Tage nach der Einnahme anhalten
- schwerwiegende Blutungen wie z. B.
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000 bis sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Erkrankungen des Immunsystems
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Überempfindlichkeitsreaktionen, wie Hautreaktionen
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Überempfindlichkeitsreaktionen vorallem bei Asthmatikern im Bereich des Respirationstrakts, Gastrointestinaltrakts und kardivaskulären System
- Symptome können sein
- Blutdruckabfall
- Anfälle von Atemnot
- Rhinitis
- verstopfte Nase
- anaphylaktischer Schock
- Quincke Ödeme
- Symptome können sein
- Überempfindlichkeitsreaktionen vorallem bei Asthmatikern im Bereich des Respirationstrakts, Gastrointestinaltrakts und kardivaskulären System
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Stoffwechsel- und Ernährungsstörungen
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Hypoglykämie
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Erkrankungen des Nervensystems
- ohne Häufigkeitsangabe
- Anzeichen einer Acetylsalicylsäure Überdosierung
- Kopfschmerzen
- Schwindel
- gestörtes Hörvermögen
- Ohrensausen (Tinnitus)
- mentale Verwirrung
- Schlaflosigkeit
- innere Unruhe
- Anzeichen einer Acetylsalicylsäure Überdosierung
- ohne Häufigkeitsangabe
- Erkrankungen des Ohrs und des Labyrinths
- ohne Häufigkeitsangabe
- Anzeichen einer Überdosierung, insbesondere bei Kindern und älteren Patienten, können sein
- gestörtes Hörvermögen
- Ohrensausen (Tinnitus)
- Anzeichen einer Überdosierung, insbesondere bei Kindern und älteren Patienten, können sein
- ohne Häufigkeitsangabe
- Herzerkrankungen
- ohne Häufigkeitsangabe
- Flush
- Hypertonie
- Palpitationen
- Tachykardie
- Arrhythmien
- im Zusammenhang mit NSAR Behandlungen wurde über folgendes berichtet
- Ödeme
- Bluthochdruck
- Herzinsuffizienz
- ohne Häufigkeitsangabe
- Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- gastrointestinale Beschwerden wie
- Sodbrennen
- Übelkeit
- Erbrechen
- Bauchschmerzen
- Durchfälle
- geringfügige Blutverluste (Mikroblutungen)
- gastrointestinale Beschwerden wie
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- gastrointestinale Ulcera, die sehr selten zur Perforation führen können (besonders bei älteren Patienten)
- bei abdominalen Schmerzen, Teerstuhl oder Hämatemesis: Acetylsalicylsäure absetzen und sofort den Arzt informieren
- gastrointestinale Blutungen, die sehr selten zu einer Eisenmangelanämie führen können
- gastrointestinale Entzündungen
- gastrointestinale Ulcera, die sehr selten zur Perforation führen können (besonders bei älteren Patienten)
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Leber- und Gallenerkrankungen
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Erhöhungen der Leberwerte
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100 bis selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Überempfindlichkeitsreaktionen wie schwere Hautreaktionen mit Rötung und Blasenbildung (bis hin zu Erythema exsudativum multiforme)
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- bullöse Hautreaktionen, wie
- Stevens-Johnson-Syndrom
- toxische epidermale Nekrolyse (Lyell-Syndrom)
- bullöse Hautreaktionen, wie
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100 bis selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Erkrankungen der Nieren und Harnwege
- ohne Häufigkeitsangabe
- Nierenfunktionsstörungen und akutes Nierenversagen wurden berichtet
- ohne Häufigkeitsangabe
- Infektionen und parasitäre Erkrankungen
- Nebenwirkungen unter der Behandlung mit Coffein
- Psychiatrische Erkrankungen
- ohne Häufigkeitsangabe
- der Coffeinanateil kann zu Schlaflosigkeit und innerer Unruhe führen
- ohne Häufigkeitsangabe
- Erkrankungen des Nervensystems
- ohne Häufigkeitsangabe
- auch bei weniger Empfindlichen kann bei Dosen von über 200 mg Coffein folgendes auftreten
- Reizbarkeit
- Kopfschmerzen
- Verstärkung des physiologischen Tremors
- auch bei weniger Empfindlichen kann bei Dosen von über 200 mg Coffein folgendes auftreten
- ohne Häufigkeitsangabe
- Herzerkrankungen
- ohne Häufigkeitsangabe
- Tachykardie
- ohne Häufigkeitsangabe
- Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts
- ohne Häufigkeitsangabe
- Magenbeschwerden
- ohne Häufigkeitsangabe
- Psychiatrische Erkrankungen
-
Wirkstoff und weitere Bestandteile des Arzneimittels
Stoffname Stoffmenge Stofftyp Acetylsalicylsäure 500 mg Wirkstoff Coffein 50 mg Wirkstoff Cellulose Pulver + Hilfsstoff Maisstärke + Hilfsstoff -
1 aktuelle Produktbewertung




Klassikerdie gute alte Weidenrinde, nur besser einzunehmen; war immer Fan der Naturhilfsmittel, deshalb ganz oben in meinem Schrank, da viele Zusatznutzwerte außer Analgetikum. *



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