DOREGRIPPIN TABLETTEN

Arzneimittel / Erkältung

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Steckbrief : DOREGRIPPIN TABLETTEN

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  • Allgemeine Produktinformationen

    • Nehmen Sie die Tabletten unzerkaut mit etwas Flüssigkeit ein. Die Einnahme nach den Mahlzeiten kann zu einem verzögerten Wirkungseintritt führen.

    Anwendungsgebiete

    • Das Präparat ist ein Arzneimittel zum Einsatz bei Erkältung und grippalen Infekten.
    • Das Arzneimittel enthält die schmerzstillende und fiebersenkende Substanz Paracetamol sowie die nasenschleimhautabschwellende Substanz Phenylephrin.
    • Anwendungsgebiet
      • Zur kurzzeitigen Behandlung der Symptome von Erkältungen und grippalen Infekten, die mit Fieber, Kopf- und Gliederschmerzen und Schnupfen einhergehen.
      • Für Kinder ab 11 Jahren und für Erwachsene.

    Indikation
    • kurzzeitige Behandlung der Symptome von Erkältungen und grippalen Infekten, die mit Fieber, Kopf- und Gliederschmerzen und Schnupfen einhergehen bei Erwachsenen und Kinder (>/= 11 Jahre)
    Art der Anwendung
    • Tabletten unzerkaut mit etwas Flüssigkeit einnehmen
    • Einnahme nach den Mahlzeiten kann zu einem verzögerten Wirkungseintritt führen

    Gegenanzeigen

    • Das Arzneimittel darf nicht eingenommen werden,
      • wenn Sie allergisch gegen Paracetamol, Phenylephrinhydrochlorid oder einen der sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind;
      • während Schwangerschaft und Stillzeit;
      • bei Schilddrüsenüberfunktion;
      • bei Nebennierenmarktumor (Phäochromozytom);
      • bei grünem Star (Engwinkelglaukom);
      • wenn Sie an einer schweren Beeinträchtigung der Leberfunktion leiden;
      • bei schweren organischen Herz- und Gefäßveränderungen, Störungen des Herzschlages (Herzrhythmusstörungen), Bluthochdruck (Hypertonie);
      • bei Asthma bronchiale, chronisch-obstruktiven Atemwegserkrankungen, unzureichender Atemtätigkeit (Ateminsuffizienz) und Atemhemmung (Atemdepression);
      • bei einer Verengung der ableitenden Harnwege (z. B. bei einer Vergrößerung der Prostata);
      • bei einer Störung des Aufbaus des roten Blutfarbstoffes (Porphyrie);
      • bei genetisch bedingtem Mangel an Glucose-6-Phosphat-Dehydrogenase (ein Enzym-Defekt);
      • bei Kindern unter 11 Jahren.

    Kontraindikation (absolut)
    • Überempfindlichkeit gegen die Wirkstoffe Paracetamol, Phenylephrinhydrochlorid o. einen der sonstigen Bestandteile
    • Schwangerschaft
    • Stillzeit
    • Hyperthyreose
    • Phäochromozytom
    • Engwinkelglaukom
    • schwere hepatozelluläre Insuffizienz (Child-Pugh > 9)
    • schwere organische Herz- u. Gefäßveränderungen
    • Herzrhythmusstörungen
    • Hypertonie
    • Asthma bronchiale
    • chronisch-obstruktive Atemwegserkrankungen
    • Ateminsuffizienz
    • Atemdepression
    • Prostataadenom mit Restharnbildung
    • Porphyrie
    • hereditärer Mangel an Glucose-6-Phosphat-Dehydrogenase
    • Kinder < 11 Jahre

    Vorsichtsmaßnahmen

    • Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen
      • Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie das Arzneimittel einnehmen.
      • Besondere Vorsicht bei der Einnahme von dem Präparat ist erforderlich,
        • bei Diabetes mellitus;
        • bei Tumoren des Nebennierenmarks;
        • bei allen Erkrankungen von Herz und Gefäßen (z. B. Raynauds Phänomen);
        • wenn Sie an einer Beeinträchtigung der Leberfunktion leiden;
        • wenn bei Ihnen eine Nierenfunktionsstörung vorliegt;
        • bei angeborenem, vermehrtem Bilirubin-Gehalt des Blutes (Gilbert-Syndrom oder Meulengracht-Krankheit);
        • wenn Sie chronisch alkoholkrank sind;
        • bei gleichzeitiger oder bis zu 2 Wochen zurückliegender Einnahme von bestimmten stimmungsaufhellenden Arzneimitteln (MAO-Hemmer, selektive Serotonin Wiederaufnahmehemmer oder trizyklische Antidepressiva);
        • wenn Sie gleichzeitig Medikamente einnehmen, die die Leberfunktion beeinträchtigen;
        • wenn Sie an hämolytischer Anämie leiden;
        • wenn bei Ihnen ein Glutathion-Mangel festgestellt wurde;
        • bei Dehydratation (Wassermangel);
        • bei chronischer Mangelernährung;
        • bei einem Körpergewicht unter 50 kg;
        • bei einem höheren Lebensalter;
        • wenn Sie an schweren Krankheiten leiden, einschließlich schwerer Nierenfunktionsstörung oder Sepsis (wenn Bakterien und ihre Giftstoffe im Blut kreisen und zu Organschäden führen), oder wenn Sie an Mangelernährung oder chronischer Alkoholkrankheit leiden oder wenn Sie zusätzlich Flucloxacillin (ein Antibiotikum) einnehmen. Bei Patienten in diesen Situationen wurde über eine schwere Erkrankung berichtet, die als metabolische Azidose (eine Störung des Bluts und des Flüssigkeitshaushalts) bezeichnet wird. Sie trat auf, wenn Paracetamol in normalen Mengen über einen längeren Zeitraum angewendet wurde oder wenn Paracetamol zusammen mit Flucloxacillin angewendet wurde. Zu den Zeichen einer metabolischen Azidose können gehören: starke Atembeschwerden mit tiefer schneller Atmung, Benommenheit, Übelkeit und Erbrechen.
      • Wenn sich Ihre Symptome verschlimmern oder nach mehr als drei Tagen keine Besserung eintritt sowie bei hohem Fieber müssen Sie Ihren Arzt aufsuchen.
      • Um das Risiko einer Überdosierung zu verhindern, sollte sichergestellt werden, dass andere Arzneimittel, die gleichzeitig eingenommen werden, kein Paracetamol enthalten.
      • Ebenso sollte die gleichzeitige Einnahme von schleimhautabschwellenden Arzneimitteln sowie anderen Erkältungspräparaten vermieden werden.
      • Bei längerem und hoch dosiertem, nicht bestimmungsgemäßem Gebrauch von Schmerzmitteln können Kopfschmerzen auftreten, die nicht durch erhöhte Dosen des Arzneimittels behandelt werden dürfen.
      • Ganz allgemein kann die gewohnheitsmäßige Einnahme von Schmerzmitteln, insbesondere bei Kombinationen mehrerer schmerzstillender Wirkstoffe, zur dauerhaften Nierenschädigung mit dem Risiko eines Nierenversagens (Analgetika-Nephropathie) führen.
      • Bei abruptem Absetzen nach längerem hoch dosiertem, nicht bestimmungsgemäßem Gebrauch von Schmerzmitteln können Kopfschmerzen sowie Müdigkeit, Muskelschmerzen, Nervosität und vegetative Symptome auftreten. Die Absetzsymptomatik klingt innerhalb weniger Tage ab. Bis dahin soll die Wiedereinnahme von Schmerzmitteln unterbleiben und die erneute Einnahme nicht ohne ärztlichen Rat erfolgen.
      • Ohne ärztlichen oder zahnärztlichen Rat sollten Sie Paracetamol-haltige Arzneimittel allgemein nur wenige Tage und nicht in erhöhter Menge einnehmen.
      • Die einmalige Einnahme der Tagesgesamtdosis kann zu schweren Leberschäden führen; in solchem Fall sollte unverzüglich medizinische Hilfe aufgesucht werden.

     

    • Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen
      • Im Zusammenhang mit der Einnahme von dem Arzneimittel sind bisher keine Beeinträchtigungen der Verkehrstüchtigkeit und beim Bedienen von Maschinen bekannt geworden.
      • Bei der Ausübung dieser Tätigkeiten sollte die Möglichkeit von nachteiligen Effekten wie Schwindelgefühl, Verwirrung oder Sehstörungen in Betracht gezogen werden.

    Hinweise und Vorsichtsmaßnahmen
    • gleichzeitig eingenommene Arzneimittel sollten kein Paracetamol enthalten (Risiko einer Überdosierung)
    • gleichzeitige Einnahme von schleimhautabschwellenden Arzneimitteln sowie anderen Erkältungspräparaten vermeiden
    • nur empfehlen, wenn sowohl eine schleimhautabschwellende als auch eine fieber- u./o. schmerzsenkende Wirkung erzielt werden soll
    • Patienten mit einer nicht zirrhotischen, alkoholbedingten Lebererkrankung
      • erhöhte Gefahr der Überdosierung
    • in folgenden Fällen nur mit besonderer Vorsicht (d.h. mit einem verlängerten Dosisintervall o. in verminderter Dosis) u. unter ärztlicher Kontrolle anwenden:
      • Diabetes mellitus
      • Tumore des Nebennierenmarks
      • alle Erkrankungen von Herz, Gefäßen (z.B. Raynauds Phänomen)
      • Hepatozelluläre Insuffizienz (Child-Pugh < 9)
      • Niereninsuffizienz (Kreatinin-Clearance < 10 ml / min)
      • Gilbert-Syndrom (Meulengracht-Krankheit)
      • chronischer Alkoholabusus
      • gleichzeitige o. bis zu 2 Wochen zurückliegende Einnahme von
        • MAO-Hemmern
        • selektiven Serotonin Wiederaufnahmehemmern
        • trizyklischen Antidepressiva
    • hohes Fieber, Anzeichen einer Sekundärinfektion, Anhalten der Symptome > 3 Tage
      • Arzt konsultieren
    • Paracetamol-haltige Arzneimittel ohne ärztlichen o. zahnärztlichen Rat nur wenige Tage u. nicht in erhöhter Dosis einnehmen
    • bei längerem hoch dosierten, nicht bestimmungsgemäßem Gebrauch von Analgetika können Kopfschmerzen auftreten, die nicht durch erhöhte Dosen des Arzneimittels behandelt werden dürfen
    • gewohnheitsmäßige Einnahme von Schmerzmitteln, insbes. bei Kombination mehrerer schmerzstillender Wirkstoffe, kann zur dauerhaften Nierenschädigung mit dem Risiko eines Nierenversagens (Analgetika-Nephropathie) führen
    • bei abruptem Absetzen nach längerem hoch dosierten, nicht bestimmungsgemäßen Gebrauch von Analgetika können Kopfschmerzen sowie Müdigkeit, Muskelschmerzen Nervosität und vegetative Symptome auftreten
      • Absetzsymptomatik klingt innerhalb weniger Tage ab
      • bis dahin keine Wiedereinnahme von Schmerzmitteln und erneute Einnahme nicht ohne ärztlichen Rat
    • Auswirkungen auf die Verkehrstüchtigkeit und die Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen
      • keine Studien durchgeführt
      • bei Ausübung dieser Tätigkeiten die Möglichkeit von nachteiligen Effekten wie Schwindelgefühl, Müdigkeit, Verwirrung o. Sehstörungen in Betracht ziehen
    Schwangerschaftshinweise
    • in der Schwangerschaft kontraindiziert
    • Paracetamol
      • passiert die Plazenta
    • Tierstudien und bisherige Erfahrungen an Menschen ohne Hinweise auf Fruchtschädigungen
    Stillzeithinweise
    • in der Stillzeit kontraindiziert

    Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten

    • Einnahme zusammen mit anderen Arzneimitteln
      • Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen, kürzlich andere Arzneimittel eingenommen haben oder beabsichtigen, andere Arzneimittel einzunehmen.
      • Bei gleichzeitiger oder bis zu 2 Wochen zurückliegender Einnahme von bestimmten stimmungsaufhellenden Arzneimitteln (MAO-Hemmer, selektive Serotonin Wiederaufnahmehemmer oder trizyklische Antidepressiva) sind Wirkungen auf das Zentralnervensystem wie Erregungszustände und Verwirrtheit, hohes Fieber, Veränderungen von Atmungs- und Kreislauffunktionen (sogenanntes Serotonin-Syndrom) sowie ein starker Blutdruckanstieg möglich.
      • Bei gleichzeitiger Einnahme anderer Arzneimittel, die das zentrale Nervensystem dämpfen, und bei gleichzeitiger Aufnahme von Alkohol, kann die Wirkung verstärkt werden.
      • Gleichzeitige Anwendung von trizyklischen Antidepressiva, Betäubungsmitteln (Anästhetik), herzwirksamen Glykosiden (z. B. Digoxin), sogenannten COMT-Hemmern zur Behandlung von Parkinson-Erkrankungen, schleimhautabschwellenden Mitteln, Appetitzüglern und anderen sympathomimetisch (adrenalinähnlich) wirkenden Arzneimitteln kann zu verstärkten Herz-Kreislauf-Wirkungen dieser Medikamente (z. B. Blutdruckanstieg, unregelmäßiger Herzschlag, erhöhtes Herzanfallrisiko) führen.
      • Ebenso kann die Wirkung von Atropinsulfat und von Medikamenten, die das zentrale Nervensystem dämpfen, verstärkt werden.
      • Bei gleichzeitiger Anwendung von Beta-Blockern (z. B. Propanolol) oder anderen Antihypertonika (z. B. Guanethidin oder Reserpin) mit Phenylephrin kann es zum Blutdruckanstieg kommen. Die Wirkung von Antidiabetika kann verringert werden.
      • Weitere Wechselwirkungen sind möglich mit
        • Arzneimitteln gegen Gicht wie Probenecid: Bei gleichzeitiger Einnahme von Probenecid sollte die Dosis von diesem Präparat verringert werden, da der Abbau verlangsamt sein kann.
        • Arzneimitteln zur Senkung erhöhter Blutfettwerte wie Cholestyramin: Diese können die Aufnahme von Paracetamol und damit die Wirksamkeit von dem Präparat verringern.
        • Arzneimitteln gegen Epilepsie wie Phenytoin, Carbamazepin oder Phenobarbital, bestimmten Schlafmitteln sowie Arzneimitteln gegen Tuberkulose (Rifampicin oder Isoniazid): Diese können auch durch sonst unschädliche Dosen des Wirkstoffes Paracetamol Leberschäden hervorrufen. Gleiches gilt auch bei Alkoholmissbrauch.
        • Breitbandantibiotika wie Chloramphenicol: Bei gleichzeitiger Einnahme von Paracetamol und Chloramphenicol kann die Ausscheidung von Chloramphenicol deutlich verlangsamt sein, mit dem Risiko einer erhöhten Toxizität.
        • Flucloxacillin (Antibiotikum), wegen des schwerwiegenden Risikos für Störungen des Bluts und des Flüssigkeitshaushalts (sogenannte metabolische Azidose), die dringend behandelt werden müssen.
      • Die wiederholte Einnahme von Paracetamol über einen Zeitraum von länger als einer Woche verstärkt die Wirkung von sogenannten Blutgerinnungshemmern, insbesondere Warfarin. Daher sollte die langfristige Anwendung von Paracetamol bei Patienten, die mit diesen Medikamenten behandelt werden, nur unter medizinischer Aufsicht erfolgen.
      • Die gelegentliche Anwendung von Paracetamol hat keinen signifikanten Einfluss auf die Blutungstendenz.
      • Wechselwirkungen zwischen Paracetamol und Cumarinderivaten (Arzneimittel zur Herabsetzung der Gerinnungsfähigkeit des Blutes) sind bezüglich ihrer klinischen Bedeutung noch nicht zu beurteilen. Eine Langzeitanwendung von dem Arzneimittel bei Patienten, die mit blutgerinnungshemmenden Mitteln (oralen Antikoagulantien) behandelt werden, sollte daher nur unter ärztlicher Kontrolle erfolgen.
      • Bei gleichzeitiger Anwendung von Paracetamol und Zidovudin wird die Neigung zur Verminderung der weißen Blutkörperchen (Neutropenie) verstärkt. Dieses Arzneimittel soll daher nur nach ärztlichem Anraten gleichzeitig mit Zidovudin eingenommen werden.
      • Bei gleichzeitiger Anwendung von Mitteln, die zu einer Verlangsamung der Magenentleerung führen, wie z. B. Propanthelin, können Aufnahme und Wirkungseintritt von Paracetamol verzögert werden.
      • Bei gleichzeitiger Anwendung von Mitteln, die zu einer Beschleunigung der Magenentleerung führen, wie z. B. Metoclopramid, können Aufnahme und Wirkungseintritt von Paracetamol beschleunigt werden.
      • Auswirkungen der Einnahme auf Laboruntersuchungen:
        • Die Harnsäurebestimmung sowie die Blutzuckerbestimmung können beeinflusst werden.
    • Einnahme zusammen mit Nahrungsmitteln, Getränken und Alkohol
      • Während der Einnahme sollte Alkoholgenuss möglichst vermieden werden.

    Wechselwirkungen, wirkstoffbezogen
    keine Berücksichtigung des arzneimittelrechtlichen Zulassungsstatus des Präparates bzw. produktspezifischer Angaben
    schwerwiegend Sympathomimetika / MAO-Hemmer
    Sympathomimetika, direkte / Antidepressiva, tri- und tetrazyklische
    Clozapin / Stoffe mit potenziell myelotoxischen UAW
    Streptozocin / Stoffe mit potenziell nephrotoxischen UAW
    Ephedrin / Sympathomimetika
    Vasokonstriktoren / Pseudoephedrin
    mittelschwer Paracetamol / Ethanol
    Paracetamol / Hydantoine
    Paracetamol / Probenecid
    an Aktivkohle adsorbierbare Stoffe / Aktivkohle
    Sympathomimetika / Stoffe, die die Dopaminwirkung verstärken
    Paracetamol / Imatinib
    Bupropion / Stoffe, die die Krampfschwelle herabsetzen können
    Inhalations-Narkotika, halogenierte / Sympathomimetika
    Mutterkorn-Alkaloide / Sympathomimetika
    Digitalis-Glykoside / Sympathomimetika
    Stoffe mit schwerem myelotoxischem Potential / Stoffe, leicht-mäßig myelotoxisches Potential
    Antiadiposita, zentral wirksam / Sympathomimetika
    Flucloxacillin / Paracetamol
    CYP1A2-Substrate / Givosiran
    Efbemalenograstim alfa / Stoffe mit potenziell myelotoxischen UAW
    Kontrastmittel, iodhaltige / Stoffe, die die Krampfschwelle herabsetzen können
    geringfügig Paracetamol / Anticholinergika
    Paracetamol / Barbiturate
    Paracetamol / Carbamazepin
    Paracetamol / Isoniazid
    Paracetamol / Rifamycine
    Vitamin-K-Antagonisten / Paracetamol
    Lamotrigin / Paracetamol
    Sympathomimetika / Oxytocin
    Zidovudin / Paracetamol
    ZNS-Stimulanzien / Sympathomimetika
    CYP1A2-Substrate / Proteinkinase-Inhibitoren
    Fentanyl, nasal / Sympathomimetika, nasal
    Stoffe, die die Krampfschwelle herabsetzen können / Sympathomimetika
    Paracetamol / Enzalutamid
    Paracetamol / Serotonin-5HT3-Antagonisten, intravenös
    Sympathomimetika / Schilddrüsenhormone
    Paracetamol / Metyrapon
    Alprostadil / Sympathomimetika
    Ketoconazol / Paracetamol
    Paracetamol / Pitolisant
    CYP1A2-Substrate / Niraparib
    Inotersen / Stoffe mit potenziell nephrotoxischen UAW
    Stoffe, leicht-mäßig myelotoxisches Potential / Stoffe, leicht-mäßig myelotoxisches Potential
    Stoffe, leicht-mäßig myelotoxisches Potential / Stoffe, leicht-mäßig myelotoxisches Potential
    CYP1A2-Substrate / Rucaparib
    CYP1A2-Substrate / Interferon alpha
    CYP1A2-Substrate / Cannabidiol
    Levodopa / Sympathomimetika
    Sympathomimetika / Ketamin
    CYP1A2-Substrate, geringe therapeutische Breite / Remdesivir
    Paracetamol / Johanniskraut
    CYP1A2-Substrate / Ritlecitinib
    UGT-Substrate / Ivosidenib
    CYP1A2-Substrate / Momelotinib
    CYP3A4-, CYP1A2-, CYP2C-Substrate / Meropenem und Vaborbactam
    CYP1A2-Substrate / Leflunomid
    CYP1A2-Substrate / Lazertinib
    Paracetamol / Prokinetika
    Paracetamol / Colestyramin
    CYP450-Substrate / Tarlatamab
    CYP1A2- und CYP2B6-Substrate / Tovorafenib
    Paracetamol / CYP450-Induktoren
    unbedeutend Paracetamol / Propranolol
    Paracetamol / Kontrazeptiva, orale
    Sympathomimetika / Lithium
    Paracetamol / Exenatid
    Paracetamol / Liraglutid
    Paracetamol / Stoffe, potenziell hepatotoxisch (Livertox Score A - C)

    Warnhinweise

    • Während der Schwangerschaft und Stillzeit darf dieses Arzneimittel nicht eingenommen werden.

    Mit Flüssigkeit einnehmen.Die Anwendung in der Schwangerschaft darf oder sollte nicht erfolgen.Die Anwendung in der Stillzeit darf oder sollte nicht erfolgen.

    Dosierungsanleitung

    • Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau wie beschrieben bzw. genau nach der mit Ihrem Arzt oder Apotheker getroffenen Absprache ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.
    • Die empfohlene Dosis beträgt:
      • Erwachsene und Jugendliche über 14 Jahren nehmen bei Bedarf 1-2 Filmtabletten bis zu 3-mal täglich ein. Kinder von 11 bis 14 Jahren erhalten 1 Filmtablette bis zu 3-mal täglich.
    • Besondere Patientengruppen
      • Leberfunktionsstörungen und leichte Einschränkung der Nierenfunktion
        • Bei Patienten mit Leber- und Nierenfunktionsstörungen sowie Gilbert-Syndrom muss die Dosis vermindert bzw. das Dosisintervall verlängert werden. Eine tägliche Gesamtdosis von 2 g Paracetamol darf ohne ärztliche Anweisung nicht überschritten werden.
      • Schwere Niereninsuffizienz
        • Bei schwerer Niereninsuffizienz (Kreatinin-Clearance < 10 ml/min) muss ein Mindestabstand von 8 Stunden zwischen der Einnahme eingehalten werden.
        • Sofern nicht anders verordnet, wird bei Patienten mit Niereninsuffizienz eine Dosisreduktion empfohlen, und ein minimales Dosierungsintervall von 6 Stunden, siehe Tabelle:
        • Erwachsene:
          • glomeruläre Filtrationsrate 10 - 50 ml/min
            • Dosis: 500 mg Paracetamol alle 6 Stunden
          • glomeruläre Filtrationsrate < 10 ml/min
            • Dosis: 500 mg Paracetamol alle 8 Stunden
      • Ältere Patienten
        • Erfahrungen haben gezeigt, dass keine spezielle Dosisanpassung erforderlich ist.
        • Allerdings kann bei geschwächten, immobilisierten älteren Patienten mit eingeschränkter Leber-/Nierenfunktion eine Dosisreduktion oder Verlängerung des Dosierungsintervalls erforderlich werden.
        • Ohne ärztliche Anweisung sollte die maximale tägliche Dosis von 60 mg Paracetamol/kg Körpergewicht nicht überschritten werden, bei:
          • Körpergewicht unter 50 kg;
          • Chronischem Alkoholismus;
          • Wasserentzug;
          • Chronischer Unterernährung.
      • Kinder unter 11 Jahren
        • Das Präparat sollte von Kindern unter 11 Jahren bzw. unter 33 kg Körpergewicht nicht eingenommen werden.

     

    • Dauer der Anwendung
      • Nehmen Sie das Arzneimittel ohne ärztlichen Rat nicht länger als 3 Tage ein.

     

    • Wenn Sie eine größere Menge eingenommen haben, als Sie sollten
      • Bei Verdacht auf eine Überdosierung mit dem Präparat ist u. a. aufgrund der Gefahr von Leberversagen sofort ein Arzt zu benachrichtigen.
      • Bei beabsichtigter oder versehentlicher Überdosierung mit dem Arzneimittel können anfangs Kopfschmerzen, Übelkeit, Erbrechen, erhöhter Blutdruck mit Herzklopfen, Sehstörungen, Schwindel und allgemeines Krankheitsgefühl auftreten.
      • Bei einer Überdosierung mit Paracetamol treten im Allgemeinen innerhalb von 24 Stunden Beschwerden auf, die Übelkeit, Erbrechen, Appetitlosigkeit, Blässe und Unterleibsschmerzen umfassen. Trotz Besserung des subjektiven Allgemeinbefindens kann es zu einer fortschreitenden Schädigung der Leber kommen bis hin zum Leberkoma.
      • Unabhängig davon kann es auch zu Nierenschäden mit einem Rückgang der Urinausscheidung kommen.
      • Je nachdem wie lange die Einnahme zurückliegt, werden folgende Maßnahmen empfohlen:
        • Innerhalb der ersten sechs Stunden kann eine Giftentfernung durch herbeigeführtes Erbrechen oder Magenspülung sinnvoll sein.
        • Die intravenöse Gabe von Mitteln wie Cysteamin oder N-Acetylcystein sollte möglichst in den ersten acht Stunden nach einer Vergiftung erfolgen, um die zellschädigenden Stoffwechselprodukte von Paracetamol zu neutralisieren.
        • Eine Blutwäsche (Dialyse) kann die Konzentration von Paracetamol im Blut senken.
      • Bei gefährlich erhöhtem Blutdruck kann die Gabe von Alpha-Rezeptorenblockern sinnvoll sein.
      • Die weiteren Möglichkeiten zur Behandlung einer Vergiftung mit dem Präparat richten sich nach dem Ausmaß und Verlauf sowie den Krankheitszeichen.

     

    • Wenn Sie die Einnahme vergessen haben
      • Nehmen Sie nicht die doppelte Menge ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben. Führen Sie die Einnahme, wie in der Dosierungsanleitung beschrieben, fort.

     

    • Wenn Sie die Einnahme abbrechen
      • Bei bestimmungsgemäßer Einnahme des Arzneimittels sind keine Besonderheiten zu beobachten.
      • Bei plötzlicher Beendigung der Einnahme (Absetzen) nach längerem nicht bestimmungsgemäßem, hochdosiertem Gebrauch von Schmerzmitteln können Kopfschmerzen sowie Müdigkeit, Muskelschmerzen, Nervosität und vegetative Symptome auftreten. Diese Folgen des Absetzens klingen innerhalb weniger Tage ab. Bis dahin sollten keine Schmerzmittel eingenommen werden. Auch danach soll eine erneute Einnahme nicht ohne ärztlichen Rat erfolgen.

     

    • Wenn Sie weitere Fragen zur Einnahme dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

    Dosierung
    • kurzzeitige Behandlung der Symptome von Erkältungen und grippalen Infekten
      • Erwachsene und Jugendliche (>= 14 Jahre)
        • 1 - 2 Tabletten (500 - 1000 mg Paracetamol, 10 - 20 mg Phenylephrinhydrochlorid) 1 - 3mal / Tag
      • Kinder (11 - 14 Jahre)
        • 1 Tablette (500 mg Paracetamol, 10 mg Phenylephrinhydrochlorid) 1 - 3mal / Tag
      • ohne ärztliche Anweisung
        • max. Tagesdosis 60 mg / kg KG nicht überschreiten bei
          • KG < 50 kg
          • chronischem Alkoholismus
          • Wasserentzug
          • chronischer Unterernährung

    Dosisanpassung

    • Leber- u. Nierenfunktionsstörungen; Gilbert-Syndrom
      • Dosis reduzieren bzw. Dosisintervall verlängern
      • ohne ärztliche Anweisung: tägliche Dosis von 2 g Paracetamol nicht überschreiten
    • Niereninsuffizienz
      • Dosis reduzieren bzw. Dosisintervall verlängern (mind. 6 Stunden)
      • schwere Niereninsuffizienz
        • Kreatinin-Clearance < 10 ml / Min.
          • Dosisintervall von mind. 8 Stunden einhalten
        • Erwachsene
          • glomeruläre Filtrationsrate: 10 - 50 ml / Min.
            • 500 mg Paracetamol alle 6 Stunden
          • glomeruläre Filtrationsrate: < 10 ml / Min.
            • 500 mg Paracetamol alle 8 Stunden
    • ältere Patienten
      • keine spezielle Dosisanpassung erforderlich
      • geschwächte, immobilisierte ältere Patienten mit eingeschränkter Leber- / Nierenfunktion
        • ggf. Dosisreduktion oder Verlängerung des Dosierungsintervalls
    • Kinder (< 11 Jahre) < 33 kg KG
      • keine Anwendung
      • Dosisstärke Paracetamol für diese Altersgruppe nicht geeignet

    Nebenwirkungen

    • Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.
    • Selten (kann bis zu 1 von 1 000 Behandelten betreffen):
      • Blutdruckanstieg, starke Kopfschmerzen.
      • leichter Anstieg bestimmter Leberenzyme (Serumtransaminasen).
    • Sehr selten (kann bis zu 1 von 10 000 Behandelten betreffen):
      • Herzklopfen, Herzrhythmusstörungen und Herzenge (pectanginöse Beschwerden).
      • Veränderungen des Blutbildes wie Verminderung der weißen Blutzellen (Leukopenie, Agranulozytose), verminderte Anzahl an Blutplättchen (Thrombozytopenie) oder eine Verringerung der Anzahl aller Zellen des Blutes (Panzytopenie).
      • Die Atemwege betreffende Überempfindlichkeitsreaktionen. Bei vorbelasteten Personen kann durch Paracetamol eine Verkrampfung der Atemmuskulatur (Bronchialspasmus) ausgelöst werden (Analgetika-Asthma).
      • Überempfindlichkeitsreaktionen wie Hautrötung, Quinke-Ödem, Urtikaria, Atemnot, Schweißausbruch, Übelkeit, Blutdruckabfall bis hin zum anaphylaktischen Schock.
      • Fälle von schweren Hautreaktionen (Steven-Johnson-Syndrom, Toxische Epidermale Nekrolyse, akutes generalisiertes pustulöses Exanthem).
      • Sehr seltene Fälle von Blut- und Flüssigkeitsanomalien (metabolische Azidose mit hoher Anionenlücke), die bei einem Anstieg der Plasmasäure auftreten, wenn Flucloxacillin gleichzeitig mit Paracetamol verwendet wird, in der Regel bei Vorliegen von Risikofaktoren.
    • Nicht bekannt (Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar):
      • Eine schwere Erkrankung, die das Blut saurer machen kann (sogenannte metabolische Azidose), bei Patienten mit schweren Erkrankungen, die Paracetamol einnehmen.
    • Welche Gegenmaßnahmen sind bei Nebenwirkungen zu ergreifen?
      • Bei den ersten Anzeichen einer Überempfindlichkeitsreaktion darf dieses Arzneimittel nicht nochmals eingenommen werden. Benachrichtigen Sie Ihren Arzt, damit er über den Schweregrad und gegebenenfalls weitere Maßnahmen entscheiden kann.
    • Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht angegeben sind.

    Nebenwirkungen
    • Herzerkrankungen
      • sehr selten: kleiner 1/10000
        • bei besonders empfindlichen Patienten durch Phenylephrin:
          • Herzklopfen
          • Herzrhythmusstörungen
          • pectanginöse Beschwerden
    • Gefäßerkrankungen
      • selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
        • Blutdruckanstieg
        • starke Kopfschmerzen
    • Leber- und Gallenerkrankungen
      • selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
        • Erhöhung der Transaminasen
    • Erkrankungen des Blutes und des Lymphsystems
      • sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
        • durch Paracetamol
          • Störungen der Blutbildung
            • Thrombozytopenie
            • Leukopenie
            • Agranulozytose
            • Panzytopenie
    • Erkrankungen des Immunsystems
      • sehr selten: kleiner 1/10000
        • bei prädisponierten Personen durch Paracetamol
          • Bronchospasmus (Analgetika-Asthma)
    • Überempfindlichkeitsreaktionen durch Paracetamol
      • sehr selten: kleiner 1/10000
        • Exanthem
        • Quincke-Ödem
        • Atemnot
        • Schweißausbruch
        • Übelkeit
        • Blutdruckabfall
        • bis hin zum Schock

  • Wirkstoff und weitere Bestandteile des Arzneimittels

    Stoffname Stoffmenge Stofftyp
    Paracetamol500 mgWirkstoff
    Phenylephrin hydrochlorid10 mgWirkstoff
    Phenylephrin8.21 mgk.A.
    Cellulose, mikrokristallin+Hilfsstoff
    Croscarmellose, Natriumsalz+Hilfsstoff
    Crospovidon+Hilfsstoff
    Eudragit E 100+Hilfsstoff
    Macrogol 6000+Hilfsstoff
    Magnesium stearat+Hilfsstoff
    Maisstärke+Hilfsstoff
    Maisstärke, vorverkleistert+Hilfsstoff
    Povidon 25+Hilfsstoff
    Povidon 30+Hilfsstoff
    Silicium dioxid, hochdispers+Hilfsstoff
    Simeticon Emulsion+Hilfsstoff
    Wasser, gereinigt+k.A.
    Simeticon+k.A.
    Methylcellulose+k.A.
    Sorbinsäure+k.A.
    Stearinsäure+Hilfsstoff
    Talkum+Hilfsstoff

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    1 aktuelle Produktbewertung

    Doregrippin
    Gut gegen Erkältung die am kommen ist. *
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