Rhinivict Nasal 0.05mg

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Steckbrief : Rhinivict Nasal 0.05mg

  • 04054725
  • 4250297402780
  • B00E5A5OS4
  • Nasendosierspray
  • 10 ML
  • axicorp Pharma GmbH
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  • Produktinformationen
  • Wirkstoff und Bestandteile
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  • Allgemeine Produktinformationen

    • Das Arzneimittel ist zum Einsprühen in die Nase bestimmt.
    • Bitte beachten Sie alle Punkte der Bedienungsanleitung sorgfältig, damit das Arzneimittel die volle Wirkung entfalten kann. Machen Sie vor jeder Anwendung die Nasenlöcher durch sanftes Naseputzen frei.
    • Bedienungsanleitung:
      • Vor der ersten Anwendung schütteln Sie den Inhalt der Flasche kurz durch und ziehen Sie dann die Schutzkappe vom Nasenrohr ab. Halten Sie die Flasche zwischen Daumen, Zeige- und Mittelfinger; den Daumen unter den Flaschenboden, Zeige- und Mittelfinger auf das Griffstück. Durch Niederdrücken des Griffstücks wird die Zerstäuberpumpe betätigt. Vor der ersten Anwendung betätigen Sie die Pumpe 2 - 3mal in der beschriebenen Weise, damit die Zerstäuberkammer gefüllt wird.
      • Danach ist die Sprühflasche gebrauchsfertig.
    • Anwendung:
      • 1. Vor jedem Gebrauch das Behältnis durchschütteln.
      • 2. Schutzkappe abziehen.
      • 3. Halten Sie ein Nasenloch zu, neigen Sie den Kopf leicht nach vorne und führen Sie dann das Nasenrohr vorsichtig in das andere Nasenloch ein; dabei muss die Flasche aufrecht gehalten werden.
      • 4. Drücken Sie das Griffstück, wie oben beschrieben, einmal fest nach unten. Dadurch wird eine genau bemessene Einzeldosis freigesetzt. Atmen Sie langsam und gleichmäßig durch die Nase ein.
      • 5. Atmen Sie dann durch den Mund aus und nehmen Sie das Nasenrohr aus der Nase.
      • 6. Danach in der gleichen Weise eine weitere Einzeldosis in das andere Nasenloch einsprühen. Die Schutzkappe wieder aufsetzen.
    • Reinigung nach der Anwendung:
      • Das Nasenrohr ist stets sauber zu halten und nach Gebrauch mit der Schutzkappe abzudecken.

    Anwendungsgebiete

    • Dieses Präparat ist ein Nasenspray.
    • Zur kurzzeitigen symptomatischen Behandlung von Heuschnupfen (saisonale allergische Rhinitis).
    • Hinweis:
      • Das Arzneimittel eignet sich nicht zur sofortigen Behebung akut auftretender Krankheitszeichen beim allergischen Schnupfen.
      • Die Behandlung sollte erst nach einer Erstdiagnose durch einen Arzt begonnen werden.

    Indikation
    • kurzzeitige symptomatische Behandlung von Heuschnupfen (saisonale allergische Rhinitis)
    • Hinweis
      • nicht geeignet zur sofortigen Behebung akut auftretender Krankheitszeichen beim allergischen Schnupfen
      • Behandlungsbeginn erst nach Erstdiagnose durch einen Arzt
    Art der Anwendung
    • zum Einsprühen in die Nase
    • ausführliche Bedienungsanleitung in der Gebrauchsinformation

    Gegenanzeigen

    • Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden
      • bei bekannter Überempfindlichkeit gegen Beclometasondipropionat oder einen der sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels.
      • weitere Informationen s. Packungsbeilage

    Kontraindikation (absolut), Wirkstoffprofil
    (kumulative Wirkstoffangaben ohne Berücksichtigung des individuellen Zulassungsstatus)
    Beclometason - nasal
    • Überempfindlichkeit gegen Beclometasondipropionat

    Vorsichtsmaßnahmen

    • Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen
      • Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie dieses Präparat anwenden.
      • Sollten bei Ihnen möglicherweise begleitende Pilzerkrankungen oder andere Infektionen im Bereich der Nase und der Nebenhöhlen vorliegen, müssen diese vor Anwendung dieses Arzneimittels durch Ihren Arzt abgeklärt und spezifisch behandelt werden.
      • Im Falle von frischen Verletzungen oder Operationen der Nase oder Problemen mit Geschwürbildung sollten Sie vor einer Anwendung dieses Arzneimittels ärztlichen Rat einholen.
      • Nasal anzuwendende Glukokortikoide können Nebenwirkungen verursachen, insbesondere, wenn hohe Dosen über lange Zeiträume gegeben werden. Es wurden Wachstumsverzögerungen bei Kindern berichtet, die nasal anzuwendende Glukokortikoide in der empfohlenen Dosierung erhielten.
      • Es wird empfohlen, das Wachstum von Kindern, die eine Langzeittherapie mit nasal anzuwendenden Glukokortikoiden erhalten, regelmäßig zu kontrollieren.
      • Bei Überschreitung der empfohlenen Dosierung kann eine klinisch relevante Funktionsminderung der Nebennierenrinde mit einer verminderten Produktion bzw. einer bei gesteigertem Bedarf (Stresssituationen) nicht mehr ausreichend steigerbaren Produktion körpereigener Glukokortikoide auftreten. In solchen Fällen sollte in Stresssituationen (z. B. vor Operationen) eine vorübergehende zusätzliche Glukokortikoidgabe zum Ausgleich der verminderten natürlichen Glukokortikoidproduktion erwogen werden.
      • Wenn bei Ihnen verschwommenes Sehen oder andere Sehstörungen auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt.
    • Kinder und Jugendliche
      • Das Arzneimittel ist nicht angezeigt zur Behandlung von Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren.

     

    • Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen
      • Es liegen keine Erfahrungen hinsichtlich der Beeinträchtigung der Verkehrstüchtigkeit und der Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen vor.

    Hinweise und Vorsichtsmaßnahmen, Wirkstoffprofil
    (kumulative Wirkstoffangaben ohne Berücksichtigung des individuellen Zulassungsstatus)
    Beclometason - nasal
    • Beclometason eignet sich nicht zur sofortigen Behebung akut auftretender Krankheitszeichen beim allergischen Schnupfen
      • es ist unter Umständen erforderlich, topische Vasokonstriktoren über maximal 5 Tage oder orale Antihistaminika zusammen mit Beclometason zu geben, bis dessen volle Wirkung einsetzt
    • systemische Nebenwirkungen
      • nasal anzuwendende Glucocorticoide können systemische Nebenwirkungen verursachen
        • insbesondere wenn hohe Dosen über lange Zeiträume gegeben werden
      • diese treten im Vergleich zur oralen Anwendung mit einer geringeren Wahrscheinlichkeit auf und variieren von Patient zu Patient und bei verschiedenen glucocorticoidhaltigen Arzneimitteln
      • mögliche systemische Effekte umfassen das
        • Cushing-Syndrom
        • cushingoide Erscheinungen
        • adrenale Suppression
        • Wachstumsverzögerungen bei Kindern und Jugendlichen
        • Katarakt
        • Glaukom
        • seltener eine Reihe von psychischen Effekten oder Verhaltensänderungen einschließlich
          • psychomotorischer Hyperaktivität
          • Schlafstörungen
          • Angstzustände
          • Depressionen oder Aggressionen (insbesondere bei Kindern)
    • Kinder und Jugendliche
      • Kinder unter 6 Jahren sind von der Behandlung auszuschließen, weil keine ausreichenden Erfahrungen mit Beclometason vorliegen
      • Wachstumsverzögerungen bei Kindern
        • es wurden Wachstumsverzögerungen bei Kindern berichtet, die nasal anzuwendende Glucocorticoide in der empfohlenen Dosierung erhielten
        • es wird empfohlen, das Wachstum von Kindern, die eine Langzeittherapie mit nasal anzuwendenden Glucocorticoiden erhalten, regelmäßig zu kontrollieren
        • bei Wachstumsverzögerungen sollte die Therapie überdacht werden mit dem Ziel, die Dosis des nasal anzuwendenden Glucocorticoids auf die niedrigste Dosis zu verringern, mit der eine effektive Kontrolle der Symptome aufrecht erhalten werden kann
    • eingeschränkte Nebennierenrindenfunktion
      • bei Überschreitung der empfohlenen Dosierung kann eine klinisch relevante Funktionsminderung der Nebennierenrinde mit einer verminderten Produktion bzw. einer bei gesteigertem Bedarf (Stress-Situationen) nicht mehr ausreichend steigerbaren Produktion körpereigener Glucocorticoide auftreten
        • in solchen Fällen sollte in Stress-Situationen (z. B. vor Operationen) eine vorübergehende zusätzliche Glucocorticoidgabe zum Ausgleich der verminderten natürlichen Glucocorticoidproduktion erwogen werden
      • wenn es einen Anhaltspunkt dafür gibt, dass die Nebennierenrindenfunktion durch eine frühere systemische Corticosteroidtherapie eingeschränkt ist, sollten Patienten nur mit Vorsicht auf Beclometason umgestellt werden
    • Corticoidabhängige Patienten
      • sollten zu einem Zeitpunkt auf die intranasale Behandlung mit Beclometason umgestellt werden, an dem ihre Beschwerden unter Kontrolle sind
      • diese Umstellung darf nur auf entsprechende ärztliche Anweisung erfolgen
      • falls durch die Corticoid-Vorbehandlung eine Beeinträchtigung der Achse Hypothalamus-Hypophysenvorderlappen-Nebennierenrinde besteht, müssen entsprechende Vorsichtsmaßnahmen bei der Umstellung beachtet werden
        • langsame, schrittweise Verminderung der oral verabreichten Corticoid-Dosis
        • bei Stress-Situationen, wie schwere Infektion, Verletzung, Operation
          • gegebenenfalls Durchführung einer Corticoid-Schutzbehandlung auch noch einige Monate nach Umstellung auf die alleinige intranasale Behandlung mit Beclometason
    • Pilzerkrankungen oder andere Infektionen im Bereich der Nase und der Nebenhöhlen
      • müssen vor Anwendung von Beclometason ausreichend diagnostiziert werden und der jeweiligen Infektion entsprechend spezifisch behandelt werden
    • virale Infektionen sowie andere Infektionen im Bereich der Nase und der Nebenhöhlen
      • müssen vor der Anwendung von Beclometason ausreichend diagnostiziert und der jeweiligen Infektion entsprechend spezifisch behandelt werden
    • Lungentuberkulose
      • bei Lungentuberkulose soll Beclometason nur angewendet werden, wenn gleichzeitig eine wirksame tuberkulostatische Therapie durchgeführt wird
      • vor einem Therapiebeginn mit Beclometason
        • ist bei Patienten mit pulmonaler Tuberkulose besondere Vorsicht sowie eine ausreichend spezifische therapeutische Kontrolle geboten
    • Abheilung von Geschwüren
      • da die Anwendung topischer Corticoide die Abheilung von Geschwüren verzögern kann, darf Beclometason bei Patienten mit Geschwüren der Nasenscheidewand oder einem kürzlich erlittenen nasalen Trauma nur mit Vorsicht angewendet werden
        • nach intranasalen Eingriffen ist der Zeitpunkt für den Beginn der Anwendung individuell festzulegen
    • Sehstörung
      • bei der systemischen und topischen Anwendung von Corticosteroiden können Sehstörungen auftreten
      • wenn ein Patient mit Symptomen wie verschwommenem Sehen oder anderen Sehstörungen vorstellig wird, sollte eine Überweisung des Patienten an einen Augenarzt zur Bewertung möglicher Ursachen in Erwägung gezogen werden; diese umfassen unter anderem
        • Katarakt
        • Glaukom
        • seltene Erkrankungen, wie z. B.
          • zentrale seröse Chorioretinopathie (CSC), die nach der Anwendung systemischer oder topischer Corticosteroide gemeldet wurden
    Schwangerschaftshinweise, Wirkstoffprofil
    (kumulative Wirkstoffangaben ohne Berücksichtigung des individuellen Zulassungsstatus)
    Beclometason - nasal
    • sollte während der Schwangerschaft nicht eingesetzt werden, vor allem in den ersten 3 Monaten, da
      • keine ausreichenden Erfahrungen mit der Anwendung bei Schwangeren vorliegen
      • Tierversuche Hinweise auf Fehlbildungen und andere embryotoxische Wirkungen ergeben haben
    • obwohl nach den bisherigen Erfahrungen bei Schwangeren keine Anhaltspunkte dafür vorliegen, dass
      die im Tierversuch aufgetretenen teratogenen Wirkungen von Beclometason für den Menschen von Bedeutung sind, können andere Formen der Schädigung (z. B. intrauterine Wachstumsstörungen, Atrophie der Nebennierenrinde) und Spätfolgen bei Langzeittherapie nicht sicher ausgeschlossen werden
    • insbesondere synthetische Glucocorticoide, die von der Plazenta nur unzureichend inaktiviert werden können, stehen in Verdacht, durch eine In-utero-Programmierung beim Feten zu späteren kardiovaskulären Erkrankungen beizutragen
    • Gefahr einer Nebennierenrindenatrophie des Feten bei Behandlung zum Schwangerschaftsende
      • ausschleichende Substitutionstherapie beim Neugeborenen erforderlich
    Stillzeithinweise, Wirkstoffprofil
    (kumulative Wirkstoffangaben ohne Berücksichtigung des individuellen Zulassungsstatus)
    Beclometason - nasal
    • es sollte abgestillt werden bei
      • Anwendung höherer Dosen
      • Langzeitbehandlung
      • bei Beobachtung von Substanzwirkungen beim Säugling
    • keine Daten zum Übergang von Beclometason in die Muttermilch vorliegend
      • andere Glucocorticoide gehen in geringen Mengen in die Muttermilch über
      • Belastung des Säuglings wird dabei in der Regel weniger als 1/100 der systemisch bei der stillenden Mutter zur Verfügung stehenden Dosis betragen

    Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten

    • Anwendung zusammen mit anderen Arzneimitteln
      • Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden, kürzlich andere Arzneimittel eingenommen/angewendet haben oder beabsichtigen, andere Arzneimittel einzunehmen/anzuwenden, auch wenn es sich um Arzneimittel handelt, die ohne ärztliche Verschreibung erhältlich sind.
      • Einige Arzneimittel können die Wirkungen dieses Arzneimittels verstärken, und Ihr Arzt wird Sie möglicherweise sorgfältig überwachen, wenn Sie diese Arzneimittel einnehmen (einschließlich einiger Arzneimittel gegen HIV: Ritonavir, Cobicistat).

    Wechselwirkungen, wirkstoffbezogen
    keine Berücksichtigung des arzneimittelrechtlichen Zulassungsstatus des Präparates bzw. produktspezifischer Angaben
    geringfügig Antidiabetika / Corticosteroide
    Corticosteroide / Laxanzien
    Corticosteroide / Amphotericin B
    Corticosteroide / Harn alkalisierende Mittel
    Clascoteron / Corticosteroide

    Warnhinweise

    • Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Anwendung dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.
    • Schwangerschaft
      • Das Arzneimittel sollte während der Schwangerschaft, vor allem in den ersten drei Monaten, nicht eingesetzt werden, da keine ausreichenden Erfahrungen mit der Anwendung bei Schwangeren vorliegen.
    • Stillzeit
      • Glukokortikoide gehen in die Muttermilch über. Bei Anwendung höherer Dosen oder bei einer Langzeitbehandlung sollte abgestillt werden.

    Die Anwendung in der Schwangerschaft darf oder sollte nicht erfolgen.Die Anwendung in der Stillzeit darf oder sollte nicht erfolgen.

    Dosierungsanleitung

    • Wenden Sie dieses Präparat immer genau nach der Anweisung an. Bitte fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.
    • Die übliche Dosis ist:
      • Es sollte die niedrigste Dosis, mit der eine wirksame Kontrolle der Beschwerden möglich ist, verabreicht werden.
      • Erwachsene:
        • 2mal täglich 2 Einzeldosen (dies entspricht bei einer Einzeldosis von 0,05 mg Beclometasondipropionat 0,2 mg pro Anwendung und 0,4 mg pro Tag) in jedes Nasenloch einsprühen. In vielen Fällen genügt eine weniger häufige Einsprühung in jedes Nasenloch.
        • Sobald die Krankheitszeichen (z. B. Fließschnupfen, verstopfte Nase) sich gebessert haben, sollte die Behandlung mit der niedrigstmöglichen Dosis fortgesetzt werden. Eine Tagesdosis von 8 Einzeldosen (4 Einzeldosen pro Nasenloch) sollte normalerweise nicht überschritten werden.
      • Hinweis:
        • Das Arzneimittel eignet sich nicht zur sofortigen Behebung akut auftretender Krankheitszeichen bei allergischem Schnupfen. Die Behandlung mit diesem Präparat bessert die diesen Beschwerden zugrunde liegenden Störungen, und eine ausgeprägte Wirkung ist meist innerhalb weniger Tage zu erwarten. Deshalb ist es wichtig, dieses Präparat regelmäßig in der angegebenen Dosis anzuwenden.

     

    • Dauer der Anwendung
      • Wenden Sie das Arzneimittel ohne ärztlichen Rat nicht länger als 7 Tage an.
      • Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, wenn Sie den Eindruck haben, dass die Wirkung zu stark oder zu schwach ist.

     

    • Wenn Sie eine größere Menge angewendet haben, als Sie sollten
      • Als Folge einer Überdosierung kann es zu unerwünschten glukokortikoidüblichen Wirkungen kommen, die sich beispielsweise in erhöhter Infektanfälligkeit äußern können.
      • Bei kurzfristiger Überschreitung der angegebenen Höchstdosis kann als Nebenwirkung eine Beeinträchtigung des hormonellen Regelkreises (Suppression der Hypothalamus-Hypophysenvorderlappen-Nebennierenrinden-Funktion) eintreten, die durch erniedrigte Plasma-Kortisolspiegel festgestellt werden kann. Eine spezielle Notfallbehandlung ist üblicherweise nicht erforderlich.
      • Die Behandlung soll in der angegebenen Dosierung fortgesetzt werden; die Funktionsfähigkeit des hormonellen Regelkreises ist im allgemeinen nach 1 - 2 Tagen wiederhergestellt.

     

    • Wenn Sie die Anwendung vergessen haben
      • Lassen Sie die vergessene Anwendung aus, setzen Sie die weitere Anwendung wie in der Dosierungsanleitung angegeben fort.

     

    • Wenn Sie die Anwendung abbrechen
      • Sie könnten den Behandlungserfolg gefährden. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie die Behandlung abbrechen.

     

    • Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

    Dosierung

    Basiseinheit: 1 ml Suspension enthält 0,55 mg Beclometasondipropionat; 1 Einzeldosis mit 0,09 ml enthält 50 µg Beclometasondipropionat.

    • saisonale allergische Rhinitis
      • Erwachsene
        • individuelle Dosierung
        • 2 Einzeldosen (0,1 mg Beclometasondipropionat) 2mal / Tag in jedes Nasenloch
        • oft genügt eine weniger häufige Anwendung
        • Besserung der Krankheitszeichen (z. B. Fließschnupfen, verstopfte Nase): Behandlung mit der niedrigst möglichen Dosis fortsetzen
        • Einstellung auf die niedrigste Dosis, mit der eine effektive Kontrolle der Beschwerden erreicht werden kann
        • tägliche Maximaldosis: 8 Einzeldosen (4 Einzeldosen pro Nasenloch)
        • Behandlungsdauer
          • entscheidet der behandelnde Arzt
          • nach Art und Schwere der Erkrankung
        • Hinweise
          • nicht zur sofortigen Behebung akuter Symptome geeignet; Behandlung bessert die diesen Beschwerden zugrunde liegenden Störungen
          • volle Wirkung meist innerhalb weniger Tage
          • wichtig: regelmäßige Anwendung
          • anhaltende Beschwerden trotz Anwendung über mehrere Tage
            • Arzt aufsuchen, um Nutzen einer Weiterbehandlung zu überprüfen oder ob andere Maßnahmen eingeleitet werden sollen
          • kortikoidabhängige Patienten zu einem Zeitpunkt auf die intranasale Behandlung mit diesem Präparat umstellen, an dem ihre Beschwerden unter Kontrolle sind
          • Umstellung darf nur auf entsprechende ärztliche Anweisung erfolgen
          • falls durch Kortikoid-Vorbehandlung Beeinträchtigung der Achse Hypothalamus-Hypophysenvorderlappen-Nebennierenrinde besteht
            • entsprechende Vorsichtsmaßnahmen bei Umstellung beachten (langsame, schrittweise Verminderung der oral verabreichten Kortikoiddosis; bei Stresssituationen, wie schwere Infektion, Verletzung, Operation, ggf. Durchführung einer Kortikoidschutzbehandlung auch noch einige Monate nach Umstellung auf alleinige intranasale Behandlung)
      • Kinder und Jugendliche < 18 Jahre
        • kontraindiziert

    Nebenwirkungen

    • Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem Behandelten auftreten müssen. Bei der Bewertung von Nebenwirkungen werden folgende Häufigkeitsangaben zugrunde gelegt:
      • Sehr häufig: kann mehr als 1 von 10 Behandelten betreffen
      • Häufig: kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen
      • Gelegentlich: kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen
      • Selten: kann bis zu 1 von 1.000 Behandelten betreffen
      • Sehr selten: kann bis zu 1 von 10.000 Behandelten betreffen
      • Nicht bekannt: Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar
    • Mögliche Nebenwirkungen
      • Erkrankungen des Immunsystems
        • Sehr selten: Überempfindlichkeitsreaktionen* einschließlich Hautausschlag (Exanthem), Nesselsucht (Urtikaria), Juckreiz (Pruritus), Rötung (Erythem) und Schwellung (Ödem) des Gesichts, der Augen, der Lippen und des Rachens, plötzliche Verengung der Atemwege (Bronchospasmus)
        • *anaphylaktische/anaphylaktoide Reaktionen
      • Erkrankungen des Nervensystems
        • Häufig: Unangenehme Geschmacks- oder Geruchsempfindung
        • Selten: Kopfschmerzen
      • Augenerkrankungen
        • Sehr selten: Erhöhung des Augeninnendrucks, Grüner Star (Glaukom), Linsentrübung (Katarakt)
        • Nicht bekannt: Verschwommenes Sehen
      • Erkrankungen der Atemwege, des Brustraums und Mediastinums
        • Häufig: Nasenbluten, Trockenheit und Reizung der Nasenschleimhaut und Rachenschleimhaut
        • Sehr selten: Perforation der Nasenscheidewand
      • Bei Umstellung von einer oralen oder parenteralen Kortikoidtherapie auf dieses Arzneimittel können Begleiterkrankungen außerhalb des Nasenbereiches wie z. B. allergische Bindehautentzündung und allergische Hauterscheinungen wieder auftreten, die unter der oralen bzw. parenteralen Kortikoidbehandlung unterdrückt waren. Diese bedürfen gegebenenfalls einer zusätzlichen Behandlung.
      • Nasal anzuwendende Glukokortikoide können systemische Nebenwirkungen verursachen, insbesondere, wenn hohe Dosen über lange Zeiträume gegeben werden.
      • Bei Überschreiten der empfohlenen Dosierung oder bei Patienten mit besonderer Empfindlichkeit oder bei prädisponierten Patienten, die kürzlich unter systemischer Kortikoidbehandlung standen, können systemische Effekte, einschließlich Wachstumsverzögerung bei Kindern und Jugendlichen oder erhöhte Anfälligkeit für Infektionen, auftreten.
    • Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht angegeben sind.

    Nebenwirkungen, Wirkstoffprofil
    (kumulative Wirkstoffangaben ohne Berücksichtigung des individuellen Zulassungsstatus)
    Beclometason - nasal
    • Erkrankungen des Immunsystems
      • selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
        • sofortige oder verzögerte Überempfindlichkeitsreaktionen wie
          • Urtikaria
          • Angioödem
          • Bronchospasmus
          • Hautausschlag
      • ohne Häufigkeitsangabe
        • Überempfindlichkeitsreaktionen wie
          • Pruritus
          • Erythem
          • Ödem der Augen, des Gesichts, der Lippen und des Rachens
        • Auftreten von Allergien, die bis dahin unterdrückt waren (bei Umstellungen von oralem oder invasivem Corticoid auf nasale Behandlung) z. B.
          • allergische Bindehautentzündung
          • allergische Hauterscheinungen
          • rheumatoide Beschwerden
    • Psychiatrische Erkrankungen
      • ohne Häufigkeitsangabe
        • psychomotorische Hyperaktivität
        • Schlafstörungen
        • Angstzustände
        • Depression
        • Aggressionen
        • Verhaltensänderungen (insbesondere bei Kindern)
    • Erkrankungen des Nervensystems
      • gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
        • Kopfschmerzen
        • Übelkeit
        • Schwindel
    • Augenerkrankungen
      • sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
        • Chorioretinitis
        • Anstieg des intraokularen Druckes bis zum Glaukom
      • ohne Häufigkeitsangabe
        • verschwommenes Sehen
    • Erkrankungen der Atemwege, des Brustraums und Mediastinums
      • sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
        • Missempfindungen der Nasen- und Rachenschleimhaut (einschließlich Brennen, Reizung)
      • häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
        • Schnupfen
      • selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
        • verstärkte nasale Sekretion
        • verstopfte Nase
        • Trockenheit und Juckreiz im Nasen- und Rachenbereich
        • reversibler Verlust von Geruchssinn
        • Ulcerationen der Nasenschleimhaut
      • sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
        • Nasenscheidewandperforation
        • Nasenbluten
    • Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts
      • selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
        • reversibler Verlust von Geschmackssinn
        • Metallgeschmack
    • Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort
      • ohne Häufigkeitsangabe
        • systemische Nebenwirkungen (aufgrund der niedrigen Dosierungen, extrem unwahrscheinlich, auftreten insbesondere, wenn hohe Dosen über lange Zeiträume gegeben werden), wie
          • Nebennierenrindensuppression
          • verringerte Knochenmineraldichte
          • Wachstumsverzögerungen bei Kindern und Jugendlichen
          • Glaukom
          • Katarakt
          • Auswirkungen auf die Psyche, einschließlich
            • psychomotorischer Hyperaktivität
            • Schlafstörungen
            • Angstzustände
            • Depression
            • Aggression
            • Verhaltensänderungen (besonders bei Kindern)
        • weitere glucocorticoidübliche Wirkungen durch Supression der Hypothalamus-Hypophysenvorderlappen-Nebennierenrinden-Achse, wie z. B.
          • erhöhte Infektanfälligkeit
          • behinderte Stressanpassung

  • Wirkstoff und weitere Bestandteile des Arzneimittels

    Stoffname Stoffmenge Stofftyp
    Beclometason dipropionat0.05 mgWirkstoff
    Beclometason0.039 mgk.A.
    Benzalkonium chlorid18 µgKonservierungsstoff
    Carmellose, Natriumsalz+Hilfsstoff
    Cellulose, mikrokristallin+Hilfsstoff
    Dinatrium edetat 2-Wasser+Hilfsstoff
    Glucose+Hilfsstoff
    Natrium hydroxid+Hilfsstoff
    Polysorbat 80+Hilfsstoff
    Wasser, gereinigt+Hilfsstoff

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