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Pflichttext
Togal® Kopfschmerz-Brause + Vitamin C. Anwendungsgebiete: leichte bis mäßig starke Schmerzen wie z.B. Kopfschmerzen. Warnhinweise: Arzneimittel für Kinder unzugänglich aufbewahren! Nicht längere Zeit oder in höheren Dosen ohne ärztlichen oder zahnärztlichen Rat anwenden. Bei Schmerzen oder Fieber ohne ärztlichen Rat nicht länger anwenden als in der Packungsbeilage vorgegeben! Enthält Sorbitol. Hoher Natriumgehalt. Packungsbeilage beachten.
Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke. Stand der Information: 11/2023Allgemeine Produktinformationen
Togal® Kopfschmerz-Brause + Vitamin C
Kategorie: Arzneimittel / Schmerzmittel / Analgetika
PZN: 03822501
Inhalt: 20 St.
Stand: 15.2.2024
Togal® Kopfschmerz-Brause + Vitamin C ist ein schmerzstillendes und fiebersenkendes Arzneimittel aus der Gruppe der entzündungshemmenden Substanzen. Togal® Kopfschmerz-Brause + Vitamin C wird angewendet bei leichten bis mäßig starken Schmerzen wie z. B. Kopfschmerzen und bei Kopfschmerzen bei Erkältung
• Starke Wirkung: 3fach Kombi aus ASS, Vitamin C und Coffein
• Schnellere Schmerzlinderung durch Coffein
• Mit Wirkverstärker Coffein und Vitamin C
Anwendung:
Nehmen Sie Togal® Kopfschmerz-Brause + Vitamin C immer genau wie in der Packungsbeilage beschrieben bzw. genau nach der mit Ihrem Arzt oder Apotheker getroffenen Absprache ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.
Die empfohlene Dosis beträgt: 1 Brausetablette (entsprechend 500 mg Acetylsalicylsäure, 150 mg Ascorbinsäure, 50 mg Coffein). Die Einzeldosis kann, falls erforderlich, in Abständen von 4 bis 8 Stunden bis zu 3-mal täglich eingenommen werden.
Lösen Sie die Brausetablette vor der Einnahme vollständig in einem Glas Wasser auf und trinken Sie die Lösung kurz nach dem Aufbrausen. Nicht auf nüchternen Magen einnehmen.
Togal® Kopfschmerz-Brause + Vitamin C soll ohne ärztlichen oder zahnärztlichen Rat nicht länger als 4 Tage oder in höheren Dosen angewendet werden.
Zur Anwendung bei Erwachsenen ab 18 Jahren. Togal® Kopfschmerz-Brause + Vitamin C ist nicht für die Anwendung bei Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren vorgesehen.
Inhaltsstoffe / Zusammensetzung:
Wirkstoffe:
1 Brausetablette enthält:
Acetylsalicylsäure 500 mg
Ascorbinsäure (Vitamin C) 150 mg
Coffein 50 mg
Sonstige Bestandteile:
Natriumhydrogencarbonat, Citronensäure, Sorbitol, Maisstärke, Povidon, K 17, Natriumcyclamat, Zitronenaroma, Saccharin-Natrium, Chinolingelb E 104.- Lösen Sie die Brausetablette vor der Einnahme vollständig in einem Glas Wasser auf und trinken Sie die Lösung kurz nach dem Aufbrausen.
- Nicht auf nüchternen Magen einnehmen.
Anwendungsgebiete
- Stoff- oder Indikationsgruppe / Wirkungsweise
- Das Präparat ist ein schmerzstillendes und fiebersenkendes Arzneimittel aus der Gruppe der entzündungshemmenden Substanzen.
- Anwendungsgebiet
- Das Arzneimittel wird angewendet bei leichten bis mäßig starken Schmerzenwie z.B. Kopfschmerzen.
- Bitte beachten Sie die Angaben für Kinder.
- Hinweis: das Präparat soll längere Zeit oder in hohen Dosen nicht ohne Befragen des Arztes oder Zahnarztes angewendet werden.
Indikation- Leichte bis mäßig starke Schmerzen, z.B. Kopfschmerzen
- Brausetablette in Flüssigkeit auflösen und einnehmen
- Einnahme nicht auf nüchternen Magen
Gegenanzeigen
- Das Arzneimittel darf nicht eingenommen werden
- wenn Sie allergisch gegen Acetylsalicylsäure, Ascorbinsäure, Coffein oder einen der sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind
- wenn Sie in der Vergangenheit gegen Salicylate, eine Gruppe von Stoffen, die der Acetylsalicylsäure verwandt sind, oder andere nicht-steroidale Entzündungshemmer (bestimmte Mittel gegen Schmerzen, Fieber oder Entzündungen) mit Asthmaanfällen oder in anderer Weise überempfindlich reagiert haben
- bei Magen-Darm-Blutung oder -Durchbruch (Perforation) in der Vorgeschichte im Zusammenhang mit einer vorherigen Therapie mit nicht-steroidalen Antirheumatka/Antiphlogistika (NSAR)
- bei bestehenden oder in der Vergangenheit wiederholt aufgetretenen Magen- oder Zwölffinger-darmgeschwüren (peptischen Ulzera) oder Blutungen mit mindestens zwei unterschiedlichen Episoden nachgewiesener Geschwüre oder Blutung
- bei krankhaft erhöhter Blutungsneigung
- bei Leber- und Nierenversagen
- bei schwerer Herzmuskelschwäche (schwere Herzinsuffizienz)
- wenn Sie gleichzeitig 15 mg oder mehr Methotrexat pro Woche einnehmen
- in den letzten drei Monaten der Schwangerschaft
- von Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren.
Kontraindikation (absolut), Wirkstoffprofil
(kumulative Wirkstoffangaben ohne Berücksichtigung des individuellen Zulassungsstatus) Acetylsalicylsäure, Ascorbinsäure, Coffein - peroral- Überempfindlichkeit gegenüber Acetylsalicylsäure, Ascorbinsäure und Coffein
- wenn in der Vergangenheit gegen Salicylate oder andere nicht-steroidale Entzündungshemmer mit Asthmaanfällen oder in anderer Weise allergisch reagiert wurde
- gastrointestinale Blutungen oder Perforation (Magen- oder Darmdurchbruch) in der Vorgeschichte, die durch eine vorherige Therapie mit NSAR bedingt waren
- aktive oder in der Vorgeschichte bekannte Magen- und Zwölffingerdarmgeschwüre / Haemorrhagie mit mindestens zwei unverkennbaren Episoden von erwiesener Ulzeration oder Blutungen
- krankhaft erhöhte Blutungsneigung
- Leber- und Nierenversagen
- schwere Herzinsuffizienz
- Kombination mit Methotrexat 15 mg oder mehr pro Woche
- 3. Trimenon der Schwangerschaft
- Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre
Vorsichtsmaßnahmen
- Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen
- Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie das Präparat einnehmen.
- bei Überempfindlichkeit gegen andere Entzündungshemmer / Antirheumatika (bestimmte Mittel gegen Rheuma oder Entzündungen) oder andere Allergie auslösende Stoffe
- bei Bestehen von Allergien (z.B. mit Hautreaktionen, Juckreiz, Nesselfieber) oder Asthma, Heuschnupfen, Nasenschleimhautschwellungen (Nasenpolypen), chronischen Atemwegserkrankungen
- bei eingeschränkter Leber- und Nierenfunktion
- bei Bluthochdruck und Herzleistungsschwäche (Herzinsuffizienz)
- bei gleichzeitiger Behandlung mit blutgerinnungshemmenden Arzneimitteln
- bei Nierensteinen (Oxalat-Urolithiasis)
- bei Eisen-Speichererkrankungen (z.B. Thalassämie, Hämochromatose)
- bei Herzrhythmusstörungen
- bei Angststörungen
- bei Überfunktion der Schilddrüse (Hyperthyreose) sollte das Schmerzmittel nur auf ärztliche Verordnung eingenommen werden
- vor Operationen (auch bei kleineren Eingriffen wie z.B. der Ziehung eines Zahnes). Es kann zur verstärkten Blutungsneigung kommen. Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Zahnarzt, wenn Sie das Präparat eingenommen haben.
- Wirkungen auf den Magen-Darm-Trakt
- Eine gleichzeitige Anwendung von Acetylsalicylsäure mit anderen nicht-steroidalen Entzündungshemmern, einschließlich sogenannten COX-Hemmern (Cyclooxygenase-2-Hemmern), die u.a. gegen rheumatische Beschwerden eingesetzt werden, ist zu vermeiden.
- Bei älteren Patienten treten Nebenwirkungen nach Anwendung von nicht-steroidalen Entzündungshemmern vermehrt auf, insbesondere Blutungen im Magen- und Darmbereich, die lebensbedrohlich sein können.
- Von Blutungen, Geschwürbildung und Durchbrüchen (Perforationen) im Magen-Darm-Bereich, die zum Tode führen können, wurde im Zusammenhang mit der Einnahme aller nicht-steroidaler Entzündungshemmer berichtet. Sie traten mit oder ohne vorherige Warnsymptome bzw. schwerwiegende Ereignisse im Magen-Darm-Trakt in der Vorgeschichte zu jedem Zeitpunkt der Therapie auf. Das Risiko hierfür ist mit steigender NSAR-Dosis, bei Patienten mit Geschwüren in der Vorgeschichte, insbesondere mit den Komplikationen Blutung oder Durchbruch und bei älteren Patienten erhöht. Diese Patienten sollten die Behandlung mit der niedrigsten verfügbaren Dosis beginnen. Hier sollte eine Kombinationstherapie mit Magenschleimhaut schützenden Arzneimitteln (z.B. Misoprostol oder Protonenpumpenhemmern) in Betracht gezogen werden. Dies empfiehlt sich auch für Patienten, die andere Arzneimittel einnehmen, die das Risiko einer Erkrankung des Magen-Darm-Traktes erhöhen.
- Patienten, insbesondere in höherem Alter, die eine Vorgeschichte von Nebenwirkungen am Magen-Darm-Trakt aufweisen, sollten jedes ungewöhnliche Symptom im Bauchraum, insbesondere am Anfang der Therapie, melden. Vorsicht ist geboten bei Patienten, die gleichzeitig Arzneimittel einnehmen, die das Risiko für die Bildung von Geschwüren oder Blutungen erhöhen, z. B. Kortikoide, blutgerinnungshemmende Medikamente wie Warfarin, selektive Serotonin-Wiederaufnahme-Hemmer, die u. a. zur Behandlung von depressiven Verstimmungen verordnet werden, oder Thrombozytenaggregationshemmer.
- Die Behandlung ist abzubrechen, wenn Blutungen oder Geschwürbildung im Magen-Darm-Trakt auftreten.
- Sonstige Hinweise
- Nebenwirkungen können reduziert werden, indem die niedrigste wirksame Dosis über den kürzesten, für die Symptomkontrolle erforderlichen Zeitraum angewendet wird.
- Bei dauerhafter Einnahme von Schmerzmitteln können Kopfschmerzen auftreten, die zu erneuter Einnahme führen und damit wiederum eine Fortdauer der Kopfschmerzen bewirken können.
- Die gewohnheitsmäßige Einnahme von Schmerzmitteln kann zur dauerhaften Nierenschädigung mit dem Risiko eines Nierenversagens (Analgetika-Nephropathie) führen. Dieses Risiko ist besonders groß, wenn Sie mehrere verschiedene Schmerzmittel kombiniert einnehmen.
- Acetylsalicylsäure vermindert in niedriger Dosierung die Harnsäureausscheidung. Bei Patienten, die bereits zu geringerer Harnsäureausscheidung neigen, kann dies unter Umständen einen Gichtanfall auslösen.
- Kinder und Jugendliche
- Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren sollten das Präparat nicht einnehmen.
- Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie das Präparat einnehmen.
- Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen
- Da bei der Anwendung in höherer Dosierung zentralnervöse Nebenwirkungen wie Benommenheit, Schwindel oder Übelkeit auftreten können, kann im Einzelfall die Fähigkeit zum Führen eines Kraftfahrzeugs und zur Bedienung von Maschinen eingeschränkt sein. Bei der einmaligen oder kurzfristigen Einnahme gemäß Dosierungsanleitung sind Auswirkungen auf Kraftfahrer oder auf die Bedienung von Maschinen nicht zu erwarten.
Hinweise und Vorsichtsmaßnahmen, Wirkstoffprofil
(kumulative Wirkstoffangaben ohne Berücksichtigung des individuellen Zulassungsstatus) Acetylsalicylsäure, Ascorbinsäure, Coffein - peroral- besonders sorgfältige ärztliche Überwachung erforderlich bei Patienten mit
- Überempfindlichkeit gegen andere Entzündungshemmer / Antirheumatika oder andere allergene Stoffe
- Allergien (z. B. mit Hautreaktionen, Juckreiz, Nesselfieber)
- Asthma
- Heuschnupfen
- Nasenschleimhautschwellungen (Nasenpolypen)
- chronischen Atemwegserkrankungen
- Magen- oderDarmgeschwüren
- Magen-Darm-Blutungen in der Vorgeschichte
- eingeschränkter Leber- und Nierenfunktion
- Bluthochdruck und/oder Herzinsuffizienz in der Anamnese
- vor Behandlungsbeginn ist der Arzt bzw. der Apotheker zu befragen
- im Zusammenhang mit einer NSAR-Behandlung wurde berichtet über
- Flüssigkeitseinlagerung
- Ödeme
- anstehenden Operationen (auch bei kleineren Eingriffen wie z. B. Zahnextraktionen)
- verstärkte Blutungsneigung möglich
- gleichzeitiger Therapie mit blutgerinnungshemmenden Arzneimitteln
- Arrhythmien
- Gefahr der Verstärkung von Tachykardien und Extrasystolen
- Angstsyndromen
- Gefahr der Verstärkung
- Hyperthyreose (Gefahr der Coffein-Nebenwirkungen)
- sollte nur auf ärztliche Anordnung eingenommen werden
- gastrointestinale Wirkungen (Acetylsalicylsäure)
- gleichzeitige Gabe von Acetylsalicylsäure und anderen NSAR einschließlich COX-2-selektiven Inhibitoren sollte vermieden werden
- während der Behandlung mit allen NSAR sind zu jedem Zeitpunkt der Therapie, mit oder ohne Warnsignale oder früheren schwerwiegenden gastrointestinalen Nebenwirkungen berichtet worden, auch mit letalem Ausgang wie
- schwerwiegende gastrointestinale Blutungen
- Geschwüre
- Perforationen
- ältere Menschen
- unter NSAR-Therapie häufiger unerwünschte Wirkungen, insbesondere Blutungen und Perforationen im Gastrointestinaltrakt, die lebensbedrohlich sein können
- Patienten mit einer Anamnese gastrointestinaler Toxizität, insbesondere in höherem Alter, sollen jedes ungewöhnliche Symptom im Magen-Darm-Bereich (vor allem gastrointestinale Blutungen) melden, insbesondere zu Beginn einer Therapie
- Vorsicht bei Patienten, die gleichzeitig mit Arzneimitteln behandelt werden, die das Risiko für Ulzera oder Blutungen erhöhen können, wie
- orale Corticoide
- Antikoagulantien wie z. B. Warfarin
- selektive Serotonin-Wiederaufnahme-Inhibitoren
- Thrombozyten-Aggregationshemmer, wie z. B. Acetylsalicylsäure in geringen Dosen zur Behandlung kardiovaskulärer Erkrankungen
- bei Auftreten von gastrointestinalen Blutungen oder Ulzera
- Behandlung mit Acetylsalicylsäure soll abgebrochen werden
- Risiko einer gastrointestinalen Blutung, Ulzeration und Perforation
- diese Patientengruppen sollten einleitend mit der niedrigsten möglichen Dosis behandelt werden
- Behandlung mit NSAR in Kombination mit protektiven Arzneimitteln (z. B. Misoprostol oder Protonen-Pumpen-Hemmer) sollte in diesen Fällen in Erwägung gezogen werden
- gilt auch für Patienten, die gleichzeitig andere Arzneimittel einnehmen, die das Risiko gastrointestinaler Nebenwirkungen erhöhen
- erhöht sich mit ansteigender Dosis der NSAR
- erhöht für Patienten mit Ulzera in der Anamnese, insbesondere in Verbindung mit den Komplikationen Blutung oder Perforation
- erhöht für ältere Patienten
- sonstige Hinweise (Acetylsalicylsäure)
- bei dauerhafter Einnahme von Schmerzmitteln können Kopfschmerzen auftreten, die zu erneuter Einnahme führen und damit wiederum eine Fortdauer der Kopfschmerzen bewirken können
- Analgetika-Nephropathie
- gewohnheitsmäßige Einnahme von Schmerzmitteln kann zur dauerhaften Nierenschädigung mit Risiko eines Nierenversagens (Analgetika-Nephropathie) führen
- Risiko besonders groß, wenn mehrere verschiedene Schmerzmittel kombiniert eingenommen werden
- Gicht
- Acetylsalicylsäure vermindert in niedriger Dosierung die Harnsäureausscheidung
- bei Patienten, die bereits zu geringer Harnaussäurescheidung neigen, kann dies unter Umständen einen Gichtanfall auslösen
- Nebenwirkungen können reduziert werden, indem die niedrigste wirksame Dosis über den kürzesten, zur Symptomkontrolle erforderlichen Zeitraum angewendet wird
- Alkohol
- bei Anwendung von NSAR können durch gleichzeitigen Genuss von Alkohol wirkstoffbedingte Nebenwirkungen, insbesondere solche, die den Gastrointestinaltrakt oder das zentrale Nervensystem betreffen, verstärkt werden
- Arztkonsultation bei
- hohem Fieber
- Anzeichen einer Sekundärinfektion
- Anhalten der Symptome über mehr als drei Tage
- Kinder und Jugendliche (Acetylsalicylsäure)
- Acetylsalicylsäure soll bei Kindern und Jugendlichen mit fieberhaften Erkrankungen nur auf ärztliche Anweisung und nur dann angewendet werden, wenn andere Maßnahmen nicht wirken
- Reye-Syndrom
- sollte es bei diesen Erkrankungen zu lang anhaltendem Erbrechen kommen, kann dies ein Zeichen des sehr seltenen, aber lebensbedrohlichen Reye-Syndroms sein
- sonstige Hinweise (Ascorbinsäure)
- Ascorbinsäure sollte nur mit besonderer Vorsicht angewendet werden
- bei Oxalat-Urolithiasis
- bei Eisen-Speichererkrankungen wie
- Thalassämie
- Hämochromatose
- Ascorbinsäure sollte nur mit besonderer Vorsicht angewendet werden
(kumulative Wirkstoffangaben ohne Berücksichtigung des individuellen Zulassungsstatus) Acetylsalicylsäure, Ascorbinsäure, Coffein - peroral- Acetylsalicylsäure
- ist während des 3. Trimenons kontraindiziert
- sollte während des 1. und 2. Trimenons nur gegeben werden, wenn dies unbedingt notwendig ist
- falls Acetysalicylsäure von einer Frau angewendet wird, die versucht schwanger zu werden, oder wenn Acetysalicylsäure während des 1. und 2. Trimenons angewendet wird, sollte die Dosis so niedrig und die Dauer der Anwendung so kurz wie möglich gehalten werden
- passiert die Plazenta
- Hemmung der Prostaglandinsynthese kann die Schwangerschaft und/oder die embryo-fetale Entwicklung ungünstig beeinflussen
- Daten aus epidemiologischen Studien weisen auf ein erhöhtes Risiko für Fehlgeburten sowie kardiale Missbildungen und Gastroschisis nach der Anwendung von Prostaglandinsynthesehemmern in der Frühschwangerschaft hin
- Annahme: Risiko steigt mit der Dosis und der Anwendungsdauer
- Tierstudien:
- bei Tieren wurde nachgewiesen, dass die Gabe eines Prostaglandinsynthesehemmers zu erhöhtem prä- und post-implantärem Verlust und zu embryo-fetaler Letalität führt
- erhöhte Inzidenzen verschiedener Missbildungen, einschließlich kardiovaskulärer Missbildungen, bei Tieren, die während der Phase der Organogenese einen Prostaglandinsynthesehemmer erhielten
- während es 3. Trimenons können alle Prostaglandinsynthesehemmer
- den Fetus folgenden Risiken aussetzen
- kardiopulmonale Toxizität (mit vorzeitigem Verschluss des Ductus arteriosus und pulmonaler Hypertonie)
- Nierenfunktionsstörung, die zu Nierenversagen mit Oligohydramniose fortschreiten kann
- die Mutter und das Kind, am Ende der Schwangerschaft, folgenden Risiken aussetzen
- mögliche Verlängerung der Blutungszeit, ein thrombozytenaggregationshemmender Effekt, der selbst bei sehr geringen Dosen auftreten kann;
- Hemmung von Uteruskontraktionen, mit der Folge eines verspäteten oder verlängerten Geburtsvorganges
- den Fetus folgenden Risiken aussetzen
- Coffein
- passiert die Plazenta
- tierexperimentelle Studien
- Reproduktionstoxizität bei sehr hohen Dosen an Coffein
- bei therapeutisch relevanten Dosen oder auch Kaffeegenuss kein erhöhtes Risiko in Bezug auf Schwangerschaftsverlauf und Entwicklung des Kindes beobachtet worden
- Fertilität
- gewisse Evidenz, dass Arzneistoffe, die die Cyclooxygenase/Prostagladinsynthese hemmen, die weibliche Fertilität über eine Wirkung auf die Ovulation beeinträchtigen können
- nach Absetzen der Behandlung reversibel
(kumulative Wirkstoffangaben ohne Berücksichtigung des individuellen Zulassungsstatus) Acetylsalicylsäure, Ascorbinsäure, Coffein - peroral- bei gelegentlicher Anwendung der empfohlenen Dosis ist eine Unterbrechung des Stillens in der Regel nicht erforderlich
- bei längerer Anwendung bzw. Einnahme höherer Dosen sollte abgestillt werden
- Acetylsalicylsäure, Ascorbinsäure, Coffein und ihre Abbauprodukte gehen in geringen Mengen in die Muttermilch über
- während der Stillzeit kann das Befinden und Verhalten des Säuglings durch mit der Muttermilch aufgenommenes Coffein beeinträchtigt werden
- nachteilige Folgen für den Säugling durch Acetylsalicylsäure und Ascorbinsäure sind bisher nicht bekannt geworden
Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten
- Einnahme zusammen mit anderen Arzneimitteln
- Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden, kürzlich andere Arzneimittel eingenommen/angewendet haben oder beabsichtigen andere Arzneimittel einzunehmen/anzuwenden.
- Die Wirkung der nachfolgend genannten Arzneistoffe bzw. Präparategruppen kann bei gleichzeitiger Behandlung beeinflusst werden.
- Acetylsalicylsäure
- Das Arzneimittel verstärkt die Wirkung von folgenden Arzneimitteln, wodurch das Nebenwirkungsrisiko erhöht sein kann:
- Blutgerinnungshemmende Arzneimittel, z.B. Cumarin, Warfarin, Heparin: Acetylsalicylsäure kann das Blutungsrisiko erhöhen, wenn es vor einer Blutgerinnsel auflösenden Behandlung eingenommen wurde. Daher müssen Sie, wenn bei Ihnen eine solche Behandlung durchgeführt werden soll, auf Zeichen äußerer oder innerer Blutungen (z.B. blaue Flecken) aufmerksam achten.
- Thrombozytenaggregationshemmer (Mittel, die das Zusammenhaften und Verklumpen von Blutplättchen hemmen), z.B. Ticlopidin, Clopidogrel und selektive Serotonin-Wiederaufnahme-Hemmer (Arzneimittel zur Behandlung depressiver Verstimmungen) erhöhen das Risiko für Blutungen und Bildung von Geschwüren im Magen-Darm-Trakt.
- Glukokortikoide (Arzneimittel, die Kortison oder kortisonähnliche Substanzen enthalten) oder andere nicht steroidale Antiphlogistika/Analgetika (entzündungs- und schmerzhemmende Mittel) erhöhen das Risiko für Magen-Darm-Geschwüre und -Blutungen.
- Andere nicht-steroidale Analgetika / Antiphlogistika (entzündungs- und schmerzhemmende Mittel) bei Dosierungen des Präparats ab 3 g Acetylsalicylsäure (entspricht 6 Brausetabletten) pro Tag und mehr.
- Digoxin (Mittel zur Stärkung der Herzkraft).
- Antidiabetika (blutzuckersenkende Arzneimittel): Der Blutzuckerspiegel kann sinken.
- Methotrexat (Mittel zur Behandlung von Krebserkrankungen bzw. von bestimmten rheumatischen Erkrankungen).
- Valproinsäure (Mittel zur Behandlung von Krampfanfällen des Gehirns).
- Dieses Arzneimittel vermindert die Wirkung von folgenden Arzneimitteln:
- Diuretika (Mittel zur vermehrten Harnausscheidung) bei Dosierungen dieses Präparats ab 3 g Acetylsalicylsäure (entspricht 6 Brausetabletten) pro Tag und mehr.
- ACE-Hemmer (bestimmte blutdrucksenkende Mittel) bei Dosierungen dieses Präparats ab 3 g Acetylsalicylsäure (entspricht 6 Brausetabletten) pro Tag und mehr.
- Harnsäureausscheidende Gichtmittel (z. B. Probenecid, Benzbromaron).
- Das Arzneimittel verstärkt die Wirkung von folgenden Arzneimitteln, wodurch das Nebenwirkungsrisiko erhöht sein kann:
- Coffein
- vermindert die schlafanregende Wirkung von Substanzen, wie Barbituraten (bestimmte Schlafmittel), Antihistaminika (bestimmte Mittel gegen Allergien) etc.
- erhöht die herzfrequenzsteigernde Wirkung von Substanzen wie Sympathomimetika (bestimmte Kreislaufmittel), Thyroxin (bestimmte Schilddrüsenmittel) etc.
- kann die schmerzstillende Wirkung von Paracetamol und einigen nicht-steroidalen Antiphlogistika (bestimmte Schmerzmittel) steigern.
- setzt die Ausscheidung von Theophyllin (bestimmtes Mittel zur Behandlung von Lungenerkrankungen) herab.
- erhöht das Abhängigkeitspotential von Substanzen vom Typ des Ephedrin.
- Orale Kontrazeptiva (Verhütungsmittel), Cimetidin (bestimmtes Mittel zur Behandlung von Magengeschwüren) und Disulfiram (bestimmtes Alkoholentwöhnungsmittel) vermindern den Coffein-Abbau in der Leber, Barbiturate (bestimmte Schlafmittel) und Rauchen beschleunigen ihn.
- Gyrasehemmer des Chinoloncarbonsäure-Typs (bestimmte Mittel zur Behandlung von Infektionen) können die Elimination von Coffein und seinem Abbauprodukt Paraxanthin verzögern. Das Arzneimittel sollte daher nicht zusammen mit einem der o.g. Stoffe angewendet werden, ohne dass der Arzt ausdrücklich die Anweisung gegeben hat.
- Einnahme zusammen mit Nahrungsmitteln, Getränken und Alkohol
- Während der Anwendung sollten Sie möglichst keinen Alkohol trinken, da Alkoholkonsum das Risiko des Auftretens von Magen- und Darmgeschwüren erhöhen kann.
Wechselwirkungen, wirkstoffbezogen
keine Berücksichtigung des arzneimittelrechtlichen Zulassungsstatus des Präparates bzw. produktspezifischer Angaben schwerwiegend Ketorolac / Salicylate
Methotrexat / Salicylate
Urikosurika / Acetylsalicylsäure
Lebend-Impfstoffe / Salicylate
Clozapin / Stoffe mit potenziell myelotoxischen UAW
CYP3A-Substrate / Lonafarnib
Anagrelid / Acetylsalicylsäure
mittelschwer ACE-Hemmer / Antirheumatika, nicht-steroidale
Vitamin-K-Antagonisten / Acetylsalicylsäure, hochdosiert
Coffein / Cimetidin
an Aktivkohle adsorbierbare Stoffe / Aktivkohle
Clozapin / Coffein
Heparine und Heparinoide / Acetylsalicylsäure, hochdosiert
Salicylate, niedrig dosiert / Antirheumatika, nicht-steroidale, systemisch
Antirheumatika, nicht-steroidale / Serotonin-Wiederaufnahme-Hemmer
Salicylate / Carboanhydrase-Hemmer
Acetylsalicylsäure / Corticosteroide
Theophyllin und Derivate / Coffein
Valproinsäure / Acetylsalicylsäure
Dabigatran / Antirheumatika, nicht-steroidale
Faktor Xa-Inhibitoren, orale / Acetylsalicylsäure, hochdosiert
Angiotensin-II-Antagonisten / Antirheumatika, nicht-steroidale
Pemetrexed / Acetylsalicylsäure, hochdosiert
Mifamurtid / Antirheumatika, nicht-steroidale
Plasminogen-Aktivatoren / Thrombozytenaggregationshemmer
Thrombozytenaggregationshemmer / Antirheumatika, nicht-steroidale
Diuretika, kaliumsparende / Antirheumatika, nicht-steroidale
Antirheumatika, nicht-steroidale / Asparaginase
Salicylate / Cilostazol
Antirheumatika, nicht-steroidale / Antirheumatika, nicht-steroidale
Antirheumatika, nicht-steroidale / Antirheumatika, nicht-steroidale
Fumarsäure-Derivate / Antirheumatika, nicht-steroidale
Gaxilose / Antirheumatika, nicht-steroidale
Coffein / Doxapram
Coffein / CYP1A2-Induktoren
Coffein / Protonenpumpen-Hemmer
Coffein / Histamin-H2-Rezeptorantagonisten
COX-2-Hemmer / Antirheumatika, nicht-selektive
Regadenoson / Xanthinderivate
CYP1A2-Substrate / Givosiran
Macimorelin / COX-Hemmer
Efbemalenograstim alfa / Stoffe mit potenziell myelotoxischen UAW
CYP3A4-Substrate / Avacopan
CYP3A4-Substrate / Belzutifan
Tiratricol / Psychostimulanzien
geringfügig ZNS-Stimulanzien / Harn ansäuernde Mittel
Beta-Blocker / Antirheumatika, nicht-steroidale
Coffein / Gyrase-Hemmer
Insulin / Salicylate, hoch dosiert
Lithium / Coffein
Schleifendiuretika / Antirheumatika, nicht-steroidale
Methotrexat / Coffein und Theophyllin
HIV-Protease-Inhibitoren / Ascorbinsäure
Acetylsalicylsäure / Antazida
Acetylsalicylsäure / Ethanol
Salicylate / Ginkgo biloba
Salicylate / Griseofulvin
Thiazid-Diuretika / Antirheumatika, nicht-steroidale
Zolpidem / Coffein
Antidiabetika, orale / Antirheumatika, nicht-steroidale
Metformin / Antirheumatika, nicht-steroidale
CYP1A2-Substrate / Proteinkinase-Inhibitoren
Coffein / Pixantron
CYP1A2-Substrate / Teriflunomid
Beta-Sympathomimetika / Xanthinderivate
Coffein / Ketoconazol
Antirheumatika, nicht-steroidale / Deferasirox
Riluzol / CYP1A2-Inhibitoren
Antirheumatika, nicht-steroidale / Defibrotid
Alkaloide / Eichenrinde
CYP1A2-Substrate / Obeticholsäure
Schilddrüsenhormone / Salicylate
Pentosanpolysulfat-Natrium / Antirheumatika, nicht-steroidale
Anagrelid / CYP1A2-Inhibitoren
CYP1A2-Substrate / Niraparib
Urikosurika / Pyrazinamid
CYP1A2-Substrate / Rucaparib
Volanesorsen / Antirheumatika, nicht-steroidale
CYP1A2-Substrate / Interferon alpha
CYP1A2-Substrate / Cannabidiol
Coffein / Remdesivir
CYP3A-Substrate / Ritlecitinib
CYP1A2-Substrate / Ritlecitinib
CYP3A4-Substrate / Maralixibat
CYP1A2-Substrate / Momelotinib
CYP3A4-Substrate / Omaveloxolon
CYP3A4-Substrate / Dexamethason
CYP3A4-Substrate / Vadadustat
CYP3A4-Substrate / Iptacopan
CYP3A4-Substrate / Sparsentan
CYP1A2-Substrate, sensitive / Futibatinib
CYP2C9-, CYP2C19-, CYP2D6- und CYP3A4/5-Substrate / Sirolimus, extern
CYP3A4-, CYP1A2-, CYP2C-Substrate / Meropenem und Vaborbactam
CYP1A2-Substrate / Leflunomid
Docetaxel / CYP3A-Substrate
CYP1A2-Substrate / Lazertinib
Mizolastin / CYP3A4-Inhibitoren, starke und CYP3A4-Substrate
CYP3A4-Substrate / Repotrectinib
Tiratricol / Stoffe, die die Plasmaproteinbindung beeinträchtigen
unbedeutend Vitamin-K-Antagonisten / Ascorbinsäure
Beta-Blocker / Ascorbinsäure
Coffein / Kontrazeptiva, orale
Coffein / Echinacea
Coffein / Menthol
Estrogene / Ascorbinsäure
Phenytoin / Acetylsalicylsäure
Melatonin / Coffein
Phenothiazine / Ascorbinsäure
Salicylate / Kontrazeptiva, orale
Sympathomimetika / Coffein
Coffein / Propafenon
Linaclotid / Antirheumatika, nicht-steroidale
Penicilline / Salicylate, hochdosiert
CYP3A-Substrate / Relugolix
CYP1A2-Substrate, sensitive / FoscarbidopaWarnhinweise
- Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Einnahmedieses Arzneimitteln Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.
- Schwangerschaft
- Wird während einer Anwendung eine Schwangerschaft festgestellt, so sollten Sie den Arzt benachrichtigen. Im ersten und zweiten Schwangerschaftsdrittel dürfen Sie das Präparat nur nach Rücksprache mit Ihrem Arzt einnehmen. In den letzten drei Monaten der Schwangerschaft dürfen Sie das Präparat wegen eines erhöhten Risikos von Komplikationen für Mutter und Kind nicht anwenden.
- Stillzeit
- Die Wirkstoffe und ihre Abbauprodukte gehen in geringen Mengen in die Muttermilch über. Da nachteilige Folgen für den Säugling bisher nicht bekannt geworden sind, wird bei kurzfristiger Anwendung der empfohlenen Dosis bei Schmerzen oder Fieber eine Unterbrechung des Stillens in der Regel nicht erforderlich sein. Das Befinden und Verhalten des Säuglings kann durch mit der Muttermilch aufgenommenes Coffein beeinträchtigt werden. Bei längerer Anwendung bzw. Einnahme höherer Dosen sollte abgestillt werden.
- Zeugungs-/Gebärfähigkeit
- Dieses Medikament gehört zu einer Gruppe von Arzneimitteln (nicht-steroidale Antiphlogistika), die die Fruchtbarkeit von Frauen beeinträchtigen können. Dieser Effekt ist nach Absetzen des Medikamentes umkehrbar (reversibel)
Einnahme nach dem Essen.Enthält Fructose, Invertzucker (Honig), Lactitol, Maltitol, Isomaltitol, Saccharose oder Sorbitol. Darf bei Patienten mit hereditärer Fructose-Intoleranz nicht angewendet werden.Die Anwendung im 1. Trimenon der Schwangerschaft ist nicht empfohlen.
Die Anwendung im 2. Trimenon der Schwangerschaft ist nicht empfohlen.
Die Anwendung im 3. Trimenon der Schwangerschaft darf oder sollte nicht erfolgen.Die Anwendung in der Stillzeit ist nicht empfohlen.Dosierungsanleitung
- Nehmen Sie das Arzneimittel immer genau wie hier beschrieben bzw. genau nach der mit Ihrem Arzt oder Apotheker getroffenen Absprache ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.
- Die empfohlene Dosis beträgt:
- 1 Brausetablette (entsprechend 500 mg Acetylsalicylsäure, 150 mg Ascorbinsäure, 50 mg Coffein).Die Einzeldosis kann, falls erforderlich, in Abständen von 4 - 8 Stunden bis zu 3-mal täglich eingenommen werden. Das Präparat soll ohne ärztlichen oder zahnärztlichen Rat nicht in höheren Dosen eingenommen werden.
- Die maximale Tagesdosis kann unter ärztlicher Überwachung auf 6 Brausetabletten (entsprechend 3000 mg Acetylsalicylsäure, 900 mg Ascorbinsäure, 300 mg Coffein) gesteigert werden.
- Anwendung bei Kindern und Jugendlichen
- Das Arzneimittel ist nicht für die Anwendung bei Kindern und Jugendlichenunter 18 Jahren vorgesehen.
- Dauer der Anwendung
- Nehmen Sie das Arzneimittel ohne ärztlichen oder zahnärztlichen Rat nicht länger als 4 Tage ein.
- Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, wenn Sie den Eindruck haben, dass die Wirkung zu stark oder zu schwach ist.
- Wenn Sie eine größere Menge eingenommen haben,als Sie sollten
- Schwindel und Ohrklingen können, insbesondere bei Kindern und älteren Patienten, Zeichen einer ernsthaften Vergiftung sein.
- Bei Verdacht auf eine Überdosierung benachrichtigen Sie bitte sofort Ihren Arzt.
- Dieser kann entsprechend der Schwere einer Überdosierung/Vergiftung über die gegebenenfalls erforderlichen Maßnahmen entscheiden.
- Wenn Sie die Einnahme vergessen haben
- Nehmen Sie nicht die doppelte Menge ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben.
- Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung dieses Arzneimittels haben, fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
Dosierung- leichte bis mäßig starke Schmerzen, z.B. Kopfschmerzen
- Erwachsene und Jugendliche >/= 18 Jahre
- Einzeldosis: 1 Brausetablette (entsprechend 500 mg Acetylsalicylsäure, 150 mg Ascorbinsäure und 50 mg Coffein)
- falls erforderlich 1 Brausetablette bis zu 3mal / Tag
- Einnahmeintervall: 4 - 8 Stunden
- maximale Tagesdosis: 6 Brausetabletten (entsprechend 3000 mg Acetylsalicylsäure, 900 mg Ascorbinsäure und 300 mg Coffein)
- Anwendungsdauer
- über längere Zeit oder in höheren Dosen nicht ohne Befragen des Arztes anwenden
- bei dauerhafter Einnahme können Kopfschmerzen auftreten
- gewohnheitsmäßige Einnahme von Schmerzmitteln kann zur dauerhaften Nierenschädigung mit dem Risiko eines Nierenversagens (Analgetika-Nephropathie) führen
- Kinder und Jugendliche < 18 Jahren
- kontraindiziert
- Leber- und Nierenversagen
- kontraindiziert
- Erwachsene und Jugendliche >/= 18 Jahre
Nebenwirkungen
- Wie alle Arzneimittel kann das Präparat Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.
- Bei den Häufigkeitsangaben zu Nebenwirkungen werden folgende Kategorien zugrunde gelegt:
- Sehr häufig: mehr als 1 Behandelter von 10
- Häufig: 1 bis 10 Behandelte von 100
- Gelegentlich: 1 bis 10 Behandelte von 1.000
- Selten: 1 bis 10 Behandelte von 10.000
- Sehr selten: weniger als 1 Behandelter von 10.000
- Nicht bekannt: Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar
- Für Acetylsalicylsäure
- Die Aufzählung der folgenden unerwünschten Wirkungen umfasst alle bekannt gewordenen Nebenwirkungen unter der Behandlung mit Acetylsalicylsäure, auch solche unter hoch dosierter Langzeittherapie bei Rheumapatienten. Die Häufigkeitsangaben, die über Einzelfälle hinausgehen, beziehen sich auf die kurzzeitige Anwendung bis zu Tagesdosen von maximal 3 g Acetylsalicylsäure (= 6 Brausetabletten).
- Mögliche Nebenwirkungen
- Folgende unerwünschte Arzneimittelwirkungen, bedingt durch den Acetylsalicylsäure-Anteil, können auftreten:
- Erkrankungen des Verdauungstraktes
- Häufig
- Magen-Darm-Beschwerden, wie Sodbrennen, Übelkeit, Erbrechen, Bauchschmerzen.
- Selten
- Magen-Darm-Blutungen, die sehr selten zu einer Eisenmangelanämie führen können. Magen-Darm-Geschwüre, unter Umständen mit Blutung und Durchbruch.
- Diese Nebenwirkungen traten insbesondere bei älteren Patienten auf. Sollten stärkere Schmerzen im Oberbauch, Bluterbrechen, Blut im Stuhl oder eine Schwarzfärbung des Stuhls auftreten, so müssen Sie das Präparat absetzen und sofort den Arzt informieren.
- Sehr selten
- Erhöhungen der Leberwerte wurden beobachtet.
- Häufig
- Erkrankungen des Nervensystems
- Kopfschmerzen, Schwindel, gestörtes Hörvermögen, Ohrensausen (Tinnitus) und geistige Verwirrung können Anzeichen einer Überdosierung sein.
- Erkrankungen des Blutes
- Blutungen, wie z.B. Nasenbluten, Zahnfleischbluten oder Hautblutungen, mit einer möglichen Verlängerung der Blutungszeit. Diese Wirkung kann über 4 bis 8 Tage nach der Einnahme anhalten.
- Selten bis sehr selten sind auch schwerwiegende Blutungen wie z. B. Gehirnblutungen, besonders bei Patienten mit nicht eingestelltem Bluthochdruck und/oder gleichzeitiger Behandlung mit Antikoagulantien (blutgerinnungshemmende Arzneimittel) berichtet worden, die in Einzelfällen lebensbedrohlich sein können.
- Erkrankungen der Haut
- Sehr selten
- schwere Hautreaktionen wie Hautausschlag mit Rötung und Blasenbildung (z. B. Erythema exsudativum multiforme).
- Sehr selten
- Erkrankungen des Immunsystems
- Gelegentlich
- Überempfindlichkeitsreaktionen wie Hautreaktionen.
- Selten
- Überempfindlichkeitsreaktionen, wie Anfälle von Atemnot, evtl. mit Blutdruckabfall, allergischer Schock, Schwellungen von Gesicht, Zunge und Kehlkopf (Quincke-Ödem) vor allem bei Asthmatikern. Sollten Sie die oben genannten Nebenwirkungen bei sich beobachten, soll das Präparat nicht nochmals eingenommen werden.
- Benachrichtigen Sie Ihren Arzt, damit er über den Schweregrad und gegebenenfalls erforderliche weitere Maßnahmen entscheiden kann.
- Der Coffein-Anteil kann zu Schlaflosigkeit, innerer Unruhe, Steigerung der Herzfrequenz (Tachykardie) und Magenbeschwerden führen.
- Gelegentlich
- Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht angegeben sind.
Nebenwirkungen, Wirkstoffprofil
(kumulative Wirkstoffangaben ohne Berücksichtigung des individuellen Zulassungsstatus) Acetylsalicylsäure, Ascorbinsäure, Coffein - peroral- Erkrankungen des Verdauungstrakts
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Magen-Darm-Beschwerden wie
- Sodbrennen
- Übelkeit
- Erbrechen
- Bauchschmerzen
- Magen-Darm-Beschwerden wie
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Magen-/Darm-Blutungen
- die sehr selten zu einer Eisenmangelanämie führen können
- Magen-/Darm-Geschwüre
- unter Umständen mit Blutung und Perforation (bei älteren Patienten)
- abdominale Schmerzen
- sofort den Arzt informieren und ASS absetzen
- Teerstuhl
- sofort den Arzt informieren und ASS absetzen
- Hämatemesis
- sofort den Arzt informieren und ASS absetzen
- Magen-/Darm-Blutungen
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Erhöhungen der Leberwerte
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Erkrankungen des Nervensystems
- ohne Häufigkeitsangabe
- Kopfschmerzen (kann Anzeichen einer Überdosierung sein)
- Schwindel (kann Anzeichen einer Überdosierung sein)
- gestörtes Hörvermögen (kann Anzeichen einer Überdosierung sein)
- Ohrensausen (Tinnitus) (kann Anzeichen einer Überdosierung sein)
- mentale Verwirrung (kann Anzeichen einer Überdosierung sein)
- ohne Häufigkeitsangabe
- Erkrankungen des Blutes
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- schwerwiegende Blutungen, wie intracerebrale Blutungen
- selten bis sehr selten und in Einzelfällen möglicherweise lebensbedrohlich
- besonders bei
- Patienten mit nicht eingestelltem Bluthochdruck
- gleichzeitiger Behandlung mit Antikoagulantien
- schwerwiegende Blutungen, wie intracerebrale Blutungen
- ohne Häufigkeitsangabe
- Blutungen mit einer möglichen Verlängerung der Blutungszeit (kann über 4 bis 8 Tage nach der Einnahme anhalten) wie z.B.
- Nasenbluten
- Zahnfleischbluten
- Hautblutungen
- Blutungen mit einer möglichen Verlängerung der Blutungszeit (kann über 4 bis 8 Tage nach der Einnahme anhalten) wie z.B.
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Erkrankungen des Immunsystems
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Überempfindlichkeitsreaktionen wie
- Hautreaktionen
- Überempfindlichkeitsreaktionen wie
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Überempfindlichkeitsreaktionen (vor allem bei Asthmatikern) eventuell mit
- Blutdruckabfall
- Anfälle von Atemnot
- anaphylaktischer Schock
- Quincke-Ödeme
- Überempfindlichkeitsreaktionen (vor allem bei Asthmatikern) eventuell mit
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Erkrankungen der Haut
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- schwere Hautreaktionen, wie
- Hautausschlag mit Rötung und Blasenbildung (z.B. Erythema exsudativum multiforme)
- schwere Hautreaktionen, wie
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
Zusätzliche nebenwirkungen bei Coffein
- Erkrankungen des Nervensystems
- ohne Häufigkeitsangabe
- Schlaflosigkeit
- innerer Unruhe
- ohne Häufigkeitsangabe
- Herzerkrankungen
- ohne Häufigkeitsangabe
- Pulsbeschleunigung
- Erkrankungen des Verdauungstrakts
- ohne Häufigkeitsangabe
- Magenbeschwerden
- ohne Häufigkeitsangabe
Nebenwirkung der Kombination
- keine Erkenntnisse, dass bei bestimmungsgemäßem Gebrauch durch die fixe Kombination Umfang und Art der Nebenwirkungen der Einzelsubstanzen verstärkt oder im Spektrum erweitert werden
-
Wirkstoff und weitere Bestandteile des Arzneimittels
Stoffname Stoffmenge Stofftyp Acetylsalicylsäure 500 mg Wirkstoff Ascorbinsäure 150 mg Wirkstoff Coffein 50 mg Wirkstoff Chinolingelb + Hilfsstoff Citronensäure, wasserfrei + Hilfsstoff Maisstärke + Hilfsstoff Natrium cyclamat + Hilfsstoff Natrium hydrogencarbonat + Hilfsstoff Povidon K17 + Hilfsstoff Saccharin, Natriumsalz + Hilfsstoff Sorbitol 305.3 mg Hilfsstoff Zitronen Aroma + Aromastoff Gesamt Natrium Ion 459.1 mg Zusatzangabe Gesamt Natrium Ion 20 mmol Zusatzangabe -
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TOGAL KOPFSCHM BRAUSE+VIT CHilft uns unter den Kopfschmerztabletten am besten. Allerdings muss bzgl der Menge der Aspekt der Blutverdünnung berücksichtigt werden. *



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