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Allgemeine Produktinformationen
- Nehmen Sie die Tabletten entweder in etwas Flüssigkeit gelöst oder unzerkaut mit reichlich Flüssigkeit ein. Die Einnahme nach den Mahlzeiten kann zu einem verzögerten Wirkungseintritt führen.
Anwendungsgebiete
- Dieses Arzneimittel ist ein schmerzstillendes, fiebersenkendes und entzündungshemmendes Arzneimittel (nichtsteroidales Antiphlogistikum/Analgetikum).
- Es wird angewendet für Erwachsene und Jugendliche ab 12 Jahren bei:
- Akuten leichten bis mäßig starken Schmerzen.
IndikationErwachsene und Jugendliche (>= 12 Jahre)
- akute leichte bis mäßig starke Schmerzen
- Tabletten mit reichlich Flüssigkeit (z.B. einem Glas Wasser) einnehmen
- nicht auf nüchternen Magen einnehmen
Gegenanzeigen
- Das Arzneimittel darf nicht eingenommen werden,
- wenn Sie überempfindlich (allergisch) gegenüber Salicylaten, Paracetamol oder einen der sonstigen Bestandteile sind
- wenn Sie in der Vergangenheit auf die Anwendung von Salicylaten oder anderen nichtsteroidalen Entzündungshemmern (bestimmte Mittel gegen Schmerzen, Fieber oder Entzündungen) mit Asthmaanfällen, Nasenschleimhautschwellungen (Nasenpolypen), Schwellungen von Gesicht, Zunge, Kehlkopf (Angioödem) oder Hautausschlag reagiert haben
- bei Magen- und Darmgeschwüren
- bei Leber- und Nierenversagen
- bei schwerer, nicht durch Medikamente einstellbarer Herzmuskelschwäche (Herzinsuffizienz)
- bei krankhaft erhöhter Blutungsneigung
- wenn Sie gleichzeitig 15 mg oder mehr Methotrexat pro Woche einnehmen
- in den letzten drei Monaten der Schwangerschaft (s. Kategorie "Schwangerschaftshinweis")
- von Kindern und Jugendlichen unter 12 Jahren
- von Kindern und Jugendlichen mit Windpocken oder Grippe-ähnlichen Erkrankungen, da das Risiko besteht, ein Reye-Syndrom zu entwickeln.
- In Fällen von seltener angeborener Unverträglichkeit gegenüber einem der Hilfsstoffe sollte das Arzneimittel nicht angewendet werden.
- Eine übermäßige Aufnahme von Coffein (z. B. in Kaffee, Tee, Nahrungsmitteln und anderen Arzneimitteln und Getränken) sollte während der Einnahme von dem Präparat vermieden werden (s. Kategorie "Dosierung", Abschnitt „Wenn Sie eine größere Menge eingenommen haben, als Sie sollten").
Kontraindikation (absolut)- Überempfindlichkeit gegenüber Acetylsalicylsäure, Paracetamol, Coffein, Weizenstärke o. einem der sonstigen Bestandteile
- wenn in der Vergangenheit gegen Salicylate o. andere nicht-steroidale Entzündungshemmer mit Asthmaanfällen o. in anderer Weise allergisch reagiert wurde
- gastrointestinale Blutungen o. Perforation (Magen- o. Darmdurchbruch) in der Vorgeschichte, die durch eine vorherige Therapie mit NSAR bedingt waren
- aktive o. in der Vorgeschichte bekannte Magen- u. Zwölffingerdarmgeschwüren / Haemorrhagie mit mind. 2 unverkennbaren Episoden von erwiesener Ulzeration o. Blutungen
- krankhaft erhöhte Blutungsneigung
- Leber- u. Nierenversagen
- schwere Herzinsuffizienz
- Kombination mit >= 15 mg Methotrexat / Woche
- schwere hepatozelluläre Insuffizienz
- Kinder < 12 Jahre
- während des dritten Trimesters der Schwangerschaft
Vorsichtsmaßnahmen
- Besondere Vorsicht bei der Einnahme ist erforderlich,
- bei gleichzeitiger Therapie mit gerinnungshemmenden Arzneimitteln (z. B. Cumarinderivate, Heparin), Thrombolytika oder bestimmten Antidepressiva (selektive Serotonin-Wiederaufnahme-Hemmer, SSRI)
- bei Asthma bronchiale, Heuschnupfen oder Nasenschleimhautschwellungen (Nasenpolypen)
- bei einer Überempfindlichkeit (z. B. Hautreaktionen) gegen andere Entzündungshemmer/Antirheumatika (sog. Analgetika-Intoleranz/Analgetika-Asthma)
- bei chronischen oder wiederkehrenden Magen- oder Darmbeschwerden
- bei Magen-Darm-Geschwüren in der Vergangenheit, Magen-Darm-Blutungen oder -Durchbrüchen
- bei Nierenfunktionsstörungen oder vorgeschädigter Niere
- bei Leberfunktionsstörungen (z. B. durch chronischen Alkoholmissbrauch oder Leberentzündungen)
- bei Glucose-6-Phosphatdehydrogenase-Mangel
- bei Gilbert-Syndrom (Meulengracht-Krankheit)
- vor Operationen
- bei Schilddrüsenüberfunktion (Hyperthyreose)
- niedrigem Gluthation-Spiegel
- Angststörungen (Risiko der Verschlimmerung)
- Arrhythmien (Risiko einer Tachykardie oder verstärktes Auftreten von Extrasystolen)
- bei gleichzeitiger Therapie mit Nicorandil
- bei gleichzeitiger Therapie mit Tenofovirdisoproxilfumarat (Behandlung von HIV-1- Infektionen und Hepatitis B )
- bei gleichzeitiger Therapie mit Levothyroxin (Behandlung von Schilddrüsenunterfunktion)
- bei gleichzeitiger Therapie mit Acetazolamid (Behandlung eines Glaukoms)
- wenn Sie an einer Mastozytose leiden (Erkrankung des Immunsystems)
- Wird die empfohlene Dosis überschritten, können Leberschäden die Folge sein.
- Um das Risiko einer Überdosierung zu verhindern, sollte sichergestellt werden, dass gleichzeitig angewendete Arzneimittel kein Paracetamol enthalten.
- Die hoch dosierte, nicht bestimmungsgemäße Langzeitanwendung von Schmerzmitteln kann bei vorbestehender Nierenschädigung das Risiko des Fortschreitens der Erkrankung erhöhen.
- Bei längerem hoch dosiertem, nicht bestimmungsgemäßem Gebrauch von Schmerzmitteln können Kopfschmerzen auftreten, die nicht durch erhöhte Dosen des Arzneimittels behandelt werden dürfen. In solchen Fällen darf ohne eine ärztliche Beratung keine weitere Einnahme des Schmerzmittels erfolgen.
- Bei abruptem Absetzen nach längerem hoch dosiertem, nicht bestimmungsgemäßem Gebrauch von Schmerzmitteln können Kopfschmerzen sowie Müdigkeit, vegetative Symptome, Muskelschmerzen und Nervosität auftreten. Diese Absetzsymptomatik klingt innerhalb weniger Tage ab. Bis dahin soll die Wiedereinnahme von Schmerzmitteln unterbleiben und die erneute Einnahme nicht ohne ärztlichen Rat erfolgen.
- Bei ersten Anzeichen einer Überempfindlichkeitsreaktion nach Einnahme des Arzneimittels muss die Therapie abgebrochen werden.
- Acetylsalicylsäure vermindert in niedriger Dosierung die Harnsäureausscheidung. Bei vorbelasteten Patienten kann dies unter Umständen einen Gichtanfall auslösen.
- Das Arzneimittel kann die Anzeichen einer Infektion überdecken. Wenn während der Anwendung Zeichen einer Infektion (z. B. Rötung, Schwellung, Überwärmung, Schmerz, Fieber) neu auftreten oder sich verschlimmern, sollte daher unverzüglich der Arzt zurate gezogen werden.
- Wenn Scherzen und/ oder Kopfschmerzen länger als 3 bis 4 Tage anhalten oder sich verschlimmern oder wenn neue Symptome oder Rötungen oder Schwellungen auftreten, sollte ein Arzt zurate gezogen werden, da dies Zeichen einer schweren Erkrankung sein können.
- Patienten, insbesondere in höherem Alter, sollten jedes ungewöhnliche Symptom im Bauchraum insbesondere am Anfang der Therapie melden, weil Blutungen, Geschwürbildung und Durchbrüche im Magen-Darm-Bereich in Zusammenhang mit der Einnahme von nicht-steroidalen Antirheumatika berichtet wurden, die lebensbedrohlich sein können. Beim Auftreten von Blutungen oder Geschwüren im Magen-Darm-Bereich muss die Anwendung des Arzneimittels beendet werden.
- Kinder
- Dieses Präparat wegen des Anteils an Acetylsalicylsäure bei Kindern und Jugendlichen mit fieberhaften Erkrankungen, z. B. auch Windpocken, nur auf ärztliche Anweisung und nur dann angewendet werden, wenn andere Maßnahmen nicht wirken. Sollte es bei diesen Erkrankungen zu lang anhaltendem Erbrechen, Kopfschmerzen oder Bewusstseinsbeeinträchtigungen kommen, so kann dies ein Zeichen des Reye-Syndroms sein, einer sehr seltenen, aber u. U. lebensbedrohlichen Krankheit, die unbedingt sofortiger ärztlicher Behandlung bedarf.
- Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen
- Es sind keine Auswirkungen auf die Verkehrstüchtigkeit oder das Bedienen von Maschinen als Folge der Einnahme des Arzneimittels bekannt.
- Falls Sie Nebenwirkungen wie Schläfrigkeit, Sehstörungen, Schwindel oder Gleichgewichtsstörungen feststellen, sollten Sie kein Fahrzeug führen und keine Maschinen bedienen.
Hinweise und Vorsichtsmaßnahmen- eine besonders sorgfältige ärztliche Überwachung ist erforderlich bei Patienten mit
- Überempfindlichkeit gegen andere Entzündungshemmer / Antirheumatika o. andere allergene Stoffe
- Allergien (z.B. mit Hautreaktionen, Juckreiz, Nesselfieber)
- Asthma
- Heuschnupfen
- Nasenschleimhautschwellungen (Nasenpolypen)
- chronischen Atemwegserkrankungen
- eingeschränkter Leber- u. Nierenfunktion
- Bluthochdruck u./o. Herzinsuffizienz in der Anamnese
- vor Behandlungsbeginn Arzt bzw. Apotheker befragen
- im Zusammenhang mit einer NSAR-Behandlung wurde über Flüssigkeitseinlagerung u. Ödeme berichtet
- anstehenden Operationen (auch bei kleineren Eingriffen wie z.B. Zahnextraktionen)
- es kann zu verstärkter Blutungsneigung kommen
- chronischem Alkoholmissbrauch
- Gilbert-Syndrom (Meulengracht-Krankheit)
- Hyperthyreose (Gefahr der Coffein-Nebenwirkungen)
- Arrhythmien (Gefahr der Verstärkung von Tachykardien u. Extrasystolen)
- Angstsyndromen (Gefahr der Verstärkung)
- gastrointestinale Wirkungen
- gleichzeitige Gabe von Acetylsalicylsäure u. anderen NSAR einschließlich COX-2-selektiven Inhibitoren vermeiden
- während Behandlung mit allen NSAR sind schwerwiegende gastrointestinale Blutungen, Geschwüre o. Perforationen, auch mit letalem Ausgang, zu jedem Zeitpunkt der Therapie mit o. ohne Warnsignale o. früheren schwerwiegenden gastrointestinalen Nebenwirkungen, berichtet worden
- ältere Menschen
- häufiger unerwünschte Wirkungen, insbes. Blutungen u. Perforationen im Gastrointestinaltrakt, die lebensbedrohlich sein können
- Patienten mit einer Anamnese gastrointestinaler Toxizität, insbes. in höherem Alter
- sollen jedes ungewöhnliche Symptom im Magen-Darm-Bereich (v.a. gastrointestinale Blutungen) melden, insbes. zu Beginn einer Therapie
- Patienten, die gleichzeitig mit Arzneimitteln behandelt werden, die das Risiko für Ulzera o. Blutungen erhöhen können, wie z.B. orale Kortikoide, Antikoagulanzien, wie z.B. Warfarin, selektive Serotonin-Wiederaufnahme-Inhibitoren o. Thrombozyten-Aggregationshemmer wie z.B. Acetylsalicylsäure in geringen Dosen zur Behandlung kardiovaskulärer Erkrankungen
- vorsichtig anwenden
- Auftreten von gastrointestinalen Blutungen o. Ulzera
- Behandlung mit Acetylsalicylsäure abbrechen
- erhöhtes Risiko einer gastrointestinalen Blutung, Ulzeration u. Perforation mit ansteigender Dosis der NSAR, für Patienten mit Ulzera in der Anamnese, insbes. in Verbindung mit den Komplikationen Blutung o. Perforation u. für ältere Patienten
- Patientengruppen einleitend mit der niedrigsten möglichen Dosis behandeln
- Behandlung mit NSAR's in Kombination mit protektiven Arzneimitteln (z.B. Misoprostol o. Protonen-Pumpen-Hemmer) in Erwägung ziehen
- dies gilt auch für Patienten, die gleichzeitig andere Arzneimittel einnehmen, die das Risiko gastrointestinaler Nebenwirkungen erhöhen
- sonstige Hinweise
- bei dauerhafter Einnahme von Schmerzmitteln können Kopfschmerzen auftreten, die zu erneuter Einnahme führen u. damit wiederum eine Fortdauer der Kopfschmerzen bewirken können
- Langzeitanwendung kann bei gleichzeitiger Exposition mit nephrotoxischen Substanzen, vorbestehender Nierenschädigung, genetischer Disposition o. Syndromen, die zu einer Nierenschädigung disponieren, zu einem erhöhten Erkrankungsrisiko für eine Analgetika-Nephropathie führen
- Acetylsalicylsäure vermindert in niedriger Dosierung die Harnsäureausscheidung
- bei Patienten, die bereits zu geringer Harnausscheidung neigen, kann dies unter Umständen einen Gichtanfall auslösen
- Nebenwirkungen können reduziert werden, indem die niedrigste wirksame Dosis über den kürzesten, zur Symptomkontrolle erforderlichen Zeitraum angewendet wird
- gleichzeitiger Genuss von Alkohol
- wirkstoffbedingte Nebenwirkungen, insbes. solche, die den Gastrointestinaltrakt o. das zentrale Nervensystem betreffen, können verstärkt werden
- eine Überschreitung der empfohlenen Paracetamol-Dosis kann zu sehr schweren Leberschäden führen
- schnelle Gabe eines Antidots
- um das Risiko einer Überdosierung zu vermeiden, sollte sichergestellt werden, dass gleichzeitig eingenommene Medikamente kein Paracetamol enthalten
- bei hohem Fieber, Anzeichen einer Sekundärinfektion o. Anhalten der Symptome > 3 Tage: Arzt konsultieren
- Kinder u. Jugendliche
- keine ausreichenden Erkenntnisse über Anwendung vorliegend
- bei Kindern u. Jugendlichen > 12 Jahren mit fieberhaften Erkrankungen nur auf ärztliche Anweisung anwenden u. nur dann, wenn andere Maßnahmen nicht wirken
- kommt es zu lang anhaltendem Erbrechen: evtl. Zeichen des sehr seltenen, aber lebensbedrohlichen Reye-Syndroms
- Auswirkungen auf das Reaktionsvermögen
- keine besonderen Vorsichtsmaßnahmen erforderlich
- es liegen keine Erfahrungen zur Sicherheit des Kombinationspräparates in der Schwangerschaft vor, sondern nur Daten über die Anwendung der einzelnen Wirkstoffe
- Acetylsalicylsäure
- eine Hemmung der Prostaglandinsynthese kann die Schwangerschaft u./o. die embryonale / fetale Entwicklung negativ beeinflussen
- Daten aus epidemiologischen Studien weisen auf ein erhöhtes Risiko für Fehlgeburten sowie kardiale Missbildungen u. Gastroschisis nach der Anwendung eines Prostaglandinsynthesehemmers in der Frühschwangerschaft hin
- es wird angenommen, dass das Risiko mit der Dosis u. der Dauer der Therapie steigt
- bei Tieren wurde nachgewiesen, dass die Gabe eines Prostaglandinsynthesehemmers zu erhöhtem prä- u. post-implantären Verlust u. zu embryo-fetaler Letalität führt
- ferner wurden erhöhte Inzidenzen verschiedener Missbildungen, einschließlich kardiovaskulärer Missbildungen, bei Tieren berichtet, die während der Phase der Organogenese einen Prostaglandinsynthesehemmer erhielten
- während des 1. und 2. Trimesters
- nur geben, wenn dies unbedingt notwendig ist
- bei Frauen, die versuchen schwanger zu werden, oder bei Anwendung während des 1. und 2. Trimesters
- Dosis so niedrig u. Dauer der Anwendung so kurz wie möglich halten
- während des 3. Trimesters können alle Prostaglandinsynthesehemmer:
- den Fetus folgenden Risiken aussetzen:
- kardiopulmonale Toxizität (mit vorzeitigem Verschluss des Ductus arteriosus u. pulmonaler Hypertonie)
- Nierenfunktionsstörung, die zu Nierenversagen mit Oligohydramniose fortschreiten kann
- die Mutter u. das Kind folgenden Risiken aussetzen:
- mögliche Verlängerung der Blutungszeit (thrombozyten-aggregationshemmender Effekt, der selbst bei sehr geringen Dosen auftreten kann)
- Hemmung von Uteruskontraktionen, mit der Folge eines verspäteten o. verlängerten Geburtsvorganges
- den Fetus folgenden Risiken aussetzen:
- daher ist Acetysalicylsäure während des 3. Trimesters kontraindiziert
- Paracetamol
- epidemiologische Daten zur oralen Anwendung therapeutischer Dosen
- bisher keine Hinweise auf mögliche unerwünschte Wirkungen auf die Schwangerschaft o. die Gesundheit des Feten / Neugeborenen
- prospektive Daten zur Überdosierung während der Schwangerschaft
- kein Anstieg des Risikos von Fehlbildungen
- Reproduktionsstudien zur oralen Anwendung
- keine Hinweise auf das Auftreten von Fehlbildungen o. Fetotoxizität
- epidemiologische Daten zur oralen Anwendung therapeutischer Dosen
- Coffein
- bei therapeutisch relevanten Dosen o. auch Kaffeegenuss
- kein erhöhtes Risiko in Bezug auf Schwangerschaftsverlauf u. Entwicklung des Kindes
- tierexperimentelle Studien haben für sehr hohe Dosen an Coffein eine Reproduktionstoxizität gezeigt
- bei therapeutisch relevanten Dosen o. auch Kaffeegenuss
- Acetylsalicylsäure
- Fertilität
- es existiert eine gewisse Evidenz dafür, dass Arzneistoffe, die die Cyclooxygenase / Prostagladinsynthese hemmen, die weibliche Fertilität über eine Wirkung auf die Ovulation beeinträchtigen können
- dies ist nach Absetzen der Behandlung reversibel
- die Wirkstoffe Acetylsalicylsäure, Paracetamol u. Coffein gehen in die Muttermilch über
- während der Stillzeit kann das Befinden u. Verhalten des Säuglings durch mit der Muttermilch aufgenommenes Coffein beeinträchtigt werden
- nachteilige Folgen für den Säugling durch Paracetamol u. Acetylsalicylsäure sind bisher nicht bekannt geworden
- bei kurzfristiger Anwendung der empfohlenen Dosis:
- Unterbrechung des Stillens i.d.R. nicht erforderlich
- bei längerer Anwendung bzw. Einnahme höherer Dosen sollte abgestillt werden
Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten
- Einnahme zusammen mit anderen Arzneimitteln
- Acetylsalicylsäure:
- Die Verwendung von Salicylaten sollte 6 Wochen nach einer Impfung gegen Windpocken (Varicellaimpfstoff) vermieden werden.
- Der Acetylsalicylsäure-Anteil kann die Wirkungen und Nebenwirkungen folgender Wirkstoffe verstärken:
- gerinnungshemmende Arzneimittel (z. B. Cumarinderivate und Heparin), Thrombolytika, bestimmte Antidepressiva (SSRI): erhöhtes Blutungsrisiko
- Thrombozytenaggregationshemmer (Arzneimittel, die das Zusammenhaften und Verklumpen von Blutplättchen hemmen), z. B. Ticlopidin
- bestimmte Schmerzmittel (sog. nichtsteroidale Antirheumatika, NSARs), Kortikoide oder gleichzeitiger Alkoholkonsum: erhöhtes Risiko von Magen-Darm-Beschwerden (z. B. Magen-Darm-Blutungen)
- blutzuckersenkende Arzneimittel, z.B. Sulfonylharnstoffe
- Valproinsäure, Methotrexat, Digoxin, Lithium
- Der Acetylsalicylsäure-Anteil kann die Wirkungen folgender Wirkstoffe abschwächen:
- Arzneimittel zur vermehrten Harnausscheidung (Diuretika)
- Arzneimittel zur vermehrten Harnsäureausscheidung (bestimmte Gichtmittel)
- Arzneimittel zur Blutdrucksenkung (Antihypertensiva)
- Metamizol (Arzneimittel zur Behandlung von Schmerzen und Fieber) kann die Wirkung von Acetylsalicylsäure auf die Thrombozytenaggregation (Verklumpung von Blutplättchen und Bildung eines Blutgerinnsels) verringern, wenn es gleichzeitig eingenommen wird. Daher sollte diese Kombination mit Vorsicht bei Patienten angewendet werden, die niedrig dosierte Acetylsalicylsäure zum Herzschutz einnehmen.
- Paracetamol:
- Durch gleichzeitige Anwendung von Arzneimitteln, die den Paracetamol-Abbau in der Leber beschleunigen, wie z. B. barbiturathaltige Schlafmittel, Antiepileptika und Rifampicin, können auch durch sonst unschädliche Dosen von Paracetamol Leberschäden hervorgerufen werden; Gleiches gilt für andere möglicherweise die Leber schädigende Arzneimittel und bei Alkoholmissbrauch.
- Bei gleichzeitiger Anwendung von Arzneimitteln der Gruppe der Lipidsenker (Ionenaustauschharze, z.B. Cholestyramin) kann es zu einer verminderten Aufnahme von Paracetamol kommen und zu einer geringeren Wirksamkeit. Zwischen der Einnahme sollte ein Zeitabstand von mehr als 2 Stunden eingehalten werden.
- Bei gleichzeitiger Anwendung von Mitteln, die zu einer Verlangsamung der Magenentleerung führen, können Aufnahme und Wirkungseintritt von Paracetamol verzögert werden.
- Bei gleichzeitiger Anwendung von Mitteln, die zu einer Beschleunigung der Magenentleerung führen, wie z. B. Metoclopramid, können Aufnahme und Wirkungseintritt von Paracetamol beschleunigt werden.
- Bei gleichzeitiger Anwendung von Paracetamol und Zidovudin wird die Neigung zur Verminderung weißer Blutzellen (Neutropenie) verstärkt. Dieses Arzneimittel soll daher nur nach ärztlichem Anraten gleichzeitig mit Zidovudin angewendet werden.
- Flucloxacillin (Antibiotikum): Aufgrund eines erhöhten Risikos von Blut- und Flüssigkeitsanomalien (metabolische Azidose mit vergrößerter Anionenlücke), die dringend behandelt werden muss und die insbesondere auftreten kann bei schwerer Nierenfunktionsstörung, Sepsis (wenn Bakterien und ihre Toxine im Blut zirkulieren und zu Organversagen führen), Mangelernährung, chronischen Alkoholmissbrauch und wenn die maximale tägliche Dosis von Paracetamol eingenommen wird.
- Weitere bekannte Effekte:
- Probenecid: Verringerte Ausscheidung von Paracetamol, erhöhte Gefahr von Nebenwirkungen
- Cholestyramin: Verringerte Aufnahme von Paracetamol
- Wafarin und andere Vitamin-K-Antagonisten: erhöhtes Blutungsrisiko
- Werden über längere Zeit gerinnungshemmende Arzneimittel und Paracetamol gleichzeitig eingenommen, sollte eine ärztliche Überwachung erfolgen.
- Die Einnahme von Paracetamol kann die Bestimmung des Gehaltes von Harnsäure und Zucker im Blut beeinflussen.
- Coffein:
- Coffein vermindert die dämpfenden Wirkungen zahlreicher Substanzen, wie z. B. Barbituraten, Antihistaminika etc. Coffein erhöht die herzschlagbeschleunigenden Wirkungen von z. B. Sympathomimetika, Thyroxin etc. Orale Kontrazeptiva (sog. „Pille"), Cimetidin, Fluvoxamin und Disulfiram vermindern den Coffein-Abbau in der Leber, Barbiturate und Rauchen beschleunigen ihn.
- Die Ausscheidung von Theophyllin wird durch Coffein herabgesetzt. Coffein erhöht das Abhängigkeitspotenzial von Substanzen vom Typ des Ephedrin. Die gleichzeitige Verabreichung von Gyrasehemmstoffen des Chinoloncarbonsäure-Typs kann die Ausscheidung von Coffein und seinem Abbauprodukt Paraxanthin verzögern.
- Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden bzw. vor kurzem eingenommen/angewendet haben, auch wenn es sich um nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel handelt.
- Acetylsalicylsäure:
- Einnahme zusammen mit Nahrungsmitteln und Getränken
- Während der Anwendung von diesem Präparat sollten Sie möglichst keinen Alkohol trinken.
Wechselwirkungen, wirkstoffbezogen
keine Berücksichtigung des arzneimittelrechtlichen Zulassungsstatus des Präparates bzw. produktspezifischer Angaben schwerwiegend Ketorolac / Salicylate
Methotrexat / Salicylate
Urikosurika / Acetylsalicylsäure
Lebend-Impfstoffe / Salicylate
Clozapin / Stoffe mit potenziell myelotoxischen UAW
Streptozocin / Stoffe mit potenziell nephrotoxischen UAW
CYP3A-Substrate / Lonafarnib
Anagrelid / Acetylsalicylsäure
mittelschwer Paracetamol / Ethanol
Paracetamol / Hydantoine
ACE-Hemmer / Antirheumatika, nicht-steroidale
Vitamin-K-Antagonisten / Acetylsalicylsäure, hochdosiert
Coffein / Cimetidin
an Aktivkohle adsorbierbare Stoffe / Aktivkohle
Clozapin / Coffein
Heparine und Heparinoide / Acetylsalicylsäure, hochdosiert
Salicylate, niedrig dosiert / Antirheumatika, nicht-steroidale, systemisch
Antirheumatika, nicht-steroidale / Serotonin-Wiederaufnahme-Hemmer
Salicylate / Carboanhydrase-Hemmer
Acetylsalicylsäure / Corticosteroide
Theophyllin und Derivate / Coffein
Valproinsäure / Acetylsalicylsäure
Dabigatran / Antirheumatika, nicht-steroidale
Faktor Xa-Inhibitoren, orale / Acetylsalicylsäure, hochdosiert
Paracetamol / Imatinib
Angiotensin-II-Antagonisten / Antirheumatika, nicht-steroidale
Pemetrexed / Acetylsalicylsäure, hochdosiert
Flupirtin / Paracetamol
Mifamurtid / Antirheumatika, nicht-steroidale
Plasminogen-Aktivatoren / Thrombozytenaggregationshemmer
Thrombozytenaggregationshemmer / Antirheumatika, nicht-steroidale
Diuretika, kaliumsparende / Antirheumatika, nicht-steroidale
Antirheumatika, nicht-steroidale / Asparaginase
Salicylate / Cilostazol
Antirheumatika, nicht-steroidale / Antirheumatika, nicht-steroidale
Antirheumatika, nicht-steroidale / Antirheumatika, nicht-steroidale
Fumarsäure-Derivate / Antirheumatika, nicht-steroidale
Gaxilose / Antirheumatika, nicht-steroidale
Coffein / Doxapram
Coffein / CYP1A2-Induktoren
Coffein / Protonenpumpen-Hemmer
Coffein / Histamin-H2-Rezeptorantagonisten
COX-2-Hemmer / Antirheumatika, nicht-selektive
Stoffe mit schwerem myelotoxischem Potential / Stoffe, leicht-mäßig myelotoxisches Potential
Regadenoson / Xanthinderivate
Flucloxacillin / Paracetamol
CYP1A2-Substrate / Givosiran
Macimorelin / COX-Hemmer
Efbemalenograstim alfa / Stoffe mit potenziell myelotoxischen UAW
CYP3A4-Substrate / Avacopan
CYP3A4-Substrate / Belzutifan
Tiratricol / Psychostimulanzien
geringfügig Paracetamol / Anticholinergika
Paracetamol / Barbiturate
Paracetamol / Carbamazepin
Paracetamol / Isoniazid
Paracetamol / Probenecid
Paracetamol / Rifamycine
Vitamin-K-Antagonisten / Paracetamol
Beta-Blocker / Antirheumatika, nicht-steroidale
Coffein / Gyrase-Hemmer
Insulin / Salicylate, hoch dosiert
Lamotrigin / Paracetamol
Lithium / Coffein
Schleifendiuretika / Antirheumatika, nicht-steroidale
Methotrexat / Coffein und Theophyllin
Acetylsalicylsäure / Antazida
Acetylsalicylsäure / Ethanol
Salicylate / Ginkgo biloba
Salicylate / Griseofulvin
Thiazid-Diuretika / Antirheumatika, nicht-steroidale
Zidovudin / Paracetamol
Zolpidem / Coffein
Antidiabetika, orale / Antirheumatika, nicht-steroidale
Metformin / Antirheumatika, nicht-steroidale
CYP1A2-Substrate / Proteinkinase-Inhibitoren
Coffein / Pixantron
Paracetamol / Enzalutamid
Paracetamol / Dabrafenib
CYP1A2-Substrate / Teriflunomid
Paracetamol / Serotonin-5HT3-Antagonisten, intravenös
Beta-Sympathomimetika / Xanthinderivate
Paracetamol / Metyrapon
Ketoconazol / Paracetamol
Coffein / Ketoconazol
Paracetamol / Pitolisant
Antirheumatika, nicht-steroidale / Deferasirox
Riluzol / CYP1A2-Inhibitoren
Antirheumatika, nicht-steroidale / Defibrotid
Alkaloide / Eichenrinde
CYP1A2-Substrate / Obeticholsäure
Schilddrüsenhormone / Salicylate
Pentosanpolysulfat-Natrium / Antirheumatika, nicht-steroidale
Anagrelid / CYP1A2-Inhibitoren
CYP1A2-Substrate / Niraparib
Inotersen / Stoffe mit potenziell nephrotoxischen UAW
Stoffe, leicht-mäßig myelotoxisches Potential / Stoffe, leicht-mäßig myelotoxisches Potential
Stoffe, leicht-mäßig myelotoxisches Potential / Stoffe, leicht-mäßig myelotoxisches Potential
CYP1A2-Substrate / Rucaparib
Volanesorsen / Antirheumatika, nicht-steroidale
CYP1A2-Substrate / Interferon alpha
CYP1A2-Substrate / Cannabidiol
CYP1A2-Substrate, geringe therapeutische Breite / Remdesivir
Coffein / Remdesivir
Paracetamol / Johanniskraut
CYP3A-Substrate / Ritlecitinib
CYP1A2-Substrate / Ritlecitinib
CYP3A4-Substrate / Maralixibat
UGT-Substrate / Ivosidenib
CYP1A2-Substrate / Momelotinib
CYP3A4-Substrate / Omaveloxolon
CYP3A4-Substrate / Dexamethason
CYP3A4-Substrate / Vadadustat
CYP3A4-Substrate / Iptacopan
CYP3A4-Substrate / Sparsentan
CYP1A2-Substrate, sensitive / Futibatinib
CYP2C9-, CYP2C19-, CYP2D6- und CYP3A4/5-Substrate / Sirolimus, extern
CYP3A4-, CYP1A2-, CYP2C-Substrate / Meropenem und Vaborbactam
CYP1A2-Substrate / Leflunomid
Docetaxel / CYP3A-Substrate
CYP1A2-Substrate / Lazertinib
Mizolastin / CYP3A4-Inhibitoren, starke und CYP3A4-Substrate
CYP3A4-Substrate / Repotrectinib
Tiratricol / Stoffe, die die Plasmaproteinbindung beeinträchtigen
Paracetamol / Prokinetika
Paracetamol / Colestyramin
unbedeutend Paracetamol / Propranolol
Paracetamol / Kontrazeptiva, orale
Coffein / Kontrazeptiva, orale
Coffein / Echinacea
Coffein / Menthol
Phenytoin / Acetylsalicylsäure
Melatonin / Coffein
Salicylate / Kontrazeptiva, orale
Sympathomimetika / Coffein
Paracetamol / Exenatid
Coffein / Propafenon
Linaclotid / Antirheumatika, nicht-steroidale
Paracetamol / Methoxsalen
Paracetamol / Liraglutid
Penicilline / Salicylate, hochdosiert
Paracetamol / Stoffe, potenziell hepatotoxisch (Livertox Score A - C)
CYP3A-Substrate / Relugolix
CYP1A2-Substrate, sensitive / FoscarbidopaWarnhinweise
- Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein, oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.
- Schwangerschaft
- Das Arzneimittel soll während der Schwangerschaft nicht eingenommen werden, da die Schwangerschaft und/oder die Entwicklung des ungeborenen Kindes beeinträchtigt werden kann. Sie sollten daher während des 1. und 2. Schwangerschaftsdrittels dieses Präparat nur nach Rücksprache mit dem Arzt oder Zahnarzt und nur in der geringsten wirksamen Dosis und für die kürzest mögliche Zeit einnehmen, da es Hinweise auf ein erhöhtes Risiko von Fehlgeburten und Missbildungen gibt. Das Gleiche gilt auch für Frauen mit Kinderwunsch.
- In den letzten drei Monaten der Schwangerschaft sowie während der Geburt darf dieses Präparat nicht angewendet werden, da ein erhöhtes Risiko von Komplikationen für Mutter und Kind besteht.
- Hinweis:
- Wird während der Einnahme des Präparates eine Schwangerschaft festgestellt, so ist der Arzt zu informieren.
- Stillzeit
- Die Wirkstoffe gehen in die Muttermilch über. Das Befinden und Verhalten des Säuglings können durch mit der Muttermilch aufgenommenes Coffein beeinträchtigt werden und es kann zum Auftreten von Unruhe und schlechten Schlaf kommen. Bei kurzfristiger Anwendung der empfohlenen Dosis wird eine Unterbrechung des Stillens in der Regel nicht erforderlich sein. Bei längerer Anwendung bzw. Einnahme höherer Dosen sollte abgestillt werden.
- Zeugungs-/Gebärfähigkeit
- Acetylsalicylsäure gehört zu einer Gruppe von Arzneimitteln (nicht-steroidale Antirheumatika), die die weibliche Fruchtbarkeit beeinträchtigen können. Diese Wirkung ist nach Absetzen des Arzneimittels reversibel (umkehrbar).
Mit Flüssigkeit einnehmen.Die Anwendung im 1. Trimenon der Schwangerschaft ist nicht empfohlen.
Die Anwendung im 2. Trimenon der Schwangerschaft ist nicht empfohlen.
Die Anwendung im 3. Trimenon der Schwangerschaft darf oder sollte nicht erfolgen.Die Anwendung in der Stillzeit ist nicht empfohlen.Dosierungsanleitung
- Nehmen Sie das Arzneimittel immer genau nach Anweisung ein. Bitte fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht ganz sicher sind.
- Falls vom Arzt nicht anders verordnet, ist die übliche Dosis:
- Erwachsene und Jugendliche ab 12 Jahren:
- Einmaldosis
- 1 - 2 Tabletten (entsprechend 250 - 500 mg Acetylsalicylsäure, 200 - 400 mg Paracetamol und 50 - 100 mg Coffein)
- Maximaldosis pro Tag (24 Stunden)
- 6 Tabletten (entsprechend 1.500 mg Acetylsalicylsäure, 1200 mg Paracetamol und 300 mg Coffein)
- Die Maximaldosis pro Tag (24 Stunden) sollte nicht überschritten werden, und der zeitliche Abstand bis zur Anwendung der nächsten Tablette sollte 4 - 8 Stunden betragen.
- Einmaldosis
- Erwachsene und Jugendliche ab 12 Jahren:
- Dauer der Anwendung
- Die Schmerztabletten sollen ohne ärztlichen oder zahnärztlichen Rat nicht länger als 4 Tage oder in höheren Dosen angewendet werden.
- Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, wenn Sie den Eindruck haben, dass die Wirkung zu stark oder zu schwach ist.
- Wenn Sie eine größere Menge eingenommen haben, als Sie sollten
- Bei einer Überdosierung können anfangs (1. Tag) Übelkeit, Erbrechen, Schwitzen, Schläfrigkeit und ein allgemeines Krankheitsgefühl, aber auch Schwindel und Ohrenklingen, auftreten. Trotz Besserung des Allgemeinbefindens am 2. Tag kann es zu einer fortschreitenden Leberschädigung bis hin zum Leberkoma am 3. Tag kommen.
- Eine Überdosierung oder eine lang andauernde, chronische Anwendung kann zu schweren Leberschäden, ZNS-Störungen wie Kopfschmerzen, Schwindel, Erbrechen, Ohrenklingen, Seh- oder Hörstörungen oder Benommenheit sowie zu Eisenmangelanämie, Störungen des Säure-Basen-Haushaltes und zur Nierenschädigung führen.
- Üblicherweise sind frühe Symptome einer akuten Coffeinvergiftung Zittern und Ruhelosigkeit. Vergiftungssymptome durch Coffein (Übelkeit, Erbrechen, verringerter Kaliumblutspiegel, Blutzuckeranstieg, zentralnervöse Symptome, Herz-Kreislauf-Reaktionen bis hin zu Myokardschäden) können zusätzlich auftreten bei Aufnahme großer Mengen in kurzer Zeit.
- Als weitere mögliche Symptome einer akuten Vergiftung können Blutzuckerabfall (Hypoglykämie), Hautausschlag sowie Magen-Darm-Blutungen, Hyperventilation und Verwirrtheitszustände in Erscheinung treten. Bei schweren Vergiftungen können Delirien, Zittern, Schüttelkrämpfe, Atemnot, Schweißausbrüche, Flüssigkeitsverlust, Erhöhung der Körpertemperatur und Koma auftreten.
- Ein erhöhtes Vergiftungsrisiko, bis hin zu tödlichem Ausgang, besteht für ältere Patienten, Kinder, Patienten mit Lebererkrankungen, chronischem Alkoholkonsum oder chronischer Fehlernährung sowie Patienten, die gleichzeitig Arzneimittel einnehmen, die zu einer Leberschädigung führen können.
- Bei Verdacht einer Überdosierung verständigen Sie umgehend - auch bei vorübergehend nachlassenden Beschwerden - einen Arzt und unterlassen Sie jede weitere Medikamenteneinnahme.
- Wenn Sie die Einnahme vergessen haben
- Nehmen Sie nicht die doppelte Dosis ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben.
Dosierung- leichte bis mäßig starke Schmerzen
- Erwachsene und Jugendliche (>/= 12 Jahre)
- 1 - 2 Tabletten (250 - 500 mg Acetylsalicylsäure, 200 - 400 mg Paracetamol, 50 - 100 mg Coffein) bis zu 3mal / Tag (im Abstand von 4 - 8 Stunden)
- tägliche Maximaldosis: 6 Tabletten (1500 mg Acetylsalicylsäure, 1200 mg Paracetamol, 300 mg Coffein)
- Anwendungsdauer: ohne ärztlichen oder zahnärztlichen Rat nicht länger als 3 - 4 Tage und nicht in höherer Dosierung
- Erwachsene und Jugendliche (>/= 12 Jahre)
Nebenwirkungen
- Wie alle Arzneimittel kann dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.
- Die Aufzählung der folgenden unerwünschten Wirkungen umfasst alle bekannt gewordenen Nebenwirkungen unter der Behandlung mit Acetylsalicylsäure sowie mit Paracetamol, auch solche unter hoch dosierter Langzeittherapie.
- Bei der Bewertung von Nebenwirkungen werden folgende Häufigkeitsangaben zugrunde gelegt:
- sehr häufig: mehr als 1 Behandelter von 10
- häufig: 1 bis 10 Behandelte von 100
- gelegentlich: 1 bis 10 Behandelte von 1.000
- selten: 1 bis 10 Behandelte von 10.000
- sehr selten: Weniger als 1 Behandelter von 10.000
- nicht bekannt: Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar
- Erkrankungen des Blutes und des lymphatischen Systems
- Sehr selten:
- Blutbildveränderungen (z. B. Verringerung der Zahl roter und weißer Blutkörperchen oder Blutplättchen)
- Selten bis sehr selten:
- Schwere Blutungen, z. B. Hirnblutung, welche im Einzelfall lebensbedrohlich sein kann, insbesondere bei Patienten mit unbehandeltem Bluthochdruck und/oder gleichzeitiger Behandlung mit blutgerinnungshemmenden Medikamenten
- Nicht bekannt:
- Blutungen wie z. B. Nasenbluten, Zahnfleischbluten oder Hautblutungen mit einer möglichen Verlängerung der Blutungszeit. Diese Wirkung kann über 4 - 8 Tage nach der Einnahme anhalten. Verminderte Produktion von Blutkörperchen im Knochenmark
- Hämolytische Anämie (Blutarmut) insbesondere bei Patienten mit vorliegendem Glucose-6-Phosphatdehydrogenase Mangel
- Sehr selten:
- Erkrankungen des Immunsystems
- Selten:
- Überempfindlichkeitsreaktionen (einschließlich allergischer Schock, Schwellungen von Gesicht, Zunge und Kehlkopf (Angioödem), Verengung der Bronchien, Blutdruckabfall, Atemnot)
- Gelegentlich:
- Überempfindlichkeitsreaktionen wie Hautreaktionen (z. B. Hautrötung, Nesselsucht)
- Selten:
- Erkrankungen der Atemwege
- Sehr selten:
- Bronchialkrampf bei Patienten, die allergisch auf NSARs reagieren.
- Nicht bekannt:
- Flüssigkeitsansammlung in der Lunge (bei Langzeitanwendung und in Zusammenhang mit einer Überempfindlichkeitsreaktion).
- Sehr selten:
- Erkrankungen des endokrinen Systems
- Sehr selten:
- verringerter Blutzuckerspiegel
- Sehr selten:
- Erkrankungen des Nervensystems
- Häufig:
- Schwindel
- Selten:
- Zittern
- Nicht bekannt:
- Kopfschmerzen und geistige Verwirrung, Unruhe, Schlaflosigkeit, gestörtes Hörvermögen, Ohrensausen (Tinnitus), Blutungen im Schädel mit möglicherweise tödlichem Ausgang, vor allem bei älteren Patienten
- Häufig:
- Erkrankungen der Psyche
- Häufig:
- Nervosität
- Selten:
- Erregung
- Häufig:
- Erkrankungen der Augen
- Nicht bekannt:
- Sehstörungen
- Nicht bekannt:
- Erkrankungen des Herzens
- Gelegentlich:
- Herzklopfen
- Selten:
- Herzrasen
- Gelegentlich:
- Erkrankungen des Verdauungstraktes
- Häufig:
- Bauchschmerzen, Sodbrennen, Übelkeit, Erbrechen
- Selten:
- Magen-Darm-Blutungen, die bei langfristiger Anwendung eine Eisenmangelanämie hervorrufen können (s. Kategorie "Patientenhinweis"), Magen-Darm-Geschwüre, Durchfall, Ösophagitis
- Sehr selten:
- Magen-Darm-Durchbruch
- Nicht bekannt:
- Magenschleimhautentzündung, Oberbauchbeschwerden
- Häufig:
- Erkrankungen der Leber und Galle
- Sehr selten:
- Leberfunktionsstörungen
- Selten:
- Erhöhung bestimmter Leberwerte
- Nicht bekannt:
- Leberentzündung, die zu einem akuten Leberversagen bzw. zu einer Leberschädigung führen kann.
- Lang andauernde Leberentzündung, die zu einer Gelbfärbung der Haut und der Augen führt (chronische Hepatitis).
- Sehr selten:
- Erkrankungen der Haut und des Unterhautgewebes
- Selten:
- vermehrtes Schwitzen
- Sehr selten wurden Fälle von schweren Hautreaktionen, wie toxische epidermale Nekrolyse (TEN), Stevens-Johnson-Syndrom (SJS), akutes generalisierendes pustulöses Exanthem, fixes Arzneimittelexanthem berichtet
- Nicht bekannt:
- Hautausschlag, fixes Arzneimittelexanthem
- Selten:
- Erkrankungen der Niere und des Harn ableitenden Systems
- Sehr selten:
- Nierenfunktionsstörungen
- Sehr selten:
- Stoffwechsel- und Ernährungsstörungen
- Nicht bekannt:
- Überschüssige Säure im Blut durch Anhäufung von Pyroglutaminsäure aufgrund eines niedrigen Glutathionspiegels
- Nicht bekannt:
- Allgemeine Störungen
- Selten:
- Erschöpfung
- Selten:
- Der Coffeinanteil kann zu Schlaflosigkeit oder Magenbeschwerden führen.
- Wenn Sie von einer der genannten Nebenwirkungen betroffen sind, nehmen Sie das Arzneimittel nicht weiter ein und suchen Sie Ihren Arzt möglichst umgehend auf.
- Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht angegeben sind.
Nebenwirkungen- Erkrankungen des Blutes und des lymphatischen Systems
- selten (größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000) bis sehr selten (kleiner 1/10000)
- schwerwiegende Blutungen wie z.B. intracerebrale Blutungen, bes. bei Patienten mit nicht eingestelltem Bluthochdruck u./o. gleichzeitiger Behandlung mit Antikoagulantien
- in Einzelfällen lebensbedrohlich
- schwerwiegende Blutungen wie z.B. intracerebrale Blutungen, bes. bei Patienten mit nicht eingestelltem Bluthochdruck u./o. gleichzeitiger Behandlung mit Antikoagulantien
- sehr selten: kleiner 1/10000
- Veränderungen im Blutbild wie Thrombozytopenie, Agranulozytose
- ohne Häufigkeitsangabe
- Blutungen wie z.B. Nasenbluten, Zahnfleischbluten o. Hautblutungen mit einer möglichen Verlängerung der Blutungszeit
- diese Wirkung kann über 4 - 8 Tage nach der Einnahme anhalten
- Blutungen wie z.B. Nasenbluten, Zahnfleischbluten o. Hautblutungen mit einer möglichen Verlängerung der Blutungszeit
- selten (größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000) bis sehr selten (kleiner 1/10000)
- Erkrankungen des Immunsystems
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Überempfindlichkeitsreaktionen wie Hautreaktionen
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Überempfindlichkeitsreaktionen evtl. mit Blutdruckabfall
- Anfälle von Atemnot
- anaphylaktischer Schock
- Quincke-Ödeme (v.a. bei Asthmatikern)
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Erkrankungen des Nervensystems
- ohne Häufigkeitsangabe
- Anzeichen einer Überdosierung
- Schlaflosigkeit
- innere Unruhe
- Kopfschmerzen
- Schwindel
- gestörtes Hörvermögen
- Tinnitus
- mentale Verwirrung
- Anzeichen einer Überdosierung
- ohne Häufigkeitsangabe
- Erkrankungen des Verdauungstraktes
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Magen-Darm-Beschwerden wie Sodbrennen, Übelkeit, Erbrechen, Bauchschmerzen
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Magen-Darmblutungen
- können sehr selten (kleiner 1/10000) zu einer Eisenmangelanämie führen
- Magen-Darmgeschwüre
- unter Umständen mit Blutung u. Perforation, insbes. bei älteren Patienten
- abdominale Schmerzen, Teerstuhl o. Hämatemesis
- Arzneimittel absetzen u. sofort Arzt informieren
- Magen-Darmblutungen
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Leber- und Gallenerkrankungen
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Erhöhungen der Leberwerte
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Erkrankungen der Haut und der Hautanhangsgewebe
- sehr selten: kleiner 1/10000
- schwere Hautreaktionen wie Hautausschlag mit Rötung u. Blasenbildung (z.B. Erythema exsudativum multiforme)
- sehr selten: kleiner 1/10000
- ohne Häufigkeitsangabe
- Tachykardie
- Ödembildung
- Bluthochdruck
- Herzinsuffizienz
-
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von Edgar GrammthomapyrinHilft sehr gut bei Kopfschmerzen. *



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von SeppKopfschmerzenTHOMAPYRIN CLASSIC ist das einzige Schmerzmittel das mir bei Kopfschmerzen hilft. *



von SitaThomapyrin ClassicWas läßt sich über ein Schmerzmittel sagen? Bei mir nur, dass es das einzige ist, welches ich ab und zu nehme. Und es ist das einzige, welches ich sehr gut vertrage, was mich selbst verwundert, weil Tabletten bei mir einen Fibromyalgieschub auslösen können, wie schon geschehen. Selbst in dieser Zeit von 6 Wochen Entgiftung hat mir Thomapyrin durch die Schmerzzeit geholfen, bis ich die Tablette nicht mehr brauchte. Schätze aber, dass sich das nicht verallgemeinern läßt. *



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