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Allgemeine Produktinformationen
- Die Kautabletten sind zum Einnehmen (zum Kauen oder Lutschen) bestimmt.
- Die Einnahme anderer Arzneimittel sollte grundsätzlich 1 bis 2 Stunden vor oder nach Einnahme von dem Arzneimittel erfolgen.
- Des Weiteren sollten Sie das Arzneimittel 1 bis 2 Stunden nach den Mahlzeiten und vor dem Schlafengehen einnehmen.
Anwendungsgebiete
- Das Arzneimittel ist ein Mittel zur Bindung von Magensäure (Antacidum).
- Das Arzneimittel wird angewendet bei
- Säurebeschwerden verschiedener Art wie Sodbrennen oder saures Aufstoßen.
- Zur unterstützenden Therapie bei Ulcus ventriculi oder Ulcus duodeni.
Indikation- Behandlung von Säurebeschwerden verschiedener Art, wie
- Sodbrennen
- saures Aufstoßen
- unterstützende Therapie bei Ulcus ventriculi oder Ulcus duodeni
- Hinweis
- bei Patienten mit Ulcus ventriculi oder duodeni sollte eine Untersuchung auf H. pylori - und im Falle des Nachweises - eine anerkannte Eradikationstherapie erwogen werden, da in der Regel bei erfolgreicher Eradikation auch die Ulkuskrankheit ausheilt
- Kautabletten zum Einnehmen (Kauen oder Lutschen)
- Einnahme 1 - 2 Stunden nach den Mahlzeiten und zur Nacht, oder wenn die Symptome es erfordern
- generell Einnahmeabstand von 1 - 2 Stunden zwischen der Gabe des Arzneimittels und anderer Medikamente einhalten
- gleichzeitige Einnahme von Aluminium-Magnesium-Silicat mit anderen Medikamenten kann deren Resorption verändern
- insbesondere erhebliche Verminderung der Resorption von
- Tetracyclinen
- Chinolonderivaten
- Ciprofloxacin
- Ofloxacin
- Norfloxacin
- Natriumfluorid
- Eisen
- Chenodesoxycholsäure
- eine Verminderung der Resorption wurde auch für herzwirksame Glykoside, H2-Rezeptorenblocker und Cumarinderivate beschrieben
- insbesondere erhebliche Verminderung der Resorption von
- gleichzeitige Einnahme von aluminiumhaltigen Antazida mit säurehaltigen Getränken (Obstsaft, Wein u.a.) erhöht die intestinale Aluminiumresorption
- gilt auch für Brausetabletten, die Zitronensäure bzw. Weinsäure enthalten
- gleichzeitige Einnahme von Aluminium-Magnesium-Silicat mit anderen Medikamenten kann deren Resorption verändern
Gegenanzeigen
- Das Arzneimittel darf nicht eingenommen werden, wenn Sie
- allergisch gegen Aluminium-Magnesium-Silikat oder einen der sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind.
- einen erniedrigten Phosphatspiegel im Blut (Hypophosphatämie) haben.
- eine Verstopfung der Engstellen im Dickdarm (Stenosen) haben.
- Das Arzneimittel darf Säuglingen nicht gegeben werden.
Kontraindikation (absolut), Wirkstoffprofil
(kumulative Wirkstoffangaben ohne Berücksichtigung des individuellen Zulassungsstatus) Almasilat - intraoral- Überempfindlichkeit gegen Aluminium-Magnesium-Silicat
- Hypophosphatämie
- Obstipation
- Dickdarmstenosen
- altersbedingte Einschränkungen möglich (siehe jeweilige Herstellerinformation)
- Patienten mit schwerer Niereninsuffizienz (Kreatinin-Clearance < 30 ml/Min.)
Vorsichtsmaßnahmen
- Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen
- Besondere Vorsicht bei der Einnahme ist erforderlich,
- wenn Sie eine eingeschränkte Nierenfunktion (Kreatinin-Clearance weniger als 30 ml/min) haben, dürfen Sie das Arzneimittel nur bei regelmäßiger Kontrolle der Magnesium- und Aluminium-Serumspiegel einnehmen.
- bei Patienten mit chronischer Niereninsuffizienz sollten auch bei kurzfristigem Gebrauch von dem Arzneimittel die Aluminiumplasmakonzentrationen bestimmt werden. Darüber hinaus sind bei diesen Patienten in regelmäßigen Abständen (etwa alle halbe Jahre) ärztliche Untersuchungen sinnvoll, um möglichst frühzeitig eine Anreicherung von Aluminium im Nervensystem, den Knochen, der Leber und anderen Geweben zu erkennen
- bei Patienten mit Leberfunktionsstörungen insbesondere bei Patienten mit gleichzeitig bestehender Nierenfunktionsstörung sollten die Untersuchungen zum Ausschluss der Anreicherung von Aluminium in den Organen ebenfalls durchgeführt werden.
- Antacida sollten nicht über einen langen Zeitraum und in hohen Dosen eingenommen werden.
- Die Aluminium-Serumspiegel sollten bei langfristigem Gebrauch regelmäßig kontrolliert werden. Dies gilt insbesondere für Patienten mit Nierenfunktionsstörungen.
- Bei Patienten mit Ulcus ventriculi oder Ulcus duodeni sollte eine Untersuchung auf H. pylori - und im Falle des Nachweises - eine anerkannte Eradikationstherapie erwogen werden, da in der Regel bei erfolgreicher Eradikation auch die Ulkuskrankheit ausheilt.
- Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie das Präparat einnehmen.
- Kinder
- Geben Sie das Arzneimittel nicht an Kinder bis 12 Jahren, da bisher keine ausreichend
- Besondere Vorsicht bei der Einnahme ist erforderlich,
- Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschienen:
- Es sind keine besonderen Vorsichtsmaßnahmen erforderlich.
Hinweise und Vorsichtsmaßnahmen, Wirkstoffprofil
(kumulative Wirkstoffangaben ohne Berücksichtigung des individuellen Zulassungsstatus) Almasilat - intraoral- Hinweise zur Anwendung
- Antacida sollten nicht über einen langen Zeitraum und in hohen Dosen eingenommen werden
- bei länger anhaltenden oder / und in häufigeren Abständen wiederkehrenden Beschwerden sollte eine schwerwiegende Erkrankung wie peptisches Ulcus oder Malignität ausgeschlossen werden
- bei Patienten mit Ulcus ventriculi oder duodeni sollte eine Untersuchung auf H. pylori - und im Falle des Nachweises - eine anerkannte Eradikationstherapie erwogen werden, da in der Regel bei erfolgreicher Eradikation auch die Ulcuskrankheit ausheilt
- chronische Anwendung
- kann zur Anreicherung von Aluminium in der Leber, der Lunge, den Knochen und dem Gehirn führen
- diese können zu Osteomalazie und Enzephalopathie / Demenz führen
- Hypophosphatämie und Osteomalazie kann insbesondere bei gleichzeitiger phosphatarmer Ernährung auftreten
- kann zur Anreicherung von Aluminium in der Leber, der Lunge, den Knochen und dem Gehirn führen
- Überwachung
- Aluminium-Serumspiegel sollten bei langfristigem Gebrauch regelmäßig kontrolliert werden und 40 ng / ml nicht überschreiten
- da Aluminium-Urinspiegel nach oraler Aufnahme stärker und über einen längeren Zeitraum erhöht sind als die Serumspiegel, sind Bestimmungen der Aluminiumkonzentration auch im Urin möglich, um die aktuelle Aluminium-Exposition zu erfassen
- Grenzwerte für unbedenkliche Urinkonzentrattionen sind jedoch nicht bekannt
- eingeschränkte Nierenfunktion
- Anwendung nur mit Vorsicht und nicht über einen längeren Zeitraum aufgrund der ungenügenden Ausscheidung von Aluminium und Magnesium
- Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion (Kreatinin-Clearance < 89 ml/Min.)
- Aluminium-Magnesium-Silicat darf (bei längerfristiger Verabreichung) nur bei regelmäßiger Kontrolle der Urin- bzw.Serumspiegel von Aluminium und Serumspiegel von Magnesium verabreicht werden
- Patienten mit (chronischer) Niereninsuffizienz
- auch bei kurzfristigem Gebrauch sollten die Aluminiumkonzentrationen im Serum bzw. Urin bestimmt werden
- bei Patienten mit Niereninsuffizienz wurde in seltenen Fällen Hypermagnesiämie beobachtet
- es kann bis hin zur Magnesiumintoxikation kommen, die durch zentralnervöse Störungen, Muskelschwäche, Reflexausfälle, Müdigkeit, Paresen, Koma und durch Herzrhythmusstörungen gekennzeichnet ist
- eingeschränkte Leberfunktion
- Anwendung nur mit Vorsicht und nicht über einen längeren Zeitraum
- Patienten mit eingeschränkter Leberfunktion sollen mit Vorsicht behandelt werden, da diese Patienten ebenfalls eine reduzierte Aluminium-Ausscheidung aufweisen und Aluminium in der Leber abgelagert wird und dort zu toxischen Wirkungen führen kann
- dies gilt insbesondere für Patienten, die gleichzeitig eine Nierenfunktionsstörung aufweisen
- daher sind bei Patienten mit Nieren- bzw. Leberfunktiosstörungen in regelmäßigen Abständen (etwa alle halbe Jahre) ärztliche Untersuchungen sinnvoll, um möglichst frühzeitig eine Anreicherung von Aluminium in der Leber, im Nervensystem, den Knochen und anderen Geweben zu erkennen
- Kinder und Jugendliche (< 12 Jahre)
- Behandlung für diese Altersgruppe nicht empfohlen
- zur Sicherheit und Wirksamkeit bei Kindern bisher keine Daten vorliegend
(kumulative Wirkstoffangaben ohne Berücksichtigung des individuellen Zulassungsstatus) Almasilat - intraoral- Nutzen-Risiko-Verhältnis sollte vor der Einnahme von aluminiumhaltigen Antacida während der Schwangerschaft sorgfältig abgewogen werden
- Arzneimittel sollte während der Schwangerschaft nur kurzfristig in einer möglichst niedrigen Dosierung angewendet werden, um eine Aluminiumbelastung des Kindes zu vermeiden
- keine hinreichenden Daten für die Verwendung von Aluminium-Magnesium-Silicat bei Schwangeren vorliegend
- tierexperimentelle Studien
- haben für Aluminiumverbindungen eine Reproduktionstoxizität gezeigt
- Untersuchungen beim Menschen
- zeigen für unreife Neugeborene (Frühgeborene) eine Aluminium-Akkumulation in den Knochen
- potentiell besteht bei längerfristiger Anwendung das Risiko einer Neurotoxizität
(kumulative Wirkstoffangaben ohne Berücksichtigung des individuellen Zulassungsstatus) Almasilat - intraoral- aufgrund der geringen Resorption ist ein Risiko für Neugeborene nicht anzunehmen
- Aluminiumverbindungen gehen in die Muttermilch über
Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten
- Einnahme zusammen mit anderen Arzneimitteln
- Beachten Sie bitte, dass diese Angaben auch für vor kurzem angewendete Arzneimittel gelten können.
- Die Aufnahme und damit auch die Wirksamkeit von anderen Arzneimitteln wird durch das Arzneimittel vermindert.
- Besonders wichtig ist dies bei bestimmten Antibiotika (z. B. Tetracycline und Chinolonderivate wie Ciprofloxacin, Ofloxacin und Norfloxacin) und auch bei Natriumfluorid, Eisen, herzwirksamen Glykosiden, Chenodesoxycholsäure, H2-Rezeptor-Inhibitoren und Cumarin-Derivaten.
- Deswegen sollte die Einnahme anderer Arzneimittel 1 bis 2 Stunden vor oder nach der Einnahme von dem Arzneimittel erfolgen.
- Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden, kürzlich andere Arzneimittel eingenommen/angewendet haben oder beabsichtigen andere Arzneimittel einzunehmen/anzuwenden.
- Einnahme zusammen mit Nahrungsmitteln und Getränken
- Sie sollten das Präparat nicht gleichzeitig mit säurehaltigen Getränken (z. B. Obstsaft, Wein) bzw. Lebensmitteln einnehmen, da dies zu einer unerwünschten Steigerung der Aluminiumaufnahme aus dem Darm führt. Auch Brausetabletten enthalten Fruchtsäuren, die die Aluminiumaufnahme aus dem Darm steigern können.
Wechselwirkungen, wirkstoffbezogen
keine Berücksichtigung des arzneimittelrechtlichen Zulassungsstatus des Präparates bzw. produktspezifischer Angaben schwerwiegend Methylphenidat, pH-abhängige Wirktofffreisetzung / Stoffe, die den intragastralen pH-Wert erhöhen
Baloxavir marboxil / Kationen, polyvalente
mittelschwer Digitalis-Glykoside / Antazida
Azol-Antimykotika / Antazida
Muskelrelaxanzien, nicht-depolarisierende / Magnesium-Salze
Penicillamin / Kationen, polyvalente
Gyrase-Hemmer / Kationen, polyvalente
Natrium polystyrolbenzolsulfonat / Antazida
Tetracycline / Kationen, polyvalente
Schilddrüsenhormone / Kationen, polyvalente
Proteinkinase-Inhibitoren / Antazida
Azithromycin / Antazida
Cholsäurederivate / Aluminium-Salze
Eltrombopag / Kationen, polyvalente
Bisphosphonate / Kationen, polyvalente
Rilpivirin / Antazida
HIV-Integrase-Inhibitoren / Kationen, polyvalente
Ledipasvir / Antazida
Velpatasvir / Antazida
Alpha-Liponsäure / Kationen, polyvalente
Cephalosporine / Antazida
Trientin / Kationen, polyvalente
Calcitriol / Magnesiumsalze
HIF-PH-Inhibitoren / Kationen, polyvalente
Sotorasib / Antazida
Fluorid / Kationen, polyvalente
Estramustin / Kationen, polyvalente
Arzneimittel, die den Serumphosphatspiegel verändern / Erdafitinib
Tiratricol / Stoffe, die die gastrointestinale Resorption beeinflussen
Nirogacestat / Stoffe, die den intragastralen pH-Wert erhöhen
geringfügig Allopurinol / Aluminium-Salze
Aminochinoline / Kationen, polyvalente
Beta-Blocker / Aluminium-Salze
Corticosteroide, oral / Antazida
Diflunisal / Aluminium-Salze
Ethambutol / Aluminium-Salze
Hydantoine / Antazida
Eisen-Salze / Kationen, polyvalente
Nitrofurantoin / Magnesium-Salze
Acetylsalicylsäure / Antazida
Ticlopidin / Antazida
Rosuvastatin / Antazida
Dexamfetamin / Stoffe, die den intragastralen pH-Wert erhöhen
Gabapentin / Aluminium- und Magnesiumsalze
Riociguat / Antazida
(Dex-)Lansoprazol / Antazida
Domperidon / Antazida
Aluminiumsalze / Deferasirox
Methylphenidat, verzögerte Wirkstofffreisetzung / Antazida
Aluminium-Salze / Calciumcitrat
Fexofenadin / Antazida
Sebetralstat / Antazida
unbedeutend Benzodiazepine / Antazida
Histamin-H2-Rezeptorantagonisten / Antazida
Isoniazid / Aluminium-Salze
Phenothiazine / Aluminium-Salze
Ulipristal / AntazidaWarnhinweise
- Schwangerschaft
- Das Nutzen-Risiko-Verhältnis sollte vor der Einnahme von aluminiumhaltigen Antacida während der Schwangerschaft sorgfältig abgewogen werden.
- Das Arzneimittel sollten Sie in der Schwangerschaft nur kurzfristig anwenden, um eine Aluminiumbelastung des Kindes zu vermeiden.
- Stillzeit
- Aluminiumverbindungen gehen in die Muttermilch über. Ein Risiko für das Neugeborene ist nicht anzunehmen, da nur sehr geringe Mengen aufgenommen werden.
- Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.
Einnahme zur Nacht.
Einnahme zwischen den Mahlzeiten.Enthält Fructose, Invertzucker (Honig), Lactitol, Maltitol, Isomaltitol, Saccharose oder Sorbitol. Darf bei Patienten mit hereditärer Fructose-Intoleranz nicht angewendet werden.Die Anwendung in der Schwangerschaft ist nicht empfohlen.Die Anwendung in der Stillzeit kann unter bestimmten Voraussetzungen in Betracht gezogen werden.Dosierungsanleitung
- Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau wie beschrieben bzw. genau nach der mit Ihrem Arzt oder Apotheker getroffenen Absprache ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.
- Die empfohlene Dosis beträgt bei Bedarf mehrmals täglich bis zu 3 Kautabletten.
- Die tägliche Dosis sollte 9 Kautabletten entsprechend 4500 mg Aluminium-Magnesium-Silicat nicht überschreiten.
- Dauer der Anwendung
- Die Dauer der Behandlung richtet sich nach der Art und Schwere sowie dem Verlauf der Erkrankung.
- Sind die Beschwerden unter der Behandlung nicht abgeklungen, sollte spätestens nach 2 Wochen der Arzt mögliche Ursachen abklären.
- Nehmen Sie das Arzneimittel ohne ärztlichen oder zahnärztlichen Rat nicht länger als 14 Tage ein.
- Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, wenn Sie den Eindruck haben, dass die Wirkung von dem Arzneimittel zu stark oder zu schwach ist.
- Wenn Sie eine größere Menge von dem Arzneimittel eingenommen haben, als Sie sollten
- Vergiftungen durch das Arzneimittel sind aufgrund der geringen Resorption von Aluminium und Magnesium unwahrscheinlich.
- Bei Überdosierung kann es zu Änderungen des Stuhlverhaltens wie Stuhlerweichung oder Verstopfung kommen.
Dosierung- Säurebeschwerden verschiedener Art, wie Sodbrennen, saures Aufstoßen; unterstützende Therapie bei Ulcus ventriculi oder Ulcus duodeni
- 1 - 3 Kautabletten (500 - 1500 mg Aluminium-Magnesium-Silicat (1:2:3)) mehrmals / Tag
- max. Einzeldosis: 3 Kautabletten (1500 mg Aluminium-Magnesium-Silicat)
- max. Tagesdosis: 9 Kautabletten (4500 mg Aluminium-Magnesium-Silicat)
- Behandlungsdauer:
- entsprechend Art, Schwere und Verlauf der Erkrankung
- bei nicht abklingenden Beschwerden unter der Behandlung: spät. nach 2 Wochen Ursachenabklärung durch den Arzt
- Kinder < 12 Jahre
- Anwendung nicht empfohlen
- zur Sicherheit und Wirksamkeit bisher keine Daten vorliegend
- eingeschränkte Nierenfunktion (Kreatinin-Clearance < 30 ml / Min.)
- Anwendung nur bei regelmäßiger Kontrolle der Serumspiegel von Magnesium und Aluminium
- chronische Niereninsuffizienz
- auch bei kurzfristiger Anwendung die Aluminiumkonzentrationen im Serum bzw. Urin bestimmen
- eingeschränkte Leberfunktion
- mit Vorsicht
- mit Vorsicht
Nebenwirkungen
- Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.
- Bei der Bewertung von Nebenwirkungen werden folgende Häufigkeitsangaben zugrunde gelegt:
- Sehr häufig: mehr als 1 Behandelter von 10
- Häufig: 1 bis 10 Behandelte von 100
- Gelegentlich: 1 bis 10 Behandelte von 1.000
- Selten: 1 bis 10 Behandelte von 10.000
- Sehr selten: weniger als 1 Behandelter von 10.000
- Nicht bekannt: Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar
- Mögliche Nebenwirkungen:
- Immunsystem
- Sehr selten
- Allergien gegen die sonstigen Bestandteile des Arzneimittels
- Sehr selten
- Nervensystem
- Nicht bekannt
- Bei ungenügender Nierenleistung (Niereninsuffizienz) und bei langfristiger Einnahme hoher Dosen kann es zur Aluminiumeinlagerung vor allem in das Nervengewebe kommen.
- Nicht bekannt
- Gastrointestinaltrakt
- Nicht bekannt
- Bei hoher Dosierung kann es zu gastrointestinalen Beschwerden wie weichen Stühlen, aber auch Verstopfung, Blähungen und Völlegefühl kommen. In Einzelfällen wurden bei Langzeittherapie mit Aluminiumhydroxid Darmverschlüsse beobachtet.
- Nicht bekannt
- Stoffwechsel
- Sehr selten
- Lactoseintoleranz gegen Inhaltsstoffe des Arzneimittels.
- Sehr selten
- Muskel-, Gewebe und Skelettsystem
- Nicht bekannt
- Bei ungenügender Nierenleistung (Niereninsuffizienz) und bei langfristiger Einnahme hoher Dosen kann es zur Aluminiumeinlagerung vor allem in das Knochengewebe und zur Phosphatverarmung kommen.
- Nicht bekannt
- Niere und ableitende Harnwege
- Nicht bekannt
- Silikatsteine in der Niere oder Harnblase in Einzelfällen bei Langzeittherapie.
- Nicht bekannt
- Laboruntersuchungen
- Nicht bekannt
- Bei stark eingeschränkter Nierenfunktion kann die Einnahme von magnesium- und aluminiumhaltigen Medikamenten wie von dem Arzneimittel einen erhöhten Magnesiumgehalt des Blutes (Hypermagnesiämie) und einen Anstieg der Serum-Aluminiumspiegel verursachen.
- Nicht bekannt
- Immunsystem
- Bei der Bewertung von Nebenwirkungen werden folgende Häufigkeitsangaben zugrunde gelegt:
- Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht angegeben sind.
Nebenwirkungen, Wirkstoffprofil
(kumulative Wirkstoffangaben ohne Berücksichtigung des individuellen Zulassungsstatus) Almasilat - intraoral- Erkrankungen des Immunsystems
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Überempfindlichkeitsreaktionen
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Stoffwechsel- und Ernährungsstörungen
- ohne Häufigkeitsangabe
- Osteomalazie
- ohne Häufigkeitsangabe
- Psychiatrische Erkrankungen
- ohne Häufigkeitsangabe
- Demenz
- ohne Häufigkeitsangabe
- Erkrankungen des Nervensystems
- ohne Häufigkeitsangabe
- Enzephalopathie
- ohne Häufigkeitsangabe
- Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Darmverschluss
- bei Langzeittherapie mit Aluminiumhydroxid
- Darmverschluss
- ohne Häufigkeitsangabe
- gastrointestinalen Beschwerden (bei hoher Dosierung), wie
- weiche / breiige Stühle
- Verstopfung
- Blähungen
- Völlegefühl
- Magendrücken
- Übelkeit
- gastrointestinalen Beschwerden (bei hoher Dosierung), wie
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Skelettmuskulatur-, Bindegewebs- und Knochenerkrankungen
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Aluminiumeinlagerung vor allem in das Nerven- und Knochengewebe und Phosphatverarmung möglich
- bei ungenügender Nierenleistung (Niereninsuffizienz)
- bei langfristiger Einnahme hoher Dosen
- Aluminiumeinlagerung vor allem in das Nerven- und Knochengewebe und Phosphatverarmung möglich
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Erkrankungen der Nieren und Harnwege
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Silikatsteine in der Niere oder Harnblase
- bei Langzeittherapie mit Aluminium-Magnesium-Silicat
- Silikatsteine in der Niere oder Harnblase
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Untersuchungen
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- erhöhter Magnesiumgehalt des Blutes (Hypermagnesiämie) bis hin zur Magnesiumintoxikation
- bei (stark) eingeschränkter Nierenfunktion
- bei langfristiger Einnahme hoher Dosenbei langfristiger Einnahme hoher Dosen
- Magnesiumintoxikation gekennzeichnet durch
- zentralnervöse Störungen
- Muskelschwäche
- Reflexausfälle
- Müdigkeit
- Paresen
- Koma
- Herzrhythmusstörungen
- Anstieg der Serum-Aluminiumspiegel
- bei stark eingeschränkter Nierenfunktion
- erhöhter Magnesiumgehalt des Blutes (Hypermagnesiämie) bis hin zur Magnesiumintoxikation
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
-
Wirkstoff und weitere Bestandteile des Arzneimittels
Stoffname Stoffmenge Stofftyp Aluminium Magnesium silicat (1:2:3) 500 mg Wirkstoff Magnesium stearat + Hilfsstoff Saccharose + Hilfsstoff Trockenmagermilch + Hilfsstoff Lactose 1-Wasser + Hilfsstoff Vanille Aroma + Aromastoff Vanille Sahne Aroma + Aromastoff Gesamt Kohlenhydrate 0.035 BE Zusatzangabe Anmelden / Registrieren
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