Paracetamol ratiopharm 500 mg Tabletten

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Steckbrief : Paracetamol ratiopharm 500 mg Tabletten

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  • Tabletten
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  • ratiopharm GmbH

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  • Pflichttext

    Paracetamol-ratiopharm® 500 mg Zäpfchen
    Paracetamol-ratiopharm® 75 mg Zäpfchen
    Paracetamol-ratiopharm® 500 mg Tabletten
    Paracetamol-ratiopharm® Lösung
    Paracetamol-ratiopharm® 500 mg Brausetabletten
    Wirkstoff: Paracetamol. Anwendungsgebiete: Leichte bis mäßig starke Schmerzen. Fieber. Paracetamol-ratiopharm 75 mg Zäpfchen sind für Säuglinge ab 3 kg Körpergewicht. Warnhinw.: Bei Schmerzen oder Fieber ohne ärztlichen Rat nicht länger anwenden als in der Packungsbeilage vorgegeben! -500 mg Brausetbl. enth. Lactose, Sorbitol, Sucrose u. Natrium 416 mg. -Lös.: 1 ml Lös. zum Einnehmen enth. 9,89 mg Natrium. -500 mg Tbl.: AM enth. weniger als 1 mmol (23 mg) Natrium pro Tbl., d. h. es ist nahezu „natriumfrei“. Apothekenpflichtig.

    Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke. 12/24.

    Allgemeine Produktinformationen

    • Die Tabletten werden unzerkaut mit ausreichend Flüssigkeit (z. B. einem Glas Wasser) eingenommen.

    Anwendungsgebiete

    • Das Präparat ist ein schmerzstillendes, fiebersenkendes Arzneimittel (Analgetikum und Antipyretikum).
    • Die Tabletten werden angewendet zur symptomatischen Behandlung von leichten bis mäßig starken Schmerzen und/oder von Fieber.

    Indikation
    • symptomatische Behandlung leichter bis mäßig starker Schmerzen und/oder von Fieber
    Art der Anwendung
    • Einnahme unzerkaut mit ausreichend Flüssigkeit (z.B. 1 Glas Wasser)

    Gegenanzeigen

    • Das Arzneimittel darf nicht eingenommen werden
      • wenn Sie allergisch gegen Paracetamol oder einen der sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind

    Kontraindikation (absolut), Wirkstoffprofil
    (kumulative Wirkstoffangaben ohne Berücksichtigung des individuellen Zulassungsstatus)
    Paracetamol - peroral
    • Überempfindlichkeit gegen Paracetamol
    • schwere (hepatozelluläre) Leberinsuffizienz (Child-Pugh >= 9)
    • altersabhängige Einschränkungen (siehe entsprechende Herstellerinformation)

    Vorsichtsmaßnahmen

    • Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen
      • Um das Risiko einer Überdosierung zu verhindern, sollte sichergestellt werden, dass andere Arzneimittel, die gleichzeitig angewendet werden, kein Paracetamol enthalten.
      • Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie das Arzneimittel einnehmen
        • wenn Sie an einer Beeinträchtigung der Leberfunktion leiden (z. B. durch Leberentzündung, Gilbert-Meulengracht-Syndrom)
        • wenn Sie chronisch alkoholkrank sind
        • bei Nierenfunktionsstörungen (z. B. vorgeschädigte Niere)
        • bei gleichzeitiger Anwendung von Arzneimitteln, die die Leberfunktion beeinträchtigen
        • bei erblich bedingtem Mangel des Enzyms Glucose-6-phosphat-Dehydrogenase, der zu schwerer Blutarmut führen kann, auch Favismus genannt
        • bei hämolytischer Anämie (Blutarmut aufgrund eines Zerfalls der roten Blutkörperchen)
        • bei einem Mangel des am Leberstoffwechsel beteiligten Eiweißes Glutathion (z. B. bei Mangelernährung, Alkoholmissbrauch oder Erkrankungen, die mit einem reduzierten Glutathionspiegel einhergehen können)
        • bei einem Mangel von Flüssigkeit im Körper (Dehydratation), z. B. durch geringe Trinkmenge, Durchfall oder Erbrechen
        • bei chronischer Fehl-/Unterernährung
        • bei einem Körpergewicht unter 50 kg
        • in höherem Lebensalter
      • Die Tabletten nicht ohne ärztlichen oder zahnärztlichen Rat länger als 3 Tage oder in höheren Dosen anwenden.
      • Ein Überschreiten der empfohlenen Dosis, das bedeutet auch die einmalige Einnahme der Tagesgesamtdosis, kann zu schweren Leberschäden führen. In einem solchen Fall sollte unverzüglich medizinische Hilfe aufgesucht werden.
      • Bei längerem hoch dosiertem, nicht bestimmungsgemäßem Gebrauch von Schmerzmitteln können Kopfschmerzen auftreten, die nicht durch erhöhte Dosen des Arzneimittels behandelt werden dürfen. Fragen Sie Ihren Arzt um Rat, wenn Sie trotz der Einnahme von Paracetamol häufig unter Kopfschmerzen leiden!
      • Bei abruptem Absetzen nach längerem hoch dosiertem, nicht bestimmungsgemäßem Gebrauch von Schmerzmitteln können Kopfschmerzen sowie Müdigkeit, Muskelschmerzen, Nervosität und vegetative Symptome auftreten. Diese Absetzsymptomatik klingt innerhalb weniger Tage ab. Bis dahin soll die Wiederanwendung von Schmerzmitteln unterbleiben und die erneute Anwendung nicht ohne ärztlichen Rat erfolgen.
      • Die gewohnheitsmäßige Anwendung von Schmerzmitteln, insbesondere bei Kombination mehrerer schmerzstillender Wirkstoffe, kann zur dauerhaften Nierenschädigung mit dem Risiko eines Nierenversagens (Analgetika-Nephropathie) führen.
      • Kinder und Jugendliche mit geringem Körpergewicht
        • Eine Anwendung bei Kindern unter 4 Jahren bzw. unter 17 kg Körpergewicht wird nicht empfohlen.

     

    • Auswirkungen auf Laboruntersuchungen
      • Die Harnsäurebestimmung sowie die Blutzuckerbestimmung können beeinflusst werden.

     

    • Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen
      • Paracetamol hat keinen oder einen zu vernachlässigenden Einfluss auf die Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen. Trotzdem ist nach Einnahme eines Schmerzmittels immer Vorsicht geboten.

    Hinweise und Vorsichtsmaßnahmen, Wirkstoffprofil
    (kumulative Wirkstoffangaben ohne Berücksichtigung des individuellen Zulassungsstatus)
    Paracetamol - peroral
    • Risiko einer Überdosierung / nicht bestimmungsgemäßem Gebrauch
      • um das Risiko einer Überdosierung zu vermeiden, sollte sichergestellt werden, dass gleichzeitig angewendete Medikamente kein Paracetamol enthalten
      • allgemein sollen Paracetamol-haltige Arzneimittel ohne ärztlichen oder zahnärztlichen Rat nur wenige Tage (3 Tage) und nicht in erhöhter Dosis angewendet werden
      • Analgetika-induzierter Kopfschmerz
        • bei längerem hochdosiertem, nicht bestimmungsgemäßem Gebrauch von Analgetika können Kopfschmerzen auftreten, die nicht durch erhöhte Dosen des Arzneimittels behandelt werden dürfen
      • Analgetika-Nephropathie
        • ganz allgemein kann die gewohnheitsmäßige Einnahme von Schmerzmitteln, insbesondere bei Kombination mehrerer schmerzstillender Wirkstoffe zur dauerhaften Nierenschädigung mit dem Risiko eines Nierenversagens (Analgetika-Nephropathie) führen
      • abruptes Absetzen nach längerem hochdosiertem, nicht bestimmungsgemäßem Gebrauch
        • es können Kopfschmerzen sowie Müdigkeit, Muskelschmerzen, Nervosität und vegetative Symptome auftreten
        • Absetzsymptomatik klingt innerhalb weniger Tage ab
          • bis dahin soll die Wiedereinnahme von Schmerzmitteln unterbleiben und die erneute Einnahme nicht ohne ärztlichen Rat erfolgen
      • Überschreiten der empfohlenen Dosis, das bedeutet auch die einmalige Einnahme der Tagesgesamtdosis
        • kann zu schweren Leberschäden führen
        • in solchem Fall sollte unverzüglich medizinische Hilfe aufgesucht werden
      • Risiko von toxischen Leberreaktionen
        • bei Patienten mit schlechtem Ernährungszustand, der auf Alkoholmissbrauch, Anorexie oder falsche Ernährung zurückzuführen ist, wird aufgrund des Risikos von toxischen Leberreaktionen von einer längeren Anwendung und Höchstdosen abgeraten
    • Paracetamol sollte in folgenden Fällen mit besonderer Vorsicht (d. h. mit einem verlängerten Dosisintervall oder in verminderter Dosis) und unter ärztlicher Kontrolle angewandt werden
      • chronischer Alkoholmissbrauch
      • Leberentzündungen
      • hepatozelluläre Insuffizienz (Child-Pugh-Score < 9) / Leberfunktionsstörungen
      • schwere Niereninsuffizienz (GFR < 50 ml / Min.)
        • produktspezifische Abweichungen bzgl. GFR möglich (siehe jeweilige Herstellerinformation)
      • Nierenfunktionsstörungen
      • Gilbert-Syndrom (Meulengracht-Krankheit)
      • schwere Infektion
        • da dies das Risiko einer metabolischen Azidose erhöhen kann
        • Anzeichen der metabolischen Azidose sind etwa
          • tiefes, schnelles Atmen, Schwierigkeiten beim Atmen
          • Übelkeit, Erbrechen
          • Appetitverlust
      • gleichzeitige Einnahme von Medikamenten die die Leberfunktion beeinträchtigen
      • Erkrankungen, die mit einem reduzierten Glutathionspiegel einhergehen können (ggf. Dosisanpassung), z. B. bei
        • Diabetes mellitus
        • HIV
        • Down-Syndrom
        • Tumoren
      • Glucose-6-phosphat-Dehydrogenase Mangel (Favismus)
      • hämolytische Anämie
      • Glutathion Mangel
      • Dehydratation
      • chronische Fehl- / Mangelernährung
      • Körpergewicht < 50 kg
      • ältere Patienten
      • gleichzeitige Verabreichung mit Flucloxacillin
        • da ein geringfügig erhöhtes Risiko einer metabolischen Azidose mit Anionenlücke (englisch: high anion gap metabolic acidosis [HAGMA]) besteht
        • Patienten mit hohem Risiko für HAGMA (insbesondere wenn die maximalen Tagesdosen von Paracetamol verwendet werden) sind insbesondere Patienten mit
          • schwerer Nierenfunktionsstörung / Niereninsuffizienz
          • Sepsis
          • Unterernährung
          • anderen Ursachen für Glutathionmangel (z. B. chronischer Alkoholismus)
        • nach gleichzeitiger Anwendung von Paracetamol und Flucloxacillin wird eine engmaschige Überwachung, einschließlich der Kontrolle von Pidolsäure (Synoym: "5-Oxoprolin") im Urin, empfohlen, um das Auftreten von Säure-Base-Erkrankungen, nämlich HAGMA, festzustellen
    • Arzt konsultieren bei
      • hohem Fieber
      • Anzeichen einer Sekundärinfektion
      • Anhalten der Symptome über mehr als 3 Tage
    • Auswirkungen auf Laborwerte
      • Einnahme von Paracetamol kann die Harnsäurebestimmung mittels Phosphorwolframsäure sowie die Blutzuckerbestimmung mittels Glucose-Oxydase-Peroxydase beeinflussen
    • Überempfindlichkeit
      • Patienten sind anzuweisen, bei ersten Anzeichen einer Überempfindlichkeitsreaktion, insbesondere im Falle einer allergischen
        Schockreaktion, das Arzneimittel abzusetzen und sofort den nächst erreichbaren Arzt zu Hilfe zu rufen
    Schwangerschaftshinweise, Wirkstoffprofil
    (kumulative Wirkstoffangaben ohne Berücksichtigung des individuellen Zulassungsstatus)
    Paracetamol - peroral
    • unter normalen Anwendungsbedingungen kann Paracetamol während der gesamten Schwangerschaft nach Abwägung des Nutzen-Risiko-Verhältnisses eingenommen werden
      • falls klinisch erforderlich, kann Paracetamol während der Schwangerschaft angewendet werden
      • es sollte jedoch mit der geringsten wirksamen Dosis für den kürzest möglichen Zeitraum und mit der geringstmöglichen Häufigkeit sowie nicht in Kombination mit anderen Arzneimitteln angewendet werden, da eine Sicherheit der Anwendung für diese Fälle nicht belegt ist
    • Studiendaten
      • große Datenmenge zu Schwangeren
        • weist weder auf eine Fehlbildung verursachende noch auf fetale / neonatale Toxizität hin
      • epidemiologische Daten zur oralen Anwendung therapeutischer Dosen Paracetamol
        • geben keinen Hinweis auf mögliche unerwünschte Nebenwirkungen auf die Schwangerschaft oder die Gesundheit des Feten / Neugeborenen
      • Reproduktionsstudien zur oralen Anwendung
        • ergaben keinen Hinweis auf das Auftreten von Fehlbildungen oder Fetotoxizität
      • epidemiologische Studien zur Neuroentwicklung von Kindern, die im Uterus Paracetamol ausgesetzt waren
        • weisen keine eindeutigen Ergebnisse auf
    •  

    Stillzeithinweise, Wirkstoffprofil
    (kumulative Wirkstoffangaben ohne Berücksichtigung des individuellen Zulassungsstatus)
    Paracetamol - peroral
    • Paracetamol kann in der Stillzeit in therapeutischen Dosen verabreicht werden
      • bislang sind keine unerwünschten Wirkungen oder Nebenwirkungen während des Stillens bekannt
        • Unterbrechung des Stillens während der Behandlung normalerweise nicht erforderlich
      • veröffentlichte Daten weisen auf keine Kontraindikation während der Stillzeit hin
    • nach der Anwendung wird Paracetamol in geringen Mengen in die Muttermilch ausgeschieden
      • allerdings bei den empfohlenen Dosen in keinen klinisch relevanten Mengen
      • bei einer einmaligen Dosis von 650 mg Paracetamol ist in der Milch eine Durchschnittskonzentration von 11 µg / ml gemessen worden

    Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten

    • Einnahme zusammen mit anderen Arzneimitteln
      • Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel anwenden, kürzlich andere Arzneimittel angewendet haben oder beabsichtigen, andere Arzneimittel anzuwenden, auch wenn es sich um nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel handelt.
      • Wechselwirkungen sind möglich mit
        • bestimmten Schlafmitteln (wie Phenobarbital), bestimmten Arzneimitteln gegen Epilepsie (wie Phenytoin, Carbamazepin), bestimmten Arzneimitteln gegen Tuberkulose (Rifampicin) bzw. anderen möglicherweise die Leber schädigenden Arzneimitteln:
          • Unter Umständen kann es bei gleichzeitiger Anwendung mit Paracetamol zu Leberschäden kommen.
        • bestimmten Arzneimitteln bei HIV-Infektionen (Zidovudin):
          • Die Neigung zur Verminderung weißer Blutkörperchen (Neutropenie) wird verstärkt. Dieses Präparat soll daher nur nach ärztlichem Anraten gleichzeitig mit Zidovudin eingenommen werden.
        • Flucloxacillin:
          • Es besteht das Risiko einer Blut- und Flüssigkeitsanomalie (metabolische Azidose mit vergrößerter Anionenlücke), die bei einem Anstieg der Plasmasäure auftritt, wenn Flucloxacillin gleichzeitig mit Paracetamol verwendet wird, insbesondere bei bestimmten Risikopatientengruppen, z. B. Patienten mit schwerer Nierenfunktionsstörung, Sepsis oder Unterernährung, vor allem wenn die maximalen Tagesdosen von Paracetamol verwendet werden. Die metabolische Azidose mit vergrößerter Anionenlücke ist eine schwere Erkrankung, die dringend behandelt werden muss. Nach gleichzeitiger Anwendung von Paracetamol und Flucloxacillin wird Ihr Arzt Ihre Werte genau überwachen.
        • gerinnungshemmenden Arzneimitteln (Antikoagulanzien, wie Warfarin):
          • Die wiederholte Anwendung von Paracetamol über einen Zeitraum von länger als einer Woche verstärkt die Wirkung von Antikoagulanzien, insbesondere Warfarin. Daher sollte die langfristige Anwendung von Paracetamol bei Patienten, die mit Antikoagulanzien behandelt werden, nur unter medizinischer Aufsicht erfolgen. Die gelegentliche Anwendung von Paracetamol hat keinen signifikanten Einfluss auf die Blutungstendenz.
        • bestimmten Arzneimitteln gegen Gicht (wie Probenecid):
          • Bei gleichzeitiger Einnahme von Probenecid sollte die Dosis von Paracetamol verringert werden, da der Abbau des Wirkstoffs Paracetamol verlangsamt sein kann.
        • bestimmten Arzneimitteln gegen Übelkeit (Metoclopramid und Domperidon):
          • Diese können eine Beschleunigung der Aufnahme und des Wirkungseintritts von Paracetamol bewirken.
        • Arzneimitteln, die zu einer Verlangsamung der Magenentleerung führen:
          • Diese können die Aufnahme und den Wirkungseintritt von Paracetamol verzögern.
        • bestimmten Arzneimitteln zur Senkung erhöhter Blutfettwerte (Colestyramin):
          • Diese können die Aufnahme und damit die Wirksamkeit von Paracetamol verringern.
    • Einnahme zusammen mit Nahrungsmitteln und Getränken
      • Das Arzneimittel darf nicht zusammen mit Alkohol eingenommen oder verabreicht werden, da Alkoholkonsum unter anderem das Risiko für Leberschäden erhöht.

    Wechselwirkungen, wirkstoffbezogen
    keine Berücksichtigung des arzneimittelrechtlichen Zulassungsstatus des Präparates bzw. produktspezifischer Angaben
    schwerwiegend Clozapin / Stoffe mit potenziell myelotoxischen UAW
    Streptozocin / Stoffe mit potenziell nephrotoxischen UAW
    mittelschwer Paracetamol / Ethanol
    Paracetamol / Hydantoine
    an Aktivkohle adsorbierbare Stoffe / Aktivkohle
    Paracetamol / Imatinib
    Flupirtin / Paracetamol
    Stoffe mit schwerem myelotoxischem Potential / Stoffe, leicht-mäßig myelotoxisches Potential
    Flucloxacillin / Paracetamol
    CYP1A2-Substrate / Givosiran
    Efbemalenograstim alfa / Stoffe mit potenziell myelotoxischen UAW
    geringfügig Paracetamol / Anticholinergika
    Paracetamol / Barbiturate
    Paracetamol / Carbamazepin
    Paracetamol / Isoniazid
    Paracetamol / Probenecid
    Paracetamol / Rifamycine
    Vitamin-K-Antagonisten / Paracetamol
    Lamotrigin / Paracetamol
    Zidovudin / Paracetamol
    CYP1A2-Substrate / Proteinkinase-Inhibitoren
    Paracetamol / Enzalutamid
    Paracetamol / Dabrafenib
    Paracetamol / Serotonin-5HT3-Antagonisten, intravenös
    Paracetamol / Metyrapon
    Ketoconazol / Paracetamol
    Paracetamol / Pitolisant
    CYP1A2-Substrate / Obeticholsäure
    CYP1A2-Substrate / Niraparib
    Inotersen / Stoffe mit potenziell nephrotoxischen UAW
    Stoffe, leicht-mäßig myelotoxisches Potential / Stoffe, leicht-mäßig myelotoxisches Potential
    Stoffe, leicht-mäßig myelotoxisches Potential / Stoffe, leicht-mäßig myelotoxisches Potential
    CYP1A2-Substrate / Rucaparib
    CYP1A2-Substrate / Interferon alpha
    CYP1A2-Substrate / Cannabidiol
    CYP1A2-Substrate, geringe therapeutische Breite / Remdesivir
    Paracetamol / Johanniskraut
    CYP1A2-Substrate / Ritlecitinib
    UGT-Substrate / Ivosidenib
    CYP1A2-Substrate / Momelotinib
    CYP3A4-, CYP1A2-, CYP2C-Substrate / Meropenem und Vaborbactam
    CYP1A2-Substrate / Leflunomid
    CYP1A2-Substrate / Lazertinib
    Paracetamol / Prokinetika
    Paracetamol / Colestyramin
    unbedeutend Paracetamol / Propranolol
    Paracetamol / Kontrazeptiva, orale
    Paracetamol / Exenatid
    Paracetamol / Methoxsalen
    Paracetamol / Liraglutid
    Paracetamol / Stoffe, potenziell hepatotoxisch (Livertox Score A - C)

    Warnhinweise

    • Schwangerschaft
      • Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.
      • Paracetamol sollte nur nach strenger Abwägung des Nutzen-Risiko-Verhältnisses während der Schwangerschaft eingenommen werden.
      • Falls erforderlich, sollten Sie Paracetamol während der Schwangerschaft für den kürzest möglichen Zeitraum, mit der geringstmöglichen Dosis und nicht in Kombination mit anderen Arzneimitteln einnehmen, da die Sicherheit der Anwendung für diese Fälle nicht belegt ist.
    • Stillzeit
      • Paracetamol geht in die Muttermilch über. Da nachteilige Folgen für den Säugling bisher nicht bekannt geworden sind, wird eine Unterbrechung des Stillens in der Regel nicht erforderlich sein.

    Mit Flüssigkeit einnehmen.Die Anwendung in der Schwangerschaft kann unter bestimmten Voraussetzungen in Betracht gezogen werden.Die Anwendung in der Stillzeit kann unter bestimmten Voraussetzungen in Betracht gezogen werden.

    Dosierungsanleitung

    • Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau wie beschrieben bzw. genau nach der mit Ihrem Arzt oder Apotheker getroffenen Absprache ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.
    • Dosierung
      • Dieses Arzneimittel sollte in der niedrigsten schmerzkontrollierenden Dosis über den kürzestmöglichen Zeitraum angewendet werden.
      • Die Dosierung richtet sich nach den Angaben in der nachfolgenden Tabelle. Die angegebene Anzahl der Tabletten gilt nur für Patienten, die keine anderen Paracetamol-haltigen Arzneimittel erhalten.
      • Paracetamol wird in Abhängigkeit von Körpergewicht und Alter dosiert, in der Regel mit 10 bis 15 mg/kg Körpergewicht als Einzeldosis bis maximal 60 mg/kg Körpergewicht bzw. bis zu einem Maximum von 8 Tabletten pro Tag (entsprechend 4000 mg Paracetamol als Tagesgesamtdosis).
      • Die maximale Tagesdosis darf nicht überschritten werden.
      • Das jeweilige Dosierungsintervall richtet sich nach den Beschwerden und der maximalen Tagesgesamtdosis. Der zeitliche Abstand zwischen zwei Anwendungen muss mindestens 6 Stunden betragen.
      • Wenden Sie das Präparat ohne ärztlichen oder zahnärztlichen Rat nicht länger als 3 Tage an.
      • Körpergewicht bzw. Alter
        • 17 - 25 kg (Kinder: 4 - 8 Jahre)
          • Einzeldosis: ½ Tablette (entsprechend 250 mg Paracetamol)
          • Maximale Tagesdosis (24 Stunden): 2 Tabletten (4 × ½ Tablette) entsprechend 1000 mg Paracetamol
        • 26 - 32 kg (Kinder: 8 - 11 Jahre)
          • Einzeldosis: ½ Tablette (entsprechend 250 mg Paracetamol1)
          • Maximale Tagesdosis (24 Stunden): 2 Tabletten (4 × ½ Tablette) entsprechend 1000 mg Paracetamol2
        • 33 - 42 kg (Kinder: 11 - 12 Jahre)
          • Einzeldosis: 1 Tablette (entsprechend 500 mg Paracetamol)
          • Maximale Tagesdosis (24 Stunden): 4 Tabletten (4 × 1 Tablette) entsprechend 2000 mg Paracetamol
        • ab 43 kg. Kinder und Jugendliche ab 12 Jahren und Erwachsene
          • Einzeldosis: 1 - 2 Tabletten (entsprechend 500 - 1000 mg Paracetamol)
          • Maximale Tagesdosis (24 Stunden): 8 Tabletten entsprechend 4000 mg Paracetamol
      • 1 Andere Darreichungsformen sind für diese Patientengruppe unter Umständen vorteilhafter, da sie eine genauere Dosierung von maximal 400 mg Paracetamol ermöglichen.
        2 In Ausnahmefällen können bis zu 3 Tabletten (6 × ½ Tablette) täglich, in einem Dosierungsintervall von mindestens 4 Stunden angewendet werden, d. h. bis zu 1500 mg Paracetamol täglich.
      • Leberfunktionsstörungen und leichte Einschränkung der Nierenfunktion
        • Bei Patienten mit Leber- oder Nierenfunktionsstörungen sowie Gilbert-Meulengracht-Syndrom muss die Dosis vermindert bzw. der Abstand zwischen den einzelnen Dosen verlängert werden. Eine tägliche Gesamtdosis von 4 Tabletten (2000 mg Paracetamol) darf ohne ärztliche Anweisung nicht überschritten werden.
      • Mittelschwere bis schwere Einschränkung der Nierenfunktion
        • Sofern nicht anders verordnet, wird bei Patienten mit Nierenfunktionsstörungen eine Verminderung der Dosis empfohlen. Der Abstand zwischen den einzelnen Dosen muss mindestens 6 Stunden betragen.
        • Bei schwerer Nierenfunktionsstörung (Kreatinin-Clearance < 10 ml/min) muss der Abstand zwischen den einzelnen Dosen mindestens 8 Stunden betragen (siehe Tabelle).
        • Erwachsene:
          • glomeruläre Filtrationsrate: 10 - 50 ml/min
            • Dosis: maximal 1 Tablette* alle 6 Stunden
          • glomeruläre Filtrationsrate: < 10ml/min
            • Dosis: maximal 1 Tablette* alle 8 Stunden
          • * entspricht 500 mg Paracetamol
      • Ältere Patienten
        • Erfahrungen haben gezeigt, dass keine spezielle Dosisanpassung erforderlich ist. Allerdings kann bei geschwächten, immobilisierten älteren Patienten mit eingeschränkter Leber- oder Nierenfunktion eine Verminderung der Dosis oder Verlängerung des Dosierungsintervalls
          erforderlich werden.
        • Ohne ärztliche Anweisung sollte die tägliche Gesamtdosis von 60 mg/kg Körpergewicht (bis zu einem Maximum von 4 Tabletten pro Tag, entsprechend 2000 mg Paracetamol) nicht überschritten werden, wenn Sie
          • weniger als 50 kg wiegen
          • an chronischem Alkoholismus leiden
          • von Wasserentzug (Dehydratation) betroffen sind
          • chronisch fehl-/unterernährt sind
      • Kinder und Jugendliche mit geringem Körpergewicht
        • Eine Anwendung der Tabletten bei Kindern unter 4 Jahren bzw. unter 17 kg Körpergewicht wird nicht empfohlen, da die Dosisstärke für diese Altersgruppe nicht geeignet ist. Es stehen jedoch für diese Altersgruppe geeignete Dosisstärken bzw. Darreichungsformen zur Verfügung.

     

    • Wenn Sie eine größere Menge eingenommen haben, als Sie sollten
      • Die Gesamtdosis an Paracetamol darf für Erwachsene und Jugendliche ab 12 Jahren bzw. ab 43 kg Körpergewicht 4000 mg Paracetamol (entsprechend 8 Paracetamol 500 mg Tabletten) täglich und für Kinder 60 mg/kg Körpergewicht pro Tag nicht übersteigen.
      • Bei einer Überdosierung von Paracetamol treten im Allgemeinen innerhalb von 24 Stunden Beschwerden auf, die Übelkeit, Erbrechen, Appetitlosigkeit, Blässe und Bauchschmerzen umfassen. Es kann darüber hinaus zu schweren Leberschäden kommen.
      • Wenn eine größere Menge Paracetamol eingenommen wurde als empfohlen, rufen Sie bitte sofort den nächsten erreichbaren Arzt zu Hilfe!

     

    • Wenn Sie die Einnahme vergessen haben
      • Nehmen Sie nicht die doppelte Menge ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben.

     

    • Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

    Dosierung
    • symptomatische Behandlung leichter bis mäßig starker Schmerzen und/oder von Fieber
      • Anwendung der niedrigsten schmerzkontrollierenden Dosis über den kürzestmöglichen Zeitraum
      • Anwendung nicht in höheren als den empfohlenen Dosen
      • Dosierung in Abhängigkeit von Körpergewicht und Alter
        • i.d.R. 10 - 15 mg / kg KG als Einzeldosis
        • bis max. 60 mg / kg KG als Tagesgesamtdosis
        • maximale Tagesdosis: 4000 mg
          • Begrenzung der maximalen Tagesdosis auf 2000 mg / Tag bei
            • Körpergewicht < 50 kg
            • chronischem Alkoholismus
            • Dehydratation
            • chronischer Unterernährung
        • Körpergewicht < 17 kg bzw. Kinder < 4 Jahre
          • Anwendung nicht empfohlen
          • andere Darreichungsform bzw. Dosisstärke wählen
        • Körpergewicht: 17 - 25 kg (Kinder 4 - 8 Jahre)
          • Einzeldosis: 1/2 Tablette (entsprechend 250 mg Paracetamol)
          • max. Tagesdosis (24 Stunden): 2 Tabletten (4 x 1/2 Tablette) (entsprechend 1000 mg Paracetamol)
        • Körpergewicht: 26 - 32 kg (Kinder 8 - 11 Jahre)
          • Einzeldosis: 1/2 Tablette (entsprechend 250 mg Paracetamol)
            • evtl. andere Darreichungsformen vorteilhafter
          • max. Tagesdosis (24 Stunden): 2 Tabletten (4 x 1/2 Tablette) (entsprechend 1000 mg Paracetamol)
            • in Ausnahmefällen: Anwendung von bis zu 3 Tabletten / Tag (6 x 1/2 Tablette) (entsprechend 1500 mg Paracetamol), in einem Dosierungsintervall von mind. 4 Stunden möglich
        • Körpergewicht: 33 - 42 kg (Kinder 11 - 12 Jahre)
          • Einzeldosis: 1 Tablette (entsprechend 500 mg Paracetamol)
          • max. Tagesdosis (24 Stunden): 4 Tabletten (entsprechend 2000 mg Paracetamol)
        • Körpergewicht: ab 43 kg (Kinder und Jugendliche ab 12 Jahren und Erwachsene)
          • Einzeldosis: 1 - 2 Tabletten (entsprechend 500 - 1000 mg Paracetamol)
          • max. Tagesdosis (24 Stunden): 8 Tabletten (entsprechend 4000 mg Paracetamol)
      • Dosierungsintervall
        • abhängig von Symptomatik und der maximalen Tagesgesamtdosis
        • nicht < 6 Stunden
      • Behandlungsdauer
        • Anwendung nicht > 3 Tage ohne Befragen des Arztes
      • ältere Patienten
        • keine Dosisanpassung erforderlich
        • bei geschwächten, immobilisierten älteren Patienten mit eingeschränkter Leber-/Nierenfunktion kann eine Dosisreduktion oder Verlängerung des Dosierungsintervalls erforderlich werden
        • Anwendung mit besonderer Vorsicht
      • Gilbert-Meulengracht-Syndrom
        • Dosisreduktion oder Verlängerung des Dosierungsintervalls
        • max. Tagesdosis (ohne ärztliche Anweisung): 2000 mg
        • Anwendung mit besonderer Vorsicht
      • eingeschränkte Leberfunktion
        • Dosisreduktion oder Verlängerung des Dosierungsintervalls
        • max. Tagesdosis (ohne ärztliche Anweisung): 2000 mg
      • eingeschränkte Nierenfunktion
        • Anwendung mit besonderer Vorsicht
        • leichte Niereninsuffizienz
          • Dosisreduktion oder Verlängerung des Dosierungsintervalls
          • max. Tagesdosis (ohne ärztliche Anweisung): 2000 mg
        • mittelschwere Niereninsuffizienz (GFR 10 - 50 ml / min)
          • 500 mg Paracetamol / 6 Stunden
        • schwere Niereninsuffizienz (GFR < 10 ml / min)
          • 500 mg Paracetamol / 8 Stunden

    Nebenwirkungen

    • Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem Behandelten auftreten müssen.
    • Mögliche Nebenwirkungen, die sofortiges Handeln erfordern
      • Sehr selten (kann bis zu 1 von 10 000 Behandelten betreffen):
        • Es kann zu allergischen Reaktionen in Form von einfachem Hautausschlag oder Nesselausschlag bis hin zu einer Schockreaktion kommen.
      • Befolgen Sie bei den ersten Anzeichen von Haut- oder anderen Überempfindlichkeitsreaktionen, insbesondere im Falle einer allergischen Schockreaktion, die folgenden Schritte:
        • Das Arzneimittel darf nicht nochmals eingenommen werden.
        • Rufen Sie sofort den nächsten erreichbaren Arzt zu Hilfe.
    • Weitere mögliche Nebenwirkungen
      • Seltene Nebenwirkungen (kann bis zu 1 von 1 000 Behandelten betreffen):
        • leichter Anstieg bestimmter Leberenzyme (Serumtransaminasen)
      • Sehr seltene Nebenwirkungen (kann bis zu 1 von 10 000 Behandelten betreffen):
        • Fälle von schweren Hautreaktionen (z. B. Stevens-Johnson-Syndrom, toxische epidermale Nekrolyse, akutes generalisiertes pustulöses Exanthem)
        • Fälle von Blut- und Flüssigkeitsanomalien (metabolische Azidose mit vergrößerter Anionenlücke), die bei einem Anstieg der Plasmasäure auftreten, wenn Flucloxacillin gleichzeitig mit Paracetamol verwendet wird, in der Regel bei Vorliegen von Risikofaktoren.
        • Verengung der Atemwege bei empfindlichen Personen (Analgetika-Asthma)
        • Blutbildveränderungen, wie verringerte Anzahl von Blutplättchen (Thrombozytopenie) oder starke Verminderung bestimmter weißer Blutkörperchen (Agranulozytose)
    • Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht angegeben sind.

    Nebenwirkungen, Wirkstoffprofil
    (kumulative Wirkstoffangaben ohne Berücksichtigung des individuellen Zulassungsstatus)
    Paracetamol - peroral
    • Erkrankungen des Immunsystems
      • selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
        • Auftreten von Hautrötungen
        • Urtikaria
      • sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
        • allergische Reaktionen, z.B.
          • Anaphylaxie
          • Hautallergiereaktionen, darunter
            • Hautausschläge / Exantheme
            • Angioödem
        • weitergehende Überempfindlichkeitsreaktionen, z.B.
          • Quincke-Ödem
          • Atemnot
          • Schweißausbruch
          • Übelkeit
          • Blutdruckabfall bis hin zum Schock
        • Bronchospasmus (Analgetika-Asthma)
          • bei prädisponierten Personen
          • bei Patienten, die empfindlich auf Aspirin und andere NSAR reagieren
        • Fälle von schweren Hautreaktionen
          • arzneimittelinduziertes Stevens-Johnson-Syndrom [SJS]
          • toxische epidermale Nekrolyse [TEN]
          • akutes generalisiertes pustulöses Exanthem [AGEP]
    • Erkrankungen des Blutes und des Lymphsystems
      • sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
        • Veränderungen des Blutbildes / Störungen der Blutbildung, z.B.
          • Thrombozytopenie
          • Leukopenie
          • Agranulozytose (in Einzelfällen)
          • Panzytopenie
    • Stoffwechsel- und Ernährungsstörungen
      • sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
        • Fälle von metabolischer Azidose mit hoher Anionenlücke
          • wenn Flucloxacillin gleichzeitig mit Paracetamol verwendet wird
          • in der Regel bei Vorliegen von Risikofaktoren
    • Leber- und Gallenerkrankungen
      • selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
        • Anstieg der Lebertransaminasen
      • sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
        • hepatische Dysfunktion

  • Wirkstoff und weitere Bestandteile des Arzneimittels

    Stoffname Stoffmenge Stofftyp
    Paracetamol500 mgWirkstoff
    Cellulose, mikrokristallin+Hilfsstoff
    Croscarmellose, Natriumsalz+Hilfsstoff
    Magnesium stearat+Hilfsstoff
    Maisstärke+Hilfsstoff
    Povidon+Hilfsstoff
    Silicium dioxid, hochdispers+Hilfsstoff
    Talkum+Hilfsstoff
    Gesamt Natrium Ion23 mgZusatzangabe
    Gesamt Natrium IonmmolZusatzangabe

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    16 aktuelle Produktbewertungen

    Paracetamol
    Gute Wirksamkeit,schnelle Hilfe,keine Nebenwirkungen *
    Kopfschmerzen
    Sehr gut gegen Kopfschmerzen und leichtes Fieber einsetzbar *
    Kopfschmerzen
    Helfen sehr gut danke die kann mann weiterempfehlen *
    von Roland
    Paracetamol 500g Ratiopharm
    Helfen gut gegen meine Kopfschmerzen ausgehend vom Kiefergelenk
    bzw. Kaumuskel(Temporalis)! *
    Paracetamol-Ratiopharm
    Prima Schmerztabletten. Gute Wirkung und keine negativen körperliche Beeinträchtigungen, also gut verträglich. *
    Paracetamol
    Mit Paracetamol bin ich seit Jahren zufrieden. *
    Paracetamol
    hält was es verspricht. *
    von deropeldoc
    Paracetamol
    Ich nehme diese Tabletten bei Bedarf schon seit Jahren und bin immer sehr zufrieden! Sie sind gut verträglich und wirken sehr schnell *
    von dornierjofi
    Paracetamol
    Ich nehme diese Tabletten bei Bedarf schon seit Jahren und bin immer sehr zufrieden! *
    Paracrtamol
    bei beginnenden Erkältungen oder wenn ich schon erkältet bin hilft es bei sehr geringen Mengen hervorragend *
    Paracetamol-ratiopharm 1000 mg Tabletten
    Sehr gutes Produkt, das ich gut vertrage und nicht mörsern muss vor der Einnahme. *
    PARACETAMOL-ratiopharm 1.000 mg Tabletten
    Prima. Ich vertrage sie sehr gut und das wichtigste sie helfen in kurzer Zeit. Kann ich nur Empfehlen. *
    Paracetamol
    OK *
    ?
    Wie immer sehr hilfreich wenn nötig *
    von Stefan E.
    Paracetamol
    Klassiker. Immer da und hilft mir, ob Zuhause oder auf Reisen. *
    Wirkt und ist verträglich
    Paracetamol ist immer in meiner Hausapotheke. Ich vertrage keine anderen Schmerzmittel, bei Paracetamol spüre ich keine Nebenwirkungen. *
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