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Pflichttext
Flurbiprofen AL 8,75 mg/Dosis Spray zur Anwendung in der Mundhöhle, Lösung
Zur Anwendung bei Erwachsenen
Wirkstoff: Flurbiprofen.
Zur kurzzeitigen Linderung der Symptome bei Halsschmerzen wie Entzündungen der Rachenschleimhaut, Schmerzen, Schwellungen und Schluckbeschwerden bei Erwachsenen ab 18 Jahren. Wenden Sie sich an einen Arzt, wenn die Symptome nach 3 Tagen schlechter werden oder sich nicht bessern. Hinweis: Enthält 0,14 mg Alkohol (Ethanol) pro Dosis (3 Sprühstoße) sowie Minze- und Kirscharoma (D-Limonen, Citral und Eugenol).
Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke.
ALIUD PHARMA GmbH, Postfach 1380, 89146 Laichingen
Stand: Dezember 2025Allgemeine Produktinformationen
- Nur für die Anwendung in der Mundhöhle.
- Sprühen Sie nur in den hinteren Rachenraum.
- Atmen Sie während des Sprühens nicht ein.
- Wenden Sie nicht mehr als 5 Dosen (15 Sprühstöße) in 24 Stunden an.
- Anwendung des Sprays
- Richten Sie die Sprühdüse auf den hinteren Rachenraum.
- Drücken Sie die Sprühpumpe mit einer leichten schnellen Bewegung dreimal herunter. Achten Sie darauf, die Pumpe für jeden Sprühstoß ganz herunter zu drücken und den Finger zwischen den Sprühstößen von der Oberseite der Pumpe nehmen.
- Atmen Sie während des Sprühens nicht ein.
- Weitere Informationen zur Anwendung siehe Gebrauchsinformation.
Anwendungsgebiete
- Der Wirkstoff ist Flurbiprofen. Flurbiprofen gehört zu einer Gruppe von Arzneimitteln, die man nicht-steroidale entzündungshemmende Arzneimittel (NSAR) nennt. Diese Arzneimittel wirken, indem sie die Reaktion des Körpers auf Schmerzen, Schwellungen und erhöhte Temperatur beeinflussen.
- Das Spray wird zur kurzzeitigen Linderung der Symptome bei Halsschmerzen wie Entzündungen der Rachenschleimhaut, Schmerzen, Schwellungen und Schluckbeschwerden bei Erwachsenen ab 18 Jahren angewendet.
- Wenden Sie sich an einen Arzt, wenn die Symptome nach 3 Tagen schlechter werden oder sich nicht bessern.
Indikation- Flurbiprofen AL® Spray ist indiziert zur kurzzeitigen symptomatischen Behandlung von akuten Halsschmerzen bei Erwachsenen.
- Nur zur kurzzeitigen Anwendung in der Mundhöhle.
- Schütteln Sie die Sprühpumpe vor der ersten Anwendung und aktivieren Sie die Sprühpumpe, indem Sie die Düse von sich weg richten und mindestens vier Mal sprühen, bis ein feiner, gleichmäßiger Sprühnebel erzeugt wird. Die Pumpe ist dann vorbereitet und einsatzbereit.
- Richten Sie die Düse zwischen jeder Dosis von sich weg und sprühen mindestens einmal, um sicher zu sein, dass ein feiner, gleichmäßiger Sprühnebel erzeugt wird.
- Achten Sie immer darauf, dass ein feiner, gleichmäßiger Sprühnebel entsteht, bevor Sie das Arzneimittel dosieren.
Gegenanzeigen
- Das Spray darf nicht angewendet werden, wenn Sie
- allergisch gegen Flurbiprofen oder einen der sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind,
- vorher schon einmal nach der Einnahme eines nichtsteroidalen entzündungshemmenden Arzneimittels (NSAR) oder Aspirin (Acetylsalicylsäure) eine allergische Reaktion hatten, wie z. B. Asthma, unerwartete Pfeifatmung oder Kurzatmigkeit, Juckreiz, eine laufende Nase, Hautausschläge, Schwellung,
- ein zwei- oder mehrmaliges Auftreten von Magengeschwüren oder Blutungen im Magen-/Darmbereich oder Darmgeschwüren haben oder jemals hatten,
- jemals eine schwere Colitis (Darmentzündung) hatten,
- jemals nach der Einnahme von NSAR an Blutgerinnungsstörungen oder Blutungen gelitten haben,
- sich in den letzten 3 Monaten der Schwangerschaft befinden,
- eine schwerwiegende Herz-, Nieren- oder Leberschwäche haben.
Kontraindikation (absolut)- Überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff oder einen der sonstigen Bestandteile,
- Patienten, die nach Einnahme von Acetylsalicylsäure oder anderen NSAR bereits Überempfindlichkeitsreaktionen gezeigt haben (z. B. Asthma, Bronchospasmen, Rhinitis, Angioödem oder Urtikaria),
- bestehende oder in der Vergangenheit aufgetretene rezidivierende, peptische Magengeschwüre/-blutungen (zwei oder mehr separate Episoden mit nachgewiesener Ulzeration) und Darmgeschwüre,
- Vorgeschichte mit Magen-Darm-Blutungen oder -Perforation, schwerer Kolitis, Blutungs- oder Blutbildungsstörungen, die mit einer früheren Therapie mit NSAR zusammenhängen,
- drittes Trimester der Schwangerschaft,
- schwere Herz-, Nieren- oder Leberinsuffizienz.
Vorsichtsmaßnahmen
- Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen
- Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor das Spray anwenden, wenn Sie
- bereits ein anderes nicht-steroidales entzündungshemmendes Arzneimittel (NSAR) oder Acetylsalicylsäure anwenden,
- Tonsillitis (entzündete Mandeln) haben oder glauben, eine bakterielle Halsentzündung zu haben (weil sie möglicherweise Antibiotika benötigen),
- älter sind (da Nebenwirkungen bei Ihnen mit größerer Wahrscheinlichkeit auftreten können),
- Asthma haben oder jemals hatten oder an Allergien leiden,
- Hauterkrankungen namens systemischer Lupus erythematodes oder Mischkollagenose haben,
- Bluthochdruck haben,
- eine Vorgeschichte mit Darmerkrankungen haben (Colitis ulcerosa, Morbus Crohn),
- in der Vergangenheit Herz-, Nieren- oder Leberprobleme hatten,
- einen Schlaganfall hatten,
- in den ersten 6 Schwangerschaftsmonaten sind oder wenn Sie stillen,
- wenn Sie durch Schmerzmittel (Analgetika) ausgelöste Kopfschmerzen haben
- wenn Sie Diabetes haben,
- wenn Sie eine Infektion haben - siehe Abschnitt „Infektionen" unten.
- Während der Anwendung des Sprays
- Brechen Sie die Anwendung des Sprays bei den ersten Anzeichen von Hautreaktionen (Hautausschlag, Schälen der Haut, Blasenbildung) oder anderen Anzeichen einer allergischen Reaktion ab und suchen Sie unverzüglich einen Arzt auf.
- Informieren Sie Ihren Arzt bei ungewöhnlichen Symptomen im Bauch (vor allem Blutungen).
- Sprechen Sie mit einem Arzt, wenn es Ihnen nicht besser geht, es Ihnen schlechter geht oder neue Symptome auftreten.
- Die Anwendung von Arzneimitteln, die Flurbiprofen enthalten, ist möglicherweise mit einem geringfügig erhöhten Risiko für Herzanfälle (Herzinfarkt) oder Schlaganfälle verbunden. Jedes Risiko ist wahrscheinlicher mit hohen Dosen und länger dauernder Behandlung. Überschreiten Sie nicht die empfohlene Dosis oder Behandlungsdauer (siehe Kategorie "Dosierung").
- Infektionen
- Nichtsteroidale entzündungshemmende Arzneimittel (NSAR) können Anzeichen von Infektionen wie Fieber und Schmerzen verschleiern. Dies kann eine angemessene Behandlung der Infektion verzögern, was zu einem erhöhten Komplikationsrisiko führen kann. Wenn Sie dieses Arzneimittel anwenden, während Sie an einer Infektion leiden, und die Symptome der Infektion anhalten oder sich verschlimmern, wenden Sie sich unverzüglich an einen Arzt oder Apotheker.
- Warnhinweise zu ggf. enthaltenen Hilfsstoffen finden Sie in der Gebrauchsinformation.
- Kinder und Jugendliche
- Dieses Arzneimittel darf nicht bei Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren angewendet werden.
- Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor das Spray anwenden, wenn Sie
- Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen
- Dieses Arzneimittel sollte Ihre Fähigkeit, ein Fahrzeug zu führen oder Maschinen zu bedienen, nicht beeinflussen. Allerdings sind Schwindel und Sehstörungen mögliche Nebenwirkungen nach der Anwendung von NSARs. Fahren Sie nicht Auto und bedienen Sie keine Maschinen, wenn Sie davon betroffen sind.
Hinweise und Vorsichtsmaßnahmen- Besondere Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen für die Anwendung
- Das Auftreten von Nebenwirkungen kann durch die Anwendung der niedrigsten wirksamen Dosis über den kürzesten Zeitraum, der für die Erreichung der Beschwerdefreiheit notwendig ist, minimiert werden.
- Infektionen
- Da in Einzelfällen eine Verschlimmerung infektionsbedingter Entzündungen (z. B. Entwicklung einer nekrotisierenden Fasziitis) im zeitlichen Zusammenhang mit der Anwendung systemischer NSAR beschrieben wurde, sollte der Patient unverzüglich den Arzt aufsuchen, wenn während der Anwendung von Flurbiprofen Spray Anzeichen einer Infektion auftreten oder diese sich verschlimmern. Es ist zu prüfen, ob die Einleitung einer antiinfektiösen/antibiotischen Therapie angezeigt ist.
- Bei einer eitrigen bakteriellen Pharyngitis/Tonsillitis sollte der Patient einen Arzt konsultieren, da die Behandlung erneut bewertet werden muss.
- Sollten sich die Symptome während der Behandlung verschlechtern oder sich neue Symptome entwickeln, sollte die Behandlung überprüft werden.
- Wenn es zu Reizungen der Mundschleimhaut kommt, sollte die Behandlung mit Flurbiprofen beendet werden.
- Maskierung von Symptomen zugrunde liegender Infektionen
- Epidemiologische Studien deuten darauf hin, dass systemische nicht-steroidale entzündungshemmende Arzneimittel (NSARs) die Symptome einer Infektion maskieren können, was zu einer verzögerten Initiierung einer angemessenen Behandlung führen und damit den Ausgang der Infektion verschlechtern kann. Dies wurde bei ambulant erworbener, bakterieller Lungenentzündung und bakteriellen Komplikationen bei Varizellen beobachtet. Bei der Verabreichung von Flurbiprofen AL® Spray, während der Patient an Fieber oder Schmerzen aufgrund einer Infektion leidet, wird eine Überwachung der Infektion empfohlen.
- Ältere Patienten
- Bei älteren Personen ist mit einem häufigeren Auftreten von Nebenwirkungen auf NSAR zu rechnen, insbesondere Magen-Darm-Blutung und -Perforation, die tödlich verlaufen können.
- Atemwege
- Ein Bronchospasmus kann bei Patienten ausgelöst werden, die an Bronchialasthma oder einer Allergie leiden oder litten. Flurbiprofen Spray sollte bei diesen Patienten mit Vorsicht angewendet werden.
- Andere NSAR
- Die Anwendung von Flurbiprofen Spray zusammen mit NSAR, einschließlich selektiven Cyclooxygenase-2-Inhibitoren, sollte vermieden werden.
- Systemischer Lupus erythematodes (SLE) und Mischkollagenose
- Patienten mit systemischem Lupus erythematodes und Mischkollagenose können ein erhöhtes Risiko für aseptische Meningitis aufweisen; allerdings ist dieser Effekt üblicherweise nicht in Zusammenhang mit der kurzzeitig begrenzten Anwendung von Arzneimitteln wie Flurbiprofen Spray nachgewiesen.
- Schädigung des kardiovaskulären Systems, der Nieren und der Leber
- In Zusammenhang mit der Anwendung von NSAR wurde über das Auftreten von nephrotoxischen Ereignissen in verschiedenen Formen, einschließlich interstitieller Nephritis, nephrotischen Syndroms und Niereninsuffizienz, berichtet. Die Anwendung eines NSAR kann zu einer dosisabhängigen Verringerung in der Prostaglandinbildung führen und eine Niereninsuffizienz auslösen.
- Das größte Risiko für diese Vorfälle haben Patienten mit beeinträchtigter Nieren-, Herz- und Leberfunktion, Patienten, die Diuretika anwenden und ältere Patienten. Allerdings ist dieser Effekt üblicherweise in Zusammenhang mit der kurzzeitig begrenzten Anwendung von Arzneimitteln wie Flurbiprofen Spray nicht beobachtet worden.
- Bei leichten bis mäßigen Leber- oder Nierenfunktionsstörungen ist Vorsicht geboten.
- Kardiovaskuläre und zerebrovaskuläre Effekte
- Vor Beginn der Behandlung von Patienten mit einer Vorgeschichte mit Bluthochdruck und/oder Herzinsuffizienz ist Vorsicht geboten (Rücksprache mit dem Arzt oder Apotheker), da in Zusammenhang mit einer NSAR-Therapie über Wasseransammlung, Bluthochdruck und Ödembildung berichtet wurde.
- Klinische Studien und epidemiologische Daten legen nahe, dass die Anwendung von einigen NSAR (insbesondere in hohen Dosen und bei Langzeitbehandlung) möglicherweise mit einem geringfügig erhöhten Risiko von arteriellen thrombotischen Ereignissen (zum Beispiel Herzinfarkt oder Schlaganfall) verbunden ist. Es stehen nicht genügend Daten zur Verfügung, um für Flurbiprofen bei einer Tagesdosis von bis zu 5 Dosen von jeweils 8,75 mg Flurbiprofen (3 Sprühstöße pro Dosis) dieses Risiko ausschließen zu können.
- Patienten mit unkontrolliertem Bluthochdruck, Herzinsuffizienz, etablierter ischämischer Herzkrankheit, peripherer arterieller Verschlusskrankheit und/oder zerebrovaskulärer Erkrankung sollten nur nach sorgfältiger Abwägung mit Flurbiprofen behandelt werden. Die Anwendung von Flurbiprofen-Spray unter den angegebenen Bedingungen wird aufgrund ihrer niedrigen Dosis und kurzen Anwendungsdauer als geeignet angesehen.
- Wirkungen auf das Nervensystem
- Analgetika-induzierte Kopfschmerzen: Wenn Analgetika über einen längeren Zeitraum (> 3 Monate) alle zwei Tage oder häufiger verabreicht werden, können Kopfschmerzen auftreten oder sich verschlimmern. Kopfschmerzen, die durch übermäßigen Gebrauch von Analgetika hervorgerufen werden (MOH-Medikamentenübergebrauchskopfschmerz), sollten nicht durch eine Dosiserhöhung behandelt werden. In solchen Fällen sollte die Einnahme/Anwendung von Schmerzmitteln in Absprache mit dem Arzt abgesetzt werden.
- Magen-Darm-Trakt
- NSAR sollten bei Patienten mit Magen-Darm-Erkrankungen in der Vorgeschichte (Colitis ulcerosa, Morbus Crohn) mit Vorsicht angewendet werden, da sich diese Erkrankungen verschlechtern können. Magen-Darm-Blutungen, Ulzeration oder Perforation, die möglicherweise tödlich verlaufen können, wurden bei allen NSAR zu jedem Zeitpunkt der Behandlung berichtet, mit oder ohne vorherigen Warnsymptomen oder schweren Magen-Darm-Ereignissen in der Vorgeschichte.
- Das Risiko gastrointestinaler Blutungen, Ulzeration oder Perforation ist höher mit steigenden NSAR-Dosen, bei Patienten mit Ulzera in der Anamnese, insbesondere bei Komplikationen wie Blutungen oder Perforation, sowie bei älteren Patienten; allerdings wird dieser Effekt üblicherweise nicht in Zusammenhang mit der kurzzeitig begrenzten Anwendung von Arzneimitteln wie Flurbiprofen Spray beobachtet. Patienten mit gastrointestinalen Nebenwirkungen in der Vorgeschichte, insbesondere ältere Patienten, sollten ihrem Arzt alle ungewöhnlichen abdominellen Symptome (insbesondere Magen-Darm-Blutungen) melden.
- Vorsicht ist bei Patienten geboten, die gleichzeitig Arzneimittel erhalten, die das Risiko von Ulzeration oder Blutungen erhöhen könnten, z. B. orale Kortikosteroide, Antikoagulanzien wie Warfarin, selektive Serotonin-Wiederaufnahme-Hemmer oder Thrombozytenaggregationshemmer wie Acetylsalicylsäure.
- Treten bei Patienten während der Behandlung mit Flurbiprofen Magen-Darm-Blutungen oder Ulzeration auf, ist die Behandlung abzusetzen.
- Hämatologische Effekte
- Flurbiprofen kann wie andere NSAR die Thrombozytenaggregation hemmen und die Blutungszeit verlängern. Flurbiprofen Spray sollte bei Patienten mit einem Potenzial für abnormale Blutungen mit Vorsicht eingesetzt werden.
- Haut
- Im Zusammenhang mit der Einnahme von NSAR wurde in sehr seltenen Fällen von schweren Hautreaktionen, einige mit tödlichem Verlauf, einschließlich Dermatitis exfoliativa, Stevens-Johnson-Syndrom und toxischer epidermaler Nekrolyse, berichtet. Bei den ersten Anzeichen eines Hautausschlags, Schleimhautläsionen oder sonstigen Anzeichen von Überempfindlichkeit sollte Flurbiprofen Spray abgesetzt werden.
- Patienten mit DM (Diabetes mellitus) können dieses Produkt nach Rücksprache mit ihrem Arzt verwenden.
- Sonstige Bestandteile
- Dieses Arzneimittel enthält weniger als 1 mmol (23 mg) Natrium pro Dosis, d. h., es ist nahezu „natriumfrei".
- Dieses Arzneimittel enthält 0,14 mg Alkohol (Ethanol) pro Dosis. Die geringe Alkoholmenge in diesem Arzneimittel hat keine wahrnehmbaren Auswirkungen.
- Dieses Arzneimittel enthält Aromastoffe mit D-Limonen, Citral und Eugenol, die allergische Reaktionen hervorrufen können.
- Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln und sonstige Wechselwirkungen
- Siehe folgende Tabellen
- Die gleichzeitige Anwendung von Flurbiprofen mit folgenden Arzneimitteln sollte vermieden werden:
- Andere NSARs einschließlich selektiver Cyclooxygenase-2-Inhibitoren
- Die gleichzeitige Anwendung von zwei oder mehr NSAR ist zu vermeiden, weil dies mit einem erhöhten Risiko für Nebenwirkungen einhergehen kann (vor allem gastrointestinale Ereignisse, wie z. B. Geschwüre und Blutungen).
- Acetylsalicylsäure (niedrig dosiert)
- Sofern der Arzt nicht die Anwendung von niedrig dosierter Acetylsalicylsäure (maximal 75 mg täglich) verordnet hat, da dies das Risiko für Nebenwirkungen erhöhen kann.
- Andere NSARs einschließlich selektiver Cyclooxygenase-2-Inhibitoren
- Bei der gleichzeitigen Anwendung von Flurbiprofen mit folgenden Arzneimitteln ist Vorsicht geboten:
- Antikoagulanzien
- NSAR können die Wirkung von Antikoagulanzien, wie z. B. Warfarin, verstärken.
- Thrombozytenaggregationshemmer
- Erhöhtes Risiko für gastrointestinale Ulzeration oder Blutung.
- Antihypertensiva (Diuretika, ACE-Hemmer, Angiotensin-II-Antagonisten)
- NSAR können die Wirkung von Diuretika abschwächen. Andere Antihypertensiva können das Risiko einer durch Cyclooxigenase-Hemmung hervorgerufenen Nephrotoxizität erhöhen, insbesondere bei Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion. (Patienten sollten ausreichend hydriert sein)
- Alkohol
- Kann das Risiko für Nebenwirkungen erhöhen, insbesondere für Blutungen im Magen-Darm-Trakt.
- Herzglykoside
- NSAR können eine Herzinsuffizienz verschlimmern, die glomeruläre Filtrationsrate (GFR) verringern und die Plasmaglykosidspiegel erhöhen - eine entsprechende Überwachung und, sofern nötig, eine Dosisanpassung wird empfohlen.
- Ciclosporin
- Erhöhtes Risiko für Nephrotoxizität.
- Kortikosteroide
- Erhöhtes Risiko für Ulzeration und Blutungen im Magen-Darm-Trakt.
- Lithium
- Kann die Serumlithiumspiegel erhöhen. Es wird empfohlen, die Patienten angemessen zu überwachen und, sofern nötig, eine Dosisanpassung vorzunehmen.
- Methotrexat
- Die Anwendung von NSAR vor oder nach der Verabreichung von Methotrexat kann dessen Konzentration und dadurch seine toxische Wirkung erhöhen.
- Mifepriston
- Nach der Anwendung von Mifepriston sollten für 8 - 12 Tage keine NSAR angewendet werden, da NSAR die Wirkung von Mifepriston herabsetzen können.
- Orale Antidiabetika
- Es wurde von Veränderungen des Blutzuckerspiegels berichtet (häufigere Kontrolle wird empfohlen).
- Phenytoin
- Es sind erhöhte Phenytoinserumspiegel möglich. Es wird empfohlen, die Patienten angemessen zu überwachen und, sofern nötig, eine Dosisanpassung vorzunehmen.
- Kaliumsparende Diuretika
- Eine gleichzeitige Anwendung kann zu Hyperkaliämie führen (Überprüfung des Serumkaliumspiegels wird empfohlen).
- Probenezid und Sulfinpyrazon
- Arzneimittel, die Probenezid oder Sulfinpyrazon enthalten, können die Ausscheidung von Flurbiprofen verzögern.
- Chinolonantibiotika
- Daten aus tier- und humanexperimentellen Untersuchungen deuten darauf hin, dass NSAR das Risiko für Krampfanfälle in Zusammenhang mit Chinolon-Antibiotika erhöhen können.
- Patienten, die NSAR und Chinolone einnehmen, können daher ein erhöhtes Krampfanfallrisiko aufweisen.
- Selektive Serotonin-Wiederaufnahme-Hemmer (SSRI)
- Erhöhtes Risiko für Magen-Darm-Ulzerationen oder -Blutungen.
- Tacrolimus
- Möglicherweise erhöhtes Risiko einer Nephrotoxizität bei gleichzeitiger Anwendung von NSAR mit Tacrolismus.
- Zidovudin
- Erhöhtes Risiko für Hämatotoxizität bei der gleichzeitigen Anwendung von NSAR mit Zidovudin.
- Fluconazol
- Kann den Serumspiegel von Flurbiprofen erhöhen.
- Nahrungsmittel
- Die gleichzeitige Einnahme mit Nahrungsmitteln kann den Wirkungseintritt verzögern.
- Acetazolamid
- Flurbiprofen kann zu einem leichten Anstieg des scheinbaren Verteilungsvolumens im Steady-State von Acetazolamid führen. Die klinische Relevanz ist nicht bekannt.
- Antikoagulanzien
- Die gleichzeitige Anwendung von Flurbiprofen mit folgenden Arzneimitteln sollte vermieden werden:
- Bisher gibt es keine Studien, die Wechselwirkungen zwischen Flurbiprofen und Tolbutamid gezeigt haben.
- Kinder und Jugendliche
- Keine zusätzlichen Informationen verfügbar.
- Siehe folgende Tabellen
- Auswirkungen auf die Verkehrstüchtigkeit und die Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen
- Es wurden keine Studien über die Auswirkungen auf die Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen durchgeführt.
- Schwindel, Benommenheit und Sehstörungen sind mögliche Nebenwirkungen nach der Anwendung von NSARs. Wenn er davon betroffen ist, sollte ein Patient nicht Auto fahren oder Maschinen bedienen.
- Überdosierung
- Symptome
- Bei den meisten Patienten, die klinisch bedeutsame Mengen von NSAR eingenommen haben, beschränkten sich die Symptome auf Übelkeit, Erbrechen, Oberbauchschmerzen oder, in selteneren Fällen, Diarrhö. Tinnitus, Kopfschmerzen und Magen-Darm-Blutungen können ebenfalls auftreten.
- Bei einer schwereren Vergiftung mit NSAR zeigten sich auch Toxizitätserscheinungen im Zentralnervensystem, die sich in Form von Benommenheit, gelegentlich Erregtheit, Sehstörungen und Desorientiertheit oder Koma äußern. Auch Krampfanfälle können gelegentlich auftreten. Bei schweren Vergiftungen mit NSAR kann es zu Stoffwechselazidose und einer Verlängerung der Prothrombinzeit/INR kommen, was wahrscheinlich auf Wechselwirkungen mit den im Blut zirkulierenden Gerinnungsfaktoren zurückzuführen ist. Akute Niereninsuffizienz und Leberschäden können auftreten. Bei Asthmatikern ist eine Verschlechterung des Asthmas möglich.
- Therapie
- Die Therapie einer Überdosierung sollte symptomatisch und unterstützend sein. Es ist darauf zu achten, dass die Atemwege frei sind. Die Herzfunktion sowie Vitalzeichen müssen bis zur Stabilisierung überwacht werden. Die orale Gabe von Aktivkohle oder die Durchführung einer Magenspülung können als Behandlungsmaßnahmen in Betracht gezogen werden, sollte der Patient innerhalb von einer Stunde nach der Anwendung einer potenziell toxischen Dosis vorstellig werden. Wenn nötig, ist eine Korrektur der Serumelektrolyte vorzunehmen.
- Bei häufigen oder verlängerten Krampfanfällen ist eine Behandlung mit intravenösem Diazepam oder Lorazepam durchzuführen.
- Bei Asthma sind Bronchodilatatoren zu verabreichen. Ein spezifisches Antidot für Flurbiprofen existiert nicht.
- Symptome
- Es liegen keine klinischen Daten über die Anwendung von Flurbiprofen AL® Spray in der Schwangerschaft vor. Auch wenn die systemische Exposition im Vergleich zur oralen Verabreichung geringer ist, ist nicht bekannt, ob die systemische Exposition mit Flurbiprofen AL® Spray, die nach topischer Verabreichung erreicht wird, für einen Embryo/Fötus schädlich sein kann. Während des ersten und zweiten Schwangerschaftstrimesters sollte Flurbiprofen AL® Spray nicht angewendet werden, es sei denn, dies ist eindeutig notwendig. Bei Anwendung muss die Dosis so niedrig und die Behandlungsdauer so kurz wie möglich gehalten werden.
- Während des dritten Schwangerschaftstrimesters kann die systemische Anwendung von Prostaglandinsynthesehemmern, einschließlich Flurbiprofen AL® Spray, zu einer kardiopulmonalen und renalen Toxizität beim Fötus führen. Am Ende der Schwangerschaft kann es zu einer verlängerten Blutungszeit bei Mutter und Kind kommen und die Wehen können sich verzögern.
- Daher ist Flurbiprofen AL® Spray während des letzten Schwangerschaftstrimesters kontraindiziert.
- Fertilität
- Es gibt einige Hinweise, dass Arzneimittel, welche die Cyclooxygenase/Prostaglandin-Synthese hemmen, durch eine Auswirkung auf die Ovulation eine Beeinträchtigung der weiblichen Fertilität verursachen können. Dieser Effekt ist nach Beendigung der Behandlung reversibel.
- In begrenzt vorliegenden Studien erschien Flurbiprofen in sehr geringer Konzentration in der Muttermilch und es ist unwahrscheinlich, dass beim gestillten Säugling unerwünschte Wirkungen ausgelöst werden.
- Dennoch wird, aufgrund möglicher unerwünschter Wirkungen von NSAR auf gestillte Säuglinge, die Anwendung von Flurbiprofen Spray bei Stillenden nicht empfohlen.
Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten
- Anwendung zusammen mit anderen Arzneimitteln
- Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden bzw. vor kurzem eingenommen/angewendet haben, auch wenn es sich um nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel handelt. Dies gilt insbesondere für folgende Arzneimittel:
- andere nicht-steroidale entzündungshemmende Arzneimittel (NSAR) einschließlich selektiver Cyclooxygenase-2-Hemmer gegen Schmerzen oder Entzündung, da diese das Risiko von Magen- oder Darmblutungen erhöhen können,
- Warfarin, Acetylsalicylsäure und andere blutverdünnende oder gerinnungshemmende Arzneimittel,
- ACE-Hemmer, Angiotensin-II-Antagonisten (Arzneimittel, die den Blutdruck senken),
- Diuretika (Entwässerungstabletten) einschließlich kaliumsparender Diuretika,
- selektive Serotonin-Wiederaufnahme-Hemmer (SSRIs) (zur Behandlung von Depressionen),
- herzwirksame Glykoside wie z. B. Digoxin (gegen Herzerkrankungen),
- Ciclosporin (um nach einer Transplantation das Abstoßen von Organen zu verhindern),
- Kortikoide (zur Entzündungshemmung),
- Lithium (bei Stimmungsstörungen),
- Methotrexat (zur Behandlung von Psoriasis, Arthritis und Krebs),
- Mifepriston (ein Arzneimittel, das für einen Schwangerschaftsabbruch angewendet wird). NSARs sollten 8 - 12 Tage nach der Einnahme von Mifepriston nicht angewendet werden, da sie die Wirkung von Mifepriston verringern können.
- Orale Antidiabetika (zur Behandlung von Diabetes),
- Phenytoin (zur Behandlung von Epilepsie),
- Probenecid, Sulfinpyrazon (gegen Gicht und Arthritis),
- Chinolon-Antibiotika wie Ciprofloxacin, Levofloxacin (bei bakteriellen Infektionen),
- Tacrolismus (Immunsuppressivum nach Organtransplationen),
- Zidovudin (zur Behandlung von HIV),
- Fluconazol (Antimykotikum zur Behandlung einer Reihe von Pilzinfektionen),
- Antazida (zur Neutralisierung von Magensäure),
- Acetazolamid (zur Behandlung eines Glaukoms oder von Flüssigkeitsretention).
- Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden bzw. vor kurzem eingenommen/angewendet haben, auch wenn es sich um nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel handelt. Dies gilt insbesondere für folgende Arzneimittel:
- Anwendung zusammen mit Nahrungsmitteln, Getränken und Alkohol
- Während der Behandlung sollten Sie keinen Alkohol zu sich nehmen, da dies das Risiko von Magen- oder Darmblutungen erhöhen kann. Die Anwendung zusammen mit einer Mahlzeit könnte den Beginn der Wirkung verzögern.
Wechselwirkungen, wirkstoffbezogen
keine Berücksichtigung des arzneimittelrechtlichen Zulassungsstatus des Präparates bzw. produktspezifischer Angaben schwerwiegend Vitamin-K-Antagonisten / Antirheumatika, nicht-steroidale
Streptozocin / Stoffe mit potenziell nephrotoxischen UAW
Methotrexat, hochdosiert / Antirheumatika, nicht-steroidale
mittelschwer Aminoglykosid-Antibiotika / Antirheumatika, nicht-steroidale
ACE-Hemmer / Antirheumatika, nicht-steroidale
Ciclosporin / Antirheumatika, nicht-steroidale
Digitalis-Glykoside / Antirheumatika, nicht steroidale
Heparine und Heparinoide / Antirheumatika, nicht-steroidale
Hydantoine / Antirheumatika, nicht-steroidale
Lithium / Antirheumatika, nicht-steroidale
Methotrexat, niedrigdosiert / Antirheumatika, nicht-steroidale
Salicylate, niedrig dosiert / Antirheumatika, nicht-steroidale, systemisch
Antirheumatika, nicht-steroidale / Serotonin-Wiederaufnahme-Hemmer
Faktor Xa-Inhibitoren, orale / Antirheumatika, nicht-steroidale
Angiotensin-II-Antagonisten / Antirheumatika, nicht-steroidale
Tacrolimus / Antirheumatika, nicht-steroidale
Antirheumatika, nicht-steroidale / Corticosteroide
Thrombozytenaggregationshemmer / Antirheumatika, nicht-steroidale
Diuretika, kaliumsparende / Antirheumatika, nicht-steroidale
Antirheumatika, nicht-steroidale / Antirheumatika, nicht-steroidale
Antirheumatika, nicht-steroidale / Antirheumatika, nicht-steroidale
Fumarsäure-Derivate / Antirheumatika, nicht-steroidale
COX-2-Hemmer / Antirheumatika, nicht-selektive
Blutgerinnungsfaktoren, AAV-Vektor basiert / Stoffe, potenziell hepatotoxisch (Livertox Score A - C)
Glucose, diagnostische Zwecke / Wirkstoffe, den Test beeinflussende
CYP2C8-, CYP2C9-, CYP2C19-, CYP2B6-Substrate / Nirogacestat
Pretomanid / Stoffe, potenziell hepatotoxisch (Livertox Score A - C)
geringfügig Beta-Blocker / Antirheumatika, nicht-steroidale
Schleifendiuretika / Antirheumatika, nicht-steroidale
Antirheumatika, nicht-steroidale / Probenecid
Thiazid-Diuretika / Antirheumatika, nicht-steroidale
Antidiabetika, orale / Antirheumatika, nicht-steroidale
Gyrase-Hemmer / Antirheumatika, nicht-steroidale
Metformin / Antirheumatika, nicht-steroidale
Stoffe, potenziell hepatotoxisch / Stoffe, potenziell hepatotoxisch (Livertox Score A - C)
Antirheumatika, nicht-steroidale / Deferasirox
Antirheumatika, nicht-steroidale / Defibrotid
Daptomycin / Antirheumatika, nicht-steroidale
Antirheumatika, nicht-steroidale / Ethanol
Erdnussprotein / Antirheumatika, nicht-steroidale
Methotrexat / Stoffe, potenziell hepatotoxisch
Isoniazid / Stoffe, potenziell hepatotoxisch
Teriflunomid / Stoffe, potenziell hepatotoxisch
Valproinsäure / Stoffe, potenziell hepatotoxisch
Mercaptopurin / Stoffe, potenziell hepatotoxisch
Zidovudin / Flurbiprofen
UGT-Substrate / Ivosidenib
Tenofovir disoproxil / Antirheumatika, nicht-steroidale
CYP2C8- und CYP2C9-Substrate / Torasemid
Aminoglykosid-Antibiotika, topische / Antirheumatika, nicht-steroidale
CYP450-Substrate / Tarlatamab
CYP2C8-, CYP2C9-, CYP2C19-Substrate / Pretomanid
CYP2C8- und CYP2C9-Substrate / Tovorafenib
unbedeutend Salicylate, niedrig dosiert / Antirheumatika, nicht-steroidale, extern
Paracetamol / Stoffe, potenziell hepatotoxisch (Livertox Score A - C)
Mifepriston und Misoprostol / Antirheumatika, nicht-steroidaleWarnhinweise
- Schwangerschaft
- Darreichungsformen zum Einnehmen (z. B. Tabletten), die Flurbiprofen enthalten, können bei Ihrem ungeborenen Kind unerwünschte Nebenwirkungen hervorrufen. Es ist nicht bekannt, ob das gleiche Risiko auch für dieses Arzneimittel gilt.
- Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Anwendung dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.
- Verwenden Sie das Spray nicht, wenn Sie sich in den letzten 3 Monaten der Schwangerschaft befinden. Sie sollten das Arzneimittel in den ersten 6 Monaten der Schwangerschaft nicht anwenden, es sei denn, dies ist eindeutig notwendig und wird von Ihrem Arzt empfohlen. Wenn Sie während dieser Zeit behandelt werden müssen, sollten Sie die niedrigste Dosis über die kürzeste erforderliche Dauer verwenden.
- Stillzeit
- Dieses Arzneimittel wird nicht empfohlen, wenn Sie stillen.
- Gebärfähigkeit
- Flurbiprofen gehört zu einer Gruppe von Arzneimitteln, die die Fruchtbarkeit von Frauen beeinträchtigen können. Dieser Effekt ist nach Absetzen des Arzneimittels umkehrbar. Es ist unwahrscheinlich, dass die gelegentliche Anwendung dieses Arzneimittels Ihre Möglichkeiten, schwanger zu werden, beeinträchtigt. Sprechen Sie dennoch mit Ihrem Arzt, bevor Sie dieses Arzneimittel anwenden, wenn Sie Probleme haben, schwanger zu werden.
Enthält 0,05-0,5 g Alkohol pro Einzelgabe. Ein potenzielles gesundheitliches Risiko besteht u. a. bei Leberkranken, Alkoholkranken, Epileptikern, Patienten mit organischen Erkrankungen des Gehirns, Schwangeren / Stillenden und Kindern.Die Anwendung in der Schwangerschaft darf oder sollte nicht erfolgen.Die Anwendung in der Stillzeit ist nicht empfohlen.Dosierungsanleitung
- Wenden Sie dieses Arzneimittel immer genau wie beschrieben bzw. genau nach Anweisung Ihres Arztes oder Apothekers an. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.
- Die empfohlene Dosis beträgt:
- Erwachsene ab 18 Jahren:
- Bei Bedarf alle 3 - 6 Stunden eine Dosis von 3 Sprühstößen in den hinteren Rachenraum einsprühen.
- Höchstens 5 Dosen (15 Sprühstöße) in einem Zeitraum von 24 Stunden anwenden.
- Eine Dosis (3 Sprühstöße) enthält 8,75 mg Flurbiprofen.
- Kinder und Jugendliche
- Wenden Sie dieses Arzneimittel nicht bei Kindern oder Jugendlichen unter 18 Jahren an.
- Erwachsene ab 18 Jahren:
- Dauer der Anwendung
- Das Spray ist nur für den kurzzeitigen Gebrauch bestimmt. Zur Linderung der Symptome sollte die niedrigste wirksame Dosis für die kürzeste erforderliche Dauer angewendet werden. Wenn Sie an einer Infektion leiden, wenden Sie sich unverzüglich an einen Arzt oder Apotheker, sofern die Symptome (wie Fieber und Schmerzen) anhalten oder sich verschlimmern (siehe Kategorie " Kontraindikationen"). Wenn Reizungen im Mundraum auftreten, sollte die Behandlung mit Flurbiprofen abgebrochen werden.
- Wenden Sie dieses Arzneimittel nicht länger als 3 Tage an, es sei denn, Ihr Arzt hat es Ihnen verordnet.
- Falls Sie sich nicht besser oder sogar schlechter fühlen, oder falls neue Beschwerden auftreten, sprechen Sie mit einem Arzt oder Apotheker.
- Wenn Sie eine größere Menge angewendet haben, als Sie sollten
- Sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker oder suchen Sie umgehend das nächstgelegene Krankenhaus auf.
- Beschwerden einer Überdosierung können Übelkeit, Erbrechen, Magenschmerzen oder seltener Durchfall sein. Ein Klingeln in den Ohren, Kopfschmerzen und Magen- Darm-Blutungen sind ebenfalls möglich.
- Wenn Sie die Anwendung vergessen haben
- Wenden Sie nicht die doppelte Menge an, wenn Sie die vorherige Anwendung vergessen haben.
- Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Dosierung- Erwachsene ab 18 Jahren:
- Bei Bedarf alle 3 bis 6 Stunden eine Dosis von 8,75 mg Flurbiprofen (3 Sprühstöße) im hinteren Rachenraum applizieren. Die maximale Tagesdosis beträgt 5 Dosen.
- Beim Sprühen nicht einatmen.
- Es wird empfohlen, dieses Arzneimittel nicht länger als 3 Tage lang anzuwenden.
- Die niedrigste wirksame Dosis sollte über den kürzesten Zeitraum, der für das Erreichen von Beschwerdefreiheit notwendig ist, angewendet werden.
- Kinder und Jugendliche
- Die Sicherheit und Wirksamkeit von Flurbiprofen AL® Spray bei Kindern oder Jugendlichen unter 18 Jahren wurde nicht nachgewiesen.
- Ältere Personen
- Für ältere Patienten kann keine allgemeine Dosierungsempfehlung gegeben werden, da die aktuelle klinische Erfahrung für diese Patientengruppe begrenzt ist. Bei älteren Personen besteht ein erhöhtes Risiko schwerwiegender Folgen von Nebenwirkungen.
- Eingeschränkte Nieren- und Leberfunktion
- Bei Patienten mit leicht bis mäßig eingeschränkter Nieren- oder Leberfunktion ist keine Dosisanpassung nötig. Bei Patienten mit starker Nieren- oder Leberinsuffizienz ist Flurbiprofen kontraindiziert.
Nebenwirkungen
- Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.
- Beenden Sie die Anwendung dieses Arzneimittels und suchen Sie unverzüglich Ihren Arzt auf, wenn eine dieser Nebenwirkungen bei Ihnen auftritt:
- Schwere Hautreaktionen wie Blasenbildung, einschließlich Stevens-Johnson-Syndrom und toxischer epidermaler Nekrolyse (seltene Erkrankungen aufgrund schwerwiegender Nebenwirkungen auf Medikamente oder Infektionen, bei denen eine heftige Reaktion der Haut und Schleimhäute ausgelöst wird). Häufigkeit: Nicht bekannt (Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar).
- Anzeichen eines anaphylaktischen Schocks, gekennzeichnet durch Schwellungen des Gesichts, der Zunge oder des Rachens, was zu Atembeschwerden, Herzrasen und Blutdruckabfall bis hin zu einem Schock führt (diese können auch bei der ersten Anwendung des Arzneimittels auftreten); Häufigkeit: Selten (kann bis zu 1 von 1.000 Behandelten betreffen).
- Anzeichen von Überempfindlichkeit und Hautreaktionen wie Rötung, Schwellung, Schälen der Haut, Blasenbildung, Ablösung der Haut oder Haut- und Schleimhautgeschwüre. Häufigkeit: Gelegentlich (kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen)
- Anzeichen einer allergischen Reaktion, wie Asthma, unerwartet erschwertes Ein- und/oder Ausatmen oder Kurzatmigkeit, Juckreiz, laufende Nase oder Hautausschläge. Häufigkeit: Gelegentlich (kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen).
- Sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, wenn Sie eine der folgenden Nebenwirkungen oder Nebenwirkungen, die nicht gelistet sind, bemerken:
- Sehr häufig (kann mehr als 1 von 10 Behandelten betreffen)
- Entzündung der Mundschleimhaut (Stomatitis)
- Häufig (kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen)
- Schwindel, Kopfschmerzen,
- Reizung im Rachenraum,
- Geschwüre im Mund, Schmerzen oder Taubheit im Mund,
- Halsschmerzen,
- Beschwerden bei der Anwendung im Mundbereich (Brennen oder Wärmegefühl),
- Übelkeit und Durchfall,
- Kribbeln und Juckreiz der Haut.
- Gelegentlich (kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen)
- Blasenbildung im Mund oder Rachenraum, Taubheitsgefühl im Rachen,
- Geblähter Magen, Bauchschmerzen, Flatulenz, Verstopfung, Verdauungsstörungen, Übelkeit,
- Trockener Mund,
- Brennen im Mund, veränderter Geschmackssinn,
- Hautausschläge, Juckreiz auf der Haut,
- Fieber, Schmerzen,
- Müdigkeit oder Schwierigkeiten beim Einschlafen,
- Verschlimmerung von Asthma, erschwertes Ein- und/oder Ausatmen, Kurzatmigkeit,
- Vermindertes Empfinden im Rachenraum.
- Selten (kann bis zu 1 von 1.000 Behandelten betreffen):
- anaphylaktische Reaktion,
- Gelbsucht.
- Sehr selten (kann bis zu 1 von 10.000 Behandelten betreffen):
- Blutungen im Verdauungstrakt (schwarzer harter Stuhl mit Bauchschmerzen, möglicherweise Blut im Stuhl oder Erbrechen von Blut),
- Schwellung verschiedener Körperteile (Angioödem).
- Nicht bekannt (Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar):
- Blutarmut (Anämie), Thrombozytopenie (geringe Anzahl von Blutplättchen, was zu Blutergüssen und Blutungen führen kann),
- Schwellungen (Ödeme), Bluthochdruck, Herzinsuffizienz oder Herzinfarkt,
- schwere Formen von Hautreaktionen wie bullöse Reaktionen, einschließlich Stevens-Johnson-Syndrom und toxischer epidermaler Nekrolyse (seltene Erkrankungen aufgrund schwerer Nebenwirkungen von Medikamenten oder Infektionen, bei denen Haut und Schleimhaut heftig reagieren),
- Hepatitis (Leberentzündung).
- Sehr häufig (kann mehr als 1 von 10 Behandelten betreffen)
- Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht angegeben sind.
Nebenwirkungen- Überempfindlichkeitsreaktionen auf NSAR wurden berichtet, die Folgendes umfassen können:
- (a) Nicht-spezifische allergische Reaktionen und Anaphylaxie.
- (b) Atemwegsreaktionen wie Asthma, Verschlimmerung eines bestehenden Asthmas, Bronchospasmen, Dyspnoe.
- (c) Verschiedene Hautreaktionen wie Pruritus, Urtikaria, Angioödem und in selteneren Fällen exfoliative und bullöse Dermatosen (einschließlich epidermaler Nekrolyse und Erythema multiforme).
- Ödeme, Hypertonie und Herzinsuffizienz wurden im Zusammenhang mit einer NSAR-Behandlung berichtet. Es liegen keine ausreichenden Daten vor, um ein solches Risiko für Flurbiprofen Spray zur Anwendung in der Mundhöhle, Lösung auszuschließen.
- Die folgende Liste von Nebenwirkungen bezieht sich auf Wirkungen, die bei kurzzeitiger Anwendung von Flurbiprofen 8,75 mg in den für apothekenpflichtige Arzneimittel empfohlenen Dosen aufgetreten sind:
- Sehr häufig (>/= 1/10)
- Häufig (>/= 1/100, < 1/10)
- Gelegentlich (>/= 1/1.000, < 1/100)
- Selten (>/= 1/10.000, < 1/1.000)
- Sehr selten (< 1/10.000)
- Nicht bekannt (Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar)
- Erkrankungen des Blutes und des Lymphsystems
- Nicht bekannt: Anämie, Thrombozytopenie.
- Herz- und Gefäßerkrankungen
- Nicht bekannt: Ödeme, Hypertonie, Herzinsuffizienz.
- Erkrankungen des Nervensystems
- Häufig: Schwindel, Kopfschmerzen, Parästhesie,
- Gelegentlich: Somnolenz.
- Erkrankungen der Atemwege, des Brustraums und Mediastinums
- Häufig: Reizungen im Rachenraum,
- Gelegentlich: Verschlimmerung von Asthma und Bronchospasmen, Dyspnoe, erschwertes Ein- und/oder Ausatmen, oropharyngeale Blasenbildung, pharyngeale Hypoästhesie.
- Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts
- Sehr häufig: Stomatitis,
- Häufig: Durchfall, Ulzerationen der Mundschleimhaut, Übelkeit, Schmerzen im Mund, orale Parästhesie, oropharyngeale Schmerzen, unangenehmes Gefühl im Mund (warmes oder brennendes Gefühl oder Kribbeln),
- Gelegentlich: abdominale Distension, Abdominalschmerzen, Verstopfung, Mundtrockenheit, Dyspepsie, Flatulenz, Glossodynie, Dysgeusie, orale Dysästhesie, Erbrechen,
- Sehr selten: Magen-Darm-Blutungen.
- Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes
- Gelegentlich: diverse Hautausschläge, Pruritus,
- Sehr selten: Angioödem,
- Nicht bekannt: schwere Hautreaktionen wie bullöse Reaktionen, einschließlich Stevens-Johnson-Syndrom und toxischer epidermaler Nekrolyse.
- Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort
- Gelegentlich: Fieber, Schmerzen.
- Erkrankungen des Immunsystems
- Selten: anaphylaktische Reaktion.
- Psychiatrische Erkrankungen
- Gelegentlich: Schlaflosigkeit.
- Leber- und Gallenerkrankungen
- Selten: Ikterus,
- Nicht bekannt: Hepatitis.
- Nur für die Anwendung in der Mundhöhle.
-
Wirkstoff und weitere Bestandteile des Arzneimittels
Stoffname Stoffmenge Stofftyp Flurbiprofen 8.75 mg Wirkstoff Betadex + Hilfsstoff Citronensäure, wasserfrei + Hilfsstoff Dinatrium hydrogenphosphat 12-Wasser + Hilfsstoff Hydroxypropyl betadex + Hilfsstoff Kirsch Aroma + Aromastoff Ethanol + k.A. Propylenglycol + k.A. Citral + k.A. Eugenol + k.A. D-Limonen + k.A. Natrium hydroxid + Hilfsstoff Pfefferminz Aroma + Aromastoff Ethanol + k.A. Propylenglycol + k.A. D-Limonen + k.A. Saccharin, Natriumsalz + Hilfsstoff Wasser, gereinigt + Hilfsstoff Aromastoffe, natürlich und naturidentisch 0.324 mg Zusatzangabe Ethanol 0.14 mg Zusatzangabe Gesamt Natrium Ion 23 mg Zusatzangabe Gesamt Natrium Ion mmol k.A. Anmelden / Registrieren
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