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Anwendungsgebiete
Indikation, Wirkstoffprofil
(kumulative Wirkstoffangaben ohne Berücksichtigung des individuellen Zulassungsstatus) Maraviroc - peroral- Therapie vorbehandelter Erwachsener, Jugendlicher und Kinder mit einem Körpergewicht von >= 30 kg, bei denen ausschließlich CCR5-trope HI-Viren Typ-1 (HIV-1) nachgewiesen wurden in Kombination mit anderen antiretroviralen Arzneimitteln
(kumulative Wirkstoffangaben ohne Berücksichtigung des individuellen Zulassungsstatus) Maraviroc - peroral- Einnahme zu einer Mahlzeit oder unabhängig davon
Gegenanzeigen
Kontraindikation (absolut), Wirkstoffprofil
(kumulative Wirkstoffangaben ohne Berücksichtigung des individuellen Zulassungsstatus) Maraviroc - peroral- Überempfindlichkeit gegen Maraviroc
Vorsichtsmaßnahmen
Hinweise und Vorsichtsmaßnahmen, Wirkstoffprofil
(kumulative Wirkstoffangaben ohne Berücksichtigung des individuellen Zulassungsstatus) Maraviroc - peroral- Therapieeinleitung nur durch Arzt, der in der Behandlung von HIV-Infektionen erfahren ist
- Allgemeines
- Vorsichtsmaßnahmen zur Vermeidung der Übertragung sollten gemäß nationaler Richtlinien getroffen werden
- obwohl sich gezeigt hat, dass die erfolgreiche Virussuppression durch eine antiretrovirale Therapie das Risiko einer sexuellen Übertragung erheblich reduziert, kann Restrisiko nicht ausgeschlossen werden
- Vorsichtsmaßnahmen zur Vermeidung der Übertragung sollten gemäß nationaler Richtlinien getroffen werden
- Lebererkrankung
- Anwendung von Maraviroc bei Patienten mit Leberfunktionsstörungen mit Vorsicht
- nur eingeschränkte Erfahrungen vorliegend
- Patienten mit ausgeprägten Leberfunktionsstörungen
- Sicherheit und Wirksamkeit von Maraviroc nicht speziell untersucht
- im Zusammenhang mit der Einnahme von Maraviroc
- Fälle von Hepatotoxizität und Leberversagen berichtet, die Kennzeichen einer Allergie zeigten
- unter Maraviroc in Studien an vorbehandelten Personen mit einer HIV-Infektion
- Anstieg der hepatischen Nebenwirkungen beobachtet, ohne dass es jedoch zu einer generellen Zunahme von Grad-3/4-Leberfunktionsstörungen nach ACTG-Klassifikation gekommen wäre
- die bei nicht vorbehandelten Patienten beobachteten hepatobiliären Störungen traten gelegentlich auf und waren gleichmäßig über die Behandlungsgruppen verteilt
- Patienten mit bereits bestehenden Leberfunktionsstörungen, einschl. chronisch aktiver Hepatitis
- Häufigkeit von Leberfunktionsstörungen unter einer antiretroviralen Kombinationstherapie kann zunehmen
- müssen entsprechend gängiger Praxis überwacht werden
- ein Abbruch der Therapie mit Maraviroc muss bei all den Patienten erwogen werden, die Symptome einer akuten Hepatitis entwickeln
- gilt besonders dann, wenn eine arzneimittelbedingte Überempfindlichkeitsreaktion vermutet wird oder wenn erhöhte Lebertransaminasen zusammen mit einem Hautausschlag oder anderen systemischen Symptomen einer potenziellen Überempfindlichkeit (z. B. juckender Hautausschlag, Eosinophilie oder erhöhtes IgE) auftreten
- Patienten mit einer Hepatitis-B- und/oder Hepatitis-C-Virus-Koinfektion
- nur begrenzte Daten vorliegend
- bei der Behandlung dieser Patienten ist Vorsicht geboten
- im Falle einer begleitenden antiviralen Therapie gegen Hepatitis B und/oder C die entsprechenden Produktinformationen dieser Arzneimittel beachten
- Anwendung von Maraviroc bei Patienten mit Leberfunktionsstörungen mit Vorsicht
- schwere Haut- und Hypersensitivitäts-Reaktionen
- Hypersensitivitäts-Reaktionen einschl. schwere und potentiell lebensbedrohliche Ereignisse wurden berichtet
- in den meisten Fällen wurde Maraviroc gleichzeitig mit anderen Arzneimitteln, für die es einen Zusammenhang mit diesen Reaktionen gibt, eingenommen
- diese Reaktionen umfassen
- Ausschlag
- Fieber
- Funktionsstörung von Organen
- Leberversagen
- sofortiges Absetzen von Maraviroc und anderer verdächtiger Mittel, wenn sich Anzeichen oder Symptome schwerer Haut- oder Hypersensitivitäts-Reaktionen entwickeln
- der klinische Zustand und relevante Blutwerte sollten beobachtet und eine geeignete symptomatische Therapie eingeleitet werden
- Hypersensitivitäts-Reaktionen einschl. schwere und potentiell lebensbedrohliche Ereignisse wurden berichtet
- Kardiovaskuläre Sicherheit
- Patienten mit schweren kardiovaskulären Erkrankungen
- nur begrenzte Daten vorliegend
- besonders sorgfältige Überwachung
- in Zulassungsstudien bei vorbehandelten Patienten
- kardiovaskuläre Ereignisse bei den mit Maraviroc behandelten Patienten traten häufiger auf als unter Placebo (11 in 609 Patientenjahren vs. 0 in 111 Patientenjahren)
- nicht vorbehandelte Patienten
- derartige Ereignisse traten unter Maraviroc und der Kontrolltherapie (Efavirenz) mit einer vergleichbar niedrigen Häufigkeit auf
- Patienten mit schweren kardiovaskulären Erkrankungen
- Orthostatische Hypotonie
- bei Gabe von Maraviroc im Rahmen von Studien mit gesunden Probanden mit höheren als den
empfohlenen Dosen- Fälle von symptomatischer, orthostatischer Hypotonie wurden häufiger als unter Placebo beobachtet
- Patienten mit einer Begleitmedikation, von der bekannt ist, dass sie den Blutdruck senkt
- Maraviroc mit Vorsicht anwenden
- Patienten mit schwerer Nierenfunktionsstörung und Patienten mit Risikofaktoren für eine orthostatische Hypotonie oder mit einer orthostatischen Hypotonie in der Anamnese
- Maraviroc mit Vorsicht anwenden
- Patienten mit kardiovaskulären Begleiterkrankungen
- können einem erhöhten Risiko für kardiovaskuläre, durch orthostatische Hypotonie ausgelöste Nebenwirkungen unterliegen
- bei Gabe von Maraviroc im Rahmen von Studien mit gesunden Probanden mit höheren als den
- Nierenfunktionsstörung
- Patienten mit schwerer Nierenfunktionsstörung, die mit starken CYP3A-Inhibitoren oder geboosterten Proteaseinhibitoren und Maraviroc behandelt werden
- es kann zu einem erhöhten Risiko für orthostatische Hypotonien kommen
- dies ist auf eine mögliche Erhöhung der Maximalkonzentration von Maraviroc zurückzuführen, wenn Maraviroc bei diesen Patienten zusammen mit starken CYP3A-Inhibitoren oder geboosterten Proteaseinhibitoren gegeben wird
- Patienten mit schwerer Nierenfunktionsstörung, die mit starken CYP3A-Inhibitoren oder geboosterten Proteaseinhibitoren und Maraviroc behandelt werden
- Immunrekonstitutionssyndrom
- HIV-infizierten Patienten mit schwerem Immundefekt
- zum Zeitpunkt der Einleitung einer antiretroviralen Kombinationstherapie (CART) kann sich eine entzündliche Reaktion auf asymptomatische oder residuale opportunistische Pathogene entwickeln, die zu schweren klinischen Zuständen oder Verschlechterung von Symptomen führt
- typischerweise wurden solche Reaktionen innerhalb der ersten Wochen oder Monate nach Beginn der CART beobachtet
- entsprechende Beispiele sind
- CMV-Retinitis
- disseminierte und / oder lokalisierte mykobakterielle Infektionen
- Pneumonien durch Pneumocystis jiroveci (früher bekannt als Pneumocystis carinii).
- jedes Entzündungssymptom ist zu bewerten und, falls notwendig, eine Behandlung einzuleiten
- es liegen auch Berichte über Autoimmunerkrankungen (wie z. B. Morbus Basedow) vor, die im Rahmen einer Immun-Reaktivierung auftraten
- allerdings ist der Zeitpunkt des Auftretens sehr variabel und diese Ereignisse können viele Monate nach Beginn der Behandlung auftreten
- HIV-infizierten Patienten mit schwerem Immundefekt
- Tropismus
- Maraviroc darf nur angewendet werden, wenn über eine ausreichend validierte und empfindliche Testmethode nachgewiesen ist, dass ausschließlich CCR5-tropes HIV-1 vorliegt und kein CXCR4-tropes oder dual- / gemischt-tropes Virus nachgewiesen wurde
- in den klinischen Studien mit Maraviroc wurde hierfür der Trofile-Test von Monogram verwendet
- aus der Vorbehandlung und durch die Untersuchung älterer Blutproben lässt sich der virale Tropismus nicht ableiten
- bei Patienten, die mit HIV-1 infiziert sind, verändert sich der virale Tropismus im Laufe der Zeit
- notwendig, die Therapie kurz nach einem Tropismus-Test zu beginnen
- vormals unentdeckte Minoritäten von CXCR4-tropen Viren zeigen im Hintergrund eine vergleichbare Resistenz wie CCR5-trope Viren gegenüber anderen Klassen antiretroviraler Wirkstoffe
- die Anwendung von Maraviroc bei bisher nicht vorbehandelten Patienten wird nicht empfohlen
- basierend auf den Ergebnissen einer klinischen Studie in dieser Population
- Maraviroc darf nur angewendet werden, wenn über eine ausreichend validierte und empfindliche Testmethode nachgewiesen ist, dass ausschließlich CCR5-tropes HIV-1 vorliegt und kein CXCR4-tropes oder dual- / gemischt-tropes Virus nachgewiesen wurde
- Dosisanpassung
- da die Konzentrationen von Maraviroc und dessen therapeutische Wirkung beeinflusst werden können
- Arzt muss eine geeignete Dosisanpassung von Maraviroc sicherstellen, wenn es zusammen mit starken CYP3A4-Inhibitoren und / oder -Induktoren angewendet wird
- entsprechende Fachinformationen der anderen antiretroviralen Arzneimittel, die in der Kombinationstherapie angewendet werden, beachten
- da die Konzentrationen von Maraviroc und dessen therapeutische Wirkung beeinflusst werden können
- Osteonekrose
- obwohl man von einer multifaktoriellen Ätiologie (einschl. Anwendung von Corticoiden, Alkoholkonsum, ausgeprägte Immunsuppression und erhöhtem Body-Mass-Index) ausgeht
- besonders bei Patienten mit fortgeschrittener HIV-Infektion und/oder langdauernder antiretroviraler Kombinationstherapie (CART) wurden Fälle von Osteonekrose berichtet
- Patienten müssen darauf hingewiesen werden, dass sie beim Auftreten von Gelenkbeschwerden und -schmerzen, bei Gelenksteifigkeit oder Bewegungseinschränkungen ihren Arzt aufsuchen sollen
- obwohl man von einer multifaktoriellen Ätiologie (einschl. Anwendung von Corticoiden, Alkoholkonsum, ausgeprägte Immunsuppression und erhöhtem Body-Mass-Index) ausgeht
- mögliche Auswirkungen auf das Immunsystem
- CCR5-Antagonisten können möglicherweise die Immunantwort auf bestimmte Infektionen verändern
- dies sollte bei der Behandlung von Infektionen, wie z. B. aktiver Tuberkulose und invasiven Pilzinfektionen berücksichtigt werden
- in den Zulassungsstudien war im Behandlungsarm mit Maraviroc und in dem mit Placebo die Häufigkeit von AIDS-definierenden Infektionen vergleichbar
(kumulative Wirkstoffangaben ohne Berücksichtigung des individuellen Zulassungsstatus) Maraviroc - peroral- darf während der Schwangerschaft nur angewendet werden, wenn der potenzielle Nutzen das potenzielle Risiko für den Fötus rechtfertigt
- nur begrenzte Erfahrungen mit Anwendung von Maraviroc bei Schwangeren
- Auswirkung von Maraviroc auf die Schwangerschaft beim Menschen ist nicht bekannt
- Tierexperimentelle Studien
- Reproduktionstoxizität bei hohen Konzentrationen
- primäre pharmakologische Wirkung (CCR5-Rezeptor-Affinität) war eingeschränkt
- Fertilität
- bisher keine Daten über den Einflus auf die Fertilität vorliegend
- bei Ratten traten keine unerwünschten Wirkungen auf die männliche oder weibliche Fertilität auf
(kumulative Wirkstoffangaben ohne Berücksichtigung des individuellen Zulassungsstatus) Maraviroc - peroral- HIV-infizierte Mütter sollten unter keinen Umständen stillen
- Vermeidung einer HIV-Übertragung
- Übergang in die Muttermilch beim Menschen nicht bekannt
- Tierexperimentelle Studien
- Maraviroc ging in erheblichen Mengen in die Muttermilch über
- primäre pharmakologische Wirkung (CCR5-Rezeptor-Affinität) war bei den untersuchten Arten eingeschränkt
- es kann nicht ausgeschlossen werden, dass ein Risiko für Neugeborene/Säuglinge besteht
Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten
Wechselwirkungen, wirkstoffbezogen
keine Berücksichtigung des arzneimittelrechtlichen Zulassungsstatus des Präparates bzw. produktspezifischer Angaben schwerwiegend CYP3A-Substrate / Lonafarnib
mittelschwer Maraviroc / Johanniskraut
Maraviroc / Reverse-Transkriptase-Hemmer, nicht-nukleosidische
Maraviroc / HIV-Protease-Inhibitoren
Maraviroc / Rifamycine
Maraviroc / Makrolid-Antibiotika
Maraviroc / Azol-Antimykotika
CYP3A4-Substrate, diverse / Enzalutamid
CYP3A4-Substrate, diverse / Dabrafenib
Maraviroc / Cobicistat
CYP3A4-Substrate, diverse / Lumacaftor
Maraviroc / Antiepileptika, enzyminduzierende
Maraviroc / HCV-Protease-Inhibitoren
Maraviroc / Fosamprenavir, geboostert
CYP3A-Substrate, sensitive / Tucatinib
CYP3A4-Substrate, sensitive / Selpercatinib
P-Glykoprotein-Substrate / Vemurafenib
CYP3A4-Substrate / Avacopan
CYP3A4-Substrate / Belzutifan
CYP450-Substrate, sensitive / Vorasidenib
geringfügig P-Glykoprotein-Substrate / Lomitapid
P-Glykoprotein-Substrate / Cabozantinib
P-Glykoprotein-Substrate / Daclatasvir
CYP3A4-Substrate, diverse / Ledipasvir
CYP3A4-Substrate, diverse / Sarilumab
P-Glykoprotein-Substrate / Cariprazin
CYP3A4-, OATP1B1-, OATP1B3-Substrate / Remdesivir
CYP3A-Substrate / Ritlecitinib
CYP3A4-Substrate / Maralixibat
CYP3A4-Substrate / Omaveloxolon
CYP3A4-Substrate / Dexamethason
CYP3A4-Substrate / Vadadustat
CYP3A4-Substrate / Iptacopan
CYP3A4-Substrate / Sparsentan
CYP2C9-, CYP2C19-, CYP2D6- und CYP3A4/5-Substrate / Sirolimus, extern
CYP3A4-, CYP1A2-, CYP2C-Substrate / Meropenem und Vaborbactam
CYP3A4-Substrate, sensitive / Hydroxychloroquin
Docetaxel / CYP3A-Substrate
Mizolastin / CYP3A4-Inhibitoren, starke und CYP3A4-Substrate
CYP3A4-Substrate / Repotrectinib
CYP3A4-Substrate / Tiratricol
unbedeutend CYP3A-Substrate / RelugolixWarnhinweise
Die Anwendung in der Schwangerschaft darf oder sollte nicht erfolgen.Die Anwendung in der Stillzeit darf oder sollte nicht erfolgen.
Dosierungsanleitung
Dosierung, Wirkstoffprofil
(kumulative Wirkstoffangaben ohne Berücksichtigung des individuellen Zulassungsstatus) Maraviroc - peroral- Therapie vorbehandelter Erwachsener, Jugendlicher und Kinder >/= 2 Jahre und >/= 10 kg KG, bei denen ausschließlich CCR5-trope HI-Viren Typ-1 (HIV-1) nachgewiesen wurden in Kombination mit anderen antiretroviralen Arzneimitteln
- vor der Einnahme muss durch eine ausreichend validierte und empfindliche Bestimmungsmethode anhand einer frisch entnommenen Blutprobe nachgewiesen werden, dass ausschließlich CCR5-tropes HIV-1 vorliegt und kein CXCR4-tropes oder dual- /gemischt-tropes Virus nachgewiesen wurde
- geeignete Testmethoden in der jeweiligen Fachinformation berücksichtigen, z.B. Trofile-Test von Monogram
- aus der Vorbehandlung und durch die Untersuchung zurückgestellter, älterer Blutproben lässt sich der virale Tropismus nicht sicher ableiten
- geeignete Testmethoden in der jeweiligen Fachinformation berücksichtigen, z.B. Trofile-Test von Monogram
- es liegen derzeit keine Untersuchungen zur Wiederaufnahme einer Behandlung mit Maraviroc bei Patienten vor, bei denen derzeit ausschließlich CCR5-tropes HIV-1 nachweisbar ist, in deren Anamnese jedoch ein Therapieversagen unter Maraviroc (oder anderen CCR5-Antagonisten) auftrat mit Nachweis von CXCR4-tropem oder dual- /gemischt-tropem Virus
- zur Umstellung virologisch supprimierter Patienten von einem Arzneimittel aus einer anderen antiretroviralen Klasse auf Maraviroc liegen keine Daten vor
- hier sollten alternative Therapieoptionen erwogen werden
- viele Arzneimittel haben durch Arzneimittelwechselwirkungen schwerwiegende Auswirkungen auf die Maraviroc-Exposition
- Erwachsene
- empfohlene Dosierung in Abhängigkeit von Interaktionen mit der gleichzeitig angewendeten antiretroviralen Therapie und mit anderen Arzneimitteln
- 150 mg Maraviroc 2mal / Tag (mit einem starken CYP3A-Inhibitor mit oder ohne einen starken CYP3A-Induktor)
- 300 mg Maraviroc 2mal / Tag (ohne starke CYP3A-Inhibitoren oder -Induktoren)
- 600 mg Maraviroc 2mal / Tag (mit einem starken CYP3A-Induktor ohne einen starken CYP3A-Inhibitor)
- empfohlene Dosierung in Abhängigkeit von Interaktionen mit der gleichzeitig angewendeten antiretroviralen Therapie und mit anderen Arzneimitteln
- Kinder (>/= 2 Jahre, mind. 10 kg KG)
- empfohlene Dosis sollte auf Basis des KG (kg) vorgenommen werden und darf die empfohlene Dosis für Erwachsene nicht überschreiten
- bevor die Maraviroc-Dosis anhand des Körpergewichts festgelegt werden kann, ist zunächst sorgfältig die entsprechende Dosis für Erwachsene zu bestimmen
- entsprechende Dosis für Kinder und Jugendliche kann anschließend der unten stehenden Empfehlung entnommen werden
- ein in der HIV-Therapie erfahrener Arzt oder Apotheker ist um Rat zu fragen, falls weiterhin Unsicherheit besteht
- Dosis von Maraviroc für Kinder basierend auf dem KG
- 10 bis < 20 kg
- 50 mg 2mal / Tag
- mit Substanzen, die starke CYP3A Inhibitoren sind (mit oder ohne einen CYP3A-Induktor)
- 50 mg 2mal / Tag
- 20 bis < 30 kg
- 75 mg 2mal / Tag
- mit Substanzen, die starke CYP3A Inhibitoren sind (mit oder ohne einen CYP3A-Induktor)
- 75 mg 2mal / Tag
- 30 bis < 40 kg
- 100 mg 2mal / Tag
- mit Substanzen, die starke CYP3A Inhibitoren sind (mit oder ohne einen CYP3A-Induktor)
- 300 mg 2mal / Tag
- mit Substanzen, die keine starken CYP3A-Inhibitoren oder -Induktoren sind
- 100 mg 2mal / Tag
- mind. 40 kg
- 150 mg 2mal / Tag
- mit Substanzen, die starke CYP3A Inhibitoren sind (mit oder ohne einen CYP3A-Induktor)
- 300 mg 2mal / Tag
- mit Substanzen, die keine starken CYP3A-Inhibitoren oder -Induktoren sind
- 150 mg 2mal / Tag
- 10 bis < 20 kg
- vor der Einnahme muss durch eine ausreichend validierte und empfindliche Bestimmungsmethode anhand einer frisch entnommenen Blutprobe nachgewiesen werden, dass ausschließlich CCR5-tropes HIV-1 vorliegt und kein CXCR4-tropes oder dual- /gemischt-tropes Virus nachgewiesen wurde
Dosisanpassung
- ältere Patienten (> 65 Jahre)
- nur eingeschränkte Erfahrungen vorliegend
- daher sollte Maraviroc bei dieser Patientenpopulation mit Vorsicht eingesetzt werden
- eingeschränkte Nierenfunktion
- bei Patienten mit Nierenfunktionsstörung, die Maraviroc ohne einen starken CYP3A4-Hemmer erhalten
- keine Dosisanpassung erforderlich
- bei Patienten mit Nierenfunktionsstörung, die Maraviroc zusammen mit einem starken CYP3A4-Inhibitor erhalten
- Dosisanpassung erforderlich
- bei erwachsenen Patienten mit einer Kreatinin-Clearance von < 80 ml/min, die auch starke CYP3A4-Hemmer als Begleitmedikation erhalten, wie z.B.
- Ritonavir-geboosterte Proteaseinhibitoren (mit Ausnahme von Tipranavir/Ritonavir)
- Cobicistat
- Itraconazol, Voriconazol, Clarithromycin, Telithromycin
- Telaprevir und Boceprevir
- Dosierungsintervall auf 150 mg Maraviroc 1mal / Tag anpassen
- Anwendung mit Vorsicht bei Patienten mit schwer eingeschränkter Nierenfunktion (CLcr < 30 ml / Min), die starke CYP3A4-Hemmer erhalten
- bei Kindern und Jugendlichen mit Nierenfunktionsstörung liegen keine Daten vor, um eine spezifische Dosierungsempfehlung geben zu können
- bei dieser Patientengruppe mit Vorsicht anwenden
- bei Patienten mit Nierenfunktionsstörung, die Maraviroc ohne einen starken CYP3A4-Hemmer erhalten
- eingeschränkte Leberfunktion
- bei erwachsenen Patienten mit eingeschränkter Leberfunktion
- nur begrenzte Daten vorliegend
- bei Kindern und Jugendlichen
- keine Daten für eine spezifische Dosierungsempfehlung bei Leberfunktionsstörung verfügbar
- Maraviroc mit Vorsicht einsetzen
- bei erwachsenen Patienten mit eingeschränkter Leberfunktion
- Kinder und Jugendliche (Kinder < 2 Jahre oder < 10 kg KG)
- Sicherheit und Wirksamkeit nicht nachgewiesen
- keine Daten verfügbar
Nebenwirkungen
Nebenwirkungen, Wirkstoffprofil
(kumulative Wirkstoffangaben ohne Berücksichtigung des individuellen Zulassungsstatus) Maraviroc - peroral- Erkrankungen des Immunsystems
- ohne Häufigkeitsangabe
- Hypersensitivitätsreaktionen vom verzögerten Typ
- typischerweise innerhalb von 2 - 6 Wochen nach dem Beginn der Therapie
- einschließlich Ausschlag, Fieber, Eosinophilie und Reaktionen der Leber (Reaktionen der Haut und Leber können einzeln oder in Kombination auftreten)
- Autoimmunerkrankungen (z.B. Morbus Basedow und Autoimmunhepatitis)
- Zeitpunkt des Auftretens sehr variabel
- diese Ereignisse können viele Monate nach Beginn der Behandlung auftreten
- HIV-infizierte Patienten mit schwerem Immundefekt
- Entwicklung entzündlicher Reaktion auf asymptomatische oder residuale opportunistische Infektionen
- Hypersensitivitätsreaktionen vom verzögerten Typ
- ohne Häufigkeitsangabe
- Infektionen und parasitäre Erkrankungen
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Lungenentzündung
- ösophageale Candidiasis
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Gutartige, bösartige und unspezifische Neubildungen (einschl. Zysten und Polypen)
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Gallengangkrebs
- diffuses großzelliges B-Zell-Lymphom
- Hodgkin-Lymphom
- Knochenmetastasen
- Lebermetastasen
- Peritonealmetastasen
- Nasopharynxkarzinom
- Ösophaguskarzinom
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Erkrankungen des Blutes und des Lymphsystems
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Anämie
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Panzytopenie
- Granulozytopenie
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Stoffwechsel- und Ernährungsstörungen
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Anorexie
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Psychiatrische Erkrankungen
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Depressionen
- Schlaflosigkeit
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Erkrankungen des Nervensystems
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Krämpfe und Anfallsleiden
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Herzerkrankungen
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Angina pectoris
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Gefäßerkrankungen
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- orthostatische Hypotonie
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Bauchschmerzen
- Blähungen
- Übelkeit
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Leber- und Gallenerkrankungen
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Erhöhung der Alanin-Aminotransferase und Aspartat-Aminotransferase
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Hyperbilirubinämie
- Erhöhung der Gammaglutamyltransferase
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- toxische Hepatitis
- Leberversagen
- Leberzirrhose
- Erhöhung der alkalischen Phosphatase
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Leberversagen mit Kennzeichen für eine Allergie
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Erkankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Exanthem
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Steven-Johnson-Syndrom
- ohne Häufigkeitsangabe
- Toxische Epidermale Nekrolyse
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Sklelettmuskulatur-, Bindegewebs- und Knochenerkrankungen
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Myositis
- Erhöhung der Kreatinphophokinase
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Muskelatrophie
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Erkrankungen der Nieren und Harnwege
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Nierenversagen
- Proteinurie
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Asthenie
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
-
Wirkstoff und weitere Bestandteile des Arzneimittels
Stoffname Stoffmenge Stofftyp Maraviroc 150 mg Wirkstoff Calcium hydrogenphosphat + Hilfsstoff Carboxymethylstärke, Natriumsalz Typ A + Hilfsstoff Cellulose, mikrokristallin + Hilfsstoff Hypromellose + Hilfsstoff Magnesium stearat (Ph. Eur.) [pflanzlich] + Hilfsstoff Opadry 85 F 18422 + Hilfsstoff Poly(vinylalkohol) + k.A. Titan dioxid + k.A. Macrogol 3350 + k.A. Talkum + k.A. -
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