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Pflichttext
Lemocin® gegen Halsschmerzen Flurbiprofen 8,75 mg Lutschtabletten
Zur Anwendung bei Erwachsenen und Jugendlichen ab 12 Jahren
Wirkstoff: Flurbiprofen.
Zur lokalen kurzzeitigen Linderung der Symptome bei Halsschmerzen wie Entzündungen der Rachenschleimhaut, Schmerzen und Schwellungen und Schluckbeschwerden. Wenden Sie sich an einen Arzt, wenn die Symptome nach 3 Tagen schlechter werden oder sich nicht bessern. Hinweis: Enthält Isomalt, Maltitol-Lösung und Zitronenaroma (enthält Limonen und Geraniol), Levomenthol.
Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke.
STADA Consumer Health Deutschland GmbH, Stadastraße 2–18, 61118 Bad Vilbel
Stand: März 2026Allgemeine Produktinformationen
LEMOCIN® FLURBIPROFEN LUTSCHTABLETTEN – FÜR ENTZÜNDLICHE HALSSCHMERZEN
Halsweh und Schluckbeschwerden können den Alltag erheblich beeinträchtigen. Genau hier setzen die Lemocin® Flurbiprofen Lutschtabletten an: Die Halsschmerztabletten wirken direkt an der Ursache des Schmerzes, bei Entzündungen im Hals und Rachen. Die Lemocin® Flurbiprofen Lutschtabletten tragen dazu bei, Schwellungen zu reduzieren und Schmerzen gezielt und effektiv zu lindern.
Die Halstabletten von Lemocin® mit dem Wirkstoff Flurbiprofen sind für die lokale, kurzzeitige symptomatische Behandlung von schmerzhaften Entzündungen der Rachenschleimhaut geeignet und können bei Erwachsenen sowie Jugendlichen ab 12 Jahren angewendet werden.
Die Wirkung tritt schnell und langanhaltend ein: Bereits ab 30 Minuten nach der Anwendung können starke Halsschmerzen spürbar gelindert werden. Das stärkste Lemocin® für entzündliche Halsschmerzen kann bis zu 6 Stunden von starken Halsschmerzen befreien.
Dank des angenehmen Zitronengeschmacks und der praktischen Einnahme ohne Wasser sind die Lemocin® Lutschtabletten bei entzündlichen Beschwerden
ideal für unterwegs geeignet.
PRODUKTPROFIL
Entzündungshemmend und schmerzlindernd bis zu 4 Stunden – bei Rachenentzündung
Lindernder Schutzfilm – ab 2 Minuten
Effektive Linderung bei starken Halsschmerzen und Schmerzen beim Schlucken
Schnelle Wirkung – ab 30 Minuten nach der Anwendung
Angenehmer Zitronengeschmack
Zuckerfrei
ANWENDUNGSEMPFEHLUNG
Lutschen Sie je alle 3-6 Stunden eine Lemocin® Flurbiprofen Lutschtablette. Bewegen Sie die Halstablette langsam in ihrem Mund, um eine optimale Wirkung zu erzielen. Die regelmäßige Anwendung hilft dabei, über einen längeren Zeitraum die Symptome einer Halsentzündung zu lindern. Pro Tag sollten Sie nicht mehr als 5 Lutschtabletten angewendet werden.- Nehmen Sie 1 Lutschtablette und lassen Sie sie langsam im Mund zergehen. Die Lutschtablette darf nicht geschluckt oder gekaut werden.
- Bewegen Sie die Lutschtablette im Mund, während sie zergeht.
Anwendungsgebiete
- Das Arzneimittel enthält Flurbiprofen.
- Das Präparat gehört zu einer Gruppe von Arzneimitteln, die man nicht-steroidale entzündungshemmende Arzneimittel (NSAR) nennt. Diese Arzneimittel wirken, indem sie die Reaktion des Körpers auf Schmerzen, Schwellungen und erhöhte Temperatur beeinflussen.
- Das Arzneimittel wird bei Erwachsenen und Jugendlichen ab 12 Jahren zur kurzzeitigen Linderung der Symptome bei Halsschmerzen wie Entzündungen der Rachenschleimhaut, Schmerzen und Schwellungen und Schluckbeschwerden angewendet.
- Wenn Sie sich nach 3 Tagen nicht besser oder gar schlechter fühlen, wenden Sie sich an Ihren Arzt
Indikation- Lemocin® gegen Halsschmerzen Flurbiprofen ist indiziert zur lokalen kurzzeitigen symptomatischen Behandlung bei schmerzhaften Entzündungen der Rachenschleimhaut bei Erwachsenen und Jugendlichen ab 12 Jahren.
- Nur zur kurzzeitigen Anwendung in Mund- und Rachenraum.
- Um lokale Irritationen der Mundschleimhaut zu vermeiden, sollte Lemocin® gegen Halsschmerzen Flurbiprofen, wie alle Lutschtabletten, während des Auflösens im Mund bewegt werden.
Gegenanzeigen
- Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden, wenn:
- Sie allergisch (überempfindlich) gegen Flurbiprofen oder einen der sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind.
- bei Ihnen nach der Einnahme von Acetylsalicylsäure oder einem anderen NSAR Asthma, unerwartete Atemgeräusche oder Atemprobleme, eine laufende Nase, ein Anschwellen des Gesichts oder ein juckender Hautausschlag (Nesselsucht) aufgetreten ist.
- Sie an Geschwüren im Magen-/Darmbereich (zwei- oder mehrmaliges Auftreten von Magen- oder Zwölffingerdarmgeschwüren) leiden oder gelitten haben.
- bei Ihnen nach der Anwendung von anderen NSAR Blutungen oder Durchbrüche im Magen-Darm-Bereich, schwere Dickdarmentzündung (Kolitis) oder Bluterkrankungen aufgetreten sind.
- Sie sich in den letzten 3 Monaten der Schwangerschaft befinden.
- Sie eine stark beeinträchtigte Herz-, Leber- oder Nierenfunktion haben oder hatten.
Kontraindikation (absolut)- Überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff oder einen der sonstigen Bestandteile.
- Patienten, die nach Einnahme von Acetylsalicylsäure oder anderen nicht-steroidalen Antiphlogistika (NSAR) schon einmal Überempfindlichkeitsreaktionen gezeigt haben (z. B. Asthma, Bronchospasmen, Rhinitis, Angioödem oder Urtikaria).
- Bestehende oder in der Vergangenheit aufgetretene rezidivierende peptische Ulzera/Blutungen (zwei oder mehr separate Episoden mit nachgewiesener Ulzeration) und intestinale Ulzerationen.
- Vorgeschichte mit Magen-Darm-Blutungen oder -Perforation, schwerer Kolitis, Blutungs- oder Blutbildungsstörungen, die mit einer früheren Therapie mit NSAR zusammenhängen.
- Drittes Trimester der Schwangerschaft.
- Schwere Herz-, schwere Nieren- oder schwere Leberinsuffizienz.
Vorsichtsmaßnahmen
- Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen
- Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie das Arzneimittel anwenden, wenn Sie:
- jemals Asthma hatten oder an Allergien leiden.
- geschwollene Mandeln (Tonsillitis) haben oder glauben, eine bakterielle Halsentzündung zu haben (weil sie möglicherweise Antibiotika benötigen).
- Herz-, Leber- oder Nierenprobleme haben.
- einen Schlaganfall hatten.
- eine Vorgeschichte mit Darmerkrankungen (Colitis ulcerosa, Morbus Crohn) haben.
- an hohem Blutdruck leiden.
- an einer chronischen Autoimmunerkrankung (z. B. systemischem Lupus erythematodes (SLE) oder Mischkollagenose) leiden.
- älter sind, da bei Ihnen mit größerer Wahrscheinlichkeit die in dieser Gebrauchsinformation aufgeführten Nebenwirkungen auftreten können.
- in den ersten 6 Monaten der Schwangerschaft sind oder stillen.
- an Kopfschmerzen leiden, die durch Schmerzmittel ausgelöst wurden.
- Sie eine Infektion haben
- Vermeiden Sie die gleichzeitige Anwendung von zwei oder mehr Arzneimitteln aus der Gruppe der NSAR oder der Corticosteroide (wie z. B. Celecoxib, Ibuprofen, Diclofenac-Natrium oder Prednisolon) weil dies das Risiko für Nebenwirkungen erhöhen kann, insbesondere von Nebenwirkungen, die den Magen-Darm-Trakt betreffen wie Geschwüre und Blutungen.
- Während der Anwendung von diesem Präparat
- Brechen Sie die Anwendung der Lutschtabletten bei den ersten Anzeichen von Hautreaktionen (Ausschlag, Abschälung der Haut) oder anderen Anzeichen einer allergischen Reaktion ab und suchen Sie unverzüglich einen Arzt auf.
- Informieren Sie Ihren Arzt bei ungewöhnlichen Beschwerden im Bauch (vor allem Blutungen).
- Wenn Sie sich nicht besser oder sogar schlechter fühlen oder wenn neue Beschwerden auftreten, sprechen Sie mit Ihrem Arzt.
- Die Anwendung von Arzneimitteln, die Flurbiprofen enthalten, kann mit einem geringfügig erhöhten Risiko für Herzanfälle (Herzinfarkt) oder Schlaganfälle verbunden sein. Alle Risiken steigen bei hohen Dosen und länger dauernder Behandlung. Überschreiten Sie nicht die empfohlene Dosis oder Behandlungsdauer (3 Tage).
- Infektionen
- Nicht-steroide entzündungshemmende Arzneimittel (NSAIDs) können Anzeichen von Infektionen wie Fieber und Schmerzen verschleiern. Dies kann eine angemessene Behandlung der Infektion verzögern, was zu einem erhöhten Komplikationsrisiko führen kann. Wenn Sie dieses Arzneimittel anwenden, während Sie an einer Infektion leiden, und die Symptome der Infektion anhalten oder sich verschlimmern, wenden Sie sich unverzüglich an einen Arzt oder Apotheker.
- Kinder
- Dieses Arzneimittel darf nicht bei Kindern unter 12 Jahren angewendet werden.
- Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie das Arzneimittel anwenden, wenn Sie:
- Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen
- Es liegen keine Studien über die Auswirkungen auf die Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen vor. Allerdings können nach Anwendung von NSAR als mögliche Nebenwirkungen Schwindelgefühl und Sehstörungen auftreten. Wenn dies auf Sie zutrifft, dürfen Sie kein Fahrzeug führen und keine Maschinen bedienen.
Hinweise und Vorsichtsmaßnahmen- Besondere Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen für die Anwendung
- Das Auftreten unerwünschter Wirkungen kann durch die Anwendung der niedrigsten wirksamen Dosis über den kürzesten Zeitraum, der für die Erreichung der Beschwerdefreiheit notwendig ist, minimiert werden.
- Ältere Patienten
- Bei älteren Patienten ist mit einem häufigeren Auftreten von Nebenwirkungen auf NSAR zu rechnen, insbesondere Magen-Darm-Blutungen und -Perforation, die tödlich verlaufen können.
- Erkrankungen der Atemwege
- Ein Bronchospasmus kann bei Patienten ausgelöst werden, die an Bronchialasthma oder einer Allergie leiden oder litten. Lemocin® gegen Halsschmerzen Flurbiprofen muss bei diesen Patienten mit Vorsicht angewendet werden.
- Andere NSAR
- Die Anwendung von Flurbiprofen-Lutschtabletten zusammen mit anderen NSAR, einschließlich selektiven Cyclooxygenase-2-Inhibitoren, sollte vermieden werden.
- SLE (Systemischer Lupus erythematodes) und Mischkollagenosen
- Patienten mit SLE und Mischkollagenosen können ein erhöhtes Risiko für aseptische Meningitis haben. Allerdings wird dieser Effekt üblicherweise nicht in Zusammenhang mit der kurzzeitigen Anwendung von Arzneimitteln wie Flurbiprofen-Lutschtabletten beobachtet.
- Systemischer Lupus erythematodes (SLE) und Mischkollagenosen
- Patienten mit SLE und Mischkollagenosen können ein erhöhtes Risiko für eine aseptische Meningitis haben. Allerdings wird dieser Effekt üblicherweise nicht in Zusammenhang mit der kurzzeitigen Anwendung von Arzneimitteln wie Flurbiprofen-Lutschtabletten beobachtet.
- Schädigung des kardiovaskulären Systems, der Niere und der Leber
- In Zusammenhang mit der Anwendung von NSAR wurde über das Auftreten von nephrotoxischen Ereignissen in verschiedenen Formen, einschließlich interstitieller Nephritis, nephrotischem Syndrom und Niereninsuffizienz berichtet. Die Anwendung von NSAR kann zu einer dosisabhängigen Verringerung der Prostaglandinbildung und zu akuter Niereninsuffizienz führen. Das höchste Risiko besteht bei Patienten mit beeinträchtigter Nieren-, Herz- und Leberfunktion, bei Patienten, die Diuretika einnehmen, und bei älteren Patienten. Allerdings wird dieser Effekt üblicherweise nicht in Zusammenhang mit der kurzzeitigen Anwendung von Arzneimitteln wie Flurbiprofen-Lutschtabletten beobachtet.
- Kardiovaskuläre und zerebrovaskuläre Wirkungen
- Bei Patienten mit anamnestisch bekannter Hypertonie und/oder Herzinsuffizienz ist vor Beginn der Behandlung Vorsicht geboten (Besprechung mit dem Arzt oder Apotheker), da im Zusammenhang mit einer NSAR-Therapie über Flüssigkeitsretention, Hypertonie und Ödeme berichtet wurde.
- Klinische Studien und epidemiologische Daten legen nahe, dass die Anwendung von manchen NSAR (insbesondere bei hohen Dosen und bei Langzeitbehandlung) möglicherweise mit einem geringfügig erhöhten Risiko für arterielle thrombotische Ereignisse (zum Beispiel Herzinfarkt oder Schlaganfall) verbunden ist. Es stehen nicht genügend Daten zur Verfügung, um dieses Risiko für Flurbiprofen bei Anwendung der maximalen Tagesdosis von 5 Lutschtabletten ausschließen zu können.
- Leber
- Leichte bis mäßige Leberfunktionsstörungen.
- Wirkungen auf das Nervensystem
- Analgetika-induzierter Kopfschmerz: Im Fall von längerer Analgetika-Anwendung oder Anwendung außerhalb der Empfehlungen kann es zu Kopfschmerzen kommen, die nicht durch erhöhte Dosen dieses Arzneimittels behandelt werden dürfen.
- Gastrointestinaltrakt
- NSAR sollten bei Patienten mit Magen-Darm-Erkrankungen in der Vorgeschichte (Colitis ulcerosa, Morbus Crohn) mit Vorsicht angewendet werden, da sich diese Erkrankungen verschlechtern können.
- Magen-Darm-Blutungen, -Ulzeration oder -Perforation, die tödlich verlaufen können, wurden bei allen NSAR zu jedem Zeitpunkt der Behandlung berichtet, mit oder ohne vorherige Warnsymptome oder schwere Magen-Darm-Ereignisse in der Vorgeschichte.
- Das Risiko für gastrointestinale Blutung, Ulzeration oder Perforation ist höher mit steigenden NSAR-Dosen, bei Patienten mit Ulzera in der Anamnese, insbesondere bei Komplikationen wie Blutungen oder Perforation, sowie bei älteren Patienten; allerdings wird dieser Effekt üblicherweise nicht in Zusammenhang mit der kurzzeitigen Anwendung von Arzneimitteln wie Flurbiprofen-Lutschtabletten beobachtet. Patienten mit anamnestisch bekannter gastrointestinaler Toxizität, insbesondere in höherem Alter, sollten ihren Arzt über alle ungewöhnlichen abdominalen Symptome (speziell gastrointestinale Blutungen) informieren.
- Vorsicht ist bei Patienten geboten, die gleichzeitig Arzneimittel erhalten, die das Risiko für Ulzeration oder Blutungen erhöhen könnten, wie z. B. orale Corticosteroide, Antikoagulanzien wie Warfarin, selektive Serotonin-Wiederaufnahmehemmer oder Thrombozytenaggregationshemmer wie Acetylsalicylsäure.
- Treten bei Patienten unter der Behandlung mit Flurbiprofen Magen-Darm-Blutungen oder -Ulzerationen auf, ist die Behandlung abzusetzen.
- Haut
- Im Zusammenhang mit der Einnahme von NSAR wurde in sehr seltenen Fällen von schweren Hautreaktionen, einige mit tödlichem Verlauf, einschließlich exfoliativer Dermatitis, Stevens-Johnson-Syndrom und toxische epidermale Nekrolyse berichtet. Bei ersten Anzeichen eines Hautausschlags, Schleimhautläsionen oder sonstigen Anzeichen von Überempfindlichkeit sollten Flurbiprofen-Lutschtabletten abgesetzt werden.
- Infektionen
- Da in Einzelfällen eine Verschlimmerung infektionsbedingter Entzündungen (z. B. Entwicklung einer nekrotisierenden Fasciitis) im zeitlichen Zusammenhang mit der systemischen Anwendung von NSAR beschrieben wurde, soll der Patient unverzüglich einen Arzt aufsuchen, wenn während der Anwendung von Flurbiprofen-Lutschtabletten Anzeichen einer bakteriellen Infektion neu auftreten oder sich verschlimmern. Es ist zu prüfen, ob die Einleitung einer anti-infektiven Therapie mit einem Antibiotikum angezeigt ist.
- Bei Anzeichen einer eitrigen bakteriellen Pharyngitis/Tonsillitis soll ein Arzt konsultiert werden, da weitere Behandlungsoptionen in Betracht gezogen werden müssen.
- Maskierung von Symptomen zugrunde liegender Infektionen
- Epidemiologische Studien deuten darauf hin, dass systemische nicht-steroidale entzündungshemmende Arzneimittel (NSAR) die Symptome einer Infektion maskieren können, was zu einer verzögerten Initiierung einer angemessenen Behandlung führen und damit den Ausgang der Infektion verschlechtern kann. Dies wurde bei ambulant erworbener, bakterieller Lungenentzündung und bakteriellen Komplikationen bei Varizellen beobachtet. Bei der Anwendung von Lemocin® gegen Halsschmerzen Flurbiprofen, während der Patient an Fieber oder Schmerzen aufgrund einer Infektion leidet, wird eine Überwachung der Infektion empfohlen.
- Es wird empfohlen, das Arzneimittel nicht länger als 3 Tage anzuwenden.
- Sonstige Bestandteile
- Dieses Arzneimittel enthält Isomalt und Maltitol-Lösung. Patienten mit der seltenen hereditären Fructose-Intoleranz sollten Lemocin® gegen Halsschmerzen Flurbiprofen nicht einnehmen. 1 Lutschtablette enthält 2.037,5 mg Isomalt und 427,3 mg Maltitol-Lösung. Dies ist bei Patienten mit Diabetes mellitus zu berücksichtigen. Der Kalorienwert beträgt 2,3 kcal/g Isomalt bzw. Maltitol. Isomalt und Maltitol-Lösung können nach Anwendung mehrerer Dosen täglich eine leicht laxierende Wirkung haben.
- Dieses Arzneimittel enthält ein Zitronenaroma mit Limonen und Geraniol. Diese können allergische Reaktionen hervorrufen.
- Dieses Arzneimittel enthält Levomenthol. Bei entsprechend sensibilisierten Patienten können durch Levomenthol Überempfindlichkeitsreaktionen (einschließlich Atemnot) ausgelöst werden.
- Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln und sonstige Wechselwirkungen
- Die gleichzeitige Anwendung von Flurbiprofen mit folgenden Arzneimitteln sollte vermieden werden:
- Andere NSAR einschließlich selektive Cyclooxygenase-2-Hemmer:
- Die gleichzeitige Anwendung von zwei oder mehr NSAR ist zu vermeiden, weil dies mit einem erhöhten Risiko für unerwünschte Wirkungen einhergehen kann (vor allem für gastrointestinale Ereignisse wie z. B. Geschwüre oder Blutungen).
- Acetylsalicylsäure (niedrige Dosis):
- Sofern der Arzt nicht die Anwendung von niedrig dosierter Acetylsalicylsäure (maximal 75 mg täglich) empfohlen hat, da dies das Risiko für Nebenwirkungen erhöhen kann.
- Andere NSAR einschließlich selektive Cyclooxygenase-2-Hemmer:
- Bei der gleichzeitigen Anwendung von Flurbiprofen mit folgenden Arzneimitteln ist Vorsicht geboten:
- Antikoagulanzien:
- NSAR können die Wirkung von Antikoagulanzien, wie z. B. Warfarin, verstärken.
- Thrombozytenaggregationshemmer:
- Erhöhtes Risiko für gastrointestinale Ulzeration oder Blutung.
- Antihypertensiva (Diuretika, ACE-Hemmer, Angiotensin-II-Antagonisten):
- NSAR können die Wirkung von Diuretika und anderen Antihypertensiva abschwächen. Bei einigen Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion (z. B. exsikkierte Patienten oder ältere Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion) kann die gleichzeitige Einnahme eines ACE-Hemmers oder Angiotensin-II-Antagonisten mit einem Arzneimittel, das die Cyclooxygenase hemmt, zu einer weiteren Verschlechterung der Nierenfunktion, einschließlich eines möglichen akuten Nierenversagens, führen. Dieser Effekt ist gewöhnlich reversibel. Diese Wechselwirkungen sollten berücksichtigt werden, wenn Patienten gleichzeitig Flurbiprofen und ACE-Hemmer oder Angiotensin-II-Antagonisten einnehmen. Daher sollte eine solche Kombination, vor allem bei älteren Patienten, nur mit Vorsicht angewendet werden. Die Patienten sollten zu einer adäquaten Flüssigkeitseinnahme aufgefordert werden und eine Überwachung der Nierenfunktion sollte in Erwägung gezogen werden.
- Alkohol:
- Kann das Risiko für Nebenwirkungen erhöhen, insbesondere von Blutungen im Magen-Darm-Trakt.
- Herzglykoside:
- NSAR können eine Herzinsuffizienz verschlimmern, die glomeruläre Filtrationsrate (GFR) verringern und die Plasmaglykosidspiegel erhöhen. Es wird empfohlen, die Patienten angemessen zu überwachen und, sofern nötig, eine Dosisanpassung vorzunehmen.
- Ciclosporin:
- Erhöhtes Risiko für Nephrotoxizität.
- Corticosteroide:
- Erhöhtes Risiko gastrointestinaler Ulzera oder Blutungen
- Lithium:
- Kann die Lithium-Serumspiegel erhöhen. Es wird empfohlen, die Patienten angemessen zu überwachen und, sofern nötig, die Dosis anzupassen.
- Methotrexat:
- Die Anwendung von NSAR innerhalb von 24 Stunden vor oder nach der Verabreichung von Methotrexat kann die Konzentration von Methotrexat und dadurch seine toxische Wirkung erhöhen.
- Mifepriston:
- Nach der Anwendung von Mifepriston sollten für 8 - 12 Tage keine NSAR angewendet werden, da NSAR die Wirkung von Mifepriston herabsetzen können.
- Orale Antidiabetika:
- Es wurde von Veränderungen des Blutzuckerspiegels berichtet (häufigere Kontrollen werden empfohlen).
- Phenytoin:
- Erhöhte Phenytoin-Serumspiegel sind möglich. Es wird empfohlen, die Patienten angemessen zu überwachen und, sofern nötig, eine Dosisanpassung vorzunehmen.
- Kaliumsparende Diuretika:
- Die gleichzeitige Anwendung kann zu Hyperkaliämie führen.
- Probenecid, Sulfinpyrazon:
- Arzneimittel, die Probenecid oder Sulfinpyrazon enthalten, können die Ausscheidung von Flurbiprofen verzögern.
- Chinolonantibiotika:
- Daten aus tierexperimentellen Untersuchungen deuten darauf hin, dass NSAR das Risiko für Krampfanfälle in Zusammenhang mit Chinolonantibiotika erhöhen können. Patienten, die NSAR und Chinolone einnehmen, können daher ein erhöhtes Krampfanfallrisiko aufweisen.
- Selektive Serotonin-Wiederaufnahme-Hemmer (SSRI):
- Erhöhtes Risiko für Magen-Darm-Ulzerationen oder -Blutungen.
- Tacrolimus:
- Möglicherweise erhöhtes Risiko für Nephrotoxizität bei gleichzeitiger Anwendung von NSAR und Tacrolimus.
- Zidovudin:
- Erhöhtes Risiko für Hämatotoxizität bei gleichzeitiger Anwendung von NSAR und Zidovudin.
- Antikoagulanzien:
- Bis jetzt haben klinische Studien keine Interaktionen zwischen Flurbiprofen und Tolbutamid oder Antazida gezeigt.
- Kinder und Jugendliche
- Keine zusätzlichen Informationen verfügbar.
- Die gleichzeitige Anwendung von Flurbiprofen mit folgenden Arzneimitteln sollte vermieden werden:
- Auswirkungen auf die Verkehrstüchtigkeit und die Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen
- Es wurden keine Studien über die Auswirkungen auf die Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen durchgeführt.
- Schwindel, Benommenheit und Sehstörungen sind mögliche Nebenwirkungen nach der Anwendung von Flurbiprofen. Betroffene Patienten sollten kein Fahrzeug fahren oder Maschinen bedienen.
- Überdosierung
- Symptome
- Bei den meisten Patienten, die eine klinisch bedeutsame Menge von NSAR eingenommen haben, beschränken sich die Symptome auf Übelkeit, Erbrechen, Oberbauchschmerzen oder, in selteneren Fällen, Diarrhö. Tinnitus, Kopfschmerzen und gastrointestinale Blutungen können ebenfalls auftreten. Bei einer schwereren Vergiftung mit NSAR zeigen sich auch Toxizitätserscheinungen im Zentralnervensystem, die sich in Form von Benommenheit, gelegentlich Erregtheit, Sehstörungen und Desorientiertheit oder Koma äußern. Auch Konvulsionen können gelegentlich auftreten. Bei schweren Vergiftungen mit NSAR kann es zu Stoffwechselazidose und einer Verlängerung der Prothrombinzeit/INR (International Normalized Ratio) kommen, was wahrscheinlich auf Wechselwirkungen mit den im Blut zirkulierenden Gerinnungsfaktoren zurückzuführen ist. Akute Niereninsuffizienz und Leberschäden können auftreten. Bei Asthmatikern ist eine Exazerbation des Asthmas möglich.
- Therapie
- Die Therapie einer Überdosierung sollte symptomatisch und unterstützend sein. Es ist darauf zu achten, dass die Atemwege frei sind. Die Herzfunktion sowie Vitalzeichen müssen bis zur Stabilisierung überwacht werden.
- Die orale Gabe von Aktivkohle oder die Durchführung einer Magenspülung können als Behandlungsmaßnahmen in Betracht gezogen werden, sollte der Patient innerhalb von einer Stunde nach der Einnahme einer potenziell toxischen Dosis vorstellig werden. Wenn nötig, ist eine Korrektur der Serumelektrolyte vorzunehmen. Bei häufigen oder verlängerten Krampfanfällen ist eine Behandlung mit intravenösem Diazepam oder Lorazepam durchzuführen. Bei Asthma sind Bronchodilatatoren zu verabreichen. Ein spezifisches Antidot für Flurbiprofen existiert nicht.
- Symptome
- Es liegen keine klinischen Daten zur Anwendung von Lemocin® gegen Halsschmerzen Flurbiprofen in der Schwangerschaft vor.
- Eine Hemmung der Prostaglandinsynthese kann die Schwangerschaft und/oder die embryonale/fetale Entwicklung negativ beeinflussen. Daten aus epidemiologischen Studien weisen auf ein erhöhtes Risiko für Fehlgeburten sowie kardiale Missbildungen und Gastroschisis nach der Anwendung eines Prostaglandinsynthesehemmers in der Frühschwangerschaft hin. Das absolute Risiko kardiovaskulärer Missbildungen erhöhte sich von weniger als 1% bis auf etwa 1,5%. Es wird angenommen, dass das Risiko mit der Dosis und der Dauer der Therapie steigt.
- Bei Tieren wurde nachgewiesen, dass die Gabe eines Prostaglandinsynthesehemmers zu erhöhtem prä- und post-implantärem Verlust und zu embryo-fetaler Letalität führt. Ferner wurden erhöhte Inzidenzen verschiedener Missbildungen, einschließlich kardiovaskulärer Missbildungen, bei Tieren berichtet, die während der Phase der Organogenese einen Prostaglandinsynthesehemmer erhielten.
- Auch wenn die systemische Exposition im Vergleich zur oralen Anwendung geringer ist, ist nicht bekannt, ob die systemische Exposition mit Flurbiprofen, die nach topischer Anwendung erreicht wird, für einen Embryo/Fötus schädlich sein kann. Während des ersten und zweiten Schwangerschaftstrimesters sollte Lemocin® gegen Halsschmerzen Flurbiprofen nicht angewendet werden, es sei denn, dies ist eindeutig notwendig. Bei Anwendung muss die Dosis so niedrig und die Behandlungsdauer so kurz wie möglich gehalten werden.
- Während des dritten Schwangerschaftstrimesters kann die systemische Anwendung von Prostaglandinsynthesehemmern, einschließlich Flurbiprofen, zu einer kardiopulmonalen und renalen Toxizität beim Fötus führen. Am Ende der Schwangerschaft kann es zu einer verlängerten Blutungszeit bei Mutter und Kind kommen, und die Wehen können sich verzögern. Daher ist Lemocin® gegen Halsschmerzen Flurbiprofen während des letzten Schwangerschaftstrimesters kontraindiziert.
- Fertilität
- Es gibt einige Hinweise, dass Arzneimittel, welche die Cyclooxygenase/Prostaglandin-Synthese hemmen, durch eine Auswirkung auf die Ovulation eine Beeinträchtigung der weiblichen Fertilität verursachen können. Dieser Effekt ist nach Beendigung der Behandlung reversibel.
- In begrenzt vorliegenden Studien erschien Flurbiprofen in sehr geringer Konzentration in der Muttermilch und es ist unwahrscheinlich, dass beim gestillten Säugling unerwünschte Wirkungen ausgelöst werden. Dennoch wird, aufgrund möglicher unerwünschter Wirkungen von NSAR auf gestillte Säuglinge, die Anwendung von Lemocin® gegen Halsschmerzen Flurbiprofen bei Stillenden nicht empfohlen.
Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten
- Anwendung zusammen mit anderen Arzneimitteln
- Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen, kürzlich andere Arzneimittel eingenommen haben oder beabsichtigen, andere Arzneimittel einzunehmen.
- Dies gilt insbesondere für folgende Arzneimittel:
- Acetylsalicylsäure in niedriger Dosierung (bis zu 75 mg täglich),
- Arzneimittel gegen Bluthochdruck oder Herzschwäche (Antihypertensiva, Herzglykoside),
- Entwässerungstabletten (Diuretika einschließlich kaliumsparender Arzneimittel),
- blutverdünnende Arzneimittel (Antikoagulanzien, Plättchenhemmer),
- Arzneimittel gegen Gicht (Probenecid, Sulfinpyrazon),
- andere NSAR einschließlich selektiver Cyclooxygenase-2-Hemmer oder Corticosteroide (z. B. Celecoxib, Ibuprofen, Diclofenac-Natrium oder Prednisolon),
- Mifepriston (ein Arzneimittel zum Abbruch einer Schwangerschaft),
- Chinolon-Antibiotika (z. B. Ciprofloxacin),
- Ciclosporin oder Tacrolimus (Arzneimittel zur Unterdrückung des Immunsystems),
- Phenytoin (Arzneimittel zur Behandlung von Epilepsie),
- Methotrexat (Arzneimittel zur Behandlung von Autoimmunerkrankungen oder Krebs),
- Lithium oder selektive Serotonin-Wiederaufnahme-Hemmer (SSRI, Arzneimittel zur Behandlung von Depressionen),
- Antidiabetika zum Einnehmen (zur Behandlung der Zuckerkrankheit),
- Zidovudin (zur Behandlung von HIV-Infektionen).
- Anwendung zusammen mit Nahrungsmitteln, Getränken und Alkohol
- Während der Behandlung mit dem Arzneimittel sollten Sie keinen Alkohol zu sich nehmen, da dies das Risiko für Magen- oder Darmblutungen erhöhen kann.
Wechselwirkungen, wirkstoffbezogen
keine Berücksichtigung des arzneimittelrechtlichen Zulassungsstatus des Präparates bzw. produktspezifischer Angaben schwerwiegend Vitamin-K-Antagonisten / Antirheumatika, nicht-steroidale
Streptozocin / Stoffe mit potenziell nephrotoxischen UAW
Methotrexat, hochdosiert / Antirheumatika, nicht-steroidale
mittelschwer Aminoglykosid-Antibiotika / Antirheumatika, nicht-steroidale
ACE-Hemmer / Antirheumatika, nicht-steroidale
Ciclosporin / Antirheumatika, nicht-steroidale
Digitalis-Glykoside / Antirheumatika, nicht steroidale
Heparine und Heparinoide / Antirheumatika, nicht-steroidale
Hydantoine / Antirheumatika, nicht-steroidale
Lithium / Antirheumatika, nicht-steroidale
Methotrexat, niedrigdosiert / Antirheumatika, nicht-steroidale
Salicylate, niedrig dosiert / Antirheumatika, nicht-steroidale, systemisch
Antirheumatika, nicht-steroidale / Serotonin-Wiederaufnahme-Hemmer
Faktor Xa-Inhibitoren, orale / Antirheumatika, nicht-steroidale
Angiotensin-II-Antagonisten / Antirheumatika, nicht-steroidale
Tacrolimus / Antirheumatika, nicht-steroidale
Antirheumatika, nicht-steroidale / Corticosteroide
Thrombozytenaggregationshemmer / Antirheumatika, nicht-steroidale
Diuretika, kaliumsparende / Antirheumatika, nicht-steroidale
Antirheumatika, nicht-steroidale / Antirheumatika, nicht-steroidale
Antirheumatika, nicht-steroidale / Antirheumatika, nicht-steroidale
Fumarsäure-Derivate / Antirheumatika, nicht-steroidale
COX-2-Hemmer / Antirheumatika, nicht-selektive
Blutgerinnungsfaktoren, AAV-Vektor basiert / Stoffe, potenziell hepatotoxisch (Livertox Score A - C)
Glucose, diagnostische Zwecke / Wirkstoffe, den Test beeinflussende
CYP2C8-, CYP2C9-, CYP2C19-, CYP2B6-Substrate / Nirogacestat
Pretomanid / Stoffe, potenziell hepatotoxisch (Livertox Score A - C)
geringfügig Beta-Blocker / Antirheumatika, nicht-steroidale
Schleifendiuretika / Antirheumatika, nicht-steroidale
Antirheumatika, nicht-steroidale / Probenecid
Thiazid-Diuretika / Antirheumatika, nicht-steroidale
Antidiabetika, orale / Antirheumatika, nicht-steroidale
Gyrase-Hemmer / Antirheumatika, nicht-steroidale
Metformin / Antirheumatika, nicht-steroidale
Stoffe, potenziell hepatotoxisch / Stoffe, potenziell hepatotoxisch (Livertox Score A - C)
Antirheumatika, nicht-steroidale / Deferasirox
Antirheumatika, nicht-steroidale / Defibrotid
Daptomycin / Antirheumatika, nicht-steroidale
Antirheumatika, nicht-steroidale / Ethanol
Erdnussprotein / Antirheumatika, nicht-steroidale
Methotrexat / Stoffe, potenziell hepatotoxisch
Isoniazid / Stoffe, potenziell hepatotoxisch
Teriflunomid / Stoffe, potenziell hepatotoxisch
Valproinsäure / Stoffe, potenziell hepatotoxisch
Mercaptopurin / Stoffe, potenziell hepatotoxisch
Zidovudin / Flurbiprofen
UGT-Substrate / Ivosidenib
Tenofovir disoproxil / Antirheumatika, nicht-steroidale
CYP2C8- und CYP2C9-Substrate / Torasemid
Aminoglykosid-Antibiotika, topische / Antirheumatika, nicht-steroidale
CYP450-Substrate / Tarlatamab
CYP2C8-, CYP2C9-, CYP2C19-Substrate / Pretomanid
CYP2C8- und CYP2C9-Substrate / Tovorafenib
unbedeutend Salicylate, niedrig dosiert / Antirheumatika, nicht-steroidale, extern
Paracetamol / Stoffe, potenziell hepatotoxisch (Livertox Score A - C)
Mifepriston und Misoprostol / Antirheumatika, nicht-steroidaleWarnhinweise
- Darreichungsformen zum Einnehmen (z. B. Tabletten), die Flurbiprofen enthalten, können bei Ihrem ungeborenen Kind unerwünschte Nebenwirkungen hervorrufen. Es ist nicht bekannt, ob das gleiche Risiko auch für dieses Arzneimittel gilt.
- Verwenden Sie das Präparat nicht, wenn Sie sich in den letzten 3 Monaten der Schwangerschaft befinden. Wenn Sie in den ersten 6 Monaten Ihrer Schwangerschaft sind oder stillen, sprechen Sie mit Ihrem Arzt, bevor Sie dieses Arzneimittel anwenden. Wenn Sie während dieser Zeit behandelt werden müssen, sollten Sie die niedrigste Dosis über die kürzeste erforderliche Dauer verwenden.
- Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Anwendung dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.
- Dieses Arzneimittel gehört zu einer Gruppe von Arzneimitteln, welche die Fruchtbarkeit von Frauen beeinträchtigen können. Diese Wirkung ist umkehrbar, wenn die Anwendung des Arzneimittels beendet wird. Es ist unwahrscheinlich, dass die gelegentliche Anwendung dieser Lutschtabletten die Möglichkeit, schwanger zu werden beeinflusst. Wenn Sie jedoch Probleme haben, schwanger zu werden, sprechen Sie vor der Anwendung dieses Arzneimittels mit Ihrem Arzt.
Enthält Fructose, Invertzucker (Honig), Lactitol, Maltitol, Isomaltitol, Saccharose oder Sorbitol. Darf bei Patienten mit hereditärer Fructose-Intoleranz nicht angewendet werden.Die Anwendung in der Schwangerschaft darf oder sollte nicht erfolgen.Die Anwendung in der Stillzeit ist nicht empfohlen.Dosierungsanleitung
- Wenden Sie dieses Arzneimittel immer genau wie beschrieben bzw. genau nach der mit Ihrem Arzt oder Apotheker getroffenen Absprache an. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.
- Die empfohlene Dosis für Erwachsene und Jugendliche ab 12 Jahren beträgt: 1 Lutschtablette alle 3 bis 6 Stunden, je nach Bedarf.
- Wenden Sie nicht mehr als 5 Lutschtabletten innerhalb von 24 Stunden an.
- Anwendung bei Kindern:
- Nicht bei Kindern unter 12 Jahren anwenden.
- Dauer der Anwendung
- Diese Lutschtabletten sind nur für den kurzzeitigen Gebrauch bestimmt. Zur Linderung der Symptome sollte die niedrigste wirksame Dosis für die kürzeste erforderliche Dauer angewendet werden. Wenn Sie an einer Infektion leiden, wenden Sie sich unverzüglich an einen Arzt oder Apotheker, sofern die Symptome (wie Fieber und Schmerzen) andauern oder sich verschlimmern.
- Wenden Sie das Arzneimittel nicht länger als 3 Tage an, es sei denn, Ihr Arzt hat es Ihnen verordnet. Wenn Sie sich nicht besser oder sogar schlechter fühlen, oder wenn neue Beschwerden auftreten, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker.
- Wenn Sie eine größere Menge angewendet haben, als Sie sollten
- Sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker oder suchen Sie umgehend das nächstgelegene Krankenhaus auf. Folgende Symptome einer Überdosierung sind möglich: Übelkeit oder Erbrechen, Magenschmerzen oder, in selteneren Fällen, Durchfall. Ein Klingeln in den Ohren, Kopfschmerzen und Magen-Darm-Blutungen sind ebenfalls möglich.
- Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Dosierung- Zur Linderung der Symptome sollte die niedrigste wirksame Dosis für die kürzeste erforderliche Dauer angewendet werden.
- Erwachsene und Jugendliche ab 12 Jahren
- Bei Bedarf alle 3 bis 6 Stunden eine Lutschtablette langsam lutschen/im Mund zergehen lassen. Die maximale Tagesdosis beträgt 5 Lutschtabletten.
- Es wird empfohlen, das Arzneimittel nicht länger als 3 Tage lang anzuwenden.
- Kinder
- Nicht bei Kindern unter 12 Jahren anwenden.
- Die Sicherheit und Wirksamkeit von Lemocin® gegen Halsschmerzen Flurbiprofen bei Kindern unter 12 Jahren wurden nicht nachgewiesen. Es liegen keine Daten vor.
- Ältere Patienten
- Für ältere Patienten kann keine allgemeine Dosierungsempfehlung gegeben werden, da die klinische Erfahrung für diese Patientengruppe begrenzt ist. Für ältere Patienten besteht ein erhöhtes Risiko für schwerwiegende Folgen von Nebenwirkungen.
- Eingeschränkte Nierenfunktion
- Bei Patienten mit leicht bis mäßig eingeschränkter Nierenfunktion ist keine Dosisanpassung nötig. Bei Patienten mit starker Niereninsuffizienz ist Flurbiprofen kontraindiziert.
- Eingeschränkte Leberfunktion
- Bei Patienten mit leicht bis mäßig eingeschränkter Leberfunktion ist keine Dosisanpassung nötig. Bei Patienten mit starker Leberinsuffizienz ist Flurbiprofen kontraindiziert.
Nebenwirkungen
- Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.
- Beenden Sie die Anwendung dieses Arzneimittels und suchen Sie sofort ärztliche Hilfe auf, wenn eine dieser Nebenwirkungen bei Ihnen auftritt:
- Anzeichen einer allergischen Reaktion, z. B. Asthma, unerwartete Pfeifatmung oder Kurzatmigkeit, Juckreiz, laufende Nase, Hautausschlag.
- Schwellungen im Gesicht, der Zunge oder im Rachen, die Atembeschwerden verursachen, Herzrasen, Blutdruckabfall bis hin zum Schock (diese können auch bei der ersten Anwendung des Arzneimittels auftreten).
- Schwere Hautreaktionen wie Schälen der Haut, Blasenbildendung oder schuppende Haut.
- Sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, wenn bei Ihnen eine der folgenden Nebenwirkungen oder eine Nebenwirkung, die hier nicht aufgeführt ist, auftritt:
- Weitere Nebenwirkungen, die auftreten können:
- Häufig (kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen)
- Schwindelgefühl, Kopfschmerzen,
- Reizung im Rachenraum,
- Geschwüre oder Schmerzen im Mund,
- Halsschmerzen,
- Unangenehmes oder untypisches Gefühl im Mundbereich (z. B. Wärme, Brennen, Kribbeln, Prickeln),
- Übelkeit und Durchfall,
- Kribbeln und Juckreiz der Haut.
- Gelegentlich (kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen)
- Benommenheit,
- Müdigkeit oder Schwierigkeiten beim Einschlafen,
- Verschlimmerung von Asthma, Pfeifatmung, Kurzatmigkeit,
- Blasenbildung im Mund- oder Rachenraum, Taubheitsgefühl im Rachen,
- Trockener Mund,
- Brennen im Mund, veränderter Geschmackssinn,
- geblähter Magen, Bauchschmerzen, Blähungen, Verstopfung, Verdauungsstörungen, Erbrechen,
- Vermindertes Empfinden im Rachenraum,
- Fieber, Schmerzen,
- Hautausschläge, juckende Haut.
- Selten (kann bis zu 1 von 1.000 Behandelten betreffen)
- Anaphylaktische Reaktion.
- Nicht bekannt (Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar)
- Blutarmut (Anämie), Thrombozytopenie (geringe Anzahl von Blutplättchen, was zu Blutergüssen und Blutungen führen kann),
- Schwellungen (Ödeme), Bluthochdruck, Herzversagen oder Herzinfarkt,
- Schwere Hautreaktionen wie Blasenbildung einschließlich Stevens-Johnson Syndrom, Lyell-Syndrom und toxischer epidermaler Nekrolyse,
- Leberentzündung (Hepatitis),
- Überempfindlichkeit.
- Häufig (kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen)
- Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht angegeben sind.
Nebenwirkungen- Überempfindlichkeitsreaktionen auf NSAR wurden berichtet, die Folgendes umfassen können:
- Nicht-spezifische allergische Reaktionen und anaphylaktischer Schock,
- Atemwegsreaktionen, wie z. B. Asthma, Verschlimmerung eines bestehenden Asthmas, Bronchospasmen, Dyspnoe,
- Verschiedene Hautreaktionen, wie z. B. Pruritus, Urtikaria, Angioödem und in selteneren Fällen exfoliative und bullöse Dermatosen (einschließlich epidermale Nekrolyse und Erythema multiforme).
- Ödeme, Hypertonie und Herzinsuffizienz wurden im Zusammenhang mit einer NSAR-Behandlung berichtet.
- Klinische Studien und epidemiologische Daten deuten darauf hin, dass die Anwendung von NSAR (insbesondere in hohen Dosen und über einen langen Zeitraum) mit einem etwas erhöhten Risiko für arterielle thrombotische Ereignisse assoziiert ist (wie z. B. Myokardinfarkt oder Schlaganfall). Es liegen keine ausreichenden Daten vor, um ein solches Risiko für Flurbiprofen 8,75 mg Lutschtabletten auszuschließen.
- Die folgende Liste von Nebenwirkungen bezieht sich auf Wirkungen, die bei kurzzeitiger Anwendung von Flurbiprofen in den für apothekenpflichtige Arzneimittel empfohlenen Dosen aufgetreten sind.
- [Sehr häufig (>/= 1/10), häufig (>/= 1/100, < 1/10), gelegentlich (>/= 1/1.000, < 1/100), selten (>/= 1/10.000, < 1/1.000), sehr selten (< 1/10.000), nicht bekannt (Häufigkeit auf der Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar).]
- Erkrankungen des Blutes und des Lymphsystems
- Nicht bekannt: Anämie, Thrombozytopenie.
- Erkrankungen des Immunsystems
- Selten: anaphylaktische Reaktionen.
- Psychiatrische Erkrankungen
- Gelegentlich: Insomnie.
- Erkrankungen des Nervensystems
- Häufig: Schwindel, Kopfschmerzen, Parästhesie.
- Gelegentlich: Somnolenz.
- Herzerkrankungen
- Nicht bekannt: Ödeme, Herzinsuffizienz.
- Gefäßerkrankungen
- Nicht bekannt: Hypertonie.
- Erkrankungen der Atemwege, des Brustraumes und Mediastinums
- Häufig: Rachenreizung.
- Gelegentlich: Verschlimmerung von Asthma und Bronchospasmen, Dyspnoe, Pfeifatmung, oropharyngeale Blasenbildung, pharyngeale Hypoästhesie.
- Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts
- Häufig: Durchfall, Ulzerationen der Mundschleimhaut, Übelkeit, Schmerzen im Mund, orale Parästhesie, oropharyngeale Schmerzen, unangenehmes Gefühl im Mund (warmes oder brennendes Gefühl oder Kribbeln).
- Gelegentlich: abdominale Distension, Abdominalschmerzen, Verstopfung, Mundtrockenheit, Dyspepsie, Flatulenz, Glossodynie, Dysgeusie, orale Dysästhesie, Erbrechen.
- Leber- und Gallenerkrankungen
- Nicht bekannt: Hepatitis.
- Erkrankungen der Haut und des Unterhautgewebes
- Gelegentlich: diverse Hautausschläge, Pruritus.
- Nicht bekannt: schwere Hautreaktionen wie bullöse Reaktionen, einschließlich Stevens-Johnson-Syndrom und toxischer epidermaler Nekrolyse.
- Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort
- Gelegentlich: Fieber, Schmerzen.
-
Wirkstoff und weitere Bestandteile des Arzneimittels
Stoffname Stoffmenge Stofftyp Flurbiprofen 8.75 mg Wirkstoff Acesulfam, Kaliumsalz + Hilfsstoff Isomalt 2037.5 mg Hilfsstoff Kalium hydroxid + Hilfsstoff Levomenthol + Aromastoff Macrogol 300 + Hilfsstoff Maltitol Lösung 427.3 mg Hilfsstoff Zitronen Aroma 7.5 mg Aromastoff beta-Pinen + k.A. alpha-Terpineol + k.A. Limonen + k.A. Geraniol + k.A. Sabinen + k.A. Gamma-Terpinen + k.A. Beta-Caryophyllen + k.A. Neral + k.A. Neryl acetat + k.A. Geraniol acetat + k.A. Anmelden / Registrieren
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