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Allgemeine Produktinformationen
- Dieses Arzneimittel wird ohne Wasser eingenommen. Die erste Einnahme sollte mindestens eine halbe Stunde (vorzugsweise 1 bis 2 Stunden) vor Reisebeginn erfolgen. Eine weitere Einnahme sollte frühestens 6 Stunden nach der vorherigen Einnahme erfolgen.
- Das Präparat sollte nach den Mahlzeiten eingenommen werden, um jegliche Magenreizung zu minimieren.
Anwendungsgebiete
- Dieses Arzneimittel gehört zu einer Gruppe von Medikamenten bekannt als Antihistaminika.
- Es wird verwendet zur Vorbeugung und Behandlung von Reisekrankheit bei Erwachsenen und Kindern ab einem Körpergewicht von 30 kg.
Indikation- Vorbeugung und Behandlung von Reisekrankheit bei Erwachsenen und Kindern >/= 30 kg
- erste Einnahme mind. ½ Stunde vor Reisebeginn (vorzugsweise 1 - 2 Stunden zuvor)
- weitere Einnahme frühestens 6 Stunden nach der vorherigen Einnahme
- Einnahme nach den Mahlzeiten, um jegliche Magenreizung zu minimieren
Gegenanzeigen
- Das Präparat darf nicht eingenommen werden, wenn Sie:
- überempfindlich (allergisch) gegen Dimenhydrinat oder einen der sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind
- allergisch gegen jegliche Medikamente sind, die als Antihistaminika bekannt sind
- an einem Glaukom (erhöhtem Augendruck) leiden
- Schwierigkeiten oder Schmerzen bei der Blasenentleerung aufgrund einer Vergrößerung der Prostatadrüse aufweisen
- an Bronchialasthma leiden
- an einem Phäochromozytom leiden
- an Krämpfen (Epilepsie, Eklampsie) leiden
- an einer Störung der Produktion des Blutfarbstoffs (Porphyrie) leiden
- an einer Herzrhythmus-Störung (z. B. Herzjagen, Wolff-Parkinson-White-Syndrom) leiden
Kontraindikation (absolut), Wirkstoffprofil
(kumulative Wirkstoffangaben ohne Berücksichtigung des individuellen Zulassungsstatus) Dimenhydrinat - intraoral- Überempfindlichkeit gegen Dimenhydrinat, Diphenhydramin oder andere Antihistaminika
- Bronchialasthma / akuter Asthma-Anfall / akutes Asthma
- Risiko für Engwinkelglaukom
- Phäochromozytom
- Porphyrie
- Dimenhydrinat wurde mit akuten Porphyrie-Attacken in Verbindung gebracht und
wird bei solchen Patienten nicht als sicher erachtet
- Dimenhydrinat wurde mit akuten Porphyrie-Attacken in Verbindung gebracht und
- Prostatahyperplasie mit Restharnbildung / Risiko für Harnverhalt wegen Harnröhren-Prostatabeschwerden
- Krampfanfällen (Epilepsie, Eklampsie)
- Herzrhythmusstörungen (z.B. Wolff-Parkinson-White Syndrom)
- alters- und gewichtsabhängige Kontraindikation möglich (siehe jeweilige Herstellerinformation)
Vorsichtsmaßnahmen
- Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen
- Sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie das Arzneimittel einnehmen, wenn Sie:
- eine Zuckerunverträglichkeit aufweisen
- Leber- oder Nierenprobleme haben
- niedrige Blutspiegelwerte bezüglich Kalium (Hypokaliämie) bzw. Magnesium (Hypomagnesiämie) haben
- unter verlangsamtem Herzschlag leiden (Bradykardie)
- unter bestimmten Herzerkrankungen (angeborenes langes QT-Syndrom oder andere klinisch bedeutsame Herzschäden, insbesondere Durchblutungsstörungen der Herzkranzgefäße, Erregungsleitungsstörungen) leiden
- gleichzeitig Arzneimittel anwenden, die ebenfalls das sogenannte QT-Intervall im EKG verlängern oder zu einer Hypokaliämie führen
- Das Präparat sollte nach den Mahlzeiten eingenommen werden, um jegliche Magenreizung zu minimieren.
- Während der Behandlung sollten Sie weder Alkohol noch alkoholhaltige Arzneimittel zu sich nehmen.
- Ältere Menschen
- Informieren Sie Ihren Arzt, bevor Sie dieses Präparat einnehmen, wenn Sie:
- eine Vorgeschichte mit Verstopfung, Schwindel oder Benommenheit haben
- Prostata-Probleme haben
- an Parkinson leiden
- unter Beschwerden leiden, die durch eine Anticholinergika-Therapie verstärkt werden könnten (z. B. erhöhter Augeninnendruck, Pyloro-Duodenale Obstruktion, Prostata-Hypertrophie, Hypertonie, Hyperthyreose, orthostatische Hypotonie (Blutdruckabfall beim Einnehmen einer aufrechten Position) oder schwere koronare Herzkrankheit)
- Informieren Sie Ihren Arzt, bevor Sie dieses Präparat einnehmen, wenn Sie:
- Kinder und Jugendliche
- Das Arzneimittel wird bei Kindern unter 6 Jahren nicht empfohlen.
- Nehmen Sie dieses Arzneimittel nicht ein, wenn Sie schwanger sind oder stillen, es sei denn, Ihr Arzt hat es Ihnen empfohlen. Ihr Arzt führt möglicherweise zusätzliche Untersuchungen durch, während Sie dieses Arzneimittel einnehmen.
- Nehmen Sie dieses Arzneimittel nicht ein, wenn Sie an einer Leber- oder Nierenerkrankung leiden, es sei denn, Ihr Arzt hat es Ihnen empfohlen. Ihr Arzt führt möglicherweise zusätzliche Untersuchungen durch, während Sie dieses Arzneimittel einnehmen.
- Wenn Ihr Kind jünger als 5 Jahre ist, sprechen Sie aufgrund von ggf. enthaltenen Hilfsstoffen mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie ihm dieses Arzneimittel geben.
- Ggf. enthaltene Hilfsstoffe können allergische Reaktionen, Unverträglichkeiten und Überempfindlichkeitsreaktionen, auch Spätreaktionen hervorrufen.
- Sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie das Arzneimittel einnehmen, wenn Sie:
- Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen
- Dimenhydrinat kann Schläfrigkeit hervorrufen. Alkoholkonsum oder die Einnahme von Arzneimitteln, die Alkohol enthalten, können diesen Effekt verstärken. Beim Fahren oder Bedienen von Maschinen ist Vorsicht geboten.
Hinweise und Vorsichtsmaßnahmen, Wirkstoffprofil
(kumulative Wirkstoffangaben ohne Berücksichtigung des individuellen Zulassungsstatus) Dimenhydrinat - intraoral- Hinweise
- Dimenhydrinat ist zur alleinigen Behandlung von Zytostatika-induzierter Übelkeit und Erbrechen nicht geeignet
- Dimenhydrinat sollte nach den Mahlzeiten eingenommen werden, um jegliche Magenreizung zu minimieren
- es können Kreuzreaktionen mit anderen Antihistaminika auftreten
- Dimenhydrinat darf nur unter besonderer Vorsicht angewendet werden bei Vorliegen von Zuständen, die durch die anticholinerge Wirkung von Dimenhydrinat verschlechtert werden können, wie
- chronischen Atembeschwerden, COPD, Emphysem, chronische Bronchitis und (Bronchial-)Asthma, da Dimenhydrinat zu dickflüssigeren Sekreten führen und das Abhusten verändern kann
- Leberinsuffizienz, da Dimenhydrinat in der Leber metabolisiert wird (Erhöhung der Plasmakonzentration mit Gefahr einer Akkumulation)
- die Dosis sollte angepasst werden
- schwerer Niereninsuffizienz, da es zu einer Akkumulation von Dimenhydrinat kommen kann
- Dimenhydrinat und die Metabolite von Dimenhydrinat werden über die Niere ausgeschieden
- Hypokaliämie, Hypomagnesiämie, QT-Verlängerung
- Hypokaliämie ist ein Risikofaktor für die Entwicklung einer QT-Intervall-Verlängerung
- Hypomagnesiämie ist ein unabhängiger Prädiktor für erhöhte Mortalität bei Patienten mit kardialen Störungen
- da vor allem höhere Dosen von Dimenhydrinat zur Verlängerung des QT-Intervalls mit schwerwiegenden Konsequenzen führen können, ist bei Patienten mit Hypokaliämie, Hypomagnesiämie, Bradykardie, angeborenem langen QT-Syndrom oder anderen klinisch signifikanten kardialen Störungen (insbesondere koronare Herzkrankheit, Erregungsleitungsstörungen, Arrhythmien) besondere Vorsicht geboten
- daher darf Dimenhydrinat auch bei gleichzeitiger Anwendung von Arzneimitteln, die ebenfalls das QT-Intervall verlängern (z. B. Antiarrhythmika Klasse IA oder III, Antibiotika, Malaria-Mittel, Antihistaminika, Neuroleptika) oder zu einer Hypokaliämie führen, nur unter besonderer Vorsicht angewendet werden
- Morbus Parkinson, da die Wirkung von anticholinergen Medikamenten gegen Parkinson verstärkt werden kann (vor allem bei älteren Menschen)
- Dimenhydrinat sollte mit (besonderer) Vorsicht angewendet werden, bei Patienten (insbesondere bei älteren Personen) mit Zuständen, die durch eine Anticholinergika-Therapie verstärkt werden könnten, z.B.
- erhöhter Augeninnendruck/Engwinkelglaukom
- Pyloro-Duodenale Obstruktion/Pylorusstenose (Gefahr von lähmendem Darmverschluss)
- (eventuelle) Prostata-Hypertrophie, Harnverhalt, obstruktive Erkrankungen des Harntraktes
- die Symptome können verschlimmert werden
- (arterielle) Hypertonie
- orthostatische Hypotonie
- Hyperthyreose
- Schwindel
- Sedierung
- chronische Verstopfung (Risiko eines paralytischen Ileus)
- schwere koronare Herzkrankheit
- obstruktive gastrointestinale Erkrankungen
- Epilepsie
- ältere Patienten
- reagieren sensibler auf die zentralen und peripheren anticholinergen Wirkungen von Dimenhydrinat (Mundtrockenheit, Harnverhalt, Glaukom, Sedierung,
Verwirrtheit und Hypotonie)
- reagieren sensibler auf die zentralen und peripheren anticholinergen Wirkungen von Dimenhydrinat (Mundtrockenheit, Harnverhalt, Glaukom, Sedierung,
- Säuglinge und Kleinkinder
- Studien haben gezeigt, dass die Gabe von Dimenhydrinat an Säuglinge und Kleinkinder zur Behandlung einer banalen Gastroenteritis keinen Vorteil im Vergleich zu einer alleinigen Substitution mit Flüssigkeit und Elektrolyten zeigt
- vor dem Hintergrund eines gehäuften Auftretens von schwerwiegenden Nebenwirkungen bei Kindern bis drei Jahren in dieser Indikation soll Dimenhydrinat nicht zur Behandlung einer banalen Gastroenteritis eingesetzt werden
- da Dimenhydrinat besonders bei Kleinkindern einen Krampfanfall auslösen kann und diese Patientengruppe ebenfalls zu Fieberkrämpfen neigt, sollte Dimenhydrinat nicht bei fieberhaften Infekten gegeben werden
- die Indikation ist bei Kindern bis 3 Jahren streng zu stellen
- die empfohlene Höchstdosis darf bei dieser Altersgruppe auf keinen Fall überschritten werden
- Kinder und Jugendliche
- Überdosierungen mit Dimenhydrinat können insbesondere bei Kindern lebensbedrohlich sein und müssen vermieden werden
- alters- und gewichtsabhängige Kontraindikationen beachten und geeignete Darreichungsform und Stärke auswählen (s. jeweilige Herstellerinformation)
- Überdosierungen mit Dimenhydrinat können insbesondere bei Kindern lebensbedrohlich sein und müssen vermieden werden
- längerfristige Anwendung
- nach längerfristiger täglicher Anwendung können durch plötzliches Beenden der Behandlung vorübergehend Schlafstörungen auftreten
- deshalb sollte in diesen Fällen die Behandlung durch schrittweise Verringerung der Dosis beendet werden
- wie bei anderen hypnotisch wirkenden Arzneimitteln ist bei einer längerfristigen Therapie mit Dimenhydrinat die Entwicklung einer Medikamentenabhängigkeit nicht auszuschließen
- aus diesem Grunde sollte die Indikation zu einer über eine Kurzzeitbehandlung hinausgehenden Therapie kritisch gestellt werden
- nach längerfristiger täglicher Anwendung können durch plötzliches Beenden der Behandlung vorübergehend Schlafstörungen auftreten
- Ototoxizitäts-Symptome
- es müssen Vorkehrungen getroffen werden, wenn es mit bestimmten ototoxischen Antibiotika kombiniert wird, da Dimenhydrinat Ototoxizitäts-Symptome verdecken kann
- Alkohol
- während der Behandlung werden der Konsum von Alkoholgetränken oder die Einnahme von alkoholhaltigen Arzneimitteln nicht empfohlen/zu vermeiden
- Wechselwirkungen mit diagnostischen Tests
- Dimenhydrinat kann mit den Ergebnissen von Hauttests, bei denen Allergene verwendet werden, interferieren
- es wird empfohlen, die Einnahme 72 Stunden vor Testbeginn auszusetzen
- Photosensitivität
- Sonnenbäder sind während der Behandlung mit diesem Arzneimittel nicht ratsam, da Photosensitivität auftreten kann
- aufgrund seiner antiemetischen Wirkung kann Dimenhydrinat die Diagnose von
Krankheiten wie Appendizitis erschweren und die durch eine Überdosierung anderer Arzneimittel verursachten Anzeichen für Toxizität maskieren - bei Patienten mit Herzrhythmusstörungen, Magengeschwür oder Gastritis in der
Vorgeschichte sollte Dimenhydrinat mit Vorsicht angewendet werden - Sedierung
- das Arzneimittel kann bei manchen Patienten zu Sedierung führen
- die Sedierung kann durch andere Arzneimittel mit dämpfender Wirkung auf das zentrale Nervensystem noch verstärkt werden
- Witterungen mit Extremtemperaturen
- ein Hitzschlag aufgrund des durch die anticholinergen Wirkungen des Arzneimittels bedingten verringerten Schwitzens möglicherweise noch verschlimmert
- es ist ratsam, den Aufenthalt unter sehr hohen Temperaturen zu vermeiden und entsprechende Hygiene- und Ernährungsmaßnahmen zu befolgen, wie z. B. angemessene Lüftung und Flüssigkeitszufuhr
(kumulative Wirkstoffangaben ohne Berücksichtigung des individuellen Zulassungsstatus) Dimenhydrinat - intraoral- Dimenhydrinat sollte in der Schwangerschaft nur angewendet werden, wenn nichtmedikamentöse Maßnahmen und andere sicherere Arzneimittel keinen Erfolg gezeigt haben
- 3. Trimenon
- Dimenhydrinat sollte wegen möglicher Auslösung vorzeitiger Uteruskontraktionen nicht angewendet werden
- 1. Trimenon
- es liegen keinerlei Hinweise darauf vor, dass eine Anwendung von Dimenhydrinat im ersten Schwangerschaftsdrittel zu einer erhöhten Abortrate führt
- für Dimenhydrinat liegen widersprüchliche Berichte über die Sicherheit einer Anwendung in der Schwangerschaft vor
- eine prospektive Studie an Schwangeren hat keine Anhaltspunkte über den Zusammenhang einer Dimenhydrinat-Anwendung und Missbildungen ergeben
- in einer anderen Studie wurde eine Assoziation mit kardiovaskulären Defekten und mit Inguinalhernie und einer Dimenhydrinat-Exposition in der Schwangerschaft beschrieben
- in einer Fall-Kontroll-Studie, in der 38.151 Neugeborene ohne kongenitale Anomalien und 22.843 mit kongenitalen Anomalien eingeschlossen wurden, ließen sich bei den insgesamt 2.640 mit Dimenhydrinat exponierten Kindern keine Anzeichen auf ein teratogenes Potential von Dimenhydrinat erkennen
- Dimenhydrinat kann am Uterus eine Steigerung der Kontraktilität hervorrufen bzw. vorzeitige Wehen auslösen
- tierexperimentelle Studien
- Dimenhydrinat ist tierexperimentell nur unzureichend auf reproduktionstoxikologische Eigenschaften untersucht
- Fertilität
- es liegen keine Untersuchungen zur Beeinflussung der Fertilität vor
(kumulative Wirkstoffangaben ohne Berücksichtigung des individuellen Zulassungsstatus) Dimenhydrinat - intraoral- Dimenhydrinat sollte in der Stillzeit entweder abgesetzt werden oder in der Zeit der Einnahme sollte abgestillt werden
- da unerwünschte Wirkungen, wie erhöhte Irritabilität, auf das gestillte Kind nicht auszuschließen sind
- Dimenhydrinat geht in die Muttermilch über
- für Dimenhydrinat liegen keine Erfahrungen/Daten mit der Anwendung in der Stillzeit vor
Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten
- Einnahme zusammen mit anderen Arzneimitteln
- Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen, kürzlich andere Arzneimittel eingenommen haben oder beabsichtigen andere Arzneimittel einzunehmen.
- Es ist besonders wichtig, dass Sie Ihrem Arzt oder Apotheker mitteilen, wenn Sie eines der folgenden Arzneimittel einnehmen:
- Atropin und/oder andere Atropin-Substanzen
- Depressoren des zentralen Nervensystems
- Ototoxische Antibiotika
- Arzneimittel, die das QT-Intervall im EKG verlängern (Antiarrhythmika)
- Sympathomimetika (Adrenalin, Noradrenalin)
- Monoaminoxidase-Hemmer (z. B. Isoniazid, Isocarboxazid, Phenelzin)
- Procarbazin (Anti-Krebs-Medikament)
- Die gleichzeitige Einnahme mit blutdrucksenkenden Arzneimitteln kann zu verstärkter Müdigkeit führen.
- Wechselwirkungen mit diagnostischen Haut-Tests
- Der Wirkstoff Dimenhydrinat kann auf die Ergebnisse bestimmter Allergietests (Haut-Test) Auswirkungen haben. Bitte informieren Sie Ihren Arzt vor Testbeginn über die Einnahme des Arzneimittels.
- Einnahme zusammen mit Nahrungsmitteln, Getränken und Alkohol
- Während der Behandlung sollten Sie weder Alkohol trinken noch alkoholhaltige Arzneimittel einnehmen.
Wechselwirkungen, wirkstoffbezogen
keine Berücksichtigung des arzneimittelrechtlichen Zulassungsstatus des Präparates bzw. produktspezifischer Angaben schwerwiegend H1-Antihistaminika / Ethanol
H1-Antihistaminika / MAO-Hemmer
Hydroxyzin / Stoffe, die das QT-Intervall verlängern
mittelschwer Opioide / H1-Antihistaminika, sedierende
Histamin / H1-Antihistaminika
Dexmedetomidin / Hypnotika und Sedativa
Hypnotika / H1-Antihistaminika
Benzodiazepine / H1-Antihistaminika, sedierende
Regadenoson / Xanthinderivate
Ajmalin / Stoffe, die das QT-Intervall verlängern
Fluphenazin / Stoffe, die das QT-Intervall verlängern
geringfügig Cholinesterase-Hemmer / Antiemetika, anticholinerge
H1-Antihistaminika / Proteinkinase-Inhibitoren
H1-Antihistaminika / Fingolimod
H1-Antihistaminika / Anticholinergika
Prokinetika / Anticholinergika
Beta-Sympathomimetika / Xanthinderivate
H1-Antihistaminika / Tizanidin
Pitolisant / H1-Antihistaminika
Cannabinoide / H1-Antihistaminika, sedierende
Methoxyfluran / H1-Antihistaminika
Difelikefalin / H1-Antihistaminika, sedierende
QT-Info (Produktinformation) / Stoffe, die das QT-Intervall verlängern
QT-Info (Produktinformation) / Stoffe, die das QT-Intervall verlängern
Arzneimittel, anticholinerge Wirkung / Corticosteroide
Thalidomid / Stoffe, sedierendeWarnhinweise
- Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.
- Schwangerschaft
- Das Präparat sollte während des dritten Trimesters nicht eingenommen werden, da es möglicherweise vorzeitige Uteruskontraktionen hervorruft.
- In den ersten sechs Monaten der Schwangerschaft sollte es nur verwendet werden, wenn die Vorteile die Risiken deutlich überwiegen. Ihr Arzt wird entscheiden, ob Sie dieses Medikament einnehmen sollten.
- Stillzeit
- Der Wirkstoff Dimenhydrinat geht in die Muttermilch über. Bisher wurden keine langfristigen negativen Auswirkungen bei gestillten Babys bemerkt. Dennoch sollten Sie auf Flaschenernährung umstellen oder die Behandlung einstellen und Ihren Arzt um Rat fragen.
Einnahme nach dem Essen.Enthält Fructose, Invertzucker (Honig), Lactitol, Maltitol, Isomaltitol, Saccharose oder Sorbitol. Darf bei Patienten mit hereditärer Fructose-Intoleranz nicht angewendet werden.
Enthält Parahydroxybenzoesäure/deren Ester Parabene (Alkyl-p-hydroxybenzoate) als Konservierungsmittel. Kann bei oraler, parenteraler, bronchopulmonaler und lokaler Applikation Überempfindlichkeitsreaktionen hervorrufen.Die Anwendung in der Schwangerschaft darf oder sollte nicht erfolgen.Die Anwendung in der Stillzeit darf oder sollte nicht erfolgen.Dosierungsanleitung
- Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau nach der Anweisung Ihres Arztes oder Apothekers ein. Bitte fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie sich nicht ganz sicher sind.
- Die übliche Dosis ist:
- Erwachsene und Jugendliche über 14 Jahre
- 50 mg bis 100 mg (1 - 2 Beutel), 3- oder 4-mal täglich eingenommen. Die erste Einnahme sollte mindestens eine halbe Stunde (vorzugsweise 1 bis 2 Stunden) vor Reisebeginn erfolgen. Die Tagesgesamtdosis sollte 400 mg Dimenhydrinat nicht überschreiten.
- Kinder und Jugendliche zwischen 6 und 14 Jahren ab einem Körpergewicht von 30 kg
- 50 mg (1 Beutel), 3-mal täglich eingenommen. Die erste Einnahme sollte mindestens eine halbe Stunde (vorzugsweise 1 bis 2 Stunden) vor Reisebeginn erfolgen. Die Tagesgesamtdosis sollte 150 mg Dimenhydrinat nicht überschreiten.
- Zur angemessenen und sicheren Dosierung von Kindern mit weniger als 30 kg Körpergewicht stehen andere Darreichungsformen zur Verfügung.
- Erwachsene und Jugendliche über 14 Jahre
- Wenn Sie eine größere Menge eingenommen haben, als Sie sollten
- Wenn eine größere Menge Arzneimittel eingenommen wurde als empfohlen, wenn Sie sich unverzüglich an Ihren Arzt oder an die Notfallambulanz und fragen Sie um Rat. Wenn Sie eine größere Menge eingenommen haben als empfohlen, können Beschwerden wie große Müdigkeit, Schwindelgefühl und Zittern auftreten. Es kann sein, dass sich Ihre Pupillen erweitern und dass Sie nicht urinieren können. Es können Beschwerden wie Mundtrockenheit, Gesichtsröte, höhere Herzfrequenz, Fieber, Schweiß und Kopfschmerzen auftreten.
- Wenn Sie eine enorme Menge an Dimenhydrinat eingenommen haben, kann es zu Krämpfen, Halluzinationen, Bluthochdruck, Zittern, Erregbarkeit und Atembeschwerden kommen. Ein Koma könnte auch auftreten.
- Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Dosierung- Vorbeugung und Behandlung von Reisekrankheit bei Erwachsenen und Kindern >/= 30 kg KG
- Erwachsene und Jugendliche > 14 Jahre
- 1 - 2 Beutel (50 - 100 mg Dimenhydrinat) 3 - 4mal / Tag
- max. Tagesgesamtdosis: 400 mg Dimenhydrinat
- Kinder und Jugendliche 6 - 14 Jahre ab 30 kg KG
- 1 Beutel (50 mg Dimenhydrinat) 3mal / Tag
- max. Tagesgesamtdosis: 150 mg Dimenhydrinat
- Kinder < 30 kg KG
- zur angemessenen und sicheren Dosierung stehen andere Darreichungsformen zur Verfügung
- Kinder < 6 Jahren
- Anwendung nicht empfohlen
- es stehen andere Darreichungsformen für die angemessene und sichere Dosierung zur Verfügung
- Patienten mit Leber- und/oder schwerer Niereninsuffizienz
- Anwendung mit Vorsicht (Gefahr einer Akkumulation)
- Anwendung mit Vorsicht (Gefahr einer Akkumulation)
- Erwachsene und Jugendliche > 14 Jahre
Nebenwirkungen
- Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.
- Wenn Sie eine der folgenden Nebenwirkungen verspüren, hören Sie mit der Einnahme dieses Medikamentes auf und suchen Sie unverzüglich ärztliche Hilfe auf:
- Allergische Reaktionen (selten: kann bis zu 1 von 10.000 Behandelten betreffen)
- Hautausschlag, rote oder violette Flecken auf der Haut (Purpura), Juckreiz
- Ödeme (Schwellungen im Gesicht oder am Hals, die mit Atembeschwerden verbunden sein können)
- anaphylaktischer Schock
- Allergische Reaktionen (selten: kann bis zu 1 von 10.000 Behandelten betreffen)
- Häufig: kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen
- Kopfschmerzen
- Mundtrockenheit
- Schwierigkeiten beim Wasserlassen
- Benommenheit, begrenzte Wachsamkeit, Schläfrigkeit (vor allem zu Beginn der Behandlung festgestellt)
- Mydriasis (Weitstellung der Pupille)
- Unregelmäßiger Herzschlag
- Gelegentlich: kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen
- Schwindel
- Muskelschwäche
- Erhöhter Augeninnendruck
- Gleichgewichtsprobleme, Gedächtnis- oder Konzentrationsschwierigkeiten (häufiger bei älteren Menschen)
- Verwirrung, Halluzinationen (Sehen oder Hören von Dingen, die nicht wirklich da sind), Stimmungsschwankungen
- Schlafstörungen
- Schwierigkeiten beim Bewegen, unwillkürliche Muskelbewegungen
- Selten: kann bis zu 1 von 1.000 Behandelten betreffen
- Unruhe, Erregung, Nervosität, Zittern, Angstzustände
- Verstopfung
- Sehstörungen
- Blutdruckabfall beim Einnehmen einer aufrechten Position
- Sehr selten: kann bis zu 1 von 10.000 Behandelten betreffen
- Abnorme Bewegungen des Körpers bei Kindern (extrapyramidale Symptome)
- Signifikante Reduktion der weißen Blutkörperchen (Leukozyten). Die Symptome hierfür können Fieber und mögliche Empfindlichkeit gegenüber unterschiedlichen Infektionen sein.
- Hämolytische Anämie (abnormale Reduzierung der roten Blutkörperchen (Erythrozyten))
- Thrombozytopenie (Reduktion der Blutplättchen), die Nasen- oder Zahnfleischbluten zur Folge haben kann
- Nicht bekannt: Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar
- Versiegen der Milchsekretion
- Kann allergische Reaktionen auslösen (möglicherweise verzögert)
- Lichtempfindlichkeit der Haut
- Magen-Darm-Beschwerden (z. B. Übelkeit, Schmerzen im Bereich des Magens, Erbrechen oder Durchfall)
- EKG-Veränderungen (Verlängerung des QT-Intervalls)
- Störungen der Leberfunktion
- Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht angegeben sind.
Nebenwirkungen, Wirkstoffprofil
(kumulative Wirkstoffangaben ohne Berücksichtigung des individuellen Zulassungsstatus) Dimenhydrinat - intraoral- Erkrankungen des Blutes und des Lymphsystems
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Leukopenie
- Neutropenie
- Thrombozytopenie
- hämolytische Anämie
- Agranulozytose
- Panzytopenie
- Blutzellschäden
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Erkrankungen des Immunsystems
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Urticaria (möglicherweise ausgedehnt)
- Ödem
- Überemfpindlichkeit bis hin zur anaphylaktische Reaktionen
- nach der systemischen Verabreichung von Antihistaminika
- anaphylaktischer Schock
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Stoffwechsel- und Ernährungsstörungen
- ohne Häufigkeitsangabe
- akute Porphyrie-Attacken
- ohne Häufigkeitsangabe
- Psychiatrische Erkrankungen
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Angst(-zustände) (paradoxe Reaktion, insbes. bei Kindern möglich)
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Erkrankungen des Nervensystems
- sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
- Somnolenz/Schläfrigkeit (anticholinerger Effekt, insbes. zu Behandlungsbeginn; kann auch zu Beeinträchtigung am folgenden Tag führen; abhängig von der individuellen Empfindlichkeit und der eingenommenen Dosis)
- Kopfschmerzen (anticholinerger Effekt, insbes. zu Behandlungsbeginn; kann auch zu Beeinträchtigung am folgenden Tag führen)
- Benommenheit (anticholinerger Effekt, insbes. zu Behandlungsbeginn; kann auch zu Beeinträchtigung am folgenden Tag führen; abhängig von der individuellen Empfindlichkeit und der eingenommenen Dosis)
- Schwindel(gefühl) (häufiger bei älteren Menschen; insbes. zu Behandlungsbeginn; kann auch zu Beeinträchtigung am folgenden Tag führen; abhängig von der individuellen Empfindlichkeit und der eingenommenen Dosis)
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Sedierung (insbes. zu Behandlungsbeginn)
- Mydriasis (anticholinerger Effekt)
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Erinnerungsvermögen eingeschränkt
- Gleichgewichtsstörungen (häufiger bei älteren Menschen)
- Aufmerksamkeitsstörungen
- Koordinationsstörungen
- Verwirrtheitszustand (Symptom paradoxer Erregung, häufiger bei älteren Menschen und kleinen Kindern)
- Halluzination
- Stimmungsschwankungen
- Schlaflosigkeit (paradoxe Reaktion, insbes. bei kleinen Kindern möglich)
- Vertigo
- Myasthenie
- Gedächtnis- oder Konzentrationsstörungen (häufiger bei älteren Menschen)
- Tremor/Zittern (paradoxe Reaktion, insbes. bei kleinen Kindern möglich)
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Sehschärfe vermindert
- Orthostasesyndrom / orthostatische Hypothonie
- Unruhe (paradoxe Reaktion, insbes. bei Kindern möglich)
- Agitiertheit
- Nervosität (paradoxe Reaktion, insbes. bei kleinen Kindern möglich)
- Sehstörungen (anticholinerger Effekt)
- Erregung (paradoxe Reaktion, insbes. bei kleinen Kindern möglich)
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- extrapyramidale Erkrankung (bei Kindern)
- ohne Häufigketisangabe
- Versiegen der Milchsekretion
- ausgetrocknetes Milchsekret (anticholinerger Effekt)
- Reizbarkeit (Symptom paradoxer Erregung, insbes. bei kleinen Kindern möglich)
- Euphorie (Symptom paradoxer Erregung, insbes. bei kleinen Kindern möglich)
- Delirium (Symptom paradoxer Erregung, insbes. bei kleinen Kindern möglich)
- Konvulsionen (Symptom paradoxer Erregung, insbes. bei kleinen Kindern möglich)
- sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
- Augenerkrankungen
- ohne Häufigkeitsangabe
- Glaukom (anticholinerger Effekt)
- verschwommenes Sehen (anticholinerger Effekt)
- Doppeltsehen (anticholinerger Effekt)
- ohne Häufigkeitsangabe
- Herzerkrankungen
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Tachykardie ((möglicherweise) anticholinerger Effekt; normalerweise im Falle von Überdosierung)
- Herzklopfen (anticholinerger Effekt)
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Palpitationen (möglicherweise anticholinerger Effekt; normalerweise im Falle von Überdosierung; Symptom paradoxer Erregung, insbes. bei kleinen Kindern möglich)
- andere Herzrhythmusstörungen (möglicherweise anticholinerger Effekt; normalerweise im Falle von Überdosierung), wie
- Extrasystolen
- AV-Block
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Gefäßerkrankungen
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Hypotonie
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Erkrankungen der Atemwege, des Brustraums und Mediastinums
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- (Gefühl einer) verstopfte(n) Nase (anticholinerger Effekt)
- ohne Häufigkeitsangabe
- manchmal kann die Viskosität des Bronchialsekrets erhöht sein, was das Atmen erschweren kann
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Mundtrockenheit / Schleimhauttrockenheit (anticholinerger Effekt)
- dieses Symptom kann verringert werden, indem das Antihistaminikum zu einer Mahlzeit verabreicht wird
- Mundtrockenheit / Schleimhauttrockenheit (anticholinerger Effekt)
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Obstipation (anticholinerger Effekt)
- dieses Symptom kann verringert werden, indem das Antihistaminikum zu einer Mahlzeit verabreicht wird
- Obstipation (anticholinerger Effekt)
- ohne Häufigkeitsangabe
- gastrointestinale Erkrankungen/Beschwerden z.B.
- Übelkeit
- Schmerzen im Oberbauch / Bereich des Magens
- Erbrechen
- Durchfall
- diese Symptome können verringert werden, indem das Antihistaminikum zu einer Mahlzeit verabreicht wird
- Anorexie
- dieses Symptom kann verringert werden, indem das Antihistaminikum zu einer Mahlzeit verabreicht wird
- gastrointestinale Erkrankungen/Beschwerden z.B.
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Leber- und Gallenerkrankungen
- ohne Häufigkeitsangabe
- hepatische Funktiosstörungen (Ikterus, Gelbsucht cholestatisch)
- ohne Häufigkeitsangabe
- Erkankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Erythem
- Ekzem
- Angioödeme
- Purpura
- Dermatitis allergisch
- ohne Häufigkeitsangabe
- Photosensibilität / Lichtempfindlichkeitsreaktionen der Haut (nach intensiven Exposition gegenüber Sonnenlicht) mit der Folge von
Dermatitis, Pruritus, Ausschlag und Erythem- direkte Sonneneinstrahlung meiden
- allergische Hautreaktion
- Photosensibilität / Lichtempfindlichkeitsreaktionen der Haut (nach intensiven Exposition gegenüber Sonnenlicht) mit der Folge von
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Skelettmuskulatur-, Bindegewebs- und Knochenerkrankungen
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- muskuläre Schwäche (anticholinerger Effekt, insbes. zu Behandlungsbeginn; kann auch zu Beeinträchtigung am folgenden Tag führen; abhängig von der individuellen Empfindlichkeit und der eingenommenen Dosis)
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Erkrankungen der Nieren und Harnwege
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Störungen bei der Entleerung der Harnblase / Harnverhalt / Miktionsstörungen (anticholinerger Effekt)
- ohne Häufigkeitsangabe
- Erektionsstörungen (anticholinerger Effekt)
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort
- ohne Häufigkeitsangabe
- Taubheit der Zunge / im Mund (Auftreten abhängig von der Darreichungsform; s. jeweilige Herstellerinformation
- Medikamentenabhängigkeit
- wie bei anderen hypnotisch wirkenden Arzneimitteln ist bei einer längerfristigen Therapie mit Dimenhydrinat die Entwicklung einer Medikamentenabhängigkeit nicht auszuschließen
- aus diesem Grunde sollte die Indikation zu einer über eine Kurzzeitbehandlung hinausgehenden Therapie kritisch gestellt werden
- ohne Häufigkeitsangabe
- Untersuchungen
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- intraokulärer Druck erhöht
- ohne Häufigkeitsangabe
- Verlängerung des QT-Intervalls im EKG (wie auch andere H1-Rezeptor-Antagonisten)
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
-
Wirkstoff und weitere Bestandteile des Arzneimittels
Stoffname Stoffmenge Stofftyp Dimenhydrinat 50 mg Wirkstoff Amaranth 0.5 mg Hilfsstoff Methyl 4-hydroxybenzoat 5 mg Konservierungsstoff Natrium chlorid mg Hilfsstoff Natrium cyclamat mg Hilfsstoff Propylenglycol 800 mg Hilfsstoff Saccharin, Natriumsalz mg Hilfsstoff Saccharose 4800 mg Hilfsstoff Tutti Frutti Aroma mg Aromastoff Wasser, gereinigt mg Hilfsstoff Gesamt Natrium Ion 12.36 mg Zusatzangabe Anmelden / Registrieren
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