RENNIE Kautabletten

Kein Preis bekannt

Das gewünschte Produkt ist derzeit bei keinem unserer Partner erhältlich.

zur Favoriten-Liste hinzufügen und zuvor anmelden

Steckbrief : RENNIE Kautabletten

andere Packungsgrößen

  • Preisvergleich
  • Produktinformationen
  • Wirkstoff und Bestandteile
  • Kundenbewertungen
  • Preisalarm
  • Kein Preis bekannt

    Das gewünschte Produkt ist derzeit bei keinem unserer Partner erhältlich.

  • Allgemeine Produktinformationen

    • Kautabletten kauen oder lutschen, bevorzugt eine Stunde nach den Mahlzeiten, aber auch bei Bedarf bei Sodbrennen oder säurebedingten Magenbeschwerden.

    Anwendungsgebiete

    • Das Präparat ist ein Mittel zur Bindung überschüssiger Magensäure (Antazidum).
    • Es wird angewendet bei Erwachsenen und Jugendlichen ab 12 Jahren
      • Zur symptomatischen Behandlung von Erkrankungen, bei denen die Magensäure gebunden werden soll, wie z.B.:
        • Sodbrennen und säurebedingte Magenbeschwerden,
        • Magen- und Zwölffingerdarmgeschwüre (Ulcus ventriculi oder Ulcus duodeni).

    Indikation

    Erwachsene und Jugendliche >/= 12 Jahre

    • symptomatische Behandlung von Erkrankungen, bei denen die Magensäure gebunden werden soll
      • Sodbrennen und säurebedingte Magenbeschwerden
      • Magen- und Zwölffingerdarmgeschwüre (Ulcus ventriculi oder Ulcus duodeni)
    • Hinweis
      • bei Patienten mit Ulcus ventriculi oder duodeni sollte eine Untersuchung auf H. pylori - und im Falle des Nachweises - eine anerkannte Eradikationstherapie erwogen werden, da i. d. R. bei erfolgreicher Eradikation auch die Ulkuskrankheit ausheilt
    Art der Anwendung
    • Tabletten können gelutscht oder zerkaut werden
    • es wird keine Flüssigkeit benötigt
    • Einnahme bevorzugt 1 Stunde nach den Mahlzeiten oder vor dem Zubettgehen (aber auch bei Bedarf bei Sodbrennen oder säurebedingten Magenbeschwerden)
    • Einnahme anderer Arzneimittel generell 1 - 2 Std. vor oder nach der Einnahme dieses Präparats

    Gegenanzeigen

    • Das Präparat darf nicht eingenommen werden, wenn Sie
      • allergisch gegen Calciumcarbonat, Magnesiumcarbonat oder einen der sonstigen Bestandteile sind,
      • unter stark eingeschränkter Nierenfunktion leiden,
      • einen erhöhten Calcium- oder verminderten Phosphat-Blutspiegel haben,
      • eine vermehrte Calciumausscheidung im Urin haben,
      • unter calciumhaltigen Nierensteinen leiden oder dazu neigen.

    Kontraindikation (absolut)
    • Überempfindlichkeit gegen die Wirkstoffe oder einen der sonstigen Bestandteile
    • Hypercalcämie
    • schwere Niereninsuffizienz mit einer Kreatinin-Clearance < 30 ml/min
    • Nephrolithiasis aufgrund von Calcium haltigen Nierensteinen
    • Hypophosphatämie
    • Hypercalciurie

    Vorsichtsmaßnahmen

    • Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen
      • Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie das Präparat einnehmen.
      • Länger anhaltende und wiederkehrende Magenbeschwerden können Zeichen einer ernsthaften Erkrankung sein, wie z. B. ein Magen- oder Zwölffingerdarmgeschwür.
      • Eine Behandlung mit diesem Arzneimittel sollte daher ohne ärztliche Untersuchung nicht länger als 14 Tage dauern. Bei Patienten mit Magen- oder Zwölffingerdarmgeschwür sollte eine Untersuchung auf das Magenbakterium H. pylori - und im Falle des Nachweises - eine anerkannte antibakterielle Therapie erwogen werden, da in der Regel bei erfolgreicher Anwendung einer derartigen Therapie auch die Ulkuskrankheit ausheilt.
      • Bei Auftreten von Teerstuhl, Blutbeimengungen im Stuhl oder Erbrechen von Blut suchen Sie bitte unverzüglich einen Arzt auf.
      • Längerer Gebrauch sollte vermieden werden. Überschreiten Sie nicht die angegebene Dosis. Wenn die Symptome bestehen bleiben oder nur teilweise verschwinden, sollte dies ärztlich abgeklärt werden.
      • Bei Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion sollten bei der Einnahme Einnahme von Calcium- und Magnesiumcarbonat-haltigen Produkten die Calcium-, Phosphat- und Magnesium-Blutspiegel regelmäßig kontrolliert werden.
      • Die Langzeitanwendung hoher Dosierungen kann, insbesondere bei Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion, zu unerwünschten Arzneimittelwirkungen, wie erhöhten Calcium- sowie Magnesium-Blutspiegeln, Phosphatverarmung mit dem Risiko einer Knochenerweichung (Osteomalazie) sowie einem Milch-Alkali-Syndrom führen. Daher sollten keine größeren Mengen an Milch (1 Liter Milch kann bis zu 1200 mg Calcium enthalten) oder Milchprodukten mit diesem Präparat eingenommen werden.
      • Eine längerfristige Einnahme erhöht das Risiko der Bildung von Nierensteinen.

     

    • Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen
      • Das Präparat hat keinen Einfluss auf die Verkehrstüchtigkeit und die Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen.

    Hinweise und Vorsichtsmaßnahmen
    • bei eingeschränkter Nierenfunktion, regelmäßige Kontrolle der Plasmaspiegel von
      • Calcium
      • Magnesium
      • Phosphat
    • Langzeitanwendung und hohe Dosierungen können (insbesondere bei Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion) zu unerwünschten Arzneimittelwirkungen wie
      • Hypercalcämie
      • Hypermagnesiämie
      • Milch-Alkali-Syndrom führen
    • eine längerfristige Einnahme erhöht das Risiko der Bildung von Nierensteinen
    Schwangerschaftshinweise
    • Einnahmen gemäß den Einnahmeempfehlungen möglich
      • bisher kein erhöhtes Risiko für Missbildungen beim Kind bei Einnahme während der Schwangerschaft beobachtet
      • empfohlene Höchstdosis und Einnahmedauer sollte von Schwangeren jedoch nicht überschritten werden
      • Daten zur Fertilität liegen nicht vor
    Stillzeithinweise
    • Einnahmen gemäß den Einnahmeempfehlungen möglich

    Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten

    • Einnahme zusammen mit anderen Arzneimitteln
      • Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden, kürzlich andere Arzneimittel eingenommen/angewendet haben oder beabsichtigen andere Arzneimittel einzunehmen/anzuwenden.
      • Das Präparat kann zu einer verminderten Resorption von nachfolgenden Substanzen führen:
        • Antibiotika aus der Gruppe der Tetrazykline und Chinolone
        • Herzglykoside (z. B. Digoxin)
        • Dolutegravir,
        • Eltrombopag,
        • Fluoride, Phosphate,
        • Eisenverbindungen (Arzneimittel zur Behandlung von Eisenmangel im Blut),
        • Chloroquin (Arzneimittel zur Vorbeugung und Behandlung der Malaria),
        • Allopurinol (Arzneimittel, die unter anderem in der Rheuma- und Gichttherapie eingesetzt werden),
        • nicht-steroidale Antirheumatika z. B. Diclofenac, Acetylsalicylsäure, Penicillamin, Naproxen (entzündungshemmende Stoffe),
        • Isoniazid (Antibiotikum gegen Tuberkulose),
        • Captopril, Atenolol oder Propranolol (Arzneimittel gegen Bluthochdruck),
        • Dicumarol (Arzneimittel zur Hemmung der Blutgerinnung),
        • Levothyroxin (Arzneimittel zur Behandlung einer Schilddrüsenunterfunktion),
        • Ketoconazol (Arzneimittel gegen Pilzerkrankungen),
        • Gabapentin (Arzneimittel gegen Epilepsie und zur Behandlung von nervlich bedingten Schmerzen),
        • H2-Blocker (Arzneimittel gegen Sodbrennen),
        • Bisphosphonate (Arzneimittel gegen Osteoporose),
        • Chlorpromazin (Arzneimittel zur Behandlung psychischer Erkrankungen).
      • Daher sollte zwischen der Einnahme von diesem Präparat und anderen Medikamenten generell ein Abstand von 1 - 2 Stunden eingehalten werden.
      • Die Resorption von Calcium wird durch Vitamin D gesteigert.
      • Diuretika (wassertreibende Arzneimittel) vom Thiazid-Typ:
        • Diuretika vom Thiazid-Typ vermindern die Calciumausscheidung. Bei gleichzeitiger Einnahme des Präparates und Thiaziden sollte deshalb der Calcium-Blutspiegel kontrolliert werden.
      • Herzwirksame Glykoside (Arzneimittel, die den Herzschlag verstärken, wie z. B. Digoxin):
        • Wenn durch die Einnahme des Präparates der Calcium-Blutspiegel steigt, wird die Empfindlichkeit gegenüber herzwirksamen Glykosiden erhöht und das Risiko von Herzrhythmusstörungen gesteigert.
    • Einnahme zusammen mit Nahrungsmitteln und Getränken
      • Wie bei allen calciumhaltigen Magenmitteln sollte die Einnahme hoher Dosen in Verbindung mit dem Verzehr von großen Mengen an Milch (1 Liter Milch kann bis zu 1200 mg Calcium enthalten) oder Milchprodukten vermieden werden.

    Wechselwirkungen, wirkstoffbezogen
    keine Berücksichtigung des arzneimittelrechtlichen Zulassungsstatus des Präparates bzw. produktspezifischer Angaben
    schwerwiegend Digitalis-Glykoside / Calcium-Salze, parenteral
    Ceftriaxon / Calcium-Salze, parenteral
    Methylphenidat, pH-abhängige Wirktofffreisetzung / Stoffe, die den intragastralen pH-Wert erhöhen
    Baloxavir marboxil / Kationen, polyvalente
    mittelschwer Digitalis-Glykoside / Antazida
    Azol-Antimykotika / Antazida
    Muskelrelaxanzien, nicht-depolarisierende / Magnesium-Salze
    Penicillamin / Kationen, polyvalente
    Gyrase-Hemmer / Kationen, polyvalente
    Natrium polystyrolbenzolsulfonat / Antazida
    Tetracycline / Kationen, polyvalente
    Schilddrüsenhormone / Kationen, polyvalente
    Verapamil / Calcium-Salze
    Proteinkinase-Inhibitoren / Antazida
    Azithromycin / Antazida
    Eltrombopag / Kationen, polyvalente
    Bisphosphonate / Kationen, polyvalente
    Rilpivirin / Antazida
    HIV-Integrase-Inhibitoren / Kationen, polyvalente
    Ledipasvir / Antazida
    [223Ra]Radiumchlorid / Calciumsalze
    Velpatasvir / Antazida
    Alpha-Liponsäure / Kationen, polyvalente
    Cephalosporine / Antazida
    Trientin / Kationen, polyvalente
    Calcitriol / Magnesiumsalze
    HIF-PH-Inhibitoren / Kationen, polyvalente
    Sotorasib / Antazida
    Fluorid / Kationen, polyvalente
    Estramustin / Kationen, polyvalente
    Arzneimittel, die den Serumphosphatspiegel verändern / Erdafitinib
    Tiratricol / Stoffe, die die gastrointestinale Resorption beeinflussen
    Nirogacestat / Stoffe, die den intragastralen pH-Wert erhöhen
    geringfügig Aminochinoline / Kationen, polyvalente
    ZNS-Stimulanzien / Harn alkalisierende Mittel
    Calcium-Salze / Thiazid-Diuretika
    Corticosteroide, oral / Antazida
    Hydantoine / Antazida
    Eisen-Salze / Kationen, polyvalente
    Lithium / Harn alkalisierende Mittel
    Methenamin / Harn alkalisierende Mittel
    Nitrofurantoin / Magnesium-Salze
    Chinidin und Derivate / Harn alkalisierende Mittel
    Acetylsalicylsäure / Antazida
    Sympathomimetika / Harn alkalisierende Mittel
    Tetracycline / Harn alkalisierende Mittel
    Ticlopidin / Antazida
    Rosuvastatin / Antazida
    Dexamfetamin / Stoffe, die den intragastralen pH-Wert erhöhen
    Mycophenolsäure / Antazida
    Gabapentin / Aluminium- und Magnesiumsalze
    Mercaptamin / Bicarbonate
    Riociguat / Antazida
    (Dex-)Lansoprazol / Antazida
    Domperidon / Antazida
    Aluminiumsalze / Deferasirox
    Methylphenidat, verzögerte Wirkstofffreisetzung / Antazida
    Aluminium-Salze / Calciumcitrat
    Fexofenadin / Antazida
    Calcium-Salze / Carbonate
    Sebetralstat / Antazida
    unbedeutend ACE-Hemmer / Antazida
    Benzodiazepine / Antazida
    Atenolol / Calcium-Salze
    Flecainid / Harn alkalisierende Mittel
    Histamin-H2-Rezeptorantagonisten / Antazida
    Methotrexat / Harn alkalisierende Mittel
    Ulipristal / Antazida

    Warnhinweise

    • Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.
    • Schwangerschaft
      • Das Präparat kann während der Schwangerschaft angewendet werden, wenn es wie angegeben eingenommen wird.
      • Die empfohlene maximale Tagesdosis sollte nicht überschritten werden und nicht länger als 2 Wochen eingenommen werden.
      • Um eine Calciumüberladung zu vermeiden, sollten schwangere Frauen die gleichzeitige übermäßige Aufnahme von Milch und Milchprodukten vermeiden.
      • Tierversuche weisen nicht auf direkte oder indirekte schädliche Auswirkungen auf die Reproduktionstoxizität hin.
      • Es sind keine erhöhten Risiken für angeborene Defekte zu erwarten, und sie wurden auch nach längerer Anwendung von Calciumcarbonat und Magnesiumcarbonat während der Schwangerschaft nicht beobachtet
    • Stillzeit
      • Calcium und Magnesium werden in die Muttermilch ausgeschieden, aber bei therapeutischen Dosen des Arzneimittels sind keine Auswirkungen auf die gestillten Neugeborenen / Säuglinge zu erwarten.
    • Fertilität
      • Daten zur Fertilität (Fruchtbarkeit) liegen nicht vor.

    Einnahme zwischen den Mahlzeiten.Enthält Fructose, Invertzucker (Honig), Lactitol, Maltitol, Isomaltitol, Saccharose oder Sorbitol. Darf bei Patienten mit hereditärer Fructose-Intoleranz nicht angewendet werden.Die Anwendung in der Schwangerschaft ist nicht empfohlen.Die Anwendung in der Stillzeit kann unter bestimmten Voraussetzungen in Betracht gezogen werden.

    Dosierungsanleitung

    • Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau wie beschrieben bzw. genau nach Anweisung Ihres Arztes oder Apothekers ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.
    • Erwachsene und Jugendliche über 12 Jahre
      • Die empfohlene Dosis beträgt
        • 1 bis 2 Kautabletten als Einzeldosis kauen oder lutschen, bevorzugt eine Stunde nach den Mahlzeiten oder vor dem Zubettgehen, aber auch bei Bedarf bei Sodbrennen oder säurebedingten Magenbeschwerden.
        • Die Höchstdosis von 11 Kautabletten (8 g Calciumcarbonat) darf nicht überschritten werden.
        • Die Einnahme anderer Arzneimittel sollte generell 1 - 2 Stunden vor oder nach der Einnahme der Kautabletten erfolgen.

     

    • Dauer der Anwendung
      • Die Dauer der Behandlung richtet sich nach der Art und Schwere sowie dem Verlauf der Erkrankung.
      • Bleiben die Beschwerden unter der Behandlung länger als 14 Tage bestehen, sollte ein Arzt aufgesucht werden, um eine schwerwiegendere Erkrankung auszuschließen.
    • Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, wenn Sie den Eindruck haben, dass die Wirkung des Arzneimittels zu stark oder zu schwach ist.

     

    • Wenn Sie eine größere Menge eingenommen haben, als Sie sollten
      • Es kann ein erhöhter Calcium-Blutspiegel auftreten. Im Falle einer Überdosierung sollten Sie daher den Calcium-Blutspiegel vom Arzt kontrollieren und gegebenenfalls behandeln lassen.

     

    • Wenn Sie die Einnahme vergessen haben
      • Nehmen Sie nicht die doppelte Menge ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben.

     

    • Sie weitere Fragen zur Einnahme dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

    Dosierung
    • symptomatische Therapie von Erkrankungen, bei denen die Magensäure gebunden werden soll
      • Erwachsene und Jugendliche >/= 12 Jahre
        • 1 - 2 Kautabletten (680 - 1360 mg Calciumcarbonat und 80 - 160 mg schweres, basisches Magnesiumcarbonat) als Einzeldosis
          • 1 Std. nach den Mahlzeiten oder vor dem Zubettgehen
          • oder bei Bedarf bei Sodbrennen oder säurebedingten Magenbeschwerden
        • max. Dosis: 11 Kautabletten (8 g Calciumcarbonat)
        • Behandlungsdauer
          • bleiben die Beschwerden unter der Therapie länger als 2 Wochen bestehen, sollten diese klinisch abgeklärt werden, um eine schwerwiegendere Krankheit auszuschließen
      • Kinder < 12 Jahre
        • Anwendung nicht empfohlen
      • eingeschränkte Nierenfunktion
        • generell Vorsicht geboten
        • Calcium-, Phosphat- und Magnesium-Plasmaspiegel regelmäßig kontrollieren
        • schwere Niereninsuffizienz (Kreatinin-Clearance < 30 ml / Min.)
          • Anwendung kontraindiziert

     

    Nebenwirkungen

    • Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.
    • Bei den Häufigkeitsangaben zu Nebenwirkungen werden folgende Kategorien zugrunde gelegt:
      • Sehr häufig: mehr als 1 Behandelter von 10
      • Häufig: 1 bis 10 Behandelte von 100
      • Gelegentlich: 1 bis 10 Behandelte von 1.000
      • Selten: 1 bis 10 Behandelte von 10.000
      • Sehr selten: weniger als 1 Behandelter von 10.000
      • Nicht bekannt: Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar
    • Erkrankungen des Immunsystems
      • Sehr selten wurde über Überempfindlichkeitsreaktionen berichtet. Klinische Symptome können Hautausschlag, Urtikaria, Juckreiz, Angioödem, Atemnot und Anaphylaxie umfassen.
    • Stoffwechsel- und Ernährungsstörungen (Häufigkeit nicht bekannt)
      • Besonders bei Patienten mit Nierenfunktionsstörungen kann eine längerfristige Einnahme von hohen Dosen zu erhöhten Magnesium- oder Calcium-Blutspiegeln und einer Störung des Säure-Basenhaushaltes führen. Darüber hinaus kann es zum Absinken des Phosphatspiegels im Blut mit dem Risiko einer Knochenerweichung (Osteomalazie) kommen.
    • Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts (Häufigkeit nicht bekannt)
      • Es können Übelkeit, Erbrechen, Magenbeschwerden, Verstopfung und Durchfall auftreten.
    • Skelettmuskulatur-, Bindegewebs- und Knochenerkrankungen (Häufigkeit nicht bekannt)
      • Es kann Muskelschwäche auftreten.
    • Nebenwirkungen, die nur im Zusammenhang mit dem Milch-Alkali-Syndrom auftreten können
      • Verlust des Geschmacksinns, calciumhaltige Ablagerungen in der Niere und allgemeine Schwäche, Kopfschmerzen, erhöhter Gehalt von harnpflichtigen Substanzen im Blut.
    • Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht angegeben sind.

    Nebenwirkungen
    • Erkrankungen des Immunsystems
      • ohne Häufigkeitsangabe
        • Überempfindlichkeitsreaktionen
        • Hautausschlag
        • Urtikaria
        • Angioödem
        • Anaphylaxie
    • Stoffwechsel- und Ernährungsstörungen
      • ohne Häufigkeitsangabe
        • Hypophosphatämie mit Osteomalazie
        • Hypermagnesiämie
        • Hypercalcämie
        • Alkalose
        • gastrale Symptome
        • Muskelschwäche
    • Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts
      • ohne Häufigkeitsangabe
        • Übelkeit
        • Erbrechen
        • Magenbeschwerden
        • Diarrhoe
    • Skelettmuskulatur-, Bindegewebs- und Knochenerkrankungen
      • ohne Häufigkeitsangabe
        • Muskelschwäche
    • Nebenwirkungen, die nur im Zusammenhang mit dem Milch-Alkali-Syndrom auftreten können
      • ohne Häufigkeitsangabe
        • Erkrankungen des Gastrointestinaltraktes
          • Verlust des Geschmacksinns (Ageusie)
        • Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort
          • Kalzinose und Asthenie
        • Erkrankungen des Nervensystems
          • Kopfschmerzen
        • Erkrankungen der Nieren und Harnwege
          • Azotämie

  • Wirkstoff und weitere Bestandteile des Arzneimittels

    Stoffname Stoffmenge Stofftyp
    Calcium carbonat680 mgWirkstoff
    Calcium Ion272.3 mgk.A.
    Magnesium carbonat, schwer, basisch80 mgWirkstoff
    Magnesium Ion20 mgk.A.
    Kartoffelstärke+Hilfsstoff
    Magnesium stearat (Ph. Eur.) [pflanzlich]mgHilfsstoff
    Maisstärke, vorverkleistert+Hilfsstoff
    Paraffin, dünnflüssig+Hilfsstoff
    Pfefferminz Aroma Pulver 87.9064/7920, Robertet+Aromastoff
    Saccharose475 mgHilfsstoff
    Talkum+Hilfsstoff
    Zitronenaroma, 987323/P, Firmenich+Aromastoff

  • Bewertung schreiben

    Produktbewertung erfolgreich abgegeben!
    Es ist ein Fehler aufgetreten!

    * = Pflichtfeld - bitte füllen Sie dieses Feld aus.

    1 aktuelle Produktbewertung

    Sodbrennen
    Es hilft schnell und ist unkompliziert zum einnehmen, der Geschmack ist angenehm. *
    Hinweis *
    Eine Überprüfung der Bewertungen hat wie folgt stattgefunden:

    Kunden erhalten einen Link zum Bewerten der Produkte. Es handelt sich dabei um einen individualisierten Link, den nur Verbraucher erhalten, die die Waren oder Dienstleistungen tatsächlich bei uns erworben haben. Wir prüfen Bewertungen zu unseren Produkten vor der Veröffentlichung. Eine Freischaltung findet erst nach frühestens 24 h statt.
  • Anmelden / Registrieren

    Bitte geben Sie Ihre Email-Adresse und Ihr persönliches Passwort ein. Nutzen Sie die Vorteile eines Kundenkontos, wie Favoriten und Preis-Alarm.

Links zu dieser Seite

zum Produkt

zum Anbieter