Ass Stada 100 mg magensaftresistente Tabletten

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Steckbrief : Ass Stada 100 mg magensaftresistente Tabletten

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    ASS STADA® 100 mg magensaftresistente Tabletten

    Wirkstoff: Acetylsalicylsäure. Wird angewendet, um das Risiko der Entstehung von Blutgerinnseln zu verringern und damit folgenden Erkrankungen vorzubeugen: weitere Herzinfarkte, weitere vorübergehende Mangeldurchblutung im Gehirn (TIA: transitorisch ischämische Attacke) oder weitere Schlaganfälle, vorausgesetzt Hirnblutungen wurden ausgeschlossen, Probleme des Herz-Kreislauf-Systems bei Patienten mit stabiler oder instabiler Angina pectoris (Schmerzen im Brustbereich). Wird ebenfalls angewendet, um der Entstehung von Blutgerinnseln nach bestimmten Arten von herzchirurgischen Eingriffen zur Erweiterung oder zum Offenhalten der Blutgefäße vorzubeugen. Dieses Arzneimittel eignet sich nicht für Notfallsituationen. Es kann nur zur Vorbeugung eingenommen werden.

    Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke.

    STADA Consumer Health Deutschland GmbH, Stadastraße 2-18, 61118 Bad Vilbel

    Stand: März 2025

    Allgemeine Produktinformationen

    ASS STADA® 100 mg magensaftresistente Tabletten


    ASS STADA® 100 mg magensaftresistente Tabletten mit dem Wirkstoff Acetylsalicylsäure

    • Anwendung als Schmerzmittel

    • fiebersenkendes und entzündungshemmendes Mittel

    • Behandlung als Blutplättchenaggregationshemmer

    • Tabletten enthalten 100 mg Acetylsalicylsäure

    • Dosierung abhängig von Beschwerden


    Packungsinhalt

    50 Stück magensaftresistente Tabletten

    100 Stück magensaftresistente Tabletten


    Wie ASS STADA® 100 mg magensaftresistente Tabletten wirken

    Die ASS STADA® 100 mg magensaftresistenten Tabletten enthalten Acetylsalicylsäure, welche als Wirkstoff gegenüber Thrombozyten aggregationshemmend wirkt. Als „Thrombozyten“ werden sehr kleine Zellen im Blut bezeichnet, die das Blut zum Gerinnen bringen. Sofern ein Blutgerinnsel in einer Arterie auftritt, stoppt dieses den Blutfluss und verhindert die Sauerstoffzufuhr. Thrombozyten können damit Thrombosen zum Ergebnis haben. Gelangt zu wenig Sauerstoff zum Herzen, kann es zu einem Herzinfarkt oder einer Angina Pectoris (Schmerzen im Brustbereich) kommen. Im Gehirn können Thrombosen zu einem Schlaganfall führen. Die Acetylsalicylsäure beugt der Entstehung solcher Blutgerinnsel vor.


    Dosierung der ASS STADA® 100 mg magensaftresistenten Tabletten

    Die übliche Dosis für Erwachsene beträgt bei einer langfristigen Einnahme 100 mg (1 Tablette) 1-mal täglich. Ohne ärztlichen Rat sind die ASS STADA® 100 mg magensaftresistenten Tabletten nicht in höherer Dosierung anzuwenden. Die maximale Höchstdosis pro Tag liegt bei 300 mg (3 Tabletten). Bei älteren Patienten, die für Nebenwirkungen anfälliger sind, sollte der enthaltene Wirkstoff Acetylsalicylsäure unter Vorsicht und nur bei regelmäßiger Überprüfung der Behandlung zur Anwendung kommen. Bei Kindern und Jugendlichen unter 16 Jahren ist der Wirkstoff nur bei ärztlicher Verschreibung anzuwenden.


    Hinweise zur Anwendung der ASS STADA® 100 mg magensaftresistenten Tabletten

    ASS Stada 100 mg magensaftresistente Tabletten sind zur längerfristigen Anwendung vorgesehen. Sie sind vor Mahlzeiten und möglichst nicht zerkaut mit viel Wasser einzunehmen. Die übliche Dosis ist abhängig von den individuellen Beschwerden bzw. vorbeugenden Maßnahmen. Hinweise finden sich in der dem Präparat beigefügten Dosierungsanleitung. Die Behandlung mit den ASS STADA® 100 mg magensaftresistente Tabletten sollte nicht unterbrochen oder selbstständig ohne ärztliche Absprache beendet werden.


    Häufige Fragen


    Wie ist mit der Anwendung fortzufahren, sofern eine Einnahme versäumt wurde?

    Sofern die Einnahme versäumt wurde, ist entsprechend der empfohlenen Anwendung in der Dosierungsanleitung bzw. mit der Dosis, die mit dem Arzt besprochen wurde, fortzufahren. Somit ist die versäumte Dosis nicht rückwirkend zu nehmen.


    Hat der Konsum von Alkohol Auswirkungen auf die Behandlung mit ASS STADA® 100 mg magensaftresistenten Tabletten?

    Während der Behandlung ist der Verzicht auf Alkohol ratsam, da Alkoholkonsum ein erhöhtes Risiko für Magen- und Darmgeschwüre sowie für entsprechende Blutungen birgt.


    Gibt es Arzneimittel, die die Wirkungskraft der ASS STADA® 100 mg magensaftresistenten Tabletten mindern?

    Vor der Anwendung des Präparats sollte die Absprache mit einem Arzt hinsichtlich weiterer einzunehmender Medikamente getroffen werden. Eine Rücksprache ist insbesondere dann ratsam, wenn es sich bei der gleichzeitigen Einnahme um Arzneimittel handelt, die eine gesteigerte Harnausscheidung verursachen, bei blutdrucksenkenden Mitteln, bei harnsäureausscheidenden Mitteln gegen Gicht und bei Metamizol.


    Ist die Verkehrstüchtigkeit durch die Einnahme der ASS STADA® 100 mg magensaftresistenten Tabletten beeinträchtigt?

    Hinsichtlich der Verkehrstüchtigkeit sind keine Einschränkungen zu erwarten.


    ASS STADA® 100 mg magensaftresistente Tabletten

    Wirkstoff: Acetylsalicylsäure. Wird angewendet um das Risiko der Entstehung von Blutgerinnseln zu verringern und folgenden Erkrankungen vorzubeugen: Herzinfarkt, Schlaganfall, Probleme des Herz-Kreislauf-Systems bei Patienten mit stabiler oder instabiler Angina pectoris (Schmerzen im Brustbereich). Wird ebenfalls angewendet, um der Entstehung von Blutgerinnseln nach bestimmten Arten von herzchirurgischen Eingriffen zur Erweiterung oder zum Offenhalten der Blutgefäße vorzubeugen. Dieses Arzneimittel eignet sich nicht für Notfallsituationen. Es kann nur zur Vorbeugung eingenommen werden.

    Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie bitte die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

    STADAPHARM GmbH, Stadastraße 2-18, 61118 Bad Vilbel

    Stand: Dezember 2019

    • Art der Anwendung
      • Zum Einnehmen.
      • Nehmen Sie die Tablette im Ganzen mit ausreichend Flüssigkeit (½ Glas Wasser) ein. Wegen des magensaftresistenten Films sollten die Tabletten nicht zerdrückt, zerbrochen oder zerkaut werden, da der Tablettenüberzug eine Reizung des Magens verhindert.

    Anwendungsgebiete

    • Das Arzneimittel enthält Acetylsalicylsäure, die in geringer Dosierung zu einer Gruppe von Medikamenten gehört, die Thrombozytenaggregationshemmer genannt werden. Thrombozyten sind winzige Zellen im Blut, die das Blut zum Gerinnen bringen und zu Thrombosen führen können. Das Auftreten eines Blutgerinnsels in einer Arterie stoppt den Blutfluss und schneidet die Sauerstoffzufuhr ab. Wenn dies im Herzen passiert,
      kann es zu einem Herzinfarkt oder einer Angina Pectoris (Schmerzen im Brustbereich) kommen; im Gehirn kann es zu einem Schlaganfall führen.
    • Das Arzneimittel wird angewendet,
      • um das Risiko der Entstehung von Blutgerinnseln zu verringern und folgenden Erkrankungen vorzubeugen:
        • Herzinfarkt
        • Schlaganfall
        • Probleme des Herz-Kreislauf-Systems bei Patienten mit stabiler oder instabiler Angina Pectoris (Schmerzen im Brustbereich).
    • Das Arzneimittel wird ebenfalls angewendet,
      • um der Entstehung von Blutgerinnseln nach bestimmten Arten von herzchirurgischen Eingriffen zur Erweiterung oder zum Offenhalten der Blutgefäße vorzubeugen.
      • Dieses Arzneimittel eignet sich nicht für Notfallsituationen. Es kann nur zur Vorbeugung eingenommen werden.

    Indikation
    • Zur Sekundärprävention von Myokardinfarkten,
    • zur Vorbeugung von kardiovaskulärer Morbidität bei Patienten, die an stabiler Angina pectoris leiden,
    • bei instabiler Angina pectoris in der Vorgeschichte, außer während der akuten Phase,
    • zur Vorbeugung eines Transplantatverschlusses nach Koronararterien-Bypass-Transplantationen (CABG),
    • bei Koronarangioplastie, außer während der akuten Phase,
    • zur Sekundärprävention von transitorischen ischämischen Attacken (TIA) und ischämischen Hirninfarkten, vorausgesetzt Hirnblutungen wurden ausgeschlossen.
    • ASS STADA® eignet sich nicht für Notfallsituationen. Es ist auf die Sekundärprävention zur Behandlung chronischer Krankheiten beschränkt.
    Art der Anwendung
    • Zum Einnehmen.
    • Die Tabletten sollen im Ganzen mit ausreichend Flüssigkeit (½ Glas Wasser) geschluckt werden. Wegen des magensaftresistenten Überzugs sollten die Tabletten nicht zerdrückt, zerbrochen oder zerkaut werden, da der Tablettenüberzug eine Reizung des Magens verhindert.

    Gegenanzeigen

    • Das Arzneimittel darf nicht eingenommen werden
      • wenn Sie allergisch gegen Acetylsalicylsäure oder einen der sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind,
      • wenn Sie gegen andere Salicylate oder nicht-steroidale Entzündungshemmer (NSAR) allergisch sind. NSAR werden oft zur Behandlung von Arthritis (Gelenkentzündung) oder Rheuma und Schmerzen angewendet,
      • wenn Sie auf die Einnahme von Salicylaten oder NSAR mit Asthmaanfällen oder mit dem Anschwellen bestimmter Körperteile, z. B. Gesicht, Lippen, Rachen oder Zunge (Angioödeme) reagiert haben,
      • wenn Sie derzeit ein Geschwür im Magen oder im Dünndarm haben oder in der Vergangenheit hatten oder eine andere Art von Blutung wie bei einem Schlaganfall haben oder hatten,
      • bei niedriger Gerinnungsneigung des Blutes,
      • bei schweren Leber- oder Nierenproblemen,
      • in den letzten 3 Monaten der Schwangerschaft in einer Dosierung von mehr als 100 mg pro Tag
      • wenn Sie ein Arzneimittel mit dem Namen Methotrexat (angewendet z. B. bei Krebserkrankungen oder Gelenkrheumatismus) in einer Dosierung von mehr als 15 mg pro Woche einnehmen.

    Kontraindikation (absolut)
    • Überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff, Salicylsäure-Verbindungen, NSAR oder einen der sonstigen Bestandteile,
    • Asthmaanfälle in der Vergangenheit, die durch die Verabreichung von Salicylaten oder Substanzen mit ähnlicher Wirkung, insbesondere nichtsteroidalen Antiphlogistika, ausgelöst wurden,
    • derzeit aktive oder rezidivierende Magengeschwüre in der Vorgeschichte und/ oder gastrointestinale Blutungen oder andere Arten von Blutungen wie z. B. Hirnblutungen,
    • hämorrhagische Diathese; Gerinnungsstörungen wie Bluterkrankheit und Thrombozytopenie,
    • schwere Leberfunktionsstörungen,
    • schwere Nierenfunktionsstörungen,
    • schwere Herzinsuffizienz,
    • in einer Dosierung > 100 mg/Tag im letzten Trimenon der Schwangerschaft.
    • in Kombination mit Methotrexat in einer Dosierung von > 15 mg/Woche.

    Vorsichtsmaßnahmen

    • Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen:
      • Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie das Arzneimittel einnehmen, wenn:
        • Sie Nieren-, Leber oder Herzbeschwerden haben,
        • Sie Magen- oder Dünndarmprobleme haben oder hatten,
        • Sie hohen Blutdruck haben,
        • Sie Asthma, Heuschnupfen, Nasenschleimhautschwellungen (Nasenpolypen) oder sonstige chronische Atemwegserkrankungen haben; Acetylsalicylsäure kann einen Asthmaanfall auslösen,
        • Sie jemals Gicht hatten,
        • Sie starke Monatsblutungen haben.
    • Wenn Ihre Symptome sich verschlechtern oder wenn bei Ihnen schwere oder unerwartete Nebenwirkungen auftreten, z. B. ungewöhnliche Blutungssymptome, schwere Hautreaktionen oder jegliche andere Anzeichen allergischer Reaktionen, müssen Sie sofort einen Arzt aufsuchen.
    • Informieren Sie Ihren Arzt, falls bei Ihnen eine Operation ansteht (auch bei kleinen operativen Eingriffen wie das Ziehen eines Zahnes), da Acetylsalicylsäure eine blutverdünnende Wirkung hat und es zu einem erhöhten Blutungsrisiko kommen kann.
    • Acetylsalicylsäure kann bei der Verabreichung an Kinder das Reye-Syndrom auslösen. Das Reye-Syndrom ist eine äußerst seltene Erkrankung, die das Gehirn und die Leber schädigt und lebensbedrohlich sein kann. Daher darf das Präparat Kindern unter 16 Jahren, außer auf ärztliche Anweisung, nicht verabreicht werden.
    • Sie sollten auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr achten (Sie könnten durstig sein und einen trockenen Mund haben), da die Einnahme von Acetylsalicylsäure gleichzeitig zu einer Verschlechterung der Nierenfunktion führen kann.
    • Dieses Arzneimittel eignet sich nicht zur Behandlung von Schmerzzuständen und als fiebersenkendes Mittel.
    • Sollte einer oder mehrere der oben aufgeführten Punkte auf Sie zutreffen oder sollten Sie sich diesbezüglich nicht sicher sein, sprechen Sie bitte mit Ihrem Arzt oder Apotheker.

     

    • Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen
      • Das Arzneimittel sollte keinen Einfluss auf Ihre Verkehrstüchtigkeit oder Ihre Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen haben.

    Hinweise und Vorsichtsmaßnahmen
    • Besondere Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen für die Anwendung
      • ASS STADA® ist nicht geeignet für die Anwendung als Antirheumatikum/Analgetikum/ Antipyretikum.
      • Empfohlen für die Anwendung bei Erwachsenen und Jugendlichen ab 16 Jahren. Dieses Arzneimittel wird nicht empfohlen für die Behandlung von Jugendlichen/Kindern unter 16 Jahren, es sei denn die zu erwartenden Vorteile überwiegen die Risiken. Acetylsalicylsäure kann bei manchen Kindern zur Entstehung des Reye-Syndroms beitragen.
      • Es besteht ein erhöhtes Blutungsrisiko, insbesondere während oder nach operativen Eingriffen (sogar bei kleineren Eingriffen wie z. B. Zahnextraktionen). Wenden Sie das Arzneimittel vor chirurgischen Eingriffen, einschließlich Zahnextraktionen, mit Vorsicht an. Ein vorläufiges Absetzen der Behandlung kann erforderlich sein.
      • ASS STADA® wird während der Menorrhagie nicht empfohlen, da es die Menstruationsblutung verstärken kann.
      • Bei Hypertonie und bei Patienten mit gastrischen oder duodenalen Ulzera oder hämorrhagischen Episoden in der Vorgeschichte oder bei Patienten, die mit Antikoagulantien behandelt werden, ist ASS STADA® mit Vorsicht anzuwenden.
      • Patienten sollen Ihrem Arzt jegliche ungewöhnlichen Blutungssymptome melden. Die Behandlung sollte abgesetzt werden, wenn gastrointestinale Blutungen oder Ulzera auftreten.
      • Acetylsalicylsäure soll bei Patienten mit mäßig beeinträchtigter Nieren- oder Leberfunktion (kontraindiziert bei starker Beeinträchtigung) oder bei dehydrierten Patienten nur mit Vorsicht angewendet werden, da die Anwendung nichtsteroidaler Antirheumatika (NSAR) zu einer Verschlechterung der Nierenfunktion führen kann. Bei Patienten mit leichter bis mäßiger Leberinsuffizienz soll regelmäßig ein Leberfunktionstest durchgeführt werden.
      • Acetylsalicylsäure kann Bronchospasmus, Asthmaanfälle oder andere Überempfindlichkeitsreaktionen auslösen. Risikofaktoren sind bestehendes Asthma, Heuschnupfen, Nasenpolypen oder chronische Atemwegserkrankungen. Das gleiche gilt für Patienten, die auch auf andere Stoffe allergisch reagieren (z. B. mit Hautreaktionen, Juckreiz oder Nesselfieber). Schwere Hautreaktionen einschließlich des Stevens-Johnson-Syndroms wurden in Verbindung mit der Anwendung von Acetylsalicylsäure selten berichtet. ASS STADA® sollte beim Auftreten der ersten Anzeichen von Hautausschlägen, Schleimhautdefekten oder sonstigen Überempfindlichkeitsreaktionen abgesetzt werden.
      • Ältere Patienten sind besonders anfällig für die Nebenwirkungen von NSAR einschließlich Acetylsalicylsäure, insbesondere für gastrointestinale Blutungen und Perforationen, die tödlich sein können. Bei länger andauernder Therapie sollen Patienten regelmäßig untersucht werden.
      • Eine Begleitbehandlung mit ASS STADA® und anderen Medikamenten, die die Hämostase verändern (d.h. Antikoagulantien wie Warfarin, thrombolytische Arzneimittel und andere Thrombozytenaggregationshemmer, entzündungshemmende Medikamente und selektive Serotonin-Wiederaufnahme-Hemmer), wird nicht empfohlen, außer bei strenger Indikation, da sie das Blutungsrisiko erhöhen können. Wenn eine Kombination unvermeidlich ist, wird eine genaue Beobachtung der Anzeichen für eine Blutung empfohlen.
      • Vorsicht ist bei Patienten angezeigt, die Begleitmedikamente einnehmen wie orale Corticosteroide, selektive Serotonin-Wiederaufnahme-Hemmer und Deferasirox, die das Risiko von Ulzera erhöhen können.
      • Acetylsalicylsäure vermindert in niedriger Dosierung die Harnsäureausscheidung. Bei entsprechend gefährdeten Patienten kann dies unter Umständen einen Gichtanfall auslösen.
      • Die Einnahme einer Überdosis von ASS STADA® kann das Risiko einer hypoglykämischen
        Wirkung mit Sulfonylharnstoffen und Insulin verstärken.
      • Sonstige Bestandteile
        • ASS STADA® enthält weniger als 1 mmol (23 mg) Natrium pro magensaftresistenter Tablette, d.h., es ist nahezu „natriumfrei".
    • Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln und sonstige Wechselwirkungen
      • Kontraindizierte Kombinationen
        • Methotrexat (bei einer Dosierung von > 15 mg/Woche):
          • Die Kombination von Methotrexat und Acetylsalicylsäure erhöht die hämatologische Toxizität von Methotrexat auf grund der verminderten Ausscheidung von Methotrexat über die Niere. Deshalb ist die gleichzeitige Anwendung von Methotrexat (bei Dosierungen von > 15 mg/Woche) und ASS STADA® kontraindiziert.
        • Nicht empfohlene Kombinationen
          • Urikosurika, z. B. Probenecid
            • Salicylate heben die Wirkung von Probenecid auf. Die Kombination sollte vermieden werden.
        • Kombinationen bei denen Vorsichtsmaßnahmen für die Anwendung zu beachten sind
          • Antikoagulantien und Thrombolytika, z. B. Cumarin, Heparin, Warfarin und Alteplase
            • Erhöhtes Blutungsrisiko aufgrund der gehemmten Thrombozytenfunktion, Schädigung der Zwölffingerdarmschleimhaut und Verdrängung der oralen Antikoagulantien von ihren Plasmaproteinbindungsstellen. Die Blutungszeit sollte überwacht werden.
            • Eine Behandlung mit Acetylsalicylsäure sollte insbesondere nicht bei Patienten mit akutem Insult innerhalb der ersten 24 Stunden nach einer Behandlung mit Alteplase eingeleitetwerden. Eine gleichzeitige Anwendung wird daher nicht empfohlen.
          • Thrombozytenaggregationshemmer (z. B. Clopidogrel und Dipyridamol) und Selektive Serotonin-Wiederaufnahme-Hemmer (SSRI, wie Sertralin oder Paroxetin)
            • Erhöhtes Risiko für gastrointestinale Blutungen.
          • Antidiabetika, z. B. Sulphonylharnstoffe und Insulin
            • Salicylate können die hypoglykämische Wirkung von Antidiabetika verstärken. Daher kann eine Anpassung von niedrigeren Dosierungen von Antidiabetika nötig sein. Eine vermehrte Kontrolle des Blutzuckerspiegels wird empfohlen.
          • Digoxin und Lithium
            • Acetylsalicylsäure beeinträchtigt die Nierenausscheidung
              von Digoxin und Lithium, was zu erhöhten Plasmakonzentrationen führt. Zu Beginn und am Ende der Behandlung mit Acetylsalicylsäure wird die Überwachung der Plasmakonzentrationen von Digoxin und Lithium empfohlen. Eine Dosierungsanpassung kann erforderlich sein.
          • Diuretika und Antihypertensiva
            • NSAR können die antihypertensive Wirkung von Diuretika und anderen Antihypertensiva reduzieren. Die gleichzeitige Anwendung von ACE-Hemmern, Angiotensin-II-Rezeptor-Antagonisten und Kalziumantagonisten mit Acetylsalicylsäure erhöht das Risiko eines akuten Nierenversagens.
            • Diuretika: Risiko eines akuten Nierenversagens aufgrund der verminderten glomerulären Filtration durch die verringerte Prostaglandinsynthese in den Nieren. Eine Hydrierung des Patienten und die Überwachung der Nierenfunktion zu Behandlungsbeginn werden empfohlen.
          • Carboanhydrasehemmstoffe (Acetazolamid)
            • Kann zu schwerer Azidose und einer erhöhten toxischen Wirkung auf das zentrale Nervensystem führen.
          • Systemische Corticosteroide
            • Die gleichzeitige Verabreichung von Acetylsalicylsäure und Corticosteroiden kann das Risiko gastrointestinaler Ulzera und Blutungen erhöhen.
          • Methotrexat (bei einer Dosierung von < 15 mg/Woche):
            • Die Arzneimittelkombination Methotrexat und Acetylsalicylsäure erhöht die hämatologische Toxizität von Methotrexat aufgrund der verminderten Ausscheidung von Methotrexat über die Nieren. In den ersten Wochen der Kombinationsbehandlung sollte jede Woche ein Blutbild gemacht werden. Patienten mit bestehender, auch nur leicht beeinträchtigter Nierenfunktion so wie auch ältere Patienten sollten verstärkt überwacht werden.
          • Andere NSAR
            • Erhöhtes Risiko für Ulzera und gastrointestinale Blutungen aufgrund synergistischer Effekte.
          • Ibuprofen
            • Experimentelle Daten deuten darauf hin, dass Ibuprofen bei gleichzeitiger Anwendung mit Acetylsalicylsäure die Wirkung von niedrig dosierter Acetylsalicylsäure auf die Thrombozytenaggregation hemmen kann. Jedoch lassen sich wegen der begrenzten Datenlage sowie der Unsicherheit bei einer Extrapolation von ex vivo-Daten auf die klinische Situation keine sicheren Schlussfolgerungen bezüglich der regelmäßigen Anwendung von Ibuprofen treffen. Bei gelegentlicher Anwendung von Ibuprofen ist eine klinisch relevante Wechselwirkung nicht wahrscheinlich.
          • Metamizol
            • Metamizol kann bei gleichzeitiger Anwendung die Wirkung von Acetylsalicylsäure auf die Thrombozytenaggregation vermindern. Daher sollte Metamizol bei Patienten, die Acetylsalicylsäure (ASS) in niedriger Dosierung zur Kardioprotektion einnehmen, mit Vorsicht angewendet werden.
          • Ciclosporin, Tacrolimus
            • Die gleichzeitige Anwendung von NSAR und Ciclosporin oder Tacrolimus kann die nephrotoxische Wirkung von Ciclosporin und Tacrolimus erhöhen. Die Nierenfunktion sollte bei einer gleichzeitigen Anwendung dieser Arzneistoffe und Acetylsalicylsäure überwacht werden.
          • Valproat
            • Acetylsalicylsäure soll angeblich die Bindung von Valproat an Serumalbumin vermindern, wodurch die freien Steady State- Plasmakonzentrationen erhöht werden. Phenytoin Salicylat vermindert die Bindung von Phenytoin an Plasmaalbumin. Das kann zu einer niedrigeren Phenytoin-Gesamtkonzentration im Plasma führen, aber zu einer erhöhten ungebundenen Phenytoin-Fraktion. Die ungebundene Konzentration und daher auch die therapeutische Wirkung scheinen nicht signifikant verändert zu sein.
          • Alkohol
            • Die gleichzeitige Anwendung von Alkohol und Acetylsalicylsäure erhöht das Risiko für gastrointestinale Blutungen.
    • Auswirkungen auf die Verkehrstüchtigkeit und die Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen
      • Es wurden mit Acetylsalicylsäure keine Studien zu den Auswirkungen auf die Verkehrstüchtigkeit und die Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen durchgeführt. Basierend auf den pharmakodynamischen Eigenschaften und den Nebenwirkungen von Acetylsalicylsäure ist kein Einfluss auf die Reaktionsfähigkeit und die Verkehrstüchtigkeit oder die Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen zu erwarten.
    • Überdosierung
      • Trotz erheblicher interindividueller Unterschiede kann davon ausgegangen werden, dass die toxische Dosis ungefähr 200 mg/kg bei Erwachsenen und 100 mg/kg bei Kindern beträgt. Die tödliche Dosis Acetylsalicylsäure liegt bei 25 - 30 Gramm. Plasmasalicylatkonzentrationen über 300 mg/l deuten auf eine Vergiftung hin. Plasmakonzentrationen über 500 mg/l bei Erwachsenen und 300 mg/l bei Kindern verursachen im Allgemeinen schwere Toxizität. Eine Überdosierung kann für ältere Patienten und insbesondere für Kleinkinder gesundheitsschädigend sein (therapeutische oder häufige versehentliche Überdosierungen können tödlich verlaufen).
      • Symptome der mäßigen Intoxikation
        • Tinnitus, Hörstörungen, Kopfschmerzen, Schwindelgefühl, Verwirrtheitszustände und gastrointestinale Symptome (Übelkeit, Erbrechen und Bauchschmerzen).
      • Symptome der schweren Intoxikation
        • Die Symptome sind verbunden mit einer schweren Störung des Säure-Basen-Gleichgewichts. Zunächst tritt Hyperventilation auf, die eine respiratorische Alkalose zur Folge hat. Aufgrund der Unterdrückung des Atmungszentrums entsteht eine respiratorische Azidose. Zudem tritt eine metabolische Azidose infolge vorhandener Salicylate auf.
        • Da Kleinkinder häufig erst untersucht werden, wenn sie ein fortgeschrittenes Vergiftungsstadium erreicht haben, befinden sie sich normalerweise im Azidosestadium.
        • Außerdem können die folgenden Symptome auftreten: Hyperthermie und Schweißausbrüche, die eine Dehydrierung zur Folge haben; ein Gefühl der Ruhelosigkeit, Krampfanfälle, Halluzinationen und Hypoglykämie. Eine Depression des Nervensystems kann zum Koma, Herz-Kreislauf-Kollaps oder Atemstillstand führen.
      • Therapie einer Überdosierung
        • Wenn eine toxische Dosis eingenommen wurde, ist eine Krankenhauseinweisung erforderlich. Im Falle einer mäßigen Intoxikation kann versucht werden, Erbrechen einzuleiten. Bei Misserfolg ist eine Magenspülung innerhalb der ersten Stunde nach der Einnahme der Überdosis indiziert mit anschließender Gabe von Aktivkohle (Adsorbens) und Natriumsulfat (Laxans).
        • Aktivkohle kann als Einzeldosis (50 g bei Erwachsenen, 1 g/kg Körpergewicht bei Kindern bis zu 12 Jahren) verabreicht werden.
        • Der Urin sollte drei Stunden lang mit 250 mmol NaHCO3 alkalisiert werden und dabei sollte der Urin-pH-Wert überprüft werden. Bei schweren Vergiftungen ist eine Hämodialyse zu bevorzugen.
        • Andere Symptome sind symptomatisch zu behandeln.
    Schwangerschaftshinweise
    • Niedrige Dosierungen (bis zu 100 mg/Tag):
      • Klinische Studien deuten darauf hin, dass Dosierungen von bis zu 100 mg/Tag zur eingeschränkten Anwendung in der Geburtshilfe, die spezieller Überwachung bedarf, sicher erscheint.
    • Dosierungen von 100 - 500 mg/Tag:
      • Aufgrund unzureichender klinischer Erfahrung hinsichtlich der Anwendung von Dosierungen über 100 mg /Tag bis zu 500 mg/Tag gelten die nachfolgenden Empfehlungen für Dosierungen von 500 mg/Tag und mehr auch für diesen Dosierungsbereich.
    • Dosierungen von 500 mg/Tag und mehr:
      • Eine Hemmung der Prostaglandinsynthese kann die Schwangerschaft und/oder die embryonale/fetale Entwicklung negativ beeinflussen. Daten aus epidemiologischen Studien weisen auf ein erhöhtes Risiko für Fehlgeburten sowie kardiale Missbildungen und Gastroschisis nach der Anwendung eines Prostaglandin-Synthetase-Hemmers in der Frühschwangerschaft hin. Das absolute Risiko für kardiovaskuläre Missbildungen hat sich von weniger als 1% auf bis zu ca. 1,5% erhöht. Es wird angenommen, dass das Risiko mit der Dosis und der Dauer der Therapie steigt. Bei Tieren hat die Anwendung eines Prostaglandin-Synthetase-Hemmers gezeigt, dass es zu erhöhtem Prä- und Postimplantationsverlust und erhöhter embryofetaler Sterblichkeit kommt. Außerdem wurde bei Tieren, die während der organogenetischen Periode Prostaglandin-Synthetase-Hemmer erhielten, über ein gehäuftes Auftreten unterschiedlicher Missbildungen, einschließlich kardiovaskulärer Missbildungen, berichtet.
      • Während des ersten und zweiten Trimenons sollte Acetylsalicylsäure nur dann angewendet werden, wenn dies eindeutig notwendig ist. Wenn Acetylsalicylsäure von Frauen angewendet wird, die versuchen schwanger zu werden oder während des ersten und zweiten Trimenons sollte die Dosis so niedrig wie möglich und die Dauer der Behandlung so kurz wie möglich gehalten werden.
      • Während des dritten Trimenons können alle Prostaglandin-Synthetase-Hemmer den Fetus folgenden Risiken aussetzen:
        • kardiopulmonale Toxizität (mit vorzeitigem Verschluss des Ductus arteriosus und pulmonaler Hypertonie);
        • Nierenfunktionsstörung, die zu Nierenversagen mit Oligohydroamniose fortschreiten kann;
      • die Mutter und das Kind am Ende der Schwangerschaft folgenden Risiken aussetzen:
        • mögliche Verlängerung der Blutungszeit, ein thrombozytenaggregationshemmender Effekt, der selbst bei sehr niedrigen Dosierungen auftreten kann.
        • Hemmung von Wehen, mit der Folge eines verspäteten oder verlängerten Geburtsvorgangs
      • Daher ist Acetylsalicylsäure während des dritten Trimenons bei Dosierungen von 100 mg/Tag und mehr kontraindiziert.
    Stillzeithinweise
    • Salicylate und ihre Abbauprodukte gehen in geringen Mengen in die Muttermilch über. Da unerwünschte Arzneimittelwirkungen für den Säugling bisher nicht bekannt geworden sind, wird bei kurzzeitiger Anwendung der empfohlenen Dosierung eine Unterbrechung des Stillens nicht erforderlich sein. Bei Einnahmen höherer Dosierungen und/oder bei Anwendung über einen längeren Zeitraum sollte abgestillt werden.

    Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten

    • Anwendung zusammen mit anderen Arzneimitteln
      • Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel anwenden oder kürzlich andere Arzneimittel angewendet haben oder beabsichtigen andere Arzneimittel anzuwenden, einschließlich derjenigen Arzneimittel, die Sie rezeptfrei erhalten haben.
      • Die Wirkung der nachfolgend genannten Arzneimittel kann bei gleichzeitiger Behandlung mit Acetylsalicylsäure beeinflusst werden:
        • blutgerinnungshemmende/Blutgerinnseln vorbeugende Arzneimittel (z. B. Warfarin, Heparin, Clopidogrel)
        • Arzneimittel gegen die Abstoßung von Organen nach einer Transplantation (Ciclosporin, Tacrolimus)
        • blutdrucksenkende Arzneimittel (z. B. Diuretika und ACE-Hemmer)
        • herzschlagregulierende Arzneimittel (Digoxin)
        • Arzneimittel gegen manisch-depressive Erkrankungen (Lithium)
        • Schmerzmittel und Mittel gegen Entzündungen (z. B. NSAR wie Ibuprofen oder Steroide)
        • Arzneimittel gegen Gicht (z. B. Probenecid)
        • Arzneimittel gegen Epilepsie (Valproat, Phenytoin)
        • Arzneimittel gegen Glaukom (Acetazolamid)
        • Arzneimittel gegen Krebs oder Gelenkrheumatismus (Methotrexat in einer Dosierung von weniger als 15 mg pro Woche)
        • Mittel gegen Diabetes (z. B. Glibenclamid)
        • Arzneimittel zur Behandlung von Depressionen (Selektive Serotonin-Wiederaufnahme-Hemmer (SSRI) wie Sertralin oder Paroxetin)
        • Arzneimittel für die Hormonersatztherapie bei Zerstörung oder Entfernung der Nebenniere oder der Hirnanhangdrüse oder Arzneimittel zur Behandlung von Entzündungen einschließlich rheumatischer Erkrankungen und Entzündungen des Magen-Darm-Trakts (Corticosteroide)
    • Einnahme zusammen mit Nahrungsmitteln und Getränken
      • Der Genuss von Alkohol kann möglicherweise das Risiko einer Magen-Darm-Blutung sowie deren Dauer erhöhen.

     


    Wechselwirkungen, wirkstoffbezogen
    keine Berücksichtigung des arzneimittelrechtlichen Zulassungsstatus des Präparates bzw. produktspezifischer Angaben
    schwerwiegend Ketorolac / Salicylate
    Methotrexat / Salicylate
    Urikosurika / Acetylsalicylsäure
    Lebend-Impfstoffe / Salicylate
    Alipogen tiparvovec / Stoffe, gerinnungshemmende
    Thrombozytenaggregationshemmer / Proteolytische Enzyme
    Antithrombotika / Blutegel
    Antikoagulanzien / Aviptadil und Phentolamin
    Anagrelid / Acetylsalicylsäure
    mittelschwer Stoffe, gerinnungshemmende / Serotonin-Wiederaufnahme-Hemmer
    an Aktivkohle adsorbierbare Stoffe / Aktivkohle
    Salicylate, niedrig dosiert / Antirheumatika, nicht-steroidale, systemisch
    Acetylsalicylsäure / Corticosteroide
    Valproinsäure / Acetylsalicylsäure
    Thrombozytenaggregationshemmer / Argatroban
    Faktor Xa-Inhibitoren, orale / Thrombozytenaggregationshemmer
    Plasminogen-Aktivatoren / Thrombozytenaggregationshemmer
    Antikoagulanzien / Asparaginase
    Salicylate / Cilostazol
    Stoffe, die antithrombotisch bzw. fibrinolytisch wirken / Defibrotid
    Nintedanib / Antikoagulanzien
    Gaxilose / Antirheumatika, nicht-steroidale
    Antikoagulanzien / Pegaspargase
    Acetylsalicylsäure, niedrig dosiert / Metamizol
    Padeliporfin / Stoffe, gerinnungshemmende
    Caplacizumab / Antikoagulanzien
    Inotersen / Antikoagulanzien
    Macimorelin / COX-Hemmer
    Avapritinib / Antikoagulanzien
    Salicylate, niedrig dosiert / (Dex-)Ibuprofen
    Pirtobrutinib / Antikoagulanzien, Thrombozytenaggregationshemmer
    Antikoagulanzien, orale / Aztreonam
    geringfügig Acetylsalicylsäure / Antazida
    Acetylsalicylsäure / Ethanol
    Salicylate / Ginkgo biloba
    Salicylate / Griseofulvin
    Vitamin-K-Antagonisten / Acetylsalicylsäure, niedrig dosiert
    Thrombozytenaggregationshemmer / Proteasen
    Antikoagulanzien / Teriflunomid
    Thrombozytenaggregationshemmer / Ibrutinib
    Alprostadil / Antikoagulanzien
    Pentosanpolysulfat-Natrium / Stoffe, gerinnungshemmende
    Volanesorsen / Antirheumatika, nicht-steroidale
    Volanesorsen / Antikoagulanzien
    Stoffe, die antithrombotisch bzw. fibrinolytisch wirken / Tranexamsäure
    Dabigatran / Thrombozytenaggregationshemmer
    Thrombozytenaggregationshemmer / Acetylsalicylsäure, niedrig dosiert
    Tiratricol / Stoffe, die die Plasmaproteinbindung beeinträchtigen
    Donanemab / Thrombozytenaggregationshemmer
    unbedeutend Phenytoin / Acetylsalicylsäure
    Salicylate / Kontrazeptiva, orale
    Heparine / Thrombozytenaggregationshemmer
    Salicylate, niedrig dosiert / Antirheumatika, nicht-steroidale, extern
    Stoffe, gerinnungshemmende / Rosskastaniensamen
    Schleifendiuretika / Acetylsalicylsäure, niedrig dosiert

    Warnhinweise

    • Schwangerschaft und Stillzeit
      • Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Anwendung dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.
      • Schwangerschaft
        • Schwangere Frauen dürfen Acetylsalicylsäure nicht ohne ärztlichen Rat einnehmen. In den letzten 3 Monaten der Schwangerschaft dürfen Sie das Arzneimittel nur dann einnehmen, wenn Ihnen Ihr Arzt dies verordnet und die tägliche Dosis 100 mg nicht überschreitet. Regelmäßige oder hohe Dosen dieses Arzneimittels während der letzten Schwangerschaftsphase können schwerwiegende Komplikationen bei Mutter und Kind auslösen.
      • Stillzeit
        • Stillende Mütter dürfen Acetylsalicylsäure nicht ohne ärztlichen Rat einnehmen.

    Mit Flüssigkeit einnehmen.Die Anwendung in der Schwangerschaft darf oder sollte nicht erfolgen.Die Anwendung in der Stillzeit ist nicht empfohlen.

    Dosierungsanleitung

    • Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau wie hier beschrieben bzw. genau nach der von Ihrem Arzt oder Apotheker empfohlenen Dosierung ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.
    • Erwachsene
      • Zur Vorbeugung eines Herzinfarktes
        • Die empfohlene Dosis beträgt 100 mg 1mal täglich.
      • Zur Vorbeugung eines Schlaganfalls
        • Die empfohlene Dosis beträgt 100 mg 1mal täglich.
      • Zur Vorbeugung von Problemen des Herz-Kreislauf-Systems bei Patienten mit stabiler oder instabiler Angina pectoris (Schmerzen im Brustbereich)
        • Die empfohlene Dosis beträgt 100 mg 1mal täglich.
      • Zur Vorbeugung von Blutgerinnseln nach bestimmten Arten von herzchirurgischen Eingriffen
        • Die empfohlene Dosis beträgt 100 mg 1mal täglich.
      • Die übliche Dosis für die langfristige Einnahme beträgt 100 mg (1 Tablette) 1mal täglich. Das Arzneimittel darf ohne ärztlichen Rat nicht in höherer Dosis angewendet werden. Die maximale Höchstdosis beträgt 300 mg pro Tag.
    • Ältere Patienten
      • Anwendung wie bei Erwachsenen. Generell sollte Acetylsalicylsäure bei älteren Patienten, die für Nebenwirkungen anfälliger sind, mit Vorsicht angewendet werden. Die Behandlung sollte in regelmäßigen Abständen überprüft werden.
    • Kinder und Jugendliche
      • Acetylsalicylsäure darf bei Kindern und Jugendlichen unter 16 Jahren nicht ohne ärztliche Verschreibung angewendet werden.

     

    • Wenn Sie eine größere Menge von eingenommen haben, als Sie sollten
      • Sollten Sie (oder eine andere Person) versehentlich zu viele Tabletten eingenommen haben, benachrichtigen Sie bitte sofort Ihren Arzt oder kontaktieren Sie die nächste Notaufnahme. Zeigen Sie dem Arzt die restlichen Arzneimittel oder die leere Packung.
      • Symptome einer Überdosis können Ohrenklingeln, Hörprobleme, Kopfschmerzen, Schwindel, Verwirrtheitszustände, Übelkeit, Erbrechen und Bauchschmerzen sein. Eine hohe Überdosis kann zu einer schnelleren Atemfrequenz als normal (Hyperventilation), Fieber, übermäßigem Schwitzen, Ruhelosigkeit, Krämpfen, Halluzinationen, niedrigem Blutzucker, Koma und Schock führen.

     

    • Wenn Sie die Einnahme vergessen haben
      • warten Sie bis zur nächsten Einnahme und führen Sie die Behandlung wie normal fort. Nehmen Sie nicht die doppelte Menge ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben.

     

    • Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

    Dosierung
    • Erwachsene
      • Zur Sekundärprävention von Myokardinfarkten
        • Die empfohlene Dosis beträgt 100 mg 1-mal täglich.
      • Zur Vorbeugung von kardiovaskulärer Morbidität bei Patienten, die an stabiler Angina pectoris leiden
        • Die empfohlene Dosis beträgt 100 mg 1-mal täglich.
      • Bei instabiler Angina pectoris in der Vorgeschichte, außer während der akuten Phase
        • Die empfohlene Dosis beträgt 100 mg 1-mal täglich.
      • Zur Vorbeugung eines Transplantatverschlusses nach Koronararterien-Bypass-Transplantation (CABG)
        • Die empfohlene Dosis beträgt 100 mg 1-mal täglich.
      • Bei Koronarangioplastie, außer während der akuten Phase
        • Die empfohlene Dosis beträgt 100 mg 1-mal täglich.
      • Zur Sekundärprävention von transitorischen ischämischen Attacken (TIA) und ischämischen Hirninfarkten, vorausgesetzt Hirnblutungen wurden ausgeschlossen.
        • Die empfohlene Dosis beträgt 100 mg 1-mal täglich.
      • Die übliche Dosis für die längerfristige Behandlung ist 1-mal täglich 100 mg. ASS STADA® darf ohne ärztliche Anweisung nicht in höherer Dosis angewendet werden und die höchste verschriebene Dosis darf 300 mg nicht überschreiten.
    • Ältere Patienten
      • Im Allgemeinen sollte Acetylsalicylsäure bei älteren Patienten, die für Nebenwirkungen anfälliger sind, mit Vorsicht angewendet werden. Für Patienten ohne schwere Nieren oder Leberinsuffizienz wird die übliche Dosis empfohlen. Die Behandlung sollte in regelmäßigen Abständen überprüft werden.
    • Kinder und Jugendliche
      • Acetylsalicylsäure sollte bei Kindern und Jugendlichen unter 16 Jahren nicht angewendet werden, außer auf ärztlichen Rat hin, wenn die Vorteile die Risiken überwiegen.

    Nebenwirkungen

    • Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.
    • Wenn bei Ihnen eine oder mehrere der folgenden schwerwiegenden Nebenwirkungen auftreten, stoppen Sie die Einnahme des Arzneimittels und suchen Sie umgehend einen Arzt auf:
      • Plötzliches Keuchen, Anschwellen der Lippen, des Gesichts oder des Körpers, Hautausschlag, Ohnmacht oder Schluckbeschwerden (schwere allergische Reaktion).
      • Hautrötungen mit Blasenbildung oder Abschälungen; möglicherweise in Verbindung mit hohem Fieber und Gelenkschmerzen.
      • Hierbei könnte es sich um ein Erythema multiforme, das Stevens-Johnson-Syndrom oder das Lyell-Syndrom handeln.
      • Ungewöhnliche Blutungen wie Bluthusten, Blut im Erbrochenen oder im Urin oder schwarzer Stuhl.
    • Weitere Nebenwirkungen:
      • Häufig (1 bis 10 Behandelte von 100):
        • Verdauungsstörungen.
        • Erhöhte Blutungsneigung.
      • Gelegentlich (1 bis 10 Behandelte von 1.000):
        • Nesselsucht.
        • Triefende Nase.
        • Atembeschwerden.
      • Selten (1 bis 10 Behandelte von 10.000):
        • Schwere Blutungen im Magen oder im Darm, Gehirnblutungen; Veränderungen in der Anzahl der Blutkörperchen.
        • Übelkeit und Erbrechen.
        • Krämpfe im Bereich der unteren Atemwege, Asthmaanfall.
        • Entzündungen in den Blutgefäßen.
        • Blutergüsse (Einblutungen in die Haut).
        • Schwere Hautreaktionen wie Ausschläge, auch Erythema multiforme genannt, und dessen lebensbedrohliche Formen Stevens-Johnson-Syndrom und Lyell-Syndrom.
        • Überempfindlichkeitsreaktionen wie beispielsweise ein Anschwellen der Lippen, des Gesichts oder des Körpers oder ein Schock.
        • Ungewöhnlich starke oder lange Monatsblutung
      • Nicht bekannt (Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar):
        • Ohrenklingeln (Tinnitus) oder vermindertes Hörvermögen.
        • Kopfschmerzen.
        • Schwindelgefühl.
        • Magen- oder Dünndarmgeschwüre und -durchbruch.
        • Verlängerte Blutungszeit.
        • Nierenfunktionsstörung.
        • Leberfunktionsstörung.
        • Hoher Harnsäurespiegel im Blut
    • Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht angegeben sind.

    Nebenwirkungen
    • Bei der Bewertung von Nebenwirkungen werden folgende Häufigkeiten zugrunde gelegt:
      • sehr häufig (>/= 1/10), häufig (>/= 1/100 bis < 1/10), gelegentlich (>/= 1/1.000 bis < 1/100), selten (>/= 1/10.000 bis < 1/1.000), sehr selten (< 1/10.000), nicht bekannt (Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar).
    • Erkrankungen des Blutes und des Lymphsystems
      • Häufig:
        • Erhöhte Blutungsneigung.
      • Selten:
        • Thrombozytopenie, Agranulozytose, aplastische Anämie.
      • Nicht bekannt:
        • Fälle von Blutungen mit verlängerter Blutungszeit wie Nasenbluten, Zahnfleischbluten. Die Symptome können über 4 - 8 Tage nach Absetzen der Acetylsalicylsäure anhalten. Daher besteht ein erhöhtes Blutungsrisiko bei chirurgischen Eingriffen. Bestehende Hämatemesis, Melaena oder nicht sichtbare gastrointestinale Blutungen, die zu Eisenmangelanämie führen können (häufiger bei höherer Dosierung).
    • Erkrankungen des Immunsystems
      • Selten:
        • Überempfindlichkeitsreaktionen, Angioödeme, allergische Ödeme, anaphylaktische Reaktionen einschließlich Schock.
    • Stoffwechsel- und Ernährungsstörungen
      • Nicht bekannt:
        • Hyperurikämie, Hypoglykämie.
    • Erkrankungen des Nervensystems
      • Selten:
        • Intrakranielle Blutung.
      • Nicht bekannt:
        • Kopfschmerzen, Vertigo.
    • Erkrankungen des Ohrs und des Labyrinths
      • Nicht bekannt:
        • Verminderte Hörfähigkeit, Tinnitus.
    • Gefäßerkrankungen
      • Selten:
        • Hämorrhagische Vaskulitis.
    • Erkrankungen der Atemwege, des Brustraums und Mediastinums
      • Gelegentlich:
        • Rhinitis, Dyspnoe.
      • Selten:
        • Bronchospasmus, Asthmaanfälle.
    • Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts
      • Häufig:
        • Dyspepsie, Übelkeit, Erbrechen, Durchfall.
      • Selten:
        • Schwere gastrontestinale Blutungen.
      • Nicht bekannt:
        • Gastrische oder duodenale Ulzera und Perforationen.
    • Leber- und Gallenerkrankungen
      • Selten:
        • Reye-Syndrom.
      • Nicht bekannt:
        • Leberinsuffizienz, Leberenzyme erhöht.
    • Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes
      • Gelegentlich:
        • Urticaria.
      • Selten:
        • Stevens-Johnson-Syndrom, Lyell-Syndrom, Purpura,
        • Erythema nodosum, Erythema multiforme.
    • Erkrankungen der Nieren und Harnwege
      • Nicht bekannt:
        • Beeinträchtigung der Nierenfunktion
    • Erkrankungen der Geschlechtsorgane und der Brustdrüse
      • Selten:
        • Menorrhagie

  • Wirkstoff und weitere Bestandteile des Arzneimittels

    Stoffname Stoffmenge Stofftyp
    Acetylsalicylsäure100 mgWirkstoff
    Cellulose, mikrokristallin+Hilfsstoff
    Eudragit L 100 - 55+Hilfsstoff
    Maisstärke+Hilfsstoff
    Natrium dodecylsulfat+Hilfsstoff
    Polysorbat 80+Hilfsstoff
    Silicium dioxid, hochdispers+Hilfsstoff
    Stearinsäure+Hilfsstoff
    Talkum+Hilfsstoff
    Triethyl citrat+Hilfsstoff
    Gesamt Natrium Ion1 mmolZusatzangabe
    Gesamt Natrium IonmgZusatzangabe

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