Grippostad C Stickpack

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Steckbrief : Grippostad C Stickpack

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    Grippostad® C STICKPACK

    Granulat zur Herstellung einer Lösung zum Einnehmen

    Zur Anwendung bei Erwachsenen.

    Wirkstoffe: Paracetamol, Ascorbinsäure (Vitamin C), Coffein, Chlorphenaminmaleat.

    Zur Behandlung von gemeinsam auftretenden Beschwerden wie Kopf- und Gliederschmerzen, Schnupfen und Reizhusten im Rahmen einer einfachen Erkältungskrankheit. Bei gleichzeitigem Fieber oder erhöhter Körpertemperatur wirkt Grippostad® C STICKPACK fiebersenkend. Grippostad® C STICKPACK enthält mehrere Wirkstoffe, die jeweils in einer festgelegten Menge dosiert sind. Daher kann die Dosis nicht individuell angepasst werden, wenn Sie überwiegend unter einem der oben genannten Symptome leiden. Sprechen Sie in solchen Fällen bitte mit Ihrem Arzt oder Apotheker, dieser wird Ihnen ein Arzneimittel anderer Zusammensetzung empfehlen. Hinweis: Schmerzmittel sollen über längere Zeit oder in höheren Dosen nicht ohne Befragen des Arztes eingenommen werden. Ohne ärztlichen Rat nicht länger anwenden als in der Packungsbeilage vorgegeben! Enthält: Natriumverbindungen.

    Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke.

    STADA Consumer Health Deutschland GmbH, Stadastraße 2–18, 61118 Bad Vilbel

    Stand: Januar 2025

    Allgemeine Produktinformationen

    • Geben Sie bitte den Inhalt eines Beutels in ein Glas Trinkwasser. Die Auflösung des Granulats erfolgt nach etwa einer Minute, ohne umzurühren. Trinken Sie direkt im Anschluss den Inhalt des Glases vollständig aus.

    Anwendungsgebiete

    • Das Präparat ist ein Arzneimittel gegen grippale Infekte und Erkältungskrankheiten.
    • Das Arzneimittel wird angewendet
      • bei Erwachsenen zur Behandlung von gemeinsam auftretenden Beschwerden wie Kopf- und Gliederschmerzen, Schnupfen und Reizhusten im Rahmen einer einfachen Erkältungskrankheit.
      • Bei gleichzeitigem Fieber oder erhöhter Körpertemperatur wirkt das Präparat fiebersenkend.
    • Das Arzneimittel enthält mehrere Wirkstoffe, die jeweils in einer festgelegten Menge dosiert sind. Daher kann die Dosis nicht individuell angepasst werden, wenn Sie überwiegend unter einem der oben genannten Symptome leiden. Sprechen Sie in solchen Fällen bitte mit Ihrem Arzt oder Apotheker, dieser wird Ihnen ein Arzneimittel anderer Zusammensetzung empfehlen.

    Indikation
    • einfache Erkältungskrankheiten
      • symptomatische Behandlung von gemeinsam auftretenden Beschwerden wie
        • Kopf- und Gliederschmerzen
        • Schnupfen
        • und Reizhusten
      • gleichzeitiges Fieber oder erhöhte Körpertemperatur
    • Hinweis
      • durch fixe Kombination der Wirkstoffe kann bei Beschwerden, die überwiegend eines der genannten Symptome betreffen, keine individuelle Dosisanpassung vorgenommen werden
      • in solchen Situationen Arzneimittel in anderer Zusammensetzung vorziehen
    Art der Anwendung
    • Granulat zur Herstellung einer Lösung zum Einnehmen
      • Inhalt eines Beutels in ein Glas Trinkwasser geben (Granulat löst sich in ca. 1 Min., ohne umzurühren) und direkt im Anschluss vollständig austrinken

    Gegenanzeigen

    • Das Arzneimittel darf nicht eingenommen werden
      • wenn Sie allergisch gegen Paracetamol, Ascorbinsäure (Vitamin C), Coffein, Chlorphenaminmaleat oder einen der sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind,
      • wenn Sie unter schweren Nierenfunktionsstörungen leiden,
      • von Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren,
      • wenn Sie schwanger sind,
      • wenn Sie stillen.

    Kontraindikation (absolut), Wirkstoffprofil
    (kumulative Wirkstoffangaben ohne Berücksichtigung des individuellen Zulassungsstatus)
    Ascorbinsäure, Chlorphenamin hydrogenmaleat, Coffein etc. - peroral
    • Überempfindlichkeit gegen
      • Paracetamol
      • Ascorbinsäure
      • Coffein
      • Chlorphenamin
    • Schwere Nierenfunktionsstörungen
    • Kinder < 12 Jahre
    • Schwangerschaft
    • Stillzeit

    Vorsichtsmaßnahmen

    • Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen
      • Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie das Arzneimittel einnehmen:
        • wenn bei Ihnen eine leichte bis mittelschwere Nierenfunktionsstörung vorliegt,
        • wenn bei Ihnen eine Leberfunktionsstörung vorliegt,
        • bei angeborenem vermehrten Bilirubin-Gehalt des Blutes (genannt Gilbert-Syndrom oder Meulengracht-Krankheit),
        • wenn Sie unter Nierensteinen leiden oder zu Nierensteinen neigen. Dann besteht bei Einnahme großer Mengen des Arzneimittels durch die enthaltene Ascorbinsäure (Vitamin C) die Gefahr, dass sich Nierensteine (Calciumoxalatsteine) bilden. Sprechen Sie in diesem Fall vor der Einnahme mit Ihrem Arzt,
        • wenn Sie unter bestimmten Erkrankungen leiden, bei denen zu viel Eisen im Körper gespeichert wird (Thalassämie, Hämochromatose, sideroblastische Anämie),
        • wenn Sie alkoholkrank sind,
        • wenn bei Ihnen eine Verengung des Magenausgangs und/oder eine Verengung des Blasenausgangs vorliegt,
        • wenn Sie unter einer Erhöhung des Augeninnendrucks leiden (Engwinkelglaukom),
        • wenn Sie unter Magen- und/oder Zwölffingerdarm-Geschwüren leiden,
        • wenn bei Ihnen eine Schilddrüsenüberfunktion vorliegt,
        • wenn Sie unter Herzrhythmusstörungen leiden,
        • wenn Sie unter Angststörungen leiden,
        • wenn Sie andere Paracetamol-haltige Arzneimittel anwenden,
        • bevor Sie schmerzstillende Arzneimittel wie dieses Präparat über längere Zeit und/oder in höheren Dosierungen einnehmen. Dadurch können Kopfschmerzen auftreten, die Sie dann nicht durch erhöhte Dosen dieser Arzneimittel behandeln dürfen. Sprechen Sie in diesem Fall bitte mit Ihrem Arzt.
        • wenn Sie an einer erblichen Störung des Stoffwechsels der roten Blutzellen (erythrozytäre Glucose-6-phosphat-Dehydrogenase-Mangel) leiden. Es kann in Einzelfällen zu einer Auflösung der roten Blutzellen kommen (schwere Hämolyse). Ihr Arzt kann diese Erkrankung durch einen Bluttest feststellen.
      • Wenn sich Ihre Beschwerden verschlimmern, keine Besserung eintritt oder weitere Beschwerden hinzukommen sowie bei hohem Fieber müssen Sie Ihren Arzt aufsuchen.
      • Kinder und Jugendliche
        • Bei Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren ist die Anwendung nicht erlaubt.
      • Hinweise zum Wirkstoff Paracetamol (enthalten in diesem Präparat)
        • Ohne ärztlichen oder zahnärztlichen Rat sollten Sie Paracetamol-haltige Arzneimittel (wie z. B dieses Arzneimittel) allgemein nur wenige Tage und nicht in erhöhter Menge einnehmen.
        • Eine Überschreitung der empfohlenen Dosis kann, wie bei allen Arzneimitteln, die Paracetamol enthalten, zu schweren Leberschäden führen. In diesem Fall ist eine umgehende ärztliche Behandlung erforderlich.

     

    • Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschienen
      • Dieses Arzneimittel kann auch bei Anwendung im empfohlenen Dosisbereich das Reaktionsvermögen so weit verändern, dass die Fähigkeit zur aktiven Teilnahme am Straßenverkeht und/oder zum Bedienen von Maschienen beeinträchtigt wird. Dies gilt in verstärktem Maße in Zusammenwirken mit Alkohol.
      • Wenn Ihr Reaktionvermögen beeinträchigt ist, dürfen Sie kein Fahrzeug führen oder Maschienen bedienen.

    Hinweise und Vorsichtsmaßnahmen, Wirkstoffprofil
    (kumulative Wirkstoffangaben ohne Berücksichtigung des individuellen Zulassungsstatus)
    Ascorbinsäure, Chlorphenamin hydrogenmaleat, Coffein etc. - peroral
    • Allgemein
      • durch die fixe Kombination der Wirkstoffe kann bei Beschwerden, die überwiegend eines der genannten Symptome betreffen, keine individuelle Dosisanpassung vorgenommen werden
        • In solchen Situationen sind Arzneimittel in anderer Zusammensetzung vorzuziehen
      • Paracetamol-haltige Arzneimittel sollen ohne ärztlichen oder zahnärztlichen Rat nur wenige Tage und nicht in erhöhter
        Dosis angewendet werden
    • Anwendung nur mit besonderer Vorsicht bzw. nach Rücksprache mit dem Arzt bei
      • Nierenfunktionsstörungen
      • Leberfunktionsstörungen
      • Gilbert-Syndrom (Meulengracht-Krankheit)
      • Oxalat-Urolithiasis
      • Eisen-Speichererkrankungen
        • Thalassämie
        • Hämochromatose
        • sideroblastische Anämie
      • chronischem Alkoholmissbrauch
      • Pyloroduodenaler Obstruktion und Blasenhalsobstruktion
      • Engwinkelglaukom
      • Ulcus ventriculi oder duodeni
      • Hyperthyreose
      • Arrhythmien (Gefahr der Verstärkung von Tachykardien und Extrasystolen)
      • Angststörungen (Gefahr der Verstärkung)
    • Arzt konsultieren bei
      • hohem Fieber
      • Anzeichen einer Sekundärinfektion
      • Verschlechterung der Symptome
      • weiteren Komplikationen
    • Arzneimittelinduzierte Kopfschmerzen
      • Bei längerem hoch dosierten, nicht bestimmungsgemäßen Gebrauch von Analgetikahaltigen Arzneimitteln können Kopfschmerzen auftreten, die nicht durch erhöhte Dosen des Arzneimittels behandelt werden dürfen
    • Paracetamol
      • Überschreitung der empfohlenen Dosis kann wie bei allen Paracetamol-haltigen Arzneimitteln zu schweren Leberschäden führen
        • In diesem Fall ist eine umgehende Behandlung erforderlich
      • Risiko einer Überdosierung vermeiden, indem sichergestellt wird, dass auch bei Einnahme weiterer Paracetamol-haltiger Arzneimittel die Tageshöchstdosis von Paracetamol (ab 43 kg Körpergewicht: 4.000mg Paracetamol) nicht überschritten wird
    • Ascorbinsäure
      • Bei der Einnahme hoher Dosen von Ascorbinsäure (4 g täglich) wurden bei Patienten mit erythrozytärem Glucose-6-phosphat-Dehydrogenase-Mangel in Einzelfällen z.T. schwere Hämolysen beobachtet
        • Überschreitung der angegebenen Dosisempfehlung ist daher zu vermeiden
      • Bei Disposition zur Nierensteinbildung
        • Gefahr der Bildung von Calciumoxalatsteinen bei Einnahme hoher Dosen von Ascorbinsäure
    Schwangerschaftshinweise, Wirkstoffprofil
    (kumulative Wirkstoffangaben ohne Berücksichtigung des individuellen Zulassungsstatus)
    Ascorbinsäure, Chlorphenamin hydrogenmaleat, Coffein etc. - peroral
    • Anwendung während der Schwangerschaft kontraindiziert
    • epidemiologische Studien
      • Hinweise auf ein erhöhtes Risiko durch Chlorphenamin für ZNS- bzw. kraniale Anomalien und Tumore im Kindesalter
      • Studie vorliegend, die über ein erhöhtes Risiko für retrolentale Fibroplasien bei Frühgeborenen nach Antihistamin-Exposition in den letzten zwei Wochen vor der Geburt berichtet
    • Fertilität
      • keine Daten zur Fertilität vorliegend
    •  

    Stillzeithinweise, Wirkstoffprofil
    (kumulative Wirkstoffangaben ohne Berücksichtigung des individuellen Zulassungsstatus)
    Ascorbinsäure, Chlorphenamin hydrogenmaleat, Coffein etc. - peroral
    • Anwendung während der Stillzeit kontraindiziert
    • nicht bekannt, ob Chlorphenaminmaleat in die Muttermilch ausgeschieden wird

    Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten

    • Einnahme zusammen mit anderen Arzneimitteln
      • Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel anwenden, kürzlich andere Arzneimittel angewendet haben oder beabsichtigen andere Arzneimittel anzuwenden.
      • Wechselwirkungen der in dem Präparat enthaltenen Wirkstoffe sind mit folgenden Arzneimitteln möglich:
        • andere Arzneimittel, die Paracetamol enthalten:
          • Bei gleichzeitiger Einnahme des Präparates mit anderen Paracetamol-haltigen Arzneimitteln muss von Ihrem Arzt oder Apotheker sichergestellt werden, dass die maximale Tagesdosis an Paracetamol nicht überschritten wird. Möglicherweise muss die Dosierung angepasst werden.
        • Arzneimittel, die zu einer Verlangsamung der Magenentleerung führen (z. B. Propanthelin):
          • Solche Arzneimittel können zu einem langsameren Wirkungseintritt des Präparates führen.
        • Arzneimittel, die zu einer Beschleunigung der Magenentleerung führen (z. B. Metoclopramid):
          • Solche Arzneimittel können zu einem schnelleren Wirkungseintritt des Präparates führen.
        • Arzneimittel zur Hemmung der Blutgerinnung (Antikoagulanzien):
          • Die wiederholte Einnahme des Arzneimittels über einen Zeitraum von mehr als 1 Woche kann die Wirkung der blutgerinnungshemmenden Arzneimittel verstärken.
        • Arzneimittel mit breitem Wirkungsbereich wie z. B. Benzodiazepine (Schlaf- und Beruhigungsmittel):
          • Ihr Arzt kann Ihnen sagen, ob Sie solche Arzneimittel bereits anwenden. Bei Kombination mit dem Präparat können unterschiedliche und nicht voraussehbare Wechselwirkungen auftreten. Wenn Sie bei gleichzeitiger Einnahme solcher Arzneimittel Wechselwirkungen bemerken, informieren Sie bitte umgehend Ihren Arzt.
        • Arzneimittel zur Behandlung einer HIV-Infektion (AZT, Zidovudin):
          • Die Neigung zur Ausbildung einer Neutropenie (Verminderung der weißen Blutkörperchen) wird verstärkt. Daher sollten Sie das Arzneimittel nur nach ärztlichem Anraten gleichzeitig mit AZT anwenden.
        • Arzneimittel gegen Gicht (Probenecid):
          • Bei gleichzeitiger Einnahme von Probenecid wird Ihr Arzt die Dosis gegebenenfalls verringern.
        • Schmerzmittel (Salicylamide):
          • Bei gleichzeitiger Anwendung des Arzneimittels Salicylamiden kann die Wirkung verlängert sein.
        • Arzneimittel zur Senkung erhöhter Blutfettwerte (Colestyramin):
          • Bei gleichzeitiger Anwendung mit Colestyramin kann die Wirkung verringert sein.
        • Flucloxacillin (Antibiotikum),
          • wegen des schwerwiegenden Risikos von Blut- und Flüssigkeitsanomalien (metabolische Azidose mit vergrößerter Anionenlücke), die dringend behandelt werden müssen. Diese können insbesondere bei schwerer Niereninsuffizienz, Sepsis (wenn Bakterien und ihre Toxine im Blut zirkulieren und zu Organschäden führen), Mangelernährung, chronischem Alkoholismus und bei Anwendung der maximalen Tagesdosen von Paracetamol auftreten.
        • Arzneimittel zur Behandlung von Asthma (Theophyllin):
          • Die Ausscheidung von Theophyllin aus dem Körper kann herabgesetzt sein.
        • Arzneimittel gegen Erkältungskrankheiten oder Heuschnupfen (Ephedrin und verwandte Substanzen):
          • Die gleichzeitige Anwendung mit dem Präparat erhöht die Gefahr für die Entwicklung einer Abhängigkeit von solchen Substanzen.
        • Arzneimittel, die sich auf Stoffwechselvorgänge in der Leber auswirken:
          • Die gleichzeitige Anwendung dieser Arzneimittel kann die Gefahr einer Leberschädigung durch das Präparat erhöhen.
            • Beispiele:
              • bestimmte Schlafmittel (Barbiturate)
              • Arzneimittel zur Behandlung von Epilepsie (Phenytoin, Carbamazepin)
              • Arzneimittel zur Behandlung von Tuberkulose (Rifampicin)
        • Arzneimittel mit beruhigender Wirkung:
          • Die Wirkung dieser Arzneimittel kann durch das Präparat verändert werden.
            • Beispiele:
              • bestimmte Schlafmittel (Barbiturate)
              • Arzneimittel zur Behandlung geistig-seelischer Erkrankungen (Psychopharmaka)
              • Arzneimittel zur Behandlung von Allergien (Antihistaminika)
        • Arzneimittel, die die Herzfrequenz steigern:
          • Die Wirkung dieser Arzneimittel kann durch das Präparat verstärkt werden.
            • blutdrucksteigernde Arzneimittel (Sympathomimetika)
            • Schilddrüsenhormone (Thyroxin)
        • Arzneimittel, die den Abbau und die Ausscheidung verändern können
          • Beispiele:
            • "Pille" (orale Kontrazeptiva)
            • Magenmittel (Cimetidin)
            • Alkoholentwöhnungsmittel (Disulfiram)
            • bestimmte Schlafmittel (Barbiturate)
            • Nikotin (z. B. beim Rauchen)
            • bestimmte Arzneimittel zur Behandlung von Infektionen (bestimmte Gyrasehemmer).
    • Einnahme zusammen mit Nahrungsmitteln, Getränken und Alkohol
      • Das Arzneimittel darf nicht zusammen mit Alkohol eingenommen werden, da Alkohol die Wirkung und die Nebenwirkungen des Arzneimittels beeinflussen kann.

    Wechselwirkungen, wirkstoffbezogen
    keine Berücksichtigung des arzneimittelrechtlichen Zulassungsstatus des Präparates bzw. produktspezifischer Angaben
    schwerwiegend H1-Antihistaminika / Ethanol
    Clozapin / Stoffe mit potenziell myelotoxischen UAW
    CYP2D6-Substrate / Artemether, Lumefantrin
    Streptozocin / Stoffe mit potenziell nephrotoxischen UAW
    CYP3A-Substrate / Lonafarnib
    mittelschwer Paracetamol / Ethanol
    Paracetamol / Hydantoine
    Coffein / Cimetidin
    an Aktivkohle adsorbierbare Stoffe / Aktivkohle
    Clozapin / Coffein
    Theophyllin und Derivate / Coffein
    Paracetamol / Imatinib
    Tamoxifen / H1-Antihistaminika
    Flupirtin / Paracetamol
    Opioide / H1-Antihistaminika, sedierende
    Dexmedetomidin / Hypnotika und Sedativa
    Loxapin / Stoffe, die die Krampfschwelle herabsetzen können
    Aminochinoline / Stoffe, die die Krampfschwelle herabsetzen können
    Amifampridin / Stoffe, die die Krampfschwelle herabsetzen können
    CYP2D6-Substrate / Mirabegron
    Benzodiazepine / H1-Antihistaminika, sedierende
    Coffein / Doxapram
    Coffein / CYP1A2-Induktoren
    Coffein / Protonenpumpen-Hemmer
    Coffein / Histamin-H2-Rezeptorantagonisten
    Stoffe, die die Krampfschwelle herabsetzen können / Tramadol
    Stoffe mit schwerem myelotoxischem Potential / Stoffe, leicht-mäßig myelotoxisches Potential
    Regadenoson / Xanthinderivate
    CYP2D6-Substrate / Dacomitinib
    Flucloxacillin / Paracetamol
    CYP1A2-Substrate / Givosiran
    CYP2D6-Substrate / Givosiran
    CYP2D6-Substrate / Doxepin
    Efbemalenograstim alfa / Stoffe mit potenziell myelotoxischen UAW
    CYP3A4-Substrate / Avacopan
    CYP3A4-Substrate / Belzutifan
    Tiratricol / Psychostimulanzien
    geringfügig Paracetamol / Anticholinergika
    Paracetamol / Barbiturate
    Paracetamol / Carbamazepin
    Paracetamol / Isoniazid
    Paracetamol / Probenecid
    Paracetamol / Rifamycine
    ZNS-Stimulanzien / Harn ansäuernde Mittel
    Vitamin-K-Antagonisten / Paracetamol
    Coffein / Gyrase-Hemmer
    Hydantoine / Chlorphenamin
    Lamotrigin / Paracetamol
    Lithium / Coffein
    Methotrexat / Coffein und Theophyllin
    HIV-Protease-Inhibitoren / Ascorbinsäure
    Zidovudin / Paracetamol
    Zolpidem / Coffein
    CYP2D6-Substrate / Abirateron
    CYP1A2-Substrate / Proteinkinase-Inhibitoren
    H1-Antihistaminika / Proteinkinase-Inhibitoren
    H1-Antihistaminika / Fingolimod
    Coffein / Pixantron
    Stoffe, die die Krampfschwelle herabsetzen können / Sympathomimetika
    Paracetamol / Enzalutamid
    Paracetamol / Dabrafenib
    CYP1A2-Substrate / Teriflunomid
    Paracetamol / Serotonin-5HT3-Antagonisten, intravenös
    H1-Antihistaminika / Anticholinergika
    Beta-Sympathomimetika / Xanthinderivate
    Paracetamol / Metyrapon
    H1-Antihistaminika / Tizanidin
    Ketoconazol / Paracetamol
    Coffein / Ketoconazol
    Pitolisant / H1-Antihistaminika
    Paracetamol / Pitolisant
    Riluzol / CYP1A2-Inhibitoren
    Alkaloide / Eichenrinde
    CYP2D6-Substrate / Celecoxib
    Cannabinoide / H1-Antihistaminika, sedierende
    CYP1A2-Substrate / Obeticholsäure
    Anagrelid / CYP1A2-Inhibitoren
    CYP1A2-Substrate / Niraparib
    Inotersen / Stoffe mit potenziell nephrotoxischen UAW
    Methoxyfluran / H1-Antihistaminika
    Stoffe, leicht-mäßig myelotoxisches Potential / Stoffe, leicht-mäßig myelotoxisches Potential
    Stoffe, leicht-mäßig myelotoxisches Potential / Stoffe, leicht-mäßig myelotoxisches Potential
    CYP1A2-Substrate / Rucaparib
    CYP1A2-Substrate / Interferon alpha
    CYP2D6-Substrate / Interferon alpha
    CYP1A2-Substrate / Cannabidiol
    CYP1A2-Substrate, geringe therapeutische Breite / Remdesivir
    Coffein / Remdesivir
    CYP2D6-Substrate / Sotorasib
    Paracetamol / Johanniskraut
    Difelikefalin / H1-Antihistaminika, sedierende
    CYP3A-Substrate / Ritlecitinib
    CYP1A2-Substrate / Ritlecitinib
    CYP3A4-Substrate / Maralixibat
    UGT-Substrate / Ivosidenib
    CYP1A2-Substrate / Momelotinib
    CYP3A4-Substrate / Omaveloxolon
    CYP3A4-Substrate / Dexamethason
    CYP3A4-Substrate / Vadadustat
    CYP3A4-Substrate / Iptacopan
    CYP3A4-Substrate / Sparsentan
    CYP1A2-Substrate, sensitive / Futibatinib
    CYP2C9-, CYP2C19-, CYP2D6- und CYP3A4/5-Substrate / Sirolimus, extern
    CYP3A4-, CYP1A2-, CYP2C-Substrate / Meropenem und Vaborbactam
    CYP1A2-Substrate / Leflunomid
    Docetaxel / CYP3A-Substrate
    CYP1A2-Substrate / Lazertinib
    Mizolastin / CYP3A4-Inhibitoren, starke und CYP3A4-Substrate
    CYP3A4-Substrate / Repotrectinib
    CYP3A4-Substrate / Tiratricol
    Arzneimittel, anticholinerge Wirkung / Corticosteroide
    Epinephrin / Stoffe, die das Herz für Arrhythmien sensibilisieren
    Paracetamol / Prokinetika
    Paracetamol / Colestyramin
    Thalidomid / Stoffe, sedierende
    unbedeutend Paracetamol / Propranolol
    Paracetamol / Kontrazeptiva, orale
    Coffein / Kontrazeptiva, orale
    Coffein / Echinacea
    Coffein / Menthol
    Melatonin / Coffein
    Sympathomimetika / Coffein
    Paracetamol / Exenatid
    Coffein / Propafenon
    Paracetamol / Methoxsalen
    Paracetamol / Liraglutid
    Paracetamol / Stoffe, potenziell hepatotoxisch (Livertox Score A - C)
    CYP3A-Substrate / Relugolix
    CYP1A2-Substrate, sensitive / Foscarbidopa

    Warnhinweise

    • Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Anwendung dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.
    • Schwangerschaft
      • Wenn Sie schwanger sind, dürfen Sie das Arzneimittel nicht einnehmen.
    • Stillzeit
      • Wenn Sie stillen, dürfen Sie das Präparat nicht einnehmen, da die Bestandteile dieses Arzneimittels in die Muttermilch übergehen können.

    Mit Flüssigkeit einnehmen.Die Anwendung in der Schwangerschaft darf oder sollte nicht erfolgen.Die Anwendung in der Stillzeit darf oder sollte nicht erfolgen.

    Dosierungsanleitung

    • Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau wie beschrieben bzw. genau nach der mit Ihrem Arzt oder Apotheker getroffenen Absprache ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.
    • Die empfohlene Dosis beträgt
      • Erwachsene
        • nehmen 3-mal täglich den Inhalt eines Beutels ein.
      • Patienten mit eingeschränkter Leber- und/oder Nierenfunktion
        • Bei Patienten mit Leber- und/oder Nierenfunktionsstörungen sowie angeborenem vermehrten Bilirubin-Gehalt des Blutes (Gilbert-Syndrom oder Meulengracht-Krankheit) muss die Dosis vermindert bzw. der Zeitabstand zwischen zwei Einnahmen verlängert werden. Bitte sprechen Sie diesbezüglich mit Ihrem Arzt.
        • Bei schwerer Einschränkung der Nierenfunktion dürfen Sie das Arzneimittel nicht einnehmen.
      • Kinder und Jugendliche
        • Kinder unter 18 Jahren dürfen das Arzneimittel nicht einnehmen.

     

    • Dauer der Anwendung
      • Sie sollten das Präparat nicht ohne ärztlichen Rat über längere Zeit oder in höheren Dosen einnehmen.

     

    • Wenn Sie eine größere Menge eingenommen haben, als Sie sollten
      • Verständigen Sie bei Verdacht auf eine Überdosierung mit dem Arzneimittel sofort einen Arzt und zeigen Sie ihm Ihre Medikamentenpackung. Ihr Arzt wird über das weitere Vorgehen entscheiden und je nachdem wie lange die Einnahme zurückliegt, die notwendigen Maßnahmen ergreifen.
      • Folgende Zeichen können auf eine Überdosierung der in dem Präparat enthaltenen Wirkstoffe hindeuten:
        • Paracetamol: Bei Überdosierung kann es anfangs (am 1. Tag) zu Übelkeit, Erbrechen, Appetitverlust, Blässe und Bauchschmerzen kommen. Trotz Besserung des Allgemeinbefindens am 2. Tag kann es zu einer fortschreitenden Schädigung der Leber kommen.
        • Chlorphenaminmaleat: Bei Überdosierung können z. B. Rötung des Gesichts, starre und weite Pupillen, Mundtrockenheit und Verstopfung auftreten. Daneben wurden auch Halluzinationen, Koordinationsstörungen und Krämpfe beobachtet.
        • Coffein: Bei Überdosierung können Zittern, Störungen des zentralen Nervensystems und Herz-Kreislauf-Störungen auftreten.
        • Ascorbinsäure (Vitamin C): In hohen Dosen kann vorübergehender Durchfall auftreten.

     

    • Wenn Sie die Einnahme vergessen haben
      • Falls Sie eine Einnahme einmal vergessen haben, nehmen Sie bei der nächsten Einnahme nicht mehr als die übliche, empfohlene Dosis ein. Fahren Sie so mit der Einnahme fort, wie hier beschrieben.

     

    • Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

    Dosierung
    • symptomatische Behandlung von gemeinsam auftretenden Beschwerden im Rahmen einer einfachen Erkältungskrankheit mit oder ohne Fieber
      • 1 Beutel (entsprechend 400 mg Paracetamol plus 300 mg Ascorbinsäure plus 50 mg Coffein plus 5 mg Chlorphenaminmaleat) 3mal / Tag
      • Anwendungsdauer
        • nicht ohne Befragen des Arztes über längere Zeit oder in höheren Dosen einnehmen

     

    Dosisanpassung

    • Leber- und/oder Niereninsuffizienz, Gilbert-Syndrom
      • Dosisreduktion bzw. Dosisintervall verlängern
      • schwere Niereninsuffizienz: Anwendung kontraindiziert
    • Kinder und Jugendliche (< 18 Jahre)
      • Anwendung kontraindiziert

    Nebenwirkungen

    • Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.
    • Bedeutsame Nebenwirkungen oder Zeichen, auf die Sie achten sollten, und Maßnahmen, wenn Sie betroffen sind:
      • Wenden Sie sich sofort an Ihren Arzt, wenn Sie bei sich allergische Reaktionen beobachten.
    • Häufig (kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen):
      • Mundtrockenheit.
    • Gelegentlich (kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen):
      • allergische Hautreaktionen (einfacher Hautausschlag oder Nesselausschlag), unter Umständen begleitet von Temperaturanstieg (Arzneimittelfieber) und Schleimhautschädigung.
    • Selten (kann bis zu 1 von 1.000 Behandelten betreffen):
      • Anstieg der Leberwerte (Lebertransaminasen).
    • Sehr selten (kann bis zu 1 von 10.000 Behandelten betreffen):
      • Veränderungen des Blutbildes wie Verminderung der weißen Blutzellen (Leukopenie, Neutropenie, Agranulozytose),
      • verminderte Anzahl an Blutplättchen (Thrombozytopenie, thrombozytopenische Purpura),
      • Verringerung der Anzahl aller Zellen des Blutes (Panzytopenie),
      • verminderte Blutzellbildung im Knochenmark (aplastische Anämie),
      • bei hoher Dosierung Bildung eines veränderten Blutfarbstoffs, was zu einem Sauerstoffmangel im Gewebe führen kann (leichte Methämoglobinbildung),
      • Unwillkürliche Bewegungen (Dyskinesien),
      • Auslösung einer Augenkrankheit mit erhöhtem Augeninnendruck (Engwinkelglaukom),
      • Sehstörungen,
      • die Atemwege betreffende allergische Reaktionen; bei vorbelasteten Personen kann durch den Wirkstoff Paracetamol eine Verkrampfung der Atemmuskulatur (Bronchospasmus) ausgelöst werden (Analgetika-Asthma),
      • Magen-Darm-Beschwerden,
      • Beschwerden beim Wasserlassen; nach längerer Einnahme höherer Dosen kann es zu Nierenschäden kommen,
      • Appetitsteigerung,
      • Für den Wirkstoff Paracetamol sind schwere allergische Reaktionen (Schwellungen u.a. im Gesicht [Quincke-Ödem], Atemnot, Schweißausbruch, Übelkeit, Blutdruckabfall bis hin zum Kreislaufversagen und anaphylaktischer Schock) beschrieben worden.
      • Sehr selten wurden für den Wirkstoff Paracetamol Fälle von schweren Hautreaktionen berichtet.
      • nach längerer Einnahme höherer Dosen oder bei Überdosierung kann es zu Leberschäden kommen,
      • psychotische Reaktionen.
    • Nicht bekannt (Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar):
      • unregelmäßiger Herzschlag (Arrhythmie), wie z. B. Beschleunigung des Herzschlags (Tachykardie),
      • Müdigkeit, Benommenheit,
      • schwerste Hautreaktionen mit Blasenbildung (Stevens-Johnson-Syndrom, Lyell-Syndrom) sind in Einzelfällen im zeitlichen Zusammenhang bei Arzneimitteln mit gleicher Wirkstoffkombination wie in diesem Präparat aufgetreten.
      • innere Unruhe, Schlaflosigkeit.
    • Weisen Sie Ihren Arzt auf die Einnahme dieses Arzneimittels hin, wenn bei Ihnen Laboruntersuchungen (z. B. Blut oder Urin) durchgeführt werden sollen.
    • Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht angegeben sind.

    Nebenwirkungen, Wirkstoffprofil
    (kumulative Wirkstoffangaben ohne Berücksichtigung des individuellen Zulassungsstatus)
    Ascorbinsäure, Chlorphenamin hydrogenmaleat, Coffein etc. - peroral
    • Erkrankungen des Blutes und des Lymphsystems
      • sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
        • Veränderungen im Blutbild, wie
          • Leukopenie
          • Neutropenie
          • Agranulozytose
          • Thrombozytopenie
          • thrombozytopenische Purpura
          • Panzytopenie
          • aplastische Anämie
          • leichte Methämoglobinbildung (bei hoher Dosierung)
    • Erkrankungen des Immunsystems
      • sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
        • schwere Überempfindlichkeitsreaktionen (Paracetamol), wie
          • Quincke-Ödem
          • Atemnot
          • Schweißausbruch
          • Übelkeit
          • Blutdruckabfall bis hin zum Kreislaufversagen
          • anaphylaktischer Schock
      • ohne Häufigkeitsangabe
        • Bullöse Hautreaktionen, wie
          • Stevens-Johnson-Syndrom
          • toxisch epidermale Nekrolyse / Lyell-Syndrom
    • Stoffwechsel- und Ernährungsstörungen
      • sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
        • Appetitsteigerung
    • Psychiatrische Erkrankungen
      • sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
        • Psychotische Reaktionen
      • ohne Häufigkeitsangabe
        • Innere Unruhe
        • Schlaflosigkeit
    • Erkrankungen des Nervensystems
      • sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
        • Dyskinesien
      • ohne Häufigkeitsangabe
        • Sedierung
        • Benommenheit
    • Augenerkrankungen
      • sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
        • Glaukomauslösung (Engwinkelglaukom)
        • Sehstörungen
    • Herzerkrankungen
      • ohne Häufigkeitsangabe
        • Arrhythmien, wie z.B. Tachykardie
    • Erkrankungen der Atemwege, des Brustraums und Mediastinums
      • sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
        • Respiratorische Überempfindlichkeitsreaktionen
        • bei vorbelasteten Personen
          • Bronchospasmus (Analgetika-Asthma, durch Paracetamol ausgelöst)
    • Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts
      • häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
        • Mundtrockenheit
      • sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
        • Gastrointestinale Beschwerden
    • Leber- und Gallenerkrankungen
      • selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
        • Anstieg der Lebertransaminasen
      • sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
        • Leberschäden (nach längerer Einnahme höherer Dosen oder bei Überdosierung)
    • Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes
      • gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
        • Allergische Hautreaktionen (erythematös oder urtikariell), unter Umständen begleitet von Temperaturanstieg (Arzneimittelfieber) und Schleimhautläsionen
      • sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
        • schwere Hautreaktionen
    • Erkrankungen der Nieren und Harnwege
      • sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
        • Miktionsbeschwerden
        • Nierenschäden (nach längerer Einnahme höherer Dosen)
    • Untersuchungen
      • ohne Häufigkeitsangabe
        • Paracetamol
          • Harnsäurebestimmung mittels Phosphorwolframsäure kann beeinflusst werden
          • Blutzuckerbestimmung mittels Glukose-Oxidase-Peroxidase kann beeinflusst werden
        • Ascorbinsäure (nach Gabe von Grammdosen)
          • Anstieg der Ascorbinsäurekonzentration im Harn und dadurch mögliche Störung der Messung
            verschiedener klinisch-chemischer Parameter, wie
            • Glukose
            • Harnsäure
            • Kreatinin
            • anorganisches Phosphat
          • falsch negative Ergebnisse bei versuchtem Nachweis von okkultem Blut im Stuhl möglich
          • chemische Nachweismethoden, die auf Farbreaktionen beruhen, können beeinträchtigt werden
        • Chlorphenaminmaleat
          • Reaktion von kutanen Allergietests kann abgeschwächt werden

  • Wirkstoff und weitere Bestandteile des Arzneimittels

    Stoffname Stoffmenge Stofftyp
    Ascorbinsäure300 mgWirkstoff
    Chlorphenamin hydrogenmaleat5 mgWirkstoff
    Chlorphenamin3.52 mgWirkstoff
    Coffein50 mgWirkstoff
    Paracetamol400 mgWirkstoff
    Citronensäure, wasserfrei+Hilfsstoff
    Natrium cyclamat+Hilfsstoff
    Natrium hydrogencarbonat+Hilfsstoff
    Povidon K25+Hilfsstoff
    Riboflavin 5' phosphat, Mononatriumsalz+Hilfsstoff
    Saccharin, Natriumsalz+Hilfsstoff
    Talkum+Hilfsstoff
    Zitronen Aroma+Aromastoff
    Gesamt Natrium Ion128 mgZusatzangabe

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