Mometason Glenmark 1mg/g Salbe

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Steckbrief : Mometason Glenmark 1mg/g Salbe

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  • Allgemeine Produktinformationen

    • Erwachsene und Kinder im Alter von 2 Jahren oder älter, tragen die Salbe einmal täglich dünn und vorsichtig auf die betroffenenen Hautstellen auf.
    • Wenn Ihnen das Arzneimittel verschrieben wurde, reicht eine Fingerspitze (ein Strang von der Spitze des Zeigefingers eines Erwachsenen bis zur ersten Falte) aus, um eine Fläche zu behandeln, die doppelt so groß ist wie die Hand eines Erwachsenen. Sie dürfen nicht mehr als diese Menge Salbe und diese nicht häufiger als von Ihrem Arzt oder Apotheker angewiesen auftragen.
    • Sie sollten sich immer an folgende Hinweise halten, wenn Sie oder Ihr Kind diese Salbe benutzen:
      • Sie dürfen die Salbe im Gesicht nicht länger als 5 Tage anwenden.
      • Sie sollten mit Ihrem Arzt sprechen, bevor Sie behandelte Flächen mit einer Bandage oder einem Pflaster bedecken. Behandelte Hautflächen im Gesicht dürfen nicht mit einem Pflaster bedeckt werden.
      • Benutzen Sie keine großen Mengen an Salbe über einen längeren Zeitraum (zum Beispiel täglich für mehrere Wochen oder Monate) auf großen Körperflächen.
      • Benutzen Sie die Salbe nicht im Bereich um die Augen herum, einschließlich der Augenlider.

    Anwendungsgebiete

    • Die Salbe gehört zu einer Arzneimittelgruppe, die topische Kortikosteroide genannt werden. Die Salbe ist als „stark wirksames Kortikosteroid" eingestuft. Diese Arzneimittel werden zur Linderung von Hautrötungen und Juckreiz infolge bestimmter Hauterkrankungen auf die Haut aufgetragen.
    • Die Salbe wird bei Erwachsenen und Kindern ab 2 Jahren zur Linderung von Hautrötungen und Juckreiz aufgrund bestimmter Hauterkrankungen, die als Psoriasis und atopisches Ekzem (atopische Dermatitis) bezeichnet werden, angewendet.
    • Psoriasis ist eine Hauterkrankung, bei der sich juckende, schuppige, gerötete Hautareale an Ellbogen, Knien, Kopfhaut und anderen Körperstellen bilden. Das atopische Ekzem ist eine Erkrankung, die durch eine Reaktion der Haut auf Stoffe aus der Umwelt (z. B. Reinigungsmittel) ausgelöst wird und zu geröteter und trockener Haut führt.

    Indikation

    Erwachsene und Kinder >/= 2 Jahre

    • symptomatische Behandlung entzündlicher Hauterkrankungen, die auf eine äußerliche Behandlung mit Glukokortikoiden ansprechen, wie z. B. atopische Dermatitis und Psoriasis (ausgenommen ausgedehnte Plaque-Psoriasis)
    Art der Anwendung
    • dünn auf die betroffenen Hautstellen auftragen
    • Kinder >/= 2 Jahre
      • nicht okklusiv anwenden

    Gegenanzeigen

    • Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden
      • wenn Sie allergisch auf Mometason oder einen der sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind.
      • Bei anderen Hautbeschwerden, da es zu einer Verschlechterung dieser Beschwerden kommen kann. Dies betrifft vor allem
        • Rosacea (eine Hauterkrankung im Gesicht)
        • Akne
        • Hautatrophie (dünner werdende Haut)
        • Dermatitis im Mundbereich
        • Jucken im Genitalbereich
        • Windelausschlag
        • bakterielle Infektionen wie Eiterflechte (Impetigo), Tuberkulose (Lungeninfektion), Syphilis (eine durch Geschlechtsverkehr übertragene Krankheit), virale Infektionen wie Warzen, Gürtelrose und Windpocken (Varicella)
        • Pilzinfektionen wie Fußpilz (rote, juckende, schuppige Haut an den Füßen)
        • parasitäre Infektionen
        • wenn es bei Ihnen vor kurzem zu einer Reaktion auf eine Impfung gekommen ist
        • Herpes
        • Gürtelrose
        • ulzerierte Haut
        • Wunden
        • andere Hauterkrankungen
    • Fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie sich nicht ganz sicher sind.

    Kontraindikation (absolut), Wirkstoffprofil
    (kumulative Wirkstoffangaben ohne Berücksichtigung des individuellen Zulassungsstatus)
    Mometason - extern
    • Überempfindlichkeit gegen Mometason oder andere Cortik´costeroide
    • faziale Rosacea
    • Akne vulgaris
    • Hautatrophie
    • periorale Dermatitis
    • perianaler und genitaler Pruritus
    • Windelausschlag
    • bei bakteriellen (z.B. Impetigo, Pyodermie), viralen (z.B. Herpes simplex, Herpes zoster und Windpocken, Verrucae vulgares, Condylomata acuminata, Molluscum contagiosum, parasitären oder Pilzinfektionen (z.B. Candida oder Dermatophyten)
    • Varizellen / Varicella-zoster-Infektion
    • Tuberkulose
    • Syphilis
    • Impfreaktionen
    • Anwendung auf Wunden, Hautulzerationen oder unter Okklusivverbänden
    • Anwendung am Auge oder am Augenlid ist generell wegen des sehr geringen Risikos eines Glaucoma simplex oder subkapsulären Katarakts zu vermeiden
    • altersabhängige Einschränkung des Indikationsgebietes möglich (siehe jeweilige Herstellerinformation)

    Vorsichtsmaßnahmen

    • Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen
      • Wenn es während der Anwendung der Salbe zu Hautreizungen oder Sensibilisierung kommt, wenden Sie die Salbe nicht weiter an und informieren Sie Ihren Arzt.
      • Die Salbe ist nicht zum Gebrauch in und um das Auge und darf nicht am Augenlid angewendet werden.
      • Wenn Sie die Salbe zur Behandlung einer Psoriasis anwenden, kann es zu einer Verschlimmerung der Beschwerden kommen (z. B. zu einer pustulösen Form der Erkrankung). Gehen Sie regelmäßig zum Arzt, damit dieser den Verlauf der Krankheit beurteilen kann, da diese Art der Behandlung sorgfältig kontrolliert werden muss.

    Hinweise und Vorsichtsmaßnahmen, Wirkstoffprofil
    (kumulative Wirkstoffangaben ohne Berücksichtigung des individuellen Zulassungsstatus)
    Mometason - extern
    • Vorsicht bei Patienten, die überempfindlich auf andere Corticosteroide reagiert haben
    • bei Hautreizungen oder Sensibilisierungen
      • sollte Behandlung abgebrochen und eine geeignete Therapie eingeleitet werden
    • bei Ausbildung einer Infektion
      • sollte geeignete antimykotische bzw. antibakterielle Therapie eingeleitet werden
      • spricht die eingeleitete Therapie nicht umgehend an, sollte das Corticosteroid abgesetzt werden, bis die Infektion ausreichend beherrscht wird
    • Suppression der Hypothalamus-Hypophysen-Nebennieren(HHN)-Achse
      • systemische Resorption topischer Corticosteroide kann eine reversible Suppression der Hypothalamus-Hypophysen-Nebennieren(HHN)-Achse bewirken und dadurch zu einer Glucocorticosteroid-Insuffizienz nach Absetzen der Behandlung führen
      • bei einigen Patienten kann sich auch während der Behandlung ein Cushing-Syndrom, eine Hyperglykämie oder eine Glucosurie manifestieren
      • Patienten, die topische Steroide großflächig oder mittels Okklusionsverbänden anwenden
        • sollten regelmäßig auf Anzeichen einer Suppression der HHN-Achse untersucht werden
    • alle Nebenwirkungen, die nach systemischer Anwendung von Corticosteroiden berichtet werden, einschl. Nebennierenrindensuppression, können auch bei topischer Anwendung von Corticosteroiden auftreten, besonders bei Kleinkindern und Kindern
      • erhöhtes Risiko für systemische Wirkungen und Nebenwirkungen am Verabreichungsort tritt auf bei
        • häufiger Anwendung
        • großflächiger Behandlung (über ca. 20 % der Hautoberfläche)
        • langfristiger Behandlung
        • der Behandlung intertriginöser Bereiche (Achselhöhle, Leistenregion)
        • der Anwendung von Okklusionsverbänden
    • Kinder und Jugendliche
      • altersabhängige Einschränkung möglich (siehe jeweilige Herstellerinformation)
      • mit Vorsicht anwenden
      • können bei gleicher Dosis aufgrund des größeren Verhältnisses von Hautoberfläche zu Körpergewicht empfänglicher für eine systemische Toxizität sein
      • langdauernde Corticosteroidtherapie kann Auswirkungen auf das Wachstum und die Entwicklung von Kindern haben
      • bei Kindern und Jugendlichen, die mit topischen Glucocorticoiden behandelt wurden
        • wurden Fälle eines erhöhten Hirndrucks (intrakranielle Hypertension) berichtet
        • Manifestationen der intrakraniellen Hypertension sind
          • Wölbung der Fontanellen
          • Kopfschmerzen
          • bilaterale Stauungspapille
    • lokale und systemische Toxizität tritt häufig auf, vor allem unter Langzeitanwendung auf großen Flächen erkrankter Haut, in Gelenkbeugen oder bei der Anwendung unter okklusiven Polyethylenverbänden
      • Anwendung bei Kindern oder im Gesicht
        • okklusive Verfahren sollten nicht verwendet werden
      • Anwendung im Gesicht
        • Dauer sollte 5 Tage nicht überschreiten
      • länger dauernde Therapie (> 3 Wochen) sollte bei allen Patienten, unabhängig vom Alter, vermieden werden
    • Sehstörung
      • bei der systemischen und topischen (einschließlich intranasaler, inhalativer und intraokularer) Anwendung von Corticosteroiden können Sehstörungen auftreten
      • wenn ein Patient mit Symptomen wie verschwommenem Sehen oder anderen Sehstörungen vorstellig wird
        • Überweisung an Augenarzt zur Bewertung möglicher Ursachen in Erwägung ziehen
        • umfassen u.a. Katarakt, Glaukom oder seltene Erkrankungen, wie z.B. zentrale seröse Chorioretinopathie (CSC), die nach der Anwendung systemischer oder topischer Corticosteroide gemeldet wurden
    • Anwendung am Auge oder am Augenlid generell wegen des möglichen Risikos eines Glaucoma simplex oder subkapsulären Katarakts vermeiden
    • engmaschige Überwachung bei Psoriasis-Patienten
      • bei Psoriasis ist die Anwendung topischer Steroide aus verschiedenen Gründen riskant
      • Möglichkeit, dass topisch angewandte Steroide bei Psoriasis u.a. zu einem Wiederaufleben der Erkrankung aufgrund einer sich entwickelnden Arzneimitteltoleranz führen oder zu einem Risiko der Entwicklung einer zentral pustulösen Psoriasis oder zu einer lokalen oder systemischen Toxizität aufgrund eingeschränkter Barrierefunktion der Haut
    • abruptes Absetzen der Behandlung vermeiden
      • wird eine Langzeitbehandlung mit einem stark wirksamen Glucocorticosteroid unterbrochen, kann sich ein Rebound-Effekt entwickeln, der in Form einer Dermatitis mit intensiver Rötung, Stechen und Brennen auftritt
        • kann durch ausschleichendes Absetzen der Therapie vermieden werden, z.B. durch Fortsetzen der Therapie mit zeitweiliger Unterbrechung bevor die Therapie abgebrochen wird
    • Glucocorticoide können das Erscheinungsbild einiger Wunden verändern, eine adäquate Diagnosestellung erschweren sowie den Wundheilungsprozess verzögern
    • sollte nicht auf verletzte Haut und Schleimhäute aufgetragen werden
    • pustulöse oder erythrodermische Psoriasis
      • Behandlung großflächiger Psoriasis oder ein plötzliches Absetzen einer längerfristigen Behandlung mit einem starken Corticosteroid kann eine pustulöse oder erythrodermische Psoriasis auslösen
    Schwangerschaftshinweise, Wirkstoffprofil
    (kumulative Wirkstoffangaben ohne Berücksichtigung des individuellen Zulassungsstatus)
    Mometason - extern
    • sollte bei Schwangeren nur angewendet werden, wenn der mögliche Nutzen das Eingehen eines potenziellen Risikos für Mutter oder Fetus rechtfertigt
      • Anwendung von Mometason während der Schwangerschaft sollte nur nach Anweisung des Arztes erfolgen
      • Anwendung auf ausgedehnten Körperarealen oder über einen längeren Zeitraum sollte vermieden werden
    • nach systemischer Anwendung hochdosierter Kortikosteroide wurden Wirkungen auf den Fetus / das Neugeborene beschrieben (intrauterine Wachstumsverzögerung, Suppression der Nebennierenrindenfunktion, Gaumenspalte)
    • nur sehr begrenzte Daten für die Anwendung von topischem Mometason während der Schwangerschaft vorliegend
    • tierexperimentelle Studien
      • haben Reproduktionstoxizität gezeigt
      • topische Anwendung von Corticosteroiden kann bei trächtigen Tieren Missbildungen während der fetalen Entwicklung, einschl. Gaumenspalten sowie intrauteriner Wachstumsverzögerungen, hervorrufen
      • Studien mit Mometason mit Tieren nach oraler Verabreichung haben teratogene Wirkungen gezeigt
    • keine geeigneten und gut kontrollierten klinischen Studien bei Schwangeren vorliegend
      • Risiko von Wirkungen auf den humanen Fetus nicht bekannt
      • Unbedenklichkeit der Anwendung in der Schwangerschaft beim Menschen nur unzureichend gesichert
    • Glucocorticoide durchdringen die Plazentaschranke und können das Wachstum des Feten beeinflussen
    • während Schwangerschaft sollten schwächere Corticosteroide für langfristige Behandlung größerer Körperflächen verschrieben werden
    • Fertilität
      • keine bekannten Wirkungen/keine Daten bzgl. der Auswirkung von Mometason auf die Fertilität vorliegend
    Stillzeithinweise, Wirkstoffprofil
    (kumulative Wirkstoffangaben ohne Berücksichtigung des individuellen Zulassungsstatus)
    Mometason - extern
    • sollte nur nach sorgfältiger Nutzen-Risiko-Abwägung bei stillenden Frauen angewendet werden
      • falls Behandlung mit höheren Dosen oder über einen längeren Zeitraum indiziert ist, sollte das Stillen unterbrochen werden
      • Anwendung während der Stillzeit sollte nur nach Anweisung des Arztes erfolgen
      • Anwendung auf ausgedehnten Körperarealen oder über einen längeren Zeitraum sollte vermieden werden
    • Glucocorticoide werden in die Muttermilch ausgeschieden
      • es ist nicht bekannt, ob eine topische Anwendung von Corticosteroiden zu einer ausreichend hohen systemischen Resorption führt, um messbare Mengen in der Muttermilch zu verursachen
    • während der Stillperiode darf das Arzneimittel nicht im Brustbereich angewendet werden

    Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten

    • Andere Arzneimittel und diese Salbe
      • Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden, kürzliche andere Arzneimittel eingenommen/angewendet haben oder beabsichtigen, andere Arzneimittel einzunehmen/anzuwenden.

    Wechselwirkungen, wirkstoffbezogen
    keine Berücksichtigung des arzneimittelrechtlichen Zulassungsstatus des Präparates bzw. produktspezifischer Angaben
    geringfügig Glucocorticoide, topische / CYP3A-Inhibitoren, starke

    Warnhinweise

    • Wenn Sie schwanger sind oder stillen, wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Anwendung dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.
    • Wenn Ihr Arzt Ihnen die Salbe während der Schwangerschaft oder Stillzeit verschrieben hat, sollten Sie große Dosen vermeiden und die Salbe nur über kurze Zeit anwenden.
    • Stillzeit
      • Die Salbe darf während der Stillzeit nicht im Brustbereich angewendet werden.

    Die Anwendung in der Schwangerschaft ist nicht empfohlen.Die Anwendung in der Stillzeit ist nicht empfohlen.

    Dosierungsanleitung

    • Wenden Sie die Salbe immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt an. Bitte fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht ganz sicher sind.
    • Die Salbe sollte nicht bei Kindern unter 2 Jahren angewendet werden.
    • Erwachsene und Kinder im Alter von 2 Jahren oder älter, tragen die Salbe einmal täglich dünn und vorsichtig auf die betroffenenen Hautstellen auf.
    • Wenn Ihnen das Arzneimittel verschrieben wurde, reicht eine Fingerspitze (ein Strang von der Spitze des Zeigefingers eines Erwachsenen bis zur ersten Falte) aus, um eine Fläche zu behandeln, die doppelt so groß ist wie die Hand eines Erwachsenen. Sie dürfen nicht mehr als diese Menge Salbe und diese nicht häufiger als von Ihrem Arzt oder Apotheker angewiesen auftragen.
    • Ihr Arzt sollte Ihre Behandlung in regelmäßigen Abständen kontrollieren.
    • Sie sollten sich immer an folgende Hinweise halten, wenn Sie oder Ihr Kind diese Salbe benutzen:
      • Sie dürfen die Salbe im Gesicht nicht länger als 5 Tage anwenden.
      • Sie sollten mit Ihrem Arzt sprechen, bevor Sie behandelte Flächen mit einer Bandage oder einem Pflaster bedecken. Behandelte Hautflächen im Gesicht dürfen nicht mit einem Pflaster bedeckt werden.
      • Benutzen Sie keine großen Mengen an Salbe über einen längeren Zeitraum (zum Beispiel täglich für mehrere Wochen oder Monate) auf großen Körperflächen.
      • Benutzen Sie die Salbe nicht im Bereich um die Augen herum, einschließlich der Augenlider.
    • Erwachsene
      • Sie sollten die Salbe nicht für längere Zeit (über 3 Wochen) oder auf großen Bereichen (über 20% der Körperoberfläche) anwenden.
    • Kinder im Alter von 2 Jahren und älter
      • Wenden Sie die Salbe bei Kindern auf keinem Körperteil länger als 3 Wochen an.
      • Wenden Sie die Salbe nicht unter der Windel ihres Kindes an, da die Inhaltsstoffe dann besser in die Haut eindringen und zu unerwünschten Wirkungen führen können.
      • Behandelte Hautflächen von Kindern dürfen nicht mit einer Bandage oder einem Pflaster bedeckt werden.
    • Kinder unter 2 Jahren
      • Die Salbe darf bei Kindern unter 2 Jahren nicht angewendet werden.

     

    • Wenn Sie eine größere Menge angewendet haben, als Sie sollten
      • Wenn Sie (oder jemand anderes) die Salbe versehentlich schlucken, sollten keine Probleme auftreten. Wenn Sie jedoch beunruhigt sind, gehen Sie zu Ihrem Arzt oder Apotheker. Wenn Sie die Salbe häufiger anwenden als Sie sollten, oder auf großen Flächen, kann dies Ihre Hormone beeinflussen. Bei Kindern können Wachstum und Entwicklung beeinflusst werden.
      • Wenn Sie die Dosierungsanweisungen oder den Rat Ihres Arztes nicht beachtet haben und die Salbe zu oft und/oder über längere Zeit angewendet haben, sprechen Sie bitte mit Ihren Arzt.

     

    • Wenn Sie die Anwendung vergessen haben
      • Falls Sie vergessen haben die Salbe anzuwenden, holen Sie die Anwendung so bald wie möglich nach und fahren Sie fort wie gewohnt. Tragen Sie nicht die doppelte Menge oder zwei Mal an einem Tag die Salbe auf, um die vergessene Anwendung auszugleichen.

     

    • Wenn Sie die Anwendung abbrechen
      • Wenn Sie die Salbe über längere Zeit angewendet haben und Ihre Haut sich verbessert zu haben scheint, sollten Sie die Salbe nicht plötzlich absetzen, da dies zu Hautrötungen und einem stechenden oder brennenden Gefühl auf der Haut führen kann.
      • Um dies zu vermeiden, sollten Sie mit Ihrem Arzt sprechen. Ihr Arzt wird die Anwendungshäufigkeit allmählich reduzieren, bis Sie die Behandlung ganz beenden können.

     

    • Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung des Arzneimittels haben, fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

     


    Dosierung
    • symptomatische Behandlung entzündlicher Hauterkrankungen
      • zur Behandlung von sehr trockenen, schuppigen und rissigen Hauterscheinungen, bei denen eine topische Mometason-Zubereitung indiziert ist
        • 1mal / Tag dünn auf betroffene Hautstellen auftragen
        • Erwachsene
          • nicht großflächig (mehr als 20% der Körperoberfläche) anwenden
        • Kinder >/= 2 Jahre
          • max. 10% der Körperoberfläche behandeln
        • Behandlungsdauer
          • Anwendung im Gesicht
            • grundsätzlich nicht ohne engmaschige ärztliche Überwachung! (stark wirksames topisches Glukokortikoid)
            • max. 5 Tage
          • nicht längerfristig (> 3 Wochen) anwenden
          • bei klinischer Besserung: Anwendung eines schwächeren Kortikosteroids empfohlen

    Dosisanpassung

    • Kinder < 2 Jahre
      • keine Anwendung (Wirksamkeit und Sicherheit nicht nachgewiesen)

    Nebenwirkungen

    • Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen verursachen, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.
    • Wenn eine der Nebenwirkungen Sie erheblich beeinträchtigt oder wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, die nicht aufgeführt sind, informieren Sie bitte Ihren Arzt oder Apotheker.
    • Bei manchen Patienten führt die Anwendung der Salbe zu einer oder mehreren der folgenden Nebenwirkungen:
      • allergische Hautreaktionen
      • bakterielle und sekundäre Hautinfektionen
      • Akne
      • Entzündung und/oder Infektion der Haarbälge
      • Dünnerwerden der Haut
      • Hautrötung im Zusammenhang mit Hitzebläschen
      • Abnahme der Hautfarbe
      • Brennendes Gefühl
      • Stechendes Gefühl
      • Juckreiz
      • Kribbeln
      • übermäßiges Haarwachstum
      • Aufweichen der Haut und Dehnungsstreifen.
    • Andere Nebenwirkungen, die im Zusammenhang mit äußerlich angewendeten Kortikosteroiden auftreten können, sind Hauttrockenheit, Hautreizung, Hautentzündung, Hautentzündung im Mundbereich und kleine, erweiterte Blutgefäße.
    • Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich bitte an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht angegeben sind.

    Nebenwirkungen, Wirkstoffprofil
    (kumulative Wirkstoffangaben ohne Berücksichtigung des individuellen Zulassungsstatus)
    Mometason - extern
    • Infektionen und parasitäre Erkrankungen
      • häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
        • Follikulitis
        • Furunkulose
        • (bakterielle) Infektionen
      • gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
        • (Sekundär)infektion
    • Erkrankungen des Immunsystems
      • gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
        • Überempfindlichkeit / Sensibilisierung (gegen Mometason)
    • Endokrine Erkrankungen
      • ohne Häufigkeitsangabe
        • durch Anwendung topischer Kortikosteroide ausgelöst werden kann
          • reversible Suppression der Hypothalamus-Hypophysen-Nebennieren-Achse
          • Cushing-Syndrom
            • bei beidem können Kinder und Jugendliche empfindlicher reagieren aufgrund des größeren Verhältnisses von Hautoberfläche zu Körpergewicht
    • Erkrankungen des Nervensystems
      • häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
        • Parästhesie
      • sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
        • brennendes Gefühl
      • ohne Häufigkeitsangabe
        • erhöhter Hirndruck (intrakranielle Hypertension)
          • berichtet bei Kindern und Jugendlichen, die mit topischen Glucocorticoiden behandelt wurden
          • Manifestationen sind Wölbung der Fontanellen, Kopfschmerzen und bilaterale Stauungspapille
    • Augenerkrankungen
      • sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
        • Glaukom
      • ohne Häufigkeitsangabe
        • verschwommenes Sehen
    • Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes
      • häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
        • Kribbeln
        • Stechen
        • Brennen
        • Hautreaktionen am Applikationsort
        • Pruritus
        • (lokale) Hautatrophie
      • gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
        • Papelbildung
        • Pusteln
        • trockene Haut
        • Hautreizung
        • (periorale) Dermatitis
        • Hautmazeration
        • Miliaria
        • Xerodermie
        • Hautstriae
        • Hypertrichose
        • Hypopigmentierung der Haut
          • Hypo- oder Hyperpigmentierung der Haut in seltenen Fällen in Zusammenhang mit anderen Cortison-haltigen Arzneimitteln berichtet
        • (allergische) Kontaktdermatitis
        • papulöse Rosazea-artige Dermatitis (Gesichtshaut)
        • akneiforme Dermatitis
        • fleckenförmige Blutung der Haut / Brüchigkeit der Kapillaren (Ekchymose)
      • sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
        • Teleangiektasien
        • Sekundärinfektionen
      • ohne Häufigkeitsangabe
        • Hautatrophie
        • Wiederaufleben eines Ekzems als Absetzeffekt (Rebound-Effekt) bei abruptem Absetzen
        • pustulöse oder erythrodermische Psoriasis
          • kann ausgelöst werden durch Behandlung großflächiger Psoriasis oder plötzliches Absetzen einer längerfristigen Behandlung mit einem starken Kortikosteroid
    • Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort
      • ohne Häufigkeitsangabe
        • Schmerzen an der Anwendungsstelle
        • Reaktionen an der Anwendungsstelle
        • Auswirkungen auf das Wachstum und die Entwicklung von Kindern durch langandauernde Kortikosteroidtherapie
        • Hinweise
          • erhöhtes Risiko für systemische Wirkungen und Nebenwirkungen am Verabreichungsort tritt bei häufiger Anwendung, bei großflächiger oder langfristiger Behandlung, bei der Behandlung intertriginöser Bereiche (Achselhöhle, Leistenregion) oder bei der Anwendung von Okklusionsverbänden auf
          • möglich, dass Erscheinungsbild von Krankheitsbildern durch Glukokortikoide verändert wird, erschwerte Diagnose möglich
          • Heilungsprozess möglicherweise verzögert

  • Wirkstoff und weitere Bestandteile des Arzneimittels

    Stoffname Stoffmenge Stofftyp
    Mometason furoat1 mgWirkstoff
    Mometason0.82 mgk.A.
    2-Methylpentan-2,4-diol+Hilfsstoff
    Butylhydroxytoluol0.015 mgHilfsstoff
    Phosphorsäure+Hilfsstoff
    Propylenglycol monopalmitostearat20 mgHilfsstoff
    Vaselin, weiß+Hilfsstoff
    Wachs, gebleicht+Hilfsstoff
    Wasser, gereinigt+Hilfsstoff

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