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Bei Arzneimitteln: Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke.
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Allgemeine Produktinformationen
- Zur Anwendung am Auge.
- Tropfen Sie das Arzneimittel in den Bindehautsack des Auges.
- Zum Öffnen des Einzeldosisbehältnisses drehen Sie den oberen Verschlussteil des Behältnisses ab. Beugen Sie den Kopf leicht nach hinten, blicken Sie nach oben und ziehen Sie das Unterlid etwas vom Auge ab. Durch leichten Druck auf den unteren Teil des Behältnisses tropfen Sie einen Tropfen in den unteren Bindehautsack. Bringen Sie die Tropföffnung nicht mit dem Auge in Berührung. Nach dem Eintropfen schließen Sie langsam die Augen.
- Mögliche systemische Nebenwirkungen können reduziert werden, indem man nach der Anwendung etwa 1 Minute lang mit dem Finger einen Druck auf den Tränenkanal ausübt.
Anwendungsgebiete
- das Arzneimittel ist ein Glaukompräparat.
- Timololmaleat, der Wirkstoff, gehört zur Stoffgruppe der Betarezeptorenblocker. Diese Stoffe senken am Auge die Produktion des Kammerwassers.
- Das Präparat wird angewendet zur Behandlung von
- erhöhtem Augeninnendruck (okuläre Hypertension)
- grünem Star (chronisches Weitwinkelglaukom)
- grünem Star nach Linsenentfernung (Aphakieglaukom)
- kindlichem grünen Star (Glaukom), wenn andere therapeutische Maßnahmen nicht ausreichen.
Indikation- Ophthalmikum, Glaukommittel und Betarezeptorenblocker
- erhöhter Augeninnendruck (okuläre Hypertension)
- grüner Star (chronisches Weitwinkelglaukom)
- grüner Star nach Linsenentfernung (Aphakieglaukom)
- kindlicher grüner Star (Glaukom), wenn andere therapeutische Maßnahmen nicht ausreichen
- zur Anwendung am Auge
- Augentropfen in den Bindehautsack des Auges tropfen
- Reduktion möglicher systemischer Nebenwirkungen
- nach der Anwendung etwa 1 Min. lang mit dem Finger einen Druck auf den Tränenkanal ausüben
Gegenanzeigen
- das Arzneimittel darf nicht angewendet werden,
- wenn Sie allergisch gegen Timololmaleat oder einen der sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind.
- wenn eine der folgenden Erkrankungen vorliegt:
- Erhöhte Reaktionsbereitschaft der Atemwege (bronchiale Hyperreagibilität)
- Bestehendes oder aus der Krankengeschichte bekanntes Bronchialasthma
- Chronisch-obstruktive Atemwegserkrankungen (Langzeiterkrankungen bei Bronchialasthma und Bronchitis)
- Verlangsamter Herzschlag
- Herzblock (AV-Block) 2. und 3. Grades
- Medikamentös nicht eingestellte Herzschwäche
- Herzbedingter Schock
- Schwere allergische Nasenschleimhautentzündung
- Ernährungsstörungen der Hornhaut
- Für Patienten mit nächtlicher Druckerhöhung sind Timolol Augentropfen nicht geeignet.
Kontraindikation (absolut), Wirkstoffprofil
(kumulative Wirkstoffangaben ohne Berücksichtigung des individuellen Zulassungsstatus) Timolol - okulär- Überempfindlichkeit gegen Timolol
- bronchiale Hyperreagibilität
- reaktive Atemwegserkrankungen, inklusive bestehendes oder anamnestisch bekanntes Bronchialasthma
- chronisch-obstruktive Atemwegserkrankungen
- Sinusbradykardie
- Sick-Sinus-Syndrom
- sinuatrialer (SA) Block
- atrioventrikulärer (AV) Block 2. oder 3. Grades ohne Schrittmacherkontrolle
- dekompensierte Herzinsuffizienz
- kardiogener Schock
- schwere allergische Rhinitis
- dystrophische Störungen der Hornhaut
- nächtliche Augeninndruckerhöhung
- bei Patienten mit eingeschränkter Herztätigkeit sollte die gleichzeitige Gabe von lokalen Betarezeptorenblockern wie Timolol und oralen oder intravenösen Calciumantagonisten vermieden werden, da AV-Überleitungsstörungen, Linksherzinsuffizienz und Hypotonie auftreten können
- Vorsicht bei Patienten mit Hirndurchblutungsstörungen
- sollten sich nach Aufnahme der Behandlung mit Timolol Hinweise auf eine verminderte Hirndurchblutung ergeben, alternative Therapie erwägen
- Vorsicht bei Patienten mit Muskelschwäche
- unter Betarezeptorenblockade verstärkte Muskelschwäche im Sinne myasthenischer Symptome wie Doppelbilder, hängende Lider und allgemeiner Schwäche berichtet
Vorsichtsmaßnahmen
- Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen
- Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt, Apotheker oder dem medizinischen Fachpersonal, bevor Sie das Präparat anwenden.
- Besondere Vorsicht bei der Anwendung ist erforderlich
- aufgrund des möglichen Einflusses von Betarezeptorenblockern auf den Blutdruck und Puls. Aufgrund dessen ist Vorsicht bei Patienten mit Hirndurchblutungsstörungen angezeigt.
- falls sich nach Aufnahme der Behandlung Hinweise auf eine verminderte Hirndurchblutung ergeben, so ist eine alternative Therapie zu erwägen.
- bei Patienten mit Muskelschwäche. Bei diesen Patienten wurde unter Betarezeptorenblockade von einer verstärkten Muskelschwäche im Sinne myasthenischer Symptome wie Doppelbilder, Lidhebeschwäche und allgemeiner Schwäche berichtet.
- wenn Sie Kontaktlinsen tragen. Nehmen Sie Kontaktlinsen vor dem Eintropfen heraus und setzen diese erst nach 15 Minuten wieder ein.
- Bitte halten Sie Termine zur regelmäßigen Untersuchung des Augeninnendrucks und der Hornhaut besonders sorgfältig ein.
- Kinder
- Über die Anwendung bei Kindern liegen keine Erfahrungen vor. Das Präparat sollte daher bei Kindern nur bei Vorliegen eines positiven Nutzen-Risiko-Verhältnisses angewendet werden. Bitte befragen Sie hierzu Ihren Augenarzt.
- Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen
- Sehr selten können Sehstörungen, Doppeltsehen, Kopfschmerzen, Schwächegefühl, Übelkeit und Schwindel auftreten.
- Sie können dann auf unerwartete oder plötzliche Ereignisse nicht mehr schnell genug reagieren. Fahren Sie nicht Auto oder andere Fahrzeuge! Bedienen Sie keine elektrischen Werkzeuge und Maschinen! Arbeiten Sie nicht ohne sicheren Halt! Beachten Sie besonders, dass Alkohol Ihre Verkehrstüchtigkeit noch weiter verschlechtert!
Hinweise und Vorsichtsmaßnahmen, Wirkstoffprofil
(kumulative Wirkstoffangaben ohne Berücksichtigung des individuellen Zulassungsstatus) Timolol - okulär- Untersuchungen
- wie bei jeder Glaukombehandlung sollten der Augeninnendruck und die Hornhaut regelmäßig untersucht werden
- wie jeder andere topisch angewendete ophthalmische Wirkstoff, wird auch Timolol systemisch resorbiert
- aufgrund des beta-adrenergen Bestandteils Timolol, können dieselben Arten von kardiovaskulären, pulmonalen und anderen Nebenwirkungen auftreten wie bei systemisch angewendeten beta-adrenergen Wirkstoffen
- Inzidenz von systemischen Nebenwirkungen ist bei ophthalmologischer Anwendung geringer als bei systemischer Anwendung
- Maßnahmen zur Verringerung der systemischen Absorption beachten
- mögliche systemische Resorption wird reduziert, wenn nach der Anwendung etwa 2 Min. lang mit dem Finger Druck auf den Tränenkanal ausgeübt oder die Augenlider geschlossen werden
- kann zu einer Reduktion von systemischen Nebenwirkungen und zu einer Verstärkung der lokalen Wirkung beitragen
- einseitige Gabe
- Betablocker können bei einseitiger Gabe auch einen drucksenkenden Effekt auf dem unbehandelten Auge haben
- Anwendung weiterer, anderer Betablocker
- Wirkung auf den Augeninnendruck oder auch die bekannten Wirkungen der systemischen Betablockade können sich potenzieren, wenn Patienten, die bereits einen systemisch angewendeten Betablocker bekommen, zusätzlich Timolol erhalten
- Reaktionen dieser Patienten sollten engmaschig überwacht werden
- Anwendung von zwei topisch applizierten Betablockern nicht empfohlen
- Wirkung auf den Augeninnendruck oder auch die bekannten Wirkungen der systemischen Betablockade können sich potenzieren, wenn Patienten, die bereits einen systemisch angewendeten Betablocker bekommen, zusätzlich Timolol erhalten
- anaphylaktische Reaktionen
- während der Behandlung mit Betablockern können Patienten mit einer aus der Anamnese bekannten Atopie oder schweren anaphylaktischen Reaktion auf verschiedene Allergene stärker auf die wiederholte Exposition gegenüber diesen Allergenen reagieren
- diese Patienten sprechen unter Umständen nicht auf die Adrenalindosis an, die zur Behandlung anaphylaktischer Reaktionen üblich ist
- während der Behandlung mit Betablockern können Patienten mit einer aus der Anamnese bekannten Atopie oder schweren anaphylaktischen Reaktion auf verschiedene Allergene stärker auf die wiederholte Exposition gegenüber diesen Allergenen reagieren
- Patienten mit kardiovaskulären Erkrankungen (z.B. koronare Herzerkrankungen, Prinzmetal Angina und Herzinsuffizienz) und Hypotonie
- Therapie mit Betablockern soll kritisch beurteilt und eine Behandlung mit anderen Wirkstoffen in Betracht gezogen werden
- Patienten mit Herzerkrankungen auf Zeichen von Verschlechterung der Erkrankung und auf Nebenwirkungen überwachen
- Patienten mit AV-Block ersten Grades
- Betablocker dürfen wegen ihrer negativen Auswirkungen auf die Überleitungszeit nur mit Vorsicht an Patienten mit AV-Block ersten Grades verabreicht werden
- Gefäßerkrankungen
- Patienten mit schweren peripheren Durchblutungsstörungen (z.B. schwere Formen der Raynaud-Erkrankung oder des Raynaud-Syndroms) sollen mit Vorsicht behandelt werden
- aufgrund des potenziellen Einflusses von Betarezeptorenblockern auf Blutdruck und Puls Vorsicht bei Patienten mit cerebraler Insuffizienz
- sollten sich nach Aufnahme der Behandlung mit Timolol Hinweise auf eine verminderte Hirndurchblutung ergeben, alternative Therapie erwägen
- Atemwegserkrankungen
- Fälle respiratorischer Reaktionen, darunter Todesfälle, infolge von Bronchospasmus bei Asthmapatienten nach Anwendung von manchen ophthalmischen Betablockern berichtet
- Timolol mit Vorsicht anwenden bei Patienten mit leichter/mittlerer chronisch- obstruktiver Lungenerkrankung (COPD) und nur dann, wenn der mögliche Nutzen das mögliche Risiko überwiegt
- Hypoglykämie/Diabetes
- Betablocker mit Vorsicht bei Patienten anwenden, die spontane Hypoglykämie entwickeln oder bei Patienten mit labilem Diabetes, da Betablocker die Anzeichen und Symptome einer akuten Hypoglykämie maskieren können
- Hyperthyreose
- Beta-Blocker können die Anzeichen einer Hyperthyreose maskieren
- Erkrankungen der Hornhaut
- ophthalmologisch angewendete Betablocker können trockene Augen verursachen
- Patienten mit Erkrankungen der Hornhaut sollten mit Vorsicht behandelt werden
- Aderhautabhebung
- Fälle von Aderhautabhebung bei Anwendung von wässriger Supprimierungstherapie (z.B. Timolol, Acetazolamid) nach Filtrationsverfahren berichtet
- Anästhesie im Rahmen von Operationen
- ophthalmologische angewendete Betablocker können systemische agonistische Effekte auf Betarezeptoren (z.B. von Adrenalin) hemmen
- Anästhesist sollte informiert werden, wenn der Patient Timolol erhält
- ophthalmologische angewendete Betablocker können systemische agonistische Effekte auf Betarezeptoren (z.B. von Adrenalin) hemmen
- Muskelschwäche/Myasthenia gravis
- bei Patienten mit Muskelschwäche unter Betarezeptorenblockade von einer verstärkten Muskelschwäche im Sinne myasthenischer Symptome wie Diplopie, Ptosis und allgemeiner Schwäche berichtet
- Engwinkelglaukom
- bei Engwinkelglaukom liegt das unmittelbare Therapieziel in einer Öffnung des Winkels mittels Engstellung der Pupille durch ein Miotikum
- Timolol hat kaum oder überhaupt keinen Einfluss auf die Pupille
- wenn Timolol daher zur Augeninnendrucksenkung bei Engwinkelglaukom eingesetzt wird, sollte es in Kombination mit einem Miotikum und nicht allein verabreicht werden
- Patienten mit nächtlicher Druckerhöhung
- Timolol nicht geeignet
- Kinder und Jugendliche
- Timolol sollte generell vorsichtig bei Kindern und Jugendlichen mit Glaukom angewendet werden
- wichtig, die Eltern über mögliche Nebenwirkungen aufzuklären, so dass diese bei deren Auftreten die Therapie sofort beenden können
- zu beachtende Symptome sind beispielsweise Husten und Giemen
- aufgrund möglicher Apnoen und Cheyne-Stokes-Atmung bei Neugeborenen, Säuglingen und jüngeren Kindern, soll Timolol mit größter Vorsicht angewendet werden
- tragbarer Apnoe Monitor kann bei Neugeborenen unter Timolol Therapie hilfreich sein
- Doping
- Anwendung kann bei Dopingkontrollen zu positiven Ergebnissen führen
- missbräuchliche Anwendung zu Dopingzwecken kann die Gesundheit gefährden
- Kontaktlinsen
- Kontaktlinsen sollen vor dem Eintropfen herausgenommen und erst nach 15 Min. wieder einge setzt werden (Augentropfen-Herstellerinformationen beachten)
(kumulative Wirkstoffangaben ohne Berücksichtigung des individuellen Zulassungsstatus) Timolol - okulär- Timolol sollte nicht während der Schwangerschaft verwendet werden, es sei denn, dies ist eindeutig erforderlich
- wird Timolol bis zur Geburt verabreicht, sollte das Neugeborene während der ersten Lebenstage sorgfältig überwacht werden
- keine ausreichenden Daten für die Anwendung von Timolol bei Schwangeren vorliegend
- Anzeichen und Symptome einer Betablockade (wie Bradykardie, Hypotonie, Atemnot und Hypoglykämie) bei Neugeborenen beobachtet, wenn Betablocker bis zur Geburt gegeben wurden
- epidemiologische Studien
- ergaben keine Hinweise auf missbildende Wirkungen
- jedoch besteht Risiko für intrauterine Wachstumsverzögerungen bei gleichzeitiger oraler Anwendung von Betablockern
- Maßnahmen zur Verringerung der systemischen Absorption beachten
- Fertilität
- keine Daten über die Auswirkungen von okulär angewendetem Timolol auf die humane Fertilität vorliegend
(kumulative Wirkstoffangaben ohne Berücksichtigung des individuellen Zulassungsstatus) Timolol - okulär- Übergang in die Muttermilch
- Betablocker wie Timolol gehen in die Muttermilch über
- können beim gestillten Säugling schwere unerwünschte Wirkungen hervorrufen
- Timolol tritt auch bei okularer Applikation in die Muttermilch über und kann dort höhere Konzentrationen als im mütterlichen Plasma erreichen
- Betablocker wie Timolol gehen in die Muttermilch über
- bei therapeutischen Dosen von okulär angewendetem Timolol jedoch unwahrscheinlich, dass ausreichende Mengen in der Muttermilch zu finden sind, um klinische Symptome einer Beta-Blockade beim Säugling auszulösen
- Timolol kann daher in der Stillzeit angewendet werden
- Maßnahmen zur Verringerung der systemisches Absorption beachten
Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten
- Anwendung zusammen mit anderen Arzneimitteln
- Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel anwenden, kürzlich andere Arzneimittel angewendet haben oder beabsichtigen andere Arzneimittel anzuwenden.
- Die Wirkung nachfolgend genannter Arzneistoffe bzw. Präparategruppen kann bei gleichzeitiger Behandlung mit diesem Arzneimittel beeinflusst werden.
- Bei gleichzeitiger Anwendung von adrenalinhaltigen Augentropfen kann es zu einer Erweiterung der Pupille kommen.
- Die augendrucksenkende Wirkung von Timolol wird durch die Gabe von adrenalinoder pilocarpinhaltigen Augentropfen verstärkt.
- Die gleichzeitige Anwendung von zwei lokalen ophthalmischen Betarezeptorenblockern wird nicht empfohlen.
- Bei gleichzeitiger Einnahme von Betarezeptorenblockern (Mittel zur Behandlung von Bluthochdruck und Erkrankungen der Herzkranzgefäße) ist eine wechselseitige Wirkungsverstärkung sowohl am Auge (Drucksenkung) als auch am Herz- und Gefäßsystem möglich.
- Beachten Sie bitte, dass diese Angaben auch für vor kurzem angewendete Arzneimittel gelten können.
- Wenn das Präparat gleichzeitig mit Arzneimitteln zur Senkung des erhöhten Blutdrucks oder zur Behandlung von Herzerkrankungen (z. B. Calciumantagonisten, Reserpin oder Betarezeptorenblockern angewendet wird, können Blutdrucksenkung und/oder deutliche Pulsverlangsamung (Bradykardie) als unerwünschte Wirkungen verstärkt auftreten.
Wechselwirkungen, wirkstoffbezogen
keine Berücksichtigung des arzneimittelrechtlichen Zulassungsstatus des Präparates bzw. produktspezifischer Angaben schwerwiegend Beta-Blocker / Antiarrhythmika, Klasse III
Beta-Blocker / Flecainid
Beta-Blocker / Thioridazin
Beta-Blocker / Propafenon
Allergenextrakte, subkutan / Beta-Blocker
Beta-Sympathomimetika / Beta-Blocker, nichtselektive
Ajmalin / Beta-Blocker
CYP2D6-Substrate / Artemether, Lumefantrin
Calcium-Antagonisten, Verapamil und Analoge, invasiv/ Beta-Blocker
Allergie-Test-Lösungen, pulmonal und nasal / Beta-Blocker
mittelschwer Beta-Blocker / Cimetidin
Beta-Blocker / Hydralazin
Beta-Blocker / Serotonin-Wiederaufnahme-Hemmer
Digitalis-Glykoside / Beta-Blocker
Sympathomimetika / Beta-Blocker, nichtselektive
Mutterkorn-Alkaloide / Beta-Blocker
Insulin / Beta-Blocker, nichtselektive
Beta-Blocker / Calcium-Antagonisten, Verapamil und Analoge
Beta-Blocker / ZNS-Stimulanzien
Beta-Blocker / S1P-Modulatoren
Beta-Blocker / Cobicistat
CYP2D6-Substrate / Mirabegron
Beta-Blocker / Darunavir
CYP2D6-Substrate / Dacomitinib
CYP2D6-Substrate / Givosiran
Allergenextrakte, oral / Beta-Blocker
Allergie-Test-Lösungen, dermal / Beta-Blocker
Fenoterol / Beta-Blocker
Stoffe, die Bradykardie bewirken können / Somatostatin-Analoga
geringfügig Beta-Blocker / Diphenhydramin
Beta-Blocker / Gefitinib
Beta-Blocker / Hydroxychloroquin
Beta-Blocker / Chinidin
Beta-Blocker / Sulfinpyrazon
Beta-Blocker / Thyreostatika
Glucagon / Beta-Blocker
Lidocain / Beta-Blocker
Phenformin / Beta-Blocker
Alpha-Adrenozeptor-Antagonisten / Beta-Blocker
Antidepressiva, tri- und tetrazyklische / Beta-Blocker
Beta-Blocker / Bupropion
Antidiabetika, orale / Beta-Blocker
Beta-Blocker / Asenapin
Alpha-2-Rezeptoragonisten / Beta-Blocker
CYP2D6-Substrate / Abirateron
Dexmedetomidin / Beta-Blocker
Beta-Blocker / Proteinkinase-Inhibitoren
Tasimelteon / Beta-Blocker
CYP2D6-Substrate / Interferon alpha
Beta-Blocker / Glucagon
CYP2D6-Substrate / Sotorasib
Beta-Blocker / Lercanidipin
CYP2C9-, CYP2C19-, CYP2D6- und CYP3A4/5-Substrate / Sirolimus, extern
Stoffe, die Bradykardie bewirken / Lasmiditan
Beta-Blocker / Allgemeinanästhetika
Beta-Blocker / Phenothiazine
Beta-Blocker / Barbiturate
Stoffe, die Bradykardie bewirken können / Thalidomid
unbedeutend Beta-Blocker / Calcium-Antagonisten, DihydropyridineWarnhinweise
- Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Anwendung dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.
- Da beim Menschen keine ausreichenden Erfahrungen über die Anwendung von Timolol in der Schwangerschaft und Stillzeit vorliegen, sollten Sie das Präparat nur anwenden, wenn der Arzt eine besondere Behandlungsnotwendigkeit festgestellt hat.
Die Anwendung in der Schwangerschaft darf oder sollte nicht erfolgen.Die Anwendung in der Stillzeit kann unter bestimmten Voraussetzungen in Betracht gezogen werden.Dosierungsanleitung
- Wenden Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt oder Apotheker an. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.
- Die empfohlene Dosis beträgt:
- Zu Beginn der Behandlung tropfen Sie 2-mal täglich 1 Tropfen in den Bindehautsack des betroffenen Auges.
- Wenn der Augeninnendruck bei regelmäßiger Kontrolle auf den gewünschten Wert eingestellt ist, kann der Arzt die Dosierung auf 1-mal täglich 1 Tropfen festlegen.
- Wenn Sie zusätzlich Betarezeptorenblocker einnehmen, ist mit einer zusätzlichen Drucksenkung am Auge zu rechnen. Daher ist zu überprüfen, ob eine lokale Anwendung von Timolol-haltigen Augentropfen dann noch notwendig ist.
- Bitte befragen Sie Ihren Arzt, wenn zusätzlich Betarezeptorenblocker eingenommen werden oder abgesetzt werden sollen.
- Bei Patienten mit stark pigmentierter Iris kann die Drucksenkung verzögert oder abgeschwächt eintreten.
- Dauer der Anwendung
- Die Behandlung erfolgt in der Regel über einen längeren Zeitraum. Eine Unterbrechung oder Änderung der Dosierung darf nur auf Anweisung Ihres Arztes erfolgen.
- Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, wenn Sie den Eindruck haben, dass die Wirkung zu stark oder zu schwach ist.
- Wenn Sie eine größere Menge angewendet haben, als Sie sollten
- Im Falle einer Überdosierung nehmen Sie bitte mit Ihrem Arzt Kontakt auf. Er wird, falls erforderlich, entsprechende Gegenmaßnahmen einleiten.
- Wenn Sie die Anwendung vergessen haben
- Wenden Sie nicht die doppelte Menge an, wenn Sie die vorherige Anwendung vergessen haben.
- Ein erhöhter Augeninnendruck kann lange Zeit ohne erkennbare Beschwerden für den Patienten bestehen. Dennoch kann das Auge dauerhaft geschädigt werden. Eine regelmäßige Behandlung ist deshalb wichtig für den Erhalt Ihres Sehvermögens.
- Wenn Sie die Anwendung abbrechen
- Ein eigenmächtiger Abbruch der Behandlung ohne Rücksprache mit Ihrem Arzt gefährdet den Behandlungserfolg.
- Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt, Apotheker oder das medizinische Fachpersonal.
DosierungBasiseinheit: 1 ml Lösung enthält Timololmaleat 6,84 mg entsprechend Timolol 5,0 mg
- Ophthalmikum, Glaukommittel und Betarezeptorenblocker
- 1 Tropfen 2mal / Tag
- Dosisreduktion bei konstanter Einstellung auf das angestrebte Niveau möglich: 1 Tropfen 1mal / Tag
- Druckeinstellung
- anfängliche Drucksenkung kann bis zu 50 % betragen und es kann danach zu einer Wirkungsabnahme kommen (Tachyphylaxie)
- nach 3 - 12 Monaten stabilisiert sich die Druckreduktion
- regelmäßige Druckkontrolle ist besonders in den ersten Tagen nach Ansetzen von Timolol-haltigen Augentropfen wichtig
- orale Gabe von ß-Rezeptorblockern
- es ist mit einer Drucksenkung am Auge zu rechnen: überprüfen, ob eine lokale Anwendung von Timolol-haltigen Augentropfen noch notwendig ist
- bestehende systemische Gabe von ß-Rezeptorblockern: zusätzlicher Effekt topisch verabreichter Mittel ist meist geringer
- Patienten mit stark pigmentierter Iris
- Drucksenkung kann verzögert oder abgeschwächt eintreten
- Dauer der Anwendung
- für eine Dauertherapie vorgesehen
- Reduktion möglicher systemischer Nebenwirkungen
- nach der Anwendung etwa 1 Min. lang mit dem Finger einen Druck auf den Tränenkanal ausüben
Dosisanpassung
- Frühgeborene und Kleinkinder
- in Einzelfällen wurde über Apnoe bei Neugeborenen berichtet (möglicherweise im Zusammenhang mit der Unreife dieser Patienten)
- wegen der Möglichkeit zentralnervöser Wirkungen: Anwendung nicht empfohlen
- wegen der höheren Dosierung (bezogen auf das KG) ist verstärkt mit systemischen Nebenwirkungen zu rechnen: Indikation besonders streng stellen und Patienten sorgfältig auf Anzeichen einer systemischen Betarezeptorenblockade überwachen
- Kinder
- keine Erfahrungen vorhanden
- nur bei Vorliegen eines positiven Nutzen-Risiko-Verhältnisses anwenden (Augenarzt befragen)
Nebenwirkungen
- Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.
- Bei der Bewertung von Nebenwirkungen werden folgende Häufigkeitsangaben zugrunde gelegt:
- Sehr häufig: kann mehr als 1 von 10 Behandelten betreffen
- Häufig: kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen
- Gelegentlich: kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen
- Selten: kann bis zu 1 von 1000 Behandelten betreffen
- Sehr selten: kann bis zu 1 von 10 000 Behandelten betreffen
- Nicht bekannt: Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar
- Mögliche Nebenwirkungen
- Augen
- Reizungen der Augen, wie Bindehaut-, Hornhaut- und Lidrandentzündungen sowie Trockenheitsgefühl, herabgesetzte Hornhautsensibilität und Sehstörungen sind möglich. In wenigen Einzelfällen wurde über Doppeltsehen oder Herabhängen des Oberlides oder Aderhautabhebung nach fistulierenden Operationen (augendrucksenkenden Operationen) berichtet.
- Nach Absetzung kann die Wirkung mehrere Tage anhalten. Werden Timololhaltige Augentropfen nach längerer Gabe abgesetzt, kann noch für 2-4 Wochen ein drucksenkender Effekt bestehen. Betablocker können bei einseitiger Gabe auch einen drucksenkenden Effekt auf dem unbehandelten Auge haben.
- Systemische Nebenwirkungen
- Bei der Anwendung von Arzneimitteln am Auge können Nebenwirkungen nicht nur an den Augen, sondern auch in anderen Bereichen des Körpers auftreten. Bei der Anwendung können die gleichen Nebenwirkungen auftreten wie bei Einnahme dieses Wirkstoffes (Betarezeptorenblocker).
- Augen
- Die folgenden Nebenwirkungen traten entweder bei lokaler Anwendung von dieser oder anderen Darreichungsformen Timolol-haltiger Augentropfen in klinischen Prüfungen auf oder wurden seit der Markteinführung berichtet:
- Atemwege
- das Präparat kann den Atemwegswiderstand erhöhen. Bei Patienten mit Neigung zu Verkrampfungen der Atemwege (z. B. Bronchialasthma) kann es zu Atemnot (Bronchialspasmus) kommen.
- Haut
- Überempfindlichkeitsreaktionen, wie z. B. Ausschlag oder Nesselsucht wurden beobachtet.
- Haarausfall (Alopezie), schuppenflechtenähnlicher Hautausschlag (psoriasisforme Exantheme) oder Verschlechterung einer Schuppenflechte (Psoriasis).
- Herz-Kreislauf-System
- Besonders bei herzkranken Patienten können Herz-Kreislauf-Beschwerden auftreten, wie verlangsamter oder unregelmäßiger Puls, Blutdruckabfall, Herzklopfen, Herzblock (AV-Block) und Herzschwäche. Weiterhin kann es zu Schwellungen (Ödeme), Schaufensterkrankheit (Claudicatio intermittens) Raynaud-Syndrom, kalte Hände und Füße sowie Schmerzen im Brustbereich. Weiterhin kann es zu einer angeldurchblutung des Gehirns kommen. In extrem seltenen Fällen wurde über Herzstillstand und Schlaganfall berichtet.
- Endokrines System
- Verdeckung hypoglykämischer Symptome bei insulinabhängigen Diabetikern.
- Nervensystem und psychische Störungen
- Kopfschmerzen, Benommenheit, Verstimmungszustände oder andere Zeichen einer eingeschränkten Leistungsfähigkeit des Gehirns, Schlaflosigkeit, Alpträume, Gedächtnisverlust, Verstärkung der objektiven und subjektiven Symptome bei Myasthenia gravis, Missempfindungen in den Extremitäten (Parästhesien), Verminderung der Libido.
- Funktionsstörungen des Ohrs und des Innenohrs
- Ohrgeräusche (Tinnitus)
- Magen-Darm-Beschwerden
- Übelkeit, Durchfall (Diarrhö), Brechdurchfall (Dyspepsie), Mundtrockenheit
- Funktionsstörungen der Fortpflanzungsorgane und der Brust
- Induratio penis plastica (Verhärtung der Schwellkörper des männlichen Gliedes)
- Allgemeine Beschwerden
- Schwindel, Schwächegefühl
- Andere mögliche Nebenwirkungen
- In sehr seltenen Fällen entwickelten Patienten mit ausgeprägten Hornhautdefekten unter der Therapie mit phosphathaltigen Augentropfen Trübungen der Hornhaut durch die Bildung von Kalziumphosphat.
- Atemwege
- Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt, Apotheker oder das medizinische Fachpersonal.Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht angegeben sind.
Nebenwirkungen, Wirkstoffprofil
(kumulative Wirkstoffangaben ohne Berücksichtigung des individuellen Zulassungsstatus) Timolol - okulär- Erkrankungen des Blutes und des Lymphsystems
- ohne Häufigkeitsangabe
- systemischer Lupus Erythematodes
- ohne Häufigkeitsangabe
- Stoffwechsel- und Ernährungsstörungen
- ohne Häufigkeitsangabe
- Verdeckung hypoglykämischer Symptome bei insulinabhängigen Diabetikern
- ohne Häufigkeitsangabe
- Psychiatrische Erkrankungen
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Depression
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Erkrankungen des Nervensystems
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Kopfschmerzen
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- cerebrale Ischämie
- Benommenheit
- Migräne
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Augenerkrankungen
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Sehstörungen (Verschwommensehen)
- Augenschmerzen
- Reizerscheinungen an den Augen wie
- Brennen
- Stechen
- okulare Beschwerden
- okulare Hyperämie
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Hornhauterosion
- Keratitis punctata
- Keratitis
- Iritis
- Konjunktivitis
- Blepharitis
- verminderte Sehschärfe
- Photophobie
- Trockenheitsgefühl der Augen
- verstärkte Tränensekretion
- Augenausfluss
- Juckreiz des Auges
- Lidrandverkrustung
- Entzündung der vorderen Augenkammer
- Augenlidödem
- konjunktivale Hyperämie
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Uveitis
- Diplopie
- Asthenopie
- Ekzem der Augenlider
- Erythem am Augenlid
- Pruritus des Augenlids
- konjunktivales Ödem
- Pigmentierung der Hornhaut
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Fälle von Hornhautkalzifizierungen unter der Therapie mit phosphathaltigen Augentropfen bei Patienten mit ausgeprägten Hornhautdefekten
- ohne Häufigkeitsangabe
- herabgesetzte Hornhautsensibilität
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Erkrankungen des Ohrs und des Labyrinths
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Tinnitus
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Herzerkrankungen
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Bradykardie
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Myokardinfarkt
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Gefäßerkrankungen
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Hypotonie
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- erhöhter Blutdruck
- periphere Ödeme
- kalte Hände und Füße
- ohne Häufigkeitsangabe
- Claudicatio
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Erkrankungen der Atemwege, des Brustraums und Mediastinums
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Dyspnoe
- Asthma
- Bronchitis
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- chronisch-obstruktive Lungenerkrankung
- Bronchospasmen (v.a. bei Patienten mit einer vorbestehenden bronchospastischen Erkrankung)
- Husten
- Keuchen
- verstopfte Nase
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Dysgeusie
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Dyspepsie
- Bauchschmerzen
- Mundtrockenheit
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Schwellung im Gesicht
- Erythem
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Müdigkeit
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Asthenie
- Schmerzen im Brustraum
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
Nebenwirkungen, die bei anderen ophthalmologischen Betablockern beobachtet wurden (können möglicherweise bei der Anwendung von Timolol auftreten)
- Erkrankungen des Immunsystems
- ohne Häufigkeitsangabe
- systemischer Lupus erythematodes
- systemische allergische Reaktionen, einschließlich
- Angioödem
- Überempfindlichkeit
- Pruritus
- anaphylaktische Reaktion
- ohne Häufigkeitsangabe
- Stoffwechsel- und Ernährungsstörungen
- ohne Häufigkeitsangabe
- Hypoglykämie
- ohne Häufigkeitsangabe
- Psychiatrische Erkrankungen
- ohne Häufigkeitsangabe
- Insomnie
- Albträume
- Depressionen
- Gedächtnisverlust
- Halluzination
- ohne Häufigkeitsangabe
- Erkrankungen des Nervensystems
- ohne Häufigkeitsangabe
- Schlaganfall
- cerebrale Ischämie
- cerebrovaskulärer Insult
- Synkope
- Parästhesie
- Schwindel
- Zunahme von Zeichen und Symptomen einer Myasthenia gravis
- Benommenheit
- Kopfschmerzen
- ohne Häufigkeitsangabe
- Augenerkrankungen
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- im Zusammenhang mit der Anwendung von phosphathaltigen Augentropfen und stark geschädigter Hornhaut: Fälle von Kalkablagerungen in der Hornhaut
- ohne Häufigkeitsangabe
- Anzeichen und Symptome von Irritationen des Auges (z.B. Brennen, Stechen, Jucken, Tränenfluss, Rötung)
- Blepharitis
- Konjunktivitis
- Keratitis
- verschwommenes Sehen
- Hornhauterosion
- choroidale Ablösung nach Filtrations-Operationen
- Ptosis des Augenlids
- verminderte Sensitivität der Kornea
- trockene Augen
- Hornhauterosion
- Diplopie
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Herzerkrankungen
- ohne Häufigkeitsangabe
- Bradykardie
- Herzstillstand
- AV-Block (komplett, geringradig oder verschlechtert)
- Arrhythmie
- Palpitationen
- dekompensierte Herzinsuffizienz
- Herzinsuffizienz, Verschlechterung einer kongestiven Herzinsuffizienz
- Hypotonie
- Synkopen
- Ödeme
- Schmerzen im Brustbereich
- ohne Häufigkeitsangabe
- Gefäßerkrankungen
- ohne Häufigkeitsangabe
- Raynaud-Phänomen
- Hypotonie
- kalte Hände und Füße
- ohne Häufigkeitsangabe
- Erkrankungen der Atemwege, des Brustraums und Mediastinums
- ohne Häufigkeitsangabe
- Bronchospasmen (besonders bei Patienten mit vorbestehenden bronchospastischen Erkrankungen)
- respiratorische Insuffizienz
- Dyspnoe
- Husten
- ohne Häufigkeitsangabe
- Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts
- ohne Häufigkeitsangabe
- Bauchschmerzen
- Erbrechen
- Diarrhoe
- Übelkeit
- Geschmacksstörungen
- Dyspepsie
- Mundtrockenheit
- ohne Häufigkeitsangabe
- Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes
- ohne Häufigkeitsangabe
- Überempfindlichkeitsreaktionen, wie z.B.
- lokalisierter und generalisierte Exantheme
- Urtikaria
- Alopezie
- psoriasiforme Ausschläge
- Psoriasis, Verschlimmerung von Psoriasis
- Hautausschläge
- Überempfindlichkeitsreaktionen, wie z.B.
- ohne Häufigkeitsangabe
- Skelettmuskulatur-, Bindegewebs- und Knochenerkrankungen
- ohne Häufigkeitsangabe
- Myalgie
- Arthropathie
- ohne Häufigkeitsangabe
- Erkrankungen der Geschlechtsorgane und der Brustdrüse
- ohne Häufigkeitsangabe
- sexuelle Dysfunktion
- Abnahme der Libido
- ohne Häufigkeitsangabe
- Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden an der Applikationsstelle
- ohne Häufigkeitsangabe
- Asthenie
- Müdigkeit
- Schwindel
- Schwächegefühl
- depressive Verstimmung
- ohne Häufigkeitsangabe
Hinweise
- wie andere topisch angewendete, ophthalmische Arzneimittel wird Timolol systemisch in den Kreislauf resorbiert
- kann ähnliche Nebenwirkungen verursachen, wie sie bei systemischen Betablockern beobachtet werden
- Inzidenz von systemischen Nebenwirkungen nach topischer Anwendung ist niedriger als nach systemischer Anwendung
- systemische Nebenwirkungen können durch die Kompression der abführenden Tränenwege bei der Anwendung vermindert werden
- nach Absetzen kann die Timolol-Wirkung mehrere Tage anhalten
- wird Timolol nach längerer Gabe abgesetzt, kann noch für 2 - 4 Wochen ein drucksenkender Effekt bestehen
-
Wirkstoff und weitere Bestandteile des Arzneimittels
Stoffname Stoffmenge Stofftyp Timolol hydrogenmaleat 2.73 mg Wirkstoff Timolol 2 mg k.A. Dinatrium hydrogenphosphat 12-Wasser + Hilfsstoff Natrium dihydrogenphosphat 2-Wasser + Hilfsstoff Wasser, für Injektionszwecke + Hilfsstoff -
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