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Bei Arzneimitteln: Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke.
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Allgemeine Produktinformationen
- Die Salbe ist zur Anwendung auf der Haut und nur zur äußerlichen Anwendung bestimmt.
- Die Salbe wird vorzugsweise bei sehr trockener, schuppiger oder rissiger Haut angewendet.
Anwendungsgebiete
- Das Arzneimittel enthält den Wirkstoff Mometasonfuroat, der zur Arzneimittelgruppe der sogenannten topischen (äußerlich anzuwendenden) Kortikosteroide (oder Steroide) gehört. Topische Kortikosteroide lassen sich nach Stärke bzw. Wirksamkeit in vier Gruppen einteilen: schwach, mittelstark, stark und sehr stark wirksam. Mometasonfuroat ist eingestuft als „stark wirksames Kortikosteroid" und wird zur Behandlung von entzündlichen und juckenden Hauterkrankungen angewendet, die auf eine äußere Behandlung mit Kortikosteroiden ansprechen wie
- Schuppenflechte (Psoriasis, mit Ausnahme der ausgedehnten Plaque-Psoriasis),
- atopische Dermatitis (Hautentzündung),
- Reiz- und/oder allergische Kontaktdermatitis.
- Die Salbe wird vorzugsweise bei sehr trockener, schuppiger oder rissiger Haut angewendet. Sie wird Ihre Beschwerden nicht heilen, sollte aber Ihre Symptome lindern.
Indikation- symptomatische Behandlung entzündlicher und juckender Hauterkrankungen, die auf eine äußerliche Behandlung mit Glukokortikoiden ansprechen, wie z.B.
- Psoriasis, ausgenommen eine ausgedehnte Plaque-Psoriasis
- atopische Dermatitis
- Reizdermatitis und/oder Kontaktdermatitis.
- Hinweis
- Anwendung vorzugsweise für die Behandlung von sehr trockenen, schuppigen und rissigen Hauterscheinungen, bei denen eine äußerlich anzuwendende Darreichungsform von Mometason angezeigt ist
- Anwendung vorzugsweise für die Behandlung von sehr trockenen, schuppigen und rissigen Hauterscheinungen, bei denen eine äußerlich anzuwendende Darreichungsform von Mometason angezeigt ist
- Salbe dünn auf die betroffenen Hautstellen auftragen
- Anwendung im Gesicht grundsätzlich nicht ohne engmaschige ärztliche Überwachung
- jeglichen Kontakt mit Augen sowie Anwendung am Augenlid vermeiden
- nicht auf verletzte Haut auftragen
Gegenanzeigen
- Die Salbe darf nicht angewendet werden
- wenn Sie überempfindlich (allergisch) gegen den Wirkstoff Mometasonfuroat, andere Kortikosteroide oder einen der sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind
- bei Hautatrophie (dünner werden der Haut)
- wenn Sie Rosacea (eine akneähnliche Erkrankung der Haut) oder Akne haben
- wenn Sie eine periorale Dermatitis (Hautentzündung im Mundbereich) oder Hautinfektionen, die durch Bakterien (z. B. Impetigo (Eiterflechte)), Viren (z. B. Herpes, Windpocken, Warzen und Gürtelrose) oder Pilzinfektionen wie Fußpilz (rote, juckende, schuppige Haut an den Füßen) oder Candida-Infektionen z. B. der Vagina, die zu Ausfluss und Juckreiz führen können, haben,
- wenn Sie oder Ihr Kind einen perianalen und genitalen Juckreiz oder einen Windelausschlag hat
- bei Tuberkulose (bakterielle Lungeninfektion)
- bei Syphilis (eine durch Geschlechtsverkehr übertragene Krankheit)
- wenn es bei Ihnen zu einer Reaktion auf eine Impfung gekommen ist
- bei Kindern unter 6 Jahren
- auf Wunden oder auf Hautulzerationen
Kontraindikation (absolut), Wirkstoffprofil
(kumulative Wirkstoffangaben ohne Berücksichtigung des individuellen Zulassungsstatus) Mometason - extern- Überempfindlichkeit gegen Mometason oder andere Cortik´costeroide
- faziale Rosacea
- Akne vulgaris
- Hautatrophie
- periorale Dermatitis
- perianaler und genitaler Pruritus
- Windelausschlag
- bei bakteriellen (z.B. Impetigo, Pyodermie), viralen (z.B. Herpes simplex, Herpes zoster und Windpocken, Verrucae vulgares, Condylomata acuminata, Molluscum contagiosum, parasitären oder Pilzinfektionen (z.B. Candida oder Dermatophyten)
- Varizellen / Varicella-zoster-Infektion
- Tuberkulose
- Syphilis
- Impfreaktionen
- Anwendung auf Wunden, Hautulzerationen oder unter Okklusivverbänden
- Anwendung am Auge oder am Augenlid ist generell wegen des sehr geringen Risikos eines Glaucoma simplex oder subkapsulären Katarakts zu vermeiden
- altersabhängige Einschränkung des Indikationsgebietes möglich (siehe jeweilige Herstellerinformation)
Vorsichtsmaßnahmen
- Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen
- Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie das Arzneimittel anwenden.
- Wenden Sie die Salbe im Gesicht nicht ohne engmaschige Kontrolle durch Ihren Arzt an.
- Sie sollten die Salbe nicht auf großen Körperoberflächen (mehr als 20 % der Körperoberfläche) oder über einen längeren Zeitraum (z. B. jeden Tag über 3 Wochen) anwenden.
- Vermeiden Sie jeglichen Kontakt der Salbe mit Ihren Augen.
- Sofern nicht anders von Ihrem Arzt verordnet, sollten Sie keine Umschläge oder Verbände an der zu behandelnden Hautstelle anlegen. Dies führt zu einer vermehrten Aufnahme der Salbe und kann mögliche Nebenwirkungen verstärken.
- Wenn bei Ihnen verschwommenes Sehen oder andere Sehstörungen auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt.
- Wenn es während der Anwendung zu Hautreizungen oder Sensibilisierung kommt, sollten Sie umgehend Ihren Arzt informieren.
- Die Salbe sollte nicht am Augenlid angewendet werden.
- Die Gefahr örtlicher Hautinfektionen kann unter der äußerlichen Anwendung von Kortikosteroiden erhöht sein. Bei bakteriell infizierten Hauterkrankungen oder bei Pilzerkrankungen sollten Sie die Salbe nur unter Aufsicht Ihres Arztes anwenden, der die entsprechenden Maßnahmen zur Bekämpfung solcher Infektionen ergreifen wird.
- Bei längerdauernder bzw. großflächiger Anwendung, unter luftdichten Verbänden, auf Schleimhäuten oder in Beugen (Arm- oder Kniebeuge) besteht das Risiko einer Aufnahme des Arzneimittels in den Körper. Dies kann zum Auftreten von Nebenwirkungen wie Unterdrückung der Hypothalamus-Hypophysen-Nebennierenrinden-Achsenfunktion, Cushing Syndrom (Vollmondgesicht, Stiernacken), erhöhte Blutzuckerwerte (Hyperglykämie) und Auftreten von Zucker im Harn (Glukosurie) führen. Wenn Sie die Salbe großflächig oder unter luftdichten Verbänden anwenden, sollten Sie mit Ihrem Arzt sprechen.
- Sollten Sie die Salbe bereits seit längerer Zeit anwenden und eine Verbesserung des Hautproblems ist eingetreten, setzen Sie das Arzneimittel nicht plötzlich ab. Nach plötzlichem Absetzen der Salbe kann dies zu Hautrötung, Stechen und Brennen führen. Um dies zu vermeiden, sollten Sie mit Ihrem Arzt sprechen. Er wird entscheiden wie oft Sie die Salbe anzuwenden haben und wird allmählich die Behandlung bis zum Absetzen hin reduzieren.
- Kortikosteroide können das Aussehen mancher Hauterkrankungen verändern und damit eine exakte Diagnose erschweren und sie können sogar den Heilungsprozess verzögern.
- Behandelte Bereiche im Gesicht oder bei Kindern sollten nicht mit luftdichten Verbänden bedeckt werden (Bandage oder Pflaster).
- Wenn Sie das Präparat zur Behandlung einer Psoriasis anwenden, kann es zu einer Verschlimmerung der Beschwerden kommen (z. B. zu einer pustulösen Form der Erkrankung). Gehen Sie regelmäßig zum Arzt, damit dieser den Verlauf der Krankheit beurteilen kann, da diese Art der Behandlung sorgfältig kontrolliert werden muss.
- Die Salbe sollte nicht auf verletzte Haut aufgetragen werden.
- Kinder ab 6 Jahre:
- Das Arzneimittel kann bei Kindern über 6 Jahren angewendet werden. Da Kinder Mometasonfuroat wesentlich leichter in den Körper aufnehmen, müssen bestimmte Vorsichtsmaßnahmen berücksichtigt werden. Wenden Sie die Salbe bei Kindern über 6 Jahren, unabhängig von der Behandlungsstelle am Körper, nicht ohne engmaschige Überwachung durch Ihren Arzt an. Die Salbe darf nicht auf mehr als 10 % der Körperoberfläche des Kindes angewendet werden.
- Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie das Arzneimittel anwenden.
- Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen
- Es sind keine besonderen Vorsichtsmaßnahmen erforderlich.
Hinweise und Vorsichtsmaßnahmen, Wirkstoffprofil
(kumulative Wirkstoffangaben ohne Berücksichtigung des individuellen Zulassungsstatus) Mometason - extern- Vorsicht bei Patienten, die überempfindlich auf andere Corticosteroide reagiert haben
- bei Hautreizungen oder Sensibilisierungen
- sollte Behandlung abgebrochen und eine geeignete Therapie eingeleitet werden
- bei Ausbildung einer Infektion
- sollte geeignete antimykotische bzw. antibakterielle Therapie eingeleitet werden
- spricht die eingeleitete Therapie nicht umgehend an, sollte das Corticosteroid abgesetzt werden, bis die Infektion ausreichend beherrscht wird
- Suppression der Hypothalamus-Hypophysen-Nebennieren(HHN)-Achse
- systemische Resorption topischer Corticosteroide kann eine reversible Suppression der Hypothalamus-Hypophysen-Nebennieren(HHN)-Achse bewirken und dadurch zu einer Glucocorticosteroid-Insuffizienz nach Absetzen der Behandlung führen
- bei einigen Patienten kann sich auch während der Behandlung ein Cushing-Syndrom, eine Hyperglykämie oder eine Glucosurie manifestieren
- Patienten, die topische Steroide großflächig oder mittels Okklusionsverbänden anwenden
- sollten regelmäßig auf Anzeichen einer Suppression der HHN-Achse untersucht werden
- alle Nebenwirkungen, die nach systemischer Anwendung von Corticosteroiden berichtet werden, einschl. Nebennierenrindensuppression, können auch bei topischer Anwendung von Corticosteroiden auftreten, besonders bei Kleinkindern und Kindern
- erhöhtes Risiko für systemische Wirkungen und Nebenwirkungen am Verabreichungsort tritt auf bei
- häufiger Anwendung
- großflächiger Behandlung (über ca. 20 % der Hautoberfläche)
- langfristiger Behandlung
- der Behandlung intertriginöser Bereiche (Achselhöhle, Leistenregion)
- der Anwendung von Okklusionsverbänden
- erhöhtes Risiko für systemische Wirkungen und Nebenwirkungen am Verabreichungsort tritt auf bei
- Kinder und Jugendliche
- altersabhängige Einschränkung möglich (siehe jeweilige Herstellerinformation)
- mit Vorsicht anwenden
- können bei gleicher Dosis aufgrund des größeren Verhältnisses von Hautoberfläche zu Körpergewicht empfänglicher für eine systemische Toxizität sein
- langdauernde Corticosteroidtherapie kann Auswirkungen auf das Wachstum und die Entwicklung von Kindern haben
- bei Kindern und Jugendlichen, die mit topischen Glucocorticoiden behandelt wurden
- wurden Fälle eines erhöhten Hirndrucks (intrakranielle Hypertension) berichtet
- Manifestationen der intrakraniellen Hypertension sind
- Wölbung der Fontanellen
- Kopfschmerzen
- bilaterale Stauungspapille
- lokale und systemische Toxizität tritt häufig auf, vor allem unter Langzeitanwendung auf großen Flächen erkrankter Haut, in Gelenkbeugen oder bei der Anwendung unter okklusiven Polyethylenverbänden
- Anwendung bei Kindern oder im Gesicht
- okklusive Verfahren sollten nicht verwendet werden
- Anwendung im Gesicht
- Dauer sollte 5 Tage nicht überschreiten
- länger dauernde Therapie (> 3 Wochen) sollte bei allen Patienten, unabhängig vom Alter, vermieden werden
- Anwendung bei Kindern oder im Gesicht
- Sehstörung
- bei der systemischen und topischen (einschließlich intranasaler, inhalativer und intraokularer) Anwendung von Corticosteroiden können Sehstörungen auftreten
- wenn ein Patient mit Symptomen wie verschwommenem Sehen oder anderen Sehstörungen vorstellig wird
- Überweisung an Augenarzt zur Bewertung möglicher Ursachen in Erwägung ziehen
- umfassen u.a. Katarakt, Glaukom oder seltene Erkrankungen, wie z.B. zentrale seröse Chorioretinopathie (CSC), die nach der Anwendung systemischer oder topischer Corticosteroide gemeldet wurden
- Anwendung am Auge oder am Augenlid generell wegen des möglichen Risikos eines Glaucoma simplex oder subkapsulären Katarakts vermeiden
- engmaschige Überwachung bei Psoriasis-Patienten
- bei Psoriasis ist die Anwendung topischer Steroide aus verschiedenen Gründen riskant
- Möglichkeit, dass topisch angewandte Steroide bei Psoriasis u.a. zu einem Wiederaufleben der Erkrankung aufgrund einer sich entwickelnden Arzneimitteltoleranz führen oder zu einem Risiko der Entwicklung einer zentral pustulösen Psoriasis oder zu einer lokalen oder systemischen Toxizität aufgrund eingeschränkter Barrierefunktion der Haut
- abruptes Absetzen der Behandlung vermeiden
- wird eine Langzeitbehandlung mit einem stark wirksamen Glucocorticosteroid unterbrochen, kann sich ein Rebound-Effekt entwickeln, der in Form einer Dermatitis mit intensiver Rötung, Stechen und Brennen auftritt
- kann durch ausschleichendes Absetzen der Therapie vermieden werden, z.B. durch Fortsetzen der Therapie mit zeitweiliger Unterbrechung bevor die Therapie abgebrochen wird
- wird eine Langzeitbehandlung mit einem stark wirksamen Glucocorticosteroid unterbrochen, kann sich ein Rebound-Effekt entwickeln, der in Form einer Dermatitis mit intensiver Rötung, Stechen und Brennen auftritt
- Glucocorticoide können das Erscheinungsbild einiger Wunden verändern, eine adäquate Diagnosestellung erschweren sowie den Wundheilungsprozess verzögern
- sollte nicht auf verletzte Haut und Schleimhäute aufgetragen werden
- pustulöse oder erythrodermische Psoriasis
- Behandlung großflächiger Psoriasis oder ein plötzliches Absetzen einer längerfristigen Behandlung mit einem starken Corticosteroid kann eine pustulöse oder erythrodermische Psoriasis auslösen
(kumulative Wirkstoffangaben ohne Berücksichtigung des individuellen Zulassungsstatus) Mometason - extern- sollte bei Schwangeren nur angewendet werden, wenn der mögliche Nutzen das Eingehen eines potenziellen Risikos für Mutter oder Fetus rechtfertigt
- Anwendung von Mometason während der Schwangerschaft sollte nur nach Anweisung des Arztes erfolgen
- Anwendung auf ausgedehnten Körperarealen oder über einen längeren Zeitraum sollte vermieden werden
- nach systemischer Anwendung hochdosierter Kortikosteroide wurden Wirkungen auf den Fetus / das Neugeborene beschrieben (intrauterine Wachstumsverzögerung, Suppression der Nebennierenrindenfunktion, Gaumenspalte)
- nur sehr begrenzte Daten für die Anwendung von topischem Mometason während der Schwangerschaft vorliegend
- tierexperimentelle Studien
- haben Reproduktionstoxizität gezeigt
- topische Anwendung von Corticosteroiden kann bei trächtigen Tieren Missbildungen während der fetalen Entwicklung, einschl. Gaumenspalten sowie intrauteriner Wachstumsverzögerungen, hervorrufen
- Studien mit Mometason mit Tieren nach oraler Verabreichung haben teratogene Wirkungen gezeigt
- keine geeigneten und gut kontrollierten klinischen Studien bei Schwangeren vorliegend
- Risiko von Wirkungen auf den humanen Fetus nicht bekannt
- Unbedenklichkeit der Anwendung in der Schwangerschaft beim Menschen nur unzureichend gesichert
- Glucocorticoide durchdringen die Plazentaschranke und können das Wachstum des Feten beeinflussen
- während Schwangerschaft sollten schwächere Corticosteroide für langfristige Behandlung größerer Körperflächen verschrieben werden
- Fertilität
- keine bekannten Wirkungen/keine Daten bzgl. der Auswirkung von Mometason auf die Fertilität vorliegend
(kumulative Wirkstoffangaben ohne Berücksichtigung des individuellen Zulassungsstatus) Mometason - extern- sollte nur nach sorgfältiger Nutzen-Risiko-Abwägung bei stillenden Frauen angewendet werden
- falls Behandlung mit höheren Dosen oder über einen längeren Zeitraum indiziert ist, sollte das Stillen unterbrochen werden
- Anwendung während der Stillzeit sollte nur nach Anweisung des Arztes erfolgen
- Anwendung auf ausgedehnten Körperarealen oder über einen längeren Zeitraum sollte vermieden werden
- Glucocorticoide werden in die Muttermilch ausgeschieden
- es ist nicht bekannt, ob eine topische Anwendung von Corticosteroiden zu einer ausreichend hohen systemischen Resorption führt, um messbare Mengen in der Muttermilch zu verursachen
- während der Stillperiode darf das Arzneimittel nicht im Brustbereich angewendet werden
Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten
- Anwendung mit anderen Arzneimitteln
- Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden bzw. kürzlich eingenommen/angewendet haben oder beabsichtigen andere Arzneimittel einzunehmen/anzuwenden.
- Bei der Behandlung mit der Salbe im Genital- oder Analbereich kann es wegen des sonstigen Bestandteiles weißes Vaselin bei gleichzeitiger Anwendung von Kondomen aus Latex zu einer Verminderung der Reißfestigkeit und damit zur Beeinträchtigung der Sicherheit von Kondomen kommen.
Wechselwirkungen, wirkstoffbezogen
keine Berücksichtigung des arzneimittelrechtlichen Zulassungsstatus des Präparates bzw. produktspezifischer Angaben geringfügig Glucocorticoide, topische / CYP3A-Inhibitoren, starke
Clascoteron / CorticosteroideWarnhinweise
- Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Anwendung dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.
- Während der Schwangerschaft oder Stillzeit sollte eine Behandlung mit dem Arzneimittel nur nach Rücksprache mit Ihrem Arzt begonnen werden.
- Wenn Ihr Arzt Ihnen die Salbe während der Schwangerschaft oder Stillzeit verschrieben hat, sollten Sie große Dosen vermeiden und die Salbe nur über kurze Zeit anwenden. Die Salbe sollte während der Stillzeit nicht im Brustbereich angewendet werden.
- Fragen Sie vor der Einnahme/Anwendung von allen Arzneimitteln Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.
Enthält Paraffin / Stearate. Kann die Funktionsfähigkeit von Latexprodukten vermindern (Kondome, Diaphragmen).Die Anwendung in der Schwangerschaft ist nicht empfohlen.Die Anwendung in der Stillzeit ist nicht empfohlen.Dosierungsanleitung
- Wenden Sie das Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt an. Bitte fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht ganz sicher sind.
- Ihr Arzt sollte die Behandlung in regelmäßigen Abständen kontrollieren.
- Erwachsene, einschließlich ältere Patienten und Kinder ab 6 Jahren:
- Tragen Sie das Präparat einmal täglich als dünnen Film auf die betroffenen Hautstellen auf. Eine Fingerspitzeneinheit (beim Erwachsenen ein Salbenstrang von der Fingerspitze des Zeigefingers bis zur ersten Falte (Ende des ersten Fingerglieds) reicht aus, um eine Fläche, die doppelt so groß ist wie die Hand eines Erwachsenen, zu behandeln. Sie dürfen nicht mehr als diese Menge Salbe und diese nicht häufiger als von Ihrem Arzt oder Apotheker angewiesen auftragen.
- Eine längerfristige (länger als 3 Wochen) oder großflächige Anwendung (mehr als 20% der Körperoberfläche) sollte vermieden werden.
- Bei Besserung ist häufig die Anwendung eines schwächeren Kortikosteroids zu empfehlen. Häufig ist die sogenannte Tandem-Therapie sinnvoll, d. h. pro Tag einmal die Anwendung des Arzneimittels und nach 12 Stunden die Anwendung einer geeigneten wirkstofffreien Salbe.
- Ebenso kann eine Intervalltherapie geeignet sein, mit ca. wöchentlich wechselnder Anwendung von dem Präparat und einer wirkstofffreien Salbe.
- Kinder ab 6 Jahren:
- Wenden Sie die Salbe bei Kindern über 6 Jahren, unabhängig von der Behandlungsstelle am Körper, nicht ohne engmaschige Überwachung durch Ihren Arzt an. Die Salbe darf nicht auf mehr als 10% der Körperoberfläche des Kindes angewendet werden
- Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, wenn Sie den Eindruck haben, dass die Wirkung zu stark oder zu schwach ist.
- Wenn Sie eine größere Menge angewendet haben, als Sie sollten
- Wenn Sie (oder jemand anderes) die Salbe versehentlich schlucken, sollten keine Nebenwirkungen auftreten. Wenn Sie jedoch beunruhigt sind, gehen Sie zu Ihrem Arzt oder Apotheker. Wenn Sie die Salbe häufiger anwenden als Sie sollten oder auf großen Flächen, kann dies Ihre Hormone beeinflussen. Bei Kindern können Wachstum und Entwicklung beeinflusst werden.
- Wenn Sie die Dosierungsanweisungen oder den Rat Ihres Arztes nicht beachtet haben und die Salbe zu oft und/oder über längere Zeit angewendet haben, konsultieren Sie bitte Ihren Arzt oder Apotheker.
- Wenn Sie die Anwendung vergessen haben
- Wenn Sie die Anwendung der Salbe zur vorgesehenen Zeit vergessen haben, holen Sie die Anwendung sobald als möglich nach und setzen Sie die Anwendung dann wie gewohnt fort. Wenden Sie nicht die doppelte Menge an und wenden Sie die Salbe nicht zweimal an einem Tag als Ausgleich für eine vergessene Anwendung an.
- Wenn Sie die Anwendung abbrechen
- Brechen Sie die Anwendung nach längerer Anwendung nicht plötzlich ab, da sonst Symptome verstärkt wieder auftreten können. Die Behandlung sollte schrittweise abgesetzt werden, wie von Ihrem Arzt angegeben.
- Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung des Arzneimittels haben, fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
DosierungBasiseinheit: 1g Salbe enthält 1 mg Mometasonfuroat
- symptomatische Behandlung entzündlicher und juckender Hauterkrankungen
- Erwachsene, ältere Patienten und Kinder (>= 6 Jahre)
- 1mal / Tag dünn auf betroffene Hautstellen auftragen
- nicht großflächig (> 20% der Körperoberfläche) anwenden
- Behandlungsdauer:
- max. 3 Wochen
- bei klinischer Besserung Wechsel zu einem schwächeren Kortikosteroid
- »Tandem-Therapie«:
- alternierende Anwendung des Arzneimittels und einer wirkstofffreien Salbe in einem 12 Stunden-Intervall
- Intervalltherapie:
- wöchentlich wechselnder Anwendung des Arzneimittels und einer wirkstofffreien Salbe
- Anwendung im Gesicht
- grundsätzlich nicht ohne ärztliche Überwachung anwenden
- Kinder >/= 6 Jahre
- max. 10% der Körperoberfläche behandeln
- Anwendung der geringstmöglichen Dosierung, die noch therapeutische Wirksamkeit gewährleistet
- Behandlungsdauer: max. 3 Wochen
- Kinder < 6 Jahre
- kontraindiziert
- Erwachsene, ältere Patienten und Kinder (>= 6 Jahre)
Nebenwirkungen
- Wie alle Arzneimittel kann das Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen. Wenn sich die Krankheitszeichen während der Behandlung nicht bessern oder sich verschlechtern, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Zu den Nebenwirkungen, die bei Kindern und Erwachsenen unter Anwendung von topischen Kortikosteroiden berichtet wurden, zählen die folgenden.
- Bei der Bewertung von Nebenwirkungen werden folgende Häufigkeitsangaben zugrunde gelegt:
- Sehr häufig: mehr als 1 Behandelter von 10
- Häufig: 1 bis 10 Behandelte von 100
- Gelegentlich 1 bis 10 Behandelte von 1.000
- Selten: 1 bis 10 Behandelte von 10.000
- Sehr selten: weniger als 1 Behandelter von 10.000
- Nicht bekannt: Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar.
- Infektionen und parasitäre Erkrankungen
- Sehr selten: Entzündung der Haarfollikel (Follikulitis)
- Nicht bekannt: Infektionen, Furunkel.
- Gefäßerkrankungen
- Sehr selten: Erweiterte Blutgefäße auf der Haut oder Besenreiser
- Erkrankungen des Nervensystems
- Sehr selten: Brennendes Gefühl
- Augenerkrankungen
Nicht bekannt: Verschwommenes Sehen - Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes
- Häufig: Kribbeln/ Stechen, ungewöhnliche Missempfindungen (Parästhesien) oder ungewöhnliche rote Flecken auf der Haut
- Gelegentlich: Eitrige Blasen auf der Gesichtshaut, violette oder dunkelblaue Verfärbung der Haut, Sensibilisierung, Trockenheit,
Aufweichung und Weißfärbung der Haut (Mazeration), Schweißdrüsenfriesel, ein sehr stark juckender Ausschlag (Miliaria). - Sehr selten: Hautjucken (Pruritus)
- Nicht bekannt: Allergische Hautreaktionen (Kontaktdermatitis), Veränderungen der Hautfarbe (Hypopigmentierung der Haut), übermäßig starker Haarwuchs (Hypertrichose), unregelmäßige Hautflecken oder Hautstreifenbildung (Striae), Entzündungen (einschließlich akneähnlichen Reaktionen), Dünnerwerden der Haut (Hautatrophie)
- Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort
- Nicht bekannt: Schmerzen an der Anwendungsstelle, Reaktionen an der Anwendungsstelle
- Bei verstärkter, großflächiger und längerfristiger Anwendung sowie bei der Anwendung unter einem Verband kann das Nebenwirkungsrisiko erhöht sein.
- Kortikosteroide können die normale Bildung von Steroidhormonen im Körper beeinflussen. Bei großflächiger Anwendung über einen langen Zeitraum ist dieses Risiko größer. Speziell bei Kindern, die mit Kortikosteroidsalben und -cremes behandelt werden, kann es auf Grund der Aufnahme des Arzneimittels über die Haut zur Entstehung des so genannten Cushing-Syndroms kommen, das viele Symptome, wie z. B. eine rundliche Schwellung des Gesichts (Vollmondgesicht) und Schwäche, umfassen kann. Bei längerfristiger Behandlung von Kindern kann das Wachstum verzögert sein. Um dies zu verhindern, wird Ihr Arzt die niedrigste Dosis verschreiben, mit der sich Ihre Symptome gut kontrollieren lassen.
- Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht angegeben sind.
Nebenwirkungen, Wirkstoffprofil
(kumulative Wirkstoffangaben ohne Berücksichtigung des individuellen Zulassungsstatus) Mometason - extern- Infektionen und parasitäre Erkrankungen
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Follikulitis
- Furunkulose
- (bakterielle) Infektionen
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- (Sekundär)infektion
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Erkrankungen des Immunsystems
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Überempfindlichkeit / Sensibilisierung (gegen Mometason)
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Endokrine Erkrankungen
- ohne Häufigkeitsangabe
- durch Anwendung topischer Kortikosteroide ausgelöst werden kann
- reversible Suppression der Hypothalamus-Hypophysen-Nebennieren-Achse
- Cushing-Syndrom
- bei beidem können Kinder und Jugendliche empfindlicher reagieren aufgrund des größeren Verhältnisses von Hautoberfläche zu Körpergewicht
- durch Anwendung topischer Kortikosteroide ausgelöst werden kann
- ohne Häufigkeitsangabe
- Erkrankungen des Nervensystems
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Parästhesie
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- brennendes Gefühl
- ohne Häufigkeitsangabe
- erhöhter Hirndruck (intrakranielle Hypertension)
- berichtet bei Kindern und Jugendlichen, die mit topischen Glucocorticoiden behandelt wurden
- Manifestationen sind Wölbung der Fontanellen, Kopfschmerzen und bilaterale Stauungspapille
- erhöhter Hirndruck (intrakranielle Hypertension)
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Augenerkrankungen
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Glaukom
- ohne Häufigkeitsangabe
- verschwommenes Sehen
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Kribbeln
- Stechen
- Brennen
- Hautreaktionen am Applikationsort
- Pruritus
- (lokale) Hautatrophie
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Papelbildung
- Pusteln
- trockene Haut
- Hautreizung
- (periorale) Dermatitis
- Hautmazeration
- Miliaria
- Xerodermie
- Hautstriae
- Hypertrichose
- Hypopigmentierung der Haut
- Hypo- oder Hyperpigmentierung der Haut in seltenen Fällen in Zusammenhang mit anderen Cortison-haltigen Arzneimitteln berichtet
- (allergische) Kontaktdermatitis
- papulöse Rosazea-artige Dermatitis (Gesichtshaut)
- akneiforme Dermatitis
- fleckenförmige Blutung der Haut / Brüchigkeit der Kapillaren (Ekchymose)
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Teleangiektasien
- Sekundärinfektionen
- ohne Häufigkeitsangabe
- Hautatrophie
- Wiederaufleben eines Ekzems als Absetzeffekt (Rebound-Effekt) bei abruptem Absetzen
- pustulöse oder erythrodermische Psoriasis
- kann ausgelöst werden durch Behandlung großflächiger Psoriasis oder plötzliches Absetzen einer längerfristigen Behandlung mit einem starken Kortikosteroid
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort
- ohne Häufigkeitsangabe
- Schmerzen an der Anwendungsstelle
- Reaktionen an der Anwendungsstelle
- Auswirkungen auf das Wachstum und die Entwicklung von Kindern durch langandauernde Kortikosteroidtherapie
- Hinweise
- erhöhtes Risiko für systemische Wirkungen und Nebenwirkungen am Verabreichungsort tritt bei häufiger Anwendung, bei großflächiger oder langfristiger Behandlung, bei der Behandlung intertriginöser Bereiche (Achselhöhle, Leistenregion) oder bei der Anwendung von Okklusionsverbänden auf
- möglich, dass Erscheinungsbild von Krankheitsbildern durch Glukokortikoide verändert wird, erschwerte Diagnose möglich
- Heilungsprozess möglicherweise verzögert
- ohne Häufigkeitsangabe
-
Wirkstoff und weitere Bestandteile des Arzneimittels
Stoffname Stoffmenge Stofftyp Mometason furoat 1 mg Wirkstoff Mometason 0.82 mg k.A. 2-Methylpentan-2,4-diol + Hilfsstoff Phosphorsäure 10% + Hilfsstoff Propylenglycol monopalmitostearat 20 mg Hilfsstoff Vaselin, weiß + Hilfsstoff Wachs, gebleicht + Hilfsstoff Wasser, gereinigt + Hilfsstoff -
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