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Allgemeine Produktinformationen
- Zum Einnehmen.
- Die Einnahme sollte unverdünnt 1 - 2 Stunden nach den Mahlzeiten und vor dem Schlafengehen erfolgen.
Anwendungsgebiete
- Das Arzneimittel ist ein Mittel zur Bindung überschüssiger Magensäure (Antazidum).
- Das Arzneimittel wird angewendet zur symptomatischen Behandlung von Erkrankungen, bei denen die Magensäure gebunden werden soll:
- Magen- und Zwölffingerdarmgeschwüre
- Sodbrennen und säurebedingte Magenbeschwerden
Indikation- Erwachsene und Jugendliche
- symptomatische Behandlung von Erkrankungen, bei denen die Magensäure gebunden werden soll
- Magen- und Zwölffingerdarmgeschwüre
- Sodbrennen und säurebedingte Magenbeschwerden
- symptomatische Behandlung von Erkrankungen, bei denen die Magensäure gebunden werden soll
- Beutel vor Gebrauch kräftig durchkneten
- Flasche vor Gebrauch gut schütteln, nach Gebrauch verschlossen aufbewahren
- Einnahme unverdünnt 1 - 2 Stunden nach den Mahlzeiten und vor dem Schlafengehen
Gegenanzeigen
- Das Arzneimittel darf nicht eingenommen werden,
- wenn Sie allergisch gegen Almasilat oder einen der sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind,
- bei erniedrigter Phosphatkonzentration im Blut (Hypophosphatämie).
- Kinder und Jugendliche unter 12 Jahren
- Das Arzneimittel soll nicht bei Kindern unter 12 Jahren angewendet werden, da in dieser Altersgruppe keine ausreichenden Erfahrungen vorliegen.
Kontraindikation (absolut), Wirkstoffprofil
(kumulative Wirkstoffangaben ohne Berücksichtigung des individuellen Zulassungsstatus) Almasilat - intraoral- Überempfindlichkeit gegen Aluminium-Magnesium-Silicat
- Hypophosphatämie
- Obstipation
- Dickdarmstenosen
- altersbedingte Einschränkungen möglich (siehe jeweilige Herstellerinformation)
- Patienten mit schwerer Niereninsuffizienz (Kreatinin-Clearance < 30 ml/Min.)
Vorsichtsmaßnahmen
- Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen
- Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie dieses Arzneimittel einnehmen.
- Länger anhaltende und wiederkehrende Magenbeschwerden können Zeichen einer ernsthaften Erkrankung sein, wie z. B. ein Magen- oder Zwölffingerdarmgeschwür. Eine Behandlung mit dem Arzneimittel sollte daher ohne ärztliche Untersuchung nicht länger als 14 Tage dauern. Bei Auftreten von Teerstuhl, Blutbeimengungen im Stuhl oder Erbrechen von Blut ist unverzüglich ein Arzt aufzusuchen.
- Bei langfristigem Gebrauch von dem Arzneimittel sind regelmäßige Kontrollen der Aluminiumserumspiegel erforderlich. Dabei sollte 40 µg/l nicht überschritten werden.
- Bei Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion und chronischer Einnahme hoher Dosen besteht die Möglichkeit von Vergiftungen wie eine Erhöhung des Magnesium- bzw. Aluminiumspiegels im Blut.
- Bei langdauernder Einnahme hoher Dosen und phosphatarmer Diät kann es zur Phosphatverarmung mit dem Risiko einer Knochenerweichung (Osteomalazie) kommen. Bei Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion sollte deshalb eine langdauernde Einnahme hoher Dosen vermieden werden.
- Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen:
- Es sind keine Besonderheiten zu beachten.
Hinweise und Vorsichtsmaßnahmen, Wirkstoffprofil
(kumulative Wirkstoffangaben ohne Berücksichtigung des individuellen Zulassungsstatus) Almasilat - intraoral- Hinweise zur Anwendung
- Antacida sollten nicht über einen langen Zeitraum und in hohen Dosen eingenommen werden
- bei länger anhaltenden oder / und in häufigeren Abständen wiederkehrenden Beschwerden sollte eine schwerwiegende Erkrankung wie peptisches Ulcus oder Malignität ausgeschlossen werden
- bei Patienten mit Ulcus ventriculi oder duodeni sollte eine Untersuchung auf H. pylori - und im Falle des Nachweises - eine anerkannte Eradikationstherapie erwogen werden, da in der Regel bei erfolgreicher Eradikation auch die Ulcuskrankheit ausheilt
- chronische Anwendung
- kann zur Anreicherung von Aluminium in der Leber, der Lunge, den Knochen und dem Gehirn führen
- diese können zu Osteomalazie und Enzephalopathie / Demenz führen
- Hypophosphatämie und Osteomalazie kann insbesondere bei gleichzeitiger phosphatarmer Ernährung auftreten
- kann zur Anreicherung von Aluminium in der Leber, der Lunge, den Knochen und dem Gehirn führen
- Überwachung
- Aluminium-Serumspiegel sollten bei langfristigem Gebrauch regelmäßig kontrolliert werden und 40 ng / ml nicht überschreiten
- da Aluminium-Urinspiegel nach oraler Aufnahme stärker und über einen längeren Zeitraum erhöht sind als die Serumspiegel, sind Bestimmungen der Aluminiumkonzentration auch im Urin möglich, um die aktuelle Aluminium-Exposition zu erfassen
- Grenzwerte für unbedenkliche Urinkonzentrattionen sind jedoch nicht bekannt
- eingeschränkte Nierenfunktion
- Anwendung nur mit Vorsicht und nicht über einen längeren Zeitraum aufgrund der ungenügenden Ausscheidung von Aluminium und Magnesium
- Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion (Kreatinin-Clearance < 89 ml/Min.)
- Aluminium-Magnesium-Silicat darf (bei längerfristiger Verabreichung) nur bei regelmäßiger Kontrolle der Urin- bzw.Serumspiegel von Aluminium und Serumspiegel von Magnesium verabreicht werden
- Patienten mit (chronischer) Niereninsuffizienz
- auch bei kurzfristigem Gebrauch sollten die Aluminiumkonzentrationen im Serum bzw. Urin bestimmt werden
- bei Patienten mit Niereninsuffizienz wurde in seltenen Fällen Hypermagnesiämie beobachtet
- es kann bis hin zur Magnesiumintoxikation kommen, die durch zentralnervöse Störungen, Muskelschwäche, Reflexausfälle, Müdigkeit, Paresen, Koma und durch Herzrhythmusstörungen gekennzeichnet ist
- eingeschränkte Leberfunktion
- Anwendung nur mit Vorsicht und nicht über einen längeren Zeitraum
- Patienten mit eingeschränkter Leberfunktion sollen mit Vorsicht behandelt werden, da diese Patienten ebenfalls eine reduzierte Aluminium-Ausscheidung aufweisen und Aluminium in der Leber abgelagert wird und dort zu toxischen Wirkungen führen kann
- dies gilt insbesondere für Patienten, die gleichzeitig eine Nierenfunktionsstörung aufweisen
- daher sind bei Patienten mit Nieren- bzw. Leberfunktiosstörungen in regelmäßigen Abständen (etwa alle halbe Jahre) ärztliche Untersuchungen sinnvoll, um möglichst frühzeitig eine Anreicherung von Aluminium in der Leber, im Nervensystem, den Knochen und anderen Geweben zu erkennen
- Kinder und Jugendliche (< 12 Jahre)
- Behandlung für diese Altersgruppe nicht empfohlen
- zur Sicherheit und Wirksamkeit bei Kindern bisher keine Daten vorliegend
(kumulative Wirkstoffangaben ohne Berücksichtigung des individuellen Zulassungsstatus) Almasilat - intraoral- Nutzen-Risiko-Verhältnis sollte vor der Einnahme von aluminiumhaltigen Antacida während der Schwangerschaft sorgfältig abgewogen werden
- Arzneimittel sollte während der Schwangerschaft nur kurzfristig in einer möglichst niedrigen Dosierung angewendet werden, um eine Aluminiumbelastung des Kindes zu vermeiden
- keine hinreichenden Daten für die Verwendung von Aluminium-Magnesium-Silicat bei Schwangeren vorliegend
- tierexperimentelle Studien
- haben für Aluminiumverbindungen eine Reproduktionstoxizität gezeigt
- Untersuchungen beim Menschen
- zeigen für unreife Neugeborene (Frühgeborene) eine Aluminium-Akkumulation in den Knochen
- potentiell besteht bei längerfristiger Anwendung das Risiko einer Neurotoxizität
(kumulative Wirkstoffangaben ohne Berücksichtigung des individuellen Zulassungsstatus) Almasilat - intraoral- aufgrund der geringen Resorption ist ein Risiko für Neugeborene nicht anzunehmen
- Aluminiumverbindungen gehen in die Muttermilch über
Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten
- Einnahme zusammen mit anderen Arzneimitteln
- Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden, kürzlich andere Arzneimittel eingenommen/angewendet haben oder beabsichtigen andere Arzneimittel einzunehmen/anzuwenden.
- Die Aufnahme und damit die Wirksamkeit von anderen Arzneimitteln werden durch das Arzneimittel vermindert. Besonders wichtig ist dies bei bestimmten Antibiotika (z. B. Tetracycline und Chinolonderivate wie Ciprofloxacin, Ofloxacin, Norfloxacin, Trovafloxacin) und bei Arzneimitteln, welche die Herzkraft steigern (herzwirksame Glykoside). Ebenfalls wurde eine Verminderung der Aufnahme von folgenden Arzneimitteln beschrieben: Halofantrin (Malariamittel), Phenytoin (Epilepsiemittel), H2-Rezeptorenblocker vom Typ Cimetidin, Ranitidin (Mittel gegen Magen-, Darmgeschwüre), Betablocker wie Propranolol; Sotalol (Mittel gegen Hochdruck). Demgegenüber wurde eine Resorptionserhöhung bei Levodopa (Parkinsonmittel) beobachtet.
- Eine Alkalisierung des Urins unter der Therapie kann die Ausscheidung einiger Arzneimittel beeinflussen. Dieses kann z. B. zu einer Abnahme der Salicylatspiegel oder zu einer Erhöhung der Chinidinspiegel führen.
- Deshalb sollte die Einnahme anderer Arzneimittel 1 - 2 Stunden vor oder nach der Einnahme dieses Arzneimittels erfolgen.
- Einnahme zusammen mit Nahrungsmitteln und Getränken
- Die gleichzeitige Einnahme dieses Arzneimittels und säurehaltigen Getränken (Obstsäfte, Wein) führt zu einer unerwünschten Steigerung der Aluminiumaufnahme aus dem Darm. Auch Brausetabletten enthalten Fruchtsäuren, welche die Aluminiumaufnahme steigern können.
Wechselwirkungen, wirkstoffbezogen
keine Berücksichtigung des arzneimittelrechtlichen Zulassungsstatus des Präparates bzw. produktspezifischer Angaben schwerwiegend Methylphenidat, pH-abhängige Wirktofffreisetzung / Stoffe, die den intragastralen pH-Wert erhöhen
Baloxavir marboxil / Kationen, polyvalente
mittelschwer Digitalis-Glykoside / Antazida
Azol-Antimykotika / Antazida
Muskelrelaxanzien, nicht-depolarisierende / Magnesium-Salze
Penicillamin / Kationen, polyvalente
Gyrase-Hemmer / Kationen, polyvalente
Natrium polystyrolbenzolsulfonat / Antazida
Tetracycline / Kationen, polyvalente
Schilddrüsenhormone / Kationen, polyvalente
Proteinkinase-Inhibitoren / Antazida
Cholsäurederivate / Aluminium-Salze
Eltrombopag / Kationen, polyvalente
Bisphosphonate / Kationen, polyvalente
Rilpivirin / Antazida
HIV-Integrase-Inhibitoren / Kationen, polyvalente
Ledipasvir / Antazida
Velpatasvir / Antazida
Alpha-Liponsäure / Kationen, polyvalente
Cephalosporine / Antazida
Trientin / Kationen, polyvalente
Calcitriol / Magnesiumsalze
HIF-PH-Inhibitoren / Kationen, polyvalente
Sotorasib / Antazida
Fluorid / Kationen, polyvalente
Estramustin / Kationen, polyvalente
Arzneimittel, die den Serumphosphatspiegel verändern / Erdafitinib
Tiratricol / Stoffe, die die gastrointestinale Resorption beeinflussen
Nirogacestat / Stoffe, die den intragastralen pH-Wert erhöhen
geringfügig Allopurinol / Aluminium-Salze
Aminochinoline / Kationen, polyvalente
Beta-Blocker / Aluminium-Salze
Corticosteroide, oral / Antazida
Ethambutol / Aluminium-Salze
Hydantoine / Antazida
Eisen-Salze / Kationen, polyvalente
Nitrofurantoin / Magnesium-Salze
Acetylsalicylsäure / Antazida
Ticlopidin / Antazida
Rosuvastatin / Antazida
Dexamfetamin / Stoffe, die den intragastralen pH-Wert erhöhen
Gabapentin / Aluminium- und Magnesiumsalze
Riociguat / Antazida
(Dex-)Lansoprazol / Antazida
Domperidon / Antazida
Aluminiumsalze / Deferasirox
Methylphenidat, verzögerte Wirkstofffreisetzung / Antazida
Aluminium-Salze / Calciumcitrat
Fexofenadin / Antazida
Sebetralstat / Antazida
unbedeutend Benzodiazepine / Antazida
Histamin-H2-Rezeptorantagonisten / Antazida
Isoniazid / Aluminium-Salze
Phenothiazine / Aluminium-Salze
Ulipristal / AntazidaWarnhinweise
- Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.
- Schwangerschaft
- Das Nutzen-Risiko-Verhältnis sollte vor der Einnahme von aluminiumhaltigen Antacida während der Schwangerschaft sorgfältig abgewogen werden. Das Arzneimittel soll in der Schwangerschaft nur kurzfristig angewendet werden, um eine Aluminiumbelastung des Kindes zu vermeiden.
- Stillzeit
- Aluminiumverbindungen gehen in die Muttermilch über. Ein Risiko für das Neugeborene ist nicht anzunehmen, da nur sehr geringe Mengen aufgenommen werden.
Einnahme nach dem Essen.
Einnahme zur Nacht.Enthält Fructose, Invertzucker (Honig), Lactitol, Maltitol, Isomaltitol, Saccharose oder Sorbitol. Darf bei Patienten mit hereditärer Fructose-Intoleranz nicht angewendet werden.
Enthält Propylenglycol. Bei Patienten mit eingeschränkter Nieren- oder Leberfunktion ist eine medizinische Überwachung erforderlich, da verschiedene unerwünschte Wirkungen, die Propylenglycol zugeschrieben werden, berichtet wurden, z.B. Nierenfunktionsstörung (akute Tubulusnekrose), akutes Nierenversagen und Leberfunktionsstörung.Besondere Vorsicht ist geboten bei peroraler und invasiver Anwendung beiBabys < 4 Wochen: ab 1 mg /kg / TagKindern < 5 Jahren: ab 50 mg / kg / Tagin der Schwangerschaft und Stillzeit ab 50 mg / kg / TagDie Anwendung in der Schwangerschaft ist nicht empfohlen.Die Anwendung in der Stillzeit kann unter bestimmten Voraussetzungen in Betracht gezogen werden.Dosierungsanleitung
- Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau wie beschrieben bzw. genau nach Anweisung Ihres Arztes oder Apothekers ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.
- Falls vom Arzt nicht anders verordnet, ist die übliche Dosis:
- Soweit nicht anders verordnet, nehmen Sie 4-mal täglich 10 ml von dem Arzneimittel (= 1 Beutel) ein.
- Falls vom Arzt nicht anders verordnet, ist die übliche Dosis:
- Anwendung bei Kindern und Jugendlichen
- Das Arzneimittel soll nicht bei Kindern unter 12 Jahren angewendet werden, da in dieser Altersgruppe keine ausreichenden Erfahrungen vorliegen.
- Dauer der Anwendung
- Die Dauer der Behandlung richtet sich nach der Art und Schwere sowie dem Verlauf der Erkrankung.
- Bleiben die Beschwerden unter der Behandlung länger als 2 Wochen bestehen, sollte ein Arzt aufgesucht werden.
- Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, wenn Sie den Eindruck haben, dass die Wirkung von dem Arzneimittel zu stark oder zu schwach ist.
- Wenn Sie eine größere Menge von dem Arzneimittel eingenommen haben, als Sie sollten
- Vergiftungen mit dem Arzneimittel sind nicht bekannt bzw. zu erwarten.
- Bei Überdosierung kann es zu Änderungen des Stuhlverhaltens wie Stuhlerweichung und Zunahme der Stuhlhäufigkeit kommen.
- Therapeutische Maßnahmen sind hier im allgemeinen nicht erforderlich.
- Wenn Sie die Einnahme vergessen haben
- Nehmen Sie nicht die doppelte Menge ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben.
- Wenn Sie die Einnahme abbrechen
- Sprechen Sie auf jeden Fall mit Ihrem Arzt, bevor Sie - z. B. aufgrund des Auftretens von Nebenwirkungen - eigenmächtig die Behandlung mit dem Arzneimittel unterbrechen oder vorzeitig beenden.
- Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung des Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
DosierungBasiseinheit: 1 Beutel bzw. 2 Teelöffel (10 ml Suspension) enthalten 1,0 g Almasilat (Aluminiummagnesiumsilicathydrat) (0,2 g Aluminiumoxid und 0,3 g Magnesiumoxid; Neutralisationskapazität mind. 11 mval).
- symptomatische Behandlung von Erkrankungen, bei denen die Magensäure gebunden werden soll
- Erwachsene und Jugendliche
- 1 Beutel bzw. 2 Teelöffel Suspension 4mal / Tag
- Behandlungsdauer
- bei unter Therapie > 2 Wochen bestehenden Beschwerden: klin. Abklärung zum Ausschluss einer möglichen Malignität
- Kinder < 12 Jahre
- kontraindiziert
- keine ausreichenden Erfahrungen
- eingeschränkte Nierenfunktion
- Kreatinin-Clearance < 30 ml / min
- Gabe nur bei regelmäßiger Kontrolle der Aluminium- und Magnesiumspiegel
- Kreatinin-Clearance < 30 ml / min
- Erwachsene und Jugendliche
Nebenwirkungen
- Wie alle Arzneimittel kann dieses Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.
- Bei den Häufigkeitsangaben zu Nebenwirkungen werden folgende Kategorien zugrunde gelegt:
- Sehr häufig: mehr als 1 Behandelter von 10
- Häufig: 1 bis 10 Behandelte von 100
- Gelegentlich: 1 bis 10 Behandelte von 1.000
- Selten: 1 bis 10 Behandelte von 10.000
- Sehr selten: weniger als 1 Behandelter von 10.000
- Nicht bekannt: Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar
- Mögliche Nebenwirkungen:
- Erkrankungen des Immunsystems:
- Selten: Überempfindlichkeitsreaktionen.
- Erkrankungen des Magen-Darm-Trakts:
- Häufigkeit nicht bekannt: Bei hoher Dosierung kann es zu Beschwerden im Magen-Darm-Bereich, wie breiigen Stühlen, Verstopfungen, Blähungen und Völlegefühl kommen.
- Erkrankungen der Nieren und Harnwege:
- Sehr selten: Bei Langzeittherapie Silikatsteine in der Niere oder Harnblase.
- Erkrankungen des Immunsystems:
- Bei stark eingeschränkter Nierenfunktion kann die Einnahme von magnesium- und aluminiumhaltigen Medikamenten wie diesem Arzneimittel einen erhöhten Magnesiumgehalt des Blutes (Hypermagnesiämie) und einen Anstieg der Serum-Aluminiumspiegel verursachen.
- Bei ungenügender Nierenleistung (Niereninsuffizienz) und bei langfristiger Einnahme hoher Dosen kann es zur Aluminiumeinlagerung vor allem in das Nerven- und Knochengewebe und zur Phosphatverarmung sowie zu einem erhöhten Magnesiumspiegel im Blut bis hin zu Vergiftungserscheinungen durch Magnesium kommen, die durch zentralnervöse Störungen, Muskelschwäche, Reflexausfälle, Müdigkeit, Lähmungserscheinungen, Bewusstlosigkeit und durch Herzrhythmusstörungen gekennzeichnet sind.
- Die Aluminiumblutspiegel sollten bei langfristigem Gebrauch regelmäßig kontrolliert werden und 40 µg/l nicht überschreiten.
- Gegenmaßnahmen bei Nebenwirkungen:
- Bei Beschwerden im Magen-Darm-Bereich sollte die Dosis verringert werden. Bei anderen Nebenwirkungen sollte die Einnahme beendet und ein Arzt befragt werden.
- Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht angegeben sind.
Nebenwirkungen, Wirkstoffprofil
(kumulative Wirkstoffangaben ohne Berücksichtigung des individuellen Zulassungsstatus) Almasilat - intraoral- Erkrankungen des Immunsystems
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Überempfindlichkeitsreaktionen
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Stoffwechsel- und Ernährungsstörungen
- ohne Häufigkeitsangabe
- Osteomalazie
- ohne Häufigkeitsangabe
- Psychiatrische Erkrankungen
- ohne Häufigkeitsangabe
- Demenz
- ohne Häufigkeitsangabe
- Erkrankungen des Nervensystems
- ohne Häufigkeitsangabe
- Enzephalopathie
- ohne Häufigkeitsangabe
- Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Darmverschluss
- bei Langzeittherapie mit Aluminiumhydroxid
- Darmverschluss
- ohne Häufigkeitsangabe
- gastrointestinalen Beschwerden (bei hoher Dosierung), wie
- weiche / breiige Stühle
- Verstopfung
- Blähungen
- Völlegefühl
- Magendrücken
- Übelkeit
- gastrointestinalen Beschwerden (bei hoher Dosierung), wie
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Skelettmuskulatur-, Bindegewebs- und Knochenerkrankungen
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Aluminiumeinlagerung vor allem in das Nerven- und Knochengewebe und Phosphatverarmung möglich
- bei ungenügender Nierenleistung (Niereninsuffizienz)
- bei langfristiger Einnahme hoher Dosen
- Aluminiumeinlagerung vor allem in das Nerven- und Knochengewebe und Phosphatverarmung möglich
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Erkrankungen der Nieren und Harnwege
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Silikatsteine in der Niere oder Harnblase
- bei Langzeittherapie mit Aluminium-Magnesium-Silicat
- Silikatsteine in der Niere oder Harnblase
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Untersuchungen
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- erhöhter Magnesiumgehalt des Blutes (Hypermagnesiämie) bis hin zur Magnesiumintoxikation
- bei (stark) eingeschränkter Nierenfunktion
- bei langfristiger Einnahme hoher Dosenbei langfristiger Einnahme hoher Dosen
- Magnesiumintoxikation gekennzeichnet durch
- zentralnervöse Störungen
- Muskelschwäche
- Reflexausfälle
- Müdigkeit
- Paresen
- Koma
- Herzrhythmusstörungen
- Anstieg der Serum-Aluminiumspiegel
- bei stark eingeschränkter Nierenfunktion
- erhöhter Magnesiumgehalt des Blutes (Hypermagnesiämie) bis hin zur Magnesiumintoxikation
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
-
Wirkstoff und weitere Bestandteile des Arzneimittels
Stoffname Stoffmenge Stofftyp Almasilat 1 g Wirkstoff Aluminium oxid 200 mg k.A. Magnesium oxid 300 mg k.A. Hyetellose + Hilfsstoff Karamell Aroma + Aromastoff Povidon K25 + Hilfsstoff Propylenglycol 1100 mg Hilfsstoff Saccharin, Natriumsalz + Hilfsstoff Sorbitol 320 mg Hilfsstoff Wasser, gereinigt + Hilfsstoff Gesamt Natrium Ion 23 mg Zusatzangabe Gesamt Natrium Ion mmol k.A. Anmelden / Registrieren
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