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Pflichttext
WICK MediNait Erkältungssirup für die Nacht
Anwendungsgebiete: Zur symptomatischen Behandlung von gemeinsam auftretenden
Beschwerden wie Kopf-, Glieder- oder Halsschmerzen, Fieber, Schnupfen und
Reizhusten infolge einer Erkältung oder eines grippalen Infekts. Warnhinw.: Enthält 4,3
g Alkohol (Ethanol) pro 30 ml, Saccharose (Zucker), Natriumbenzoat und Natrium.
Packungsbeilage beachten. Arzneimittel für Kinder unzugänglich aufbewahren. Ohne
ärztlichen Rat nicht länger anwenden als in der Packungsbeilage vorgegeben! Nach
Einnahme keine Maschinen bedienen oder Fahrzeuge lenken. Stand: Juni 2024
Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre
Ärztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke.
WICK Pharma, Zweigniederlassung der Procter & Gamble GmbH, 65824 SchwalbachAllgemeine Produktinformationen
- 1 x täglich 30 ml abends vor dem Schlafengehen.
Anwendungsgebiete
- Dieses Arzneimittel enthält:
- Paracetamol, ein bewährtes Schmerz- und Fiebermittel.
- Dextromethorphanhydrobromid, einen Hustenstiller, der am Hustenzentrum wirkt. Er dämpft den Hustenreiz, ohne das notwendige Abhusten zu unterdrücken.
- Ephedrinhemisulfat, einen Wirkstoff, der die Nasenschleimhaut abschwellen lässt und so das Durchatmen erleichtert.
- Doxylaminsuccinat, einen Wirkstoff, der u. a. Nasenlaufen mindert.
- Es wird angewendet zur symptomatischen Behandlung von gemeinsam auftretenden Beschwerden wie Kopf-, Glieder- oder Halsschmerzen, Fieber, Schnupfen und Reizhusten infolge einer Erkältung oder eines Grippalen Infekts.
Indikation- symptomatische Behandlung von gemeinsam auftretenden Beschwerden infolge einer Erkältung oder eines Grippalen Infekts, wie
- Kopf-, Glieder- oder Halsschmerzen
- Fieber
- Schnupfen
- Reizhusten
- Einnahme abends vor dem Schlafengehen
Gegenanzeigen
- Das Arzneimittel darf nicht eingenommen werden,
- wenn Sie allergisch gegen Paracetamol, Dextromethorphanhydrobromid, Ephedrinhemisulfat, Doxylaminsuccinat oder einen der sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind.
- bei hohem Blutdruck, Herz- und Schilddrüsenerkrankungen;
- bei Asthma, chronisch obstruktiver Atemwegserkrankung, Lungenentzündung, Atemhemmung (Atemdepression), unzureichender Atemtätigkeit (Ateminsuffizienz);
- bei grünem Star (erhöhtem Augeninnendruck);
- bei vorbestehenden Leber-/Nierenschäden (auch durch Alkoholmissbrauch), schweren Leber- und Nierenfunktionsstörungen, Nebennierentumor (Phäochromozytom);
- bei Vergrößerung der Vorsteherdrüse mit Restharnbildung und erheblicher Beeinträchtigung beim Wasserlassen;
- bei Anfallsleiden (Epilepsie), Hirnschäden;
- Schwangerschaft und Stillzeit
- wenn Sie bestimmte Medikamente gegen Depressionen, psychiatrische oder emotionale Zustände oder Parkinson, als MAO-Hemmer (Monoaminoxidase-Hemmer) bekannt, einnehmen oder in den letzten 2 Wochen MAO-Hemmer eingenommen haben;
- wenn Sie selektive Serotonin-Wiederaufnahmehemmer (SSRIs) einnehmen (Medikamente zur Behandlung von Depressionen und Angstzuständen wie Fluoxetin, Paroxetin und Sertralin);-
- von Kindern und Jugendlichen unter 16 Jahren;
- wenn bei einer Erkältung oder einem Grippalem Infekt nicht alle der genannten Wirkstoffe benötigt werden.
Kontraindikation (absolut), Wirkstoffprofil
(kumulative Wirkstoffangaben ohne Berücksichtigung des individuellen Zulassungsstatus) Dextromethorphan hydrobromid, Doxylamin hydrogensuccinat, Ephedrin hemisulfat etc. - peroral- Überempfindlichkeit gegen
- Paracetamol
- Dextromethorphan
- Ephedrin
- Doxylamin
- Asthma, chronisch obstruktive Atemwegserkrankung, Pneumonie, Atemdepression, Ateminsuffizienz
- Engwinkelglaukom
- vorbestehende Leberschäden, schwere Leberfunktionsstörung oder schwere hepatocelluläre Insuffizienz (Child-Pugh > 9)
- vorbestehende Nierenschäden, schwere Nierenfunktionsstörung (Kreatinin-Clearance < 10 ml/min), Phäochromozytom
- Prostata-Hyperplasie mit Restharnbildung und erheblicher Beeinträchtigung beim Wasserlassen
- Epilepsie, Hirnschäden
- kardiovaskuläre Erkrankungen (Bluthochdruck, Herzerkrankung)
- Schilddrüsenüberfunktion
- gleichzeitige oder bis zu zwei Wochen zurückliegende Behandlung mit Antidepressiva (MAO-Hemmern oder SSRI)
- Schwangerschaft und Stillzeit
- Kinder und Jugendliche < 16 Jahren
- wenn bei einer Erkältung oder einem Grippalen Infekt nicht alle der genannten Wirkstoffe benötigt werden
Vorsichtsmaßnahmen
- Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen
- Eine Überschreitung der empfohlenen Dosis kann zu Leberschäden führen, insbesondere bei gleichzeitiger Anwendung anderer Arzneimittel, die Paracetamol enthalten.
- Nehmen Sie das Präparat nicht ein, wenn Sie bereits 4000 mg Paracetamol anderer Arzneimittel über den Tag verteilt eingenommen haben. Wenden Sie sich im Zweifelsfall an Ihren Arzt oder Apotheker.
- Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie das Präparat einnehmen, wenn Sie an einer der folgenden Erkrankungen leiden:
- Gilbert-Syndrom,
- unzureichendem Verschluss des Mageneingangs mit Rückfluss von Magensäure in die Speiseröhre (Reflux),
- Diabetes.
- Glukose-6-Phosphat-Dehydrogenase-Mangel,
- eine Verstopfung des Darms zwischen Magen und Dünndarm,
- ein Magengeschwür.
- Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie das Präparat einnehmen, wenn Sie an schweren Krankheiten leiden, einschließlich schwerer Nierenfunktionsstörung oder
Sepsis (wenn Bakterien und ihre Giftstoffe im Blut kreisen und zu Organschäden führen), oder wenn Sie an Mangelernährung oder chronischer Alkoholkrankheit leiden oder wenn Sie zusätzlich Flucloxacillin (ein Antibiotikum) einnehmen. Bei Patienten in diesen Situationen wurde über eine schwere Erkrankung berichtet, die als metabolische Azidose (eine Störung des Bluts und des Flüssigkeitshaushalts) bezeichnet wird. Sie trat auf, wenn Paracetamol in normalen Mengen über einen längeren Zeitraum angewendet wurde oder wenn Paracetamol zusammen mit Flucloxacillin angewendet wurde. Zu den Zeichen einer metabolischen Azidose können gehören: starke Atembeschwerden mit tiefer schneller Atmung, Benommenheit, Übelkeit und Erbrechen. - Bei Husten mit übermäßiger Schleimbildung sowie hartnäckigem Husten (z. B. durch Rauchen oder krankhafte Lungenveränderungen), Emphysem oder Asthma nur in Absprache und auf Anweisung des Arztes unter besonderer Vorsicht einnehmen, weil unter diesen Umständen eine Unterdrückung des Hustens unerwünscht sein kann.
- Bitte beachten Sie, dass das Präparat zu einer seelischen und körperlichen Abhängigkeit führen kann. Bei Patienten, die zu Arzneimittelmissbrauch oder Medikamentenabhängigkeit neigen, ist daher eine Behandlung mit diesem Präparat kurzfristig und unter strengster ärztlicher Kontrolle durchzuführen.
- Die Anwendung des Arzneimittels kann bei Dopingkontrollen zu positiven Ergebnissen führen.
- Wenn sich Ihre Symptome verschlimmern oder nach 3 Tagen keine Besserung eintritt, oder bei hohem Fieber, müssen Sie einen Arzt aufsuchen.
- Um das Risiko einer Überdosierung zu verhindern, sollte sichergestellt sein, dass andere Arzneimittel, die gleichzeitig angewendet werden, kein Paracetamol enthalten.
- Ältere Menschen können anfälliger für Nebenwirkungen (z. B. Sedierung und/oder Schwindel) sein und sollten vorsichtig bei der Anwendung dieses Medikaments sein.
- Vermeiden Sie die Einnahme von Beruhigungsmittel während der Anwendung des Präparates.
- Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen
- Dieses Arzneimittel kann auch bei bestimmungsgemäßem Gebrauch Müdigkeit, Schwindel, verschwommenes Sehen verursachen und dadurch das Reaktionsvermögen so weit verändern, dass die Fähigkeit zur aktiven Teilnahme am Straßenverkehr oder zum Bedienen von Maschinen beeinträchtigt wird. Dies gilt in verstärktem Maße im Zusammenwirken mit Alkohol oder Medikamenten, die ihrerseits das Reaktionsvermögen beeinträchtigen können.
- Fahren Sie kein Fahrzeug und bedienen Sie keine Maschinen, wenn Sie unter Müdigkeit, Schwindel oder verschwommenem Sehen leiden.
Hinweise und Vorsichtsmaßnahmen, Wirkstoffprofil
(kumulative Wirkstoffangaben ohne Berücksichtigung des individuellen Zulassungsstatus) Dextromethorphan hydrobromid, Doxylamin hydrogensuccinat, Ephedrin hemisulfat etc. - peroral- Allgemein
- Paracetamol-haltige Arzneimittel sollten ohne ärztlichen Rat nur wenige Tage und nicht in erhöhter Dosis angewendet werden
- Nur nach Rücksprache mit dem Arzt anwenden bei
- Gilbert-Syndrom (Meulengracht-Krankheit)
- gastro-ösophagealem Reflux
- Diabetes
- Antitussive Wirkung
- antitussive Behandlung bei folgenden Erkrankungen nur unter strenger Nutzen / Risiko-Abwägung mit besonderer Vorsicht und auf ärztlichen Rat durchführen
- bei produktivem Husten mit erheblicher Schleimproduktion
- bei hartnäckigem Husten, wie zum Beispiel im Zusammenhang mit Rauchen, Asthma oder Emphysem
- unter diesen Umständen kann eine Unterdrückung des Hustens unerwünscht sein
- antitussive Behandlung bei folgenden Erkrankungen nur unter strenger Nutzen / Risiko-Abwägung mit besonderer Vorsicht und auf ärztlichen Rat durchführen
- Eingeschränkte Leberfunktion
- bei Patienten mit eingeschränkter Leberfunktion einschließlich nicht-zirrhotischer Lebererkrankung durch Alkoholmissbrauch ist Vorsicht bei der Anwendung von Paracetamol geboten
- Risiken, die mit einer Überdosierung einhergehen, sind bei Patienten mit einer alkoholischen Lebererkrankung erhöht
- Dextromethorphan / Abhängigkeitspotential
- Fälle von Dextromethorphan-Missbrauch und -Abhängigkeit wurden berichtet
- Vorsicht ist besonders bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen sowie bei Patienten mit einer Vorgeschichte bzgl. Drogenmissbrauch oder psychoaktiven Substanzen geboten
- Dextromethorphan hat ein geringes Abhängigkeitspotential
- bei längerem Gebrauch können sich gleichwohl Toleranz, psychische und physische Abhängigkeit entwickeln
- bei Patienten, die zu Arzneimittelmissbrauch oder Medikamentenabhängigkeit neigen, ist daher eine Behandlung mit diesem Arzneimittel nur kurzfristig und unter strengster ärztlicher Kontrolle durchzuführen
- Doping
- Anwendung dieses Arzneimittels kann bei Dopingkontrollen zu positiven Ergebnissen führen
- Arzt aufsuchen bei
- hohem Fieber
- Anzeichen einer Sekundärinfektion
- Anhalten der Symptome über mehr als 3 Tage
- Serotonin-Syndrom
- Serotonerge Wirkungen, einschließlich der Entwicklung eines möglicherweise lebensbedrohlichen Serotonin-Syndroms, wurden für Dextromethorphan bei gleichzeitiger Einnahme von serotonergen Wirkstoffen wie selektiven Serotonin-Wiederaufnahmehemmern (Selective Serotonin Re-Uptake Inhibitors, SSRIs) berichtet, die den Stoffwechsel von Serotonin (einschließlich Monoaminoxidase-Hemmer (MAOIs)) und CYP2D6-Inhibitoren beeinträchtigen
- Das Serotonin-Syndrom kann Veränderungen des mentalen Status, autonome Instabilität, neuromuskuläre Anomalien und / oder gastrointestinale Symptome umfassen
- bei Verdacht auf ein Serotonin-Syndrom sollte die Behandlung eingestellt werden
- CYP2D6
- Dextromethorphan wird über das Leber-Cytochrom P450 2D6 metabolisiert
- Aktivität dieses Enzyms ist genetisch bedingt
- etwa 10 % der Allgemeinbevölkerung sind langsame Metabolisierer von CYP2D6
- bei langsamen Metabolisierern und Patienten mit gleichzeitiger Anwendung von CYP2D6-Inhibitoren kann es zu einer übermäßig starken und / oder verlängerten Wirkung von Dextromethorphan kommen
- bei langsamen Metabolisierern von CYP2D6 oder Verwendung von CYP2D6-Inhibitoren ist somit Vorsicht geboten
- etwa 10 % der Allgemeinbevölkerung sind langsame Metabolisierer von CYP2D6
- Nebenwirkungen
- bei Auftreten einer der genannten, bedeutsamen Nebenwirkungen, die schon bei Erstanwendung vorkommen und im Einzelfall schwerwiegend sein können, ist sofortige ärztliche Hilfe erforderlich
- das Arzneimittel darf nicht mehr eingenommen werden
- bei Auftreten einer der genannten, bedeutsamen Nebenwirkungen, die schon bei Erstanwendung vorkommen und im Einzelfall schwerwiegend sein können, ist sofortige ärztliche Hilfe erforderlich
(kumulative Wirkstoffangaben ohne Berücksichtigung des individuellen Zulassungsstatus) Dextromethorphan hydrobromid, Doxylamin hydrogensuccinat, Ephedrin hemisulfat etc. - peroral- kontraindiziert in der Schwangerschaft
- Fertilität
- Studien zur Teratogenität sowie jahrzehntelange weltweite Erfahrungen beim Menschen
- bislang kein Hinweis auf ein erhöhtes Missbildungsrisiko
- jedoch reichen die vorliegenden Untersuchungen für eine endgültige Abschätzung der Sicherheit einer Anwendung in der Schwangerschaft nicht aus
- Studien zur Teratogenität sowie jahrzehntelange weltweite Erfahrungen beim Menschen
(kumulative Wirkstoffangaben ohne Berücksichtigung des individuellen Zulassungsstatus) Dextromethorphan hydrobromid, Doxylamin hydrogensuccinat, Ephedrin hemisulfat etc. - peroral- kontraindiziert in der Stillzeit
- da eine atemhemmende Wirkung auf den Säugling nicht auszuschließen ist, darf dieses Arzneimittel in der Stillzeit nicht eingenommen werden
- keine Untersuchungen zu einem Übergang von Dextromethorphan in die Muttermilch vorliegend
Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten
- Einnahme zusammen mit anderen Arzneimitteln
- Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden, kürzlich andere Arzneimittel eingenommen/angewendet haben oder beabsichtigen andere Arzneimittel einzunehmen/anzuwenden.
- Viele andere Medikamente können die Leberfunktion beeinträchtigen und das Risiko einer Lebertoxizität erhöhen.
- Verstärkung der Wirkung bis hin zu erhöhtem Nebenwirkungsrisiko bei gleichzeitiger Einnahme von:
- anderen Arzneimitteln mit dämpfender Wirkung auf das Zentralnervensystem (wie Psychopharmaka, Schlafmittel, Schmerzmittel, Narkosemittel, Mittel zur Behandlung von Anfallsleiden). Dies gilt insbesondere auch für gleichzeitigen Alkoholgenuss, durch den diese Wechselwirkungen in nicht vorhersehbarer Weise verändert oder verstärkt werden können.
- anderen Substanzen mit anticholinergen Wirkungen (z. B. Biperidin, einem Arzneimittel zur Behandlung der Parkinsonschen Krankheit, trizyklischen Antidepressiva). Die anticholinerge Wirkung kann sich durch Harnverhalten, eine akute Erhöhung des Augeninnendruckes oder eine lebensbedrohliche Darmlähmung äußern. Bei Vorbehandlung mit bestimmten stimmungsaufhellenden Arzneimitteln (Antidepressiva: MAO-Hemmer oder SSRI) kann es außerdem zu Muskelstarre und einer verstärkten Funktionseinschränkung des Zentralnervensystems wie Erregungszuständen und Verwirrtheit, hohem Fieber sowie Veränderungen von Atmungs- und Kreislauffunktionen (sogenanntes Serotoninsyndrom) kommen. Aus diesen Gründen darf das Präparat nicht gleichzeitig mit diesen Substanzen zur Therapie eingesetzt werden.
- Theophyllinpräparaten: Zunahme von innerer Unruhe, zusätzlich können Nervosität, Händezittern, Hyperaktivität, Magenbeschwerden, Übelkeit und Erbrechen auftreten.
- Abschwächung der Wirkung bei gleichzeitiger Einnahme von:
- Neuroleptika (Arzneimittel zur Behandlung bestimmter psychischer Erkrankungen).
- Cholestyramin (Mittel zur Senkung erhöhter Blutfettwerte).
- Sonstige Wechselwirkungen sind möglich:
- mit Mitteln, die zu einer Beschleunigung der Magenentleerung führen (Metoclopramid oder Domperidon, Mittel gegen Übelkeit und Erbrechen).
- mit Mitteln, die zu einer Verlangsamung der Magenentleerung führen.
- mit Probenecid (Mittel gegen Gicht). Bei gleichzeitiger Einnahme muss die Dosis von dem Präparat verringert werden.
- mit Arzneimitteln, die das Cytochrom P450-2D6-Enzymsystem der Leber hemmen (z. B. Amiodaron, Chinidin, Fluoxetin, Haloperidol, Paroxetin, Propafenon, Thioridazin, Cimetidin und Ritonavir) oder möglichen Leber schädigenden Substanzen (z. B. Phenobarbital (Schlafmittel), Phenytoin, Carbamazepin, Lamotrigin oder andere Arzneimittel gegen Epilepsie, Isoniazid und Rifampicin (Tuberkulosemittel)). Gleiches gilt bei Alkoholmissbrauch. Die Überdosierungsgefahr von Paracetamol ist in diesen Fällen erhöht
- mit Mitteln zur Regulation der Blutgerinnung (Antikoagulantien, z. B. Warfarin oder anderen Cumarinen) aufgrund des in dem Präparat enthaltenen Paracetamols. Dadurch steigt die Blutungsneigung.
- mit schleimlösenden Hustenmitteln. Aufgrund des eingeschränkten Hustenreflexes kann ein gefährlicher Sekretstau entstehen.
- mit Arzneimitteln bei HIV-Infektionen (Zidovudin). Die Neigung zur Verminderung weißer Blutkörperchen (Neutropenie) wird verstärkt. Daher nur nach ärztlichem Anraten gleichzeitig mit Zidovudin anwenden.
- mit Arzneimitteln gegen hohen Blutdruck, die auf das zentrale Nervensystem wirken (wie Guanabenz, Clonidin, Alpha-Methyldopa). Es kann zu verstärkter Müdigkeit und Mattigkeit kommen. Bei anderen Arzneimitteln gegen hohen Blutdruck kann deren Wirkung durch Ephedrin abgeschwächt werden.
- mit Herzglykosiden (z. B. Digoxin) durch Ephedrin (Risiko unregelmäßiger Herzschlagfolge)
- mit Epinephrin. Es kann zu Gefäßerweiterung, Blutdruckabfall, beschleunigter Herzfrequenz kommen.
- Die Einnahme von Paracetamol kann Laboruntersuchungen, wie die Harnsäurebestimmung, sowie die Blutzuckerbestimmung beeinflussen.
- mit Flucloxacillin (Antibiotikum), wegen des schwerwiegenden Risikos von Blut- und Flüssigkeitsanomalien (sogenannte metabolische Azidose), die dringend behandelt werden müssen.
- Anzeichen einer beginnenden Schädigung des Innenohres, die durch andere Arzneimittel ausgelöst wurde, können abgeschwächt sein.
- Das Ergebnis von Hauttests kann unter einer Therapie mit dem Präparat verfälscht sein (falsch negativ).
- Sprechen Sie mit Ihrem Arzt, wenn Sie Ergotalkaloide einnehmen (bei Migräne oder Parkinson).
- Einnahme zusammen mit Alkohol
- Während der Anwendung sollte der Genuss größerer Alkoholmengen vermieden werden.
- Während der Anwendung sollte der Genuss größerer Alkoholmengen vermieden werden.
Wechselwirkungen, wirkstoffbezogen
keine Berücksichtigung des arzneimittelrechtlichen Zulassungsstatus des Präparates bzw. produktspezifischer Angaben schwerwiegend Sympathomimetika / MAO-Hemmer
Opioide / MAO-Hemmer
Opioid-Agonisten, reine / Buprenorphin
H1-Antihistaminika / Ethanol
Vasopressoren / Chloroprocain
Clozapin / Stoffe mit potenziell myelotoxischen UAW
H1-Antihistaminika / MAO-Hemmer
CYP2D6-Substrate / Artemether, Lumefantrin
Streptozocin / Stoffe mit potenziell nephrotoxischen UAW
Opioid-Agonisten / Nalmefen
Opioide / Naltrexon
CYP3A-Substrate / Lonafarnib
Opioid-Agonisten / Nalbufin
mittelschwer Paracetamol / Ethanol
Paracetamol / Hydantoine
Opioide / Ethanol
an Aktivkohle adsorbierbare Stoffe / Aktivkohle
Sympathomimetika / Beta-Blocker, nichtselektive
Serotonin-Wiederaufnahme-Hemmer / Opioide
Sympathomimetika / Stoffe, die die Dopaminwirkung verstärken
Opioide / Benzodiazepine
Neuroleptika / Anticholinergika
Sympathomimetika, indirekte / Antidepressiva, tri- und tetrazyklische
Paracetamol / Imatinib
Flupirtin / Paracetamol
Opioide / H1-Antihistaminika, sedierende
Opioide / H1-Antihistaminika, sedierende
Antidepressiva, tri- und tetrazyklische / Opioide
Memantin / NMDA-Antagonisten
Dexmedetomidin / Opioide
Dexmedetomidin / Hypnotika und Sedativa
Dextromethorphan / Berberin
Inhalations-Narkotika, halogenierte / Sympathomimetika
Opioide / Antiepileptika
Loxapin / Stoffe, die die Krampfschwelle herabsetzen können
Mutterkorn-Alkaloide / Sympathomimetika
Digitalis-Glykoside / Sympathomimetika
Aminochinoline / Stoffe, die die Krampfschwelle herabsetzen können
Amifampridin / Stoffe, die die Krampfschwelle herabsetzen können
CYP2D6-Substrate / Mirabegron
Hypnotika / H1-Antihistaminika
Stoffe mit photosensibilisierenden Effekten / Methoxsalen
Opioide / Neuroleptika
Chinidin / Sympathomimetika
Opioide / Gabapentinoide
Cannabinoide / Opioide
Stoffe, die die Krampfschwelle herabsetzen können / Tramadol
Metformin / Arzneimittel, ethanolhaltig
Padeliporfin / Stoffe mit photosensibilisierenden Effekten
Opioide / Antitussiva, opioide
Stoffe mit schwerem myelotoxischem Potential / Stoffe, leicht-mäßig myelotoxisches Potential
CYP2D6-Substrate / Dacomitinib
Antiadiposita, zentral wirksam / Sympathomimetika
Flucloxacillin / Paracetamol
Hypnotika, Benzodiazepin-ähnlich / Opioide
CYP1A2-Substrate / Givosiran
CYP2D6-Substrate / Givosiran
Sympathomimetika / Alpha-Adrenozeptor-Antagonisten
Ephedrin / Noradrenalin-Serotonin-Wiederaufnahme-Hemmer, selektive
CYP2D6-Substrate / Doxepin
Efbemalenograstim alfa / Stoffe mit potenziell myelotoxischen UAW
Opioide, serotonerge / Serotonin-5HT3-Antagonisten
Buspiron / Opioide
CYP3A4-Substrate / Avacopan
CYP3A4-Substrate / Belzutifan
Opioide / Antihypertonika, zentral wirkende
Opioide, CYP3A4-Substrate / CYP3A4-Induktoren, starke
Opioide, CYP3A4-Substrate / CYP3A4-Inhibitoren, starke
Barbiturate / Opioide
Doxylamin / Epinephrin
geringfügig Paracetamol / Anticholinergika
Paracetamol / Barbiturate
Paracetamol / Carbamazepin
Paracetamol / Isoniazid
Paracetamol / Probenecid
Paracetamol / Rifamycine
Vitamin-K-Antagonisten / Paracetamol
Anästhetika, Barbiturate / Opioide
Corticosteroide / Ephedrin
Lamotrigin / Paracetamol
Sympathomimetika / Oxytocin
Sympathomimetika / Harn ansäuernde Mittel
Sympathomimetika / Harn alkalisierende Mittel
Theophyllin / Beta-Sympathomimetika
Zidovudin / Paracetamol
Antidiabetika / Sympathomimetika
Amifampridin / Anticholinergika
CYP2D6-Substrate / Abirateron
Expektorantien / Antitussiva
Cholinesterase-Hemmer / Anticholinergika
CYP1A2-Substrate / Proteinkinase-Inhibitoren
Opioide, CYP2D6-Substrate / CYP2D6-Inhibitoren
H1-Antihistaminika / Proteinkinase-Inhibitoren
H1-Antihistaminika / Fingolimod
Stoffe, die die Krampfschwelle herabsetzen können / Sympathomimetika
Stoffe, die die Krampfschwelle herabsetzen können / Sympathomimetika
Paracetamol / Enzalutamid
Paracetamol / Dabrafenib
Paracetamol / Serotonin-5HT3-Antagonisten, intravenös
H1-Antihistaminika / Anticholinergika
Paracetamol / Metyrapon
Benzodiazepine / H1-Antihistaminika
Alprostadil / Sympathomimetika
Dextromethorphan / Eliglustat
H1-Antihistaminika / Tizanidin
Ketoconazol / Paracetamol
Pitolisant / H1-Antihistaminika
Paracetamol / Pitolisant
ACE-Hemmer / Sympathomimetika
Alkaloide / Eichenrinde
Cannabinoide / H1-Antihistaminika, sedierende
CYP1A2-Substrate / Obeticholsäure
CYP1A2-Substrate / Niraparib
Arzneimittel, anticholinerge Wirkung / Opioide
Inotersen / Stoffe mit potenziell nephrotoxischen UAW
Methoxyfluran / H1-Antihistaminika
Stoffe, leicht-mäßig myelotoxisches Potential / Stoffe, leicht-mäßig myelotoxisches Potential
Stoffe, leicht-mäßig myelotoxisches Potential / Stoffe, leicht-mäßig myelotoxisches Potential
CYP1A2-Substrate / Rucaparib
CYP1A2-Substrate / Interferon alpha
CYP2D6-Substrate / Interferon alpha
CYP1A2-Substrate / Cannabidiol
Doxapram / Ephedrin
CYP3A4-, OATP1B1-, OATP1B3-Substrate / Remdesivir
CYP1A2-Substrate, geringe therapeutische Breite / Remdesivir
CYP2D6-Substrate / Sotorasib
Paracetamol / Johanniskraut
Difelikefalin / H1-Antihistaminika, sedierende
CYP3A-Substrate / Ritlecitinib
CYP1A2-Substrate / Ritlecitinib
CYP3A4-Substrate / Maralixibat
UGT-Substrate / Ivosidenib
CYP1A2-Substrate / Momelotinib
CYP3A4-Substrate / Omaveloxolon
CYP3A4-Substrate / Dexamethason
CYP3A4-Substrate / Vadadustat
CYP3A4-Substrate / Iptacopan
CYP3A4-Substrate / Sparsentan
CYP2C9-, CYP2C19-, CYP2D6- und CYP3A4/5-Substrate / Sirolimus, extern
CYP3A4-, CYP1A2-, CYP2C-Substrate / Meropenem und Vaborbactam
CYP1A2-Substrate / Leflunomid
Docetaxel / CYP3A-Substrate
CYP1A2-Substrate / Lazertinib
Mizolastin / CYP3A4-Inhibitoren, starke und CYP3A4-Substrate
Sympathomimetika / Beta-Blocker, selektive
CYP3A4-Substrate / Repotrectinib
CYP3A4-Substrate / Tiratricol
Arzneimittel, anticholinerge Wirkung / Corticosteroide
Paracetamol / Prokinetika
Paracetamol / Colestyramin
Thalidomid / Stoffe, sedierende
Atropin, okulär / Sympathomimetika
unbedeutend Paracetamol / Propranolol
Paracetamol / Kontrazeptiva, orale
Paracetamol / Exenatid
Paracetamol / Methoxsalen
Paracetamol / Liraglutid
Antiepileptika / Ephedrin
Paracetamol / Stoffe, potenziell hepatotoxisch (Livertox Score A - C)
CYP3A-Substrate / Relugolix
Opioide / NaloxonWarnhinweise
- Schwangerschaft
- Das Arzneimittel darf in der Schwangerschaft nicht eingenommen werden.
- Stillzeit
- Untersuchungen zu einem Übergang von Dextromethorphan, einem Bestandteil von diesem Präparat, in die Muttermilch liegen nicht vor. Da eine atemhemmende Wirkung auf den Säugling nicht auszuschließen ist, darf das Arzneimittel in der Stillzeit nicht eingenommen werden.
Einnahme zur Nacht.Enthält Fructose, Invertzucker (Honig), Lactitol, Maltitol, Isomaltitol, Saccharose oder Sorbitol. Darf bei Patienten mit hereditärer Fructose-Intoleranz nicht angewendet werden.
Enthält über 3,0 g Alkohol pro Einzelgabe. Dieses Arzneimittel darf nicht angewendet werden bei Leberkranken, Alkoholkranken, Epileptikern, Patienten mit organischen Erkrankungen des Gehirns, Schwangeren / Stillenden und Kindern. Die Wirkung anderer Arzneimittel kann beeinträchtigt oder verstärkt werden. Im Straßenverkehr und bei der Bedienung von Maschinen kann das Reaktionsvermögen beeinträchtigt werden.Die Anwendung in der Schwangerschaft darf oder sollte nicht erfolgen.Die Anwendung in der Stillzeit darf oder sollte nicht erfolgen.Dosierungsanleitung
- Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau wie beschrieben bzw. genau nach der mit Ihrem Arzt oder Apotheker getroffenen Absprache ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.
- Die empfohlene Dosis beträgt:
- Erwachsene und Jugendliche ab 16 Jahren nehmen 1 x täglich 30 ml abends vor dem Schlafengehen.
- Eine Überschreitung der empfohlenen Dosis kann zu Leberschäden führen, insbesondere bei gleichzeitiger Anwendung anderer Arzneimittel, die Paracetamol enthalten.
- Nehmen Sie das Präparat nicht ein, wenn Sie bereits 4000 mg Paracetamol anderer Arzneimittel während des Tages eingenommen haben. Wenden Sie sich im Zweifelsfall an Ihren Arzt oder Apotheker.
- Dieses Arzneimittel ist nicht für die langfristige Anwendung bestimmt. Wenn sich Ihre Symptome nach 3 Tagen verschlimmern oder nicht bessern oder wenn Sie hohes Fieber haben, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker.
- Wenn Sie eine größere Menge eingenommen haben, als Sie sollten
- Sprechen Sie sofort mit einem Arzt, wenn Sie zu viel von diesem Arzneimittel eingenommen haben, auch wenn Sie sich gut fühlen.
- Eine Überschreitung der empfohlenen Dosis kann, insbesondere bei gleichzeitiger Anwendung anderer Paracetamol haltiger Arzneimittel, zu sehr schweren Leberschäden führen.
- Bei Aufnahme folgender Mengen Paracetamol sollte daher sofort ein Arzt benachrichtigt werden:
- Mehr als 2,5 g bei Körpergewicht von 30 - 50 kg
- Mehr als 3,5 g bei Körpergewicht von 51 - 65 kg
- Mehr als 4,5 g bei Körpergewicht über 65 kg
- Wenn Sie mehr von diesem Präparat einnehmen, als Sie sollten, können bei Ihnen folgende Symptome auftreten: Übelkeit und Erbrechen, unwillkürliche Muskelkontraktionen, Unruhe, Verwirrung, Schläfrigkeit, Bewusstseinsstörungen, unwillkürliche und schnelle Augenbewegungen, Herzstörungen (schneller Herzschlag, Hypertonie), Hyperthermie, Koordinationsstörungen, Psychosen mit visuellen Halluzinationen und Übererregbarkeit.
- Mehr Schwerwiegendere Symptome können nach einer massiven Überdosierung auftreten. Andere Symptome im Falle einer massiven Überdosierung können sein: Koma, schwere Atemprobleme und Krampfanfällen.
- Wenden Sie sich sofort an Ihren Arzt oder Ihr Krankenhaus, wenn eines der oben genannten Symptome bei Ihnen auftritt.
- Wenn Sie weitere Fragen zur Einnahme dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
DosierungBasiseinheit: 30 ml Erkältungssirup enthält 600 mg Paracetamol,15 mg Dextromethorphanhydrobromid, 8 mg (= 6,2 mg Ephedrin) (-)-Ephedrinhemisulfat, 7,5 mg Doxylaminsuccinat.
- symptomatischen Behandlung von gemeinsam auftretenden Beschwerden wie Kopf-, Glieder- oder Halsschmerzen, Fieber, Schnupfen und Reizhusten infolge einer Erkältung oder einem grippalen Infekt
- Erwachsene und Jugendliche >/= 16 Jahre
- 1 Messbecher (entsprechend 30 ml Lösung, gemäß Markierung des Messbechers) 1mal / Tag, abends vor dem Schlafengehen
- Behandlungsdauer
- nicht für die langfristige Anwendung bestimmt
- bei hohem Fieber, Anzeichen einer Sekundärinfektion oder Anhalten der Symptome > 3 Tage: Arzt konsultieren
- allg.: Paracetamol-haltige Arzneimittel ohne ärztlichen Rat nur wenige Tage und nicht in erhöhter Dosis anwenden
- Erwachsene und Jugendliche >/= 16 Jahre
Dosisanpassung
- Kinder und Jugendliche < 16 Jahre
- Anwendung kontraindiziert
- vorbestehende Leberschäden, schwere Leberfunktionsstörung oder schwere hepatocelluläre Insuffizienz (Child-Pugh > 9)
- Anwendung kontraindiziert
- vorbestehende Nierenschäden, schwere Nierenfunktionsstörung (Kreatinin-Clearance < 10 ml/min), Phäochromozytom
- Anwendung kontraindiziert
- ältere Patienten
- Anwendung mit Vorsicht (Risiko der Sedierung und/oder des Schwindels)
- Anwendung mit Vorsicht (Risiko der Sedierung und/oder des Schwindels)
Nebenwirkungen
- Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.
- Sehr häufig: >/= 1/10
- Häufig: >/= 1/100 bis < 1/10
- Gelegentlich: >/= 1/1.000 bis < 1/100
- Selten: >/=1/10.000 bis < 1/1.000
- Sehr selten: < 1/10.000
- Nicht bekannt: Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar
- Für das Präparat wurden die nachfolgend genannten Nebenwirkungen mit einer Häufigkeit von seltener als 1 von 1 Million Behandelten oder überhaupt noch nicht gemeldet.
- Für andere Arzneimittel mit wirksamen Bestandteilen, wie sie auch in diesem Präparat enthalten sind, wurden teilweise andere Häufigkeiten von Nebenwirkungen berichtet.
- Bedeutsame Nebenwirkungen oder Zeichen, auf die Sie achten sollten, und Maßnahmen, wenn Sie betroffen sind
- Bei Auftreten einer der nachfolgend genannten, bedeutsamen Nebenwirkungen, die schon bei Erstanwendung vorkommen und im Einzelfall schwerwiegend sein können, ist sofortige ärztliche Hilfe erforderlich. Das Arzneimittel darf nicht mehr eingenommen werden.
- Herz-, Kreislaufsystem
- Beschleunigung (Herzrasen) oder Unregelmäßigkeiten des Herzschlages, Herzklopfen; Abfall oder Anstieg des Blutdruckes und Zunahme einer bestehenden Herzleistungsschwäche; EKG-Veränderungen.
- Bei Nebennieren-Tumor (Phäochromozytom) kann es durch Antihistaminika (hier: Doxylamin) zu einer Freisetzung von Substanzen aus dem Tumor kommen, die eine sehr starke Wirkung auf das Herz-Kreislauf-System haben.
- Blut-, Lymphsystem
- Selten eine starke Verminderung der Blutzellen, was Infektionen wahrscheinlicher macht.Veränderungen des Blutbildes wie eine verringerte Anzahl von Blutplättchen (Thrombozytopenie) oder eine starke Verminderung bestimmter weißer Blutkörperchen (Agranulozytose) oder andere Blutzellschäden.
- Beenden Sie die Einnahme des Produkts und wenden Sie sich sofort an Ihren Arzt, wenn Sie eine Zunahme der Anzahl von Nasenbluten bemerken oder feststellen, dass Sie leichter blaue Flecken oder Blutungen bekommen.
- Nervensystem
- Krampfanfälle des Gehirns, Halluzinationen, bei Missbrauch Entwicklung einer Abhängigkeit.
- Augen
- Erhöhung des Augeninnendruckes.
- Atemwege
- Beeinträchtigung der Atemfunktion durch Eindickung von Schleim und durch Verschluss oder Verengung der Bronchien (Analgetika-Asthma).
- Immunsystem
- Allergische Reaktionen, z. B. Hautausschläge, Juckreiz, Schwellungen der Lippen, der Zunge oder des Rachens oder Atembeschwerden, anaphylaktische Reaktionen und anaphylaktische Shock. Allergische Reaktionen bis hin zu einer Schockreaktion.Im Falle einer allergischen Schockreaktion beenden Sie die Einnahme des Produkts und rufen Sie den nächsterreichbaren Arzt zu Hilfe.
- Leber, Galle
- Leberfunktionsstörungen (cholestatischer Ikterus).
- Erkrankungen der Haut und des Unterhautgewebes
- Sehr selten wurden Fälle von schweren Hautreaktionen mit Paracetamol berichtet.
- Wenn eine Hautreaktion auftritt, beenden Sie die Anwendung und suchen Sie sofort einen Arzt auf.
- Herz-, Kreislaufsystem
- Andere mögliche Nebenwirkungen
- Magen-Darm-Erkrankungen
- Mundtrockenheit, Verstopfung und erhöhter Magenreflux können bei Antihistaminika wie Doxylamin auftreten.
- Bauchschmerzen und Durchfall können bei Doxylamin oder Dextromethorphan selten auftreten.
- Bauchschmerzen, Übelkeit, Erbrechen können bei Paracetamol auftreten. Bei Ephedrin kann es zu Übelkeit oder Erbrechen kommen.
- Nervensystem
- Schläfrigkeit, Benommenheit, Schwindelgefühl, Kopfschmerzen, Konzentrationsstörungen, Nervosität, Schlechte Koordination, Verwirrtheit, Erregung, Zittern, Hyperaktivität, verlängerte Reaktionszeit/Einschränkungen im Bewegungsablauf
- Psychiatrische Erkrankungen
- Nervosität, Depression, Anspannung, Schlaflosigkeit, Albtraum, Zittern, Angst, Unruhe möglich.
- Augen
- Verschwommenes Sehen, Erweiterte Pupillen
- Ohr- und Labyrinthstörungen
- Tinnitus (Ohrensausen)
- Allgemeine Störungen und Bedingungen an der Verabreichungsstelle
- Mattigkeit, Störungen der Körpertemperaturregulierung.
- Erkrankungen der Haut und des Unterhautgewebes
- Allergische Hautreaktionen (Hautausschlag, Nesselausschlag, allergisches Exanthem), Lichtempfindlichkeit der Haut (direkte Sonneneinstrahlung meiden!).
- Nieren- und Harnwegserkrankungen
- Störungen beim Wasserlassen bei Männern mit vergrößerter Prostata
- Erkrankungen der Atemwege, des Brustkorbs und des Mediastinalsystems
- Gefühl einer verstopften Nase
- Leber, Galle
- Leichter Anstieg bestimmter Leberenzyme - Transaminasen
- Stoffwechsel- und Ernährungsstörungen
- Appetitlosigkeit oder Appetitzunahme, Anstieg des Blutzuckerspiegels. Eine schwere Erkrankung, die das Blut saurer machen kann (sogenannte metabolische Azidose), bei Patienten mit schweren Erkrankungen, die Paracetamol einnehmen - Häufigkeit nicht bekannt.
- Erkrankungen des Bewegungsapparates und des Bindegewebes
- Muskelschwäche
- Magen-Darm-Erkrankungen
- Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht angegeben sind.
Nebenwirkungen, Wirkstoffprofil
(kumulative Wirkstoffangaben ohne Berücksichtigung des individuellen Zulassungsstatus) Dextromethorphan hydrobromid, Doxylamin hydrogensuccinat, Ephedrin hemisulfat etc. - peroral- Erkrankungen des Blutes und des Lymphsystems
- ohne Häufigkeitsangabe
- Störungen der Blutbildung (allergische Thrombozytopenie oder Leukopenie)
- Agranulozytose oder Panzytopenie
- hämolytische oder aplastische Anämie
- Neutropenie
- Leukopenie
- ohne Häufigkeitsangabe
- Erkrankungen des Immunsystems
- ohne Häufigkeitsangabe
- Bronchospasmus (bei prädisponierten Personen)
- Überempfindlichkeitsreaktionen, wie
- Schwellungen im Gesicht
- Atemnot
- Schweißausbruch
- Übelkeit
- Blutdruckabfall bis hin zum Schock
- ohne Häufigkeitsangabe
- Erkrankungen des Nervensystems
- ohne Häufigkeitsangabe
- Krampfanfälle
- Halluzinationen
- Entwicklung einer Abhängigkeit (bei Missbrauch)
- Begleitwirkungen am zentralen Nervensystem, wie
- Mattigkeit
- Schwindelgefühl
- verlängerte Reaktionszeit
- Benommenheit
- psychomotorische Einschränkungen
- Konzentrationsstörungen
- Kopfschmerzen
- Depressionen
- Muskelschwäche
- Tinnitus
- Auftreten sogenannter "paradoxer" Reaktionen, wie
- Unruhe
- Erregung
- Anspannung
- Schlaflosigkeit
- Alpträume
- Verwirrtheit
- Zittern
- ohne Häufigkeitsangabe
- Augenerkrankungen
- ohne Häufigkeitsangabe
- Erhöhung des Augeninnendruckes
- ohne Häufigkeitsangabe
- Herzerkrankungen
- ohne Häufigkeitsangabe
- Tachykardie
- Herzrhythmusstörungen
- Palpitationen
- Hypotension
- Hypertension
- Dekompensation einer bestehenden Herzinsuffizienz
- EKG-Veränderungen.
- bei Patienten mit Phäochromozytom kann es durch die Gabe von Antihistaminika (hier Doxylamin) zu einer Katecholamin-Freisetzung kommen
- ohne Häufigkeitsangabe
- Erkrankungen der Atemwege, des Brustraums und Mediastinums
- ohne Häufigkeitsangabe
- Beeinträchtigung der Atemfunktion
- durch Sekreteindickung mit Verschluss oder Verengung in den Bronchien
- Beeinträchtigung der Atemfunktion
- ohne Häufigkeitsangabe
- Leber- und Gallenerkrankungen
- ohne Häufigkeitsangabe
- Leberfunktionsstörungen (cholestatischer Ikterus)
- Anstieg der Lebertransaminasen
- ohne Häufigkeitsangabe
- Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- schwere Hautreaktionen (Paracetamol)
- ohne Häufigkeitsangabe
- Allergische Hautreaktionen, wie
- Hautrötung
- Urtikaria
- allergisches Exanthem
- Photosensibilität
- Allergische Hautreaktionen, wie
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort
- ohne Häufigkeitsangabe
- vegetative Begleitwirkungen, wie
- Akkommodationsstörungen
- Mundtrockenheit
- Gefühl der verstopften Nase
- Obstipation
- Miktionsstörungen / Harnverhalten
- Übelkeit
- Erbrechen
- Diarrhöe
- Appetitverlust oder Appetitzunahme
- epigastrische Schmerzen
- Magen-Darm-Beschwerden
- verstärkter Reflux
- Störungen der Körpertemperaturregulierung
- vegetative Begleitwirkungen, wie
- ohne Häufigkeitsangabe
- 1 x täglich 30 ml abends vor dem Schlafengehen.
-
Wirkstoff und weitere Bestandteile des Arzneimittels
Stoffname Stoffmenge Stofftyp Dextromethorphan hydrobromid 15 mg Wirkstoff Dextromethorphan 11.56 mg Wirkstoff Doxylamin hydrogensuccinat 7.5 mg Wirkstoff Doxylamin 5.22 mg Wirkstoff Ephedrin hemisulfat 8 mg Wirkstoff Ephedrin, wasserfrei 6.2 mg Wirkstoff Paracetamol 600 mg Wirkstoff Acid blue 9 + Hilfsstoff Anethol + Hilfsstoff Chinolingelb + Hilfsstoff Citronensäure 1-Wasser + Hilfsstoff Ethanol 96% (V/V) 4.3 g Hilfsstoff Glycerol + Hilfsstoff Macrogol 6000 + Hilfsstoff Natrium benzoat 30 mg Konservierungsstoff Natrium citrat 2-Wasser + Hilfsstoff Saccharose 8.25 g Hilfsstoff Wasser, gereinigt + Hilfsstoff Gesamt Natrium Ion 75.2 mg Zusatzangabe Anmelden / Registrieren
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