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Daten vom 17.05.2026 00:24 Uhr
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Bei Arzneimitteln: Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke.
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Allgemeine Produktinformationen
- Nehmen Sie die Tabletten jeden Morgen unabhängig von Mahlzeiten, unzerkaut mit 100 ml Wasser ein (entspricht ½ Glas).
- Für mehr Informationen, s. Gebrauchsinformation.
Anwendungsgebiete
- Das Arzneimittel ist ein Diuretikum, d.h. ein Arzneimittel, welches die Ausscheidung von Urin erhöht (harntreibendes Mittel).
- Die Tabletten werden angewendet zur Behandlung von
- Ödemen, die durch Flüssigkeitsansammlung im Körper verursacht werden.
Indikation- Ödeme aufgrund kongestiver Herzinsuffizienz, chronischer Niereninsuffizienz oder Leberinsuffizienz
- Einnahme morgens unzerkaut mit etwas Flüssigkeit, vorzugsweise zum Frühstück
Gegenanzeigen
- Das Arzneimittel darf nicht eingenommen werden, wenn Sie
- allergisch sind gegen
- Torasemid oder einen der sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels
- strukturverwandte Arzneimittel (sogenannte Sulfonylharnstoffe) zur Behandlung von hohem Blutzucker, die Wirkstoffe enthalten, deren Bezeichnungen meistens auf „-mid" enden
- an einer Niereninsuffizienz mit unzureichender Urinproduktion leiden
- an einer schweren Lebererkrankung mit Bewusstseinsverlust leiden
- einen niedrigen Blutdruck haben
- ein vermindertes Blutvolumen haben
- stillen
- reduzierte Kalium- oder Natriumspiegel im Blut haben
- schwere Harnwegserkrankungen, die beispielsweise durch eine vergrößerte Prostata verursacht werden, haben
- Gicht haben
- einen unregelmäßigen Herzschlag haben
- Medikamente einnehmen, zur Behandlung von Infektionen, wie Cefixim, Cefuroxim, Cefaclor, Cefalexin, Cefadroxil, Cefpodoximproxetil, Kanamycin, Neomycin, Gentamicin, Amikacin oder Tobramycin
- eine verminderte Nierenfunktion aufgrund von Arzneimitteln haben, die eine Nierenschädigungen hervorrufen
- allergisch sind gegen
Kontraindikation (absolut), Wirkstoffprofil
(kumulative Wirkstoffangaben ohne Berücksichtigung des individuellen Zulassungsstatus) Torasemid - peroral- Überempfindlichkeit gegen Torasemid und Sulfonylharnstoffe
- Nierenversagen, Niereninsuffizienz mit Anurie
- hepatisches Koma (bis zur Besserung dieses Zustandes) oder hepatisches Präkoma
- Hypotonie
- Hypovolämie
- Hyponatriämie
- Hypokaliämie
- erhebliche Miktionsstörungen (z.B. aufgrund von Prostatahypertrophie)
- Gicht
- kardiale Arrhythmien (z.B. SA-Block, AV-Block II. oder III. Grades)
- gleichzeitige Behandlung mit Aminoglykosiden oder Cephalosporinen
- Niereninsuffizienz aufgrund nephrotoxischer Substanzen
- Stillzeit
- zusätzlich bei Torasemid-Hochdosistherapie mit der Indikation zur Aufrechterhaltung einer Rest-Diurese bei schwerer Niereninsuffizienz
- kontraindiziert bei normaler oder nur mäßig eingeschränkter Nierenfunktion (Kreatinin-Clearance > 30 ml / Min. und/oder Serum-Kreatinin-Konzentration < 3,5 mg / dl), da die Gefahr eines übermäßigen Wasser- und Elektrolytverlustes besteht
Vorsichtsmaßnahmen
- Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen
- Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt, bevor Sie das Arzneimittel einnehmen, wenn irgendeine der folgenden Angaben auf Sie zutrifft:
- krankhaften Veränderungen der Säure- und Basenmenge im Körper
- krankhafte Veränderungen des Blutbildes
- Einnahme von Lithium, ein Arzneimittel zur Behandlung von Depression
- Diabetes
- Wenn Sie das Arzneimittel dauerhaft einnehmen, wird Ihr Arzt Ihren Blutspiegel regelmäßig überprüfen, insbesondere wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen bzw. anwenden, wenn Sie Diabetes haben, oder an Arrhythmien leiden.
- Kinder und Jugendliche
- Das Arzneimittel wird für Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren nicht empfohlen.
- Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt, bevor Sie das Arzneimittel einnehmen, wenn irgendeine der folgenden Angaben auf Sie zutrifft:
- Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen
- Bei der Einnahme des Arzneimittels können Schwindelgefühl oder Schläfrigkeit auftreten, insbesondere bei Behandlungsbeginn, Dosiserhöhung, Präparatewechsel, zu Beginn einer Zusatzmedikation sowie im Zusammenwirken mit Alkohol. Wenn Ihre Aufmerksamkeit vermindert ist, dürfen Sie kein Fahrzeug lenken und keine Maschinen bedienen.
- Auswirkungen bei Fehlgebrauch zu Dopingzwecken
- Die Anwendung des Arzneimittels kann bei Dopingkontrollen zu positiven Ergebnissen führen. Eine missbräuchliche Anwendung des Arzneimittels zu Dopingzwecken kann zu einer Gefährdung Ihrer Gesundheit führen
Hinweise und Vorsichtsmaßnahmen, Wirkstoffprofil
(kumulative Wirkstoffangaben ohne Berücksichtigung des individuellen Zulassungsstatus) Torasemid - peroral- da bisher keine ausreichenden Therapieerfahrungen vorliegen, sollte Torasemid nicht angewendet werden bei
- krankhaften Veränderungen des Säure-/Basenhaushalts
- gleichzeitiger Behandlung mit Lithium
- krankhaften Veränderungen des Blutbildes (z.B. Thrombozytopenie oder Anämie bei Patienten ohne Niereninsuffizienz)
- Kindern und Jugendlichen (Altersgrenzen siehe jeweilige Produktinformation)
- bei höher dosierter Therapie mit der Indikation "Aufrechterhaltung einer Rest-Diurese bei schwerer Niereninsuffizienz"
- Kreatinin-Clearance zwischen 20 - 30 ml / Min. und/oder
- Serum-Kreatinin-Konzentrationen zwischen 3,5 - 6 mg / dl
- Miktionsstörungen
- müssen vor dem Behandlungsbeginn mit Torasemid korrigiert werden
- besonders zu Beginn der Behandlung und bei älteren Patienten
- auf Anzeichen von Elektrolytverlust und Hämokonzentration achten
- Kontrollen
- bei längerer Therapie mit Torasemid regelmäßige Kontrollen des Elektrolythaushaltes, insbesondere des Serum-Kaliums, der Glucose, der Harnsäure, des Kreatinins, der Blutlipide und der Blutzellen (rote und weiße Blutkörperchen und Blutplättchen) empfohlen
- insbesondere bei Patienten mit gleichzeitiger Therapie mit Digitalisglykosiden, Glucocorticoiden, Mineralocorticoiden oder Laxanzien
- bei längerer Therapie mit Torasemid regelmäßige Kontrollen des Elektrolythaushaltes, insbesondere des Serum-Kaliums, der Glucose, der Harnsäure, des Kreatinins, der Blutlipide und der Blutzellen (rote und weiße Blutkörperchen und Blutplättchen) empfohlen
- Patienten mit Arrhythmien
- Verabreichung von Schleifendiuretika kann durch Veränderungen der Elektrolytkonzentrationen (Kalium, Natrium, Calcium und Magnesium) ein möglicherweise lebensbedrohliches Risiko auslösen
- regelmäßige Blutkontrolle der Elektrolytzusammensetzung empfohlen
- Patienten mit latentem bzw. manifestem Diabetes mellitus
- sorgfältige Kontrolle des Kohlenhydratstoffwechsels, da es zu einem Anstieg der Blutglucose kommen kann
- Patienten mit einer Neigung zu Hyperurikämie und Gicht
- sollten sorgfältig überwacht werden
- Doping
- Anwendung von Torasemid kann bei Dopingkontrollen zu positiven Ergebnissen führen
- missbräuchliche Anwendung des Arzneimittels zu Dopingzwecken kann die Gesundheit gefährden, schwerwiegende Gesundheitsgefährdungen sind nicht auszuschließen
(kumulative Wirkstoffangaben ohne Berücksichtigung des individuellen Zulassungsstatus) Torasemid - peroral- solange keine weiteren Daten verfügbar sind, darf Torasemid während der Schwangerschaft nur bei zwingender Indikation verabreicht werden
- dabei darf nur die niedrigste wirksame Dosis eingesetzt werden
- Anwendung während der Schwangerschaft und bei Frauen im gebärfähigen Alter, die nicht verhüten, nicht empfohlen
- bisher keine oder nur sehr begrenzte Erfahrungen mit der Anwendung von Torasemid bei Schwangeren vorliegend
- bezüglich der Wirkung von Torasemid auf den Embryo und den Fetus liegen keine Erfahrungen beim Menschen vor
- Diuretika für die routinemäßige Therapie von Hypertonie und Ödemen in der Schwangerschaft nicht geeignet, da sie die Perfusion der Plazenta und damit das intrauterine Wachstum beeinträchtigen können
- falls Torasemid bei Herz- oder Niereninsuffizienz der Schwangeren verabreicht werden muss, sind Elektrolyte und Hämatokrit sowie das Wachstum des Föten genau zu überwachen
- tierexperimentelle Studien
- haben Reproduktionstoxizität gezeigt
- Torasemid war plazentagängig
- Risiko einer Thrombozytopenie beim Neugeborenen besteht
- Fertilität
- keine Studien zur Auswirkung von Torasemid auf die menschliche Fertilität durchgeführt
- in Tierstudien keine Auswirkungen auf die Fertilität beobachtet
(kumulative Wirkstoffangaben ohne Berücksichtigung des individuellen Zulassungsstatus) Torasemid - peroral- kontraindiziert während der Stillzeit
- es muss eine Entscheidung darüber getroffen werden, ob das Stillen zu unterbrechen ist oder ob auf die Behandlung mit Torasemid verzichtet werden soll
- dabei sowohl Nutzen des Stillens für das Kind als auch Nutzen der Therapie für die Frau berücksichtigen
- nicht bekannt, ob Torasemid oder Metabolite in die Muttermilch übergehen
- Risiko für das Neugeborene / Kind kann nicht ausgeschlossen werden
- Schleifendiuretika können die Milchbildung verringern
Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten
- Einnahme zusammen mit anderen Arzneimitteln
- Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden, kürzlich andere Arzneimittel eingenommen/angewendet haben oder beabsichtigen andere Arzneimittel einzunehmen/anzuwenden.
- Nachfolgend genannte Arzneimittel können die Wirkung des Präparats beeinflussen oder in ihrer Wirkung durch das Präparat beeinflusst werden:
- Arzneimittel zur Behandlung von Bluthochdruck, insbesondere Arzneimittel, deren Wirkstoffbezeichnung auf „-pril" endet
- Arzneimittel, die die Pumpkraft des Herzens fördern wie Digitoxin, Digoxin oder Methyldigoxin
- Arzneimitteln zur Behandlung von Diabetes
- Probenecid, ein Arzneimittel zur Behandlung der Gicht
- Arzneimittel zur Behandlung von Entzündungen und Schmerzen wie Acetylsalicylsäure oder Indometacin
- Sulfasalazin, Mesalazin und Olsalazin, Arzneimittel zur Behandlung von chronisch entzündlichen Darmerkrankungen
- Arzneimittel zur Behandlung von Infektionen wie Cefixim, Cefuroxim, Cefaclor, Cefalexin, Cefadroxil, Cefpodoximproxetil, Kanamycin, Neomycin, Gentamicin, Amikacin oder Tobramycin
- Platinverbindungen wie Cisplatin (Arzneimittel zur Krebsbehandlung)
- Lithium, ein Arzneimittel zur Behandlung der Depression
- Theophyllin, ein Arzneimittel zur Behandlung von Asthma
- einige Muskelrelaxanzien mit Wirkstoffen, deren Bezeichnung auf „-curonium" oder „-curium" endet
- alle Arzneimittel zur Behandlung von Verstopfung
- Arzneimittel, die Kortison enthalten, wie Hydrokortison, Prednison oder Prednisolon
- Cholestyramin, ein Arzneimittel zur Senkung von Blutfettspiegel
- Adrenalin oder Noradrenalin, Arzneimittel zur Erhöhung des Blutdrucks
- Warfarin (Arzneimittel zur Behandlung von Blutgerinnseln)
Wechselwirkungen, wirkstoffbezogen
keine Berücksichtigung des arzneimittelrechtlichen Zulassungsstatus des Präparates bzw. produktspezifischer Angaben schwerwiegend Aminoglykosid-Antibiotika / Schleifendiuretika
Antiarrhythmika / Diuretika, kaliuretische
mittelschwer Digitalis-Glykoside / Diuretika, kaliuretisch
Lithium / Schleifendiuretika
Schleifendiuretika / Gallensäure-bindende Mittel
Schleifendiuretika / Platin-Verbindungen
Diuretika, kaliuretische / Corticosteroide, systemische
Terlipressin / Diuretika, kaliuretische
Diuretika, kaliuretische / Antidepressiva, tri- und tetrazyklische
Fumarsäure-Derivate / Diuretika
Ivabradin / Diuretika, kaliuretisch
Schleifendiuretika / Cephalosporine
Padeliporfin / Stoffe mit photosensibilisierenden Effekten
CYP2C8-Substrate / Cannabidiol
Kaliumbromid / Diuretika
CYP2C8-Substrate, sensitive / Selpercatinib
CYP2C8-Substrate / Linzagolix
Glucose, diagnostische Zwecke / Wirkstoffe, den Test beeinflussende
Pemetrexed / Stoffe mit potenziell nephrotoxischen UAW
Diuretika / Dopamin
CYP2C8-, CYP2C9-, CYP2C19-, CYP2B6-Substrate / Nirogacestat
geringfügig Vitamin-K-Antagonisten / Diuretika
Schleifendiuretika / Antirheumatika, nicht-steroidale
Schleifendiuretika / Probenecid
Muskelrelaxanzien, nicht-depolarisierende / Schleifendiuretika
Gyrase-Hemmer / Schleifendiuretika
Sulfonylharnstoffe / Schleifendiuretika
Theophyllin / Schleifendiuretika
ACE-Hemmer / Thiazid- und Schleifendiuretika
Schleifendiuretika / Aliskiren
Beta-Sympathomimetika / Diuretika, kaliuretische
Diuretika, kaliuretische / Laxanzien
Diuretika / SGLT2-Hemmer
Diuretika / Neuroleptika
Diuretika, kaliuretische / Serotonin-Wiederaufnahme-Hemmer
Diuretika, kaliuretische / Amphotericin B
Diuretika, kaliuretische / Ciclosporin
Zoledronsäure / Diuretika
CYP2C8-Substrate / Idelalisib
Domperidon / Diuretika, kaliuretische
Biguanide / Schleifendiuretika
Muskelrelaxanzien, zentrale / Diuretika
Diuretika / Tolvaptan
Guanfacin / Antihypertonika
Amifostin / Diuretika
Diuretika, kaliuretische / Antidepressiva, andere
CYP2C8-Substrate / Leflunomid
CYP2C8-Substrate / Alitretinoin
Sympathomimetika / Schleifendiuretika
Insulin / Schleifendiuretika
Inotersen / Diuretika
Diuretika, kaliuretisch / Harn alkalisierende Mittel
CYP2C8-Substrate / Ripretinib
Schleifendiuretika / COX-2-Hemmer
Nebenschilddrüsenhormone und Analoga / Schleifendiuretika
CYP2C8-Substrate / Omaveloxolon
Antihypertonika / Opioide
CYP2C8-Substrate / Vadadustat
CYP2C9-Substrate / Sparsentan
CYP2C9/19-Substrate / Letermovir
CYP2C8-Substrate / Pirtobrutinib
CYP2C9-, CYP2C19-, CYP2D6- und CYP3A4/5-Substrate / Sirolimus, extern
Antihypertonika / Levodopa
Aminoglykosid-Antibiotika, topische / Schleifendiuretika
CYP2B6-, CYP2C8-, CYP2C9- und CYP2C19-Substrate / Sotorasib
Angiotensin-II-Antagonisten / Thiazid- und Schleifendiuretika
Magnesium-Salze / Stoffe, die eine Hypomagnesiämie verursachen können
CYP2C8- und CYP2C9-Substrate / Torasemid
Teprotumumab / Stoffe, potenziell ototoxisch
Antihypertonika / Methylphenidat
unbedeutend Schleifendiuretika / Thiazid-Diuretika
Schleifendiuretika / Acetylsalicylsäure, niedrig dosiert
CYP2B6, CYP2C8-Substrate / BelzutifanWarnhinweise
- Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.
- Schwangerschaft
- Nehmen Sie das Arzneimittel während der Schwangerschaft nur ein, wenn Ihr Arzt dies für unbedingt erforderlich hält. Dabei darf nur die niedrigste mögliche Dosis eingesetzt werden.
- Stillzeit
- Das Arzneimittel darf nicht von stillenden Frauen angewendet werden, da es das Baby schädigen kann.
Einnahme morgens.
Mit Flüssigkeit einnehmen.Die Anwendung in der Schwangerschaft darf oder sollte nicht erfolgen.Die Anwendung in der Stillzeit darf oder sollte nicht erfolgen.Dosierungsanleitung
- Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt ein.
- Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht ganz sicher sind.
- Die empfohlene Dosis beträgt:
- Behandlung von Ödemen, die durch Flüssigkeitsansammlung im Körper verursacht werden
- 1-mal täglich 5 mg Torasemid
- Hierfür stehen Tabletten mit geeigneten Wirkstoffstärken zur Verfügung.
- Diese Dosis ist normalerweise auch die Erhaltungsdosis.
- Die Behandlung mit 10 mg Torasemid pro Tag ist angezeigt, wenn die Normaldosierung von 5 mg Torasemid pro Tag unzureichend wirkt.
- In diesen Fällen werden täglich 10 mg Torasemid eingenommen, in Abhängigkeit vom Schweregrad des Krankheitsbildes kann die Dosis bis auf 20 mg Torasemid gesteigert werden.
- Hierfür stehen Tabletten mit geeigneten Wirkstoffstärken zur Verfügung.
- Anwendung bei Kindern und Jugendlichen
- Da bei Kindern und Jugendlichen keine ausreichenden Erfahrungen vorliegen, wird Torasemid für Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren nicht empfohlen.
- Einschränkung der Leberfunktion, die nicht schwerwiegend ist
- Ihr Arzt führt die Behandlung bei Ihnen vorsichtig durch, da der Torasemid-Spiegel ansteigen kann.
- Ältere Patienten
- Bei älteren Patienten gelten keine abweichenden Dosierungsempfehlungen.
- Behandlung von Ödemen, die durch Flüssigkeitsansammlung im Körper verursacht werden
- Dauer der Anwendung
- Die Dauer der Einnahme wird von Ihrem behandelnden Arzt festgelegt. Das Arzneimittel kann ununterbrochen einige Jahre lang eingenommen werden oder so lange, bis die Flüssigkeitsansammlung im Gewebe verschwunden ist.
- Wenn Sie eine größere Menge eingenommen haben, als Sie sollten,
- suchen Sie unverzüglich Ihren Arzt auf.
- Eine Überdosierung führt voraussichtlich dazu, dass Sie viel Wasser (Urin) lassen müssen, und zu Schläfrigkeit, Verwirrtheit, Schwäche, Schwindelgefühl, Blutdruckabfall, Kreislaufkollaps, Magenbeschwerden.
- Nehmen Sie immer übrige Tabletten mit zu Ihrem Arzt, ebenso wie die Schachtel, da die Tabletten dadurch leichter identifiziert werden können.
- Wenn Sie die Einnahme vergessen haben
- Nehmen Sie die vergessen Dosis so schnell wie möglich noch am selben Tag ein, oder nehmen Sie die nächste Dosis am nächsten Tag wie gewohnt ein. Nehmen Sie nicht die doppelte Menge ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben.
- Wenn Sie die Einnahme abbrechen
- Brechen Sie die Einnahme des Arzneimittels nicht ohne Erlaubnis Ihres Arztes ab, da Ihnen dies schwer schaden kann und die Wirkung der Behandlung verringern kann.
- Wenn Sie weitere Fragen zur Einnahme dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Dosierung- Ödeme
- 1 Tablette (10 mg Torasemid) 1mal / Tag (wenn Normaldosierung von 5 mg Torasemid / Tag unzureichend)
- in Abhängigkeit vom Schweregrad des Krankheitsbildes ggf. Dosiserhöhung auf bis zu 20 mg Torasemid 1mal / Tag
- Behandlungsdauer: bis zum Rückgang der Ödeme
Dosisanpassung
- Niereninsuffizienz
- begrenzte Informationen über Dosisanpassung verfügbar
- Niereninsuffizienz mit Anurie: kontraindiziert
- Leberinsuffizienz
- begrenzte Informationen über Dosisanpassung verfügbar
- Behandlung mit Vorsicht, da Plasmakonzentrationen evtl. erhöht
- ältere Patienten
- keine Dosisanpassung erforderlich
- keine ausreichende vergleichende Untersuchungen zwischen älteren und jüngeren Patienten
- Kinder und Jugendliche (< 18 Jahre)
- es liegen keine Erfahrungen vor
Nebenwirkungen
- Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.
- Nebenwirkungen können mit folgender Häufigkeit auftreten:
- Häufig (kann bis zu 1 Behandelten von 10 betreffen)
- Störungen der Menge an Körperwasser und Mineralsalzen, insbesondere wenn die Salzzufuhr deutlich eingeschränkt ist
- Basenüberschuss im Körper
- Muskelkrämpfe
- erhöhte Konzentrationen von Harnsäure, Zucker und Fetten im Blut
- verminderte Kalium- und Natriumwerte im Blut
- vermindertes Blutvolumen
- Magen- und/oder Darmbeschwerden wie Appetitlosigkeit, Magenschmerzen, Übelkeit (Krankheitsgefühl), Erbrechen, Durchfall, Verstopfung
- Anstieg bestimmter Leberenzymspiegel, wie z.B. Gamma-GT
- Kopfschmerzen
- Schwindel
- Müdigkeit
- Schwäche
- Gelegentlich (kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen)
- Anstieg der Blutkonzentration von Harnstoff und Kreatinin
- Mundtrockenheit
- Kribbel- oder Prickelgefühl in Armen und Beinen
- Schwierigkeiten beim Wasserlassen (z.B. aufgrund einer Prostatahyperplasie)
- Sehr selten (kann bis zu 1 von 10.000 Behandelten betreffen)
- verengte oder zusammengezogene Blutgefäße, verursacht duch eine Verdickung des Blutes
- niedrigerer Blutdruck als normal
- Kreislaufprobleme, insbesondere beim Aufstehen
- unregelmäßiger Herzschlag
- Angina pectoris (ein Zustand, der häufig durch starke Brustschmerzen gekennzeichnet ist)
- Herzinfarkt
- Ohnmacht
- Entzündung der Bauspeicheldrüse
- allergische Reaktionen mit Juckreiz und Hautausschlag
- erhöhte Lichtempfindlichkeit der Haut
- schwere Hautreaktionen
- Verringerung der roten und weißen Blutkörperchen und der Blutplättchen
- Sehstörungen
- Klingeln oder Brummen in den Ohren
- Hörverlust
- Nicht bekannt (Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar)
- unzureichende Durchblutung des Gehirns
- Verwirrtheit
- Häufig (kann bis zu 1 Behandelten von 10 betreffen)
- Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht angegeben sind.
Nebenwirkungen, Wirkstoffprofil
(kumulative Wirkstoffangaben ohne Berücksichtigung des individuellen Zulassungsstatus) Torasemid - peroral- Erkrankungen des Blutes und des Lymphsystems
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Thrombozytopenie
- Erythropenie
- Leukopenie
- Hämokonzentration
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Erkrankungen des Immunsystems
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- allergische Reaktionen (z.B. Pruritus, Exantheme, Photosensibilität)
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Stoffwechsel- und Ernährungsstörungen
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Verstärkung einer metabolischen Alkalose
- Hyperglykämie
- Hypokaliämie (bei gleichzeitiger kaliumarmer Ernährung, bei Erbrechen, Durchfall, nach übermäßigem Gebrauch von Abführmitteln sowie bei Patienten mit chronischer Leberfunktionsstörung)
- Störungen des Wasser- und Elektrolythaushalts, in Abhängigkeit von der Dosierung und der Behandlungsdauer, z.B.
- Hypovolämie
- Hypokaliämie
- Hyponatriämie
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Erkrankungen des Nervensystems
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Kopfschmerzen
- Vertigo, Schwindel (insbesondere zu Behandlungsbeginn)
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Parästhesien
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- zerebrale Ischämie
- Verwirrtheitszustand
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Augenerkrankungen
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Sehstörungen
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Erkrankungen des Ohrs und des Labyrinths
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Tinnitus
- Hörverlust
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Herzerkrankungen
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- aufgrund einer Hämokonzentration: kardiale und zentrale Zirkulationsstörungen, einschließlich Ischämie des Herzens (aufgrund einer Hämokonzentration)
- können z.B. zu Arrhythmien, Angina pectoris, myokardialer Ischämie, akutem Myokardinfarkt oder Synkopen führen
- aufgrund einer Hämokonzentration: kardiale und zentrale Zirkulationsstörungen, einschließlich Ischämie des Herzens (aufgrund einer Hämokonzentration)
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Gefäßerkrankungen
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- thromboembolische Komplikationen aufgrund einer Hämokonzentration
- Hypotonie
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- gastrointestinale Störungen (z.B. Appetitlosigkeit, Magenschmerzen, Übelkeit, Erbrechen, Diarrhö, Obstipation), insbesondere zu Therapiebeginn
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Mundtrockenheit
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Pankreatitis
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Leber- und Gallenerkrankungen
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Anstieg bestimmter Leberenzymkonzentrationen (Gamma-Glutamyltransferase) im Blut
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- schwere Hautreaktionen (z.B. Stevens-Johnson-Syndrom, toxisch epidermale Nekrolyse)
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Skelettmuskulatur-, Bindegewebs- und Knochenerkrankungen
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Muskelkrämpfe (insbesondere zu Therapiebeginn)
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Erkrankungen der Nieren und Harnwege
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Erhöhung der KAonzentration von Kreatinin und Harnstoff im Blut
- bei Patienten mit Miktionsstörungen (z.B. aufgrund einer Prostatahypertrophie)
- Harnverhaltung und Überdehnung der Blase aufgrund vermehrter Harnproduktion
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Müdigkeit, Fatigue
- Schwäche (insbesondere zu Therapiebeginn)
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Untersuchungen
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Erhöhung der Konzentration von Harnsäure im Blut
- Erhöhung der Konzentration von Glucose im Blut
- Erhöhung der Blutfette (Triglyceride, Cholesterin)
- ohne Häufigkeitsangabe
- Einfluss auf den Laborparameter Kalium
- nach der Verabreichung von 2,5 und 5 mg Torasemid über 12 - 14 Wochen lag die mittlere Erniedrigung der Serum-Konzentration zwischen 0,2 und 0,3 mM/Liter
- die maximale mittlere Erniedrigung nach der Verabreichung von 10 mg Torasemid über einen Zeitraum von 6 Wochen lag bei 0,39 mM/Liter und bei der Verabreichung von 40 mg Torasemid bei 0,42 mM/Liter
- Einfluss auf den Laborparameter Kalium
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
-
Wirkstoff und weitere Bestandteile des Arzneimittels
Stoffname Stoffmenge Stofftyp Torasemid 10 mg Wirkstoff Cellulose, mikrokristallin + Hilfsstoff Croscarmellose, Natriumsalz + Hilfsstoff Magnesium stearat (Ph. Eur.) [pflanzlich] + Hilfsstoff Maisstärke + Hilfsstoff Silicium dioxid, hochdispers + Hilfsstoff Gesamt Natrium Ion 23 mg Zusatzangabe Gesamt Natrium Ion mmol k.A. -
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