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Bei Arzneimitteln: Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke.
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Allgemeine Produktinformationen
- Nehmen Sie die Tabletten jeden Morgen unabhängig von Mahlzeiten, unzerkaut mit 100 ml Wasser ein (entspricht ½ Glas).
Anwendungsgebiete
- Das Präparat ist ein Diuretikum, d. h. ein Arzneimittel, welches die Ausscheidung von Urin erhöht (harntreibendes Mittel).
- Es wird angewendet zur Behandlung von
- Ödemen, die durch Flüssigkeitsansammlung im Körper verursacht werden.
Indikation- Ödeme aufgrund kongestiver Herzinsuffizienz, chronischer Niereninsuffizienz oder Leberinsuffizienz
- Zum Einnehmen
- Die Tabletten sollen morgens unzerkaut mit einer kleinen Menge Flüssigkeit eingenommen werden.
Gegenanzeigen
- Dieses Arzneimittel darf nicht eingenommen werden, wenn Sie
- allergisch sind gegen
- Torasemid oder einen der sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels
- strukturverwandte Arzneimittel (sogenannte Sulfonylharnstoffe) zur Behandlung von hohem Blutzucker, die Wirkstoffe enthalten, deren Bezeichnungen meistens auf „-mid" enden
- an einer Niereninsuffizienz mit unzureichender Urinproduktion leiden
- an einer schweren Lebererkrankung mit Bewusstseinsverlust leiden
- einen niedrigen Blutdruck haben
- ein vermindertes Blutvolumen haben
- stillen
- reduzierte Kalium- oder Natriumspiegel im Blut haben
- schwere Harnwegserkrankungen, die beispielsweise durch eine vergrößerte Prostata verursacht werden, haben
- Gicht haben
- einen unregelmäßigen Herzschlag haben
- Medikamente einnehmen, zur Behandlung von Infektionen, wie Cefixim, Cefuroxim, Cefaclor, Cefalexin, Cefadroxil, Cefpodoximproxetil, Kanamycin, Neomycin, Gentamicin, Amikacin oder Tobramycin
- eine verminderte Nierenfunktion aufgrund von Arzneimitteln haben, die eine Nierenschädigung hervorrufen
- allergisch sind gegen
Kontraindikation (absolut)- Überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff, Sulfonylharnstoffe oder einen der sonstigen Bestandteile
- Niereninsuffizienz mit Anurie
- hepatisches Koma (bis zur Besserung dieses Zustandes)
- Hypotonie
- Stillzeit
- Hypovolämie
- Hyponatriämie
- Hypokaliämie
- erhebliche Miktionsstörungen (z. B. aufgrund einer Prostatahyperplasie)
- Gicht
- kardiale Arrhythmien (z. B. Sinuatrial-Block, AV-Block 2. oder 3. Grades)
- gleichzeitige Behandlung mit Aminoglykosiden oder Cephalosporinen
- Niereninsuffizienz aufgrund nephrotoxischer Substanzen
Vorsichtsmaßnahmen
- Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen
- Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt, bevor Sie dieses Präparat einnehmen, wenn irgendeine der folgenden Angaben auf Sie zutrifft:
- krankhafte Veränderungen der Säure- und Basenmenge im Körper
- krankhafte Veränderungen des Blutbildes
- Einnahme von Lithium, ein Arzneimittel zur Behandlung von Depression
- Diabetes
- Wenn Sie Torasemid dauerhaft einnehmen, wird Ihr Arzt Ihren Blutspiegel regelmäßig überprüfen, insbesondere wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen bzw. anwenden, wenn Sie Diabetes haben, oder an Arrhythmien leiden.
- Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt, bevor Sie dieses Präparat einnehmen, wenn irgendeine der folgenden Angaben auf Sie zutrifft:
- Kinder und Jugendliche
- Torasemid wird für Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren nicht empfohlen.
- Auswirkungen bei Fehlgebrauch zu Dopingzwecken
- Die Anwendung kann bei Dopingkontrollen zu positiven Ergebnissen führen. Eine missbräuchliche Anwendung des Arzneimittels zu Dopingzwecken kann zu einer Gefährdung Ihrer Gesundheit führen.
- Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen
- Bei der Einnahme können Schwindelgefühl oder Schläfrigkeit auftreten, insbesondere bei Behandlungsbeginn, Dosiserhöhung, Präparatewechsel, zu Beginn einer Zusatzmedikation sowie im Zusammenwirken mit Alkohol. Wenn Ihre Aufmerksamkeit vermindert ist, dürfen Sie kein Fahrzeug lenken und keine Maschinen bedienen.
Hinweise und Vorsichtsmaßnahmen- Besondere Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen für die Anwendung
- Kardiale Arrhythmien (z. B. Sinuatrial-Block, AV-Block 2. oder 3. Grades).
- Besonders zu Beginn der Behandlung und bei älteren Patienten ist auf Anzeichen von Elektrolytverlust und Hämokonzentration zu achten.
- Bei Langzeitbehandlung mit Torasemid werden regelmäßige Kontrollen des Elektrolythaushalts, insbesondere der Serumkaliumwerte (insbesondere bei Patienten mit gleichzeitiger Therapie mit Digitalisglykosiden, Glukokortikoiden, Mineralokortikoiden oder Laxanzien), der Glucose, der Harnsäure, des Kreatinins, der Blutlipide und der Blutzellen (rote und weiße Blutkörperchen und Blutplättchen) empfohlen.
- Eine sorgfältige Überwachung von Patienten mit Neigung zu Hyperurikämie und Gicht wird empfohlen. Bei latentem oder manifestem Diabetes mellitus sollte der Kohlenhydratstoffwechsel überwacht werden.
- Wegen unzureichender Erfahrungen mit Torasemid sollte in folgenden Situationen die Behandlung mit Torasemid nicht erfolgen:
- pathologische Veränderungen im Säure-Basen-Haushalt
- gleichzeitige Behandlung mit Lithium
- Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren
- pathologische Veränderungen der Blutzellen (z. B. Thrombozytopenie oder Anämie bei Patienten ohne Niereninsuffizienz)
- Miktionsstörungen müssen vor dem Behandlungsbeginn mit Torasemid korrigiert werden.
- Bei Patienten mit Arrhythmien kann die Verabreichung von Schleifendiuretika durch Veränderungen der Elektrolytkonzentrationen (Kalium, Natrium, Calcium und Magnesium) ein möglicherweise lebensbedrohliches Risiko auslösen. Es sollte eine regelmäßige Kontrolle der Elektrolyte erfolgen.
- Die Anwendung von Torasemid -1 A Pharma® kann bei Dopingkontrollen zu positiven Ergebnissen führen. Eine missbräuchliche Anwendung des Arzneimittels Torasemid - 1 A Pharma® zu Dopingzwecken kann die Gesundheit gefährden.
- Torasemid - 1 A Pharma® enthält Lactose. Patienten mit der seltenen hereditären Galactose-Intoleranz, völligem Lactase-Mangel oder Glucose-Galactose-Malabsorption sollten Torasemid - 1 A Pharma® nicht einnehmen.
- Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln und sonstige Wechselwirkungen
- Folgende Wechselwirkungen dieses Arzneimittels müssen beachtet werden:
- Torasemid kann die Wirkung von Antidiabetika vermindern.
- Eine gleichzeitige Colestyramin-Therapie kann die Resorption und somit die Wirkung von oral eingenommenem Torasemid vermindern.
- Torasemid kann die Wirkungen von Theophyllin sowie die muskelerschlaffende Wirkung von curareartigen Arzneimitteln beeinflussen (Verstärkung oder Abschwächung). Eine Überwachung des Serum-Theophyllinspiegels wird empfohlen.
- Bei gleichzeitiger Therapie mit Torasemid und Lithium kann es zu einem Anstieg der Lithium-Serumkonzentration und somit zu verstärkten Wirkungen und Nebenwirkungen des Lithiums kommen.
- Torasemid kann die gefäßverengende Wirkung von Katecholaminen (z. B. Adrenalin, Noradrenalin) vermindern.
- Torasemid ist ein Substrat für Cytochrom P450 CYP2C8 und CYP2C9. Es kann zu einer Wechselwirkung zwischen den Liganden für dasselbe Enzym kommen. Daher sollte eine gleichzeitige Gabe von Arzneimitteln, die ebenfalls durch diese Cytochrom-Isoformen katalysiert werden, genau überwacht werden, um unerwünschte Serumspiegel dieser Arzneimittel zu vermeiden. Diese Wechselwirkung wurde für Cumarinderivate nachgewiesen. Die Möglichkeit einer Wechselwirkung zwischen Arzneimitteln kann bei Substanzen mit einer geringen therapeutischen Breite kritisch sein.
- Bei gleichzeitiger Anwendung mit Herzglykosiden kann aufgrund eines Kalium- und/oder Magnesiummangels die Empfindlichkeit des Herzmuskels gegenüber diesen Arzneimitteln erhöht sein. Die kaliuretische Wirkung von Mineralo- und Glukokortikoiden und Laxanzien kann verstärkt werden.
- Die Wirkung von Antihypertonika, insbesondere von ACE-Hemmern, kann bei gleichzeitiger Anwendung verstärkt werden.
- Eine Sequenz- oder Kombinationsbehandlung oder der Beginn einer neuen Komedikation mit einem ACE-Hemmer kann einen übermäßigen Blutdruckabfall zur Folge haben. Dies kann durch eine Reduktion der Anfangsdosis des ACE-Hemmers und/oder durch eine Reduktion oder zeitweiliges Absetzen der Torasemid-Dosis 2 oder 3 Tage vor der Behandlung mit dem ACE-Hemmer minimiert werden.
- Torasemid kann, insbesondere bei hochdosierter Therapie, die nephrotoxischen und ototoxischen Wirkungen von Aminoglykosid-Antibiotika, die toxischen Wirkungen von Platinverbindungen sowie die nephrotoxischen Wirkungen von Cephalosporinen verstärken.
- Nichtsteroidale Antiphlogistika (z. B. Indometacin) können die diuretische und hypotensive Wirkung von Torasemid vermindern, vermutlich durch eine Hemmung der Prostaglandinsynthese.
- Probenecid kann durch Hemmung der tubulären Sekretion die Wirksamkeit von Torasemid abschwächen.
- Bei Patienten, die hohe Dosen von Salicylaten erhalten, erhöht Torasemid durch Hemmung der Salicylat-Ausscheidung das Risiko einer Salicylat-Toxizität. Zusätzlich ist das Risiko von rezidivierenden Gichtattacken bei Patienten, die Salicylate einnehmen, erhöht.
- Folgende Wechselwirkungen dieses Arzneimittels müssen beachtet werden:
- Auswirkungen auf die Verkehrstüchtigkeit und die Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen
- Torasemid kann auch bei bestimmungsgemäßem Gebrauch das Reaktionsvermögen so weit verändern, dass die Fähigkeit zur aktiven Teilnahme am Straßenverkehr, zum Bedienen von Maschinen oder zum Arbeiten ohne sicheren Halt beeinträchtigt wird. Dies gilt in verstärktem Maße bei Behandlungsbeginn, Dosiserhöhung und Präparatewechsel oder zu Beginn einer Zusatzmedikation sowie im Zusammenwirken mit Alkohol.
- Überdosierung
- Symptome
- Ein typisches Vergiftungsbild ist nicht bekannt. Bei Überdosierung kann es zu einer starken Diurese mit der Gefahr von Flüssigkeits- und Elektrolytverlusten kommen, die zu Schläfrigkeit und Verwirrtheit, Hypotonie sowie zu einem Kreislaufkollaps führen können. Gastrointestinale Störungen können auftreten.
- Behandlung
- Es ist kein spezifisches Gegenmittel bekannt.
- Die Symptome und Anzeichen einer Überdosierung erfordern eine Dosisreduktion oder das Absetzen von Torasemid sowie gleichzeitige Flüssigkeits- und Elektrolytsubstitution.
- Torasemid ist nicht dialysierbar; eine Hämodialyse beschleunigt somit nicht seine Elimination.
- Symptome
- Bezüglich der Wirkung von Torasemid auf den Embryo und den Fetus liegen unzureichende klinische Erfahrungen beim Menschen vor. Tierexperimentelle Studien haben Reproduktionstoxizität gezeigt. Torasemid war im Tierexperiment plazentagängig.
- Es besteht ebenfalls das Risiko einer Thrombozytopenie beim Neugeborenen.
- Solange keine weiteren Erfahrungen verfügbar sind, darf Torasemid während der Schwangerschaft nur bei zwingender Indikation angewendet werden. Dabei soll die niedrigste mögliche Dosis gegeben werden.
- Diuretika sind für die routinemäßige Therapie von Hypertonie und Ödemen in der Schwangerschaft nicht geeignet, da sie die Perfusion der Plazenta und damit das intrauterine Wachstum beeinträchtigen können. Falls Torasemid bei Herz- oder Niereninsuffizienz der Schwangeren verabreicht werden muss, sind Elektrolyte und Hämatokrit sowie das Wachstum des Feten genau zu überwachen.
- Fertilität
- Auswirkungen auf die Fertilität wurden in präklinischen Daten nicht gesehen.
- Es gibt nur ungenügende Informationen darüber, ob Torasemid in die Muttermilch übergeht. Ein Risiko für das Neugeborene/Kind kann nicht ausgeschlossen werden. Schleifendiuretika können die Milchbildung verringern. Daher ist die Anwendung von Torasemid während der Stillzeit kontraindiziert. Es muss eine Entscheidung darüber getroffen werden, ob das Stillen zu unterbrechen ist, oder ob auf die Behandlung mit Torasemid verzichtet werden soll. Dabei sind sowohl der Nutzen des Stillens für das Kind als auch der Nutzen der Therapie für die Frau zu berücksichtigen.
Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten
- Einnahme mit anderen Arzneimitteln
- Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden, kürzlich andere Arzneimittel eingenommen/angewendet haben oder beabsichtigen, andere Arzneimittel einzunehmen/anzuwenden.
- Nachfolgend genannte Arzneimittel können die Wirkung dieses Arzneimittels beeinflussen oder in ihrer Wirkung durch dieses beeinflusst werden:
- Arzneimittel zur Behandlung von Bluthochdruck, insbesondere Arzneimittel, deren Wirkstoffbezeichnung auf „-pril" endet
- Arzneimittel, die die Pumpkraft des Herzens fördern wie Digitoxin, Digoxin oder Methyldigoxin
- Arzneimittel zur Behandlung von Diabetes
- Probenecid, ein Arzneimittel zur Behandlung der Gicht
- Arzneimittel zur Behandlung von Entzündungen und Schmerzen wie Acetylsalicylsäure oder Indometacin
- Sulfasalazin, Mesalazin oder Olsalazin, Arzneimittel zur Behandlung von chronisch entzündlichen Darmerkrankungen
- Arzneimittel zur Behandlung von Infektionen wie Cefixim, Cefuroxim, Cefaclor, Cefalexin, Cefadroxil, Cefpodoximproxetil, Kanamycin, Neomycin, Gentamicin, Amikacin oder Tobramycin
- Platinverbindungen wie Cisplatin (ein Arzneimittel zur Krebsbehandlung)
- Lithium, ein Arzneimittel zur Behandlung der Depression
- Theophyllin, ein Arzneimittel zur Behandlung von Asthma
- einige Muskelrelaxanzien mit Wirkstoffen, deren Bezeichnung auf „-curonium" oder „curium" endet
- alle Arzneimittel zur Behandlung von Verstopfung
- Arzneimittel, die Kortison enthalten, wie Hydrokortison, Prednison oder Prednisolon
- Cholestyramin, ein Arzneimittel zur Senkung der Blutfettspiegel
- Adrenalin oder Noradrenalin, Arzneimittel zur Erhöhung des Blutdrucks
- Warfarin (Arzneimittel zur Behandlung von Blutgerinnseln)
Wechselwirkungen, wirkstoffbezogen
keine Berücksichtigung des arzneimittelrechtlichen Zulassungsstatus des Präparates bzw. produktspezifischer Angaben schwerwiegend Aminoglykosid-Antibiotika / Schleifendiuretika
Antiarrhythmika / Diuretika, kaliuretische
mittelschwer Digitalis-Glykoside / Diuretika, kaliuretisch
Lithium / Schleifendiuretika
Schleifendiuretika / Gallensäure-bindende Mittel
Schleifendiuretika / Platin-Verbindungen
Diuretika, kaliuretische / Corticosteroide, systemische
Terlipressin / Diuretika, kaliuretische
Diuretika, kaliuretische / Antidepressiva, tri- und tetrazyklische
Fumarsäure-Derivate / Diuretika
Ivabradin / Diuretika, kaliuretisch
Schleifendiuretika / Cephalosporine
Padeliporfin / Stoffe mit photosensibilisierenden Effekten
CYP2C8-Substrate / Cannabidiol
Kaliumbromid / Diuretika
CYP2C8-Substrate, sensitive / Selpercatinib
CYP2C8-Substrate / Linzagolix
Glucose, diagnostische Zwecke / Wirkstoffe, den Test beeinflussende
Pemetrexed / Stoffe mit potenziell nephrotoxischen UAW
Diuretika / Dopamin
CYP2C8-, CYP2C9-, CYP2C19-, CYP2B6-Substrate / Nirogacestat
geringfügig Vitamin-K-Antagonisten / Diuretika
Schleifendiuretika / Antirheumatika, nicht-steroidale
Schleifendiuretika / Probenecid
Muskelrelaxanzien, nicht-depolarisierende / Schleifendiuretika
Gyrase-Hemmer / Schleifendiuretika
Sulfonylharnstoffe / Schleifendiuretika
Theophyllin / Schleifendiuretika
ACE-Hemmer / Thiazid- und Schleifendiuretika
Schleifendiuretika / Aliskiren
Beta-Sympathomimetika / Diuretika, kaliuretische
Diuretika, kaliuretische / Laxanzien
Diuretika / SGLT2-Hemmer
Diuretika / Neuroleptika
Diuretika, kaliuretische / Serotonin-Wiederaufnahme-Hemmer
Diuretika, kaliuretische / Amphotericin B
Diuretika, kaliuretische / Ciclosporin
Zoledronsäure / Diuretika
CYP2C8-Substrate / Idelalisib
Domperidon / Diuretika, kaliuretische
Biguanide / Schleifendiuretika
Muskelrelaxanzien, zentrale / Diuretika
Diuretika / Tolvaptan
Guanfacin / Antihypertonika
Amifostin / Diuretika
Diuretika, kaliuretische / Antidepressiva, andere
CYP2C8-Substrate / Leflunomid
CYP2C8-Substrate / Alitretinoin
Sympathomimetika / Schleifendiuretika
Insulin / Schleifendiuretika
Inotersen / Diuretika
Diuretika, kaliuretisch / Harn alkalisierende Mittel
CYP2C8-Substrate / Ripretinib
Schleifendiuretika / COX-2-Hemmer
Nebenschilddrüsenhormone und Analoga / Schleifendiuretika
CYP2C8-Substrate / Omaveloxolon
Antihypertonika / Opioide
CYP2C8-Substrate / Vadadustat
CYP2C9-Substrate / Sparsentan
CYP2C9/19-Substrate / Letermovir
CYP2C8-Substrate / Pirtobrutinib
CYP2C9-, CYP2C19-, CYP2D6- und CYP3A4/5-Substrate / Sirolimus, extern
Antihypertonika / Levodopa
Aminoglykosid-Antibiotika, topische / Schleifendiuretika
CYP2B6-, CYP2C8-, CYP2C9- und CYP2C19-Substrate / Sotorasib
Angiotensin-II-Antagonisten / Thiazid- und Schleifendiuretika
Magnesium-Salze / Stoffe, die eine Hypomagnesiämie verursachen können
CYP2C8- und CYP2C9-Substrate / Torasemid
Teprotumumab / Stoffe, potenziell ototoxisch
Antihypertonika / Methylphenidat
unbedeutend Schleifendiuretika / Thiazid-Diuretika
Schleifendiuretika / Acetylsalicylsäure, niedrig dosiert
CYP2B6, CYP2C8-Substrate / BelzutifanWarnhinweise
- Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein, oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.
- Schwangerschaft
- Nehmen Sie es während der Schwangerschaft nur ein, wenn Ihr Arzt dies für unbedingt erforderlich hält. Dabei darf nur die niedrigste mögliche Dosis eingesetzt werden.
- Stillzeit
- Dieses Präparat darf nicht von stillenden Frauen angewendet werden, da es das Baby schädigen kann.
Einnahme morgens.
Mit Flüssigkeit einnehmen.Die Anwendung in der Schwangerschaft darf oder sollte nicht erfolgen.Die Anwendung in der Stillzeit darf oder sollte nicht erfolgen.Dosierungsanleitung
- Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.
- Die empfohlene Dosis beträgt:
- Behandlung von Ödemen, die durch Flüssigkeitsansammlungen im Körper verursacht werden
- 1-mal täglich ½ Tablette
- Falls erforderlich, kann Ihr Arzt die Dosis schrittweise auf 1-mal täglich 2 Tabletten erhöhen.
- Behandlung von Ödemen, die durch Flüssigkeitsansammlungen im Körper verursacht werden
- Kinder und Jugendliche
- Da bei Kindern und Jugendlichen keine ausreichenden Erfahrungen vorliegen, wird dieses Arzneimittel für Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren nicht empfohlen.
- Einschränkung der Leberfunktion, die nicht schwerwiegend ist
- Ihr Arzt führt die Behandlung bei Ihnen vorsichtig durch, da der Torasemid-Spiegel ansteigen kann.
- Dauer der Anwendung
- Die Dauer der Einnahme wird von Ihrem behandelnden Arzt festgelegt. Das Präparat kann ununterbrochen einige Jahre lang eingenommen werden oder so lange, bis die Flüssigkeitsansammlung im Gewebe verschwunden ist.
- Wenn Sie eine größere Menge eingenommen haben, als Sie sollten, suchen Sie unverzüglich Ihren Arzt auf.
- Eine Überdosierung führt voraussichtlich dazu, dass Sie viel Wasser (Urin) lassen müssen, und zu Schläfrigkeit, Verwirrtheit, Schwäche, Schwindelgefühl, Blutdruckabfall, Kreislaufkollaps, Magenbeschwerden.
- Nehmen Sie immer übrige Tabletten mit zu Ihrem Arzt, ebenso wie die Schachtel, da die Tabletten dadurch leichter identifiziert werden können.
- Wenn Sie die Einnahme vergessen haben
- Nehmen Sie die vergessene Dosis so schnell wie möglich noch am selben Tag ein, oder nehmen Sie die nächste Dosis am nächsten Tag wie gewohnt ein. Nehmen Sie nicht die doppelte Menge ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben.
- Wenn Sie die Einnahme abbrechen
- Brechen Sie die Einnahme nicht ohne Erlaubnis Ihres Arztes ab, da Ihnen dies schwer schaden kann und die Wirkung der Behandlung verringern kann.
- Wenn Sie weitere Fragen zur Einnahme dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Dosierung- Behandlung von Ödemen
- Die empfohlene Dosis beträgt 5 mg 1-mal täglich. Dies ist in der Regel die Erhaltungsdosis. Falls erforderlich, kann die Dosis schrittweise auf 1-mal täglich 20 mg erhöht werden. In Einzelfällen wurden 40 mg Torasemid pro Tag verordnet.
- Ältere Patienten
- Für ältere Patienten gelten keine abweichenden Dosierungsempfehlungen. Ausreichende vergleichende Untersuchungen zwischen älteren und jüngeren Patienten liegen jedoch nicht vor.
- Kinder und Jugendliche
- Bei Kindern und Jugendligen unter 18 Jahren liegen keine Erfahrungen mit Torasemid vor.
- Leber- und Niereninsuffizienz
- Bei Patienten mit Leber- und Niereninsuffizienz sind begrenzte Informationen über eine Dosisanpassung verfügbar. Bei Patienten mit Leberinsuffizienz sollte die Behandlung mit Vorsicht erfolgen, da die Plasmakonzentrationen erhöht sein können.
- Torasemid wird in der Regel als Langzeitbehandlung oder bis zum Rückgang der Ödeme angewendet.
Nebenwirkungen
- Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.
- Nebenwirkungen können mit folgender Häufigkeit auftreten:
- Häufig (kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen)
- Störungen der Menge an Körperwasser und Mineralsalzen, insbesondere wenn die Salzzufuhr deutlich eingeschränkt ist
- Basenüberschuss im Körper
- Muskelkrämpfe
- erhöhte Konzentrationen von Harnsäure, Zucker und Fetten im Blut
- verminderte Kalium- und Natriumwerte im Blut
- vermindertes Blutvolumen
- Magen- und/oder Darmbeschwerden wie Appetitlosigkeit, Magenschmerzen, Übelkeit (Krankheitsgefühl), Erbrechen, Durchfall, Verstopfung
- Anstieg bestimmter Leberenzymspiegel, wie z. B. Gamma-GT
- Kopfschmerzen
- Schwindelgefühl
- Müdigkeit
- Schwäche
- Gelegentlich (kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen)
- Anstieg der Blutkonzentrationen von Harnstoff und Kreatinin
- Mundtrockenheit
- Kribbel- oder Prickelgefühl in Armen und Beinen
- Schwierigkeiten beim Wasserlassen (z. B. aufgrund einer Prostatahyperplasie)
- Sehr selten (kann bis zu 1 von 10.000 Behandelten betreffen)
- verengte oder zusammengezogene Blutgefäße, verursacht durch eine Verdickung des Blutes
- niedrigerer Blutdruck als normal
- Kreislaufprobleme, insbesondere beim Aufstehen
- unregelmäßiger Herzschlag
- Angina pectoris (ein Zustand, der häufig durch starke Brustschmerzen gekennzeichnet ist)
- Herzinfarkt
- Ohnmacht
- Entzündung der Bauchspeicheldrüse
- allergische Reaktionen mit Juckreiz und Hautausschlag
- erhöhte Lichtempfindlichkeit der Haut
- schwere Hautreaktionen
- Verringerung der roten und weißen Blutkörperchen und der Blutplättchen
- Sehstörungen
- Klingeln oder Brummen in den Ohren
- Hörverlust
- Nicht bekannt (Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar)
- unzureichende Durchblutung des Gehirns
- Verwirrtheit
- Häufig (kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen)
- Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht angegeben sind.
Nebenwirkungen- Unter der Behandlung mit Torasemid wurden die nachfolgend aufgeführten Nebenwirkungen mit den folgenden Häufigkeiten beobachtet und berichtet:
- Sehr häufig (>/= 1/10)
- Häufig (>/= 1/100 bis < 1/10)
- Gelegentlich (>/= 1/1.000 bis < 1/100)
- Selten (>/= 1/10.000 bis < 1/1.000)
- Sehr selten (< 1/10.000)
- Nicht bekannt (Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar)
- Erkrankungen des Blutes und des Lymphsystems
- Sehr selten
- Thrombozytopenie, Erythropenie, Leukopenie
- Sehr selten
- Stoffwechsel- und Ernährungsstörungen
- Häufig
- Verstärkung einer metabolischen Alkalose; Störungen des Wasser- und Elektrolythaushalts in Abhängigkeit von der Dosierung und der Behandlungsdauer, insbesondere z. B. Hypovolämie, Hypokaliämie und/oder Hyponatriämie; Hypokaliämie bei gleichzeitiger kaliumarmer Ernährung, bei Erbrechen, Durchfall, nach übermäßigem Gebrauch von Abführmitteln sowie bei Patienten mit chronischer Leberfunktionsstörung
- Häufig
- Erkrankungen des Nervensystems
- Häufig
- Kopfschmerzen, Vertigo
- Gelegentlich
- Parästhesien
- Nicht bekannt
- Verwirrtheit, zerebrale Ischämie
- Häufig
- Augenerkrankungen
- Sehr selten
- Sehstörungen
- Sehr selten
- Erkrankungen des Ohrs und des Labyrinths
- Sehr selten
- Tinnitus, Hörverlust
- Sehr selten
- Herzerkrankungen
- Sehr selten
- Hypotonie sowie kardiale und zentrale Zirkulationsstörungen (einschließlich Ischämie des Herzens) aufgrund einer Hämokonzentration, diese können z. B. zu Arrhythmien, Angina pectoris, akutem Myokardinfarkt oder Synkopen führen
- Sehr selten
- Gefäßerkrankungen
- Sehr selten
- thromboembolische Komplikationen, aufgrund einer Hämokonzentration.
- Sehr selten
- Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts
- Häufig
- Appetitlosigkeit, Magenschmerzen, Übelkeit, Erbrechen, Diarrhö, Obstipation (insbesondere zu Therapiebeginn)
- Gelegentlich
- Mundtrockenheit
- Sehr selten
- Pankreatitis
- Häufig
- Erkrankungen des Immunsystems
- Sehr selten
- allergische Reaktionen (z. B. Pruritus, Exantheme, Photosensibilitätsreaktionen), schwerwiegende Hautreaktionen (z. B. Stevens-Johnson-Syndrom, toxisch epidermale Nekrolyse)
- Sehr selten
- Leber- und Gallenerkrankungen
- Häufig
- Anstieg bestimmter Leberenzymkonzentrationen (Gamma-GT) im Blut
- Häufig
- Skelettmuskulatur-, Bindegewebs- und Knochenerkrankungen
- Häufig
- Muskelspasmen (insbesondere zu Therapiebeginn)
- Häufig
- Erkrankungen der Nieren und Harnwege
- Gelegentlich
- Erhöhung der Konzentration von Kreatinin und Harnstoff im Blut. Bei Patienten mit Miktionsstörungen (z. B. aufgrund einer
Prostatahyperplasie) kann eine vermehrte Harnproduktion zu Harnverhaltung und Überdehnung der Blase führen.
- Erhöhung der Konzentration von Kreatinin und Harnstoff im Blut. Bei Patienten mit Miktionsstörungen (z. B. aufgrund einer
- Gelegentlich
- Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort
- Häufig
- Fatigue, Schwäche (insbesondere zu Therapiebeginn)
- Häufig
- Untersuchungen
- Häufig
- Erhöhungen der Konzentration von Harnsäure und Glucose im Blut, Erhöhungen der Konzentration der Blutfette (Triglyceride, Cholesterin)
- Häufig
-
Wirkstoff und weitere Bestandteile des Arzneimittels
Stoffname Stoffmenge Stofftyp Torasemid 10 mg Wirkstoff Cellulose, mikrokristallin + Hilfsstoff Lactose 1-Wasser + Hilfsstoff Lactose 76 mg k.A. Magnesium stearat (Ph. Eur.) [pflanzlich] + Hilfsstoff Maisstärke + Hilfsstoff Silicium dioxid, hochdispers + Hilfsstoff -
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