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Bei Arzneimitteln: Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke.
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Allgemeine Produktinformationen
- Nehmen Sie die Tabletten bitte mit ausreichend Flüssigkeit (z. B. ein Glas Wasser) ein. Die Einnahme des Präparates kann unabhängig von den Mahlzeiten erfolgen.
Anwendungsgebiete
- Das Arzneimittel ist ein postsynaptischer Alpha-1-Rezeptorenblocker und wirkt gegen Bluthochdruck.
- Das Präparat wird angewendet
- bei nicht organbedingtem Bluthochdruck (essentielle Hypertonie).
Indikation- Essentielle Hypertonie.
- Die Einnahme von Doxazosin Cor - 1 A Pharma® kann unabhängig von den Mahlzeiten mit ausreichend Flüssigkeit (z. B. ein Glas Wasser) erfolgen. Die Dauer der Anwendung wird vom behandelnden Arzt festgelegt.
Gegenanzeigen
- Das Arzneimittel darf nicht eingenommen werden
- wenn Sie allergisch gegen Doxazosin oder einen der sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind
- wenn Sie wissen, dass Sie gegen Chinazoline (z. B. Prazosin, Terazosin, Doxazosin), die Arzneimittelgruppe, zu der auch Doxazosin gehört, allergisch sind
- wenn Sie derzeit oder in der Vergangenheit einmal beim Aufstehen vom Liegen oder Sitzen wegen niedrigen Blutdrucks Probleme, wie Schwindelgefühle oder dem Gefühl bewusstlos zu werden, hatten (orthostatische Hypotonie)
- wenn Sie eine gutartige Prostatavergrößerung (benigne Prostatahyperplasie) haben und zusätzlich an einer Stauung in den oberen Harnwegen, einem chronischen Harnwegsinfekt oder Blasensteinen leiden
- in der Stillzeit.
Kontraindikation (absolut)- Doxazosin ist kontraindiziert
- bei Patienten mit bekannter Überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff und anderen Chinazolinen (z. B. Prazosin, Terazosin) oder einen der sonstigen Bestandteile
- bei Patienten mit orthostatischer Hypotonie in der Vorgeschichte
- bei Patienten mit benigner Prostatahyperplasie, die gleichzeitig eine Stauung der oberen Harnwege, einen chronischen Harnwegsinfekt oder Blasensteine aufweisen
- in der Stillzeit
Vorsichtsmaßnahmen
- Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen
- Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie das Arzneimittel einnehmen.
- Zu Beginn der Behandlung
- Mit dem Arzneimittel kann es zu Schwindel- oder Schwächegefühlen und in seltenen Fällen zu einer Ohnmacht kommen. Sie sollten besonders zu Beginn der Behandlung Situationen meiden, bei denen Schwindel und Schwächegefühl zu einem Verletzungsrisiko führen könnten. Wie bei Arzneimitteln dieser Gruppe üblich, wird Ihr Blutdruck zu Beginn der Therapie regelmäßig kontrolliert werden. Wenn Sie sich schwindelig oder schwach fühlen, legen Sie sich flach hin, und die Beschwerden müssten dann rasch wieder verschwinden.
- Bei Patienten mit akuten Herzbeschwerden
- Wie bei allen Arzneimitteln dieser Gruppe üblich, sollte das Arzneimittel bei Patienten mit folgenden akuten Herzbeschwerden vorsichtig eingesetzt werden:
- Wasseransammlung in den Lungen (Lungenödem) durch Herzklappenverengung im linken Herzen (Aorten- oder Mitralklappenstenose)
- mangelhafte Sauerstoffversorgung der Organe und Gewebe bei erhöhter Pumpleistung des Herzens (High-OutputHerzinsuffizienz)
- Herzmuskelschwäche des rechten Herzens (Rechtsherzinsuffizienz) durch Lungenembolie oder Herzbeutelerguss
- Herzmuskelschwäche des linken Herzens (Linksherzinsuffizienz) mit niedrigem Füllungsdruck
- Wie bei allen Arzneimitteln dieser Gruppe üblich, sollte das Arzneimittel bei Patienten mit folgenden akuten Herzbeschwerden vorsichtig eingesetzt werden:
- Bei Patienten mit eingeschränkter Leberfunktion
- Bei eingeschränkter Funktion der Leber (Leberinsuffizienz) sollte das Arzneimittel mit besonderer Vorsicht eingesetzt werden. Aufgrund fehlender Erfahrungen kann die Anwendung des Präparats bei Patienten mit schwerer Einschränkung der Leberfunktion nicht empfohlen werden.
- Bei Patienten, die gleichzeitig Phosphodiesterase-5-Hemmer einnehmen
- Das Präparat und bestimmte andere Arzneimittel zur Behandlung der erektiler Dysfunktion (Phosphodiesterase-5-Hemmer oder PDE-5-Hemmer wie z. B. Sildenafil, Tadalafil und Vardenafil) haben eine blutdrucksenkende Wirkung. Wenn beide Arzneimittel zusammen eingenommen werden, kann es deshalb zu einem Blutdruckabfall mit Schwindel und Ohnmacht kommen, wenn Sie beispielsweise vom Liegen aufstehen. Um dieses Risiko zu verringern, sollten PDE-5-Hemmer erst dann zusammen mit diesem Präparat eingenommen werden, nachdem Ihre Blutdruckwerte unter diesem Arzneimittel stabil sind. Weiterhin sollten Sie die Behandlung mit dem PDE-5-Hemmer mit der niedrigsten Dosis beginnen und ihn mit mindestens 6 Stunden Abstand zur Einnahme des Arzneimittels anwenden.
- Bei Patienten, bei denen der graue Star operiert werden soll
- Wenn Sie sich aufgrund eines grauen Stars (Katarakt) einer Augenoperation unterziehen, sollten Sie Ihren Augenarzt vor der Operation informieren, dass Sie das Arzneimittel einnehmen oder vorher eingenommen haben. Dies ist notwendig, weil das Arzneimittel während der Operation zu Schwierigkeiten führen kann, die besser beherrscht werden können, wenn Ihr Arzt vorher darauf vorbereitet ist.
- Bei Patienten mit schwerer Erkrankung der Herzkranzgefäße (koronare Herzerkrankung) kann ein zu rascher oder zu hoher Blutdruckabfall zu einer Verschlechterung der Angina-pectoris-Beschwerden führen.
- Bei Patienten mit niedrigem Blutdruck (Hypotonie) oder einer vorbestehenden Neigung zu einem Blutdruckabfall bei Lagewechsel, z. B. vom Liegen zum Stehen (orthostatische Hypotonie), ist besondere Vorsicht angebracht. Patienten unter salzarmer Diät oder unter Behandlung mit entwässernden Arzneimitteln (Diuretika) scheinen für das Auftreten von Blutdruckabfall bei Lagewechsel empfindlicher zu sein.
- Verlängerte und gelegentlich schmerzhafte Erektionen
- Dies kann in sehr seltenen Fällen auftreten. Wenn Sie eine Erektion haben, die länger als 4 Stunden andauert, müssen Sie umgehend einen Arzt aufsuchen.
- Kinder und Jugendliche
- Die Anwendung des Arzneimittels wird bei Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren nicht empfohlen, da Sicherheit und Wirksamkeit nicht erwiesen sind.
- Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen
- Die Fähigkeit zur aktiven Teilnahme am Straßenverkehr oder zum Bedienen von Maschinen kann beeinträchtigt sein. Dies gilt in verstärktem Maße bei Behandlungsbeginn.
Hinweise und Vorsichtsmaßnahmen- Besondere Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen für die Anwendung
- Besondere Vorsicht ist angebracht bei Patienten mit Hypotonie oder anamnestisch bekannter orthostatischer Dysregulation.
- Bei Behandlungsbeginn
- Im Zusammenhang mit den alphablockierenden Eigenschaften von Doxazosin kann es, speziell am Anfang der Therapie, bei Lagewechsel zu einem Blutdruckabfall kommen, der sich in Form von Schwindel und Schwächegefühl oder selten als Bewusstseinsverlust (Synkope) manifestiert. Es entspricht daher einem umsichtigen ärztlichen Handeln, den Blutdruck zu Beginn der Therapie zu beobachten, um das Risiko von Blutdruckabfällen bei Lagewechsel zu minimieren. Der Patient sollte angewiesen werden, zu Beginn der Doxazosin-Therapie Situationen zu meiden, bei denen Schwindel und Schwächegefühl zu einem Verletzungsrisiko führen könnten.
- Bei Patienten, die eine salzarme Diät einhalten oder die mit Diuretika behandelt werden, ist das Risiko von Kreislaufstörungen insbesondere bei Lagewechsel erhöht.
- Anwendung bei Patienten mit akuten Herzbeschwerden
- Wie bei allen anderen vasodilatatorisch wirkenden Antihypertonika ohnehin üblich, sollte Doxazosin bei Patienten mit folgenden akuten Herzbeschwerden vorsichtig eingesetzt werden:
- Lungenödem durch Aorten- oder Mitralklappenstenose
- High-Output-Herzinsuffizienz
- Rechtsherzinsuffizienz durch Lungenembolie oder Perikarderguss
- Linksherzinsuffizienz mit niedrigem Füllungsdruck
- Bei Patienten mit schwerer koronarer Herzkrankheit kann ein zu rascher oder zu starker Blutdruckabfall zu einer Verschlechterung der Angina-pectoris-Beschwerden führen.
- Wie bei allen anderen vasodilatatorisch wirkenden Antihypertonika ohnehin üblich, sollte Doxazosin bei Patienten mit folgenden akuten Herzbeschwerden vorsichtig eingesetzt werden:
- Anwendung bei Patienten mit Leberinsuffizienz
- Wie bei allen Arzneimitteln, die vollständig über die Leber metabolisiert werden, sollte Doxazosin bei Patienten mit eingeschränkter Leberfunktion besonders vorsichtig eingesetzt werden. Da keine klinischen Erfahrungen bei Patienten mit schwerwiegender Leberfunktionsstörung vorliegen, wird die Anwendung bei diesen Patienten nicht empfohlen.
- Anwendung zusammen mit Phosphodiesterase-5-Hemmstoffen (PDE-5-Hemmstoffe)
- Die gleichzeitige Gabe von PDE-5-Hemmstoffen (z. B. Sildenafil, Tadalafil oder Vardenafil) zusammen mit Doxazosin sollte mit Vorsicht erfolgen, da beide Wirkstoffe eine Vasodilatation bewirken und bei einigen Patienten zu einer symptomatischen Hypotonie führen können. Um das Risiko einer orthostatischen Hypotonie zu verringern, wird empfohlen, dass die Behandlung mit einem PDE-5-Hemmstoff erst dann begonnen wird, wenn der Patient durch eine Alphablocker-Therapie hämodynamisch stabil ist. Weiterhin wird empfohlen, die Behandlung mit einem PDE-5-Hemmstoff mit der geringst möglichen Dosis zu beginnen und einen Abstand von 6 Stunden zu der Einnahme von Doxazosin einzuhalten.
- Anwendung bei Patienten mit Katarakt-Operation
- Bei einigen Patienten, die gleichzeitig oder vorher mit Tamsulosin behandelt wurden, trat während Katarakt-Operationen das „intraoperative Floppy-Iris-Syndrom" (IFIS, eine Variante des Syndroms der engen Pupille) auf. Da auch bei Anwendung anderer Alpha-1-Blocker vereinzelt das Auftreten eines IFIS gemeldet wurde, kann ein Gruppeneffekt nicht ausgeschlossen werden. IFIS kann zu verstärkten Verfahrenskomplikationen während einer Katarakt-Operation führen. Deshalb sollte der Katarakt-Chirurg vor der Operation darüber informiert werden, ob die Patienten aktuell Alpha-1-Blocker anwenden oder diese früher erhielten.
- Priapismus
- Bei Alpha-1-Blockern, wie z. B. Doxazosin, wurde im Rahmen der Erfahrungen nach Markteinführung über Dauererektionen und Priapismus berichtet. Wenn ein Priapismus nicht umgehend behandelt wird, kann es zu einer Schädigung des Penisgewebes und dauerhaftem Potenzverlust kommen. Aus diesem Grund sollten betroffene Patienten umgehend ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen.
- Sonstige Bestandteile
- Patienten mit der seltenen hereditären Galactose-Intoleranz, völligem Lactase-Mangel oder Glucose-Galactose-Malabsorption sollten Doxazosin Cor - 1 A Pharma® nicht anwenden.
- Doxazosin Cor - 1 A Pharma® enthält weniger als 1 mmol (23 mg) Natrium pro Tablette, d. h. es ist nahezu „natriumfrei".
- Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln und sonstige Wechselwirkungen
- Die gleichzeitige Anwendung von Doxazosin zusammen mit PDE-5-Hemmstoffen (z. B. Sildenafil, Tadalafil oder Vardenafil) kann bei einigen Patienten zu einer symptomatischen Hypotonie führen.
- Doxazosin liegt im Plasma größtenteils (98%) in proteingebundender Form vor. In-vitro-Untersuchungen mit Humanplasma haben gezeigt, dass Doxazosin keine Wirkung auf die Proteinbindung von Digoxin, Warfarin, Phenytoin und Indometacin hat.
- In-vitro-Studien weisen darauf hin, dass Doxazosin ein Substrat von Cytochrom P450 3A4 (CYP 3A4) ist. Vorsicht ist geboten, wenn Doxazosin gleichzeitig mit einem starken CYP 3A4-Hemmer gegeben wird, z. B. Clarithromycin, Indinavir, Itraconazol, Ketoconazol, Nefazodon, Nelfinavir, Ritonavir, Saquinavir, Telithromycin oder Voriconazol.
- Doxazosin als Standardtablette (unretardiert) wurde in der klinischen Praxis ohne unerwünschte Wechselwirkungen in Kombination mit Thiazid-Diuretika, Furosemid, Betablockern, Antibiotika, oralen Antidiabetika, Urikosurika und Antikoagulanzien verabreicht. Ergebnisse aus Interaktionsstudien liegen jedoch nicht vor.
- Doxazosin verstärkt die blutdrucksenkende Wirkung anderer Alphablocker und anderer blutdrucksenkender Arzneimittel.
- In einer offenen, randomisierten, placebokontrollierten Studie an 22 gesunden männlichen Probanden führte die Verabreichung einer Einzeldosis von 1 mg Doxazosin an Tag 1 eines 4-tägigen Behandlungsregimes mit oralem Cimetidin (400 mg 2-mal täglich) zu einer 10%igen Erhöhung der durchschnittlichen AUC von Doxazosin bei keinen statistisch signifikanten Veränderungen der mittleren Cmax oder der durchschnittlichen Halbwertszeit von Doxazosin. Der 10%ige Anstieg der durchschnittlichen AUC von Doxazosin zusammen mit Cimetidin liegt innerhalb der interindividuellen Variationsbreite (27%) der durchschnittlichen AUC von Doxazosin zusammen mit Placebo.
- Folgende Wechselwirkungen können bei gleichzeitiger Anwendung von Doxazosin Cor - 1 A Pharma® und den nachfolgend genannten Arzneimitteln bzw. Substanzen auftreten:
- Die blutdrucksenkende Wirkung von Doxazosin Cor - 1 A Pharma® kann verstärkt werden durch
- Vasodilatatoren und Nitrate
- Die blutdrucksenkende Wirkung von Doxazosin Cor - 1 A Pharma® kann abgeschwächt werden durch
- nichtsteroidale Antirheumatika und Östrogene
- Sympathomimetika
- Doxazosin kann die Wirkung von Dopamin, Ephedrin, Epinephrin, Metaraminol, Methoxamin und Phenylephrin auf Blutdruck und Gefäße abschwächen.
- Doxazosin kann die Plasma-Renin-Aktivität und die Ausscheidung der Vanillinmandelsäure im Harn erhöhen. Dies ist bei der Interpretation von Labordaten zu berücksichtigen.
- Die blutdrucksenkende Wirkung von Doxazosin Cor - 1 A Pharma® kann verstärkt werden durch
- Auswirkungen auf die Verkehrstüchtigkeit und die Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen
- Die Fähigkeit zur aktiven Teilnahme am Straßenverkehr oder zum Bedienen von Maschinen kann beeinträchtigt sein, insbesondere zu Beginn der Behandlung.
- Überdosierung
- Eine Überdosierung von Doxazosin Cor - 1 A Pharma® führt in der Regel zu Hypotonie, unter Umständen verbunden mit Synkopen. Bei Hypotonie infolge einer Überdosierung sollte in erster Linie das kardiovaskuläre System stabilisiert werden. Zur Normalisierung von Blutdruck und Herzfrequenz sollte der Patient auf dem Rücken in Kopftieflage gebracht werden.
- Falls diese Maßnahmen nicht ausreichen, sollte ein Schock zuerst mit Volumenexpandern behandelt werden. Wenn nötig kann anschließend ein Vasopressor gegeben werden. Die Nierenfunktion sollte überwacht und, falls erforderlich, unterstützt werden.
- Da Doxazosin im Plasma vorwiegend proteingebunden vorliegt, ist eine Dialyse als Therapiemaßnahme nicht indiziert.
- Da es keine entsprechenden und gut kontrollierten Studien während der Schwangerschaft gibt, ist die Sicherheit von Doxazosin während der Schwangerschaft nicht nachgewiesen. Daher sollte eine Anwendung von Doxazosin während einer Schwangerschaft nur nach sorgfältiger Nutzen-Risiko-Abwägung erfolgen. In tierexperimentellen Studien wurden zwar keine teratogenen Effekte gefunden, bei extrem hohen Dosen wurde jedoch im Tierversuch eine verminderte fetale Überlebensrate beobachtet.
- Es hat sich gezeigt, dass der Übertritt von Doxazosin in die Muttermilch sehr gering ist (relative Dosis unter 1%), dennoch sind nur limitiert Daten vom Menschen vorhanden. Ein Risiko für Neugeborene oder Säuglinge kann nicht ausgeschlossen werden, deshalb sollte Doxazosin nur angewendet werden, wenn, nach Ansicht des Arztes, der potenzielle Nutzen die möglichen Risiken übersteigt.
Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten
- Einnahme zusammen mit anderen Arzneimitteln
- Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden, kürzlich andere Arzneimittel eingenommen/angewendet haben oder beabsichtigen andere Arzneimittel einzunehmen/anzuwenden.
- Sprechen Sie vor der Anwendung mit einem Arzt oder Apotheker, wenn Sie eines der folgenden Arzneimittel einnehmen, da diese die Wirkung des Präparats verändern können.
- Arzneimittel, die als PDE-5-Hemmer bezeichnet werden, zur Behandlung von erektiler Dysfunktion, z. B. Sildenafil, Tadalafil, Vardenafil (siehe Kategorie „Patientenhinweis")
- Arzneimittel, die Ihren Blutdruck senken
- Arzneimittel zur Behandlung bakterieller Infektionen oder Pilzinfektionen, z. B. Clarithromycin, Itraconazol, Ketoconazol, Telithromycin, Voriconazol
- Arzneimittel, die zur Behandlung von HIV eingesetzt werden, z. B. Indinavir, Nelfinavir, Ritonavir, Saquinavir
- Nefazodon, ein Arzneimittel zur Behandlung von Depressionen
- Wenn das Arzneimittel zusammen mit folgenden Arzneimitteln eingenommen wird, kann sich die blutdrucksenkende Wirkungverstärken:
- andere blutdrucksenkende Arzneimittel (Antihypertensiva)
- gefäßerweiternde Arzneimittel (Vasodilatatoren und Nitrate)
- Wenn das Arzneimittel zusammen mit den folgenden Arzneimitteln eingenommen wird, kann sich die blutdrucksenkende Wirkung abschwächen:
- bestimmte entzündungshemmende Schmerzmittel (nichtsteroidale Antirheumatika) und Hormone (Östrogene)
- Sympathomimetika (Arzneimittel, die das vegetative Nervensystem beeinflussen, z. B. Schnupfenmittel, Appetitzügler)
- Das Arzneimittel kann die Wirkung von Dopamin, Ephedrin, Epinephrin, Metaraminol, Methoxamin und Phenylephrin (Wirkstoffe, die z. B. in Grippe- und Schnupfenmitteln enthalten sind) auf Blutdruck und Gefäße abschwächen.
- Das Präparat kann die Interpretation von bestimmten Laborwerten (Renin, Vanillinmandelsäure) beeinträchtigen.
- Beachten Sie bitte, dass diese Angaben auch für vor kurzem angewandte Arzneimittel gelten können.
Wechselwirkungen, wirkstoffbezogen
keine Berücksichtigung des arzneimittelrechtlichen Zulassungsstatus des Präparates bzw. produktspezifischer Angaben mittelschwer Alpha-Adrenozeptor-Antagonisten / Azol-Antimykotika
Alpha-Adrenozeptor-Antagonisten / HIV-Protease-Inhibitoren
Phosphodiesterase-5-Hemmer / Alpha-Adrenozeptor-Antagonisten
Alpha-Adrenozeptor-Antagonisten / Cobicistat
Alpha-Adrenozeptor-Agonisten / Alpha-Adrenozeptor-Antagonisten
Alpha-Adrenozeptor-Antagonisten / Makrolid-Antibiotika
Sympathomimetika / Alpha-Adrenozeptor-Antagonisten
Glucose, diagnostische Zwecke / Wirkstoffe, den Test beeinflussende
geringfügig Alpha-Adrenozeptor-Antagonisten / Beta-Blocker
Alpha-Adrenozeptor-Antagonisten / Calcium-Antagonisten, Verapamil und Analoge
Alpha-Adrenozeptor-Antagonisten / Asenapin
Alpha-Adrenozeptor-Antagonisten / ACE-Hemmer
Alpha-Adrenozeptor-Antagonisten / Diuretika
Alpha-Adrenozeptor-Antagonisten / Calcium-Antagonisten, Dihydropyridine
Guanfacin / Antihypertonika
Antihypertonika / Opioide
Antihypertonika / Levodopa
Doxazosin / CYP3A4-Inhibitoren, starkeWarnhinweise
- Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten schwanger zu sein oder beabsichtigen schwanger zu werden, fragen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.
- Schwangerschaft
- Eine Anwendung während der Schwangerschaft sollte nur auf ärztliche Anordnung nach sorgfältiger Nutzen-Risiko-Abwägung erfolgen, da bisher keine ausreichenden Erfahrungen mit Schwangeren vorliegen.
- Stillzeit
- Geringe Mengen von Doxazosin, dem Wirkstoff dieses Arzneimittels, können in die Muttermilch gelangen. Sie sollten das Präparat während der Stillzeit nicht einnehmen, es sei denn, Ihr Arzt rät Ihnen dies zu tun.
Einschleichend dosieren.
Mit Flüssigkeit einnehmen.Die Anwendung in der Schwangerschaft darf oder sollte nicht erfolgen.Die Anwendung in der Stillzeit darf oder sollte nicht erfolgen.Dosierungsanleitung
- Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.
- Hinweis
- Diese Darreichungsform ist aufgrund ihres hohen Wirkstoffgehaltes nicht für den Therapiebeginn geeignet.
- Die empfohlene Dosis beträgt
- Nehmen Sie zu Beginn der Behandlung 1-mal täglich 1 mg Doxazosin.
- In Abhängigkeit von der Wirksamkeit kann die Dosis individuell bei Bedarf jeweils nach 1-2 Wochen auf 1-mal täglich ¼ Tablette (entsprechend 2 mg Doxazosin) und, wenn notwendig, auf 1-mal täglich ½ Tablette (entsprechend 4 mg Doxazosin) und schließlich auf 1-mal täglich 1 Tablette (entsprechend 8 mg Doxazosin) erhöht werden. Für die niedrigeren Dosierungen stehen Darreichungsformen mit geeigneten Dosisstärken zur Verfügung.
- Die durchschnittliche Tagesdosis für die Erhaltungstherapie beträgt 2 - 4 mg Doxazosin 1-mal täglich. Hierfür stehen Darreichungsformen mit niedrigerer Dosisstärke zur Verfügung.
- Die maximale Tagesdosis liegt bei 16 mg Doxazosin.
- Anwendung bei älteren Patienten
- Für ältere Menschen wird die normale Dosierung für Erwachsene empfohlen.
- Anwendung bei Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion
- Für Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion wird die normale Dosierung für Erwachsene empfohlen.
- Anwendung bei Patienten mit eingeschränkter Leberfunktion
- Bei Patienten mit eingeschränkter Leberfunktion sollte das Arzneimittel besonders vorsichtig dosiert werden. Wegen unzureichenden Erfahrungen kann die Anwendung dieses Arzneimittels bei Patienten mit schwerwiegender Leberfunktionsstörung nicht empfohlen werden (siehe Kategorie „Patientenhinweis").
- Dauer der Anwendung
- Über die Dauer der Anwendung entscheidet der behandelnde Arzt. Eine bestimmte zeitliche Begrenzung ist nicht vorgesehen.
- Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, wenn Sie den Eindruck haben, dass die Wirkung zu stark oder zu schwach ist.
- Wenn Sie eine größere Menge eingenommen haben als Sie sollten
- Eine starke Überdosis kann zu deutlichem und andauerndem Blutdruckabfall führen. Dies kann sich z. B. durch Schwindel, schnellen Puls oder einen Schweißausbruch äußeren.
- Verständigen Sie sofort einen Arzt bei Verdacht auf eine Überdosierung. Legen Sie sich flach auf den Rücken mit hochgelagerten Beinen. Weitere unterstützende Maßnahmen sollten, falls erforderlich, vom Arzt durchgeführt werden.
- Wenn Sie die Einnahme vergessen haben
- Wenn Sie zu wenig eingenommen oder eine Dosis vergessen haben, lassen Sie die vergessene Dosis aus und fahren in Ihrem normalen Einnahmezyklus fort. Nehmen Sie nicht die doppelte Menge ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben.
- Wenn Sie die Einnahme abbrechen
- Die medikamentöse Behandlung des Bluthochdrucks ist in der Regel eine Dauertherapie. Sie sollten daher auf keinen Fall die Einnahme des Arzneimittels ohne Rücksprache mit Ihrem Arzt unterbrechen oder vorzeitig beenden, da sich sonst Ihr Blutdruck wieder erhöhen kann.
- Wenn Sie weitere Fragen zur Einnahme dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Dosierung- Dosierung
- Zu Beginn der Behandlung wird 1 mg Doxazosin 1-mal täglich eingenommen. In Abhängigkeit von der Wirksamkeit kann die Dosis individuell bei Bedarf jeweils nach 1 - 2 Wochen auf 2 mg Doxazosin 1-mal täglich, dann auf 4 mg Doxazosin 1-mal täglich und schließlich auf 8 mg Doxazosin 1-mal täglich gesteigert werden.
- Doxazosin 8 Cor - 1 A Pharma® ist aufgrund des hohen Wirkstoffgehaltes nicht für den Therapiebeginn geeignet.
- Die durchschnittliche Tagesdosis für die Erhaltungstherapie beträgt 2 - 4 mg Doxazosin 1-mal täglich.
- Die maximale Tagesdosis beträgt 16 mg Doxazosin 1-mal täglich.
- Anwendung bei älteren Patienten
- Da die pharmakokinetischen Eigenschaften von Doxazosin bei älteren Patienten unverändert sind, wird allgemein die Anwendung der normalen Dosierungen empfohlen. Die Dosis sollte jedoch so niedrig wie möglich gehalten werden und eine Dosissteigerung nur unter genauer Beobachtung vorgenommen werden.
- Anwendung bei Patienten mit Niereninsuffizienz
- Da die pharmakokinetischen Eigenschaften von Doxazosin bei Patienten mit Niereninsuffizienz unverändert sind und es keinen Hinweis darauf gibt, dass Doxazosin eine bestehende Niereninsuffizienz verschlimmert, wird allgemein die Anwendung der normalen Dosierungen empfohlen. Die Dosis sollte jedoch so niedrig wie möglich gehalten werden und eine Dosissteigerung nur unter genauer Beobachtung vorgenommen werden. Doxazosin unterliegt einer starken Proteinbindung. Daher kann es durch Dialyse nicht eliminiert werden.
- Anwendung bei Patienten mit Leberinsuffizienz
- Bei Patienten mit eingeschränkter Leberfunktion sollte Doxazosin besonders vorsichtig dosiert werden. Bei Patienten mit schwerwiegender Leberfunktionsstörung liegen keine klinischen Erfahrungen vor.
- Kinder und Jugendliche
- Die Sicherheit und Wirksamkeit von Doxazosinmesilat bei Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren sind nicht erwiesen.
Nebenwirkungen
- Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.
- Unerwünschte Wirkungen, die von diesem Arzneimittel oder anderen Alpha-Rezeptorenblockern bekannt sind, finden Sie nachfolgend.
- Bei den Häufigkeitsangaben zu Nebenwirkungen werden folgende Kategorien zugrunde gelegt:
- Sehr häufig: kann mehr als 1 von 10 Behandelten betreffen
- Häufig: kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen
- Gelegentlich: kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen
- Selten: kann bis zu 1 von 1.000 Behandelten betreffen
- Sehr selten: kann bis zu 1 von 10.000 Behandelten betreffen
- Nicht bekannt: Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar
- Infektionen und parasitäre Erkrankungen
- Häufig: Atemwegsinfektionen, Harnwegsinfektionen
- Erkrankungen des Blutes und des Lymphsystems
- Sehr selten: Verminderung der roten und weißen Blutkörperchen und der Blutplättchen (Leukopenie, Thrombozytopenie, Erythrozytopenie)
- Erkrankungen des Immunsystems
- Gelegentlich: allergische Arzneimittelreaktion
- Stoffwechsel- und Ernährungsstörungen
- Gelegentlich: erhöhte Blutharnsäurewerte (Gicht), gesteigerter Appetit, Appetitlosigkeit (Anorexie), Kaliummangel (Hypokaliämie), Durstgefühl
- Selten: Blutzuckerabfall (Hypoglykämie)
- Psychiatrische Erkrankungen
- Gelegentlich: krankhafte Unruhe (Agitiertheit), Depressionen, Ängstlichkeit, Schlaflosigkeit, Nervosität
- Erkrankungen des Nervensystems
- Häufig: Schläfrigkeit (Somnolenz), Benommenheit, Kopfschmerzen, Schwindel, Teilnahmslosigkeit (Apathie), Erregtheit
- Gelegentlich: Hirnblutgefäße betreffende (zerebrovaskuläre) Ereignisse, verminderte Empfindlichkeit für Berührungsreize (Hypästhesie), kurzzeitige Bewusstlosigkeit (Synkope), Zittern (Tremor), Geschmacksstörungen, Albträume, Gedächtnisverlust, emotionale Labilität
- Selten: lageabhängiger Schwindel, Taubheits- und Kältegefühl an den Gliedmaßen (Parästhesien)
- Augenerkrankungen
- Häufig: Anpassungsstörungen des Auges (Akkomodationsstörungen)
- Gelegentlich: abnormer Tränenfluss, Lichtscheu
- Selten: Verschwommensehen
- Nicht bekannt: Probleme bei Augenoperationen (siehe „Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen")
- Erkrankungen des Ohrs und des Labyrinths
- Häufig: Schwindel (Vertigo)
- Gelegentlich: Ohrgeräusche (Tinnitus)
- Herzerkrankungen
- Häufig: Herzklopfen (Palpilationen), beschleunigte Herzschlagfolge (Tachykardie)
- Gelegentlich: Engegefühl im Brustbereich (Angina pectoris), Herzinfarkt (Myokardinfarkt), unregelmäßige Herzschlagfolgen (Arrhythmien), Durchblutungsstorungen an Armen und Beinen (periphere Ischämie)
- Sehr selten: langsamer, regelmäßiger oder unregelmäßiger Herzschlag (Bradykardie)
- Gefäßerkrankungen
- Häufig: Verminderung des Blutdruckes (Hypotonie), Blutdruckabfall bei Lagewechsel, Wasseransammlung im Gewebe (Ödeme)
- Selten: Durchblutungsstörungen der Hirngefäße
- Sehr selten: Hitzewallungen
- Erkrankungen der Atemwege, des Brustraums und Mediastinums
- Häufig: Bronchitis, Husten, Atemnot (Dyspnoe), Entzündung der Nasenschleimhaut (Rhinitis), verstopfte Nase
- Gelegentlich: Nasenbluten, krampfartige Verengung der Bronchien (Bronchospasmus), Rachenentzündung (Pharyngitis)
- Selten: Kehlkopfödem
- Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts
- Häufig: Verstopfung, Bauchschmerzen, Oberbauchbeschwerden (Dypepsie), Mundtrockenheit, Übelkeit
- Gelegentlich: Blähungen, Erbrechen, Magen-Darm-Entzündung (Gastroenteritis), Durchfall (Diarrhö)
- Selten: Magenschmerzen
- Leber- und Gallenerkrankungen
- Gelegentlich: Veränderung der Leberenzyme, veränderte Leberfunktionstests, Gelbsucht (Ikterus)
- Sehr selten: Gallenstau (Cholestase), Leberentzündung (Hepatitis)
- Erkrankungen der Haut und des Unterhautgewebes
- Häufig: Juckreiz (Pruritus)
- Gelegentlich: Hautausschlag, Haarausfall (Alopezie)
- Selten: Hautblutungen (Purpura)
- Sehr selten: Nesselssucht (Urtikaria)
- Skelettmuskulatur-, Bindegewebs- und Knochenerkrankungen
- Häufig: Muskelkrämpfe, Rückenschmerzen, Muskelschmerzen
- Gelegentlich: Gelenkschmerzen (Arthalgien), Muskelschwäche, Muskelsteifigkeit
- Erkrankungen der Nieren und Harnwege
- Häufig: Entzündung der Harnblase (Zystitis), unwillkürlicher Harnabgang (Harninkontinez), verstärkter Harndrang, häufigers Wasserlassen (erhöhte Miktionsfrequenz)
- Gelegentlich: schmerzhafter Harndrang mit Erschwernis des Wasserlassens (Dysurie), blutiger Urin (Hämaturie), erschwerte, verzögerte oder verlangsamte Harnblasenentleerung (Miktionsstörungen)
- Selten: vermehrte Harnausscheidung (Polyurie)
- Sehr selten: gesteigerte Harnbildung (Diurese), vermehrte nächtliche Harnausscheidung (Nykturie), Anstieg von Harnstoff und Kreatinin im Plasma
- Erkrankungen der Geschlechtsorgane und der Brustdrüse
- Häufig: Ejakulationsstörungen
- Gelegentlich: Impotenz
- Selten: krankhaft lang anhaltende und schmerzhafte Erektion des Penis (Priapismus)
- Sehr selten: Vergrößerung der Brustdrüsen beim Mann (Gynäkomastie), trockener Orgasmus beim Mann (retrograde Ejakulation)
- Schmerzhafte Dauererektion des Penis. Nehmen Sie umgehend ärztliche Hilfe in Anspruch.
- Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort
- Häufig: Schwächegefühl, Brustschmerzen, grippeähnliche Symptome (Fieber, Schüttelfrost), Wassereinlagerungen in den Gliedmaßen (periphere Ödeme), Müdigkeit
- Gelegentlich: Schmerzen, Wasseransammlung im Gesicht bzw. am ganzen Körper (Gesichtsödeme/generalisierte Ödeme), anfallsweise auftretende Hautrötung (Flush), Blässe
- Selten: verringerte Körpertemperatur bei älteren Patienten
- Sehr selten: Erschöpfung, Unwohlsein
- Untersuchungen
- Gelegentlich: Gewichtszunahme
- Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht angegeben sind.
Nebenwirkungen- Unter der Therapie mit Doxazosin Cor - 1 A Pharma® können die nachfolgend genannten Nebenwirkungen auftreten.
- Bei den Häufigkeitsangaben zu Nebenwirkungen werden folgende Kategorien zugrunde gelegt:
- Sehr häufig (>/= 1/10)
- Häufig (>/= 1/100 bis < 1/10)
- Gelegentlich (>/= 1/1.000 bis < 1/100)
- Selten (>/= 1/10.000 bis < 1/1.000)
- Sehr selten (< 1/10.000)
- Nicht bekannt (Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar)
- Zu Beginn der Behandlung und insbesondere bei zu hoher Dosierung oder bei erneuter Einnahme nach kurzer Einnahmepause können Symptome einer orthostatischen Dysregulation und Synkopen auftreten. Dies kann auch auftreten, wenn die Therapie nach einer kurzen Unterbrechung wieder aufgenommen wird.
- Infektionen und parasitäre Erkrankungen
- Häufig: Atemwegsinfektionen, Harnwegsinfektionen
- Erkrankungen des Blutes und des Lymphsystems
- Sehr selten: Leukopenie, Thrombozytopenie, Erythrozytopenie
- Erkrankungen des Immunsystems
- Gelegentlich: allergische Arzneimittelreaktionen
- Stoffwechsel- und Ernährungsstörungen
- Gelegentlich: Anorexie, Gicht, gesteigerter Appetit, Hypokaliämie, Durstgefühl
- Selten: Hypoglykämie
- Psychiatrische Erkrankungen
- Gelegentlich: Agitiertheit, Ängstlichkeit, Depressionen, Schlaflosigkeit, Nervosität
- Erkrankungen des Nervensystems
- Häufig: Benommenheit, Kopfschmerzen, Somnolenz, Schwindel, Apathie, Erregtheit
- Gelegentlich: zerebrovaskuläre Ereignisse, Hypästhesien, Synkope, Tremor, Geschmacksstörungen, Albträume, Gedächtnisverlust, emotionale Labilität
- Selten: lageabhängiger Schwindel, Parästhesien
- Augenerkrankungen
- Häufig: Akkommodationsstörungen
- Gelegentlich: abnormer Tränenfluss, Photophobie
- Selten: Verschwommensehen
- Nicht bekannt: IFIS (intraoperatives Floppy-Iris-Syndrom)
- Erkrankungen des Ohrs und des Labyrinths
- Häufig: Vertigo
- Gelegentlich: Tinnitus
- Herzerkrankungen
- Häufig: Palpitationen, Tachykardie
- Gelegentlich: Angina pectoris, Myokardinfarkt, Arrhythmien, periphere Ischämie
- Sehr selten: Bradykardie
- Gefäßerkrankungen
- Häufig: Hypotonie, lageabhängige Hypotonie, Ödeme
- Selten: Durchblutungsstörungen der Hirngefäße
- Sehr selten: Hitzewallungen
- Erkrankungen der Atemwege, des Brustraums und Mediastinums
- Häufig: Bronchitis, Husten, Dyspnoe, Rhinitis, verstopfte Nase
- Gelegentlich: Epistaxis, Bronchospasmus, Pharyngitis
- Selten: Kehlkopfödem
- Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts
- Häufig: Obstipation, Bauchschmerzen, Dyspepsie, Mundtrockenheit, Übelkeit
- Gelegentlich: Flatulenz, Erbrechen, Gastroenteritis, Diarrhö
- Selten: Magenschmerzen
- Leber- und Gallenerkrankungen
- Gelegentlich: abnorme Leberfunktionstests, Ikterus
- Sehr selten: Cholestase, Hepatitis
- Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes
- Häufig: Pruritus
- Gelegentlich: Hautausschlag, Alopezie
- Selten: Purpura
- Sehr selten: Urtikaria
- Skelettmuskulatur-, Bindegewebs- und Knochenerkrankungen
- Häufig: Muskelkrämpfe, Rückenschmerzen, Myalgie
- Gelegentlich: Arthralgien, Muskelschwäche, Muskelsteifigkeit
- Erkrankungen der Nieren und Harnwege
- Häufig: Zystitis, Harninkontinenz, erhöhte Miktionsfrequenz, verstärkter Harndrang
- Gelegentlich: Dysurie, Hämaturie, Miktionsstörungen
- Selten: Polyurie
- Sehr selten: Nykturie, gesteigerte Diurese, Anstieg von Harnstoff und Kreatinin im Plasma
- Erkrankungen der Geschlechtsorgane und der Brustdrüse
- Häufig: Ejakulationsstörungen
- Gelegentlich: Impotenz
- Selten: Priapismus
- Sehr selten: Gynäkomastie, retrograde Ejakulation
- Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort
- Häufig: Asthenie, Brustschmerzen, grippeähnliche Symptome, periphere Ödeme, Müdigkei
- Gelegentlich: Schmerzen, Gesichtsödem, generalisierte Ödeme, Flush, Blässe
- Selten: verringerte Körpertemperatur bei älteren Patienten
- Sehr selten: Erschöpfung, Unwohlsein
- Untersuchungen
- Gelegentlich: Gewichtszunahme
-
Wirkstoff und weitere Bestandteile des Arzneimittels
Stoffname Stoffmenge Stofftyp Doxazosin mesilat 9.7 mg Wirkstoff Doxazosin 8 mg k.A. Carboxymethylstärke, Natriumsalz Typ A + Hilfsstoff Cellulose, mikrokristallin + Hilfsstoff Lactose 1-Wasser + Hilfsstoff Magnesium stearat + Hilfsstoff Natrium dodecylsulfat + Hilfsstoff Silicium dioxid, hochdispers + Hilfsstoff Gesamt Natrium Ion 23 mg Zusatzangabe Gesamt Natrium Ion mmol k.A. -
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