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Allgemeine Produktinformationen
- Die Salbe ist ausschließlich zur äußerlichen Anwendung bestimmt.
- Hinweis
- Diese Salbe ist fettfrei und auswaschbar.
- Im Allgemeinen lässt sie sich aus Textilien und anderen Materialien mit warmem Wasser und Seife entfernen. In hartnäckigen Fällen helfen Ammoniak (Salmiakgeist) oder Fixiersalz (Natriumthiosulfat). Beides ist in Apotheken oder Drogerien erhältlich.
Anwendungsgebiete
- Das Präparat ist ein keimtötendes Mittel (Antiseptikum) zur Anwendung auf Haut und Wunden.
- Die Salbe wird wiederholt zeitlich begrenzt angewendet zur antiseptischen Wundbehandlung bei geschädigter Haut, (z. B. Druckgeschwüre, Unterschenkelgeschwüre), oberflächlichen Wunden, Verbrennungen, infizierten und superinfizierten Hauterkrankungen.
Indikation- zur wiederholten, zeitlich begrenzten Anwendung als Antiseptikum bei geschädigter Haut, wie z. B.
- Dekubitus (Druckgeschwür)
- Ulcus cruris (Unterschenkelgeschwür)
- oberflächlichen Wunden und Verbrennungen
- infizierten und superinfizierten Dermatosen
- ausschließlich zur äußerlichen Anwendung
- Salbe gleichmäßig auf die zu behandelnde Stelle auftragen
- falls erforderlich, kann anschließend ein Verband angelegt werden
- Braunfärbung der Salbe ist eine Eigenschaft des Präparates und zeigt seine Wirksamkeit an
- zunehmende Entfärbung weist auf ein Nachlassen der Wirksamkeit hin
- bei vollständiger Entfärbung ist keine Wirksamkeit mehr gegeben
- Betaisodona Lösung ist im Allgemeinen aus Textilien und anderen Materialien mit warmem Wasser und Seife auswaschbar
in hartnäckigen Fällen helfen Ammoniak (Salmiakgeist) oder Fixiersalz (Natriumthiosulfat)
Gegenanzeigen
- Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden,
- wenn Sie allergisch gegen Povidon-Iod oder einen der sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind,
- wenn bei Ihnen eine Schilddrüsenüberfunktion (Hyperthyreose) oder eine andere bestehende (manifeste) Schilddrüsenerkrankung vorliegt,
- wenn bei Ihnen die sehr seltene chronische Hautentzündung Dermatitis herpetiformis Duhring besteht,
- vor, während und nach einer Anwendung von Radio-Iod im Rahmen einer Strahlentherapie oder einer diagnostischen Untersuchung,
- wenn Sie gleichzeitig quecksilberhaltige Präparate anwenden.
- bei Neugeborenen, Säuglingen und Kleinkindern unter einem Jahr.
Kontraindikation (absolut), Wirkstoffprofil
(kumulative Wirkstoffangaben ohne Berücksichtigung des individuellen Zulassungsstatus) Povidon-Iod - extern- Überempfindlichkeit gegenüber Povidon-Iod
- Hyperthyreose oder andere manifeste Schilddrüsenerkrankungen
- Dermatitis herpetiformis Duhring
- vor, während und nach einer Radio-Iod-Anwendung (bis zum Abschluss der Behandlung bzw. der dauerhaften Ausheilung)
- Neugeborene, Säuglinge und Kleinkinder unter einem Jahr
- ggf. unterschiedliche Herstellerangaben beachten
- gleichzeitige Anwendung mit quecksilberhaltigen Präparaten
- Stillzeit
Vorsichtsmaßnahmen
- Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen
- Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie diese Salbe anwenden.
- Falls Sie an Schilddrüsenerkrankungen leiden oder bei Ihnen ein Kropf besteht, sollten Sie das Präparat nur auf ausdrückliche Anweisung des Arztes über längere Zeit und großflächig anwenden (z. B. über 10% der Körperoberfläche und länger als 14 Tage).
- Auch nach Beendigung der Therapie (bis zu 3 Monate) ist auf Frühsymptome einer möglichen Schilddrüsenüberfunktion zu achten. Ihr Arzt wird gegebenenfalls die Schilddrüsenfunktion überwachen.
- Ältere Menschen
- Da ältere Menschen häufiger an Funktionsstörungen der Schilddrüse leiden, sollte bei älteren Menschen (ab 65 Jahren) eine großflächige und längerfristige Anwendung von diesem Präparat nur nach ausdrücklicher Anweisung des Arztes erfolgen. Gegebenenfalls wird Ihr Arzt die Schilddrüsenfunktion überwachen.
- Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion
- Eine längerfristige Anwendung bei Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion sollte vermieden werden. Eine Überwachung der Schilddrüsenfunktion sollte in Erwägung gezogen werden.
- Kinder
- Nach Anwendung von dieser Salbe wird der Arzt eine Kontrolle der Schilddrüsenfunktion durchführen.
- Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen
- Dieses Arzneimittel hat keinen Einfluss auf die Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen.
Hinweise und Vorsichtsmaßnahmen, Wirkstoffprofil
(kumulative Wirkstoffangaben ohne Berücksichtigung des individuellen Zulassungsstatus) Povidon-Iod - extern- Povidon-Iod darf nicht gleichzeitig oder nachfolgend mit Quecksilberderivaten angewendet werden
- Verätzungsgefahr durch Bildung von Quecksilberiodid
- Anwendung nur nach strenger Indikationsstellung über längere Zeit und großflächig (z.B. > 10 % KOF und länger als 14 Tage), da eine nachfolgende Iod-induzierte Hyperthyreose nicht ausgeschlossen werden kann
- bei Patienten mit blanden Knotenstrumen
- bei Patienten nach Schilddrüsenerkrankungen
- bei prädisponierten Patienten mit autonomen Adenomen bzw. funktioneller Autonomie
- bei älteren Menschen
- bei Patienten mit Niereninsuffizienz
- in den vorgenannten Fällen auch nach Absetzen der Therapie (bis zu 3 Monate) auf Frühsymptome einer möglichen Schilddrüsenüberfunktion achten und ggf. die Schilddrüsenfunktion überwachen
- Schwangerschaft und Stillzeit
- besondere Vorsicht ist erforderlich
- Nutzen/Risiko-Bewertung sollte erfolgen
- nur anwenden, wenn unbedingt erforderlich
- Neugeborene, Säuglinge und Kinder
- bei Neugeborenen, Säuglingen und Kleinkindern unter einem Jahr kontraindiziert bzw. nur nach strenger Indikationsstellung und äußerst limitiert anzuwenden
- ggf. unterschiedliche Herstellerangaben beachten
- bei Neugeborenen und Säuglingen bis zum Alter von 6 Monaten besteht erhöhtes Risiko für Entwicklung einer Hypothyreose nach Anwendung großer Mengen Iod
- orale Aufnahme durch Säugling muss vermieden werden
- nach Anwendung ist nachfolgende Kontrolle der Schilddrüsenfunktion angezeigt
- im Falle einer Hypothyreose ist frühzeitige Behandlung mit Schilddrüsenhormonen bis zur Normalisierung der Schilddrüsenfunktion zu erwägen
- bei Neugeborenen, Säuglingen und Kleinkindern unter einem Jahr kontraindiziert bzw. nur nach strenger Indikationsstellung und äußerst limitiert anzuwenden
- präoperative Hautdesinfektion (flüssige Darreichungsform)
- bei Anwendung im Rahmen der präoperativen Hautdesinfektion "Pfützenbildung" unter dem Patienten vermeiden
- längerer Hautkontakt mit der nicht abgetrockneten Lösung kann Reizungen oder in seltenen Fällen schwere verbrennungsähnliche Hautreaktionen auslösen
- im Falle von Hautreizungen, Kontaktdermatitis oder Überempfindlichkeitsreaktionen ist Anwendung zu beenden
- vor Anwendung nicht erwärmen
- bei Anwendung im Rahmen der präoperativen Hautdesinfektion "Pfützenbildung" unter dem Patienten vermeiden
- Anwendung im Rachenbereich (flüssige Darreichungsform)
- bei Anwendung im Rachenbereich ist eine Aspiration zu vermeiden
- andernfalls können respiratorische Beschwerden bis hin zur Pneumonie auftreten
- gilt insbesondere für intubierte Patienten
- bei Anwendung im Rachenbereich ist eine Aspiration zu vermeiden
- Hautverfärbungen
- Anwendung von Povidon-Iod kann zu vorübergehenden Hautverfärbungen an der Applikationsstelle führen (verursacht durch Eigenfarbe des Arzneimittels)
(kumulative Wirkstoffangaben ohne Berücksichtigung des individuellen Zulassungsstatus) Povidon-Iod - extern- Anwendung bis zur 9. Schwangerschaftswoche nur nach strengster Indikationsstellung und äußerst limitiert (wie bei allen iodhaltigen Präparaten)
- ab der 9. Schwangerschaftswoche Anwendung von Iod mit folgenden Ausnahmen absolut kontraindiziert:
- vorzeitiger Blasensprung (vor der 37. SSW) mit hohem Infektionsrisiko (tokolytische Behandlung, Behandlung mit Corticosteroiden)
- nur Anwendung geringprozentiger (Povidon-Iod 2,5 %) Konzentration
- Povidon-Iod ist plazentagängig
- nach Anwendung von Povidon-Iod ist eine Kontrolle der Schilddrüsenfunktion beim Kind angezeigt
- im Falle einer Hypothyreose ist eine frühzeitige Behandlung mit Schilddrüsenhormonen bis zur Normalisierung der Schilddrüsenfunktion durchzuführen
- Fertilität
- keine Daten über Auswirkungen auf Fertilität verfügbar
(kumulative Wirkstoffangaben ohne Berücksichtigung des individuellen Zulassungsstatus) Povidon-Iod - extern- kontraindiziert während der Stillzeit
- Übergang in die Muttermilch
- orale Aufnahme des Arzneimittels durch den Säugling durch Kontakt mit der behandelten Körperstelle der stillenden Mutter muss vermieden werden
- möglicherweise Anstieg des Iod-Gehalts der Muttermilch, falls es aufgrund von Art und Umfang der Anwendung bei der Mutter zu einer ausgeprägten Iod-Resorption kommt
- nach Anwendung von Povidon-Iod unter Umständen Kontrolle der Schilddrüsenfunktion beim Kind angezeigt
- im Falle einer Hypothyreose ist eine frühzeitige Behandlung mit Schilddrüsenhormonen bis zur Normalisierung der Schilddrüsenfunktion durchführen
Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten
- Bei Anwendung des Präparates mit anderen Arzneimitteln
- Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden, kürzlich eingenommen/angewendet haben oder beabsichtigen andere Arzneimittel einzunehmen/anzuwenden.
- Povidon-Iod kann mit Eiweiß und verschiedenen anderen organischen Substanzen wie z. B. Blut- und Eiterbestandteilen reagieren, wodurch seine Wirksamkeit beeinträchtigt werden kann.
- Die Wirkung beider Arzneimittel wird abgeschwächt bei gleichzeitiger Anwendung von
- enzymatischen Wundbehandlungsmitteln
- Wasserstoffperoxid
- Taurolidin
- silberhaltigen Desinfektionsmitteln oder silberhaltigen Wundauflagen
- Verwenden Sie die Salbe nicht gleichzeitig oder kurzfristig nachfolgend mit quecksilberhaltigen Präparaten, da sich unter Umständen aus Iod und Quecksilber ein Stoff bilden kann, der die Haut schädigt.
- Verwenden Sie die Salbe nicht gleichzeitig mit oder unmittelbar nach Anwendung von Desinfektionsmitteln mit dem Wirkstoff Octenidin auf denselben oder benachbarten Stellen. Es kann dort andernfalls zu vorübergehenden dunklen Verfärbungen kommen.
- Wenn Sie mit Lithium-Präparaten behandelt werden, sollten Sie eine längerfristige und/oder großflächige Anwendung vermeiden, da dies die Auslösung einer Schilddrüsenunterfunktion fördern kann.
- Beeinflussung diagnostischer Untersuchungen oder einer Radio-Iod-Therapie
- Dieses Präparat kann bei verschiedenen Diagnostika falsch-positive Ergebnisse liefern (u. a. Toluidin und Guajakharz zur Hämoglobin- oder Glucosebestimmung im Stuhl oder Urin).
- Es kann zu Störungen von diagnostischen Untersuchungen der Schilddrüse (Schilddrüsenszintigraphie, PBI-Bestimmung, Radio-Iod-Diagnostik) führen und eine geplante Radio-Iod-Therapie unmöglich machen. Bis zur Aufnahme eines neuen Szintigramms sollten Sie einen Abstand von 4 Wochen nach Absetzen der Behandlung einhalten.
Wechselwirkungen, wirkstoffbezogen
keine Berücksichtigung des arzneimittelrechtlichen Zulassungsstatus des Präparates bzw. produktspezifischer Angaben mittelschwer Lithium / Iodide
geringfügig Povidon-Iod / Wirkstoffe, oxidationsempfindlich
Povidon-Iod / OctenidinWarnhinweise
- Fragen Sie vor der Anwendung von allen Arzneimitteln Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.
- Während der Schwangerschaft und Stillzeit ist das Arzneimittel nur auf ausdrückliche Anweisung des Arztes und äußerst beschränkt anzuwenden. In diesem Fall ist eine Kontrolle der Schilddrüsenfunktion beim Kind erforderlich.
- Eine Aufnahme der Salbe durch den Säugling über den Mund durch Kontakt mit der behandelten Körperstelle der stillenden Mutter muss vermieden werden.
Die Anwendung in der Schwangerschaft darf oder sollte nicht erfolgen.Die Anwendung in der Stillzeit darf oder sollte nicht erfolgen.Dosierungsanleitung
- Wenden Sie dieses Arzneimittel immer genau wie beschrieben bzw. genau nach der mit Ihrem Arzt oder Apotheker getroffenen Absprache an. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht ganz sicher sind.
- Die empfohlene Dosis beträgt (falls vom Arzt nicht anders verordnet):
- Tragen Sie die Salbe ein- bis mehrmals täglich auf die geschädigte Stelle gleichmäßig auf. Falls erforderlich, kann anschließend ein Verband angelegt werden.
- Die Braunfärbung der Salbe ist eine Eigenschaft des Präparates und zeigt seine Wirksamkeit an. Eine zunehmende Entfärbung weist auf ein Nachlassen der Wirksamkeit des Präparates hin. Bei vollständiger Entfärbung ist keine Wirksamkeit mehr gegeben. Wenn Sie eine weitgehende Entfärbung der Salbe bemerken, sollten Sie die Salbe erneut auftragen.
- Dauer der Anwendung
- Die Anwendung von dem Präparat sollte so lange fortgeführt werden, wie noch Anzeichen einer Entzündung bestehen. Sollten sich Ihre Beschwerden nach regelmäßiger Anwendung über 2 bis 5 Tage nicht gebessert haben oder sollten nach Abschluss der Behandlung erneut Beschwerden auftreten, suchen Sie bitte Ihren Arzt auf.
- Wenn Sie eine größere Menge angewendet haben, als Sie sollten
- Wenden Sie sich bitte an Ihren Arzt, insbesondere wenn Sie eine der in Kategorie "Nebenwirkungen" angegebenen Symptome bemerken.
- Die Salbe ist nur zur äußerlichen Anwendung bestimmt. Wenn Sie versehentlich eine größere Menge verschluckt haben, setzen Sie sich bitte umgehend mit Ihrem Arzt in Verbindung.
- Es können in diesem Fall die folgenden Symptome einer akuten Iod-Vergiftung auftreten:
- Bauchschmerzen und -krämpfe, Übelkeit, Erbrechen, Durchfall, Austrocknung, Blutdruckabfall, Kreislaufkollaps, Herzrasen, Blutungsneigung, Sauerstoffmangel (blaurote Verfärbung der Haut und der Schleimhäute), Nierenfunktionsstörungen, Harnverhalten, Empfindlichkeitsstörungen der Nerven, Krampfanfälle, Fieber, Kehlkopfschwellung und Lungenödem.
- Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
DosierungBasiseinheit: 1 g Betaisodona Salbe enthält 100 mg Povidon-Iod mit einem Gehalt von 10% verfügbarem Iod.
- wiederholte, zeitlich begrenzte Anwendung als Antiseptikum bei geschädigter Haut
- Anwendung 1 - mehrmals / Tag
- Behandlungsdauer
- Anwendung so lange fortführen, wie noch Anzeichen einer Infektion oder einer deutlichen Infektionsgefährdung bestehen
- im Falle eines Infektionsrezidiv nach Absetzen der Behandlung kann die Behandlung jederzeit erneut begonnen werden
- Kinder
- Neugeborene, Säuglinge und Kinder < 1 Jahr
- Anwendung kontraindiziert
- nach Anwendung des Arzneimittels ist eine nachfolgende Kontrolle der Schilddrüsenfunktion angezeigt
- im Falle einer Hypothyreose ist eine frühzeitige Behandlung mit Schilddrüsenhormonen bis zur Normalisierung der Schilddrüsenfunktion zu erwägen
- Neugeborene, Säuglinge und Kinder < 1 Jahr
- Patienten mit Niereninsuffizienz
- Anwendung über längere Zeit und großflächig (z. B. > 10 % der KOF und > 14 Tage) nur nach strenger Indikationsstellung, da eine nachfolgende Iod-induzierte Hyperthyreose nicht ausgeschlossen werden kann
- auch nach Absetzen der Therapie (bis zu 3 Monate) auf Frühsymptome einer möglichen Schilddrüsenüberfunktion achten und ggf. Schilddrüsenfunktion überwachen
- ältere Menschen
- Anwendung über längere Zeit und großflächig (z. B. > 10 % der KOF und > 14 Tage) nur nach strenger Indikationsstellung, da eine nachfolgende Iod-induzierte Hyperthyreose nicht ausgeschlossen werden kann
- auch nach Absetzen der Therapie (bis zu 3 Monate) auf Frühsymptome einer möglichen Schilddrüsenüberfunktion achten und ggf. Schilddrüsenfunktion überwachen
Nebenwirkungen
- Wie alle Arzneimittel kann das Präparat Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.
- Schwerwiegende Nebenwirkungen
- Informieren Sie sofort Ihren Arzt oder das medizinische Fachpersonal, wenn bei Ihnen eines der folgenden Symptome auftritt:
- Schwere allergische Reaktion; Symptome sind Schwierigkeiten beim Atmen und/oder Schwellung des Gesichts.
- Informieren Sie sofort Ihren Arzt oder das medizinische Fachpersonal, wenn bei Ihnen eines der folgenden Symptome auftritt:
- Andere mögliche Nebenwirkungen
- Selten (kann bis zu 1 von 1.000 Behandelten betreffen):
- Überempfindlichkeitsreaktionen; Entzündung der Haut nach Kontakt (Kontaktdermatitis, mit Symptomen wie Rötungen, kleinen Bläschen und Juckreiz)
- Sehr selten (kann bis zu 1 von 10.000 Behandelten betreffen):
- akute allergische Allgemeinreaktionen, ggf. mit Blutdruckabfall und/oder Luftnot (anaphylaktische Reaktionen);
- Schilddrüsenüberfunktion (Iod-induzierte Hyperthyreose), ggf. mit Symptomen wie z. B. Pulsbeschleunigung oder innere Unruhe bei Patienten mit Schilddrüsenerkrankungen*;
- akute Haut- oder Schleimhautschwellungen (Angioödem).
- Nicht bekannt (Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar):
- Schilddrüsenunterfunktion*; Elektrolyt-Ungleichgewicht (auch mit Störungen der Serumosmolarität)*, stoffwechselbedingte Übersäuerung des Blutes (metabolische Azidose)*;
- Beeinträchtigung der Nierenfunktion (akute Nieren-Insuffizienz)*, ungewöhnliche Blut-Osmolarität*
- * nach nennenswerter Iod-Aufnahme bei längerfristiger Anwendung von dem Präparat auf ausgedehnten Haut-, Wund- oder Verbrennungsflächen
- Selten (kann bis zu 1 von 1.000 Behandelten betreffen):
- Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht angegeben sind.
Nebenwirkungen, Wirkstoffprofil
(kumulative Wirkstoffangaben ohne Berücksichtigung des individuellen Zulassungsstatus) Povidon-Iod - extern- Erkrankungen des Immunsystems
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Überempfindlichkeitsreaktionen
- anaphylaktische Reaktionen bis hin zum anaphylaktischen Schock
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Endokrine Erkrankungen
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Iod-induzierte Hyperthyreose mit Symptomen wie Tachykardie oder Unruhe bei prädisponierten Patienten
- ohne Häufigkeitsangabe
- Hypothyreose
- Störungen der Schilddrüsenfunktion (bei großflächiger bzw. wiederholter Anwendung, besonders auf geschädigter Haut)
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Stoffwechsel- und Ernährungsstörungen
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- nach Resorption größerer Povidon-Iod- Mengen, z.B. bei Verbrennungsbehandlung ( längerfristiger Anwendung auf ausgedehnten Wund- und Verbrennungsflächen)
- Auftreten von (zusätzlichen) Elektrolyt- und Serumosmolaritäts-Störungen
- schwere metabolische Azidose
- nach Resorption größerer Povidon-Iod- Mengen, z.B. bei Verbrennungsbehandlung ( längerfristiger Anwendung auf ausgedehnten Wund- und Verbrennungsflächen)
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Augenerkrankungen
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Hornhautkalzifizierungen unter der Therapie mit phosphathaltigen Augentropfen bei Patienten mit ausgeprägten Hornhautdefekten
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Erkrankungen der Atemwege, des Brustraums und Mediastinums
- ohne Häufigkeitsangabe
- Pneumonitis als Komplikation einer Aspiration
- ohne Häufigkeitsangabe
- Erkankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Überempfindlichkeitsreaktionen / Kontaktdermatitis
- Symptome wie Juckreiz, Rötungen, kleine Bläschen, auch über das Kontaktareal hinaus (Streureaktionen)
- Angioödem
- Überempfindlichkeitsreaktionen / Kontaktdermatitis
- ohne Häufigkeitsangabe
- vorübergehende Hautverfärbungen
- trockene Haut (bei mehrfacher Anwendung, besonders gefährdet ist Haut des Genitalbereiches, z.B. des Skrotums)
- exfoliative Dermatitis
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Erkrankungen der Nieren und Harnwege
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- renale Insuffizienz nach Resorption größerer Povidon-Iod- Mengen, z.B. bei Verbrennungsbehandlung
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- lokales Brennen nach Aufbringen des Arzneimittels zu Behandlungsbeginn
- ohne Häufigkeitsangabe
- bei längerer Behandlung durch zytotoxische Wirkungen:
- Störung der Wundheilung
- vorübergehend Schmerzen und Wärmegefühl
- bei längerer Behandlung durch zytotoxische Wirkungen:
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Verletzung, Vergiftung und durch Eingriffe bedingte Komplikationen
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Hautreizungen bzw. chemische Verbrennung der Haut nach präoperativer Hautdesinfektion in Fällen, in denen es zu einer „Pfützenbildung" unter dem Patienten gekommen ist
- ohne Häufigkeitsangabe
- thermische Verbrennung (insbesondere bei Verwendung von Hochfrequenz-Chirurgiegeräten)
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
-
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von Chr. ReicheBetaisadona SalbeGutes Preis-Leistungsverhältnis. *



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