Spalt Schmerztabletten

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Steckbrief : Spalt Schmerztabletten

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  • Tabletten
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  • Allgemeine Produktinformationen

    • Nehmen Sie die Tabletten entweder in etwas Flüssigkeit gelöst oder unzerkaut mit reichlich Flüssigkeit ein. Die Einnahme nach den Mahlzeiten kann zu einem verzögerten Wirkungseintritt führen.

    Anwendungsgebiete

    • Acetylsalicylsäure und Paracetamol sind Wirkstoffe aus der Gruppe der Analgetika-Antipyretika (Schmerzhemmer/Fiebersenker).
    • Das Arzneimittel wird angewendet von Erwachsenen bei:
      • akuten leichten bis mäßig starken Schmerzen.
    • Hinweis:
      • Schmerzmittel sollen längere Zeit oder in höheren Dosen nicht ohne Befragen des Arztes angewendet werden.

    Indikation
    Erwachsene
    • akute leichte bis mäßig starke Schmerzen
    • Hinweis: Schmerzmittel längere Zeit oder in höheren Dosen nicht ohne Befragen des Arztes anwenden
    Art der Anwendung
    • Tabletten in etwas Flüssigkeit gelöst oder unzerkaut mit reichlich Flüssigkeit einnehmen

    Gegenanzeigen

    • Das Arzneimittel darf nicht eingenommen werden
      • wenn Sie überempfindlich (allergisch) gegenüber Paracetamol, Acetylsalicylsäure bzw. Salicylsäure oder einem der sonstigen Bestandteile des Präparates sind
      • wenn Sie an einer schweren Beeinträchtigung der Leberfunktion leiden
      • wenn Sie in der Vergangenheit gegen Salicylate oder andere nicht-steroidale Entzündungshemmer (bestimmte Mittel gegen Schmerzen, Fieber oder Entzündungen) mit Asthmaanfällen oder in anderer Weise überempfindlich reagiert haben
      • bei Magen-Darm-Blutung (Perforation) oder -Durchbruch in der Vorgeschichte im Zusammenhang mit einer vorherigen Therapie mit nicht-steroidalen Antirheumatika/Antiphlogistika (NSAR)
      • bei bestehenden oder in der Vergangenheit wiederholt aufgetretenen Magen- oder Zwölffingerdarmgeschwüren (peptischen Ulzera) oder Blutungen mit mindestens zwei unterschiedlichen Episoden nachgewiesener Geschwüre oder Blutung
      • bei krankhaft erhöhter Blutungsneigung
      • bei Leber- und Nierenversagen
      • bei schwerer Herzmuskelschwäche (schwere Herzinsuffizienz)
      • wenn Sie gleichzeitig 15 mg oder mehr Methotrexat pro Woche einnehmen
      • in den letzten 3 Monaten der Schwangerschaft
      • von Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren

    Kontraindikation (absolut)
    • bekannte Überempfindlichkeit gegen Salicylate oder Paracetamol
    • Magen-Darm-Ulzera
    • erhöhte Blutungsneigung (hämorrhagische Diathese)
    • Kinder und Jugendliche (< 12 Jahre)
    • Schwangerschaft (3. Trimenon)

    Vorsichtsmaßnahmen

    • Besondere Vorsicht bei der Einnahme des Arzneimittels ist erforderlich
      • Das Präparat darf nur nach Rücksprache mit dem Arzt eingenommen werden:
        • wenn Sie chronisch alkoholkrank sind
        • wenn Sie an einer Beeinträchtigung der Leberfunktion leiden (Leberentzündung, Gilbert-Syndrom)
        • bei vorgeschädigter Niere
        • bei gleichzeitiger Einnahme von Medikamenten die die Leberfunktion beeinträchtigen
        • bei erblich bedingtem Mangel des Enzyms Glucose-6-phosphate Dehydrogenase, der zu schwerer Blutarmut führen kann, auch Favismus genannt
        • bei Hämolytischer Anämie (Blutarmut aufgrund eines Zerfalls der roten Blutkörperchen)
        • bei einem Mangel des am Leberstoffwechsel beteiligten Eiweißes Glutathion (z. B. bei Mangelernährung, Alkoholmissbrauch)
        • bei einem Mangel von Flüssigkeit im Körper (Dehydratation) z. B. durch geringe Trinkmenge, Durchfall oder Erbrechen
        • bei chronischer Mangelernährung
        • bei einem Körpergewicht unter 50 kg
        • bei höherem Lebensalter
        • bei Überempfindlichkeit gegen andere Entzündungshemmer/Antirheumatika (bestimmte Mittel gegen Rheuma oder Entzündungen) oder andere Allergie auslösende Stoffe
        • bei Bestehen von Allergien (z. B. mit Hautreaktionen, Juckreiz, Nesselfieber) oder Asthma, Heuschnupfen, Nasenschleimhautschwellungen (Nasenpolypen), chronischen Atemwegserkrankungen
        • bei eingeschränkter Leber- und Nierenfunktion
        • bei Bluthochdruck und Herzleistungsschwäche (Herzinsuffizienz)
        • vor Operationen (auch bei kleineren Eingriffen wie z. B. der Ziehung eines Zahnes); es kann zur verstärkten Blutungsneigung kommen. Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Zahnarzt, wenn Sie das Arzneimittel eingenommen haben
      • Paracetamol, ein Bestandteil von diesen Tabletten, kann schwere Hautreaktionen hervorrufen. Wenn Hautreaktionen wie Hautrötung, Bläschenbildung oder Hautausschlag auftreten, setzen Sie das Arzneimittel ab und suchen Sie sofort einen Arzt auf.
      • Acetylsalicylsäure, ein Bestandteil dieser Tabletten, gehört zu einer Gruppe von Arzneimitteln (nicht-steroidale Antirheumatika), die die Fruchtbarkeit von Frauen beeinträchtigen können. Diese Wirkung ist nach Absetzen des Arzneimittels reversibel (umkehrbar).
      • Wirkungen auf den Magen-Darm-Trakt
        • Eine gleichzeitige Anwendung von Acetylsalicylsäure mit anderen nicht-steroidalen Entzündungshemmern, einschließlich so genannten COX-Hemmern (Cyclooxygenase-2-Hemmern), die u. a. gegen rheumatische Beschwerden eingesetzt werden, ist zu vermeiden.
        • Bei älteren Patienten treten Nebenwirkungen nach Anwendung von nicht-steroidalen Entzündungshemmern vermehrt auf, insbesondere Blutungen im Magen- und Darmbereich, die lebensbedrohlich sein können.
        • Von Blutungen, Geschwürbildung und Durchbrüchen (Perforationen) im Magen-Darm-Bereich, die zum Tode führen können, wurde im Zusammenhang mit der Einnahme aller nicht-steroidaler Entzündungshemmer berichtet. Sie traten mit oder ohne vorherige Warnsymptome bzw. schwerwiegende Ereignisse im Magen-Darm-Trakt in der Vorgeschichte zu jedem Zeitpunkt der Therapie auf. Das Risiko hierfür ist mit steigender NSAR-Dosis, bei Patienten mit Geschwüren in der Vorgeschichte, insbesondere mit den Komplikationen Blutung oder Durchbruch und bei älteren Patienten erhöht. Diese Patienten sollten die Behandlung mit der niedrigsten verfügbaren Dosis beginnen. Hier sollte eine Kombinationstherapie mit Magenschleimhaut-schützenden Arzneimitteln (z. B. Misoprostol oder Protonenpumpenhemmer) in Betracht gezogen werden. Dies empfiehlt sich auch für Patienten, die andere Arzneimittel einnehmen, die das Risiko einer Erkrankung des Magen-Darm-Traktes erhöhen. (Siehe Kategorie "Wechselwirkungen").
        • Patienten, insbesondere in höherem Alter, die eine Vorgeschichte von Nebenwirkungen am Magen-Darm-Trakt aufweisen, sollten jedes ungewöhnliche Symptom im Bauchraum insbesondere am Anfang der Therapie melden.
        • Vorsicht ist geboten bei Patienten, die gleichzeitig Arzneimittel einnehmen, die das Risiko für die Bildung von Geschwüren oder Blutungen erhöhen, z. B. Kortikoide, blutgerinnungshemmende Medikamente wie Warfarin, selektive Serotonin-Wiederaufnahme-Hemmer, die u. a. zur Behandlung von depressiven Verstimmungen verordnet werden oder Thrombozytenaggregationshemmer (Siehe Kategorie "Wechselwirkungen").
        • Die Behandlung ist abzubrechen, wenn Blutungen oder Geschwürbildung im Magen-Darmtrakt auftreten.
      • Sonstige Hinweise
        • Nebenwirkungen können reduziert werden, indem die niedrigste wirksame Dosis über den kürzesten, für die Symptomkontrolle erforderlichen Zeitraum angewendet wird.
        • Bei dauerhafter Einnahme von Schmerzmitteln können Kopfschmerzen auftreten, die zu erneuter Einnahme führen und damit wiederum eine Fortdauer der Kopfschmerzen bewirken können.
        • Die gewohnheitsmäßige Einnahme von Schmerzmitteln kann zur dauerhaften Nierenschädigung mit dem Risiko eines Nierenversagens führen (Analgetika-Nephropathie). Dieses Risiko ist besonders groß, wenn Sie mehrere verschiedene Schmerzmittel kombiniert einnehmen.
        • Acetylsalicylsäure vermindert in niedriger Dosierung die Harnsäureausscheidung. Bei Patienten, die bereits zu geringerer Harnsäureausscheidung neigen, kann dies unter Umständen einen Gichtanfall auslösen.
        • Wenn sich Ihre Symptome verschlimmern oder nach 3 Tagen keine Besserung eintritt, oder bei hohem Fieber müssen Sie einen Arzt aufsuchen.
        • Um das Risiko einer Überdosierung zu verhindern, sollte sichergestellt werden, dass andere Arzneimittel, die gleichzeitig angewendet werden, kein Paracetamol enthalten.
        • Die einmalige Einnahme der Tagesgesamtdosis kann zu schweren Leberschäden führen; in solchem Fall sollte unverzüglich medizinische Hilfe aufgesucht werden.
      • Kinder und Jugendliche
        • Bitte beachten Sie die Hinweise in der Kategorie "Kontraindikation".

     

    • Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen
      • Das Arzneimittel hat keinen Einfluss auf die Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen.
      • Trotzdem ist nach Einnahme eines Schmerzmittels immer Vorsicht geboten.

    Hinweise und Vorsichtsmaßnahmen
    • Arzneimittel nur nach Rücksprache mit dem Arzt verwenden bei:
      • Asthma bronchiale
      • gleichzeitiger Therapie mit gerinnungshemmenden Arzneimitteln (z.B. Cumarinderivate, Heparin mit Ausnahme niedrig dosierter Heparin-Therapie)
      • Überempfindlichkeit gegen
        • andere Entzündungshemmer / Antirheumatika oder
        • andere allergene Stoffe
      • chronischen u. wiederkehrenden Magen- o. Darmbeschwerden
      • vorgeschädigter Niere
      • schweren Leberfunktionsstörungen
      • Gilbert-Syndrom (Meulengracht-Krankheit)
    • sonstige Hinweise
      • ohne ärztliche Verordnung Arzneimittel nur kurzfristig zur Behebung akuter Schmerzen einnehmen
        • aufgrund der derzeitigen Datenlage kann nicht ausgeschlossen werden, dass die kombinierte Langzeitanwendung von Paracetamol u. Acetylsalicylsäure in diesem Arzneimittel zu einer höheren Nierentoxizität führen könnte als die Anwendung der Einzelsubstanzen
      • durch die fiebersenkende Wirkung kann eine Besserung der Erkrankung vorgetäuscht werden
        • ggf. ärztlichen Rat einholen
      • Personen, die durch Krankheit, berufliche Exposition o. aufgrund familiärer Disposition eine Schädigung der Niere erlitten haben, insbes. auch bei wiederholtem Auftreten von Infektionen u. Entzündungen der Niere u. der ableitenden Harnwege
        • Arzneimittel nicht oder nur in Einzelfällen einnehmen
      • häufigere Einnahme vermeiden bei:
        • Diabetes mellitus
        • Alkoholismus
        • Rheumatherapie
        • Dehydratation (z.B. nach Durchfällen, hohen Außentemperaturen, exzessiver körperlicher Belastung mit starkem Schwitzen)
        • chronisch zu niedrigem Blutdruck
        • Traumen
      • längere, gewohnheitsmäßige Einnahme
        • kann zu irreparablen Gesundheitsschäden führen. Dauerhafte Nierenschädigung mit dem Risiko eines Nierenversagens (Analgetika-Nephropathie) möglich
        • kann zu Kopfschmerzen sowie Müdigkeit, Muskelschmerzen, Nervosität und vegetativen Symptome führen (diese Absetzsymptomatik klingt innerhalb weniger Tage ab); Wiedereinnahme von Schmerzmitteln sollte bis dahin unterbleiben und die erneute Einnahme nicht ohne ärztlichen Rat erfolgen
      • bei Einnahme vor operativen Eingriffen
        • Arzt / Zahnarzt befragen bzw. informieren
      • Patienten, die in der Vergangenheit bereits unter Magen- u. Darm-Ulzerationen gelitten haben; Patienten mit Magen- Darm-Beschwerden; Patienten mit eingeschränkter Leber- u. Nierenfunktion o. Herzinsuffizienz
        • besonders sorgfältige Überwachung der Behandlung erforderlich
        • bei Auftreten von schwarzem Stuhl (Teerstuhl): sofort Arzt benachrichtigen
      • Patienten, die überempfindlich o. mit asthmaähnlichen Zuständen auf Salicylate o. verwandte Stoffe reagieren
        • nur unter bestimmten Vorsichtsmaßnahmen anwenden (Notfallbereitschaft)
      • Patienten mit Asthma o. Nasenschleimhautschwellung (sog. Nasenpolypen) reagieren häufiger als andere Kranke auf nichtsteroidale Antirheumatika mit Asthmaanfällen, örtlicher Haut- oder Schleimhautschwellung (Entsprechendes gilt generell für Allergiker)
      • Acetylsalicylsäure vermindert in niedriger Dosierung die Harnsäureausscheidung
        • bei prädisponierten Patienten kann dies unter Umständen einen Gichtanfall auslösen
      • Kinder u. Jugendliche
        • über die Anwendung der fixen Kombination liegen keine ausreichenden Erkenntnisse vor
        • wegen des Anteils an Acetylsalicylsäure keine Anwendung bei Kindern u. Jugendlichen mit fieberhaften Erkrankungen, da ein Reye-Syndrom ausgelöst werden kann (u.U. lebensbedrohlich, bedarf sofortiger ärztlicher Behandlung)
      • Auswirkungen auf das Reaktionsvermögen
        • kein Einfluss auf die Verkehrstüchtigkeit u. die Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen
    Schwangerschaftshinweise
    • kontraindiziert im 3. Trimenon
    • sollte im 1. und 2. Trimenon nicht eingenommen werden
    • keine Erfahrungen zur Sicherheit des Kombinationspräparates in der Schwangerschaft
    • Einfluss einer Prostaglandinsynthese-Hemmung auf die Schwangerschaft ungeklärt
    • Einnahme von Salicylaten im 3. Trimenon
      • Verlängerung der Gestationsdauer
      • Wehenhemmung
      • gesteigerte Blutungsneigung bei Mutter und Kind (insbesondere bei Frühgeborenen nach Einnahme kurz vor der Geburt intracraniale Blutungen möglich)
      • vorzeitiger Verschluss des Ductus arteriosus beim Feten
    • Einnahme von Salicylaten im 1. Trimenon
      • mit erhöhtem Fehlbildungsrisiko (Gaumenspalten, Herzmissbildungen) in Zusammenhang gebracht worden; Risiko bei normalen therapeutischen Dosen jedoch gering (Studie mit ca. 32.000 exponierten Mutter-Kind-Paaren ohne Assoziation mit erhöhter Fehlbildungsrate)
    • Einnahme von Paracetamol
      • keine Hinweise auf Zusammenhang zwischen Anwendung von Paracetamol während der ersten 3 - 4 Monate der Schwangerschaft und dem Auftreten von Fehlbildungen (Untersuchungen an zahlreichen (923) Mutter-Kind-Paaren)
      • dennoch während der Schwangerschaft nur unter strenger Abwägung des Nutzen-Risiko-Verhältnisses anwenden
    Stillzeithinweise
    • Acetylsalicylsäure und Paracetamol gehen in die Muttermilch über
      • nachteilige Folgen dadurch für den Säugling bisher nicht bekannt
    • kurzfristige Anwendung der empfohlenen Dosis: Unterbrechung des Stillens i.d.R. nicht erforderlich
    • längere Anwendung bzw. Einnahme höherer Dosen: es sollte abgestillt werden

    Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten

    • Bei Einnahme/Anwendung des Präparates mit anderen Arzneimitteln
      • Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden bzw. vor kurzem eingenommen/angewendet haben, auch wenn es sich um nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel handelt.
      • Wechselwirkungen sind möglich mit
        • Arzneimitteln gegen Gicht wie Probenecid und Benzbromaron:
          • Bei gleichzeitiger Einnahme sollte die Dosis des Präparates verringert werden, da der Abbau dieses Arzneimittels verlangsamt sein kann und die Wirkung der Gichtmittel vermindert wird.
        • Schlafmitteln wie Phenobarbital; Mitteln gegen Epilepsie wie Phenytoin, Carbamazepin; Mitteln gegen Tuberkulose (Rifampicin) und anderen möglicherweise die Leber schädigende Arzneimitteln.
          • Unter Umständen kann es bei gleichzeitiger Einnahme des Präparates zu Leberschäden kommen.
        • Mitteln zur Senkung erhöhter Blutfettwerte (Cholestyramin):
          • Diese können die Aufnahme und damit die Wirksamkeit dieses Arzneimittels verringern.
        • Arzneimitteln bei HIV-Infektionen (Zidovudin):
          • Die Neigung zur Verminderung weißer Blutkörperchen (Neutropenie) wird verstärkt. Das Präparat sollte daher nur nach ärztlichem Anraten gleichzeitig mit Zidovudin eingenommen/angewendet werden.
        • Mitteln gegen Übelkeit (Metoclopramid und Domperidon):
          • Diese können eine Beschleunigung der Aufnahme und des Wirkungseintritts dieses Arzneimittels bewirken.
        • Bei gleichzeitiger Anwendung von Mitteln, die zu einer Verlangsamung der Magenentleerung führen, können Aufnahme und Wirkungseintritt des Präparates verzögert sein.
      • Das Arzneimittel verstärkt die Wirkung von: (dadurch kann das Nebenwirkungsrisiko erhöht sein)
        • Blutgerinnungshemmenden Arzneimitteln, z. B. Cumarin, Warfarin, Heparin
        • Digoxin (Mittel zur Stärkung der Herzkraft)
        • Antidiabetika (blutzuckersenkende Arzneimittel):
          • Der Blutzuckerspiegel kann sinken
        • Methotrexat (Mittel zur Behandlung von Krebserkrankungen bzw. von bestimmten rheumatischen Erkrankungen)
        • Valproinsäure (Mittel zur Behandlung von Krampfanfällen)
        • Thrombozytenaggregationshemmer (Mittel, die das Zusammenhaften und Verklumpen von Blutplättchen hemmen) z. B. Ticlopidin, Clopidogrel und selektive Serotonin-Wiederaufnahme-Hemmer (Arzneimittel zur Behandlung depressiver Verstimmungen) erhöhen das Risiko für Blutungen und Bildung von Geschwüren im Magen-Darmtrakt.
        • Glukokortikoide (Arzneimittel, die Kortison oder kortisonähnliche Substanzen enthalten) oder andere nicht-steroidale Antiphlogistika/Analgetika (entzündungs- und schmerzhemmende Mittel) erhöhen das Risiko für Magen-Darm-Geschwüre und -Blutungen.
      • Das Präparat vermindert die Wirkung von:
        • Diuretika (Mittel zur vermehrten Harnausscheidung) bei Dosierungen ab 3 g Acetylsalicylsäure (entspricht 10 Tabletten) pro Tag und mehr.
        • ACE-Hemmern (bestimmte blutdrucksenkende Mittel) bei Dosierungen ab 3 g Acetylsalicylsäure (entspricht 10 Tabletten) pro Tag und mehr.
      • Auswirkungen der Einnahme des Arzneimittels auf Laboruntersuchungen:
        • Die Harnsäurebestimmung, sowie die Blutzuckerbestimmung können beeinflusst werden.
      • Das Präparat soll daher nicht zusammen mit einem der hier angegebenen Stoffe angewendet werden, ohne dass der Arzt ausdrücklich die Anweisung gegeben hat.
    • Bei Einnahme des Arzneimittels zusammen mit Nahrungsmitteln und Getränken:
      • Das Präparat darf nicht zusammen mit Alkohol eingenommen werden.

    Wechselwirkungen, wirkstoffbezogen
    keine Berücksichtigung des arzneimittelrechtlichen Zulassungsstatus des Präparates bzw. produktspezifischer Angaben
    schwerwiegend Vitamin-K-Antagonisten / Acetylsalicylsäure, hochdosiert
    Ketorolac / Salicylate
    Methotrexat / Salicylate
    Urikosurika / Acetylsalicylsäure
    Lebend-Impfstoffe / Salicylate
    Clozapin / Stoffe mit potenziell myelotoxischen UAW
    Streptozocin / Stoffe mit potenziell nephrotoxischen UAW
    Anagrelid / Acetylsalicylsäure
    mittelschwer Paracetamol / Ethanol
    Paracetamol / Hydantoine
    ACE-Hemmer / Antirheumatika, nicht-steroidale
    an Aktivkohle adsorbierbare Stoffe / Aktivkohle
    Heparine und Heparinoide / Acetylsalicylsäure, hochdosiert
    Salicylate, niedrig dosiert / Antirheumatika, nicht-steroidale, systemisch
    Antirheumatika, nicht-steroidale / Serotonin-Wiederaufnahme-Hemmer
    Salicylate / Carboanhydrase-Hemmer
    Acetylsalicylsäure / Corticosteroide
    Valproinsäure / Acetylsalicylsäure
    Dabigatran / Antirheumatika, nicht-steroidale
    Faktor Xa-Inhibitoren, orale / Acetylsalicylsäure, hochdosiert
    Paracetamol / Imatinib
    Angiotensin-II-Antagonisten / Antirheumatika, nicht-steroidale
    Pemetrexed / Acetylsalicylsäure, hochdosiert
    Flupirtin / Paracetamol
    Mifamurtid / Antirheumatika, nicht-steroidale
    Plasminogen-Aktivatoren / Thrombozytenaggregationshemmer
    Thrombozytenaggregationshemmer / Antirheumatika, nicht-steroidale
    Diuretika, kaliumsparende / Antirheumatika, nicht-steroidale
    Antirheumatika, nicht-steroidale / Asparaginase
    Salicylate / Cilostazol
    Antirheumatika, nicht-steroidale / Antirheumatika, nicht-steroidale
    Antirheumatika, nicht-steroidale / Antirheumatika, nicht-steroidale
    Fumarsäure-Derivate / Antirheumatika, nicht-steroidale
    Gaxilose / Antirheumatika, nicht-steroidale
    COX-2-Hemmer / Antirheumatika, nicht-selektive
    Stoffe mit schwerem myelotoxischem Potential / Stoffe, leicht-mäßig myelotoxisches Potential
    Flucloxacillin / Paracetamol
    CYP1A2-Substrate / Givosiran
    Macimorelin / COX-Hemmer
    Efbemalenograstim alfa / Stoffe mit potenziell myelotoxischen UAW
    geringfügig Paracetamol / Anticholinergika
    Paracetamol / Barbiturate
    Paracetamol / Carbamazepin
    Paracetamol / Isoniazid
    Paracetamol / Probenecid
    Paracetamol / Rifamycine
    Vitamin-K-Antagonisten / Paracetamol
    Beta-Blocker / Antirheumatika, nicht-steroidale
    Insulin / Salicylate, hoch dosiert
    Lamotrigin / Paracetamol
    Schleifendiuretika / Antirheumatika, nicht-steroidale
    Acetylsalicylsäure / Antazida
    Acetylsalicylsäure / Ethanol
    Salicylate / Ginkgo biloba
    Salicylate / Griseofulvin
    Thiazid-Diuretika / Antirheumatika, nicht-steroidale
    Zidovudin / Paracetamol
    Antidiabetika, orale / Antirheumatika, nicht-steroidale
    Metformin / Antirheumatika, nicht-steroidale
    CYP1A2-Substrate / Proteinkinase-Inhibitoren
    Paracetamol / Enzalutamid
    Paracetamol / Dabrafenib
    Paracetamol / Serotonin-5HT3-Antagonisten, intravenös
    Paracetamol / Metyrapon
    Ketoconazol / Paracetamol
    Paracetamol / Pitolisant
    Antirheumatika, nicht-steroidale / Deferasirox
    Antirheumatika, nicht-steroidale / Defibrotid
    CYP1A2-Substrate / Obeticholsäure
    Schilddrüsenhormone / Salicylate
    Pentosanpolysulfat-Natrium / Antirheumatika, nicht-steroidale
    CYP1A2-Substrate / Niraparib
    Inotersen / Stoffe mit potenziell nephrotoxischen UAW
    Stoffe, leicht-mäßig myelotoxisches Potential / Stoffe, leicht-mäßig myelotoxisches Potential
    Stoffe, leicht-mäßig myelotoxisches Potential / Stoffe, leicht-mäßig myelotoxisches Potential
    CYP1A2-Substrate / Rucaparib
    Volanesorsen / Antirheumatika, nicht-steroidale
    CYP1A2-Substrate / Interferon alpha
    CYP1A2-Substrate / Cannabidiol
    CYP1A2-Substrate, geringe therapeutische Breite / Remdesivir
    Paracetamol / Johanniskraut
    CYP1A2-Substrate / Ritlecitinib
    UGT-Substrate / Ivosidenib
    CYP1A2-Substrate / Momelotinib
    CYP3A4-, CYP1A2-, CYP2C-Substrate / Meropenem und Vaborbactam
    CYP1A2-Substrate / Leflunomid
    CYP1A2-Substrate / Lazertinib
    Tiratricol / Stoffe, die die Plasmaproteinbindung beeinträchtigen
    Paracetamol / Prokinetika
    Paracetamol / Colestyramin
    unbedeutend Paracetamol / Propranolol
    Paracetamol / Kontrazeptiva, orale
    Phenytoin / Acetylsalicylsäure
    Salicylate / Kontrazeptiva, orale
    Paracetamol / Exenatid
    Linaclotid / Antirheumatika, nicht-steroidale
    Paracetamol / Methoxsalen
    Paracetamol / Liraglutid
    Penicilline / Salicylate, hochdosiert
    Paracetamol / Stoffe, potenziell hepatotoxisch (Livertox Score A - C)

    Warnhinweise

    • Schwangerschaft
      • Fragen Sie vor der Einnahme von allen Arzneimitteln Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.
      • Wird während einer Anwendung des Arzneimittels eine Schwangerschaft festgestellt, so sollten Sie den Arzt benachrichtigen.
      • Falls erforderlich, kann das Arzneimittel im ersten und zweiten Schwangerschaftsdrittel nur nach Rücksprache mit Ihrem Arzt angewendet werden. Sie sollten die geringstmögliche Dosis anwenden, mit der Ihre Schmerzen und/oder Ihr Fieber gelindert werden, und Sie sollten das Arzneimittel für den kürzest möglichen Zeitraum anwenden. Wenden Sie sich an Ihren Arzt, falls die Schmerzen und/oder das Fieber nicht gelindert werden oder Sie das Arzneimittel häufiger einnehmen müssen.
      • In den letzten drei Monaten der Schwangerschaft dürfen Sie dieses Präparat wegen eines erhöhten Risikos von Komplikationen für Mutter und Kind nicht anwenden.
    • Stillzeit
      • Die Wirkstoffe gehen in die Muttermilch über. Bei kurzfristiger Anwendung der empfohlenen Dosis wird eine Unterbrechung des Stillens in der Regel nicht erforderlich sein. Bei längerer Anwendung bzw. Einnahme höherer Dosen sollte abgestillt werden.

    Mit Flüssigkeit einnehmen.Die Anwendung im 1. Trimenon der Schwangerschaft ist nicht empfohlen.
    Die Anwendung im 2. Trimenon der Schwangerschaft ist nicht empfohlen.
    Die Anwendung im 3. Trimenon der Schwangerschaft darf oder sollte nicht erfolgen.Die Anwendung in der Stillzeit ist nicht empfohlen.

    Dosierungsanleitung

    • Nehmen Sie das Arzneimittel immer genau nach Anweisung ein. Bitte fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht ganz sicher sind.
    • Falls vom Arzt nicht anders verordnet, ist die übliche Dosis:
      • Erwachsene nehmen jeweils 1 Tablette (entsprechend 300 mg Acetylsalicylsäure, 300 mg Paracetamol) ein, wenn erforderlich bis zu 3mal täglich (in der Regel im Abstand von 4 bis 8 Stunden).
      • Die Höchstdosis von 4 Tabletten (entsprechend 1200 mg Acetylsalicylsäure, 1200 mg Paracetamol) pro Tag sollte nicht überschritten werden.
    • Besondere Patientengruppen
      • Leberfunktionsstörungen und leichte Einschränkung der Nierenfunktion
        • Bei Patienten mit Leber- oder Nierenfunktionsstörungen sowie Gilbert-Syndrom muss die Dosis vermindert bzw. der Abstand zwischen den einzelnen Dosen verlängert werden.
        • Eine tägliche Gesamtdosis von 2g Paracetamol darf ohne ärztliche Anweisung nicht überschritten werden.
      • Schwere Niereninsuffizienz
        • Bei schwerer Niereninsuffizienz (Kreatinin-Clearance < 10 ml/min) muss ein Dosisintervall von mindestens 8 Stunden eingehalten werden.
      • Ältere Patienten
        • Erfahrungen haben gezeigt, dass keine spezielle Dosisanpassung erforderlich ist.
        • Allerdings kann bei geschwächten, immobilisierten älteren Patienten mit eingeschränkter Leber- oder Nierenfunktion eine Verminderung der Dosis oder Verlängerung des Dosierungsintervalls erforderlich werden.
      • Ohne ärztliche Anweisung sollte die maximale tägliche Dosis von 60mg/kg Körpergewicht (bis zu einem Maximum von 2g/Tag) nicht überschritten werden, bei:
        • Körpergewicht unter 50 Kg
        • Chronischem Alkoholismus
        • Wasserentzug
        • Chronischer Unterernährung

     

    • Dauer der Anwendung:
      • Nehmen Sie das Präparat ohne ärztlichen oder zahnärztlichen Rat nicht länger als 3 Tage ein.
      • Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, wenn Sie den Eindruck haben, dass die Wirkung zu stark oder zu schwach ist.

     

    • Wenn Sie eine größere Menge eingenommen haben, als Sie sollten:
      • Die Gesamtdosis an Paracetamol darf für Erwachsene bzw. ab 43 kg Körpergewicht 4000 mg Paracetamol (entsprechend 13 Tabletten) täglich nicht übersteigen.
      • Bei einer Überdosierung treten im Allgemeinen innerhalb von 24 Stunden Beschwerden auf, die Übelkeit, Erbrechen, Appetitlosigkeit, Blässe und Bauchschmerzen umfassen.
      • Schwindel und Ohrklingen können, insbesondere bei älteren Patienten, Zeichen einer ernsthaften Vergiftung sein.
      • Wenn Sie eine größere Menge eingenommen haben als empfohlen, rufen Sie den nächst erreichbaren Arzt zu Hilfe!

     

    • Wenn Sie die Einnahme/Anwendung vergessen haben.
      • Nehmen Sie nicht die doppelte Dosis ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben.

     

    • Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung des Arzneimittels haben, fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

    Dosierung
    • akute leichte bis mäßig starke Schmerzen
      • Erwachsene
        • 1 Tablette (300 mg Acetylsalicylsäure, 300 mg Paracetamol) 1 - 3mal / Tag
        • i.d.R. 4 - 8 Stunden Abstand zwischen den Einnahmen
        • tägliche Maximaldosis: 4 Tabletten (1200 mg Acetylsalicylsäure, 1200 mg Paracetamol)
      • Behandlungsdauer
        • ohne ärztlichen oder zahnärztlichen Rat max. 3 Tage und nicht in höherer Dosierung
      • Kinder und Jugendliche < 18 Jahre
        • kontraindiziert
      • Leberinsuffizienz, leichte Niereninsuffizienz und Gilbert-Syndrom
        • Dosisreduktion bzw. Dosisintervall verlängern
        • Paracetamol: ohne ärztliche Anweisung max. 2 g / Tag
      • schwere Niereninsuffizienz (Kreatinin-Clearance < 10 ml / Min.)
        • Dosisintervall von mind. 8 Stunden einhalten
      • ältere Patienten
        • keine Dosisanpassung erforderlich
        • bei geschwächten, immobilisierten älteren Patienten mit eingeschränkter Leber-/ Nierenfunktion kann eine
          Dosisreduktion oder Verlängerung des Dosierungsintervalls erforderlich werden
      • ohne ärztliche Anweisung sollte die maximale tägliche Dosis von 60 mg / kg Körpergewicht (bis zu einem Maximum von 2 g / Tag) nicht überschritten werden, bei:
        • Körpergewicht < 50 KG
        • chronischem Alkoholismus
        • Wasserentzug
        • chronischer Unterernährung

    Nebenwirkungen

    • Wie alle Arzneimittel kann das Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem Behandelten auftreten müssen.
    • Bei der Bewertung von Nebenwirkungen werden folgende Häufigkeitsangaben zugrunde gelegt:
      • Sehr häufig: mehr als 1 Behandelter von 10
      • Häufig: 1 bis 10 Behandelte von 100
      • Gelegentlich: 1 bis 10 Behandelte von 1.000
      • Selten: 1 bis 10 Behandelte von 10.000
      • Sehr selten: weniger als 1 Behandelter von 10.000
      • Nicht bekannt: Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar
    • Mögliche Nebenwirkungen
      • Erkrankungen des Verdauungstrakts:
        • Häufig:
          • Magen-Darm-Beschwerden wie Sodbrennen, Übelkeit, Erbrechen, Bauchschmerzen
        • Selten:
          • Magen- Darmblutungen, die sehr selten zu einer Eisenmangelanämie führen können. Magen-Darm-Geschwüre, unter Umständen mit Blutung und Durchbruch.
        • Diese Nebenwirkungen traten insbesondere bei älteren Patienten auf. Sollten stärkere Schmerzen im Oberbauch, Bluterbrechen, Blut im Stuhl oder eine Schwarzfärbung des Stuhls auftreten, so müssen Sie das Arzneimittel absetzen und sofort den Arzt informieren.
      • Leber- und Gallenerkrankungen
        • Selten wurde von einem leichten Anstieg bestimmter Leberenzyme (Serumtransaminasen) berichtet.
      • Erkrankungen des Immunsystems
        • Gelegentlich:
          • Überempfindlichkeitsreaktionen wie Hautreaktionen.
        • Selten:
          • Überempfindlichkeitsreaktionen wie Anfälle von Atemnot, evt. mit Blutdruckabfall, allergischer Schock, Schwellungen von Gesicht, Zunge und Kehlkopf (Quincke-Ödem) vor allem bei Asthmatikern.
        • Im Falle einer allergischen Schockreaktion rufen Sie den nächst erreichbaren Arzt zu Hilfe.
        • Sehr selten ist bei empfindlichen Personen eine Verengung der Atemwege (Analgetika-Asthma) ausgelöst worden.
      • Erkrankungen des Blutes und des Lymphsystems
        • Blutungen wie z. B. Nasenbluten, Zahnfleischbluten oder Hautblutungen mit einer möglichen Verlängerung der Blutungszeit. Diese Wirkung kann über 4 bis 8 Tage nach der Einnahme anhalten.
        • Selten bis sehr selten sind auch schwerwiegende Blutungen wie z. B. Gehirnblutungen, besonders bei Patienten mit nicht eingestelltem Bluthochdruck und/oder gleichzeitiger Behandlung mit Antikoagulantien (blutgerinnungshemmende Arzneimittel) berichtet worden, die in Einzelfällen lebensbedrohlich sein können.
        • Sehr selten wurde über Veränderungen des Blutbildes berichtet wie eine verringerte Anzahl von Blutplättchen (Thrombozytopenie) oder eine starke Verminderung bestimmter weißer Blutkörperchen (Agranulozytose).
      • Erkrankungen des Nervensystems:
        • Kopfschmerzen, Schwindel, gestörtes Hörvermögen, Ohrensausen (Tinnitus) und geistige Verwirrung können Anzeichen einer Überdosierung sein.
      • Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes:
        • Sehr selten:
          • schwere Hautreaktionen wie Hautausschlag mit Rötung und Blasenbildung (z. B. Erythema Exsudativum Multiforme, Stevens-Johnson-Syndrom, toxische epidermale Nekrolyse, akute generalisierte exanthematische Pustulose).
    • Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt, Apotheker oder das medizinische Fachpersonal. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht angegeben sind.

    Nebenwirkungen
    • keine Hinweise, dass bei bestimmungsgemäßem Gebrauch durch die fixe Kombination Umfang und Art der Nebenwirkungen der Einzelsubstanzen verstärkt oder im Spektrum erweitert werden
    • Acetylsalicylsäure
      • häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
        • gastrointestinale Beschwerden, wie Magenschmerzen, Mikroblutungen
      • gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
        • Übelkeit
        • Erbrechen
        • Durchfälle
      • selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
        • Magenblutungen
        • Magenulzerationen
        • Überempfindlichkeitsreaktionen
      • sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
        • Leber- und Nierenfunktionsstörungen
        • Hypoglykämie
        • besonders schwere Hautreaktionen (bis hin zum Erythema exsudativum multiforme)
        • Verschlechterung infektionsbedingter Entzündungen (z.B. Entwicklung einer nekrotisierenden Fasciitis)
          • wenn Zeichen einer Infektion neu auftreten o. sich verschlimmern, unverzüglich Arzt aufsuchen; prüfen, ob die Indikation für eine antiinfektiöse/ antibiotische Therapie vorliegt
      • ohne Häufigkeitsangabe
        • ZNS-Störungen wie Kopfschmerzen, Schwindel, Erbrechen, Tinnitus, Sehstörung o. Somnolenz (bei längerdauernder o. chronischer Anwendung)
        • Eisenmangelanämie (bei längerdauernder o. chronischer Anwendung)
        • Störungen des Säure-Haushaltes; Natrium- u. Wasserretention (bei Anwendung hoher Dosen u. entsprechender Disposition)
    • Paracetamol
      • selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
        • Hautrötungen
      • sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
        • allergische Reaktionen mit Exanthemen
        • weitergehende Überempfindlichkeitsreaktionen (Quincke-Ödem, Atemnot, Schweißausbruch, Übelkeit, Blutdruckabfall bis hin zum Schock)
        • allergische Thrombozytopenie o. Leukopenie, in Einzelfällen eine Agranulozytose o. Panzytopenie
        • Bronchospasmus bei prädisponierten Personen

  • Wirkstoff und weitere Bestandteile des Arzneimittels

    Stoffname Stoffmenge Stofftyp
    Acetylsalicylsäure300 mgWirkstoff
    Paracetamol300 mgWirkstoff
    Cellulose Pulver+Hilfsstoff
    Cellulose, mikrokristallin+Hilfsstoff
    Glycerol tritetradecanoat+Hilfsstoff
    Maisstärke+Hilfsstoff
    Povidon 25+Hilfsstoff
    Silicium dioxid, hochdispers+Hilfsstoff
    Stearinsäure+Hilfsstoff

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