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Bei Arzneimitteln: Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke.
Bei Tierarzneimitteln: Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre Tierärztin, Ihren Tierarzt oder in Ihrer Apotheke.
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Anwendungsgebiete
Indikation
- symptomatische Behandlung von Sodbrennen und säurebedingten Magenbeschwerden
- Lutschtabletten langsam im Mund zergehen lassen
- 2 Stunden Einnahmeabstand vor oder nach der Einnahme des Arzneimittels zu anderen Arzneimitteln
Gegenanzeigen
Kontraindikation (absolut), Wirkstoffprofil
(kumulative Wirkstoffangaben ohne Berücksichtigung des individuellen Zulassungsstatus) Calciumcarbonat - peroral- Überempfindlichkeit gegenüber dem Wirkstoff
- Kinder < 12 Jahre
- zu hohen Calciumkonzentrationen im Blut oder im Urin
- längerer Ruhigstellung von Gliedmaßen (Immobilisation) mit begleitender Hypercalciurie oder Hypercalcämie
- calciumhaltigen Nierensteinen, Nephrocalcinose
- Verkalkung der Niere
- Krankheiten oder Umständen, die eine Hypercalcämie oder Hypercalciurie verursachen können
- Anwendung erst nach Rücksprache mit dem Arzt bei
- eingeschränkter Nierenfunktion
- Hypophosphatämie
Vorsichtsmaßnahmen
Hinweise und Vorsichtsmaßnahmen, Wirkstoffprofil
(kumulative Wirkstoffangaben ohne Berücksichtigung des individuellen Zulassungsstatus) Calciumcarbonat - peroral- das Arzneimittel sollte bei folgenden Erkrankungen erst nach Rücksprache mit dem Arzt angewendet werden
- eingeschränkte Nierenfunktion
- Hypophosphatämie
- bei Gabe hoher Dosen sollte der Calciumspiegel in Serum und Urin kontrolliert werden
- Calciumgehalt aus anderen Quellen beachten
- hohe Dosen an Calcium zusammen mit alkalischen Substanzen (wie Carbonaten) können zu folgendem führen
- Milch-Alkali-Syndrom (Burnett-Syndrome) mit zu hohem Calciumgehalt im Blut
- Anstieg des Blut pH Wertes (metabolischer Alkalose)
- Nierenversagen
- Weichteilverkalkung
- bei Einnahme hoher Dosen sollte der Calciumspiegel im Blut und Urin kontrolliert werden
- folgende Quellen möglich
- Nahrungsergänzungsmittel
- angereicherte Lebensmittel
- andere Arzneimittel
- hohe Dosen an Calcium zusammen mit alkalischen Substanzen (wie Carbonaten) können zu folgendem führen
- Ausscheidung von Calcium im Urin ist erhöht
- Neigung zur Ausfällung von Calciumsalzen und unter Umständen zur Bildung von Steinen in Niere und Harnblase dadurch gesteigert
- kann durch eine reichliche Zufuhr von Flüssigkeit vermieden werden
- Neigung zur Ausfällung von Calciumsalzen und unter Umständen zur Bildung von Steinen in Niere und Harnblase dadurch gesteigert
- bei Patienten mit calciumhaltigen Nierensteinen in der Familie
- eine absorptive Hypercalciurie sollte ausgeschlossen werden
- Niereninsuffizienz
- das Arzneimittel sollte nur unter laufender Überwachung der Calcium und Phosphatkonzentrationen im Blut und Urin angewandt werden
- während einer Therapie mit hohen Dosen Calciumcarbonat und zusätzlich Vitamin D, besteht die Gefahr einer Hypercalcämie, der eine Störung der Nierenfunktion folgen kann
- Serum-Calciumspiegel und die Nierenfunktion überwachen
- länger anhaltende oder wiederkehrende Magenbeschwerden
- können Zeichen einer ernsthaften Erkrankung sein, wie z.B. ein Magen- oder Zwölffingerdarmgeschwür
- Behandlung ohne ärztliche Untersuchung nicht länger als 14 Tage
- sofort Arzt aufsuchen
- bei Auftreten von Teerstuhl, Blutbeimengungen im Stuhl oder Erbrechen von Blut
- bei Patienten mit Achlorhydrie
- Calciumcarbonat wird im Magen in lösliches Chlorid überführt und auf diese Weise bioverfügbar
- bei diesen Patienten kann die Löslichkeit beeinträchtigt und die Bioverfügbarkeit vermindert sein
- die Bioverfügbarkeit ist jedoch gewährleistet, wenn diese Patienten das Arzneimittel zusammen mit einer Mahlzeit einnehmen
(kumulative Wirkstoffangaben ohne Berücksichtigung des individuellen Zulassungsstatus) Calciumcarbonat - peroral- vor der Einnahme sollte ein Arzt kontaktiert werden
- tritt ein Calcium-Mangel oder Sodbrennen und säurebedingte Magenbeschwerden auf, kann das Arzneimittel eingenommen werden
- angemessene Tagesdosis (aus der Nahrung bzw. durch ergänzende Zufuhr)
- 1000-1300 mg Calcium / Tag
- tägliche Einnahme von 1500 mg Calcium sollte nicht überschritten werden
(kumulative Wirkstoffangaben ohne Berücksichtigung des individuellen Zulassungsstatus) Calciumcarbonat - peroral- vor der Einnahme sollte ein Arzt kontaktiert werden
- tritt ein Calcium-Mangel oder Sodbrennen und säurebedingte Magenbeschwerden auf, kann das Arzneimittel eingenommen werden
- Calcium geht in signifikanten Mengen in die Muttermilch über
- angemessene Tagesdosis (aus der Nahrung bzw. durch ergänzende Zufuhr)
- 1000-1300 mg Calcium / Tag
- tägliche Einnahme von 1500 mg Calcium sollte nicht überschritten werden
Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten
Wechselwirkungen, wirkstoffbezogen
keine Berücksichtigung des arzneimittelrechtlichen Zulassungsstatus des Präparates bzw. produktspezifischer Angaben schwerwiegend Digitalis-Glykoside / Calcium-Salze, parenteral
Ceftriaxon / Calcium-Salze, parenteral
Methylphenidat, pH-abhängige Wirktofffreisetzung / Stoffe, die den intragastralen pH-Wert erhöhen
Baloxavir marboxil / Kationen, polyvalente
mittelschwer Digitalis-Glykoside / Antazida
Azol-Antimykotika / Antazida
Gyrase-Hemmer / Kationen, polyvalente
Natrium polystyrolbenzolsulfonat / Antazida
Tetracycline / Kationen, polyvalente
Schilddrüsenhormone / Kationen, polyvalente
Verapamil / Calcium-Salze
Proteinkinase-Inhibitoren / Antazida
Azithromycin / Antazida
Eltrombopag / Kationen, polyvalente
Bisphosphonate / Kationen, polyvalente
Rilpivirin / Antazida
HIV-Integrase-Inhibitoren / Kationen, polyvalente
Ledipasvir / Antazida
[223Ra]Radiumchlorid / Calciumsalze
Velpatasvir / Antazida
Alpha-Liponsäure / Kationen, polyvalente
Cephalosporine / Antazida
HIF-PH-Inhibitoren / Kationen, polyvalente
Sotorasib / Antazida
Fluorid / Kationen, polyvalente
Estramustin / Kationen, polyvalente
Arzneimittel, die den Serumphosphatspiegel verändern / Erdafitinib
Tiratricol / Stoffe, die die gastrointestinale Resorption beeinflussen
Nirogacestat / Stoffe, die den intragastralen pH-Wert erhöhen
geringfügig ZNS-Stimulanzien / Harn alkalisierende Mittel
Calcium-Salze / Thiazid-Diuretika
Corticosteroide, oral / Antazida
Hydantoine / Antazida
Eisen-Salze / Kationen, polyvalente
Lithium / Harn alkalisierende Mittel
Methenamin / Harn alkalisierende Mittel
Chinidin und Derivate / Harn alkalisierende Mittel
Acetylsalicylsäure / Antazida
Sympathomimetika / Harn alkalisierende Mittel
Tetracycline / Harn alkalisierende Mittel
Ticlopidin / Antazida
Dexamfetamin / Stoffe, die den intragastralen pH-Wert erhöhen
Mercaptamin / Bicarbonate
Riociguat / Antazida
(Dex-)Lansoprazol / Antazida
Domperidon / Antazida
Methylphenidat, verzögerte Wirkstofffreisetzung / Antazida
Calcium-Salze / Carbonate
Sebetralstat / Antazida
unbedeutend Benzodiazepine / Antazida
Atenolol / Calcium-Salze
Flecainid / Harn alkalisierende Mittel
Histamin-H2-Rezeptorantagonisten / Antazida
Methotrexat / Harn alkalisierende Mittel
Ulipristal / AntazidaWarnhinweise
Enthält Fructose, Invertzucker (Honig), Lactitol, Maltitol, Isomaltitol, Saccharose oder Sorbitol. Darf bei Patienten mit hereditärer Fructose-Intoleranz nicht angewendet werden.Die Anwendung in der Schwangerschaft kann unter bestimmten Voraussetzungen in Betracht gezogen werden.Die Anwendung in der Stillzeit kann unter bestimmten Voraussetzungen in Betracht gezogen werden.
Dosierungsanleitung
Dosierung
- Sodbrennen und säurebedingten Magenbeschwerden
- Erwachsene und Kinder (>/= 12 Jahre)
- bei Beschwerden: 1 - 2 Lutschtabletten
- max. Tagesdosis: 6 - 8 Lutschtabletten
- Behandlungsdauer:
- max. 2 Wochen ohne ärztlichen Rat
- Erwachsene und Kinder (>/= 12 Jahre)
Dosisanpassung- Kinder < 12 Jahre
- kontraindiziert
- eingeschränkte Nierenfunktion
- Anwendung erst nach Rücksprache mit dem Arzt
Nebenwirkungen
Nebenwirkungen, Wirkstoffprofil
(kumulative Wirkstoffangaben ohne Berücksichtigung des individuellen Zulassungsstatus) Calciumcarbonat - peroral- Stoffwechsel- und Ernährungsstörungen
- ohne Häufigkeitsangabe
- Hypercalcämie
- Hypercalcurie
- metabolische Alkalose
- Phosphatverarmung
- Milch-Alkali-Syndrom
- ohne Häufigkeitsangabe
- Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Verstopfung
- Blähungen
- Übelkeit
- Bauchschmerzen
- Durchfall
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Juckreiz
- Nesselsucht
- Hautausschlag
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Erkrankungen der Nieren und Harnwege
- ohne Häufigkeitsangabe
- Steinbildung ( begünstigt durch vermehrte Calciumausscheidung im Urin)
- ohne Häufigkeitsangabe
-
Wirkstoff und weitere Bestandteile des Arzneimittels
Stoffname Stoffmenge Stofftyp Calcium carbonat 500 mg Wirkstoff Calcium Ion 200 mg Wirkstoff Arabisches Gummi, sprühgetrocknet + Hilfsstoff Dextrin + Hilfsstoff Gelatine + Hilfsstoff Maisstärke + Hilfsstoff Pfefferminzöl + Hilfsstoff Polysorbat 20 + Hilfsstoff Saccharose + Hilfsstoff Silicium dioxid, hochdispers + Hilfsstoff Stearinsäure + Hilfsstoff Talkum + Hilfsstoff -
1 aktuelle Produktbewertung




BewertungWirksamkeit sehr gut *



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