Calcium D3 Stada 600mg/400

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Steckbrief : Calcium D3 Stada 600mg/400

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    Calcium D3 STADA® 600 mg/ 400 I.E. Kautabletten
    Wirkstoffe: Calciumcarbonat und Colecalciferol. Zur unterstützenden Behandlung der Osteoporose. Hinweis: Enthält Sojaöl und Sucrose.

    Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke.

    Zulassungsinhaber: STADAPHARM GmbH, Stadastraße 2-18, 61118 Bad Vilbel
    Vertrieb: STADA Consumer Health Deutschland GmbH, Stadastraße 2–18, 61118 Bad Vilbel


    Stand: Juli 2020

    Allgemeine Produktinformationen

    • Nehmen Sie die Kautabletten zu den Mahlzeiten ein.

    Anwendungsgebiete

    • Das Arzneimittel ist eine Vitamin-Mineralstoff-Kombination
    • Das Arzneimittel wird angewendet zur unterstützenden Behandlung der Osteoporose.

    Indikation
    • Unterstützende Behandlung der Osteoporose.
    Art der Anwendung
    • Calcium D3 STADA® sollte zu den Mahlzeiten eingenommen werden.

    Gegenanzeigen

    • Das Arzneimittel darf nicht eingenommen werden
      • wenn Sie allergisch gegen Calciumcarbonat und Colecalciferol oder einen der sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind
      • falls bei Ihnen eine Erhöhung des Calciumspiegels im Blut (Hyperkalzämie) festgestellt wurde
      • wenn bei Ihnen eine vermehrte Calciumausscheidung im Urin (Hyperkalzurie) besteht
      • wenn Sie unter schweren Nierenfunktionsstörungen leiden.

    Kontraindikation (absolut)
    • Überempfindlichkeit gegen die Wirkstoffe, Soja, Erdnuss oder einen der sonstigen Bestandteile
    • Hyperkalzämie
    • Hyperkalzurie
    • schwere Nierenfunktionsstörungen.

    Vorsichtsmaßnahmen

    • Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen
      • Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie das Arzneimittel einnehmen:
        • wenn Sie früher Nierensteine hatten
        • bei einer bestimmten Lungenerkrankung (Sarkoidose).
      • Während einer Langzeitbehandlung mit dem Arzneimittel wird Ihr Arzt Ihren Serumcalciumspiegel kontrollieren und die Nierenfunktion überwachen.
      • Die Überwachung ist besonders wichtig, wenn Sie älter sind und wenn Sie als Begleitmedikation die Herzkraft steigernde Mittel (Herzglykoside) oder harntrei-bende Mittel (Diuretika) erhalten.
      • Bei Hyperkalzämie oder Anzeichen einer Nierenfunktionsstörung wird Ihr Arzt die Dosis reduzieren oder die Therapie abbrechen.
      • Wenn Sie unter einer bestimmten Lungenerkrankung (Sarkoidose) leiden, wird Ihnen Ihr Arzt dieses Arzneimittel wegen der Gefahr einer erhöhten Verstoffwechselung von Vitamin D in seine aktive Form nur mit Vorsicht verordnen. Der Calciumspiegel in Serum und Urin sollte in diesen Fällen vom Arzt überwacht werden.
      • Bei gleichzeitiger Verordnung anderer Vitamin-D-Präparate muss die mit dem Arzneimittel verabreichte Tagesdosis von Vitamin D berücksichtigt werden. Eine zusätzliche Verabreichung von Vitamin D oder Calcium sollte unter ärztlicher Überwachung erfolgen. In solchen Fällen ist eine regelmäßige ärztliche Überwachung der Calciumspiegel in Serum und Urin erforderlich.
      • Vor der Einnahme muss die bereits eingenommene Menge an Calcium, Vitamin D und Alkali wie z.B. Carbonat aus anderen Quellen (z.B. Nahrungsmittel, Nahrungsergänzungsmittel oder andere Arzneimittel) berücksichtigt werden. Da diese Produkte bereits Calciumcarbonat und Vitamin D enthalten, kann die zusätzliche Einnahme zum Burnettsyndrom führen. Das Burnettsyndrom (Milch-Alkali-Syndrom) ist eine Calcium-Stoffwechselstörung mit einer Erhöhung des Blut-Calcium-Spiegels. Es kann durch Aufnahme sehr großer Mengen an Milch und/oder Calciumcarbonat aus anderen Quellen oder durch übermäßigen Gebrauch von Antiazida (Mittel gegen Magenübersäuerung) ausgelöst werden. Dies kann zu Nebenwirkungen wie einer Erhöhung des Blutcalciumspiegels (Hyperkalzämie), metabolischer Alkalose (durch den Stoffwechsel bedingter Anstieg des Blut-pH-Wertes), Nierenversagen und Weichteilverkalkung führen. Daher muss eine zusätzliche Gabe unter ärztlicher Kontrolle mit regelmäßiger Überprüfung der Calciumspiegel im Blut und Urin durchgeführt werden.
      • Falls Sie unter eingeschränkter Nierenfunktion (Niereninsuffizienz) leiden, wird Vitamin D in Form von Colecalciferol nicht normal verstoffwechselt. Daher sollten Sie andere Vitamin-D-Präparate erhalten.

     

    • Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen
      • Es liegen keine Daten über die Auswirkung auf die Verkehrstüchtigkeit vor, eine Beeinflussung ist jedoch unwahrscheinlich.

    Hinweise und Vorsichtsmaßnahmen
    • Besondere Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen für die Anwendung
      • Nierensteinanamnese
      • Sarkoidose.
      • Während einer Langzeitbehandlung mit Calcium D3 STADA® sind der Serumcalciumspiegel zu kontrollieren und die Nierenfunktion durch Messung der Serumkreatininwerte zu überwachen. Die Überwachung ist besonders wichtig bei älteren Patienten und bei Patienten, die als Begleitmedikation Herzglykoside oder Diuretika erhalten. Bei Hyperkalzämie oder Anzeichen einer Nierenfunktionsstörung ist die Dosis zu reduzieren oder die Therapie abzubrechen.
      • Das Arzneimittel darf Patienten mit Sarkoidose wegen der Gefahr einer erhöhten Metabolisierung von Vitamin D in seine aktive Form nur mit Vorsicht verordnet werden.
      • Der Calciumspiegel in Serum und Urin sollte bei diesen Patienten überwacht werden.
      • Bei gleichzeitiger Verordnung anderer Vitamin-D-Präparate muss die mit Calcium D3 STADA® verabreichte Tagesdosis von Vitamin D berücksichtigt werden. Eine zusätzliche Verabreichung von Vitamin D oder Calcium sollte unter ärztlicher Überwachung erfolgen. In solchen Fällen ist eine regelmäßige Überwachung der Calciumspiegel in Serum und Urin erforderlich.
      • Calcium- und Alkaliaufnahme aus anderen Quellen (Nahrungsmittel, angereicherte Lebensmittel oder andere Arzneimittel) sollte beachtet werden, wenn Calcium D3 STADA® verschrieben wird. Wenn hohe Dosen an Calcium zusammen mit alkalischen Agentien (wie Karbonaten) gegeben werden, kann dies zu einem Milch-Alkali-Syndrom (Burnett-Syndrome) mit Hyperkalzämie, metabolischer Alkalose, Nierenversagen und Weichteilverkalkung führen. Bei Gabe hoher Dosen sollte der Calciumspiegel in Serum und Urin kontrolliert werden.
      • Bei Patienten mit Niereninsuffizienz wird Vitamin D in Form von Colecalciferol nicht normal metabolisiert. Daher sollten die Patienten andere Vitamin-D-Präparate erhalten.
      • Patienten mit der seltenen hereditären Fructose-Intoleranz, Glucose-Galactose-Malabsorption oder Sucrase-Isomaltase Mangel sollten Calcium D3 STADA® nicht einnehmen.
      • Calcium D3 STADA® kann schädlich für die Zähne sein (Karies). Dies sollte berücksichtigt werden, falls das Arzneimittel länger als 2 Wochen angewendet wird.
      • Calcium D3 STADA® enthält weniger als 1 mmol (23 mg) Natrium pro Kautablette, d.h., es ist nahezu „natriumfrei".
    • Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln und sonstige Wechselwirkungen
      • Die gleichzeitige Behandlung mit Phenytoin oder Barbituraten kann die Wirkung von Vitamin D3 vermindern, was auf einen erhöhten Metabolismus zurückzuführen ist.
      • Bei gleichzeitiger Einnahme von Diuretika vom Thiazid-Typ besteht ein erhöhtes Hyperkalzämie- Risiko, weil Thiazid-Diuretika die tubuläre Calcium-Rückresorption erhöhen. Bei einer Langzeitanwendung sollten die Calciumspiegel im Serum überwacht werden.
      • Bei gleichzeitiger Behandlung mit Herzglykosiden kann sich deren Toxizität erhöhen (Gefahr von Herzrhythmusstörungen). Patienten, die Herzglykoside erhalten, müssen ärztlich überwacht werden (EKG, Serumcalciumspiegel).
      • Bei gleichzeitiger Einnahme von Levothyroxin und Calcium D3 STADA® kann die Resorption von Levothyroxin vermindert sein. Aus diesem Grund sollte zwischen der Einnahme von Levothyroxin und Calcium D3 STADA® ein Abstand von mindestens 4 Stunden liegen.
      • Die Resorption von oralen Tetracyclinen kann durch die gleichzeitige Einnahme von Calcium D3 STADA® vermindert werden. Zwischen der Einnahme von Tetracyclinen und Calcium D3 STADA® sollte ein Abstand von 3 Stunden eingehalten werden.
      • Bei gleichzeitiger Behandlung mit Chinolon-Antibiotika sollten diese wegen der Gefahr einer verminderten Resorption mindestens 4 Stunden vor oder nach der Einnahme von Calcium D3 STADA® verabreicht werden.
      • Bei gleichzeitiger Einnahme von Glukokortikoiden kann die Wirksamkeit von Vitamin D herabgesetzt werden.
      • Bei gleichzeitiger Behandlung mit Bisphosphonat- oder Natriumfluorid-Präparaten und Calcium D3 STADA® sollten diese wegen des Risikos einer eingeschränkten Resorption mindestens 2 Stunden vor Calcium D3 STADA® eingenommen werden.
      • Nahrungsmittel, die einen hohen Anteil an Phosphat, Phytin- oder Oxalsäure haben, können die Calciumresorption hemmen.
    • Auswirkungen auf die Verkehrstüchtigkeit und die Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen
      • Es liegen keine Daten über die Auswirkung auf die Verkehrstüchtigkeit vor, eine Beeinflussung ist jedoch unwahrscheinlich.
    • Überdosierung
      • Bei Überdosierung sind Maßnahmen zur Behandlung der oft lang andauernden und unter Umständen bedrohlichen Hyperkalzämie erforderlich. Abgestuft nach dem Ausmaß der Hyperkalzämie können calciumarme bzw. calciumfreie Ernährung, Flüssigkeitszufuhr, forcierte Diurese, Glukokortikoide und Calcitonin eingesetzt werden. Ein spezielles Antidot existiert nicht.
    Schwangerschaftshinweise
    • Während der Schwangerschaft sollte Calcium D3 STADA® nur nach strenger Indikationsstellung eingenommen und nur so dosiert werden, wie es zum Beheben des Mangels unbedingt notwendig ist. Überdosierungen von Vitamin D in der Schwangerschaft müssen verhindert werden, da eine lang anhaltende Hyperkalzämie zu körperlicher und geistiger Retardierung, supravalvulärer Aortenstenose und Retinopathie des Kindes führen kann.
    Stillzeithinweise
    • Vitamin D und seine Stoffwechselprodukte gehen in die Muttermilch über. Eine auf diesem Wege erzeugte Überdosierung beim Säugling ist nicht beobachtet worden.

    Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten

    • Anwendung zusammen mit anderen Arzneimitteln
      • Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel anwenden, kürzlich andere Arzneimittel angewendet haben oder beabsichtigen andere Arzneimittel anzuwenden.
      • Die gleichzeitige Behandlung mit Phenytoin (Mittel gegen Epilepsie und gegen bestimmte Herzrhythmusstörungen) oder Barbituraten (Schlafmittel) kann die Wirkung von Vitamin D3 vermindern, was auf einen erhöhten Stoffwechsel zurückzuführen ist.
      • Bei gleichzeitiger Einnahme von bestimmten harntreibenden Mitteln (Diuretika vom Thiazid-Typ) besteht ein erhöhtes Hyperkalzämie-Risiko, weil Thiazid-Diuretika die tubuläre Calcium-Rückresorption erhöhen. Bei einer Langzeitanwendung sollten die Calciumspiegel im Serum überwacht werden.
      • Bei gleichzeitiger Behandlung mit die Herzkraft steigernden Arzneimitteln (Herzglykosiden) können sich deren unerwünschte Nebenwirkungen erhöhen (Gefahr von Herzrhythmusstörungen). Patienten, die Herzglykoside erhalten, müssen ärztlich überwacht werden (EKG, Serumcalciumspiegel).
      • Bei gleichzeitiger Einnahme von Levothyroxin (Schilddrüsenhormonersatzmittel) und dem Arzneimittel kann die Aufnahme von Levothyroxin vermindert sein. Aus diesem Grund sollte zwischen der Einnahme von Levothyroxin und dem Arzneimittel ein Abstand von mindestens 4 Stunden liegen.
      • Die Aufnahme von oralen Tetracyclinen (Antibiotika) kann durch die gleichzeitige Einnahme des Arzneimittels vermindert werden. Zwischen der Einnahme von Tetracyclinen und dem Arzneimittel sollte ein Abstand von 3 Stunden eingehalten werden.
      • Bei gleichzeitiger Behandlung mit Chinolon-Antibiotika sollten diese wegen der Gefahr einer verminderten Aufnahme mindestens 4 Stunden vor oder nach der Einnahme des Arzneimittels verabreicht werden.
      • Bei gleichzeitiger Einnahme von Glukokortikoiden (Mittel zur Unterdrückung der Immunabwehr und bei bestimmten Entzündungen) kann die Wirksamkeit von Vitamin D herabgesetzt werden.
      • Bei gleichzeitiger Behandlung mit Bisphosphonat- oder Natriumfluorid-Präparaten (Mittel gegen Osteoporose) und dem Arzneimittel sollten diese wegen des Risikos einer eingeschränkten Aufnahme mindestens 2 Stunden vor dem Arzneimittel eingenommen werden.
      • Beachten Sie bitte, dass diese Angaben auch für vor kurzem angewandte Arzneimittel gelten können.
    • Einnahme zusammen mit Nahrungsmitteln und Getränken
      • Nahrungsmittel, die einen hohen Anteil an Phosphat, Phytin- oder Oxalsäure haben, können die Calciumaufnahme hemmen.

    Wechselwirkungen, wirkstoffbezogen
    keine Berücksichtigung des arzneimittelrechtlichen Zulassungsstatus des Präparates bzw. produktspezifischer Angaben
    schwerwiegend Digitalis-Glykoside / Calcium-Salze, parenteral
    Ceftriaxon / Calcium-Salze, parenteral
    mittelschwer Methenamin / Harn alkalisierende Mittel
    Gyrase-Hemmer / Kationen, polyvalente
    Tetracycline / Kationen, polyvalente
    Schilddrüsenhormone / Kationen, polyvalente
    Verapamil / Calcium-Salze
    Eltrombopag / Kationen, polyvalente
    Bisphosphonate / Kationen, polyvalente
    HIV-Integrase-Inhibitoren / Kationen, polyvalente
    [223Ra]Radiumchlorid / Calciumsalze
    Alpha-Liponsäure / Kationen, polyvalente
    Digitalis-Glykoside / Vitamin D
    Vitamine, fettlöslich / Odevixibat
    HIF-PH-Inhibitoren / Kationen, polyvalente
    Fluorid / Kationen, polyvalente
    Digitalis-Glykoside / Calcium-Salze, oral
    Tiratricol / Stoffe, die die gastrointestinale Resorption beeinflussen
    geringfügig ZNS-Stimulanzien / Harn alkalisierende Mittel
    Calcium-Salze / Protonenpumpen-Hemmer
    Calcium-Salze / Thiazid-Diuretika
    Eisen-Salze / Kationen, polyvalente
    Lithium / Harn alkalisierende Mittel
    Chinidin und Derivate / Harn alkalisierende Mittel
    Sympathomimetika / Harn alkalisierende Mittel
    Tetracycline / Harn alkalisierende Mittel
    Vitamin D / Thiazid-Diuretika
    Vitamine, fettlöslich / Orlistat
    [223Ra]Radiumchlorid / Vitamin D
    Vitamin D / Antiepileptika, enzyminduzierende
    Vitamin D / Glucocorticoide
    Vitamine, fettlöslich / Gallensäure-bindende Mittel
    Vitamine, fettlöslich / Paraffin
    Vitamin D / Isoniazid
    Vitamin D / Actinomycine
    Vitamin D / Azol-Antimykotika
    Vitamin D / Rifamycine
    Calcium-Salze / Carbonate
    Calcium-Salze / Carbonate
    unbedeutend Atenolol / Calcium-Salze
    Flecainid / Harn alkalisierende Mittel
    Methotrexat / Harn alkalisierende Mittel

    Warnhinweise

    • Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Anwendung dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.
    • Schwangerschaft
      • Während der Schwangerschaft sollte das Arzneimittel nur nach strenger Nutzen-Risiko-Abwägung durch den Arzt eingenommen und nur so dosiert werden, wie es zum Beheben des Mangels unbedingt notwendig ist. Überdosierungen von Vitamin D in der Schwangerschaft müssen verhindert werden, da eine langanhaltende Hyperkalzämie zu körperlicher und geistiger Behinderung, Aortenverengung (supravalvulärer Aortenstenose) und Netzhauterkrankungen (Retinopathie) des Kindes führen kann.
    • Stillzeit
      • Vitamin D und seine Stoffwechselprodukte gehen in die Muttermilch über. Eine auf diesem Wege erzeugte Überdosierung beim Säugling ist nicht beobachtet worden.

    Einnahme während des Essens.Enthält Fructose, Invertzucker (Honig), Lactitol, Maltitol, Isomaltitol, Saccharose oder Sorbitol. Darf bei Patienten mit hereditärer Fructose-Intoleranz nicht angewendet werden.Die Anwendung in der Schwangerschaft ist nicht empfohlen.Die Anwendung in der Stillzeit kann unter bestimmten Voraussetzungen in Betracht gezogen werden.

    Dosierungsanleitung

    • Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau wie beschrieben bzw. genau nach der mit Ihrem Arzt oder Apotheker getroffenen Absprache ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.
    • Die empfohlene Dosis beträgt
      • 2-mal täglich 1 Kautablette (entsprechend 1200 mg ionisiertem Calcium und 800 I.E. Vitamin D3).

     

    • Dauer der Anwendung
      • Die Dauer der Einnahme richtet sich nach der Anordnung des Arztes.

     

    • Wenn Sie eine größere Menge eingenommen haben, als Sie sollten
      • Eine Überdosierung führt zu vermehrter Calciumausscheidung im Urin und zu einer Erhöhung der Calcium-Konzentration im Blut mit folgenden Symptomen:
        • Übelkeit, Erbrechen, Durst und gesteigertes Durstempfinden
        • vermehrtes Wasserlassen
        • Verstopfung.
      • Eine chronische Überdosierung mit daraus resultierendem erhöhtem Blut-Calciumspiegel kann zu Gefäß- und Organverkalkungen führen.
      • Bitte wenden Sie sich, wenn die oben genannten Symptome auftreten, umgehend an Ihren Arzt.

     

    • Wenn Sie die Einnahme vergessen haben
      • Nehmen Sie nicht die doppelte Menge nach einer vergessenen Einzeldosis ein, sondern bleiben Sie bei Ihrem Einnahme-Rhythmus.

     

    • Wenn Sie die Einnahme abbrechen
      • Sprechen Sie bitte mit Ihrem Arzt über die weitere Vorgehensweise.

     

    • Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt und Apotheker.

    Dosierung
    • 2-mal täglich 1 Kautablette (entsprechend 1200 mg ionisiertem Calcium und 800 I.E. Vitamin D3).
    • Die Dauer der Einnahme richtet sich nach der Anordnung des Arztes.

    Nebenwirkungen

    • Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.
    • Verstopfung, Blähungen, Übelkeit, Magenschmerzen, Durchfall, Hyperkalzämie und Hyperkalzurie können auftreten.
    • Patienten mit Nierenfunktionsstörungen
      • Patienten mit Nierenfunktionsstörungen haben ein mögliches Risiko für einen erhöhten Phosphatgehalt im Blut, Nierensteine und Verkalkungen der Niere.
    • Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht angegeben sind.

    Nebenwirkungen
    • Verstopfung, Blähungen, Übelkeit, Magenschmerzen, Durchfall, Hyperkalzämie und Hyperkalzurie können auftreten.
    • Patienten mit Nierenfunktionsstörungen
      • Patienten mit Nierenfunktionsstörungen haben ein potenzielles Risiko für eine Hyperphosphatämie, Nephrolithiasis und Nephrokalzinose.
      • Sojaöl kann sehr selten allergische Reaktionen hervorrufen.

  • Wirkstoff und weitere Bestandteile des Arzneimittels

    Stoffname Stoffmenge Stofftyp
    Calcium carbonat1500.3 mgWirkstoff
    Calcium Ion600 mgk.A.
    Colecalciferol Trockenkonzentrat4 mgWirkstoff
    Colecalciferol400 IEk.A.
    alpha-Tocopherol+Hilfsstoff
    Gelatine+Hilfsstoff
    Magnesium stearat+Hilfsstoff
    Maisstärke+Hilfsstoff
    Saccharin Natrium 2-Wasser+Hilfsstoff
    Saccharose1.748 mgHilfsstoff
    Sojabohnenöl, part. hydriert0.345 mgHilfsstoff
    Tutti Frutti Aroma+Aromastoff
    Xylitol+Hilfsstoff
    Gesamt Natrium Ion1 mmolZusatzangabe
    Gesamt Natrium Ionmgk.A.

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