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Pflichttext
Magnesiocard® 7,5 mmol
Wirkstoff: Magnesium. Anwendungsgebiete: Behandlung von therapiebedürftigen Magnesiummangelzuständen, die keiner Injektion/Infusion bedürfen. Nachgewiesener Magnesiummangel, wenn er Ursache für Störungen der Muskeltätigkeit (neuromuskuläre Störungen, Wadenkrämpfe) ist. Hinweise: enthält Aspartam, Natrium-, Kaliumverbindungen und Saccharose.
Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke.Allgemeine Produktinformationen
Magnesiocard® 7,5 mmol zur Behandlung eines Magnesiummangels
• Das einzige Magnesiumaspartat-Hydrochlorid (patentgeschützt)
• Getränk regt zum zusätzlichen Trinken an
• Frischer Geschmack nach Citrus
• Glutenfrei, lactosefrei und vegan
Magnesiocard® 7,5 mmol bewährt sich seit vielen Jahren als Arzneimittel mit höchsten Qualitätsstandards in der Therapie von Magnesiummangelzuständen. Die hochwertige Brausetablette schmeckt frisch nach Citrus und kann einfach in einem Glas Wasser aufgelöst werden. So wird auch die tägliche Flüssigkeitsaufnahme unterstützt. Durch die moderate Dosierung von Magnesiocard® 7,5 mmol ist es individuell gut dosierbar und kann ganz nach Bedarf über den Tag verteilt getrunken werden. Dies erhöht die Bioverfügbarkeit von Magnesium, da kleine Mengen effektiver aufgenommen werden können als große Einmal-Dosen. Magnesiocard® 7,5 mmol enthält zudem organisches Magnesiumaspartat-Hydrochlorid für eine gute Aufnahme im Körper.
Wir kennen uns seit Magnesium
Der menschliche Körper ist nicht in der Lage, Magnesium selbst herzustellen. Die tägliche Aufnahme mit der Nahrung in ausreichender Menge ist daher sehr wichtig, denn Magnesium wird für circa 80 % aller Stoffwechselvorgänge benötigt. Jeder energieabhängige Prozess des Körpers benötigt Magnesium. Jede Muskelbewegung, die Tätigkeit der inneren Organe oder die Nervenfunktionen – all diese zentralen Körperfunktionen wären ohne Magnesium nicht möglich oder liefen fehlerhaft ab.
Welche Symptome sind bei einem Magnesiummangel möglich?
Aufgrund der zahlreichen Funktionen von Magnesium kann sich ein Mangel in einer großen Vielfalt an Symptomen äußern, darunter:
• Muskelkrämpfe (z. B. Waden, Zehen, Fußsohlen)
• Verspannungen im Nacken-, Schulter- und Rückenbereich
• Restless-Legs-Syndrom („unruhige Beine“)
• Lid- und Muskelzucken (Tics)
• Sensibilitätsstörungen (z. B. Taubheitsgefühle oder Kribbeln)
• Allgemeine Schwäche und Müdigkeit
• Kopfschmerzen/Migräne
• Herzrhythmusstörungen, Herzrasen und Druckgefühl
• Bluthochdruck
• Neigung zu Diabetes mellitus
• Nervosität, innere Unruhe und Schlafstörungen
• Depressive Verstimmung und Angstgefühle
• Erhöhte Stressanfälligkeit
• Reizdarmsymptomatik
• Regelbeschwerden
Wodurch entsteht ein Magnesiummangel?
Der Magnesiumhaushalt hängt von vier Faktoren ab: Zufuhr, Bedarf, Verlust und Aufnahmerate aus dem Darm. Ein Mangel entsteht, wenn nicht genügend Magnesium zugeführt wird, ein erhöhter Bedarf besteht, der Körper krankheits- oder belastungsbedingt zu viel Magnesium ausscheidet oder die Aufnahme des Mineralstoffs in den Körper gestört ist.
Zufuhr: Magnesiumreich sind vor allem naturbelassene Nahrungsmittel wie zum Beispiel Nüsse, Samen, Vollkornprodukte, Naturreis und Hirse. Auch Kakao und deshalb Schokolade enthält viel Magnesium. Jedoch kann magnesiumreiche Kost sehr fetthaltig sein, so dass bei bestimmten Lebensmitteln Vorsicht geboten ist. Ungünstig ist eine fett- und phosphatreiche Kost, Stichwort „Fast-Food“. Gesund, aber magnesiumarm sind dagegen Gemüse, Obst und Salate. Selbst bei gesunder Ernährung mit viel Obst und Gemüse kann demzufolge Magnesium „Mangelware“ sein. Durch die industrielle Verarbeitung und Aufbereitung von Lebensmitteln geht wertvolles Magnesium verloren (z. B. geschälter Reis, ausgemahlenes Mehl). Aber auch wer häufig Vollkornprodukte isst, hat es nicht unbedingt leicht, den Magnesiumbedarf zu decken. Denn Vollkornprodukte sind zwar magnesiumreich, enthalten aber auch viel Phytinsäure, die die Aufnahme des Mineralstoffs verringert.
Bedarf: Ein gesunder Erwachsener sollte täglich 300 bis 350 mg Magnesium über die Nahrung zuführen. Es gibt jedoch Situationen, in denen der Körper mehr Magnesium benötigt, wie unter anderem bei körperlich oder nervlich anstrengender Arbeit, bei schweißtreibendem Sport, bei anhaltendem Stress, während der Schwangerschaft oder in der Stillzeit. Übrigens: Im Vergleich zu Erwachsenen haben Kinder im Verhältnis zum Körpergewicht einen höheren Magnesiumbedarf. Das gilt besonders im Wachstum.
Verlust: Bei manchen Erkrankungen, wie zum Beispiel Diabetes mellitus, verliert der Körper vermehrt Magnesium über den Urin. In diesen Fällen haben die Betroffenen einen erhöhten Magnesiumbedarf. Unbemerkte Magnesiumverluste treten häufig auch bei Personen auf, die Entwässerungstabletten einnehmen müssen. Auch Alkohol und Limonaden können sich als „Magnesiumräuber“ entpuppen, so dass hier ebenfalls Verluste entstehen können.
Aufnahme: Manchmal wird nicht ausreichend Magnesium vom Körper aufgenommen, obwohl genügend zugeführt wird. Der Grund dafür: Die Aufnahme ist gestört. Die Ursache kann unter anderem Durchfall sein oder chronische Darmerkrankungen, wie z. B. Morbus Crohn. Auch bei Diabetikern und im höheren Alter ist oft die Darmfunktion beeinträchtigt, so dass Mineralstoffe wie Magnesium weniger effizient aufgenommen werden. Manche Medikamente beeinträchtigen ebenfalls die Magnesiumaufnahme. Dazu zählen zum Beispiel Abführmittel, bestimmte Antibiotika oder Protonenpumpenhemmer (Arzneimittel als Magenschutz). Zudem gibt es erblich bedingte Veranlagungen, welche die Aufnahme von Magnesium im Verdauungstrakt beeinträchtigen.
Qualität – Nur in Ihrer (Versand-)Apotheke
Das mittelständische Familienunternehmen Verla-Pharm mit Sitz am Starnberger See blickt auf eine lange Tradition und Kompetenz im Bereich der Mineralstoffe zurück. Bereits seit mehr als 70 Jahren bewährt sich die Marke Verla® mit höchsten Qualitätsstandards sowohl bei Arzneimitteln zur Therapie und Vorsorge als auch in der Nahrungsergänzung. Verla-Pharm entwickelt und produziert mit modernster Technik überwiegend in Deutschland. Zusammen mit seiner „sportlichen“ Tochter Xenofit® ist die Unternehmensgruppe umweltzertifiziert nach EMAS. Ökologische Produktion und sparsamer Umgang mit Ressourcen haben traditionsgemäß einen hohen Stellenwert.
Die Dosierung ist abhängig vom Ausmaß des Magnesiummangels und liegt im Ermessen des Arztes. Die übliche Dosierung für Erwachsene beträgt 1- bis 2-mal täglich 1 Brausetablette (entsprechend 182,3-364,6 mg Magnesium).
Magnesiocard® 7,5 mmol sollte in einem Glas Wasser gelöst eingenommen werden.
Magnesiocard® 7,5 mmol darf nicht eingenommen werden,
• wenn Sie allergisch gegen den Wirkstoff oder einen der sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind.
• wenn Sie an einer schweren Nierenfunktionstörung mit Ausscheidungshemmung (glomeruläre Filtrationsrate < 30 ml/min) leiden.
• wenn Sie an Flüssigkeitsmangel des Körpers (Exsikkose) leiden.
Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.
Gelegentlich (kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen) können weiche Stühle oder Durchfall auftreten. Sie können Folge einer hochdosierten oralen Magnesiumbehandlung sein. Bei Auftreten störender Durchfälle sollte die Tagesdosis verringert oder das Präparat vorübergehend abgesetzt werden.
Wirkstoff
Magnesiumaspartat-Hydrochlorid-Trihydrat
Zusammensetzung
1 Brausetablette enthält 1.844,4 mg Magnesiumaspartat-Hydrochlorid-Trihydrat, entsprechend 182,3 mg (= 7,5 mmol) Magnesium.
Sonstige Bestandteile
• Citronensäure
• Natriumhydrogencarbonat
• Natriumcarbonat
• Kaliumhydrogencarbonat
• Acesulfam-Kalium
• Aspartam (enthält Phenylalanin)
• Macrogol 6000
• Hochdisperses Siliciumdioxid
• Zitronen- und Limetten-Aroma
April 2025- Lösen Sie bitte die Brausetablette in einem Glas Wasser,Tee oder Fruchtsaft auf und trinken Sie den Inhalt des Glases vollständig aus.
- Das Arzneimittel sollte vor dem Essen eingenommen werden, da sich dadurch die Aufnahme vom Magen-Darmkanal in den Blutkreislauf verbessert.
Anwendungsgebiete
Magnesiocard® 7,5 mmol wird angewendet:
• zur Behandlung von therapiebedürftigen Magnesiummangelzuständen, die keiner Injektion/Infusion bedürfen;
• bei nachgewiesenem Magnesiummangel, wenn er Ursache für Störungen der Muskeltätigkeit (wie neuromuskuläre Störungen, Wadenkrämpfe) ist.- Das Arzneimittel ist ein Mineralstoffpräparat.
- Das Arzneimittel wird angewendet
- zur Behandlung von therapiebedürftigen Magnesiummangelzuständen, die keiner Injektion/Infusion bedürfen;
- bei nachgewiesenem Magnesiummangel, wenn er Ursache für Störungen der Muskeltätigkeit (neuromuskuläre Störungen, Wadenkrämpfe) ist.
Indikation- Behandlung von therapiebedürftigen Magnesiummangelzuständen, die keiner parenteralen Substitution bedürfen
- nachgewiesener Magnesiummangel, wenn er Ursache für Störungen der Muskeltätigkeit (neuromuskuläre Störungen, Wadenkrämpfe) ist
- Brausetablette in einem halben Glas Wasser, Tee oder Fruchtsaft auflösen und trinken
- Einnahme vor dem Essen, um Resorption zu verbessern
- 2 - 3 Std. Abstand zwischen Einnahme von Magnesium und Tetracyclinen oder Natriumfluorid-Präparaten (gegenseitige Resorptionsverminderung)
Gegenanzeigen
- Das Arzneimittel darf nicht eingenommen werden,
- wenn Sie allergisch gegen Magnesiumaspartat-hydrochlorid oder einen der sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind,
- wenn Sie an einer schweren Nierenfunktionsstörung mit Ausscheidungshemmung (glomeruläre Filtrationsrate < 30 ml/min) leiden,
- wenn Sie an Flüssigkeitsmangel des Körpers (Exsikkose) leiden.
Kontraindikation (absolut), Wirkstoffprofil
(kumulative Wirkstoffangaben ohne Berücksichtigung des individuellen Zulassungsstatus) Magnesiumaspartat - peroral- Überempfindlichkeit gegen Magnesiumaspartat
- schwere Niereninsuffizienz (glomeruläre Filtrationsrate < 30 ml/min)
- mit fortschreitender Niereninsuffizienz muss bei Kreatinin im Serum > 500 µmol/l (6 mg pro 100 ml) mit einer Magnesiumretention gerechnet werden
- der Wert im Serum steigt dabei gewöhnlich nicht über 1,3 mmol/l Mg an
- da eine Hypermagnesiämie erst nach Abfall des Glomerulumfiltrats unter 30 ml/min auftritt, kann man annehmen, dass sich im Verlauf der chronischen Niereninsuffizienz auch eine adaptive Mehrausscheidung des Magnesiums pro Einzelnephron einstellen muss
- Anurie
- Myasthenia gravis
- Störungen der Erregungsüberleitung im Herzen (AV-Block)
- Exsikkose
- Infektsteindiathese (Calcium-Magnesium-Ammoniumphosphatsteine)
- gegebenenfalls ergibt sich aus Elektrolytstatus/Mineralstoffhaushalt eine Gegenanzeige
- Überprüfung notwendig
Vorsichtsmaßnahmen
- Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen
- Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie das Präparat einnehmen.
- Bei leichter bis mittelschwerer Einschränkung der Nierenfunktion ist Vorsicht bei der Anwendung von Magnesiumpräparaten erforderlich. Die Therapie sollte engmaschig durch den Arzt überwacht werden.
- Kinder und Jugendliche
- Aufgrund des hohen Magnesiumgehalts ist das Präparat für Kinder unter 10 Jahren nicht geeignet und sollte in dieser Altersgruppe daher nicht angewendet werden. Für diese Altersgruppe stehen andere Darreichungsformen mit niedrigerem Magnesiumgehalt zur Verfügung.
- Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen
- Es sind keine besonderen Vorsichtsmaßnahmen erforderlich.
Hinweise und Vorsichtsmaßnahmen, Wirkstoffprofil
(kumulative Wirkstoffangaben ohne Berücksichtigung des individuellen Zulassungsstatus) Magnesiumaspartat - peroral- Nierenfunktionsstörungen
- Einnahme nur unter ärztlicher Kontrolle
- Vermeidung einer hochdosierten Daueranwendung
- engmaschige Überwachung des Elektrolythaushalts (Überprüfungen des Wasserhaushalts und der Nierenfunktion)
- regelmäßige Kontrolle des Elektrolythaushaltes empfohlen (vor allem Untersuchungen auf Hyperkaliämie und Hypermagnesiämie)
- gegebenenfalls ergibt sich aus Elektrolytstatus/Mineralstoffhaushalt eine Gegenanzeige
- leichte bis mittelschwere Einschränkung der Nierenfunktion
- Anwendung mit Vorsicht
- Einnahme nur nach ärztlicher Rücksprache
- bekannte Veranlagung zur Bildung von Struvit-Nierensteinen (Magnesiumammoniumphosphat- Steine)
- Einahme nur nach ärztlicher Rücksprache
- auf Magnesiummangelzustände zurückzuführende Krankheiten können auch andere Ursachen haben
- falls die Einnahme keine Wirkung zeigt, sollte ein Arzt aufgesucht werden
- Kinder und Jugendliche
- ggf. jew. Produktinformation für Dosierungshinweise beachten
- feste orale Darreichungsfrom zum Kauen
- keine Anwendung bei Kindern unter 6 Jahren
- orale Darreichungsform mit veränderter Wirkstoffreisetzung
- keine Anwendung bei Kindern unter 15 Jahren
- keine ausreichenden Erfahrungen bei Kindern unter 15 Jahren vorliegend
(kumulative Wirkstoffangaben ohne Berücksichtigung des individuellen Zulassungsstatus) Magnesiumaspartat - peroral- kann in in jeder Phase der Schwangerschaft angewendet werden
- wenn dies aus klinischer Sicht notwendig ist
- vorausgesetzt die Nierenfunktion ist nicht beeinträchtigt
- bei Verabreichung kurz vor der Geburt: Überwachung des Neugeborenen auf Anzeichen von Toxizität
- neurologische Depression mit Atemdepression
- Muskelschwäche
- Verlust von Reflexen
- keine Hinweise auf ein Fehlbildungsrisiko oder eine fetale/neonatale Toxizität von Magnesium
- Berichte über schädliche Auswirkungen während der Stillzeit beim Menschen sind bisher nicht bekannt geworden
- Fertilität
- keine Untersuchungen zur Beeinflussung der Fertilität vorliegend
- aufgrund von Langzeiterfahrungen sind keine negativen Auswirkungen auf die männliche oder weibliche Fruchtbarkeit zu erwarten
(kumulative Wirkstoffangaben ohne Berücksichtigung des individuellen Zulassungsstatus) Magnesiumaspartat - peroral- kann während der Stillzeit angewendet werden
- vorausgesetzt die Nierenfunktion ist nicht beeinträchtigt
- Magnesium zeigte keine Auswirkungen auf gestillte Neugeborene/Kinder von behandelten Müttern
- Berichte über schädliche Auswirkungen während der Stillzeit beim Menschen sind bisher nicht bekannt geworden
Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten
- Einnahme zusammen mit anderen Arzneimitteln
- Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel anwenden, kürzlich andere Arzneimittel angewendet haben oder beabsichtigen, andere Arzneimittel anzuwenden.
- Die Wirkung nachfolgend genannter Arzneistoffe bzw. Präparategruppen kann bei gleichzeitiger Behandlung mit diesem Präparat beeinflusst werden. Bestimmte Antibiotika (Tetrazykline) und Natriumfluoridpräparate sollten zeitlich 2 - 3 Stunden versetzt zu diesem Präparat eingenommen werden, um eine gegenseitige Beeinträchtigung der Aufnahme ins Blut zu vermeiden.
- Bestimmte Arzneimittel beschleunigen die Ausscheidung oder hemmen die Aufnahme von Magnesium und können dadurch einen Magnesiummangel verursachen. Eine Dosisanpassung von Magnesium kann daher erforderlich sein, wenn dieses Präparat gleichzeitig mit folgenden Arzneimitteln eingenommen wird:
- Harntreibende Arzneimittel (Diuretika wie Thiazide und Furosemid),
- Arzneimittel zum Schutz des Magens (Protonenpumpenhemmer wie Omeprazol und Pantoprazol),
- Platin-Derivate (insbesondere Cisplatin, zur Behandlung von Krebserkrankungen),
- Bestimmte Antibiotika (Aminoglykosid-Antibiotika),
- Amphotericin B (Antimykotikum, Mittel gegen Pilzinfektionen),
- Foscarnet (bei Virusinfektionen),
- Cyclosporin A und Rapamycin (zur Unterdrückung des Immunsystems),
- EGF-Rezeptorantagonisten (wie Cetuximab und Erlotinib, zur Behandlung von Krebserkrankungen),
- Pentamidin (Antiparasitikum).
- Fragen Sie Ihren Arzt, ob es erforderlich ist, Ihre tägliche Magnesiumdosis anzupassen, wenn Sie eines dieser Arzneimittel zusammen mit dem Präparat anwenden.
Wechselwirkungen, wirkstoffbezogen
keine Berücksichtigung des arzneimittelrechtlichen Zulassungsstatus des Präparates bzw. produktspezifischer Angaben mittelschwer Muskelrelaxanzien, nicht-depolarisierende / Magnesium-Salze
Gyrase-Hemmer / Kationen, polyvalente
Tetracycline / Kationen, polyvalente
Schilddrüsenhormone / Kationen, polyvalente
Eltrombopag / Kationen, polyvalente
Bisphosphonate / Kationen, polyvalente
HIV-Integrase-Inhibitoren / Kationen, polyvalente
Alpha-Liponsäure / Kationen, polyvalente
Trientin / Kationen, polyvalente
Calcitriol / Magnesiumsalze
HIF-PH-Inhibitoren / Kationen, polyvalente
Fluorid / Kationen, polyvalente
geringfügig Aminochinoline / Kationen, polyvalente
Eisen-Salze / Kationen, polyvalente
Nitrofurantoin / Magnesium-Salze
Gabapentin / Aluminium- und Magnesiumsalze
Magnesium-Salze / Stoffe, die eine Hypomagnesiämie verursachen könnenWarnhinweise
- Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein, oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.
- Das Präparat kann während der Schwangerschaft und Stillzeit angewendet werden, wenn dies der Arzt für notwendig hält.
- Erfahrungen an mehr als 1000 Schwangerschaftsausgängen deuten nicht auf ein Fehlbildungsrisiko oder Auswirkungen von Magnesium auf die männliche oder weibliche Fruchtbarkeit hin.
- Stillzeit
- Magnesium zeigte keine Auswirkungen auf gestillte Neugeborene/Kinder von behandelten Müttern.
Enthält Phenylalanin oder Aspartam. Darf bei Patienten mit Phenylketonurie nicht angewendet werden. Keine Daten bei Säuglingen unter 12 Wochen.Die Anwendung in der Schwangerschaft kann unter bestimmten Voraussetzungen in Betracht gezogen werden.Die Anwendung in der Stillzeit kann unter bestimmten Voraussetzungen in Betracht gezogen werden.Dosierungsanleitung
- Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau wie beschrieben bzw. genau nach Anweisung Ihres Arztes oder Apothekers ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.
- Die Dosierung ist abhängig vom Ausmaß des Magnesiummangels und liegt im Ermessen des Arztes.
- Als mittlere Tagesdosis empfiehlt sich 0,185 mmol Magnesium (4,5 mg) pro kg Körpergewicht. Bei chronischen und schweren akuten Magnesiummangelzuständen kann die Tagesdosis, falls keine Gegenanzeigen vorliegen, bis zur Beseitigung des Mangels unbedenklich auf 0,37 mmol Magnesium (9 mg) pro kg Körpergewicht erhöht werden.
- Die empfohlene Dosierung beträgt
- Erwachsene:
- 1- bis 2-mal täglich 1 Brausetablette (entsprechend 182,3 - 364,6 mg Magnesium).
- Anwendung bei Kindern und Jugendlichen
- Jugendliche ab 15 Jahren:
- 1- bis 2-mal täglich 1 Brausetablette (entsprechend 182,3 - 364,6 mg Magnesium).
- Kinder von 10-14 Jahren:
- 1-mal täglich 1 Brausetablette (entsprechend 182,3 mg Magnesium).
- Kinder unter 10 Jahren:
- Das Arzneimittel sollte nicht angewendet werden.
- Jugendliche ab 15 Jahren:
- Erwachsene:
- Nierenfunktionsstörungen
- Das Arzneimittel darf nicht von Patienten mit schweren Nierenfunktionsstörungen eingenommen werden.
- Es sollte bei Patienten mit leichten bis mittelschweren Nierenfunktionsstörungen mit Vorsicht angewendet werden. Fragen Sie Ihren Arzt, in welcher Dosis und wie lange Sie dieses Magnesiumpräparat einnehmen sollen. Siehe auch Kategorie "Patientenhinweis".
- Leberfunktionsstörungen
- Aufgrund unzureichender Datenlage liegen keine besonderen Dosierungsempfehlungen für Patienten mit eingeschränkter Leberfunktion vor.
- Dauer der Anwendung:
- Die Dauer der Anwendung ist abhängig vom Ausmaß des Magnesiummangels und liegt im Ermessen des Arztes.
- Wenn Sie eine größere Menge eingenommen haben, als Sie sollten,
- können die angegebenen Nebenwirkungen verstärkt auftreten.
- Wenn Sie die Einnahme vergessen haben
- Nehmen Sie nicht die doppelte Dosis ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben.
DosierungBasiseinheit: 1 Brausetablette enthält 182,3 mg Magnesium als Magnesiumaspartat-hydrochlorid x 3 H2O (1844,4 mg), entspr. 7,5 mmol
- Behandlung von therapiebedürftigen Magnesiummangelzuständen; nachgewiesener Magnesiummangel, falls Ursache für Störungen der Muskeltätigkeit
- allgemein
- Dosierung abhängig vom Ausmaß des Magnesiummangels, liegt im Ermessen des Arztes
- mittlere Tagesdosis
- 0,185 mmol (4,5 mg) Magnesium / kg KG
- chronische und schwere akute Magnesium-Mangelzustände
- 0,37 mmol (9 mg) Magnesium / kg KG, sofern keine Kontraindikation vorliegt
- Dosierungsrichtlinien
- Erwachsene und Jugendliche (>/= 15 Jahre)
- 1 Brausetablette 1 - 2mal / Tag (entspr. 182,3 - 364,6 mg Magnesium)
- Kinder (10 - 14 Jahre)
- 1 Brausetablette 1mal / Tag (entspr. 182,3 mg Magnesium)
- Kinder (< 10 Jahre)
- Anwendung aufgrund des hohen Magnesiumgehalts nicht geeignet
- es stehen andere Darreichungsformen mit niedrigerem Magnesiumgehalt zur Verfügung
- Erwachsene und Jugendliche (>/= 15 Jahre)
- Behandlungsdauer
- abhängig vom Ausmaß des Magnesiummangels, liegt im Ermessen des Arztes
- allgemein
Dosisanspassung
- Nierenfunktionsstörung
- leicht bis mittelschwer
- Anwendung mit Vorsicht
- schwer (GFR < 30 ml / Min.)
- Anwendung kontraindiziert
- leicht bis mittelschwer
- Leberfunktionsstörung
- aufgrund unzureichender Datenlage liegen keine besonderen Dosierungsempfehlungen vor
Nebenwirkungen
- Wie alle Arzneimittel kann dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.
- Gelegentlich (kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen) können weiche Stühle oder Durchfall auftreten. Sie können Folge einer hochdosierten oralen Magnesiumbehandlung sein. Bei Auftreten störender Durchfälle sollte die Tagesdosis verringert oder das Präparat vorübergehend abgesetzt werden.
- Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht angegeben sind.
Nebenwirkungen, Wirkstoffprofil
(kumulative Wirkstoffangaben ohne Berücksichtigung des individuellen Zulassungsstatus) Magnesiumaspartat - peroral- Erkrankungen des Nervensystems
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Müdigkeit(serscheinungen)
- möglicher Hinweis auf Erreichen eines erhöhten Magnesium-Serum-Spiegels
- bei hochdosierter und länger andauernder Einnahme
- Müdigkeit(serscheinungen)
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- weiche Stühle (bei höheren Dosierungen)
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Durchfall
- bei Auftreten störender Durchfälle sollte die Tagesdosis reduziert oder das Präparat vorübergehend abgesetzt werden
- Durchfall
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
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Wirkstoff und weitere Bestandteile des Arzneimittels
Stoffname Stoffmenge Stofftyp Magnesium L-aspartat hydrochlorid 3-Wasser 1844.4 mg Wirkstoff Magnesium Ion 182.3 mg k.A. Magnesium Ion 7.5 mmol k.A. Acesulfam, Kaliumsalz + Hilfsstoff Aspartam 12.5 mg Hilfsstoff Phenylalanin 7 mg k.A. Citronensäure, wasserfrei + Hilfsstoff Kalium hydrogencarbonat + Hilfsstoff Limetten Aroma + Aromastoff Macrogol 6000 + Hilfsstoff Natrium carbonat + Hilfsstoff Natrium hydrogencarbonat + Hilfsstoff Saccharose 1.36 mg Hilfsstoff Silicium dioxid, hochdispers + Hilfsstoff Zitronen Aroma + Aromastoff Gesamt Kalium Ion 100 mg Zusatzangabe Gesamt Kalium Ion 2.6 mmol k.A. Gesamt Natrium Ion 138 mg Zusatzangabe Anmelden / Registrieren
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