Clindamycin KABI 300mg/2ml

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Steckbrief : Clindamycin KABI 300mg/2ml

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  • Anwendungsgebiete

    Indikation

    • Behandlung schwerer Infektionen durch Clindamycin-empfindliche Erreger
      • 1. Wahl bei Infektionen durch anareobe Bakterien
      • Alternative bei Infektionen durch aerobe Bakterien, wenn andere Antibiotika unwirksam oder kontraindiziert sind (z.B bei Penicillin-Allergie)
      • Staphylokokken-Infektionen der Knochen und Gelenke (z.B. Osteomyelitis und septische Arthritis)
      • durch anaerobe Erreger verursachte chronische Sinusitis
      • Infektionen der unteren Atemwege (Aspirationspneumonie, Lungenabszess, nekrotisierende Pneumonie und Empyem)
      • bei Verdacht einer polymikrobiellen Lungeninfektion: gleichzeitige Gabe eines Arzneimittels gegen gramnegative Bakterien
      • Infektionen des Bauchraums (z.B. Peritonitis und abdominelle Abszesse), bei denen Clindamycin das Mittel der Wahl ist (in Kombination mit einem Antibiotikum, das gegen aerobe gram-negative Bakterien wirksam ist)
      • Infektionen des Beckens und der weiblichen Geschlechtsorgane (z.B. entzündliche Beckenerkrankung, Endometritis, perivaginale Infektionen, Tuboovarialabszesse, Salpingitis und Beckengewebsentzündungen) in Kombination mit einem Arzneimittel gegen aerobe gram-negative Bakterien
      • Infektionen der Haut und Weichteile
    • Hinweis
      • Beachtung der offiziellen Empfehlungen zur sachgemäßen Anwendung von Antibiotika
    Art der Anwendung
    • zur intravenösen Infusion
      • Verdünnung der Lösung vor intravenöser Infusion (</= 18 mg Clindamycin / ml Lösung)
      • Infusion über mind. 10 - 60 Minuten
    • zur intramuskulären Injektion
      • unverdünnte Anwendung
    • weitere Hinweise zur Verdünnung siehe Fachinformation

       

    Gegenanzeigen

    Kontraindikation (absolut), Wirkstoffprofil
    (kumulative Wirkstoffangaben ohne Berücksichtigung des individuellen Zulassungsstatus)
    Clindamycin - invasiv

    • Überempfindlichkeit gegen Clindamycin oder Lincomycin (es besteht eine Parallelallergie)
    • Information zu produktspezifischen Hilfsstoffen
      • die jeweilige Produktinformation ist zu beachten

    Vorsichtsmaßnahmen

    Hinweise und Vorsichtsmaßnahmen, Wirkstoffprofil
    (kumulative Wirkstoffangaben ohne Berücksichtigung des individuellen Zulassungsstatus)
    Clindamycin - invasiv

    • Vorsicht bei
      • eingeschränkter Leberfunktion
      • eingeschränkter Nierenfunktion
      • Störungen der neuromuskulären Übertragung (Myasthenia gravis, Parkinson- Krankheit)
      • Magen-Darm-Erkrankungen in der Vorgeschichte (z.B. frühere Entzündungen des Dickdarms)
      • Atopie
      • Allergien
      • Asthma
    • Clindamycin sollte nicht bei akuten Infektionen der Atemwege angewendet werden, wenn diese durch Viren verursacht sind
    • schwere Überempfindlichkeitsreaktionen einschließlich schwerer Hautreaktionen
      • schwere Überempfindlichkeitsreaktionen einschließlich Angioödem berichtet, einschließlich schwerer Hautreaktionen wie z.B.
        • Medikamentenausschlag mit Eosinophilie und systemischen Symptomen (DRESS-Syndrom)
        • Stevens-Johnson-Syndrom (SJS)
        • toxisch-epidermale Nekrolyse (TEN)
        • akut generalisierendes pustulöses Exanthem (AGEP)
      • beim Auftreten einer Überempfindlichkeit oder schweren Hautreaktion sollte Behandlung abgebrochen werden und geeignete Behandlung eingeleitet werden
      • anaphylaktische Reaktionen können, sogar nach der ersten Anwendung, in einen lebensbedrohlichen Schock übergehen
        • bei Auftreten muss Behandlung mit Clindamycin sofort abgebrochen und übliche entsprechende Notfallmaßnahmen eingeleitet werden
          • z.B. Antihistaminika, Corticosteroide, Sympathomimetika und ggf. Beatmung
    • bei Langzeittherapie (Behandlung > 10 Tage bzw. > 3 Wochen; siehe jeweilige Produktinformation)
      • in regelmäßigen Abständen sollten Blutbild sowie Leber- und Nierenfunktion kontrolliert werden
      • langfristige und wiederholte Anwendung kann zu einer Superinfektion bzw. Kolonisation mit resistenten Keimen oder Sprosspilzen der Haut und Schleimhäute führen
    • Nierenschädigung
      • Fälle von akuter Nierenschädigung, einschließlich akuten Nierenversagens, wurden gelegentlich berichtet
      • bei Patienten, die eine länger andauernde Therapie erhalten, bei Patienten mit vorbestehenden Nierenfunktionsstörungen oder bei Patienten die gleichzeitig nephrotoxische Medikamente anwenden
        • Überwachung der Nierenfunktion in Betracht ziehen
    • Colitis
      • bei Anwendung von nahezu allen Antibiotika, einschließlich Clindamycin, Clostridium-difficile -assoziierte Diarrhöen (CDAD) berichtet
        • von leichtem Durchfall bis zu einer Kolitis mit letalem Ausgang
          • Berichte über einige schwere und persistierende Fälle von Diarrhoe während der Behandlung oder danach
          • manchmal wurden in Verbindung mit der Diarrhoe Blut und Schleim in den Faeces gefunden, und akute Kolitis war manchmal die Folge der Diarrhoe
      • Therapie mit Antibiotika verändert die normale Darmflora, was zu einer Überwucherung mit C. difficile führen kann
        • C. difficile produziert die Toxine A und B, die zur Entwicklung von CDAD beitragen und eine Hauptursache für die „antibiotikaassoziierte Kolitis" darstellen
      • Hypertoxinproduzierende Stämme von C. difficile sind mit einer erhöhten Morbidität und Mortalität assoziiert
        • derartige Infektionen können therapieresistent gegenüber einer antibiotischen Therapie sein
        • können eventuell eine Kolektomie notwendig machen
      • CDAD ist bei allen Patienten mit Durchfall nach antibiotischer Behandlung in Betracht zu ziehen
        • sorgfältige medikamentöse Anamnese durchführen, da eine CDAD bis zu 2 Monate nach Durchführung einer Antibiotikatherapie auftreten kann
        • daraus kann sich eine Kolitis, einschließlich einer pseudomembranösen Kolitis entwickeln, deren Schweregrad von leicht bis tödlich reichen kann
      • bei Verdacht auf antibiotikaassoziierte Diarrhö oder antibiotikaassoziierte Kolitis und bei bestätigter antibiotikaassoziierter Diarrhö oder antibiotikaassoziierter Kolitis
        • in Abhängigkeit der Indikation Abbruch der Behandlung erwägen
        • sofort geeignete Behandlung einleiten (z.B. Einnahme von speziellen Antibiotika / Chemotherapeutika, deren Wirksamkeit klinisch erwiesen ist)
          • in dieser Situation sind Peristaltikhemmer kontraindiziert
      • Vorsicht, wenn Clindamycin einem Patienten verschrieben wird, der zu gastrointestinalen Krankheiten neigt, insbesondere zu Colitis
    • Meningitis
      • Clindamycin eignet sich nicht zur Therapie einer Meningitis, da Clindamycin nicht in ausreichender Konzentration in den Liquor cerebrospinalis diffundiert
    • Clindamycin-Behandlung u.U. mögliche Behandlungsalternative bei Penicillin-Allergie (Penicillin-Überempfindlichkeit)
      • Kreuzallergie zwischen Clindamycin und Penicillin nicht bekannt und aufgrund der Strukturunterschiede der Substanzen auch nicht zu erwarten
      • gibt jedoch in Einzelfällen Informationen über Anaphylaxie (Überempfindlichkeit) auch gegen Clindamycin bei Personen mit bereits bestehender Penicillin-Allergie
        • sollte bei einer Clindamycin-Behandlung von Patienten mit Penicillin-Allergie beachtet werden
    • Neugeborene und Kleinkinder
      • besondere Anwendungshinweise aufgrund produktspezifischer Zusammensetzung möglich
        • die jeweilige Produktinformation ist zu beachten
    Schwangerschaftshinweise, Wirkstoffprofil
    (kumulative Wirkstoffangaben ohne Berücksichtigung des individuellen Zulassungsstatus)
    Clindamycin - invasiv
    • sorgfältige Nutzen-Risiko-Abwägung und Vorsicht bei einer Anwendung während der Schwangerschaft
    • Clindamycin passiert die Plazentaschranke
      • es wird angenommen, dass im Fötus eine therapeutisch wirksame Konzentration erreicht wird
    • Beobachtungen am Menschen haben bisher keinen Hinweis auf fruchtschädigende Einflüsse ergeben
    • Daten aus einer begrenzten Anzahl der im 1. Trimester exponierten Schwangerschaften zeigen keine unerwünschten Wirkungen von Clindamycin auf die Schwangerschaft oder die Gesundheit des Fötus / Neugeborenen
    • eine umfangreiche Studie an schwangeren Frauen, in der ca. 650 Neugeborene untersucht wurden, die während des 1. Trimenons Clindamycin ausgesetzt waren
      • zeigte keine unerwünschten Wirkungen von Clindamycin auf die Schwangerschaft oder auf die Gesundheit des Fötus / Neugeborenen
      • zeigte keinen Anstieg an Missbildungen
      • dennoch ist Datenlage bezüglich der Sicherheit von Clindamycin während der Schwangerschaft unzureichend
    • tierexperimentelle Studien
      • zeigten keine Reproduktionstoxizität
      • lassen nicht auf direkte oder indirekte schädliche Auswirkungen auf Schwangerschaft, embryonale / fetale Entwicklung, Geburt oder postnatale Entwicklung schließen
    • Fertilität
      • Tierstudien zeigten keine Hinweise auf Fertilitätsstörungen
      • Humandaten zur Wirkung von Clindamycin auf die Fertilität liegen nicht vor
    Stillzeithinweise, Wirkstoffprofil
    (kumulative Wirkstoffangaben ohne Berücksichtigung des individuellen Zulassungsstatus)
    Clindamycin - invasiv
    • wegen der Gefahr von schwerwiegenden Nebenwirkungen beim gestillten Säugling soll Clindamycin von stillenden Müttern nicht angewendet werden bzw. muss eine sorgfältige Nutzen-Risiko-Abwägung erfolgen
    • Clindamycin geht bei Menschen in die Muttermilch über
      • systemisch angewendetes Clindamycin erreicht Werte von < 0,5 - 3,8 µg / ml in der menschlichen Muttermilch
    • beim gestillten Säugling sind negative Auswirkungen auf die gastrointestinale Flora wie Sensibilisierungen, Hautausschlag, Durchfälle oder Blut im Stuhl und Sprosspilzbesiedlung der Schleimhäute nicht auszuschließen

    Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten

    Wechselwirkungen, wirkstoffbezogen
    keine Berücksichtigung des arzneimittelrechtlichen Zulassungsstatus des Präparates bzw. produktspezifischer Angaben
    schwerwiegend Clozapin / Stoffe mit potenziell myelotoxischen UAW
    mittelschwer Muskelrelaxanzien, nicht-depolarisierende / Lincosamide
    Erythromycin / Lincosamide
    Vitamin-K-Antagonisten / Clindamycin
    Clindamycin / Rifamycine
    Clindamycin / CYP3A4-Induktoren
    Typhus-Impfstoff, oral / Antibiotika
    Blutgerinnungsfaktoren, AAV-Vektor basiert / Stoffe, potenziell hepatotoxisch (Livertox Score A - C)
    Cholera-Impfstoff, oral / Antibiotika
    Efbemalenograstim alfa / Stoffe mit potenziell myelotoxischen UAW
    geringfügig Ciclosporin / Clindamycin
    Suxamethonium / Lincosamide
    Regorafenib / Antibiotika
    Stoffe, potenziell hepatotoxisch / Stoffe, potenziell hepatotoxisch (Livertox Score A - C)
    Clindamycin / CYP3A4-Inhibitoren
    Arzneimittel, anticholinerge Wirkung / Opioide
    Methotrexat / Stoffe, potenziell hepatotoxisch
    Isoniazid / Stoffe, potenziell hepatotoxisch
    Teriflunomid / Stoffe, potenziell hepatotoxisch
    Valproinsäure / Stoffe, potenziell hepatotoxisch
    Mercaptopurin / Stoffe, potenziell hepatotoxisch
    Arzneimittel, anticholinerge Wirkung / Corticosteroide
    Arzneimittel, anticholinerge Wirkung / Pirenzepin
    Glycopyrronium, extern / Arzneimittel, anticholinerge Wirkung
    unbedeutend Kontrazeptiva, orale / Lincosamide
    Paracetamol / Stoffe, potenziell hepatotoxisch (Livertox Score A - C)

    Warnhinweise

    Enthält Benzylalkohol. Darf bei Früh- und Neugeborenen nicht parenteral oder oral angewendet werden. Kann bei Säuglingen und Kindern bis zu 3 Jahren toxische und allergische Reaktionen hervorrufen. Vorsicht bei Personen mit eingeschränkter Leber- und Nierenfunktion. Die Anwendung in der Schwangerschaft darf oder sollte nicht erfolgen.Die Anwendung in der Stillzeit darf oder sollte nicht erfolgen.

    Dosierungsanleitung

    Dosierung

    Basiseinheit: 1 ml enthält 150 mg Clindamycin entsprechend 178,2 mg Clindamycinphosphat

    • Behandlung schwerer Infektionen, die durch Clindamycin-empfindliche Erreger verursacht werden
      • Erwachsene und Jugendliche > 12 Jahre
        • tägliche Maximaldosis: 18 ml Injektionslösung (2,7 g Clindamycin) / Tag in 2 - 4 Einzeldosen (bei lebensbedrohlichen Infektionen bis zu 4,8 g Clindamycin / Tag)
        • weniger komplizierte Infektionen
          • 8 - 12 ml Injektionslösung (1,2 - 1,8 g Clindamycin) / Tag in 3 - 4 gleichen Einzeldosen
        • schwere Infektionen
          • 12 - 18 ml Injektionslösung (1,8 - 2,7 g Clindamycin) / Tag in 2 - 4 gleichen Einzeldosen, i.d.R. in Kombination mit einem Antibiotikum gegen aerobe gram-negative Bakterien
      • Säuglinge (> 4 Wochen) und Kinder (bis 12 Jahre)
        • schwere Infektionen
          • 15 - 25 mg Clindamycin / kg KG / Tag in 3 - 4 gleichen Einzeldosen
          • tägliche Gesamtdosis >/= 300 mg Clindamycin unabhängig vom Körpergewicht
        • sehr schwere Infektionen
          • 25 - 40 mg Clindamycin / kg KG / Tag in 3 - 4 gleichen Einzeldosen
          • tägliche Gesamtdosis >/= 300 mg Clindamycin unabhängig vom Körpergewicht
      • Hinweis
        • maximale Einzeldosis bei intramuskulärer Injektion: 0,6 g Clindamycin
        • maximale Einzeldosis bei intravenöser Infusion: 1,2 g Clindamycin / Stunde
      • Dauer der Anwendung
        • nachgewiesener oder auch vermuteter Verdacht auf Infektionen mit ß-hämolysierenden Streptokokken
          • Fortsetzen der Behandlung für mind. 10 Tage
        • Kleinkinder < 3 Jahre
          • Anwendung nicht länger als 7 Tage, sofern keine längere Behandlungsdauer erfordelich ist (Arzneimittel enthält Benzylalkohol)
      • ältere Patienten
        • Halbwertszeit, Verteilungsvolumen, Clearance sowie das Ausmaß der Absorption nach Gabe von Clindamycinphosphat unverändert
        • Datenanalyse aus klinischen Studien zeigte keinen altersabhängigen Anstieg der Toxizität
        • Dosierungsrichtlinien sollten nicht allein vom Alter beeinflusst werden
      • Niereninsuffizienz
        • Eliminations-Halbwertszeit von Clindamycin verlängert sich
        • leicht - mäßig schwer
          • Dosisreduktion in der Regel nicht erforderlich
        • schwer oder Anurie
          • Überwachung der Plasmaspiegel von Clindamycin
          • entsprechend den Ergebnissen dieser Maßnahme kann eine Dosisverringerung notwendig werden oder eine Verlängerung des Dosierungsintervalles von 8 oder sogar von 12 Stunden
      • Leberinsuffizienz
        • mittelschwer bis schwer
          • Eliminations-Halbwertzeit von Clindamycin verlängert sich
          • Dosisreduktion in der Regel nicht erforderlich, wenn Clindamycin alle 8 h gegeben wird
        • schwer
          • Überwachung der Plasmaspiegel von Clindamycin
          • entsprechend den Ergebnissen dieser Maßnahme kann eine Dosisverringerung notwendig werden oder eine Verlängerung des Dosierungsintervalles
      • Hämodialyse
        • Clindamycin ist nicht hämodialysierbar
        • daher vor oder nach einer Dialyse keine zusätzliche Dosis erforderlich

    Nebenwirkungen

    Nebenwirkungen, Wirkstoffprofil
    (kumulative Wirkstoffangaben ohne Berücksichtigung des individuellen Zulassungsstatus)
    Clindamycin - invasiv

    • Infektionen und parasitäre Erkrankungen
      • häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
        • pseudomembranöse Enterocolitis
      • ohne Häufigkeitsangabe
        • Vaginalinfektion
        • Clostridium-difficile-Kolitis
    • Erkrankungen des Blutes und des Lymphsystems
      • häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
        • reversible toxische oder allergische Auswirkungen auf das Blutbild in Form von
          • Agranulozytose
          • Neutropenie
          • Thrombozytopenie
          • Leukopenie
          • Eosinophilie
          • Granulozytopenie
    • Erkrankungen des Immunsystems
      • selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
        • Arzneimittelfieber
      • sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
        • anaphylaktische Reaktionen
        • anaphylaktischer Schock (mit Schwellung von Gesicht, Gefäßen oder Larynx, Atembeschwerden bis zum Kreislaufkollaps)
      • ohne Häufigkeitsangabe
        • anaphylaktoide Reaktion
        • Überempfindlichkeit
    • Erkrankungen des Nervensystems
      • gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
        • Dysgeusie
        • neuromuskulär blockierende Wirkung
      • sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
        • Geschmacks- und Geruchsstörungen
      • ohne Häufigkeitsangabe
        • Schwindel
        • Schläfrigkeit
        • Kopfschmerzen
    • Herzerkrankungen
      • gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
        • Herz- und Atemstillstand
    • Gefäßerkrankungen
      • häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
        • Thrombophlebitis
      • gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
        • Hypotonie
    • Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts
      • sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
        • Durchfall
        • abdominale Schmerzen
        • Erbrechen
        • Übelkeit
      • ohne Häufigkeitsangabe
        • Ösophagitis
        • Glossitis
        • Stomatitis
    • Leber- und Gallenerkrankungen
      • sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
        • vorübergehende Hepatitis mit cholestatischem Ikterus
      • ohne Häufigkeitsangabe
        • Ikterus
    • Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes
      • häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
        • makulopapulöses Exanthem
        • masernähnliches Exanthem
        • Urtikaria
      • gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
        • Allergien in Form von masernähnlichem Exanthem, Pruritus und Urtikaria
      • selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
        • Stevens-Johnson-Syndrom (SJS)
        • toxisch-epidermale Nekrolyse (TEN)
        • Lyell-Syndrom
        • exfoliative Dermatitis
        • bullöse Dermatitis
        • Vaginitis
        • Schwellungen (Quincke-/Angioödem)
        • Erythema multiforme
        • Pruritus
        • desquamatöse und bullöse Dermatitis
        • Scheidenkatarrh
      • sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
        • Ausschlag und Blasenbildung (Überempfindlichkeitsreaktionen)
      • ohne Häufigkeitsangabe
        • akut generalisierendes pustulöses Exanthem (AGEP)
        • Medikamentenausschlag mit Eosinophilie und systemischen Symptomen (DRESS-Syndrom)
    • Skelettmuskulatur-, Bindegewebs- und Knochenerkrankungen
      • selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
        • Gelenkschwellungen
      • sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
        • Polyarthritis
    • Erkrankungen der Nieren und Harnwege
      • ohne Häufigkeitsangabe
        • akute Nierenschädigung
    • Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort
      • häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
        • nach intravenöser Infusion
          • Reaktionen an der Infusionsstelle wie
            • Schmerzen
            • Thrombophlebitis
        • nach intra-muskulärer Injektion
          • Reaktionen an der Injektionsstelle wie
            • Schmerzen
            • Indurationen und sterile Abszesse
      • ohne Häufigkeitsangabe
        • Reizungen an der Injektionsstelle
        • bei schneller intravenöser Verabreichung
          • Unverträglichkeitsreaktionen in Form von
            • Hitzegefühl
            • Brechreiz
            • Übelkeit
            • selten ernsthafte Herz-Kreislauf-Störungen (z.B. Blutdruckabfall und Herzstillstand)
    • Untersuchungen
      • häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
        • Leberfunktionstest anomal
        • vorübergehender leichter Anstieg der Serumtransaminasen

  • Wirkstoff und weitere Bestandteile des Arzneimittels

    Stoffname Stoffmenge Stofftyp
    Clindamycin dihydrogenphosphat356.5 mgWirkstoff
    Clindamycin300 mgk.A.
    Benzyl alkohol18 mgKonservierungsstoff
    Dinatrium edetat 2-Wasser+Hilfsstoff
    Gesamt Natrium Ion17 mgHilfsstoff
    Natrium hydroxid+Hilfsstoff
    Wasser, für Injektionszwecke+Hilfsstoff

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