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Allgemeine Produktinformationen
- Zum Einnehmen.
Anwendungsgebiete
- Das Präparat ist ein Betarezeptorenblocker.
- Es wird angewendet bei
- Bluthochdruck (arterielle Hypertonie).
- Erkrankungen der Herzkranzgefäße (koronare Herzkrankheit).
Indikation- arterielle Hypertonie
- koronare Herzkrankheit
- Tabletten morgens nüchtern 1/2 Stunde vor oder 2 Stunden nach einer Mahlzeit unzerkaut mit etwas Flüssigkeit (z. B. 1 Glas Wasser) einnehmen
Gegenanzeigen
- Das Arzneimittel darf nicht eingenommen werden,
- wenn Sie allergisch gegen den Wirkstoff Celiprolol, andere Betarezeptorenblocker oder einen der sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind,
- bei atrioventrikulärem Block II. und III. Grades, Syndrom des kranken Sinusknotens, sinuatrialem Block, langsamer Herzschlagfolge (Bradykardie) mit einem Ruhepuls vor Behandlung von weniger als 50 Schlägen pro Minute,
- bei nicht ausreichend behandelter Herzmuskelschwäche,
- bei akutem Kreislaufversagen (Schock) und extrem niedrigem Blutdruck,
- bei stoffwechselbedingter Anhäufung von Säuren im Blut (metabolische Azidose),
- bei Spätstadien peripherer arterieller Durchblutungsstörungen (Stadium III und IV nach Fontaine; z. B. Minderdurchblutung der Finger und Zehen [Raynaud Syndrom] oder Schaufensterkrankheit),
- bei schwerer Nierenfunktionsstörung (Kreatinin-Clearance unter 30 ml pro Minute),
- bei schwerer Leberfunktionsstörung,
- bei Neigung zu Bronchialverkrampfung (bronchialer Hyperreagibilität, z. B. bei Asthma bronchiale),
- bei gleichzeitiger Gabe von MAO-Hemmstoffen (ausgenommen MAO-B-Hemmstoffe),
- bei unbehandeltem Nebennierenmarktumor (Phäochromozytom).
- Die intravenöse (i.v.) Applikation von Kalziumantagonisten vom Verapamil- oder Diltiazemtyp oder anderen Antiarrhythmika (wie Disopyramid) bei Patienten, die mit diesem Präparat behandelt werden, ist kontraindiziert (Ausnahme: Intensivmedizin).
- Kinder sind von der Behandlung auszuschließen, da entsprechende Untersuchungen bisher nicht vorliegen.
Kontraindikation (absolut), Wirkstoffprofil
(kumulative Wirkstoffangaben ohne Berücksichtigung des individuellen Zulassungsstatus) Celiprolol - peroral- Überempfindlichkeit gegen Celiprolol oder andere Betarezeptorenblocker
- manifeste Herzinsuffizienz
- kardiogener Schock
- AV-Block II. oder III. Grades
- Sinusknoten-Syndrom („sick sinus syndrome")
- sinuatrialem Block
- Bradykardie (Ruhepuls vor Behandlungsbeginn < 50 Schläge / Min.)
- Hypotonie (systolischer Blutdruck < 100 mmHg)
- Azidose
- bronchiale Hyperreagibilität (z.B. bei Asthma bronchiale)
- Spätstadien peripherer Durchblutungsstörungen (z.B. periphere arterielle Verschlusskrankheit oder Raynaud-Syndrom)
- schwere Nierenfunktionsstörung (Kreatinin-Clearance < 30ml / Min.)
- schwere Leberfunktionsstörung
- gleichzeitige Gabe von MAO-Hemmstoffen (ausgenommen MAO-B-Hemmstoffe)
- unbehandeltes Phäochromozytom
- intravenöse Applikation von Kalziumantagonisten vom Verapamil- oder Diltiazemtyp oder anderen Antiarrhythmika (wie Disopyramid) bei Patienten, die mit Celiprolol behandelt werden, ist kontraindiziert
- Ausnahme: Intensivmedizin
- Kinder (da entsprechende Untersuchungen bisher nicht vorliegen)
Vorsichtsmaßnahmen
- Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen
- Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie dieses Arzneimittel einnehmen.
- Bei Patienten mit eingeschränkter Leber- und Nierenfunktion sind die Dosierungsempfehlungen zu beachten.
- Da unter der Behandlung mit anderen Betarezeptorenblockern schwere Leberschäden beobachtet wurden, sollten die Leberwerte regelmäßig überprüft werden.
- Bei einem Nebennierenmarktumor (Phäochromozytom) darf das Arzneimittel erst nach Alpha-Blockade verabreicht werden. Bei einem behandelten Nebennierenmarktumor soll der Blutdruck engmaschig überwacht werden.
- Bei Patienten mit Prinzmetal-Angina sollte Celiprolol nur mit äußerster Vorsicht angewendet werden.
- Bei Patienten mit AV-Block I. Grades darf Celiprolol nur mit Vorsicht verabreicht werden.
- Betarezeptorenblocker können die Empfindlichkeit gegenüber Allergenen und den Schweregrad anaphylaktischer Reaktionen erhöhen. Deshalb ist eine strenge Indikationsstellung geboten bei Patienten mit schweren Überempfindlichkeitsreaktionen in der Vorgeschichte und bei Patienten, die sich einer Therapie zur Schwächung bzw. Aufhebung der allergischen Reaktionsbereitschaft unterziehen (Desensibilisierungstherapie; Vorsicht: überschießende anaphylaktische Reaktion).
- Bei Diabetikern mit stark schwankenden Blutzuckerwerten und nach längerem Fasten ist unter der Behandlung mit dem Arzneimittel Vorsicht geboten. Das Arzneimittel kann die Symptome einer Unterzuckerung verschleiern.
- Bei Patienten, die unter milden Formen von Asthma oder an einer chronisch obstruktiven Lungenkrankheit leiden, sollte Celiprolol nur mit Vorsicht gegeben werden.
- Bei Patienten mit einer Schuppenflechte (Psoriasis) in der persönlichen oder familiären Vorgeschichte sollte die Anwendung von Betarezeptorenblockern nur nach sorgfältiger Nutzen-Risiko-Abwägung erfolgen.
- Patienten mit Herzinsuffizienz oder peripheren Gefäßkrankheiten sind engmaschig zu überwachen.
- Vor einer Allgemeinnarkose müssen Sie den Narkosearzt über die Behandlung mit diesem Arzneimittel informieren.
- Patienten die an einer Überfunktion der Schilddrüse leiden: Betarezeptorenblocker können die Auswirkungen einer Überfunktion der Schilddrüse auf das Herz und die Gefäße verschleiern.
- Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen
- Die Behandlung des Bluthochdrucks mit diesem Arzneimittel bedarf der regelmäßigen ärztlichen Kontrolle. Auch bei bestimmungsgemäßem Gebrauch kann das Reaktionsvermögen so weit verändert sein, dass die Fähigkeit zur aktiven Teilnahme am Straßenverkehr, zum Bedienen von Maschinen oder zum Arbeiten ohne sicheren Halt beeinträchtigt wird. Dies gilt in verstärktem Maße zu Behandlungsbeginn, bei Dosiserhöhung und Präparatewechsel sowie in Zusammenwirkung mit Alkohol.
- Auswirkungen bei Fehlgebrauch zu Dopingzwecken
- Die Anwendung des Arzneimittels kann bei Dopingkontrollen zu positiven Ergebnissen führen. Die Anwendung als Dopingmittel kann zu einer Gefährdung der Gesundheit führen.
Hinweise und Vorsichtsmaßnahmen, Wirkstoffprofil
(kumulative Wirkstoffangaben ohne Berücksichtigung des individuellen Zulassungsstatus) Celiprolol - peroral- besonders sorgfältige ärztliche Überwachung erforderlich bei
- AV-Block I.Grades
- Diabetes mellitus mit stark schwankenden Blutzuckerwerten
- Betarezeptorenblocker können Symptome einer Hypoglykämie maskieren
- Hypoglykämieneigung, z.B. bei längerem Fasten und schwerer körperlicher Belastung
- Phäochromozytom
- Celiprolol erst nach vorheriger Alphablockade verabreichen
- behandeltes Phäochromozytom: Bluttdruck engmaschig überwachen
- eingeschränkte Leber- und Nierenfunktion
- Prinzmetal-Angina
- Betablocker können bei Patienten mit Prinzmetal-Angina die Häufigkeit und die Dauer der anginösen Anfälle erhöhen
- Patienten mit Psoriasis in der Eigen- oder Familienanamnese
- Verordnung von Betarezeptorenblockern nur nach sorgfältiger Nutzen-Risiko-Abwägung, da diese eine Aggravation einer Psoriasis verursachen können
- Patienten mit kontrolliertem Asthma und Patienten mit kompensierter chronisch obstruktiver Lungenkrankheit
- Anwendung nur mit Vorsicht (aufgrund der beta-1-selektiv blockierenden und beta-2-agonistischen Eigenschaften von Celiprolol)
- Betarezeptorenblocker können die Empfindlichkeit gegenüber Allergenen und die Schwere anaphylaktischer Reaktionen erhöhen
- strenge Indikationsstellung bei Patienten mit schweren Überempfindlichkeitsreaktionen in der Vorgeschichte und bei Patienten unter Desensibilisierungstherapie (Vorsicht: überschießende anaphylaktische Reaktionen)
- Leberwerte regelmäßig überprüfen
- da unter der Therapie mit anderen Betarezeptorenblockern schwere Leberschäden beobachtet wurden
- Herzinsuffizienz
- bei Patienten mit gut eingestellter Herzinsuffizienz erfordert die Behandlung mit Celiprolol eine enge Überwachung
- Symptome einer kardialen Dekompensation sollten als Hinweis für einen Therapieabbruch gewertet werden
- periphere Gefäßkrankheiten
- wegen seiner vasodilatierenden Wirkung kann Celiprolol bei Patienten mit peripheren Gefäßkrankheiten (Raynaud-Krankheit oder -Syndrom, Claudicatio intermittens) angewendet werden
- jedoch engmaschige Überwachung dieser Patienten empfohlen
- wegen seiner vasodilatierenden Wirkung kann Celiprolol bei Patienten mit peripheren Gefäßkrankheiten (Raynaud-Krankheit oder -Syndrom, Claudicatio intermittens) angewendet werden
- Thyreotoxikose
- bei Patienten mit Hyperthyreose können die klinischen Zeichen einer Thyreotoxikose (Tachykardie und Tremor) maskiert sein
- Allgemeinnarkose
- vor einer Allgemeinanästhesie muss der Narkosearzt über die Behandlung mitCeliprolol informiert werden
- hat man entschieden, Celiprolol vor einer Operation abzusetzen, sollten 48 Stunden zwischen der letzten Dosis und der Anästhesie liegen
- bei Fortführung der Therapie mit Celiprolol sollte eine engmaschige Überwachung erfolgen, wenn folgenden Anästhetika zum Einsatz kommen:
- Ether
- Cyclopropan
- Trichlorethylen
- Doping
- Anwendung von Celiprolol kann bei Dopingkontrollen zu positiven Ergebnissen führen
(kumulative Wirkstoffangaben ohne Berücksichtigung des individuellen Zulassungsstatus) Celiprolol - peroral- während der Schwangerschaft soll Celiprolol nur bei zwingender Indikation verabreicht werden
- beim Neugeborenen bleibt die Betablockeraktivität für mehrere Tage nach der Geburt erhalten und es besteht die Möglichkeit, dass eine Herzinsuffizienz entsteht, die eine Hospitalisierung auf einer Intensivstation bedingt
- Plasmavolumen sollte wegen der Gefahr eines akuten Lungenödems nicht erhöht werden
- wegen der Möglichkeit des Auftretens von Bradykardie und Hypotonie beim Neugeborenen soll die Therapie mit Celiprolol 48 - 72 Stunden vor dem errechneten Geburtstermin beendet werden
- falls dies nicht möglich ist, müssen die Neugeborenen nach der Entbindung in den ersten 3 - 5 Tagen sorgfältig überwacht werden
(kumulative Wirkstoffangaben ohne Berücksichtigung des individuellen Zulassungsstatus) Celiprolol - peroral- unter der Behandlung mit Celiprolol soll nicht gestillt werden
Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten
- Einnahme zusammen mit anderen Arzneimitteln
- Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel anwenden, kürzlich andere Arzneimittel angewendet haben oder beabsichtigen andere Arzneimittel anzuwenden.
- Bei gleichzeitiger Anwendung von
- Insulin oder oralen Antidiabetika kann deren Wirkung verstärkt oder verlängert werden. Warnzeichen des erniedrigten Blutzuckers (Hypoglykämie), insbesondere erhöhte Herzfrequenz (Tachykardie) und Zittern der Finger (Tremor), sind verschleiert oder abgemildert. Daher sind regelmäßige Blutzuckerkontrollen erforderlich.
- anderen blutdrucksenkenden Arzneimitteln, harntreibenden Arzneimitteln (Diuretika), Phenothiazinen, Vasodilatoren, trizyklischen Antidepressiva, Nitroglycerin, Barbituraten kann es zu verstärktem Blutdruckabfall kommen.
- Reserpin, Alphamethyldopa, Guanfacin, Herzglykosiden oder Clonidin kann es zu einem stärkeren Absinken der Herzfrequenz bzw. einer Verzögerung der Erregungsleitung am Herzen kommen. Beim Absetzen von Clonidin kann der Blutdruck überschießend ansteigen. Deshalb darf Clonidin erst abgesetzt werden, wenn einige Tage zuvor die Verabreichung dieses Arzneimittels beendet wurde. Anschließend kann Clonidin stufenweise abgesetzt werden. Die Behandlung mit diesem Arzneimittel erst mehrere Tage nach dem Absetzen von Clonidin beginnen.
- Kalziumantagonisten vom Verapamil- oder Diltiazemtyp oder anderen Antiarrhythmika (Arzneimittel zur Behandlung von Herzrhythmusstörungen, z. B. Disopyramid, Amiodaron) kann es zu verstärktem Blutdruckabfall (Hypotonie), stark verminderter Herzfrequenz (Bradykardie), Absinken der Herzmuskelkraft (myokardiale Kontraktilität) oder anderen Herzrhythmusstörungen kommen; eine sorgfältige Überwachung des Patienten ist daher angezeigt.
- Hinweis:
- Die intravenöse (i.v.) Applikation von Kalziumantagonisten vom Verapamil- und Diltiazemtyp oder Antiarrhythmika während der Behandlung mit diesem Arzneimittel ist kontraindiziert (Ausnahme: Intensivmedizin). Verapamil i. v. erst 48 Stunden nach dem Absetzen dieses Arzneimittels verabreichen.
- Hinweis:
- Kalziumantagonisten vom Nifedipintyp kann die Blutdrucksenkung verstärkt werden. Gelegentlich kommt es zu einer Herzmuskelschwäche.
- Fingolimod mit Betablockern können deren bradykarden Wirkungen (verminderte Herzfrequenz) verstärkt werden, weshalb die gemeinsame Anwendung nicht empfohlen wird. Sollte die gemeinsame Anwendung erforderlich sein, sollte der Patient bei Beginn der Behandlung, zumindest über Nacht, überwacht werden.
- Indometacin oder anderen sogenannten Prostaglandinsynthese-Hemmern kann die blutdrucksenkende Wirkung dieses Arzneimittels abgeschwächt werden.
- Adrenalin, Noradrenalin ist ein beträchtlicher Blutdruckanstieg möglich.
- peripheren Muskelrelaxanzien (z. B. Suxamethonium, Tubocurarin) kann die neuromuskuläre Blockade durch die Betarezeptorenhemmung dieses Arzneimittels verstärkt werden.
- Betäubungsmitteln (Narkotika) wird die Blutdrucksenkung verstärkt. Für den Fall, dass dieses Arzneimittel vor Eingriffen in Allgemeinnarkose oder vor der Anwendung peripherer Muskelrelaxanzien nicht abgesetzt werden kann, muss der Narkosearzt über die Behandlung mit diesem Arzneimittel informiert werden.
- Cimetidin wird die Wirkung dieses Arzneimittels verstärkt.
- Mefloquin kann es zu einer Bradykardie kommen.
- Sympatikomimetika kann es zu einer Abschwächung von Celiprolol kommen.
- Einnahme zusammen mit Nahrungsmitteln, Getränken und Alkohol
- Personen, die dieses Arzneimittel einnehmen, sollten keine Zitrussäfte trinken, da diese die Aufnahme von Celiprolol aus dem Darmtrakt verringern.
Wechselwirkungen, wirkstoffbezogen
keine Berücksichtigung des arzneimittelrechtlichen Zulassungsstatus des Präparates bzw. produktspezifischer Angaben schwerwiegend Beta-Blocker / Antiarrhythmika, Klasse III
Beta-Blocker / Flecainid
Beta-Blocker / MAO-Hemmer
Beta-Blocker / Propafenon
Allergenextrakte, subkutan / Beta-Blocker
Ajmalin / Beta-Blocker
Calcium-Antagonisten, Verapamil und Analoge, invasiv/ Beta-Blocker
Beta-Blocker, invasiv / Calcium-Antagonisten, Verapamil und Analoge
Allergie-Test-Lösungen, pulmonal und nasal / Beta-Blocker
mittelschwer Beta-Blocker / Rifamycine
Digitalis-Glykoside / Beta-Blocker
Mutterkorn-Alkaloide / Beta-Blocker
Beta-Blocker / Calcium-Antagonisten, Verapamil und Analoge
Beta-Blocker / ZNS-Stimulanzien
Beta-Blocker / S1P-Modulatoren
Allergenextrakte, oral / Beta-Blocker
Allergie-Test-Lösungen, dermal / Beta-Blocker
Beta-Sympathomimetika / Beta-Blocker, selektive
Mavacamten / Wirkstoffe, negativ inotrop
Fenoterol / Beta-Blocker
Glucose, diagnostische Zwecke / Wirkstoffe, den Test beeinflussende
Kontrastmittel, iodhaltige / Beta-Blocker
Stoffe, die Bradykardie bewirken können / Somatostatin-Analoga
Aficamten / Wirkstoffe, negativ inotrop
geringfügig Beta-Blocker / Nahrung, säurehaltig
Beta-Blocker / Antirheumatika, nicht-steroidale
Insulin / Beta-Blocker, selektive und/oder vasodilatierende
Lidocain / Beta-Blocker
Alpha-Adrenozeptor-Antagonisten / Beta-Blocker
Antidepressiva, tri- und tetrazyklische / Beta-Blocker
Antidiabetika, orale / Beta-Blocker
Alpha-2-Rezeptoragonisten / Beta-Blocker
Dexmedetomidin / Beta-Blocker
Cholinesterase-Hemmer / Beta-Blocker
Beta-Blocker / Proteinkinase-Inhibitoren
Beta-Blocker / Muskelrelaxanzien, zentrale
Beta-Blocker / COX-2-Hemmer
Guanfacin / Antihypertonika
Tasimelteon / Beta-Blocker
Beta-Blocker / Phenytoin
Beta-Blocker / Lercanidipin
Antihypertonika / Opioide
Antihypertonika / Levodopa
Stoffe, die Bradykardie bewirken / Lasmiditan
Beta-Blocker / Allgemeinanästhetika
Sympathomimetika / Beta-Blocker, selektive
Beta-Blocker / Phenothiazine
Beta-Blocker / Barbiturate
Stoffe, die Bradykardie bewirken können / Thalidomid
Givinostat / Stoffe, die die Triglyceridwerte erhöhen können
Antihypertonika / Methylphenidat
Droperidol / Antihypertonika, verschiedene
unbedeutend Beta-Blocker / Ethanol
Beta-Blocker / Calcium-Antagonisten, DihydropyridineWarnhinweise
- Wenn Sie schwanger sind oder stillen oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein, oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.
- Schwangerschaft
- Während der Schwangerschaft sollte das Arzneimittel nur bei zwingender Indikation verabreicht werden.
- Wegen der Möglichkeit des Auftretens von Bradykardie (verminderte Herzfrequenz), Unterzuckerung, Atemnot und Hypotonie (erniedrigter Blutdruck) beim Neugeborenen sollte die Therapie mit diesem Arzneimittel 48 bis 72 Stunden vor dem errechneten Geburtstermin beendet werden. Ist dies nicht möglich, müssen die Neugeborenen in den ersten 3 bis 5 Tagen nach der Entbindung sorgfältig überwacht werden.
- Stillzeit
- Unter der Behandlung mit diesem Arzneimittel sollte nicht gestillt werden.
Ausschleichend dosieren.
Einschleichend dosieren.
Mit Flüssigkeit einnehmen.Die Anwendung in der Schwangerschaft darf oder sollte nicht erfolgen.Die Anwendung in der Stillzeit ist nicht empfohlen.Dosierungsanleitung
- Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt oder Apotheker ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.
- Falls vom Arzt nicht anders verordnet ist die übliche Dosis:
- Erwachsene und Jugendliche nehmen morgens nüchtern mindestens eine halbe Stunde vor dem Frühstück 1 Filmtablette unzerkaut mit etwas Flüssigkeit (z. B. ein Glas Wasser) ein.
- Falls erforderlich, kann die Dosis auf 2 Filmtabletten pro Tag gesteigert werden.
- Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, wenn Sie den Eindruck haben, dass die Wirkung zu stark oder zu schwach ist.
- Dauer der Anwendung
- Es ist sehr wichtig, dass Sie das Arzneimittel einnehmen, so lange es Ihnen Ihr Arzt verordnet. Das Präparat ist zur Langzeittherapie geeignet. Die Anwendungsdauer wird vom Arzt festgelegt und richtet sich nach dem Krankheitsverlauf. Die Behandlung darf nicht eigenmächtig abgebrochen werden, da es sonst zu einer akuten Verschlechterung des Zustandes kommen kann. Die Behandlung soll nicht abrupt, sondern grundsätzlich langsam ausschleichend (über einen Zeitraum von 1 bis 2 Wochen) beendet werden.
- Wenn Sie eine größere Menge eingenommen haben, als Sie sollten
- Wenn Sie durch ein Versehen zu viele Filmtabletten eingenommen haben, den Verdacht auf eine Überdosierung haben oder ein Kind hat einige Filmtabletten geschluckt, wenden Sie sich sofort an einen Arzt/Notarzt. Dieser kann den Schweregrad einschätzen und über die erforderlichen Maßnahmen entscheiden.
- Das klinische Bild einer Überdosierung ist abhängig von der Dosis im Wesentlichen von kardiovaskulären und zentralnervösen Symptomen geprägt. Überdosierung oder Überempfindlichkeit kann zu bedrohlichem Abfall von Puls und/ oder Blutdruck bis zum Herzstillstand, Herzinsuffizienz und kardiogenem Schock führen. Zusätzlich können Atembeschwerden, Bronchospasmus, Erbrechen, Bewusstseinsstörungen, gelegentlich auch generalisierte Krampfanfälle auftreten.
- Bei Anzeichen einer Überdosierung oder Überempfindlichkeit muss die Behandlung mit dem Arzneimittel sofort abgebrochen werden. Unter intensivmedizinischen Bedingungen müssen die vitalen Parameter sorgfältig überwacht und ggf. korrigiert werden. Bei nur kurze Zeit zurückliegender Einnahme kann die Absorption von noch im Gastrointestinaltrakt vorhandener Substanz durch Magenspülung, Verabreichung von Aktivkohle und Gabe eines Abführmittels verhindert werden.
- Maschinelle Beatmung kann erforderlich werden. Hypotonie und Schock sollten mit Plasma/Plasmasubstituten und ggf. mit Katecholaminen behandelt werden. Außerdem müssen unter intensivmedizinischen Bedingungen die vitalen Parameter überwacht und gegebenenfalls korrigiert werden.
- Bei Bradykardie oder schwerer Hypotonie können als Gegenmittel gegeben werden:
- Atropin 1 bis 2 mg i.v.
- Glucagon 1 mg mehrfach
- gefolgt, wenn notwendig, von 25 Mikrogramm Isoprenalin langsam i.v. oder 2,5 bis 10 Mikrogramm/kg/min Dobutamin als i.v. Perfusion.
- Bei therapierefraktärer Bradykardie sollte eine temporäre Schrittmachertherapie durchgeführt werden.
- Kardiale Dekompensation bei Neugeborenen, deren Mütter mit Betarezeptorenblockern behandelt wurden:
- Glucagon 0,3 mg/kg
- Einweisung auf die Intensivstation
- Isoprenalin: Da hierbei üblicherweise die Behandlung mit hohen Dosen notwendig ist, wird eine engmaschige Überwachung des Patienten in einer Spezialabteilung empfohlen.
- Wenn Sie die Einnahme vergessen haben
- Nehmen Sie bitte beim nächsten Mal nicht zusätzlich mehr Filmtabletten ein, sondern setzen Sie die Behandlung mit der verordneten Dosis fort.
- Wenn Sie die Einnahme abbrechen
- Unterbrechen oder beenden Sie die Behandlung mit Selectol nicht ohne Rücksprache mit Ihrem behandelnden Arzt!
- Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Dosierung- arterielle Hypertonie/Koronare Herzkrankheit
- Erwachsene
- 1 Tablette (200 mg Celiprololhydrochlorid) 1mal / Tag
- falls erforderlich Dosissteigerung auf 1 1/2 - 2 Tabletten (400 mg Celiprololhydrochlorid) / Tag
- Kinder und Jugendliche
- Sicherheit und Wirksamkeit nicht erwiesen
- Behandlungsdauer:
- zur Langzeittherapie geeignet
- Anwendungsdauer wird vom Arzt festgelegt und richtet sich nach dem Krankheitsverlauf
- kein eigenmächtiger Abbruch der Behandlung, da eventuelle akute Verschlechterung des Zustandes
- kein abrupter Abbruch der Behandlung, sondern langsam ausschleichend (über einen Zeitraum von 1 bis 2 Wochen), da es zu Herzischämie mit Exazerbation einer Angina Pectoris, zu einem Herzinfarkt oder zur Exazerbation einer Hypertonie führen kann
- bei Patienten mit Hypertonie
- Begleittherapie mit anderen Antihypertonika möglich, speziell mit Diuretika
- bei Beginn einer Kombinationstherapie, verstärkte Überwachung des Blutdrucks empfohlen
- Erwachsene
Dosisanpassung
- Ältere Menschen
- keine signifikante Unterscheidung der Pharmakokinetik
- sorgfältige Überwachung empfohlen, da Nieren- und Leberfunktion bei dieser Patientengruppe vermindert sein können
- Patienten mit eingeschränkter Leberfunktion
- begrenzte Datenlage
- Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion
- Kreatinin-Clearance zwischen 30 und 40 ml / Min.
- Überwachung der Herzfrequenz
- im Falle einer Bradykardie (Ruhepuls zwischen 50 und 55 Schlägen / Min.) sollte Behandlung überdacht werden
- Kreatinin-Clearance zwischen 30 und 40 ml / Min.
Nebenwirkungen
- Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.
- Bei den Häufigkeitsangaben zu Nebenwirkungen werden folgende Kategorien zugrunde gelegt:
- Sehr häufig: kann mehr als 1 von 10 Behandelten betreffen
- Häufig: kann bis zu 1 von 10 Behandelten
- Gelegentlich: kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen
- Selten: kann bis zu 1 von 1.000 Behandelten betreffen
- Sehr selten: kann bis zu 1 von 10.000 Behandelten betreffen
- Nicht bekannt: Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar
- Erkrankungen des Blutes und des Lymphsystems
- Gelegentlich
- Verringerung der Blutplättchenanzahl (Thrombozytopenie) oder kleinfleckige Einblutungen in die Haut und Schleimhaut (Purpura)
- Gelegentlich
- Stoffwechsel- und Ernährungsstörungen
- Sehr selten
- Auftreten einer bisher nicht in Erscheinung getretenen Zuckerkrankheit (latenter Diabetes mellitus) oder eine bereits bestehende Zuckerkrankheit kann sich verschlechtern.
- Nicht bekannt
- Niedriger Blutzucker (Hypoglykämie), hoher Blutzucker (Hyperglykämie)
- Bei Patienten mit Schilddrüsenüberfunktion (Hyperthyreose) können die klinischen Zeichen eines übermäßigen Anstiegs der Schilddrüsenhormone im Blut (Thyreotoxikose), wie z. B. erhöhte Herzschlagfolge oder Zittern verschleiert sein.
- Nach längerem strengen Fasten oder schwerer körperlicher Belastung kann es zu erniedrigtem Blutzucker (hypoglykämischen Zuständen) kommen. Warnzeichen (insbesondere erhöhte Herzschlagfolge und Zittern) eines erniedrigten Blutzuckers (Hypoglykämie) können verschleiert werden.
- Es kann zu Störungen im Fettstoffwechsel kommen. Bei meist normalem Gesamtcholesterin wurden eine Verminderung des HDL-Cholesterins und eine Erhöhung der Triglyceride im Blut beobachtet.
- Sehr selten
- Psychiatrische Erkrankungen
- Häufig
- Depression, Wahnvorstellungen (Halluzinationen), Albträume
- Gelegentlich
- Schlaflosigkeit
- Häufig
- Erkrankungen des Nervensystems
- Häufig
- Insbesondere zu Beginn der Behandlung kann es zu Müdigkeit, Schwindelgefühl, Benommenheit, Kopfschmerzen, Verwirrtheit, Nervosität, Schwitzen, Schlafstörungen, depressiven Verstimmungen oder Psychosen kommen. Taubheits- und Kältegefühl oder Kribbeln in den Gliedmaßen, Zittern (Tremor), Schwäche (Asthenie), Schläfrigkeit (Somnolenz)
- Gelegentlich
- krankhafte Muskelschwäche oder -ermüdbarkeit, Muskelkrämpfe (Wadenkrämpfe)
- Sehr selten
- Verstärkung einer bestehenden krankhaften Muskelschwäche oder -ermüdbarkeit (Myasthenia gravis)
- Häufig
- Augenerkrankungen
- Gelegentlich
- Einschränkung des Tränenflusses (dies ist beim Tragen von Kontaktlinsen zu beachten), Bindehautentzündung (Konjunktivitis)
- Sehr selten
- Entzündungen der Horn- und Bindehaut des Auges (Keratokonjunktivitis), Sehstörungen
- Nicht bekannt
- Trockenheit des äußeren Auges (Xerophthalmie)
- Gelegentlich
- Erkrankungen des Ohrs und des Labyrinths (Gleichgewichtssystem)
- Sehr selten
- Hörstörungen, Ohrgeräusche (Tinnitus)
- Sehr selten
- Herzerkrankungen
- Häufig
- starke Verminderung der Herzfrequenz (Bradykardie), anfallartige, kurzfristige Bewusstlosigkeit (Synkopen), Herzklopfen (Palpitationen), Überleitungsstörungen von den Herzvorhöfen auf die Herzkammern oder Verstärkung einer Herzmuskelschwäche (Herzinsuffizienz)
- Sehr selten
- Bei Patienten mit Engegefühl im Brustbereich (Angina pectoris) ist eine Verstärkung der Anfälle nicht auszuschließen.
- Nicht bekannt
- Herzmuskelschwäche (Herzinsuffizienz), Veränderungen der Herzfrequenz (Herzrhythmusstörungen)
- Häufig
- Gefäßerkrankungen
- Häufig
- verstärkter Blutdruckabfall, Hitzewallung, Verstärkung von peripheren Durchblutungsstörungen (einschließlich zeitweiligem Hinken [Claudicatio intermittens] oder Minderdurchblutung an Fingern oder Zehen [Raynaud-Syndrom])
- Gelegentlich
- Kältegefühl in den Extremitäten, wie in den Händen oder Füßen (peripheres Kältegefühl)
- Häufig
- Erkrankungen der Atemwege, des Brustraums und des Mediastinums
- Infolge einer möglichen Erhöhung des Atemwegswiderstandes kann es bei Patienten mit Neigung zu Krämpfen der Atemmuskulatur (bronchospastische Reaktionen [insbesondere obstruktive Atemwegserkrankungen]) zu Atemnot kommen.
- Selten
- Krampfzustand der Bronchialmuskulatur (Bronchospasmus), Asthma-bedingte Atembeschwerden (asthmatische Dyspnoe), entzündliche Lungenerkrankung (interstitielle Pneumonitis)
- Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts (Magen-Darm-System)
- Häufig
- Bauchschmerzen, Mundtrockenheit, vorübergehend kann es zu Magen-Darm-Beschwerden (Übelkeit, Erbrechen, Verstopfung [Obstipation], Durchfall [Diarrhö]) kommen.
- Häufig
- Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes
- Häufig
- übermäßiges Schwitzen (Hyperhidrose), allergische Hautreaktionen (Rötung, Juckreiz, Hautausschlag), Haarausfall
- Sehr selten
- Betarezeptorenblocker (z. B. dieses Arzneimittel) können eine Schuppenflechte (Psoriasis vulgaris) auslösen, die Symptome dieser Erkrankung verschlechtern oder zu schuppenflechteähnlichen (psoriasiformen) Hautausschlägen führen.
- Häufig
- Skelettmuskulatur-, Bindegewebs- und Knochenerkrankungen
- Gelegentlich
- Muskelkrämpfe
- Sehr selten
- Bei Langzeitbehandlung sind Gelenkerkrankungen beobachtet worden (Arthropathie), wobei ein Gelenk (Monarthritis) oder mehrere (Polyarthritis) betroffen sein können.
- Nicht bekannt
- Erkrankung des körpereigenen Abwehrsystems mit Entzündung verschiedenster Organe (systemischer Lupus erythematodes), Gelenkschmerz (Arthralgie)
- Gelegentlich
- Erkrankungen der Nieren und Harnwege
- Sehr selten
- Bei schweren Nierenfunktionsstörungen wurde über eine Verschlechterung der Nierenfunktion berichtet. Deshalb sollte während der Behandlung mit diesem Arzneimittel die Nierenfunktion entsprechend überwacht werden.
- Sehr selten
- Erkrankungen der Geschlechtsorgane und der Brustdrüse
- Häufig
- mangelhafte oder fehlende Versteifung des Penis (erektile Dysfunktion)
- Sehr selten
- Libido- und Potenzstörungen
- Häufig
- Untersuchungen
- Häufig
- gehäuftes Auftreten antinukleärer Antikörper
- Sehr selten
- Erhöhung der Leberwerte (Transaminasen [GOT, GPT]) im Blut.
- Häufig
- Gegenmaßnahmen
- Sollten Sie die o. g. Nebenwirkungen bei sich beobachten, benachrichtigen Sie Ihren Arzt. Er wird über den Schweregrad und ggf. über weitere Maßnahmen entscheiden.
- Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt, Apotheker oder das medizinische Fachpersonal. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht angegeben sind.
Nebenwirkungen, Wirkstoffprofil
(kumulative Wirkstoffangaben ohne Berücksichtigung des individuellen Zulassungsstatus) Celiprolol - peroral- Erkrankungen des Blutes und des Lymphsystems
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Thrombozytopenie
- Purpura
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Stoffwechsel- und Ernährungsstörungen
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- latenter Diabetes mellitus kann manifest werden
- bereits bestehender Diabetes mellitus kann sich verschlechtern
- ohne Häufigkeitsangabe
- Hypoglykämie
- nach längerem strengem Fasten oder schwerer körperlicher Belastung kann es zu hypoglykämischen Zuständen kommen
- Warnzeichen einer Hypoglykämie (insbesondere Tachykardie und Tremor) können verschleiert werden
- Hyperglykämie
- Störungen im Fettstoffwechsel (bei meist normalem Gesamtcholesterin Verminderung des HDL-Cholesterins und Erhöhung der Triglyceride im Plasma beobachtet)
- Hypoglykämie
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Psychiatrische Erkrankungen
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Depression
- Halluzinationen
- Albträume
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Insomnie
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Erkrankungen des Nervensystems
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- insbesondere zu Beginn der Behandlung:
- Müdigkeit
- Schwindelgefühl
- Benommenheit
- Kopfschmerzen
- Verwirrtheit
- Nervosität
- Schwitzen
- Schlafstörungen
- depressive Verstimmungen
- Albträume
- Psychosen
- Halluzinationen
- Parästhesien
- Kältegefühl an den Extremitäten
- Tremor
- Asthenie
- Somnolenz
- insbesondere zu Beginn der Behandlung:
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Myasthenia-gravis-ähnliches Krankheitsbild mit Muskelschwäche
- Muskelkrämpfe (Wadenkrämpfe)
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Verstärkung einer bestehenden Myasthenia gravis
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Augenerkrankungen
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Einschränkung des Tränenflusses (beim Tragen von Kontaktlinsen beachten)
- Konjunktivitis
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Keratokonjunktivitis
- Sehstörungen
- ohne Häufigkeitsangabe
- Xerophthalmie
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Erkrankungen des Ohrs und des Labyrinths
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Hörstörungen
- Tinnitus
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Herzerkrankungen
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Bradykardie
- Synkopen
- Palpitationen
- atrioventrikuläre Überleitungsstörungen
- Verstärkung einer Herzinsuffizienz
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- bei Patienten mit Angina pectoris Verstärkung der Anfälle nicht auszuschließen
- ohne Häufigkeitsangabe
- Herzinsuffizienz
- Herzrhythmusstörungen
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Gefäßerkrankungen:
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- verstärkter Blutdruckabfall
- Hitzewallung
- Verstärkung von peripheren Durchblutungsstörungen wie z.B. Claudicatio intermittens oder Raynaud-Syndrom
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- peripheres Kältegefühl
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Erkrankungen der Atemwege, des Brustraums und Mediastinums
- allgemein:
- infolge einer möglichen Erhöhung des Atemwegswiderstandes kann es bei Patienten mit Neigung zu bronchospastischen Reaktionen (insbesondere obstruktiven Atemwegserkrankungen) zu Atemnot kommen
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Bronchospasmus
- asthmatische Dyspnoe
- interstitielle Pneumonitis
- allgemein:
- Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Abdominalschmerzen
- Mundtrockenheit
- vorübergehende Magen-Darm-Beschwerden (Übelkeit, Erbrechen, Obstipation, Diarrhoe)
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Erkankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Hyperhidrose
- allergische Hautreaktionen
- Exantheme
- Erythem
- Pruritus
- Haarausfall
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Psoriasis, psoriasiforme Hautausschläge
- Betarezeptorenblocker können Psoriasis auslösen, die Symptome dieser Erkrankung verschlechtern oder zu psoriasiformen Hautausschlägen führen
- Psoriasis, psoriasiforme Hautausschläge
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Sklelettmuskulatur-, Bindegewebs- und Knochenerkrankungen
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Muskelspasmen
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- bei Langzeittherapie: Arthropathie (Mono- und Polyarthritis)
- ohne Häufigkeitsangabe
- systemischer Lupus erythematodes
- Arthralgie
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Erkrankungen der Nieren und Harnwege
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- bei schweren Nierenfunktionsstörungen Verschlechterung der Nierenfunktion beobachtet
- Nierenfunktion entsprechend überwachen
- bei schweren Nierenfunktionsstörungen Verschlechterung der Nierenfunktion beobachtet
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Erkrankungen der Geschlechtsorgane und der Brustdrüse
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- erektile Dysfunktion
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Libido- und Potenzstörungen
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Untersuchungen
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- antinukleäre Antikörper
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Erhöhung der Transaminasen (GOT, GPT) im Serum
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
-
Wirkstoff und weitere Bestandteile des Arzneimittels
Stoffname Stoffmenge Stofftyp Celiprolol hydrochlorid 200 mg Wirkstoff Celiprolol 182.46 mg k.A. Cellulose, mikrokristallin + Hilfsstoff Croscarmellose, Natriumsalz + Hilfsstoff Hypromellose + Hilfsstoff Macrogol 400 + Hilfsstoff Macrogol 6000 + Hilfsstoff Magnesium stearat (Ph. Eur.) [pflanzlich] + Hilfsstoff Mannitol + Hilfsstoff Talkum + Hilfsstoff Titan dioxid + Hilfsstoff -
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