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Daten vom 16.03.2026 00:17 Uhr
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Bei Arzneimitteln: Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke.
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Allgemeine Produktinformationen
- Die Filmtabletten müssen als Ganzes geschluckt und dürfen nicht zerbrochen oder zerstoßen werden. Die Filmtabletten können unabhängig von den Mahlzeiten eingenommen werden.
Anwendungsgebiete
- Das Präparat enthält den Wirkstoff Finasterid. Finasterid gehört zur Gruppe der 5-alpha-Reduktasehemmer. Diese Arzneimittel wirken, indem sie die Größe der Prostatadrüse verringern.
- Finasterid wird angewendet
- zur Behandlung der gutartigen Vergrößerung des Prostatagewebes (benigne Prostatahyperplasie, BPH). Es bewirkt eine
- Rückbildung der vergrößerten Prostata,
- Verbesserung des Harnflusses und weiterer BPH-bedingter Symptome,
- Verminderung des Risikos eines plötzlichen (akuten) Verbleibens von Harn in der Blase aufgrund einer unvollständigen Blasenentleerung (Harnverhaltung),
- Verminderung der Notwendigkeit chirurgischer Eingriffe.
- zur Behandlung der gutartigen Vergrößerung des Prostatagewebes (benigne Prostatahyperplasie, BPH). Es bewirkt eine
Indikation- Behandlung und Kontrolle der benignen Prostatahyperplasie (BPH)
- zur Regression der vergrösserten Prostata, Verbesserung des Harnabflusses und Verbesserung BPH-bedingter Symptome
- zur Reduzierung des Risikos einer akuten Harnretention und die Notwendigkeit eines chirurgischen Eingriffs einschließlich einer transurethralen Resektion der Prostata (TURP) und einer Prostatektomie
- Tablette muss im Ganzen geschluckt und darf nicht geteilt oder zerbrochen werden
- Einnahme unabhängig von den Mahlzeiten
Gegenanzeigen
- Das Arzneimittel darf nicht eingenommen werden
- wenn Sie allergisch gegen Finasterid oder einen der sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind,
- von Frauen,
- von Kindern.
Kontraindikation (absolut), Wirkstoffprofil
(kumulative Wirkstoffangaben ohne Berücksichtigung des individuellen Zulassungsstatus) Finasterid - peroral- Überempfindlichkeit gegen Finasterid
- Frauen, die schwanger sind oder sein könnten
- Finasterid ist nicht indiziert für die Verwendung bei Frauen und Kindern
Vorsichtsmaßnahmen
- Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen
- Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie das Arzneimittel einnehmen:
- wenn Ihre Sexualpartnerin schwanger ist oder eine Schwangerschaft plant. In diesem Fall müssen Sie Kondome oder andere Verhütungsmethoden bei Einnahme von Finasterid verwenden, die einen Kontakt der Frau mit dem Sperma verhindern. Der Grund hierfür ist, dass Ihr Sperma eine geringe Menge des Arzneimittels enthalten kann. Dies kann die normale Entwicklung der Geschlechtsorgane bei dem Ungeborenen beeinträchtigen.
- wenn bei Ihnen eine bestimmte Blutuntersuchung durchgeführt werden soll (eine Bestimmung des sogenannten prostataspezifischen Antigens [PSA]). Eine Behandlung mit Finasterid kann die Ergebnisse dieser Untersuchung beeinflussen.
- wenn Sie ein großes Restharnvolumen und/oder einen stark verminderten Harnfluss haben. Ihr Arzt wird Sie in diesen Fällen engmaschig überwachen.
- Wenn Sie Veränderungen in Ihrem Brustgewebe feststellen, wie z. B. Knoten, Schmerzen, Vergrößerung der Brust oder Ausfluss aus den Brustwarzen, müssen Sie sich umgehend an Ihren Arzt wenden. Diese Anzeichen weisen möglicherweise auf eine ernsthafte Erkrankung wie Brustkrebs hin.
- Stimmungsänderungen und Depression
- Bei Patienten, die mit Finasterid behandelt wurden, wurde über Stimmungsänderungen wie depressive Verstimmung, Depression und, seltener, Selbstmordgedanken berichtet. Sollten Sie eines dieser Symptome bei sich feststellen, fragen Sie unverzüglich Ihren Arzt um Rat.
- Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie das Arzneimittel einnehmen:
- Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen
- Es ist nicht zu erwarten, dass Finasterid einen Einfluss auf die Verkehrstüchtigkeit oder das Bedienen von Maschinen hat.
- Auswirkungen bei Fehlgebrauch zu Dopingzwecken
- Die Anwendung des Präparates kann bei Dopingkontrollen zu positiven Ergebnissen führen. Die gesundheitlichen Folgen der Anwendung als Dopingmittel können nicht abgesehen werden, schwerwiegende Gesundheitsgefährdungen sind nicht auszuschließen.
Hinweise und Vorsichtsmaßnahmen, Wirkstoffprofil
(kumulative Wirkstoffangaben ohne Berücksichtigung des individuellen Zulassungsstatus) Finasterid - peroral- allgemeine Hinweise
- Behandlung mit Finasterid sollte in Abstimmung mit einem Arzt für Urologie erfolgen
- Obstruktion aufgrund eines trilobären Wachstumsmusters der Prostata sollte vor Therapiebeginn ausgeschlossen werden
- um obstruktive Komplikationen zu vermeiden, wichtig, Patienten mit großem Restharnvolumen und / oder stark vermindertem Harnfluss sorgfältig zu überwachen
- Möglichkeit eines chirurgischen Eingriffs sollte erwogen werden
- Wirkungen auf das prostataspezifische Antigen (PSA) und die Entdeckung von Prostatakarzinomen
- bisher kein klinischer Nutzen einer Behandlung mit Finasterid bei Patienten mit Prostatakarzinom nachgewiesen
- Patienten mit BPH und erhöhten PSA-Spiegeln wurden in klinischen Studien mit regelmäßigen PSA-Spiegel-Kontrollen und Prostatabiopsien überwacht
- diese BPH-Studien waren nicht zur Feststellung eines Unterschiedes in der Rate der Prostatakarzinome ausgelegt
- in diesen Studien änderte Finasterid die Rate der Entdeckung von Prostatakarzinomen nicht
- Gesamthäufigkeit der Prostatakarzinome bei den Patienten unter Finasterid war nicht signifikant unterschiedlich im Vergleich zu der bei Patienten unter Placebo
- als Kontrolle vor und regelmäßig während der Behandlung mit Finasterid sollte bei Patienten eine digitale rektale Untersuchung sowie andere geeignete Verfahren zur Früherkennung eines Prostatakarzinoms durchgeführt werden
- PSA-Spiegel
- Bestimmung des prostataspezifischen Antigens (PSA) im Serum wird auch zur Diagnostik eines Prostatakarzinoms verwendet
- im Allgemeinen erfordert ein PSA-Wert > 10 ng / ml (Hybritech) weitere Maßnahmen
- eine Biopsie sollte erwogen werden
- bei PSA-Spiegeln zwischen 4 - 10 ng / ml sind weitere Kontrollen zu empfehlen
- PSA-Wert-Bereiche von Männern mit und von Männern ohne Prostatakarzinom können sich deutlich überschneiden
- deshalb schließen bei Patienten mit benigner Prostatahyperplasie (BPH) PSA-Werte im Normbereich ein Prostatakarzinom, ungeachtet einer Behandlung mit Finasterid, nicht aus
- auch PSA-Werte < 4 ng / ml schließen ein Prostatakarzinom nicht aus
- jeder länger anhaltende Anstieg des PSA-Wertes während der Therapie mit Finasterid sollte sorgfältig beurteilt werden, auch hinsichtlich der Möglichkeit, dass der Patient Finasterid nicht einnimmt
- Anteil an freiem PSA ist unter der Therapie mit Finasterid nicht signifikant erniedrigt
- Verhältnis von freiem PSA zu Gesamt- PSA bleibt auch unter der Wirkung von Finasterid konstant
- bei Heranziehung des PSA-Quotienten (= freies PSA / Gesamt- PSA) in der Prostatakarzinom-Diagnostik daher keine rechnerische Korrektur erforderlich
- durch Finasterid kommt es bei Patienten mit BPH auch bei einem bestehenden Prostatakarzinom zu einer Senkung der Serum-Konzentrationen von PSA um etwa 50 %
- dieser Abfall der PSA-Werte bei BPH-Patienten, die mit Finasterid behandelt werden, sollte bei der Bewertung der PSA-Werte berücksichtigt werden
- schließt ein möglicherweise gleichzeitig vorliegendes Prostatakarzinom nicht aus
- dieser Abfall der PSA-Werte bei BPH-Patienten, die mit Finasterid behandelt werden, sollte bei der Bewertung der PSA-Werte berücksichtigt werden
- Wechselwirkungen mit Labortests
- Wirkung auf den PSA-Wert
- Serum-Konzentrationen von PSA korrelieren mit dem Alter des Patienten und dem Prostatavolumen
- Prostatavolumen seinerseits korreliert mit dem Alter des Patienten
- bei der Beurteilung der PSA-Werte sollte berücksichtigt werden, dass PSA unter der Therapie mit Finasterid um ca. 50 % absinkt
- bei der Mehrzahl der Patienten fällt der PSA-Spiegel innerhalb der ersten Behandlungsmonate rasch ab, danach stabilisiert sich der PSA-Wert auf einen Ausgangswert, der im Mittel der beobachteten Patienten etwa um die Hälfte niedriger liegt als vor Beginn der Behandlung
- daher sollten die PSA-Werte beim typischen Patienten, der mind. 6 Monate mit Finasterid behandelt wurde, verdoppelt werden im Vergleich zu den normalen Werten bei unbehandelten Männern
- dieser Abfall ist für den gesamten Bereich der PSA-Werte vorhersagbar, unterliegt allerdings interindividuell einer Streuung
- Analyse von Daten der PSA-Werte von über 3.000 Patienten in einer vierjährigen, doppelblinden, Placebo-kontrollierten Langzeitstudie mit Finasterid (PLESS = Finasterid Long-Term Efficacy and Safety Study) bestätigte, dass bei einem typischen Patienten unter einer mind. 6-monatigen Therapie mit Finasterid die PSA-Werte im Vergleich zu den Normalwerten bei unbehandelten Männern verdoppelt werden sollen
- diese Anpassung erhält die Empfindlichkeit und Spezifität der PSA-Bestimmung und ihrer Eignung für die Prostatakarzinom-Aufdeckung
- Serum-Konzentrationen von PSA korrelieren mit dem Alter des Patienten und dem Prostatavolumen
- Wirkung auf den PSA-Wert
- Brustkrebs bei Männern
- in klinischen Studien und nach Markteinführung Brustkrebs bei Männern unter Finasterid (5 mg / Tag) berichtet
- Ärzte sollten ihre Patienten anweisen, unverzüglich jegliche Veränderungen des Brustgewebes wie Knoten, Schmerzen, Gynäkomastie oder Ausfluss aus der Brustwarze zu berichten
- Stimmungsänderungen und Depression
- unter Finasterid (5 mg / Tag) Stimmungsänderungen einschließlich depressiver Verstimmung, Depression und, seltener, Suizidgedanken berichtet
- Patienten sollten hinsichtlich psychiatrischer Symptome überwacht werden
- wenn solche Symptome auftreten
- dem Patienten sollte geraten werden, medizinischen Rat einzuholen
- Leberinsuffizienz
- bei Patienten mit Leberinsuffizienz liegen keine Erfahrungen vor
- Auswirkungen einer Leberinsuffizienz auf die Pharmakokinetik von Finasterid wurden nicht untersucht
- da Finasterid in der Leber metabolisiert wird, ist Vorsicht angebracht bei Patienten mit verminderter Leberfunktion
- Plasmaspiegel von Finasterid können bei diesen Patienten erhöht sein
- Anwendung bei Kindern
- Erkenntnisse über den Einsatz von Finasterid bei Kindern stehen nicht zur Verfügung
- dieser Personenkreis ist von der Behandlung auszunehmen
- Erkenntnisse über den Einsatz von Finasterid bei Kindern stehen nicht zur Verfügung
- Risiko für männliche Feten die Finasterid ausgesetzt sind
- zerstoßene oder zerbrochene Finasterid Darreichungsformen sollten von Frauen, die schwanger sind oder schwanger werden könnten, wegen der Möglichkeit einer Resorption von Finasterid und dem resultierenden potenziellen Risiko für einen männlichen Fetus nicht berührt werden
(kumulative Wirkstoffangaben ohne Berücksichtigung des individuellen Zulassungsstatus) Finasterid - peroral- Finasterid ist nicht indiziert bei Frauen
- kontraindiziert bei Frauen, die schwanger sind oder bei denen eine Schwangerschaft nicht auszuschließen ist
- durch Finasterid (Typ-II-5-alpha-Reduktasehemmer) wird die Umwandlung von Testosteron in Dihydrotestosteron gehemmt
- wenn Finasterid von einer Schwangeren eingenommen wird
- kann dies zu Missbildungen (Anomalien) der äußeren Geschlechtsorgane männlicher Feten führen
- wenn Finasterid von einer Schwangeren eingenommen wird
- Finasterid-Exposition, Risiko für männliche Feten
- zerbrochene oder zerstoßene Finasterid Darreichungsformen sollten von Frauen, speziell des medizinischen Assistenzpersonals, die einem Gefährdungsrisiko unterliegen, wenn sie schwanger oder möglicherweise schwanger sind, nicht berührt werden
- Resorption von Finasterid und damit resultierendes potentielles Risiko für den männlichen Feten kann nicht ausgeschlossen werden
- zerbrochene oder zerstoßene Finasterid Darreichungsformen sollten von Frauen, speziell des medizinischen Assistenzpersonals, die einem Gefährdungsrisiko unterliegen, wenn sie schwanger oder möglicherweise schwanger sind, nicht berührt werden
- geringe Mengen von Finasterid wurden im Samen von Männern, die 5 mg Finasterid / Tag erhielten, wiedergefunden
- nicht bekannt, ob ein männlicher Fetus, dessen Mutter mit dem Samen eines mit Finasterid behandelten Patienten in Kontakt kommt, geschädigt wird
- wenn die Partnerin des Patienten schwanger ist oder sein könnte, empfohlen, dass der Patient den Kontakt seiner Partnerin mit seinem Samen möglichst gering hält
(kumulative Wirkstoffangaben ohne Berücksichtigung des individuellen Zulassungsstatus) Finasterid - peroral- nicht für die Anwendung bei Frauen angezeigt
- nicht bekannt, ob Finasterid in die Muttermilch übergeht
Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten
- Einnahme zusammen mit anderen Arzneimitteln
- Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel anwenden, kürzlich andere Arzneimittel angewendet haben oder beabsichtigen, andere Arzneimittel anzuwenden.
- Es sind keine anderen Arzneimittel bekannt, mit denen es bei einer gleichzeitigen Anwendung von Finasterid in Bezug auf die Wirkung oder die Nebenwirkungen zu Wechselwirkungen kommen kann.
- Einnahme zusammen mit Nahrungsmitteln
- Das Arzneimittel kann entweder auf nüchternen Magen oder mit einer Mahlzeit eingenommen werden.
Wechselwirkungen, wirkstoffbezogen
keine Berücksichtigung des arzneimittelrechtlichen Zulassungsstatus des Präparates bzw. produktspezifischer Angaben schwerwiegend CYP3A-Substrate / Lonafarnib
mittelschwer CYP3A4-Substrate / Avacopan
CYP3A4-Substrate / Belzutifan
geringfügig CYP3A4-, OATP1B1-, OATP1B3-Substrate / Remdesivir
CYP3A-Substrate / Ritlecitinib
CYP3A4-Substrate / Maralixibat
CYP3A4-Substrate / Omaveloxolon
CYP3A4-Substrate / Dexamethason
CYP3A4-Substrate / Vadadustat
CYP3A4-Substrate / Iptacopan
CYP3A4-Substrate / Sparsentan
CYP3A4-Substrate, geringe therapeutische Breite / Bexaroten
CYP2C9-, CYP2C19-, CYP2D6- und CYP3A4/5-Substrate / Sirolimus, extern
CYP3A4-, CYP1A2-, CYP2C-Substrate / Meropenem und Vaborbactam
Docetaxel / CYP3A-Substrate
Mizolastin / CYP3A4-Inhibitoren, starke und CYP3A4-Substrate
CYP3A4-Substrate / Repotrectinib
CYP3A4-Substrate / Tiratricol
Doxazosin, Finasterid / CYP3A4-Induktoren, starke
unbedeutend Finasterid / Terazosin
CYP3A-Substrate / RelugolixWarnhinweise
- Das Präparat ist ausschließlich für Männer bestimmt und darf nicht bei Frauen angewendet werden.
- Schwangere Frauen oder Frauen, die schwanger werden könnten, dürfen zerstoßene oder zerbrochene Finasterid-Filmtabletten nicht berühren. Wenn Finasterid durch die Haut oder über den Mund von einer Schwangeren aufgenommen wird, die ein männliches Kind erwartet, kann das Kind möglicherweise mit missgebildeten Geschlechtsorganen geboren werden.
- Finasterid-Filmtabletten besitzen einen Filmüberzug, der vor einem Kontakt mit dem Wirkstoff schützt, vorausgesetzt, dass die Filmtabletten nicht zerbrochen oder zerstoßen werden.
- Sie müssen einen Arzt informieren, wenn eine schwangere Frau in Kontakt mit zerstoßenen oder zerbrochenen Finasterid-Filmtabletten gekommen ist.
- Wenn Ihre Sexualpartnerin schwanger ist oder eventuell schwanger sein könnte, sollten Sie (z.B. durch die Verwendung eines Kondoms) vermeiden, dass sie mit Ihrem Samen in Kontakt kommt, der eine geringe Menge des Arzneimittels enthalten könnte.
- Fragen Sie vor der Anwendung von allen Arzneimitteln Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.
Mit Flüssigkeit einnehmen.Die Anwendung in der Schwangerschaft darf oder sollte nicht erfolgen.Die Anwendung in der Stillzeit darf oder sollte nicht erfolgen.Dosierungsanleitung
- Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt oder Apotheker ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.
- Die empfohlene Dosis beträgt
- 1-mal täglich 1 Tablette auf nüchternen Magen oder mit einer Mahlzeit mit ausreichend Flüssigkeit (z.B. 1 Glas Wasser).
- Patienten mit eingeschränkter Leberfunktion
- Bisher stehen keine speziellen Erkenntnisse über die Einnahme von Finasterid bei Patienten mit eingeschränkter Leberfunktion zur Verfügung.
- Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion
- Es ist keine Dosisanpassung erforderlich. Die Einnahme von Finasterid von Patienten, die sich einer Blutreinigung durch eine künstliche Niere (Hämodialyse) unterziehen, wurde nicht untersucht.
- Ältere Patienten
- Es ist keine Dosisanpassung erforderlich.
- Wenn Sie eine größere Menge eingenommen haben, als Sie sollten
- Wenn Sie zu viele Filmtabletten eingenommen haben oder wenn Kinder das Arzneimittel versehentlich eingenommen haben, nehmen Sie sofort Kontakt zu Ihrem Arzt oder Apotheker auf. Eine Empfehlung zur spezifischen Behandlung einer Überdosierung von Finasterid kann nicht gegeben werden.
- Wenn Sie die Einnahme vergessen haben
- Wenn Sie eine Dosis vergessen haben, können Sie diese noch nachträglich einnehmen - außer es ist schon fast der Zeitpunkt für die Einnahme der nächsten Dosis erreicht. In diesem Fall folgen Sie bitte dem normalen Dosierungsschema.
- Nehmen Sie beim nächsten Mal nicht die doppelte Dosis ein, um die vergessene Dosis auszugleichen.
- Wenn Sie die Einnahme abbrechen
- Obwohl innerhalb kurzer Zeit eine Besserung beobachtet werden kann, kann es notwendig sein, die Behandlung über mindestens 6 Monate fortzuführen.
- Ihr Arzt wird Ihnen sagen, wie lange Sie Finasterid einnehmen sollen.
- Brechen Sie die Behandlung nicht vorzeitig ab, denn andernfalls können die Symptome wieder auftreten.
- Wenn Sie weitere Fragen zur Einnahme dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Dosierung- Behandlung und Kontrolle der benignen Prostatahyperplasie (BPH)
- 1 Tablette (5 mg Finasterid) 1mal / Tag
- Dauer: auch wenn innerhalb kurzer Zeit Symptomverbesserung eintritt, kann Behandlung über mind. 6 Monate notwendig sein (um objektiv beurteilen zu können, ob zufriedenstellender Behandlungserfolg erreicht wurde)
Dosisanpassung
- Niereninsuffizienz
- Dosisanpassung nicht erforderlich (bis hinunter zu Kreatinin-Clearance 9 ml / Min.)
- Hämodialysepatienten: keine Daten
- Leberinsuffizienz
- keine Daten über Patienten mit Leberinsuffizienz
- Ältere Patienten (> 70 Jahre)
- Dosisanpassung nicht erforderlich
- Eliminationsrate von Finasterid geringfügig vermindert
- Kinder und Jugendliche
- kontraindiziert
Nebenwirkungen
- Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.
- Brechen Sie die Anwendung ab und kontaktieren Sie sofort Ihren Arzt, wenn Sie Anzeichen eines Angioödems bei sich bemerken (Häufigkeit nicht bekannt [(Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar)], wie z. B:
- Schwellung des Gesichts, der Lippen, der Zunge oder des Rachens,
- Schluckbeschwerden,
- Quaddelbildung (Nesselsucht),
- Atembeschwerden.
- Häufig (kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen)
- Unfähigkeit, eine Erektion zu bekommen (Impotenz) und vermindertes sexuelles Verlangen (verringerte Libido). Diese Nebenwirkungen werden im Allgemeinen zu Beginn der Behandlung beobachtet. Sie sind meist vorübergehend und verschwinden wieder bei Fortsetzung der Behandlung.
- vermindertes Spermavolumen bei der Ejakulation.
- Gelegentlich (kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen)
- Hautausschlag,
- Störungen des Samenergusses (Ejakulationsstörungen),
- Spannungsgefühl in der Brust/Vergrößerung der Brust des Mannes.
- Nicht bekannt (Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar)
- Herzklopfen (Palpitationen),
- Juckreiz, Hautausschlag mit starkem Juckreiz und Blasenbildung (Nesselsucht; Urtikaria),
- erhöhte Leberwerte,
- Hodenschmerzen,
- Unfähigkeit, eine Erektion zu bekommen (Impotenz), die auch nach dem Absetzen der Behandlung andauert,
- Unfruchtbarkeit bei Männern und/oder eine schlechte Samenqualität,
- Depressionen,
- Verminderung des Sexualtriebs, die auch nach dem Absetzen der Behandlung andauert,
- Brustkrebs bei Männern (siehe unter Abschnitt 2.: Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen),
- Angst,
- Selbstmordgedanken.
- Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht angegeben sind.
Nebenwirkungen, Wirkstoffprofil
(kumulative Wirkstoffangaben ohne Berücksichtigung des individuellen Zulassungsstatus) Finasterid - peroral- Erkrankungen des Immunsystems
- ohne Häufigkeitsangabe
- Überempfindlichkeitsreaktionen, wie z.B.
- Angioödeme, einschl.
- Schwellung der Lippen, der Zunge, des Halses und des Gesichts
- Angioödeme, einschl.
- Überempfindlichkeitsreaktionen, wie z.B.
- ohne Häufigkeitsangabe
- Psychiatrische Erkrankungen
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- verminderte Libido
- in MTOPS-Studie: sehr häufig
- verminderte Libido
- ohne Häufigkeitsangabe
- Angst
- Depression
- verminderte Libido, die auch nach dem Absetzen der Behandlung andauerte
- Suizidgedanken
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Erkrankungen des Nervensystems
- ohne Häufigkeitsangabe
- Somnolenz
- in MTOPS-Studie: häufig
- Somnolenz
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Schwindelgefühl
- Nebenwirkung unter Finasterid im Rahmen der MTOPS-Studie
- bei Kombination mit Doxazosin: sehr häufig
- Schwindelgefühl
- ohne Häufigkeitsangabe
- Herzerkrankungen
- ohne Häufigkeitsangabe
- Palpitationen
- ohne Häufigkeitsangabe
- Gefäßerkrankungen
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Hypotension
- Nebenwirkung unter Finasterid im Rahmen der MTOPS-Studie
- orthostatische (posturale) Hypotension
- Nebenwirkung unter Finasterid im Rahmen der MTOPS-Studie
- bei Kombination mit Doxazosin: sehr häufig
- Hypotension
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Leber- und Gallenerkrankungen
- ohne Häufigkeitsangabe
- erhöhte Leberwerte
- ohne Häufigkeitsangabe
- Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Hautausschlag
- ohne Häufigkeitsangabe
- Pruritus
- Urtikaria
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Erkrankungen der Geschlechtsorgane und der Brustdrüse
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Prostatakarzinom
- Impotenz
- in MTOPS-Studie: sehr häufig
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Ejakulationsstörungen
- in MTOPS-Studie: häufig bzw. sehr häufig in Kombination mit Doxazosin
- Vergrößerung der Brust
- in MTOPS-Studie: häufig
- Berührungsempfindlichkeit der Brust
- Spannungsgefühl in der Brust
- Ejakulationsstörungen
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Sekretion aus der Brustdrüse
- im Rahmen von Gynäkomastie Auftreten von Knoten in der Brust (wurden bei einzelnen Patienten operativ entfernt)
- ohne Häufigkeitsangabe
- Brustkrebs beim Mann
- Hodenschmerzen
- Hämatospermie
- sexuelle Funktionsstörungen (die auch nach dem Absetzen der Behandlung andauerten)
- erektile Dysfunktion
- Ejakulationsstörungen
- Infertilität bei Männern
- schlechte Spermienqualität
- Normalisierung oder Verbesserung der Spermienqualität nach dem Absetzen von Finasterid berichtet
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Asthenie
- Nebenwirkung unter Finasterid im Rahmen der MTOPS-Studie
- bei Kombination mit Doxazosin: sehr häufig
- Asthenie
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Untersuchungen
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- vermindertes Ejakulatvolumen
- ohne Häufigkeitsangabe
- bei der Bestimmung des Spiegels des prostataspezifischen Antigens (PSA) muss berücksichtigt werden, dass der PSA-Wert unter Finasterid um ca. 50 % erniedrigt ist
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
-
Wirkstoff und weitere Bestandteile des Arzneimittels
Stoffname Stoffmenge Stofftyp Finasterid 5 mg Wirkstoff Carboxymethylstärke, Natriumsalz Typ A + Hilfsstoff Cellulose, mikrokristallin + Hilfsstoff Hypromellose + Hilfsstoff Indigocarmin + Hilfsstoff Indigocarmin, Aluminiumsalz + Hilfsstoff Lactose 1-Wasser + Hilfsstoff Macrogol 6000 + Hilfsstoff Magnesium stearat + Hilfsstoff Maisstärke, vorverkleistert + Hilfsstoff PEG glycerol laurat + Hilfsstoff Titan dioxid + Hilfsstoff -
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