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- 20 ST, Tabletten (PZN 19856502)
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Allgemeine Produktinformationen
- Das Arneimittel ist zum Einnehmen bestimmt.
- Nehmen Sie die Tabletten mit etwas Flüssigkeit (z. B. einem halben Glas Wasser) ein.
Anwendungsgebiete
- Das Arzneimittel ist ein Beruhigungsmittel (Sedativum) und gehört zur Arzneimittelgruppe der Benzodiazepine.
- Es wird bei Erwachsenen zur symptomatischen Behandlung von Angstzuständen angewendet, die schwerwiegend oder beeinträchtigend sind oder für die Patienten eine extreme Belastung darstellen. Dieses Arzneimittel ist nur für eine kurzzeitige Anwendung bestimmt.
Indikation- zur kurzzeitigen symptomatischen Behandlung von Angstzuständen bei Erwachsenen
- nur indiziert, wenn die Störung schwerwiegend oder beeinträchtigend ist oder für den Betroffenen eine extreme Belastung darstellt
- zum Einnehmen
Gegenanzeigen
- Das Arzneimittel darf nicht eingenommen werden,
- wenn Sie allergisch gegen Alprazolam, andere Benzodiazepine oder einen der sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind,
- wenn Sie an Myasthenia gravis leiden, einer Erkrankung bei der die Muskeln schwach und ermüdet sind,
- wenn Sie eine schwere Störung der Lungen- oder Atemfunktion haben (z. B. eine chronische Bronchitis oder ein Emphysem),
- wenn Sie eine sogenannte Schlafapnoe haben, eine Störung, bei der die Atmung während des Schlafes unregelmäßig wird und sogar für kurze Zeit aussetzt,
- wenn Sie an einer schweren Lebererkrankung leiden.
Kontraindikation (absolut), Wirkstoffprofil
(kumulative Wirkstoffangaben ohne Berücksichtigung des individuellen Zulassungsstatus) Alprazolam - peroral- Überempfindlichkeit gegen Alprazolam oder andere Benzodiazepine
- Myasthenia gravis
- Medikamenten-, Drogen- oder Alkoholabhängigkeit in der Anamnese
- schwere Ateminsuffizienz
- Schlafapnoe-Syndrom
- schwere Leberinsuffizienz
- spinale und zerebellare Ataxien
- akute Vergiftungen mit Alkohol, Sedativa, Hypnotika, Analgetika oder Psychopharmaka (Neuroleptika, Antidepressiva, Lithium)
Vorsichtsmaßnahmen
- Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen
- Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie das Arzneimittel einnehmen,
- wenn Sie zurzeit oder in der Vergangenheit Alkohol, Drogen oder Arzneimittel missbräuchlich anwenden oder angewendet haben
- wenn Sie Alprazolam bereits längere Zeit eingenommen haben, da die Wirkung nachlassen kann
- wenn Sie einen schlechten allgemeinen Gesundheitszustand haben
- wenn Sie eine Erkrankung der Lunge, Nieren oder Leber haben
- wenn Sie andere Arzneimittel zur Behandlung einer psychischen Erkrankung einnehmen.
- Abhängigkeit
- Die Anwendung des Arzneimittels kann zu körperlicher oder psychischer Abhängigkeit von diesem Arzneimittel führen. Das Risiko einer Abhängigkeit steigt mit der Dosis und der Dauer der Behandlung. Daher muss die Behandlungsdauer so kurz wie möglich sein. Befolgen Sie die Dosierungsempfehlungen Ihres Arztes. Eine psychische Abhängigkeit können Sie daran erkennen, dass es Ihnen schwerfällt, mit der Einnahme des Arzneimittels aufzuhören. Eine körperliche Abhängigkeit bedeutet, dass Entzugssymptome auftreten, wenn die Behandlung mit diesem Arzneimittel plötzlich beendet wird. Das Risiko ist außerdem höher bei Patienten mit aktuellem oder früherem Alkohol- oder Arzneimittelmissbrauch. Arzneimittelmissbrauch ist ein bekanntes Risiko bei der Anwendung des Arzneimittels. Wenn dieses Arzneimittel missbräuchlich angewendet wird, kann dies zu einer Überdosierung und zum Tod führen. Befolgen Sie stets die Dosierungsempfehlungen Ihres Arztes.
- Dieses Arzneimittel ist bei Personen, die verschreibungspflichtige Arzneimittel missbräuchlich anwenden, begehrt; daher muss es für andere Personen unzugänglich aufbewahrt werden.
- Gedächtnisstörungen
- Während der Behandlung mit Alprazolam kann Ihr Gedächtnis beeinträchtigt sein. Dies tritt normalerweise einige Stunden nach der Einnahme des Arzneimittels auf. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt, wenn Sie diese Beschwerden bemerken. Um das Risiko zu verringern, sollten Sie dafür sorgen, nach der Einnahme dieses Arzneimittels eine ganze Nacht (7 bis 8 Stunden) zu schlafen.
- Psychische Erkrankung (Psychose)
- Wenn Sie an einer Psychose leiden, einer schweren psychischen Erkrankung, bei der Verhalten, Handlungen und Selbstkontrolle gestört sind, ist die Anwendung von Alprazolam nicht angebracht.
- Auswirkungen auf die Stimmung
- Die Anwendung von Alprazolam kann bei Patienten mit Depressionen das Risiko für das Auftreten von Episoden einer Hypomanie (einer leichteren Form der Manie) und einer Manie (überaktiver psychischer Zustand, übermäßig gehobene Stimmung und Energie) verstärken. Wenden Sie sich umgehend an Ihren Arzt, wenn Sie Anzeichen einer Hypomanie oder Manie bei sich feststellen.
- Depression; Gedanken, sich selbst zu verletzen oder sich das Leben zu nehmen
- Wenn Sie eine Depression haben, kann die Behandlung mit Alprazolam das Risiko verstärken, dass Sie Gedanken daran haben, sich selbst zu verletzen oder sich das Leben zu nehmen. Fragen Sie Ihren Arzt danach, bevor Sie die Behandlung mit Alprazolam beginnen. Wenn eine Behandlung mit Alprazolam notwendig ist und wenn Sie niedergeschlagen sind oder
früher Gedanken daran hatten, sich selbst zu verletzen oder sich das Leben zu nehmen, wird Ihr Arzt Sie engmaschig überwachen. Wenden Sie sich unverzüglich an Ihrem Arzt oder suchen Sie unverzüglich ein Krankenhaus auf, wenn Sie zu irgendeinem Zeitpunkt Gedanken daran haben, sich selbst zu verletzen oder sich das Leben zu nehmen.
- Wenn Sie eine Depression haben, kann die Behandlung mit Alprazolam das Risiko verstärken, dass Sie Gedanken daran haben, sich selbst zu verletzen oder sich das Leben zu nehmen. Fragen Sie Ihren Arzt danach, bevor Sie die Behandlung mit Alprazolam beginnen. Wenn eine Behandlung mit Alprazolam notwendig ist und wenn Sie niedergeschlagen sind oder
- Ältere Patienten
- Besondere Vorsicht bei der Anwendung von Alprazolam ist geboten, wenn Sie schon älter sind, da es eine verstärkte Müdigkeit und/oder Muskelschwäche hervorrufen kann, die das Risiko zu stürzen erhöhen kann.
- Kinder und Jugendliche
- Wenden Sie das Arzneimittel nicht bei Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren an, da die Sicherheit und Wirksamkeit in dieser Altersgruppe nicht erwiesen ist.
- Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie das Arzneimittel einnehmen,
- Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen
- Das Arzneimittel kann auch bei bestimmungsgemäßem Gebrauch das Reaktionsvermögen so weit verändern, dass die Fähigkeit zur aktiven Teilnahme am Straßenverkehr und zum Bedienen von Maschinen beeinträchtigt wird. Dieses Risiko ist besonders hoch zu Beginn der Behandlung, immer wenn die Dosis erhöht wird, wenn Sie nicht genug geschlafen haben oder wenn Sie zusätzlich Alkohol oder andere Substanzen zu sich nehmen, die auf das zentrale Nervensystem wirken. Sie sollten daher vollständig oder zumindest während der ersten Tage der Behandlung auf das Führen von Fahrzeugen, Bedienen von Maschinen oder Ausüben anderer gefährlicher Tätigkeiten verzichten. Die Entscheidung in jedem Einzelfall trifft der behandelnde Arzt.
Hinweise und Vorsichtsmaßnahmen, Wirkstoffprofil
(kumulative Wirkstoffangaben ohne Berücksichtigung des individuellen Zulassungsstatus) Alprazolam - peroral- Dauer der Behandlung
- Behandlungsdauer sollte so kurz wie möglich sein und 2 bis 4 Wochen nicht überschreiten
- Verlängerung der Behandlung darüber hinaus darf nicht ohne Neubewertung der Situation erfolgen
- ratsam, den Patienten zu Beginn derm Therapie darüber zu informieren, dass die Behandlung zeitlich begrenzt sein wird, und die schrittweise Reduzierung der Dosierung genau zu erklären
- es gibt Hinweise, dass bei der Anwendung kurzwirksamer Benzodiazepine, insbesondere bei hohen Dosen, innerhalb des Dosierungsintervalls Entzugssymptome auftreten können
- wenn langwirksame Benzodiazepine angewendet werden, ist es wichtig, den Patienten darüber zu informieren, dass nicht auf ein kurzwirksames Benzodiazepin umgestiegen werden sollte, da es dann zu Entzugssymptomen kommen kann
- Behandlungsdauer sollte so kurz wie möglich sein und 2 bis 4 Wochen nicht überschreiten
- Risiken durch eine gleichzeitige Anwendung mit Opioiden
- gleichzeitige Anwendung von Alprazolam und Opioiden kann zu Sedierung, Atemdepression, Koma und Tod führen
- daher ist die gleichzeitige Verschreibung von sedierenden Arzneimitteln wie Benzodiazepinen zusammen mit Opioiden nur bei den Patienten angebracht, für die es keine alternativen Behandlungsmöglichkeiten gibt
- wenn dennoch eine gleichzeitige Verschreibung von Alprazolam zusammen mit Opioiden für notwendig erachtet wird
- sollte die niedrigste wirksame Dosis verwendet werden
- sollte die Behandlungsdauer so kurz wie möglich sein
- sollten die Patienten engmaschig auf Anzeichen und Symptome von Atemdepression und Sedierung überwacht werden
- dringend empfohlen, Patienten und deren Bezugspersonen (falls zutreffend) über diese Symptome zu informieren
- nicht alle Angstzustände bedürfen einer medikamentösen Therapie
- oftmals sind sie Ausdruck körperlicher oder seelischer Erkrankungen und können durch andere Maßnahmen oder eine Therapie der Grunderkrankung beeinflusst werden
- Abhängigkeit / Missbrauch
- Anwendung von Benzodiazepinen kann zur Entwicklung von psychischer und physischer Abhängigkeit führen
- Risiko einer Abhängigkeit steigt mit der Dosis und der Dauer der Behandlung
- insbesondere bei Patienten mit Alkohol- oder Drogenabhängigkeit in der Anamnese ist dieses Risiko erhöht
- gilt bereits für den therapeutischen Dosierungsbereich und unabhängig davon, ob ein Risikofaktor vorliegt
- Risiko der Abhängigkeit wird durch die gleichzeitige Anwendung verschiedener Benzodiazepine verstärkt, unabhängig davon, ob diese Benzodiazepine angstlösend oder hypnotisch wirken
- Arzneimittelmissbrauch ist ein bekanntes Risiko bei Alprazolam und anderen Benzodiazepinen
- Patienten, die Alprazolam erhalten, sollten entsprechend überwacht werden
- Abzweigung von Alprazolam ist möglich
- gab Berichte über Todesfälle durch Überdosierung bei gleichzeitiger Einnahme von Alprazolam mit anderen zentraldämpfenden Arzneimitteln wie Opioide, anderen Benzodiazepinen und Alkohol
- diese Risiken sollten bei einer Verschreibung oder Abgabe beachtet werden
- zur Risikominimierung sollte die kleinste geeignete Menge gewählt werden
- Anwendung von Benzodiazepinen kann zur Entwicklung von psychischer und physischer Abhängigkeit führen
- Entzugssymptome
- wenn sich eine Abhängigkeit entwickelt hat, wird ein plötzlicher Abbruch der Behandlung von Entzugssymptomen begleitet
- können sich in Kopfschmerzen, Muskelschmerzen, außergewöhnlicher Angst, Spannungszuständen, innerer Unruhe, Verwirrtheit und Reizbarkeit äußern
- in schweren Fällen können außerdem folgende Symptome auftreten
- Realitätsverlust
- Persönlichkeitsstörungen
- Hyperakusis
- Taubheit und Parästhesien in den Extremitäten
- Überempfindlichkeit gegenüber Licht, Geräuschen und körperlichem Kontakt
- Halluzinationen
- epileptische Anfälle
- wenn sich eine Abhängigkeit entwickelt hat, wird ein plötzlicher Abbruch der Behandlung von Entzugssymptomen begleitet
- Absetzerscheinungen
- auch beim plötzlichen Beenden einer kürzeren Behandlung kann es vorübergehend zu Absetzerscheinungen (Rebound-Phänomenen) kommen, wobei die Symptome, die zu einer Behandlung mit Benzodiazepinen führten, in verstärkter Form wieder auftreten können
- als Begleitreaktionen sind Stimmungswechsel, Angstzustände oder Schlafstörungen und Unruhe möglich
- Absetzerscheinungen können sich auch in bedrohlichen körperlichen und seelischen Reaktionen wie Krampfanfällen und symptomatischen Psychosen (z.B. Entzugsdelir) äußern
- schrittweise Dosisreduktion
- da das Risiko von Entzugssymptomen bzw. Absetzerscheinungen nach plötzlichem Beenden der Therapie höher ist, wird empfohlen, die Behandlung durch schrittweise Reduktion der Dosis zu beenden
- auch beim plötzlichen Beenden einer kürzeren Behandlung kann es vorübergehend zu Absetzerscheinungen (Rebound-Phänomenen) kommen, wobei die Symptome, die zu einer Behandlung mit Benzodiazepinen führten, in verstärkter Form wieder auftreten können
- Amnesie
- wie andere Benzodiazepine kann Alprazolam eine anterograde Amnesie auslösen
- das bedeutet, dass nach erfolgter Medikamenteneinnahme unter Umständen Handlungen ausgeführt werden, an die sich der Patient später nicht mehr erinnern kann.
- Zustand tritt meistens einige Stunden nach Einnahme des Arzneimittels auf
- um das Risiko einer anterograden Amnesie zu reduzieren, sollten Patienten dafür sorgen, 7 - 8 Stunden ungestört schlafen zu können
- wie andere Benzodiazepine kann Alprazolam eine anterograde Amnesie auslösen
- Psychiatrische und "paradoxe" Reaktionen
- bei der Anwendung von Benzodiazepinen kann es, insbesondere bei älteren Patienten oder Kindern, zu psychiatrischen sowie „paradoxen" Reaktionen wie Unruhe, Erregbarkeit, Reizbarkeit, Aggressivität, Verkennungen, Wut, Alpträumen, Halluzinationen, Psychosen, unangemessenem Verhalten und anderen Verhaltensstörungen kommen
- in solchen Fällen sollte die Behandlung mit Alprazolam beendet werden
- Toleranzentwicklung
- nach wiederholter Einnahme von Benzodiazepinen über einige Wochen kann es zu einem Verlust der Wirksamkeit (Toleranz) kommen
- Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion
- Anwendung mit Vorsicht
- ggf. Dosisreduktion
- Patienten mit eingeschränkter Leberfunktion
- Anwendung mit Vorsicht
- ggf. Dosisreduktion
- schwere Leberinsuffizienz
- Anwendung kontraindiziert, da durch die Anwendung das Risiko einer Enzephalopathie erhöht wird
- Patienten mit chronischer Ateminsuffizienz
- niedrigere Dosis auch für Patienten mit chronischer Ateminsuffizienz aufgrund des Risikos einer Atemdepression empfohlen
- Depressionen
- Benzodiazepine und Benzodiazepin-ähnliche Substanzen sollten nicht zur alleinigen Behandlung von Depressionen verschrieben werden, da sie das Risiko eines Suizids herbeiführen oder erhöhen können
- Alprazolam sollte mit Vorsicht angewendet und die Verschreibungsmenge bei Patienten mit Anzeichen und Symptomen einer depressiven Störung oder suizidalen Neigungen begrenzt werden
- in Zusammenhang mit der Einnahme von Alprazolam sind manische und hypomanische Episoden bei Patienten mit Depressionen berichtet worden
- Psychosen
- Benzodiazepine nicht empfohlen zur primären Behandlung von Psychosen
- Kinder und Jugendliche (< 18 Jahre)
- Wirksamkeit und Sicherheit von Alprazolam nicht erwiesen
- Anwendung nicht empfohlen
- ältere und geschwächte Patienten
- Benzodiazepine und deren Derivate sollten bei älteren Patienten mit Vorsicht eingesetzt werden, aufgrund des Risikos für Sedierung und/ oder muskuläre Schwäche und der damit einhergehenden Sturzgefahr mit oftmals schweren Folgen für diese Patientengruppe
- Alkohol- und Drogenmissbrauch in der Anamnese
- Benzodiazepine sollten bei Patienten mit Alkohol- und Drogenmissbrauch in der Anamnese nur mit äußerster Vorsicht angewendet werden
(kumulative Wirkstoffangaben ohne Berücksichtigung des individuellen Zulassungsstatus) Alprazolam - peroral- Alprazolam soll im 1. Trimenon der Schwangerschaft nicht und im 2. und 3. Trimenon nur bei zwingender Indikation verordnet werden
- ist eine Behandlung mit Alprazolam notwendig, sind hohe Dosen zu vermeiden und mögliche Entzugssymptome oder ein „floppy infant syndrome" beim Neugeborenen zu überwachen
- falls Alprazolam während einer Schwangerschaft eingenommen wird oder einer Patientin im reproduktionsfähigen Alter verschrieben wird
- sollte diese über die möglichen Gefahren für den Fötus informiert werden
- darüber hinaus ist die Patientin darauf hinzuweisen, sich unverzüglich mit ihrem Arzt in Verbindung zu setzen, wenn sie schwanger zu werden wünscht oder aber eine Schwangerschaft vermutet, damit sie rechtzeitig auf ein anderes Arzneimittel umgestellt werden kann
- Einschätzung des Missbildungsrisikos und der Auswirkungen auf die frühkindliche Entwicklung und das Verhalten ist beim Menschen aufgrund der bisherigen geringen Fallzahlen sowie der unzureichenden Dokumentation nicht möglich
- 1. Trimenon
- Vielzahl an Daten aus Kohortenstudien deutet darauf hin, dass die Einnahme von Benzodiazepinen in der Frühschwangerschaft (1. Trimenon) nicht mit einem erhöhten Risiko von schweren Missbildungen einhergeht
- jedoch ergaben einige epidemiologische Fall-Kontroll-Studien Anhaltspunkte für ein erhöhtes Risiko von Gaumenspalten
- Daten deuten darauf hin, dass nach einer Behandlung der Mutter mit Benzodiazepinen das Risiko für ein Kind mit einer Gaumenspalte weniger als 2 von 1000 ist, wobei die natürliche Rate solcher Defekte in der Allgemeinbevölkerung bei rund 1 von 1000 liegt
- 2. und 3. Trimenon
- hochdosierte Behandlung mit Benzodiazepinen während des 2. und/ oder 3. Trimenons führt zu einer Abnahme der fetalen Bewegungen und zu Schwankungen des fetalen Herzrhythmus
- Fallberichte über Fehlbildungen und geistige Retardierung der pränatal exponierten Kinder nach Überdosierungen und Vergiftungen mit Benzodiazepinen liegen vor
- wenn aus zwingenden medizinischen Gründen Alprazolam, auch in geringen Dosen, während der Spätschwangerschaft oder während der Geburt verabreicht wird, sind Auswirkungen auf das Neugeborene wie axiale Hypotonie, herabgesetzte Muskelspannung und Trinkschwäche, die zu einer geringeren Gewichtszunahme führt, zu erwarten (floppy infant syndrome)
- diese Auswirkungen sind reversibel, wobei die Dauer entsprechend der Eliminationshalbwertszeit 1 - 3 Wochen betragen kann
- unter hohen Dosen können Ateminsuffizienz oder Atemstillstand und Hypothermie beim Neugeborenen auftreten
- darüber hinaus können in den ersten Tagen nach der Geburt Entzugssymptome wie Übererregbarkeit, Ruhelosigkeit und Tremor auftreten, auch wenn kein „floppy infant syndrome" zu beobachten ist
- Auftreten von Entzugssymptomen nach der Geburt hängt von der Eliminationshalbwertszeit der Substanz ab
(kumulative Wirkstoffangaben ohne Berücksichtigung des individuellen Zulassungsstatus) Alprazolam - peroral- Alprazolam sollte in der Stillzeit nicht angewendet werden
- Alprazolam geht in geringen Mengen in die Muttermilch über und akkumuliert dort
- wenn wiederholte oder hohe Dosierungen in der Stillzeit zwingend indiziert sind, ist abzustillen
- Neugeborene metabolisieren Benzodiazepine wesentlich langsamer als Erwachsene
Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten
- Einnahme zusammen mit anderen Arzneimitteln
- Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden, kürzlich andere Arzneimittel eingenommen/angewendet haben oder beabsichtigen andere Arzneimittel einzunehmen/anzuwenden.
- Die Wirkung der Behandlung kann beeinflusst werden, wenn Alprazolam zusammen mit anderen Arzneimitteln zur Behandlung der folgenden Erkrankungen/Zustände angewendet wird. Möglicherweise muss Ihr Arzt Ihre Dosis anpassen.
- Psychische Erkrankungen (Antipsychotika einschließlich Clozapin)
- Schlafstörungen (Schlaftabletten)
- Allergien oder Heuschnupfen (einige Antihistaminika)
- wenn Sie sich einer größeren Operation unterziehen (Narkosemittel)
- starke Schmerzen (betäubende Schmerzmittel (Narkoanalgetika), z. B. Dextropropoxyphen)
- Therapie bei Drogenabhängigkeit (Substitutionstherapie)
- Probleme wie Angstzustände oder Depression (bestimmte Antidepressiva, die Fluoxetin, Fluvoxamin, Nefazodon oder Imipramin enthalten)
- Herzschwäche (Digoxin)
- Infektionen (Antibiotika, die Erythromycin, Clarithromycin oder Telithromycin enthalten)
- Pilzinfektionen (Itraconazol, Fluconazol, Ketoconazol, Posaconazol, Voriconazol)
- Arzneimittel zur Behandlung von Angina pectoris und Bluthochdruck, z. B. Diltiazem
- HIV und AIDS (sogenannte HIV-Proteaseinhibitoren, z. B. Ritonavir)
- Sodbrennen und Magengeschwüre, z. B. Cimetidin oder Omeprazol
- Asthma und Bronchitis, z. B. Theophyllin
- Epilepsie, z. B. Carbamazepin
- muskelentspannende Arzneimittel. Bei gleichzeitiger Anwendung mit Alprazolam können die muskelentspannende Wirkung und das Sturzrisiko erhöht werden.
- Die gleichzeitige Anwendung des Arzneimittels und Opioiden (starke Schmerzmittel, Arzneimittel zur Substitutionstherapie und einige Hustenmittel) erhöht das Risiko von Schläfrigkeit, Atembeschwerden (Atemdepression), Koma und kann lebensbedrohlich sein. Aus diesem Grund sollte die gleichzeitige Anwendung nur in Betracht gezogen werden, wenn es keine anderen Behandlungsmöglichkeiten gibt.
- Wenn Ihr Arzt jedoch Alprazolam zusammen mit Opioiden verordnet, sollten die Dosis und die Dauer der begleitenden Behandlung von Ihrem Arzt begrenzt werden.
- Bitte informieren Sie Ihren Arzt über alle opiodhaltigen Arzneimittel, die Sie einnehmen, und halten Sie sich genau an die Dosierungsempfehlung Ihres Arztes. Es könnte hilfreich sein, Freunde oder Verwandte darüber zu informieren, bei Ihnen auf die oben genannten Anzeichen und Symptome zu achten. Kontaktieren Sie Ihren Arzt, wenn solche Symptome bei Ihnen auftreten.
- Es ist auch möglich, dass die Wirkung der Behandlung mit Alprazolam von der gleichzeitigen Behandlung mit einem der folgenden Arzneimittel beeinflusst wird: die „Pille", Rifampicin (zurBehandlung von Infektionen) oder Johanniskraut (pflanzliches Arzneimittel).
- Einnahme zusammen mit Alkohol
- Während der Behandlung mit Alprazolam sollen Sie auf Alkohol verzichten, da Alkohol die Wirkung von Alprazolam auf unvorhersehbare Weise ändern und verstärken kann.
Wechselwirkungen, wirkstoffbezogen
keine Berücksichtigung des arzneimittelrechtlichen Zulassungsstatus des Präparates bzw. produktspezifischer Angaben schwerwiegend Benzodiazepine, oxidativer Metabolismus / Azol-Antimykotika
Benzodiazepine, oxidativer Metabolismus / Efavirenz
Benzodiazepine, oxidativer Metabolismus / HIV-Protease-Inhibitoren
Benzodiazepine / HCV-Protease-Inhibitoren
CYP3A-Substrate / Lonafarnib
mittelschwer Benzodiazepine, oxidativer Metabolismus / Carbamazepin
Benzodiazepine, oxidativer Metabolismus / Calcium-Antagonisten, Verapamil und Analoge
Benzodiazepine / Grapefruit
Benzodiazepine, oxidativer Metabolismus / Makrolid-Antibiotika
Benzodiazepine, oxidativer Metabolismus / Modafinil
Benzodiazepine, oxidativer Metabolismus / Rifamycine
Benzodiazepine und Analoge / Johanniskraut
Benzodiazepine / Barbiturate
Ethanol / Benzodiazepine
Hydantoine / Benzodiazepine
Opioide / Benzodiazepine
Guanfacin / Benzodiazepine
Dexmedetomidin / Hypnotika und Sedativa
Benzodiazepine, oxidativer Metabolismus / Proteinkinase-Inhibitoren
Benzodiazepine, oxidativer Metabolismus / Antiandrogene
Benzodiazepine / Allgemeinanästhetika
Benzodiazepine, oxidativer Metabolismus / Idelalisib
Benzodiazepine, oxidativer Metabolismus / Lurasidon
Benzodiazepine / H1-Antihistaminika, sedierende
Benzodiazepine, oxidativer Metabolismus / Lumacaftor
Cannabinoide / Benzodiazepine
Benzodiazepine, oxidativer Metabolismus / Sarilumab
Natriumoxybat / Benzodiazepine
Haloperidol / Alprazolam
Hypnotika und Sedativa / Daridorexant
Glucose, diagnostische Zwecke / Wirkstoffe, den Test beeinflussende
CYP3A4-Substrate / Avacopan
CYP3A4-Substrate / Belzutifan
Metyrapon (Diagnostikum) / Stoffe, die den Test beeinflussen können
Antidepressiva, tri- und tetrazyklische / Benzodiazepine
Benzodiazepine / Antihypertonika, zentral wirkende
Benzodiazepine / Neuroleptika
geringfügig Benzodiazepine / Neurokinin-1-Rezeptor-Antagonisten
Benzodiazepine, oxidativer Metabolismus / Cimetidin
Benzodiazepine, oxidativer Metabolismus / Kontrazeptiva, orale
Benzodiazepine / Fluvoxamin
Benzodiazepine / Cholesterin-Synthese-Hemmer
Benzodiazepine, oxidativer Metabolismus / Protonenpumpen-Hemmer
Benzodiazepine / Theophyllin und Derivate
Benzodiazepine / Valproinsäure
Digoxin und Derivate / Benzodiazepine
Levodopa / Benzodiazepine
Lithium / Benzodiazepine
Muskelrelaxanzien, nicht-depolarisierende / Benzodiazepine
Benzodiazepine, oxidativer Metabolismus / Imatinib
Benzodiazepine, oxidativer Metabolismus / Stiripentol
Benzodiazepine / Berberin
Benzodiazepine, oxidativer Metabolismus / Perampanel
Benzodiazepine / Vinblastin
Benzodiazepine, oxidativer Metabolismus / Dabrafenib
Ibrutinib / CYP3A4-Inhibitoren, schwache
Benzodiazepine, oxidativer Metabolismus / Bosentan
Hypnotika und Sedativa / Tizanidin
Benzodiazepine, oxidativer Metabolismus / Idebenon
Wermut-Extrakt / Benzodiazepine
Arzneimittel, anticholinerge Wirkung / Opioide
Interferon alpha / Narkotika, Hypnotika und Sedativa
Eszopiclon / Anxiolytika
Benzodiazepine / Cenobamat
Melatonin / Hypnotika
CYP3A4-, OATP1B1-, OATP1B3-Substrate / Remdesivir
Benzodiazepine / Teduglutid
Difelikefalin / ZNS-Depressiva
CYP3A-Substrate / Ritlecitinib
CYP3A4-Substrate / Maralixibat
CYP3A4-Substrate / Omaveloxolon
CYP3A4-Substrate / Dexamethason
CYP3A4-Substrate / Vadadustat
CYP3A4-Substrate / Iptacopan
CYP3A4-Substrate / Sparsentan
CYP2C9-, CYP2C19-, CYP2D6- und CYP3A4/5-Substrate / Sirolimus, extern
CYP3A4-, CYP1A2-, CYP2C-Substrate / Meropenem und Vaborbactam
Lasmiditan / ZNS-Depressiva
Docetaxel / CYP3A-Substrate
Mizolastin / CYP3A4-Inhibitoren, starke und CYP3A4-Substrate
CYP3A4-Substrate / Repotrectinib
CYP3A4-Substrate / Tiratricol
Arzneimittel, anticholinerge Wirkung / Corticosteroide
Thalidomid / Stoffe, sedierende
Cyclophosphamid / Benzodiazepine
unbedeutend Benzodiazepine / Fluoxetin
Benzodiazepine / Ginkgo biloba
Benzodiazepine, oxidativer Metabolismus / Isoniazid
CYP3A-Substrate / RelugolixWarnhinweise
- Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein, oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.
- Schwangerschaft
- Informieren Sie unverzüglich Ihren Arzt, wenn Sie schwanger sind oder beabsichtigen, schwanger zu werden. Beobachtungen beim Menschen zeigten, dass Alprazolam dem ungeborenen Kind schaden kann (erhöhtes Risiko von Fehlbildungen (Gaumenspalte)). Während der Schwangerschaft darf Alprazolam nur angewendet werden, wenn der Arzt entschieden hat, dass die Vorteile der
Behandlung die Risiken für das Ungeborene übersteigen und dass das Arzneimittel für Sie geeignet ist. - Wenn Sie Alprazolam bis zur Entbindung anwenden, informieren Sie Ihren Arzt, da bei Ihrem neugeborenen Kind nach der Geburt Entzugssymptome auftreten können.
- Informieren Sie unverzüglich Ihren Arzt, wenn Sie schwanger sind oder beabsichtigen, schwanger zu werden. Beobachtungen beim Menschen zeigten, dass Alprazolam dem ungeborenen Kind schaden kann (erhöhtes Risiko von Fehlbildungen (Gaumenspalte)). Während der Schwangerschaft darf Alprazolam nur angewendet werden, wenn der Arzt entschieden hat, dass die Vorteile der
- Stillzeit
- Alprazolam soll nicht angewendet werden, wenn Sie stillen. Alprazolam geht in die Muttermilch über. Wenn Ihr Arzt entschieden hat, dass Sie dieses Arzneimittel erhalten sollen, müssen Sie abstillen.
Ausschleichend dosieren.
Einschleichend dosieren.Die Anwendung im 1. Trimenon der Schwangerschaft darf oder sollte nicht erfolgen.
Die Anwendung im 2. Trimenon der Schwangerschaft ist nicht empfohlen.
Die Anwendung im 3. Trimenon der Schwangerschaft ist nicht empfohlen.Die Anwendung in der Stillzeit darf oder sollte nicht erfolgen.Dosierungsanleitung
- Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.
- Falls vom Arzt nicht anders verordnet, gelten die folgenden Richtlinien für die Dosierung:
- Anfangsdosis: Im Allgemeinen beträgt die Dosis zu Beginn der Behandlung 0,25 bis 0,5 mg Alprazolam dreimal täglich.
- Erhaltungsdosis: Falls klinisch notwendig, kann Ihr Arzt Ihre Dosis in kleinen Schritten auf bis zu 3 mg bis 4 mg erhöhen, aufgeteilt in mehrere Einzeldosen.
- Ältere und empfindliche Patienten oder geschwächte Patienten
- Wenn Sie bereits älter und empfindlich sind und eine geringere Dosis benötigen, beginnen Sie üblicherweise mit einer Dosis von 0,25 mg zwei- bis dreimal täglich. Diese Dosis kann bei Bedarf langsam erhöht werden, wenn bei Ihnen keine Nebenwirkungen auftreten.
- Patienten mit Nieren- oder Lebererkrankungen
- Wenn Sie eine Nieren- oder Lebererkrankung haben, wird Ihr Arzt Ihre Dosis anpassen.
- Ältere und empfindliche Patienten oder geschwächte Patienten
- Anwendung bei Kindern und Jugendlichen
- Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren dürfen das Arzneimittel nicht einnehmen.
- Dauer der Behandlung
- Das Risiko für eine Abhängigkeit und einen Missbrauch erhöht sich mit der Dosis und der Dauer der Behandlung. Der Arzt wird daher die niedrigste wirksame Dosis , über den kürzest möglichen Zeitraum verordnen und die Notwendigkeit einer Fortsetzung der Behandlung häufig überprüfen.
- Die maximale Behandlungsdauer sollte nicht mehr als 2-4 Wochen betragen.
- Eine Langzeitbehandlung wird nicht empfohlen. Bei Anwendung für mehr als einige Wochen kann die Wirkung des Arzneimittels abnehmen.
- Wenn Sie eine größere Menge eingenommen haben, als Sie sollten
- Wenn Sie eine zu große Menge eingenommen haben, wenden Sie sich sofort an Ihren Arzt oder ein nahegelegenes Krankenhaus.
- Mögliche Anzeichen einer (leichten) Überdosierung sind Schläfrigkeit, Benommenheit, Sehstörungen, undeutliche Sprache, Blutdruckabfall, unsicherer Gang/unsichere Bewegungen und Muskelschwäche. Bei einer schweren Vergiftung können Tiefschlaf und sogar Bewusstlosigkeit,eine Beeinträchtigung der Atmung und ein Kreislaufkollaps auftreten. Eine intensivmedizinische
Überwachung ist in diesem Fall unerlässlich. - Der Arzt muss den Grad der Vergiftung bewerten und über die Maßnahmen zur Behandlung entscheiden.
- Wenn Sie die Einnahme vergessen haben
- Nehmen Sie nicht die doppelte Menge ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben.
- Wenn Sie die Einnahme von Alprazolam vergessen haben, lassen Sie die versäumte Dosis aus und nehmen Sie Alprazolam weiter nach Verordnung des Arztes ein.
- Wenn Sie die Einnahme abbrechen
- Suchen Sie stets Ihren Arzt auf, bevor Sie das Arzneimittel absetzen, da die Dosis schrittweise verringert werden muss. Wenn Sie die Einnahme der Tabletten plötzlich abbrechen oder die Dosis plötzlich reduzieren, können sogenannte Rebound-Effekte auftreten, bei denen Sie vorübergehend ängstlicher oder unruhiger werden oder Schlafstörungen haben. Bei einigen Personen können auch
Entzugserscheinungen auftreten. Diese Symptome verschwinden, wenn Ihr Körper sich wieder anpasst. Wenn Sie sich Sorgen machen, kann Ihr Arzt Ihnen Genaueres dazu mitteilen. Ihr Arzt wird daher die Dosis schrittweise verringern, wenn die Behandlung beendet wird. Die Dosisreduktion erfolgt nach Ihren individuellen Bedürfnissen, da eine schrittweise Beendigung von mehreren Faktoren abhängt (z. B. von der Behandlungsdauer und Ihrer Tagesdosis). Fragen Sie Ihren Arzt, wie Ihre Dosis schrittweise reduziert wird.
- Suchen Sie stets Ihren Arzt auf, bevor Sie das Arzneimittel absetzen, da die Dosis schrittweise verringert werden muss. Wenn Sie die Einnahme der Tabletten plötzlich abbrechen oder die Dosis plötzlich reduzieren, können sogenannte Rebound-Effekte auftreten, bei denen Sie vorübergehend ängstlicher oder unruhiger werden oder Schlafstörungen haben. Bei einigen Personen können auch
- Wenn Sie weitere Fragen zur Einnahme dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Dosierung- zur kurzzeitigen symptomatischen Behandlung von Angstzuständen bei Erwachsenen
- Dosis und Dauer der Anwendung sollten sich nach dem individuellen Ansprechen, der Indikation und der Schwere der Erkrankung richten
- Initiale Behandlung: 0,25 - 0,5 mg Alprazolam 3mal / Tag
- Erhaltungstherapie:
- bei Bedarf, schrittweise Erhöhung der Tagesgesamtdosis auf max. 3 - 4 mg Alprazolam, als Einzeldosen über den Tag verteilt
- Behandlungsdauer
- Anwendung in der niedrigsten wirksamen Dosis, über den kürzest möglichen Zeitraum
- max. 2 - 4 Wochen (einschließlich der Ausschleichphase)
- häufige Überprüfung der Notwendigkeit einer Fortsetzung der Behandlung
- Langzeitbehandlung wird nicht empfohlen
- mögliche Zunahme des Risikos einer Abhängigkeit mit der Dosis und der Dauer der Behandlung
- Beendigung der Behandlung
- schrittweise Absetzten in Schritten von 0,5 mg alle 3 Tage, um Entzugssymptome zu vermeiden
- eventuell noch langsamere Reduzierung der Dosis bei einigen Patienten erforderlich
- ältere und empfindliche Patienten oder geschwächte Patienten
- Dosisreduktion
- empfohlene Dosis: 0,25 mg Alprazolam 2 - 3mal / Tag
- bei Bedarf schrittweise Steigerung möglich, wenn sie vertragen wird
- Nierenfunktionsstörungen
- Vorsicht geboten
- Dosisreduktion, falls erforderlich
- Leberfunktionsstörungen
- leichte - mittelschwere Leberfunktionsstörungen
- Vorsicht geboten
- Dosisreduktion, falls erforderlich
- schwere Leberfunktionsstörungen
- kontraindiziert
- leichte - mittelschwere Leberfunktionsstörungen
- Respiratorische Insuffizienz
- geringere Dosis empfohlen (Risiko einer Atemdepression)
- Kinder und Jugendliche < 18 Jahren
- Sicherheit und Wirksamkeit nicht erwiesen
- Anwendung nicht empfohlen
Nebenwirkungen
- Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.
- Gründe sofort Ihren Arzt aufzusuchen
- Wenn bei Ihnen eine der folgenden Nebenwirkungen auftritt, suchen Sie unverzüglich Ihren Arzt auf, da die Behandlung abgesetzt werden muss. Ihr Arzt wird Sie anweisen, wie die Behandlung zu beenden ist.
- Die Behandlung mit Alprazolam kann schwere Verhaltens- oder psychiatrische Störungen hervorrufen - zum Beispiel Erregung, Unruhe, Aggressivität, Reizbarkeit, heftige Wut, falsche Vorstellungen, Albträume und Halluzinationen oder andere unangemessene Verhaltensweisen.
- Plötzlich einsetzende pfeifende Atmung, Schwierigkeiten beim Schlucken oder Atmen, Anschwellen von Augenlidern, Gesicht oder Lippen, Hautausschlag oder Juckreiz (insbesondere wenn der ganze Körper betroffen ist).
- Wenn bei Ihnen eine der folgenden Nebenwirkungen auftritt, suchen Sie unverzüglich Ihren Arzt auf, da die Behandlung abgesetzt werden muss. Ihr Arzt wird Sie anweisen, wie die Behandlung zu beenden ist.
- Gründe, Ihren Arzt sobald wie möglich aufzusuchen
- Informieren Sie Ihren Arzt so schnell wie möglich, wenn bei Ihnen die folgenden Symptome auftreten, da Ihre Dosis oder Behandlung möglicherweise geändert werden muss:
- Gedächtnisverlust (Amnesie)
- Gelbfärbung der Haut und des weißen Teils der Augen (Gelbsucht).
- Informieren Sie Ihren Arzt so schnell wie möglich, wenn bei Ihnen die folgenden Symptome auftreten, da Ihre Dosis oder Behandlung möglicherweise geändert werden muss:
- Abhängigkeit und Entzugssymptome
- Es ist möglich, von Arzneimitteln wie Alprazolam während der Anwendung abhängig zu werden; dies erhöht die Wahrscheinlichkeit für Entzugssymptome beim Beenden der Behandlung. Entzugssymptome sind häufiger, wenn Sie
- die Behandlung plötzlich abbrechen
- hohe Dosen eingenommen haben
- das Arzneimittel über längere Zeit angewendet haben
- in der Vergangenheit Alkohol, Drogen oder Arzneimittel missbräuchlich angewendet haben.
- Dies kann zu Kopfschmerzen, Muskelschmerzen, extremes Angstgefühl, Anspannung, Unruhe, Verwirrtheit, Stimmungsschwankungen, Schlafstörungen und Reizbarkeit führen.
- Bei schweren Fällen eines Entzugs können außerdem folgende Symptome auftreten: Übelkeit, Erbrechen, Schwitzen, Magenkrämpfe, Muskelkrämpfe, ein Gefühl der Unwirklichkeit oder Losgelöstheit, ungewöhnliche Empfindlichkeit gegenüber Geräuschen, Licht oder körperlichem Kontakt, Taubheitsgefühl und Kribbeln an Füßen und Händen, Halluzinationen (Sehen oder Hören von Dingen, die nicht vorhanden sind, während Sie wach sind), Zittern oder epileptische Anfälle.
- Informieren Sie mit Ihrem Arzt, wenn Entzugssymptome sich verschlechtern oder nicht verschwinden.
- Es ist möglich, von Arzneimitteln wie Alprazolam während der Anwendung abhängig zu werden; dies erhöht die Wahrscheinlichkeit für Entzugssymptome beim Beenden der Behandlung. Entzugssymptome sind häufiger, wenn Sie
- Weitere mögliche Nebenwirkungen
- Sehr häufig: kann mehr als 1 von 10 Behandelten betreffen
- Depression
- Schläfrigkeit und Benommenheit
- ruckartige, unkoordinierte Bewegungen
- Unfähigkeit, sich an Teile von Informationen zu erinnern
- undeutliche Sprache
- Schwindelgefühl, Benommenheit
- Kopfschmerzen
- Verstopfung
- Mundtrockenheit
- Müdigkeit
- Reizbarkeit.
- Häufig: kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen
- Appetitlosigkeit
- Verwirrtheit und Desorientiertheit
- Veränderungen des Sexualtriebs (bei Männern und Frauen)
- Nervosität, Ängstlichkeit oder Erregung
- Insomnie (Unfähigkeit zu schlafen oder gestörter Schlaf)
- Gleichgewichtsstörungen und Schwanken (ähnlich wie Trunkenheitsgefühl), insbesondere tagsüber
- Verlust der Aufmerksamkeit oder Konzentration
- Unfähigkeit, wach zu bleiben, Trägheitsgefühl
- Unsicherheit oder Zittern
- Doppeltsehen oder verschwommenes Sehen
- Übelkeit
- Hautreaktionen
- Gewichtsveränderungen.
- Gelegentlich: kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen
- gehobene Stimmung oder Übererregtheit, die zu ungewöhnlichem Verhalten führt
- Halluzinationen (Sehen oder Hören von Dingen, die nicht vorhanden sind)
- errregt oder wütend sein
- Erbrechen
- Muskelkrämpfe oder Schwäche
- Inkontinenz
- krampfartige Schmerzen im unteren Rücken und den Oberschenkeln, die auf Menstruationsstörungen hindeuten können
- Arzneimittelabhängigkeit
- Arzneimittelentzugssymptome.
- Nicht bekannt: Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar
- Bei Frauen unregelmäßige Periode oder Bildung zu großer Mengen Prolaktin (Hormon, das die Milchbildung anregt)
- Feindseligkeit oder Aggressivität
- ungewöhnliche Gedanken
- drehende oder ruckartige Bewegungen
- Überaktivität
- Magenbeschwerden
- Leberfunktionsstörungen (sind bei Blutuntersuchungen zu erkennen), Entzündung der Leber (Hepatitis)
- Störungen des Nervensystems. Mögliche Symptome sind schneller Herzschlag und instabiler Blutdruck (Schwindelgefühl, Benommenheit oder Ohnmacht)
- schwere allergische Reaktion, die zu Schwellungen im Gesicht oder Rachen führt
- Schwellungen an Knöcheln, Füßen oder Fingern
- Hautreaktion, die durch Empfindlichkeit gegenüber Sonnenlicht verursacht wird
- Schwierigkeiten bei der Blasenentleerung oder Probleme bei der Blasenkontrolle
- erhöhter Augeninnendruck, der das Sehvermögen beeinträchtigen kann
- Arzneimittelmissbrauch.
- Sehr häufig: kann mehr als 1 von 10 Behandelten betreffen
- Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht angegeben sind.
Nebenwirkungen, Wirkstoffprofil
(kumulative Wirkstoffangaben ohne Berücksichtigung des individuellen Zulassungsstatus) Alprazolam - peroral- Endokrine Erkrankungen
- ohne Häufigkeitsangabe
- Hyperprolaktinämie
- ohne Häufigkeitsangabe
- Stoffwechsel- und Ernährungsstörungen
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- verminderter Appetit
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Psychiatrische Erkrankungen
- sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
- Depression
- bereits vorhandene Depression kann während der Anwendung von Benzodiazepinen demaskiert werden
- Depression
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Verwirrtheit
- Desorientiertheit
- Änderungen der Libido z.B.
- verminderte Libido
- gesteigerte Libido
- Schlaflosigkeit
- Angst
- Nervosität
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Halluzinationen
- Manie
- Wut
- Agitiertheit
- Arzneimittelabhängigkeit
- Anwendung von Benzodiazepinen (auch schon in therapeutischen Dosen) kann zur Entwicklung einer physischen und psychischen Abhängigkeit führen
- bei Beenden der Therapie können Entzugs- und/ oder Rebound-Phänomene auftreten
- ohne Häufigkeitsangabe
- Hypomanie
- Aggressivität
- Feindseligkeit
- Denkstörungen
- psychomotorische Unruhe
- Arzneimittelmissbrauch
- "paradoxe Reaktionen"
- bei der Anwendung von Benzodiazepinen kann es, insbesondere bei älteren Patienten oder Kindern, zu psychiatrischen sowie „paradoxen" Reaktionen wie Unruhe, Erregbarkeit, Reizbarkeit, Aggressivität, Verkennungen, Wut, Alpträumen, Halluzinationen, Psychosen, unangemessenem Verhalten und anderen Verhaltensstörungen kommen
- in solchen Fällen sollte die Behandlung mit Alprazolam beendet werden
- sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
- Erkrankungen des Nervensystems
- sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
- Sedierung
- Benommenheit
- Ataxie
- Gedächtnisstörungen
- Dysarthrie
- Schwindel
- Kopfschmerzen
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Koordinationsstörungen
- Gleichgewichtsstörungen
- Aufmerksamkeitsstörungen
- Hypersomnie
- Lethargie
- Tremor
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Amnesie
- Benzodiazepine können anterograde Amnesien (Gedächtnislücken für den Zeitraum nach der Einnahme) verursachen
- Amnesie
- ohne Häufigkeitsangabe
- Störungen des vegetativen Nervensystems
- Dystonie
- sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
- Augenerkrankungen
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- verschwommenes Sehen
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Erkrankungen der Atemwege, des Brustraums und Mediastinums
- ohne Häufigkeitsangabe
- Atemdepression
- insbesondere während der Nacht
- Atemdepression
- ohne Häufigkeitsangabe
- Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts
- sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
- Obstipation
- Mundtrockenheit
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Nausea
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Erbrechen
- ohne Häufigkeitsangabe
- gastrointestinale Störungen
- sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
- Leber- und Gallenerkrankungen
- ohne Häufigkeitsangabe
- Hepatitis
- Störungen der Leberfunktion
- Gelbsucht
- ohne Häufigkeitsangabe
- Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Dermatitis
- ohne Häufigkeitsangabe
- Angioödem
- Lichtempfindlichkeitsreaktion
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Skelettmuskulatur-, Bindegewebs- und Knochenerkrankungen
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Muskelschwäche
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Erkrankungen der Nieren und Harnwege
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Inkontinenz
- ohne Häufigkeitsangabe
- Harnretention
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Erkrankungen der Geschlechtsorgane und der Brustdrüse
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- sexuelle Dysfunktion
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Menstruationsstörungen
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort
- sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
- Ermüdung
- Reizbarkeit
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Arzneimittelentzugssyndrom
- ohne Häufigkeitsangabe
- peripheres Ödem
- sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
- Untersuchungen
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Gewichtsänderung
- ohne Häufigkeitsangabe
- erhöhter intraokularer Druck
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Hinweis
- in Abhängigkeit von der individuellen Empfindlichkeit des Patienten und der eingenommenen Dosis können insbesondere zu Beginn der Therapie folgende Nebenwirkungen auftreten (in der Regel verringern sich diese Symptome bei wiederholter Anwendung):
- gedämpfte Emotionen
- Bewegungs- und Gangunsicherheit (Sturzgefahr, besonders bei älteren Patienten)
- Sehstörungen
- Nachwirkungen am folgenden Tage (Schläfrigkeit, herabgesetzte Reaktionsfähigkeit usw.)
- Störungen des vegetativen Nervensystems (Blasenfunktionsstörungen)
- in Abhängigkeit von der individuellen Empfindlichkeit des Patienten und der eingenommenen Dosis können insbesondere zu Beginn der Therapie folgende Nebenwirkungen auftreten (in der Regel verringern sich diese Symptome bei wiederholter Anwendung):
-
Wirkstoff und weitere Bestandteile des Arzneimittels
Stoffname Stoffmenge Stofftyp Alprazolam 0.5 mg Wirkstoff Cellulose, mikrokristallin + Hilfsstoff Docusat, Natriumsalz + Hilfsstoff Eisen (III) oxid mg Hilfsstoff Lactose 1-Wasser mg Hilfsstoff Lactose 92.2 mg k.A. Magnesium stearat (Ph. Eur.) [pflanzlich] mg Hilfsstoff Maisstärke, vorverkleistert mg Hilfsstoff Natrium benzoat 0.12 mg Konservierungsstoff Silicium dioxid, hochdispers + Hilfsstoff Gesamt Natrium Ion 1 mmol Zusatzangabe Gesamt Natrium Ion mg k.A. -
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