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Anwendungsgebiete
Indikation
- Behandlung der Aufmerksamkeitsdefizit- / Hyperaktivitätsstörung (ADHS) als Teil eines umfassenden Behandlungsprogramms
- Kinder (>/= 6 Jahre) und Jugendliche
- Behandlungsbeginn durch einen Arzt, der über ein entsprechendes Fachwissen in der Behandlung von ADHS verfügt z. B. Kinderarzt, Facharzt für Kinder- und Jugendpsychiatrie oder Psychiater
- Diagnose soll gemäß der jeweils gültigen DSM-Kriterien oder ICD-Richtlinien erfolgen
- Erwachsene
- es muss bestätigt werden, dass ADHS-Symptome bereits in der Kindheit vorhanden waren
- Bestätigung durch Dritte ist wünschenswert
- Behandlung darf nicht begonnen werden, wenn nicht sicher ist, dass ADHS-Symptome in der Kindheit vorhanden waren
- Diagnose kann nicht aufgrund des ausschließlichen Vorhandenseins von nur einem oder mehreren ADHS-Symptomen gestellt werden
- laut klin. Einschätzung des Behandlers sollte die ADHS-Symptomatik zumindest mittelgradig ausgeprägt sein
- ADHS-Symptomatik soll charakterisiert durch zumindest mittelgradige Beeinträchtigungen in mind. 2 unterschiedlichen Lebensbereichen sein (z. B. soziales, akademisches und / oder berufliches Funktionsniveau), und verschiedene Aspekte des Lebens betreffen
- Kinder (>/= 6 Jahre) und Jugendliche
- weitere Informationen zur sicheren Anwendung des Arzneimittels
- umfassendes Behandlungsprogramm schließt psychologische, pädagogische und soziale Maßnahmen ein
- es dient der Stabilisierung von Patienten mit einem Verhaltenssyndrom, das folgende chronische Symptome in der Vorgeschichte umfassen kann
- kurze Aufmerksamkeitsspanne, Ablenkbarkeit, emotionale Labilität, Impulsivität, mäßige bis starke Hyperaktivität, gering ausgeprägte neurologische Symptome und abnorme EEG-Befunde
- Lernen kann, muss aber nicht beeinträchtigt sein
- Arzneimittelbehandlung ist nicht bei allen Patienten mit diesem Syndrom notwendig
- Entscheidung über die Anwendung des Arzneimittels muss auf einer sehr sorgfältigen Beurteilung des Schweregrads der Symptomatik sowie der Beeinträchtigung im Verhältnis zum Alter und der Persistenz der Symptome des Patienten basieren
- zum Einnehmen
- Einnahme unabhängig von den Mahlzeiten
Gegenanzeigen
Kontraindikation (absolut), Wirkstoffprofil
(kumulative Wirkstoffangaben ohne Berücksichtigung des individuellen Zulassungsstatus) Atomoxetin - peroral- Überempfindlichkeit gegen Atomoxetin
- Kombination mit Monoaminooxidase (MAO)-Hemmern
- Therapie mit einem MAO-Hemmer muss seit mind. 2 Wochen beendet sein, bevor Atomoxetin angewendet werden darf
- Atomoxetin muss mind. 2 Wochen lang abgesetzt sein, bevor die Behandlung mit einem MAO-Hemmer begonnen werden darf
- Engwinkelglaukom (erhöhte Inzidenz einer Mydriasis)
- Patienten mit schwerwiegenden kardiovaskulären oder zerebrovaskulären Erkrankungen
- schwerwiegende kardiovaskuläre Erkrankungen können u.a. sein
- schwerwiegende Hypertonie
- Herzinsuffizienz
- arterielle Verschlusskrankheit
- Angina pectoris
- hämodynamisch relevanter angeborener Herzfehler
- Kardiomyopathie
- Myokardinfarkt
- möglicherweise lebensbedrohliche Arrhythmien
- Ionenkanalerkrankungen (Erkrankungen,die durch eine veränderte Funktion von Ionenkanälen verursacht werden)
- schwerwiegende zerebrovaskuläre Erkrankungen können u.a. sein
- zerebrales Aneurysma
- Schlaganfall
- schwerwiegende kardiovaskuläre Erkrankungen können u.a. sein
- Phäochromozytom oder Phäochromozytom in der Anamnese
- Kinder (< 6 Jahre)
- Stillzeit
Vorsichtsmaßnahmen
Hinweise und Vorsichtsmaßnahmen, Wirkstoffprofil
(kumulative Wirkstoffangaben ohne Berücksichtigung des individuellen Zulassungsstatus) Atomoxetin - peroral- Hinweise zur Anwendung, Indikation und Diagnosestellung
- Behandlung muss von einem Arzt begonnen werden, der über ein entsprechendes Fachwissen in der Behandlung von ADHS verfügt, wie z.B. ein Kinderarzt, ein Facharzt für Kinder- und Jugendpsychiatrie oder ein Psychiater
- Diagnose sollte gemäß der jeweils gültigen DSM-Kriterien oder ICD-Richtlinien erfolgen
- bei Erwachsenen muss bestätigt werden, dass ADHS-Symptome bereits in der Kindheit vorhanden waren
- Bestätigung durch Dritte ist wünschenswert und eine Atomoxetin-Behandlung darf nicht begonnen werden, wenn nicht sicher ist, dass ADHS-Symptome in der Kindheit vorhanden waren
- Diagnose kann nicht aufgrund des ausschließlichen Vorhandenseins von nur einem oder mehreren ADHS-Symptomen gestellt werden
- laut klinischer Einschätzung des Behandlers sollte die ADHS-Symptomatik zumindest mittelgradig ausgeprägt sein, charakterisiert durch zumindest mittelgradige Beeinträchtigungen in mindestens zwei unterschiedlichen Lebensbereichen (z.B. soziales, akademisches und / oder berufliches Funktionsniveau), und somit verschiedene Aspekte des Lebens betreffen
- weitere Informationen zur sicheren Anwendung des Arzneimittels
- ein umfassendes Behandlungsprogramm schließt typischerweise psychologische, pädagogische und soziale Maßnahmen ein
- dient der Stabilisierung von Patienten mit einem Verhaltenssyndrom, das folgende chronische Symptome in der Vorgeschichte umfassen kann:
- kurze Aufmerksamkeitsspanne
- Ablenkbarkeit
- emotionale Labilität
- Impulsivität
- mäßige bis starke Hyperaktivität
- gering ausgeprägte neurologische Symptome
- abnorme EEG-Befunde
- das Lernen kann, muss aber nicht beeinträchtigt sein
- dient der Stabilisierung von Patienten mit einem Verhaltenssyndrom, das folgende chronische Symptome in der Vorgeschichte umfassen kann:
- Arzneimittelbehandlung ist nicht bei allen Patienten mit diesem Syndrom notwendig, und die Entscheidung über die Anwendung des Arzneimittels muss auf einer sehr sorgfältigen Beurteilung des Schweregrads der Symptomatik sowie der Beeinträchtigung im Verhältnis zum Alter und der Persistenz der Symptome des Patienten basieren
- ein umfassendes Behandlungsprogramm schließt typischerweise psychologische, pädagogische und soziale Maßnahmen ein
- suizidale Verhaltensweisen
- suizidale Verhaltensweisen (Suizidversuch und Suizidgedanken) bei Patienten berichtet, die mit Atomoxetin behandelt wurden
- in doppelblinden klinischen Studien traten suizidale Verhaltensweisen gelegentlich auf, wurden aber bei mit Atomoxetin behandelten Kindern und Jugendlichen häufiger beobachtet als im Vergleich zu denjenigen, die mit Placebo behandelt wurden, hier traten keine Ereignisse auf
- in doppelblinden klinischen Studien mit Erwachsenen zeigte sich kein Unterschied in der Häufigkeit von suizidalem Verhalten zwischen der Atomoxetin- und der Placebogruppe
- Patienten, die wegen ADHS behandelt werden, müssen hinsichtlich des Auftretens oder der Verschlimmerung von suizidalen Verhaltensweisen sorgfältig überwacht werden
- plötzlicher Tod und vorbestehende Herzveränderungen
- von plötzlichem Tod bei Patienten mit strukturellen Herzveränderungen, die Atomoxetin in einer normalen Dosierung eingenommen hatten, berichtet
- obwohl einige schwerwiegende strukturelle Herzveränderungen alleine schon ein erhöhtes Risiko für plötzlichen Tod darstellen, sollte Atomoxetin nur mit Vorsicht bei Patienten mit bekannten schwerwiegenden strukturellen Herzveränderungen und nach Rücksprache mit einem Herzspezialisten angewendet werden
- kardiovaskuläre Auswirkungen
- Atomoxetin kann sich auf die Herzfrequenz und den Blutdruck auswirken
- die meisten Atomoxetin-Patienten zeigen eine mäßige Herzfrequenzerhöhung (im Mittel < 10 Schläge/Min.) und / oder einen Blutdruckanstieg (im Mittel < 5 mm Hg)
- jedoch zeigen kombinierte Daten aus kontrollierten und unkontrollierten klinischen Studien zu ADHS, dass es bei ca. 8 - 12 % der Kinder und Jugendlichen und 6 - 10 % der Erwachsenen zu einer deutlicheren Veränderung der Herzfrequenz (20 Schläge pro Min. oder mehr) und des Blutdrucks (15 - 20 mm Hg oder mehr) kommt
- die Analyse der Daten aus klinischen Studien zeigte, dass es bei etwa 15 - 26% der Kinder und Jugendlichen und 27 - 32 % der Erwachsenen, die solche Blutdruck- oder Pulsänderungen während der Atomoxetin-Behandlung zeigten, zu einem anhaltenden oder zunehmenden Anstieg kam
- langfristige und nachhaltige Veränderungen des Blutdrucks können möglicherweise zu klinischen Auswirkungen wie Myokardhypertrophie führen
- diese Ergebnisse erfordern, dass bei Patienten, die mit Atomoxetin behandelt werden sollen, zuvor durch eine sorgfältige Anamnese und eine körperliche Untersuchung das Vorliegen einer kardialen Erkrankung abgeklärt werden muss
- geben diese initialen Untersuchungen einen Hinweis auf eine solche Erkrankung oder Vorgeschichte, muss eine weitergehende Beurteilung durch einen Herzspezialisten erfolgen
- empfohlen, vor der Behandlung und während der Behandlung bei jeder Dosisanpassung und danach mind. alle 6 Monate Herzfrequenz und Blutdruck zu messen und zu dokumentieren, um mögliche klinisch relevante Erhöhungen zu erkennen
- für pädiatrische Patienten grafische Darstellung empfohlen
- bei Erwachsenen sollten die Grenzwerte der derzeit gültigen Richtlinien zur Hypertonie befolgt werden
- Atomoxetin darf nicht bei Patienten mit schwerwiegenden kardiovaskulären oder zerebrovaskulären Erkrankungen angewendet werden
- Atomoxetin sollte bei Patienten, bei denen eine Erkrankung zugrunde liegt, die sich durch einen Anstieg der Herzfrequenz bzw. des Blutdrucks verschlechtern könnte, wie z.B. bei Patienten mit Bluthochdruck, Tachykardie oder einer kardiovaskulären oder zerebrovaskulären Erkrankung, mit Vorsicht angewendet werden
- Patienten, die während ihrer Atomoxetin-Behandlung Palpitationen, Brustschmerzen bei Belastung, nicht durch andere Ursachen erklärbare Ohnmacht, Dyspnoe oder andere Symptome entwickeln, die eine kardiale Erkrankung annehmen lassen
- es muss umgehend eine Untersuchung durch einen Herzspezialisten erfolgen
- Patienten mit angeborenem oder erworbenem Long-QT-Syndrom oder einer positiven Familienanamnese für QT-Zeit-Verlängerung
- Anwendung mit Vorsicht
- orthostatische Hypotonie ebenfalls berichtet
- Prädisposition für eine Hypotonie oder Erkrankungen, bei denen eine rasche Veränderung der Herzfrequenz oder des Blutdrucks auftritt
- Atomoxetin sollte mit Vorsicht angewendet werden
- Atomoxetin kann sich auf die Herzfrequenz und den Blutdruck auswirken
- zerebrovaskuläre Auswirkungen
- nach Beginn der Behandlung mit Atomoxetin müssen Patienten mit zusätzlichen Risikofaktoren für zerebrovaskuläre Erkrankungen (z.B. bekannte kardiovaskulärer Erkrankung, Medikation, die den Blutdruck erhöht) bei jeder Visite auf das Auftreten von neurologischen Symptomen untersucht werden
- hepatische Auswirkungen
- sehr selten Spontanberichte über Leberschädigung, die sich mit erhöhten Leberenzymwerten und erhöhtem Bilirubin in Verbindung mit Gelbsucht manifestierte
- sehr selten Berichte über schwere Leberschädigung, einschließlich akutem Leberversagen
- bei Patienten, die eine Gelbsucht entwickeln oder für die aufgrund von Laborwerten eine Leberschädigung nachgewiesen werden konnte, muss Atomoxetin abgesetzt werden
- Behandlung darf nicht wieder aufgenommen werden
- psychotische oder manische Symptome
- behandlungsbedingte psychotische oder manische Symptome, z.B. Halluzinationen, Wahnvorstellungen, Manie oder Agitiertheit bei Patienten ohne ein vorheriges Auftreten von psychotischen Erkrankungen oder Manie in der Krankengeschichte können durch Atomoxetin in der normalen Dosierung hervorgerufen werden
- wenn solche Symptome auftreten, sollte Atomoxetin als eine mögliche Ursache in Erwägung gezogen werden und eine Beendigung der Behandlung erwogen werden
- Möglichkeit, dass Atomoxetin vorbestehende psychotische oder manische Symptome verschlechtert, kann nicht ausgeschlossen werden
- behandlungsbedingte psychotische oder manische Symptome, z.B. Halluzinationen, Wahnvorstellungen, Manie oder Agitiertheit bei Patienten ohne ein vorheriges Auftreten von psychotischen Erkrankungen oder Manie in der Krankengeschichte können durch Atomoxetin in der normalen Dosierung hervorgerufen werden
- aggressive Verhaltensweise, Feindseligkeit oder emotionale Labilität
- Patienten sind im Hinblick auf das Auftreten oder die Verschlimmerung von aggressiven Verhaltensweisen, Feindseligkeit und emotionaler Labilität engmaschig zu überwachen
- Feindseligkeit (vorwiegend Aggressivität, oppositionelles Verhalten und Wut) in klinischen Studien häufiger bei mit Atomoxetin behandelten Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen beobachtet als bei denjenigen, die mit Placebo behandelt wurden
- in klinischen Studien emotionale Labilität häufiger bei mit Atomoxetin als mit Placebo behandelten Kindern beobachtet
- bei pädiatrischen Patienten schwerwiegende Fälle berichtet, darunter Berichte über körperliche Übergriffe oder bedrohliches Verhalten und Gedanken, anderen Schaden zuzufügen
- Familien und Betreuer von pädiatrischen Patienten, die mit Atomoxetin behandelt werden, müssen angewiesen werden, sofort einen Arzt zu benachrichtigen, wenn signifikante Veränderungen der Stimmung oder des Verhaltensmusters auftreten, insbesondere nach Beginn der Behandlung oder nach einer Dosisänderung
- bei Patienten, bei denen Verhaltensänderungen auftreten, muss der Arzt abwägen, ob eine Dosisanpassung oder ein Absetzen der Behandlung erforderlich ist
- Patienten sind im Hinblick auf das Auftreten oder die Verschlimmerung von aggressiven Verhaltensweisen, Feindseligkeit und emotionaler Labilität engmaschig zu überwachen
- mögliche allergische Reaktionen
- gelegentlich über allergische Reaktionen, einschließlich anaphylaktische Reaktion, Hautausschlag, angioneurotische Ödeme und Urtikaria, berichtet
- Krampfanfälle
- Krampfanfälle sind potentielles Risiko der Behandlung mit Atomoxetin
- Atomoxetin darf bei Patienten, die eine Anamnese mit Krampfanfällen haben, nur mit Vorsicht eingesetzt werden
- bei Patienten, bei denen Krampfanfälle auftreten oder wenn bei bestehenden Anfallsleiden die Häufigkeit von Krampfanfällen zunimmt und kein anderer Grund dafür vorliegt, muss ein Absetzen von Atomoxetin erwogen werden
- Serotoninsyndrom
- bei gleichzeitiger Anwendung von Atomoxetin und anderen serotonergen Arzneimitteln (z.B. Serotonin-Noradrenalin-Wiederaufnahmehemmer [SNRIs], selektive Serotonin-Wiederaufnahmehemmer [SSRIs], andere SNRIs, Triptane, Opioide sowie trizyklische und tetrazyklische Antidepressiva) von einem Serotoninsyndrom berichtet
- wenn die gleichzeitige Anwendung von Atomoxetin mit einem serotonergen Arzneimittel gerechtfertigt ist, ist es wichtig, die Symptome eines Serotoninsyndroms rechtzeitig zu erkennen
- können Veränderungen des mentalen Zustands, autonome Instabilität, neuromuskuläre Anomalien und / oder gastrointestinale Symptome umfassen
- falls ein Serotoninsyndrom vermutet wird, muss je nach Schwere der Symptome eine Dosisreduktion oder ein Abbruch der Therapie in Erwägung gezogen werden
- Wachstum und Entwicklung
- bei Kindern und Jugendlichen müssen Wachstum und Entwicklung während einer Atomoxetin-Behandlung beobachtet werden
- Dosisreduktion oder Unterbrechung der Behandlung bei Kinder und Jugendlichen in der Langzeittherapie ist in Betracht zu ziehen, wenn diese nicht ausreichend wachsen oder nicht genügend an Gewicht zunehmen
- klinische Daten weisen nicht auf einen nachteiligen Effekt bezüglich der Kognition oder Sexualentwicklung hin
- allerdings ist der Umfang verfügbarer Langzeitdaten begrenzt
- daher sollten Patienten, die eine Langzeittherapie benötigen, sorgfältig überwacht werden
- bei Kindern und Jugendlichen müssen Wachstum und Entwicklung während einer Atomoxetin-Behandlung beobachtet werden
- neues Auftreten oder Verschlechterung bei komorbider Depression, Angst und Tic-Störung
- in einer kontrollierten Studie mit pädiatrischen Patienten mit ADHS und komorbider chronischer motorischer Tic-Störung oder Tourette-Syndrom, zeigten die mit Atomoxetin behandelten Patienten keine Verschlechterung ihrer Tic-Symptomatik im Vergleich zu den mit Placebo behandelten Patienten
- in einer kontrollierten Studie mit jugendlichen Patienten mit ADHS und komorbider depressiver Erkrankung zeigten die mit Atomoxetin behandelten Patienten keine Verschlechterung der Depression gegenüber den mit Placebo behandelten Patienten
- in zwei kontrollierten Studien (eine mit pädiatrischen Patienten und eine mit erwachsenen Patienten) mit Patienten mit ADHS und komorbider Angststörung zeigten die mit Atomoxetin behandelten Patienten keine Verschlechterung ihrer Angststörung im Vergleich zu den mit Placebo behandelten Patienten
- seit der Markteinführung selten Ängste und Depression oder depressive Verstimmung und sehr selten Tics bei Patienten, die Atomoxetin einnehmen, berichtet
- Patienten, die wegen ADHS mit Atomoxetin behandelt werden, müssen bezüglich eines Auftretens oder einer Verschlechterung einer Angstsymptomatik, depressiven Verstimmung, Depression oder Tics beobachtet werden
- Kinder < 6 Jahren
- Atomoxetin darf bei Kindern < 6 Jahren nicht angewendet werden, da Unbedenklichkeit und Wirksamkeit in dieser Altersgruppe nicht nachgewiesen wurden
- andere therapeutische Anwendungen
- Atomoxetin nicht zur Behandlung von Episoden einer Major Depression und / oder Angststörungen indiziert, da die Ergebnisse von klinischen Studien, die bei Erwachsenen durchgeführt wurden, die an diesen Erkrankungen litten ohne gleichzeitiges Vorhandensein von ADHS, keine Wirkung im Vergleich zu Placebo zeigten
(kumulative Wirkstoffangaben ohne Berücksichtigung des individuellen Zulassungsstatus) Atomoxetin - peroral- Atomoxetin darf während der Schwangerschaft nicht eingesetzt werden, es sei denn, der mögliche Nutzen rechtfertigt das mögliche Risiko für den Fetus
- tierexperimentelle Studien
- generell lassen tierexperimentelle Studien nicht auf direkte schädliche Auswirkungen auf die Schwangerschaft, embryonale / fetale Entwicklung, Geburt oder postnatale Entwicklung schließen
- für Atomoxetin liegen nur begrenzt klinische Daten bei exponierten Schwangeren vor
- solche Daten sind nicht ausreichend, um auf einen Zusammenhang bzw. einen fehlenden Zusammenhang zwischen Atomoxetin und Nebenwirkungen während der Schwangerschaft hinzuweisen
- solche Daten sind nicht ausreichend, um auf einen Zusammenhang bzw. einen fehlenden Zusammenhang zwischen Atomoxetin und Nebenwirkungen während der Schwangerschaft hinzuweisen
(kumulative Wirkstoffangaben ohne Berücksichtigung des individuellen Zulassungsstatus) Atomoxetin - peroral- aufgrund der unzureichenden Datenlage dürfen stillende Mütter Atomoxetin nicht anwenden
- nicht bekannt, ob Atomoxetin beim Menschen in die Muttermilch ausgeschieden wird
- Atomoxetin und / oder seine Metabolite werden bei Ratten in die Milch ausgeschieden
- für Atomoxetin liegen nur begrenzt klinische Daten bei exponierten Schwangeren vor
- solche Daten sind nicht ausreichend, um auf einen Zusammenhang bzw. einen fehlenden Zusammenhang zwischen Atomoxetin und Nebenwirkungen während der Stillzeit hinzuweisen
Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten
Wechselwirkungen, wirkstoffbezogen
keine Berücksichtigung des arzneimittelrechtlichen Zulassungsstatus des Präparates bzw. produktspezifischer Angaben schwerwiegend ZNS-Stimulanzien / MAO-Hemmer
CYP2D6-Substrate / Artemether, Lumefantrin
Ephedrin / Sympathomimetika
Hydroxyzin / Stoffe, die das QT-Intervall verlängern
mittelschwer Atomoxetin / CYP2D6-Inhibitoren
CYP2D6-Substrate / Mirabegron
Atomoxetin / Panobinostat
Atomoxetin / Bupropion
CYP2D6-Substrate / Dacomitinib
CYP2D6-Substrate / Givosiran
Sympathomimetika / Alpha-Adrenozeptor-Antagonisten
Blutgerinnungsfaktoren, AAV-Vektor basiert / Stoffe, potenziell hepatotoxisch (Livertox Score A - C)
Aldosteron-Antagonisten / CYP3A-Inhibitoren, moderate und schwache
CYP2D6-Substrate / Doxepin
Mavacamten / CYP3A4-Inhibitoren, schwache
Ajmalin / Stoffe, die das QT-Intervall verlängern
Fluphenazin / Stoffe, die das QT-Intervall verlängern
Serotonin-Wiederaufnahme-Hemmer / Atomoxetin
Serotonin-5HT1-Agonisten / Atomoxetin
Opioide / Atomoxetin
Antidepressiva, tri- und tetrazyklische / Atomoxetin
Dexamethason (okulär) / CYP3A4-Inhibitoren
Tiratricol / Psychostimulanzien
Kontrastmittel, iodhaltige / Stoffe, die die Krampfschwelle herabsetzen können
CYP2C8-, CYP2C9-, CYP2C19-, CYP2B6-Substrate / Nirogacestat
Thiotepa / CYP2B6-, CYP3A4-Inhibitoren
geringfügig ZNS-Stimulanzien / Neuroleptika
CYP2D6-Substrate / Abirateron
ZNS-Stimulanzien / Sympathomimetika
Noradrenalin-Wiederaufnahme-Hemmer / Yohimbin
Sympathomimetika / Schilddrüsenhormone
Stoffe, potenziell hepatotoxisch / Stoffe, potenziell hepatotoxisch (Livertox Score A - C)
Atomoxetin / Eliglustat
ACE-Hemmer / Sympathomimetika
CYP2D6-Substrate / Celecoxib
CYP2D6-Substrate / Interferon alpha
Levodopa / Sympathomimetika
Sympathomimetika / Ketamin
CYP2D6-Substrate / Sotorasib
Enfortumab Vedotin / CYP3A4-Inhibitoren
Methotrexat / Stoffe, potenziell hepatotoxisch
Isoniazid / Stoffe, potenziell hepatotoxisch
Teriflunomid / Stoffe, potenziell hepatotoxisch
Valproinsäure / Stoffe, potenziell hepatotoxisch
Mercaptopurin / Stoffe, potenziell hepatotoxisch
Lonafarnib / CYP3A-Inhibitoren, schwache
CYP2C19-Substrate / Lonafarnib
CYP2C19-Substrate / Ivosidenib
CYP2C19-Substrate / Abrocitinib
QT-Info (Produktinformation) / Stoffe, die das QT-Intervall verlängern
CYP2C19-Substrate / Sparsentan
Efavirenz / CYP3A4-Inhibitoren
Bexaroten / CYP3A4-Inhibitoren
CYP2C9/19-Substrate / Letermovir
Sirolimus, extern / CYP3A4-Inhibitoren
CYP2C9-, CYP2C19-, CYP2D6- und CYP3A4/5-Substrate / Sirolimus, extern
Docetaxel / CYP3A-Inhibitoren, moderate und schwache
Doxapram / Sympathomimetika
CYP2B6-, CYP2C8-, CYP2C9- und CYP2C19-Substrate / Sotorasib
Ribociclib / CYP3A4-Inhibitoren, moderate und schwache
Progesteron / CYP3A4-Inhibitoren
CYP2C8- und CYP2C9-Substrate / Torasemid
Atropin, okulär / Sympathomimetika
unbedeutend Bedaquilin / CYP3A4-Inhibitoren
Paracetamol / Stoffe, potenziell hepatotoxisch (Livertox Score A - C)Warnhinweise
Einschleichend dosieren.Die Anwendung in der Schwangerschaft darf oder sollte nicht erfolgen.Die Anwendung in der Stillzeit darf oder sollte nicht erfolgen.
Dosierungsanleitung
Dosierung
- Behandlung der Aufmerksamkeitsdefizit- / Hyperaktivitätsstörung
- tägliche Gesamtdosis als Einzeldosis am Morgen einnehmen
- Patienten, die bei 1mal / Tag Einnahme kein zufriedenstellendes klinisches Ansprechen bzgl. Verträglichkeit (z. B. Übelkeit oder Schläfrigkeit) oder Wirksamkeit zeigen
- 1/2 Gesamtdosis am Morgen und am späten Nachmittag oder frühen Abend einnehmen
- Kinder >/= 6 Jahre und Jugendliche
- </= 70 kg KG
- initial: ca. 0,5 mg / kg / Tag
- Initialdosis für mind. 7 Tage beibehalten, bevor Dosis entsprechend der klin. Wirksamkeit und Verträglichkeit auftitriert wird
- Erhaltungsdosis: ca. 1,2 mg / kg (abhängig vom KG und verfügbaren Atomoxetin-Kapselstärken)
- Tagesdosen > 1,2 mg / kg: es konnte kein zusätzlicher Nutzen nachgewiesen werden
- Unbedenklichkeit von Einzeldosen > 1,8 mg / kg / Tag und von Gesamttagesdosen > 1,8 mg / kg wurde nicht systematisch untersucht
- in einigen Fällen kann es angebracht sein, die Behandlung ins Erwachsenenalter hinein fortzusetzen
- >/= 70 kg KG
- initial: 40 mg / Tag
- Initialdosis für mind. 7 Tage beibehalten, bevor Dosis entsprechend der klin. Wirksamkeit und Verträglichkeit auftitriert wird
- Erhaltungsdosis: 80 mg / Tag
- Dosen > 80 mg: es konnte kein zusätzlicher Nutzen nachgewiesen werden
- max. Tagesdosis: 100 mg
- Unbedenklichkeit von Einzeldosen > 120 mg und Gesamttagesdosen >/= 150 mg wurden nicht systematisch untersucht
- </= 70 kg KG
- Erwachsene
- initial: 40 mg / Tag
- Initialdosis für mind. 7 Tage beibehalten, bevor Dosis entsprechend der klin. Wirksamkeit und Verträglichkeit auftitriert wird
- Erhaltungsdosis: 80 - 100 mg / Tag
- max. Tagesdosis: 100 mg
- Unbedenklichkeit von Einzeldosen > 120 mg und Gesamttagesdosen >/= 150 mg wurde nicht systematisch untersucht
- Untersuchungen vor Behandlungsbeginn
- vor Verschreibung ist es notwendig, Anamnese und Ausgangsbefund zum kardiovaskulären Status des Patienten zu erheben, einschließlich Blutdruck und Herzfrequenz
- regelmäßige Kontrollen
- kardiovaskulären Zustand regelmäßig kontrollieren
- Blutdruck und Puls nach jeder Dosisanpassung und danach mind. alle 6 Monate dokumentieren
- für pädiatrische Patienten wird eine grafische Darstellung empfohlen
- Erwachsene: Grenzwerte der derzeit gültigen Richtlinien zur Hypertonie befolgen
- Beendigung der Behandlung
- in klinischen Studien wurden keine ausgeprägten Entzugssymptome beschrieben
- bei nennenswerten Nebenwirkungen: Arzneimittel abrupt absetzen; ansonsten Arzneimittel über einen angemessenen Zeitraum ausschleichend verabreichen
- Behandlung soll zeitlich begrenzt erfolgen
- Notwendigkeit der Fortführung der Therapie nach 1 Jahr neu bewerten, vor allem, wenn der Patient einen stabilen und zufriedenstellenden Behandlungserfolg erreicht hat
Dosisanpassung
- Leberinsuffizienz
- mäßig (Child-Pugh Class B)
- Initialdosen und angestrebte Zieldosen auf 50 % der üblichen Dosis reduzieren
- schwer (Child-Pugh Class C)
- Initialdosen und angestrebte Zieldosen auf 25 % der üblichen Dosis reduzieren
- mäßig (Child-Pugh Class B)
- Niereninsuffizienz
- terminale Niereninsuffizienz
- Bioverfügbarkeit von Atomoxetin um etwa 65 % im Vergleich mit gesunden Patienten erhöht
- keine Unterschiede, wenn die Bioverfügbarkeit auf Basis der mg / kg-Dosis berechnet wurde
- Nierenerkrankung im Endstadium oder weniger schwere Niereninsuffizienz
- Arzneimittel in den üblichen Dosen anwenden
- Nierenerkrankung im Endstadium: Arzneimittel kann einen vorbestehenden Bluthochdruck verstärken
- Patienten mit einem Genotyp, der einem nicht-funktionalen CYP2D6 Enzym entspricht (CYP2D6 „poor metaboliser")
- ca. 7 % der Kaukasier weisen diesen Genotyp auf
- Patienten zeigen einen mehrfach höheren Atomoxetin-Spiegel im Vergleich zu Patienten mit funktionalem Enzym
- „poor metaboliser" weisen ein erhöhtes Risiko für Nebenwirkungen auf
- geringere Anfangsdosis und ein langsameres Auftitrieren erwägen
- terminale Niereninsuffizienz
- ältere Menschen (> 65 Jahre)
- Anwendung wurde nicht systematisch untersucht
- Kinder (< 6 Jahre)
- Sicherheit und Wirksamkeit nicht erwiesen
- darf nicht angewendet werden
Nebenwirkungen
Nebenwirkungen, Wirkstoffprofil
(kumulative Wirkstoffangaben ohne Berücksichtigung des individuellen Zulassungsstatus) Atomoxetin - peroralNebenwirkungen bei Kindern und Jugendlichen
- Stoffwechsel- und Ernährungsstörungen
- sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
- verminderter Appetit
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Anorexie (Appetitlosigkeit)
- sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
- Psychiatrische Erkrankungen
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Reizbarkeit
- Stimmungsschwankungen
- Schlaflosigkeit
- einschließlich Einschlafstörung, Durchschlafstörung und frühmorgendliches Erwachen
- Agitiertheit
- Angst
- Depression und depressive Verstimmung
- Tics
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- suizidale Verhaltensweisen
- Aggression
- Feindseligkeit
- emotionale Labilität
- Psychose (einschließlich Halluzinationen)
- ohne Häufigkeitsangabe
- Bruxismus (nach der Markteinführung berichtet; nicht in placebokontrollierten klinischen Studien beobachtet)
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Erkrankungen des Nervensystems
- sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
- Kopfschmerzen
- Schläfrigkeit, einschließlich Sedierung
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Schwindel
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Ohnmacht
- Zittern
- Migräne
- Parästhesie
- Hypästhesie
- Krampfanfall
- sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
- Augenerkrankungen
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Mydriasis
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- verschwommenes Sehen
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Herzerkrankungen
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Palpitationen
- Sinustachykardie
- QT-Intervall-Verlängerung
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Gefäßerkrankungen
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Raynaud-Syndrom
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Erkrankungen der Atemwege, des Brustraums und Mediastinums
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Dyspnoe
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts
- sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
- abdominelle Schmerzen
- einschließlich Oberbauchschmerzen, Magen-, Bauch- und epigastrische Beschwerden
- Erbrechen
- Übelkeit
- abdominelle Schmerzen
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Verstopfung
- Dyspepsie
- sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
- Leber- und Gallenerkrankungen
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Erhöhung des Bilirubins im Blut
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- erhöhte Leberwerte
- Ikterus
- Hepatitis
- Leberschäden
- akutes Leberversagen
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Dermatitis
- Pruritus
- Hautausschlag
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- vermehrtes Schwitzen
- allergische Reaktionen
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Erkrankungen der Nieren und Harnwege
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- verzögerte Blasenentleerung
- Harnverhalt
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Erkrankungen der Geschlechtsorgane und der Brustdrüse
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Priapismus
- Schmerzen am männlichen Genital
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Müdigkeit
- Lethargie
- Brustschmerzen
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Kraftlosigkeit
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Untersuchungen
- sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
- erhöhter Blutdruck (basierend auf gemessenen Vitalparametern)
- erhöhte Herzfrequenz (basierend auf gemessenen Vitalparametern)
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Gewichtsverlust
- sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
Nebenwirkungen bei Erwachsenen
- Stoffwechsel- und Ernährungsstörungen
- sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
- verminderter Appetit
- sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
- Psychiatrische Erkrankungen
- sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
- Schlaflosigkeit
- einschließlich Einschlafstörung, Durchschlafstörung und frühmorgendliches Erwachen
- Schlaflosigkeit
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Agitiertheit
- reduzierte Libido
- Schlafstörungen
- Depression und depressive Verstimmung
- Angst
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- suizidale Verhaltensweisen
- Aggression
- Feindseligkeit
- emotionale Labilität
- Ruhelosigkeit
- Tics
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Psychose (einschließlich Halluzinationen)
- sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
- Erkrankungen des Nervensystems
- sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
- Kopfschmerzen
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Schwindel
- Dysgeusie
- Parästhesie
- Schläfrigkeit (einschließlich Sedierung)
- Zittern
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Ohnmacht
- Migräne
- Hypästhesie
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Krampfanfall
- sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
- Augenerkrankungen
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- verschwommenes Sehen
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Herzerkrankungen
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Palpitationen
- Tachykardie
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- QT-Intervall-Verlängerung
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Gefäßerkrankungen
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Hitzewallungen
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Kältegefühl in den Extremitäten
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Raynaud-Syndrom
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Erkrankungen der Atemwege, des Brustraums und Mediastinums
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Dyspnoe
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts
- sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
- Mundtrockenheit,
- Übelkeit
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- abdominelle Schmerzen
- einschließlich Oberbauchschmerzen, Magen-, Bauch- und epigastrische Beschwerden
- Verstopfung
- Dyspepsie
- Blähungen
- Erbrechen
- abdominelle Schmerzen
- sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
- Leber- und Gallenerkrankungen
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- erhöhte Leberwerte
- Ikterus
- Hepatitis
- Leberschäden
- akutes Leberversagen
- Erhöhung des Bilirubins im Blut
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Dermatitis
- vermehrtes Schwitzen
- Hautausschlag
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Pruritus
- allergische Reaktionen
- einschließlich anaphylaktische Schocks und angioneurotisches Ödem
- Urtikaria
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Skelettmuskulatur-, Bindegewebs- und Knochenerkrankungen
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Muskelkrämpfe
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Erkrankungen der Nieren und Harnwege
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Dysurie
- Pollakisurie
- verzögerte Blasenentleerung
- Harnverhalt
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- verstärkter Harndrang
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Erkrankungen der Geschlechtsorgane und der Brustdrüse
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Dysmenorrhoe
- Ejakulationsstörungen
- erektile Dysfunktion
- Prostatitis
- Schmerzen am männlichen Genital
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Ejakulationsversagen
- unregelmäßige Menstruation
- veränderter Orgasmus
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Priapismus
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Asthenie
- Müdigkeit
- Lethargie
- Schüttelfrost
- Gefühl der inneren Unruhe
- Reizbarkeit
- Durst
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Kältegefühl
- Brustschmerzen
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Untersuchungen
- sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
- erhöhter Blutdruck (basierend auf gemessenen Vitalparametern)
- erhöhte Herzfrequenz (basierend auf gemessenen Vitalparametern)
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Gewichtsabnahme
- sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
Kinder und Jugendliche mit langsamer CYP2D6-Verstoffwechselung ("poor metaboliser"- PM)
- die folgenden unerwünschten Ereignisse traten bei mind. 2% der Patienten mit langsamer CYP2D6-Verstoffwechselung (PM = "poor metaboliser") auf und waren bei PMs statistisch signifikant häufiger als bei Patienten mit normal ausgeprägter CYP2D6-Verstoffwechselung (EM = "extensive metaboliser")
- verminderter Appetit (24,1% der PMs, 17,0% der EMs)
- Schlaflosigkeit, kombiniert (beinhaltet Schlaflosigkeit, Durchschlafstörung und Einschlafstörung, 14,9% der PMs, 9,7% der EMs)
- Depression, kombiniert (beinhaltet Depression, Major-Depression, depressive Symptome, depressive Verstimmung und Dysphorie, (6,5% der PMs, 4,1% der EMs)
- Gewichtsverlust (7,3% der PMs, 4,4% der EMs)
- Obstipation (6,8% der PMs, 4,3% der EMs)
- Tremor (4,5% der PMs, 0,9% der EMs)
- Sedierung (3,9% der PMs, 2,1% der EMs)
- wunde Stellen (3,9% der PMs, 1,7% der EMs)
- Enuresis (3,0% der PMs, 1,2% der EMs)
- Konjunktivitis (2,5% der PMs, 1,2% der EMs)
- Ohnmacht (2,5% der PMs, 0,7% der EMs)
- frühmorgendliches Erwachen (2,3% der PMs, 0,8% der EMs)
- Mydriasis (2,0% der PMs, 0,6% der EMs)
- das folgende Ereignis erfüllt nicht die oben genannten Kriterien, ist aber erwähnenswert: generalisierte Angststörung (0,8% der PMs, 0,1% der EMs)
- zusätzlich war bei PM-Patienten in Studien mit einer Dauer von bis zu 10 Wochen der Gewichtsverlust stärker ausgeprägt (im Mittel 0,6 kg bei EMs und 1,1 kg bei PMs)
Erwachsene mit langsamer CYP2D6-Verstoffwechselung ("poor metaboliser"- PM)
- die folgenden Nebenwirkungen traten bei mindestens 2% der Patienten mit langsamen CYP2D6-Stoffwechsel (PM = „poor metaboliser") auf und waren statistisch signifikant häufiger als bei Patienten mit normalem CYP2D6-Stoffwechsel (EM = "extensive metaboliser")
- verschwommenes Sehen (3,9% der PMs, 1,3% der EMs)
- Mundtrockenheit (34,5% der PMs, 17,4% der EMs)
- Verstopfung (11,3% der PMs, 6,7% der EMs)
- Gefühl der inneren Unruhe (4,9% der PMs, 1,9% der EMs)
- verminderter Appetit (23,2% der PMs, 14,7% der EMs)
- Zittern (5,4% der PMs, 1,2% der EMs)
- Schlaflosigkeit (19,2% der PMs, 11,3% der EMs)
- Schlafstörungen (6,9% der PMs, 3,4% der EMs)
- Durchschlafstörung (5,4% der PMs, 2,7% der EMs)
- frühmorgendliches Erwachen (3% der PMs, 0,9% der EMs)
- Harnverhalt (5,9% der PMs, 1,2% der EMs), erektile Dysfunktion (20,9% der PMs, 8,9% der EMs)
- Ejakulationsstörungen (6,1% der PMs, 2,2% der EMs)
- vermehrtes Schwitzen (14,8% der PMs, 6,8% der EMs)
- Kältegefühl in den Extremitäten (3% der PMs, 0,5% der EMs)
- Behandlung der Aufmerksamkeitsdefizit- / Hyperaktivitätsstörung (ADHS) als Teil eines umfassenden Behandlungsprogramms
-
Wirkstoff und weitere Bestandteile des Arzneimittels
Stoffname Stoffmenge Stofftyp Atomoxetin hydrochlorid 45.71 mg Wirkstoff Atomoxetin 40 mg Wirkstoff Dimeticon 350 + Hilfsstoff Drucktinte, schwarz + Hilfsstoff Schellack + Hilfsstoff Eisen (II,III) oxid + Hilfsstoff Kalium hydroxid + Hilfsstoff Eisen (III) hydroxid oxid x-Wasser + Hilfsstoff Gelatine + Hilfsstoff Indigocarmin + Hilfsstoff Maisstärke, vorverkleistert + Hilfsstoff Natrium dodecylsulfat + Hilfsstoff Titan dioxid + Hilfsstoff Gesamt Natrium Ion 23 mg Zusatzangabe Gesamt Natrium Ion mmol Zusatzangabe -
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