Kein Preis bekannt
Das gewünschte Produkt ist derzeit bei keinem unserer Partner erhältlich.
- Preisvergleich
- Produktinformationen
- Wirkstoff und Bestandteile
- Preisalarm
-
Kein Preis bekannt
Das gewünschte Produkt ist derzeit bei keinem unserer Partner erhältlich.
-
Allgemeine Produktinformationen
- Das Arzneimittel wird als Tropf (intravenöse Infusion) in eine Vene infundiert. Ihr Arzt wird die für die Infusion erforderliche Zeit anpassen, je nachdem, wie Sie auf die Behandlung ansprechen.
- Step-up-Behandlungsdosis 1, Step-up-Behandlungsdosis 2 und die erste volle Behandlungsdosis werden über 4 Stunden angewendet.
- Sie sollten während der Anwendung und nach der ersten Infusion 24 Stunden auf mögliche Nebenwirkungen überwacht werden.
- Dies dient der Beobachtung von Anzeichen oder Symptomen von CRS, von Reaktionen im Zusammenhang mit einer Infusion (IRR) oder ICANS.
- Wenn Sie nach der ersten Dosis CRS, ICANS oder andere mittelschwere oder schwere Nebenwirkungen hatten, sollten Sie nach der zweiten Dosis 24 Stunden überwacht werden.
- Planen Sie, während des 24-stündigen Überwachungszeitraums zusammen mit Ihrem Betreuer in der Nähe des Ortes zu bleiben, an dem Sie Ihre Behandlung erhalten haben.
- Wenn bei Ihnen nach den Step-up-Behandlungsdosen und der ersten vollen Behandlungsdosis keine Nebenwirkungen auftreten, kann Ihr Arzt Ihnen die nächste Infusion über 1 Stunde infundieren. Wenn Sie dies vertragen, kann Ihr Arzt Ihnen dann Ihre anderen Infusionen über einen Zeitraum von 30 Minuten infundieren.
Anwendungsgebiete
- Das Präparat ist ein Arzneimittel gegen Krebs, das den Wirkstoff Linvoseltamab enthält.
- Linvoseltamab wird bei Erwachsenen angewendet zur Behandlung einer Art von Knochenmarkkrebs, dem sogenannten multiplen Myelom. Linvoseltamab allein wird bei Patienten eingesetzt, die mindestens drei frühere Behandlungen für ihre Krebserkrankung erhalten haben, darunter einen immunmodulatorischen Wirkstoff, einen Proteasom-Inhibitor und einen Anti-CD38-Antikörper, und deren Krebserkrankung sich seit der letzten Behandlung verschlimmert hat.
- Der Wirkstoff Linvoseltamab ist ein bispezifischer monoklonaler Antikörper. Es handelt sich um eine Art von Protein, das zwei Ziele im Körper erkennt und sich daran anheftet: das B-Zell-Reifungsantigen (B cell maturation antigen, BCMA) auf der Oberfläche von Krebszellen des multiplen Myeloms und CD3 (cluster of differentiation 3) auf der Oberfläche von T-Zellen (Zellen des Immunsystems). Indem es sich an diese Zielproteine anlagert, bringt Linvoseltamab die Krebszellen und die T-Zellen zusammen. Dadurch werden die T-Zellen aktiviert, die dann die Krebszellen des multiplen Myeloms abtöten.
Indikation- Monotherapie zur Behandlung erwachsener Patienten mit rezidiviertem und refraktärem multiplem Myelom
- die zuvor bereits mind. 3 Therapien erhalten haben, darunter ein Proteasom-Inhibitor, ein Immunmodulator und eine monoklonaler Anti-CD38-Antikörper
- und die während der letzten Therapie eine Krankheitsprogression gezeigt haben
- Einleitung und Überwachung von Ärzten, die in der Behandlung des multiplen Myeloms erfahren sind
- Linvoseltamab sollte von einer medizinischen Fachkraft angewendet werden, die direkten Zugang zu einer Notfallausrüstung und entsprechender medizinischer Unterstützung hat, um ggf. schwere Reaktionen wie Zytokin-Freisetzungssyndrom (cytokine release syndrome, CRS), Reaktionen im Zusammenhang mit einer Infusion (infusion-related reactions, IRR) oder das immuneffektorzellenassoziierte Neurotoxizitätssyndrom (Immune effector cell-associated neurotoxicity syndrome, ICANS) zu behandeln
- nur zur intravenösen Anwendung bestimmt
- Anwendung als intravenöse Infusion über eine spezielle Infusionsleitung
- es wird empfohlen, einen 0,2-µm- bis 5-µm-Polyethersulfon (PES)-Filter zu verwenden
- Step-up-Behandlungsdosis 1, Step-up-Behandlungsdosis 2 und die erste volle Behandlungsdosis werden als 4-stündige Infusion angewendet
- wenn die erste volle Behandlungsdosis vertragen wurde, kann die Infusionszeit für die nächste volle Behandlungsdosis auf 1 Stunde und anschließend auf 30 Minuten für alle nachfolgenden vollen Behandlungsdosen reduziert werden
- Infusionsempfehlungen bei Wiederaufnahme nach einer Nebenwirkung: siehe Fachinformation
- keine Anwendung als Stoß- oder Bolusinjektion
- Hinweise zur Verdünnung des Arzneimittels vor der Anwendung: siehe Fachinformation
Gegenanzeigen
- Bei Ihnen darf das Arzneimittel nicht angewendet werden, wenn:
- Sie allergisch gegen Linvoseltamab oder einen der sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind.
- Wenn Sie sich nicht sicher sind, ob Sie allergisch sind, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder dem medizinischen Fachpersonal, bevor das Arzneimittel bei Ihnen angewendet wird.
Kontraindikation (absolut), Wirkstoffprofil
(kumulative Wirkstoffangaben ohne Berücksichtigung des individuellen Zulassungsstatus) Linvoseltamab - invasiv- Überempfindlichkeit gegen Linvoseltamab
Vorsichtsmaßnahmen
- Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen
- Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder dem medizinischen Fachpersonal, bevor bei Ihnen das Arzneimittel angewendet wird, wenn:
- Sie in den letzten 12 Monaten einen Krampfanfall hatten, denn das Präparat kann neurologische Nebenwirkungen verursachen.
- Tests und Untersuchungen
- Bevor Sie das Arzneimittel erhalten:
- wird Ihr Arzt Ihr Blut auf Anzeichen einer Infektion untersuchen.
- Wenn Sie eine Infektion haben, wird diese behandelt, bevor die Behandlung beginnt.
- Ihr Arzt wird auch überprüfen, ob Sie schwanger sind oder stillen.
- wird Ihr Arzt Ihr Blut auf Anzeichen einer Infektion untersuchen.
- Während der Behandlung
- wird Ihr Arzt Sie auf Nebenwirkungen hin überwachen. Ihr Arzt wird Ihr Blutbild regelmäßig überprüfen, da die Anzahl der Blutzellen und anderer Blutbestandteile sinken kann.
- Bevor Sie das Arzneimittel erhalten:
- Achten Sie auf schwerwiegende Nebenwirkungen
- Die Behandlung mit dem Arzneimittel kann ein Zytokinfreisetzungssyndrom (cytokine release syndrome, CRS) verursachen. CRS ist eine Immunreaktion, die schwerwiegend oder lebensbedrohlich sein kann. Suchen Sie sofort einen Arzt auf, wenn Sie Symptome von CRS entwickeln, einschließlich: Fieber, Schüttelfrost, Schwierigkeiten beim Atmen, schneller Puls, Schwindelgefühl oder Benommenheit.
- Die Behandlung kann eine schwerwiegende Immunreaktion hervorrufen, die als Immuneffektorzell-assoziiertes Neurotoxizitätssyndrom (immune effector cell-associated neurotoxicity syndrome, ICANS) bezeichnet wird. Wenden Sie sich sofort an Ihren Arzt, wenn Sie Symptome von ICANS entwickeln, einschließlich: Schwierigkeiten beim Sprechen, Schreiben oder Verstehen von Dingen, Verwirrtheit, Aufmerksamkeits- oder Bewusstseinsstörung, Orientierungslosigkeit oder Krampfanfälle.
- Aufgrund der Möglichkeit der Entwicklung von ICANS unter diesem Präparat können Sie für 24 Stunden nach der Behandlung mit der ersten und zweiten Dosis des Arzneimittels oder wenn Sie irgendwelche Symptome wie Müdigkeit, Schwindelgefühl oder Verwirrtheit während der Behandlung haben, kein Fahrzeug führen und keine schweren Maschinen bedienen.
- Die Behandlung kann zu schweren, lebensbedrohlichen oder tödlichen Infektionen führen, einschließlich einer seltenen, aber schwerwiegenden Gehirninfektion, die als progressive multifokale Leukoenzephalopathie (PML) bezeichnet wird. Wenden Sie sich sofort an Ihren Arzt, wenn Sie Symptome einer Infektion entwickeln, einschließlich: Fieber, Schüttelfrost, Zittern, Ermüdung (Fatigue), Husten, Kurzatmigkeit, schnelle Atmung, schneller Puls, Ungeschicklichkeit, Schwäche, Schwierigkeiten beim Gehen, Veränderungen des Sehvermögens, Gedächtnisverlust oder Schwierigkeiten beim Sprechen oder Denken.
- Die Behandlung mit diesem Präparat kann zu einer Hypogammaglobulinämie führen, einer Erkrankung, bei der der Körper nicht genügend Immunglobuline (auch als Antikörper bekannt) herstellt, die für die Bekämpfung von Infektionen wichtig sind.
- Die Behandlung kann eine Neutropenie (niedrige Anzahl von Neutrophilen, einer Art von weißen Blutkörperchen) verursachen, die Ihr Infektionsrisiko erhöhen kann, sowie eine febrile Neutropenie (niedrige Anzahl von Neutrophilen mit Fieber).
- Informieren Sie umgehend Ihren Arzt oder das medizinische Fachpersonal, wenn bei Ihnen während der Behandlung mit dem Präparat eine der oben aufgeführten Nebenwirkungen auftritt -- weitere Informationen finden Sie in der Kategorie "Nebenwirkungen". Sie erhalten außerdem eine Patientenkarte, die Informationen über die Nebenwirkungen CRS und ICANS enthält, die bei der Behandlung auftreten können, und wie man sie erkennt. Sie müssen Ihre Patientenkarte immer bei sich tragen und sie jeder Fachperson aus dem Gesundheitswesen zeigen, die Sie behandelt.
- Kinder und Jugendliche
- Das Arzneimittel darf nicht bei Kindern oder Jugendlichen unter 18 Jahren angewendet werden. Der Grund dafür ist, dass das Arzneimittel in dieser Altersgruppe nicht untersucht wurde.
- Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder dem medizinischen Fachpersonal, bevor bei Ihnen das Arzneimittel angewendet wird, wenn:
- Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Werkzeugen oder Maschinen
- Das Präparat hat einen großen Einfluss auf die Verkehrstüchtigkeit und die Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen. Führen Sie kein Fahrzeug, benutzen Sie keine Werkzeuge, bedienen Sie keine schweren Maschinen und tun Sie nichts, das Sie selbst gefährden könnte:
- für 24 Stunden nach Anwendung Ihrer ersten und zweiten Dosis oder
- wenn Sie zu irgendeinem Zeitpunkt während der Behandlung neue Symptome wie Schwindelgefühl oder Verwirrtheit bekommen, oder
- wenn Sie von Ihrem Arzt dazu aufgefordert werden.
- Das Präparat hat einen großen Einfluss auf die Verkehrstüchtigkeit und die Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen. Führen Sie kein Fahrzeug, benutzen Sie keine Werkzeuge, bedienen Sie keine schweren Maschinen und tun Sie nichts, das Sie selbst gefährden könnte:
Hinweise und Vorsichtsmaßnahmen, Wirkstoffprofil
(kumulative Wirkstoffangaben ohne Berücksichtigung des individuellen Zulassungsstatus) Linvoseltamab - invasiv- Rückverfolgbarkeit
- Bezeichnung des Arzneimittels und die Chargenbezeichnung des angewendeten Arzneimittels eindeutig dokumentieren um Rückverfolgbarkeit biologischer Arzneimittel zu verbessern
- Zytokin-Freisetzungssyndrom (Cytokine Release Syndrome, CRS)
- Meldung über Fälle von CRS bei Patienten unter Linvoseltamab
- CRS ist eine Reaktion, die schwerwiegend oder lebensbedrohlich sein kann
- zu den klinischen Anzeichen und Symptomen eines CRS gehörten unter anderem
- Fieber
- Schüttelfrost
- Hypoxie
- Tachykardie
- Hypotonie
- gemäß der Dosierungsanweisung sind Arzneimittel zur Vorbehandlung anzuwenden
- Therapie gemäß der Step-up-Dosierung beginnen, um das Risiko für ein CRS verringern
- alle Patienten sollten während und nach der Infusion auf Anzeichen und Symptome von CRS überwacht werden
- alle Patienten sollten angewiesen werden, beim Auftreten von Anzeichen oder Symptomen eines CRS sofort einen Arzt aufzusuchen
- bei der ersten Step-up-Behandlungsdosis von Linvoseltamab sollten alle Patienten angewiesen werden, nach Beendigung der Infusion 24 Stunden lang zusammen mit einer Betreuungsperson in der Nähe des qualifizierten Behandlungszentrums zu bleiben
- bei der zweiten Step-up-Behandlungsdosis und den nachfolgenden Dosen sollten die Patienten angewiesen werden, nach Beendigung der Infusion 24 Stunden lang zusammen mit einer Betreuungsperson in der Nähe des qualifizierten Behandlungszentrums zu bleiben
- für die zweite Step-up-Behandlungsdosis von Linvoseltamab, wenn der Patient bei der ersten Step-up-Behandlungsdosis ein CRS hatte
- für eine weitere Dosis, wenn der Patient bei der vorherigen Dosis ein CRS von Grad 2 hatte
- Patienten, bei denen zu irgendeinem Zeitpunkt ein erstes CRS-Ereignis von Grad 3 auftritt, sollten nach Erhalt der nächsten Dosis für 24 Stunden ins Krankenhaus eingewiesen werden
- Patienten sollten beim ersten Anzeichen von CRS sofort untersucht werden, um festzustellen, ob eine Krankenhauseinweisung erforderlich ist
- es sollte gemäß den aktuellen Praxisleitlinien behandelt und unterstützende Maßnahmen sollten angewendet werden
- Linvoseltamab sollte ausgesetzt werden, bis das CRS abklingt
- je nach Schweregrad sollte die nächste Dosis angepasst oder Linvoseltamab endgültig abgesetzt werden (siehe Rubrik Dosierung)
- Reaktion in Zusammenhang mit einer Infusion (Infusion related reaction, IRR)
- möglicherweise lässt sich eine IRR klinisch nicht von Manifestationen eines CRS unterschieden
- bei IRR je nach Schweregrad der Reaktion die Infusion unterbrechen oder verlangsamen oder Linvoseltamab dauerhaft absetzen (s. Rubrik Dosierung)
- Immuneffektorzellenassoziiertes Neurotoxizitätssyndrom (ICANS)
- bei Patienten unter Linvoseltamab wurden Fälle von ICANS gemeldet
- zu den klinischen Anzeichen und Symptomen von ICANS gehören unter anderem
- Aphasie
- Zerebralödem
- Verwirrtheit
- Bewusstseinstrübung
- Orientierungsstörung
- Enzephalopathie
- Krampfanfälle
- alle Patienten sollten während der Behandlung auf Anzeichen und Symptome von ICANS überwacht werden
- bei der ersten Step-up-Behandlungsdosis von Linvoseltamab sollten alle Patienten angewiesen werden, nach Beendigung der Infusion 24 Stunden lang zusammen mit einer Betreuungsperson in der Nähe des qualifizierten Behandlungszentrums zu bleiben
- bei der zweiten Step-up-Behandlungsdosis und den nachfolgenden Dosen sollten die Patienten angewiesen werden, nach Beendigung der Infusion 24 Stunden lang zusammen mit einer Betreuungsperson in der Nähe des qualifizierten Behandlungszentrums zu bleiben
- für die zweite Step-up-Behandlungsdosis von Linvoseltamab, wenn der Patient bei der ersten Step-up-Behandlungsdosis ein ICANS hatte
- für eine weitere Dosis, wenn der Patient bei der vorherigen Dosis ein ICANS von Grad 2 hatte
- Patienten, bei denen zu irgendeinem Zeitpunkt ein erstes ICANS-Ereignis von Grad 3 auftritt, sollten nach Erhalt der nächsten Dosis für 24 Stunden ins Krankenhaus eingewiesen werden
- Patient sollte beim ersten Anzeichen von ICANS sofort untersucht werden
- eine unterstützende Therapie sollte angewendet und eine weitere Behandlung gemäß aktueller Praxisleitlinien erwogen werden
- Linvoseltamab sollte ausgesetzt werden, bis das ICANS abklingt, und je nach Schweregrad sollte die nächste Dosis modifiziert oder Linvoseltamab dauerhaft abgesetzt werden (siehe Rubrik Dosierung)
- Patienten sollten angewiesen werden, sofort einen Arzt aufzusuchen, wenn zu irgendeinem Zeitpunkt Anzeichen oder Symptome von ICANS auftreten
- aufgrund des Potenzials für ICANS besteht bei Patienten, die Linvoseltamab erhalten, das Risiko von Verwirrtheit und Bewusstseinstrübung
- Patienten anweisen, für 24 Stunden nach Abschluss jeder Stepup-Behandlungsdosis sowie beim erstmaligen Auftreten neurologischer Symptome kein Fahrzeug zu führen und keine schweren oder potenziell gefährlichen Maschinen zu bedienen, bis die Symptome abgeklungen sind
- Infektionen
- bei Patienten, die Linvoseltamab erhielten, wurden schwere, lebensbedrohliche oder tödliche Infektionen berichtet
- bei Patienten, die Linvoseltamab erhielten, wurden Fälle von progressivermultifokaler Leukoenzephalopathie (PML) berichtet
- bei Patienten mit aktiven Infektionen sollte keine Behandlung eingeleitet werden
- Patienten sollten vor und während der Behandlung mit Linvoseltamab auf Anzeichen und Symptome einer Infektion überwacht und entsprechend behandelt werden
- für alle Patienten wird eine prophylaktische Behandlung entsprechend den lokalen institutionellen Behandlungsleitlinien gegen Pneumocystis jirovecii-Pneumonie (PJP) und Herpes-simplex- sowie Herpes-zoster-Viren empfohlen
- prophylaktische antimikrobielle und antivirale Arzneimittel, einschließlich Prophylaxe gegen CMV, sollten entsprechend den lokalen institutionellen Behandlungsleitlinien angewendet werden
- Impfung gegen saisonale Grippe, COVID-19, Haemophilus influenza und Pneumococcus sollte bei allen Patienten entsprechend den lokalen institutionellen Behandlungsleitlinien durchgeführt werden
- je nach Schweregrad der Infektion sollte Linvoseltamab ausgesetzt oder ein dauerhaftes Absetzen erwogen werden
- Hypogammaglobulinämie
- bei Patienten, die Linvoseltamab erhalten, wurde Hypogammaglobulinämie berichtet
- Immunglobulinspiegel (Ig-Spiegel) soll vor und während der Behandlung überwacht werden
- Behandlung mit subkutanem Ig oder IVIG kann in Betracht gezogen werden, wenn der IgG-Spiegel unter 400 mg/dl fällt
- Patienten sollen gemäß den lokalen institutionellen Behandlungsleitlinien behandelt werden, dazu gehören u. a. Infektionsschutzmaßnahmen, und antimikrobielle Prophylaxe
- Neutropenie
- bei Patienten, die Linvoseltamab erhielten, wurden Neutropenie und febrile Neutropenie berichtet
- große Blutbild soll zu Beginn der Behandlung und in regelmäßigen Abständen während der Behandlung kontrolliert werden
- es sollen unterstützende Maßnahmen gemäß den lokalen Behandlungsleitlinien angewendet werden
- Patienten mit Neutropenie sollten auf Anzeichen einer Infektion überwacht werden
- Linvoseltamab sollte je nach Schweregrad ausgesetzt werden (siehe Rubrik Dosierung)
- Impfstoffe
- die Immunreaktion auf Impfstoffe kann bei der Anwendung von Linvoseltamab verringert sein
- die Sicherheit einer Immunisierung mit Lebendvirusimpfstoffen während oder nach der Behandlung mit Linvoseltamab wurde nicht untersucht
- eine Impfung mit Lebendvirusimpfstoffen wird für mindestens 4 Wochen vor Beginn der Behandlung oder nach der Erholung des Immunsystems nach der Behandlung nicht empfohlen
- Patientenkarte
- der verschreibende Arzt muss die Risiken der Therapie mit Linvoseltamab mit dem Patienten besprechen
- Patienten wird eine Patientenkarte ausgehändigt
- werden angewiesen, diese stets bei sich zu tragen und sie allen medizinischen Fachkräften vorzulegen
- Patientenkarte beschreibt
- häufige Anzeichen und Symptome von CRS und ICANS
- gibt Anweisungen, wann ein Patient sofort einen Arzt aufsuchen sollte
- gibt Hinweise zur Überwachung
- enthält die Kontaktdaten des verschreibenden Arztes
(kumulative Wirkstoffangaben ohne Berücksichtigung des individuellen Zulassungsstatus) Linvoseltamab - invasiv- die Anwendung von Linvoseltamab während der Schwangerschaft und bei Frauen im gebärfähigen Alter, die nicht verhüten, wird nicht empfohlen
- basierend auf seinem Wirkmechanismus kann Linvoseltamab bei Anwendung an eine schwangere Patientin fetale Schäden verursachen, einschließlich B-Zell- und Plasmazell-Lymphozytopenie
- keine Erfahrungen mit der Anwendung von Linvoseltamab bei Schwangeren vorliegend
- Linvoseltamab verursacht eine T-Zell-Aktivierung und Zytokinfreisetzung
- Immunaktivierung kann den Fortbestand der Schwangerschaft beeinträchtigen
- es ist bekannt, dass humanes Immunglobulin G (IgG) die Plazenta passiert
- daher hat Linvoseltamab das Potenzial, von der schwangeren Frau auf den sich entwickelnden Fötus übertragen zu werden
- tierexperimentellen Studien
- keine tierexperimentellen Studien in Bezug auf eine Reproduktions- oder Entwicklungstoxizität von Linvoseltamab durchgeführt
- Frauen im gebärfähigen Alter/Verhütungsmethoden
- Schwangerschaftsstatus von Patientinnen im gebärfähigen Alter sollte vor Beginn der Behandlung überprüft werden
- Patientinnen im gebärfähigen Alter müssen während der Behandlung mit und fürmindestens 5 Monate nach der letzten Dosis eine zuverlässige Verhütungsmethode anwenden
- Fertilität
- keine Daten zum Einfluss von Linvoseltamab auf die Fertilität beim Menschen vorliegend
(kumulative Wirkstoffangaben ohne Berücksichtigung des individuellen Zulassungsstatus) Linvoseltamab - invasiv- während der Behandlung mit Linvoseltamab und für mindestens 5 Monate nach der letzten Dosis sollte das Stillen ausgesetzt werden, da bei dem gestillten Kind ein potenzielles Risiko für schwerwiegende Nebenwirkungen besteht
- keine Informationen über das Vorhandensein von Linvoseltamab in der Muttermilch, dieAuswirkungen auf den gestillten Säugling oder die Auswirkungen auf die Milchproduktion vorliegend
- es ist bekannt, dass humanes IgG in die Muttermilch übergehen kann
Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten
- Anwendung zusammen mit anderen Arzneimitteln
- Informieren Sie Ihren Arzt oder das medizinische Fachpersonal, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen, kürzlich andere Arzneimittel eingenommen haben oder beabsichtigen, andere Arzneimittel einzunehmen. Dazu gehören auch rezeptfreie Arzneimittel und pflanzliche Arzneimittel.
- Sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder der dem medizinischen Fachpersonal, bevor bei Ihnen dieses Arzneimittel angewendet wird, wenn Sie kürzlich geimpft wurden oder demnächst geimpft werden.
- Sie können Lebendimpfstoffe mehr als vier Wochen vor Ihrer ersten Dosis dieses Arzneimittels und in den Monaten nach Beendigung der Behandlung erhalten. Ihr Arzt wird prüfen, ob Sie nach Beendigung der Behandlung einen Lebendimpfstoff erhalten können.
Wechselwirkungen, wirkstoffbezogen
keine Berücksichtigung des arzneimittelrechtlichen Zulassungsstatus des Präparates bzw. produktspezifischer Angaben schwerwiegend Lebend-Impfstoffe / Stoffe, die das Immunsystem beeinträchtigen
Clozapin / Stoffe mit potenziell myelotoxischen UAW
mittelschwer Stoffe mit schwerem myelotoxischem Potential / Stoffe, leicht-mäßig myelotoxisches Potential
Efbemalenograstim alfa / Stoffe mit potenziell myelotoxischen UAW
CYP450-Substrate, geringe therapeutische Breite / Linvoseltamab
geringfügig Impfstoffe, nicht-lebend / Stoffe, die das Immunsystem beeinträchtigen
Stoffe, leicht-mäßig myelotoxisches Potential / Stoffe, leicht-mäßig myelotoxisches Potential
Stoffe, leicht-mäßig myelotoxisches Potential / Stoffe, leicht-mäßig myelotoxisches PotentialWarnhinweise
- Es ist nicht bekannt, ob das Arzneimittel Auswirkungen auf ein ungeborenes Kind hat oder in die Muttermilch übergeht.
- Informieren Sie Ihren Arzt oder das medizinische Fachpersonal, bevor bei Ihnen das Präparat angewendet wird, wenn Sie schwanger sind, wenn Sie vermuten, schwanger zu sein, oder beabsichtigen, schwanger zu werden. Ihr Arzt kann auch einen Schwangerschaftstest durchführen, bevor er bei Ihnen das Präparat anwendet.
- Empfängnisverhütung
- Wenn Sie schwanger werden könnten, müssen Sie während der Behandlung und für mindestens 5 Monate nach Abschluss der Behandlung eine zuverlässige Verhütungsmethode anwenden.
- Schwangerschaft
- Das Arzneimittel wird während der Schwangerschaft und bei Frauen, die schwanger werden könnten und keine Verhütungsmittel anwenden, nicht empfohlen. Dieses Arzneimittel kann das ungeborene Kind schädigen, wenn es während der Schwangerschaft angewendet wird.
- Wenn Sie während der Behandlung mit diesem Arzneimittel schwanger werden, informieren Sie umgehend Ihren Arzt oder das medizinische Fachpersonal.
- Stillzeit
- Sie sollten während der Behandlung und für mindestens 5 Monate nach Ihrer letzten Behandlung nicht stillen. Dies liegt daran, dass nicht bekannt ist, ob das Präparat in die Muttermilch übergeht und sich auf das Baby auswirken könnte.
Enthält Fructose, Invertzucker (Honig), Lactitol, Maltitol, Isomaltitol, Saccharose oder Sorbitol. Darf bei Patienten mit hereditärer Fructose-Intoleranz nicht angewendet werden.Die Anwendung in der Schwangerschaft darf oder sollte nicht erfolgen.Die Anwendung in der Stillzeit darf oder sollte nicht erfolgen.Dosierungsanleitung
- Das Arzneimittel wird Ihnen unter der Aufsicht eines in der Behandlung des multiplen Myeloms erfahrenen Arztes angewendet. Befolgen Sie den Behandlungsplan, der Ihnen von Ihrem Arzt erklärt wurde. Fragen Sie bei Ihrem Arzt nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.
- Die empfohlene Dosis beträgt:
- In Woche 1 an Tag 1 erhalten Sie die erste Step-up-Behandlungsdosis von 5 mg
- In Woche 2 an Tag 1 erhalten Sie die zweite Step-up- Behandlungsdosis von 25 mg
- In Woche 3 an Tag 1 erhalten Sie die erste volle Behandlungsdosis von 200 mg
- Sie erhalten dann eine volle Behandlungsdosis von 200 mg:
- einmal pro Woche für 10 Dosen (Woche 4 bis Woche 13)
- und dann jede zweite Woche (Woche 14 bis Woche 24)
- Wenn Sie nach mindestens 17 Behandlungsdosen weiterhin einen Nutzen von diesem Arzneimittel haben, wird Ihr Arzt entscheiden, ob Sie weiterhin die volle Behandlungsdosis erhalten:
- alle 2 Wochen
- alle 4 Wochen (wenn Ihr Ansprechen auf die Behandlung sehr gut ist)
- Ihr Arzt kann Ihre Behandlung so lange fortsetzen, wie Sie weiterhin auf das Präparat ansprechen oder die Nebenwirkungen nicht zu schwer sind. Ihr Arzt kann Ihre Dosis oder den Zeitpunkt der Anwendung ändern, wenn Sie bestimmte Nebenwirkungen haben.
- Andere Arzneimittel, die vor der Behandlung angewendet werden
- Sie erhalten vor jeder der ersten vier Dosen des Präparates andere Arzneimittel. Diese tragen dazu bei, die Wahrscheinlichkeit von Nebenwirkungen wie Zytokin-Freisetzungssyndrom oder Reaktionen im Zusammenhang mit einer Infusion zu verringern. Dazu können Arzneimittel gehören, um folgende Risiken zu verringern:
- allergische Reaktion (Antihistaminika)
- Entzündung (Corticosteroide)
- Fieber (Paracetamol)
- Abhängig von den Nebenwirkungen, die bei Ihnen auftreten, können Sie diese Arzneimittel auch bei späteren Dosen dieses Arzneimittels erhalten.
- Wahrscheinlich erhalten Sie auch weitere Arzneimittel, um das Risiko einer Infektion zu verringern, und/oder aufgrund von Nebenwirkungen oder Ihrer Krankengeschichte.
- Sie erhalten vor jeder der ersten vier Dosen des Präparates andere Arzneimittel. Diese tragen dazu bei, die Wahrscheinlichkeit von Nebenwirkungen wie Zytokin-Freisetzungssyndrom oder Reaktionen im Zusammenhang mit einer Infusion zu verringern. Dazu können Arzneimittel gehören, um folgende Risiken zu verringern:
- Die empfohlene Dosis beträgt:
- Wenn Sie eine größere Menge erhalten haben, als Sie sollten
- Dieses Arzneimittel wird bei Ihnen von Ihrem Arzt oder dem medizinischen Fachpersonal angewendet, und es ist unwahrscheinlich, dass Sie zu viel erhalten. Falls Sie zu viel (eine Überdosis) erhalten, wird Ihr Arzt Sie auf Nebenwirkungen untersuchen.
- Wenn Sie Ihren Termin zur Anwendung vergessen haben
- Es ist sehr wichtig, dass Sie alle Ihre Termine wahrnehmen. Wenn Sie einen Termin versäumen, vereinbaren Sie so bald wie möglich einen neuen Termin.
- Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder das medizinische Fachpersonal.
- Wenn Sie die Anwendung nicht abbrechen
- Beenden Sie die Behandlung nicht ohne Rücksprache mit Ihrem Arzt. Dies liegt daran, dass ein Abbruch der Behandlung Ihre Erkrankung verschlimmern kann.
- Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt, Apotheker oder das medizinische Fachpersonal.
DosierungBasiseinheit: jede Durchstechflasche enthält 5 mg Linvoseltamab in 2,5 ml in einer Konzentration von 2 mg / ml
- Monotherapie zur Behandlung erwachsener Patienten mit rezidiviertem und refraktärem multiplem Myelom, die zuvor bereits mindestens 3 Therapien erhalten haben, darunter ein Proteasom-Inhibitor, ein Immunmodulator und eine monoklonaler Anti-CD38-
Antikörper, und die während der letzten Therapie eine Krankheitsprogression gezeigt haben- vor Beginn der Behandlung
- großes Blutbild erstellen
- aktive Infektion ausschließen
- Schwangerschaft bei Frauen im gebärfähigen Alter ebenfalls ausschließen
- Vorbehandlung
- um das Risiko von CRS und/oder IRR zu reduzieren
- Arzneimittel zur Vorbehandlung sollten angewendet werden, bis zwei volle Dosen ohne CRS und/oder IRR vertragen wurden
- Tabelle 1: Arzneimittel zur Vorbehandlung
- Step-up-Dosierung (einschließlich der ersten 200-mg-Dosis)
- 40 mg Dexamethason intravenös 1 - 3 Stunden vor der Infusion
- Antihistaminikum (z. B. Diphenhydramin 25 mg oral oder intravenös) 30 - 60 Min. vor der Infusion
- Paracetamol (z. B. 500 - 1000 mg oral) 30 - 60 Min. vor der Infusion
- Zweite 200-mg-Dosis
- Dexamethason
- bei Patienten, bei denen CRS und/oder IRR bei der vorherigen Infusion aufgetreten ist
- 40 mg Dexamethason Infusion intravenös 1 - 3 Stunden vor der Infusion
- bei Patienten, bei denen kein CRS und/oder IRR bei der vorherigen Infusion aufgetreten ist
- 10 mg Dexamethason Infusion intravenös 1 - 3 Stunden vor der Infusion
- bei Patienten, bei denen CRS und/oder IRR bei der vorherigen Infusion aufgetreten ist
- Antihistaminikum (z. B. Diphenhydramin 25 mg oral oder intravenös) 30 - 60 Min. vor der Infusion
- Paracetamol (z. B. 500 - 1000 mg oral) 30 - 60 Min. vor der Infusion
- Dexamethason
- nachfolgende Dosen von 200 mg
- wenn bei dem Patienten bei der vorherigen Infusion ein CRS und/oder IRR aufgetreten ist
- Vorbehandlungsarzneimittel wie oben für die zweite 200-mg Dosis beschrieben wiederholen
- sobald die 200-mg-Dosis ohne CRS und/oder IRR vertragen wird
- wenn der Patient 40 mg Dexamethason intravenös mit der vorherigen Infusion erhalten hat
- auf 10 mg Dexamethason intravenös abdosieren
- mit anderen Vorbehandlungsarzneimitteln wie oben beschrieben fortfahren
- wenn der Patient mit der vorherigen Infusion 10 mg Dexamethason intravenös erhalten hat
- alle Vorbehandlungsarzneimittel absetzen
- wenn der Patient 40 mg Dexamethason intravenös mit der vorherigen Infusion erhalten hat
- wenn bei dem Patienten bei der vorherigen Infusion ein CRS und/oder IRR aufgetreten ist
- Step-up-Dosierung (einschließlich der ersten 200-mg-Dosis)
- Prophylaxe
- für alle Patienten wird eine prophylaktische Behandlung gemäß den lokalen Richtlinien der Einrichtung gegen Pneumocystis jirovecii-Pneumonie (PJP) und Herpes-simplex- sowie Herpes-zoster-Viren empfohlen
- prophylaktische antimikrobielle und antivirale Arzneimittel, einschließlich Prophylaxe gegen Infektionen mit Zytomegalievirus (cytomegalovirus, CMV), basierend auf den lokalen Richtlinien der Einrichtung in Betracht ziehen
- Empfohlene Dosierung
- empfohlene Step-up-Behandlungsdosen, die volle Behandlungsdosis und die Behandlungshäufigkeit s. Tabelle 2
- jede Dosis sollte nur angewendet werden, wenn die vorherige Dosis vertragen wurde
- für Dosen, die nicht vertragen wurden, siehe Tabelle 3, Tabelle 4 und Tabelle 5 der Fachinformation
- alle Patienten sind während der Anwendung und nach Abschluss der Infusion der ersten Step-up-Behandlungsdosis 24 Stunden lang auf Anzeichen und Symptome von CRS, IRR und ICANS zu überwachen
- Patienten sollen angewiesen werden, nach der ersten Step-up-Behandlungsdosis 24 Stunden lang zusammen mit einem Betreuer in der Nähe des qualifizierten Behandlungszentrums zu bleiben
- Patienten, bei denen CRS, IRR, eine neurologische Nebenwirkung oder ein beliebiges unerwünschtes Ereignis von Grad >/= 2 bei der ersten Step-up-Behandlungsdosis aufgetreten ist, sollen während der Anwendung und nach der Anwendung der zweiten Step-up-Behandlungsdosis 24 Stunden lang überwacht werden
- außerdem sollen sie angewiesen werden, 24 Stunden lang zusammen mit einem Betreuer in der Nähe des qualifizierten Behandlungszentrums zu bleiben
- Tabelle 2: Empfohlene Dosierung
- die wöchentlichen Dosen sollten mind. 5 Tage auseinander liegen
- Step-up Dosierungsschema
- Woche 1 Tag 1
- Step-up-Behandlungsdosis 1: 5 mg
- Woche 2 Tag 1
- Step-up-Behandlungsdosis 2: 25 mg
- Woche 3 Tag 1
- erste volle Behandlungsdosis: 200 mg
- Woche 1 Tag 1
- wöchentliches Dosierungsschema
- Woche 4 - Woche 13 für 10 Behandlungsdosen:
- volle Behandlungsdosen: 200 mg
- Woche 4 - Woche 13 für 10 Behandlungsdosen:
- 2-wöchentliches Dosierungsschema
- Woche 14 und danach alle 2 Wochen
- volle Behandlungsdosen: 200 mg
- Woche 14 und danach alle 2 Wochen
- Patienten, die mind. 17 200-mg-Dosen erhalten haben und nach den Kriterien der International Myeloma Working Group (IMWG) in oder nach Woche 24 ein sehr gutes teilweises Ansprechen (very good partial response, VGPR) oder ein besseres Ansprechen aufweisen
- 4-wöchentliches Dosierungsschema
- in oder nach Woche 24 und danach alle 4 Wochen
- Behandlungsdosen: 200 mg
- in oder nach Woche 24 und danach alle 4 Wochen
- Patienten, die in Woche 24 kein VGPR oder besser erreicht haben, sollten weiterhin alle 2 Wochen Linvoseltamab erhalten
- 4-wöchentliches Dosierungsschema
- Behandlungsdauer
- bis zur Krankheitsprogression oder bis zu einer inakzeptablen Toxizität
- Behandlung von Nebenwirkungen
- Tabelle 3 beschreibt die Behandlung von CRS
- Tabelle 4 beschreibt die Behandlung von ICANS
- Tabelle 5 beschreibt die Behandlung anderer Nebenwirkungen
- nähere Angaben zu den Nebenwirkung und Empfehlung zur Dosierung: siehe Fachinformation
- Versäumte Dosen
- wenn eine Dosis aus einem Grund ausgelassen wird, der nicht in den Tabellen 3, 4 oder 5 aufgeführt ist: Dosis so bald wie möglich gemäß Tabelle 7 anwenden
- Tabelle 7: Empfehlungen für die Wiederaufnahme der Therapie nach einer versäumten Dosis
- Letzte angewendete Dosis: 5 mg
- Zeit seit der letzten angewendeten Dosis: </= 14 Tage
- Maßnahme für die nächste Dosis: 25 mg anwenden
- Zeit seit der letzten angewendeten Dosis: > 14 Tage
- Maßnahme für die nächste Dosis: Step-up-Dosierung ab 5 mg erneut beginnen
- Zeit seit der letzten angewendeten Dosis: </= 14 Tage
- Letzte angewendete Dosis: 25 mg
- Zeit seit der letzten angewendeten Dosis: </=14 Tage
- Maßnahme für die nächste Dosis: Anwendung von 200 mg
- Zeit seit der letzten angewendeten Dosis: > 14 Tage und </= 28 Tage
- Maßnahme für die nächste Dosis: Step-up-Dosierung ab 25 mg erneut beginnen
- Zeit seit der letzten angewendeten Dosis: > 28 Tage
- Maßnahme für die nächste Dosis: Step-up-Dosierung ab 5 mg erneut beginnen
- Zeit seit der letzten angewendeten Dosis: </=14 Tage
- Letzte angewendete Dosis: 200 mg
- Zeit seit der letzten angewendeten Dosis: </= 49 Tage
- Maßnahme für die nächste Dosis: Anwendung von 200 mg
- Zeit seit der letzten angewendeten Dosis: > 49 Tage
- Maßnahme für die nächste Dosis: Step-up-Dosierung ab 5 mg erneut beginnen
- Zeit seit der letzten angewendeten Dosis: </= 49 Tage
- Arzneimittel zur Vorbehandlung gemäß Tabelle 1 anwenden
- das Nutzen-Risiko-Verhältnis einer Wiederaufnahme der Behandlung bei Patienten erwägen, die eine Dosisverzögerung von mehr als 30 Tagen benötigen
- Letzte angewendete Dosis: 5 mg
- vor Beginn der Behandlung
Dosisanpassung
- ältere Menschen
- keine Dosisanpassung empfohlen
- Nierenfunktionsstörung
- leicht (CrCL [Kreatinin-Clearance] >/= 60 bis < 90 ml/min), mäßig (CrCL >/= 30 bis < 60 ml/min) oder schwer (CrCL >/= 15 bis < 30 ml/min)
- keine Dosisanpassung empfohlen
- leicht (CrCL [Kreatinin-Clearance] >/= 60 bis < 90 ml/min), mäßig (CrCL >/= 30 bis < 60 ml/min) oder schwer (CrCL >/= 15 bis < 30 ml/min)
- Leberfunktionsstörung
- leichte Leberfunktionsstörung (Gesamtbilirubin > ONG bis 1,5 × ONG oder AST > ONG)
- keine Dosisanpassung empfohlen
- mäßig (Gesamtbilirubin > 1,5 bis 3 × ONG, AST) oder schwer (Gesamtbilirubin > 3 bis 10 × ONG, AST) eingeschränkte Leberfunktion
- wurde nicht untersucht
- es können keine Dosisempfehlungen gegeben werden
- leichte Leberfunktionsstörung (Gesamtbilirubin > ONG bis 1,5 × ONG oder AST > ONG)
- Kinder und Jugendliche
- zur Behandlung des multiplen Myeloms kein relevanter Nutzen vorhanden
- zur Behandlung des multiplen Myeloms kein relevanter Nutzen vorhanden
Nebenwirkungen
- Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.
- Schwerwiegende Nebenwirkungen
- Suchen Sie sofort ärztliche Hilfe auf, wenn Sie eine der folgenden schwerwiegenden Nebenwirkungen bemerken, die schwer und in seltenen Fällen tödlich sein können, wenn sie nicht richtig und rechtzeitig behandelt werden.
- Sehr häufig (kann mehr als 1 von 10 Behandelten betreffen)
- Zytokin-Freisetzungssyndrom (CRS), das Fieber, Schwindelgefühl oder Benommenheit, Schüttelfrost, Schwierigkeiten beim Atmen oder schnellen Herzschlag umfassen kann
- Lungenentzündung (Pneumonie) mit Symptomen wie Husten, Fieber, Schwierigkeiten beim Atmen oder Brustkorbschmerzen
- COVID-19-Infektion mit Symptomen wie Fieber, Schüttelfrost, Husten, Schwierigkeiten beim Atmen, Halsschmerzen, Ermüdung (Fatigue) oder neu aufgetretenem Geschmacks- oder Geruchsverlust
- Harnwegsinfektion mit Symptomen wie Fieber, Schüttelfrost, Schmerzen oder Brennen beim Wasserlassen, verstärktem Harndrang oder Rückenschmerzen
- geringe Konzentration von Antikörpern im Blut, die als Immunglobuline bezeichnet werden (Hypogammaglobulinämie), was die Wahrscheinlichkeit von Infektionen erhöhen kann
- niedrige Anzahl einer Art von weißen Blutkörperchen (Neutropenie), was Infektionen wahrscheinlicher machen kann. Dies wird in Blutuntersuchungen nachgewiesen.
- Häufig (kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen)
- Reaktionen in Zusammenhang mit einer Infusion (Infusion-related reactions, IRR), zu denen Fieber, Schwindelgefühl oder Benommenheit, Schüttelfrost, Schwierigkeiten beim Atmen oder schneller Puls gehören können
- Zeichen einer schwerwiegenden Immunreaktion namens immuneffektorzellenassoziiertes Neurotoxizitätssyndrom (ICANS) - einige der Anzeichen sind
- Schwierigkeiten beim Sprechen, Schreiben oder Verstehen von Dingen
- Gefühl der Verwirrtheit oder weniger wach oder aufmerksam zu sein
- Gefühl der Orientierungslosigkeit
- Krampfanfälle
- niedrige Anzahl einer Art von weißen Blutkörperchen plus Fieber (febrile Neutropenie)
- schwere Infektionen im gesamten Körper (Sepsis)
- CMV-Infektion (kann schwere Blut- und Gewebeinfektionen verursachen)
- Gelegentlich (kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen)
- progressive multifokale Leukoenzephalopathie (PML). Zu den Symptomen der PML können Ungeschicklichkeit, Schwäche, Schwierigkeiten beim Gehen, Sehstörungen, Gedächtnisverlust oder Schwierigkeiten beim Sprechen oder Denken gehören.
- Informieren Sie umgehend Ihren Arzt, wenn Sie eine der oben aufgelisteten schwerwiegenden Nebenwirkungen bemerken.
- Sehr häufig (kann mehr als 1 von 10 Behandelten betreffen)
- Suchen Sie sofort ärztliche Hilfe auf, wenn Sie eine der folgenden schwerwiegenden Nebenwirkungen bemerken, die schwer und in seltenen Fällen tödlich sein können, wenn sie nicht richtig und rechtzeitig behandelt werden.
- Weitere Nebenwirkungen
- Nachfolgend sind weitere Nebenwirkungen aufgeführt. Informieren Sie Ihren Arzt oder das medizinische Fachpersonal, wenn bei Ihnen eine dieser Nebenwirkungen auftritt.
- Sehr häufig (kann mehr als 1 von 10 Behandelten betreffen)
- Infektion der Nase, der Nasennebenhöhlen oder des Rachens (Infektion der oberen Atemwege)
- niedrige Blutplättchenzahl (Thrombozytopenie), wodurch die Wahrscheinlichkeit für Blutergüsse oder Blutungen erhöht sein kann
- niedrige Anzahl roter Blutkörperchen (Anämie)
- niedrige Anzahl weißer Blutkörperchen (Lymphopenie)
- verminderter Appetit
- erhöhte Harnsäurekonzentration im Blut
- niedrige Phosphatkonzentration (Hypophosphatämie)
- Schlafstörungen (Insomnie)
- Veränderung der Gehirnfunktion (Enzephalopathie)
- Schmerzen oder Muskelschmerzen
- Schmerz
- Muskelschwäche oder Veränderungen der Muskelbewegung
- Kopfschmerzen
- Bluthochdruck (Hypertonie)
- Husten
- Kurzatmigkeit (Dyspnoe)
- verstopfte Nase
- Durchfall
- Verstopfung
- Übelkeit
- Erbrechen
- Hautausschlag
- geschwollene Hände, Knöchel oder Füße (Ödem)
- Fieber
- starke Müdigkeit (Fatigue)
- Schüttelfrost
- erhöhte Kreatininkonzentration im Blut
- Gewichtsabnahme
- Häufig (kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen)
- erhöhte Leberenzymwerte im Blut (Transaminase)
- Sehr häufig (kann mehr als 1 von 10 Behandelten betreffen)
- Nachfolgend sind weitere Nebenwirkungen aufgeführt. Informieren Sie Ihren Arzt oder das medizinische Fachpersonal, wenn bei Ihnen eine dieser Nebenwirkungen auftritt.
- Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder das medizinische Fachpersonal. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht angegeben sind.
Nebenwirkungen, Wirkstoffprofil
(kumulative Wirkstoffangaben ohne Berücksichtigung des individuellen Zulassungsstatus) Linvoseltamab - invasiv- Infektionen und parasitäre Erkrankungen
- sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
- Pneumonie (umfasst atypische Pneumonie, COVID-19-Lungenentzündung, Haemophilus- Infektion, Grippe, Infektion mit Metapneumovirus, PJP, Pneumonie durch Zytomegalievirus, Pneumonie durch Pilze, Pneumonie grippal und virale Pneumonie)
- COVID-19
- Infektion der oberen Atemwege (umfasst akute Sinusitis, Bronchitis, Nasopharyngitis, Pharyngitis, Atemwegsinfektion, Rhinitis, Rhinovirusinfektion, Sinobronchitis, Sinusitis und virale Infektion der oberen Atemwege)
- Harnwegsinfektion (umfasst Zystitis, Harnwegsinfektion durch Escherichia, Harnwegsinfektionen durch Klebsiella, Harnwegsinfektionen, bakterielle Harnwegsinfektion und Harnwegsinfektion durch Enterokokken sowie Harnwegsinfektion durch Staphylokokken)
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Sepsis (umfasst septischen Schock, Sepsis durch Pseudomonas, Streptokokkensepsis, Escherichia-Sepsis und Haemophilus-Sepsis)
- Zytomegalievirus-Infektion (umfasst Reaktivierung einer Zytomegalie-Virusinfektion, Zytomegalievirus-Infektion sowie Virämie durch Zytomegalie-Virus und schließt Pneumonie durch Zytomegalievirus aus)
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Progressive multifokale Leukoenzephalopathie
- sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
- Erkrankungen des Blutes und des Lymphsystems
- sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
- Neutropenie (einschließlich Neutrophilenzahl erniedrigt)
- Thrombozytopenie
- Anämie
- Lymphopenie
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Febrile Neutropenie
- sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
- Erkrankungen des Immunsystems
- sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
- Zytokin-Freisetzungssyndrom
- Hypogammaglobulinämie
- sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
- Stoffwechsel- und Ernährungsstörungen
- sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
- verminderter Appetit
- Hyperurikämie
- Hypophosphatämie
- sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
- Psychiatrische Erkrankungen
- sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
- Schlaflosigkeit
- sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
- Erkrankungen des Nervensystems
- sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
- Enzephalopathie (außer ICANS) (umfasst Agitiertheit, Amnesie, Aphasie, kognitive Störung, Verwirrtheitszustand, Delirium, getrübten Bewusstseinszustand, Gedächtnis beeinträchtigt, Gemütszustand verändert, Stimmungsänderung, Somnolenz, toxische Enzephalopathie und schließt ICANS aus)
- Schmerzen des Muskel- und Skelettsystems
- Schmerzen (umfasst Ohrschmerzen, Flankenschmerz, Schmerz in der Leiste, Schmerzen im Oropharynx und Zahnschmerzen)
- motorische Funktionsstörung (umfasst Dysarthrie, Dysphonie, Gangstörung, Muskelkrämpfe, muskuläre Schwäche und Tremor)
- Kopfschmerzen (umfasst Migräne)
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- ICANS (basiert auf adjudizierten ICANS, die unter der Bezeichnung ICANS, getrübter Bewusstseinszustand, Enzephalopathie und toxische Enzephalopathie gemeldet wurden)
- sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
- Gefäßerkrankungen
- sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
- Hypertonie
- sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
- Erkrankungen der Atemwege, des Brustraums und Mediastinums
- sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
- Husten
- Dyspnoe
- Nasenverstopfung
- sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
- Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts
- sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
- Diarrhö
- Verstopfung
- Übelkeit
- Erbrechen
- sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
- Erkrankungen der Haut und des Unterhautgewebes
- sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
- Ausschlag (umfasst akneiforme Dermatitis, Kontaktdermatitis, Medikamentenausschlag, Erythem, erythematösen Ausschlag, makulo-papulösen Ausschlag, juckenden Ausschlag und Stauungsdermatitis)
- sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
- Erkrankungen der Nieren und Harnwege
- sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
- akute Nierenschädigung
- sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
- Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort
- sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
- Ödem (umfasst Gesichtsödem, Lippenödem, lokalisiertes Ödem und peripheres Ödem)
- Fieber
- Ermüdung (Fatigue) (umfasst Lethargie und Unwohlsein)
- Schüttelfrost
- sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
- Untersuchungen
- sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
- Kreatinin im Blut erhöht
- Gewichtsabnahme
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Transaminasenerhöhung
- sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
- Verletzung, Vergiftung und durch Eingriffe bedingte Komplikationen
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Reaktion im Zusammenhang mit einer Infusion
- Reaktion im Zusammenhang mit einer Infusion die mit der IVIG-Verabreichung zusammenhängen, sind nicht eingeschlossen
- Reaktion im Zusammenhang mit einer Infusion
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Das Arzneimittel wird als Tropf (intravenöse Infusion) in eine Vene infundiert. Ihr Arzt wird die für die Infusion erforderliche Zeit anpassen, je nachdem, wie Sie auf die Behandlung ansprechen.
-
Wirkstoff und weitere Bestandteile des Arzneimittels
Stoffname Stoffmenge Stofftyp Linvoseltamab 5 mg Wirkstoff Histidin + Hilfsstoff Histidin hydrochlorid 1-Wasser + Hilfsstoff Polysorbat 80 2.5 mg Hilfsstoff Saccharose + Hilfsstoff Wasser, für Injektionszwecke + Hilfsstoff -
Anmelden / Registrieren
Bitte geben Sie Ihre Email-Adresse und Ihr persönliches Passwort ein. Nutzen Sie die Vorteile eines Kundenkontos, wie Favoriten und Preis-Alarm.

