Vildagliptin Amarox 50mg Tabletten

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Steckbrief : Vildagliptin Amarox 50mg Tabletten

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  • Allgemeine Produktinformationen

    • Schlucken Sie die Tablette unzerkaut mit etwas Wasser.

    Anwendungsgebiete

    • Der Wirkstoff von dem Präparat, Vildagliptin, gehört zur Arzneimittelgruppe der sogenannten „oralen Antidiabetika".
    • Es wird zur Behandlung von erwachsenen Patienten mit Typ-2-Diabetes angewendet. Es wird eingesetzt, wenn der Diabetes durch Diät und körperliche Bewegung allein nicht kontrolliert werden kann. Das Arzneimittel hilft, den Zuckerspiegel im Blut zu regulieren. Der Arzt verschreibt es Ihnen entweder allein oder zusätzlich zu anderen Antidiabetika, die Sie bereits einnehmen, falls diese sich als nicht ausreichend wirksam erwiesen haben, um Ihren Diabetes zu kontrollieren.
    • Ein Typ-2-Diabetes entwickelt sich, wenn der Körper nicht genügend Insulin produziert oder wenn das vom Körper produzierte Insulin seine Aufgabe nicht so gut erfüllt, wie es sollte. Auch wenn der Körper zu viel Glucagon produziert, kann ein Typ-2-Diabetes entstehen.
    • Insulin ist ein Stoff, der bei der Senkung der Zuckerkonzentration im Blut mitwirkt, besonders nach Mahlzeiten. Glucagon löst die Produktion von Zucker in der Leber aus und verursacht damit ein Ansteigen des Blutzuckerspiegels. Diese beiden Stoffe werden in der Bauchspeicheldrüse hergestellt.
    • Wie das Arzneimittel wirkt
      • Die Wirkung beruht darauf, dass es die Bauchspeicheldrüse veranlasst, mehr Insulin und weniger Glucagon zu produzieren. Dadurch wird der Blutzuckerspiegel besser reguliert. Es wurde gezeigt, dass dieses Arzneimittel den Blutzucker senkt, was somit helfen kann, Komplikationen aufgrund Ihres Diabetes zu verhindern. Auch wenn Sie jetzt beginnen, ein Arzneimittel gegen Ihren Diabetes einzunehmen, ist es wichtig, dass Sie mit der Ihnen empfohlenen Diät und/oder dem Bewegungsprogramm fortfahren.

    Indikation
    • Typ-2-Diabetes-mellitus bei Erwachsenen als Ergänzung zu Diät und Bewegung zur Verbesserung der glykämischen Kontrolle
      • als Monotherapie bei Patienten, für die Metformin aufgrund von Gegenanzeigen oder Unverträglichkeiten nicht geeignet ist
      • in Kombination mit anderen Arzneimitteln zur Behandlung von Diabetes, einschließlich Insulin, wenn diese zu keiner ausreichenden glykämischen Kontrolle führen
    •  

    Art der Anwendung
    • Einnahme mit oder ohne Nahrung

    Gegenanzeigen

    • Das Arzneimittel darf nicht eingenommen werden,
      • wenn Sie allergisch gegen Vildagliptin oder einen der sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind. Wenn Sie denken, Sie könnten allergisch gegen Vildagliptin oder einen der sonstigen Bestandteile sein, nehmen Sie dieses Arzneimittel nicht ein und sprechen Sie mit Ihrem Arzt.

    Kontraindikation (absolut), Wirkstoffprofil
    (kumulative Wirkstoffangaben ohne Berücksichtigung des individuellen Zulassungsstatus)
    Vildagliptin - peroral
    • Überempfindlichkeit gegen Vildagliptin
    • Schwangerschaft

    Vorsichtsmaßnahmen

    • Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen
      • Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt, Apotheker oder dem medizinischen Fachpersonal, bevor Sie das Präparat einnehmen,
        • wenn Sie Typ-1-Diabetes haben (d.h. Ihr Körper produziert kein Insulin) oder wenn Sie eine sogenannte Ketoazidose haben.
        • wenn Sie ein Diabetes-Arzneimittel, das als Sulfonylharnstoff bezeichnet wird, einnehmen (Ihr Arzt wird möglicherweise Ihre Dosis des Sulfonylharnstoffes verringern, wenn Sie es zusammen mit Vildagliptin einnehmen, um niedrigen Blutzucker [Hypoglykämie] zu vermeiden).
        • wenn Sie eine mittelschwere oder schwere Nierenerkrankung haben (Sie werden eine niedrigere Dosierung von Vildagliptin benötigen).
        • wenn Sie Dialysepatient/in sind.
        • wenn Sie eine Lebererkrankung haben.
        • wenn Sie Herzinsuffizienz haben.
        • wenn Sie eine Erkrankung der Bauchspeicheldrüse haben oder hatten.
      • Wenn Sie früher Vildagliptin eingenommen haben und die Einnahme wegen einer Lebererkrankung abgebrochen haben, dürfen Sie dieses Arzneimittel nicht einnehmen.
      • Krankheitsbedingte Hauterkrankungen sind häufige Komplikationen bei Diabetes. Für Haut- und Fußbehandlungen sollten Sie die Empfehlungen Ihres behandelnden Arztes oder der Krankenpflegekraft befolgen. Besonders achten sollten Sie auf neu auftretende Blasen und offene Stellen während Sie das Präparat einnehmen. Falls diese auftreten, sollten Sie umgehend Ihren Arzt aufsuchen.
      • Vor dem Beginn und während der Behandlung werden im ersten Jahr alle drei Monate und danach in regelmäßigen Abständen die Laborwerte Ihrer Leber überprüft werden. Dies geschieht, um möglichst frühzeitig steigende Leberwerte festzustellen.
      • Kinder und Jugendliche
        • Die Anwendung bei Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren wird nicht empfohlen.

     

    • Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen
      • Sie dürfen sich nicht ans Steuer eines Fahrzeugs setzen oder Maschinen bedienen, wenn Sie während der Einnahme Schwindel verspüren.

    Hinweise und Vorsichtsmaßnahmen, Wirkstoffprofil
    (kumulative Wirkstoffangaben ohne Berücksichtigung des individuellen Zulassungsstatus)
    Vildagliptin - peroral
    • Allgemein
      • Vildagliptin ist kein Ersatz für Insulin bei insulinbedürftigen Patienten
      • Vildagliptin darf nicht zur Behandlung von Patienten mit Typ-1-Diabetes oder zur Behandlung einer diabetischen Ketoazidose angewendet werden
    • Nierenfunktionsstörung
      • Erfahrungen mit Patienten, die unter einer Nierenerkrankung im Endstadium leiden und dialysiert werden, sind begrenzt
        • deshalb mit Vorsicht bei diesen Patienten einsetzen
    • Leberfunktionsstörung (einschließlich Patienten mit einem Anstieg von ALT oder AST auf mehr als das 3fache der Obergrenze des Normbereichs bereits vor der Behandlung)
      • Vildagliptin sollte nicht angewendet werden
    • Monitoring der Leberenzyme
      • Berichte über seltene Fälle von Leberfunktionsstörung (einschließl. Hepatitis)
        • in diesen Fällen waren die Patienten im Allgemeinen asymptomatisch und zeigten
          keine klinischen Folgeerscheinungen
          • Normalisierung der Leberfunktion nach Absetzen der Behandlung
      • Durchführung von Leberfunktionstests vor Behandlungsbeginn (Bestimmung der Ausgangswerte)
      • Überprüfung der Leberfunktion während der Behandlung
        • im ersten Jahr alle drei Monate
        • danach in regelmäßigen Abständen
      • bei Entwicklung erhöhter Transaminasenspiegel, Befund ein 2. Mal überprüfen um Ergebnis zu bestätigen
      • bis Normalisierung der / des abnormen Werte(s) häufige Kontrolle der Leberfunktion
      • Absetzen der Therapie bei
        • Anstieg von AST oder ALT auf 3faches der Obergrenze des Normbereichs oder darüber hinaus
        • Entwicklung von Gelbsucht oder anderen, auf eine Leberfunktionsstörung hindeutende Symptome
        • nach Therapieabbruch und Normalisierung der Leberfunktionswerte darf Behandlung mit Vildagliptin nicht wieder begonnen werden
    • Herzinsuffizienz
      • Herzinsuffizienz New York Heart Association (NYHA) I - III
        • eine klinische Studie zu Vildagliptin bei Patienten mit Herzinsuffizienz der NYHA-Funktionsklasse I - III zeigte, dass die Behandlung mit Vildagliptin im Vergleich zu Placebo nicht zu einer Veränderung der linksventrikulären Funktion oder zur Verschlechterung einer bestehenden kongestiven Herzinsuffizienz (CHF) führte
      • Herzinsuffizienz NYHA III
        • begrenzte klinische Erfahrungen und Ergebnisse sind nicht beweiskräftig
      • Herzinsuffizienz NYHA IV
        • Anwendung nicht empfohlen (keine Erfahrungen aus klinischen Studien vorliegend)
    • Hauterkrankungen
      • Berichte über Hautläsionen wie Blasenbildung und Ulzera an Extremitäten von Affen in nicht-klinischen toxikologischen Studien
      • keine erhöhte Inzidenz von Hautläsionen in klinischen Studien beobachtet
        • dennoch nur begrenzte Erfahrung bei Patienten mit diabetischen Hautkomplikationen
      • Berichte über bullöse und exfoliative Hautläsionen nach Markteinführung
        • Überwachung von Hauterkrankungen hinsichtlich Blasenbildung und Ulzera, wie bei diabetischen Patienten Routine, empfohlen
    • akute Pankreatitis
      • Risiko für Entwicklung akuter Pankreatitis wurde mit der Anwendung von Vildagliptin in Verbindung gebracht
      • Patienten über charakteristische Symptome informieren
      • bei Verdacht einer Pankreatits sollte Vildagliptin abgesetzt werden
      • bei bestätigter akuter Pankreatitis
        • Vildagliptin sollte nicht wieder eingenommen werden
      • bei akuter Pankreatitis in der Vorgeschichte ist Vorsicht geboten
    • Hypoglykämien
      • Sulfonylharnstoffe sind als Ursache von Hypoglykämie bekannt
      • Patienten, die Vildagliptin in Kombination mit einem Sulfonylharnstoff erhalten, sind möglicherweise einem Hypoglykämierisiko ausgesetzt
      • niedrigere Dosierung des Sulfonylharnstoffs kann in Betracht gezogen werden, um das Risiko einer Hypoglykämie zu reduzieren
    Schwangerschaftshinweise, Wirkstoffprofil
    (kumulative Wirkstoffangaben ohne Berücksichtigung des individuellen Zulassungsstatus)
    Vildagliptin - peroral
    • darf in der Schwangerschaft nicht angewendet werden
      • aufgrund fehlender Daten zur Anwendung beim Menschen
    • keine hinreichenden Daten für Anwendung bei Schwangeren vorliegend
    • tierexperimentelle Studien
      • bei hohen Dosen Reproduktionstoxizität
    • potentielles Risiko für Menschen nicht bekannt
    • Fertilität
      • keine Studien zur Auswirkung von Vildagliptin auf die menschliche Fruchtbarkeit durchgeführt
    Stillzeithinweise, Wirkstoffprofil
    (kumulative Wirkstoffangaben ohne Berücksichtigung des individuellen Zulassungsstatus)
    Vildagliptin - peroral
    • sollte während der Stillzeit nicht angewendet werden
    • nicht bekannt ob Vildagliptin in Muttermilch übergeht
    • tierexperimentelle Studien
      • Ausscheidung in die Milch gezeigt

    Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten

    • Einnahme zusammen mit anderen Arzneimitteln
      • Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen, kürzlich andere Arzneimittel eingenommen haben oder beabsichtigen, andere Arzneimittel einzunehmen.
      • Es kann sein, dass Ihr Arzt die Dosis ändert, falls Sie ein anderes Arzneimittel einnehmen, beispielsweise:
        • Thiazide oder andere Diuretika (auch Wassertabletten genannt)
        • Kortikosteroide (allgemein angewendet zur Behandlung von Entzündungen)
        • Schilddrüsenmedikamente
        • bestimmte Arzneimittel, die das Nervensystem beeinflussen.

    Wechselwirkungen, wirkstoffbezogen
    keine Berücksichtigung des arzneimittelrechtlichen Zulassungsstatus des Präparates bzw. produktspezifischer Angaben
    schwerwiegend Antidiabetika, orale / Ketotifen
    mittelschwer Racecadotril / Dipeptidyl-Peptidase-4-Inhibitoren
    geringfügig Antidiabetika / Diazoxid
    Antidiabetika / Thiazid-Diuretika und Analoga
    Antidiabetika / Corticosteroide
    Antidiabetika / ACE-Hemmer
    Antidiabetika / Schilddrüsenhormone
    Antidiabetika / Sympathomimetika
    Antidiabetika / Estrogene und Gestagene
    Antidiabetika / Rifamycine
    Antidiabetika / Somatostatin-Analoga
    Antidiabetika / Mecasermin
    Antidiabetika / Nortriptylin
    ACE-Hemmer / Dipeptidyl-Peptidase-4-Inhibitoren
    Antidiabetika / Pentoxifyllin
    Antidiabetika / Fluoxetin
    Antidiabetika / Sulfonamide
    Antidiabetika / Isoniazid
    Antidiabetika / Neuroleptika, atypisch
    Antidiabetika / Phenothiazine
    Antidiabetika / Protease-Inhibitoren
    Antidiabetika / Clonidin
    Antidiabetika / Lithium
    Antidiabetika / Wachstumshormone
    Antidiabetika / Irbesartan
    Antidiabetika / Tirzepatid
    Insulin, Insulinsekretagoga, Insulin-Sensitizer / Bexaroten
    Antidiabetika / Testosteron
    Antidiabetika / Telmisartan
    Antidiabetika / Tiratricol

    Warnhinweise

    • Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.
    • Sie sollten das Präparat während der Schwangerschaft nicht einnehmen. Es ist nicht bekannt, ob Vildagliptin in die Muttermilch übertritt. Sie sollten es nicht einnehmen, wenn Sie stillen oder planen zu stillen.

    Die Anwendung in der Schwangerschaft darf oder sollte nicht erfolgen.Die Anwendung in der Stillzeit darf oder sollte nicht erfolgen.

    Dosierungsanleitung

    • Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.
    • Wie viel sollen Sie einnehmen und wann?
      • Die einzunehmende Menge hängt vom jeweiligen Krankheitszustand ab. Ihr Arzt wird Ihnen genau sagen, wie viele Tabletten Sie einnehmen sollen. Die maximale Tagesdosis beträgt 100 mg.
      • Die übliche Dosierung ist entweder:
        • 50 mg täglich, in einer Dosis morgens, falls Sie das Präparat zusammen mit einem anderen Arzneimittel, einem sogenannten Sulfonylharnstoff, einnehmen.
        • 100 mg täglich, aufgeteilt in je 50 mg morgens und 50 mg abends, wenn Sie das Präparat allein, zusammen mit einem anderen Arzneimittel, nämlich Metformin oder einem Glitazon, in einer Kombination mit Metformin und einem Sulfonylharnstoff, oder mit Insulin einnehmen.
        • 50 mg täglich, in einer Dosis morgens, falls Sie unter einer mittelschweren bis schweren Nierenerkrankung leiden oder falls Sie dialysiert werden.

     

    • Dauer der Anwedung
      • Nehmen Sie das Präparat täglich und so lange ein, wie vom Arzt verordnet. Eventuell müssen Sie dieses Arzneimittel über eine lange Zeit einnehmen.
      • Ihr Arzt wird regelmäßige Kontrollen Ihres Krankheitszustands durchführen, um sich zu vergewissern, dass die Behandlung die gewünschte Wirkung hat.

     

    • Wenn Sie eine größere Menge eingenommen haben, als Sie sollten
      • Wenn Sie zu viele Tabletten genommen haben oder wenn jemand anders Ihr Arzneimittel eingenommen hat, sprechen Sie sofort mit Ihrem Arzt. Es kann sein, dass medizinische Behandlung benötigt wird. Nehmen Sie die Packung mit, wenn Sie zu einem Arzt oder ins Krankenhaus gehen müssen.

     

    • Wenn Sie die Einnahme vergessen haben
      • Wenn Sie eine Dosis dieses Arzneimittels vergessen haben, holen Sie diese nach, sobald Sie sich daran erinnern. Nehmen Sie die nächste Dosis dann zur üblichen Zeit. Falls Sie Ihr Versäumnis erst kurz vor Ihrem nächsten Einnahmezeitpunkt bemerken, lassen Sie die verpasste Dosis aus. Nehmen Sie nicht die doppelte Menge ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben.

     

    • Wenn Sie die Einnahme abbrechen
      • Setzen Sie das Präparat nicht ab, außer Ihr Arzt hat es verordnet. Wenn Sie sich fragen, wie lange Sie dieses Arzneimittel einnehmen müssen, sprechen Sie mit Ihrem Arzt.

    Dosierung
    • Behandlung von Diabetes mellitus Typ 2 bei Erwachsenen als Ergänzung zu Diät und Bewegung zur Verbesserung der glykämischen Kontrolle
      • Erwachsene
        • Monotherapie, Kombination mit Metformin, Kombination mit Thiazolidindion, in Kombination mit Metformin und einem Sulfonylharnstoff oder in Kombination mit Insulin (mit oder ohne Metformin)
          • 1 Tablette (50 mg) 2mal / Tag, morgens und abends
        • Zweifach-Kombination mit einem Sulfonylharnstoff
          • 1 Tablette (50 mg) 1mal / Tag morgens
          • 100 mg Vildagliptin / Tag nicht wirksamer als 50 mg Vildagliptin 1mal / Tag
        • bei Kombination mit Sulfonylharnstoff: niedrigere Dosierung des Sulfonylharnstoffs in Betracht ziehen, um das Risiko von Hypoglykämien zu reduzieren
        • tägliche Maximaldosis: 100 mg
        • Verhalten bei vergessen einer Einnahme:
          • Einnahme nachholen, sobald sich Patient daran erinnert
          • am gleichen Tag jedoch keine doppelte Dosis einnehmen
        • Unbedenklichkeit und Wirksamkeit von Vildagliptin in einer oralen Dreifach- Kombination mit Metformin und einem Thiazolidindion sind nicht nachgewiesen worden

    Dosisanpassung

    • Niereninsuffizienz
      • Kreatinin-Clearance >= 50 ml / Min): keine Dosisanpassung erforderlich
      • mittelschwere - schwere Funktionsstörung der Niere oder Nierenerkrankung im Endstadium (ESRD): 50 mg 1mal / Tag
    • Leberinsuffizienz
      • Anwendung nicht empfohlen
        • eingeschlossen Patienten, die bereits vor der Behandlung einen Anstieg von Alanin-Aminotransferase (ALT) oder Aspartat-Aminotransferase (AST) auf mehr als das Dreifache der Obergrenze des Normbereichs (ULN) hatten
    • ältere Patienten (> 65 Jahre)
      • keine Dosisanpassung erforderlich
    • Kinder < 18 Jahre:
      • Anwendung nicht empfohlen
      • Sicherheit und Wirksamkeit nicht erwiesen
      • keine Daten vorliegend

     

    Nebenwirkungen

    • Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.
    • Einige Symptome müssen sofort medizinisch behandelt werden:
      • Sie sollten das Präparat absetzen und sofort Ihren Arzt aufsuchen, falls Sie die folgenden Nebenwirkungen bei sich bemerken:
        • Angioödem (selten: kann bis zu 1 von 1 000 Behandelten betreffen): Symptome wie geschwollenes Gesicht, Zunge oder Hals, Schwierigkeiten beim Schlucken, Schwierigkeiten beim Atmen, plötzlicher Hautausschlag oder Nesselsucht, die auf eine Reaktion hinweisen können, die auch Angioödem genannt wird.
        • Lebererkrankung (Hepatitis) (Häufigkeit nicht bekannt): Symptome wie Gelbfärbung der Haut und der Augen, Übelkeit, Appetitlosigkeit oder dunkel gefärbter Urin, die auf eine Lebererkrankung (Hepatitis) hinweisen können.
        • Entzündung der Bauchspeicheldrüse (Pankreatitis) (selten: kann bis zu 1 von 1 000 Behandelten betreffen): Symptome wie schwere und anhaltende Bauchschmerzen (im Bereich des Magens), die bis zum Rücken ausstrahlen können, sowie Übelkeit und Erbrechen.
    • Andere Nebenwirkungen
      • Einige Patienten hatten die folgenden Nebenwirkungen, während sie das Arzneimittel einnahmen:
        • Sehr häufig (kann mehr als 1 von 10 Behandelten betreffen): Halsschmerzen, laufende Nase, Fieber.
        • Häufig (kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen): Juckender Hautausschlag, Zittern, Kopfschmerzen, Schwindel, Muskelschmerzen, Gelenkschmerzen, Verstopfung, geschwollene Hände, Knöchel oder Füße (Ödeme), übermäßiges Schwitzen, Erbrechen, Schmerzen im Magen und im Bereich des Magens (Bauchschmerzen), Durchfall, Sodbrennen, Übelkeit (Nausea), verschwommenes Sehen.
        • Gelegentlich (kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen): Gewichtszunahme, Schüttelfrost, Schwächegefühl, sexuelle Störungen, niedriger Blutzucker, Blähungen.
        • Selten (kann bis zu 1 von1 000 Behandelten betreffen): Entzündung der Bauchspeicheldrüse.
      • Seit der Markteinführung dieses Arzneimittels wurden auch die folgenden Nebenwirkungen berichtet:
        • Häufigkeit nicht bekannt (kann aus den verfügbaren Daten nicht abgeschätzt werden): örtlich begrenzt Hautabschälungen oder Blasen, Entzündung der Blutgefäße (Vaskulitis), die zu Hautausschlag oder abgegrenzten, flachen, roten, runden Flecken unter der Hautoberfläche oder Blutergüssen führen kann.
    • Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt, Apotheker oder das medizinische Fachpersonal. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht angegeben sind.

    Nebenwirkungen, Wirkstoffprofil
    (kumulative Wirkstoffangaben ohne Berücksichtigung des individuellen Zulassungsstatus)
    Vildagliptin - peroral
    • Infektionen und parasitäre Erkrankungen
      • sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
        • Nasopharyngitis
      • häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
        • Infektionen der oberen Atemwege
    • Stoffwechsel- und Ernährungsstörungen
      • gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
        • Hypoglykämie
    • Erkrankungen des Nervensystems
      • häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
        • Schwindel
        • Kopfschmerzen
        • Tremor
    • Augenerkrankungen
      • häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
        • verschwommenes Sehen
    • Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts
      • häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
        • Obstipation
        • Übelkeit
        • Refluxösophagitis
        • Diarrhö
        • abdominelle Schmerzen einschließlich Oberbauch
        • Erbrechen
      • gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
        • Flatulenz
      • selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
        • Pankreatitis
    • Leber- und Gallenerkrankungen
      • selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
        • Leberfunktionsstörungen
      • ohne Häufigkeitsangabe
        • Hepatitis
    • Erkankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes
      • häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
        • Hyperhidrose
        • Ausschlag
        • Pruritus
        • Dermatitis
      • gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
        • Urtikaria
      • ohne Häufigkeitsangabe
        • exfoliative und bullöse Hautläsionen, einschließlich bullösem Pemphigoid
        • kutane Vaskulitis
    • Skelettmuskulatur-, Bindegewebs- und Knochenerkrankungen
      • häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
        • Arthralgie
        • Myalgie
    • Erkrankungen der Geschlechtsorgane und der Brustdrüse
      • gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
        • erektile Dysfunktion
    • Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort
      • häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
        • Asthenie
        • periphere Ödeme
      • gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
        • Fatigue
        • Schüttelfrost
      • selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
        • Angioödem
    • Untersuchungen
      • gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
        • anormale Leberfunktionstests wie Erhöhungen von AST oder ALT
        • Gewichtszunahme

  • Wirkstoff und weitere Bestandteile des Arzneimittels

    Stoffname Stoffmenge Stofftyp
    Vildagliptin50 mgWirkstoff
    Carboxymethylstärke, Natriumsalz Typ A+Hilfsstoff
    Cellulose, mikrokristallin+Hilfsstoff
    Lactose30 mgHilfsstoff
    Magnesium stearat (Ph. Eur.) [pflanzlich]+Hilfsstoff
    Gesamt Natrium Ion23 mgZusatzangabe
    Gesamt Natrium Ionmmolk.A.

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