Euthyrox 38 Mikrogramm Tabletten

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Steckbrief : Euthyrox 38 Mikrogramm Tabletten

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  • Allgemeine Produktinformationen

    • Das Arzneimittel ist zum Einnehmen bestimmt.
    • Nehmen Sie die gesamte Tagesdosis morgens nüchtern ein (mindestens eine halbe Stunde vor dem Frühstück), am besten mit etwas Flüssigkeit, zum Beispiel mit einem halben Glas Wasser.
    • Säuglinge erhalten die gesamte Tagesdosis mindestens eine halbe Stunde vor der ersten Tagesmahlzeit. Zerdrücken Sie dazu die Tablette unmittelbar vor der Einnahme und vermischen Sie sie mit etwas Wasser, dann geben Sie diese Mischung dem Kind mit etwas weiterer Flüssigkeit. Bereiten Sie die Mischung stets frisch zu.

    Anwendungsgebiete

    • Levothyroxin, der Wirkstoff in diesem Arzneimittel, ist ein synthetisch hergestelltes Schilddrüsenhormon, das zur Behandlung von Erkrankungen und Funktionsstörungen der Schilddrüse eingesetzt wird. Es hat die gleiche Wirkung wie die natürlichen Schilddrüsenhormone.
    • Es wird angewendet
      • zur Therapie eines gutartigen Kropfes bei Patienten mit normaler Schilddrüsenfunktion,
      • zur Verhütung einer erneuten Kropfbildung nach Operation,
      • als Ersatz für das natürliche Schilddrüsenhormon, wenn Ihre Schilddrüse nicht genügend Hormone produziert,
      • zur Unterdrückung erneuten Tumorwachstums bei Patienten mit Schilddrüsenkrebs.
    • Mit diesem Präparat können auch die Schilddrüsenhormonspiegel stabilisiert werden, wenn eine Schilddrüsenüberfunktion mit Schilddrüsenblockern behandelt wird.

    Indikation
    • Therapie der benignen Struma mit euthyreoter Funktionslage
    • Prophylaxe einer Rezidivstruma nach Resektion einer Struma mit euthyreoter Funktionslage, abhängig vom postoperativen Hormonstatus
    • Schilddrüsenhormonsubstitution bei Hypothyreose
    • Suppressionstherapie bei Schilddrüsenmalignom
    • Begleittherapie bei thyreostatischer Behandlung einer Hyperthyreose
    Art der Anwendung
    • Einnahme der gesamten Tagesdosis auf einmal
      • morgens nüchtern
      • mind. 1/2 Stunde vor dem Frühstück
      • mit etwas Flüssigkeit (z.B. 1/2 Glas Wasser)
    • Säuglinge
      • Gabe der gesamten Tagesdosis mind. 30 Min. vor der ersten Tagesmahlzeit
      • Tabletten in etwas Wasser zerfallen lassen und die entstehende feine Verteilung (sie ist für jede Einnahme frisch zuzubereiten!) mit etwas weiterer Flüssigkeit verabreichen

    Gegenanzeigen

    • Das Arzneimittel darf nicht eingenommen werden, wenn eine der folgenden Situationen auf Sie zutrifft:
      • Allergie (Überempfindlichkeit) gegen den Wirkstoff oder einen der sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels,
      • unbehandelte Funktionsstörung der Nebenniere, der Hirnanhangdrüse oder eine unbehandelte Schilddrüsenüberfunktion (Hyperthyreose),
      • akute Herzkrankheit (Myokardinfarkt oder Entzündung des Herzens).
    • Wenn Sie schwanger sind, dürfen Sie das Arzneimittel nicht in Kombination mit Schilddrüsenblockern einnehmen (siehe Kategorie "Schwangerschaftshinweis").

    Kontraindikation (absolut), Wirkstoffprofil
    (kumulative Wirkstoffangaben ohne Berücksichtigung des individuellen Zulassungsstatus)
    Levothyroxin-Natrium - peroral
    • Überempfindlichkeit gegen Levothyroxin
    • unbehandelte Hyperthyreose
    • unbehandelte adrenale Insuffizienz (Nebenniereninsuffizienz ohne entsprechende Corticosteroid-Substitution)
    • unbehandelte hypophysäre Insuffizienz, sofern diese eine therapiebedürftige adrenale Insuffizienz zur Folge hat
    • akuter Myokardinfarkt
    • akute Myokarditis
    • akute Pankarditis
    • Durchführung von Suppresionstests kontraindiziert während Schwangerschaft und Stillzeit
    • während einer Schwangerschaft gleichzeitige Einnahme von Levothyroxin und einem Thyreostatikum bei Hyperthyreose kontraindiziert

    Vorsichtsmaßnahmen

    • Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen
      • Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie das Präparat einnehmen, wenn bei Ihnen eine der folgenden Herzerkrankungen vorliegt:
        • Mangeldurchblutung der Herzkranzgefäße (Angina pectoris),
        • Herzinsuffizienz,
        • schneller und unregelmäßiger Herzschlag,
        • hoher Blutdruck,
        • Fettablagerungen an den Arterienwänden (Arteriosklerose).
      • Diese Erkrankungen müssen vor Einnahme oder der Durchführung eines Schilddrüsensuppressionstests medikamentös behandelt sein. Während der Einnahme dieses Arzneimittels müssen Ihre Schilddrüsenhormonwerte häufig kontrolliert werden. Wenn Sie sich nicht sicher sind, ob eine dieser Erkrankungen auf Sie zutrifft, oder wenn Sie an diesen Erkrankungen leiden, aber noch nicht behandelt werden, wenden Sie sich an Ihren Arzt.
      • Ihr Arzt wird untersuchen, ob eine Funktionsstörung der Nebenniere, der Hirnanhangdrüse oder der Schilddrüse mit unkontrollierter Überproduktion von Schilddrüsenhormonen (Schilddrüsenautonomie) bei Ihnen vorliegt, weil diese vor Einnahme des Präparates oder der Durchführung eines Schilddrüsensuppressionstests medikamentös behandelt werden müssen.
      • Der Blutdruck wird regelmäßig überwacht, wenn eine Behandlung mit Levothyroxin bei Frühgeborenen mit einem sehr niedrigen Geburtsgewicht begonnen wird, da es zu einem schnellen Blutdruckabfall (Kreislaufkollaps) kommen kann.
      • Ein Ungleichgewicht der Schilddrüsenstoffwechsellage kann bei einem Wechsel zu einem anderen levothyroxinhaltigen Medikament auftreten. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt, wenn Sie Fragen zum Wechsel Ihres Medikaments haben. Während der Umstellungsphase ist eine engmaschige Kontrolle (Untersuchung und Labor) nötig. Sie sollten Ihren Arzt über Nebenwirkungen informieren, da diese darauf hindeuten könnten, dass Ihre Dosis angepasst werden muss.
      • Sprechen Sie mit Ihrem Arzt,
        • wenn Sie in den Wechseljahren sind oder diese bereits hinter sich haben. Aufgrund des Osteoporoserisikos können regelmäßige Kontrollen Ihrer Schilddrüsenfunktion notwendig sein.
        • bevor Sie mit der Einnahme von Orlistat (Arzneimittel zur Behandlung von Übergewicht) beginnen oder die Therapie damit beenden oder die Therapie mit Orlistat verändern. In diesen Fällen kann eine engmaschigere Überwachung und gegebenenfalls eine Anpassung der Dosis erforderlich werden.
        • wenn Sie Anzeichen von psychotischen Störungen bei sich beobachten, in diesem Falle kann eine engmaschigere Überwachung und gegebenenfalls eine Anpassung der Dosis erforderlich werden.
      • Schilddrüsenhormone dürfen nicht zur Gewichtsabnahme angewendet werden. Die Einnahme von Schilddrüsenhormonen führt nicht zu einer Reduktion Ihres Gewichtes, wenn bei Ihnen eine normale Schilddrüsenfunktion vorliegt. Schwere und sogar lebensbedrohliche Nebenwirkungen können auftreten, wenn Sie die Dosierung ohne Anweisung Ihres Arztes steigern. Hohe Dosen von Schilddrüsenhormonen dürfen nicht zusammen mit bestimmten Arzneimitteln zur Gewichtsreduktion, wie z. B. Amfepramon, Cathin und Phenylpropanolamin, eingenommen werden, da das Risiko für schwere oder sogar lebensbedrohliche Nebenwirkungen zunehmen könnte.
      • Wenn Sie im Begriff sind, sich einer Laboruntersuchung zur Überwachung Ihrer Schilddrüsenhormonspiegel zu unterziehen, müssen Sie Ihren Arzt/Ihre Ärztin und/oder das Laborpersonal darüber informieren, dass Sie Biotin (auch als Vitamin H, Vitamin B7 oder Vitamin B8 bekannt) einnehmen bzw. bis vor kurzem eingenommen haben. Biotin kann die Ergebnisse Ihrer Laboruntersuchungen beeinflussen. Je nach Untersuchung können die Ergebnisse aufgrund des Biotins fälschlicherweise erhöht oder fälschlicherweise verringert sein. Ihr Arzt/Ihre Ärztin wird Sie möglicherweise bitten, die Einnahme von Biotin zu beenden, bevor die Laboruntersuchungen bei Ihnen durchgeführt werden. Sie sollten sich außerdem bewusst sein, dass andere Produkte, die Sie eventuell einnehmen, wie z. B. Multivitaminpräparate oder Nahrungsergänzungsmittel für Haare, Haut und Nägel, ebenfalls Biotin enthalten können. Dies könnte sich auf die Ergebnisse von Laboruntersuchungen auswirken. Bitte informieren Sie Ihren Arzt/Ihre Ärztin und/oder das Laborpersonal, wenn Sie solche Arzneimittel oder Produkte einnehmen (Bitte beachten Sie die Kategorie "Wechselwirkungen").

     

    • Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen
      • Es liegen keine Studien zur Auswirkung auf die Fahrtüchtigkeit und die Fähigkeit, Maschinen zu bedienen, vor. Da Levothyroxin identisch mit dem natürlich vorkommenden Schilddrüsenhormon ist, ist nicht zu erwarten, dass das Arzneimittel einen Einfluss auf die Verkehrstüchtigkeit und die Fähigkeit, Maschinen zu bedienen, hat.

    Hinweise und Vorsichtsmaßnahmen, Wirkstoffprofil
    (kumulative Wirkstoffangaben ohne Berücksichtigung des individuellen Zulassungsstatus)
    Levothyroxin-Natrium - peroral
    • vor Beginn der Schilddrüsenhormontherapie sind folgende Krankheiten oder medizinische Konstellationen auszuschließen bzw. zu behandeln
      • koronare Insuffizienz
      • Angina pectoris
      • Arteriosklerose
      • Hypertonie
      • Hypophysen- und Nebennierenrindeninsuffizienz, um eine akute Nebenniereninsuffizienz zu verhindern
      • Schilddrüsenautonomie
    • vor der Durchführung eines Schilddrüsensuppressionstests
      • oben genannte Krankheiten bzw. Zustände ebenfalls ausschließen bzw. behandeln, mit Ausnahme der Schilddrüsenautonomie, die der Grund für die Durchführung des Suppressionstests sein kann
    • Referenz-EKG
      • vor Therapiebeginn geschriebenes EKG sinnvoll, da hypothyreosebedingte Veränderungen als Hinweise auf eine Ischämie fehlinterpretiert werden können
    • Laborüberwachung
      • Levothyroxin hat eine geringe therapeutische Breite
      • angemessene Dosierung von Levothyroxin beruht auf klinischer Beurteilung und Laboruntersuchungen von Schilddrüsenfunktionstests
      • in der Anfangsphase der Auftitration ist eine vorsichtige Dosissteigerung und Überwachung notwendig um Folgen von Unter- und Überdosierung zu vermeiden
      • Symptome einer Überdosierung von Levothyroxin sind im Wesentlichen die einer endogenen Thyreotoxikose
    • Nebenwirkungen, Überdosierung
      • wird eine zu starke Beschleunigung des Stoffwechsels ausgelöst (mit den Folgeerscheinungen Durchfall, Nervosität, Herzrasen, Schlaflosigkeit, Tremor sowie in manchen Fällen beim Vorliegen einer latenten Myokardischämie auch pektanginöse Beschwerden), ist die Dosis zu reduzieren oder das Arzneimittel für 1 - 2 Tage abzusetzen und anschließend in einer geringeren Dosis wieder anzusetzen
    • Patienten mit Risiko für psychotische Störungen
      • wenn eine Levothyroxin-Therapie bei Patienten initiiert wird, die ein Risiko für psychotische Störungen haben, empfohlen, zu Beginn der Therapie mit einer niedrigen Levothyroxin-Dosis zu beginnen und die Dosierung langsam zu erhöhen
      • Überwachung des Patienten empfohlen
      • falls Zeichen für psychotische Störungen auftreten, sollte eine Anpassung der Levothyroxin Dosis in Betracht gezogen werden
    • Patienten mit Koronarinsuffizienz, Herzinsuffizienz oder tachykarden Herzrhythmusstörungen, Myokarditis mit nicht akutem Verlauf, lange bestehender Hypothyreose oder bei Patienten, die bereits einen Myokardinfarkt erlitten haben
      • auch leichtere medikamentös induzierte Hyperthyreosen unbedingt vermeiden
      • in diesen Fällen daher häufige Kontrollen der Schilddrüsenhormonparameter durchführen
    • ältere Patienten und Patienten mit schwerer, bereits seit langem bestehender Hypothyreose
      • einschleichender Therapiebeginn
    • bei Vorliegen von Symptomen einer Myokardinsuffizienz oder bei EKG-Hinweisen auf einen Myokardinfarkt; ältere Patienten
      • besondere Vorsicht geboten
      • aus ähnlichen Gründen sollte die Behandlung der Hypothyreose auch bei älteren Patienten vorsichtig begonnen werden
    • sekundäre Hypothyreose
      • bei sekundärer Hypothyreose muss vor Einleitung einer Substitutionstherapie die Ursache abgeklärt werden
    • Nebennierenrindeninsuffizienz
      • Patienten mit Nebenniereninsuffizienz können auf die Behandlung mit Levothyroxin ungünstig reagieren
      • wenn eine Nebennierenrindeninsuffizienz vorliegt, muss diese vor Beginn einer Therapie mit Levothyroxin durch eine entsprechende Substitutionstherapie behandelt werden, um einer akuten Nebenniereninsuffizienz vorzubeugen
      • ohne ausreichende Versorgung mit Kortikosteroiden kann die Schilddrüsenhormontherapie bei Patienten mit Nebennierenrindeninsuffizienz oder hypophysärer Insuffizienz eine Addison-Krise auslösen
    • Patienten mit Myxödem
      • weisen eine erhöhte Empfindlichkeit gegenüber Schilddrüsenhormonen auf
      • bei diesen Patienten sollte eine niedrige Anfangsdosis mit langsamer Dosissteigerung gewählt werden
    • Patienten mit Malabsorptionssyndromen
      • weisen eine verminderte Thyroxinresorption auf
      • empfohlen, die Malabsorption zu behandeln, um eine wirksame Thyroxinbehandlung mit der regulären Levothyroxindosis zu gewährleisten
    • Verdacht auf Autonomie der Schilddrüse
      • bei Verdacht auf Autonomie der Schilddrüse ist ein TRH-Test oder ein Suppressionsszintigramm durchzuführen
    • Patienten mit einer bekannten Epilepsie-Vorgeschichte
      • bei der Verabreichung von Levothyroxin an Patienten mit einer bekannten Epilepsie-Vorgeschichte besondere Sorgfalt erforderlich
        • Patienten weisen ein erhöhtes Risiko für Krampfanfälle auf
      • in seltenen Fällen von Krämpfen im Zusammenhang mit einer erstmaligen Therapie mit Levothyroxin-Natrium berichtet; diese könnten mit der Wirkung des Schilddrüsenhormons auf die Krampfschwelle in Verbindung stehen
    • Osteoporose, hypothyreote postmenopausale Frauen
      • bei der Levothyroxin-Therapie hypothyreoter postmenopausaler Frauen, die ein erhöhtes Osteoporose-Risiko aufweisen, zur Vermeidung supraphysiologischer Blutspiegel von Levothyroxin die Schilddrüsenfunktion engmaschig kontrollieren
      • subklinische Hyperthyreose kann mit einem Verlust an Knochenmasse einhergehen
        • zur Minimierung des Osteoporoserisikos sollte die Dosierung von Levothyroxin auf die niedrigstmögliche wirksame Konzentration titriert werden
    • hyperthyreote Stoffwechsellage
      • Levothyroxin darf bei hyperthyreoter Stoffwechsellage nicht gegeben werden, außer zur Begleittherapie bei thyreostatischer Behandlung einer Hyperthyreose
    • Umstellung auf ein anderes levothyroxinhaltiges Präparat
      • falls eine Umstellung auf ein anderes levothyroxinhaltiges Präparat erforderlich ist, während der Übergangszeit genaue klinische und labordiagnostische Überwachung notwendig, da ein mögliches Risiko für ein Ungleichgewicht der Schilddrüse besteht
      • bei einigen Patienten könnte eine Dosisanpassung nötig sein
    • Levothyroxin sollte nicht zur Behandlung von Übergewicht oder zur Gewichtsabnahme angewendet werden
      • bei Euthyroid-Patienten bewirkt eine Behandlung mit Levothyroxin keine Gewichtsreduktion
      • höhere Dosen können schwere oder sogar lebensbedrohliche Nebenwirkungen verursachen, insbesondere wenn sie in Kombination mit sympathomimetischen Aminen wie z.B. denen, die auf Grund ihrer anorektischen Wirkung eingesetzt werden, verabreicht werden
    • gleichzeitige Anwendung mit Orlistat (Arzneimittel zur Gewichtsreduktion)
      • kann zu einem Auftreten von Hypothyreose und/oder einer schlechteren Beherrschbarkeit der Hypothyreose kommen, wenn Orlistat und Levothyroxin gemeinsam verabreicht werden
        • um dies zu vermeiden, sollten Orlistat und Levothyroxin mit einem Abstand von mind. 4 Stunden verabreicht werden
      • Patienten, die Levothyroxin einnehmen, sollten angewiesen werden, Ihren Arzt zu befragen, bevor die Behandlung mit Orlistat begonnen, beendet oder verändert wird, da Orlistat und Levothyroxin möglicherweise zu unterschiedlichen Tageszeiten eingenommen werden müssen und die Levothyroxin- Dosis möglicherweise angepasst werden muss
      • regelmäßige Überwachung der Schilddrüsenfunktion / Überprüfung der Hormonspiegel im Serum ist erforderlich
    • gleichzeitige Anwendung mit Glykosiden
      • Vorsicht bei der Anwendung
    • gleichzeitige Anwendung mit anderen Arzneimitteln, die die Funktion der Schilddrüse beeinflussen können (z.B. Amiodaron, Tyrosinkinase-Inhibitoren, Salicylate und hohe Dosen Furosemid)
      • Überwachung der Schilddrüsenfunktion erforderlich
    • gleichzeitige Anwendung mit Antidiabetika, Diabetiker
      • Levothyroxin kann die blutzuckersenkende Wirkung von Antidiabetika (z.B. Metformin,
        Glimepirid, Glibenclamid sowie Insulin) vermindern
      • bei Diabetikern deshalb v.a. zu Beginn einer Schilddrüsenhormontherapie Blutzuckerspiegel regelmäßig kontrollieren
      • Dosierung des blutzuckersenkenden Arzneimittels ggf. anpassen
      • Vorsicht bei der Anwendung
    • gleichzeitige Anwendung mit Cumarinderivaten
      • Levothyroxin kann die Wirkung von Cumarinderivaten durch Verdrängung aus der Plasmaeiweißbindung verstärken
      • bei gleichzeitiger Behandlung deshalb regelmäßige Kontrollen der Blutgerinnung erforderlich
      • ggf. Dosierung des gerinnungshemmenden Arzneimittels anpassen (Dosisreduktion)
    • Schwangerschaft
      • in der Schwangerschaft können ein Serumspiegelabfall des Thyroxins bei einem gleichzeitigen Anstieg des TSH-Serumspiegels auf Werte außerhalb des Normalbereichs auftreten
      • bei Patienten, die Levothyroxin einnehmen, sollten quartalsweise TSH-Messungen durchgeführt werden
        • ein erhöhter TSH-Serumspiegel sollte durch eine Erhöhung der Levothyroxindosis korrigiert werden
      • da postpartale TSH-Serumspiegel mit den Werten vor der Zeugung vergleichbar sind, kann die Levothyroxindosis wieder auf die Dosis vor der Schwangerschaft verringert werden
    • Haarverlust bei Kindern
      • Eltern von Kindern, die ein Schilddrüsenmittel erhalten, sollten darauf hingewiesen werden, dass es in den ersten Behandlungsmonaten zu einem teilweisen Haarverlust kommen kann
      • dieser Effekt jedoch in der Regel nur vorübergehend, so dass die Haare normalerweise wieder nachwachsen
    • Frühgeborene
      • hämodynamische Parameter sind zu überwachen und äußerste Vorsicht ist geboten, wenn eine Behandlung mit Levothyroxin bei Frühgeborenen mit einem sehr niedrigen Geburtsgewicht begonnen wird, da es aufgrund der nicht ausgereiften Nebennierenfunktion zu einem Kreislaufkollaps kommen kann
    • allergische Reaktion
      • über Überempfindlichkeitsreaktionen (einschließlich Angioödem) berichtet, die manchmal schwerwiegend waren
      • bei Auftreten von Zeichen und Symptome allergischer Reaktionen
        • Behandlung abbrechen
        • geeignete symptomatische Behandlung einleiten
    • Auswirkung auf Laboruntersuchungen
      • Biotin kann Auswirkungen auf Schilddrüsen-Immunoassays haben, die auf einer Wechselwirkung zwischen Biotin und Streptavidin beruhen, die entweder zu falsch erniedrigten oder falsch erhöhten Untersuchungsergebnissen führen können
      • das Risiko von Auswirkungen steigt mit höheren Dosen von Biotin
      • bei der Interpretation der Ergebnisse der Laboruntersuchungen muss eine mögliche Auswirkung des Biotins berücksichtigt werden, insbesondere wenn eine Unstimmigkeit mit dem klinischen Bild beobachtet wird
      • bei Patienten, die Biotin-haltige Produkte einnehmen, sollte das Laborpersonal informiert werden, wenn eine Untersuchung der Schilddrüsenfunktion angefordert wird
      • sofern verfügbar, sollten alternative Untersuchungen, die für Auswirkungen von Biotin nicht anfällig sind, verwendet werden
    Schwangerschaftshinweise, Wirkstoffprofil
    (kumulative Wirkstoffangaben ohne Berücksichtigung des individuellen Zulassungsstatus)
    Levothyroxin-Natrium - peroral
    • Erfahrung beim Menschen hat gezeigt, dass die Anwendung von Levothyroxin während der Schwangerschaft, im empfohlenen Dosisbereich, zu keiner angeborenen Fehlbildung oder fetalen/neonatalen Toxizität führt
      • exzessiv hohe Levothyroxin-Dosen während der Schwangerschaft können sich negativ auf die fetale und postnatale Entwicklung auswirken
    • Behandlung mit Schilddrüsenhormonen ist insbesondere während der Schwangerschaft konsequent durchzuführen
      • Schilddrüsenhormonspiegel im Normbereich sind wichtig, um eine optimale Gesundheit für Mutter und Fetus sicherzustellen
      • neonatale Entwicklung ist abhängig von der Schilddrüsenfunktion der Mutter
        • Thyroxin ist für die Hirnentwicklung des Säuglings erforderlich
        • deshalb muss eine kontinuierliche Behandlung mit Schilddrüsenhormonen, insbesondere während der Schwangerschaft, aufrechterhalten werden
    • während der Schwangerschaft kann eine Dosiserhöhung erforderlich sein
      • während der Schwangerschaft kann der Levothyroxin-Bedarf östrogenbedingt steigen
      • Schilddrüsenfunktion sollte daher sowohl während als auch nach einer Schwangerschaft kontrolliert und die Schilddrüsenhormondosis ggf. angepasst werden
    • TSH-Messungen
      • da es bereits 4 Wochen nach der Empfängnis zu einer Erhöhung von Serum-TSH kommen kann, sollten bei Schwangeren, die Levothyroxin einnehmen, in jedem Trimenon TSH-Messungen durchgeführt werden, um sicherzugehen, dass die Serum-TSH-Werte der Mutter in einem Bereich liegen, der für das jeweilige Trimenon der Schwangerschaft spezifisch ist
        • ein erhöhter TSH-Spiegel im Serum sollte durch eine Erhöhung der Levothyroxin-Dosis korrigiert werden
      • da Postpartum-TSH-Spiegel Werten vor der Empfängnis ähneln, sollte die Levothyroxin-Dosis sofort nach der Entbindung wieder auf die vor der Schwangerschaft gegebene Dosis zurückgebracht werden
      • TSH-Spiegel im Serum sollten 6 - 8 Wochen postpartum überprüft werden
    • Anwendung zur Begleittherapie mit Thyreostatika von Levothyroxin als Begleittherapie bei Behandlung einer Hyperthyreose kontraindiziert
      • während der Schwangerschaft darf Levothyroxin nicht zusammen mit Thyreostatika zur Behandlung einer Hyperthyreose angewendet werden
      • Levothyroxin macht eine Dosiserhöhung der Thyreostatika erforderlich
      • da Thyreostatika die Plazenta leichter passieren als Levothyroxin, kann die Kombinationstherapie beim Fetus eine Hypothyreose hervorrufen
        • daher sollten während der Schwangerschaft nur Thyreostatika (Monotherapie) zur Behandlung der Hyperthyreose angewendet werden
    • Suppressionstests
      • während einer Schwangerschaft dürfen Suppressionstests nicht durchgeführt werden
      • diagnostische Anwendung im Rahmen des Schilddrüsensuppressionstests muss während der Schwangerschaft unterbleiben, da die Anwendung von radioaktiven Substanzen bei Schwangeren kontraindiziert ist
    • Fertilität
      • Erkenntnismaterial über Schädigungen der männlichen oder weiblichen Fruchtbarkeit nicht vorliegend
        • es existieren keinerlei Verdachtsmomente oder Anhaltspunkte
      • Hypothyreose oder Hyperthyreose haben wahrscheinlich einen Einfluss auf die Fertilität
        • bei der Behandlung einer Hypothyreose mit Levothyroxin muss die Dosis anhand der Laborergebnisse eingestellt werden, da eine unzureichende Dosis die Hypothyreose wahrscheinlich nicht verbessert und eine Überdosierung zu einer Hyperthyreose führen kann
    Stillzeithinweise, Wirkstoffprofil
    (kumulative Wirkstoffangaben ohne Berücksichtigung des individuellen Zulassungsstatus)
    Levothyroxin-Natrium - peroral
    • Behandlung mit Schilddrüsenhormonen ist insbesondere während der Stillzeit konsequent durchzuführen
      • Schilddrüsenhormonspiegel im Normbereich sind wichtig, um eine optimale Gesundheit für Mutter und Fetus sicherzustellen
      • die während der Laktation selbst bei hoch dosierter Therapie mit Levothyroxin in die Muttermilch sezernierte Schilddrüsenhormonmenge reicht zur Entwicklung einer Hyperthyreose oder Suppression der TSH-Sekretion beim Säugling nicht aus
    • Levothyroxin geht während der Stillzeit in die Muttermilch über
      • die erreichten Konzentrationen im empfohlenen Dosierbereich reichen jedoch nicht aus, eine Hyperthyreose oder TSH-Suppression beim Säugling zu erzeugen
      • Levothyroxin kann während der Stillzeit angewendet werden.
    • Suppressionstests
      • während der Stillzeit dürfen Suppressionstests nicht durchgeführt werden
    • Anwendung zur Begleittherapie mit Thyreostatika
      • während der Stillzeit darf Levothyroxin nicht zusammen mit Thyreostatika zur Behandlung einer Hyperthyreose angewendet werden
      • Levothyroxin macht eine Dosiserhöhung der Thyreostatika erforderlich

    Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten

    • Einnahme zusammen mit anderen Arzneimitteln
      • Sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, wenn Sie eines der folgenden Arzneimittel einnehmen oder kürzlich eingenommen haben, da dieses Präparat ihre Wirkung beeinträchtigen kann:
        • Antidiabetika (blutzuckersenkende Arzneimittel):
          • Das Arzneimittel kann die Wirkung Ihres blutzuckersenkenden Mittels herabsetzen, dadurch können insbesondere zu Beginn der Therapie zusätzliche Untersuchungen Ihres Blutzuckerspiegels erforderlich werden. Während der Behandlung mit diesem Arzneimittel muss gegebenenfalls eine Dosisanpassung Ihres Antidiabetikums erfolgen.
        • Cumarinderivate (blutgerinnungshemmende Arzneimittel):
          • Dieses Präparat kann die Wirkung dieser Arzneimittel verstärken, dies kann, besonders bei älteren Patienten, das Blutungsrisiko erhöhen. Aus diesem Grunde können zu Beginn und während der Behandlung mit diesem Arzneimittel regelmäßige Kontrollen der Blutgerinnung erforderlich sein. Während der Behandlung ist gegebenenfalls die Dosierung Ihres Cumarin-Präparates anzupassen.
      • Achten Sie darauf, dass Sie die empfohlenen Zeitabstände einhalten, wenn Sie eines der folgenden Arzneimittel einnehmen müssen:
        • Arzneimittel zur Bindung von Gallensäuren und zur Senkung hoher Cholesterinwerte (wie z.B. Colestyramin oder Colestipol):
          • Achten Sie darauf, dass Sie dieses Präparat 4 - 5 Stunden vor diesen Arzneimitteln einnehmen, da sie die Aufnahme von Levothyroxin aus dem Darm hemmen können.
        • Antazida (Arzneimittel zur Linderung von Magenbeschwerden und Sodbrennen), Sucralfat (zur Behandlung von Magen- oder Zwölffingerdarmgeschwüren), andere aluminiumhaltige Arzneimittel, eisenhaltige Arzneimittel, calciumhaltige Arzneimittel:
          • Achten Sie darauf, dass Sie Levothyroxin mindestens 2 Stunden vor diesen Arzneimitteln einnehmen, da es sonst zu einer Wirkungsabschwächung von diesem Arzneimittel kommen kann.
      • Sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, wenn Sie eines der folgenden Arzneimittel einnehmen oder kürzlich eingenommen haben, weil sie die Wirkung von Levothyroxin herabsetzen können:
        • Propylthiouracil (Arzneimittel gegen Schilddrüsenüberfunktion),
        • Glucocorticoide (antiallergische und entzündungshemmende Arzneimittel),
        • Beta-Blocker (blutdrucksenkende Arzneimittel, mit denen auch Herzerkrankungen behandelt werden),
        • Sertralin (Arzneimittel gegen Depressionen),
        • Chloroquin oder Proguanil (Arzneimittel zur Verhütung oder Behandlung von Malaria),
        • Arzneimittel, die bestimmte Leberenzyme aktivieren, wie z.B. Barbiturate (Beruhigungsmittel, Schlaftabletten), Carbamazepin (Arzneimittel gegen Krampfleiden, wird auch angewandt, um bestimmte Schmerzformen zu beeinflussen und zur Kontrolle von bestimmten depressiven Erkrankungen) oder Arzneimittel, die Johanniskraut (ein pflanzliches Arzneimittel) enthalten,
        • östrogenhaltige Arzneimittel zur Hormonersatztherapie während und nach den Wechseljahren oder zur Empfängnisverhütung,
        • Sevelamer (phosphatbindendes Arzneimittel, das zur Behandlung von Patienten mit chronischem Nierenversagen eingesetzt wird),
        • Tyrosinkinase-Inhibitoren (Arzneimittel gegen Krebs und entzündungshemmende Arzneimittel),
        • Protonenpumpenhemmer (wie z. B. Omeprazol, Esomeprazol, Pantoprazol, Rabeprazol und Lansoprazol) werden angewendet, um die im Magen gebildete Menge an Säure zu verringern, wodurch sich die Resorption von Levothyroxin aus dem Darm und dadurch bedingt die Wirksamkeit des Arzneimittels verringern könnten. Wenn Sie Levothyroxin einnehmen, während Sie mit Protonenpumpenhemmern behandelt werden, sollte Ihr Arzt/Ihre Ärztin Ihre Schilddrüsenfunktion überwachen und möglicherweise die Dosis des Präparates anpassen.
        • Orlistat (Arzneimittel zur Behandlung von Übergewicht).
      • Sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, wenn Sie eines der folgenden Arzneimittel einnehmen oder kürzlich eingenommen haben, weil sie die Wirkung von Levothyroxin verstärken können:
        • Salizylate (schmerzlindernde und fiebersenkende Arzneimittel),
        • Dicumarol (Arzneimittel zur Hemmung der Blutgerinnung),
        • Furosemid in hoher Dosierung ab 250 mg (harntreibendes Arzneimittel),
        • Clofibrat (Arzneimittel zur Senkung der Blutfette).
      • Sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, wenn Sie eines der folgenden Arzneimittel einnehmen oder kürzlich eingenommen haben, weil diese die Wirksamkeit von Levothyroxin beeinflussen können.
        • Ritonavir, Indinavir, Lopinavir (Protease-Inhibitoren, Arzneimittel zur Behandlung einer HIV-Infektion),
        • Phenytoin (Arzneimittel gegen Krampfleiden).
      • Sie benötigen möglicherweise regelmäßige Kontrollen Ihrer Schilddrüsenwerte. Eine Anpassung Ihrer Levothyroxin-Dosis kann erforderlich sein.
      • Sprechen Sie mit Ihrem Arzt, wenn Sie Amiodaron einnehmen (Arzneimittel gegen Herzrhythmusstörungen), weil dieses Arzneimittel die Funktion und Aktivität Ihrer Schilddrüse beeinflussen kann.
      • Wenn Sie sich einer Röntgenuntersuchung oder einer anderen diagnostischen Untersuchung mit einem iodhaltigen Kontrastmittel unterziehen müssen, informieren Sie Ihren Arzt darüber, dass Sie dieses Arzneimittel einnehmen, weil Ihnen möglicherweise ein Mittel gespritzt wird, das Ihre Schilddrüsenfunktion beeinflussen kann.
      • Wenn Sie Biotin einnehmen oder bis vor Kurzem eingenommen haben, müssen Sie Ihren Arzt/Ihre Ärztin und/oder das Laborpersonal informieren, wenn Sie im Begriff sind, sich einer Laboruntersuchung zur Überwachung Ihrer Schilddrüsenhormonspiegel zu unterziehen. Biotin kann die Ergebnisse Ihrer Laboruntersuchungen beeinflussen.
      • Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen bzw. vor kurzem eingenommen haben, auch wenn es sich um nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel handelt.
    • Einnahme zusammen mit Nahrungsmitteln und Getränken
      • Informieren Sie Ihren Arzt, wenn Sie Sojaprodukte essen, vor allem dann, wenn Sie den Anteil der Sojaprodukte in Ihrer Nahrung ändern. Sojaprodukte können die Aufnahme von Levothyroxin aus dem Darm herabsetzen, deshalb muss Ihre Dosis möglicherweise angepasst werden.

    Wechselwirkungen, wirkstoffbezogen
    keine Berücksichtigung des arzneimittelrechtlichen Zulassungsstatus des Präparates bzw. produktspezifischer Angaben
    mittelschwer Vitamin-K-Antagonisten / Schilddrüsenhormone
    Digitalis-Glykoside / Schilddrüsenhormone
    Theophyllin / Schilddrüsenhormone
    Schilddrüsenhormone / Kationen, polyvalente
    Schilddrüsenhormone / Gallensäure-bindende Mittel
    Schilddrüsenhormone / Phenytoin
    Schilddrüsenhormone / Proteinkinase-Inhibitoren
    Schilddrüsenhormone / HIV-Protease-Inhibitoren
    Schilddrüsenhormone / Orlistat
    Schilddrüsenhormone / Phosphatbinder
    Schilddrüsenhormone / Nahrung, Soja
    Levothyroxin / Simeticon
    Levothyroxin / Selpercatinib
    Glucose, diagnostische Zwecke / Wirkstoffe, den Test beeinflussende
    Schilddrüsentherapeutika / Tiratricol
    geringfügig Ketamin / Schilddrüsenhormone
    Schilddrüsenhormone / Estrogene
    Schilddrüsenhormone / Raloxifen
    Schilddrüsenhormone / Rifamycine
    Antidepressiva, tri- und tetrazyklische / Schilddrüsenhormone
    Antidiabetika / Schilddrüsenhormone
    Schilddrüsenhormone / Linaclotid
    Schilddrüsenhormone / Enzalutamid
    Schilddrüsenhormone / Dabrafenib
    Sympathomimetika / Schilddrüsenhormone
    Schilddrüsenhormone / Carbamazepin
    Schilddrüsenhormone / Johanniskraut
    Schilddrüsenhormone / Barbiturate
    Schilddrüsenhormone / HCV-Inhibitoren
    Schilddrüsenhormone / Furosemid
    Schilddrüsenhormone / Propylthiouracil
    Schilddrüsenhormone / Glucocorticoide
    Schilddrüsenhormone / Sertralin
    Schilddrüsenhormone / Malariamittel
    Schilddrüsenhormone / Salicylate
    Schilddrüsenhormone / Amiodaron
    Schilddrüsenhormone / Kontrastmittel, iodhaltige
    Schilddrüsenhormone / Tamoxifen
    Schilddrüsenhormone / Methadon
    Schilddrüsenhormone / Fluorouracil
    Schilddrüsenhormone / Testosteron
    Schilddrüsenhormone / Lithium
    Levothyroxin / Patiromer
    UGT-Substrate / Apalutamid
    NTCP-Substrate / Bulevirtid
    Schilddrüsenhormone / Wachstumshormone
    Arzneistoffe, geringe therapeutische Breite / Teduglutid
    UGT-Substrate / Lorlatinib
    Levothyroxin / Protonenpumpen-Hemmer
    Schilddrüsenhormone / Nahrung, Coffein-haltig
    Semaglutid / Schilddrüsenhormone
    Arzneistoffe, geringe therapeutische Breite / Tirzepatid
    UGT-Substrate / Ivosidenib
    Elacestrant / OATP2B1-Inhibitoren
    Schilddrüsenhormone / Octreotid
    unbedeutend Beta-Blocker / Schilddrüsenhormone
    Schilddrüsenhormone / Grapefruit
    Schilddrüsenhormone / Cholesterin-Synthese-Hemmer
    Schilddrüsenhormone / Laxanzien, quellende

    Warnhinweise

    • Schwangerschaft
      • Wenn Sie schwanger sind, nehmen Sie das Arzneimittel weiter ein. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt, da Ihre Dosis eventuell angepasst werden muss.
      • Wenn Sie das Präparat zusammen mit einem Schilddrüsenmittel zur Behandlung einer Schilddrüsenüberfunktion einnehmen, wird Ihr Arzt Sie anweisen, die Therapie mit Beginn der Schwangerschaft abzusetzen.
    • Stillzeit
      • Wenn Sie stillen, nehmen Sie das Arzneimittel nach Anleitung Ihres Arztes weiter ein. Die Arzneimittelmenge, die in die Muttermilch übergeht, ist so gering, dass sie das Baby nicht beeinträchtigt.

    Einnahme auf nüchternen Magen.
    Einnahme morgens.
    Einnahme vor dem Essen.
    Einschleichend dosieren.
    Mit Flüssigkeit einnehmen.Die Anwendung in der Schwangerschaft kann unter bestimmten Voraussetzungen in Betracht gezogen werden.Die Anwendung in der Stillzeit kann unter bestimmten Voraussetzungen in Betracht gezogen werden.

    Dosierungsanleitung

    • Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt oder Apotheker ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.
    • Ihr Arzt legt Ihre individuelle Dosis aufgrund von Untersuchungen und Labortests fest. In der Regel erhalten Sie zu Beginn eine niedrige Dosis, die alle 2 - 4 Wochen gesteigert wird, bis Ihre individuelle Enddosis erreicht ist. In den ersten Behandlungswochen werden Sie zu Laboruntersuchungen einbestellt, anhand deren Ergebnisse wird Ihre Dosis angepasst.
    • Wenn Ihr Baby an einer angeborenen Schilddrüsenunterfunktion leidet, wird Ihr Arzt möglicherweise mit einer höheren Dosis beginnen, da ein rascher Hormonersatz wichtig ist. Die empfohlene Anfangsdosis beträgt in den ersten 3 Monaten 10 bis 15 Mikrogramm pro kg Körpergewicht. Danach wird Ihr Arzt die Dosis individuell anpassen.
    • Der übliche Dosisbereich ist im Folgenden aufgeführt. Möglicherweise ist eine niedrigere Dosis ausreichend,
      • wenn Sie ein älterer Patient sind
      • wenn Sie herzkrank sind
      • wenn Sie eine schwere oder lange bestehende Schilddrüsenunterfunktion haben
      • wenn Sie ein niedriges Körpergewicht oder einen großen Kropf aufweisen.
    • Anwendungsgebiete dieses Arzneimittels: Zur Therapie eines gutartigen Kropfes bei Patienten mit normaler Schilddrüsenfunktion
      • Empfohlene Tagesdosis: 75 - 200 Mikrogramm
    • Anwendungsgebiete dieses Arzneimittels: Zur Verhütung einer erneuten Kropfbildung nach Operation
      • Empfohlene Tagesdosis: 75 - 200 Mikrogramm
    • Anwendungsgebiete dieses Arzneimittels: Als Ersatz für das natürliche Schilddrüsenhormon, wenn Ihre Schilddrüse nicht genügend Hormone produziert
      • Empfohlene Tagesdosis:
        • Anfangsdosis:
          • Erwachsene: 25 - 50 Mikrogramm
          • Kinder: 12,5 - 50 Mikrogramm
        • Erhaltungsdosis:
          • Erwachsene: 100 - 200 Mikrogramm
          • Kinder: 100 - 150 Mikrogramm/m2 Körperoberfläche
    • Anwendungsgebiete dieses Arzneimittels: Zur Unterdrückung des erneuten Tumorwachstums bei Patienten mit Schilddrüsenkrebs
      • Empfohlene Tagesdosis: 150 - 300 Mikrogramm
    • Anwendungsgebiete dieses Arzneimittels: Zur Stabilisierung der Schilddrüsenhormonspiegel, wenn eine Überproduktion der Hormone mit Schilddrüsenblockern behandelt wird
      • Empfohlene Tagesdosis: 50 - 100 Mikrogramm

     

    • Dauer der Behandlung
      • Die Dauer der Behandlung hängt von der Erkrankung ab, wegen der Sie das Präparat einnehmen. Ihr Arzt wird deshalb mit Ihnen besprechen, wie lange die Einnahme notwendig ist. Bei den meisten Patienten ist eine lebenslange Einnahme erforderlich.

     

    • Wenn Sie eine größere Menge eingenommen haben, als Sie sollten
      • Wenn Sie eine höhere Dosis als verordnet eingenommen haben, können bei Ihnen Symptome, wie Herzklopfen, Angstzustände, innere Unruhe oder unwillkürliche Bewegungen, auftreten. Bei Patienten mit neurologischen Störungen, wie z.B. Epilepsie, können in Einzelfällen Krampfanfälle auftreten. Bei Patienten mit einem Risiko für psychotische Störungen können Symptome einer akuten Psychose auftreten. Bitte wenden Sie sich in solchen Fällen an Ihren Arzt.

     

    • Wenn Sie die Einnahme vergessen haben
      • Nehmen Sie nicht die doppelte Dosis ein, wenn Sie die vorhergehende Einnahme vergessen haben, sondern nehmen Sie am darauffolgenden Tag wieder die normale Dosis ein.

     

    • Wenn Sie weitere Fragen zur Einnahme dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

    Dosierung
    • Therapie der benignen Struma mit euthyreoter Funktionslage; Prophylaxe einer Rezidivstruma nach Resektion einer Struma mit euthyreoter Funktionslage; Schilddrüsenhormonsubstitution bei Hypothyreose; Suppressionstherapie bei Schilddrüsenmalignom; Begleittherapie bei thyreostatischer Behandlung einer Hyperthyreose
      • für die individuelle Behandlung stehen Tabletten mit abgestuftem Gehalt von 25 - 200 µg Levothyroxin-Natrium zur Verfügung
        • Dosierungsangaben als Richtlinien
      • individuelle Tagesdosis durch labordiagnostische und klin. Untersuchungen ermitteln
      • da einige Patienten unter Therapie erhöhte T4 und fT4-Konzentrationen aufweisen, ist die Bestimmung der basalen Serumkonzentration des Thyreotropin-stimulierenden Hormons (TSH) eine zuverlässigere Basis für das weitere therapeutische Vorgehen
      • Behandlungsbeginn mit niedriger Dosierung und kontinuierliche Dosissteigerung 1mal / 2 - 4 Wochen bis zur vollen Erhaltungsdosis
      • Dosierungsempfehlung
        • Benigne Struma mit euthyreoter Funktionslage
          • 75 - 200 µg Levothyroxin-Natrium / Tag
        • Prophylaxe einer Rezidivstruma nach Resektion einer Struma mit euthyreoter Funktionslage
          • 75 - 200 µg Levothyroxin-Natrium / Tag
        • Schilddrüsenhormonsubstitution bei Hypothyreose bei Erwachsenen:
          • initial: 25 - 50 µg Levothyroxin-Natrium / Tag
          • Erhaltungsdosis: 100 - 200 µg Levothyroxin-Natrium / Tag
        • Schilddrüsenhormonsubstitution bei Hypothyreose bei Kindern:
          • initial: 12,5 - 50 µg Levothyroxin-Natrium / Tag
          • Erhaltungsdosis: 100 - 150 µg Levothyroxin-Natrium / m2 KOF / Tag
        • Begleittherapie bei thyreostatischer Behandlung einer Hyperthyreose
          • 50 - 100 µg Levothyroxin-Natrium / Tag
        • Suppressionstherapie bei Schilddrüsenmalignom
          • 150 - 300 µg Levothyroxin-Natrium / Tag
      • Behandlungsdauer
        • meist lebenslang bei Hypothyreose, nach Strumektomie oder Thyreoidektomie und zur Rezidivprophylaxe nach Resektion einer Struma mit euthyreoter Funktionslage
        • Begleittherapie zur Behandlung der Hyperthyreose nach Erreichen der euthyreoten Funktionslage ist angezeigt für die Dauer der thyreostatischen Medikation
        • bei benigner Struma mit euthyreoter Funktionslage: 6 Monate bis zu 2 Jahre
          • wenn die medikamentöse Therapie innerhalb dieses Zeitraumes nicht ausreichend war: Operation oder Radioiodtherapie der Struma in Erwägung ziehen

     

    Dosisanpassung

    • Kinder und Jugendliche
      • bei Neugeborenen und Kindern mit angeborener Hypothyreose, die eine rasche Substitution erfordert
        • Anfangsdosis von 10 - 15 µg / kg KG / Tag für die ersten 3 Monate
        • anschließend sollte die Dosis individuell anhand der klinischen Befunde und der Schilddrüsenhormon- und TSH-Werte angepasst werden
    • ältere Patienten, Patienten mit koronarer Herzerkrankung und Patienten mit schwerer oder lang bestehender Schilddrüsenunterfunktion
      • Behandlung mit Schilddrüsenhormonen besonders vorsichtig zu beginnen
        • es sollte zunächst eine niedrige Initialdosis (z. B. 12,5 µg / Tag) gegeben werden, die dann langsam und in längeren Intervallen (z. B. stufenweise Dosiserhöhung um 12,5 µg / 14 Tage) unter häufiger Kontrolle der Schilddrüsenhormonwerte gesteigert werden sollte
      • Dosierung, die unter der zur kompletten Substitution erforderlichen Dosis liegt und die deshalb nicht ausreicht, den TSH-Wert völlig zu normalisieren, muss hierbei in Betracht gezogen werden
    • Personen mit niedrigem Körpergewicht und bei einer großen Struma nodosa
      • erfahrungsgemäß geringere Dosis ausreichend
    •  

    Nebenwirkungen

    • Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.
    • Nehmen Sie mehr als verordnet ein oder vertragen die Dosisstärke nicht (z.B. bei zu rascher Dosissteigerung), so können die folgenden Nebenwirkungen auftreten:
      • Schneller oder unregelmäßiger Herzschlag, Schmerzen in der Brust, Kopfschmerzen, Muskelschwäche oder -krämpfe, Flush (Wärmegefühl und Rötung des Gesichts), Fieber, Erbrechen, Menstruationsstörungen, Pseudotumor cerebri (erhöhter Hirndruck), Zittern, innere Unruhe, Schlafstörungen, Schwitzen, Gewichtsabnahme, Durchfall.
    • Wenden Sie sich beim Auftreten solcher Nebenwirkungen an Ihren Arzt. Er wird entscheiden, ob die Behandlung für einige Tage unterbrochen oder die Dosis reduziert wird, bis die Nebenwirkungen zurückgegangen sind.
      • Allergische Reaktionen gegenüber den sonstigen Bestandteilen von diesem Arzneimittel sind möglich. Allergische Reaktionen können sich äußern als Ausschlag, Urtikaria und Gesichts- und Rachenschwellungen (Angioödem). Wenden Sie sich in diesem Fall unverzüglich an Ihren Arzt.
    • Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht angegeben sind.

    Nebenwirkungen, Wirkstoffprofil
    (kumulative Wirkstoffangaben ohne Berücksichtigung des individuellen Zulassungsstatus)
    Levothyroxin-Natrium - peroral
    • Erkrankungen des Immunsystems
      • ohne Häufigkeitsangabe
        • Überempfindlichkeitsreaktionen (anaphylaktische Reaktionen) einschließlich Hautausschlag, Juckreiz, Ödem
    • Endokrine Erkrankungen
      • häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
        • Hyperthyreoidismus
      • ohne Häufigkeitsangabe
        • Hyperthyreose
    • Stoffwechsel- und Ernährungsstörungen
      • ohne Häufigkeitsangabe
        • starker Gewichtsverlust
        • Appetitsteigerung
    • Psychiatrische Erkrankungen
      • sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
        • Schlaflosigkeit
      • häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
        • Nervosität
      • ohne Häufigkeitsangabe
        • innere Unruhe
        • Angstgefühle
        • Affektlabilität
        • Agitiertheit, Erregbarkeit
        • Insomnie
    • Erkrankungen des Nervensystems
      • sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
        • Kopfschmerzen
      • selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
        • Pseudotumor cerebri (besonders bei Kindern)
      • ohne Häufigkeitsangabe
        • Tremor
        • Krampfanfälle
        • benignenintrakranielle Hypertonie, v.a. bei Kindern
    • Herzerkrankungen
      • sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
        • Herzklopfen
      • häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
        • Tachykardie
      • ohne Häufigkeitsangabe
        • Herzrhythmusstörungen
        • Angina pectoris, pektanginöse Beschwerden
        • Palpitationen
        • Herzinsuffizienz
        • Herzversagen
        • Myokardinfarkt
    • Gefäßerkrankungen
      • ohne Häufigkeitsangabe
        • Hitzegefühl mit Hautrötung
        • Kreislaufkollaps bei Frühgeborenen mit niedrigem Geburtsgewicht
        • Hypertonie
    • Erkrankungen der Atemwege, des Brustraums und Mediastinums
      • ohne Häufigkeitsangabe
        • Dyspnoe
    • Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts
      • ohne Häufigkeitsangabe
        • Diarrhoe
        • Erbrechen
        • Übelkeit
        • Appetitsteigerung
        • Abdominalschmerz
    • Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes
      • ohne Häufigkeitsangabe
        • Angioödem
        • Ausschlag
        • Urtikaria
        • Hyperhidrosis
        • Haarausfall
        • Haarverlust bei Kindern in den ersten Behandlungsmonaten
          • jedoch in der Regel nur vorübergehend, so dass die Haare normalerweise wieder nachwachsen
    • Skelettmuskulatur-, Bindegewebs- und Knochenerkrankungen
      • ohne Häufigkeitsangabe
        • Muskelschwäche
        • Muskelkrämpfe
        • Osteoporose unter suppressiven Levothyroxin-Dosen, insbesondere bei postmenopausalen Frauen, hauptsächlich bei einer Behandlung über einen langen Zeitraum
        • Kraniostenose bei Säuglingen
        • vorzeitiger Epiphysenverschluss bei Kindern mit daraus resultierender verminderter Körpergröße, durch Überdosierung
    • Erkrankungen der Geschlechtsorgane und der Brustdrüse
      • ohne Häufigkeitsangabe
        • Menstruationsstörungen
        • Unfruchtbarkeit
    • Kongenitale, familiäre und genetische Erkrankungen
      • ohne Häufigkeitsangabe
        • Überdosierung kann bei Säuglingen zu Kraniosynostosis führen
    • Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort
      • ohne Häufigkeitsangabe
        • Hitzeunverträglichkeit
        • Fieber
        • Müdigkeit
    • Untersuchungen
      • ohne Häufigkeitsangabe
        • Gewichtsabnahme
        • Verminderung der Knochendichte
    • Hinweis
      • bei sachgemäßer Anwendung und Kontrolle der klinischen Befunde sowie der labordiagnostischen Werte keine Nebenwirkungen während der Behandlung zu erwarten
      • in Einzelfällen kann es vorkommen, dass die Dosisstärke nicht vertragen wird oder der Patient möglicherweise eine Überdosis eingenommen hat
        • in diesen Fällen, insbesondere bei zu schneller Dosissteigerung zu Beginn der Behandlung, können Symptome auftreten, die mit denen einer Hyperthyreose vergleichbar sind, z.B. Tachykardie, Herzklopfen, Herzrhythmusstörungen (z.B Vorhofflimmern und Extrasystolen), Angina pectoris, Kopfschmerzen, Muskelschwäche und Krämpfe, Flush, Fieber, Erbrechen, Menstruationsstörungen, Pseudotumor cerebri, Tremor, innere Unruhe, Schlaflosigkeit, Hyperhidrosis, Gewichtsabnahme und Durchfall

  • Wirkstoff und weitere Bestandteile des Arzneimittels

    Stoffname Stoffmenge Stofftyp
    Levothyroxin, Natriumsalz38 µgWirkstoff
    Levothyroxin36.95 µgk.A.
    Citronensäure, wasserfrei+Hilfsstoff
    Croscarmellose, Natriumsalz+Hilfsstoff
    Gelatine+Hilfsstoff
    Magnesium stearat (Ph. Eur.) [pflanzlich]+Hilfsstoff
    Maisstärke+Hilfsstoff
    Mannitol+Hilfsstoff
    Gesamt Natrium Ion23 mgZusatzangabe
    Gesamt Natrium Ionmmolk.A.

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