Pixxoscan 1.0 mmol/ml Injektionslösung DFL (Glas)

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Steckbrief : Pixxoscan 1.0 mmol/ml Injektionslösung DFL (Glas)

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  • Allgemeine Produktinformationen

    • Das Arzneimittel wird in Ihre Vene mit Hilfe einer kleinen Injektionsnadel von medizinischem Fachpersonal injiziert. Ihre MRT-Untersuchung kann danach sofort beginnen.
    • Nach der Injektion werden Sie mindestens 30 Minuten lang beobachtet.

    Anwendungsgebiete

    • Das Arzneimittel ist ein Kontrastmittel für die Magnetresonanztomographie (MRT oder auch Kernspintomographie) und wird angewendet zur Diagnostik des Gehirns, der Wirbelsäule und der Gefäße. Es kann außerdem dem Arzt dabei helfen herauszufinden, von welcher Art (gutartig oder bösartig) bekannte oder verdächtige Auffälligkeiten in der Leber oder den Nieren sind.
    • Das Präparat kann auch für die bildgebende MRT krankhafter Strukturen im gesamten Körper eingesetzt werden.
    • Es verbessert die Darstellung abnormaler Strukturen oder Schädigungen und ermöglicht die Unterscheidung zwischen gesundem und krankem Gewebe.
    • Das Arzneimittel wird bei Erwachsenen und Kindern jeden Alters (inklusive reifer Neugeborener) angewendet.
    • Wie das Arzneimittel wirkt
      • Die MRT ist eine Form der medizinisch-diagnostischen Bildgebung, die sich das Verhalten von Wassermolekülen in gesundem und erkranktem Gewebe zunutze macht.
      • Das Prinzip beruht auf einem komplexen System von Magnetfeldern und Radiowellen. Computer registrieren die Aktivität und setzen diese in Bilder um.
      • Das Arzneimittel wird in eine Vene injiziert. Dieses Arzneimittel ist ein Diagnostikum und wird nur von medizinischem Fachpersonal mit klinischer Erfahrung im Bereich der MRT angewendet.

    Indikation

    Erwachsene und Kinder jeden Alters (inklusive reifer Neugeborener)

    • Diagnostikum
      • Kontrastverstärkung bei der kranialen und spinalen Magnetresonanztomographie (MRT)
      • kontrastverstärkte MRT der Leber oder Nieren bei Patienten mit nachgewiesenen fokalen Läsionen oder bei dringendem Verdacht auf solche, um diese als benigne oder maligne zu klassifizieren
      • Kontrastverstärkung bei der Magnetresonanzangiographie (CE-MRA)
    • kann auch für bildgebende MR-Untersuchungen pathologischer Strukturen im gesamten Körper eingesetzt werden
      • erleichtert die Visualisierung abnormaler Strukturen oder Läsionen
      • ermöglicht die Differenzierung zwischen gesundem und pathologischem Gewebe
    • Hinweis:
      • Anwendung nur, wenn die diagnostische Information notwendig ist und mit einer Magnetresonanztomographie (MRT) ohne Kontrastmittelverstärkung nicht erhoben werden kann
    Art der Anwendung
    • Anwendung nur von medizinischem Fachpersonal, das auf dem Gebiet der klinischen MRT-Praxis erfahren ist
    • nur zur intravenösen Anwendung
      • Applikation als intravenöse Bolusinjektion
    • nicht intrathekal anwenden (schwere lebensbedrohliche und tödliche Fälle, überwiegend mit neurologischen Reaktionen (z. B. Koma, Enzephalopathie, Krampfanfälle), bei intrathekaler Anwendung berichtet
    • kontrastverstärkte MRT unmittelbar nach Injektion (kurze Zeit nach der Injektion, je nach verwendeter Pulssequenz und Untersuchungsprotokoll)
    • optimale Signalverstärkung
      • bei CE-MRA
        • während arteriellem First-pass
      • bei ZNS-Anwendungen
        • innerhalb von ca. 15 Min. nach Injektion
        • abhängig von Gewebeart / Art der Läsion
    • T1-gewichtete Aufnahmesequenzen besonders geeignet für kontrastverstärkte Untersuchungen
    • intravasale Kontrastmittelgaben möglichst am liegenden Patienten
    • nach Applikationsende
      • Patienten für mind. 30 Min. beobachten
        • Mehrzahl der Nebenwirkungen erfahrungsgemäß innerhalb dieser Zeit
    • zur Anwendung bei mehreren Patienten muss das Arzneimittel in Verbindung mit einem automatischen Injektor verabreicht werden, der für die Anwendung bei mehreren Patienten zugelassen ist
    • Anweisungen zur Vorbereitung und Verabreichung des Produkts, siehe Fachinformation
    •  

    Gegenanzeigen

    • Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden, wenn Sie
      • allergisch gegen Gadobutrol oder einen der sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind.

    Kontraindikation (absolut), Wirkstoffprofil
    (kumulative Wirkstoffangaben ohne Berücksichtigung des individuellen Zulassungsstatus)
    Gadobutrol - invasiv
    • Überempfindlichkeit gegen Gadobutrol

    Vorsichtsmaßnahmen

    • Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen
      • Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt, bevor Ihnen das Arzneimittel verabreicht wird, wenn Sie
        • an einer Allergie (z. B. Heuschnupfen, Nesselausschlag) oder Asthma leiden oder jemals gelitten haben
        • schon einmal auf Kontrastmittel reagiert haben
        • an einer starken Nierenfunktionsstörung leiden
        • an Erkrankungen des Gehirns, die mit Anfällen (Krämpfen) einhergehen, oder sonstigen Erkrankungen des Nervensystems leiden
        • einen Herzschrittmacher haben oder wenn sich Eisen enthaltende Implantate oder Clips in Ihrem Körper befinden.
      • Ihr Arzt wird entscheiden, ob die geplante Untersuchung stattfinden kann oder nicht.
        • Nach Anwendung des Arzneimittels kann es zu allergieartigen oder anderen Reaktionen kommen, die zu Herz- Kreislauf-Problemen, Atembeschwerden oder Hautreaktionen führen können. Auch schwere Reaktionen sind möglich. Die meisten dieser Reaktionen treten innerhalb von einer halben Stunde nach Verabreichung des Arzneimittels auf. Daher werden Sie nach der Untersuchung beobachtet. Es wurden verzögert einsetzende Reaktionen beobachtet (nach Stunden oder Tagen).
      • Nieren/Leber
        • Informieren Sie Ihren Arzt, wenn
          • Ihre Nieren nicht richtig arbeiten
          • Sie kürzlich ein Lebertransplantat erhalten haben oder bald erhalten werden.
        • Bevor Ihr Arzt entscheidet, ob er das Arzneimittel bei Ihnen anwendet, wird er möglicherweise einen Bluttest durchführen, um nachzuprüfen, wie gut Ihre Nieren arbeiten.
        • Dies trifft speziell für Sie zu, wenn Sie 65 Jahre oder älter sind.
      • Neugeborene und Säuglinge
        • Da die Nierenfunktion bei Neugeborenen bis zu einem Alter von 4 Wochen und bei Säuglingen bis zum Alter von 1 Jahr noch unausgereift ist, wird das Arzneimittel bei diesen Patienten nur nach sorgfältiger Abwägung durch den Arzt angewendet.

    Hinweise und Vorsichtsmaßnahmen, Wirkstoffprofil
    (kumulative Wirkstoffangaben ohne Berücksichtigung des individuellen Zulassungsstatus)
    Gadobutrol - invasiv
    • Gabe von Kontrastmitteln sollte von qualifiziertem Personal mit den geeigneten Methoden und Geräten durchgeführt werden / sollte nur von medizinischem Fachpersonal angewendet werden, das auf dem Gebiet der klinischen MRT- Praxis erfahren ist
    • bei der Injektion in Venen mit kleinem Lumen, kann es zu unerwünschten Reaktionen wie Rötung und Schwellung kommen
    • die allgemein gültigen Sicherheitsvorkehrungen für die Magnetresonanztomographie, insbesondere der Ausschluss ferromagnetischer Materialien, gelten für die Anwendung
    • Überempfindlichkeitsreaktionen
      • wie auch bei anderen intravenösen Kontrastmitteln können im Zusammenhang mit Gadobutrol anaphylaktoide / Überempfindlichkeits- oder andere idiosynkratische Reaktionen auftreten, die charakterisiert sind durch kardiovaskuläre, respiratorische oder kutane Manifestationen bis hin zu schweren Reaktionen, einschließlich Schock
      • im Allgemeinen sind Patienten mit kardiovaskulären Erkrankungen gefährdeter für schwerwiegende oder sogar tödliche Folgen schwerer Überempfindlichkeitsreaktionen
      • das Risiko von Überempfindlichkeitsreaktionen kann höher sein bei
        • vorherigen Reaktionen auf Kontrastmittel
        • bekanntem Asthma bronchiale
        • allergischer Prädisposition
      • bei Patienten mit allergischer Disposition muss die Entscheidung für die Anwendung von Gadobutrol nach besonders sorgfältiger Abwägung des Nutzen-Risiko-Verhältnisses erfolgen
      • die meisten dieser Reaktionen treten innerhalb einer halben Stunde nach der Anwendung von Gadobutrol auf
        • daher wird nach der Untersuchung mit Gadobutrol eine Überwachung des Patienten empfohlen
      • um bei Überempfindlichkeitsreaktionen im Notfall unverzüglich reagieren zu können, sollen entsprechende Arzneimittel und Instrumente für die Notfalltherapie bereitgestellt sein
      • verzögerte Reaktionen (nach Stunden bis zu mehreren Tagen) wurden selten beobachtet
    • eingeschränkte Nierenfunktion
      • es wird empfohlen, vor der Anwendung von Gadobutrol bei allen Patienten das Vorliegen einer Nierenfunktionsstörung durch Labortests abzuklären
      • in Zusammenhang mit der Anwendung einiger Gadolinium-haltiger Kontrastmittel wurde bei Patienten mit akuter oder chronischer schwerer Niereninsuffizienz (GFR < 30 ml / min / 1,73 m2) über eine nephrogene systemische Fibrose (NSF) berichtet
      • ein besonderes Risiko besteht bei Patienten, die sich einer Lebertransplantation unterziehen, da die Inzidenz eines akuten Nierenversagens in dieser Gruppe hoch ist
      • da die Möglichkeit besteht, dass mit Gadobutrol eine NSF auftritt, sollte es daher bei Patienten mit schwerer Einschränkung der Nierenfunktion und bei Patienten in der perioperativen Phase einer Lebertransplantation nur nach sorgfältiger Nutzen-Risiko-Abwägung angewendet werden und nur, wenn die diagnostische Information notwendig ist und mit einer MRT ohne Kontrastmittelverstärkung nicht erhoben werden kann
      • eine Hämodialyse kurz nach der Anwendung von Gadobutrol kann nützlich sein, um Gadobutrol aus dem Körper zu entfernen
      • es gibt keine Hinweise dafür, dass die Einleitung einer Hämodialyse zur Prävention oder Behandlung einer NSF bei nicht bereits dialysierten Patienten geeignet ist
    • Neugeborene und Säuglinge
      • wegen der unreifen Nierenfunktion bei Neugeborenen bis zum Alter von 4 Wochen und bei Säuglingen bis zu einem Alter von 1 Jahr sollte Gadobutrol bei diesen Patienten nur nach sorgfältiger Abwägung angewendet werden
    • ältere Patienten
      • da die renale Clearance von Gadobutrol bei älteren Patienten beeinträchtigt sein kann, ist es besonders wichtig, Patienten ab 65 Jahren bezüglich einer Nierenfunktionsstörung zu überprüfen
    • zerebrale Krampfanfälle
      • bei Patienten mit herabgesetzter Krampfschwelle ist besonders vorsichtig vorzugehen
    • intravasale Kontrastmittelgabe
      • möglichst am liegenden Patienten vornehmen
      • nach Applikationsende sollte der Patient mind. über 30 Minuten beobachtet werden, weil die Mehrzahl der Nebenwirkungen erfahrungsgemäß in dieser Zeit auftritt
    Schwangerschaftshinweise, Wirkstoffprofil
    (kumulative Wirkstoffangaben ohne Berücksichtigung des individuellen Zulassungsstatus)
    Gadobutrol - invasiv
    • sollte während der Schwangerschaft nicht angewendet werden, es sei denn, dass eine Anwendung von Gadobutrol aufgrund des klinischen Zustands der Frau erforderlich ist
    • keine Daten zur Anwendung von Gadobutrol während der Schwangerschaft vorliegend
    • tierexperimentelle Studien haben bei wiederholten hohen Dosen eine Reproduktionstoxizität gezeigt
    • Fertilität
      • tierexperimentelle Studien weisen nicht auf eine Beeinträchtigung der Fertilität hin
    Stillzeithinweise, Wirkstoffprofil
    (kumulative Wirkstoffangaben ohne Berücksichtigung des individuellen Zulassungsstatus)
    Gadobutrol - invasiv
    • der Arzt und die stillende Mutter sollten entscheiden, ob das Stillen fortgesetzt oder nach der Verabreichung von Gadobutrol für 24 Stunden unterbrochen wird
    • Gadolinium-haltige Kontrastmittel werden in sehr geringen Mengen in die Muttermilch ausgeschieden
    • in klinischen Dosen sind wegen der geringen in die Milch ausgeschiedenen Menge und der schwachen Resorption aus dem Darmtrakt keine Auswirkungen auf den Säugling zu erwarten

    Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten

    • Anwendung zusammen mit anderen Arzneimitteln
      • Informieren Sie Ihren Arzt, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen, kürzlich andere Arzneimittel eingenommen haben oder beabsichtigen andere Arzneimittel einzunehmen.

    Wechselwirkungen, wirkstoffbezogen
    keine Berücksichtigung des arzneimittelrechtlichen Zulassungsstatus des Präparates bzw. produktspezifischer Angaben
    mittelschwer Arzneimittel, die den Serumphosphatspiegel verändern / Erdafitinib

    Warnhinweise

    • Fragen Sie vor der Einnahme von allen Arzneimitteln Ihren Arzt um Rat.
    • Schwangerschaft
      • Gadobutrol kann die Plazenta passieren. Es ist nicht bekannt, ob es das ungeborene Kind schädigt. Sie müssen Ihren Arzt informieren, wenn Sie denken, dass Sie schwanger sind oder schwanger werden könnten, da das Präparat in der Schwangerschaft nur angewendet werden sollte, wenn es unbedingt notwendig ist.
    • Stillzeit
      • Informieren Sie Ihren Arzt, wenn Sie stillen oder mit dem Stillen beginnen wollen. Ihr Arzt wird mit Ihnen besprechen, ob Sie das Stillen fortsetzen oder nach der Anwendung des Arzneimittels das Stillen für 24 Stunden unterbrechen sollten.

    Die Anwendung in der Schwangerschaft darf oder sollte nicht erfolgen.Die Anwendung in der Stillzeit ist nicht empfohlen.

    Dosierungsanleitung

    • Die für Sie geeignete Dosis richtet sich nach Ihrem Körpergewicht und nach der zu untersuchenden Körperregion im MRT:
      • Bei Erwachsenen wird eine einzelne Injektion von 0,1 Milliliter je kg Körpergewicht empfohlen (d.h. die Dosis für eine 70 kg schwere Person würde bei 7 Millilitern liegen). Bei Bedarf kann jedoch eine weitere Injektion von bis zu 0,2 Millilitern je kg Körpergewicht innerhalb von 30 Minuten nach der ersten Injektion verabreicht werden. Es kann eine Gesamtdosis von maximal 0,3 Millilitern je kg Körpergewicht für die Bildgebung des Zentralnervensystems (ZNS) und die CE-MRA angewendet werden (d.h. für eine Person mit einem Körpergewicht von 70 kg wäre die Dosis 21 Milliliter). Für das ZNS kann mindestens eine Dosis von 0,075 Milliliter pro kg Körpergewicht gegeben werden (das bedeutet für eine Person mit 70 kg Körpergewicht wäre die Dosis 5,25 Milliliter).
      • Weitere Informationen über die Anwendung und Handhabung des Arzneimittels finden sich am Ende der Gebrauchsinformation.
    • Dosierung bei besonderen Patientengruppen
      • Die Anwendung wird bei Patienten mit schweren Nierenfunktionsstörungen und Patienten, die kürzlich ein Lebertransplantat erhalten haben oder bald erhalten werden, nicht empfohlen. Ist die Anwendung jedoch erforderlich, sollten Sie nur eine Dosis während eines Scans erhalten und ein zweiter Scan sollte erst nach mindestens 7 Tagen bei Ihnen durchgeführt werden.
    • Neugeborene, Säuglinge, Kinder und Jugendliche
      • Bei Kindern jeden Alters (inklusive reifer Neugeborener) wird eine einzelne Dosis von 0,1 Milliliter je kg Körpergewicht für alle Untersuchungen empfohlen.
      • Da die Nierenfunktion bei Neugeborenen bis zu einem Alter von 4 Wochen und bei Säuglingen bis zum Alter von 1 Jahr noch unausgereift ist, wird das Arzneimittel bei diesen Patienten nur nach sorgfältiger Abwägung durch den Arzt angewendet. Neugeborene und Säuglinge sollten nur eine Dosis während eines Scans erhalten und sollten mindestens 7 Tage lang keine zweite Injektion verabreicht bekommen.
    • Ältere Patienten
      • Es ist nicht notwendig, die Dosis anzupassen, wenn Sie 65 Jahre oder älter sind.
      • Möglicherweise wird ein Bluttest durchgeführt, um zu prüfen, wie gut Ihre Nieren arbeiten.

     

    • Wenn Sie eine größere Menge erhalten haben, als Sie sollten
      • Eine Überdosierung ist unwahrscheinlich. Sollte es dennoch zu einer Überdosierung kommen, wird Ihr Arzt die möglicherweise auftretenden Beschwerden behandeln und könnte eine Blutwäsche (Dialyse) anwenden, um das Arzneimittel aus Ihrem Körper zu entfernen.
      • Es gibt jedoch keine Hinweise dafür, dass man damit der Entwicklung einer nephrogenen systemischen Fibrose vorbeugen kann, und dies sollte nicht als Verfahren zur Behandlung einer NSF angesehen werden.
      • In manchen Fällen wird die Funktion Ihres Herzens überprüft.

     

    • Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Radiologen.

    Dosierung

    Basiseinheit: 1 ml Lösung enthält 604,72 mg Gadobutrol (entsprechend 1,0 mmol Gadobutrol bzw. 157,25 mg Gadolinium)

    • Diagnostikum (zur Kontrastverstärkung)
      • allgemein:
        • geringstmögliche Dosis verwenden, mit der eine für diagnostische Zwecke ausreichende Kontrastverstärkung erzielt wird
        • Dosisberechnung abhängig vom Körpergewicht (KG) des Patienten
        • empfohlene Dosis pro kg KG nicht überschreiten
      • Erwachsene
        • ZNS- Anwendungen
          • 0,1 mmol Gadobutrol / kg KG entsprechend 0,1 ml / kg KG der 1,0-M-Lösung
          • besteht trotz unauffälligem MRT-Befund ein starker klinischer Verdacht auf eine Läsion oder könnten genauere Informationen Auswirkungen auf die Therapie des Patienten besitzen:
            • 2. Injektion von bis zu 0,2 ml / kg KG innerhalb von 30 Min. nach der 1. Injektion möglich
          • eine minimale Dosis von 0,075 mmol / kg KG (äquivalent zu 0,075 ml / kg KG) kann bei ZNS-Anwendungen verabreicht werden
        • MRT des gesamten Körpers (mit Ausnahme der MRA)
          • 0,1 ml / kg KG i. A. ausreichend
        • kontrastverstärkte Magnetresonanzangiographie (CE-MRA)
          • Darstellung 1 Bildfeld (FOV)
            • < 75 kg KG: 7,5 ml
            • >/= 75 kg KG: 10,0 ml (entspr. 0,1 - 0,15 mmol Gadobutrol / kg KG)
          • Darstellung > 1 Bildfeld (FOV)
            • < 75 kg KG: 15 ml
            • >/= 75 kg KG: 20,0 ml (entspr. 0,2 - 0,3 mmol Gadobutrol / kg KG
      • Kinder und Jugendliche jeden Alters (inkl. reifer Neugeborener)
        • alle Indikationen
          • 0,1 mmol Gadobutrol / kg KG (entspr. 0,1 ml / kg KG)
        • Neugeborene bis 4 Wochen und Säuglinge bis 1 Jahr
          • unreife Nierenfunktion beachten
            • Anwendung nur nach sorgfältiger Abwägung
            • max. Dosis: 0,1 mmol Gadobutrol / kg KG
            • max. 1 Dosis / Scan
              • keine Informationen zur wiederholten Anwendung vorhanden
              • Wiederholung der Anwendung nur, wenn der Abstand zwischen den Injektionen mind. 7 Tage beträgt

    Dosisanpassung

    • eingeschränkte Nierenfunktion
      • schwer (GFR < 30 ml / Min. / 1,73 m2)
        • Anwendung nur nach sorgfältiger Nutzen-Risiko-Abwägung
        • nur, wenn die diagnostische Information notwendig ist und mit einer MRT ohne Kontrastmittelverstärkung nicht erhoben werden kann
        • max. Dosis: 0,1 mmol Gadobutrol / kg KG
        • max. 1 Dosis / Scan
          • keine Informationen zur wiederholten Anwendung vorhanden
          • Wiederholung der Anwendung nur, wenn der Abstand zwischen den Injektionen mind. 7 Tage beträgt
    • Patienten in der perioperativen Phase einer Lebertransplantation
      • Anwendung nur nach sorgfältiger Nutzen-Risiko-Abwägung
      • nur, wenn die diagnostische Information notwendig ist und mit einer MRT ohne Kontrastmittelverstärkung nicht erhoben werden kann
      • max. Dosis: 0,1 mmol Gadobutrol / kg KG
      • max. 1 Dosis / Scan
        • keine Informationen zur wiederholten Anwendung vorhanden
        • Wiederholung der Anwendung nur, wenn der Abstand zwischen den Injektionen mind. 7 Tage beträgt
    • ältere Patienten (>/= 65 Jahre)
      • keine Dosisanpassung erforderlich
      • Anwendung mit Vorsicht

     

    Nebenwirkungen

    • Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen. Die meisten dieser Reaktionen treten innerhalb von 30 Minuten nach der Verabreichung des Arzneimittels auf. In seltenen Fällen wurden verspätete, allergieartige oder andere Arten von unerwünschten Reaktionen beobachtet, die Stunden bis mehrere Tage nach der Verabreichung auftreten. Sollte dies bei Ihnen der Fall sein, informieren Sie bitte umgehend Ihren Arzt oder Radiologen.
    • Zu den schwerwiegendsten Nebenwirkungen (die in einigen Fällen tödlich oder lebensbedrohlich waren) gehören:
      • das Herz hört auf zu schlagen (Herz-Kreislauf-Stillstand), ein akutes Lungenversagen (akutes Atemnotsyndrom) / Flüssigkeitsansammlung in der Lunge (Lungenödem) und schwere allergieartige (anaphylaktoide) Reaktionen (einschließlich Atemstillstand und Schock).
    • Zusätzlich wurden für die folgenden Nebenwirkungen in einigen Fällen lebensbedrohliche oder tödliche Folgen berichtet:
      • Kurzatmigkeit (Dyspnoe), Bewusstlosigkeit, schwere allergieartige Reaktion, starker Blutdruckabfall, der zu einem Kreislaufkollaps führen kann, Atemstillstand, Flüssigkeit in den Lungen (Lungenödem), Schwellungen im Mund und im Rachen sowie niedriger Blutdruck.
    • In seltenen Fällen:
      • kann es zu allergieartigen Reaktionen (Überempfindlichkeit und Anaphylaxie) einschließlich schweren Reaktionen (Schock) kommen, die eine sofortige medizinische Intervention erfordern.
      • Wenn Sie eine dieser Nebenwirkungen bemerken:
        • Schwellungen von Gesicht, Lippen, Zunge oder Rachen
        • Husten und Niesen
        • Schwierigkeiten beim Atmen
        • Juckreiz
        • laufende Nase
        • Ausschlag (nesselartiger Ausschlag)
      • benachrichtigen Sie sofort das Personal der MRT-Abteilung. Diese Nebenwirkungen könnten erste Anzeichen einer schweren Reaktion sein. Es ist möglich, dass Ihre Untersuchung abgebrochen wird und Sie behandelt werden müssen.
      • Die am häufigsten beobachteten Nebenwirkungen sind (kann 5 oder mehr von 1.000 Behandelten betreffen):
        • Kopfschmerzen, Krankheitsgefühl (Übelkeit) und Schwindel.
      • Die meisten Nebenwirkungen sind leicht bis mittelschwer.
    • Mögliche Nebenwirkungen, die vor der Zulassung des Arzneimittels im Rahmen von klinischen Studien beobachtet wurden, werden im Folgenden nach ihrer Häufigkeit aufgeführt.
      • Häufig: kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen
        • Kopfschmerzen
        • Krankheitsgefühl (Übelkeit)
      • Gelegentlich: kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen
        • Allergieartige Reaktionen, z. B.
          • Niedriger Blutdruck
          • Nesselausschlag
          • Schwellung des Gesichts
          • Schwellung (Ödem) des Augenlids
          • Gesichtsrötung
          • Die Häufigkeit der folgenden allergieartigen Reaktionen ist nicht bekannt:
            • Schwere allergieartige Reaktion (anaphylaktoider Schock)
            • Starker Blutdruckabfall kann zu einem Kreislaufkollaps (Schock) führen
            • Atemstillstand
            • Atembeschwerden (Bronchospasmus)
            • Blaufärbung der Lippen
            • Schwellung im Mund und Rachen
            • Schwellung des Kehlkopfs
            • Anstieg des Blutdrucks
            • Schmerzen im Brustkorb
            • Schwellung des Gesichts, Rachens, im Mund, der Lippen und/oder Zunge (Angioödem)
            • Bindehautentzündung
            • Übermäßiges Schwitzen
            • Husten
            • Niesen
            • Brennen der Haut und der Schleimhäute
            • Blasse Haut (Blässe)
        • Schwindel, Störungen des Geschmacksinns, Taubheitsgefühl und Kribbeln
        • Kurzatmigkeit (Dyspnoe)
        • Erbrechen
        • Hautrötungen (Erythem)
        • Juckreiz (Pruritus, einschließlich generalisierter Pruritus)
        • Ausschlag (einschließlich generalisierter Ausschlag, schmale, flache rote Flecken [makuläres Exanthem], schmale, erhöhte, begrenzte Läsionen [papulöses Exanthem] und juckender Ausschlag [pruriginöses Exanthem])
        • Verschiedene Reaktionen an der Injektionsstelle (z. B. Austritt in das umliegende Gewebe, Brennen der Haut und der Schleimhäute, Kältegefühl, Wärmegefühl, Rötung, Ausschlag, Schmerzen oder Hauteinblutungen)
        • Hitzegefühl
      • Selten: kann bis zu 1 von 1.000 Behandelten betreffen
        • Ohnmacht
        • Krampfanfall
        • Störungen des Geruchssinns
        • Schneller Herzschlag
        • Herzklopfen
        • Mundtrockenheit
        • allgemeines Unwohlsein (Unbehagen)
        • Kältegefühl
    • Weitere Nebenwirkungen mit nicht bekannter Häufigkeit (Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar), die seit der Zulassung des Arzneimittels gemeldet wurden:
      • das Herz hört auf zu schlagen (Herz-Kreislauf-Stillstand)
      • ein akutes Lungenversagen (akutes Atemnotsyndrom)
      • Flüssigkeit in der Lunge (Lungenödem)
      • Es wurde über nephrogene systemische Fibrose - NSF (welche zu einer Verhärtung der Haut führt und auch die Weichteile und die inneren Organe betreffen könnte) berichtet.
    • Bei Blutuntersuchungen wurden Veränderungen der Nierenfunktion (z. B. Anstieg des Serumkreatinins) nach Anwendung beobachtet.
    • Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Radiologen. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die hier nicht angegeben sind.

    Nebenwirkungen, Wirkstoffprofil
    (kumulative Wirkstoffangaben ohne Berücksichtigung des individuellen Zulassungsstatus)
    Gadobutrol - invasiv
    • Erkrankungen des Immunsystems
      • gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
        • Überempfindlichkeit / Anaphylaktoide Reaktion (Post-Marketing-Berichte, teils Berichte mit lebensbedrohlichem und / oder tödlichem Ausgang zu diesen Nebenwirkungen); z.B.
          • anaphylaktoider Schock
          • Kreislaufkollaps
          • Atemstillstand
          • Lungenödem
          • Bronchospasmus
          • Zyanose
          • oropharyngeale Schwellung
          • Larynxödem
          • Hypotonie
          • Blutdruckanstieg
          • Thoraxschmerzen
          • Urtikaria
          • Gesichtsödem
          • Angioödem
          • Konjunktivitis
          • Augenlidödem
          • Flushing
          • Hyperhidrose
          • Husten
          • Niesen
          • Brennen der Haut und der Schleimhäute
          • Blässe
    • Erkrankungen des Nervensystems
      • häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
        • Kopfschmerz
      • gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
        • Schwindel
        • Parästhesie
        • Dysgeusie
      • selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
        • Parosmie
        • Bewusstseinsverlust (Berichte mit lebensbedrohlichem und / oder tödlichem Ausgang zu dieser Nebenwirkung)
        • Konvulsion
    • Herzerkrankungen
      • selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
        • Tachykardie
        • Palpitaion
      • ohne Häufigkeitsangabe
        • Herz-Kreislauf-Stillstand (Berichte mit lebensbedrohlichem und / oder tödlichem Ausgang zu dieser Nebenwirkung)
    • Erkrankungen der Atemwege, des Brustraums und Mediastinums
      • gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
        • Dyspnoe (Berichte mit lebensbedrohlichem und / oder tödlichem Ausgang zu dieser Nebenwirkung)
    • Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts
      • häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
        • Übelkeit
      • gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
        • Erbrechen
      • selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
        • Mundtrockenheit
    • Erkankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes
      • gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
        • Pruritus (einschließlich generalisierter Pruritus)
        • Erythem
        • Ausschlag (einschließlich generalisierter, makulärer, papulöser, juckender Ausschlag)
      • ohne Häufigkeitsangabe
        • Nephrogene systemische Fibrose (NSF)
    • Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort
      • gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
        • Reaktion an der Injektionsstelle, wie
          • Extravasation an der Injektionsstelle
          • Brennen an der Injektionsstelle
          • Kältegefühl an der Injektionsstelle
          • Wärmegefühl an der Injektionsstelle
          • Erythem oder Ausschlag an der Injektionsstelle
          • Schmerzen an der Injektionsstelle
          • Hämatom an der Injektionsstelle
        • Hitzegefühl
      • selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
        • Unwohlsein
        • Kältegefühl
    • Untersuchungen
      • ohne Häufigkeitsangabe
        • Schwankungen der Nierenfunktionsparameter, einschließlich
          • Anstieg des Serumkreatinins

  • Wirkstoff und weitere Bestandteile des Arzneimittels

    Stoffname Stoffmenge Stofftyp
    Gadobutrol604.72 mgWirkstoff
    Gadolinium (III) Ion157.25 mgk.A.
    Calcobutrol, Natriumsalz+Hilfsstoff
    Salzsäure, konzentriert+Hilfsstoff
    Trometamol+Hilfsstoff
    Wasser, für Injektionszwecke+Hilfsstoff

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