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Daten vom 28.10.2025 09:18 Uhr
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Bei Arzneimitteln: Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke.
Bei Tierarzneimitteln: Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre Tierärztin, Ihren Tierarzt oder in Ihrer Apotheke.
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Allgemeine Produktinformationen
- Das Arzneimittel ist zur Anwendung auf der Haut bestimmt.
- Sie wird dünn auf die betroffenen Hautstellen aufgetragen.
Anwendungsgebiete
- Das Arzneimittel enthält als Wirkstoff Mometasonfuroat, eine stark wirksame künstlich hergestellte Form des körpereigenen Kortisons (Glukokortikoid). Die Creme ist äußerlich anzuwenden.
- Die Fettcreme wird angewendet zur Behandlung aller entzündlichen und juckenden Hauterkrankungen, die auf eine äußere Behandlung mit Glukokortikoiden ansprechen wie Schuppenflechte (Psoriasis), Neurodermitis (atopische Dermatitis) und Reiz- und/oder allergisches Kontaktekzem (Kontaktdermatitis).
- Bei diesem Arzneimittel handelt es sich um eine stark wirksame, entzündungshemmende Creme.
Indikation- Entzündliche und juckende Hauterkrankungen, die auf äußere Behandlung mit Glukokortikoiden ansprechen wie
- Psoriasis
- atopische Dermatitis
- Reiz- und/oder allergische Kontaktdermatitis
- Fettcreme (abwaschbar) dünn auf betroffene Hautstellen auftragen
- bei Anwendung im Gesicht darauf achten, dass das Arzneimittel nicht in die Augen gelangt
Gegenanzeigen
- Die Fettcreme darf nicht angewendet werden,
- wenn Sie allergisch gegen den Wirkstoff Mometasonfuroat, andere Kortikosteroide oder einen der in sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind.
- bei Kupferrose (Rosacea) im Gesicht
- bei Akne (Akne vulgaris)
- bei Hautverdünnung (Hautatrophie)
- bei Hautentzündung um den Mund (periorale Dermatitis)
- bei Hautjucken (Pruritus) im Anal- bzw. Genitalbereich
- bei Windelausschlag
- bei Hautinfektionen, die durch Bakterien, z. B. Haut- oder Eiterausschläge, Viren, z. B. Gürtelrose, Herpes, Warzen, Parasiten oder Pilze, z. B. Candida oder Dermatophyten, verursacht werden.
- bei Windpocken
- bei Impfreaktionen
- bei Tuberkulose
- bei Syphilis
- am Auge oder am Augenlid (die Creme soll keinesfalls ins Auge gelangen)
- auf Wunden oder Hautgeschwüren (Hautulzerationen).
Kontraindikation (absolut), Wirkstoffprofil
(kumulative Wirkstoffangaben ohne Berücksichtigung des individuellen Zulassungsstatus) Mometason - extern- Überempfindlichkeit gegen Mometason oder andere Cortik´costeroide
- faziale Rosacea
- Akne vulgaris
- Hautatrophie
- periorale Dermatitis
- perianaler und genitaler Pruritus
- Windelausschlag
- bei bakteriellen (z.B. Impetigo, Pyodermie), viralen (z.B. Herpes simplex, Herpes zoster und Windpocken, Verrucae vulgares, Condylomata acuminata, Molluscum contagiosum, parasitären oder Pilzinfektionen (z.B. Candida oder Dermatophyten)
- Varizellen / Varicella-zoster-Infektion
- Tuberkulose
- Syphilis
- Impfreaktionen
- Anwendung auf Wunden, Hautulzerationen oder unter Okklusivverbänden
- Anwendung am Auge oder am Augenlid ist generell wegen des sehr geringen Risikos eines Glaucoma simplex oder subkapsulären Katarakts zu vermeiden
- altersabhängige Einschränkung des Indikationsgebietes möglich (siehe jeweilige Herstellerinformation)
Vorsichtsmaßnahmen
- Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen
- Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie das Präparat anwenden.
- Wenn Sie die Fettcreme auf großen Körperflächen oder über einen längeren Zeitraum anwenden möchten, müssen Sie unbedingt Ihren Arzt vorher befragen.
- Eine Anwendung bei Schuppenflechte (Psoriasis) muss engmaschig durch einen Arzt kontrolliert werden.
- Vermeiden Sie jeglichen Kontakt mit den Augen.
- Die Nebenwirkungen, die für eingenommene oder gespritzte (systemisch angewendete) Kortikosteroide berichtet werden, einschließlich der eingeschränkten Nebennierenrindenfunktion, können ebenso bei äußerlicher Anwendung auftreten. Dies gilt besonders für Kleinkinder und Kinder.
- Wenn bei Ihnen verschwommenes Sehen oder andere Sehstörungen auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt.
- Kinder
- Die Fettcreme sollte nicht bei Kindern unter 2 Jahren angewendet werden, da keine ausreichenden klinischen Erfahrungen vorliegen.
- Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie das Präparat anwenden.
- Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen
- Es sind keine besonderen Vorsichtsmaßnahmen erforderlich.
Hinweise und Vorsichtsmaßnahmen, Wirkstoffprofil
(kumulative Wirkstoffangaben ohne Berücksichtigung des individuellen Zulassungsstatus) Mometason - extern- Vorsicht bei Patienten, die überempfindlich auf andere Corticosteroide reagiert haben
- bei Hautreizungen oder Sensibilisierungen
- sollte Behandlung abgebrochen und eine geeignete Therapie eingeleitet werden
- bei Ausbildung einer Infektion
- sollte geeignete antimykotische bzw. antibakterielle Therapie eingeleitet werden
- spricht die eingeleitete Therapie nicht umgehend an, sollte das Corticosteroid abgesetzt werden, bis die Infektion ausreichend beherrscht wird
- Suppression der Hypothalamus-Hypophysen-Nebennieren(HHN)-Achse
- systemische Resorption topischer Corticosteroide kann eine reversible Suppression der Hypothalamus-Hypophysen-Nebennieren(HHN)-Achse bewirken und dadurch zu einer Glucocorticosteroid-Insuffizienz nach Absetzen der Behandlung führen
- bei einigen Patienten kann sich auch während der Behandlung ein Cushing-Syndrom, eine Hyperglykämie oder eine Glucosurie manifestieren
- Patienten, die topische Steroide großflächig oder mittels Okklusionsverbänden anwenden
- sollten regelmäßig auf Anzeichen einer Suppression der HHN-Achse untersucht werden
- alle Nebenwirkungen, die nach systemischer Anwendung von Corticosteroiden berichtet werden, einschl. Nebennierenrindensuppression, können auch bei topischer Anwendung von Corticosteroiden auftreten, besonders bei Kleinkindern und Kindern
- erhöhtes Risiko für systemische Wirkungen und Nebenwirkungen am Verabreichungsort tritt auf bei
- häufiger Anwendung
- großflächiger Behandlung (über ca. 20 % der Hautoberfläche)
- langfristiger Behandlung
- der Behandlung intertriginöser Bereiche (Achselhöhle, Leistenregion)
- der Anwendung von Okklusionsverbänden
- erhöhtes Risiko für systemische Wirkungen und Nebenwirkungen am Verabreichungsort tritt auf bei
- Kinder und Jugendliche
- altersabhängige Einschränkung möglich (siehe jeweilige Herstellerinformation)
- mit Vorsicht anwenden
- können bei gleicher Dosis aufgrund des größeren Verhältnisses von Hautoberfläche zu Körpergewicht empfänglicher für eine systemische Toxizität sein
- langdauernde Corticosteroidtherapie kann Auswirkungen auf das Wachstum und die Entwicklung von Kindern haben
- bei Kindern und Jugendlichen, die mit topischen Glucocorticoiden behandelt wurden
- wurden Fälle eines erhöhten Hirndrucks (intrakranielle Hypertension) berichtet
- Manifestationen der intrakraniellen Hypertension sind
- Wölbung der Fontanellen
- Kopfschmerzen
- bilaterale Stauungspapille
- lokale und systemische Toxizität tritt häufig auf, vor allem unter Langzeitanwendung auf großen Flächen erkrankter Haut, in Gelenkbeugen oder bei der Anwendung unter okklusiven Polyethylenverbänden
- Anwendung bei Kindern oder im Gesicht
- okklusive Verfahren sollten nicht verwendet werden
- Anwendung im Gesicht
- Dauer sollte 5 Tage nicht überschreiten
- länger dauernde Therapie (> 3 Wochen) sollte bei allen Patienten, unabhängig vom Alter, vermieden werden
- Anwendung bei Kindern oder im Gesicht
- Sehstörung
- bei der systemischen und topischen (einschließlich intranasaler, inhalativer und intraokularer) Anwendung von Corticosteroiden können Sehstörungen auftreten
- wenn ein Patient mit Symptomen wie verschwommenem Sehen oder anderen Sehstörungen vorstellig wird
- Überweisung an Augenarzt zur Bewertung möglicher Ursachen in Erwägung ziehen
- umfassen u.a. Katarakt, Glaukom oder seltene Erkrankungen, wie z.B. zentrale seröse Chorioretinopathie (CSC), die nach der Anwendung systemischer oder topischer Corticosteroide gemeldet wurden
- Anwendung am Auge oder am Augenlid generell wegen des möglichen Risikos eines Glaucoma simplex oder subkapsulären Katarakts vermeiden
- engmaschige Überwachung bei Psoriasis-Patienten
- bei Psoriasis ist die Anwendung topischer Steroide aus verschiedenen Gründen riskant
- Möglichkeit, dass topisch angewandte Steroide bei Psoriasis u.a. zu einem Wiederaufleben der Erkrankung aufgrund einer sich entwickelnden Arzneimitteltoleranz führen oder zu einem Risiko der Entwicklung einer zentral pustulösen Psoriasis oder zu einer lokalen oder systemischen Toxizität aufgrund eingeschränkter Barrierefunktion der Haut
- abruptes Absetzen der Behandlung vermeiden
- wird eine Langzeitbehandlung mit einem stark wirksamen Glucocorticosteroid unterbrochen, kann sich ein Rebound-Effekt entwickeln, der in Form einer Dermatitis mit intensiver Rötung, Stechen und Brennen auftritt
- kann durch ausschleichendes Absetzen der Therapie vermieden werden, z.B. durch Fortsetzen der Therapie mit zeitweiliger Unterbrechung bevor die Therapie abgebrochen wird
- wird eine Langzeitbehandlung mit einem stark wirksamen Glucocorticosteroid unterbrochen, kann sich ein Rebound-Effekt entwickeln, der in Form einer Dermatitis mit intensiver Rötung, Stechen und Brennen auftritt
- Glucocorticoide können das Erscheinungsbild einiger Wunden verändern, eine adäquate Diagnosestellung erschweren sowie den Wundheilungsprozess verzögern
- sollte nicht auf verletzte Haut und Schleimhäute aufgetragen werden
- pustulöse oder erythrodermische Psoriasis
- Behandlung großflächiger Psoriasis oder ein plötzliches Absetzen einer längerfristigen Behandlung mit einem starken Corticosteroid kann eine pustulöse oder erythrodermische Psoriasis auslösen
(kumulative Wirkstoffangaben ohne Berücksichtigung des individuellen Zulassungsstatus) Mometason - extern- sollte bei Schwangeren nur angewendet werden, wenn der mögliche Nutzen das Eingehen eines potenziellen Risikos für Mutter oder Fetus rechtfertigt
- Anwendung von Mometason während der Schwangerschaft sollte nur nach Anweisung des Arztes erfolgen
- Anwendung auf ausgedehnten Körperarealen oder über einen längeren Zeitraum sollte vermieden werden
- nach systemischer Anwendung hochdosierter Kortikosteroide wurden Wirkungen auf den Fetus / das Neugeborene beschrieben (intrauterine Wachstumsverzögerung, Suppression der Nebennierenrindenfunktion, Gaumenspalte)
- nur sehr begrenzte Daten für die Anwendung von topischem Mometason während der Schwangerschaft vorliegend
- tierexperimentelle Studien
- haben Reproduktionstoxizität gezeigt
- topische Anwendung von Corticosteroiden kann bei trächtigen Tieren Missbildungen während der fetalen Entwicklung, einschl. Gaumenspalten sowie intrauteriner Wachstumsverzögerungen, hervorrufen
- Studien mit Mometason mit Tieren nach oraler Verabreichung haben teratogene Wirkungen gezeigt
- keine geeigneten und gut kontrollierten klinischen Studien bei Schwangeren vorliegend
- Risiko von Wirkungen auf den humanen Fetus nicht bekannt
- Unbedenklichkeit der Anwendung in der Schwangerschaft beim Menschen nur unzureichend gesichert
- Glucocorticoide durchdringen die Plazentaschranke und können das Wachstum des Feten beeinflussen
- während Schwangerschaft sollten schwächere Corticosteroide für langfristige Behandlung größerer Körperflächen verschrieben werden
- Fertilität
- keine bekannten Wirkungen/keine Daten bzgl. der Auswirkung von Mometason auf die Fertilität vorliegend
(kumulative Wirkstoffangaben ohne Berücksichtigung des individuellen Zulassungsstatus) Mometason - extern- sollte nur nach sorgfältiger Nutzen-Risiko-Abwägung bei stillenden Frauen angewendet werden
- falls Behandlung mit höheren Dosen oder über einen längeren Zeitraum indiziert ist, sollte das Stillen unterbrochen werden
- Anwendung während der Stillzeit sollte nur nach Anweisung des Arztes erfolgen
- Anwendung auf ausgedehnten Körperarealen oder über einen längeren Zeitraum sollte vermieden werden
- Glucocorticoide werden in die Muttermilch ausgeschieden
- es ist nicht bekannt, ob eine topische Anwendung von Corticosteroiden zu einer ausreichend hohen systemischen Resorption führt, um messbare Mengen in der Muttermilch zu verursachen
- während der Stillperiode darf das Arzneimittel nicht im Brustbereich angewendet werden
Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten
- Anwendung zusammen mit anderen Arzneimitteln
- Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel anwenden, kürzlich andere Arzneimittel angewendet haben oder beabsichtigen, andere Arzneimittel anzuwenden. Dies gilt auch für nicht verschreibungspflichtige und für pflanzliche bzw. homöopathische Arzneimittel.
- Bei der Behandlung im Genital- oder Analbereich kann es wegen der Hilfsstoffe zu einer Verminderung der Reißfestigkeit von Kondomen aus Latex kommen. Dadurch kann die Sicherheit der Kondome beeinträchtigt sein.
Wechselwirkungen, wirkstoffbezogen
keine Berücksichtigung des arzneimittelrechtlichen Zulassungsstatus des Präparates bzw. produktspezifischer Angaben geringfügig Glucocorticoide, topische / CYP3A-Inhibitoren, starkeWarnhinweise
- Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Anwendung dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.
- Schwangerschaft
- Die Anwendung darf während der Schwangerschaft nur nach Absprache mit Ihrem Arzt erfolgen.
- Wie bei allen äußerlich anzuwendenden Glukokortikoiden sollte bei schwangeren Frauen nicht außer Acht gelassen werden, dass der Wirkstoff in den Blutkreislauf des ungeborenen Kindes gelangen kann und das Wachstum des ungeborenen Kindes beeinflusst werden kann.
- Stillzeit
- Die Fettcreme darf während der Stillzeit nur nach Absprache mit Ihrem Arzt angewendet werden.
- Das Präparat darf dabei nicht im Brustbereich angewendet werden. Glukokortikoide werden in die Muttermilch ausgeschieden. Falls eine Behandlung mit höheren Dosen oder über einen längeren Zeitraum notwendig ist, sollte das Stillen unterbrochen werden.
Enthält Paraffin / Stearate. Kann die Funktionsfähigkeit von Latexprodukten vermindern (Kondome, Diaphragmen).Die Anwendung in der Schwangerschaft ist nicht empfohlen.Die Anwendung in der Stillzeit ist nicht empfohlen.Dosierungsanleitung
- Wenden Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt oder Apotheker an. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.
- Wenden Sie das Arzneimittel einmal täglich an.
- Vermeiden Sie eine längerfristige Anwendung, d. h. wenden Sie die Fettcreme nicht länger als 3 Wochen an.
- Eine Anwendung im Gesicht sollte eine Dauer von 5 Tagen nicht überschreiten.
- Vermeiden Sie ebenso eine großflächige Anwendung, d. h. wenden Sie die Fettcreme nicht auf mehr als 20 % der Körperoberfläche an.
- Bei Besserung ist häufig die Anwendung eines schwächeren Glukokortikoids zu empfehlen.
- Häufig ist die sogenannte „Tandem-Therapie" sinnvoll, d. h. pro Tag einmal die Anwendung und nach 12 Stunden die Anwendung einer geeigneten Creme ohne Wirkstoff.
- Ebenso kann eine Behandlung im wöchentlichen Wechsel der Creme und einer Creme ohne Wirkstoff geeignet sein.
- Anwendung bei Kindern über 2 Jahre
- Über die sichere Anwendung bei Kindern liegen bisher ausreichende klinische Studien über eine Dauer von 3 Wochen vor.
- Die Anwendung bei Kindern sollte über einen möglichst kurzen Behandlungszeitraum bei geringstmöglicher wirksamer Dosierung erfolgen.
- Die Anwendungsdauer beträgt für Kinder über 2 Jahre höchstens 3 Wochen.
- Bei Kindern sollte die Creme nur kleinflächig, d. h. auf weniger als 10 % der Körperoberfläche, angewendet werden.
- Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, wenn Sie den Eindruck haben, dass die Wirkung der Fettcreme zu stark oder zu schwach ist.
- Wenn Sie eine größere Menge angewendet haben, als Sie sollten
- Informieren Sie sofort Ihren Arzt.
- Wenn die Fettcreme aus Versehen eingenommen wurde oder in zu großen Mengen bzw. über einen zu langen Zeitraum angewendet wurde, kann dies zu bestimmten Erkrankungen (z. B. Cushing-Syndrom) führen, die behandelt werden müssen.
- Der Wirkstoffgehalt in jeder Packung ist so gering, dass es im unwahrscheinlichen Falle einer unbeabsichtigten Einnahme wenig oder keine schädigende Auswirkung hat.
- Wenn Sie die Anwendung vergessen haben
- Wenden Sie nicht die doppelte Menge an, wenn Sie die vorherige Anwendung vergessen haben.
- Holen Sie die vergessene Anwendung sobald wie möglich nach und halten Sie dann wieder Ihren gewohnten Anwenderrhythmus ein.
- Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Dosierung- Entzündliche und juckende Hauterkrankungen, die auf äußere Behandlung mit Glukokortikoiden ansprechen wie Psoriasis, atopische Dermatitis, Reiz- und/oder allergische Kontaktdermatitis
- 1mal / Tag
- evtl. Tandem-Therapie: 1mal / Tag, nach 12 Stunden Anwendung eines wirkstofffreien Externums
- evtl. Intervalltherapie: wöchentlicher Wechsel zwischen Mometasonfuroat-haltiger Salbe und einem wirkstofffreien Externum
- bei klinischer Besserung Anwendung eines schwächeren Kortikosteroids empfohlen
- Großflächige Anwendung (> 20% der Körperoberfläche) vermeiden
- längerfristige Anwendung (> 3 Wochen) vermeiden
- Anwendung im Gesicht sollte eine Dauer von 5 Tagen nicht übersteigen
- Kinder > 2 Jahre
- möglichst kurz, bei geringstmöglicher Dosierung anwenden
- kleinflächige Anwendung (< 10% der Körperoberfläche)
- Behandlungsdauer: max. 3 Wochen
Nebenwirkungen
- Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.
- Bei den Häufigkeitsangaben zu Nebenwirkungen werden folgende Kategorien zugrunde gelegt:
- Sehr häufig: mehr als 1 Behandelter von 10
- Häufig: 1 bis 10 Behandelte von 100
- Gelegentlich: 1 bis 10 Behandelte von 1.000
- Selten: 1 bis 10 Behandelte von 10.000
- Sehr selten: weniger als 1 Behandelter von 10.000
- Nicht bekannt: Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar
- Häufig traten Kribbeln und Stechen auf.
- Gelegentlich kam es zu erhabenen Knötchen (Papelbildung) und Pusteln.
- Sehr selten traten Haarbalgentzündungen (Follikulitis), brennendes Gefühl und Hautjucken (Pruritus) auf.
- Bei den folgenden Nebenwirkungen ist die Häufigkeit nicht bekannt:
- Infektion, Furunkel, Missempfindung (Parästhesie), Ekzem (Kontaktdermatitis), Farbveränderung der Haut (Hypopigmentierung), übermäßig starke Behaarung (Hypertrichose), Hautstreifenbildung (Hautstriae), akneähnliche Hautentzündung (akneiforme Dermatitis), Dünnerwerden der Haut (Hautatrophie) und Schmerzen bzw. Reaktionen an der Anwendungsstelle.
- Verschwommenes Sehen trat bei der Anwendung von Glukokortikoiden auf (Häufigkeit: Nicht bekannt).
- Die folgenden Nebenwirkungen traten vereinzelt bei der Anwendung äußerlich anzuwendender Glukokortikoide auf und können so auch bei diesem Präparat vorkommen:
- Trockene Haut, Hautreizung, Hautentzündung (Dermatitis), Hautentzündung im Gesicht (periorale Dermatitis), Aufweichen der Haut (Hautmazeration), Schweißdrüsenfriesel (Miliaria), Erweiterungen der Hautgefäße (Teleangiektasien) und Folgeinfektionen (Sekundärinfektionen).
- Es kann vorkommen, dass Glukokortikoide das Erscheinungsbild von Krankheitsbildern verändern und dadurch deren Erkennung erschweren.
- Ebenso können Glukokortikoide den Heilungsprozess verzögern.
- Was ist bei Kindern zu beachten?
- Kinder sind besonders gefährdet, unter Behandlung mit Glukokortikoiden Nebenwirkungen (z. B. Unterdrückung der Hypothalamus-Hypophysen-Nebennieren-Achse, Cushing-Syndrom) zu entwickeln. Eine längerfristige Behandlung mit Kortikosteroiden kann Auswirkungen auf das Wachstum und die Entwicklung von Kindern haben.
- Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht angegeben sind.
Nebenwirkungen, Wirkstoffprofil
(kumulative Wirkstoffangaben ohne Berücksichtigung des individuellen Zulassungsstatus) Mometason - extern- Infektionen und parasitäre Erkrankungen
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Follikulitis
- Furunkulose
- (bakterielle) Infektionen
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- (Sekundär)infektion
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Erkrankungen des Immunsystems
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Überempfindlichkeit / Sensibilisierung (gegen Mometason)
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Endokrine Erkrankungen
- ohne Häufigkeitsangabe
- durch Anwendung topischer Kortikosteroide ausgelöst werden kann
- reversible Suppression der Hypothalamus-Hypophysen-Nebennieren-Achse
- Cushing-Syndrom
- bei beidem können Kinder und Jugendliche empfindlicher reagieren aufgrund des größeren Verhältnisses von Hautoberfläche zu Körpergewicht
- durch Anwendung topischer Kortikosteroide ausgelöst werden kann
- ohne Häufigkeitsangabe
- Erkrankungen des Nervensystems
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Parästhesie
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- brennendes Gefühl
- ohne Häufigkeitsangabe
- erhöhter Hirndruck (intrakranielle Hypertension)
- berichtet bei Kindern und Jugendlichen, die mit topischen Glucocorticoiden behandelt wurden
- Manifestationen sind Wölbung der Fontanellen, Kopfschmerzen und bilaterale Stauungspapille
- erhöhter Hirndruck (intrakranielle Hypertension)
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Augenerkrankungen
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Glaukom
- ohne Häufigkeitsangabe
- verschwommenes Sehen
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Kribbeln
- Stechen
- Brennen
- Hautreaktionen am Applikationsort
- Pruritus
- (lokale) Hautatrophie
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Papelbildung
- Pusteln
- trockene Haut
- Hautreizung
- (periorale) Dermatitis
- Hautmazeration
- Miliaria
- Xerodermie
- Hautstriae
- Hypertrichose
- Hypopigmentierung der Haut
- Hypo- oder Hyperpigmentierung der Haut in seltenen Fällen in Zusammenhang mit anderen Cortison-haltigen Arzneimitteln berichtet
- (allergische) Kontaktdermatitis
- papulöse Rosazea-artige Dermatitis (Gesichtshaut)
- akneiforme Dermatitis
- fleckenförmige Blutung der Haut / Brüchigkeit der Kapillaren (Ekchymose)
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Teleangiektasien
- Sekundärinfektionen
- ohne Häufigkeitsangabe
- Hautatrophie
- Wiederaufleben eines Ekzems als Absetzeffekt (Rebound-Effekt) bei abruptem Absetzen
- pustulöse oder erythrodermische Psoriasis
- kann ausgelöst werden durch Behandlung großflächiger Psoriasis oder plötzliches Absetzen einer längerfristigen Behandlung mit einem starken Kortikosteroid
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort
- ohne Häufigkeitsangabe
- Schmerzen an der Anwendungsstelle
- Reaktionen an der Anwendungsstelle
- Auswirkungen auf das Wachstum und die Entwicklung von Kindern durch langandauernde Kortikosteroidtherapie
- Hinweise
- erhöhtes Risiko für systemische Wirkungen und Nebenwirkungen am Verabreichungsort tritt bei häufiger Anwendung, bei großflächiger oder langfristiger Behandlung, bei der Behandlung intertriginöser Bereiche (Achselhöhle, Leistenregion) oder bei der Anwendung von Okklusionsverbänden auf
- möglich, dass Erscheinungsbild von Krankheitsbildern durch Glukokortikoide verändert wird, erschwerte Diagnose möglich
- Heilungsprozess möglicherweise verzögert
- ohne Häufigkeitsangabe
-
Wirkstoff und weitere Bestandteile des Arzneimittels
Stoffname Stoffmenge Stofftyp Mometason furoat 1 mg Wirkstoff Mometason 0.82 mg k.A. 2-Methylpentan-2,4-diol + Hilfsstoff Phospholipide (aus Sojabohne) + Hilfsstoff Phosphorsäure 10% + Hilfsstoff Poly (O-oct-1-enylhydrogensuccinyl) stärke, Aluminiumsalz + Hilfsstoff Titan dioxid + Hilfsstoff Vaselin, weiß + Hilfsstoff Wachs, gebleicht + Hilfsstoff Wasser, gereinigt + Hilfsstoff -
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