Reagila 6 mg Hartkapseln

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Steckbrief : Reagila 6 mg Hartkapseln

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  • Allgemeine Produktinformationen

    • Nehmen Sie die Kapseln jeden Tag zur gleichen Tageszeit mit oder ohne eine Mahlzeit ein.

    Anwendungsgebiete

    • Das Arzneimittel enthält den Wirkstoff Cariprazin und gehört zu einer Gruppe von Arzneimitteln, die Antipsychotika genannt werden. Es wird zur Behandlung von Erwachsenen angewendet, bei denen eine Schizophrenie vorliegt.
    • Bei Schizophrenie handelt es sich um eine Erkrankung, die durch Symptome wie das Hören, Sehen oder Fühlen von Dingen, die nicht wirklich da sind (Halluzination), Misstrauen, Wahnvorstellungen, zusammenhanglose Sprechweise, wirres Verhalten sowie eine verflachte Stimmungslage gekennzeichnet ist. Personen mit dieser Erkrankung können sich auch deprimiert, schuldig, ängstlich oder angespannt fühlen. Es kann auch sein, dass Personen mit dieser Erkrankung nicht in der Lage sind, geplante Aktivitäten zu beginnen oder fortzuführen, oder dass sie nicht sprechen wollen, oder dass sie in Situationen, die bei anderen Menschen normalerweise Gefühle auslösen, keine Gefühlsreaktion haben.

    Indikation
    • Behandlung von Schizophrenie bei erwachsenen Patienten
    Art der Anwendung
    • Kapseln zum Einnehmen
      • 1mal / Tag zur gleichen Tageszeit
      • mit oder ohne eine Mahlzeit
    • Patienten mit Schluckschwierigkeiten: auf andere geeignete Darreichungsformen zurückgreifen (z.B. Schmelztabletten)
    • während der Anwendung auf Konsum von Alkohol verzichten

    Gegenanzeigen

    • Das Arzneimittel darf nicht eingenommen werden
      • wenn Sie allergisch gegen Cariprazin oder einen der sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind.
      • wenn Sie die Arzneimittel zur Behandlung der folgenden Erkrankungen anwenden:
        • Hepatitis, die durch das Hepatitis-C-Virus hervorgerufen wird (Arzneimittel, die Boceprevir und Telaprevir enthalten)
        • Bakterielle Infektionen (Arzneimittel, die Clarithromycin, Telithromycin, Erythromycin und Nafcillin enthalten)
        • Tuberkulose (Arzneimittel, die Rifampicin enthalten)
        • HIV-Infektion (Arzneimittel, die Cobicistat, Indinavir, Nelfinavir, Ritonavir, Saquinavir, Efavirenz und Etravirin enthalten)
        • Pilzinfektionen (Arzneimittel, die Itraconazol, Posaconazol, Voriconazol und Fluconazol enthalten)
        • Cushing-Syndrom, eine Erkrankung, bei der der Körper zu viel Cortisol bildet (Arzneimittel, die Ketoconazol enthalten)
        • Depressionen (pflanzliche Arzneimittel, die Johanniskraut (Hypericum perforatum) enthalten, und Arzneimittel, die Nefazodon enthalten)
        • Epilepsie und Krampfanfälle (Arzneimittel, die Carbamazepin, Phenobarbital und Phenytoin enthalten)
        • Schläfrigkeit (Arzneimittel, die Modafinil enthalten)
        • Bluthochdruck in der Lunge (Arzneimittel, die Bosentan enthalten)

    Kontraindikation (absolut), Wirkstoffprofil
    (kumulative Wirkstoffangaben ohne Berücksichtigung des individuellen Zulassungsstatus)
    Cariprazin - peroral
    • Überempfindlichkeit gegen Cariprazin
    • gleichzeitige Gabe von starken CYP3A4-Inhibitoren
    • gleichzeitige Gabe von starken oder moderaten CYP3A4-Induktoren

    Vorsichtsmaßnahmen

    • Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen
      • Informieren Sie sofort Ihren Arzt,
        • wenn Sie daran denken oder sich danach fühlen, sich selbst zu verletzen oder Suizid zu begehen. Suizidgedanken und -verhalten sind zu Beginn der Behandlung wahrscheinlicher.
        • wenn bei Ihnen eine Kombination aus Fieber, Schwitzen, beschleunigter Atmung, Muskelsteifigkeit und Benommenheit oder Schläfrigkeit (hierbei kann es sich um Anzeichen des malignen neuroleptischen Syndroms handeln) vorliegt.
      • Sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie dieses Arzneimittel anwenden oder während Sie dieses Arzneimittel anwenden, wenn
        • bei Ihnen jemals Unruhezustände oder die Unfähigkeit, stillzusitzen aufgetreten sind oder dies bei Ihnen neu auftritt. Diese Symptome können zu Beginn der Behandlung mit Cariprazin auftreten. Informieren Sie Ihren Arzt, wenn dies geschieht
        • bei Ihnen jemals ungewöhnliche, unwillkürliche Bewegungen, am häufigsten der Zunge oder des Gesichts aufgetreten sind oder dies bei Ihnen neu auftritt. Informieren Sie Ihren Arzt, wenn dies geschieht
        • Sie Sehstörungen haben. Ihr Arzt wird Ihnen den Besuch bei einem Augenarzt empfehlen
        • Sie einen unregelmäßigen Herzschlag haben oder bei irgendjemandem in Ihrer Familie ein unregelmäßiger Herzschlag bekannt ist (einschließlich einer sogenannten Verlängerung des QT-Intervalls, die im Elektrokardiogramm (EKG) festgestellt wird); informieren Sie Ihren Arzt auch, wenn Sie andere Arzneimittel anwenden, da derartige EKG-Veränderungen durch diese hervorgerufen oder verschlimmert werden können
        • bei Ihnen ein hoher oder niedriger Blutdruck oder eine Herz-Kreislauf-Erkrankung vorliegt. Ihr Arzt muss dann regelmäßig Ihren Blutdruck überprüfen
        • es bei Ihnen beim Aufstehen aufgrund eines Blutdruckabfalls zu Schwindel kommt, der einen Ohnmachtsanfall hervorrufen kann
        • in Ihrer Krankengeschichte oder in der Krankengeschichte eines Ihrer Familienmitglieder Blutgerinnsel bekannt sind, da Arzneimittel zur Behandlung von Schizophrenie mit der Bildung von Blutgerinnseln in Zusammenhang gebracht wurden
        • in Ihrer Krankengeschichte ein Schlaganfall bekannt ist, dies gilt insbesondere bei älteren Patienten und bei Patienten, die andere Risikofaktoren für einen Schlaganfall aufweisen. Informieren Sie sofort Ihren Arzt, wenn Sie Anzeichen eines Schlaganfalls bemerken
        • bei Ihnen Demenz (Verlust des Gedächtnisses und anderer geistiger Fähigkeiten) vorliegt, insbesondere wenn Sie zum älteren Personenkreis gehören
        • bei Ihnen die Parkinson-Krankheit vorliegt
        • bei Ihnen Diabetes oder Risikofaktoren für Diabetes (z. B. Fettleibigkeit, oder Diabetes in der Krankengeschichte eines Ihrer Familienmitglieder) vorliegen. Ihr Arzt muss dann regelmäßig Ihren Blutzuckerspiegel überprüfen, da dieser durch Cariprazin erhöht sein könnte. Anzeichen für einen hohen Blutzuckerspiegel sind übermäßiger Durst, das Ausscheiden großer Harnmengen, ein gesteigerter Appetit sowie Schwächegefühl
        • in Ihrer Krankengeschichte Krampfanfälle oder Epilepsie bekannt sind
      • Gewichtszunahme
        • Das Präparat kann zu einer erheblichen Gewichtszunahme führen, was Einfluss auf Ihre Gesundheit haben könnte. Ihr Arzt wird daher regelmäßig Ihr Gewicht überprüfen.
      • Kinder und Jugendliche
        • Dieses Arzneimittel wird nicht bei Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren empfohlen, da keine Daten zu diesen Patienten vorliegen.

     

    • Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen
      • Es besteht ein geringes oder mäßiges Risiko, dass das Arzneimittel die Fahrtüchtigkeit und die Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen beeinträchtigen könnte. Während der Behandlung mit diesem Arzneimittel kann es zu Benommenheit, zu Schwindel und Sehproblemen kommen. Führen Sie keine Fahrzeuge, benutzen Sie keine Werkzeuge und bedienen Sie keine Maschinen, bis Sie wissen, dass dieses Arzneimittel Sie nicht in negativer Weise beeinflusst.

    Hinweise und Vorsichtsmaßnahmen, Wirkstoffprofil
    (kumulative Wirkstoffangaben ohne Berücksichtigung des individuellen Zulassungsstatus)
    Cariprazin - peroral
    • Halbwertszeit
      • aufgrund der langen Halbwertszeit von Cariprazin und seinen aktiven Metaboliten werden Änderungen der Dosis über mehrere Wochen hinweg nicht vollständig im Plasma widergespiegelt
    • Suizidgedanken und suizidales Verhalten
      • Möglichkeit von Suizidalität (Suizidgedanken, Suizidversuch, vollendeter Suizid) gehört zu psychotischen Erkrankungen; wird i. A. frühzeitig nach dem Beginn oder Wechsel einer antipsychotischen Therapie berichtet
      • bei Patienten mit hohem Risiko sollte die antipsychotische Therapie von einer engmaschigen Überwachung begleitet werden
    • Akathisie, Unruhe
      • häufig auftretende Nebenwirkung von Antipsychotika
      • Akathisie
        • Bewegungsstörung, die charakterisiert ist durch Gefühl innerer Unruhe und zwingendes Bedürfnis, ständig in Bewegung zu bleiben, sowie durch Handlungen wie Wippen im Stand oder im Sitzen, Heben der Füße wie beim Gehen auf der Stelle und Übereinanderschlagen und wieder Nebeneinanderstellen der Beine im Sitzen
      • bei Patienten, die anfällig für eine Akathisie sind oder bereits Symptome einer Akathisie zeigen, mit Vorsicht anwenden (da Cariprazin Akathisie und Unruhe hervorruft)
      • Akathisie tritt frühzeitig während der Behandlung auf;
        • daher engmaschige Überwachung während der ersten Behandlungsphase erforderlich
      • Päventionsmaßnahme:
        • langsam Auftitrieren und Herabtitrieren von Cariprazin oder Anti-EPS-Arzneimittel
      • Dosis kann auf Grundlage des individuellen Ansprechens und der Verträglichkeit verändert werden
    • Tardive Dyskinesie
      • Syndrom, das bei Patienten unter antipsychotischer Behandlung auftreten kann, bei dem es zu potenziell irreversiblen, rhythmischen, unwillkürlichen Bewegungen vorwiegend der Zunge und/oder des Gesichts kommt
      • bei Auftreten von Zeichen und Symptomen bei mit Cariprazin behandelten Patienten, Absetzen in Erwägung ziehen
    • Parkinson-Krankheit
      • antipsychotische Arzneimittel können die zugrundeliegende Erkrankung und die Symptome der Parkinson-Krankheit verschlechtern
        • daher Nutzen-Risiko-Abwägung erforderlich
    • Augensymptome/Katarakt
      • in präklinischen Studien zu Cariprazin wurde bei Hunden Linsentrübung/Katarakt festgestellt
      • Kausalzusammenhang zwischen Linsenveränderungen/Katarakten in Studien am Menschen und der Anwendung von Cariprazin konnte nicht hergestellt werden
      • bei Entwicklung von Symptomen, die möglicherweise mit einem Katarakt in Zusammenhang stehen, sollte dennoch zu einer ophthalmologischen Untersuchung geraten werden und die Weiterführung der Behandlung sollte neu evaluiert werden
    • Malignes neuroleptisches Syndrom (MNS)
      • MNS ist ein potenziell tödlicher Symptomkomplex, der mit der Einnahme von Antipsychotika in Zusammenhang gebracht wird
      • Klin. Manifestationen eines MNS sind hohes Fieber, Muskelrigidität, erhöhte Kreatinphosphokinasespiegel im Serum, wechselnde Bewusstseinslagen und Anzeichen autonomer Instabilität (unregelmäßiger Puls oder Blutdruck, Tachykardie, Schwitzen und Herzrhythmusstörungen); weitere Zeichen können Myoglobinurie (Rhabdomyolyse) und akutes Nierenversagen sein
      • bei Entwicklung von Zeichen und Symptomen, die auf ein MNS hindeuten, oder unklarem hohen Fieber ohne die weitere klinische Manifestationen eines MNS
        • Cariprazin sofort absetzen
    • Krampfanfälle und Konvulsionen
      • bei Patienten mit Krampfanfällen oder anderen Umständen in der Anamnese, die möglicherweise die Anfallsschwelle herabsetzen, Cariprazin mit Vorsicht anwenden
    • ältere Patienten mit Demenz
      • nicht untersucht
      • aufgrund des erhöhten Gesamtmortalitätsrisikos zur Behandlung nicht empfohlen
    • Schlaganfallrisiko
      • Cariprazin bei Patienten mit Risikofaktoren für einen Schlaganfall mit Vorsicht anwenden, denn
      • in randomisierten, placebokontrollierten klin. Prüfungen zu atypischen Antipsychotika ca. 3-fach erhöhtes Risiko für zerebrovaskuläre Nebenwirkungen beobachtet
        • der diesem erhöhten Risiko zugrundeliegender Mechanismus ist nicht bekannt
      • erhöhtes Risiko bei anderen Antipsychotika oder anderen Patientenpopulationen kann nicht ausgeschlossen werden
    • Kardiovaskuläre Erkrankungen
      • Veränderungen des Blutdrucks
        • Cariprazin kann orthostatische Hypotonie sowie Hypertonie hervorrufen
        • Cariprazin bei Patienten mit bekannten kardiovaskulären Erkrankungen, die für Veränderungen des Blutdrucks prädisponieren, mit Vorsicht anwenden
        • Blutdruck sollte überwacht werden
      • Veränderungen im EKG
        • bei Patienten, die mit Antipsychotika behandelt werden, Verlängerung des QT-Intervalls möglich
          • in einer klinischen Prüfung, wurde unter Cariprazin im Vergleich zu Palcebo keine Verlängerung des QT-Intervalls festgestellt
          • nur wenige, nicht schwerwiegende, Fälle von Verlängerung des QT-Intervalls unter Cariprazin in klinischen Studien beschrieben
        • bei Patienten mit bekannten kardiovaskulären Erkrankungen oder bei Patienten mit einer Verlängerung des QT-Intervalls in der Familienanamnese sowie bei Patienten, die mit Arzneimitteln behandelt werden, die eine Verlängerung des QT-Intervalls hervorrufen könnten, mit Vorsicht anwenden
      • Venöse Thromboembolie (VTE)
        • in Zusammenhang mit antipsychotischen Arzneimitteln wurden Fälle von venöser Thromboembolie berichtet
        • da Patienten, die mit Antipsychotika behandelt werden, häufig erworbene Risikofaktoren für VTE aufweisen, alle möglichen Risikofaktoren für VTE vor und während der Behandlung mit Cariprazin identifizieren und Präventivmaßnahmen ergreifen
    • Hyperglykämie und Diabetes mellitus
      • Patienten mit der gesicherten Diagnose Diabetes mellitus oder Patienten mit Risikofaktoren für Diabetes mellitus (z. B. Adipositas, Diabetes mellitus in der Familienanamnese), bei denen die Behandlung mit atypischen Antipsychotika begonnen wird
        • Serumglukosespiegel überwachen
      • in klin. Prüfungen wurden unter Cariprazin glukosebezogene Nebenwirkungen beschrieben
    • Veränderungen des Körpergewichts
      • bei der Anwendung von Cariprazin wurde eine signifikante Gewichtszunahme beobachtet
      • regelmäßige Überwachung des Gewichts
    Schwangerschaftshinweise, Wirkstoffprofil
    (kumulative Wirkstoffangaben ohne Berücksichtigung des individuellen Zulassungsstatus)
    Cariprazin - peroral
    • Anwendung während der Schwangerschaft und bei Frauen im gebärfähigen Alter, die keine zuverlässigen Kontrazeptiva anwenden, nicht empfohlen
    • Schwangerschaft muss während der Behandlung vermieden werden, Frauen sind diesbezüglich zu informieren
    • Frauen im gebärfähigen Alter/Kontrazeption
      • während der Behandlung sowie mind. 10 Wochen nach der letzten Dosis äußerst zuverlässige Verhütungsmethoden anwenden (aufgrund der langsamen Eliminierung der aktiven Anteile)
    • bisher keine oder nur sehr begrenzte Erfahrungen von Cariprazin bei Schwangeren vorliegend
    • Neugeborene, die während des 3. Trimenons der Schwangerschaft gegenüber Antipsychotika (einschließlich Cariprazin)exponiert waren
      • Risiko für Nebenwirkungen, u. a. extrapyramidale Symptome und/oder Absetzerscheinungen, die in Bezug auf ihren Schweregrad und ihre Dauer nach der Geburt variieren können, besteht
      • es gab Berichte über Agitiertheit, erhöhten oder erniedrigten Muskeltonus, Tremor, Somnolenz, Atemnot oder Störungen bei der Nahrungsaufnahme; Komplikationen waren unterschiedlichen Schweregrads
      • während Symptome in manchen Fällen selbstlimitierend waren, mussten die Neugeborenen in anderen Fällen intensivmedizinisch behandelt werden und für längere Zeit stationär bleiben
      • Neugeborene daher sorgfältig überwachen
    • tierexperimentelle Studien
      • haben Reproduktionstoxizität, einschließlich Fehlbildungen bei Ratten, gezeigt
    • Fertilität
      • Wirkung auf Fertilität beim Menschen wurde nicht untersucht
      • in Studien an Ratten wurden geringere weibliche Fertilitäts- und Konzeptionsindizes beobachtet
    Stillzeithinweise, Wirkstoffprofil
    (kumulative Wirkstoffangaben ohne Berücksichtigung des individuellen Zulassungsstatus)
    Cariprazin - peroral
    • Stillen soll während der Behandlung mit Cariprazin unterbrochen werden
    • nicht bekannt, ob Cariprazin oder seine aktiven Hauptmetaboliten in die Muttermilch übergehen
    • Cariprazin und seine Metaboliten wurden bei Ratten während der Säugezeit in die Muttermilch ausgeschieden
    • Risiko für das Neugeborene/Kind kann nicht ausgeschlossen werden

    Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten

    • Einnahme zusammen mit anderen Arzneimitteln
      • Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen, kürzlich andere Arzneimittel eingenommen haben oder beabsichtigen, andere Arzneimittel einzunehmen. Sie dürfen bestimmte Arzneimittel nicht zusammen mit Cariprazin anwenden.
      • Wenn Sie Cariprazin zusammen mit einigen anderen Arzneimitteln anwenden, muss möglicherweise die Dosis von Cariprazin oder die Dosis des anderen Arzneimittels angepasst werden. Dazu gehören
        • Medikamente zur Behandlung von:
          • Herzkrankheiten (z. B. Digoxin, Verapamil, Diltiazem),
          • Blutgerinnung (Antikoagulanzien [Arzneimittel, die die Blutgerinnung verhindern], z. B. Dabigatran),
          • bakterielle Infektionen (z. B. Erythromycin),
          • Pilzinfektionen (z. B. Fluconazol).
      • Das Arzneimittel sollte mit Vorsicht in Kombination mit anderen Arzneimitteln, die Ihre geistigen Funktionen beeinflussen, angewendet werden.
    • Einnahme zusammen mit Nahrungsmitteln, Getränken und Alkohol
      • Während der Behandlung dürfen Sie keinen Grapefruitsaft trinken.
      • Bei Einnahme von Cariprazin sollte Alkoholgenuss vermieden werden.

    Wechselwirkungen, wirkstoffbezogen
    keine Berücksichtigung des arzneimittelrechtlichen Zulassungsstatus des Präparates bzw. produktspezifischer Angaben
    schwerwiegend Dabigatran / P-Glykoprotein-Inhibitoren
    Cariprazin / CYP3A4-Inhibitoren, starke
    Cariprazin / CYP3A4-Induktoren
    Cariprazin / Johanniskraut
    CYP3A-Substrate / Lonafarnib
    mittelschwer Dopamin-Agonisten / Neuroleptika
    Ethanol / Neuroleptika
    Levodopa / Neuroleptika
    Bupropion / Stoffe, die die Krampfschwelle herabsetzen können
    Digitalis-Glykoside / P-Glykoprotein-Inhibitoren
    Opioide / Neuroleptika
    Cariprazin / Grapefruit
    CYP2D6-Substrate / Doxepin
    Cariprazin / CYP3A4-Inhibitoren, moderate
    CYP3A4-Substrate / Avacopan
    CYP3A4-Substrate / Belzutifan
    Kontrastmittel, iodhaltige / Stoffe, die die Krampfschwelle herabsetzen können
    Benzodiazepine / Neuroleptika
    geringfügig ACE-Hemmer / Neuroleptika
    ZNS-Stimulanzien / Neuroleptika
    CYP2D6-Substrate / Abirateron
    Diuretika / Neuroleptika
    Neuroleptika / COX-2-Hemmer
    P-Glykoprotein-Substrate / Cariprazin
    Eszopiclon / Neuroleptika
    CYP3A4-, OATP1B1-, OATP1B3-Substrate / Remdesivir
    CYP2D6-Substrate / Sotorasib
    CYP3A-Substrate / Ritlecitinib
    CYP3A4-Substrate / Maralixibat
    CYP3A4-Substrate / Omaveloxolon
    CYP3A4-Substrate / Dexamethason
    QT-Info (Produktinformation) / Stoffe, die das QT-Intervall verlängern
    CYP3A4-Substrate / Vadadustat
    CYP3A4-Substrate / Iptacopan
    CYP3A4-Substrate / Sparsentan
    CYP2C9-, CYP2C19-, CYP2D6- und CYP3A4/5-Substrate / Sirolimus, extern
    CYP3A4-, CYP1A2-, CYP2C-Substrate / Meropenem und Vaborbactam
    Docetaxel / CYP3A-Substrate
    Mizolastin / CYP3A4-Inhibitoren, starke und CYP3A4-Substrate
    CYP3A4-Substrate / Repotrectinib
    CYP3A4-Substrate / Tiratricol
    Amlodipin / Neuroleptika
    unbedeutend CYP3A-Substrate / Relugolix

    Warnhinweise

    • Frauen im gebärfähigen Alter/Empfängnisverhütung
      • Frauen im gebärfähigen Alter müssen während der Behandlung zuverlässige Verhütungsmethoden anwenden. Die Verhütung muss auch nach dem Absetzen der Behandlung mindestens 10 Wochen lang nach der letzten Dosis fortgesetzt werden. Der Grund hierfür ist, dass das Arzneimittel nach der Einnahme der letzten Dosis noch einige Zeit im Körper bleibt.
    • Schwangerschaft
      • Nehmen Sie diese Arzneimittel nicht während der Schwangerschaft ein, es sei denn, Ihr Arzt hat Ihnen die Einnahme empfohlen.
      • Wenn Ihr Arzt entscheidet, dass Sie dieses Arzneimittel während der Schwangerschaft einnehmen sollen, wird Ihr Arzt Ihr Baby nach der Geburt engmaschig überwachen. Dies geschieht, da bei Neugeborenen von Müttern, die dieses Arzneimittel im letzten Trimenon (den letzten drei Monaten) der Schwangerschaft eingenommen haben, die folgenden Symptome auftreten können:
        • Zittern, Muskelsteifigkeit und/oder -schwäche, Schläfrigkeit, Unruhe, Probleme beim Atmen und Schwierigkeiten bei der Nahrungsaufnahme.
      • Wenn bei Ihrem Baby irgendwelche dieser Symptome auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt.
    • Stillzeit
      • Stillen Sie nicht, wenn Sie Cariprazin einnehmen, da eine Gefahr für das Kind nicht ausgeschlossen werden kann. Fragen Sie Ihren Arzt um Rat.

    Mit Flüssigkeit einnehmen.Die Anwendung in der Schwangerschaft darf oder sollte nicht erfolgen.Die Anwendung in der Stillzeit darf oder sollte nicht erfolgen.

    Dosierungsanleitung

    • Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.
    • Die empfohlene Anfangsdosis beträgt 1,5 mg und wird einmal täglich eingenommen. Ihr Arzt kann die Dosis anschließend langsam in Schritten von 1,5 mg anpassen, je nachdem wie die Behandlung bei Ihnen wirkt.
    • Die maximale Dosis sollte 6 mg einmal täglich nicht übersteigen.
    • Wenn Sie vor dem Beginn der Behandlung mit Cariprazin ein anderes Arzneimittel zur Behandlung von Schizophrenie eingenommen haben, wird Ihr Arzt entscheiden, ob das andere Arzneimittel schrittweise oder sofort abgesetzt werden muss und wie die Cariprazin-Dosis angepasst wird. Ihr Arzt wird Ihnen auch sagen, wie Sie vorgehen müssen, wenn Sie von diesem Präparat zu einem anderen Arzneimittel wechseln.
    • Patienten mit Nieren- oder Leberproblemen
      • Wenn bei Ihnen schwerwiegende Nieren- oder Leberprobleme vorliegen, ist die Behandlung mit Cariprazin möglicherweise nicht für Sie geeignet. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt.
    • Ältere Patienten
      • Ihr Arzt wird sorgfältig die für Sie geeignete Dosis auswählen.
      • Das Präparat sollte nicht von älteren Patienten mit Demenz (Gedächtnisverlust) angewendet werden.

     

    • Wenn Sie eine größere Menge eingenommen haben, als Sie sollten
      • Wenn Sie mehr eingenommen haben, als Ihr Arzt empfohlen hat, oder wenn beispielsweise ein Kind es versehentlich eingenommen hat, wenden Sie sich unverzüglich an Ihren Arzt oder begeben Sie sich in das nächste Krankenhaus. Nehmen Sie die Arzneimittelpackung mit. Möglicherweise kommt es bei Ihnen zu Schwindel infolge von niedrigem Blutdruck oder zu ungewöhnlichen Herzschlägen. Es kann auch sein, dass Sie sich schläfrig oder müde fühlen oder bei Ihnen ungewöhnliche Körperbewegungen auftreten und Sie Schwierigkeiten beim Stehen oder Gehen haben.

     

    • Wenn Sie die Einnahme vergessen haben
      • Wenn Sie die Einnahme einer Dosis vergessen haben, nehmen Sie diese ein, sobald Sie daran denken.
      • Wenn es jedoch fast schon Zeit für Ihre nächste Dosis ist, lassen Sie die versäumte Dosis aus und setzen Sie die Einnahme wie gewohnt fort.
      • Nehmen Sie nicht die doppelte Menge ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben.
      • Wenn Sie zwei oder mehr Dosen versäumt haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt.

     

    • Wenn Sie die Einnahme abbrechen
      • Wenn Sie die Einnahme dieses Arzneimittels abbrechen, geht die Wirkung des Arzneimittels verloren.
      • Auch wenn es Ihnen besser geht, dürfen Sie Ihre tägliche Dosis nicht ändern oder absetzen, es sei denn, Ihr Arzt hat Ihnen dies empfohlen, da Ihre Symptome ansonsten zurückkehren können.

     

    • Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt.

    Dosierung
    • Behandlung von Schizophrenie
      • Erwachsene
        • Anfangsdosis: 1,5 mg Cariprazin 1mal / Tag
        • Dosissteigerung: sofern erforderlich, langsam in 1,5 mg Schritten bis zu max. 6 mg / Tag
        • niedrigste wirksame Dosis nach klinischem Ermessen des behandelnden Arztes beibehalten
        • aufgrund der langen Halbwertszeit von Cariprazin und seinen aktiven Metaboliten: Dosisänderungen werden über mehrere Wochen nicht vollständig im Plasma widergespiegelt
        • nach Behandlungsbeginn und jeder Dosisänderung: Patienten mehrere Wochen auf Nebenwirkungen und Ansprechen auf die Behandlung überwachen
        • Umstellung von anderen Antipsychotika auf Cariprazin
          • sukzessive Kreuztitration in Betracht ziehen
          • vorherige Behandlung sukzessive absetzen und gleichzeitig Behandlung mit Cariprazin einleiten
        • Umstellung von Cariprazin auf ein anderes Antipsychotikum
          • keine sukzessive Kreuztitration erforderlich
          • Behandlung mit neuen Antipsychotikum wird in der geringsten Dosis initiiert
          • Cariprazin gleichzeitig absetzen
          • Hinweis: Plasmakonzentration von Cariprazin und seinen aktiven Metaboliten nimmt in ca. 1 Woche um 50 % ab
        • vergessene Einnahme
          • Einnahme so schnell wie möglich nachholen
          • wenn es jedoch schon fast Zeit für die nächste Einnahme ist
            • vergessene Einnahme überspringen
            • nächste Einnahme nach dem regulären Einnahmeschema
          • keine doppelte Dosis einnehmen, um vergessene Dosis nachzuholen

     

    Dosisanpassung

    • Niereninsuffizienz
      • leicht bis mittelschwer (Kreatinin-Clearance >/= 30 ml / Min. und < 89 ml / Min.)
        • keine Dosisanpassung erforderlich
      • schwer (Kreatinin-Clearance < 30 ml / Min.)
        • Sicherheit und Wirksamkeit nicht untersucht
        • Anwendung nicht empfohlen
    • Leberinsuffizienz
      • leicht bis mittelschwer (Child-Pugh-Score 5 - 9)
        • keine Dosisanpassung erforderlich
      • schwer (Child-Pugh-Score 10 - 15)
        • Sicherheit und Wirksamkeit nicht untersucht
        • Anwendung nicht empfohlen
    • ältere Patienten (>/= 65 Jahre)
      • verfügbare Daten reichen nicht aus
      • bei der Wahl der Dosis ist erhöhte Vorsicht geboten
    • Kinder und Jugendliche (< 18 Jahre)
      • Sicherheit und Wirksamkeit ist nicht erwiesen
      • es liegen keine Daten vor

    Nebenwirkungen

    • Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.
    • Teilen Sie Ihrem Arzt sofort mit, wenn
      • Sie eine schwere allergische Reaktion in Form von Fieber, Schwellungen im Bereich des Mundes, des Gesichts, der Lippen oder der Zunge, Kurzatmigkeit, Juckreiz, Hautausschlag und eventuell niedrigem Blutdruck haben. (Seltene Nebenwirkung)
      • bei Ihnen eine Kombination aus Fieber, Schwitzen, Muskelsteifigkeit und Benommenheit oder Schläfrigkeit auftritt. Dies können Anzeichen für ein sogenanntes malignes neuroleptisches Syndrom sein. (Nebenwirkung mit nicht bekannter Häufigkeit)
      • es bei Ihnen zu unerklärlichen Muskelschmerzen, Muskelkrämpfen oder Muskelschwäche kommt. Dies können Anzeichen für eine Muskelschädigung sein, die sehr schwerwiegende Nierenprobleme auslösen kann. (Seltene Nebenwirkung)
      • es bei Ihnen zu Symptomen kommt, die mit Blutgerinnseln in den Venen, insbesondere der Beine, zusammenhängen (zu den Symptomen gehören Schwellungen, Schmerzen und Rötungen im betroffenen Bein). Solche Blutgerinnsel können durch die Blutgefäße in die Lunge wandern und zu Schmerzen im Brustkorb und Schwierigkeiten beim Atmen führen. (Nebenwirkung mit nicht bekannter Häufigkeit)
      • bei Ihnen Gedanken oder Gefühle über Selbstverletzung oder Suizid auftreten oder es zu einem Suizidversuch kommt. (Gelegentliche Nebenwirkung)
    • Andere Nebenwirkungen
      • Sehr häufige Nebenwirkungen (können mehr als 1 von 10 Behandelten betreffen)
        • Gefühl der Unruhe und Unfähigkeit stillzusitzen
        • Parkinsonismus - hierbei handelt es sich um einen medizinischen Zustand mit vielen verschiedenen Symptomen. Zu den Symptomen gehören: weniger oder verlangsamte Bewegungen; Langsamkeit beim Denken; ruckartige Bewegung beim Beugen von Gliedmaßen (Negro-Zeichen); schlurfende Schritte; Zittern; wenig oder keine Mimik im Gesicht; Muskelsteifigkeit, Speichelfluss
      • Häufige Nebenwirkungen (können bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen)
        • Angstzustände
        • Schläfrigkeit, Schwierigkeiten beim Schlafen, ungewöhnliche Träume, Albträume, Schlafwandeln
        • Schwindelgefühl
        • Unwillkürliche Verdrehungen und ungewöhnliche Körperhaltung
        • Übermäßiges Zähneknirschen oder Kieferpressen, Speichelfluss, anhaltendes Blinzeln als Reaktion auf ein Antippen der Stirn (abnormaler Reflex), Probleme bei der Bewegung, Störungen der Zungenbewegung (auch als extrapyramidale Symptome bezeichnet)
        • Verschwommenes Sehen
        • Hoher Blutdruck
        • Schneller, unregelmäßiger Herzschlag
        • Verringerter oder gesteigerter Appetit
        • Übelkeit, Erbrechen, Obstipation
        • Gewichtszunahme
        • Müdigkeit
        • Die folgenden Nebenwirkungen können sich in Labortests zeigen:
          • Erhöhung der Leberwerte
          • Erhöhung des Kreatinkinase-Werts im Blut
          • Ungewöhnliche Blutlipidwerte (z. b. Cholesterin und/oder Fett)
      • Gelegentliche Nebenwirkungen (können bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen)
        • Depression
        • Plötzliche und schwere Verwirrtheit
        • Drehschwindel
        • Unangenehmer, ungewöhnlicher Tastsinn
        • Benommenheit, Energielosigkeit oder mangelndes Interesse an Aktivitäten
        • Unwillkürliche Bewegungen, am häufigsten der Zunge oder des Gesichts. Dies kann nach einer kurzfristigen oder nach einer langfristigen Anwendung auftreten.
        • Verringertes oder gesteigertes sexuelles Verlangen, Erektionsstörungen
        • Augenreizung, hoher Druck im Auge, Sehschwäche
        • Probleme bei der Anpassung des Auges vom Sehen in die Ferne an das Sehen in die Nähe
        • Niedriger Blutdruck
        • Ungewöhnlicher EKG-Befund, ungewöhnliche Nervenimpulse im Herzen
        • Langsamer, unregelmäßiger Herzschlag
        • Schluckauf
        • Sodbrennen
        • Durst
        • Schmerzen beim Wasserlassen
        • Ungewöhnlich häufiges und reichliches Wasserlassen
        • Juckreiz, Hautausschlag
        • Diabetes
        • Die folgenden Nebenwirkungen können sich in Labortests zeigen:
          • Ungewöhnlicher Natriumspiegel im Blut
          • Erhöhte Blutglukose (Blutzucker), erhöhter Gallenfarbstoff (Bilirubin) im Blut
          • Blutarmut (verringerte Zahl der roten Blutkörperchen)
          • Anstieg der Zahl einer Art der weißen Blutkörperchen
          • Verringerter Spiegel an Thyreotropin (TSH) im Blut
        • Seltene Nebenwirkungen (können bis zu 1 von 1.000 Behandelten betreffen)
          • Krampfanfall
          • Gedächtnisverlust, Verlust des Sprechvermögens
          • Augenbeschwerden bei hellem Licht
          • Trübung der Linse im Auge, die zu einer Abnahme der Sehfähigkeit führt (Katarakt)
          • Schluckbeschwerden
          • Verringerte Zahl einer Art der weißen Blutkörperchen, wodurch die Infektanfälligkeit erhöht sein kann
          • Schilddrüsenunterfunktion
        • Nebenwirkungen mit nicht bekannter Häufigkeit (Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar)
          • Entzündung der Leber (Schmerzen im rechten Oberbauch, Gelbfärbung der Augen und der Haut, Schwäche, Fieber)
    • Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt . Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht angegeben sind.

    Nebenwirkungen, Wirkstoffprofil
    (kumulative Wirkstoffangaben ohne Berücksichtigung des individuellen Zulassungsstatus)
    Cariprazin - peroral
    • Erkrankungen des Blutes und des Lymphsystems
      • gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
        • Anämie
        • Eosinophilie
      • selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
        • Neutropenie
    • Erkrankungen des Immunsystems
      • selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
        • Überempfindlichkeit
    • Endokrine Erkrankungen
      • gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
        • Thyreotropin im Blut erniedrigt
      • selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
        • Hypothyreose
    • Stoffwechsel- und Ernährungsstörungen
      • häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
        • Dyslipidämie
        • Gewichtszunahme
        • Appetit vermindert
        • Appetitsteigerung
      • gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
        • anomaler Natriumspiegel im Blut
        • Erhöhter Glukosespiegel im Blut
        • Diabetes mellitus
    • Psychiatrische Erkrankungen
      • häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
        • Schlafstörungen, einschließlich
          • Schlaflosigkeit
          • abnorme Träume/Alptraum
          • Störungen des Schlaf-Wach-Rhythmus
          • Dyssomnie
          • Hypersomnie
          • Einschlafstörung
          • Durchschlafstörung
          • Alptraum
          • Schlafwandeln
          • vorzeitiges Erwachen
        • Angst
      • gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
        • suizidales Verhalten
        • Delirium
        • Depression
        • Libido vermindert
        • Libido gesteigert
        • Erektile Dysfunktion
    • Erkrankungen des Nervensystems
      • sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
        • Akathisie, einschließlich
          • psychomotorische Hyperaktivität
          • Unruhe
        • Parkinsonismus, einschließlich
          • Akinesie
          • Bradykinesie
          • Bradyphrenie
          • Negro-Zeichen
          • extrapyramidale Erkrankung
          • Gangstörung
          • Hypokinesie
          • Gelenksteife
          • Tremor
          • Maskengesicht
          • Muskelrigidität
          • muskuloskelettale Steifigkeit
          • Nackenrigidität
      • häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
        • Sedierung
        • Schwindelgefühl
        • Dystonie, einschließlich
          • Blepharospasmus
          • Muskelspannung
          • oro-mandibuläre Dystonie
          • Torticollis
          • Trismus
        • Sonstige extrapyramidale Erkrankungen und Bewegungsstörungen, einschließlich
          • Gleichgewichtsstörung
          • Bruxismus
          • Sabbern
          • Dysarthrie
          • Gangabweichung
          • Glabellareflex anomal
          • Hyporeflexie
          • Bewegungsstörung
          • Syndrom der ruhelosen Beine
          • Hypersalivation
          • Störung der Zungenbeweglichkeit
      • gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
        • Lethargie
        • Dysästhesie
        • Dyskinesie, einschließlich
          • Choreoathetose
          • Grimassieren
          • Blickkrampf
          • Hervorstehen der Zunge
        • tardive Dyskinesie
      • selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
        • Krampfanfälle/Konvulsion
        • Amnesie
        • Aphasie
      • ohne Häufigkeitsangabe
        • Malignes neuroleptisches Syndrom
    • Augenerkrankungen
      • häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
        • verschwommenes Sehen
      • gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
        • Augenreizung
        • intraokulärer Druck erhöht
        • Akkommodationsfehler
        • Sehschärfe vermindert
      • selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
        • Photophobie
        • Katarakt
    • Erkrankungen des Ohrs und des Labyrinths
      • gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
        • Vertigo
    • Herzerkrankungen
      • häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
        • Tachyarrhythmie
      • gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
        • Erkrankungen des Reizleitungssystems
        • Bradyarrhythmie
        • Elektrokardiogramm QT-Verlängerung
        • Elektrokardiogramm T-Welle anomal
    • Gefässerkrankungen
      • häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
        • Hypertonie
      • gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
        • Hypotonie
    • Erkrankungen der Atemwege, des Brustraums und Mediastinums
      • gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
        • Schluckauf
    • Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts
      • häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
        • Erbrechen
        • Übelkeit
        • Obstipation
      • gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
        • Gastroösophageale Refluxerkrankung
      • selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
        • Dysphagie
    • Leber- und Gallenerkrankungen
      • häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
        • Leberenzyme erhöht
      • gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
        • Bilirubin im Blut erhöht
      • ohne Häufigkeitsangabe
        • Toxische Hepatitis
    • Erkankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes
      • gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
        • Pruritus
        • Ausschlag
    • Sklelettmuskulatur-, Bindegewebs- und Knochenerkrankungen
      • häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
        • Kreatinphosphokinase im Blut erhöht
      • selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
        • Rhabdomyolyse
    • Erkrankungen der Nieren und Harnwege
      • gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
        • Dysurie
        • Pollakisurie
    • Schwangerschaft, Wochenbett und perinatale Erkrankungen
      • ohne Häufigkeitsangabe
        • Arzneimittelentzugssyndrom des Neugeborenen
    • Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort
      • häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
        • Ermüdung
      • gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
        • Durst

  • Wirkstoff und weitere Bestandteile des Arzneimittels

    Stoffname Stoffmenge Stofftyp
    Cariprazin hydrochlorid6.51 mgWirkstoff
    Cariprazin6 mgk.A.
    Acid blue 9mgHilfsstoff
    Allura red9.6 µgHilfsstoff
    Drucktinte, schwarzmgHilfsstoff
    Schellack+k.A.
    Kalium hydroxid+k.A.
    Eisen (II,III) oxid+k.A.
    Propylenglycol+k.A.
    GelatinemgHilfsstoff
    Magnesium stearatmgHilfsstoff
    Maisstärke, vorverkleistertmgHilfsstoff
    Titan dioxidmgHilfsstoff

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