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Anwendungsgebiete
Indikation
- zur langfristigen Enzymsubstitutionstherapie von Patienten mit bestätigter Diagnose der nicht-neuronopathischen (Typ 1) oder der chronisch neuronopathischen (Typ 3) Gaucher-Krankheit mit klinisch signifikanten nicht neurologischen Manifestationen der Krankheit
- Hinweis:
- nicht neurologische Manifestationen der Gaucher-Krankheit umfassen eines oder mehrere der folgenden Symptome
- Anämie nach Ausschluss anderer Ursachen, z. B. Eisenmangel
- Thrombozytopenie
- Knochenerkrankung nach Ausschluss anderer Ursachen, z. B. Vitamin D-Mangel
- Hepatomegalie oder Splenomegalie
- nicht neurologische Manifestationen der Gaucher-Krankheit umfassen eines oder mehrere der folgenden Symptome
- Auflösen und Verdünnen des Pulvers; danach Verabreichung als i.v. Infusion
- Infusionsrate bei den ersten Infusionen max. 0,5 E / kg Körpergewicht (KG) / Min.
- danach Steigerung möglich (max. 1 E / kg KG / Min.)
- Erhöhungen der Infusionsrate unter Aufsicht eines Arztes
- Hinweise zur Verabreichung der Infusion zu Hause
- Verabreichung der Infusion zu Hause durch Patienten selbst oder Pflegepersonal möglich
- Bedingungen:
- Infusion muss vom Patienten über mehrere Monate gut vertragen werden
- Entscheidung durch den behandelnden Arzt nach entsprechender Evaluierung und Empfehlung
- Schulung des Patienten / Pflegepersonals in der Verabreichung von Infusionen und dem Führen eines Behandlungsprotokolls durch med. Fachpersonal in klin. Umfeld
- bei unerwünschten Ereignissen Infusion unverzüglich stoppen und an med. Fachpersonal wenden; die nächsten Infusionen werden wieder in klin. Umfeld verabreicht
- Dosierung und Infusionsrate müssen konstant bleiben und dürfen nicht ohne Beaufsichtigung geändert werden
- weitere Hinweise zur Rekonstitution und Verdünnung des Arzneimittels vor der Anwendung s. Fachinformation
Gegenanzeigen
Kontraindikation (absolut), Wirkstoffprofil
(kumulative Wirkstoffangaben ohne Berücksichtigung des individuellen Zulassungsstatus) Imiglucerase - invasiv- Überempfindlichkeit gegen Imiglucerase
Vorsichtsmaßnahmen
Hinweise und Vorsichtsmaßnahmen, Wirkstoffprofil
(kumulative Wirkstoffangaben ohne Berücksichtigung des individuellen Zulassungsstatus) Imiglucerase - invasiv- das Krankheitsmanagement sollte von einem Arzt überwacht werden, der mit der Behandlung der Gaucher-Krankheit vertraut ist
- Überempfindlichkeit
- bisherigen Daten unter Verwendung eines ELISA-Tests gefolgt von einem der Bestätigung dienenden Radioimmunopräzipitations-Assay deuten darauf hin, dass im 1. Jahr der Therapie bei etwa 15 % der behandelten Patienten IgG-Antikörper gegen Imiglucerase gebildet werden
- dabei zeigt sich, dass bei Patienten, die IgG-Antikörper entwickeln, dies meist innerhalb der ersten 6 Behandlungsmonate geschieht und dass die Bildung von Antikörpern gegen Cerezyme nach mehr als 12-monatiger Therapie selten ist
- Patienten, bei denen der Verdacht besteht, dass sie vermindert auf die Behandlung ansprechen, sollten in regelmäßigen Abständen auf die Bildung von IgG-Antikörpern gegen Imiglucerase überwacht werden
- Patienten mit Antikörpern gegen Imiglucerase haben ein höheres Risiko für Überempfindlichkeitsreaktionen
- besteht bei einem Patienten der Verdacht auf eine Überempfindlichkeitsreaktion, wird eine nachfolgende Prüfung auf Antikörper gegen Imiglucerase empfohlen
- wie bei jedem intravenösen Eiweißprodukt sind schwere allergische Überempfindlichkeitsreaktionen möglich, sie treten allerdings nur selten auf
- wenn solche Reaktionen auftreten, sollte die Infusion sofort unterbrochen werden und eine angemessene medizinische Behandlung sollte eingeleitet werden
- die aktuellen medizinischen Standards für Notfallbehandlung sind zu beachten
- die Verabreichung von Imiglucerase bei Patienten, die Antikörper oder Symptome einer Überempfindlichkeit gegen Ceredase (Alglucerase) entwickelt haben, sollte mit Vorsicht durchgeführt werden
- Rückverfolgbarkeit
- um die Rückverfolgbarkeit biologischer Arzneimittel zu verbessern, müssen die Bezeichnung des Arzneimittels und die Chargenbezeichnung des angewendeten Arzneimittels eindeutig dokumentiert werden
- Ärzte oder weiteres medizinisches Fachpersonal werden aufgefordert, Gaucher-Patienten, und zwar auch diejenigen Patienten mit chronisch neuronopathischen Manifestationen der Erkrankung, im „ICGG-Gaucher-Register" zu registrieren
(kumulative Wirkstoffangaben ohne Berücksichtigung des individuellen Zulassungsstatus) Imiglucerase - invasiv- Nutzen-Risiko-Abwägung hinsichtlich der Behandlung bei schwangeren Patientinnen mit Gaucher-Krankheit und bei Patientinnen, die schwanger werden möchten, ist für jede Schwangerschaft erforderlich
- begrenzte Erfahrungen aus 150 Schwangerschaften (basierend zum Großteil auf spontanen Berichten und Literaturhinweisen) legen den Schluss nahe, dass eine Behandlung der Gaucher-Krankheit mit Imiglucerase auch während der Schwangerschaft erfolgreich sein kann
- trotz der begrenzten statistischen Nachweise keine Hinweise auf missbildendes Toxizitätspotential für den Fetus
- seltene Berichte über intrauterinen Fruchttod
- unklar, ob diese ursächlich auf den Einsatz von Imiglucerase oder die Gaucher-Krankheit zurückzuführen ist
- im Verlauf der Schwangerschaft und des Wochenbetts kann sich bei betroffenen Patientinnen eine Phase erhöhter Krankheitsaktivität einstellen
- damit verbunden
- erhöhtes Risiko von Knochenkomplikationen
- Verstärkung der Zytopenie
- Blutungen
- erhöhter Bluttransfusionsbedarf
- damit verbunden
- Schwangerschaft und Wochenbett bedeutet eine erhöhte Belastung im Calcium-Stoffwechsel der Mutter und beschleunigt den Knochenabbau
- mögliche Zunahme der Knochenkomplikation als Teil der Gaucher-Krankheit
- behandlungsnaive Frauen
- vor der Empfängnis sollte eine Therapie in Betracht gezogen werden, um einen optimalen Gesundheitszustand zu erreichen
- Frauen, die bereits mit Imiglucerase behandelt wurden
- Fortsetzung der Therapie während der gesamten Schwangerschaft sollte in Betracht gezogen werden
- engmaschige Überwachung der Schwangerschaft und der klinischen Manifestation der Gaucher-Krankheit sind für die individuelle Dosiseinstellung gemäß dem Bedarf der Patientin und der Beurteilung des Therapieerfolges erforderlich
- keine Tierstudien durchgeführt zur Beurteilung der Wirkung von Imiglucerase auf
- Schwangerschaft
- Entwicklung von Embryo / Fetus
- Geburtsvorgang
- postnatale Entwicklung
- zurzeit noch unbekannt, ob Imiglucerase über die Plazenta in den sich entwickelnden Fetus gelangt
(kumulative Wirkstoffangaben ohne Berücksichtigung des individuellen Zulassungsstatus) Imiglucerase - invasiv- nicht bekannt, ob der aktive Wirkstoff in die Muttermilch übergeht
- man kann davon ausgehen, dass das Enzym im Magen-Darm-Trakt des Kindes verdaut wird
Warnhinweise
Die Anwendung in der Schwangerschaft ist nicht empfohlen.Die Anwendung in der Stillzeit kann unter bestimmten Voraussetzungen in Betracht gezogen werden.
Dosierungsanleitung
Dosierung
- langfristige Enzymsubstitutionstherapie von Patienten mit bestätigter Diagnose der nicht neuronopathischen (Typ 1) oder der chronisch neuronopathischen (Typ 3) Gaucher-Krankheit mit klin. signifikanten nicht neurologischen Manifestationen der Krankheit
- Hinweise:
- Überwachung des Krankheitsmanagements durch einen Arzt, der mit der Behandlung der Gaucher-Krankheit vertraut ist
- Ärzte oder weiteres med. Fachpersonal werden aufgefordert, Gaucher-Patienten, und zwar auch diejenigen Patienten mit chronisch neuronopathischen Manifestationen der Erkrankung, im „ICGG-Gaucher-Register" zu registrieren
- individuelle Dosisfestlegung für jeden Patienten auf der Basis einer gründlichen Untersuchung aller klinischen Manifestationen (aufgrund der Heterogenität und der multisystemischen Manifestationen der Gaucher-Krankheit)
- sobald das individuelle Ansprechen für alle relevanten klinischen Manifestationen hinreichend gesichert ist, können Dosierung und Infusionsintervall mit dem Ziel angepasst werden, um entweder bereits erreichte Therapieziele aufrechtzuerhalten oder die klin. Parameter, die sich noch nicht normalisiert haben, zu verbessern
- Erwachsene
- verschiedene Dosierungsschemata möglich, z. B.
- initial 60 E / kg KG / 2 Wochen
- dadurch Besserung der hämatologischen und viszeralen Parameter innerhalb von 6 Mon.
- Dauertherapie mit dieser Dosierung führte entweder zu einer Besserung der Knochenerkrankung oder zum Aufhalten von deren Progression
- 15 E / kg KG / 2 Wochen führte zur Besserung der hämatologischen Parameter und der Organomegalie, jedoch nicht der Knochenparameter
- übliches, für Patienten angenehmstes Infusionsintervall: 1mal / 2 Wochen (meiste Daten für dieses Infusionsintervall vorhanden)
- Wirksamkeit von Imiglucerase auf neurologische Symptome bei chronisch neuronopathischen Gaucher-Patienten bisher nicht ermittelt
- kein spezielles Dosierungsschema für diese Manifestationen empfohlen
- initial 60 E / kg KG / 2 Wochen
- verschiedene Dosierungsschemata möglich, z. B.
- Kinder und Jugendliche
- keine Dosisanpassung erforderlich
- Hinweise:
Nebenwirkungen
Nebenwirkungen, Wirkstoffprofil
(kumulative Wirkstoffangaben ohne Berücksichtigung des individuellen Zulassungsstatus) Imiglucerase - invasiv- Erkrankungen des Immunsystems
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Hypersensibilitätsreaktionen
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- anaphylaktoide Reaktionen
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Erkrankungen des Nervensystems
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Schwindel
- Kopfschmerzen
- Parästhesie
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Herzerkrankungen
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Tachykardie
- Zyanose
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Gefässerkrankungen
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Flush
- Hypotonie
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Erkrankungen der Atemwege, des Brustraums und Mediastinums
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Dyspnoe
- Husten
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Erbrechen
- Übelkeit
- Bauchkrämpfe
- Durchfall
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Erkankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Urtikaria
- Angioödem
- Pruritus
- Ausschlag
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Sklelettmuskulatur-, Bindegewebs- und Knochenerkrankungen
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Arthralgie
- Rückenschmerzen
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Beschwerden an der Infusionsstelle
- brennendes Gefühl an der Infusionsstelle
- Schwellung an der Infusionsstelle
- steriler Abszess an der Injektionsstelle
- Engegefühl in der Brust
- Fieber
- Schüttelfrost
- Müdigkeit
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
-
Wirkstoff und weitere Bestandteile des Arzneimittels
Stoffname Stoffmenge Stofftyp Imiglucerase 400 E Wirkstoff Citronensäure 1-Wasser + Hilfsstoff Mannitol + Hilfsstoff Natrium citrat + Hilfsstoff Polysorbat 80 + Hilfsstoff Gesamt Natrium Ion 41 mg Zusatzangabe -
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