Cosopt 20 mg/ml + 5 mg/ml Augentropfen Lösung

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Steckbrief : Cosopt 20 mg/ml + 5 mg/ml Augentropfen Lösung

  • 17176683
  • Augentropfen
  • 1x5 ML
  • Docpharm GmbH

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  • Wirkstoff und Bestandteile
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  • Allgemeine Produktinformationen

    • Berühren Sie mit der Tropferspitze des Behältnisses nicht Ihre Augen oder die Umgebung der Augen!
    • Es kann sonst zu Verunreinigungen der Augentropfen mit Bakterien kommen, was zu einer Augeninfektion mit anschließender schwerwiegender Schädigung des Auges bis hin zum Verlust des Sehvermögens führen könnte.
    • Um eine Verunreinigung des Behältnisses zu vermeiden, waschen Sie Ihre Hände vor Anwendung dieses Arzneimittels und vermeiden Sie jeglichen Kontakt der Spitze des Behältnisses. Wenn Sie glauben, dass Ihr Arzneimittel verunreinigt ist oder Sie eine Augeninfektion entwickeln, wenden Sie sich sofort an Ihren Arzt bezüglich des weiteren Gebrauchs dieses Behältnisses.
    • weitere Hinweise zur Anwendung s. Gebrauchsinformation

       

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    Anwendungsgebiete

    • Das Arzneimittel enthält zwei Wirkstoffe, Dorzolamid und Timolol, und wird zur Senkung des erhöhten Augeninnendrucks bei der Glaukombehandlung (Offenwinkelglaukom oder Pseudoexfoliationsglaukom) verordnet, wenn Betablocker-Augentropfen allein nicht ausreichen.
    • Beide Wirkstoffe senken den Augeninnendruck auf unterschiedliche Weise.
      • Dorzolamid gehört zur Arzneimittelgruppe der so genannten „Carboanhydrasehemmer",
      • Timolol gehört zur Arzneimittelgruppe der so genannten „Betablocker".
    • Ein Glaukom, auch Grüner Star genannt, ist eine Erkrankung des Sehnervs; verantwortlich hierfür sind insbesondere der erhöhte Augeninnendruck sowie eine schlechtere Durchblutung der Netzhaut und Versorgung des Sehnervs. Diese Erkrankung kann zu einem fortschreitenden Verlust der Sehfähigkeit führen. Eine Behandlung hat zum Ziel, ein Fortschreiten der Erkrankung zu verhindern.

    Indikation
    • Behandlung des erhöhten Augeninnendrucks (IOD) bei Patienten mit Offenwinkelglaukom oder Pseudoexfoliationsglaukom, wenn die Monotherapie mit einem topischen Betablocker nicht ausreicht
    Art der Anwendung
    • zum Eintropfen in den Bindehautsack des erkrankten Auges
    • Tropferspitze nicht mit den Augen und der Umgebung der Augen in Berührung bringen
    • Augentropfen können bei nicht ordnungsgemäßer Handhabung durch Bakterien kontaminiert werden: Augeninfektionen möglich (Sehverlust)
    • weitere Informationen s. Fachinformation
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    Gegenanzeigen

    • Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden,
      • wenn Sie allergisch gegen die Wirkstoffe Dorzolamid, Timolol oder einen der sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind,
      • wenn Sie gegenwärtig Atemwegserkrankungen haben oder schon einmal hatten, wie z. B. Asthma, oder eine schwere Lungenerkrankung mit einer krankhaften Verengung der Luftwege (chronisch-obstruktive Atemwegserkrankungen), die zu Atemgeräuschen, Atembeschwerden und/oder anhaltendem Husten führen kann,
      • wenn Sie unter einem langsamen Herzschlag, Herzschwäche oder Herzrhythmusstörungen (unregelmäßiger Herzschlag) leiden,
      • wenn Sie unter Nierenerkrankungen leiden oder schon einmal Nierensteine hatten,
      • wenn Ihr Arzt eine Ansäuerung des Blutes durch einen erhöhten Chloridspiegel (hyperchlorämische Azidose) festgestellt hat.
    • Wenn Sie nicht sicher sind, ob einer der obigen Punkte auf Sie zutrifft, fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

    Kontraindikation (absolut), Wirkstoffprofil
    (kumulative Wirkstoffangaben ohne Berücksichtigung des individuellen Zulassungsstatus)
    Dorzolamid hydrochlorid, Timolol hydrogenmaleat - okulär
    • Überempfindlichkeit gegen Timolol und / oder Dorzolamid
    • reaktive Atemwegserkrankungen, einschließlich
      • Bronchialasthma
      • Bronchialasthma in der Anamnese
      • schwerer chronisch obstruktiver Lungenerkrankung
    • Sinusbradykardie
    • Sick-Sinus-Syndrom
    • sinuatrialer Block
    • atrioventrikulärer Block zweiten oder dritten Grades (der nicht mit einem Schrittmacher kontrolliert wird)
    • manifeste / symptomatische Herzinsuffizienz
    • kardiogener Schock
    • schwere Nierenfunktionsstörung (Kreatinin-Clearance < 30 ml / Min.)
    • hyperchlorämische Azidose

    Vorsichtsmaßnahmen

    • Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen
      • Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie das Arzneimittel anwenden.
      • Informieren Sie Ihren Arzt über alle gesundheitlichen Probleme oder Augenprobleme, die Sie gegenwärtig haben oder in der Vergangenheit hatten:
        • Erkrankung der Herzkranzgefäße (koronare Herzerkrankung, mit möglichen Beschwerden wie Schmerzen oder Engegefühl im Brustkorb, Atemnot oder Erstickungsgefühl), Herzmuskelschwäche, niedriger Blutdruck
        • Herzrhythmusstörungen wie verlangsamter Herzschlag
        • Atemprobleme, Asthma oder eine krankhafte Verengung der Luftwege (chronisch-obstruktive Atemwegserkrankung)
        • Erkrankungen mit Durchblutungsstörungen (wie bei der Raynaud-Krankheit oder dem Raynaud-Syndrom)
        • Zuckerkrankheit, da Timolol, einer der Wirkstoffe des Arzneimittels, die Anzeichen und Beschwerden einer Unterzuckerung verschleiern kann
        • Schilddrüsenüberfunktion, da Timolol, einer der Wirkstoffe des Arzneimittels, die Anzeichen und Beschwerden einer Schilddrüsenüberfunktion verschleiern kann
      • Informieren Sie Ihren Arzt vor einer Operation darüber, dass Sie das Arzneimittel anwenden, da der Wirkstoff Timolol Auswirkung auf die Narkose haben könnte.
      • Informieren Sie Ihren Arzt auch, über jegliche Allergien oder akute, mitunter schwerwiegende Überempfindlichkeitsreaktionen, einschließlich Nesselsucht (nässender, juckender Hautausschlag), Schwellung von Gesicht, Lippen, Zunge und/oder Rachen, die Schwierigkeiten beim Atmen oder Schlucken verursachen können (anaphylaktische Reaktionen).
      • Informieren Sie Ihren Arzt, wenn Sie an einer Muskelerkrankung leiden (z. B. Myasthenia gravis).
      • Wenn eine Augenreizung oder andere Augenprobleme wie Augenrötung oder Schwellung der Augenlider neu auftreten, informieren Sie sofort Ihren Arzt.
      • Wenn Sie annehmen, dass allergische Reaktionen oder Überempfindlichkeit (z. B. Hautveränderung oder Rötung und Jucken der Augen) durch das Arzneimittel bedingt sind, brechen Sie die Behandlung mit diesem Arzneimittel ab und informieren Sie sofort Ihren Arzt.
      • Benachrichtigen Sie Ihren Arzt, wenn sich bei Ihnen eine Augeninfektion entwickelt, Sie sich am Auge verletzen, Sie sich einer Augenoperation unterziehen müssen oder wenn Sie irgendwelche neuen oder sich verschlimmernden Beschwerden bemerken.
      • Wenn das Arzneimittel am Auge angewendet wird, kann es auch Auswirkungen am ganzen Körper haben.
      • Kinder
        • Zur Anwendung bei Kleinkindern und Kindern gibt es begrenzte Studiendaten.
      • Ältere Patienten
        • In Untersuchungen mit diesem Präparat war die Wirkung bei älteren und jüngeren Patienten vergleichbar.
      • Anwendung bei Patienten mit Leberfunktionsstörungen
        • Informieren Sie Ihren Arzt bei bekannten Lebererkrankungen.

     

    • Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen
      • Studien zu Auswirkungen auf die Verkehrstüchtigkeit und die Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen wurden nicht durchgeführt. Mögliche Nebenwirkungen wie z. B. verschwommenes Sehen durch die eingetropfte Flüssigkeit können bei Ihnen unter Behandlung mit dem Arzneimittel die Fahrtüchtigkeit und/oder die Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen beeinträchtigen. Setzen Sie sich nicht an das Steuer eines Fahrzeugs und bedienen Sie keine Werkzeuge oder Maschinen, solange Sie sich unwohl fühlen oder unscharf sehen.

     

    • Auswirkungen bei Fehlgebrauch zu Dopingzwecken
      • Die Anwendung dieses Arzneimittels kann bei Dopingkontrollen zu positiven Ergebnissen führen.

     

     

     

     


    Hinweise und Vorsichtsmaßnahmen, Wirkstoffprofil
    (kumulative Wirkstoffangaben ohne Berücksichtigung des individuellen Zulassungsstatus)
    Dorzolamid hydrochlorid, Timolol hydrogenmaleat - okulär
    • systemische Resorption
      • wie andere topisch angewandte Ophthalmika wird Timolol systemisch absorbiert
      • aufgrund der Beta-adrenergen Komponente Timolol, können die gleichen Arten kardiovaskulärer, pulmonaler und anderer unerwünschter Arzneimittelwirkungen auftreten wie bei systemischen Betarezeptorenblockern
      • die Inzidenz systemischer Nebenwirkungen nach Verabreichung topischer Ophthalmika ist niedriger als bei systemischer Verabreichung
      • mögliche systemische Resorption wird reduziert, wenn man nach der Anwendung etwa 2 Minuten lang mit dem Finger Druck auf den Tränenkanal ausübt oder die Augenlider schließt
        • dies kann zu einer Verminderung der systemischen Nebenwirkungen und einem Anstieg der lokalen Wirkung führen
    • Herzerkrankungen
      • Patienten mit kardiovaskulären Erkrankungen (z. B. koronare Herzerkrankung, Prinzmetal-Angina, Herzversagen) und Hypotonie bei gleichzeitiger blutdrucksenkender Therapie mit Betablockern sorgfältig untersuchen, um eine Therapie mit anderen Wirkstoffen zu erwägen
      • Patienten mit kardiovaskulären Erkrankungen überwachen
        • auf Anzeichen der Verschlechterung dieser Erkrankungen
        • auf unerwünschte Arzneimittelwirkungen
      • aufgrund ihrer negativen Auswirkung auf die Überleitungszeit sollten Betablocker nur mit Vorsicht an Patienten mit Herzblock ersten Grades verabreicht werden
    • Gefäßerkrankungen
      • Patienten mit schwerer peripherer Zirkulationsstörung / schweren Zirkulationserkrankungen (z. B. schwere Formen der Raynaud-Krankheit oder des Raynaud-Syndroms) mit Vorsicht behandeln
    • Atemwegserkrankungen
      • nach Anwendung von ophthalmischen Beta-Blockern wurde über respiratorische und kardiale Reaktionen berichtet, bis hin zu Todesfällen aufgrund von Bronchospasmus bei Asthmatikern und in seltenen Fällen bei Patienten mit Herzversagen
      • das Arzneimittel mit Vorsicht bei Patienten mit leichter / moderater chronischer obstruktiver Lungenerkrankung (COPD) anwenden
        • nur dann, wenn der potenzielle Nutzen das potenzielle Risiko überwiegt
    • Leberfunktionsstörungen
      • das Arzneimittel wurde bei Patienten mit Leberfunktionsstörungen nicht geprüft
      • bei solchen Patienten mit Vorsicht anwenden
    • Nierenfunktionsstörungen
      • das Arzneimittel wurde bei Patienten mit Nierenfunktionsstörungen nicht geprüft
      • bei solchen Patienten mit Vorsicht anwenden
    • Immunologie und Überempfindlichkeit
      • wie andere lokal verabreichte Ophthalmika kann dieses Arzneimittel systemisch aufgenommen werden
      • Dorzolamid enthält eine Sulfonamidgruppe, die auch in Sulfonamiden vorhanden ist
        • bei topischer Anwendung dieselben Nebenwirkungen wie unter systemischer Therapie mit Sulfonamiden möglich
        • auch schwerwiegende Reaktionen wie Stevens-Johnson-Syndrom oder toxische epidermale Nekrolyse möglich
      • bei Anzeichen schwerwiegender Reaktionen oder Überempfindlichkeitsreaktionen
        • Arzneimittel absetzen
      • lokale Nebenwirkungen am Auge, ähnlich denen, die bei der Anwendung von Dorzolamid am Auge berichtet wurden, wurden auch bei der Kombination aus Timolol und Dorzolamid beobachtet
        • bei Auftreten solcher Reaktionen
          • Abbruch der Behandlung in Betracht ziehen
    • anaphylaktische Reaktionen
      • Patienten, bei denen anamnestisch eine Atopie oder eine schwere anaphylaktische Reaktion auf verschiedene Allergene bekannt ist, können unter Betablockern heftiger als normal auf eine wiederholte versehentliche, diagnostische oder therapeutische Exposition gegenüber solchen Allergenen reagieren
      • solche Patienten sprechen möglicherweise nicht auf die übliche Adrenalindosis zur Behandlung von anaphylaktischen Reaktionen an
    • Aderhautabhebung
      • Aderhautabhebung wurde im Zusammenhang mit der Verabreichung einer Therapie zur Unterdrückung der Kammerwasserbildung (z. B. Timolol, Acetazolamid) nach Filtrationsoperationen berichtet
    • Anästhesie bei Operationen
      • ophthalmische Präparate mit Betablockern können die systemischen Wirkungen der Beta-Agonisten, z. B. von Adrenalin oder Epinephrin, hemmen
      • der Anästhesist sollte informiert werden, wenn der Patient derzeit Timolol erhält
    • Begleittherapie
      • andere Betablocker
        • die Wirkung auf den Augeninnendruck bzw. die bekannten Wirkungen der systemischen Betablockade können verstärkt werden, wenn das Arzneimittel an Patienten verabreicht wird, die bereits einen systemischen Betablocker erhalten
          • diese Patienten engmaschig überwachen
        • die Verwendung von zwei topischen Betablockern wird nicht empfohlen
      • die zusätzliche Gabe folgender Arzneimittel wird nicht empfohlen
        • Dorzolamid und orale Carboanhydrasehemmer
        • topische Betarezeptorenblocker
        • topische Prostaglandine
    • Absetzen der Behandlung
      • wenn bei Patienten mit koronarer Herzkrankheit ein Absetzen von Timolol enthaltenden Augentropfen erforderlich ist, sollte dies wie bei systemischen Betablockern ausschleichend erfolgen
    • zusätzliche Wirkungen einer Betablockade
      • Hypoglykämie / Diabetes
        • Beta-Blocker sollten an Patienten mit spontan auftretender Hypoglykämie bzw. an Patienten mit labilem Diabetes mit Vorsicht verabreicht werden
          • da Betablocker die Anzeichen und Symptome einer akuten Hypoglykämie verbergen können
      • Hyperthyreose
        • Beta-Blocker können bestimmte Symptome einer Schilddrüsenüberfunktion (Hyperthyreose) maskieren
        • abruptes Absetzen einer Betablockertherapie kann eine Verschlimmerung der Symptome herbeiführen
      • Myasthenia gravis
        • eine Behandlung mit Beta-Blockern kann die Symptome einer Myasthenia gravis verstärken
    • zusätzliche Wirkungen einer Carboanhydrasehemmung
      • die Therapie mit oralen Carboanhydrasehemmern wurde mit einer Urolithiasis als Folge von Störungen des Säure-Basen-Haushaltes in Zusammenhang gebracht
        • insbesondere bei Patienten mit anamnestisch bekannten Nierensteinen
      • obwohl unter der Therapie keine Störungen des Säure-Basen-Haushalts beobachtet wurden, wurde über seltene Fälle von Urolithiasis berichtet
      • da das Arzneimittel einen topischen Carboanhydrasehemmer enthält, der systemisch resorbiert wird, kann bei Patienten mit anamnestisch bekannten Nierensteinen ein erhöhtes Risiko für eine Urolithiasis während der Behandlung bestehen
    • sonstiges
      • die Therapie von Patienten mit akutem Winkelblockglaukom erfordert außer Medikamenten zur Senkung des Augeninnendrucks zusätzliche therapeutische Maßnahmen
        • bei Patienten mit akutem Winkelblockglaukom wurde das Arzneimittel nicht geprüft
      • während der Anwendung von Dorzolamid bei Patienten mit bestehenden chronischen Hornhautdefekten und / oder intraokularen Operationen in der Anamnese
        • Berichte über Hornhautödem und irreversible Hornhautdekompensation
          • Patienten mit einer dünnen Endothelschicht haben ein erhöhtes Risiko, ein Hornhautödem zu entwickeln
        • bei solchen Patienten topisches Dorzolamid mit Vorsicht anwenden
      • ophthalmische Betablocker können trockene Augen hervorrufen
      • Patienten mit Hornhauterkrankungen sollten mit Vorsicht behandelt werden
      • wie bei der Anwendung anderer Antiglaukomatosa wurde bei einigen Patienten nach längerer Therapie über ein vermindertes Ansprechen auf Timolol-Augentropfen berichtet
      • jedoch wurden in klinischen Studien, in denen 164 Patienten mindestens 3 Jahre lang überwacht wurden, nach der Ersteinstellung keine wesentlichen Veränderungen des mittleren Augeninnendrucks beobachtet
    • Wirkungen bei Dopingmissbrauch
      • die Anwendung von Timolol plus Dorzolamid kann bei Dopingkontrollen zu positiven Ergebnissen führen
      • gesundheitliche Folgen der Anwendung von Timolol plus Dorzolamid als Dopingmittel können nicht abgesehen werden
        • schwerwiegende Gesundheitsgefährdungen sind nicht auszuschließen
    Schwangerschaftshinweise, Wirkstoffprofil
    (kumulative Wirkstoffangaben ohne Berücksichtigung des individuellen Zulassungsstatus)
    Dorzolamid hydrochlorid, Timolol hydrogenmaleat - okulär
    • das Arzneimittel darf / soll während der Schwangerschaft nicht angewendet werden
      • jeweilige Fachinformation beachten
    • Dorzolamid
      • keine ausreichenden klinischen Daten von schwangeren Frauen, die mit Dorzolamid behandelt wurden, vorliegend
      • bei Kaninchen bewirkte die Gabe von Dorzolamid in maternaltoxischen Dosen teratogene Effekte
    • Timolol
      • Timolol darf während der Schwangerschaft nicht angewendet werden, sofern dies nicht unbedingt notwendig ist
      • keine ausreichenden Daten zur Verwendung von Timolol bei Schwangeren vorliegend
      • epidemiologische Studien zeigten
        • kein erhöhtes Risiko von Missbildungen
        • jedoch bei oraler Verabreichung von Betablockern ein Risiko für intrauterine Wachstumsverzögerung
        • zusätzlich beim Neugeborenen Anzeichen und Symptome einer Betablockade (z. B. Bradykardie, Hypotonie, Atemnot und Hypoglykämie), wenn Betablocker bis zur Geburt verabreicht wurden
      • wird das Arzneimittel bis zur Geburt verabreicht, sollte das Neugeborene in den ersten Lebenstagen sorgfältig überwacht werden
    • systemische Resorption
      • mögliche systemische Resorption wird reduziert, wenn man nach der Anwendung etwa 2 Minuten lang mit dem Finger Druck auf den Tränenkanal ausübt oder die Augenlider schließt
        • dies kann zu einer Verminderung der systemischen Nebenwirkungen und einem Anstieg der lokalen Wirkung führen
    • Fertilität
      • keine Daten zur Wirkung von Timolol plus Dorzolamid auf die menschliche Fertilität vorliegend
      • Daten zu den einzelnen Wirkstoffen, aber nicht für die fixe Kombination vorliegend
        • unter therapeutischen Dosen dieses Arzneimittels in Form von Augentropfen sind jedoch keine Auswirkungen auf die Fertilität zu erwarten
    Stillzeithinweise, Wirkstoffprofil
    (kumulative Wirkstoffangaben ohne Berücksichtigung des individuellen Zulassungsstatus)
    Dorzolamid hydrochlorid, Timolol hydrogenmaleat - okulär
    • während der Behandlung darf / sollte nicht gestillt werden bzw. wenn eine Behandlung erforderlich ist, wird Stillen nicht empfohlen
      • jeweilige Fachinformation beachten
    • Dorzolamid
      • nicht bekannt, ob Dorzolamid in die Muttermilch übergeht
      • bei der Nachkommenschaft von säugenden Ratten unter Dorzolamid zeigte sich eine verminderte Gewichtszunahme
    • Timolol
      • Beta-Blocker werden mit der Muttermilch ausgeschieden
      • bei therapeutischen Dosen unwahrscheinlich, dass ausreichende Mengen in der Muttermilch vorliegen würden, um klinische Symptome einer Betablockade beim Säugling hervorzurufen
    • systemische Resorption
      • mögliche systemische Resorption wird reduziert, wenn man nach der Anwendung etwa 2 Minuten lang mit dem Finger Druck auf den Tränenkanal ausübt oder die Augenlider schließt
        • dies kann zu einer Verminderung der systemischen Nebenwirkungen und einem Anstieg der lokalen Wirkung führen

    Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten

    • Anwendung zusammen mit anderen Arzneimitteln
      • Das Arzneimittel kann andere, von Ihnen angewendete Arzneimittel beeinflussen oder von diesen beeinflusst werden. Das gilt auch für andere Augentropfen zur Behandlung des grünen Stars (Glaukoms).
      • Informieren Sie Ihren Arzt, wenn Sie Arzneimittel zur Behandlung von Bluthochdruck, von Herzerkrankungen oder der Zuckerkrankheit anwenden bzw. anwenden möchten. Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel anwenden, kürzlich andere Arzneimittel angewendet haben oder beabsichtigen andere Arzneimittel anzuwenden.
      • Dies ist besonders wichtig, wenn Sie eines oder mehrere der folgenden Arzneimittel anwenden oder einnehmen:
        • Arzneimittel zur Blutdrucksenkung oder zur Behandlung von Herzerkrankungen (wie z. B. Kalziumkanalblocker, Betablocker oder Digoxin),
        • Arzneimittel gegen Herzrhythmusstörungen (wie z. B. Kalziumkanalblocker, Betablocker oder Digoxin),
        • andere Betablocker enthaltende Augentropfen zur Senkung des Augeninnendrucks,
        • andere Arzneimittel mit Wirkstoffen derselben Substanzklasse wie dieses Arzneimittel (sog. Carboanhydrasehemmer, wie z. B. Acetazolamid),
        • Arzneimittel gegen Depressionen, insbesondere bestimmte Arzneimittel gegen Depressionen (Fluoxetin und Paroxetin)
        • bestimmte Arzneimittel gegen Depressionen oder die Parkinson-Krankheit (Monoaminooxidasehemmer),
        • Arzneimittel, die verschrieben werden, um die Urinabgabe zu erleichtern oder die normale Darmtätigkeit wiederherzustellen (Parasympathomimetika),
        • Betäubungsmittel zur Behandlung mäßiger und starker Schmerzen wie z. B. Morphium,
        • Arzneimittel gegen Zuckerkrankheit (Diabetes mellitus),
        • eine bestimmte Klasse der Antibiotika (Sulfonamide).
        • den Wirkstoff Quinidin zur Behandlung von Herzerkrankungen und einiger Malaria-Arten.

    Wechselwirkungen, wirkstoffbezogen
    keine Berücksichtigung des arzneimittelrechtlichen Zulassungsstatus des Präparates bzw. produktspezifischer Angaben
    schwerwiegend Beta-Blocker / Antiarrhythmika, Klasse III
    Beta-Blocker / Flecainid
    Beta-Blocker / Thioridazin
    Beta-Blocker / Propafenon
    Allergenextrakte, subkutan / Beta-Blocker
    Beta-Sympathomimetika / Beta-Blocker, nichtselektive
    Ajmalin / Beta-Blocker
    CYP2D6-Substrate / Artemether, Lumefantrin
    Calcium-Antagonisten, Verapamil und Analoge, invasiv/ Beta-Blocker
    Allergie-Test-Lösungen, pulmonal und nasal / Beta-Blocker
    mittelschwer Beta-Blocker / Cimetidin
    Beta-Blocker / Hydralazin
    Beta-Blocker / Serotonin-Wiederaufnahme-Hemmer
    Digitalis-Glykoside / Beta-Blocker
    Sympathomimetika / Beta-Blocker, nichtselektive
    Mutterkorn-Alkaloide / Beta-Blocker
    Insulin / Beta-Blocker, nichtselektive
    Beta-Blocker / Calcium-Antagonisten, Verapamil und Analoge
    Beta-Blocker / ZNS-Stimulanzien
    Beta-Blocker / S1P-Modulatoren
    Beta-Blocker / Somatostatin-Analoga
    Beta-Blocker / Cobicistat
    CYP2D6-Substrate / Mirabegron
    Beta-Blocker / Darunavir
    CYP2D6-Substrate / Dacomitinib
    Kaliumbromid / Diuretika
    CYP2D6-Substrate / Givosiran
    Allergenextrakte, oral / Beta-Blocker
    Allergie-Test-Lösungen, dermal / Beta-Blocker
    Fenoterol / Beta-Blocker
    geringfügig Beta-Blocker / Diphenhydramin
    Beta-Blocker / Gefitinib
    Beta-Blocker / Hydroxychloroquin
    Beta-Blocker / Chinidin
    Beta-Blocker / Sulfinpyrazon
    Beta-Blocker / Thyreostatika
    Glucagon / Beta-Blocker
    Lidocain / Beta-Blocker
    Phenformin / Beta-Blocker
    Alpha-Adrenozeptor-Antagonisten / Beta-Blocker
    Antidepressiva, tri- und tetrazyklische / Beta-Blocker
    Beta-Blocker / Bupropion
    Antidiabetika, orale / Beta-Blocker
    Beta-Blocker / Asenapin
    Alpha-2-Rezeptoragonisten / Beta-Blocker
    CYP2D6-Substrate / Abirateron
    Dexmedetomidin / Beta-Blocker
    Beta-Blocker / Proteinkinase-Inhibitoren
    Tasimelteon / Beta-Blocker
    CYP2D6-Substrate / Interferon alpha
    Beta-Blocker / Glucagon
    CYP2D6-Substrate / Sotorasib
    Beta-Blocker / Lercanidipin
    CYP2C9-, CYP2C19-, CYP2D6- und CYP3A4/5-Substrate / Sirolimus, extern
    Stoffe, die Bradykardie bewirken / Lasmiditan
    Beta-Blocker / Allgemeinanästhetika
    Beta-Blocker / Phenothiazine
    Beta-Blocker / Barbiturate
    Stoffe, die Bradykardie bewirken können / Thalidomid
    unbedeutend Beta-Blocker / Calcium-Antagonisten, Dihydropyridine

    Warnhinweise

    • Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.
    • Anwendung während der Schwangerschaft
      • Wenden Sie das Arzneimittel nicht während der Schwangerschaft an, es sei denn Ihr Arzt hält die Behandlung für erforderlich.
    • Stillzeit
      • Stillen Sie Ihr Kind nicht unter der Behandlung mit dem Arzneimittel. Timolol, einer der Wirkstoffe des Arzneimittels, kann in die Muttermilch übergehen. Fragen Sie Ihren Arzt vor Anwendung jeglicher Arzneimittel während der Stillzeit.

    Die Anwendung in der Schwangerschaft darf oder sollte nicht erfolgen.Die Anwendung in der Stillzeit ist nicht empfohlen.

    Dosierungsanleitung

    • Wenden Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt an. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind. Ihr Arzt wird die geeignete Dosis und Dauer der Behandlung für Sie wählen.
    • Die empfohlene Dosis ist morgens und abends je ein Tropfen in jedes erkrankte Auge.
    • Wenn Sie dieses Arzneimittel zusammen mit anderen Augentropfen anwenden, sollten zwischen der Anwendung der Augentropfen jeweils mindestens 10 Minuten Abstand sein.
    • Ändern Sie die verordnete Dosierung des Arzneimittels nicht ohne Ihren Arzt zu fragen.

     

    • Wenn Sie eine größere Menge angewendet haben, als Sie sollten
      • Wenn Sie zu viele Tropfen in Ihr Auge geträufelt oder den Inhalt des Behältnisses geschluckt haben, kann Ihnen - unter anderem - schwindlig werden, Sie können Atembeschwerden oder das Gefühl bekommen, dass Ihr Herzschlag sich verlangsamt. Kontaktieren Sie sofort einen Arzt.

     

    • Wenn Sie die Anwendung vergessen haben
      • Es ist wichtig, dass Sie das Arzneimittel nach Vorschrift Ihres Arztes anwenden.
      • Wenn Sie eine Anwendung vergessen haben, holen Sie diese schnellstmöglich nach. Ist es jedoch fast an der Zeit für die nächste Anwendung, lassen Sie die vergessene Dosis aus und kehren Sie zu Ihrem regelmäßigen Dosierungsschema zurück.
      • Wenden Sie nicht die doppelte Dosis an, wenn Sie die vorherige Anwendung vergessen haben.

     

    • Wenn Sie die Anwendung abbrechen
      • Wenn Sie die Behandlung mit diesem Arzneimittel abbrechen wollen, sprechen Sie zuerst mit Ihrem Arzt.

     

    • Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung des Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

    Dosierung

    Basiseinheit: 1 ml enthält 22,26 mg Dorzolamidhydrochlorid (entsprechend 20 mg Dorzolamid) und 6,83 mg Timololmaleat (entsprechend 5 mg Timolol)

    • Behandlung des erhöhten Augeninnendrucks (IOD) bei Patienten mit Offenwinkelglaukom oder Pseudoexfoliationsglaukom, wenn die Monotherapie mit einem topischen Betablocker nicht ausreicht
      • 1 Tropfen 2mal / Tag in den Bindehautsack jedes erkrankten Auges
      • Verabreichung eines weiteren Arzneimittels am Auge
        • Abstand von mind. 10 Min. zwischen den Applikationen

    Dosisanpassung

    • Kinder und Jugendliche
      • Wirksamkeit bei pädiatrischen Patienten wurde noch nicht nachgewiesen
      • Sicherheit bei pädiatrischen Patienten < 2 Jahre wurde noch nicht nachgewiesen
      • weiter Informationen s. Fachinformation
    • schwere Nierenfunktionsstörung (Kreatinin-Clearance < 30 ml / min) oder hyperchlorämische Azidose
      • kontraindiziert

     

    Nebenwirkungen

    • Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.
    • Schwerwiegende Nebenwirkungen
      • Wenn bei Ihnen eine der folgenden Nebenwirkungen auftritt, beenden Sie die Anwendung dieses Arzneimittels und suchen Sie sofort einen Arzt auf, da diese mit der Anwendung des Arzneimittels in Zusammenhang stehen könnten.
    • Es kann zu Allergien kommen, die den ganzen Körper betreffen können. Dazu gehören Schwellungen unter der Haut, welche z. B. in Gesicht oder an Gliedmaßen vorkommen und die Atemwege blockieren können, was zu Schluckbeschwerden oder Kurzatmigkeit führen kann. Weiterhin gehören dazu nässender, juckender Hautausschlag (Nesselsucht), örtlich auftretender oder ausgebreiteter Hautausschlag, Juckreiz, schwere plötzlich auftretende lebensbedrohliche allergische Reaktionen.
    • Normalerweise können Sie die Augentropfen weiter anwenden, außer die Nebenwirkungen sind schwerwiegend. Wenn Sie besorgt sind, wenden Sie sich an einen Arzt oder Apotheker. Setzen Sie das Arzneimittel nicht ab, ohne dies mit Ihrem Arzt zu besprechen.
    • Folgende Nebenwirkungen wurden unter diesem Arzneimittel oder unter einem seiner Wirkstoffe während klinischer Studien oder nach Markteinführung berichtet:
      • Sehr häufig (kann mehr als 1 von 10 Behandelten betreffen):
        • Brennen und Stechen der Augen, Geschmacksstörung.
      • Häufig (kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen):
        • Rötung der Augen und der Augenumgebung, Jucken und Tränen der Augen, Schädigung der Hornhaut, der obersten Schicht des Augapfels (Hornhauterosion), Schwellungen und/oder Reizungen der Augen und der Augenumgebung, Fremdkörpergefühl im Auge, verminderte Empfindlichkeit der Hornhaut (gegenüber Fremdkörpern im Auge und Schmerzen), Augenschmerzen, trockene Augen, verschwommenes Sehen, Kopfschmerzen, Nasennebenhöhlenentzündung (Sinusitis), Übelkeit, Schwäche/Müdigkeit und mattes Gefühl.
      • Gelegentlich (kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen):
        • Schwindel, Depressionen, Entzündung der Regenbogenhaut, Sehstörungen einschließlich vorübergehende Beeinträchtigung des Scharfsehens (in einigen Fällen aufgrund des Absetzens einer pupillenverengenden Behandlung), verlangsamter Herzschlag, Ohnmacht, Kurzatmigkeit, Verdauungsstörungen und Nierensteine.
      • Selten (kann bis zu 1 von 1.000 Behandelten betreffen):
        • Erkrankung des Immunsystems, die eine Entzündung innerer Organe verursachen kann (systemischer Lupus erythematodes), Kribbeln oder taubes Gefühl der Hände oder Füße, Schlaflosigkeit, Albträume, Gedächtnisverlust, Verschlechterung der Anzeichen und Beschwerden einer bestimmten Erkrankung der Muskulatur mit Muskelschwäche (Myasthenia gravis), verminderter Geschlechtstrieb, Schlaganfall, vorübergehende Kurzsichtigkeit, die nach Beendigung der Behandlung zurückgehen kann; Aderhautablösung (nach Glaukomoperation) möglicherweise mit Sehstörungen, Herabhängen der Augenlider (wodurch die Augen halb geschlossen bleiben), Doppeltsehen, Verkrustung der Augenlider, Hornhautschwellung (mit Sehstörungen als Begleiterscheinung), niedriger Augeninnendruck, Ohrgeräusche, niedriger Blutdruck, Rhythmus- oder Geschwindigkeitsveränderungen des Herzschlags, Herzleistungsschwäche (Herzerkrankung mit Kurzatmigkeit und Schwellungen an Füßen und Beinen aufgrund von Flüssigkeitseinlagerungen), Flüssigkeitseinlagerungen (Ödeme), verminderte Durchblutung des Gehirns (zerebrale Ischämie), Schmerzen im Brustkorb, kräftiger Herzschlag, der schnell oder unregelmäßig sein kann (Palpitationen), Herzanfall, Raynaud-Krankheit mit Durchblutungsstörungen, Schwellungen oder Kältegefühl an Händen und Füßen und Durchblutungsstörungen der Arme und Beine, Krämpfe in den Beinen und/oder Schmerzen beim Gehen (Claudicatio), Kurzatmigkeit, beeinträchtigte Lungenfunktion, Schnupfen, Nasenbluten, Verengung der Atemwege, Husten, Halsreizung, trockener Mund, Durchfall, Hautreaktion (Kontaktdermatitis), Haarausfall, Schuppenflechte (Psoriasis), mögliche Verkrümmung des Penis (Peyronie-Krankheit), allergische Reaktionen wie Hautausschlag, Nesselsucht, Hautjucken, in seltenen Fällen mögliche Schwellungen von Lippen, Augen und Mund, pfeifende Atmung oder schwerwiegende Hautreaktionen (Stevens-Johnson-Syndrom, toxische epidermale Nekrolyse).
    • Wie bei anderen Augentropfen wird auch Timolol, einer der Wirkstoffe des Arzneimittels, ins Blut aufgenommen. Dies kann zu ähnlichen Nebenwirkungen wie die Einnahme von Arzneimitteln aus der Gruppe der so genannten „Betablocker" führen. Die Häufigkeit der Nebenwirkungen nach der Anwendung am Auge ist geringer als die Häufigkeit der Nebenwirkungen, wenn die Arzneimittel z. B. eingenommen oder in eine Vene gespritzt werden.
    • Folgende aufgelisteten Nebenwirkungen wurden zusätzlich unter der Arzneimittelgruppe der Betablocker nach Anwendung am Auge beobachtet:
      • Nicht bekannt (Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar):
        • Unterzuckerung, Herzmuskelschwäche, eine bestimmte Art von Herzrhythmusstörungen, Bauchschmerzen, Erbrechen, nicht durch körperliche Betätigung verursachte Muskelschmerzen, sexuelle Störungen, Halluzination, Fremdkörpergefühl im Auge, erhöhte Herzfrequenz und erhöhter Blutdruck.
    • Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht angegeben sind.

    Nebenwirkungen, Wirkstoffprofil
    (kumulative Wirkstoffangaben ohne Berücksichtigung des individuellen Zulassungsstatus)
    Dorzolamid hydrochlorid, Timolol hydrogenmaleat - okulär

    Timolol plus Dorzolamid

    • Erkrankungen des Immunsystems
      • selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
        • systemische allergische Reaktionen, einschließlich
          • Angioödem
          • Nesselsucht (Urtikaria)
          • lokal begrenzten und allgemeinen Hautausschlag
          • Juckreiz (Pruritus)
          • anaphylaktische Reaktion
    • Stoffwechsel- und Ernährungsstörungen
      • ohne Häufigkeitsangabe
        • Hypoglykämie
    • Psychiatrische Erkrankungen
      • ohne Häufigkeitsangabe
        • Depression
        • Schlaflosigkeit
        • Alpträume
    • Erkrankungen des Nervensystems
      • ohne Häufigkeitsangabe
        • Schwindel
        • Synkope
        • Parästhesien
        • zerebrovaskulärer Insult
        • Kopfschmerzen
    • Augenerkrankungen
      • sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
        • Brennen und Stechen
      • häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
        • konjunktivale Infektion
        • Verschwommensehen
        • Hornhauterosion
        • Augenjucken
        • Tränenfluss
      • ohne Häufigkeitsangabe
        • Lidentzündung
        • Lidreizung
        • Iridozyklitis
        • Blepharitis
        • Keratitis
        • trockene Augen
        • Reizungen, z. B.
          • Rötung
        • Schmerzen
        • Krustenbildung am Augenlid
        • Hornhautödem
        • okuläre Hypotonie
        • Aderhautabhebung (nach Filtrationsoperation)
        • Sehstörungen, einschließlich
          • Refraktionsänderungen (in einigen Fällen aufgrund des Absetzens einer Miotikatherapie)
        • Fremdkörpergefühl am Auge
    • Erkrankungen des Ohrs und des Labyrinths
      • ohne Häufigkeitsangabe
        • Tinnitus
    • Herzerkrankungen
      • selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
        • Palpitationen
      • ohne Häufigkeitsangabe
        • Schmerzen im Brustraum
        • Ödeme
        • kongestive Herzinsuffizienz
        • Arrhythmie
        • Herzstillstand
        • Herzversagen / Herzmuskelschwäche
        • Herzblock
        • Bradykardie
        • Synkope
    • Gefäßerkrankungen
      • ohne Häufigkeitsangabe
        • Hypotonie
        • Raynaud-Syndrom
        • kalte Hände und Füße
    • Erkrankungen der Atemwege, des Brustraums und Mediastinums
      • häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
        • Sinusitis
      • selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
        • Dyspnoe / Kurzatmigkeit
        • respiratorische Insuffizienz
        • Rhinitis
        • Bronchospasmus (vorwiegend bei Patienten mit bereits bestehender bronchospastischer Erkrankung)
      • ohne Häufigkeitsangabe
        • Epistaxis
        • Husten
    • Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts
      • sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
        • Geschmacksstörungen
      • ohne Häufigkeitsangabe
        • Übelkeit
        • Mundtrockenheit
        • Dyspepsie
        • Diarrhoe
        • Abdominalschmerzen
        • Erbrechen
    • Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes
      • selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
        • Kontaktdermatitis
        • Stevens-Johnson-Syndrom
        • toxische epidermale Nekrolyse (Lyell-Syndrom)
      • ohne Häufigkeitsangabe
        • Ausschlag
        • Alopezie
        • psoriasiformer Ausschlag oder Verschlechterung einer Psoriasis
    • Skelettmuskulatur-, Bindegewebs- und Knochenerkrankungen
      • ohne Häufigkeitsangabe
        • Myalgie
    • Erkrankungen der Nieren und Harnwege
      • gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
        • Urolithiasis
    • Erkrankungen der Geschlechtsorgane und der Brustdrüse
      • ohne Häufigkeitsangabe
        • Peyronie-Krankheit
        • reduzierte Libido
        • sexuelle Funktionsstörungen
    • Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort
      • ohne Häufigkeitsangabe
        • Asthenie / Fatigue / Schwäche / Müdigkeit

    Timolol

    • Erkrankungen des Immunsystems
      • selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
        • systemische allergische Reaktionen, einschließlich
          • Angioödem
          • Nesselsucht (Urtikaria)
          • lokal begrenzten und allgemeinen Hautausschlag
          • anaphylaktische Reaktion
      • ohne Häufigkeitsangabe
        • Juckreiz (Pruritus)
    • Stoffwechsel- und Ernährungsstörungen
      • ohne Häufigkeitsangabe
        • Hypoglykämie
    • Psychiatrische Erkrankungen
      • gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
        • Depression
      • selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
        • Schlaflosigkeit
        • Alpträume
        • Gedächtnisverlust
      • ohne Häufigkeitsangabe
        • Halluzination
    • Erkrankungen des Nervensystems
      • häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
        • Kopfschmerzen
      • gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
        • Schwindel
        • Synkope
      • selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
        • Parästhesien
        • Verstärkung der objektiven und subjektiven Symptome einer Maystenia gravis
        • zerebrovaskulärer Insult
        • zerebrale Ischämie
    • Augenerkrankungen
      • häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
        • subjektive und objektive Symptome von okulären Reizerscheinungen (z. B. Brennen, Stechen, Juckreiz, Tränen, Rötung), einschließlich
          • Blepharitis
          • Keratitis
          • herabgesetzte Hornhautsensibilität
          • trockene Augen
      • gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
        • Sehstörungen, einschließlich
          • Refraktionsänderungen (in einigen Fällen aufgrund des Absetzens einer Miotikatherapie)
      • selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
        • Ptosis
        • Diplopie
        • Aderhautabhebung (nach Filtrationsoperation)
      • ohne Häufigkeitsangabe
        • Juckreiz
        • Tränenfluß
        • Rötung
        • verschwommenes Sehen
        • Hornhauterosion
    • Erkrankungen des Ohrs und des Labyrinths
      • selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
        • Tinnitus
    • Herzerkrankungen
      • gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
        • Bradykardie
        • Synkope
      • selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
        • Schmerzen im Brustraum
        • Palpitationen
        • Ödeme
        • Arrhythmie
        • kongestive Herzinsuffizienz
        • Herzstillstand
        • Herzblock
        • zerebrale Ischämie
      • ohne Häufigkeitsangabe
        • atrioventikulärer Block
        • Herzversagen / Herzmuskelschwäche
        • Herzinsuffizienz
    • Gefäßerkrankungen
      • selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
        • Hypotonie
        • Claudicatio
        • Raynaud-Syndrom
        • kalte Hände und Füße
    • Erkrankungen der Atemwege, des Brustraums und Mediastinums
      • gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
        • Dyspnoe
      • selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
        • Bronchospasmus (vorwiegend bei Patienten mit bereits bestehender bronchospastischer Erkrankung)
        • respiratorische Insuffizienz
        • Husten
    • Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts
      • gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
        • Übelkeit
        • Dyspepsie
      • selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
        • Diarrhoe
        • Mundtrockenheit
      • ohne Häufigkeitsangabe
        • Geschmacksstörungen
        • Bauchschmerzen
        • Erbrechen
    • Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes
      • selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
        • Alopezie
        • psoriasiformer Ausschlag oder Verschlechterung einer Psoriasis
      • ohne Häufigkeitsangabe
        • Hautausschlag
    • Skelettmuskulatur-, Bindegewebs- und Knochenerkrankungen
      • selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
        • systemischer Lupus erythematodes
      • ohne Häufigkeitsangabe
        • Myalgie
    • Erkrankungen der Geschlechtsorgane und der Brustdrüse
      • selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
        • Peyronie-Krankheit
        • verminderte Libido
      • ohne Häufigkeitsangabe
        • sexuelle Dysfunktion
    • Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort
      • gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
        • Asthenie / Fatigue / Schwäche / Müdigkeit

    Dorzolamid

    • Psychiatrische Erkrankungen
      • ohne Häufigkeitsangabe
        • Halluzination
    • Erkrankungen des Nervensystems
      • häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
        • Kopfschmerzen
      • selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
        • Schwindel
        • Parästhesien
    • Augenerkrankungen
      • häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
        • Lidentzündung
        • Lidreizung
        • Fremdkörpergefühl im Auge
      • gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
        • Iridozyklitis
      • selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
        • Reizungen, z. B.
          • Rötung
        • Schmerzen
        • Krustenbildung am Augenlid
        • transitorische Myopie (die sich nach Absetzen der Therapie zurückbildete)
        • Hornhautödem
        • okuläre Hypotonie
        • Aderhautabhebung (nach Filtrationsoperation)
    • Herzerkrankungen
      • ohne Häufigkeitsangabe
        • Palpitationen
        • Tachykardie
    • Gefäßerkrankungen
      • ohne Häufigkeitsangabe
        • Hypertonie
    • Erkrankungen der Atemwege, des Brustraums und Mediastinums
      • selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
        • Epistaxis
      • ohne Häufigkeitsangabe
        • Dyspnoe
    • Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts
      • häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
        • Übelkeit
      • selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
        • Reizung im Rachenbereich
        • Mundtrockenheit
    • Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes
      • selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
        • Ausschlag
    • Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort
      • häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
        • Asthenie / Fatigue / Schwäche / Müdigkeit

  • Wirkstoff und weitere Bestandteile des Arzneimittels

    Stoffname Stoffmenge Stofftyp
    Dorzolamid hydrochlorid22.26 mgWirkstoff
    Dorzolamid20 mgk.A.
    Timolol hydrogenmaleat6.83 mgWirkstoff
    Timolol5 mgk.A.
    Benzalkonium chlorid0.075 mgKonservierungsstoff
    Hyetellose+Hilfsstoff
    Mannitol+Hilfsstoff
    Natrium citrat 2-Wasser+Hilfsstoff
    Natrium hydroxid+Hilfsstoff
    Wasser, für Injektionszwecke+Hilfsstoff

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