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Bei Arzneimitteln: Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke.
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Allgemeine Produktinformationen
- Nehmen Sie die Tabletten bitte unzerkaut mit ausreichend Flüssigkeit ein. Die Einnahme kann zu jeder Tageszeit unabhängig von den Mahlzeiten erfolgen.
- Sie sollten aber versuchen, Ihre Tablette jeden Tag zur gleichen Zeit einzunehmen.
Anwendungsgebiete
- Das Arzneimittel gehört zu einer Gruppe von Arzneimitteln, die als Statine bekannt sind und die Blutfette (Lipide) regulieren.
- Es wird angewendet, um die Blutfette zu verringern, die als Cholesterin oder Triglyceride bezeichnet werden, falls eine fettarme Ernährung und eine Umstellung des Lebensstils alleine nicht ausreichen. Wenn Sie ein erhöhtes Risiko für Herzkrankheiten haben, kann das Präparat auch zur Verringerung dieses Risikos bei normalen Cholesterinwerten angewendet werden. Während der Behandlung müssen Sie die übliche cholesterinbewusste Ernährung fortführen.
Indikation- Hypercholesterinämie
- zusätzlich zu einer Diät zur Senkung erhöhter Gesamtcholesterin-, LDL-Cholesterin-, Apolipoprotein-B- und Triglyceridspiegel
- bei Erwachsenen, Jugendlichen und Kinder ab 10 Jahren mit primärer Hypercholesterinämie, einschl. familiärer Hypercholesterinämie (heterozygote Variante) oder kombinierter (gemischter) Hyperlipidämie (entsprechend Typ II a und II b nach Fredrickson), wenn Diät und andere nicht-pharmakologische Maßnahmen keine ausreichende Wirkung erbringen
- zur Senkung von Gesamt- und LDL-Cholesterin bei Patienten mit homozygoter familiärer Hypercholesterinämie - entweder zusätzlich zu anderen lipidsenkenden Maßnahmen (z.B. LDL-Apherese) oder falls solche Behandlungsmöglichkeiten nicht verfügbar sind
- zusätzlich zu einer Diät zur Senkung erhöhter Gesamtcholesterin-, LDL-Cholesterin-, Apolipoprotein-B- und Triglyceridspiegel
- Vorbeugung kardiovaskulärer Erkrankungen
- bei erwachsenen Patienten, deren Risiko für ein erstes kardiovaskuläres Ereignis als hoch eingestuft wird, zusätzlich zur Behandlung weiterer Risikofaktoren
- zum Einnehmen
- die jeweilige Tagesdosis wird auf einmal verabreicht
- Einnahme kann zu jeder Tageszeit unabhängig von der Nahrungsaufnahme erfolgen
Gegenanzeigen
- Das Arzneimittel darf nicht eingenommen werden,
- wenn Sie allergisch gegen Atorvastatin oder einen der sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind,
- wenn Sie eine Lebererkrankung haben oder hatten,
- wenn bei Ihnen im Leberfunktionstest unerklärbare Veränderungen der Leberwerte aufgetreten sind,
- wenn Sie eine Frau im gebärfähigen Alter sind und keine ausreichende Schwangerschaftsverhütung betreiben,
- wenn Sie schwanger sind oder versuchen schwanger zu werden,
- wenn Sie stillen,
- wenn Sie eine Kombination aus Glecaprevir/Pibrentasvir zur Behandlung einer Hepatitis C erhalten.
Kontraindikation (absolut), Wirkstoffprofil
(kumulative Wirkstoffangaben ohne Berücksichtigung des individuellen Zulassungsstatus) Atorvastatin - peroral- Überempfindlichkeit gegen Atorvastatin
- aktive Lebererkrankung
- unklare, dauerhafte Erhöhung von Serum-Transaminasen auf mehr als das 3-fache des oberen Normwertes
- Schwangerschaft
- Stillzeit
- Frauen im gebärfähigen Alter, die keine geeigneten Empfängnisverhütungsmethoden anwenden
- Patienten, die mit den Virostatika Glecaprevir / Pibrentasvir zur Behandlung einer Hepatitis-C-Infektion behandelt werden
Vorsichtsmaßnahmen
- Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen
- Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt, Apotheker oder dem medizinischen Fachpersonal, bevor Sie das Präparat einnehmen:
- wenn Sie an schwerwiegenden Atemproblemen leiden,
- wenn Sie Fusidinsäure (Arzneimittel zur Behandlung von bakteriellen Infektionen) einnehmen bzw. per Injektion verabreicht bekommen oder innerhalb der letzten 7 Tage Fusidinsäure eingenommen bzw. per Injektion verabreicht bekommen haben. Die Kombination von Fusidinsäure und diesem Präparat kann zu schwerwiegenden Muskelproblemen (Rhabdomyolyse) führen.
- wenn Sie bereits einmal einen Schlaganfall mit Einblutungen ins Gehirn hatten oder wenn Sie von früheren Schlaganfällen kleine Flüssigkeitseinschlüsse im Gehirn haben,
- wenn Sie Probleme mit den Nieren haben,
- wenn Sie an einer Unterfunktion der Schilddrüse leiden (Hypothyreose),
- wenn Sie wiederholte oder unklare Muskelbeschwerden oder -schmerzen hatten oder bei Ihnen oder bei nahen Verwandten Muskelerkrankungen aufgetreten sind,
- wenn bei Ihnen Muskelerkrankungen im Zusammenhang mit der Anwendung von anderen blutfettsenkenden Arzneimitteln (z. B. anderen Statinen oder Arzneimitteln, die man als Fibrate bezeichnet) aufgetreten sind,
- wenn Sie regelmäßig größere Mengen Alkohol trinken,
- wenn Sie Lebererkrankungen in der eigenen Vorgeschichte haben,
- wenn Sie älter als 70 Jahre sind.
- wenn Sie Myasthenie (eine Erkrankung mit allgemei-ner Muskelschwäche, einschließlich in einigen Fällen einer Schwäche der Atemmuskulatur) oder okuläre Myasthenie (eine Erkrankung, die eine Muskelschwä-che der Augen verursacht) haben oder hatten, da Statine diese Erkrankung manchmal verschlimmern oder zum Auftreten von Myasthenie führen können.
- Wenn einer dieser Gründe auf Sie zutrifft, wird Ihr Arzt vor und möglicherweise auch während Ihrer Behandlung Blutuntersuchungen durchführen, um Ihr Risiko für Nebenwirkungen an der Muskulatur abschätzen zu können. Es ist bekannt, dass das Risiko für Nebenwirkungen an der Muskulatur (z. B. Rhabdomyolyse) ansteigt, wenn bestimmte Arzneimittel gleichzeitig angewendet werden (siehe Kategorie „Wechselwirkungen").
- Informieren Sie ebenfalls Ihren Arzt oder Apotheker, wenn bei Ihnen anhaltende Muskelschwäche auftritt. Zur Diagnose und Behandlung dieses Zustands sind möglicherweise weitere Untersuchungen und Arzneimittel notwendig.
- Während der Behandlung wird Ihr Arzt Sie engmaschig überwachen, wenn Sie eine Blutzuckererkrankung (Diabetes) haben oder das Risiko besteht, dass Sie eine Blutzuckererkrankung entwickeln. Das Risiko, eine Blutzuckererkrankung zu entwickeln, besteht, wenn Sie erhöhte Blutzucker- und Blutfettwerte haben, übergewichtig sind und einen hohen Blutdruck haben.
- Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt, Apotheker oder dem medizinischen Fachpersonal, bevor Sie das Präparat einnehmen:
- Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen
- Normalerweise beeinflusst dieses Arzneimittel Ihre Verkehrstüchtigkeit oder die Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen nicht. Sie dürfen jedoch nicht Auto fahren, wenn dieses Arzneimittel Ihre Verkehrstüchtigkeit beeinträchtigt, und keine Werkzeuge oder Maschinen bedienen, wenn Ihre Fähigkeit, diese zu benutzen, beeinträchtigt ist.
Hinweise und Vorsichtsmaßnahmen, Wirkstoffprofil
(kumulative Wirkstoffangaben ohne Berücksichtigung des individuellen Zulassungsstatus) Atorvastatin - peroral- Einfluss auf die Leber
- Leberfunktionstests vor Behandlungsbeginn und danach in regelmäßigen Abständen durchführen
- Patienten, bei denen Anzeichen oder Symptome einer Leberschädigung auftreten
- Leberfunktionstest durchführen
- Patienten, bei denen sich ein Transaminasenanstieg entwickelt
- bis zum Abklingen des Befunds beobachten
- falls Erhöhung der Transaminasen auf mehr als das 3-fache des oberen Normwertes fortdauert
- Dosisreduktion oder Therapieabbruch empfohlen
- Patienten, die beträchtliche Mengen Alkohol konsumieren und / oder bei denen bereits eine Lebererkrankung in der Vorgeschichte bekannt ist
- mit Vorsicht anwenden
- SPARCL-Studie (Stroke Prevention by Aggressive Reduction in Cholesterol Levels)
- Post-hoc-Analyse von Schlaganfall-Subtypen bei Patienten ohne koronare Herzkrankheit (KHK), die kürzlich einen Schlaganfall oder eine transitorische ischämische Attacke (TIA) erlitten hatten
- im Vergleich zur Placebogruppe höhere Inzidenz von hämorrhagischen Schlaganfällen bei den Patienten, die die Therapie mit 80 mg Atorvastatin begannen
- erhöhtes Risiko besonders ausgeprägt bei Patienten, die bei Aufnahme in die Studie einen hämorrhagischen Schlaganfall oder einen lakunären Infarkt in der Anamnese hatten
- Patienten mit einem hämorrhagischen Schlaganfall oder einem lakunären Infarkt in der Anamnese
- Nutzen-Risiko-Verhältnis der 80-mg-Dosierung von Atorvastatin ungeklärt
- mögliches Risiko eines hämorrhagischen Schlaganfalls vor Behandlungsbeginn sorgfältig bedenken
- Post-hoc-Analyse von Schlaganfall-Subtypen bei Patienten ohne koronare Herzkrankheit (KHK), die kürzlich einen Schlaganfall oder eine transitorische ischämische Attacke (TIA) erlitten hatten
- Einfluss auf die Skelettmuskulatur
- wie andere HMG-CoA-Reduktase-Hemmer kann auch Atorvastatin in seltenen Fällen die Skelettmuskulatur beeinflussen
- kann folgende Erkrankungen verursachen
- Myalgie
- Myositis
- Myopathie
- diese kann sich zu Rhabdomyolyse entwickeln
- möglicherweise lebensbedrohlicher Zustand
- charakterisiert durch
- deutlich erhöhte Creatinkinase(CK)-Spiegel (> 10-fache des oberen Normwertes)
- Myoglobinämie
- Myoglobinurie mit möglichem Nierenversagen
- diese kann sich zu Rhabdomyolyse entwickeln
- nekrotisierende autoimmune Myopathie (immune-mediated necrotizing myopathy, IMNM)
- in sehr seltenen Fällen während oder nach der Behandlung mit einigen Statinen über nekrotisierende autoimmune Myopathie (immune-mediated necrotizing myopathy, IMNM) berichtet
- klinische Charakteristika einer IMNM sind
- persistierende proximale Muskelschwäche
- erhöhte Serum-Creatinkinase-Werte, die trotz Absetzen der Behandlung mit Statinen fortbestehen
- positive Anti-HMG-CoA-Reduktase-Antikörper
- Besserung durch Immunsuppressiva
- Myasthenia gravis / okuläre Myasthenie
- in wenigen Fällen wurde berichtet, dass Statine eine Myasthenia gravis oder eine Verschlechterung einer bereits bestehenden Myasthenia gravis oder okuläre Myasthenie auslösen
- Atorvastatin sollte bei einer Verschlimmerung der Symptome abgesetzt werden
- über Rezidive wurde berichtet, wenn dasselbe oder ein anderes Statin (erneut) verabreicht wurde
- Untersuchung vor Behandlungsbeginn
- Vorsicht bei Patienten, bei denen prädisponierende Faktoren für das Auftreten von Rhabdomyolysen vorliegen
- Messungen der Creatinkinase-Aktivität vor Therapiebeginn bei Vorliegen der folgenden Risikofaktoren bzw. Erkrankungen
- Beeinträchtigung der Nierenfunktion
- Hypothyreose
- erbliche Myopathien in der Eigen- oder Familienanamnese
- muskulär-toxische Komplikationen im Zusammenhang mit der Gabe eines Statins oder Fibrates in der Anamnese
- Lebererkrankungen in der Vorgeschichte und / oder erheblicher Alkoholkonsum
- Ältere Patienten (> 70 Jahre)
- Notwendigkeit einer solchen Messung erwägen, wenn weitere prädisponierende Faktoren für das Auftreten einer Rhabdomyolyse vorliegen
- Umstände, bei denen eine Erhöhung der Plasmaspiegel eintreten kann, z. B.
- Wechselwirkungen
- spezielle Patientengruppen, einschließlich genetische Subpopulationen
- in diesen Fällen
- sorgfältige Nutzen-Schaden-Abwägung erforderlich
- engmaschige Überwachung erforderlich
- wenn CK-Werte vor Behandlungsbeginn wesentlich (um mehr als das 5-fache des oberen Normwertes) erhöht sind
- Therapie nicht beginnen
- Creatinkinase-Bestimmung
- Creatinkinase (CK) nicht nach schweren körperlichen Anstrengungen oder bei Vorliegen von anderen möglichen Ursachen eines CK-Anstiegs messen
- dies erschwert Interpretation der Messwerte
- falls CK-Werte vor Beginn der Behandlung wesentlich erhöht sind (um mehr als das 5-fache des oberen Normwertes)
- zur Überprüfung innerhalb von 5 bis 7 Tagen erneute Bestimmungen durchführen
- Creatinkinase (CK) nicht nach schweren körperlichen Anstrengungen oder bei Vorliegen von anderen möglichen Ursachen eines CK-Anstiegs messen
- Überwachung während der Therapie
- Patienten müssen aufgefordert werden, Schmerzen, Krämpfe oder Schwäche der Skelettmuskeln umgehend zu berichten
- speziell, wenn diese mit allgemeinem Unwohlsein oder Fieber einhergehen
- treten solche Symptome während der Behandlung mit Atorvastatin auf
- CK-Aktivität messen
- ist diese wesentlich (> 5-fache des oberen Normwertes) erhöht
- Therapie abbrechen
- bei anhaltenden und starken Muskelbeschwerden und nicht wesentlich erhöhten CK-Werten (</= 5-fache des oberen Normwertes)
- Abbruch der Therapie erwägen
- wenn Symptome abgeklungen und CK-Werte auf ein normales Niveau gesunken sind
- Wiederaufnahme der Therapie mit Atorvastatin oder einem anderen Statin in der niedrigsten Dosierung und mit engmaschiger Überwachung erwägen
- ist diese wesentlich (> 5-fache des oberen Normwertes) erhöht
- CK-Aktivität messen
- Therapie mit Atorvastatin muss abgebrochen werden
- falls klinisch signifikante CK-Konzentrationen im Serum auftreten (> 10-Fache des oberen Normwertes)
- oder falls eine Rhabdomyolyse diagnostiziert oder vermutet wird
- Patienten müssen aufgefordert werden, Schmerzen, Krämpfe oder Schwäche der Skelettmuskeln umgehend zu berichten
- gleichzeitige Therapie mit anderen Arzneimitteln
- Gefahr einer Rhabdomyolyse erhöht wenn Atorvastatin zusammen mit bestimmten anderen Arzneimitteln verabreicht wird
- die die Plasmakonzentration von Atorvastatin erhöhen können, wie z.B. starke Hemmer von CYP3A4 oder Transportproteinen, u.a.
- Ciclosporin
- Telithromycin
- Clarithromycin
- Delavirdin
- Stiripentol
- Ketoconazol
- Voriconazol
- Itraconazol
- Posaconazol
- Letermovir
- bestimmte HIV-Protease-Inhibitoren einschließlich Ritonavir, Lopinavir, Atazanavir, Indinavir, Darunavir, Kombination von Tipranavir / Ritonavir usw.
- die die Plasmakonzentration von Atorvastatin erhöhen können, wie z.B. starke Hemmer von CYP3A4 oder Transportproteinen, u.a.
- Gefahr einer Myopathie erhöht bei bei gleichzeitiger Anwendung von
- Gemfibrozil und anderen Fibraten
- Erythromycin
- Niacin
- Ezetimib
- Virostatika zur Behandlung von Hepatitis C (HCV), wie
- Boceprevir
- Telaprevir
- Kombination von Elbasvir / Grazoprevir
- Kombination von Ledipasvir / Sofosbuvir
- wenn möglich, sollten alternative (nicht interagierende) Therapiemaßnahmen statt dieser Arzneimittel in Erwägung gezogen werden
- in den Fällen, in denen gemeinsame Anwendung dieser Arzneimittel zusammen mit Atorvastatin unumgänglich ist
- sorgfältige Nutzen-Risiko-Abwägung der Komedikation durchführen
- Patienten, die Arzneimittel erhalten, die die Plasmakonzentration von Atorvastatin erhöhen
- niedrigere Maximaldosis von Atorvastatin in Erwägung ziehen
- bei starken CYP3A4-Inhibitoren zusätzlich eine niedrigere Initialdosis von Atorvastatin in Erwägung ziehen
- entsprechende klinische Überwachung dieser Patienten empfohlen
- Gefahr einer Rhabdomyolyse erhöht wenn Atorvastatin zusammen mit bestimmten anderen Arzneimitteln verabreicht wird
- Fusidinsäure
- Atorvastatin darf nicht zusammen mit systemischen Darreichungsformen von Fusidinsäure gegeben werden, auch nicht innerhalb von 7 Tagen nach Absetzen der Therapie mit Fusidinsäure
- sofern die systemische Gabe von Fusidinsäure bei Patienten als essenziell erachtet wird, Statintherapie während der gesamten Behandlungsdauer mit Fusidinsäure absetzen
- Berichte über das Auftreten einer Rhabdomyolyse (darunter einige Fälle mit Todesfolge) bei Patienten, die Fusidinsäure und Statine in Kombination erhielten
- Patienten sollten darüber informiert werden, sich umgehend an einen Arzt zu wenden, wenn sie jedwede Anzeichen von Muskelschwäche, -schmerzen oder -empfindlichkeit bemerken
- Statintherapie kann 7 Tage nach der letzten Dosis Fusidinsäure wieder aufgenommen werden
- sofern in Ausnahmefällen längere systemische Gabe von Fusidinsäure notwendig ist, wie z.B.
- zur Behandlung von schweren Infektionen
- gemeinsame Gabe von Atorvastatin mit Fusidinsäure sollte nur im Einzelfall und unter engmaschiger medizinischer Überwachung in Betracht gezogen werden
- zur Behandlung von schweren Infektionen
- Kinder und Jugendliche
- in einer 3-jährigen Studie zur Bewertung von Gesamtreifung und -entwicklung und des Tanner-Stadiums sowie Messung von Größe und Gewicht
- keine klinisch signifikanten Auswirkungen auf Wachstum und Geschlechtsreife festgestellt
- in einer 3-jährigen Studie zur Bewertung von Gesamtreifung und -entwicklung und des Tanner-Stadiums sowie Messung von Größe und Gewicht
- interstitielle Lungenkrankheit
- Berichte über eine interstitielle Lungenkrankheit in Ausnahmefällen bei einigen Statinen, besonders bei Langzeittherapie
- mögliche dabei auftretende Beschwerden
- Dyspnoe
- unproduktiver Husten
- allgemeine Gesundheitsstörungen
- Erschöpfung
- Gewichtsverlust
- Fieber
- Statintherapie sollte abgebrochen werden
- wenn vermutet wird, dass ein Patient eine interstitielle Lungenkrankheit entwickelt hat
- mögliche dabei auftretende Beschwerden
- Berichte über eine interstitielle Lungenkrankheit in Ausnahmefällen bei einigen Statinen, besonders bei Langzeittherapie
- Diabetes mellitus
- Hinweise, dass Statine als Substanzklasse
- zur Erhöhung des Blutzuckerspiegels führt
- bei manchen Patienten, die hohes Risiko für Entwicklung eines zukünftigen Diabates mellitus haben, eine Hyperglykämie hervorgerufen werden kann, die eine adäquate Diabetesbehandlung erfordert
- dieses Risiko wird jedoch von Reduktion des vaskulären Risikos durch Statine aufgewogen
- sollte daher nicht zu einem Abbruch der Statinbehandlung führen
- in Übereinstimmung mit nationalen Richtlinien Risikopatienten (Nüchternblutzucker von 5,6 - 6,9 mmol/l, BMI > 30 kg / m², erhöhte Triglyceride, Hypertonie) klinisch und in Bezug auf die relevanten Laborwerte überwachen
- Hinweise, dass Statine als Substanzklasse
(kumulative Wirkstoffangaben ohne Berücksichtigung des individuellen Zulassungsstatus) Atorvastatin - peroral- kontraindiziert während der Schwangerschaft
- Atorvastatin sollte von schwangeren Frauen, von Frauen, die schwanger werden möchten, oder glauben, schwanger zu sein, nicht angewendet werden
- für den Zeitraum der Schwangerschaft oder bis bekannt ist, dass keine Schwangerschaft vorliegt, sollte die Therapie mit Atorvastatin abgesetzt werden
- kontraindiziert bei Frauen im gebärfähigen Alter, die keine geeigneten Empfängnisverhütungsmethoden anwenden
- Frauen im gebärfähigen Alter sollten während der Therapie geeignete Verhütungsmaßnahmen anwenden
- Sicherheit von Atorvastatin in der Schwangerschaft bisher nicht belegt
- keine kontrollierten klinischen Studien mit Atorvastatin bei schwangeren Frauen durchgeführt
- seltene Berichte über kongenitale Anomalien nach intrauteriner Exposition mit HMG-CoA-Reduktase-Inhibitoren vorliegend
- Behandlung der Mutter mit Atorvastatin kann beim Fötus die Konzentration von Mevalonat, einem Vorprodukt der Cholesterinbiosynthese, verringern
- Atherosklerose ist ein chronischer Prozess
- das übliche Absetzen einer lipidsenkenden Therapie während der Schwangerschaft sollte nur einen geringen Einfluss auf das Langzeitrisiko einer primären Hypercholesterinämie haben
- tierexperimentelle Studien
- Reproduktionstoxizität beobachtet
- Fertilität
- in tierexperimentellen Studien hatte Atorvastatin keinen Einfluss auf die Fruchtbarkeit von männlichen oder weiblichen Tieren
(kumulative Wirkstoffangaben ohne Berücksichtigung des individuellen Zulassungsstatus) Atorvastatin - peroral- kontraindiziert während der Stillzeit
- wegen der Gefahr schwerer Nebenwirkungen sollten Frauen ihre Säuglinge nicht stillen
- nicht bekannt, ob Atorvastatin oder seine Metaboliten in die menschliche Muttermilch übertreten
- tierexperimentelle Studien
- bei Ratten in der Milch ähnliche Konzentrationen von Atorvastatin und seinen aktiven Metaboliten wie im Plasma gemessen
Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten
- Einnahme zusammen mit anderen Arzneimitteln
- Es gibt einige andere Arzneimittel, welche die Wirkung des Präparats verändern können oder deren Wirkung durch das Arzneimittel verändert werden kann. Derartige Wechselwirkungen können dazu führen, dass die Wirksamkeit eines oder beider Arzneimittel nachlässt. Genauso können sie dazu führen, dass das Risiko oder die Schwere von Nebenwirkungen einschließlich eines schweren Muskelschwunds, der als Rhabdomyolyse beschrieben wird, erhöht ist:
- Arzneimittel, die Ihr körpereigenes Abwehrsystem beeinflussen (z. B. Ciclosporin)
- einige Antibiotika oder Arzneimittel gegen Pilzinfektionen (z. B. Erythromycin, Clarithromycin, Telithromycin, Ketoconazol, Itraconazol, Voriconazol, Fluconazol, Posaconazol, Rifampicin, Fusidinsäure)
- andere Arzneimittel zur Regulierung der Blutfettwerte (z. B. Gemfibrozil, andere Fibrate, Colestipol)
- einige Calciumantagonisten gegen Angina pectoris oder hohen Blutdruck (z. B. Amlodipin, Diltiazem); Arzneimittel, die Ihren Herzschlag regulieren (z. B. Digoxin, Verapamil, Amiodaron)
- Letermovir, ein Arzneimittel, das eine Erkrankung durch das Cytomegalievirus bei Ihnen verhindert
- Arzneimittel zur Behandlung von HIV-Infektionen (z. B. Ritonavir, Lopinavir, Atazanavir, Indinavir, Darunavir, eine Kombination von Tipranavir und Ritonavir usw.)
- einige Arzneimittel zur Behandlung von Hepatitis C (z. B. Telaprevir, Boceprevir und die Kombination aus Elbasvir/Grazoprevir)
- zu den weiteren Arzneimitteln mit bekannten Wechselwirkungen zählen u. a. Ezetimib (zur Cholesterinsenkung), Warfarin (zur Verhinderung von Blutgerinnseln), die Antibabypille (orale Kontrazeptiva), Stiripentol (zur Krampfhemmung bei Epilepsie), Cimetidin (bei Sodbrennen und Magengeschwüren), Phenazon (ein Schmerzmittel), Colchicin (zur Behandlung von Gicht) und Antazida (aluminium- oder magnesiumhaltige Arzneimittel bei Magenverstimmung)
- nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel: Johanniskraut
- Wenn Sie Fusidinsäure zur Behandlung einer bakteriellen Infektion einnehmen müssen, müssen Sie das Präparat vorübergehend absetzen. Ihr Arzt wird Ihnen mitteilen, ab wann das Arzneimittel wieder unbedenklich eingenommen werden kann. Die Einnahme zusammen mit Fusidinsäure kann in seltenen Fällen zu Muskelschwäche, -empfindlichkeit oder -schmerzen (Rhabdomyolyse) führen. Siehe Kategorie "Nebenwirkungen" für weitere Informationen über Rhabdomyolyse.
- Es gibt einige andere Arzneimittel, welche die Wirkung des Präparats verändern können oder deren Wirkung durch das Arzneimittel verändert werden kann. Derartige Wechselwirkungen können dazu führen, dass die Wirksamkeit eines oder beider Arzneimittel nachlässt. Genauso können sie dazu führen, dass das Risiko oder die Schwere von Nebenwirkungen einschließlich eines schweren Muskelschwunds, der als Rhabdomyolyse beschrieben wird, erhöht ist:
- Einnahme zusammen mit Nahrungsmitteln, Getränken und Alkohol
- Wie das Präparat einzunehmen ist, wird unter Kategorie "Art der Anwendung" beschrieben.
- Bitte berücksichtigen Sie außerdem die folgenden Hinweise:
- Grapefruitsaft
- Trinken Sie nie mehr als ein oder zwei kleine Gläser Grapefruitsaft am Tag, da große Mengen an Grapefruitsaft die Wirkungen des Präparats verstärken können.
- Alkohol
- Vermeiden Sie übermäßigen Alkoholkonsum, während Sie dieses Arzneimittel einnehmen. Genauere Angaben siehe unter Kategorie „Patientenhinweis".
- Grapefruitsaft
Wechselwirkungen, wirkstoffbezogen
keine Berücksichtigung des arzneimittelrechtlichen Zulassungsstatus des Präparates bzw. produktspezifischer Angaben schwerwiegend Cholesterin-Synthese-Hemmer / Azol-Antimykotika
Cholesterin-Synthese-Hemmer / Ciclosporin
Cholesterin-Synthese-Hemmer / Makrolid-Antibiotika
Cholesterin-Synthese-Hemmer / HIV-Protease-Inhibitoren
Cholesterin-Synthese-Hemmer / Cobicistat
Cholesterin-Synthese-Hemmer / Ledipasvir
Cholesterin-Synthese-Hemmer / HCV-Therapeutika
CYP3A-Substrate / Lonafarnib
mittelschwer Cholesterin-Synthese-Hemmer / Amiodaron
Cholesterin-Synthese-Hemmer / Bosentan
Cholesterin-Synthese-Hemmer / Carbamazepin
Cholesterin-Synthese-Hemmer / Diltiazem
Cholesterin-Synthese-Hemmer / Grapefruit
Cholesterin-Synthese-Hemmer / Rifamycine
Cholesterin-Synthese-Hemmer / Tacrolimus
Cholesterin-Synthese-Hemmer / Verapamil
Cholesterin-Synthese-Hemmer / Colchicin
Cholesterin-Synthese-Hemmer / Chinin
Cholesterin-Synthese-Hemmer / Proteinkinase-Inhibitoren
Cholesterin-Synthese-Hemmer / Stiripentol
Cholesterin-Synthese-Hemmer / Ranolazin
Cholesterin-Synthese-Hemmer / Enzalutamid
Cholesterin-Synthese-Hemmer / Dabrafenib
Cholesterin-Synthese-Hemmer / Idelalisib
Nintedanib / P-Glykoprotein-Inhibitoren, starke
Cholesterin-Synthese-Hemmer / Tedizolid
Cholesterin-Synthese-Hemmer / Vismodegib
Cholesterin-Synthese-Hemmer / Venetoclax
Daptomycin / Cholesterin-Synthese-Hemmer
BCRP-Substrate / Rolapitant
Cholesterin-Synthese-Hemmer / Letermovir
BCRP-, OAT1B1-, OATP1B3-Substrate / Darolutamid
Cholesterin-Synthese-Hemmer / Fostamatinib
Cholesterin-Synthese-Hemmer / Fostemsavir
Blutgerinnungsfaktoren, AAV-Vektor basiert / Stoffe, potenziell hepatotoxisch (Livertox Score A - C)
OAT3-, OATP1B1/3-Substrate / Ivosidenib
Cholesterin-Synthese-Hemmer / Palbociclib
Atorvastatin / CYP3A4-Inhibitoren, starke
Atorvastatin / Gemfibrozil
Cholesterin-Synthese-Hemmer / Bezafibrat
CYP3A4-Substrate / Avacopan
CYP3A4-Substrate / Belzutifan
Cholesterin-Synthese-Hemmer / Resmetirom
geringfügig Vitamin-K-Antagonisten / Cholesterin-Synthese-Hemmer
Benzodiazepine / Cholesterin-Synthese-Hemmer
Clopidogrel / Cholesterin-Synthese-Hemmer
Digoxin und Derivate / Cholesterin-Synthese-Hemmer
Cholesterin-Synthese-Hemmer / Gallensäure-bindende Mittel
Cholesterin-Synthese-Hemmer / Cilostazol
Cholesterin-Synthese-Hemmer / Fenofibrat
Cholesterin-Synthese-Hemmer / Hydantoine
Cholesterin-Synthese-Hemmer / Reverse-Transkriptase-Hemmer, nicht-nukleosidische
Cholesterin-Synthese-Hemmer / Sildenafil
Cholesterin-Synthese-Hemmer / Johanniskraut
Sirolimus / Cholesterin-Synthese-Hemmer
Cholesterin-Synthese-Hemmer / Etravirin
Cholesterin-Synthese-Hemmer / Dronedaron
Cholesterin-Synthese-Hemmer / Eltrombopag
Cholesterin-Synthese-Hemmer / Ballaststoffe, Pektin
Cholesterin-Synthese-Hemmer / Antiprotozoenmittel
Cholesterin-Synthese-Hemmer / Teriflunomid
Stoffe, potenziell hepatotoxisch / Stoffe, potenziell hepatotoxisch (Livertox Score A - C)
Cholesterin-Synthese-Hemmer / Daclatasvir
Cholesterin-Synthese-Hemmer / Ataluren
Cholesterin-Synthese-Hemmer / Cabazitaxel
Cholesterin-Synthese-Hemmer / PARP-Inhibitoren
BCRP-Substrate / Cangrelor
Cholesterin-Synthese-Hemmer / Sacubitril
Cholesterin-Synthese-Hemmer / Ezetimib
Cholesterin-Synthese-Hemmer / Deferasirox
OATP1B1-Substrate / Opicapon
Influenza-Virus-Impfstoff / Cholesterin-Synthese-Hemmer
Cholesterin-Synthese-Hemmer / Neuroleptika
Cholesterin-Synthese-Hemmer / Dalbavancin
BCRP-Substrate / Tafamidis
BCRP-Substrate / Leflunomid
BCRP-Substrate / Proteinkinase-Inhibitoren
Cholesterin-Synthese-Hemmer / Sarilumab
OATP1B1/3-Substrate / Padeliporfin
UGT1A1-Substrate / Encorafenib
OAT1/3-, OCT1/2-, OATP1B1/3-, BCRP-, P-gp-Substrate / Encorafenib
Cholesterin-Synthese-Hemmer / Larotrectinib
NTCP-Substrate / Bulevirtid
OATP1B1/3-Substrate / Bulevirtid
OATP1B1-Substrate / Entrectinib
BCRP-, OAT1B1-, OATP1B3-Substrate / Elexacaftor, Ivacaftor, Tezacaftor
Cholesterin-Synthese-Hemmer / Bempedoinsäure
CYP3A4-, OATP1B1-, OATP1B3-Substrate / Remdesivir
Cholesterin-Synthese-Hemmer / Roxadustat
Methotrexat / Stoffe, potenziell hepatotoxisch
Isoniazid / Stoffe, potenziell hepatotoxisch
Teriflunomid / Stoffe, potenziell hepatotoxisch
Valproinsäure / Stoffe, potenziell hepatotoxisch
Mercaptopurin / Stoffe, potenziell hepatotoxisch
CYP3A-Substrate / Ritlecitinib
CYP3A4-Substrate / Maralixibat
OATP2B1-Substrate / Maralixibat
UGT-Substrate / Ivosidenib
CYP3A4-Substrate / Omaveloxolon
Elacestrant / OATP2B1-Inhibitoren
CYP3A4-Substrate / Dexamethason
CYP3A4-Substrate / Vadadustat
CYP3A4-Substrate / Iptacopan
CYP3A4-Substrate / Sparsentan
Atorvastatin / BCRP-Inhibitoren
CYP2C9-, CYP2C19-, CYP2D6- und CYP3A4/5-Substrate / Sirolimus, extern
Atorvastatin / CYP3A4-Inhibitoren, moderate
CYP3A4-, CYP1A2-, CYP2C-Substrate / Meropenem und Vaborbactam
Docetaxel / CYP3A-Substrate
Mizolastin / CYP3A4-Inhibitoren, starke und CYP3A4-Substrate
CYP3A4-Substrate / Repotrectinib
CYP3A4-Substrate / Tiratricol
Cholesterin-Synthese-Hemmer / Azithromycin
unbedeutend Schilddrüsenhormone / Cholesterin-Synthese-Hemmer
Cholesterin-Synthese-Hemmer / Exenatid
Atorvastatin / Amlodipin
Atorvastatin / Liraglutid
Paracetamol / Stoffe, potenziell hepatotoxisch (Livertox Score A - C)
CYP3A-Substrate / RelugolixWarnhinweise
- Schwangerschaft
- Sie dürfen das Präparat nicht einnehmen, wenn Sie schwanger sind oder versuchen schwanger zu werden. Wenn Sie im gebärfähigen Alter sind, dürfen Sie das Präparat nicht einnehmen, es sei denn, Sie wenden eine zuverlässige Schwangerschaftsverhütung an.
- Stillzeit
- Wenn Sie stillen, dürfen Sie das Arzneimittel nicht einnehmen.
- Die Sicherheit während Schwangerschaft und Stillzeit wurde bisher nicht nachgewiesen.
Die Anwendung in der Schwangerschaft darf oder sollte nicht erfolgen.Die Anwendung in der Stillzeit darf oder sollte nicht erfolgen.Dosierungsanleitung
- Ihr Arzt wird Sie vor Behandlungsbeginn auf eine cholesterinarme Ernährung umstellen, die Sie auch während der Behandlung beibehalten sollen.
- Die übliche Anfangsdosierung bei Erwachsenen und Kindern ab 10 Jahren beträgt 10 mg einmal täglich. Diese kann bei Bedarf von Ihrem Arzt erhöht werden, bis Sie die Dosis erhalten, die Sie benötigen. Ihr Arzt wird die Dosierung in Zeitabständen von 4 Wochen oder mehr anpassen. Die Höchstdosis beträgt 80 mg einmal täglich.
- Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt oder Apotheker ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.
- Dauer der Behandlung
- Die Dauer der Behandlung wird von Ihrem Arzt bestimmt.
- Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt, wenn Sie den Eindruck haben, dass die Wirkung zu stark oder zu schwach ist.
- Wenn Sie eine größere Menge eingenommen haben, als Sie sollten
- Wenn Sie versehentlich zu viele Tabletten (mehr als Ihre übliche Tagesdosis) eingenommen haben, fragen Sie bei Ihrem Arzt oder dem nächstgelegenen Krankenhaus um Rat.
- Wenn Sie die Einnahme vergessen haben
- Wenn Sie eine Einnahme vergessen haben, nehmen Sie einfach zum üblichen Zeitpunkt die nächste Dosis ein. Nehmen Sie nicht die doppelte Menge ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben.
- Wenn Sie die Einnahme abbrechen
- Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung dieses Arzneimittels haben oder die Einnahme abbrechen wollen, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Dosierung- Hypercholesterinämie
- Einstellung des Patienten vor der Anwendung auf eine übliche Diät zur Senkung von Cholesterin und Fortsetzen dieser Diät während der Behandlung
- individuelle Dosierung entsprechend des Ausgangs-LDL-Cholesterin-Wertes, dem Ziel der Therapie sowie dem Ansprechen des Patienten
- übliche Anfangsdosierung: 10 mg 1mal / Tag
- Dosisanpassung in Intervallen von >/= 4 Wochen
- maximale Dosierung: 80 mg 1mal / Tag
- primäre Hypercholesterinämie und kombinierte (gemischte) Hyperlipidämie
- in der überwiegenden Anzahl: ausreichend gutes Ansprechen auf eine Dosierung von 10 mg 1mal / Tag
- therapeutischer Erfolg zeigt sich innerhalb von 2 Wochen
- Erreichen des maximalen therapeutischen Effekts: i.d.R. nach 4 Wochen
- Wirkung bleibt unter Dauertherapie erhalten
- heterozygote familiäre Hypercholesterinämie
- Anfangsdosis: 10 mg / Tag
- individuelle Dosisanpassung in Abständen von 4 Wochen bis zu einer Dosierung von 40 mg / Tag
- danach:
- entweder Dosiserhöhung bis auf maximal 80 mg / Tag
- oder 40 mg 1mal / Tag kombiniert mit einem gallensäurebindenden Ionenaustauscherharz
- homozygote familiäre Hypercholesterinämie
- es liegen nur begrenzte Daten vor
- 10 - 80 mg / Tag
- Anwendung als Ergänzung zu anderen lipidsenkenden Behandlungsmöglichkeiten (z.B. LDL-Apherese) oder falls diese Behandlungsmöglichkeiten nicht verfügbar sind
- Vorbeugung kardiovaskulärer Erkrankungen
- Dosierung in Studien zur Primäprävention: 10 mg / Tag
- zum Erreichen eines LDL-CHolesterin-Spiegels entsprechend der aktuellen Leitlinien, kann eine höhere Dosierung notwendig sein
Dosisanpassung
- eingeschränkte Nierenfunktion
- keine Dosisanpassung erforderlich
- eingeschränkte Leberfunktion
- Anwendung mit Vorsicht
- aktive Lebererkrankung oder unklare, dauerhafte Erhöhung der Serumtransaminasen auf > 3fache des oberen Normwertes
- Anwendung kontraindiziert
- gleichzeitige Therapie mit anderen Arzneimitteln
- Patienten, die zusätzlich Virostatika (Elbasvir / Grazoprevir) wegen einer Hepatitis-C-Infektion oder Letermovir zur Vorbeugung einer Cytomegalievirus-Infektion einnehmen
- max. 20 mg Atorvastatin / Tag
- Patienten, die Letermovir in Kombination mit Ciclosporin einnehmen
- keine Anwendung
- Patienten, die zusätzlich Virostatika (Elbasvir / Grazoprevir) wegen einer Hepatitis-C-Infektion oder Letermovir zur Vorbeugung einer Cytomegalievirus-Infektion einnehmen
- ältere Patienten > 70 Jahre
- Wirksamkeit und Verträglichkeit vergleichbar mit Gesamtpopulation
- Kinder und Jugendliche
- Hypercholesterinämie
- zu behandeln nur von Ärzten, die Erfahrung mit der Behandlung einer Hyperlipidämie haben
- regelmäßige Nachuntersuchung (zur Kontrolle des Therapiefortschritts)
- heterozygote familiäre Hypercholesterinämie
- Kinder >/= 10 Jahre
- initial: 10 mg Atorvastatin 1mal / Tag
- Dosiserhöhung, optional, auf 80 mg / Tag, orientiert am individuellen Ansprechen und der Verträglichkeit
- individuelle Dosisanpassung je nach empfohlenem Therapieziel im Intervall von mind. 4 Wochen
- Kinder 6 - 10 Jahre
- begrenzte Daten zur Sicherheit und Wirksamkeit
- Kinder < 10 Jahre: keine Anwendung
- Dosierungsempfehlung nicht möglich
- andere Darreichungsformen/Stärken können besser geeignet sein
- Kinder >/= 10 Jahre
- Hypercholesterinämie
Nebenwirkungen
- Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.
- Wenn bei Ihnen eine der folgenden schweren Nebenwirkungen oder eines der folgenden Symptome auftritt, brechen Sie die Tabletteneinnahme ab und informieren Sie umgehend Ihren Arzt oder suchen Sie die nächstgelegene Krankenhaus-Notfallaufnahme auf.
- Selten: kann bis zu 1 von 1.000 Anwendern betreffen
- schwere allergische Reaktionen mit Schwellungen im Bereich des Gesichtes, der Zunge und im Hals, die zu schweren Atemproblemen führen können
- ernste Erkrankungen mit Erscheinungen wie z. B. schwere Hautablösung und Schwellung der Haut, Blasenbildung auf der Haut, im Mund, im Genitalbereich und um die Augen sowie Fieber; fleckiger, roter Hautausschlag speziell auf den Handflächen und Fußsohlen, möglicherweise auch mit Blasenbildung
- Wenn Sie eine Muskelschwäche, Empfindlichkeit, Schmerzen, Ruptur in der Muskulatur oder eine rotbraune Verfärbung des Urins bemerken, und besonders, wenn dies mit Unwohlsein oder erhöhter Temperatur verbunden ist, kann dies durch einen krankhaften Muskelschwund (Rhabdomyolyse) verursacht worden sein.
- Der krankhafte Muskelschwund ist nicht immer reversibel und kann auch nach Beendigung der Einnahme von Atorvastatin fortbestehen. Er kann lebensbedrohlich sein und zu Nierenproblemen führen.
- Sehr selten: kann bis zu 1 von 10.000 Anwendern betreffen
- Wenn Sie Probleme mit unerwarteten oder ungewöhnlichen Blutungen oder Blutergüssen haben, kann dies auf Leberschäden hinweisen. Dann müssen Sie so schnell wie möglich Ihren Arzt aufsuchen.
- Lupus-ähnliches Syndrom (einschließlich Hautausschlag, Gelenkerkrankungen und Beeinträchtigung von Blutzellen).
- Andere mögliche Nebenwirkungen
- Häufig: kann bis zu 1 von 10 Anwendern betreffen
- Entzündung der Luftwege in der Nase, Halsschmerzen, Nasenbluten
- allergische Reaktionen
- Anstieg des Blutzuckerspiegels (wenn Sie Diabetiker sind, sollten Sie Ihren Blutzuckerspiegel weiterhin genau überwachen), Anstieg der Kreatinphosphokinase im Blut
- Kopfschmerzen
- Übelkeit, Verstopfung, Blähungen, Verdauungsstörungen, Durchfall
- Gelenk-, Muskel- und Rückenschmerzen
- Ergebnisse von Blutuntersuchungen, die möglicherweise auf eine gestörte Leberfunktion hinweisen
- Gelegentlich: kann bis zu 1 von 100 Anwendern betreffen
- Appetitlosigkeit (Anorexie), Gewichtszunahme, Erniedrigung des Blutzuckerspiegels (wenn Sie Diabetiker sind, sollten Sie Ihren Blutzuckerspiegel weiterhin genau überwachen)
- Alpträume, Schlaflosigkeit
- Benommenheit, Taubheitsgefühl oder Kribbeln in den Fingern oder Zehen, herabgesetzte Empfindung der Haut auf leichte Berührungsreize oder Schmerzen, Störungen des Geschmacksempfindens, Gedächtnisverlust
- verschwommenes Sehen
- Ohrgeräusche und/ oder Geräusche im Kopf
- Erbrechen, Aufstoßen, Oberbauch- oder Unterbauchschmerzen, Entzündung der Bauchspeicheldrüse (Pankreatitis), was zu Magenschmerzen führt
- Leberentzündung (Hepatitis)
- Ausschlag, Hautausschlag und Juckreiz, Nesselsucht, Haarausfall
- Nackenschmerzen, Muskelschwäche
- Schwächegefühl, Unwohlsein, Erschöpfung, Schmerzen im Brustkorb, Schwellungen besonders im Knöchelbereich (Ödeme), erhöhte Temperatur
- positiver Test auf weiße Blutzellen im Urin
- Selten: kann bis zu 1 von 1.000 Anwendern betreffen
- Sehstörungen
- ungewöhnliche Blutungen oder Blutergüsse
- Gelbfärbung der Haut oder des Weißen im Auge (Cholestase)
- Verletzungen an den Sehnen
- Sehr selten: kann bis zu 1 von 10.000 Anwendern betreffen
- eine bestimmte allergische Reaktion mit Beschwerden wie plötzliche keuchende Atmung und Schmerzen oder Engegefühl im Brustbereich, Anschwellen der Augenlider, des Gesichts, der Lippen, des Munds, der Zunge oder im Hals, Atembeschwerden, Ohnmachtsanfälle
- Hörverlust
- Brustvergrößerung bei Mann und Frau (Gynäkomastie)
- Nicht bekannt: Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar
- anhaltende Muskelschwäche
- Myasthenia gravis (eine Erkrankung, die zu allgemeiner Muskelschwäche führt, einschließlich in einigen Fällen einer Schwäche der Atemmuskulatur), okuläre Myasthenie (eine Erkrankung, die eine Muskelschwäche der Augen verursacht)
- Sprechen Sie mit Ihrem Arzt, wenn Sie in Ihren Armen oder Beinen ein Schwächegefühl verspüren, das sich nach Phasen der Aktivität verschlimmert, bei Doppeltsehen oder Hängen Ihrer Augenlider, Schluckbeschwerden oder Kurzatmigkeit.
- Häufig: kann bis zu 1 von 10 Anwendern betreffen
- Mögliche Nebenwirkungen, die bei einigen Statinen (Arzneimittel des gleichen Typs) berichtet wurden:
- Störungen der Sexualfunktion
- Depressionen
- Atemprobleme einschließlich anhaltender Husten und/ oder Kurzatmigkeit oder Fieber
- Blutzuckererkrankung (Diabetes): Das Risiko für die Entwicklung einer Blutzuckererkrankung wird größer, wenn Sie erhöhte Blutzucker- und Blutfettwerte haben, übergewichtig sind und einen hohen Blutdruck haben. Ihr Arzt wird Sie während der Behandlung überwachen.
- Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht angegeben sind.
Nebenwirkungen, Wirkstoffprofil
(kumulative Wirkstoffangaben ohne Berücksichtigung des individuellen Zulassungsstatus) Atorvastatin - peroral- Infektionen und parasitäre Erkrankungen
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Nasopharyngitis
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Erkrankungen des Blutes und des Lymphsystems
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Thrombopenie
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Erkrankungen des Immunsystems
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- allergische Reaktionen
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- anaphylaktische Reaktionen
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Stoffwechsel- und Ernährungsstörungen
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Hyperglykämie
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Hypoglykämie
- Gewichtszunahme
- Anorexie
- ohne Häufigkeitsangabe
- Diabetes mellitus (Klasseneffekt der Statine)
- Häufigkeit abhängig von Vorhandensein oder Fehlen von Risikofaktoren (Nüchternblutzucker >/= 5,6 mmol / l, BMI > 30 kg / m2, erhöhte Triglyceride, bestehende Hypertonie)
- Diabetes mellitus (Klasseneffekt der Statine)
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Psychiatrische Erkrankungen
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Alpträume
- Schlaflosigkeit
- ohne Häufigkeitsangabe
- Depression (Klasseneffekt der Statine)
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Erkrankungen des Nervensystems
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Kopfschmerzen
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Benommenheit
- Parästhesien
- Hypästhesien
- Störung des Geschmacksempfindens
- Amnesie
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- periphere Neuropathie
- ohne Häufigkeitsangabe
- Myasthenia gravis
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Augenerkrankungen
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- verschwommenes Sehen
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Sehstörungen
- ohne Häufigkeitsangabe
- okuläre Myasthenie
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Erkrankungen des Ohrs und des Labyrinths
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Tinnitus
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Hörverlust
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Erkrankungen der Atemwege, des Brustraums und Mediastinums
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- pharyngolaryngeale Schmerzen
- Nasenbluten
- ohne Häufigkeitsangabe
- interstitielle Lungenkrankheit (Klasseneffekt der Statine, in Ausnahmefällen und besonders bei Langzeittherapie)
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Verstopfung
- Blähungen
- Dyspepsie
- Übelkeit
- Durchfall
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Erbrechen
- Ober- und Unterbauchschmerzen
- Aufstoßen
- Pankreatitis
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Leber- und Gallenerkrankungen
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Hepatitis
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Cholestase
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Leberversagen
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Urtikaria
- Hautausschlag
- Pruritus
- Alopezie
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- angioneurotisches Ödem
- bullöses Exanthem, einschließlich
- Erythema multiforme
- Stevens-Johnson-Syndrom
- toxisch epidermale Nekrolyse
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Skelettmuskulatur-, Bindegewebs- und Knochenerkrankungen
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Myalgie
- Arthralgie
- Schmerzen in den Extremitäten
- Muskelspasmen
- Gelenkschwellungen
- Rückenschmerzen
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Nackenschmerzen
- Muskelschwäche
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Myopathie
- Myositis
- Rhabdomyolyse
- Muskelruptur
- Tendopathie (manchmal verkompliziert durch eine Sehnenruptur)
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Lupus-ähnliches Syndrom
- ohne Häufigkeitsangabe
- immunvermittelte nekrotisierende Myopathie
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Erkrankungen der Geschlechtsorgane und der Brustdrüse
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Gynäkomastie
- ohne Häufigkeitsangabe
- Störung der Sexualfunktion (Klasseneffekt der Statine)
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Unwohlsein
- Asthenie
- Schmerzen im Brustkorb
- periphere Ödeme
- Erschöpfung
- Fieber
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Untersuchungen
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- veränderte Leberfunktionstests
- erhöhte Creatinphosphokinase im Blut
- erhöhte Creatinkinase (CK)-Konzentrationen im Serum auf mehr als das 3-fache des oberen Normwertes
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- positiver Test auf weiße Blutzellen im Urin
- erhöhte Creatinkinase (CK)-Konzentrationen im Serum auf mehr als das 10-fache des oberen Normwertes
- erhöhte Serumtransaminasen um mehr als das 3-fache des oberen Normwertes
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
-
Wirkstoff und weitere Bestandteile des Arzneimittels
Stoffname Stoffmenge Stofftyp Atorvastatin Calcium 3-Wasser 21.65 mg Wirkstoff Atorvastatin 20 mg k.A. Calcium carbonat mg Hilfsstoff Cellulose, mikrokristallin mg Hilfsstoff Croscarmellose, Natriumsalz mg Hilfsstoff Hyprolose mg Hilfsstoff Lactose 1-Wasser 68.75 mg Hilfsstoff Magnesium stearat (Ph. Eur.) [pflanzlich] mg Hilfsstoff Opadry YS-1-17040, weiß mg Hilfsstoff Macrogol 8000 + k.A. Titan dioxid + k.A. Talkum + k.A. Hypromellose + k.A. Polysorbat 80 mg Hilfsstoff Gesamt Natrium Ion 23 mg Zusatzangabe Gesamt Natrium Ion mmol k.A. -
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