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Allgemeine Produktinformationen
- Zur Anwendung auf der Haut.
- Nur zur äußerlichen Anwendung!
- Sie sollten die Creme nicht großflächig (über 20 % der Körperfläche) oder über einen längeren Zeitraum (länger als 3 Wochen) anwenden.
Anwendungsgebiete
- Die Creme enthält den Wirkstoff Mometasonfuroat, der zur Arzneimittelgruppe der sogenannten topischen (äußerlich anzuwendenden) Kortikosteroide (oder Steroide) gehört. Topische Kortikosteroide lassen sich nach Stärke bzw. Wirksamkeit in vier Gruppen einteilen: schwach, mittelstark, stark und sehr stark wirksam. Das Arzneimittel enthält ein „stark wirksames Kortikosteroid" und wird zur Behandlung von entzündlichen und juckenden Hauterkrankungen angewendet, die auf eine äußere Behandlung mit Kortikosteroiden ansprechen wie
- Schuppenflechte (Psoriasis, mit Ausnahme der ausgedehnten Plaque-Psoriasis),
- atopische Dermatitis (Neurodermitis),
- Reiz- und/oder allergische Kontaktdermatitis.
- Die Creme wird Ihre Beschwerden nicht heilen, sollte aber Ihre Symptome lindern.
Indikation- angezeigt zur symptomatischen Behandlung entzündlicher und juckender Hauterkrankungen, die auf eine äußerliche Behandlung mit Kortikosteroiden ansprechen, wie z.B. Psoriasis (davon ausgenommen ist eine ausgedehnte Plaque-Psoriasis), atopische Dermatitis, irritative und/oder allergische Kontaktdermatitis
- sollte für die Behandlung von Hauterkrankungen angewendet werden, bei denen eine äußerlich anzuwendende Darreichungsform von Mometason angezeigt ist
- zum Auftragen auf die Haut
- dünn auf betroffene Hautstellen auftragen
Gegenanzeigen
- Die Creme darf nicht angewendet werden
- wenn Sie allergisch gegen den Wirkstoff Mometasonfuroat, andere Kortikosteroide oder einen der sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind.
- bei anderen Hautbeschwerden, da es zu einer Verschlechterung dieser Beschwerden kommen kann. Dies betrifft vor allem:
- Rosazea (eine akneähnliche Hauterkrankung im Gesicht)
- Akne
- Dünner werden der Haut
- periorale Dermatitis (Entzündung der Haut im Mundbereich)
- Jucken im Anal- und Genitalbereich
- Windelausschlag
- Hautinfektionen, die durch Bakterien (z. B. Impetigo (Eiterflechte), Viren (z. B. Herpes, Windpocken, Warzen und Gürtelrose), Parasiten oder Pilzinfektionen wie Fußpilz (rote, juckende, schuppige Haut an den Füßen) oder vaginaler Soor (Infektion der Vagina, die zu Ausfluss und Juckreiz führen kann) ausgelöst werden
- Tuberkulose (bakterielle Infektion der Lunge)
- Syphilis (eine durch Geschlechtsverkehr übertragene Krankheit)
- Reaktionen auf eine Impfung (z. B. Grippeimpfung)
- bei Kindern unter 2 Jahren
- unter abgeschlossenen (okklusiven) Verbänden, auf Wunden oder Geschwüren
Kontraindikation (absolut), Wirkstoffprofil
(kumulative Wirkstoffangaben ohne Berücksichtigung des individuellen Zulassungsstatus) Mometason - extern- Überempfindlichkeit gegen Mometason oder andere Cortik´costeroide
- faziale Rosacea
- Akne vulgaris
- Hautatrophie
- periorale Dermatitis
- perianaler und genitaler Pruritus
- Windelausschlag
- bei bakteriellen (z.B. Impetigo, Pyodermie), viralen (z.B. Herpes simplex, Herpes zoster und Windpocken, Verrucae vulgares, Condylomata acuminata, Molluscum contagiosum, parasitären oder Pilzinfektionen (z.B. Candida oder Dermatophyten)
- Varizellen / Varicella-zoster-Infektion
- Tuberkulose
- Syphilis
- Impfreaktionen
- Anwendung auf Wunden, Hautulzerationen oder unter Okklusivverbänden
- Anwendung am Auge oder am Augenlid ist generell wegen des sehr geringen Risikos eines Glaucoma simplex oder subkapsulären Katarakts zu vermeiden
- altersabhängige Einschränkung des Indikationsgebietes möglich (siehe jeweilige Herstellerinformation)
Vorsichtsmaßnahmen
- Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen
- Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker bevor Sie die Creme anwenden
- auf einem großen Teil der Körperoberfläche
- im Gesicht oder angrenzenden Hautarealen
- über einen längeren Zeitraum (insbesondere bei Kindern)
- Wenn es während der Anwendung zu Hautreizungen oder Sensibilisierung kommt, sollten Sie umgehend Ihren Arzt informieren.
- Sie sollten das Arzneimittel nicht auf verletzter Haut oder Schleimhäuten anwenden.
- Vermeiden Sie jeglichen Kontakt der Creme mit Ihren Augen.
- Wenn bei Ihnen verschwommenes Sehen oder andere Sehstörungen auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt.
- Die Gefahr örtlicher Hautinfektionen kann unter der äußerlichen Anwendung von Kortikosteroiden erhöht sein. Bei bakteriell infizierten Hauterkrankungen oder bei Pilzerkrankungen sollten Sie die Creme nur unter Aufsicht Ihres Arztes anwenden, der die entsprechenden Maßnahmen zur Bekämpfung solcher Infektionen ergreifen wird.
- Bei längerdauernder bzw. großflächiger Anwendung, unter luftdichten Verbänden, auf Schleimhäuten oder in Beugen (Arm- oder Kniebeuge) besteht das Risiko einer Aufnahme des Arzneimittels in den Körper. Dies kann zum Auftreten von Nebenwirkungen wie Unterdrückung der Hypothalamus-Hypophysen-Nebennierenrinden-Achsenfunktion, Cushing Syndrom (Vollmondgesicht, Stiernacken), erhöhten Blutzuckerwerten (Hyperglykämie) und Auftreten von Zucker im Harn (Glukosurie) führen. Wenn Sie die Creme großflächig oder unter luftdichten Verbänden anwenden, sollten Sie mit Ihrem Arzt sprechen.
- Sollten Sie die Creme bereits seit längerer Zeit anwenden und eine Verbesserung des Hautproblems ist eingetreten, setzen Sie das Arzneimittel nicht plötzlich ab. Nach plötzlichem Absetzen der Creme kann dies zu Hautrötung, Stechen und Brennen führen. Um dies zu vermeiden, sollten Sie mit Ihrem Arzt sprechen. Er wird entscheiden wie oft Sie die Creme anzuwenden haben und wird allmählich die Behandlung bis zum Absetzen hin reduzieren.
- Kortikosteroide können das Aussehen mancher Hauterkrankungen verändern und damit eine exakte Diagnose erschweren und sie können sogar den Heilungsprozess verzögern.
- Behandelte Bereiche im Gesicht oder bei Kindern sollten nicht mit luftdichten Verbänden bedeckt werden (Bandage oder Pflaster).
- Wenn Sie die Creme zur Behandlung einer Psoriasis anwenden, ist eine sorgfältige Kontrolle durch Ihren Arzt notwendig.
- An die behandelten Hautstellen sollten keine Umschläge oder Verbände (okklusive Anwendung) angelegt werden.
- Kinder
- Das Arzneimittel kann bei Kindern über 2 Jahren angewendet werden. Da Kinder Mometasonfuroat wesentlich leichter in den Körper aufnehmen, müssen bestimmte Vorsichtsmaßnahmen berücksichtigt werden, da das Wachstum und die Entwicklung beeinflusst werden können. Die Creme darf nicht auf mehr als 10 % der Körperoberfläche des Kindes angewendet werden.
- Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker bevor Sie die Creme anwenden
- Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen
- Es sind keine besonderen Vorsichtsmaßnahmen erforderlich.
Hinweise und Vorsichtsmaßnahmen, Wirkstoffprofil
(kumulative Wirkstoffangaben ohne Berücksichtigung des individuellen Zulassungsstatus) Mometason - extern- Vorsicht bei Patienten, die überempfindlich auf andere Corticosteroide reagiert haben
- bei Hautreizungen oder Sensibilisierungen
- sollte Behandlung abgebrochen und eine geeignete Therapie eingeleitet werden
- bei Ausbildung einer Infektion
- sollte geeignete antimykotische bzw. antibakterielle Therapie eingeleitet werden
- spricht die eingeleitete Therapie nicht umgehend an, sollte das Corticosteroid abgesetzt werden, bis die Infektion ausreichend beherrscht wird
- Suppression der Hypothalamus-Hypophysen-Nebennieren(HHN)-Achse
- systemische Resorption topischer Corticosteroide kann eine reversible Suppression der Hypothalamus-Hypophysen-Nebennieren(HHN)-Achse bewirken und dadurch zu einer Glucocorticosteroid-Insuffizienz nach Absetzen der Behandlung führen
- bei einigen Patienten kann sich auch während der Behandlung ein Cushing-Syndrom, eine Hyperglykämie oder eine Glucosurie manifestieren
- Patienten, die topische Steroide großflächig oder mittels Okklusionsverbänden anwenden
- sollten regelmäßig auf Anzeichen einer Suppression der HHN-Achse untersucht werden
- alle Nebenwirkungen, die nach systemischer Anwendung von Corticosteroiden berichtet werden, einschl. Nebennierenrindensuppression, können auch bei topischer Anwendung von Corticosteroiden auftreten, besonders bei Kleinkindern und Kindern
- erhöhtes Risiko für systemische Wirkungen und Nebenwirkungen am Verabreichungsort tritt auf bei
- häufiger Anwendung
- großflächiger Behandlung (über ca. 20 % der Hautoberfläche)
- langfristiger Behandlung
- der Behandlung intertriginöser Bereiche (Achselhöhle, Leistenregion)
- der Anwendung von Okklusionsverbänden
- erhöhtes Risiko für systemische Wirkungen und Nebenwirkungen am Verabreichungsort tritt auf bei
- Kinder und Jugendliche
- altersabhängige Einschränkung möglich (siehe jeweilige Herstellerinformation)
- mit Vorsicht anwenden
- können bei gleicher Dosis aufgrund des größeren Verhältnisses von Hautoberfläche zu Körpergewicht empfänglicher für eine systemische Toxizität sein
- langdauernde Corticosteroidtherapie kann Auswirkungen auf das Wachstum und die Entwicklung von Kindern haben
- bei Kindern und Jugendlichen, die mit topischen Glucocorticoiden behandelt wurden
- wurden Fälle eines erhöhten Hirndrucks (intrakranielle Hypertension) berichtet
- Manifestationen der intrakraniellen Hypertension sind
- Wölbung der Fontanellen
- Kopfschmerzen
- bilaterale Stauungspapille
- lokale und systemische Toxizität tritt häufig auf, vor allem unter Langzeitanwendung auf großen Flächen erkrankter Haut, in Gelenkbeugen oder bei der Anwendung unter okklusiven Polyethylenverbänden
- Anwendung bei Kindern oder im Gesicht
- okklusive Verfahren sollten nicht verwendet werden
- Anwendung im Gesicht
- Dauer sollte 5 Tage nicht überschreiten
- länger dauernde Therapie (> 3 Wochen) sollte bei allen Patienten, unabhängig vom Alter, vermieden werden
- Anwendung bei Kindern oder im Gesicht
- Sehstörung
- bei der systemischen und topischen (einschließlich intranasaler, inhalativer und intraokularer) Anwendung von Corticosteroiden können Sehstörungen auftreten
- wenn ein Patient mit Symptomen wie verschwommenem Sehen oder anderen Sehstörungen vorstellig wird
- Überweisung an Augenarzt zur Bewertung möglicher Ursachen in Erwägung ziehen
- umfassen u.a. Katarakt, Glaukom oder seltene Erkrankungen, wie z.B. zentrale seröse Chorioretinopathie (CSC), die nach der Anwendung systemischer oder topischer Corticosteroide gemeldet wurden
- Anwendung am Auge oder am Augenlid generell wegen des möglichen Risikos eines Glaucoma simplex oder subkapsulären Katarakts vermeiden
- engmaschige Überwachung bei Psoriasis-Patienten
- bei Psoriasis ist die Anwendung topischer Steroide aus verschiedenen Gründen riskant
- Möglichkeit, dass topisch angewandte Steroide bei Psoriasis u.a. zu einem Wiederaufleben der Erkrankung aufgrund einer sich entwickelnden Arzneimitteltoleranz führen oder zu einem Risiko der Entwicklung einer zentral pustulösen Psoriasis oder zu einer lokalen oder systemischen Toxizität aufgrund eingeschränkter Barrierefunktion der Haut
- abruptes Absetzen der Behandlung vermeiden
- wird eine Langzeitbehandlung mit einem stark wirksamen Glucocorticosteroid unterbrochen, kann sich ein Rebound-Effekt entwickeln, der in Form einer Dermatitis mit intensiver Rötung, Stechen und Brennen auftritt
- kann durch ausschleichendes Absetzen der Therapie vermieden werden, z.B. durch Fortsetzen der Therapie mit zeitweiliger Unterbrechung bevor die Therapie abgebrochen wird
- wird eine Langzeitbehandlung mit einem stark wirksamen Glucocorticosteroid unterbrochen, kann sich ein Rebound-Effekt entwickeln, der in Form einer Dermatitis mit intensiver Rötung, Stechen und Brennen auftritt
- Glucocorticoide können das Erscheinungsbild einiger Wunden verändern, eine adäquate Diagnosestellung erschweren sowie den Wundheilungsprozess verzögern
- sollte nicht auf verletzte Haut und Schleimhäute aufgetragen werden
- pustulöse oder erythrodermische Psoriasis
- Behandlung großflächiger Psoriasis oder ein plötzliches Absetzen einer längerfristigen Behandlung mit einem starken Corticosteroid kann eine pustulöse oder erythrodermische Psoriasis auslösen
(kumulative Wirkstoffangaben ohne Berücksichtigung des individuellen Zulassungsstatus) Mometason - extern- sollte bei Schwangeren nur angewendet werden, wenn der mögliche Nutzen das Eingehen eines potenziellen Risikos für Mutter oder Fetus rechtfertigt
- Anwendung von Mometason während der Schwangerschaft sollte nur nach Anweisung des Arztes erfolgen
- Anwendung auf ausgedehnten Körperarealen oder über einen längeren Zeitraum sollte vermieden werden
- nach systemischer Anwendung hochdosierter Kortikosteroide wurden Wirkungen auf den Fetus / das Neugeborene beschrieben (intrauterine Wachstumsverzögerung, Suppression der Nebennierenrindenfunktion, Gaumenspalte)
- nur sehr begrenzte Daten für die Anwendung von topischem Mometason während der Schwangerschaft vorliegend
- tierexperimentelle Studien
- haben Reproduktionstoxizität gezeigt
- topische Anwendung von Corticosteroiden kann bei trächtigen Tieren Missbildungen während der fetalen Entwicklung, einschl. Gaumenspalten sowie intrauteriner Wachstumsverzögerungen, hervorrufen
- Studien mit Mometason mit Tieren nach oraler Verabreichung haben teratogene Wirkungen gezeigt
- keine geeigneten und gut kontrollierten klinischen Studien bei Schwangeren vorliegend
- Risiko von Wirkungen auf den humanen Fetus nicht bekannt
- Unbedenklichkeit der Anwendung in der Schwangerschaft beim Menschen nur unzureichend gesichert
- Glucocorticoide durchdringen die Plazentaschranke und können das Wachstum des Feten beeinflussen
- während Schwangerschaft sollten schwächere Corticosteroide für langfristige Behandlung größerer Körperflächen verschrieben werden
- Fertilität
- keine bekannten Wirkungen/keine Daten bzgl. der Auswirkung von Mometason auf die Fertilität vorliegend
(kumulative Wirkstoffangaben ohne Berücksichtigung des individuellen Zulassungsstatus) Mometason - extern- sollte nur nach sorgfältiger Nutzen-Risiko-Abwägung bei stillenden Frauen angewendet werden
- falls Behandlung mit höheren Dosen oder über einen längeren Zeitraum indiziert ist, sollte das Stillen unterbrochen werden
- Anwendung während der Stillzeit sollte nur nach Anweisung des Arztes erfolgen
- Anwendung auf ausgedehnten Körperarealen oder über einen längeren Zeitraum sollte vermieden werden
- Glucocorticoide werden in die Muttermilch ausgeschieden
- es ist nicht bekannt, ob eine topische Anwendung von Corticosteroiden zu einer ausreichend hohen systemischen Resorption führt, um messbare Mengen in der Muttermilch zu verursachen
- während der Stillperiode darf das Arzneimittel nicht im Brustbereich angewendet werden
Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten
- Anwendung zusammen mit anderen Arzneimitteln
- Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden, kürzlich andere Arzneimittel eingenommen/angewendet haben oder beabsichtigen andere Arzneimittel einzunehmen/anzuwenden.
- Bei der Behandlung im Genital- oder Analbereich kann es wegen möglichen sonstigen Bestandteilen bei gleichzeitiger Anwendung von Kondomen aus Latex zu einer Verminderung der Reißfestigkeit und damit zur Beeinträchtigung der Sicherheit von Kondomen kommen.
Wechselwirkungen, wirkstoffbezogen
keine Berücksichtigung des arzneimittelrechtlichen Zulassungsstatus des Präparates bzw. produktspezifischer Angaben geringfügig Glucocorticoide, topische / CYP3A-Inhibitoren, starkeWarnhinweise
- Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Anwendung dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.
- Während der Schwangerschaft oder Stillzeit sollte eine Behandlung mit dem Arzneimittel nur nach Rücksprache mit Ihrem Arzt begonnen werden.
- Wenn Ihr Arzt Ihnen die Creme während der Schwangerschaft oder Stillzeit verschrieben hat, sollten Sie große Dosen vermeiden und die Creme nur über kurze Zeit anwenden. Das Präparat sollte während der Stillzeit nicht im Brustbereich angewendet werden.
Enthält Paraffin / Stearate. Kann die Funktionsfähigkeit von Latexprodukten vermindern (Kondome, Diaphragmen).Die Anwendung in der Schwangerschaft ist nicht empfohlen.Die Anwendung in der Stillzeit ist nicht empfohlen.Dosierungsanleitung
- Wenden Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt an. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.
- Die empfohlene Dosis beträgt:
- Tragen Sie die Creme einmal täglich als dünnen Film auf die betroffenen Hautstellen auf.
- Anwendung bei Kindern
- Die Anwendung bei Kindern über 2 Jahren sollte über einen möglichst kurzen Behandlungszeitraum bei geringstmöglicher Dosierung, die noch eine therapeutische Wirksamkeit gewährleistet, erfolgen. Die Creme sollte auf nicht mehr als 10% der Körperoberfläche bei Kindern angewendet werden. Der Behandlungszeitraum sollte maximal 5 Tage betragen.
- Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, wenn Sie den Eindruck haben, dass die Wirkung zu stark oder zu schwach ist.
- Sie sollten die Creme nicht großflächig (über 20% der Körperoberfläche) oder über einen längeren Zeitraum (länger als 3 Wochen) anwenden.
- Bei Besserung der Symptome ist häufig die Anwendung eines schwächeren Kortikosteroids zu empfehlen.
- Häufig ist die sogenannte Tandem-Therapie sinnvoll, d. h. pro Tag einmal die Anwendung dieser Creme und nach 12 Stunden die Anwendung einer geeigneten wirkstofffreien Creme. Ebenso kann eine Intervalltherapie geeignet sein, mit ca. wöchentlich wechselnder Anwendung von Mometasonfuroat Creme und einer wirkstofffreien Creme.
- Wenn Sie eine größere Menge angewendet haben, als Sie sollten
- Eine langfristige Anwendung von größeren Mengen oder eine missbräuchliche Anwendung können zu einer Unterdrückung der adrenalen Funktion und damit zu einer sogenannten Nebennierenrindeninsuffizienz führen.
- Wenn Sie die Anwendung vergessen haben
- Wenden Sie nicht die doppelte Menge an, wenn Sie die vorherige Anwendung vergessen haben. Wenn Sie die Anwendung der Creme zur vorgesehenen Zeit vergessen haben, holen Sie die Anwendung sobald als möglich nach und setzen Sie die Anwendung dann wie gewohnt fort.
- Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung des Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
DosierungBasiseinheit: 1 g Creme enthält 1 mg Mometasonfuroat
- symptomatische Behandlung entzündlicher und juckender Hauterkrankungen
- Erwachsene, ältere Patienten, Kinder >/= 2 Jahre
- Creme 1mal / Tag dünn auf betroffene Hautstellen auftragen
- Gesicht: engmaschige ärztliche Überwachung
- keine großflächige Anwendung (> 20 % der Körperoberfläche)
- Behandlungsdauer: keine längerfristig Anwendung (> 3 Wochen)
- Kinder (>/= 2 Jahre)
- max. 10 % der Körperoberfläche behandeln
- Creme nicht okklusiv oder intertriginös anwenden
- mit geringstmöglicher Dosierung, die noch therapeutische Wirksamkeit gewährleistet, über möglichst kurzen Zeitraum behandeln
- Behandlungsdauer: max. 5 Tage
- Kinder (< 2 Jahre)
- Anwendung ist kontraindiziert
- bei klinischer Besserung: häufig ist Anwendung eines schwächeren Kortikosteroids zu empfehlen
- Erwachsene, ältere Patienten, Kinder >/= 2 Jahre
Nebenwirkungen
- Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.
- Bei den Häufigkeitsangaben zu Nebenwirkungen werden folgende Kategorien zugrunde gelegt:
- Sehr häufig: kann mehr als 1 von 10 Behandelten betreffen
- Häufig: kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen
- Gelegentlich: kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen
- Selten: kann bis zu 1 von 1000 Behandelten betreffen
- Sehr selten: kann bis zu 1 von 10.000 Behandelten betreffen
- Nicht bekannt: Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar
- Häufig (kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen)
- Brennen
- Hautreaktionen am Applikationsort
- Bakterielle Infektionen und Entzündungen der Haarfollikel (Follikulitis)
- Gelegentlich (kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen)
- Hautreizung
- Entzündung der Haut im Mundbereich (periorale Dermatitis)
- Aufweichung der Haut, die das Entstehen von Hautinfektionen erleichtert
- Stark juckender Ausschlag (Miliaria)
- Trockenheit der Haut
- Sehr selten (kann bis zu 1 von 10.000 Behandelten betreffen)
- Erweiterte Blutgefäße auf der Haut oder Besenreiser (Teleangiektasie)
- Brennendes Gefühl
- Juckreiz (Pruritus)
- Nicht bekannt (Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar)
- ungewöhnliche Missempfindungen wie z. B. Kribbeln und Stechen (Parästhesien)
- Dünnerwerden der Haut (Hautatrophie)
- Übermäßig starker Haarwuchs (Hypertrichose)
- Verlust oder Mangel an Hautfarbe (Hypopigmentierung)
- Allergische Kontaktdermatitis
- Unregelmäßige Hautflecken oder Hautstreifenbildung (Striae)
- Sekundärinfektionen der Haut, die durch Pilze oder Bakterien verursacht werden
- Akneähnliche Hautentzündungen (akneiforme Dermatitis)
- Furunkel
- Schmerzen an der Anwendungsstelle, Reaktionen an der Anwendungsstelle
- Verschwommenes Sehen
- Eine Aufnahme des Wirkstoffs (Mometasonfuroat) in den Körper wurde bei einer Anwendung auf großen Körperoberflächen (mehr als 20 % der Körperoberfläche) oder bei längerfristiger Anwendung (mehr als 3 Wochen beobachtet).
- Es hängt weiterhin davon ab wie sehr die Barrierefunktion der Haut gestört ist, insbesondere bei der Anwendung von luftdichten Verbänden.
- Nebenwirkungen, die bei der Anwendung von Kortikosteroiden als Tablette oder Injektionen berichtet wurden (systemische Anwendung), können auch bei örtlich anzuwendenden Kortikosteroiden auftreten (einschließlich der adrenalen Suppression).
- Kortikosteroide können das Erscheinungsbild von Krankheitsbildern verändern und Diagnosen erschweren. Ebenso kann der Heilungsprozess verzögert werden.
- Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht angegeben sind.
Nebenwirkungen, Wirkstoffprofil
(kumulative Wirkstoffangaben ohne Berücksichtigung des individuellen Zulassungsstatus) Mometason - extern- Infektionen und parasitäre Erkrankungen
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Follikulitis
- Furunkulose
- (bakterielle) Infektionen
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- (Sekundär)infektion
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Erkrankungen des Immunsystems
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Überempfindlichkeit / Sensibilisierung (gegen Mometason)
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Endokrine Erkrankungen
- ohne Häufigkeitsangabe
- durch Anwendung topischer Kortikosteroide ausgelöst werden kann
- reversible Suppression der Hypothalamus-Hypophysen-Nebennieren-Achse
- Cushing-Syndrom
- bei beidem können Kinder und Jugendliche empfindlicher reagieren aufgrund des größeren Verhältnisses von Hautoberfläche zu Körpergewicht
- durch Anwendung topischer Kortikosteroide ausgelöst werden kann
- ohne Häufigkeitsangabe
- Erkrankungen des Nervensystems
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Parästhesie
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- brennendes Gefühl
- ohne Häufigkeitsangabe
- erhöhter Hirndruck (intrakranielle Hypertension)
- berichtet bei Kindern und Jugendlichen, die mit topischen Glucocorticoiden behandelt wurden
- Manifestationen sind Wölbung der Fontanellen, Kopfschmerzen und bilaterale Stauungspapille
- erhöhter Hirndruck (intrakranielle Hypertension)
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Augenerkrankungen
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Glaukom
- ohne Häufigkeitsangabe
- verschwommenes Sehen
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Kribbeln
- Stechen
- Brennen
- Hautreaktionen am Applikationsort
- Pruritus
- (lokale) Hautatrophie
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Papelbildung
- Pusteln
- trockene Haut
- Hautreizung
- (periorale) Dermatitis
- Hautmazeration
- Miliaria
- Xerodermie
- Hautstriae
- Hypertrichose
- Hypopigmentierung der Haut
- Hypo- oder Hyperpigmentierung der Haut in seltenen Fällen in Zusammenhang mit anderen Cortison-haltigen Arzneimitteln berichtet
- (allergische) Kontaktdermatitis
- papulöse Rosazea-artige Dermatitis (Gesichtshaut)
- akneiforme Dermatitis
- fleckenförmige Blutung der Haut / Brüchigkeit der Kapillaren (Ekchymose)
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Teleangiektasien
- Sekundärinfektionen
- ohne Häufigkeitsangabe
- Hautatrophie
- Wiederaufleben eines Ekzems als Absetzeffekt (Rebound-Effekt) bei abruptem Absetzen
- pustulöse oder erythrodermische Psoriasis
- kann ausgelöst werden durch Behandlung großflächiger Psoriasis oder plötzliches Absetzen einer längerfristigen Behandlung mit einem starken Kortikosteroid
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort
- ohne Häufigkeitsangabe
- Schmerzen an der Anwendungsstelle
- Reaktionen an der Anwendungsstelle
- Auswirkungen auf das Wachstum und die Entwicklung von Kindern durch langandauernde Kortikosteroidtherapie
- Hinweise
- erhöhtes Risiko für systemische Wirkungen und Nebenwirkungen am Verabreichungsort tritt bei häufiger Anwendung, bei großflächiger oder langfristiger Behandlung, bei der Behandlung intertriginöser Bereiche (Achselhöhle, Leistenregion) oder bei der Anwendung von Okklusionsverbänden auf
- möglich, dass Erscheinungsbild von Krankheitsbildern durch Glukokortikoide verändert wird, erschwerte Diagnose möglich
- Heilungsprozess möglicherweise verzögert
- ohne Häufigkeitsangabe
-
Wirkstoff und weitere Bestandteile des Arzneimittels
Stoffname Stoffmenge Stofftyp Mometason furoat 1 mg Wirkstoff Mometason 0.82 mg k.A. 2-Methylpentan-2,4-diol + Hilfsstoff Phosphorsäure 10% + Hilfsstoff Poly (O-oct-1-enylhydrogensuccinyl) stärke, Aluminiumsalz + Hilfsstoff Promulgen G + Hilfsstoff Octadecan-1-ol mg k.A. Ceteareth-20 + k.A. Propylenglycol monopalmitostearat 80 mg Hilfsstoff Titan dioxid + Hilfsstoff Vaselin, weiß + Hilfsstoff Wachs, gebleicht + Hilfsstoff Wasser, gereinigt + Hilfsstoff -
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